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SUMMARY:Fabio Moro - Aus der Traum
DESCRIPTION:Laut\, schrill und extrem – so präsentieren sich die 80er-Jahre in den Medien. Fabio Moro widmet sich dem Jahrzehnt seiner Jugendjahre und begibt sich auf künstlerische Spurensuche. Querbeet führt sie ihn durch die Welt von Kino\, Serien\, Musik\, Bücher und Magazine. „Metaphisique retro“ so nennt Fabio Moro seine künstlerischen Flashbacks zurück in die Achtziger.\nDer 1972 in der italienischen Provinz Salerno geborene Künstler versetzt sich zurück in seine Jugend\, wo er von den Medien der Zeit geprägt wurde: Werbung mit den immer wiederkehrenden Jingles\, Superstars auf der Bühne und der Leinwand und Supermodels mit Haarspray-Frisuren auf den Werbeplakaten.\nEs ist eine Zeit des Konsums. Models\, Musiker\, Schauspieler und Sportler werden zu Superstars\, zu Idolen einer ganzen Generationen. \nDie 80er sind zwar die Zeit des unbekümmerten Konsums\, andererseits aber auch die Zeit großer sozialer Frustration. Dies zeigt sich in der Subkultur\, wo sich Anhänger von Punk und Hardcore mit Rebellion gegen den konsumlastigen Mainstream positionieren. \nDie Kunst der 80er-Jahre ist geprägt von verschiedenen Strömungen\, die sich als Gegenbewegung zur intellektuell geprägten Minimal Art oder Konzeptkunst und der etablierten Kunstwelt verstehen. Es sind Namen wie die „Neuen Wilden“\, comicartige Kunststile oder naive Strömungen\, die diese Gegenbewegung dominieren.\nFabio Moro ist ebenfalls der naiven Kunst verhaftet. In der Einzelschau „Aus der Traum“ widmet sich der Künstler den Idolen seiner Kindheit\, den grellen Figuren der 80er und führt ihre Existenz in eine andere Dimension. Wie steht es heute um Duracell-Hasen\, Freddy Krueger\, Barbie und Ken? Heute\, wo es in jedem Club 80er-Partys gibt und in der Mode die extremen Stile der 80er immer wieder “en vogue” sind\, ist die Reise in die Vergangenheit besonders interessant. \nSeine Protagonisten erweckt Moro mit Ölfarben auf Leinwand zu neuem Leben. Es ist ein Malprozess\, der in seiner Langsamkeit genug Zeit für Erinnerungen lässt. Mit grellen Farben\, kindlichen Motiven und einer unverkennbaren Ironie bringt er die Stars und Sternchen der wilden Achtziger ins Hier und Jetzt. „Was ist aus den Idolen geworden“\, das ist die Frage\, um die sich alles dreht. Fabio Moros Bilder zeigen\, dass sie definitiv nicht mehr das sind\, was sie einmal waren. \nText: Julia Schattauer \n
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