Ausstellungen

This Ain’t Mouth Sounds – Eine Solo-Ausstellung von Deok Yeoung Gim im Koreanischen Kulturzentrum

Verfasst von Romy

Die Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea (Leiter: Dr. KWON Sehoon) zeigt vom 13. April bis zum 3. Juni 2017 in ihrer Galerie damdam die Einzelausstellung von Deok Yeoung Gim.

Der Künstler, der von der koreanischen Zeitschrift „Wolgan Misul“ (,Monthly Art‘) zu einem der „100 neuen Gesichter, die eine führende Rolle in der zeitgenössischen koreanischen Kunst spielen werden“ erklärt wurde, stellt in dieser Ausstellung erstmalig seine aktuellen Werke vor. Die Vernissage findet am 13. April um 19.00 Uhr statt.

Werke, inspiriert von den audiovisuellen Erfahrungen, die Onomatopoesie und Uitae-eo vermitteln
Der Künstler Deok Yeoung Gim befasst sich in seinem Werk vorrangig mit der Visualisierung von Objekten einschließlich ihrer Kehrseite. Onomatopoesie und Uitae-eo (의태어) werden verwendet, um Situationen, Bewegungen oder Gefühle auszudrücken. Sie dienen dazu, die multidimensionalen Bilder unseres Verstandes aufzurufen. Der Künstler, der sich davon inspirieren ließ, hat sich mit dem Thema der Visualisierung von Klängen und der Hörbarkeit von Bildern befasst und seine Erkenntnisse durch seinen ganz eigenen Stil zum Ausdruck gebracht. Bei seinen Ausstellungswerken handelt es sich um multimediale Installationskunst, die eine ganz neue Herausforderung für Deok Yeoung Gim darstellt, der sehr experimentell arbeitet. Er wirft in seinen Arbeiten einen Blick auf die Missverständnisse, die entstehen, wenn zeitlich aufeinanderfolgende Erklärungsmethoden umgekehrt werden. In seiner Ausstellung „This Ain’t Mouth Words“ möchte er eine Erweiterung seiner früheren Werke sowie die Spannungen zwischen visueller Struktur und Raum präsentieren.

Deok Yeoung Gim: ein Künstler, der als Repräsentant der Tendenzen zeitgenössischer junger Künstler und ihrer Werke gilt
Der Leiter der Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea, Dr. KWON Sehoon, über die Ausstellung: „Koreanisch ist die Sprache, in der Onmatopoesie und Uitae-eo am häufigsten vorkommen. Die aktuelle Ausstellung des Künstlers Deok Yeoung Gim wird die einzigartige Gelegenheit bieten, die koreanische Alphabetschrift Hangeul in ihrer Einzigartigkeit sowie die koreanische Kunst zusammen bei den ,Asien-Pazifik-Wochen‘ (13.-23.05.17) und beim „Gallery Weekend Berlin“ (28.-30.04.17) vorzustellen.“

Über den Künstler
Deok Yeoung Gim legte seinen B.A. und M.A. an der Fakultät für Bildhauerei der Kyung Hee University in Korea ab. Seit 2008 ist er künstlerisch aktiv und gilt als Repräsentant der Tendenzen zeitgenössischer junger Künstler und ihrer Werke. 2014 wurde er für die Teilnahme am Residenzprogramm des Künstlerhauses Bethanien ausgewählt und nahm an Residenzprogrammen und Ausstellungen unter anderem in Frankreich, Tschechien, Italien, den USA und China teil. Er schafft Werke der Installationskunst, in denen er auf den Gegensatz von Vertrautheit und Fremdheit sowie auf die Kehrseiten sowie beiden Seiten von Objekten fokussiert. Durch die Methode der Nebeneinanderstellung schafft er räumliche Strukturen und betrachtet den Nebeneffekt der daraus abgeleiteten Seiten.

Koreanisches Kulturzentrum

Galerie damdam
Leipziger Platz 3
10117 Berlin

This Ain’t Mouth Sounds

13. April bis zum 3. Juni 2017

Über den Autor

Romy

Ich bin freischaffende Künstlerin und bekennende Kunstlebende.

Mein Anliegen ist es, Kunst und Kultur aller Sparten, ganz besonders in meiner Lieblings-Stadt Berlin, zusammen zu bringen und zu fördern. Ich habe Malerei und Grafik studiert und produziere Gemälde und Skulpturen.

Für unseren Blog schreibe und fotografiere ich aus der kunstvollsten Stadt der Welt - aus der Sicht des Künstlers und des Kunstliebhabers.

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