BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin - ECPv4.9.13//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
X-ORIGINAL-URL:https://www.kunstleben-berlin.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230715
DTEND;VALUE=DATE:20230813
DTSTAMP:20260408T125459
CREATED:20230709T143020Z
LAST-MODIFIED:20230724T124648Z
UID:100114-1689379200-1691884799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:VISUAL WORKOUT  - Matthias Beckmann\, Margret Eicher\, Hannes Kater\, Bodo Rott. ep.contemporary.
DESCRIPTION:Visual Workout – Ist das ein Ruf nach Muskelspiel?\nSind wir aufgefordert zu Klimmzügen\, Kniebeuge und Liegestütze? Und das gar unter Hantelzwang?\nVier KünstlerInnen bringen in dieser Ausstellung ihre bildnerischen Systeme in Dialog.\nAlle vier arbeiten im Feld figürlicher Bildlichkeit\, die sie szenisch\, emblematisch\, erzählend oder analytisch auslegen. In ihren Arbeitsweisen verbinden sie Subjektivität und Intuition mit Reflexion. Sie denken in Bildern und fertigen Bilder. Ihre Werke transportieren nicht in erster Linie Inhalte\, sondern stellen virtuelle Erfahrungsfelder auf\, die Wahrnehmung\, Innen- und Außenwelt\, Erfindung und Beschreibung auf die Probe stellen.\nMan kann das durchaus als Visual Workout bezeichnen\, der allerdings nicht fördert\, was stark macht\, sondern das\, was die Wahrnehmung verfeinert. \nMatthias Beckmann\nMatthias Beckmann zeichnet weder Orte noch Dinge\, sondern immer ein Feld\, seine speziellen Blickwinkel. Die Volumen und Raumtiefen entwickelt er an den Lineamenten\, die er seinem Blick auf das Neben-\, Hinter\,- Vor- oder Durcheinanderliegen des Gesehenen entnimmt. Immer entspricht die Linie einem in diesem Vorgang empfangenen Impuls. Seine Bilder bleiben so gleichwertig als graphische Zeichen und Szene lesbar.\nDer Genius Loci schlägt sich aber doch in den Blättern nieder. Jüngst hat Matthias Beckmann die Berliner Gedenkstätten besucht. Dort haben sich zu den Linien farbige Einschübe und Flächen gesellt. Es entstanden zahlreiche Blätter. Eine Auswahl ist in der ep.contemporary zu sehen. \nMargret Eicher\nVorgefundenes Bildmaterial aus Magazinen\, Filmen\, Werbung gruppiert Margret Eicher zu dynamischen Kompositionen. Ihre Bildfindungen lässt sie als Tapisserien weben. Diese Tapisserien spielen als solche auf die Herrschaftsästhetik der historischen Kunstformen an. Mit Textfragmenten versetzt\, spannt die Stilistik der Tapisserie einen ornamentalen Rahmen\, den Margret Eicher mit völlig unterschiedlichen\, gegensätzlichen und widerläufigen Codes füllt. Neben knapp bekleideten Frauen und Männern gelangen auch Panzer\, Favelahütten\, Comichelden\, Tags und vieles mehr zu herrschaftlicher Noblesse. So misst sie der Gegenwart  den Puls. \nHannes Kater\nHannes Kater zeichnet abbildend\, einfühlend\, ordnend\, im Liegen\, Sitzen\, Stehen und Gehen und eventuell sogar im Schlaf. Er verfolgt die Erweiterung der Möglichkeiten von Zeichnung auf dem Papier und im Raum. Seine Bildsprache erinnert an Infografik\, die mal flach im Blatt liegt\, mal plastisch im den Raum ragt. Sie ist aber so angelegt\, dass Hannes Kater mit ihr Welterfahrung nicht nur dokumentierend ordnen oder emotional strukturieren\, sondern über diese neugefassten Zeichen und ihr Zusammenspiel ungekannte Zusammenhänge erschließen kann. \nBodo Rott\nBodo Rott vereinigt auf seinen Gemälden ganz verschiedene Blickwinkel und Zeitebenen\, gesehene Wesen und gesehene Bilder zu einem kaleidoskopischen Gewebe\, das ornamentale Tapetenhaftigkeit anklingen lässt\, um eine umso pulsierendere Tiefenraumillusion zu entwerfen. So wirken die Dinge\, Pflanzen und Tiere oft bis an den Rand der Unkenntlichkeit verzerrt\, wie zerdrückt oder breit getreten\, die Figuren gelängt oder verbeult. Transformation\, und Erinnerung\, Vitalität und Vergänglichkeit erhalten so ein Gesicht.\nText: Bodo Rott \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/visual-workout-matthias-beckmann-margret-eicher-hannes-kater-bodo-rott-ep-contemporary/
LOCATION:ep.contemporary\, Pohlstr. 71\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/07/2023_Visual_Workout_epc-1-1.jpg
GEO:52.5008865;13.3626609
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=ep.contemporary Pohlstr. 71 Berlin 10785 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Pohlstr. 71:geo:13.3626609,52.5008865
END:VEVENT
END:VCALENDAR