BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin - ECPv4.9.13//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
X-ORIGINAL-URL:https://www.kunstleben-berlin.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20191018
DTEND;VALUE=DATE:20191221
DTSTAMP:20260405T135356
CREATED:20191015T163011Z
LAST-MODIFIED:20230302T144926Z
UID:80156-1571356800-1576817999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:METRO Bram Braam
DESCRIPTION:PRESSEMITTEILUNG\ngalerie burster berlin Bram Braam\nMETRO 18 Okt – 20 Dez 2019\nEröffnung Freitag\, 18 Okt 2019\, 19 – 21 Uhr\nWir freuen uns\, mit METRO die zweite solo show des niederländischen Künstlers Bram Braam (*1980) in der galerie burster berlin zu präsentieren.\nBram Braams Werk scheint von einer bemerkenswert greifbaren Komplexität geladen\, sowohl in der materiellen Vielfalt seiner Arbeiten als auch in dem\, was dem schöpferischen Akt selbst vorausgeht. Das Konzept der Utopie erweist sich als der grundlegende Interpretationsschlüssel\, der ein breiteres Verständnis von Braams Werk ermöglicht und die Verflechtungen\, die seine Werke ausmachen entwirren kann.\nDas Wort Utopia leitet sich etymologisch aus dem Griechischen ū =’non‘ und tópos =’Ort‘ ab und hat daher die verborgene Bedeutung eines Nicht-Ortes. Dieser Nicht-Ort ist ein nicht existierender Ort\, eine imaginäre Architektur\, die Vision einer nicht zukunftsweisenden Aussicht.\nInnerhalb dieses Konzepts dreht sich in Braams Arbeiten alles um wiederverwertete Materialien\, gefundene Objekte\, Teile von Möbelstücken\, Fragmente von Stadtmauern und all jenen Elementen\, die exemplarisch für eine konstruktivistische Historizität stehen können\, die nicht nur konstruktiv\, sondern auch semantisch verstanden wird. Architektur findet sich für Braam in den von Le Courbusier errichteten Gebäuden\, in verlassenen Häusern\, in den Graffitis und anderen grafischen Hinterlassenschaften unbekannter Passanten. So ist es eine historische Betrachtung auf die Entwicklung seiner Umwelt\, auf die sich Braam konzentriert.\nIn dieser Vielzahl an Fragmenten und Hinweisen\, die sich in Braams raumgreifenden Skulpturen ergänzen und vervollständigen\, in denen keines der grundlegenden Elemente jemals zufällig\, sondern immer sorgfältig ausgewählt wird\, lassen sich zwei Trajektorien ausmachen\, die dem eingangs beschriebenen Begriff zugrunde liegen: Utopie\nDiese beiden Entwicklungsverläufe sind aber keineswegs geradlinig\, gekrümmt und wellenförmig\, vielmehr bewegen sie sich zwischen Paarungen wie neu und alt\, real und nicht-real\, zwischen dem was natürlich und künstlich\, ursprünglich und umgestaltet\, Aufbau und Zerstörung ist.\nBram Braam arbeitet sich in seinen Werken sowohl an der Utopie als umweltpolitischer Utopie funktionalistischer und konstruktivistischer Natur\, die den Modernismus des 20. Jahrhunderts prägte\, als auch an der Utopie als Nicht-Ort ab. \nEs ist ein wahrhaft kompliziertes Verhältnis in dem das\, was als denkbarer Ort mit eigener erkennbarer Identität gilt\, zum Nicht-Ort wird\, sobald seine Nutzbarkeit oder seiner Persistenz verfällt und wir gleichzeitig einen Nicht-Ort als einzig denkbaren Ort wahrnehmen.\nIst es bei all dem Nebeneinander verschiedener Baustile\, Territorien verschiedener politischen Epochen und urbanen sowie gesellschaftsbezeugenden Symbolen heute überhaupt noch möglich\, gänzlich Unberührtes frei von menschlichen Überbleibseln zu finden? Das verworrene Geflecht aus nicht datierbaren Stilelementen welches von Braam immer wieder neu angeordnet wird\, beschreibt eben jene Nicht-Ort-Orte\, die in seinen Arbeiten zu finden sind.\nDieses Geflecht\, diese Überlagerungen\, die sich tatsächlich aber als chronologische Handlungsstränge darstellen\, finden in den Wandarbeiten des Künstlers eine eindrucksvolle Sprache: Es sind echte Mauern\, Fragmente einer Stadt\, in der eine in sich ruhende Gelassenheit spürbar ist\, die Faszination des Nicht-Ortes als realen Ort\, die Absenz von Missbräuchlichkeiten und die gleichzeitige Präsenz leiser Stimmen der Vergangenheit und der Gegenwart\, die schon immer eine hypothetische Zukunft utopisch betrachtet haben und auch weiterhin so betrachten werden\, um in einer realen Utopie zwischen Trümmern und zerrütteten Mauern irgendwie zurechtzukommen.\nDomenico de Chirico\, 2019 \nBram Braam (*1980 in Sittard\, Niederlande) studierte an der Royal Academy of Fine Arts\, Den Bosch\, Niederlande. Seine Arbeiten wurden bereits in zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt\, u.a. dem Till Richter Museum Schloss Buggenhagen\, Deutschland\, Torrence Art Museum Los Angeles\, USA\, Künstlerhaus Bethanien Berlin\, Kunsthal Rotterdam\, Niederlande\, Neuer Berliner Kunstverein\, Deutschland und der Deutsche Bank Kunsthalle Berlin. Bram Braam ist Stipendiat des Mondriaan Fonds und lebt in Berlin. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/metro-bram-braam/
LOCATION:Galerie Burster\, Markgrafenstraße 68\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Vernissage
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2019/10/BramBraam_METRO.jpg
GEO:52.5021765;13.3258666
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Burster Markgrafenstraße 68 Berlin 10969 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Markgrafenstraße 68:geo:13.3258666,52.5021765
END:VEVENT
END:VCALENDAR