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SUMMARY:Synchron presents: Liminal Brigdes in der Trauma Bar und Kino.
DESCRIPTION:Liminal Bridges\nClaire Barrow\, Johannes Farfsing\, Alicia Gladston\, Chiu Laozhi\, Sal Salandra\, Ben Sang\, Adam Varab\, Kay Yoon\n19. Februar – 19. März 2022\nAusstellungseröffnung: Samstag\, 19. Februar 2022\, 20 Uhr \nEinlass: 20 Uhr\nLaunch der ersten Ausgabe des Synchron Magazines im Rahmen der Vernissage\nLesung und Performance: Kay Yoon und Jonas M. Mölzer\nLive-Act: KODAMA und Harfenistin Simonetta Ginelli \nTrauma Bar und Kino\nHeidestraße 50\, 10557 Berlin \nFür den Launch der ersten Ausgabe des Synchron Magazines wurden acht Künstler*innen eingeladen\, ihre Arbeiten in den Räumen von Trauma Bar und Kino zu zeigen. Mit dieser Ausstellung knüpfen sie an ihre in der Ausgabe des Magazins veröffentlichten Beiträge an. Die beiden Formate – Magazin und Ausstellung – erweitern sich gegenseitig. Mystik\, Magie\, Spiritualität und individuelle Interpretationen fungieren als Bindeglieder zwischen den verschiedenen Beiträgen. Aus diesem Grund tragen die erste Ausgabe des Magazins und die Ausstellung denselben Titel: Liminal Bridges. \nFür die Ausstellung verwandelt sich Trauma Bar und Kino in ein Labyrinth\, welches die Besucher*innen dazu einlädt\, sich auf die Suche nach den verschiedenen Ebenen des Ortes zu machen. Die gezeigten Arbeiten changieren zwischen unterschiedlichen Medien und sind dabei stets verbunden durch das Element der Liminalität\, für das alle Künstler*innen im Vorfeld eine eigene Interpretation gefunden haben. \nAlicia Gladston transformiert einen Raum in ein von den Rosenkreuzergärten des Königs und der Königin von Böhmen inspiriertes metallenes Konstrukt\, während in anderen Räumen Installationen von Ben Sang\, Kay Yoon und Adam Varab zu sehen sind. Johannes Farfsings lackierte Holzreliefs mit Anklängen an die Karnevalstraditionen südschweizerischer Täler\, sowie Sal Salandras Stickereien\, in denen er Motive von BDSM-Praktiken mit kulturellen Symboliken verbindet\, laden das Publikum ein\, in andere Welten einzutauchen. Claire Barrow erforscht das Unterbewusstsein\, indem sie in ihren Malereien phantastische Reiche entwirft. Chiu Laozhis Skulptur\, die unter Verwendung traditioneller chinesischer Techniken entstanden ist\, vermittelt die transzendente Bedeutung des Drachensymbols und der damit verbundenen daoistischen Lehre. \nDer Begriff Liminalität wurde im frühen 20. Jahrhundert von dem französischen Ethnologen Arnold van Gennep geprägt und später von dem Anthropologen Victor Turner zum Gegenstand eingehender Forschungen gemacht: \n„In der Anthropologie ist die Liminalität (von dem lateinischen Wort līmen\, was „eine Schwelle“ bedeutet) die Qualität der Ambiguität oder Desorientiertheit\, die in der Zwischenphase eines Übergangsritus auftritt. In dieser befinden sich die Teilnehmenden nicht länger im Ausgangsstadium\, haben aber auch noch nicht mit dem Übergang zu dem Stadium begonnen\, das sie nach Abschluss des Ritus erreichen werden. Während der liminalen Phase eines Ritus „stehen die Teilnehmenden an der Schwelle“ zwischen ihrer vorherigen Weise\, ihre Identität\, Zeit oder Gemeinschaft zu strukturieren\, und einem neuen Weg\, der den Ritus vollendet.“ Turner\, Victor (1974). \nEine weitere mögliche Bedeutungsebene des Titels ergibt sich aus der Tatsache\, dass Liminal Bridges auf einem Buch basiert\, das die Spieler*innen im legendären Videospiel Skyrim von Bethesda Studio lesen können. Darin wird eine magische Prozedur beschrieben\, die das Portal nach Oblivion öffnet\, sowie ein Ritus zur Herstellung eines magischen Steins\, der arkane Macht speichert. Die Kuratorin bezieht sich auf den Begriff der Liminalität als einen Zustand der Transformation\, in den die Künstler*innen während des künstlerischen Schaffensprozesses eintreten. Die Veranstaltung bei Trauma Bar und Kino schlägt eine Brücke zu ihren jenseitigen metaphysischen Welten. \n
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