Dandelions by David Cata

David Cata
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Schmerz, Nostalgie, Liebe und Vergessen

Schmerz, Nostalgie, Liebe und Vergessen sind Konzepte, mit denen sich David Cata auseinandersetzt seitdem er in die Welt der Kunst eingetaucht ist.

Seine Fotographie ist in blassen Farben gehalten, klar und sehr realistisch. Das Licht erzeugt eine antiseptische Stimmung wie in einem OP-Saal und wird gebrochen von der orangenen und rosa Haut seiner Modelle.

Mit Kunst physische Reaktionen hervorrufen

In der Serie „Déjame Volar“ hat Catá die Haut seiner Modelle mit einer zarten Lage getrockneter Löwenzahnsamen bedeckt. Dies zieht den Betrachter regelrecht in das Bild hinein; man möchte versuchen, den weichen Flaum der Samen sanft von ihrer Haut zu pusten. Dies ist ein Beispiel für Catás Gabe durch seine Kunst physische Reaktionen hervorzurufen.

Dies muss als erster Impuls gesehen werden, der einen in seine Werke zieht und die Schönheit und Tiefe seiner Symbolik verstehen lässt, es darf aber nicht schon als Ganzheit seiner Kunst verstanden werden. Die Samen, die einzeln auf die Körper geklebt sind, werden von Catá als Metapher dafür genutzt, wie fragil und unbeständig das Leben ist; dafür wie vergänglich wir sind.

Von sanfter Begegnung zum Schmerz: Nähkunst!

Von der sanften Begegnung mit dem Löwenzahn bringt Catá uns weiter zu einer schmerzhafteren und gröberen Ausführung seiner Kunst; seiner „Nähkunst“.

Dies ist eine Körperkunst, von der wir Fotos und Videos in der Ausstellung und eine Live-Performance am Eröffnungstag sehen werden. Diese Performance vollzieht Catá an seiner eigenen Haut und er führt sie in nahezu sakraler Stimmung durch.

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Catá näht buchstäblich die Gesichter seiner Geliebten in die Haut seiner Handflächen. Nachdem die Fäden wieder entfernt werden, sind die Gesichter in Form von Narben in seiner obersten Hautschicht für eine Weile sichtbar. Es ist eine Erfahrung tiefster Selbstwahrnehmung; eine Reflektion, wie die Menschen, die uns etwas bedeuten, oft nicht sichtbare Spuren hinterlassen und es ist eine Metapher für den Schmerz des Vergessens. „Es ist eine performative und symbolische Handlung des Verlusts, das Vergessen einer geliebten Person. Eine rituelle Handlung, die Gegensätze von Verlangen und Zurückweisung, Anhängigkeit und Unabhängigkeit zeigt; und am Ende bleibt nichts, außer Spuren lebhafter Erinnerungen. Es ist ein temporärer Akt, der sich mit dem Vergessen beschäftigt und versucht, Erinnerungen zu erhalten; Spuren werden gedanklich, körperlich und videografisch hinterlassen.

 

„Durch das Genähte kann ich den repräsentierten Personen nahe sein; durch den Gedanken, dass meine Hand einst ihre Zuneigung erfuhr; durch den Gedanken, dass meine Hand einst ihre berührte.“ David Catá im „A flor de piel“-Projekt

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Ausstellung „Dandelions“ von David Catá

Vom 5. – 15. Februar 2016
Kurator: Ana Sanfrutos

Ort: Kleiner Salon
Manteuffelstr. 42
10997 Berlin

Website

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Veröffentlicht am: 08.02.2015 | Kategorie: Ausstellungen, Kunst,

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