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Vernissage Hoppers KW 40: Vernissagen in Charlottenburg, Neukölln & Friedrichshain

Vernissage Hoppers KW 40: In dieser Woche sind Partys angesagt, von der Galerie Z22 in Wilmersdorf über die Eröffnungsparty der neuen FRIDA – BOBBY – GALERIE in Neukölln bis zur Opening Party der Kunstwoche der Kommunalen Galerien Berlin im ACUD MACHT NEU. Hey Hoppers, ich bin’s wieder, euer [...]

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Matinée – Galerie Kungerkiez

28. Juni 2026 | 0:00 - 23:59

In ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung erforschen die Künstlerinnen das Erleben von Unruhe in unserer Zeit. Was zeigt sich, wenn Gewissheiten zu Zeit, Beziehungen, Orten und Informationen brüchig werden? Ihre Werke beleuchten individuelle Perspektiven und sind gleichzeitig im einfühlsamen Kontakt zueinander. Die Ausstellung wird selbst zum Resonanzraum, der nicht nur Unruhe spiegelt, sondern Momente der Stille, des Innehaltens und der Neuorientierung eröffnet.

Claudia Benter, *1989, untersucht in ihrer künstlerischen Praxis die Zwischenräume, die im Spannungsfeld innerer und äußerer Verortung entstehen – aufgeladene, vielschichtige Räume, die oft unbe­greifbar erscheinen und zugleich eine stille Dringlichkeit in sich tragen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Erscheinungsformen transgenerationaler Übertragungen, die sie sowohl im Kontext ihrer eigenen Familiengeschichte als auch im Zusammenhang kollektiver Erfahrungen und Erinnerungen erforscht. Ihre Motiv- und Materialwahl entwickelt sich dabei aus dem Nachspüren subtiler Stimmungen und tiefer Resonanzen, inspiriert von Begegnungen mit Objekten und Menschen, die Spuren von Heimat- oder Identitätsverlust in sich tragen.

Stefanie Hengge, *1966, entfaltet ihr Werk in Werkreihen. Die einzelnen Arbeiten einer Serie teilen eine gemeinsame Erzähl- und Codierungsstrategie. Damit führt die Künstlerin auf Pfaden von einem Werk zum nächsten durch eine Landschaft, in der Transformationen lesbar sind. Hengge versteht ihre Werke als Spuren in der Zeit, als Verdichtungen, in denen sich Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart kristallisieren. Sie begreift das Atelier als Denk- und Erfahrungsraum – körperlich, sinnlich und situativ. Im »Spielen« als künstlerische Praxis nähert sie sich Zusammenhängen und eröffnet Zugänge, die über den logischen Kontext und das verbal Erzählbare hinausweisen.

Anja Koch-Kenk, *1980, beschäftigt sich immer wieder mit dem Motiv des Hauses und stellt damit die Frage, was uns das Haus über die Seelenzustände eines Einzelnen oder einer Gesellschaft erzählen kann. Ihre dreidimensionalen Objekte bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Abschottung, Unzugänglichkeit und Abwehr auf der einen und Fragilität und Durchlässigkeit auf der anderen Seite. Die Faszination für das Spiel mit dem Maßstab wurde durch ihre Arbeit als Bühnenbildnerin und Modellbauerin geweckt und geschult. In ihrer Tätigkeit als Kunsttherapeutin in der stationären Kinder- und Jugendhilfe mit Kleinkindern nach Inobhutnahme begegnet ihr auch dort das Thema Haus als Verortung von existenzieller Bedeutung.

Details

Datum:
28. Juni 2026
Zeit:
0:00 - 23:59
Veranstaltungskategorie:
Eintritt: Eintritt frei €

Veranstaltungsort

Galerie KungerKiez
Karl-Kuhger-Str. 15
Berlin, 12035 Deutschland

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