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SUMMARY:Susanne Waltermann in der Galerie Michael Haas
DESCRIPTION:Susanne Waltermann schafft Stich um Stich ein ikonografisch eigensinniges Werk\, so komplex wie die Liste der verwendeten Materialien und durchdrungen von verschiedensten Fadenarten. Ihr eigener Körper und dessen Wahrnehmung spielen für ihre künstlerische Praxis eine wichtige Rolle: „Ich lege das Papier auf den Boden\, lege mich dann selbst darauf und male die Kontur um mich herum“. In einem langwierigen\, intuitiven Prozess entstehen Arbeiten\, die in mehreren Schichten auf Japanpapier und Seidenpapier vernäht werden. Das Nähen stellt kunsthistorisch eine zutiefst persönliche Arbeit dar; das Schneiden\, Reißen\, Nähen und Zusammenfügen geht mit Vorstellungen von Wiedergutmachung und dem Ausdruck seelischer Spannungen einher. \nDie Motive Waltermanns Votivbilder reichen vom Kochtopf zum homöopathischen Fläschchen\, sie zeigen Strümpfe\, Unterhosen\, Fische und Würstchen. Mit der Übersteigerung des Alltagsobjekts in den sakralen Raum wird das Sakrale trivialisiert und das Triviale zugleich ästhetisiert. Es geht um eine Sinnsuche\, die sich weder in einer Bildwelt aus bluttriefendem Heiland finden ließ\, noch im intellektualisierten Katholizismus im Köln der 1960er Jahre. \nBei Waltermann geht es um existenzielle seelische Grundlagen des Lebens\, deren Erspürung eher bild- als sprachtauglich ist\, wobei das Medium Sprache als genähtes Wort bildhaft auftauchen kann. Susanne Waltermann kommentiert die Tradition des kulturhistorisch als „weiblich“ definierten Handwerks des Nähens\, indem sie mit unregelmäßigen\, groben Stichen und schwerem Garn die impliziten Imperative von Ordnung\, Sauberkeit und stiller Perfektion systematisch unterläuft. \nSusanne Waltermann\n14.03. – 24.04.2026 \nEröffnung\nFreitag\, 13.03.2026\, 18 Uhr \nCharlottenwalk\nSamstag\, 14.03.2026\, 12–18 Uhr \n
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