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SUMMARY:Henri Deparade & Bärbel Dieckmann – Spiegelungen – Palimpseste
DESCRIPTION:Die griechische Sagenwelt mit ihren mythischen\, undogmatischen\, sich metaphorisch überlagernden Strukturen bildet die Grundlage\, über die Henri Deparade den Bogenschlag zu heutigen Themen vollzieht. In seinen Werken hebt er den Dualismus zwischen Figur und Grund auf\, so dass Bildraum und Figuren einander durchdringen. Die Lokalfarbigkeit verliert an Gewicht\, die Figuren werden transparent\, bewegt und mehrdeutig. Die malerische Verwirklichungsform gibt einer Verschiebung vom Realitätssinn zum Möglichkeitssinn Raum. Der Betrachter wird in die Lage versetzt\, die narrative Struktur zu Gunsten einer assoziativen Freiheit aufzulösen und in die Sinnlichkeit der Malerei einzutauchen. \nBärbel Dieckmann steht in der Tradition der Berliner Bildhauer Richard Heß\, seines Lehrers Waldemar Grzimek und Gustav Seitz. 1981 bis 1988 absolvierte sie das Studium „Visuelle Kommunikation“ und Bildhauerei/Illustration an der Fachhochschule Bielefeld bei Richard Heß. 1991 bis 1994 erhielt Bärbel Dieckmann einen Lehrauftrag an der renommierten Meisterschule für Handwerk\, Fachbereich Steinmetze/Steinbildhauer in Kaiserslautern. 1994 wurde ihre herausragende Arbeit mit dem Gustav-Weidanz-Preis für Plastik der Hochschule Burg Giebichenstein\, Halle\, gewürdigt. Bärbel Dieckmanns Skulpturen wurden bisher in Deutschland\, USA\, China\, Frankreich\, Italien\, Österreich\, Ungarn\, den Niederlanden und Monaco gezeigt und sind in vielen öffentlichen Sammlungen und im öffentlichen Raum vertreten. Sie lebt und arbeitet seit 1994 in Berlin. \nHenri Deparade und Bärbel Dieckmann werden zur Vernissage anwesend sein. \nVernissage: 05.10.2017\, 18–22 Uhr \n
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