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SUMMARY:Strawalde: Parade
DESCRIPTION:Strawalde (*1931) ist gleich in zwei visuellen Ausdrucksformen begabt: Unter seinem Pseudonym ist er als Maler bekannt\, als Jürgen Böttcher ist er Regisseur und Dokumentarfilmer. Seine Malerei wird in der DDR als formalistisch eingestuft\, er wird aus dem Verband Bildender Künstler ausgeschlossen und in der Folge kaum öffentlich ausgestellt. Erst nach der Wiedervereinigung ist er frei in seinem künstlerischen Schaffen. Strawalde zählt zu den wichtigsten Positionen der deutschen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind in bedeutenden Museen und Sammlungen vertreten. \nStrawalde verbindet einen pastosen\, mehrschichtigen Farbauftrag\, der seinen Gemälden eine besondere Stofflichkeit verleiht\, mit einer ausdrucksstarken Linienführung. Formen tauchen als figurative Möglichkeit auf\, die in intensivem Austausch miteinander stehen. Seine Bilder sind das Ergebnis eines direkten und intuitiven Prozesses\, der in einem lang studierten Tanz seiner Hände ausgeführt wird. Erfahrungen und Erinnerungen\, Stimmungen und Gefühle fließen in expressiven Gesten unmittelbar auf den Bildgrund. \nUnd ich behaupte\, wenn mir ein Bild gelungen ist\, daß es aus allen Essenzen von tausend Dingen\, die ich je gesehn\, gerochen\, geschmeckt – auch aus Träumen gemacht ist.¹ \nIm Rahmen der Berlin Art Week eröffnet die Galerie Michael Haas eine umfangreiche Einzelausstellung. Der Künstler wird zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag\, den 10. September\, anwesend sein. Es erscheint ein begleitender Katalog. \n¹ Sprechtext\, in: Strawalde. Zeichnungen und Malerei\, Katalog Neue Berliner Galerie im Alten Museum\, Berlin 1990\, S. 12 \nEröffnung\nDonnerstag\, 10. September 2026\, 18 bis 22 Uhr (Gallery Night) \nAusstellungsdauer\n10. September bis 23. Oktober 2026 \nOrt\nGalerie Michael Haas\nNiebuhrstraße 5\, 10629 Berlin\nMontag bis Freitag 9 bis 18 Uhr\nEintritt frei \n
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