
Die Ausstellung PRIVACY FILM #296 verwandelt die INSELGALERIE Berlin in eine begehbare Black Box. Statt der üblichen Übersicht eines White Cube entsteht ein Raum der Dunkelheit, in dem Wahrnehmung, Nähe und Distanz neu verhandelt werden. Zwischen dem, was sichtbar wird, und dem, was im Dunkel verborgen bleibt, eröffnen Videoarbeiten, Objekte und Rauminstallationen neue Perspektiven auf Privatheit, urbane Räume und menschliche Interaktionen.
Gezeigt werden Arbeiten von Mariella Mosler sowie ihren Meisterschülerinnen Yamo Aydemir und Aeree Sul von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Mosler arbeitet mit Installationen, in denen das Ornament als strukturierendes Prinzip dient und Räume analysiert sowie neu erfahrbar macht. Aydemir untersucht in reduzierten Bildwelten die Schnittstellen von Erinnerung, Identität und kultureller Verortung und verbindet autobiografische, dokumentarische und inszenierte Elemente. Sul richtet ihren Blick auf leise Veränderungen und minimale Verschiebungen, die sich in unseren Alltag einschreiben und langfristig unsere Lebensweise prägen.Zum Abschluss der Ausstellung findet eine Finissage mit Künstlerinnengespräch statt. Im Austausch mit der Kuratorin sprechen Mariella Mosler, Yamo Aydemir und Aeree Sul über ihre Arbeiten, die zugrunde liegenden Themen sowie über die besondere Ausstellungssituation der Galerie als Black Box, in der Sichtbarkeit, Intimität und gemeinsame Erfahrung neu gedacht werden.
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