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SUMMARY:Orte der Begegnung
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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/rebecca-harper-thick-skinned-quick-finned-always-turning-tides-tale/
LOCATION:Verena Kerfin Gallery\, Köthenerstraße 28\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:EX UND HOPP von Jeanne Fredac
DESCRIPTION:Jeanne Fredac macht in ihren Arbeiten auf die dringliche Notwendigkeit\, die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen zu schützen\, aufmerksam. Dabei erhebt sie nicht den Zeigefinger\, sondern hält uns mit intelligentem Witz einen Spiegel vor: „Ich glaube nicht\, dass es etwas bringt\, wenn man den Menschen ein schlechtes Gewissen einredet“\, sagt die Künstlerin. „Man kommt mit Humor viel weiter.“ So präsentiert sie uns beispielsweise mit der Skulptur „L‘ essence humaine“ die Erde als einen Punchingball\, der mit bereitliegenden Boxhandschuhen K. O. geschlagen werden kann. In dem aus 606 Fotografien bestehenden Video „Do you need something else?“ nimmt die sie die oft von Menschen getätigte Aussage\, dass sie nichts besitzen würden\, aufs Korn. In dem Clip ist die Fülle eines Einpersonenhaushalts zunächst ordentlich sortiert aufgebaut\, bis die einzelnen Objekte mit Stop-Motion einen überraschend choreografierten Abgang machen und schließlich eine gähnende Leere – ein tatsächliches Nichts – hinterlassen. \n
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SUMMARY:me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht zeigt: Picha / Bilder zwischen Nairobi und Berlin
DESCRIPTION:Die Ausstellung Picha/Bilder – Zwischen Nairobi & Berlin zeigt Arbeiten von Berliner Künstlern und Werke von Kindern\, die in Ostafrikas größtem Slum Kibera leben. \n \nSie sind im Zusammenwirken mit den KünstlerInnen Zuzanna Czebatul\, Zhivago Duncan\, Andreas Golder\, Amélie Grözinger\, Markus Keibel\, Caroline Kryzecki\, Erik Schmidt\, Pola Sieverding und Ulrich Wulff in Nairobi für den Verein One Fine Day entstanden. \nWerke der KünstlerInnen werden den Arbeiten ihrer kenianischen SchülerInnen gegenübergestellt. So wird deutlich\, wie im Prozess des Erlernens einer künstlerischen Technik und dem Hinzufügen der eigenen Imagination autarke Kunstwerke entstehen können. Zhivago Duncans Gestaltungsmittel Spraypaint\, Erik Schmidts Frottage-Verfahren\, Pola Sieverdings fotographischen Motive\, Amélie Grözingers Falttechniken oder die durch Andreas Golder gelehrten Grundkenntnisse der Licht- und Schatten-Wiedergabe geraten durch die Kinder in eine eigene\, nachvollziehbare Gestalt. Dabei zeigen Caroline Kryzecki\, die mit Lineal und Kugelschreiber gezogene Linien zu dichten\, moiréartigen Zeichnungen entwirft\, oder Markus Keibel\, der mit der Technik der Bricolage arbeitet\, dass auch konzeptionelle Arbeitsweisen an Kinder vermittelbar sind. Der beidseitige kreative Zugewinn wird in den teils eigens für die Ausstellung hergestellten Arbeiten der zeitgenössischen KünstlerInnen deutlich. Sie sind als Ergebnis der Auseinandersetzung mit den ortsspezifischen Begebenheiten zu verstehen. \nJabes\, Workshop Caroline Kryzecki\, 2016 © One Fine Day e. V.\nDie Ausstellung zeigt wie produktiv und wichtig die Vermittlung künstlerischer Werte an Kinder ist\, die von kreativer Schulung ausgenommen sind – seit den 1990er Jahren sind sämtliche Kunstdisziplinen von den Lehrplänen kenianischer Schulen gestrichen. \nDer gemeinnützige Verein One Fine Day e. V. wurde 2008 von Marie Steinmann-Tykwer und ihrem Mann Tom Tykwer gegründet und möchte helfen\, die Leerstelle künstlerischer Schulung für Kinder aus den Slums in Nairobi zu schließen. Mit ihrem Engagement ermöglichen sie über 800 Kindern aus Kibera und Mathare den Zugang zu den Entdeckungsräumen des Schöpferischen. Wöchentlich findet der Unterricht in den Disziplinen Tanz\, Ballett\, Bildende Kunst\, Theater\, Musik\, Zirkusakrobatik und Schreiben statt. Seit 2014 reisen KünstlerInnen aus Berlin mit der Kuratorin der Ausstellung Juliet Kothe nach Nairobi\, um dort mit kenianischen Kindern und LehrerInnen gemeinsam in Workshops zu arbeiten. \nCaroline Kryzecki\, KSZ 200152-05\, 2014-16\, Courtesy Sexauer Gallery\, Photo Marcus Schneider\nDie in der Ausstellung gezeigten Arbeiten von Kindern und KünstlerInnen können über den me Collectors Room erworben werden. Die Einnahmen kommen ausschließlich dem Verein One Fine Day zugute. \nPicha\n04. März 2017 – 04. Juni 2017 \nme Collectors Room Berlin\nStiftung Olbricht\nAuguststraße 68\n10117 Berlin \n
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SUMMARY:Loïc Bréard El Rocío – eine spanische Wallfahrt
DESCRIPTION:Die Romería del Rocío ist nicht nur eine der ältesten Marienwallfahrten Europas\, sie ist auch ein einzigartiges Volksfest. Alljährlich zu Pfingsten pilgern fast eine Million Menschen aus ganz Spanien in das Dörfchen El Rocío südwestlich von Sevilla\, um der Heiligen Jungfrau vom Morgentau die Ehre zu erweisen. Der Fotograf Loïc Bréard hat 2006 eine der Bruderschaften auf der rund siebzig Kilometer langen Reise von Sevilla nach El Rocío mit seiner Leica begleitet und geriet schnell in den Bann der Wallfahrt mit ihrer eigenwilligen Mischung aus archaischem Brauchtum und modernem Leben… \n \nDie Romería del Rocío ist nicht nur eine der ältesten Marienwallfahrten Europas\, sie ist auch ein einzigartiges Volksfest. Alljährlich zu Pfingsten pilgern fast eine Million Menschen aus ganz Spanien in das Dörfchen El Rocío südwestlich von Sevilla\, um der Heiligen Jungfrau vom Morgentau die Ehre zu erweisen. \n\nDie Marienstatue\, die auch Blanca Paloma\, weiße Taube\, genannt wird\, soll im siebten Jahrhundert in den nahen Sümpfen gefunden worden sein. Die zahllosen Pilger sind in mehr als hundert Bruderschaften organisiert. Sie reisen auf prachtvoll geschmückten Planwagen\, zu Fuß und zu Pferd\, in Autos\, Wohnwagen und Bussen. Überall sieht man Männer in bunten Trachten und Frauen in aufwändigen Flamenco-Kleidern. Begleitet werden sie von Versorgungswagen mit Lebensmitteln\, Spirituosen\, Decken und Zelten. Während der ganzen Wallfahrt wird ausgiebigst gegessen und getrunken\, gesungen\, gebetet\, getanzt und geflirtet. Der tagelange Weg über Asphaltstraßen\, durch Pinienhaine und ausgedehnte Dünenlandschaften ist bei hohen Temperaturen aber auch oft mühsam und beschwerlich. In einer Stunden andauernden Prozession ziehen die Pilger endlich in El Rocío ein\, und es beginnt eine dreitägige Fiesta. In der Nacht zum Pfingstmontag dann\, wenn die Marienstatue aus der weißen Kirche durch die hingebungsvoll wartende Menschenmenge getragen wird\, erreicht die Wallfahrt ihren rauschhaften Höhepunkt. \nDer Fotograf Loïc Bréard hat 2006 eine der Bruderschaften auf der rund siebzig Kilometer langen Reise von Sevilla nach El Rocío mit seiner Leica begleitet und geriet schnell in den Bann der Wallfahrt mit ihrer eigenwilligen Mischung aus archaischem Brauchtum und modernem Leben. »Er war wohl der Einzige\, der tatsächlich den ganzen Weg ausschließlich auf seinen eigenen Beinen gemacht hat«\, sagt ein Weggefährte. \nBréards Bilder\, in strengem Schwarzweiß fotografiert\, dokumentieren den Ablauf\, die Rituale\, die Schönheit und die Vielschichtigkeit der menschlichen und religiösen Momente dieser Pilgerreise. Seine Arbeit ist jedoch weit mehr als eine Fotoreportage. Der Fotograf hat ein besonderes Gespür für ästhetische Bildkompositionen. Intuitiv erfasst er Linienführungen\, das Spiel von Licht und Schatten\, die Spannung und die Brüche\, die Emotionen in den Gesichtern der Menschen. Bréards Stärke ist es\, den einen richtigen Moment und das treffende Detail (das\, was Roland Barthes das »Punctum« in einem Foto nennt) zu erkennen und festzuhalten. So entstanden Bilder\, die jedes für sich inhaltlich und formal berühren und überzeugen. \nLoïc Bréard wurde in Nantes\, Frankreich\, geboren\, studierte Malerei und Skulptur in Paris an der École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs. Seit zehn Jahren bereist er als freischaffender Fotograf die Welt. Bréard fotografiert ausschließlich analog und in Schwarzweiß. Er lebt in Hamburg. In der Ausstellung wird aus Bréards El Rocío-Projekt eine Auswahl von ca. 40 hochwertigen Silbergelatine Handabzügen auf Baryt-Papier gezeigt. Unter dem Titel »El Rocío« ist ein umfangreicher Fotoband im Kerber-Verlag erschienen\, Herausgeberin Corinna Weidner\, Berlin. \nDie Galerie Hilaneh von Kories präsentiert vom 04. März bis zum 05. Mai 2017 die Ausstellung »El Rocío – eine spanische Wallfahrt« mit Bildern des Fotografen Loïc Bréard. \nEl Rocío – eine spanische Wallfahrt\n4. März bis 5. Mai 2017 \n&nbsp;\n
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SUMMARY:Detlef Günther zu sehen mit HUMAN IMAGE Lovin’ the Alien
DESCRIPTION:Der moderne Mensch ist eine Erfindung – eine Erfindung\, die ihren Ausgangspunkt in der Frührenaissance\, also etwa um 1420-1500 hat. \n \nDie Anfänge dieses Denkens lassen sich jedoch weiter zurück verfolgen bis zu Giotto di Bondone (1266-1337)\, der heute als der Begründer der Renaissancemalerei angesehen wird\, und Petrarca (1304-1374)\, der als Mitbegründer des Humanismus gilt. Ca. 100 Jahre später verfasste Pico della Mirandola seine Rede “De hominis dignitate (Die Würde des Menschen-1486)”\, in der er den Menschen als wundersames “Chamäleon” beschreibt. \nHeute ca. 700 Jahre später\, ist der Mensch dabei\, sich neu zu erfinden: \n“Der Mensch entdeckt sich als operabel. Diese radikal neue Epoche ist im Kommen. Und zwar in allen Dimensionen: … Da ist die Werkhalle der Biologie\, der Biochemie und Genetik. … Da ist die Werkhalle der Medizin\, der Pharmakologie und vor allem der Psychopharmakologie. … Da ist die psychologische Werkhalle …\, die “Gehirnwäsche” im Großen betreibt\, die mit den Massenmedien umzugehen weiß\, mit elektrischen Gehirnreizen Glückseligkeit und Wohlbehagen des ganzen Körpers hervorruft. … Da ist die soziologische Werkhalle. Hier wird das Wachstum der Menschheit vorausberechnet\, werden Pläne gemacht\, Gesetze entworfen\, um die Bevölkerungszahl der Erde auf einem erwünschten Niveau zu stabilisieren. … Und endlich die politische Werkhalle: hier sitzt die Weltregierung\, getragen von den herangezüchteten Superintelligenzen\, hier werden die Arbeiten der verschiedenen Werkhallen koordiniert\, die letzten Ziele entworfen und festgelegt\, auf die sich alle Arbeit am Menschen hinbewegen soll. … es ist\, wie wenn auf verschiedenen Teilen eines großen Areals gleichzeitig gebaut wird und man den Eindruck hat\, daß diese Einzelbauten einmal zu einem einzigen Bau zusammenwachsen werden\, eben zur hominisierten Welt\, als einer einzigen großen Fabrik\, in der der operable Mensch haust\, um sich selbst zu erfinden” \n(Karl Rahner – Experiment Mensch/Siebenstern-Taschenbuch Nr. 174) \nDetlef Günther möchte\, indem er an das 13 Jh. anknüpft\, an einen gesellschaftlichen Wendepunkt erinnern\, an dem in Europa ein neues Menschenbild erfunden wurde\, welches zeitgleich einherging mit der Erfindung des virtuellen Raums\, der heute unser Denken\, Handeln und Fühlen dominiert und sich global manifestiert hat. \n  \nIn Giottos Fresken (Capella Scrovegni – Padua/Italien) wird Landschaft und Körper geometrisiert. Ebenso stellen diese Fresken erstmalig Alltags-Details dar: Schafe\, Lämmer\, Bäume … und das erste Portrait der Neuzeit (Enrico Scrovegni\, der den Engeln ein Modell der Kapelle überreicht). Dies ist der Beginn einer neuen Sicht auf die Welt\, eines neuen Menschenbildes\, welches sich in seiner Weiterentwicklung heute in einer Moralität des “selbstbezüglichen Ichs” präsentiert und Konzepte der Patchwork-Identität und des plastisch formbaren Körpers und Geistes aufweist. \nVor diesem historischen Hintergrund werden in der Ausstellung Details aus Giottos Fresken der Capella Scrovegni aktuellen Abbildungen aus Werbung\, Wissenschaft und Alltag gegenübergestellt. Auf die zumeist als Einzelstücke im Siebdruckverfahren produzierten Arbeiten ist häufig als integrales Detail oder auch formatübergreifend das Symbol des Heiligenscheins gesetzt. Dieses Symbol des Heiligenscheins nimmt in Günthers Arbeiten die Bedeutung eines Platzhalters ein\, der Fragen nach einer aktuellen Standortbestimmung des Menschen und seiner Lebendigkeit aufwirft. \nAngelika Sommer über Detlef Günther \nDetlef Günther ist Trans-Media Künstler und ein Forschungspraktiker\, möchte man hinzufügen\, denn sein künstlerischer Horizont ist durch die Felder der Geschichte\, der Anthropologie und Philosophie sowie westlicher und östlicher Religion wesentlich mitbestimmt. Er bewegt sich gegen den Zeitgeist des Destruktiven\, indem er sich auf die Idee eines “integralen Weltbildes” beruft. \nSeine aktuellen Themen\, die sich u.a. mit den Thesen und aktuellen Auswirkungen des Humanismus und Transhumanismus beschäftigen\, werden von ihm multiperspektivisch oder besser noch “integral-aperspektivisch” durch verschiedene Medien geführt. Soll heissen: Günther geht es weniger um bloße Diversität\, vielmehr wird in seinen Arbeiten das Eine in den Vielen dargestellt. Dabei fällt Günthers Fähigkeit auf\, diese Vielfalt in einem Raum und Bezugsrahmen zu halten\, unterschiedliche Perspektiven\, Denk- oder Wertesysteme in einen Gesamtzusammenhang zu bringen. \nSeit Anfang der 90ger Jahre entstehen Gemälde\, Zeichnungen\, Objekte\, Installationen\, Fotografien\, Videoarbeiten und Multimedia-Environments\, die Günther häufig in Gruppen und Zyklen zusammenfasst. Je nach Ausstellungssituation setzt er einzelne Arbeiten und Medien auch variierend zueinander in Beziehung. Immer geht es ihm dabei um die Auslotung der Wahrnehmungsmöglichkeiten\, um die Mehrdeutigkeit der Wirklichkeit\, um die Kontextgebundenheit von Bedeutung. \nDetlef Günther – Shortbio \nDetlef Günther studierte Philosophie\, Soziologie\, Psychologie und Kommunikationswissenschaften an der Ludiwig-Maximilian-Universität in München und der Freien Universität in Berlin (Magister Artium – Abschlußarbeit: Die Kunstauffassung der Kritischen Theorie). Anschließend studierte er Kunst an der UDK in Berlin (Meisterschüler). Zusammen mit Martin Assig\, Klaus Hoefs\, Oliver Öfelein und Jochen Stenschke gründete er die Künstlergruppe BOR. Freie Mitarbeit am Medieninstitut Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Arthur Engelbert an dem Forschungsprojekt „Technisches Sehen“. \n1998-2000 entwickelte er als geschäftsführender Gesellschafter der Twosuns Media Development Gmbh das Interactive Environment Processing System „Enclued“ mit Anbindung an einen 3D-Motion Tracker. Aus dieser Entwicklung entstanden 2 Patente. Seit 2008 hält Detlef Günther Vorträge und Seminare an Fachhochschulen und Universitäten zum Thema „Entwicklung des Bildes und der bildgebenden Formate in Kunst und Wissenschaft“ und zum „Intelligenten Raum“. \nGünthers Arbeiten sind u.a. vertreten in der Sammlung Karl Kremer (Gelsenkirchen)\, in der Kunstsammlung der Deutschen Bank (Frankfurt) und im Kunstmuseum Gelsenkirchen. Detlef Günther lebt und arbeitet in Berlin. \nHUMAN IMAGE Lovin’ the Alien\n25.03.2107 bis 26.05.2017 \nAndreas Reinsch Project\nOranienplatz 1\n10999 Berlin \n
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SUMMARY:polyphonia von Bernhard Paul in der Galerie Anna25
DESCRIPTION:Reihen\, Wiederholung\, Variation und das in theoretisch unendlicher Fortsetzung – Das Prinzip der Serie ist in Bernhard Pauls Malerei gleich mehrfach vertreten. Das künstlerische Konzept\, die Musik\, die der Malerei zugrunde liegt und der zeitliche Aspekt des Herstellungsprozesse\, all das ist dem Seriellen verhaftet. Für Bernhard Paul ist die serielle Produktionsweise eine Bildsprache\, die er ständig erprobt und erweitert. \nDoch gehen wir kurz einen Schritt zurück und blicken auf die Anfänge der seriellen Kunst. Wegweisend für das Prinzip der Serie sind Claude Monets Studien des Lichts. Die Faszination der Lichtverhältnisse bei den Impressionisten war der Startpunkt der seriellen Malerei. Erst seit Monets Studien von Kathedralen und Heuschobern auf den Feldern wurde der Malprozess systematisch in Serien gegliedert. \nAuch die nachfolgenden Künstler der klassischen Avantgarde befassten sich mit der Funktion der Serie. Pablo Picasso\, Robert Delaunay\, George Braque\, Wassily Kandinsky und Piet Mondrian fanden im Produktionsprozess der seriellen Malerei eine neue Formsprache\, die die abstrakte Malerei hervorbrachte. Es war ein systematisches Erforschen\, ein Hinterfragen des Bildbegriffs\, das eine gänzlich neue Blickweise auf die Kunst hervorbrachte. \nBernhard Paul\, softfacades III\, 2017\, Acryl auf Leinwand\, 70x110cm\nVergleichbare Prozesse fanden in der Musik ab 1910 statt. Ähnlich wie die serielle Malerei etablierte Werte der Ästhetik in Frage stellte\, brachten die Strömungen der sogenannten „Neuen Musik“ eine Neuorientierung der musikalischen Sprache hervor. Durch die schrittweise Aufgabe der Dur-Moll-Tonalität bis hin zur Zwölftonmusik brach die Neue Musik mit dem harmonischen System. Dissonanz\, Mehrstimmigkeit und eine radikal neue Ästhetik waren die Folge. \nBernhard Paul nimmt die „Neue Musik“ als Grundlage seiner Kunst und konzipiert aus diesem Einfluss Malvorgänge. Die ständigen Wiederholungen\, Konstanten und Unterbrechungen bringt Paul als Abfolge von Pinselstrichen und&nbsp;rhythmischen Duktus auf die Leinwand. Mit diesem Verfahren erzeugt der Künstler Ergebnisse wie die Komponisten: Klang\, Mehrstimmigkeit\, Dissonanz. \nIn den Serien „modus“ und „modulation“ orientiert sich der Künstler an den Werken des deutschen Komponisten Wolfgang von Schweinitz. Die seriell strukturierte Produktion wiederholt immer gleiche Pinselstriche\, die aneinandergereiht und sorgfältig geschichtet werden. Die Farben werden einzeln nebeneinander aufgetragen. Es ist ein System mit fein nuancierte Veränderungen\, Überlappungen und Farbvariationen\, das Noten\, Takt und Rhythmus entspricht. Der Verlauf des Malens wird sichtbar\, das zweidimensionale Bild wird durch eine dritte\, zeitliche\, Dimension ergänzt. Pauls Vorgehensweise führt so zu einem Bildergebnis\, das mehr ist\, als die reine Visualisierung der gehörten Musik. Es geht um die Offenlegung des Malprozesses. \nBernhard Paul\, interlude JC-07\, 2017\, Acryl auf Leinwand\, 80x70cm\nMal sind es radikale musikalische Experimente wie die Kompositionen von John Cage für das präparierte Klavier\, die maßgeblich für Pauls Arbeiten sind\, mal sind es die minimalistischen Werke von Steve Reich. So bezieht sich zum Beispiel die Arbeit „sevenlines“ mit zarten\, transparenten Farben auf die musikalische Arbeit von Steve Reichs „Eight Lines“ mit Flöten und Percussion. Auch in der neuen Werkgruppe „softfacades“\, bei der der amerikanische Komponist Philip Glass musikalischer Pate ist\, wird die Bewegungsdynamik des rhythmischen Pinselstrichs vordergründig. Im Gegensatz zu den dominanten\, prominent platzierten Pinselstrichen der vorherigen Serien\, sind diese Bilder von einer extremen Vielschichtigkeit und einem engeren Farbspektrum bestimmt. Die gewählten Formate unterstützen das Ausschnitthafte der Bilder und lassen sie dadurch innerhalb der Serien zueinanderfinden. \nMan könnte Bernhard Pauls Bilder als gemalte Kompositionen\, als verbildlichte Musik\, verstehen\, doch damit würde man seiner Malerei nicht gerecht. Es ist mehr als das. Die strikte Gleichförmigkeit und systematische Malweise erzeugt beim Betrachter eine Irritation\, eine Überforderung in all der Klarheit der Formensprache. Wenn sich die einzeln aufgetragenen Farben im Auge des Betrachters vermischen\, die Linien\, Wiederholungen und Reihen als Ganzes betrachtet werden\, dann entsteht ein Flimmern\, das alle Sinne befällt. Die Farbflächen der einzelnen Werke erscheinen mehrdimensional und schwellen als Serie zu etwas Größerem an. \npolyphonia\n21. April – 01. Juni 2017 \nGalerie Anna25\nSchönleinstr. 25\n10967 Berlin \n
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SUMMARY:Michael Najjar mit Planetary Echoes in der Alfred Ehrhardt Stiftung
DESCRIPTION:Michael Najjar zählt zu jener Avantgarde von Künstlern\, die die technologischen Entwicklungen\, die das frühe 21. Jahrhundert so einschneidend verändern\, mit einem differenzierten und kritischen Blick betrachten. Seine Foto- und Videoarbeiten schöpfen aus seinem interdisziplinären Kunstverständnis: Er verbindet Wissenschaft\, Kunst und Technologie zu Utopien zukünftiger Gesellschaftsstrukturen\, wie sie von den hochmodernen Technologien hervorgebracht werden. \nDie Alfred Ehrhardt Stiftung freut sich\, die Einzelausstellung Planetary Echoes des international bekannten\, in Berlin lebenden Künstlers Michael Najjar zeigen zu können. \nIm Mittelpunkt der Ausstellung Planetary Echoes steht die Vorstellung einer zukünftigen Besiedlung des Weltraums durch den Menschen. Michael Najjars fotografische und filmische Kompositionen verweisen auf formale sowie thematische Ähnlichkeiten zwischen unserem eigenen Heimatplaneten und anderen Monden und Planeten innerhalb des Sonnensystems. Seine großformatigen Fotografien zeigen natürliche extraterrestrische Lebenswelten\, die erhaben und zugleich seltsam vertraut anmuten\, bei denen es sich in Wirklichkeit jedoch um synthetische Konstruktionen einer nicht allzu fernen zukünftigen Realität handelt. Die ergreifende Schönheit seiner interplanetaren Landschaften ergibt sich aus der Hyperrealität eines imaginären Naturraums\, der jenseits des (bislang) Erreichbaren lokalisiert ist. \n \nMichael Najjar\, “sands of mars”\, 2014\, hybrid photography\, archival pigment print\, diasec\, custommade aluminium frame\, © Michael Najjar\, Courtesy the artist \n  \nNajjars formaler Vergleich der terrestrischen Natur mit extraterrestrischen Umgebungen steht im Einklang mit dem Ausstellungsprogramm der Alfred Ehrhardt Stiftung: Die von Ehrhardt und seinen Zeitgenossen postulierten kosmischen Gesetzmäßigkeiten\, die mit lebensphilosophischem Impetus begründete Kongruenz zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos\, finden in Najjars Kompositionen ihren visionären Widerhall. In seiner Aufnahme „interplanetary landscape“ vermischt sich die aus großer Höhe betrachtete Oberflächenstruktur der Erde mit der des Planeten Mars. Bei den „waves of mars“ könnte es sich ebenso gut um die Sanddünen der Kurischen Nehrung handeln\, wie Ehrhardt sie fotografiert hatte. In der Arbeit „europa“ verschmelzen schließlich Gletscher der Erde mit Gletscherregionen des Jupitermondes Europa zu einer formalen Einheit. \n„Wir müssen unseren existenziellen Bezugsrahmen\, der bisher nur unseren Heimatplaneten einschließt\, in Zukunft erweitern. Auch die Erdumlaufbahnen\, Monde\, andere Planeten und der Weltraum im Allgemeinen müssen mit einbezogen werden“\, argumentiert der Künstler. Die Menschheit sieht sich mit zahlreichen Problemen konfrontiert\, die den Lebensraum auf der Erde bedrohen. Diese reichen von Überbevölkerung\, Klimawandel und sich verringernden Ressourcen bis hin zu Verknappungen bei der Versorgung mit Energie\, Nahrungsmitteln und Wasser. Najjar verfolgt in seiner Arbeit die Idee\, dass die Kolonisierung unseres Sonnensystems möglicherweise die einzige Chance bietet\, das Überleben unserer Spezies zu gewährleisten. \nBevor die Menschheit in der Lage sein wird\, das Leben von der Erde ins All zu verpflanzen und dort aufrechtzuerhalten\, ist eine Reihe technischer Innovationen erforderlich. Um den Blauen Planeten verlassen zu können\, muss eine Unzahl von entscheidenden Herausforderungen bewältigt werden wie Versorgungs-kettenmanagement\, Logistik\, Kommunikation und Nachhaltigkeit\, um nur einige zu nennen. Künftige Astronauten werden auf entfernten Planeten und Monden nicht nur ihre eigene Nahrung anbauen und ihr Wasser filtern\, sondern auch Energie erzeugen und Infrastrukturen aufbauen müssen\, wobei ihnen lediglich die jeweiligen lokalen Materialien zur Verfügung stehen. Innovationen im Bereich der Raumfahrt könnten – als eine Art Nebenprodukt – nachhaltige Technologien entwickeln\, die dazu beitragen\, die Zukunft unserer Erde zu sichern. \n„Je weiter wir uns in den Weltraum hinauswagen werden“\, so der Künstler\, „umso mehr wird unser intellektuelles und wissenschaftliches Wissen um unseren Platz im Universum ergänzt werden durch die direkte Erfahrung\, die unsere Identität und unser Verständnis dessen\, wer wir sind und wo wir herkommen\, verändern wird. Durch die Expansion der Präsenz des Menschen im Sonnensystem werden wir die nächste Stufe der Evolution erreichen: den ‚Homo spaciens‘: Eine neue Art des Menschen\, die sich in hohem Maße an das Leben im All anpassen kann und besser dafür geeignet ist\, diesen Raum zu erkunden und zu besiedeln\, und der es möglich ist\, von der Erde entfernt zu leben. Wir müssen zu der Einsicht gelangen\, dass zwischen Erde und Weltraum kein Gegensatz besteht\, da die Erde ja bereits Teil des Weltraums ist.“ \nNeben Arbeiten\, die in den vergangenen fünf Jahren entstanden sind\, wird Michael Najjar auch ganz neue Werke zeigen\, darunter einen Film über das Konzept des „Terraforming“\, der Anfang 2017 auf Island entsteht. Damit schlägt er zugleich eine Brücke zwischen seiner eigenen Arbeit und der von Ehrhardt\, der 1938 eine zweimonatige Foto- und Filmexpedition auf Island unternommen hatte. Seine abenteuerliche Reise führte Ehrhardt zu unberührten\, von Gletschern und Vulkanen geformten „Urlandschaften“\, wo er „Einblicke in den Ursprung der Erde“ zu gewinnen hoffte. Er näherte sich der Landschaft in seiner Arbeit mit einer typologischen Herangehensweise und mit einem avantgardistischen\, abstrakten Bildvokabular. Michael Najjar filmte an vielen der Orte\, die Ehrhardt vor fast einem Jahrhundert aufgesucht hatte. Ehrhardts Suche nach dem Ursprung der Erde führt Najjar um einen Schritt weiter zur wichtigsten Herausforderung des 21. Jahrhunderts überhaupt: die Zukunft der Erde zu sichern. \nPlanetary Echoes\n22. April bis 18. Juni 2017 \nAlfred Ehrhardt Stiftung\nAuguststr. 75\n10117 Berlin \n
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SUMMARY:CWC GALLERY präsentiert: Tina Berning & Michelangelo Di Battista »Me & I«
DESCRIPTION:Die CWC GALLERY präsentiert vom 22. April bis 17. Juni 2017 die Ausstellung »Me & I« von Tina Berning & Michelangelo Di Battista. \n \nNach dem großen Erfolg der ersten Ausstellung in der Galerie CAMERA WORK im Jahr 2010 werden in der zweiten großen Ausstellung von Tina Berning & Michelangelo\, die sich in drei Abschnitte gliedert\, mehr als 30 neue Werke gezeigt. Sämtliche Arbeiten sind Unikate\, die noch nie zuvor in einer Ausstellung gezeigt wurden. Bei Tina Berning & Michelangelo Di Battista verschwimmen die Grenzen zwischen Fotografie\, Zeichnung\, Malerei und Kunsthandwerk. Anachronistisch und analog kombinieren sie ihre Arbeitsfelder\, verzichten dabei jedoch gänzlich auf die technischen Möglichkeiten am Computer. Michelangelo Di Battistas Fotografien entwickeln sich dank Tina Bernings Applikationen\, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Kommentare weiter. Im Sommer 2007 trafen die zwei Künstler das erste Mal bei einem Termin für die italienische »Vogue« aufeinander und erkannten bei der Zusammenarbeit umgehend das große Potenzial einer kreativen Kollaboration. \n&nbsp;\nDer Hauptteil der Ausstellung umfasst beeindruckende Porträts von faszinierenden Frauen\, deren Schönheit und Persönlichkeit hervorgehoben wird. Alle Frauen wurden kürzlich von Michelangelo Di Battista fotografiert. Diese zum Teil großformatigen Fotografien wurden anschließend von Tina Berning analysiert und künstlerisch weiterbearbeitet. Ihr Ansatz geht dabei über das einfache Wertschätzen eines Frauenporträts in der Fotografie hinaus. Es ist vielmehr die Untersuchung von zeitgenössischer\, weiblicher Schönheit. Ein Großteil der Ausstellung ist Natalia Vodianova gewidmet\, die oft als Inbegriff der weiblichen Schönheit angesehen wird. Durch das Verschmelzen mehrerer künstlerischer Disziplinen wird die oberflächliche Maskerade aufgebrochen\, wodurch sich eine weitere komplexe Ebene in der Rezeption der porträtierten Frauen öffnet. Die Zeichnungen von Tina Berning nehmen sich der Fotografien an und lassen einen vielschichtigen Entwurf des Wesens des Porträtierten entstehen. Das fertiggestellte Werk regt den Betrachter an\, Kriterien wie Schönheit und Eleganz zu hinterfragen und die Anziehungskraft des Kunstwerks als Ganzes zu verinnerlichen. Somit werden auch die Unterschiede zwischen der Selbstwahrnehmung des Individuums und der Person untersucht\, wie sie von der Gesellschaft wahrgenommen wird. \nDie Beanie\, der Zweispitz\, die Melone\, der Fes\, die Ushanka: Der Hut ist so alt und so universell wie die grundlegenden menschlichen Vorstellungen und Werte wie Freiheit\, Liebe\, oder Schönheit. In der Tat spielt Schönheit eine essenzielle Bedeutung für die Ausstellung »Me*&*I«: eine philosophische Idee\, welche die gesamte Ausstellung und den künstlerischen Ansatz ummantelt. Zugleich kann dies als Kommentar zu der Beziehung zwischen Individuum und der Gruppe verstanden werden. Hierbei werden Hüte verwendet\, um mehrere Ebenen für die Interpretation und das Verständnis einer offensichtlichen\, gemeinsamen Zugehörigkeit zu öffnen. Es ist wohl das geselligste Kleidungsstück überhaupt und veranschaulicht eines der fundamentalsten Paradoxien der menschlichen Natur: das Identitätsparadoxon. In diesem Sinne ist der Hut ein binäres Accessoire\, ein Zubehör von sozialer Freiheit und sozialer Compliance. Bestimmte Arten von Hüten galten schon jeher als Merkmal einer Gruppe von Menschen oder einer Gemeinschaft\, wie beispielsweise den Mitgliedern in einer Gilde oder in einer sozialen Klasse. Allerdings kann der Hut auch als Revolte verwendet werden und spielt ebenso eine Rolle\, wenn es darum geht\, sich von einer Gruppe zu lösen\, um Konventionen zur Schau zu stellen oder um sich von der Menge abzuheben. \nViele Persönlichkeiten der Vergangenheit und Gegenwart\, wie Andy Warhol\, Queen Elizabeth II oder Lady Gaga\, trugen Hüte\, um ihre Identitäten weiter auszubauen. Michelangelo Di Batistas und Tina Bernings Werke zeigen nicht nur ein Spiel mit den verschiedenen Materialien\, sondern auch mit den Begriffen der Identitätsdefinition\, Bildung\, Entwicklung\, Verkleidung und Transformation. Unvermeidlich verweilt der Betrachter der Werke im Thema der überwältigenden Konformität und deren Konsequenzen für die »freien Geister« unter den Menschen. Doch die Werke untersuchen ebenso die Bedeutung eines Individuums in der heutigen Gesellschaft. Das Konzept von »Me & I« basiert auf den Ideen des Soziologen und Philosophen George Herbert Mead (1863–1931 . Ihm zufolge bilden das »I« und das »Me« die Person und das Selbst. \nDas »Me« ist das Ergebnis der Beobachtung der Reaktionen der Anderen zu sich selbst – die Menschen lernen\, wer sie sind. Im Gegensatz dazu ist das »I« die Antwort des Individuums auf die Haltung der Gemeinschaft. Einige Hutblöcke\, die als Modelle für die Fotografien dienten – werden als Teil der Ausstellung in einer Installation zu sehen sein. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Wahrnehmungen des Eindrucks wird im Ausstellungsteil »Charis« fortgesetzt\, der eine Auswahl von Werken zeigt\, die scheinbar zusammenhangslose Objekte darstellen: kulinarische Klingenwerkzeuge aus dem 19. Jahrhundert\, aus dem 18. bis 20. Jahrhundert stammende Stammes- und Volkskunstlöffel und Pfannen von Holz\, Horn\, Geweih\, Knochen und Messing sowie Steinarmbänder aus der Südsahara. Oberflächlich betrachtet haben diese Gegenstände nichts &nbsp;miteinander zu tun: Sie werden aus verschiedenen Materialien von verschiedenen Völkern mit verschiedenen Handwerken hergestellt. Einige von ihnen werden industriell erzeugt\, während andere von Fachleuten gefertigt werden. Sie haben mannigfache Funktionen\, kulturelle Bedeutungen und Konnotationen. Dennoch führt diese offensichtliche Unverbundenheit zu einer tieferen Hinterfragung der Natur dieser Gegenstände und ihrer Beziehung zu uns. In absoluter Stille schauen sie aus den &nbsp;monumentalen Fotografien auf uns und erzählen uns mehr über uns selbst und die existentielle &nbsp;Metamorphose\, der wir uns unterziehen. Sie laden uns ein\, die nicht-dualistischen Erzählungen von Körperlichkeit und Virtualität\, Materialität und Spiritualität in dem digitalen Zeitalter\, in dem wir heute leben\, zu erforschen. Michelangelo Di Battista und Tina Berning und ihre »Charis«-Serie bestärken die &nbsp;Schönheit und Wichtigkeit von materieller Existenz. Sie sehen die Objekte nicht als passive Teilnehmer unseres Lebens\, sondern als aktive Akteure auf Augenhöhe mit dem Menschen. »Matter feels\, converses\, &nbsp;suffers\, desires\, yearns and remembers«\, sagte die amerikanische Philosophin und Feministin Karen Barad. \nDie Kunstobjekte sind voll von dieser lebenden Materie. Gleichermaßen sind sie mit Gefühlen erfüllt und mit unausgesprochenen Worten\, denen der Betrachter zuhören kann: Was erzählen sie uns über uns selbst und die Metamorphose\, der wir uns unterziehen? Welche Rolle spielt die Seele eines Objektes im 21. Jahrhundert? Auch bei »Charis« basiert das fertige Kunstwerk auf einer Fotografie von Michelangelo Di Battista\, die von Tina Berning mit unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen als auch Materialien weiterentwickelt wurde. \nMe & I\n22. April bis 17. Juni 2017 \nCWC GALLERY\nAuguststraße 11–13\n10117 Berlin \n
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SUMMARY:Jeanno Gaussi in der Galerie koal mit Imaginery Friends
DESCRIPTION:Heimat bedeutet für Jeanno Gaussi Arbeit. Sie muss sich die Orte aneignen\, an die es sie verschlägt. Die Dinge zähmen\, die ihr begegnen. \n \nIm Alter von vier Jahren floh die Künstlerin mit Verwandten aus Kabul\, ihre Mutter traf sie erst Jahre später in Delhi wieder. Der Einsamkeit und Isolation\, der Unveränderbarkeit der Umstände\, die ihre Kindheit prägten\, begegnete Gaussi mit der Errichtung einer komplexen imaginären Welt. Ein Baum im Park\, ein medizinisches Skelett in einer chaotischen Wohnung\, wurden zu geliebten Freunden\, achtlos Weggeworfenes wie verheißungsvolle Schätze gesammelt. \nMit Imaginary Friends greift Gaussi auf diese Fähigkeit\, im Unvertrauten Mikroeinheiten des Heimeligen zu schaffen\, zurück. Ein Umzug von Berlin nach San Francisco konfrontierte die Künstlerin erneut mit dem Gefühl der Fremdheit und Unsichtbarkeit. Mit Objekten und Materialien\, die sie auf den Straßen von Bayview und dem angrenzenden Mission District fand\, schuf die eine Gruppe von Figuren\, die nun erstmals als Gesamtformation gezeigt werden. \nIn ihren früheren Arbeiten wie Dreams on Wheels (2015) setze Gaussi sich intensiv mit traditionellen Handwerkstechniken aus Indien und Afghanistan auseinander\, um die Suche nach Identität und die damit verbundenen sozialen und kulturellen Prozesse fassbar zu machen. Für Imaginary Friends erlernte sie die Knüpftechnik Makramee\, die ursprünglich aus Nordafrika stammt\, in der Hippiezeit überaus populär war und nicht nur in Kalifornien aktuell eine Renaissance erlebt. \nIn akribischer Handarbeit entstanden so sehr persönliche Objekte\, die – je nach Blickwinkel – anrührend\, tragisch oder humorvoll wirken können. Der Zugang bleibt dabei nicht auf migrantische Erfahrungswelten beschränkt\, Gaussis Figuren können ebenso als Kommentar zur Sinnsuche in Überflussgesellschaften gelesen werden indem sie zeigen\, dass erst die Beschäftigung mit den Dingen ihnen Wert verleiht. \nImaginary Friends\n27. April bis 10. Juni 2017 \nGalerie koal\nLeipziger Strasse 47 / Jerusalemer Strasse\n10117 Berlin \n
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SUMMARY:Ins Blaue - Erste Solo-Show Alex Feuerstein in der galerie burster
DESCRIPTION:Die galerie burster zeigt mit Alex Feuerstein Ins Blaue die erste solo show des jungen Künstlers. Feuerstein\, 1981 in Heidelberg geboren und in Karlsruhe ansässig\, absolvierte sein Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe als Meisterschüler bei Professor Erwin Gross. \n \nDie in Feuersteins Gemälden dargestellten Szenen zeigen profane Momentaufnahmen und vage Erinnerungen\, die in ihrer Banalität\, aus dem Kontext gelöst\, fast absurd scheinen. Seine Szenerien\, abstrahierte Situationen\, sind so weit offengelassen und verfremdet\, dass sie weder zeitlich noch räumlich eindeutig bestimmt werden können: Gibt das Fenster den Blick ins Innere oder Äußere frei; Ist es die Sonne\, die dort scheint – oder vielleicht doch der Mond? \nSeltsam gekrümmte\, menschliche Körper und weiche\, organische Formgebilde verschmelzen ebenso miteinander wie mit ihrer Umgebung – in der Verflechtung von Subjekten und Objekten lässt Feuerstein so seine ganz eigene – eigensinnige – Bildsprache entstehen\, in deren fließendem Rhythmus er uns vielfältige\, persönliche Deutungsspiele spielen lässt. \nParallel zur Einzelausstellung Ins Blaue zeigen wir in unserem temporären Showroom bis Ende September eine kuratierte Auswahl an Malereien\, Fotografien\, Plastiken und einer Videoinstallation von Mwangi Hutter. Das Künstlerpaar wird u.a. an der diesjährigen documenta 14 und der 57. Venedig Biennale teilnehmen. \nIns Blaue\n27.4. – 17.6.2017 \ngalerie burster\nKurfürstendamm 213\n10719 Berlin \n
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SUMMARY:!Mediengruppe Bitnik zeigt Is anybody home lol im EIGEN + ART Lab
DESCRIPTION:„There is a crack in everything. That’s how the light gets in.“ (Leonard Cohen\, Anthem) !Mediengruppe Bitnik erwidert hingegen\, „that’s where the light gets out.“ \n \nWelchen Einfluss üben automatisierte\, algorithmische und künstlich intelligente Systeme auf unsere Lebenswirklichkeit und unseren Alltag aus? Wie können wir das Mensch-Maschinen-Verhältnis verstehen\, wenn der Mensch zunehmend in größeren Kreisläufen von Ökologie\, Technologie\, Ökonomie und der vernetzten Realität eingebettet ist? Wer ist überhaupt noch Teil des Systems und wer trägt die Verantwortung? \nIs anybody home lol fragt die !Mediengruppe Bitnik in ihrer Ausstellung im EIGEN + ART Lab und variiert mögliche Antworten in vier Arbeiten. Die Ausprägung der Digitalisierung und Technisierung auf unsere Gegenwart ist ihr künstlerisches Material. Es ist der digitale Kontrollverlust\, der sie reizt. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit dem Interesse\, Missverständnisse um Technologien und deren Missbrauch zu erproben und aufzudecken. \nIs anybody home lol\n27. April – 24. Juni 2017 \nEIGEN + ART Lab\nAuguststraße 11- 13\n10117 Berlin \n
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SUMMARY:Pal B. Stock - SPLASH OF LOVE - Anaid Art Gallery
DESCRIPTION:Liebe. Rauschendes Blut in dunklen Venen. Liebe\, die sich großzügig versprüht\, im Überfluss vergossen wird\, sich überlagert. Liebe – die Farben gebiert\, Licht und Schatten lebt\, uns in sich aufsaugt und als Geläuterte wieder ins Leben entlässt. \nSplash of Love – die neue Bilderserie des Künstlers Pal B. Stock spielt mit all diesen Facetten. Wie schon in seinen früheren Arbeiten bleibt er dicht an dem\, was uns berührt. Flirtet mit dem Leben\, aber auch mit der Vergänglichkeit. Wir können das eine nicht ohne das andere haben. Alles Lebendige\, ja selbst die Liebe\, trägt den Abschied schon in sich. Das Ende\, die Tiefen\, von denen wir nicht wissen\, wie sie uns begegnen werden. \nDarum sollen wir jetzt leben. Nichts aufschieben. Den Spot auf das richten\, was ist\, nicht auf das\, was kommt oder war. Uns nicht in der Finsternis der Vergangenheit verlieren oder in der Zukunft die Flügel am gleißenden Licht verbrennen. Es ist der Ausschnitt\, der die Kraft für die Transformation schenkt. Der göttliche Augenblick – das Jetzt. Das pulsierende Glück eines Atemzugs. Träume\, Hoffnungen\, Visionen – all das ist wichtig. Nur zündet nichts davon\, wenn wir das Zeitfenster des Moments verachten. \nPal B. Stock erinnert uns daran. Ein Künstler\, der durch ein irreparables Augenleiden eben auf jenen Moment angewiesen ist\, weil sich alles\, was weiter weg ist\, in Schattierungen verliert. So hat er den „besonderen Blick“\, der immer auch von seinem Leben erzählt: „Mein Tag\, meine Arbeit sind geprägt durch die Suche nach Licht.“ Es sind seine ganz persönlichen visuellen Empfindungen\, die sich in seiner Kunst spiegeln. Material spielt dabei eine wichtige Rolle. Was ist schwer genug\, so viel Leben\, so viel Liebe auszuhalten? Was ist flexibel und weich genug\, damit sie nicht erstarrt? „Was ich anfasse\, sollte einen Body haben!“ Holz\, Glas und Wachs sind die Elemente\, die Pal B. Stock zusammenbringt. Sie transportieren\, wie er die Welt empfindet. Es ist ihm wichtig\, körperlich zu arbeiten\, maskulin zu sein\, sich mit dem Material auseinanderzusetzen\, sich damit auch ein stückweit von anderen zu unterscheiden und sich trotz alledem selbst treu zu bleiben. \nSeine Kunst hat nichts Figuratives\, keine starren Konturen\, dafür Ineinanderfließendes\, Verschmelzendes und auf gewisse Weise etwas Versöhnliches. Akzeptanz dessen\, was sich nicht ändern lässt und gleichwohl die Hoffnung in sich trägt\, dass genug Zeit bleibt\, aufzubegehren. \nRot ist die Farbe der Revolution. Der Auflehnung. Der Kraft. „Ich habe noch so viel zu malen\, so viel zu erzählen\, zu geben: Inspiration\, Liebe\, Zuwendung. Man spürt den „Heart beat“ dahinter. Den Herzschlag der puren Lebenslust. Nie oberflächlich\, sondern tiefgründig und sinnhaft. Pal B. Stock ist abgerückt von den dunkleren Farben\, die bisher seine Arbeiten prägten. „Ich will Farbe\, auch im realen Leben! Will meine Liebe weitergeben.“ Und so tragen die Bilder auch jenen Zeitgeist in sich\, der davon spricht\, dass Liebe versprüht werden muss\, weil sie so dringend an allen Enden und Ecken dieser Welt gebraucht wird. \nJeannette Hagen\, Autorin \nPal B. Stock wurde am 21. August 1964 in Debrecen\, Ungarn geboren. Er wuchs in einer armen\, aber liebevollen\, Familie in schwierige Zeiten auf. Das politische Klima und Korruption letztlich zwangen ihn\, Ungarn zu verlassen im Jahr 1987. Zuerst kommt er nach Deutschland und im Jahr 1995 zog er nach New York\, in den USA. In New York studierte er an der Parson School of Art and Design\, wo er einen zahlreichen inspirierenden Kreis von Künstlern traf und anfing\, eine Reihe von Medien zu erforschen. Es war während dieser Zeit\, als er seine einzigartige Technik entwickelte\, mit gebleichtem Bienenwachs und Ölfarbe auf Holzplatte. Um mit gebleichtem Bienenwachs zu malen\, wurde ihm fast eine magnetische Anziehungskraft. Das geschmolzene Wachs evozierten Bilder der Kindheit Lesen und Arbeiten bei Kerzenschein\, die einzige Lichtquelle in seinem bescheidenen Haus. Jetzt Schwierigkeiten mit den Augen irreparable Problem ist alles\, was weit weg für Pal in dem Schatten verloren. „Mein Tag und meine Arbeit wird durch die Suche nach Licht geformt“. Die Hintergründe seiner Gemälde sind einfach und monochrom\, so dass Farbe und Körper im Vordergrund stärker werden können. Seine einzigartige Technik erlaubt ihm\, einen Glanz zu kreieren\, der die Transparenz des Wachses übersteigt. Seit 2000 ist er Mitglied der Wax Encaustic Society in Santa Fe\, USA. Seit 2010 er arbeitet und lebt in Berlin. Seine Kunstwerke sind Teil der großen privaten Sammlungen in den USA\, Niederlande\, Deutschland\, Großbritannien\, Frankreich. \nPAL B. STOCK\nSPLASH OF LOVE\nEröffnung: Donnerstag\, 27. April 2017\, 18 – 22 Uhr\nGALLERY WEEKEND BERLIN 28 -30 April\, 2017 | 11.00h – 19.00h \n28. April – 08. Juli 2017 \nAnaid Art Gallery\nJoachimstraße 7\, 10119 Berlin \n
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SUMMARY:Sigmar Polke - Die Editionen
DESCRIPTION:Das gesamte Editionswerk von Sigmar Polke\, einem der bedeutendsten Künstler der Gegenwart\, wird mit rund 200 Arbeiten aus der Sammlung Kunstraum am Limes im me Collectors Room von 28. April bis 27. August 2017 in Berlin zu sehen sein. \nIm künstlerischen Schaffen Sigmar Polkes (*1941 Oels\, Niederschlesien\, †2010 Köln) nimmt das Editionswerk einen besonderen Stellenwert ein. Editionen boten ihm eine zusätzliche Möglichkeit\, intensive und exzessive Variationen sowie Erweiterungen seiner Experimente in Form einer endlosen Auseinandersetzung mit sich und der Welt zu erschaffen. Wie ein Alchimist erwartete er\, dass unterschiedliche Techniken seinem kreativen Ich dienten\, sodass Editionswerke als Objekte\, Bücher\, Mappen\, Fotografien\, Fotokopien\, Collagen und zahlreiche Drucke entstanden sind. \nPolke ließ sich in seiner künstlerischen Entwicklung nicht von Techniken begrenzen. Zum Teil verwandelte er identische Drucke durch die Veränderung der Bildebene\, des Hintergrunds oder der Schichtung in Unikate. So befinden sich auch in der Sammlung Kunstraum am Limes Exemplare aus derselben Edition in mehreren Variationen wie z.B. Freundinnen I (1967)\, Reihertanz (1997) oder Sauberes Auto – gute Laune (2002). Andere Werke sind Kompositionen aus mehreren Schichten und sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite bearbeitet\, wie etwa Leave the Lab and enter the Office (1980-91) oder Eisberg (2001). Bei Figur mit Hand (Es schwindelt…) (1973) und Danneckers Hausgecko (2009) handelt es sich um Serigraphien bzw. Lithographien\, gedruckt auf beflocktem Strukturpapier mit Eidechsenhautprägung. Bei näherer Betrachtung werden durch die spezifische Oberflächenstruktur Rasterpunkte sichtbar\, die ein Markenzeichen der Malerei von Sigmar Polke sind. \nSigmar Polkes Bilder entstanden aus seinem Universum und seiner Umgebung heraus und weisen zahlreiche Spuren einer Gesellschaft der Nachkriegsjahre im Wandel auf. Triviale Szenen\, Banalität des alltäglichen Lebens\, kleinbürgerliche Ambitionen\, nationale und internationale Politik – alles wurde von ihm unter der Lupe betrachtet und analysiert. Geliefert wurde so ein einmaliges Bild der Realität\, das besetzt ist von Ironie\, Humor und Kritik. \nDer Künstler arbeitete simultan mit verschiedenen Techniken\, sodass Edition und Malerei als Symbiose zu verstehen sind. Sie wurden nebeneinander geschaffen\, erweitern ihre Existenz und ernähren sich voneinander. \nParallel wird eine Auswahl von Plakaten Sigmar Polkes präsentiert. \nDie Ausstellung wird kuratiert von Tereza de Arruda. \nIm Rahmen von Sigmar Polke – Die Editionen erscheint eine Publikation im Verlag Walther König. \n
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SUMMARY:me Collectors Room zeigt Sigmar Polke: Die Editionen
DESCRIPTION:Das gesamte Editionswerk von Sigmar Polke\, einem der bedeutendsten Künstler der Gegenwart\, wird mit rund 200 Arbeiten aus der Sammlung Kunstraum am Limes im me Collectors Room von 28. April bis 27. August 2017 in Berlin zu sehen sein. \n \nIm künstlerischen Schaffen Sigmar Polkes (*1941 Oels\, Niederschlesien\, †2010 Köln) nimmt das Editionswerk einen besonderen Stellenwert ein. Editionen boten ihm eine zusätzliche Möglichkeit\, intensive und exzessive Variationen sowie Erweiterungen seiner Experimente in Form einer endlosen Auseinandersetzung mit sich und der Welt zu erschaffen. Wie ein Alchimist erwartete er\, dass unterschiedliche Techniken seinem kreativen Ich dienten\, sodass Editionswerke als Objekte\, Bücher\, Mappen\, Fotografien\, Fotokopien\, Collagen und zahlreiche Drucke entstanden sind. \nPolke ließ sich in seiner künstlerischen Entwicklung nicht von Techniken begrenzen. Zum Teil verwandelte er identische Drucke durch die Veränderung der Bildebene\, des Hintergrunds oder der Schichtung in Unikate. So befinden sich auch in der Sammlung Kunstraum am Limes Exemplare aus derselben Edition in mehreren Variationen wie z.B. Freundinnen I (1967)\, Reihertanz (1997) oder Sauberes Auto – gute Laune (2002). \nAndere Werke sind Kompositionen aus mehreren Schichten und sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite bearbeitet\, wie etwa Leave the Lab and enter the Office (1980-91) oder Eisberg (2001). Bei Figur mit Hand (Es schwindelt…) (1973) und Danneckers Hausgecko (2009) handelt es sich um Serigraphien bzw. Lithographien\, gedruckt auf beflocktem Strukturpapier mit Schlangenhautprägung. Bei näherer Betrachtung werden durch die spezifische Oberflächenstruktur Rasterpunkte sichtbar\, die ein Markenzeichen der Malerei von Sigmar Polke sind. \nSigmar Polkes Bilder entstanden aus seinem Universum und seiner Umgebung heraus und weisen zahlreiche Spuren einer Gesellschaft der Nachkriegsjahre im Wandel auf. Triviale Szenen\, Banalität des alltäglichen Lebens\, kleinbürgerliche Ambitionen\, nationale und internationale Politik – alles wurde von ihm unter der Lupe betrachtet und analysiert. \nGeliefert wurde so ein einmaliges Bild der Realität\, das besetzt ist von Ironie\, Humor und Kritik. Der Künstler arbeitete simultan mit verschiedenen Techniken\, sodass Edition und Malerei als Symbiose zu verstehen sind. Sie wurden nebeneinander geschaffen\, erweitern ihre Existenz und ernähren sich voneinander. \nParallel wird eine Auswahl von Plakaten Sigmar Polkes präsentiert. \nDie Editionen\n28. April bis 27. August 2107 \nme Collectors Room\nAuguststrasse 68\n10117 Berlin \n
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SUMMARY:Antoni Tàpies | Jordi Alcaraz | Gino Rubert in der Galerie Michael Haas
DESCRIPTION:Die Galerie Michael Haas eröffnet am Gallery Weekend eine Ausstellung mit drei in Katalonien situierten Künstlern. \n \nDie Gemälde von Tàpies\, Alcaraz und Rubert in der umfassend angelegten Schau in der Galerie Michael Haas und im Kunst Lager Haas zeugen zunächst von evidenten Gegensätzen\, bei einem zweiten Blick jedoch auch von einigen Gemeinsamkeiten. Die Werke der beiden jüngeren Künstler nehmen formal wie inhaltlich Bezug zu den Gemälden von Antoni Tàpies. So ist die Surrealität von Tàpies frühen Bildern in den Bildwelten Gino Ruberts spürbar. Der spezifische Umgang mit unterschiedlichen Materialen ist in den plastischen Bildern von Jordi Alcaraz ebenso von zentraler Bedeutung wie bei Tàpies. Das Spiel mit Wahrnehmung und (De-) Konstruktion von Wirklichkeit ist allen drei Künstlern gemeinsam. \nAntoni Tàpies\, 1923 in Barcelona geboren und 2012 ebenda gestorben\, gilt als wichtigster Vertreter des spanischen Informel. Er mischt in seine Gemälde Sand\, Zement\, Marmorstaub\, Leim. Er kratzt Farbe solange ab und trägt sie wieder erneut auf\, bis die Oberfläche wie schrundiges Mauerwerk wirkt. Tàpies hat sich Zeit seines Lebens intensiv mit den fernöstlichen Philosophien ausei­nandergesetzt. Auf der Suche nach dem Ausdruck integriert er einzelne Buchstaben\, Zeichen\, Kreuze\, auch Gegenstände oder Kleidungsstücke. Antoni Tàpies Material- und Mauerbilder wirken geheimnisvoll\, meditativ. Er selbst bezeichnete sich nicht als abstrakter Künstler\, sondern als Realist\, der in seinen Arbeiten versuche\, die Wirklichkeit begreifbar zu machen. \nAuch Jordi Alcaraz\, 1963 im katalonischen Calella geboren und dort lebend\, geht es in seinen Materialbildern darum\, mittels freier Formen die Vielschichtigkeit der Wahrnehmungsmöglichkeiten von Wirklichkeit zu transportieren. Er arbeitet mit Bildern\, Worten und verschiedenen Materialien\, insbesondere Glas\, Spiegeln\, Metall\, Stein\, Holz\, Farbe\, aber auch mit Büchern. Gemäß des zeichneri­schen Vorgangs entstehen raumgreifende Arbeiten\, in denen metallische Linien Beziehungen zu anderen Stoffen eingehen. Die auf diese Weise entstehenden Spiegelungen und Reflektionen\, subtile Schattenbildungen\, der Kontrast zwischen Hell und Dunkel\, glatten und rauen Oberflächen\, sowie Transparenz und Massivität\, treten in Dialog zueinander\, bedingen sich in Wechselwirkung und bleiben bewusst fragmentarisch angelegt. Die Arbeiten können als Gemälde bezeichnet werden und besitzen dennoch gleichzeitig Eigenschaften der Skulptur. Alcaraz erforscht mit seinen Arbeiten die Dreidimensionalität\, wobei der Dialog zwischen der Oberfläche und dem Inneren von Objekten zu einem ständigen Thema geworden ist. \nDer in Barcelona lebende Künstler Gino Rubert\, 1969 als Kind spanischer Eltern in Mexiko geboren\, ist vor allem Maler. Er arbeitet aber auch mit den Medien Zeichnung\, Video und Installa­tion und schreibt Erzählungen. Seine Bildwelt zeigt moderne Menschen – junge Frauen und meist ein Mann in Gestalt des Künstlers – und die vielen rätselhaften und komplexen Zustände\, in die sie alleine oder mit anderen verwickelt sind. Den Betrachter verschont der Künstler nicht. In einem Spiel der Blicke wird er in die kleinen und großen Dramen auf Ruberts Leinwänden hineinge­zogen und wird selbst zum Voyeur. Es sind Gefühle und Ängste\, Begehren\, Abhängigkeiten und Konflikte\, die Rubert in traumhaften Szenen unter der Oberfläche einer realistischen Malerei themati­siert. Wie Tàpies und Alcaraz nutzt auch er die Technik der Collage: Die Wirklichkeit bringt er greifbar in Form von Fotos oder Textilien in seine Bilder. Diese realen\, und doch seltsam fremden Versatzstücke entrücken die Bilder ins Surreale. Und hier schließt sich inhaltlich wieder der Kreis zu Tàpies und dessen Gemälde „Caballeros presentes“ von 1950 aus seiner frühen surrealistischen Phase. \nAntoni Tàpies | Jordi Alcaraz | Gino Rubert\n28. April – 03. Juni 2017 \nGalerie Michael Haas\nNiebuhrstraße 5\n10629 Berlin \n
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SUMMARY:Magic Beans zeigt das Künstlerpaar Abetz & Drescher mit ihrer Einzelausstellung „Dawn of Tomorrow”
DESCRIPTION:Magic Beans zeigt das Künstlerpaar Abetz & Drescher mit ihrer Einzelausstellung „Dawn of Tomorrow” während des\nGallery Weekends in Berlin. \n \nSeit 20 Jahren führen Maike Abetz und Oliver Drescher nicht nur eine Liebesbeziehung\, sondern bringen ihre unverkennbaren und einzigartigen Acrylarbeiten auch auf Leinwände. Diese intensive Zusammenarbeit stellt vielen oft die\nFrage\, wer was macht\, was meist mit einem Lachen beantwortet wird. Magie bedeutet eben oft auch\, nur einen Spalt Licht in die Dunkelheit zu lassen. Es reicht völlig aus sich vorzustellen\, wie die beiden es schaffen Zeit und Raum miteinander verschmelzen zu lassen\, dass der Betrachter Zugang zu Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft bekommt. \nScheinbar haben Abetz & Drescher einen direkten Draht zu den griechischen Göttern\, denen sie Huldigung in ihren Arbeiten erweisen. Ihre Existenz wurde zwar durch den monotheistischen Glauben angezweifelt\, doch das Künstlerduo stellt eine andere These auf: „Die griechischen Götter sind nicht gestorben\, sondern in Form von Rocksongs und Gitarrensounds auf die Erde zurückgekehrt – über allem Jimi Hendrix\, der Gott”. \nFasziniert von der Renaissance in Europa\, oder auch der klassischen Moderne in Deutschland\, haben sich Maike Abetz und Oliver Drescher gemeinsam einem Werk gewidmet\, in dem das Licht so auf die Leinwand gebracht wird\, als wäre man zu Gast bei den alten Griechen und schaue aus ihrem Fenster direkt auf den Olymp des Peloponnes. \nDie Verbindung des Künstlerpaars sei so intensiv\, wie die einst von Sokrates und Platon oder auch Dionysos und dem Pan\, wobei auch immer ein Quentchen Selbstironie wichtig sei\, meinten die beiden einmal. Das Streben nach dem Äther\, das Gefühl sich dem Licht zuzuwenden\, erweckt die Lust am Leben\, mahnt uns aber auch\, am besten so zu leben\, als ob es am nächsten Tag keine Morgenröte gäbe. \nDawn of Tomorrow\n28. April – 28. Mai\, 2017 \nMagic Beans Gallery\nAuguststraße 86\n10117 Berlin \n
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SUMMARY:Galerie EIGEN + ART Berlin zeigt Olaf Nicolai mit Der 673. Morgen
DESCRIPTION:„er konnte sich kaum erinnern\, wie lange er schon hier vor ort war\, doch irgendwie schien es jetzt genug. obwohl so schlecht es nun auch nicht\, war… aber irgendwie. zumindest nachdem er sich beim rumlaufen noch einmal umgesehen hatte. neuerdings schienen alle autos nur noch schwarz lackiert\, selbst die scheiben. eigentlich nicht schlecht. aber zuerst einmal schlafen oder was lesen. ein paar accounts off schalten und morgen weitersehen.“ \nText von Olaf Nicolai \nDer 673. Morgen\n28. April – 27. Mai 2017 \nGalerie EIGEN + ART Berlin\nAuguststraße 26\n10117 Berlin \n
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SUMMARY:Ausstellung von Barbara Probst: 12 Moments bei Kuckei + Kuckei
DESCRIPTION:Die Werke der deutschen Künstlerin Barbara Probst bestehen jeweils aus mehreren Fotografien\, die dasselbe Sujet gleichzeitig aus verschiedenen Perspektiven zeigen. Die einzelnen Bilder sind dabei so unterschiedlich\, dass sich dieser Zusammenhang nur langsam enthüllt. \n \nFür Probst ist diese Aufsplitterung des Augenblicks in eine Serie von Bildern ein Mittel\, die Mehrdeutigkeit zu erforschen\, die in jedem fotografischen Bild angelegt ist. Dank eines ferngesteuerten Systems kann sie gleichzeitig den Auslöser verschiedener Kameras betätigen\, die aus verschiedenen Winkeln auf dasselbe Motiv gerichtet sind. Der Blick der Kamera liefert uns aus jeder Perspektive eine unterschiedliche Ansicht derselben Wirklichkeit\, und offenbart dadurch deren Subjektivität. Barbara Probst (*1964 in München\, lebt und arbeitet in New York und München) studierte an der Akademie der Bildende Künste\, München Bildhauerei und bei Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf Fotografie. Skulpturale Arbeiten markierten den Beginn ihrer künstlerischen Karriere\, es folgten Rauminstallationen\, die Fotografie mit einbezogen bis zu den konzeptuellen mehrteiligen Fotoarbeiten\, den „Exposures“\, mit denen sie international bekannt wurde. \nIn unserer aktuellen Ausstellung werden wir ihre neue Reihe von Dyptichen mit dem Titel 12 Moments zeigen. Anders als bei ihren vorhergehenden zumeist komplexeren mehrteiligen Arbeiten\, die sie aus einer Vielzahl von Perspektiven gleichzeitig aufgenommenen hatte\, ist die neue Serie 12 Moments minimalistischer\, in dem sie sich auf nur zwei Aufnahmeperspektiven desselben Augenblicks einer Szene reduziert. Die Bilder dieser Serie sind\, anders als die früheren Arbeiten\, traumartig und teilweise unheimlich. Die Künstlerin geht von Bildern aus\, die aus der Erinnerung oder aus Träumen stammen\, Bilder die sie über Jahre mit sich getragen hat\, die mit dem Unterbewusstsein in Verbindung stehen. Die Elemente Wasser\, Feuer\, Rauch\, Licht und Luft spielen dabei eine wichtige Rolle. \nBarbara Probst wirft Fragen auf über den Wirklichkeitsgehalt der Fotografie\, sowie über die Beziehung des Betrachters zum Bild. Sie tut dies mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor\, und sie erfindet dabei überraschende\, durchdachte Bildkompositionen\, die fast abstrakt anmuten. Ihre oft grossformatigen Bilder werden zu poetischen und traumartigen Bildlandschaften. \nZur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von dem amerikanischen Autor\, Kurator und Kunsthistoriker Robert Hobbs. \nIhre Werke wurden in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt\, unter anderem 2014 im Centre PasquArt in Biel und im Rudolfinum in Prag; 2013 im National Museum of Photography in Copenhagen; 2009 in der Stills Gallery in Edinburgh und im Kunstverein Oldenburg; 2008 im Centre d’Art Contemporain Domaine de Kerguéhennec in Bignan; 2007 im Madison Museum of Contemporary Art\, Wisconsin und im Museum of Contemporary Photography in Chicago. Wichtige Gruppenausstellungen beinhalten New Photography im MoMa in New York 2006 sowie Perfect Likeness: Photography and Composition im Hammer Museum in Los Angeles in 2015. \n12 Moments\n28.4. – 10.6.2017 \nKuckei + Kuckei\nLinienstr. 158\n10115 Berlin \n
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SUMMARY:Stine Nielsen Ljungdalh und Charlotte Bergson zeigen SILVER
DESCRIPTION:Berlin Blue Art präsentiert das Künstlerduo Stine Nielsen Ljungdalh / Charlotte Bergson zum ersten Mal in Berlin. Mit ‚SILVER – Begegnungen mit Bâ‘ setzt das Duo seine Zusammenarbeit fort\, die mit ‚The Hunters of The Invisible‘ in der Stanley Picker Gallery (London) im Jahr 2016 begann. \n \nSilber ist eine Substanz im fotografischen Prozess\, die hilft\, das gefrorene Spiegelbild der Zeit zu entwickeln und dabei zu einer Schwelle zwischen verschiedenen Welten wird. ‚Bâ‘ (bꜣ) – im altägyptischen Konzept der Seele – ist das spirituelle Doppel einer Person\, die gespiegelte Persönlichkeit oder das reflektierte Selbst. ‚Bâ‘ ist alles\, was ein Individuum einzigartig macht\, ähnlich dem Begriff der\n‚Persönlichkeit‘. In diesem Sinne können unbelebte Gegenstände auch ein ‚Bâ‘ haben\, einen einzigartigen Charakter. \nMit ‚SILVER – Begegnungen mit Bâ‘ verfolgt das Künstlerduo Stine Nielsen Ljungdalh / Charlotte Bergson die Idee\, die Schwelle zu einer geheimen Welt zu übertreten. Die Ausstellung bildet einen Dialog zwischen Objekten\, Artefakten und fotografischen Werken und erschafft ein alchemistisches Theater\, das unsere Vorstellungen von Persönlichkeit und Wirklichkeit hinterfragt. \nCharlotte Bergson (1971) ist eine Künstlerin und Dokumentarfilmerin\, die derzeit in Kopenhagen ansässig ist. Ihre Arbeit untersucht\, wie die Idee des Wissens im Laufe der Geschichte erzeugt und manipuliert wurde. Sie arbeitet regelmäßig mit bestehenden Archiven zusammen und findet Beweise für alternative Realitäten\, die vergessen und vernachlässigt wurden. Bergson\, die als Filmemacherin an der Independent Film School in Schweden (2001) ausgebildet wurde\, ist eine deklarierte Feministin\, die viel freiwillige Hilfe\, vor allem in Rajasthan\, geleistet hat. Ihre Arbeit wurde europaweit gezeigt\, und im Jahr 2014 wurde sie für die Künstleresidenz der ‚Hunting Society‘ ausgewählt. \nDie Arbeit von Charlotte Bergsons wurde gezeigt in: Plague of Diagrams (2015)\, curated by David Burrows and Dean Kenning\, ICA\, Institute of Contemporary Art\, London\, England; Våbenhvile. 100 års forestillinger (2015)\, curated Tomas Lagermand Lundme Overgaden. Institute of Contemporary Art and Celestial Contract (2009)\, Schwartz Gallery\, London\, England. \nDr. Stine Nielsen Ljungdalh (1969) ist ein Künstlerin\, die konzeptionell in den Disziplinen Print\, Mixed Medien\, Fotografie und Installation arbeitet. Ihre Praxis konzentriert sich auf Meta-Fiktion als Methode. Inspiriert von Perspektiven aus Philosophie\, Wissenschaft und Alchemie\, behandelt sie unterschiedliche Vorstellungen von Ereignissen und Realität (und letztlich der Schöpfung im weiteren Sinne). Ihre Methode beinhaltet die fortschreitende Schaffung eines alchemistischen Theaters\, einer parallelen fiktiven Welt\, die „The Zone“ genannt wird. „The Zone“\, die von fiktiven Persönlichkeiten und Organisationen bewohnt wird\, existiert als „Diagramm“ auf der Grundlage eines nichtlinearen Zeitrahmens. \nIhre Arbeit wurde gezeigt in: Mørkekammer\, (Darkroom)\, (2015)\, curated by Tomas Lagermand Lundme at the Hilledrød Library and The Karen Blixen Museum\, Denmark; Plague of Diagrams (2015)\, curated by David Burrows and Dean Kenning\, ICA\, Institute of Contemporary Art\, London\, England; Våbenhvile. 100 års forestillinger (2015)\, curated Tomas Lagermand Lundme Overgaden. Institute of Contemporary Art\, Copenhagen\, Denmark; Gaming Gaming (2014)\, New Shelter Plan\, Copenhagen\, Denmark; Other Fictions (2013). Stine Nielsen Ljungdalh wurde 2004 als eine der Künstler/innen am CERN gewählt und hat vor kurzem einen Doktortitel an der Kingston University London erworben. Sie lebt und arbeitet in Kopenhagen. \nSILVER\n29. April bis 20. Mai 2017 \nBERLIN BLUE art\nKöpenicker Str. 96\n10179 Berlin \n
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SUMMARY:Ton van der Laaken zeigte seine Installation Secret Sky meets Berlin
DESCRIPTION:Mit der Installation „Secret Sky meets Berlin“ von Ton van der Laaken (Niederlande) startet am 28.04 das Programm von Kunst in der Kirche in St. Christophorus für das Jahr 2017. Der niederländische Künstler\, Professor für Gestaltungslehre an der Hochschule Düsseldorf bezeichnet seine Zeichnungen Fotoarbeiten\, Installationen und Objekte als „Intervention der Stille“. Er versucht in seinen Arbeiten eine Thematisierung heutiger Zeiterfahrungen; er arbeitet an der Wahrnehmung und Erfahrung ‚entschleunigender Prozesse‘ und setzt sich mit der ‚Entbilderung‘ der Wucht digitaler Welten auseinander. \nAus drei Filzkokons (H 200 x ∅135 cm) schafft er drei Räume\, die in ihrem Inneren dunkel und verschlossen\, nach außen aber hell und samtig sind. Drei stille Räume im sakralen Raum der Kirche\, die die Besucher einladen\, sich dort hinein zurückzuziehen\, in Stille und Dunkelheit zu sitzen und der Macht von Gedanke und Bild zu entkommen. \nTon van der Laaken zitiert Meister Eckardt „Das Beste in diesem Leben\, was man erreichen kann\, ist ein Zustand des Schweigens und alle Dinge darin zu vergessen samt ihrer Bilder“. Ein Experiment\, ein Dialog zwischen Wahrnehmung\, künstlerischem Verständnis\, buddhistischer und christlicher Meditationspraxis. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation herausgegeben vom Fachbereich Design Peter Behrens School of Arts Hochschule Düsseldorf. \nTon van der Laaken (* 1952 Breda Niederlande) absolvierte eine Schreinerlehre\, studierte Baukunde und Freie Kunst an der Kunstakademie Arnhem und absolvierte seinen MA an der Jan van Eyck Akademie in Maastricht — Mixed Media und Skulptur. Zwischen 1984 und 1995 realisierte er im europäischen Raum Wandgemälde des amerikanischen Konzeptkünstlers Sol le Witt\, zudem unterrichtete er von 1986 bis 1996 an der Kunstakademie Arnhem sowie an der Akademie für Baukunst in Arnhem und Rotterdam. Seine künstlerischen Arbeiten erforschen die Grundbedingungen der Wahrnehmung — so entstehen raumbezogene Mixed Media Arbeiten\, Zeichnungen\, Gemälde\, Skulpturen und Fotografien. Durch seine zahlreichen Reisen nach Asien sowie Klausuren in Tibetischen Klöstern versucht er immer mehr\, die Begegnung zwischen östlichen und westlichen Denkweisen in seine künstlerische Arbeit zu integrieren. Seit 1978 stellt er in verschiedenen Ländern aus (Niederlande\, Belgien\, Spanien und Deutschland u.a.) aus. 2016 realisierte er seine Installation „Secret Sky“ für die De Ketelfactory in Schiedam (Nl)\, wo Zeit bewusst in Dunkelheit erfahren werden konnte. Ton van der Laaken ist seit 1996 Professor für Gestaltungslehre an der Hochschule Düsseldorf\, Fachbereich Design. \nSecret Sky meets Berlin\n29.04. bis 26.05.2017 \nKunst in der Kirche – Katholische Kirchengemeinde St. Christophorus\nNansenstraße 4\n12047 Berlin \n
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SUMMARY:Free of Immediacy in der Grundemark Nilsson Gallery
DESCRIPTION:Die Ausstellung Free of Immediacy versucht die Annahme bezüglich der Unmittelbarkeit des Ausdrucks und der Wahrnehmung\, die mit dem Erbe abstrakter Kunst verbunden ist\, zu untergraben. \n \nStatt greifbaren\, unvermittelten Erscheinungen\, entfaltet die Ausstellung die Vorstellung des Erschwerenden\, des Fernen\, des Ausweichenden und des Selektierten im Kontext mit zeitgenössischer Abstraktion. Die Ausstellung schafft dies\, indem sie das Œuvre von zwei Künstlern\, die skulpturalen Arbeiten von Royden Rabinowitch (geb. 1943\, Kanada) und das photographische Werk von Matan Mittwoch (geb. 1982\, Israel)\, einander gegenüberstellt. \nDie Ausstellung eröffnet am 28. April um 18 Uhr im Galerienhaus in der Lindenstraße 34\, 10969 Berlin\, im dritten Stock. \nFree of Immediacy\n29. April bis 4. Juni 2017 \nGrundemark Nilsson Gallery\nLindenstrasse 34-35\n10969 Berlin \n
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SUMMARY:Profile von Candice Breitz im KOW Berlin
DESCRIPTION:Wer darf in wessen Namen sprechen? 2017 vertritt Candice Breitz ihr Herkunftsland Südafrika auf der 57. Biennale von Venedig\, ein Land\, in dem die Frage\, wer wen repräsentieren soll oder kann – und wer nicht – besonderes Gewicht hat. \n \nSie erhält neue Relevanz im Licht globaler reaktionärer Bestrebungen\, emanzipatorische Positionen zu kapern um sozialen Fortschritt zurückzudrehen\, so dass nicht nur in Südafrika jüngst auch darüber eine Diskussion wieder entbrannt ist\, in wieweit es weißen Künstlerinnen und Künstlern zusteht\, Geschichten\, Schicksale und soziale Themen Schwarzer zu vertreten. Oder allgemeiner: Ist es ein Ausdruck von Empathie und Solidarität oder nur eine weitere Form der Bevormundung\, wenn manche Menschen ihre Privilegien dazu nutzen\, Positionen Dritter zu vertreten\, die weniger privilegiert sind oder scheinen? Breitz’ Love Story problematisiert die Repräsentation ‚Anderer‘. Ihre Nominierung\, Südafrika gemeinsam mit Mohau Modisakeng in Venedig zu vertreten\, hat sie nun zu einer neuen Arbeit veranlasst\, die bei KOW erstmals gezeigt wird: \nProfile entstand Anfang 2017 in Cape Town. Es ist ein Video-Selbstportrait\, in dem die Biennalen-Künstlerin aus dem Bild tritt\, um Platz zu machen für zehn andere südafrikanische Künstlerinnen und Künstler von Rang\, die ebenfalls in Venedig hätten ausstellen können. Sie ergreifen an Breitz’ Stelle das Wort und machen gemeinsam das kunsthistorische Genre des Selbstbildnisses zum polyphonen Konzert eines kollektiven Rollenspiels. „My name is Candice Breitz“\, sagen sie in die Kamera und bezeichnen sich dann als das\, was sie sind oder sein könnten: Frau oder Mann\, weiß oder schwarz\, diese oder jener. Identität? Ein Portfolio von Attributen und einigen Stereotypen. Authentizität? Ein Album aus Zuschreibungen und ihrer (Un-)Wahrscheinlichkeit. Repräsentation? Ein schneller Wechsel zwischen Kategorien von Rasse\, Klasse und Geschlecht\, Beruf und Herkunft. Wer steht hier für andere\, wer für sich? Wer spricht in wessen Namen? \n„I’m Candice Breitz and I approve this message.“ So endet das mehrstimmige Selbstbekenntnis. Die Redewendung ist bekannt aus dem US-Wahlkampf\, wo sie in Werbespots die Identität der Kandidaten verbürgen soll wie ein rhetorisches Siegel: „Ja\, ich habe das gesagt und stehe zu meinem Wort.“ Doch hier unterläuft die Phrase ihre vorgebliche Beweiskraft. Irgendwo zwischen Selbstparodie\, Wahlkampfkampagne und Bewerbungsvideo sammelt Profile das Kapital der besonderen Aufmerksamkeit ein\, das seiner Autorin in Venedig zuteil wird\, und verteilt es zugleich um auf Kolleginnen und Kollegen\, die offensichtlich ebenso wie Breitz mehr Interesse daran haben\, ihre Subjektivität zu zerstreuen\, als daran\, sie zu manifestieren – und nebenbei den Regenbogenfantasien die verzwickteren Realitäten der südafrikanischen Gesellschaft gegenüberzustellen. Dabei lösen sie die Frage\, wer eigentlich Südafrika in Venedig vertritt\, aus Regimen der Repräsentation und öffnen sie für eine Diskussion darüber\, wer eigentlich mitsprechen sollte\, wenn von vielen Menschen die Rede ist\, von denen dann vielleicht gar nicht die Rede ist\, wenn man in Venedig für sie und über sie spricht. \nProfile\nApr 29 – Jul 30 2017 \nKOW\nBrunnenstr. 9\n10119 Berlin \n
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SUMMARY:KLB lädt ein: Hope in der Willner Brauerei meets Kunst gegen Kälte
DESCRIPTION:„Ich weigere mich ohne Hoffnung zu sein!“ Dieser Ausspruch von Nadine Gordimer ist der Grundtenor der diesjährigen Ausstellung PRIESTSandPRAWNS\, die mit HOPE übertitelt ist. Damit das keine leere Phrase bleibt\, haben sich die Macher etwas Besonderes ausgedacht: eine Versteigerung zu Gunsten der Organisation Kunst gegen Kälte. \nKunst kann die Welt verändern\, das sagte schon Joseph Beuys: „Die einzige revolutionäre Kraft ist die Kunst“. Sicher wird die geplante Auktion „Kunst gegen Kälte“ die Welt nicht umkrempeln\, aber die Organisatorinnen\, Romy Campe und Jeannette Hagen\, haben sich auf die Fahne geschrieben\, sie für die Menschen\, die es weniger gut haben als wir\, ein bisschen wärmer\, liebevoller\, gemeinschaftlicher zu gestalten. Dass sie ihr Handwerk verstehen\, haben sie bereits bewiesen\, als sie über eine großangelegte eBay-Auktion 6.000 Euro eingenommen haben und dieses Geld an drei Hilfsorganisationen verteilt haben. \nDas Geld dieser Auktion fließt in ein Projekt\, das ganz konkret Leben rettet. Der Verein Mission Lifeline hat vor ein paar Wochen ein Schiff gekauft und wird – wenn die Mittel ausreichen – damit im Mittelmeer unterwegs sein\, um Geflohene aus seeuntauglichen Schlauchbooten zu bergen. Wie dringend dieses Projekt ist\, zeigt sich bei einem Blick auf die Zahlen: allein in diesem Jahr sind bis März bereits 521 Menschen auf der Flucht ertrunken. Seit 2014 sind es über 10.000. All diese Menschen waren von Hoffnung getragen. Hoffnung auf ein besseres Leben\, Hoffnung auf eine Arbeit\, Hoffnung darauf\, die eigene Familie versorgen zu können. \nDa PRIESTSandPRAWNS im Gegensatz zu traditionellen Ausstellungsorten und Konzepten stets individuelle und unverwechselbare KUNST-EVENTS organisiert\, wird auch die Auktion anders verlaufen\, als gewohnt. Neben den jeweiligen Ausstellungsexponaten werden kleine Boxen stehen\, in die die Gebote per Zettel eingeworfen werden können. \nFreuen Sie sich also auf ein hochwertiges Kunst-Event und auf innovative zeitgenössische Kunst\, die eine klare Sprache spricht\, provoziert und zum Nachdenken anregt. Handverlesene Kunst wird mit Live-Acts und Dj`s kombiniert. \nViele hochkarätige Künstler haben sich bereiterklärt\, etwas zu spenden: Unter anderem Max Riemelt\, Stacy O.\, Pal B. Stock\, MASCH\, Romy Campe…\nWir stellen alle teilnehmenden Künstler in den nächsten Wochen hier auf KUNSTLEBEN BERLIN vor.\nDie Kunst gegen Kälte Kunst-Auktion findet im Zuge des Gallery Weekends statt! \nHOPE von PRIESTSandPRAWNS\nOPENING:  29.04.2017 / 18 – 22 Uhr\nAUSSTELLUNG: 30.04.2017 / 18 – 22 Uhr\nCLOSING: 01.05.2017 / 15 – 18 Uhr \nWillner Brauerei\nBerliner Straße 80-82\, 13189 Berlin\nPOWERED BY: PRIESTSandPRAWNS \n
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SUMMARY:Galerie WHITECONCEPTS zeigt Mike Dargas mit Healing Beauty
DESCRIPTION:Die Galerie WHITECONCEPTS präsentiert mit Healing Beauty die erste Einzelausstellung des deutschen Künstlers Mike Dargas in Berlin. \n \nDer junge Maler ist bekannt für seine meisterhaft gemalten\, realistischen Werke. Er widmet sich der Ölmalerei und schafft mit der präzisen Darstellung spektakuläre großformatige Porträts. \nKann Kunst einen Unterschied erwirken in dem Leben der Menschen\, die sie anschauen? Der deutsche Künstler Mike Dargas glaubt daran. Mit Blick auf seine faszinierenden Gemälde von einigen der schönsten Frauen ist es leicht verständlich\, wie sich der Begriff von Schönheit im Laufe der Zeit durch die Gesellschaft verändert hat. \nInspiriert von Künstlern wie Dalí\, Caravaggio und H.R. Giger\, lernte Mike Dargas verschiedene Techniken und entwickelte seit seiner Jugend eine Leidenschaft für den Realismus\, den er immer weiter vervollkommnete. \nDabei studiert er seine Modelle mit solcher Intensität\, dass jedes Porträt Zeugnis von einer zunehmenden intimen Nähe gibt. Die Perfektionierung der Technik dient seinem Ziel\, das Wesen eines Menschen zu verstehen und die eigene emotionale Wahrnehmung in Frage zu stellen. \nDie Werke von Mike Dargas entziehen sich zudem einer eindeutigen zeitlichen Zuordnung. Auch wenn die Darstellungen als Indizien des gegenwärtigen westlichen Zeitgeists gelten können\, verlieren die Bilder durch ihre statische Momenthaftigkeit ihre zeitliche Bestimmbarkeit und erlangen einen Ansatz von Ewigkeit. Der Künstler spielt mit der Wirkung auf den Betrachter von Beginn an. Obwohl die Werke aus der Distanz wie eine Fotografie anmuten\, eröffnet der große Abbildungsmaßstab des Portraits bei näherer Betrachtung die makroskopisch genaue Beobachtungsgabe des Malers und seinen meisterlichen Umgang mit nuancenreichen Farbschattierungen und -übergängen\, die den Blick auf das Malerische schärfen. \nMike Dargas (* 1983 in Köln) begann schon in sehr jungen Jahren\, mit Ölfarbe zu malen und sein Talent öffentlich auszustellen. So zeichnete er z.B. bekannte Meisterwerke mit Pastell und Kreide auf dem Bürgersteig vor dem Kölner Dom. Bald wurde er in einer Kunstschule aufgenommen\, die er nach eineinhalb Jahren als einziges Kind in einer Klasse von Erwachsenen absolvierte. Dort eignete er sich verschiedene Maltechniken an und erhielt eine Ausbildung\, die ihn dazu befähigte\, auch dreidimensionale Werke wie Holzskulpturen zu gestalten. Später als Tattoo-Artist gewann er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Mittlerweile widmet er sich ausschließlich der Malerei. Seine stark nachgefragten Werke sind Teil zahlreicher Sammlungen auf der ganzen Welt und wurden in Deutschland\, Österreich\, Großbritannien\, Belgien\, Spanien\, Türkei und in den USA ausgestellt. \nHealing Beauty\n1. – 24. Mai 2017 \nGalerie WHITECONCEPTS\nAuguststrasse 35\n10119 Berlin \n
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LOCATION:WHITECONCEPTS & Galleries aquabitArt\, Auguststraße 35\, Berlin\, 10119
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