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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Künstler aus der DDR. Werke aus der Sammlung des Museums Barberini
DESCRIPTION:Die Sammlung des Museums Barberini hat einen Schwerpunkt in der Malerei von Künstlerinnen und Künstlern aus der DDR. In der Reihe Barberini Collectionwerden im Lauf eines Jahres vier thematische Präsentationen eröffnet. Im Herbst 2019 werden alle Werke aus diesem Sammlungsschwerpunkt zu sehen sein. Die Themen sind Aspekte des Malerischen (seit 17. Oktober 2018)\, Moderne Historienmalerei (seit 20. Februar 2019)\, Melancholie und Malerei und Landschaft(ab 26. Oktober 2019). \n\nAspekte des Malerischen\n\n\nDie erste Präsentation Aspekte des Malerischen konzentriert sich in zwei Sammlungsräumen auf Gemälde aus den 1980er Jahren und stellt vier Künstler vor\, denen die Malerei als Mittel zur Selbstbefragung und zur Reflexion diente: Hartwig Ebersbach\, Günter Firit\, Stefan Plenkers und Erika Stürmer-Alex. Auf der Suche nach einem individuellen künstlerischen Ausdruck erweiterten die Künstlerinnen und Künstler unabhängig von offiziellen Vorgaben die Malerei um eine Dimension des Expressiven\, oftmals Rätselhaften. \nSeit Februar 2019 wird das Thema Aspekte des Malerischen ergänzt durch Moderne Historienmalerei. Vier Säle zeigen mythologische\, literarische und religiöse Stoffe in Gemälden von Gudrun Brüne\, Ulrich Hachulla\, Rolf Händler\, Bernhard Heisig\, Johannes Heisig\, Walter Libuda\, Werner Liebmann\, Harald Metzkes\, Arno Rink\, Willi Sitte und Werner Tübke. \n\n
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SUMMARY:Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt\,
DESCRIPTION:In diesem Jahr\, 30 Jahre nach dem Mauerfall\, rückt das Stadtmuseum Berlin den Osten der Stadt ins Zentrum. Die Ausstellung Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt im Museum Ephraim-Palais widmet sich dem sozialen und kulturellen Leben in der einstigen Hauptstadt der DDR\, vom Ende der 1960er Jahre bis November 1989. Der Blick richtet sich auf die Widersprüche zwischen dem Hauptstadtanspruch der Politik und den unterschiedlichen Lebenswelten\, die den Alltag der Ost-Berliner prägten. Auf drei Etagen des Museums werden die Facetten des urbanen Lebens vom Wohnen über Arbeit und Konsum bis hin zur Kultur beleuchtet. Ein vielfältiges Begleitprogramm mit zahlreichen Gästen und Personen der Zeitgeschichte stellt individuelle Geschichten und Erlebnisse in den Mittelpunkt. Neben Führungen in der Ausstellung wird es u.a. Lesungen\, eine Filmreihe im Kino Babylon\, Diskussionen\, eine große Revue an der Volksbühne Berlin und die Veranstaltungsreihe „Erkundungen vor Ort“ mit den Berliner Regionalmuseen geben. \n„Wir zeigen verschiedene Perspektiven auf Ost-Berlin\, denn die Stadt hatte viele Gesichter“\, erläutert Dr. Jürgen Danyel\, stellv. Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Kurator der Ausstellung. „Als Machtzentrum lockte die Hauptstadt mit beruflichen und politischen Aufstiegsmöglichkeiten. Aber auch für Aussteiger aus der Enge der DDR-Provinz bot die Großstadt Nischen.“ \nSymbolhaft beginnt der Aufstieg in die Ausstellung mit einer Rakete aus dem Vergnügungspark Plänterwald\, die gleichnishaft für den einstigen Fortschrittsglauben wie auch für den späteren Niedergang steht. Den Rundgang eröffnet ein Planmodell des Ost-Berliner Stadtzentrums aus den 1980er Jahren\, das im Dialog mit subjektiven Stadtportraits Ost-Berliner Künstlerinnen und\nKünstler wie Walter Womacka\, Harald Metzkes\, Sabine Peukert und Joachim Böttcher gezeigt wird. Markante Bauten wie die Karl-Marx-Allee\, das moderne Stadtzentrum rund um den Fernsehturm und die großen Plattenbausiedlungen in Marzahn und Hellersdorf haben das architektonische Gesicht Ost-Berlins geprägt. Der Alexanderplatz wurde zu einem Schauplatz urbanen Lebens. Die Weltzeituhr war beliebter Treffpunkt\, das Centrum Warenhaus lud zum Einkaufsbummel und am 4. November 1989 schallten die Rufe „Wir sind das Volk“ über den großen Platz. \nDie Erkundung der einstigen Metropole führt die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher von der Mokka-Milch-Eisbar über die Ur-Berliner Kneipe Metzer Eck bis ins Nikolaiviertel. Im prunkvollen Schlütersaal des Ephraim-Palais werden die Selbstinszenierung der DDR-Hauptstadt und der Wiederaufbau des historischen Viertels anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins 1987 nachgezeichnet. Anhand des Reiterstandbilds Friedrichs des Großen und der Rekonstruktion der Nikolaikirche wird\nan Medienstationen die Rückbesinnung auf die Geschichte veranschaulicht\, während für die sozialistische Jugend das einzige jemals in der DDR auf den Markt gebrachte Skateboard der Firma Germina ausgestellt wird. Eine filmische Straßenbahnfahrt mit der Linie 58 vermittelt einen atmosphärischen Eindruck Ost-Berlins in den späten 1980er Jahren. Ein aus zahlreichen Einzelaufnahmen zusammengefügtes Straßenpanorama der Greifswalder Straße und der Klement- Gottwald-Allee mit Häuserfassaden und Ladengeschäften zeigt einen Alltag\, der sich inzwischen stark verändert hat. \nAn die Metropole als politisches Machtzentrum der DDR erinnern in der Ausstellung u. a. Fernsehbilder der jährlichen Mai-Demonstrationen und eine Karte\, die dokumentiert\, wie die Stadt von den Kontroll- und Überwachungsorganen des Regimes durchsetzt war. Zugleich hatte die Hauptstadt Anziehungskraft als Nische für Lebensentwürfe jenseits der politischen Norm. Ein bekannter Ort der frühen Bürgerbewegung und Alternativkultur Ost-Berlins war der Hirschhof in der Oderberger Straße in Prenzlauer Berg\, deren namensgebende Plastik als originales Entwurfsmodell in der Ausstellung zu sehen ist. \nWie kaum ein anderes Medium prägt die Fotografie die Erinnerung an Ost-Berlin. Die gezeigten Aufnahmen von Fotografinnen und Fotografen wie Dieter Breitenborn\, Rolf Disselberger\, Harald Hauswald und Helga Paris geben uns noch heute Einblick in einen verschwundenen Alltag. Zwischen den Bildern der offiziellen Bildlieferanten Deutsche Werbe- und Anzeigengesellschaft (DEWAG) und des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst (ADN) und denen der freien Fotografen werden unterschiedliche\nfotografische Positionen zur Gesellschaft deutlich. Dem Wohngefühl der DDR wird anhand von Musterwohnungen\, einem Modell der Plattenbauserie „WBS 70“ und typischen Einrichtungsgegenständen nachgespürt. Das Wohnkonzept der „Platte“ erfreute sich nicht zuletzt aufgrund der lange unsanierten Altbauquartiere großer Beliebtheit. Wer konnte\, richtete sich mit qualitativ hochwertigen Möbelstücken wie dem Sessel Modell 53693 aus den VEB Deutsche Werkstätten Hellerau ein. Die\nDesignstücke nach dem Vorbild des Bauhaus-Stils waren zwischen Design und funktionalem Wohnen angesiedelt und sind heute beliebte Sammlerstücke. \nAls Schaufenster des Sozialismus war Ost-Berlin ein privilegiertes Konsum-Mekka\, das einen Hauch von Weltläufigkeit in der Enge der DDR bot. Mode war dabei zugleich gesellschaftliches Lebensgefühl und politisches Statement. Jeans galten als Produkt des Westens lange Zeit als jugendgefährdend. Erst seit 1974 waren in Anlehnung an die westliche Levi‘s die ostdeutschen Modelle Boxer\, Wisent und Shanty erhältlich. Während im Modeinstitut der DDR Textil-\, Konfektions- und Lederwarenkollektionen für die Industrie entworfen wurden\, entstanden in Eigenproduktion häusliche Kleiderkollektionen\, meist nach Schnittmustern des Magazins Sibylle\, der „Vogue des Ostens“. Die Ausstellung zeigt\, wie modische Freiräume genutzt und Kleidung zum Ausdrucksmittel individueller Lebensstile im Alltag wurde. \nDie Wiederentdeckung von Ost-Berlin wird über das Museum Ephraim-Palais hinaus in die Stadt getragen. Gemeinsam mit den Berliner Regionalmuseen werden in der Reihe „Erkundungen vor Ort“ im Kontext der Ausstellung zahlreiche Veranstaltungen in den Bezirken präsentiert. \nWeitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm unter: www.ost.berlin \n
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SUMMARY:"Radical Craft" im Direktorenhaus
DESCRIPTION:Das Direktorenhaus mit seinen Ausstellungsräumen und Werkstätten gilt als Transitzone für Kunsthandwerker\, Designer und Manufakturen. Hier wird „Craftmanship“\, das handwerkliche Können\, weiter gedacht. Die Projekte des Direktorenhauses pendeln zwischen gestalterischen Experimenten\, neuen Materialien\, sozialen Zukunftsentwürfen und Designkunst. \nDie Jahresausstellung des Direktorenhauses\, „Radical Craft″\, stellt 73 Gestalter und Kunsthandwerker vor\, die zeigen\, welche Bedeutung dem Kunsthandwerk heute in gesellschaftlichen Zukunftsentwürfen zukommt. In der modernisierten Warenwelt gibt es ja der Tendenz des Marktverlaufs nach keine statischen Güter mehr\, sondern nur noch Besserungen – keine stabilen Qualitäten\, sondern nur Überbietungs- und Steigerungswaren. \nDie Ausstellung „Radical Craft“ zeigt\, wie zeitgenössisches Produktdesign dieser Spirale entkommt\, indem es sich auf seine Ursprünge bezieht: auf die experimentellen Vorläufer in der konzeptionellen Kunst und im radikalen Kunsthandwerk. Diese Ansätze des Kritischen zeigen auf\, wie wichtig die Qualität der Produkte\, die wir jeden Tag nutzen\, ist: sie stellt eine notwendige Bedingung für eine umfassende wirtschaftliche Wende dar\, die letztlich eine kulturelle ist. \nDie Art und Weise wie wir Dinge produzieren und gleichzeitig konsumieren ist der Schlüssel zu einem technologischen\, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel. Angestoßen und vorangetrieben wird die Dynamik der Veränderung von Designern\, Kunsthandwerkern und Manufakturen. Viele von ihnen arbeiten bereits heute nachhaltig und antizipieren die Zukunft. \nDas Direktorenhaus zeigt in seiner Jahresausstellung\, dass eine grundsätzliche Trennung zwischen den Designern und Kunsthandwerkern kaum existiert: Für die griechische Antike umfasste der Begriff der techné sowohl das handwerkliche Können wie auch die technische Findigkeit\, meinte also ein Problemlösungsverhalten\, das wir heute als Design begreifen. Der Unterschied zwischen Design und Handwerk liegt in der Denkweise\, zwischen dem konservativen und dem innovatorischen Menschentypus. Beide\, Designer und Handwerker\, greifen in die Debatte um die Konsum und Wohlstandswende gestalterisch ein – mit den Mitteln sinnlich erlebbarer Produkte\, deren Wert mit der Zeit nicht abnimmt\, sondern der sich\, aus ihrer eigenen Tiefe heraus\, mit jedem Jahr steigert. \nGezeigt werden Arbeiten von: \nStudio Greiling\, CRUBA\, Lutz Könecke\, ELOA Unique Lighting\, Cordula Kafka\, Jantje Almstedt\, Papierwerk Glockenbach\, Laura Görs\, Nadine Goepfert\, Sarah Pschorn\, Anne Lengnink\, Claudia Biehne\, Hebach & Kloess\, Timo Hoheisel\, Kathrin Heubeck\, Anne Achenbach\, VAUST\, Stefanie Mittmann\, Volker Haug\, Siba Sahabi\, Doris Bank\, Hanne Willmann\, Agnes Nordenholz\, Studio Gutedort\, Philipp Weber\, Petra Bittl\, Jochen Holz\, Elke Sada\, Elisa Strozyk\, Monika Debus\, Juliane Schölß\, Milena Kling\, Alessa Joosten\, Christian Haas\, Studio Oink\, Florian Milker\, Antje Dienstbir\, Olga Bielawska\, Klemens Grund\, Rike Bartels\, Felicia Mülbaier\, Kristina Rothe\, Peter Vogel\, Katrin Feulner\, Matthias Scherzinger\, Anne Petters\, Zascho Petkow\, Armin Kolb\, Martin Holzapfel\, Ute Beck\, Claudia Schoemig\, Pascal Hien\, Tino Seubert\, Maria Volokhova\, Arwed Guderian\, Bea Bühler\, Martin Mestmacher\, Barbara Butz\, Carl Bens\, Katharina Moch\, Jonas Wansing\, Markus Pollinger\, Silke Janssen\, Jan Christian Schulz\, Sigrid Vollmer\, Mario Albrecht\, Aufgabe Null\, Julia Krämer-Losereit\, Johanenlies\, Simone Fezer\, Anna Badur\, Jürgen Eichler \nDie Ausstellung ist kuratiert von Pascal Johanssen. \n
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LOCATION:Direktorenhaus Museum for Art Crafts Design\, Am Krögel 2\, Berlin\, 10179\, Deutschland
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SUMMARY:Fotoausstellung THIS PLACE im Jüdischen Museum Berlin
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, dem 6. Juni wurde die Ausstellung This Place mit mehr als 200 Werken zwölf international renommierter Fotokünstler eröffnet. Die Fotografen nähern sich der Komplexität Israels und des Westjordanlandes künstlerisch über Themen wie Identität\, Familie\, Heimat\, Konflikt und Topographie. Der französische Fotograf und Initiator Frédéric Brenner konnte für das langjährige Projekt Wendy Ewald\, Martin Kollar\, Josef Koudelka\, Jungjin Lee\, Gilles Peress\, Fazal Sheikh\, Stephen Shore\, Rosalind Fox Solomon\, Thomas Struth\, Jeff Wall und Nick Waplington gewinnen. \nIn der Tradition fotografischer Großprojekte reisten die Fotografinnen und Fotografen zwischen 2009 und 2012 mehrmals nach Israel und in das Westjordanland. Brenners Ziel war es\, den aus der Berichterstattung über die Region bekannten Bildwelten neue künstlerische Motive hinzuzufügen. Die Ausstellung ist nach Stationen u.a. im DOX Center für zeitgenössische Kunst in Prag\, im Tel Aviv Museum of Art in Israel und im Brooklyn Museum of Art erstmals in Deutschland zu sehen. \nÜber den Ansatz seines Projektes sagt Frédéric Brenner: »Nur durch die Sprache von Künstlern können wir hoffen\, eine Begegnung zu schaffen\, die die Komplexität dieses Ortes wirklich widerspiegelt. Und ich wusste\, ich würde Mitstreiter brauchen\, Künstler\, die von Fragen getrieben sind und deren Arbeiten die Risse und Paradoxien dieses so wesentlichen Ortes ausleuchten könnten.« \nDer Blick von außen \nAn dem Projekt waren weder israelische noch palästinensische Fotografen beteiligt. Viele Fotografen waren zuvor nie in Israel gewesen. Mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und künstlerischen Ansätzen brachten die zwölf Fotografen neue Perspektiven ein. Im Gegensatz zu den meisten Fotojournalisten wurde den 12 Künstlern für dieses Projekt mehrere Jahre Zeit gegeben\, ihre Werke spiegeln ihre tiefe Auseinandersetzung mit dem Land\, den Kulturen und den Menschen wider. \nEntstanden ist ein heterogenes und vielschichtiges visuelles Porträt Israels\, das Bilder zeigt\, die über die bereits bekannten Darstellungen von Israel und des Westjordanlands hinausgehen. \nThis Place wurde organisiert von der Chronicle of a People Foundation\, Inc.\, New York. \n  \n
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SUMMARY:„Graustufen. Innenansichten aus der DDR“ mit Fotos von Jürgen Hohmuth\, Texten und Objekten
DESCRIPTION:Die Geschichte der DDR ist fast 30 Jahre nach ihrem Ende noch immer von Klischees und dem Streit um Deutungshoheiten geprägt. Meist unumstritten ist\, dass der lange Arm des Staates durch seine Organisation und Kontrollmechanismen in sehr weiten Teilen bis tief ins private Leben der Bevölkerung reichte und es prägte. Demnach lieferte der Alltag den Rahmen für Anpassung und Widerstand seiner Bürgerinnen und Bürger. Er zeigt wie eine Blaupause die Beziehung zwischen Staat und Bürgern auf und verweist somit beständig vom Privaten auf das große Ganze des Systems. \nDie Ausstellung „Graustufen. Innenansichten aus der DDR“ zeigt den Alltag der DDR aus drei Perspektiven: Fotos\, literarische Texte und historische Objekte. Die größtenteils schwarz-weißen Fotos des Fotografen Jürgen Hohmuth aus den 70er und 80er Jahren dokumentieren ein Panoptikum von Szenen des DDR-Alltags\, zeigen Wohnungen\, Läden\, Arbeitsstätten\, Freizeitplätze und Menschen in komischen\, ernsten und politisch geprägten Alltagsszenen. Die zeithistorischen Fotos werden von bekannten und unbekannten DDR-Literaten aktuell kommentiert. Gedichte\, Romanauszüge\, Anekdoten\, Erzählungen und historische Objekte stehen in Wechselwirkung mit den Fotos und setzen das Heute mit der Vergangenheit in Bezug. \nDie Ausstellung ist vom 7. Juni 2019 bis zum 19. Januar 2020 dienstags bis sonntags von 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. \n
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LOCATION:Museum Pankow\, Prenzlauer Allee 227/228\, Berlin\, 10405
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SUMMARY:summer of love. art\, fashion\, and rock and roll
DESCRIPTION:Es war der Höhepunkt der Hippiebewegung: 1967 strömten Hunderttausende nach San Francisco\, um den „Summer of Love“ zu feiern. Eine Zeit tiefgreifender Veränderungen\, nicht nur in der Gesellschaft\, sondern auch in der Kunst\, Mode und Musik. Vor dem Hintergrund des Vietnamkriegs wurde neben „Love & Peace“ auch „Participation“ – Mitwirkung und Teilhabe – zum Lebensgefühl einer ganzen Generation. Die Ausstellung „summer of love: art\, fashion\, and rock and roll“ lässt diese kulturell und politisch bedeutenden Jahre im PalaisPopulaire lebendig werden. Die Visionen dieser Ära prägen bis heute unser Denken und Zusammenleben – von Feminismus und sexueller Revolution bis zur Friedens- und Umweltbewegung. Die von den Fine Arts Museums of San Francisco konzipierte Schau präsentiert über 150 Objekte und Dokumente des legendären Sommers 1967: Psychedelic Art\, ikonische Rockplakate\, „Flower-Power“-Mode\, rare Fotografien und Plattencover. Eigens für diesen Anlass wurde die Light Show von Bill Ham rekonstruiert\, mit denen Konzerte von Bands wie Jefferson Airplane oder Grateful Dead zu multimedialen\, multisensorischen Events wurden – an die später auch Rave und Techno anknüpften. Die Ideale des „Summer of Love“ sind wieder aktuell. Sie vermitteln einen utopischen Aufbruchsgeist – gerade für eine junge Generation\, die über ihre Zukunft selbst bestimmen will und sich mit Protestaktionen und Streiks für Gewaltlosigkeit\, soziale Gerechtigkeit\, ökologisches Bewusstsein und ein neues Gemeinschaftsgefühl einsetzt. \nMit dieser Ausstellung hoffen wir\, zu einer neuen Sicht auf den Summer of Love und seine Werte\, wie Frieden\, Gemeinschaft und Idealismus\, beizutragen. Fünfzig Jahre nach diesem Wendepunkt der jüngeren Geschichte möchten wir mit dieser mitreißenden Präsentation den Künstlern und Aktivisten\, die sich damals inspirieren ließen\, unsere Anerkennung zollen. Außerdem spricht daraus die Hoffnung\, dass ein wesentlicher politischer und sozialer Wandel möglich ist\, wenn Menschen ihre Stimme erheben und zusammenstehen. \nKuratoren: Jill D’Alessandro\, Curator in Charge of Costume and Textile Arts; Colleen Terry\, Associate Curator for the Achenbach Foundation for Graphic Arts\, de Young Museum/Fine Arts Museums of San Francisco\, und Friedhelm Hütte\, Global Head of Art\, Deutsche Bank \nOrganisiert von den Fine Arts Museums of San Francisco in Zusammenarbeit mit Deutschen Bank \n
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LOCATION:PalaisPopulaire\, Unter den Linden 5\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Kino der Moderne — Film in der Weimarer Republik
DESCRIPTION:Am 19. Juni hat das Museum für Film und Fernsehen die Ausstellung „Kino der Moderne – Film in der Weimarer Republik“ eröffnet. Die von der Deutschen Kinemathek gemeinsam mit der Bonner Bundeskunsthalle entwickelte Schau zeigt die Wechselwirkungen zwischen Kino und Alltagskultur\, die künstlerischen und technischen Innovationen des damaligen Filmhandwerks sowie das Entstehen von Filmkritik und -theorie in den 1920er-Jahren. \nNach ihrer ersten Station in Bonn beleuchtet die für Berlin neu adaptierte Ausstellung auch das vielfach in Vergessenheit geratene Wirken von Frauen hinter der Kamera. Vorgestellt werden 21 weibliche Filmschaffende. Begleitet wird die Ausstellung\, die bis zum 13. Oktober 2019 zu sehen ist\, zudem von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm. \n„Besonders freut es mich\, dass wir Regisseurinnen\, Drehbuchautorinnen\, Produzentinnen und Szenenbilderinnen des Weimarer Kinos in der Berliner Ausstellung einen eigenen Raum geben. Zu ihnen zählen beispielsweise die Filmproduzentin Liddy Hegewald\, die Regisseurin Leontine Sagan und die Animationsfilmerin Lotte Reiniger“\, so Rainer Rother\, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek. \nZwischen 1918 und 1933 entwickelte sich unter den Bedingungen der ersten deutschen Republik der Film zur neuen Kunstform\, die von der Bevölkerung kollektiv rezipiert wurde – im Kino. Der Aufstieg dieses modernen Massenmediums vollzog sich rasant. Das Kino der zwanziger Jahre bot ein Experimentierfeld und prägt wie keine andere Stilepoche des deutschen Films die internationale Filmästhetik bis heute.\nIm Kino der Moderne betrachtet sich die Gesellschaft selbst. Die Leinwand wird zum Spiegelbild\, indem sie Alltagsthemen und -typen reflektiert. Zugleich wird der Film zum Leitmedium\, das Vorbilder und Ideale setzt. Mode und Sport\, Mobilität und urbanes Leben\, Genderfragen\, die Popularität der Psychoanalyse und die gesellschaftlichen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs – all das spiegelt sich im Film der Weimarer Republik. \nDie Ausstellung zeigt die diese neue\, siebte Kunst und ihre Bezüge zu Literatur\, bildender Kunst\, Architektur und gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Erlebbar werden die mit der Entstehung der Filmkunst einhergehenden Innovationen anhand von raumgreifenden Inszenierungen und Medieninstallationen. Der überwiegende Teil der rund 350 großzügig inszenierten Exponate stammt aus den Sammlungen der Deutschen Kinemathek\, zahlreiche von ihnen sind erstmals öffentlich zu sehen. Ergänzt werden sie von Leihgaben aus den Bereichen Kunst\, Design und Architektur aus dem In- und Ausland. \n  \n
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LOCATION:Deutsche Kinemathek – im E-Werk\, Mauerstraße 79\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Museum verbindet: Spaziergänge durch das Leben in Berlin
DESCRIPTION:Was ist typisch Berlin? Mit dieser Ausgangsfrage laden wir ganz herzlich ins Märkische Museum ein. Dort erwartet alle Berlinerinnen und Berliner ein Museumspaziergang\, bei dem wir in lockerer Atmosphäre miteinander über die Geschichte und den Alltag der Stadt ins Gespräch kommen wollen. Mit interessanten Gästen machen wir in der Ausstellung die Berliner Vielfalt zum Thema. \nDatum und Uhrzeit\n8. September 2019\n14:00 Uhr \n22. September 2019\n14:00 Uhr \n13. Oktober 2019\n14:00 Uhr \n27. Oktober 2019\, Abschlussveranstaltung\n16:30 Uhr \n
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SUMMARY:Ausstellung „Reaching Out for the Future“. ZUKUNFTSFANTASIEN UM 1900
DESCRIPTION:Das Bröhan-Museum wirft in seiner siebten „Blackbox“-Ausstellung mit „Reaching Out for the Future. Zukunftsfantasien um 1900“ einen Blick auf Zukunftsvisionen in der Kunst und populären Grafik um 1900. Retrofuturistische Bilder\, Filme\, Bücher\, Kostümentwürfe und Filmplakate zeugen von dem unaufhaltsamen Optimismus und dem romantischen Wunsch nach fantastischen Welten. \nEiner der größten Träume der Menschheit war es seit jeher\, von der Erde in den Weltraum und zum Mond zu fliegen. Bevor dieser Traum Realität wurde\, fand der erste Raketenstart auf der Kinoleinwand in Georges Méliès „Le voyage dans la lune“ (1902) statt. Expeditionen zum Mond\, Besiedlung anderer Planeten\, Unterwasserwelten und vollautomatisierte Städte – an der Schwelle zum 20. Jahrhundert schien die Welt voller Verheißungen. Das moderne Maschinenzeitalter hatte begonnen und hielt scheinbar unerschöpfliche Möglichkeiten bereit. Auch wenn der Mond die Fantasie vieler Menschen beflügelte\, richtete sich der Blick doch auch immer wieder auf die Erde und deren Zukunft. \nDem Jahr 2000 aus der Sicht des 19. Jahrhunderts verschrieben sich Zeichner und Karikaturisten. Ihre futuristischen Zeichnungen waren beliebte Sammelbilder\, die als Papierkarten in Zigaretten- oder Schokoladenpackungen in Umlauf gebracht wurden. Bei der Umsetzung utopischer Fantasien war die Fotomontage ein beliebtes Verfahren. Auf humoristische Weise zeigen einige der Ansichtskarten und Postkartenmotive überflutete Städte wie „Wenn Paris am Meer wäre“ oder „Ein Ausflug in der Zukunft“. Vieles\, was die Menschen von der Zukunft erwarteten\, ist bis heute nicht eingetreten. Zu große Hoffnungen setzte man beispielsweise in Stickstoffdünger: Turmhohe Kohlköpfe und tonnenschwere Kartoffeln würden den Jahresbedarf einer vielköpfigen Familie decken\, so glaubte man damals. \nDie Ausstellung „Reaching Out for the Future“ ist zugleich der Ausgangspunkt eines großen Outreach-Projektes am Bröhan-Museum\, das individuelle und kollektive\, gesellschaftliche und soziale Zukunftsentwürfe erforschen will. Im Rahmen einer Sommertour wird unser mobiles Zukunftslabor in verschiedenen Berliner Bezirken präsent sein und zum Nachdenken und Mitgestalten einladen. Visionen und Wünsche der Stadtgesellschaft\, die hier Gestalt annehmen\, finden als wachsendes Zukunftsporträt wiederum Eingang in die Ausstellung. \nKünstlerische Interventionen\, Workshops und Veranstaltungen hinterfragen Fact und Fiction und eröffnen Ideen für eine neue Welt. Am Ende der Ausstellung werden die gesammelten Zukunftsentwürfe in einer Zeitkapsel verschlossen und für die nächsten 100 Jahre im Museum archiviert. \nBEGLEITPROGRAMM\nMobiles Zukunftslabor \nDas mobile Zukunftslabor ist auf Sommertour und lädt zum Entdecken und Mitmachen ein. Es können nachhaltige Jutebeutel im Siebdruckverfahren bedruckt und Visionen\, Wünsche und Ideen für eine zukünftige Welt zu Papier gebracht werden. Diese finden dann Eingang in die Ausstellung. \nInformationen und Haltestellen des Zukunftslabors auf Facebook und Instagram (#reachingoutforthefuture) \nReaching Out for the Future. Mitmach-Aktion für Schulen \nDie Zukunft kann man am besten voraussagen\, wenn man sie selbst gestaltet. Alle teilnehmenden Schulen erhalten kleine Zukunftspakete\, die zum Nachdenken und Mitgestalten anregen. Darin findet sich alles\, was man zum Fantasieren braucht. Die Ideen der Schülerinnen und Schüler werden Teil der Ausstellung. \nEin Angebot für Grundschulen und Klassen der Sekundarstufe I/II \, kostenloses Material und weitere Informationen unter: n.mueller@broehan-museum.de\, Tel: 030/32690625 \nKostenlose „Familiensonntage“ \nJeden 3. Sonntag im Monat\, 11 Uhr\, für Kinder (5-12 Jahre) und ihre Familien\, 90 min.\, Anmeldung nicht erforderlich \nFantastische Welten. Reisen ins Unbekannte \nHerbstferien im Bröhan-Museum 7. -10.10.2019\, 10-15 Uhr\, von 8-12 Jahren\, 75\,- € pro Kind. \nAnmeldung über: www.jugend-im-museum.de \nLange Nacht der Museen \nSa\, 31.8.\, ab 18 Uhr \n
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SUMMARY:nineties berlin: Die 90er-Jahre Ausstellung
DESCRIPTION:nineties berlin versetzt Besucher/-innen zurück in das Berlin der 90er- Jahre und lässt sie den Mythos „Berlin“ auf einzigartige Weise erleben. \nWorum geht es bei nineties berlin? \nGeschichte entdecken\nDas Interesse an Berlin und seiner Geschichte ist ungebrochen – nineties berlin gibt Einblicke in ein Kapitel der jungen Geschichte: die Zeit direkt nach der Überwindung der deutsch-deutschen Teilung. Die\nAusstellung eignet sich aufgrund der abwechslungsreichen Gestaltung und der unterschiedlichen\, vertiefenden Informationsebenen perfekt für Menschen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen. Der exklusiv für nineties berlin entwickelte Guide Bot macht auf dem eigenen Smartphone zahlreiche Informationstexte und historische Bilder zugänglich und ist ein integraler Bestandteil des Ausstellungskonzepts. \nBerlin entdecken\nDie Ausstellung zeigt das Jahrzehnt nach dem Fall der Mauer\, in dem Berliner/-innen und Menschen aus der ganzen Welt neue Freiräume nutzten\, sich eine einzigartige Clubkultur entwickelte und sich das Leben in der einst geteilten Stadt rasant veränderte. Besucher/-innen tauchen in das turbulente Stadtleben ein und erfahren\, wie sich Berlin zu dem entwickelte\, was es heute ist: eine pulsierende Partystadt\, das Zentrum der deutschen Politik\, eine Metropole der Kreativität. \nMultimedial entdecken\nnineties berlin nutzt zahlreiche multimediale Installationen\, um Besucher/-innen ein eindrückliches Ausstellungserlebnis zu bieten und ihnen die einmalige Geschichte der 90er-Jahre in Berlin zu vermitteln: Eine 286 m2 große Leinwand\, 14 Stelen mit Zeitzeug/-innen-Interviews und vieles mehr sind exklusiv für nineties berlin entwickelt worden und ergänzen die Installationen sowie die klassisch musealen Informationstexte. \nQuirin Graf Adelmann von Adelmannsfelden\, Geschäftsführer nineties berlin (Geschäftsführer DDR Museum): \n„Die Fragen\, was nach der Wende in Berlin passierte und wie sich der Alltag räumlich sowie persönlich komplett neu orientierte\, wurden noch nie auf die Art und Weise\, wie sie nineties berlin betrachtet\, beantwortet. Mit der Alten Münze bot sich die Gelegenheit\, diese Geschichte mit modernen Ausstellungstechniken zu erzählen.“ \nDer Guide Bot\nDer exklusiv für nineties berlin entwickelte und kostenlose Guide Bot ist eine vertiefende Informationsebene auf dem eigenen Smartphone. Er macht zusätzlich zur Ausstellung und den Installationen über 200 Informationstexte auf Deutsch und Englisch sowie Bilder zugänglich. So ist es Besucher/-innen möglich\, selbst Schwerpunkte zu setzen und die Ausstellung eigenständig zu entdecken. Sie können ihre Handys verwenden und selbstständig entscheiden\, welche Inhalte sie interessieren und wie detailliert sie in einzelne Themenbereiche eintauchen möchten. \nIn jedem Raum finden Besucher/-innen Zahlen an den Wänden und Installationen. Mit dem kostenfreien WLAN können sie über die Webseite www.nineties.berlin/bot auf den Bot zugreifen und die entsprechende Nummer eingeben. Wie in einem automatischen Chat erhalten sie eine Antwort auf ihr Smartphone und erfahren auf diese Weise mehr über die Ausstellungsinhalte. \nSo erwarten sie im Raum „Fear the Wall“ kurze Biografien und Portraits der Opfer der Berliner Mauer. Bei „Berlin Heads“ lernen Besucher/- innen die Protagonist/-innen der 90er und im Labyrinth „Lost Berlin“ die Berliner Club-Szene näher kennen. \nAusstellungsaufbau\nRaum 1: „Heartbeat of Berlin“ (12 m2) \nDer dunkle Eingangstunnel erinnert an einen langen Clubeingang und stimmt Besucher/-innen auf nineties berlin ein. Die tiefen Bässe sind nicht nur zu hören\, sondern auch zu spüren. Sie stehen symbolisch für den Herzschlag Berlins und wecken eindrücklich ihre Neugier auf die Ausstellung. \nRaum 2: „Berlin Island“ (410 m2) \nDer Film zieht Besucher/- innen in das Thema der 90er-Jahre in Berlin hinein. Größer\, lauter und überwältigender als erwartet sind sie mitten im Geschehen. Sie finden sich in der Nacht des Mauerfalls wieder\, bestaunen den verhüllten Reichstag und erleben im nächsten Moment die Loveparade. Originale Foto- und Videoaufnahmen sowie der Soundtrack zum Jahrzehnt laden Besucher/-innen dazu ein\, auf Entdeckungsreise auf dem Modell der „geteilten Insel“ Berlin zu gehen\, Grenzen zu überschreiten und Neues zu erleben. Dort finden Besucher/-innen auch Fotos\, die die DDRGrenztruppen 1988/89 von der Berliner Mauer anfertigten. \nRaum 3: „Berlin Heads“ (207 m2) \nMit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 entstanden in der vormals geteilten Stadt Freiräume\, die Menschen aus Ost\, West und der ganzen Welt nutzten. 14 Interviews mit Zeitzeug/-innen (mehr in Planung) erwarten Besucher/-innen auf überlebensgroßen Video-Stelen. Sie alle kommen persönlich zu Wort und leihen nineties berlin ein besonderes historisches Objekt\, um ihre Geschichten zu verbildlichen. Die integrierten Soundduschen ermöglichen es\, sich frei zwischen den verschiedenen Protagonist/-innen zu bewegen. Jeder Film ist in verschiedene Themen unterteilt. So können Besucher/-innen individuell entscheiden\, welche thematischen Schwerpunkte sie setzen möchten. \nRaum 4: „Feel the Wall“ (325 m2) \nBesucher/-innen können originale Mauerteile erklimmen\, auf ihnen Fotos machen und das Bauwerk der Trennung unmittelbar erleben. Sie erfahren\, wie es zum Mauerbau kam\, was mit der Mauer nach 1989 passierte und warum sie heutzutage in Berlin kaum noch Mauerteile im Stadtbild finden. \nRaum 5: „Fear the Wall“ (60 m2) \nZwischen 1961 und 1989 starben an der Berliner Mauer 140 Menschen. Doch die Zahl allein sagt wenig. Jedes Opfer bekommt an der Mauer des Gedenkens seinen Namen und die durch die Staatsmacht der DDR\ngewaltsam ausgelöschte Biografie zurück. Nicht alle Mauertoten fanden ihr Ende im Kugelhagel der Maschinenpistolen. Viele ertranken in den Grenzgewässern\, andere stürzten in den Tod. Doch in jedem Fall stand\ndahinter die unmittelbare Drohung\, die in den Gewehrläufen der Kalaschnikows lag. Die Waffen stehen in unserer Installation als Symbol für die Unmenschlichkeit der Mauer. \nDr. Stefan Wolle\, der Kurator des Raums „Fear the Wall“: „Die Kalaschnikow ist das gegebene Symbol für die Mauer. Trotz gewisser Lockerungen im Alltag war die DDR gezwungen\, die Menschen am Weglaufen zu hindern. Sperren waren nur effektiv\, wenn der Versuch\, sie zu überwinden\, mit der Drohung verbunden war\, erschossen zu werden.“ \nRaum 6: „Lost Berlin“ (162 m2) \nDie Zentren der Berliner Underground- und Techno-Bewegung sind im Labyrinth versteckt und stehen sinnbildlich für eine inzwischen weltweit bekannte Berliner Musik- und Clubkultur. \nEin besonderes Highlight: Aus der Vogelperspektive kann die bauliche Entwicklung der unmittelbaren Umgebung und des Kiezes in den 90ern\, 2000ern und heute auf digitalen Karten betrachtet werden. Besucher/- innen sehen im Zeitraffer\, wie Berlin stetig zu einer europäischen Metropole heranwuchs. Am Ende des von den Künstlern Stefan Schilling und Gustav Sonntag gestalteten Labyrinths wartet in einem verspiegelten Raum eine interaktive Sound-Maschine mit allen Hymnen der Loveparade und lässt Besucher/-innen selbst zum DJ werden. \n„Shop the Nineties“ (130 m2) \nGrelles Neon\, grinsende Smileys\, wummernder Techno – Die 90er-Jahre in Berlin waren bunt\, frei und einzigartig. Wer die eigenen Erinnerungen auffrischen will\, findet bei „Shop the Nineties“ unzählige Ikonen und\nSymbole dieses besonderen Jahrzehnts. Manche sind bekannt\, manche werden überraschen. Über den Köpfen der Besucher/-innen schwebt ein besonderer Drachenkopf\, der gleichzeitig das letzte Exponat von nineties berlin ist. Der originale\, einst feuerspeiende Drachenkopf begleitete die international gefeierte deutsche Band Rammstein auf ihrer „Sehnsucht“-Tour 1997 durch die ganze Welt. \nnineties berlin: Die 90er-Jahre Ausstellung\n04. August 2018 bis 28. Februar 2020 \n
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SUMMARY:Garten der irdischen Freuden im Gropius Bau
DESCRIPTION:Vom 26. Juli bis 1. Dezember 2019 bietet die Ausstellung Garten der irdischen Freuden im Gropius Bau in der Zusammenschau politischer und poetisch-sinnlicher Positionen gleichermaßen Raum für Inspiration und kritische Reflexion: Über 15 internationale Künstler*innen interpretieren das Motiv des Gartens als eine erweiterte Metapher für den Zustand der Welt\, um die komplexen Zusammenhänge unserer chaotischen und zunehmend prekären Gegenwart zu erforschen. \nKuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister \nUnter anderem mit Arbeiten von Maria Thereza Alves\, Korakrit Arunanondchai\, Hicham Berrada\, John Cage\, Tacita Dean\, Nathalie Djurberg und Hans Berg\, Lungiswa Gqunta\, Rashid Johnson\, Yayoi Kusama\, Louise Lawler\, Isabel Lewis\, Renato Leotta\, Jumana Manna\, Uriel Orlow\, Heather Phillipson\, Prinzessinnengarten\, Pipilotti Rist\, Taro Shinoda\, Zheng Bo sowie einem Gemälde aus der Bosch-Nachfolge \nSeit Jahrhunderten arbeiten Künstler*innen mit dem Motiv des Gartens als Ort der Inspiration und kritischen Reflexion. In der heutigen Zeit\, die durch einen radikalen Klimawandel und Migrationsbewegungen bestimmt ist\, wird der Garten als poetische Ausdrucksform und Kristallisationspunkt fundamentaler Aspekte menschlicher Existenz zu einem Instrument\, um unsere Gegenwart in all ihrer Komplexität und Widersprüchlichkeit zu erkunden. \nNeben der klassischen Lesart des Gartens als einem abgeschlossenen und begrenzten Sehnsuchtsort voll meditativer\, spiritueller und philosophischer Möglichkeiten\, wird er in der Ausstellung als ein Ort der Dualität und des Widerspruchs sowie eine Metapher für einen Zustand des Ausgegrenztseins begriffen: als ein Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie\, Utopie und Dystopie\, Harmonie und Chaos\, Eros und Perversion\, Natürlichkeit und Künstlichkeit\, dem Ausgeschlossen- und dem Teilsein – ein Paradies\, dem das bedrohliche Gefühl der Vertreibung innewohnt. Die zahlreichen Perspektiven der Ausstellung spiegeln sich auch in der Auswahl der präsentierten Medien wieder\, die Installation\, Performance\, Film und Sound\, Gemälde\, Fotografie\, Zeichnung und Skulptur umfassen. \nGarten der irdischen Freuden reflektiert die Idee des Gartens auch politisch und aus unterschiedlichen kulturellen und philosophischen Blickwinkeln. Durch eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen verhandelt die Ausstellung soziale\, politische und ökologische Phänomene wie Migration\, Kolonialisierung\, Globalisierung\, Kapitalismus sowie Gentrifizierung und zeigt Strategien\, die den Garten subversiv instrumentalisieren und so zum politischen Nährboden formen. \nIm Lichthof des Gropius Bau gruppiert Rashid Johnson Topfpflanzen in einem stählernen Gerüst und lässt diese in einen Dialog mit Objekten aus Shea-Butter\, Aufnahmen von Johnsons früheren Performances sowie Publikationen zur Geschichte von Schwarzen Communitys in den USA treten. In diesem Kosmos aus Lebewesen\, kulturellen Objekten\, Klängen und Medien wird nicht nur der Gegensatz von Natur und Kultur untersucht\, sondern auch die Frage nach Schwarzer Identität aufgeworfen.\nMaria Thereza Alves rückt in ihrer Arbeit wiederum weitgehend unbeachtete Zeugen unserer Geschichte ins Blickfeld – Samen\, die als koloniales Raubgut\, Ballast für Schiffe oder zur Kultivierung exotischer Nutzpflanzen ihren Weg nach Europa fanden. Die Künstlerin legt aus Samen\, die bei Ausgrabungen in Spreenähe in Berlin gefunden wurden\, einen Garten an\, der als archäologische Untersuchung von Pflanzen und Politik im Außenbereich des Gropius Bau wächst. \nWährend bei Alves im Gedeihen von Samen Geschichte sichtbar wird\, richtet Jumana Manna den Blick in die Zukunft: Ihre Filmarbeit entspinnt sich rund um den Samenspeicher Global Seed Vault\, in dem Pflanzensamen für eine Zukunft konserviert werden\, die ihnen im Zuge des Klimawandels keinen Lebensraum mehr bietet. Der auf einer Insel im Nordpolarmeer gelegene Speicher erscheint dabei als Ort\, an dem sich globale Fragen nach katastrophalen klimatischen Veränderungen\, Umweltschutz und Biodiversität in eindringlicher Weise verdichten. \nDiese Perspektive wird durch das Projekt des Prinzessinnengartens erweitert\, bei dem lokales Engagement und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen im Fokus stehen: Durch eine vor dem Gropius Bau aufgebaute Kompostier-Station und einen Automaten zur Wissensweitergabe sollen die Besucher*innen zu ökologisch bewussten Handeln angeregt werden. \nNeben dezidiert politischen Positionen stehen in Garten der irdischen Freuden Arbeiten\, die den Garten auch in seiner sinnlichen Dimension erfahrbar machen – etwa in einer immersiven Installation Hicham Berradas\, die den Rhythmus von Tag und Nacht verkehrt. Durch die Abdunklung des Ausstellungsraums verströmt Nachtjasmin seinen intensiven Geruch und führt die Besucher*innen in eine Traumwelt\, die jedem zeitlichen Kontext enthoben ist. \nPipilotti Rist lädt dazu ein\, sich in einer paradiesischen Vision des Gartens voll satter Farben und atmosphärischer Klänge zu verlieren; in ihrer Videoarbeit entwirft sie eine unbedrohte Utopie\, in der sich zwei Frauen lustvoll der Erkundung einer unendlich scheinenden Naturfülle und ihrer eigenen Körperlichkeit hingeben. \nEine neue Arbeit Nathalie Djurbergs und Hans Bergs lenkt den Blick wiederum auf die Fragilität des paradiesischen Zustands: Mit Virtual-Reality-Headsets können die Besucher*innen visuell zwischen Himmel und Hölle wandern\, die fließend ineinander übergehen und je nach Blickrichtung das Erleben der Installation dominieren. \nDie Nähe von Utopie und Dystopie\, Freude und Furcht reflektiert auch Yayoi Kusama; die Besucher*innen können sich zwischen drei überlebensgroßen Tulpen in einem Raum bewegen\, der vollständig mit den für die Arbeiten der Künstlerin charakteristischen Punkten bedeckt ist. Durch die Auflösung von räumlichen Dimensionen und vertrauten Perspektiven verwandelt sich das zunächst freundlich-verspielt wirkende Szenario in eine zunehmend bedrohliche Umgebung\, die in ihrer Verzerrung Züge des Wahnhaften trägt. \nIn der Zusammenführung vom Katastrophischen und Paradiesischen zeigt sich die Ausstellung von Hieronymus Boschs Triptychon Garten der Lüste aus dem 15. Jahrhundert inspiriert\, auf das auch der Titel Bezug nimmt. Für sein Werk wählte Bosch einen konzeptionell polaren Ansatz\, in dem Himmel und Hölle\, Freude und Schmerz eng miteinander verbunden sind. Die in der Nachfolge Boschs im Zeitraum von 1535 bis 1550 entstandene Version des Garten der Lüste bildet daher einen Ausgangspunkt der Ausstellung und führt die Besucher*innen in die inneren Widersprüche des Gartens in der christlichen Tradition ein. Ergänzt und kontrastiert wird diese Perspektive durch einen persischen Gartenteppich aus dem späten 18. Jahrhundert\, der im selben Raum zu sehen ist. Dieser verdeutlicht das Konzept des Paradieses als umwalltem Raum (pairidaeza)\, dessen innere Logik und Harmonie durch den Schutz einer umgebenden Mauer gewährleistet werden. \nGleichzeitig rückt in der Ausstellung auch die philosophische Rolle ins Blickfeld\, die der Garten in vielen asiatischen Kulturen spielt. So ruft Taro Shinoda das Bild traditioneller japanischer Gärten auf\, die aus Arrangements von Steinen bestehen und nur von einem bestimmten Punkt aus betrachtet werden dürfen. In seiner speziell für die Ausstellung neu entstehenden Arbeit bildet er diese Steine anhand von Fotografien aus Marmor nach – einem Material\, das stark mit westlicher Kultur verbunden ist. Die den Betrachter*innen im japanischen Garten abgewandte Seite der Steine gestaltet Shinoda dabei als glatte Rundungen ohne Strukturen. Obwohl sich die Besucher*innen im Gropius Bau frei zwischen den Repliken bewegen können\, bleibt so jederzeit bewusst\, dass Shinodas Rekonstruktion nur das Bild eines Gartens ist. \n„Bei dieser Ausstellung bietet die Lage des Gropius Bau eine zusätzliche Ebene der Reflexion: Im Zuge der wechselhaften Geschichte Berlins befanden sich in der Umgebung des Hauses zeitweise Felder und Brachen. Der Tiergarten\, der in unmittelbarer Nähe liegt und als öffentlicher Lustgarten im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde\, konnte in der Nachkriegszeit von den Berliner Bürger*innen zur Subsistenzlandwirtschaft genutzt werden. Ab 1949 wurde er wieder als Park bepflanzt.“ – Stephanie Rosenthal \nAls Vorausblick auf Garten der irdischen Freuden ist das Gemälde aus der Nachfolge Boschs bereits vor der Ausstellungseröffnung an den Wochenenden im Zeitraum vom 27. April bis 19. Mai 2019 im Gropius Bau zu sehen. Am 4. und 5. Mai 2019 präsentiert Isabel Lewis außerdem eine neue choreografische Arbeit\, die in Kooperation mit LABOUR entstanden ist und die dramaturgische Struktur des Triptychons aufgreift. Durch performative Elemente und algorithmische Klangkompositionen entwickelt die Künstlerin und Choreografin einen zeitgenössischen Zugang zu Boschs berühmtem Gemälde. \n
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SUMMARY:nGbK: Licht Luft Scheiße.
DESCRIPTION:Perspektiven auf Ökologie und Moderne: Die nGbK zeigt noch bis 27. Oktober die Ausstellung „Licht Luft Scheiße“. \nIn der nGbK – neue Gesellschaft für bildende Kunst – wird eine Sammlung von Archivmaterialien\, historischen Quellen und Artefakten gezeigt\, die vorwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen und auf gedankliche wie praktische Vorläufer heutiger Modelle zur Lösung der ökologischen Frage  verweisen. Thematische Kristallisationspunkte sind u.a. das von Leberecht Migge und Elisabeth Elsaesser im Jahr 1933 begonnene Selbstversorger-Experiment auf der »Sonneninsel« im Seddinsee bei Berlin sowie die Erforschung und Illustration von Bodenorganismen durch Raoul Francé und Annie Francé-Harrar. \nKünstlerische Beiträge von:\nMarte Aas\, bankleer\, Marcella Malin Brunner & Prima Mathawabhan & Patricia Tibu\, Jone del Valle & Ricarda Hörmann\, Michael Klein & Sasha Pirker\, Aglaia Konrad\, Gitte Villesen \nWissenschaftliche und dokumentarische Beiträge von:\nTal Alon-Mozes\, Siegfried Bergmann\, Oliver Botar\, Gilles Clement & CCA\, Ekhart Hahn\, David H. Haney\, Martina Hanusová\, Joachim Krausse\, Wolfram Kunick\, Stefano Mancuso & LINV\, Joaquín Medina Warmburg\, Kaj Osteroth\, Alessandra Ponte\, Daniel Spruth\, Tal Sterngast \nHistorische Protagonist_innen:\nWilliam Ascroft\, John James Audubon\, Otto Bauer\, Adolf Behne\, Ludwig von Bertalanffy\, Joseph Beuys\, Wilhelm Bölsche\, Marie Buchhold\, Bürgerinitiative Westtangente\, Edgar Chambless\, Charles Darwin\, Samuel R. Delany\, Rudolf Doernach\, Johannes Duiker\, Siegfried Ebeling\, Elisabeth Elsaesser\, Hans Peter Elsaesser\, Environmental Action Coalition\, Alfred Ernst\, John Evelyn\, Jean-Henri Fabre\, Leopold Fischer\, Richard S. R. Fitter\, Raoul H. Francé\, Annie Francé-Harrar\, Ernst Fuhrmann\, Richard Buckminster Fuller\, Hugo Gernsback\, David Goode\, Leo Hartley Grindon\, Walter Gropius\, Curt Grottewitz\, Ernst Haeckel\, Hermann Hähnle\, Marianne von Harnack\, Ida Hofmann\, Ot Hoffmann\, Luke Howard\, Friedensreich Hundertwasser\, J.-K. Huysmans\, Hans Kampffmeyer\, Margrit Kennedy\, Friedrich Kiesler\, Franklin Hiram King\, Ludwig Klages\, Rudolf von Koschützki\, Rose Lenzner-Migge\, Ulrich Linse\, El Lissitzky\, Ewald Könemann\, Merete Mattern\, Hannes Meyer\, Ludwig Mies van der Rohe\, Leberecht Migge\, John Stuart Mill\, Lucia Moholy\, László Moholy-Nagy\, Josefine Müller\, Tohl Narita\, Edward W. Nelson\, Florence Nightingale\, Christian Franz Paullini\, Max von Pettenkofer\, Georg Pniower\, Adolf Portmann\, Otto Porsch\, Joseph Priestley\, François Antoine Rauch\, Élisée Reclus\, Hans Bernhard Reichow\, Paul Robien\, Gustav Rohde\, John Ruskin\, Roger Schabol\, Alice Schalek\, Fritz Schumacher\, John Seymour\, Sally Seymour\, Mary Shelley\, John Sinclair\, Selig Soskin\, Richard G. Stein\, Herbert Sukopp\, Sigurd Svensson\, André & Gabriel Thouin\, W.G. (Bunny) Teagle\, August Friedrich Thienemann\, D’Arcy Thompson\, Endres Tucher\, Jakob von Uexküll\, Vladimir Vernadsky\, Elisabeth Vogler\, Konrad Wachsmann\, Martin Wagner\, Passenger pigeon Martha\, George Edwin Waring\, Joseph Wharton\n \nKurator_innen in der nGbK: Sandra Bartoli\, Silvan Linden\, Florian Wüst\nAusstellungsarchitektur: Büros für Konstruktivismus (Sandra Bartoli\, Silvan Linden)\nGraphic design: State – Design Consultancy\nAusstellungskoordination: Julia Herfurth \nOrte/Veranstalter: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM)\, Martin-Elsaesser-Stiftung\, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg\, neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) \nnGbK ist täglich 12-18 Uhr\, Fr 12-20 Uhr geöffnet \n
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SUMMARY:Ausstellung "The Process of Becoming" zeigt Skulpturen aus Stahl\, Plastik\, Videos\, einzelligen Lebewesen\, dem menschlichen Körper und Zeit...
DESCRIPTION:In der Ausstellung „The Process of Becoming“ („Der Prozess des Werdens“) thematisieren acht internationale Künstler*innen das Medium Skulptur neu und  befassen sich mit der Frage\, wann und wo der Werkprozess beginnt und wann und wo er endet. Sie fordern den klassischen Skulpturenbegriff heraus\, indem sie den Prozess der Entstehung und der Betrachtung der Kunstwerke und das vermeintlich „Unfertige“ in den Mittelpunkt stellen. \nDie Künstler*innen arbeiten in ihren Werken unter anderem mit Stahl\, Plastik\, Video\, auch mit dem menschlichen Körper- und vor allem mit der immateriellen Zeit. Denn: “Skulptur enthält immer auch eine zeitliche Dimension. Sie kann mehr oder weniger deutlich im einzelnen Werk sein. Skulptur ist mit Bewegung verbunden und Bewegung kann nur im Zeitverlauf stattfinden“\, so die beiden Kuratoren und gleichzeitig auch teilnehmenden Künstler Anna Borgman und Morten Stræde. \n„Zeit“ als skulpturales Material wird in der Ausstellung in ganz vielfältiger Weise eingesetzt. Zum Beispiel durch Einbeziehung des menschlichen Körpers\, wie bei den Videoarbeiten „New Human“ von Katja Bjørn. Hier experimentiert die Künstlerin mit der Symmetrie des menschlichen Körpers und zeigt in unterschiedlichen Perspektiven Video-Collagen eines Körpers\, der aus einem männlichen und einer weiblichen Körperhälfte besteht. Die scheinbare Einheit des Körpers wird entlarvt durch die zeitversetzte Atmung\, der Augen-Bewegungen und der Gliedmaßen der unterschiedlichen Körperhälften. Oder bei Heine Klausens Skulptur „I swear I hate you“\, bei der während der gesamten Dauer der Ausstellungseröffnung zwei sich umarmende Männer auf einem Sockel stehen. \nBei Thomas Feuersteins Skulptur „PARLIAMENT“ wandern verschiedene Sorten von Schleimpilzen (Mycetozoa) auf der Suche nach Nahrung durch die Rohre einer Glas-Skulptur. In einem Nahrungsdepot in der Mitte des Behältnisses werden diese im Verlauf der Ausstellung aufeinander treffen. Was dann geschieht ist offen: Werden sich die einzelligen Lebewesen dort vereinen oder getrennt voneinander weiter wachsen? \nEine Skulptur\, die sich jeden Tag neu erschafft\, zeigt Morten Stræde unter dem Titel „The Play“: Aus einer Anhäufung von gesammelten Gegenständen\, die auf andere Zeiten außerhalb der gegenwärtigen Skulptur verweisen\, lässt der Künstler täglich per Zufallsgenerator ermitteln\, welche Versatzstücke der Skulptur an diesem Tag von den Mitarbeitern der Galerie neu arrangiert werden sollen. \nMit ihrer mehrteiligen Skulptur „Conveyor Belt“ thematisiert Anna Borgman das manische Streben der Gesellschaft nach neuen Produkten\, die quer über die ganze Welt verschickt werden. Was auf den von der Künstlerin entworfenen und gebauten Fließbändern transportiert werden soll\, bleibt offen. Die Bänder bleiben leer und führen hin auf einen Bildschirm auf dem eine Animation mit fliessendem Wasser zu sehen ist. \nTermine während der Ausstellung:\n\nVernissage am Freitag\, den 23.8. um 18 Uhr \nSamstag\, 31.8.2019\, 19 Uhr Konzert des Ensembles KNM Berlin Das Programm mit Werken von James Saunders\, Michael Pisaro und improvisierter Musik beschäftigt sich mit den räumlichen\, zeitlichen und sozialen Aspekten der Musik. Mit: Rebecca Lenton (Flöte)\, Cosima Gerhardt (Cello) und Laurent Bruttin (Klarinette).\nSonntag\, 29. September 2019\, 19 Uhr\, The Process of Becoming – Artist Talk. Die Künstler*innen der Ausstellung sprechen über den Skulpturbegriff und die Verortung der Skulptur in Zeit und Raum. Ausgangspunkt des Gesprächs ist das Konzept der „Konkretisierung“ des Mathematikers Alfred North Whitehead. Moderation: Sarah Maske\, Kunsthistorikerin und Kuratorin\n\n
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SUMMARY:Christian Roeckenschuss. Ausgewählte Werke des abstrakter Avantgardisten
DESCRIPTION:Der Minimalist Christian Roeckenschuss\, 1929 in Dresden geboren\, zählt zur Avantgarde der Nachkriegsmoderne. Zu Beginn des Jahres 1950 übersiedelte Roeckenschuss von Dresden nach Berlin\, wo er an der Hochschule für Bildende Künste Malerei studierte. Bereits während seiner Meisterschülerzeit formte Roeckenschuss – inspiriert von Suprematismus\, Konstruktivismus und De Stijl – sein auf klare geometrische Formen reduziertes ungegenständliches Kunstkonzept aus. Persönliche Kontakte zur internationalen konkreten Avantgarde in Paris oder Italien (u.a. Hans Arp und Lucio Fontana) beeinflussten sein Frühwerk. \nWie viele Minimalisten der Nachkriegsjahre empfand sich Roeckenschuss\, wohl auch aus den Erfahrungen des Krieges bzw. der nationalsozialistischen Kulturpolitik heraus\, als Protagonist einer neuen Ästhetik und sprach von einer „Vision des Universalen“. Schon am Anfang seiner Karriere stellte er gemeinsam mit Künstlern wie Georg Baselitz\, Heinz Mack\, Otto Piene\, Günther Uecker\, Sigmar Polke und Gerhard Richter aus. \nFormmusterentwürfe spielten von Beginn an in Roeckenschuss‘ Werkentwicklung eine bedeutende Rolle – sowohl für seine Bildwerke und Reliefs\, als auch für seine angewandten ‚Kunst am Bau‘-Projekte. Aus einer einmal gefundenen Bildordnung seiner Entwürfe heraus kreierte Roeckenschuss immer neue bildnerische Möglichkeiten\, die er auf ihre kompositorischen Qualitäten und auf ihre farblichen und wahrnehmungspsychologischen Wirkungen hin überprüfte. \nEntwürfe und Skizzen waren die künstlerischen Mittel\, mit denen Roeckenschuss seine Stilentwicklung vorantrieb. Ausgewählte Entwürfe modifizierte er oft noch im Detail\, bevor er sie mit Lack- oder Acrylfarbe in Spritz- oder Collagetechnik ausführte.\nSchließlich experimentierte Roeckenschuss mit geometrischer Ornamentik\, mit Op-Art-Motiven\, mit plastischen Formen oder auch mit industriellen Materialien. Dieser ab den 1960er Jahren fortschreitende\, die Facetten geometrischer Formästhetik analysierende Prozess\, führte Mitte der 1970er Jahre konsequent zu Roeckenschuss‘ persönlichem Lebenswerk\, den ‚Séquences Chromatiques‘. Sie räumten dem Künstler eine Sonderstellung innerhalb der Konkreten Kunst ein und stellten seine Kunst in Bezug zur Konkreten Poesie. \nDie Séquences Chromatiques\, ebenfalls sorgfältig über Entwürfe vorbereitet\, fassten kinetische Effekte wie Farbpulsationen\, Flimmereffekte\, Lichtvibrationen oder das scheinplastische Hervortreten von Formen zusammen. In den Séquences Chromatiques fand Roeckenschuss seinen persönlichen Ausdruck formalästhetischer\, erkenntnistheoretischer und weltanschaulicher Art. \nDie neue Ausstellung „Ausgewählte Werke des abstrakten Avantgardisten Christian Roeckenschuss“ stellt Entwurfszeichnungen und ausgeführte Werke aus den Jahren 1950 bis 1990 von Christian Roeckenschuss in Beziehung. Die Ausstellung vermittelt einen unmittelbaren Einblick in die künstlerischen Überlegungen und in den Entstehungsprozess seiner Kunst. \n
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SUMMARY:Galerie im Körnerpark zeigt The Process of Becoming
DESCRIPTION:„The Process of Becoming – Zeitliche Dimensionen der Skulptur“ zeigt in der Galerie im Körnerpark noch bis zum 6. November Arbeiten von Martin Erik Andersen\, Anna Borgman\, Katja Bjørn\, Thomas Feuerstein\, Heine Klausen\, Morten Stræde\, Andrea Winkler und Gloria Zein. \nDie Ausstellung „The Process of Becoming“ fordert den klassischen Skulpturbegriff heraus. Sie stellt die Frage\, wo ein Werkprozess beginnt und wann er endet. Wer oder was ist involviert und hat einen aktiven Einfluss auf die Ausprägung des Prozesses? \nZeit wird gleichermaßen als skulpturales Material verwendet wie Stahl\, Plastik\, Video oder der lebendige menschliche Körper. Die gezeigten Arbeiten betonen den Werkprozess\, sind offen gegenüber dem Unfertigen und weisen eine Vielfalt zeitlicher Schichten auf. Nicht „lebendige“ Bestandteile wie Materialien und Werkstoffe\, Einflüsse der Elemente und die Zeit geben Richtungen und Grenzen vor. \nEs entstehen unterschiedlich lange Zeitlinien: Die Skulpturen werden weder an einem Tag und aus Marmor geschaffen\, noch sind ihre Formen für die Ewigkeit bestimmt. Vielmehr werden sie zum Beispiel durch morgendliche Anordnung verschoben oder sie verändern sich während der Rezeption\, weil Bewegungen und Bestandteile automatisch hinzugedacht werden. \nDie Ausstellenden von „The Process of Becoming“:\n© Katja Bjørn New Human\, Videostill\, 2019 \n„Zeit“ als skulpturales Material wird in der Ausstellung in der Galerie im Körnerpark in ganz vielfältiger Weise eingesetzt. Zum Beispiel durch Einbeziehung des menschlichen Körpers\, wie bei den Videoarbeiten „New Human“ von Katja Bjørn. Hier experimentiert die Künstlerin mit der Symmetrie des menschlichen Körpers und zeigt in unterschiedlichen Perspektiven Video-Collagen eines Körpers\, der aus einem männlichen und einer weiblichen Körperhälfte besteht. Die scheinbare Einheit des Körpers wird entlarvt durch die zeitversetzte Atmung\, der Augen-Bewegungen und der Gliedmaßen der unterschiedlichen Körperhälften. \nOder bei Heine Klausens Skulptur „I swear I hate you“\, bei der während der gesamten Dauer der Ausstellungseröffnung zwei sich umarmende Männer auf einem Sockel stehen. \nBei Thomas Feuersteins Skulptur „PARLIAMENT“ wandern verschiedene Sorten von Schleimpilzen (Mycetozoa) auf der Suche nach Nahrung durch die Rohre einer Glas-Skulptur. In einem Nahrungsdepot in der Mitte des Behältnisses werden diese im Verlauf der Ausstellung aufeinander treffen. Was dann geschieht ist offen: Werden sich die einzelligen Lebewesen dort vereinen oder getrennt voneinander weiter wachsen? \nEine Skulptur\, die sich jeden Tag neu erschafft\, zeigt Morten Stræde unter dem Titel „The Play“: Aus einer Anhäufung von gesammelten Gegenständen\, die auf andere Zeiten außerhalb der gegenwärtigen Skulptur verweisen\, lässt der Künstler täglich per Zufallsgenerator ermitteln\, welche Versatzstücke der Skulptur an diesem Tag von den Mitarbeitern der Galerie neu arrangiert werden sollen. \nMit ihrer mehrteiligen Skulptur „Conveyor Belt“ [Beitragsbild] thematisiert Anna Borgman das manische Streben der Gesellschaft nach neuen Produkten\, die quer über die ganze Welt verschickt werden. Was auf den von der Künstlerin entworfenen und gebauten Fließbändern transportiert werden soll\, bleibt offen. Die Bänder bleiben leer und führen hin auf einen Bildschirm auf dem eine Animation mit fliessendem Wasser zu sehen ist. \n„The Process of Becoming – zeitliche Dimensionen der Skulptur“ in der Galerie im Körnerpark wurde kuratiert von Anna Borgman und Morten Stræde. \nDie Ausstellung ist gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa\, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Fonds für Ausstellungshonorare Bildender Künstlerinnen und Künstler.\nMit freundlicher Unterstützung von 15. Juni Fonden\, Beckett-Fonden und Danish Art Foundation. \nDie Galerie im Körnerpark\nist die ehemalige Orangerie des Naturliebhabers Körner. Sie gilt als einer der profiliertesten Ausstellungsorte Berlins sowohl für zeitgenössische Kunst als auch für geschichtsbezogene Themen. Das ausgewogene und engagierte Programmkonzept präsentiert im Wechsel die Arbeiten Neuköllner\, Berliner und internationaler Künstler. \nÖffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10-20 Uhr \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/the-process-of-becoming-im-koernerpark/
LOCATION:Galerie im Körnerpark\, Schierker Straße 8\, Berlin\, 12051
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SUMMARY:Connecting Afro Futures. Fashion – Hair – Design
DESCRIPTION:Eine junge Generation afrikanischer Modedesigner*innen definiert derzeit „afrikanische“ Mode neu und etabliert innovative Design-Hubs in ganz Afrika. Dabei geht es nicht allein um ästhetische Aspekte\, sondern vielmehr um ein kulturelles und politisches Engagement mit einem dezidiert dekolonialen Selbstverständnis. Das Kunstgewerbemuseum hat im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Connecting Afro Futures“ Akteur*innen aus Uganda\, Benin und dem Senegal eingeladen\, neue Arbeiten zu den Themen Mode und Haar zu entwickeln. Die Ergebnisse dieses interkontinentalen Austauschs sind ab dem 24. August 2019 in Berlin zu sehen. \nMode ist ein Regelsystem ganz eigener Art und gilt als Schrittmacher des sozialen Wandels. Die Generation Now bricht aktuell die Hegemonie des „westlichen Systems Mode“ auf: Afrikanische Kultur soll nicht länger nur als Inspirationsquelle für westliche Modeschöpfer*innen dienen. Ebenso waren Haare und mit ihnen „afrikanische“ Körper ein zentraler Schauplatz kolonialer Machtausübung\, wurden diszipliniert\, reglementiert und dem westlichen Schönheitsideal unterworfen. Die dadurch beinahe in Vergessenheit geratenen traditionellen afrikanischen Haarstile werden heute erneut verbreitet und zugänglich gemacht. Zugleich werden sie selbstbewusst genutzt im Spiel mit dem Haar als Ausdrucksform kreativer Identitätsbildung. Parallel rückt Haar auch als künstlerisches Material verstärkt in den Fokus. Vor diesem Hintergrund hat das Kunstgewerbemuseum mehrere Modedesigner*innen und Künstler*innen eingeladen\, die Themen Mode und Haar mit installativen Arbeiten im musealen Kontext neu zu verorten. \nDas mehrstufige Projekt startete im November 2018 im Kunstgewerbemuseum mit einem gemeinsamen Workshop zu den Themen globale Mode\, Museums- und Sammlungspolitik und dekoloniale Diskurse. Im März und April 2019 wurden erste Arbeitsergebnisse vor Ort in Dakar und Kampala präsentiert: Im August 2019 werden die Ergebnisse der Projektstationen und Kollaborationen wiederum zurück nach Berlin ins Kunstgewerbemuseum gespielt: In der Ausstellung schlägt die Modedesignerin Lamula Anderson (London/UK\, Kampala/Uganda) in ihrer Mixed-Media-Installation „The Perfect Stereotype“ einen Bogen von historischen Frauenkleidern mit Tournüre über stereotype Farbzuordnungen in der Mode zum Afro. Die Modedesignerin José Hendo (London/UK\, Kampala/Uganda) setzt sich in ihrer Arbeit „Barkcloth Connecting Afro Futures Using The Signs of the Now“ anhand des traditionellen ugandischen Materials „bark-cloth“ mit Fragen der Nachhaltigkeit in der zeitgenössischen Mode auseinander. Bull Doff (Dakar/Senegal) entwickeln eine multimediale Arbeit auf Basis ihrer aktuellen Kollektion „54Punk“. Adama Paris (Dakar/Senegal) hinterfragt in ihrer Installation „Shameless Afro Hair“ Schönheitsideale und -normen für Haar und Mode im afrikanischen Kontext. Und der Künstler Meschac Gaba (Cotonou/Benin) zeigt spektakuläre Perückenskulpturen\, die nach Berliner Architektur-Ikonen gestaltet sind. \n„Connecting Afro Futures. Fashion – Hair – Design” wird ergänzt durch weitere Arbeiten von u.a. Diana Ejaita (Illustratorin\, Berlin/Deutschland)\, Njola Impressions (Kampala/Uganda)\, Tondo Clothing (Kampala/Uganda) und Ken Aicha Sy (Dakar/Senegal) sowie Mode- und Musikvideos\, Fotografien und Illustrationen. Ein Begleitprogramm mit künstlerischen Interventionen\, Performances\, Workshops und Round-tables rundet das Projekt ab. \n
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LOCATION:Kunstgewerbemuseum Berlin\, Tiergartenstraße 6\, Berlin\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Von der Vielschichtigkeit der Wirklichkeit - Kommunale Galerie
DESCRIPTION:Transformationen – Von der Vielschichtigkeit der Wirklichkeit \nNoch bis 27. Oktober zeigt die Kommunale Galerie Werke von\nIsabel Kerkermeier | Objekte\, modifizierte Werbeplanen\nBetina Kuntzsch | Video-Zeichnungen\nMarianne Stoll | Relief-Collagen \nDer Prozess der Transformation eröffnet neue\, vielschichtige Perspektiven:  \nIn digitalen Video-Zeichnungen konstruiert Betina Kuntzsch eine immaterielle Wirklichkeit aus Bild und Zeit. Die Intention von Isabel Kerkermeier\, lineare Strukturen radikal aufzulösen\, schließt daran an. Sie löst Dinge auf und kehrt das Innerste nach außen. Aus der Dekonstruktion entstehen auch die Relief-Collagen von Marianne Stoll\, die sie aus Fragmenten montiert. \nIn die schier unverwüstliche Struktur von gebrauchten Werbeplanen greift Isabel Kerkermeier mit äußerster Kraft ein und kehrt dabei das Innere nach außen. Das\, was Wind und Wetter an haushohen Fassaden abgehalten hat\, wird von der Künstlerin\, die in Berlin lebt und arbeitet\, zerlegt und ausgeweidet und zu großformatigen Bildwerken gestaltet. Die Reklameaufdrucke fließen ebenso mit in das Werk ein. Die unverwüstlichen Planen erhalten durch das rudimentäre Abschichten\, Auftrennen und Zerschneiden als bildgebendes Verfahren ihre lineare Zeichnung und plastische Form.\nBei den Objekten der Künstlerin setzt sich der Gebrauch von Zivilisationsmüll fort: Fragmente von Stahlrohr\, Nylongeflecht\, Drahtbügel. In der Kommunalen Galerie Berlin verspannt sie ein voluminöses Objekt mit dem Raum im ersten Obergeschoss: Lineare Strukturen – farbig\, metallisch treten aus der Wand hervor\, so als gebäre der Bau/ die Architektur der neuen Sachlichkeit aus den 1920er Jahren nun endlich seine eigentliche Seele\, die sich Jahrzehnte hinter einer der Stahlbetonkonstruktion verborgen hielt. \nBetina Kuntzsch beschäftigt sich mit neuesten\, medialen Entwicklungen (u.a. Computer-animationen) auf der einen Seite und historischen Materialien (z.B. zerfallende Fotografien oder Filme) auf der anderen. In dem von ihr erfundenen Genre der „Video-Zeichnungen“ werden zeichnerische Grundelemente oder dokumentarische Aufnahmen durch analoge und digitale Animationen zu Raumvariationen\, die gesellschaftliche Aspekte spiegeln. In der Animation RAUMBILD entstehen aus parallelen Linien räumliche Gebilde. Die großformatige Projektion zeigt Lichtlinien\, die sich bewegen\, formieren\, kreuzen. RAUMBILD ist eine Computeranimation aus der Serie von Video-Zeichnungen\, die die Überschneidungen der Medien Zeichnung und Video ausloten. In der Serie von Piezo-Prints UNTER GRUND filmte Betina Kuntzsch in der Berliner U-Bahn. Aus den Sequenzen extrahierte sie Einzelbilder\, die Züge und Menschen in Bewegung zeigen. Hinter gelben\, durch die Geschwindigkeit der U-Bahn verwischten Flächen\, werden Details verschiedener Bahnhöfe sichtbar. \nAufgeschichtete Dekompositionen aus Bildfragmenten lassen die Collagen von Marianne Stoll zu Reliefstrukturen anwachsen. Folien\, Fotografien\, Zeitungsausschnitte und überarbeitete Papiere sind dem eigentlichen Kontext entrissen und neu montiert. Aus Fragmenten entsteht ein geschlossenes Gesamtbild. Die Relief-Collagen lassen in den Abgrund von Bilderflut und Überfluss blicken und erinnern an das mehr und mehr ausufernde Umfeld der übervollen Zivilgesellschaft.\nMit den Neuarrangements überführt die Künstlerin Teile aus dem vorhandenen Werk von der Fläche in den Raum. Dieser sichtbare Prozess von Dekonstruktion und Neuarrangement hat eine verblüffende Wirkung und ist auch für Betrachtende eine Herausforderung. Die Relief-Collagen lassen den Entstehungsprozess der in den Vorjahren entstandenen Werke nachempfinden  –  so als könne man diese zahllosen Schichten von Werksegmenten aufblättern und darin nachschlagen\, wie in einem Kompendium der künstlerischen Arbeiten von Marianne Stoll. Wir spüren mit ihr den Dingen nach. \nFinissage: Von der Vielschichtigkeit der Wirklichkeit\nSonntag\, 27. Oktober 2019\, ab 15 Uhr\nKurzfilme von Betina Kuntzsch\, anschließend Gespräch zur Vielschichtigkeit der Wirklichkeit:\nSchneestaub\, D 2019\, 7 min\nTwo-Step\, D 1998\, 5 min (Musik: Andreas Hoge)\nSchleifentage\, D 2016\, 14 min (Musik: Joachim Gies)\nSpielend im Garten\, D 2005\, 3 min\nFünfzehn Einheitsstücke\, D 1991\, 3 min \nBild: Isabel Kerkermeier\, Gestalt in höherer Auflösung\, 2011\, Metall\, Lack\, Kunststoffleinen\, Kupfer\, Licht\, ca. 180 x 190 x 200 cm\, Foto: T. Bock \n
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SUMMARY:Nah am Leben. 200 Jahre Gipsformerei
DESCRIPTION:Anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums zeigt die Gipsformerei als älteste Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin erstmals eine umfassende Präsentation ihrer Bestände – als Eröffnungsausstellung in der am 13. Juli 2019 eröffnenden James-Simon-Galerie. Die weltweit größte noch existente Museumsformerei verfügt über ein mehrere Tausend Stücke umfassendes Konvolut historischer Gussformen und Modelle\, die auf Werke aller Epochen und Weltkulturen zurückgehen. Mit rund 200 Exponaten widmet sich die Ausstellung dem Thema der Lebend- und Naturabformung und verdeutlicht\, wie „nah“ der Gipsabguss dem Leben kommen kann. Anhand einer „Gipsspur“\, die sich über die gesamte Museumsinsel Berlin zieht\, werden die engen Verknüpfungen der Gipsformerei mit den Skulpturenbeständen der Staatlichen Museen zu Berlin erfahrbar. \nDas Abformen von Gegenständen in Gips oder anderen Gieß- und Abformmassen ist eine Kulturtechnik\, die zu den ältesten bildnerischen Mitteln der Menschheit gehört. Durch den Direktkontakt mit dem abgeformten Gegenstand gilt die Abformung als authentisch und wirklichkeitsnah. In der Kunst- und Bildhauereigeschichte Europas und Nordamerikas\, die sich vom Altertum bis in die Gegenwart an der Darstellung des „echten“ Lebens abgearbeitet hat\, ist das Abformen und Abgießen deshalb seit jeher ein beliebtes künstlerisches Verfahren. Der Allgegenwärtigkeit dieser Praxis zum Trotz wurden Skulpturen\, die qua Abformung entstanden sind\, jedoch traditionell mit einem Negativurteil versehen und bis in die Moderne hinein als Nicht-Kunst disqualifiziert. \nIn fünf thematischen Sektionen geht die Ausstellung der Idee nach\, dass die Abformung dem Leben (und dem Tod) buchstäblich am nächsten kommt. Sie macht die tragende Bedeutung der Abformung in der Geschichte der Bildhauerei deutlich und weicht Grenzlinien zwischen Kunst\, Nicht-Kunst\, Handwerk und Wissenschaft auf. Gezeigt werden alle Arten von Abgüssen\, aber auch Gemälde\, Bücher\, Druckgrafiken\, Fotografien und Videos. Von Tierabgüssen über Totenmasken von Geistesgrößen des 19. Jahrhunderts\, Körperteilmodelle aus der Künstlerausbildung und den sensiblen Sammlungsbestand von Menschenabgüssen aus kolonialen Kontexten wird der Bogen zu prominenten Werken von Donatello\, Auguste Rodin oder Marcel Duchamp geschlagen\, die (vermeintlich) mit Hilfe von Körperabformungen entstanden sind. \nDie Ausstellung erschließt den Bestand der Gipsformerei querschnittsartig und stellt ihm Objekte aus den anderen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin sowie herausragende Leihgaben u.a. aus dem Kunsthistorischen\nMuseum Wien\, dem Kunstmuseum Göteborg\, dem Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main oder den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gegenüber. Eine zentrale Rolle spielen zeitgenössische Werke von George Segal\, Donald Lokuta\, Allan McCollum\, Asta Gröting\, Teresa Margolles\, Liane Lang\, Pauline M’barek oder Maria Volokhova\, anhand derer die Emanzipation des Abgusses vom technischen Hilfsmittel zum eigenständigen Kunstwerk nachvollzogen werden kann. \nAnhand von Schwerlastregalen überführt „Nah am Leben“ die Werkstattsituation der Gipsformerei in den Ausstellungsraum. In einem Prologbereich informiert die Ausstellung über die Geschichte der Gipsformerei sowie die traditionellen\, bis zum heutigen Tag angewendeten Handwerkstechniken. In Form von ausgesuchten Interventionen durch die Dauerausstellungen der Museumsinsel Berlin wird gezeigt\, dass die Gipsformerei eine Art „3D-Archiv“ der Skulpturenbestände der Staatlichen Museen zu Berlin ist. Zugleich verweisen die Interventionen auf die Wurzeln der Gipsformerei\, die eng an die Gründung der Königlichen Museen gebunden ist. \nDie Gipsformerei\nAls weltweit größte\, noch heute aktive Kunstmanufaktur ihrer Art verfügt die Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin über ein mehrere Tausend Stücke umfassendes Konvolut von Formen\, Master- und Malmodellen. Seit 200 Jahren fertigt sie hochwertige Kunstrepliken aus lokalen\, überregionalen und internationalen Museen an. Zum Bestand gehören über 7.000 Abformungen von Originalkunstwerken aus nahezu allen Epochen und Weltkulturen\, die auf Wunsch gefertigt werden können. Unter ihnen befinden sich neben vielen Arbeiten unbekannter Meister Formen und Abgüsse von über 400 bekannten Künstler*innen aus der Antike bis zur Neuzeit. Eine besondere Bedeutung für die Gipsformerei haben die Arbeiten der klassizistischen Bildhauer Johann Gottfried Schadow\, Schöpfer der Quadriga auf dem Brandenburger Tor und Begründer der\nBerliner Bildhauerschule\, und seinem Schüler Christian Daniel Rauch\, erster Gründungsdirektor der Museumsinstitution. \nDie Gipsformerei\, 1819 durch König Friedrich Wilhelm III. als „Königlich Preußische Gipsgussanstalt“ gegründet\, gehört seit 1830 zu den Königlichen\, heute Staatlichen Museen zu Berlin. Damit ist sie deren älteste Institution. Ihre Gründung war nur eine von zahlreichen Initiativen des Staates Preußen zur Stärkung von Kunst\, Wissenschaft und Industrie. Da in der Zeit des Klassizismus die Nachfrage nach antiken Werken stark gestiegen war und Gipsabgüsse zu jener Zeit teuer aus Italien importiert werden mussten\, erhoffte der Staat sich mit der Herstellung von Abgüssen eine neue Einnahmequelle zu erschließen. Ihr erster Leiter war Christian Daniel Rauch\, der bedeutendste klassizistische Bildhauer in Preußen. In den ersten Jahrzenten war die Königlich Preußische Gipsgussanstalt noch Teil der Rauch‘schen Werkstatt und hatte keinen eigenständigen Produktionsort. Nach Umzügen in das Souterrain des Alten Museums und in das Königliche Gießhaus in der Münzstraße wurde 1891 der eigens für die Gipsformerei errichtete Neubau in der Charlottenburger Sophie-Charlotten-Straße bezogen. Hier befinden sich seitdem Formwerkstatt\, Malerateliers und die Lager für die historischen Formen und Modelle. \nDer Bestand der Gipsformerei wuchs parallel mit der Entwicklung der Berliner Museen. Jedes neue Sammlungsgebiet schlug sich über kurz oder lang in den Angebotslisten der Formerei nieder. Auch die Zusammenarbeit mit den Studiensammlungen der Akademie der Künste und mit Berliner Universitäten sowie Forschungsprojekten und -expeditionen der deutschen Archäologie\, insbesondere im 19. Jahrhundert\, führten zum Erwerb einmaliger Formen – darunter die Büste der Nofretete und Teile des Pergamon-Altars. \nDie Abgüsse werden originalgetreu in sorgfältiger Handarbeit und mit seit Jahrhunderten überlieferten Fertigungsmethoden hergestellt. Ca. 500 Originale sind verschollen\, zerstört oder nicht mehr im Originalzustand erhalten. Die Museumsrepliken bewahren den historischen Zustand zum Zeitpunkt der Abformung und können sich so vom heutigen Zustand der Originale\nunterscheiden. Sie stellen damit wichtige historische Quellen und Dokumentationsobjekte dar. Die meisten Museumsrepliken werden aus historischen Formen gefertigt\, die selbst Museumsobjekte sind und als solche gehandhabt sowie gepflegt werden. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/nah-am-leben-200-jahre-gipsformerei/
LOCATION:James-Simon-Galerie\, Bodestraße\, Berlin\, 10178\, Deutschland
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SUMMARY:Der Apfel. Eine Einführung. (Immer und immer und immer wieder) - Antje Majewski & Paweł Freisler 
DESCRIPTION:Eine Ausstellung mit Gemälden\, Objekten und Filmen über den Apfel als Beispiel für den Verlust an Biodiversität. Anhand der traditionsreichen Frucht lassen sich sowohl Dynamiken des Marktes\, wie auch kritische Fragen von Ernährung\, Sortenerhalt\, Resilienz und Klimawandel besprechen. Initiiert von der in Berlin lebenden Künstlerin Antje Majewski und dem polnischen Konzeptkünstler Paweł Freisler ist es ein gleichermaßen künstlerisches\, wissenschaftlich-kulturhistorisches und politisches Projekt. Mit Baumpflanzungen\, Workshops und anderen Programmen unter Beteiligung städtischer Gruppen und Bildungseinrichtungen wird das Projekt in den Stadtraum hinein erweitert. \nMit Piotr Życieński und Anja Fiedler / Apfelschätze\, sowie Eckart Brandt\, Marco Clausen\, Friederike Habermann\, Maike Majewski\, Konstantin Schroth\, Kulturagenten für kreative Schulen\, Carl-von-Linné-Schule\, Fichtelgebirge Grundschule\, Friedensburg-Oberschule\, Fritz-Karsen-Schule\, Kita Goethestraße\, Heinrich-von-Stephan-Schule\, Hector-Peterson-Schule\, Rosa-Parks-Grundschule.\nKuratiert von Lena Johanna Reisn \nVERANSTALTUNGEN\n3.9.19 | 19–21 Uhr\nIm Rahmen der KGB-Kunstwoche: Diskussionsrunde zum Thema Gemeingut mit Eckart Brandt\, Marco Clausen und Friederike Habermann\, moderiert von Maike Majewski\nalte feuerwache – studiobühne\nMarchlewskistr. 6\n10243 Berlin\n29.9. | 3.10. | 4.10.19 | jeweils 11–16 Uhr\nApfelernte mit Apfelschätze auf verwilderten Plantagen in Potsdam-Grube\nZur Anmeldung hier…\n6.10.19 | 13–18 Uhr\nApfelfest in der Galerie im Turm\n20.10.19 | 12–14 Uhr\nBaumpflanzung und Workshop für Baumpat*innen\n1.9.–30.10.19\nWorkshops\, Baumpflanzungen und Programme an Schulen\, durchgeführt von Apfelschätze in Zusammenarbeit mit den Kulturagenten für kreative Schulen. \nGalerie im Turm\nFrankfurter Tor 1\n10243 Berlin\nTel. 030 422 94 26\nÖffnungszeiten\nMo–So 11.00–20.00 Uhr. \n
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SUMMARY:Dieter Finke. Arbeiten in Holz
DESCRIPTION:Der Berliner Bildhauer und Maler Dieter Finke (1939-2011) schuf ein vielfältiges und faszinierendes Œuvre\, das seinen ungewöhnlichen Umgang mit den Materialien Papier\, Holz und Bronze verdeutlicht.\nNachdem wir in unserer Einzelausstellung im vergangenen Jahr einen Überblick über die Vielfalt der Materialien im Schaffen Finkes gaben\, widmen wir uns in der kommenden Präsentation seinen variationsreichen Arbeiten in Holz. Sie changieren zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit\, zwischen Fläche und Dreidimensionalität.\nIn seinen großformatigen Tierporträts verstärkte Finke den Ausdruck von Natürlichkeit\, Wildheit und Expressivität\, indem er die auf Holzplatten gemalten Bilder im letzten Arbeitsgang mit einer Kettensäge bearbeitete. In Bildern wie in Skulpturen nahm Finke die im Holz vorhandenen Strukturen auf und verlieh ihnen im Bearbeitungsprozess seine unverwechselbare Handschrift.\nZur Eröffnung unserer Ausstellung am Mittwoch\, dem 4. September\, um 18.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Der Kunstwissenschaftler Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen wird die Laudatio halten. \n
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LOCATION:Salongalerie ››Die Möwe‹‹\, Auguststr. 50 b\, Berlin\, 10119\, Deutschland
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SUMMARY:Recogcognitionnition - Becker Schmitz & Il-Jin Atem Choi
DESCRIPTION:Beitragsbild: Il-Jin Atem Choi\, Die Senkung \nRecogcognitionnition: Das Nicht-Erkennen-Erkennen-Können \nBecker Schmitz und Il-Jin Atem Choi unternehmen den Versuch\, das Profane\, Absolute\, Moralische und Didaktische in der Kunst zu überwinden\, um dem poetischen Schein zu entrinnen\, der dadurch entsteht\, wenn das Kunstwerk sich zu sicher ist\, sich auf der richtigen Seite der Geschichte zu befinden. Von epigonalen Tendenzen innerhalb der zeitgenössischen Kunst ganz zu schweigen. \nDie kunstgeschichtliche Genealogie\, die sich innerhalb der Malerei von Becker Schmitz aufspannt\, soll zwar noch erahnt werden können. In seinen Arbeiten erklärt der Künstler aber die Überwindung des Motivs trotz seiner augenscheinlichen Treue zum Manifest einer Gleichzeitigkeit von Anwesenheit und Abwesenheit. \nIl-Jin Atem Chois Werke versuchen im Gegensatz dazu jede offensichtliche Genealogie zu negieren – und zwar im neo-dadaistischen Bewusstsein der Unmöglichkeit eines solchen Unterfangens. Das Wesen seiner Arbeiten durchdringt den paradoxen Anspruch den schöpferischen Akt als tätige Nicht-Tätigkeit zu etablieren und zu ertragen\, um den Selbstzweck der Kunst als undefinierbar zu benennen. \nBeide Positionen oszillieren zwischen Zuständen des Nicht-Erkennen- Erkennen-Könnens. Vor Ihnen entfaltet sich ein Kosmos\, der sich in seiner genealogischen Bezugnahme auf der einen Seite sowie der Formaufhebung und Autonomie zur Kunstgeschichte auf der anderen Seite zu einem nuancenreichen Diskurs entwickelt. Die Überwindung von Dogmen hin zur Akzeptanz der Bezeichnung von Nicht-Sein im Sein werden ins Zentrum der Beobachtung gestellt. \nBecker Schmitz (*1980) und Il-Jin Atem Choi (*1981) wurden beide in Moers geboren und haben jeweils an der freien Akademie der bildenden Künste Essen und Städelschule in Frankfurt am Main studiert. Becker Schmitz ist seit 2018 in der Lehre an der Hochschule für bildende Künste Essen tätig. Zwei gemeinsame\, kollaborative Arbeiten (Brennstoffzelle und Playing Them Trees) wurden in der Schirn Kunsthalle\, Frankfurt\, Crawford Art Gallery\, Cork\, Irland\, Kunstraum Kreuzberg\, Berlin\, SchauFenster\, Berlin\, Nassauischer Kunstverein\, Wiesbaden\, TURM des Lehmbruck Museums\, Duisburg sowie RAUM für Kunst\, Düsseldorf\, ausgestellt und umgesetzt. \nBecker Schmitz\n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/recogcognitionnition/
LOCATION:Köppe Contemporary\, Knausstr. 19\, Berlin\, 14193\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung,Vernissage
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SUMMARY:Micro Era. Medienkunst aus China
DESCRIPTION:2019 feiert die Städtepartnerschaft von Peking und Berlin ihr 25. Jubiläum. Initiiert von der GeKA e.V. in enger Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin realisiert ein chinesisch-deutsches Kurator*innen-Team im Kulturforum ein Ausstellungsprojekt mit Medienkunstwerken von vier in China lebenden Künstler*innen. Bereits 2001 wurden Positionen der Gegenwartskunst aus China mit der Ausstellung „living in time” im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin gezeigt. Die schon dort teilnehmenden Künstler*innen Cao Fei (*1978) und Zhang Peili (*1957) treten nun in „Micro Era“ in einen Dialog mit Fang Di (*1987) und Lu Yang (*1984). \nVon Dokumentarfilmbildern über die Auseinandersetzung mit klassischer Filmsprache bis zur Ästhetik des japanischen Anime konzentrieren sich die Kunstwerke der Ausstellung auf das Verhältnis zwischen Geist\, Körper und Technologie in Installationen und Ein-Kanal-Videos\, die von den 1990er-Jahren bis in die Gegenwart reichen. Im Euro-Amerikanischen Kontext wird Videokunst historisch oft als demokratisierende Kunstform betrachtet. Denn durch die schnell zugängliche Technik ermöglichen Videos eine rasante Verbreitung von Informationen sowie globalen Ereignissen. Die beteiligten Künstler*innen Cao Fei\, Fang Di\, Lu Yang und Zhang Peili hinterfragen die verführerische These dieser Demokratisierung\, indem sie in ihrer Bildsprache ebenso die Massenproduktion von Waren reflektieren\, wie die Art und Weise wie Bilder produziert und konsumiert werden oder wie wir unsere Welt durch bildgebende Technologien verstehen. \n
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SUMMARY:THE CAMERA WAS PRESENT - Michael Wesely selected works
DESCRIPTION:Durch die Arbeiten von Michael Wesely wird Zeit auf wortwörtliche Weise sichtbar. In seinen Fotografien\, man könnte sie auch als Zeitspeicher bezeichnen\, kristallisiert und verschwindet zugleich unsere Gegenwart.  \nSeit zwei Jahrzehnten fotografiert Wesely mit seinen Langzeitbelichtungskameras historisch und städtebaulich bedeutsame Momente in Berlin\, um deren Verwandlung und Entwicklung festzuhalten. Die permanente Überlagerung durch den stets offenen Verschluss der Kamera lässt entstehende Gebäude vielschichtig und zum Teil beinah transparent erscheinen. Das tägliche Leben in Form von Menschen und vorbeifahrenden Autos lässt sich nur flüchtig in verwischten Strukturen erahnen\, zu kurzlebig war deren Präsenz\, um sich erkennbar in das Bild einzumeißeln. \nIn einem weiteren Langzeitprojekt beschäftigt sich Wesely mit Stillleben\, die mit all ihrer Schönheit die eigene Vergänglichkeit vergegenwärtigen\, sichtbar gemacht mit Belichtungszeiten von etwa einer Woche. \nEin weiterer Arbeitskomplex Weselys ist das Portrait. Auch hier dehnt er die Belichtungszeit aus und gibt den Rahmen von fünf Minuten vor. In dieser Zeit erschafft der Porträtierte ein Bild von sich auf dem Film und wird damit zum aktiven Gestalter seines Abbildes. Einige dieser Arbeiten gehören mit zur Ausstellung. \nTHE CAMERA WAS PRESENT – Michael Wesely selected works\nVernissage: 5. September 2019 um 18 Uhr \nUm Anmeldung wird gebeten bis zum 02. September 2019 an info@finarts.de \nWer bzw. was ist Finarts?\nUnseren Beitrag lesen… \n  \n
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LOCATION:FinArts – Kunst einfach finanzieren\, Margaretenstr. 10\, Berlin\, 14193\, Deutschland
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SUMMARY:Linebug: Deutschlandkonzerte mit illustriertem Storytelling
DESCRIPTION:Linebug verbindet Indie-Pop mit illustriertem Storytelling und präsentiert ein außergewöhnliches audio-visuelles Konzert-Erlebnis\n„Isn’t it love“ ist die Debütsingle zum Start der Deutschlandtour 2019: Mit luftigem Gesang\, hand-gezeichneten Animationen und Indie-Pop-Melodien präsentiert das dänische Duo Linebug ein eigenes audio-visuelles Live-Konzept. Das Duo besteht aus der Sängerin und Songwriterin Line Bøgh und dem Digitalkünstler Christian Gundtoft. Am 13. September 2019 veröffentlichten beide als Linebug ihre Debütsingle\, in der es um den besonderen Ärger geht\, den man nur gegenüber demjenigen spüren kann\, den man am meisten liebt. „Es ist ein Lied über die Frustration\, die dich plötzlich an einer Beziehung zweifeln und alles neu überdenken lässt“\, sagt Line Bøgh über das Lied. \nMusik und Kunst aus Dänemark\nLinebug bedeutet außergewöhnliche Live-Shows\, in denen Zeichnungen und Animationen auf die Bühnenleinwand projiziert und Teil des Stücks werden. Diese einzigartige Mischung aus Musik und Zeichnungen schafft eine faszinierende Form des Geschichtenerzählens\, die bereits ein breites Publikum in Dänemark und auch bereits in Deutschland beeindruckt hat. \nDie Tour:\n\n05.09. – Tonfink\, Lübeck\n06.09. – Lichterfest an der Koppelschleuse\, Meppen\n07.09. – Wohnzimmer\, Aachen\n01.10. – Maschinenhaus\, Berlin (Release-Konzert)\n09.10. – GEH8\, Dresden\n10.10. – IBZ\, Berlin \n11.10. – Club A18\, Berlin \n15.10. – Katy’s Garage\, Dresden\n17.10. – Kultus – Das Café\, Grevenbroich\n18.10. – Stadtbibliothek\, Gadebusch\n20.10. – Panama\, Duisburg\n23.10. – Q\, Marburg\n24.10. – Spatz & Wal\, Unna\n25.10. – Wohnzimmer\, Dresden\n\n26.10. – Kulturhof\, Flensburg \n\n\nÜber das Duo Linebug\nLinebug ist ein audio-visuelles Duo\, das sich auf die Beziehung zwischen Musik\, Kunst und Geschichtenerzählen konzentriert. Die dänische Songwriterin und Sängerin Line Bøgh tourte bereits als Solokünstlerin in Dänemark und Deutschland als sie Christian Gundtoft traf\, der als Künstler seine Werke in Galerien in ganz Kopenhagen ausstellte. Seine farbenfrohen und aufwändigen Gemälde und Zeichnungen behandeln die dynamische Beziehung zwischen Ordnung und Chaos. Um ihre kreativen Kräfte in einem gemeinsamen Projekt zusammenzuführen\, beschlossen die beiden\, ein audiovisuelles Konzerterlebnis auszuprobieren. Auf einer privaten Party testeten sie ihre Idee mit einem Smartphone und einem Taschenprojektor. Aufgrund der überaus positiven Resonanz beschlossen Line und Christian das Live-Konzept weiterzuentwickeln. Seitdem haben sie als Linebug viele Filmkonzerte sowohl in Dänemark als auch in Deutschland gespielt und begeistern mit ihrer einmaligen Mischung aus Musik und Live-Zeichnung ein stetig wachsendes Publikum. Line und Christian arbeiten in „Surrogaten“\, ein kreatives Domizil in Hedehusene\, etwas außerhalb von Kopenhagen. In alten Fabriken\, in denen während des Zweiten Weltkriegs Ersatzkaffee hergestellt wurde\, haben sich seit 2014 verschiedene Künstler*innen mit ihren Ateliers\, Galerien und Proberäumen angesiedelt. Line und Christian waren von Anfang an Teil der Community und haben in „Surrogaten“ ihr kreatives Zuhause gefunden.\nBildrechte: Linebug\n\n\n\n
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SUMMARY:Friedmann-Hahn - verlängert - "Aufkommende Erinnerung"
DESCRIPTION:Friedmann-Hahn verlängert die Ausstellung mit Werken von Markus Fräger: „Aufkommende Erinnerung“ – Figuration zwischen Barock und Film noir\, bis 16. November. \nDie Neuverortung der Figuration: Ein Paar in zärtlicher Umarmung\, ein Mann mit einem Speer als „Der Unentschlossene“\, dahinter schemenhafte Figuren\, ein stumm geschalteter Fernseher. Eine Frau\, die nachdenklich in einem Sessel sitzt\, hinter ihr ein roter Vorhang als scheinbarer Ausweg.\nEs sind diese starken Gefühle\, festgehalten in einem kurzen Augenblick\, die an den Bildern von Markus Fräger faszinieren. In seiner mittlerweile vierten Einzelausstellung in der GALERIE FRIEDMANN-HAHN zieht er den Betrachter in seiner Bildwelt\, der als Beobachter Teil der menschlichen Dramen und Sehnsüchte wird. Dabei wird jede Bildebene zur Aussage: Die farblich verdichtete Atmosphäre\, die Anspannung\, das hart einfallende Licht\, die Farbe Rot. \nDer rote Vorhang und der Speer gehören zu den wiederkehrenden Symbolen in der Bildsprache von Markus Fräger. Der Speer in Anlehnung an Rembrandts „Nachtwache“\, der rote Vorhang als Symbol des Verborgenen\, Möglichen und gleichzeitig als Anachronismus eines barocken Interieurs in einer gegenwärtigen Alltagssituation. Dabei finden sich neben kunsthistorischen auch filmische Zitate\, wie das Bett aus „No Country For Old Men“ der Coen Brüder\, Sean Penn in „Vorhof der Hölle“ oder Szenen aus „Lost Highway“ von David Lynch. \nIn seinem Atelier in einer ehemaligen Essigfabrik in Köln hängen die Leinwände auf unverputzten\, geweißten Wänden\, auf denen die Umrisse der Backsteine deutlich sichtbar sind. Es ist dieses Durchscheinen der Geschichte des Ortes\, das auch zum Bestandteil seiner Bilder wird. Die aufkommende Erinnerung\, das Vergangene als Teil der Gegenwart. \nFräger sieht in seinen Bildern die Verbindungslinie von der figurativen Malerei des Barock durch die starke Einbeziehung des Lichts\, des Chiaroscuro\, bis zu dem\, durch die Bildsprache des Film noir vermittelten\, Großstadtgefühl\, das in die Popkultur weist. Für die szenische Vorbereitung eines Bilderzyklus arbeitet Markus Fräger\, ähnlich wie ein Regisseur\, mit Theaterschauspielern. Dabei macht er kaum Vorgaben\, es ist mehr ein Beobachten\, Assoziieren. Oft sind es zufällige Details\, die zum erzählten Moment werden. Etwa vier- bis sechshundert Fotos entstehen wärend einer Sitzung. Dazu kommen Filmszenen\, die er aus dem Fernseher oder Internet abfotografiert. Er bearbeitet die Bilder am Computer und setzt sie teilweise collagenartig zusammen\, bis zu einer Auswahl von etwa 25 Arbeiten. „Es ist nicht so\, dass ich explizit einen Bildinhalt konzipiere“\, so Fräger. „Es sind mehr aus der Kunstgeschichte assoziierte Figurenkonstellationen\, die dann im Auge des Betrachters diese Komposition freilegen.“ \nIn Frägers Bildräumen\, die oft als Kammerspiel konzipiert sind\, verweisen die Ausschnitte aus Gemälden\, ein angedeuteter Vorhang oder ein flackernder Bildschirm auf Ausgänge in eine möglicherweise weitere Daseinsebene. Vergleichbar mit den Décollagen des italienischen Künstlers Mimmo Rotella aus den 1960er Jahren. Die anachronistische Darstellung der verwendeten Zitate\, die bewusst verschiedene Zeitebenen in die Handlung einbezieht\, betont dabei das Thema Erinnerung als zentral in seinen Bildern. Und während die Epoche des Barock für Fräger die Zeit der aufkommenden europäischen Blüte symbolisiert\, begreift er den jetzigen Zustand Europas als im Niedergang befindlich. Trotzdem wirken seine Figuren neben der dunklen Dramatik in seinen Bildern oft zärtlich\, verträumt oder nachdenklich. So entstehen intime Momente unbedingter Schönheit und zärtlicher Verletzlichkeit. Die aufkommende Erinnerung\, der in seiner Vergänglichkeit festgehaltene Moment. \nMarkus Fräger\, geb. 1959 in Hamm\, Westfalen\, Studium in Braunschweig und Münster\, lebt und arbeitet in Köln. \nAlexander Friedmann-Hahn gründete 2005 seine Galerie in Berlin-Charlottenburg\, von Anfang an mit dem Schwerpunkt auf herausragender internationaler zeitgenössischer figurativer Malerei\, Fotografie und Skulptur. Die Galerie Friedmann-Hahn vertritt mittlerweile zwanzig Künstlerinnen und Künstler aus sieben Nationen\, die in Einzel- und Gruppenausstellungen sowie auf nationalen und internationalen Messen gezeigt werden und in bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten sind. Seit 2010 ist mit dem norwegischen Künstler Anders Gjennestad eine zusätzliche Position der zeitgenössischen Urban Art dazugekommen.\nAls Herausgeber und Verleger produziert Alexander Friedmann-Hahn Künstler-Kataloge und filmische Künstlerportraits in Zusammenarbeit mit namhaften Kunsthistorikern\, die auf der Webseite der Galerie zu sehen sind\, wie auch virtuelle Rundgänge sowohl der aktuellen als auch vergangener Ausstellungen.\nBildnachweis: Markus Fräger „Aufkommende Erinnerung“\, 2019\, Öl auf Leinwand\, 120 x 140 cm\, by courtesy of Galerie Friedmann-Hahn \n  \n
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LOCATION:Galerie Friedmann-Hahn\, Wielandstraße(Ecke Mommsenstraße) 14\, Berlin\, 10629\, Deutschland
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SUMMARY:Said Baalbaki "Sehn-Sucht" - Malerei
DESCRIPTION:Allen Bildthemen von Said Baalbaki liegen unterschiedliche Beziehungsgeflechte zugrunde: kunsthistorische\, politische und persönliche. Sein Bild „Sisyphos“ wirft die Frage nach Sinn und Sinnlosigkeit des alltäglichen Lebens\, aber auch des künstlerischen Schaffens auf. \n
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SUMMARY:Berit-Kristina Weiss mit SHELLS bei Galerie Sievi
DESCRIPTION:Die Bilder von Berit-Kristina Weiss sind Werkstücke\, keine „please don’t touch“-Gemälde. \nEine Aussage -falls vorhanden- soll im Hintergrund bleiben und weder transportiert noch decodiert oder gelesen werden. Einzig die subjektive Auseinandersetzung des Betrachters mit dem Bild zählt\, eine Freiheit\, die erstaunlicherweise noch häufig verunsichert. Unruhe wollen die Bilder tatsächlich auslösen als ein Stück „artifizieller Natur“\, als etwas Organisches in einem aufgeräumten Ambiente. Dabei kann man die Bilder durchaus als „gewachsen“ bezeichnen\, da die Malerin in einem oft langen Schaffensprozess der Leinwand förmlich abringt\, was schließlich zu sehen ist: Werke mit Kraft und Tiefe. \nSeit 2018 erweitern plastische Arbeiten das Repertoire\, die sich als Weiterentwicklung der Arbeitsweise und aus der Faszination für das Material heraus verstehen. \nBerit-Kristina Weiss ist gebürtige Berlinerin und absolvierte ihr Studium an der UdK sowie der TU Berlin. Sie lebt und arbeitet seit rund 15 Jahren in München und Berlin. \nBerit-Kristina Weiss „Shells“\n06.Sept. – 19.Okt. 2019 \nOpening: Freitag\, 06. September um 19 Uhr \nMusikalische Umrahmung: Anne-Christin Schwarz Violoncello Hartmut Walter / Kontrabaß \nFinissage: Freitag\, der 18. Oktober 2019 um 19 Uhr zu\n„paintings & prosecco“\ndie Künstlerin wir anwesend sein.\n\n \n  \n  \n
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SUMMARY:Auffallend Anders
DESCRIPTION:Material\, Technik\, Farbe – das sind die grundlegenden Themen\, mit denen sich Künstler seit jeher auseinandersetzen. Welche Bildträger dienen als Grundlage\, welche Ausdrucksform und Werkzeuge kommen zum Einsatz? Diese Frage beantwortet jeder Künstler für sich\, und immer wieder auffallend anders. \nOb auf Leinwand\, mit Fotoapparat oder Farbe\, es gibt immer neue und außergewöhnliche Arten und Weisen mit der künstlerischen Inspiration umzugehen. Das zeigen die Künstler der Ausstellung „Auffallend Anders“ Christina Huber\, Heiko Huber und Irmi Obermeyer eindrücklich. \nChristina Hubers Malereien sind gekennzeichnet von dreidimensionalen Formen im Stoff\, die durch das Auftragen und Trocknen einer Leimlösung entstehen. Inspiriert sind die Arbeiten durch die Gestik der Finger und die Farbnuancen eines Touchscreens\, die nicht fotografisch eingefangenen werden können. Fasziniert von den Momenten\, an denen die Technik an ihre Grenze kommt\, versucht die Künstlerin diese Prozesse sichtbar zu machen. \nHeiko Hubers Fotografien fangen hingegen den Schlaf und den Traum ein. In seiner Serie „even when i sleep“ vermischt er die Techniken der Mehrfach- und Langzeitbelichtung und lässt sich auf ein Spiel mit dem Medium „Fotografie“ an sich ein. Durch den Bruch von Raum und Zeit schafft der Fotograf fragile Ganzkörperaufnahmen und träumerische Landschaften zwischen unbewussten Träumen und der Realität des Schlafes. \nIrmi Obermeyer greift die altbewährte Technik der Ölmalerei in ihren Grundzügen auf und interpretiert sie dabei gänzlich neu. Die Farbe wird auf einer glatten Fläche wie Aludibond-Platten\, Plexiglas\, Papier aber auch Leinwände aufgetragen und mit einem breiten Pinsel schwungvoll auf dem Untergrund verteilt. Dabei entsteht die Momentaufnahme einer flüchtigen Bewegung\, eingefangen in Öl. Eine große Rolle spielt dabei die Farbe Weiß als bewusst eingesetzter „weißer Raum“. Inspiriert wird die Künstlerin von der Stofflichkeit in den Malereien der Alten Meister. Das können Faltenwürfe bei Velazquez oder die Stoffhauben bei Vermeer sein. \nVernissage: 06. September 2019 19 – 22 Uhr\nAusstellungsdauer: 07. September – 17. Oktober 2019\nFinissage: 17. Oktober 2019 18 – 21 Uhr\n \n
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SUMMARY:KREUZ WEG | Eine Installation von Florentine Weiss
DESCRIPTION:Beitragsbild: Modell KREUZ WEG © & Foto Mia Florentine Weiss \nVom 6. September bis 24. November 2019 zeigt das Museum Nikolaikirche eine monumentale Installation der Performancekünstlerin Mia Florentine Weiss. Unter dem Titel KREUZ WEG wird ein ca. 40 Meter langes und 20 Meter breites liegendes\, begehbares Kreuz aus 10 Tonnen Stahl das gesamte Mittelschiff des Kirchenbaus einnehmen. Symbolisch gebettet auf Erdsteinen aus 47 Ländern Europas wird es in der Ausstellung zur Kreuzung\, die Besucherinnen und Besucher zum Dialog und Perspektivwechsel einlädt. \nDas Kreuz wird zum Symbol des vom deutschen Kaiserreich „mit Gott“ geführten\, Weltkrieges\, zum Symbol eines sinnlosen Schlachtens\, das Millionen Menschen das Leben kostete und schließlich zum Symbol des „Friedens“ von Versailles wurde. Doch die Arbeit weist weit über den vor über 100 Jahren geschlossenen Versailler Vertrag hinaus\, denn unter dem Kreuz findet sich Erde aus den Ländern eines Europas\, das größer\, weiter und verschiedener ist als das politische Konstrukt der Europäischen Union. 47 Staaten bilden den Europarat\, der sich als Hüter von Menschen rechten\, Demokratie und Rechtstaatlichkeit versteht. \nWer diesen symbolischen Kreuzweg begeht\, kann die Erfahrung eines ganz neuen Denkraumes machen\, der aktiv zur Auseinandersetzung mit Grenzen und zu einem generellen Perspektivwechsel auffordert. So entsteht ein Spannungsfeld von Einheit und Widerspruch\, das durch den Zusammenfall und das Aufzeigen von Gegensätzen in der Berliner Nikolaikirche erst richtig deutlich wird. Der Ort des Geschehens steht als säkularisierter Kirchenbau und Museum für Begegnung und Austausch – mit der eigenen Geschichte\, mit den Neuankömmlingen\, den Besucherinnen und Besuchern dieser Stadt. Darin hat diese Kirche schon seit Jahrhunderten eine Tradition. \nKREUZ WEG – Museum Nikolaikirche\n06.09.2019 bis 24.11.2019 \nNikolaikirchplatz\, 10178 Berlin\ntäglich 10-18 Uhr\nEintritt: 6\,oo / 4\,00 Euro\, bis 18 Jahre Eintritt frei\, jeden 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei \nARTIST TALK\nDo | 03.10. | 16 Uhr | Führung\nMit der Künstlerin Mia Florentine Weiss \nÜber die Idee zu KREUZ WEG\, den jahrelangen Entstehungsprozess der Installation und ihre Reise durch Europa erzählt die Künstlerin in dieser spannenden Führung durch und um das Kreuz.\nEintritt: 11\,– / 8\,– Euro \nPressemitteilung des Museums Nikolaikirche \n
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