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SUMMARY:Helga Paris: Archivpräsentation
DESCRIPTION:Helga Paris: Archivführung am 5.12.2019\, 19 Uhr\nAktuell ist die Ausstellung „Helga Paris\, Fotografin“ in den Ausstellungssälen am Pariser Platz zu sehen. Anlässlich der Schenkung des Archivs von Helga Paris an die Akademie der Künste findet am Donnerstag\, 5. Dezember die Archivpräsentation statt. Die Begrüßung übernehmen Werner Heegewaldt (Direktor des Archivs der Akademie der Künste) und Ingomar Lorch (Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung). Im Anschluss sprechen mit Helga Paris befreundete Künstlerinnen und Künstler sowie Porträtierte wie Szenenbildner Helmut Brade\, Schauspieler Christian Grashof\, Autorin Annett Gröschner\, Filmemacher Peter Kahane und Lyriker Bert Papenfuß anhand von ausgewählten Fotos über die Zusammenarbeit und die Wirkung ihrer Bilder. \nHelga Paris – ein Archiv in Schwarz-Weiß \nHelga Paris zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Fotografinnen. Nun hat sie ihr Archiv der Akademie der Künste geschenkt. 6.300 Filme\, fast 230.000 Negative\, eine reichhaltige subjektive dokumentarische Chronik über vier Jahrzehnte Berliner und deutscher Geschichte. Anlässlich der Archivpräsentation sprechen befreundete Künstlerinnen\, Künstler und Porträtierte wie Helmut Brade\, Elke Erb\, Christian Grashof\, Annett Gröschner\, Peter Kahane und Bert Papenfuß über die Zusammenarbeit und die Wirkung ihrer Bilder. Mit dem Veranstaltungsticket ist der Eintritt zur Ausstellung kostenfrei (bis 19 Uhr). \nDie Ausstellung: „Helga Paris\, Fotografin“ \nMit rund 275 Fotografien aus dem Zeitraum von 1968 bis 2011\, darunter zahlreiche erstmals gezeigte Einzelbilder und Serien\, zeigt die Akademie der Künste in ihren Ausstellungssälen am Pariser Platz die bisher umfangreichste Ausstellung zu der Fotografin Helga Paris. Nach 25 Jahren ist es die erste Retrospektive der Künstlerin in ihrer Heimatstadt Berlin. \nHelga Paris (geb. 1938) lebt seit 1966 in Berlin-Prenzlauer Berg und beginnt in den frühen 1970er Jahren die Menschen in der Nachbarschaft zu fotografieren. Ihre Motive findet sie in Wohnungen\, Kneipen\, Pausenräumen und Werkhallen\, auf Straßen und Bahnhöfen. Geschult durch die Malerei der Moderne\, das frühe sowjetische\, italienische und französische Kino\, das Theater und die Poesie\, entwickelt die fotografische Autodidaktin über viereinhalb Jahrzehnte hinweg ein umfangreiches Œuvre in zärtlich-nuancenreichem Schwarzweiß. \nDoch sie ist nicht nur Chronistin des Prenzlauer Bergs. Helga Paris fotografiert auch in Halle\, Leipzig\, Siebenbürgen\, Georgien\, Moskau\, Wolgograd und New York. Nicht anders als im heimatlichen Berlin geht es auch dort stets um die Frage\, wie es sich anfühlt\, dieses „in der Geschichte sein“\, wie sich die jeweiligen Umstände in das Privateste einschreiben. Die besondere poetische Nahbarkeit der Bildwelt von Helga Paris verdankt sich auch dem Verzicht auf jegliche Ideologisierung – immer ist ihr Blick zutiefst solidarisch.\nFür die Ausstellung hat die Regisseurin Helke Misselwitz ein Dokumentarfilm-Triptychon entworfen\, in dem sie erfahrbar macht\, wie sich Leben und Werk der Fotografin Helga Paris ineinander verschränken und einander bedingen. Dabei schlägt Misselwitz einen großen Bogen von der Kindheit in die Gegenwart\, vom Prenzlauer Berg in die Welt\, von der Naheinstellung zur Weitsicht. \nÖffnungszeiten\, Eintrittspreise und Führungen: \nDi – So\, 11 – 19 Uhr\nAm 24.12. und 31.12. geschlossen.\nAm 25.\, 26.12. und 1.1.20 geöffnet.\n€ 6 / € 4 bis 18 Jahre und dienstags ab 15 Uhr Eintritt frei.\nSonderführungen: In deutscher\, englischer und französischer Sprache möglich; Anmeldung: kunstwelten@adk.de\, Tel.: (030) 200 57-1000 \nEine Ausstellung der Akademie der Künste in Kooperation mit dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen). \nDank für die Unterstützung gilt der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung\, die die Erschließung des Vorlasses sowie die Neuprints dreier bislang unveröffentlichter Serien ermöglicht hat. Das Dokumentarfilm-Triptychon wurde unterstützt von der DEFA-Stiftung sowie der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. \n
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