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von wegen weg – Die Berliner Künstlerinnengruppe 20zwölf

16. Januar 2019

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Die Gründungsidee war, in einer Gruppe stärker zu sein als jede Einzelne allein. Was die Künstlerinnen verbindet, ist die Freude am Spiel mit Objekten, mit Materialität, der Geschichte und Wirkung von Stoffen und Alltagsgegenständen. Sigrid Klammers Scherbenspiele etwa, oder Almyra Weigels Barock-Inszenierung aus alten Tageszeitungen zum 100. Jubiläum des Körnerparks in Neukölln, und die Sand-Gips-Asche-Bilder von Inge Kaspar-Böhm. Die Malerin Eva Erbacher presst ihre Farben hinter Glas und Brigitte Henker-Hansmann spielt mit den Möglichkeiten der Collage.

„Ein anderer Grund, eine Gruppe zu gründen, war, nicht mehr allein arbeiten zu müssen, sich regelmäßig zu treffen, die Ateliers der anderen kennenzulernen und zu hören, womit sich jede gerade beschäftigt, was sie bewegt“, erzählt die 80jährige Inge Kaspar-Böhm, die die Gruppe20zwölf gemeinsam mit Ute Wennrich im Jahr 2012 gründete.

Jüngstes Mitglied ist Carolin Koch, die Goldschmiedin lernte und Produktdesign studierte und nun ihr „Gold“ auf der Straße findet, „im scheinbar alltäglichen Sammelsurium dessen, was wir objektiv als Ausschuss ansehen.“

Möglicherweise ist dies die letzte gemeinsame Ausstellung. Die Gruppe 20zwölf steht kurz vor der Auflösung, weil die einzelnen Mitglieder inzwischen mit eigenen Aktivitäten zu sehr beschäftigt sind. Doch von wegen weg! Sie haben sich von der Gruppe emanzipiert und treten mittlerweile erfolgreich als einzelne Künstlerinnen-Persönlichkeiten in die Öffentlichkeit.

Details

Datum:
16. Januar 2019
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
Eintritt: -

Veranstaltungsort

Inselgalerie Berlin
Petersburger Straße 76 A
Berlin, 10249 Deutschland
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Veröffentlicht am: 10.01.2019 | Kategorie: intern,

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