BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin - ECPv4.9.13//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
X-ORIGINAL-URL:https://www.kunstleben-berlin.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20190125
DTEND;VALUE=DATE:20190224
DTSTAMP:20260423T202218
CREATED:20190110T102659Z
LAST-MODIFIED:20230523T104647Z
UID:75174-1548374400-1550912400@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Peter Brüning bei Michael Haas
DESCRIPTION:Die Galerie Haas freut sich\, in enger Kooperation mit dem Nachlass\, zwei Ausstellungen mit Werken von Peter Brüning (1929-1970) zeigen zu können. \nAb 24. Januar 2019 wird in einer Präsentation in der Galerie Haas in Zürich das Augenmerk auf die frühen informellen Jahre und dort vor allem auf die Werke auf Papier gelegt. \nAb 25. Januar 2019 zeigen die Galerie Michael Haas Berlin und das Kunst Lager Haas den Übergang vom Informell zu den kartografischen Werken anhand von Bildern und einer Installation aus dieser letzten Phase seines Werkes. \n2019 wäre Peter Brüning 90 Jahre alt geworden. In der Rückschau auf den in der Blüte seiner Jahre früh verstorbenen Künstler muss man unwillkürlich an das Phänomen seiner schon früh viel beachteten künstlerischen Entwicklung denken\, die zwar Ende 1970 ihren jähen Abschluss fand\, aber als Ganzes auf eine ganz besondere Art in sich vollendet: in ihrer Folgerichtigkeit\, bildnerischen Erfindungskraft und geistigen Intensität. \nAls zentrale Figur der deutschen Kunstgeschichte der 1950/60er Jahre hat Brüning ein außergewöhnlich vielfältiges und wegweisendes Werk hinterlassen\, er hat den künstlerischen Neuanfang nach dem Krieg entscheidend mitgestaltet. \nBrüning gehörte zu den Initiatoren\, Wegbereitern und Sinnträgern jenes geistigen Klimas der fünfziger Jahre\, in dem sich die legendäre »Düsseldorfer Kunstszene« entwickeln konnte. Der 1929 in Düsseldorf geborene Künstler\, der seit 1969 einen Lehrstuhl für Freie Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie innehatte\, kann geradezu als eine Integrationsfigur innerhalb dieser Szene angesehen werden. \nZuvor von 1950 bis 1952 als Student bei Willi Baumeister in Stuttgart und von 1952 bis 1954 zu Studienzwecken in Paris gewesen\, wurde Peter Brüning in den späten 50erJjahren als noch nicht 30jähriger einer der wichtigsten Protagonisten des deutschen Informel und erlangte damals bereits internationale Anerkennung. \nZahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland\, etliche Förderpreise und die Beteiligung an den wichtigsten Ausstellungsprojekten seiner Zeit (u.a. documenta II (1959)\, III (1964) und IV (1968)) belegen diesem Erfolg. \nThema seines in kaum mehr als fünfzehn Jahren entstandenen umfangreichen Hauptwerks ist die Landschaft – wenn auch nicht mehr im konventionellen Sinne gebraucht. Für die Darstellung von Phänomenen innerhalb der Landschaft\, besser eigentlich der Natur\, hat Peter Brüning sich eines wandelnden Zeichenrepertoirs bedient\, das in der Reflexion zu seiner ihn direkt umgebenden Umwelt entstanden ist. Brüning selbst bemerkte 1965 in einem Interview\, dass seine vermeintlich verschiedenen Ausdrucksformen eigentlich immer dasselbe Anliegen spiegeln: die Landschaft. \nVon 1964 an fanden allgemeingültige Zeichensysteme wie die Kartografie und Verkehrszeichen schrittweise Eingang in seine Bildsprache. Es entstehen Bilder\, Installationen\, Skulpturen\, die die Realität der Kunst befragen und eine für diese Zeit radikale Position markieren. Vom heutigen Standpunkt aus kann man dieser Eigenständigkeit und Innovationskraft des noch jungen Künstlers nur Bewunderung entgegenbringen. Was durch diese Künstlerpersönlichkeit noch alles möglich gewesen wäre\, bleibt allein Spekulation. \nIn Brünings Werk artikulieren sich aus der Vorstellung seiner Zeit gewachsene Ereignisse zu Bildfindungen\, die – gerade weil sie »auf der Höhe er Zeit«\, also zeitgemäß im besten Sinne sind – die innere Notwendigkeit einer gültigen und damit zeitlosen Ordnung in sich tragen\, als eine Eigenschaft\, die qualitative Kunst auszeichnet. \nZu den Ausstellungen erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Sprache. \nBeitragsbild: Objektbild „Rhein“\, um 1966/67\, Farbig gefasste Spanplatte\, Holzlatten\, 115 x 197 cm \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/peter-bruening-bei-michael-haas/
LOCATION:Galerie Michael Haas\, Niebuhrstraße 5\, Berlin\, 10629\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2019/01/Peter-Brüning-Objektbild-Rhein-Galerie-Michael-Haas.jpg
GEO:52.5043913;13.3179203
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Michael Haas Niebuhrstraße 5 Berlin 10629 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niebuhrstraße 5:geo:13.3179203,52.5043913
END:VEVENT
END:VCALENDAR