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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:"Radical Craft" im Direktorenhaus
DESCRIPTION:Das Direktorenhaus mit seinen Ausstellungsräumen und Werkstätten gilt als Transitzone für Kunsthandwerker\, Designer und Manufakturen. Hier wird „Craftmanship“\, das handwerkliche Können\, weiter gedacht. Die Projekte des Direktorenhauses pendeln zwischen gestalterischen Experimenten\, neuen Materialien\, sozialen Zukunftsentwürfen und Designkunst. \nDie Jahresausstellung des Direktorenhauses\, „Radical Craft″\, stellt 73 Gestalter und Kunsthandwerker vor\, die zeigen\, welche Bedeutung dem Kunsthandwerk heute in gesellschaftlichen Zukunftsentwürfen zukommt. In der modernisierten Warenwelt gibt es ja der Tendenz des Marktverlaufs nach keine statischen Güter mehr\, sondern nur noch Besserungen – keine stabilen Qualitäten\, sondern nur Überbietungs- und Steigerungswaren. \nDie Ausstellung „Radical Craft“ zeigt\, wie zeitgenössisches Produktdesign dieser Spirale entkommt\, indem es sich auf seine Ursprünge bezieht: auf die experimentellen Vorläufer in der konzeptionellen Kunst und im radikalen Kunsthandwerk. Diese Ansätze des Kritischen zeigen auf\, wie wichtig die Qualität der Produkte\, die wir jeden Tag nutzen\, ist: sie stellt eine notwendige Bedingung für eine umfassende wirtschaftliche Wende dar\, die letztlich eine kulturelle ist. \nDie Art und Weise wie wir Dinge produzieren und gleichzeitig konsumieren ist der Schlüssel zu einem technologischen\, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel. Angestoßen und vorangetrieben wird die Dynamik der Veränderung von Designern\, Kunsthandwerkern und Manufakturen. Viele von ihnen arbeiten bereits heute nachhaltig und antizipieren die Zukunft. \nDas Direktorenhaus zeigt in seiner Jahresausstellung\, dass eine grundsätzliche Trennung zwischen den Designern und Kunsthandwerkern kaum existiert: Für die griechische Antike umfasste der Begriff der techné sowohl das handwerkliche Können wie auch die technische Findigkeit\, meinte also ein Problemlösungsverhalten\, das wir heute als Design begreifen. Der Unterschied zwischen Design und Handwerk liegt in der Denkweise\, zwischen dem konservativen und dem innovatorischen Menschentypus. Beide\, Designer und Handwerker\, greifen in die Debatte um die Konsum und Wohlstandswende gestalterisch ein – mit den Mitteln sinnlich erlebbarer Produkte\, deren Wert mit der Zeit nicht abnimmt\, sondern der sich\, aus ihrer eigenen Tiefe heraus\, mit jedem Jahr steigert. \nGezeigt werden Arbeiten von: \nStudio Greiling\, CRUBA\, Lutz Könecke\, ELOA Unique Lighting\, Cordula Kafka\, Jantje Almstedt\, Papierwerk Glockenbach\, Laura Görs\, Nadine Goepfert\, Sarah Pschorn\, Anne Lengnink\, Claudia Biehne\, Hebach & Kloess\, Timo Hoheisel\, Kathrin Heubeck\, Anne Achenbach\, VAUST\, Stefanie Mittmann\, Volker Haug\, Siba Sahabi\, Doris Bank\, Hanne Willmann\, Agnes Nordenholz\, Studio Gutedort\, Philipp Weber\, Petra Bittl\, Jochen Holz\, Elke Sada\, Elisa Strozyk\, Monika Debus\, Juliane Schölß\, Milena Kling\, Alessa Joosten\, Christian Haas\, Studio Oink\, Florian Milker\, Antje Dienstbir\, Olga Bielawska\, Klemens Grund\, Rike Bartels\, Felicia Mülbaier\, Kristina Rothe\, Peter Vogel\, Katrin Feulner\, Matthias Scherzinger\, Anne Petters\, Zascho Petkow\, Armin Kolb\, Martin Holzapfel\, Ute Beck\, Claudia Schoemig\, Pascal Hien\, Tino Seubert\, Maria Volokhova\, Arwed Guderian\, Bea Bühler\, Martin Mestmacher\, Barbara Butz\, Carl Bens\, Katharina Moch\, Jonas Wansing\, Markus Pollinger\, Silke Janssen\, Jan Christian Schulz\, Sigrid Vollmer\, Mario Albrecht\, Aufgabe Null\, Julia Krämer-Losereit\, Johanenlies\, Simone Fezer\, Anna Badur\, Jürgen Eichler \nDie Ausstellung ist kuratiert von Pascal Johanssen. \n
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SUMMARY:nineties berlin: Die 90er-Jahre Ausstellung
DESCRIPTION:nineties berlin versetzt Besucher/-innen zurück in das Berlin der 90er- Jahre und lässt sie den Mythos „Berlin“ auf einzigartige Weise erleben. \nWorum geht es bei nineties berlin? \nGeschichte entdecken\nDas Interesse an Berlin und seiner Geschichte ist ungebrochen – nineties berlin gibt Einblicke in ein Kapitel der jungen Geschichte: die Zeit direkt nach der Überwindung der deutsch-deutschen Teilung. Die\nAusstellung eignet sich aufgrund der abwechslungsreichen Gestaltung und der unterschiedlichen\, vertiefenden Informationsebenen perfekt für Menschen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen. Der exklusiv für nineties berlin entwickelte Guide Bot macht auf dem eigenen Smartphone zahlreiche Informationstexte und historische Bilder zugänglich und ist ein integraler Bestandteil des Ausstellungskonzepts. \nBerlin entdecken\nDie Ausstellung zeigt das Jahrzehnt nach dem Fall der Mauer\, in dem Berliner/-innen und Menschen aus der ganzen Welt neue Freiräume nutzten\, sich eine einzigartige Clubkultur entwickelte und sich das Leben in der einst geteilten Stadt rasant veränderte. Besucher/-innen tauchen in das turbulente Stadtleben ein und erfahren\, wie sich Berlin zu dem entwickelte\, was es heute ist: eine pulsierende Partystadt\, das Zentrum der deutschen Politik\, eine Metropole der Kreativität. \nMultimedial entdecken\nnineties berlin nutzt zahlreiche multimediale Installationen\, um Besucher/-innen ein eindrückliches Ausstellungserlebnis zu bieten und ihnen die einmalige Geschichte der 90er-Jahre in Berlin zu vermitteln: Eine 286 m2 große Leinwand\, 14 Stelen mit Zeitzeug/-innen-Interviews und vieles mehr sind exklusiv für nineties berlin entwickelt worden und ergänzen die Installationen sowie die klassisch musealen Informationstexte. \nQuirin Graf Adelmann von Adelmannsfelden\, Geschäftsführer nineties berlin (Geschäftsführer DDR Museum): \n„Die Fragen\, was nach der Wende in Berlin passierte und wie sich der Alltag räumlich sowie persönlich komplett neu orientierte\, wurden noch nie auf die Art und Weise\, wie sie nineties berlin betrachtet\, beantwortet. Mit der Alten Münze bot sich die Gelegenheit\, diese Geschichte mit modernen Ausstellungstechniken zu erzählen.“ \nDer Guide Bot\nDer exklusiv für nineties berlin entwickelte und kostenlose Guide Bot ist eine vertiefende Informationsebene auf dem eigenen Smartphone. Er macht zusätzlich zur Ausstellung und den Installationen über 200 Informationstexte auf Deutsch und Englisch sowie Bilder zugänglich. So ist es Besucher/-innen möglich\, selbst Schwerpunkte zu setzen und die Ausstellung eigenständig zu entdecken. Sie können ihre Handys verwenden und selbstständig entscheiden\, welche Inhalte sie interessieren und wie detailliert sie in einzelne Themenbereiche eintauchen möchten. \nIn jedem Raum finden Besucher/-innen Zahlen an den Wänden und Installationen. Mit dem kostenfreien WLAN können sie über die Webseite www.nineties.berlin/bot auf den Bot zugreifen und die entsprechende Nummer eingeben. Wie in einem automatischen Chat erhalten sie eine Antwort auf ihr Smartphone und erfahren auf diese Weise mehr über die Ausstellungsinhalte. \nSo erwarten sie im Raum „Fear the Wall“ kurze Biografien und Portraits der Opfer der Berliner Mauer. Bei „Berlin Heads“ lernen Besucher/- innen die Protagonist/-innen der 90er und im Labyrinth „Lost Berlin“ die Berliner Club-Szene näher kennen. \nAusstellungsaufbau\nRaum 1: „Heartbeat of Berlin“ (12 m2) \nDer dunkle Eingangstunnel erinnert an einen langen Clubeingang und stimmt Besucher/-innen auf nineties berlin ein. Die tiefen Bässe sind nicht nur zu hören\, sondern auch zu spüren. Sie stehen symbolisch für den Herzschlag Berlins und wecken eindrücklich ihre Neugier auf die Ausstellung. \nRaum 2: „Berlin Island“ (410 m2) \nDer Film zieht Besucher/- innen in das Thema der 90er-Jahre in Berlin hinein. Größer\, lauter und überwältigender als erwartet sind sie mitten im Geschehen. Sie finden sich in der Nacht des Mauerfalls wieder\, bestaunen den verhüllten Reichstag und erleben im nächsten Moment die Loveparade. Originale Foto- und Videoaufnahmen sowie der Soundtrack zum Jahrzehnt laden Besucher/-innen dazu ein\, auf Entdeckungsreise auf dem Modell der „geteilten Insel“ Berlin zu gehen\, Grenzen zu überschreiten und Neues zu erleben. Dort finden Besucher/-innen auch Fotos\, die die DDRGrenztruppen 1988/89 von der Berliner Mauer anfertigten. \nRaum 3: „Berlin Heads“ (207 m2) \nMit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 entstanden in der vormals geteilten Stadt Freiräume\, die Menschen aus Ost\, West und der ganzen Welt nutzten. 14 Interviews mit Zeitzeug/-innen (mehr in Planung) erwarten Besucher/-innen auf überlebensgroßen Video-Stelen. Sie alle kommen persönlich zu Wort und leihen nineties berlin ein besonderes historisches Objekt\, um ihre Geschichten zu verbildlichen. Die integrierten Soundduschen ermöglichen es\, sich frei zwischen den verschiedenen Protagonist/-innen zu bewegen. Jeder Film ist in verschiedene Themen unterteilt. So können Besucher/-innen individuell entscheiden\, welche thematischen Schwerpunkte sie setzen möchten. \nRaum 4: „Feel the Wall“ (325 m2) \nBesucher/-innen können originale Mauerteile erklimmen\, auf ihnen Fotos machen und das Bauwerk der Trennung unmittelbar erleben. Sie erfahren\, wie es zum Mauerbau kam\, was mit der Mauer nach 1989 passierte und warum sie heutzutage in Berlin kaum noch Mauerteile im Stadtbild finden. \nRaum 5: „Fear the Wall“ (60 m2) \nZwischen 1961 und 1989 starben an der Berliner Mauer 140 Menschen. Doch die Zahl allein sagt wenig. Jedes Opfer bekommt an der Mauer des Gedenkens seinen Namen und die durch die Staatsmacht der DDR\ngewaltsam ausgelöschte Biografie zurück. Nicht alle Mauertoten fanden ihr Ende im Kugelhagel der Maschinenpistolen. Viele ertranken in den Grenzgewässern\, andere stürzten in den Tod. Doch in jedem Fall stand\ndahinter die unmittelbare Drohung\, die in den Gewehrläufen der Kalaschnikows lag. Die Waffen stehen in unserer Installation als Symbol für die Unmenschlichkeit der Mauer. \nDr. Stefan Wolle\, der Kurator des Raums „Fear the Wall“: „Die Kalaschnikow ist das gegebene Symbol für die Mauer. Trotz gewisser Lockerungen im Alltag war die DDR gezwungen\, die Menschen am Weglaufen zu hindern. Sperren waren nur effektiv\, wenn der Versuch\, sie zu überwinden\, mit der Drohung verbunden war\, erschossen zu werden.“ \nRaum 6: „Lost Berlin“ (162 m2) \nDie Zentren der Berliner Underground- und Techno-Bewegung sind im Labyrinth versteckt und stehen sinnbildlich für eine inzwischen weltweit bekannte Berliner Musik- und Clubkultur. \nEin besonderes Highlight: Aus der Vogelperspektive kann die bauliche Entwicklung der unmittelbaren Umgebung und des Kiezes in den 90ern\, 2000ern und heute auf digitalen Karten betrachtet werden. Besucher/- innen sehen im Zeitraffer\, wie Berlin stetig zu einer europäischen Metropole heranwuchs. Am Ende des von den Künstlern Stefan Schilling und Gustav Sonntag gestalteten Labyrinths wartet in einem verspiegelten Raum eine interaktive Sound-Maschine mit allen Hymnen der Loveparade und lässt Besucher/-innen selbst zum DJ werden. \n„Shop the Nineties“ (130 m2) \nGrelles Neon\, grinsende Smileys\, wummernder Techno – Die 90er-Jahre in Berlin waren bunt\, frei und einzigartig. Wer die eigenen Erinnerungen auffrischen will\, findet bei „Shop the Nineties“ unzählige Ikonen und\nSymbole dieses besonderen Jahrzehnts. Manche sind bekannt\, manche werden überraschen. Über den Köpfen der Besucher/-innen schwebt ein besonderer Drachenkopf\, der gleichzeitig das letzte Exponat von nineties berlin ist. Der originale\, einst feuerspeiende Drachenkopf begleitete die international gefeierte deutsche Band Rammstein auf ihrer „Sehnsucht“-Tour 1997 durch die ganze Welt. \nnineties berlin: Die 90er-Jahre Ausstellung\n04. August 2018 bis 28. Februar 2020 \n
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SUMMARY:Nah am Leben. 200 Jahre Gipsformerei
DESCRIPTION:Anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums zeigt die Gipsformerei als älteste Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin erstmals eine umfassende Präsentation ihrer Bestände – als Eröffnungsausstellung in der am 13. Juli 2019 eröffnenden James-Simon-Galerie. Die weltweit größte noch existente Museumsformerei verfügt über ein mehrere Tausend Stücke umfassendes Konvolut historischer Gussformen und Modelle\, die auf Werke aller Epochen und Weltkulturen zurückgehen. Mit rund 200 Exponaten widmet sich die Ausstellung dem Thema der Lebend- und Naturabformung und verdeutlicht\, wie „nah“ der Gipsabguss dem Leben kommen kann. Anhand einer „Gipsspur“\, die sich über die gesamte Museumsinsel Berlin zieht\, werden die engen Verknüpfungen der Gipsformerei mit den Skulpturenbeständen der Staatlichen Museen zu Berlin erfahrbar. \nDas Abformen von Gegenständen in Gips oder anderen Gieß- und Abformmassen ist eine Kulturtechnik\, die zu den ältesten bildnerischen Mitteln der Menschheit gehört. Durch den Direktkontakt mit dem abgeformten Gegenstand gilt die Abformung als authentisch und wirklichkeitsnah. In der Kunst- und Bildhauereigeschichte Europas und Nordamerikas\, die sich vom Altertum bis in die Gegenwart an der Darstellung des „echten“ Lebens abgearbeitet hat\, ist das Abformen und Abgießen deshalb seit jeher ein beliebtes künstlerisches Verfahren. Der Allgegenwärtigkeit dieser Praxis zum Trotz wurden Skulpturen\, die qua Abformung entstanden sind\, jedoch traditionell mit einem Negativurteil versehen und bis in die Moderne hinein als Nicht-Kunst disqualifiziert. \nIn fünf thematischen Sektionen geht die Ausstellung der Idee nach\, dass die Abformung dem Leben (und dem Tod) buchstäblich am nächsten kommt. Sie macht die tragende Bedeutung der Abformung in der Geschichte der Bildhauerei deutlich und weicht Grenzlinien zwischen Kunst\, Nicht-Kunst\, Handwerk und Wissenschaft auf. Gezeigt werden alle Arten von Abgüssen\, aber auch Gemälde\, Bücher\, Druckgrafiken\, Fotografien und Videos. Von Tierabgüssen über Totenmasken von Geistesgrößen des 19. Jahrhunderts\, Körperteilmodelle aus der Künstlerausbildung und den sensiblen Sammlungsbestand von Menschenabgüssen aus kolonialen Kontexten wird der Bogen zu prominenten Werken von Donatello\, Auguste Rodin oder Marcel Duchamp geschlagen\, die (vermeintlich) mit Hilfe von Körperabformungen entstanden sind. \nDie Ausstellung erschließt den Bestand der Gipsformerei querschnittsartig und stellt ihm Objekte aus den anderen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin sowie herausragende Leihgaben u.a. aus dem Kunsthistorischen\nMuseum Wien\, dem Kunstmuseum Göteborg\, dem Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main oder den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gegenüber. Eine zentrale Rolle spielen zeitgenössische Werke von George Segal\, Donald Lokuta\, Allan McCollum\, Asta Gröting\, Teresa Margolles\, Liane Lang\, Pauline M’barek oder Maria Volokhova\, anhand derer die Emanzipation des Abgusses vom technischen Hilfsmittel zum eigenständigen Kunstwerk nachvollzogen werden kann. \nAnhand von Schwerlastregalen überführt „Nah am Leben“ die Werkstattsituation der Gipsformerei in den Ausstellungsraum. In einem Prologbereich informiert die Ausstellung über die Geschichte der Gipsformerei sowie die traditionellen\, bis zum heutigen Tag angewendeten Handwerkstechniken. In Form von ausgesuchten Interventionen durch die Dauerausstellungen der Museumsinsel Berlin wird gezeigt\, dass die Gipsformerei eine Art „3D-Archiv“ der Skulpturenbestände der Staatlichen Museen zu Berlin ist. Zugleich verweisen die Interventionen auf die Wurzeln der Gipsformerei\, die eng an die Gründung der Königlichen Museen gebunden ist. \nDie Gipsformerei\nAls weltweit größte\, noch heute aktive Kunstmanufaktur ihrer Art verfügt die Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin über ein mehrere Tausend Stücke umfassendes Konvolut von Formen\, Master- und Malmodellen. Seit 200 Jahren fertigt sie hochwertige Kunstrepliken aus lokalen\, überregionalen und internationalen Museen an. Zum Bestand gehören über 7.000 Abformungen von Originalkunstwerken aus nahezu allen Epochen und Weltkulturen\, die auf Wunsch gefertigt werden können. Unter ihnen befinden sich neben vielen Arbeiten unbekannter Meister Formen und Abgüsse von über 400 bekannten Künstler*innen aus der Antike bis zur Neuzeit. Eine besondere Bedeutung für die Gipsformerei haben die Arbeiten der klassizistischen Bildhauer Johann Gottfried Schadow\, Schöpfer der Quadriga auf dem Brandenburger Tor und Begründer der\nBerliner Bildhauerschule\, und seinem Schüler Christian Daniel Rauch\, erster Gründungsdirektor der Museumsinstitution. \nDie Gipsformerei\, 1819 durch König Friedrich Wilhelm III. als „Königlich Preußische Gipsgussanstalt“ gegründet\, gehört seit 1830 zu den Königlichen\, heute Staatlichen Museen zu Berlin. Damit ist sie deren älteste Institution. Ihre Gründung war nur eine von zahlreichen Initiativen des Staates Preußen zur Stärkung von Kunst\, Wissenschaft und Industrie. Da in der Zeit des Klassizismus die Nachfrage nach antiken Werken stark gestiegen war und Gipsabgüsse zu jener Zeit teuer aus Italien importiert werden mussten\, erhoffte der Staat sich mit der Herstellung von Abgüssen eine neue Einnahmequelle zu erschließen. Ihr erster Leiter war Christian Daniel Rauch\, der bedeutendste klassizistische Bildhauer in Preußen. In den ersten Jahrzenten war die Königlich Preußische Gipsgussanstalt noch Teil der Rauch‘schen Werkstatt und hatte keinen eigenständigen Produktionsort. Nach Umzügen in das Souterrain des Alten Museums und in das Königliche Gießhaus in der Münzstraße wurde 1891 der eigens für die Gipsformerei errichtete Neubau in der Charlottenburger Sophie-Charlotten-Straße bezogen. Hier befinden sich seitdem Formwerkstatt\, Malerateliers und die Lager für die historischen Formen und Modelle. \nDer Bestand der Gipsformerei wuchs parallel mit der Entwicklung der Berliner Museen. Jedes neue Sammlungsgebiet schlug sich über kurz oder lang in den Angebotslisten der Formerei nieder. Auch die Zusammenarbeit mit den Studiensammlungen der Akademie der Künste und mit Berliner Universitäten sowie Forschungsprojekten und -expeditionen der deutschen Archäologie\, insbesondere im 19. Jahrhundert\, führten zum Erwerb einmaliger Formen – darunter die Büste der Nofretete und Teile des Pergamon-Altars. \nDie Abgüsse werden originalgetreu in sorgfältiger Handarbeit und mit seit Jahrhunderten überlieferten Fertigungsmethoden hergestellt. Ca. 500 Originale sind verschollen\, zerstört oder nicht mehr im Originalzustand erhalten. Die Museumsrepliken bewahren den historischen Zustand zum Zeitpunkt der Abformung und können sich so vom heutigen Zustand der Originale\nunterscheiden. Sie stellen damit wichtige historische Quellen und Dokumentationsobjekte dar. Die meisten Museumsrepliken werden aus historischen Formen gefertigt\, die selbst Museumsobjekte sind und als solche gehandhabt sowie gepflegt werden. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/nah-am-leben-200-jahre-gipsformerei/
LOCATION:James-Simon-Galerie\, Bodestraße\, Berlin\, 10178\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
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SUMMARY:Bettina Pousttchi. In Recent Years
DESCRIPTION:Bettina Pousttchi arbeitet an der Schnittstelle von Skulptur\, Fotografie und Architektur. Ihre ortsspezifischen fotografischen Interventionen im Maßstab von Architektur bedecken oft ganze Häuserfassaden und nehmen Bezug auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Pousttchi reflektiert die Realitätswahrnehmung im digitalen Zeitalter und befragt das Verhältnis von Erinnerung und Geschichte aus transnationaler Perspektive. \nAuftakt ihrer Ausstellung in der Berlinischen Galerie ist eine Installation auf der Fassade\, die mit ihrem netzartigen Muster die gesamte Glasfront des Museums einnimmt. Darüber hinaus zeigt sie einen Überblick ihrer skulpturalen und fotografischen Werke\, darunter auch jüngst entstandene Arbeiten. Die Skulpturen aus mechanisch transformiertem Stadtmobiliar wie Fahrradständer\, Baumschutzbügel und Leitplanken verdeutlichen ihr Interesse an den Ordnungssystemen des öffentlichen Raumes. \nBettina Pousttchi wurde 1971 in Mainz geboren. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und absolvierte das Whitney Independent Study Program in New York. Große Bekanntheit erlangte sie durch ihre Fotoinstallation „Echo“ (2009/2010) an der Fassade der Temporären Kunsthalle Berlin sowie durch ihre umfangreiche weltumspannende Fotoserie „World Time Clock“ (2008–2016). Darin entwickelt die Künstlerin ein philosophisch hintergründiges Bild über Gleichzeitigkeit und einer von Zeit und Raum losgelösten globalisierten Wirklichkeit. Bettina Pousttchi lebt in Berlin. \nDie Ausstellung wurde im Rahmen der Berlin Art Week (11.9.–15.9.2019) am Mittwoch\, den 11.09.2019 eröffnet. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:comiXconnection im Museum Europäischer Kulturen
DESCRIPTION:comiXconnection verbindet – über Sprach- und Ländergrenzen hinweg. Die Ausstellung beleuchtet den Independent Comic in Serbien\, Kroatien\, Slowenien\, Bosnien & Herzegowina sowie Ungarn und Rumänien. Sie spürt den unterschiedlich entwickelten Comic-Szenen dieser Länder nach und setzt sie gestalterisch in Beziehung zueinander. Seit 2013 tourt die Schau mit Comics von mehr als 60 Künstler*innen durch das südöstliche Europa. Die 20. und zugleich letzte Station im MEK gewährt erstmals auch einen Blick hinter die Kulissen des Projekts und zeigt alles\, was im Laufe der Tournee hinzugekommen ist. Exemplarisch stellt sie zudem weitere Comic-Formate vor\, die längst Einzug in unseren Alltag gehalten haben. \nIndependent\, no school\, underground\, alternative umschreibt Comics\, die frei von absatzorientierten Zwängen entstehen\, im Gegensatz zum kommerziellen Mainstream-Comic. Sie sprechen ein Publikum an\, das nicht über die marktüblichen Strategien zu gewinnen ist. Daher steht neben den Künstler*innen und ihren Werken auch das vielseitige Netz\, das sie umgibt\, im Fokus der Ausstellung: Comic Clubs\, Kollektive\, NGOs\, Multiplikator*innen\, Festival- und Ausstellungsorganisator*innen\, die national und international den Kontakt und wechselseitigen Austausch der Künstler*innen\, vor allem aber den Weg zu den Leser*innen sichern. \nDas durchweg offene und partizipative Format der Ausstellung ließ im Laufe der Tour vielseitige Erweiterungen zu. So entstand eine Reihe von mehr als 20 Klappstuhl-Unikaten\, die Comic-Künstler*innen aus 6 Ländern mit unterschiedlichen Motiven und Geschichten gestalteten. Auf einer tischbreiten Endlos-Papierrolle ließen kreative Laien wie Profis ihren künstlerischen Ideen freien Lauf. Im ABeCeDarium ranken sich Geschichten und Illustrationen jeweils rund um einen Buchstaben. Die einzelnen Episoden der Ausstellungstournee zeichnet ein eigens von 7 Künstler*innen gestalteter Comic nach. \nDer Backstage-Bereich bietet streiflichtartig Einblick in das Making-of der Wanderausstellung: Wie entstand sie? Mit wem zusammen? In wie vielen Sprachen? Mit welchem bürokratischen Aufwand? Mit welcher Resonanz und welchen Perspektiven? \nAuf einer Fläche innerhalb der Ausstellung wechseln sich alle zwei Monate kleinere Sonderschauen ab. Sie stellen verschiedene Comic-Formate und weitere Text-Bild-Kombinationen vor\, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen: praktische Anleitungen für den Haushalt\, Lehr- und Schulbücher\, Kunst- und Museumsführer sowie Comic-Reportagen. Anschaulicher\, verständlicher und damit auch einprägsamer als herkömmliche Vermittlungsformate entsprechen sie offenbar einem veränderten Informationsbedürfnis\, das dem Medium Comic heute wie selbstverständlich den Weg in unseren Alltag ebnet.\nDie Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet. \nWeitere Informationen zum Projekt unter www.comixconnection.eu \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/comixconnection-im-museum-europaeischer-kulturen/
LOCATION:Museum Europäischer Kulturen\, Arnimallee 25\, Berlin-Dahlem\, 14195\, Deutschland
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SUMMARY:DAS VERBORGENE MUSEUM - Marianne Strobl
DESCRIPTION:Erstmalig in Berlin sind vom 19. September 2019 bis 8. März 2020 Fotografien der Industriefotografin Marianne Strobl zu sehen. DAS VERBORGENE MUSEUM zeigt 60 beeindruckende Schwarz-Weiß-Fotografien der ersten Industriefotografin der k.u.k. Monarchie. \nMarianne Strobl (1865-1917)\, die selbstbewusste Frau und Fotografin\, die nicht wie viele ihrer Berufskolleginnen als Portraitfotografin im Atelier ihr Geld verdienen wollte\, hat ein fotografisches Werk hinterlassen\, das für die Fotografiegeschichte ein Glücksfall darstellt. Sie war zwischen 1894 und 1917 auf Großbaustellen und in Industriebetrieben unterwegs und wird wohl nicht zu Unrecht als »erste Industriefotografin der k.u.k. Monarchie« bezeichnet. \nDie Jahrhundertwende war geprägt von Technik und Industrie\, vom Ausbau des Eisenbahnnetzes und der Errichtung von Fabriken\, vom Brückenbau\, Kanalanlagen und Eisenkonstruktionen. Das war für Marianne Strobl der Anstoß\, sich von Anfang an auf die Dokumentation derartiger großer Stadtbau- und Industrieanlagen zu spezialisieren. \nDas Fotografieren derartiger Großbaustellen bedeutete damals\, eine hochkomplizierte Technik zu beherrschen: nicht zuletzt unterwegs in unwegsamem Gelände den Umgang mit der großformatigen Holzkamera\, dem Stativ und den schweren Glasplatten zu handhaben und schließlich die langwierige\, vom Tageslicht abhängige Entwicklung der Glasplatten zu beherrschen. \nMit schwerer Kameraausrüstung stieg Marianne Strobl um 1900 für ihre Auftraggeber in die Kanalisation\, fotografierte mit ihrem Blitzlicht-Equipment und den großen Glasplatten auch die geologisch einmaligen Ötscherhöhlen in Niederösterreich und begleitete über Jahre die Errichtung des Gaswerks Wien-Leopoldau. Nicht zuletzt führte sie auch Regie über alle männlichen Mitarbeiter vor Ort. \nIhren ersten Großauftrag hat sie in einer Mappe unter dem Titel präsentiert: »Typen der Landfuhrwerke der Österr.-Ungar. Monarchie aus der Internationalen Ausstellung für Volksernährung\, Armeeverpflegung\, Rettungswesen und Verkehrsmittel\, Wien-Rotunde 1894«. Es sind 95 Albuminabzüge mit einem ausführlich erläuternden Begleitheft zu Nützlichkeit und Beschaffenheit der Fuhrwerke\, wie z.B. die Achsenaufhängung\, die Robustheit\, den Wendekreis sowie die Korb- und Holz-Aufsätze. Dafür interessierte sich besonders die Militärbehörde für den Fall einer Mobilmachung. \nStrobl hat in sachlicher\, brillant ausgeführter Technik das fortschrittliche Bauwesen in Wien um 1900 dokumentiert: seien es die Betonanlagen der Wiener Kanalisation\, die Stahlkonstruktionen der Gaswerke in Wien-Simmering und Leopoldau oder auch die Weinkellerei »Leibenfrost«. \nDie österreichische Fotografin Marianne Strobl (1865 -1917) wurde 2017 für das Photoinstitut Bonartes\, Wien\, wiederentdeckt und von der Kuratorin Ulrike Matzer in einer ersten Schau präsentiert. \nFür die Geschichte der frühen Industriefotografie bedeuten Leben und Schaffen dieser Fotografin eine Sensation. Anhand von 60 Schwarz-Weiß-Fotografien aus Österreichischen Sammlungen\, von Alben und Dokumenten in Vitrinen\, bietet die Ausstellung im Verborgenen Museum in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Photoinstitut Bonartes\, Wien\, die Gelegenheit\, die Fotopionierin aus der Zeit um 1900 auch außerhalb Wiens kennenzulernen. \nMarianne Strobl (1865 – 1917). Industriefotografin in Wien\n19.09.2019 – 08.03.2020\nÖffnungszeiten: Do & Fr 15 – 19 ; Sa & So 12 – 16\n(Geschlossen: 16.12.19 – 06.01.20) \nEröffnung: Mittwoch\, 18.09.2019\, 19 Uhr \n
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LOCATION:DAS VERBORGENE MUSEUM\, Schlüterstrasse 70\, Berlin\, 10625\, Deutschland
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SUMMARY:Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode
DESCRIPTION:Schnelllebigkeit charakterisiert den Modekonsum von heute. Große Ketten bringen alle zwei Wochen neue Kollektionen auf den Markt\, mit Gewinn: Im Durchschnitt kauft jede*r Deutsche pro Jahr 60 Kleidungsstücke – mehr als eines pro Woche. Doch viele davon werden erst gar nicht oder viel zu selten getragen\, bevor sie in der Altkleidersammlung landen. Die Sonderausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseite der Mode“\, konzipiert vom Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg\, wirft einen kritischen Blick auf die Folgen dieses Handelns für Produzent*innen und Umwelt und regt die Besucher*innen an\, sich engagiert mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Das Museum Europäischer Kulturen (MEK) ergänzt die Auseinandersetzung mit der Fast Fashion um Einblicke in die Berliner Slow Fashion Szene: Als Dreh- und Angelpunkt der internationalen fairen Modewelt entstehen in Berlin zahlreiche innovative Ideen\, wie Mode nachhaltig produziert und genutzt werden kann und gleichzeitig Spaß machen kann. \nNoch bevor Kleidungsstücke im Handel landen\, werden die größten „Modesünden“ begangen: Allein für ein T-Shirt aus Baumwolle werden 2700 Liter Wasser verbraucht\, welches nach chemischen Färbeprozessen nicht selten mit Giftstoffen belastet in Flüsse gelangt. Unter dauerhaften Umweltverschmutzungen und verseuchtem Grundwasser leiden die Menschen vor Ort in Ländern wie Bangladesch. Dort verdienen zumeist Frauen ihren Lebensunterhalt als Näherinnen in der Bekleidungsindustrie. Ihre Arbeitsbedingungen und ihr Lohn werden von immer mehr Konsument*innen als unfair eingestuft: Wie kann es sein\, dass ein T-Shirt weniger kostet als ein Cappuccino? Der Ausstellungsbereich „Fast Fashion“ erläutert\, wie die globale Fast Fashion-Industrie funktioniert und wie Produzent*innen und Konsument*innen zusammenhängen. \nDurch die Auseinandersetzung mit den Folgen der Fast Fashion für Mensch und Umwelt steigt das öffentliche Interesse an fairer Mode. Der Ausstellungsbereich „Slow Fashion“ bietet Einblicke in die Berliner Szene der fairen Mode. Mit „Neonyt“ findet in Berlin jedes Jahr die weltweit größte Messe für faire Mode statt. Designer*innen und kreative Köpfe setzen Trends und entwickeln innovative Ansätze und Materialien und entschleunigen den Kreislauf der Mode. Das MEK stellt Berliner Pionier*innen der fairen und nachhaltigen Mode vor. Sie erzählen\, was für sie faire und nachhaltige Mode ist – vom umweltschonenden Upcycling überfaire Produktionsbedingungen bis hin zu Kleidungsstücken aus zertifizierten Stoffen und Kleidertauschpartys. \nZur Ausstellung ist bereits ein umfangreicher „Magalog“ (ISBN 13978-3-923859-82-5) erschienen. Ein umfassendes Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm mit regelmäßigen Repair-Cafés und kreativen Workshops ergänzt die Ausstellung während ihrer gesamten Laufzeit. \n
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LOCATION:Museum Europäischer Kulturen\, Arnimallee 25\, Berlin-Dahlem\, 14195\, Deutschland
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SUMMARY:Kampf um Sichtbarkeit: Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919
DESCRIPTION:Kampf um Sichtbarkeit – Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919\nEine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin\, bis 8. März 2020. \nVor genau 100 Jahren konnten die ersten Frauen ihr reguläres Kunststudium an der Berliner Kunstakademie aufnehmen. Die Ausstellung „Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“ nimmt dies zum Anlass\, die Werke von Malerinnen und Bildhauerinnen in den Blick zu nehmen\, die es trotz aller Widrigkeiten in die Kunstöffentlichkeit geschafft und Eingang in die Sammlung der Nationalgalerie gefunden haben. \nDie Ausstellung und die begleitende wissenschaftliche Publikation widmen sich erstmals ausführlich allen vor 1919 entstanden Werken von Malerinnen und Bildhauerinnen und ist eine Revision der eigenen Sammlung unter dem wichtigem Aspekt heutiger Diskurse um Gleichberechtigung. \nEngagement in künstlerischen Vereinigungen\nGelang zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch einigen wenigen Frauen eine exzeptionelle Karriere innerhalb eines vorwiegend männlichen Kunstbetriebs\, so verschärften sich die Restriktionen für Künstlerinnen ab der Jahrhundertmitte. Der Zugang zu Kunstakademien\, Stipendiensystemen und wichtigen Auftragsarbeiten wurde ihnen verwehrt. In ihrem „Kampf um Sichtbarkeit“ engagierten sie sich in künstlerischen Vereinigungen\, erkämpften sich Ausstellungsmöglichkeiten und zunehmend auch die Aufmerksamkeit wichtiger Förderer sowie die damit verbundenen prestigeträchtigen Aufträge und Ankäufe. \nKampf um Sichtbarkeit: Künstlerinnen in der Ausstellung\nDie Ausstellung zeigt über 60 malerische und bildhauerische Werke von Künstlerinnen aus 140 Schaffensjahren\, die alle vor 1919 entstanden sind. Einige davon sind seit Jahrzehnten Bestandteil der Dauerausstellung wie die Gemälde von Caroline Bardua\, Elisabeth Jerichau-Baumann oder Sabine Lepsius. Andere werden nach langen Jahren im Depot erneut in der Alten Nationalgalerie zu sehen sein\, darunter Arbeiten der Porträt- und Historienmalerinnen Friederike O’Connell oder Paula Monjé. \nEin großer Teil wurde noch nie in den Räumen auf der Museumsinsel präsentiert. Zahlreiche einst erfolgreiche Künstlerinnen sind im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten\, wie die norwegische Bildhauerin Ambrosia Tønnesen\, die auch in den USA erfolgreiche Salonmalerin Vilma Parlaghy oder die russische Avantgarde-Pionierin Natalija Gončarova. In ihrer Vielfalt leisteten die Künstlerinnen einen wesentlichen Beitrag zum Kunstgeschehen ihrer Zeit. \nDie Restaurierung zahlreicher Werke wurde durch die großzügige Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ermöglicht. \nBildhinweis: Paula Modersohn-Becker\, Mädchen mit Blütenkranz im Haar\, um 1901 © Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie / 1962 erworben durch das Land Berlin / Jörg P. Anders \n
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SUMMARY:Ludwig Windstosser. Fotografie der Nachkriegsmoderne
DESCRIPTION:Mit rund 200 Aufnahmen zeigt das Berliner Museum für Fotografie die erste umfassende Einzelausstellung des Stuttgarter Fotografen Ludwig Windstosser (1921–1983). Durch seine Firmenporträts avancierte Windstosser zum führenden Industriefotografen der westdeutschen Nachkriegszeit und ist dennoch bis heute weitgehend unbekannt. Die Ausstellung ermöglicht einen erstmaligen Einblick in Leben und Werk des Fotografen. Die Arbeiten stammen aus der Sammlung der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin\, die den Nachlass Ludwig Windstossers bewahrt. \nIn den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war Windstosser Mitglied der Gruppe fotoform und beteiligte sich an den Ausstellungen und Buchprojekten der subjektiven fotografie. In Anknüpfung an die fotografi-schen Tendenzen der 1920er- und frühen 1930er-Jahre prägte vor allem fotoform die Bildsprache der fotokünstlerischen Nachkriegsavantgarde. \nSteile Perspektiven\, ungewöhnliche Bildausschnitte und starke Kontraste finden sich auch in den Werbeaufnahmen\, die Windstosser als Industriefotograf ab den frühen 1950er-Jahren für viele Firmen – vom Stahlbau über Pharmahersteller bis hin zur Textilbranche – realisierte. So porträtierte er das Bergbauunternehmen Ruhrkohle AG\, das für den Aufschwung der westdeutschen Wirtschaft eine maßgebliche Rolle spielte. In seinen Fotografien zeigt er den Produktionsablauf von den Schächten bis hin in die heimischen Öfen und entwickelt dabei ein Bild vom Bergbau\, das auch heute noch im kollektiven Gedächtnis präsent ist. \nAuch für seine zahlreichen Buchprojekte fing Windstosser den nachkriegsdeutschen Zeitgeist mit seiner Kamera ein. Die Bildbände führen das Lebensgefühl in Großstädten einerseits sowie ein breites Spektrum an Landschaftsaufnahmen andererseits vor Augen. Der 1972 erschienene Bildband „Berlin: teils teils“ ist ein Porträt West-Berlins\, in einer von Wiederaufbau und Fortschritt aber auch dem Wunsch nach Normalität und Sicherheit geprägten Zeit. Dieses Spannungsfeld zieht sich durch geschickte Gegenüberstellungen durch das gesamte Farbfotobuch. \nDie Karriere Ludwig Windstossers steht exemplarisch für das Wirken vieler Fotograf*innen in der Zeit des westdeutschen Wirtschaftswunders\, seine Arbeit ist andererseits einzigartig in der Vielseitigkeit ihrer Bildspra-che. \nDer zur Ausstellung im Kerber Verlag erscheinende Begleitband vertieft die drei Hauptaspekte im Schaffen Windstossers – künstlerische Fotografie\, Industriefotografie\, Stadt- und Landschaftsaufnahmen. \n
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LOCATION:Museum für Fotografie\, Jebensstraße 2\, Berlin\, 10623
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SUMMARY:Cevdet Erek. Bergama Stereo Musikwerke Bildender Künstler - Hamburger Bahnhof
DESCRIPTION:Cevdet Erek. Bergama Stereo Musikwerke Bildender Künstler im Hamburger Bahnhof: \nIn der Architekturinstallation mit Sound Bergama Stereo (2019) bezieht sich der in Istanbul lebende Künstler und Musiker Cevdet Erek auf die Gestalt\, die historische Funktion und die fortwährende Rezeptionsgeschichte des in Berlin befindlichen Pergamonaltars und kreiert eine Neuinterpretation dieses bedeutenden hellenistischen Bauwerks aus dem 2. vorchristlichen Jahrhundert. \nInterpretation des Pergamonaltars \nDer Künstler interpretiert den berühmten Gigantenfries des Altars\, dessen Fragmente Ende des 19. Jahrhunderts vom ursprünglichen Standort in der heutigen Westtürkei nach Berlin transportiert wurden\, in einer 34-Kanal-Komposition. Der Sound übernimmt hier die zentrale Rolle zur Schaffung einer Architektur\, die die Besucher*innen in ihrer Bewegung durch den Raum hörend erfassen. \nDie große Bedeutung\, die der hellenistischen Altaranlage in dem gerade gegründeten Deutschen Kaiserreich seit den 1880er-Jahren zukam\, ist eng verbunden mit der aufblühenden Entwicklung der Antikenrezeption in Wissenschaft und Kultur. Darüber hinaus spielte sie eine wichtige Rolle im kulturellen Wettstreit des Kaiserreichs mit anderen europäischen Großmächten. In Berlin wurde dem Altar 1901 ein eigenes Museum eröffnet\, das bis heute zu den bestbesuchten Museen der Stadt gehört. Das Pergamonmuseum wird derzeit renoviert\, sodass der Altar über mehrere Jahre nicht öffentlich zugänglich ist. \nVerknüpfung audiovisueller Aspekte mit Architektur \nBergama ist der türkische Name für das antike Pergamon sowie der heutigen Stadt und des Bezirks in der Provinz Izmir. Das Wort »stereos« bedeutete im Altgriechischen ursprünglich »fest«. Hier steht es unter anderem für die Methode der multi-direktionalen und perspektivischen Tonwiedergabe – analog zum natürlichen Hören. Stereoklang entsteht im Audioplayback und bei Verstärkersystemen von Liveperformances üblicherweise durch die symmetrische Anordnung von zwei Einzellautsprechern oder zwei Lautsprechergruppen. \nIn Bergama Stereo wird dieser audiovisuelle Aspekt mit der symmetrischen Architektur des Altars und seiner zwei Flügel verknüpft. Dabei bleiben die Proportionen des Pergamonaltars im verkleinerten Maßstab von knapp 1:2 erhalten. Der berühmte Gigantenfries des Altars wird in einer Multi-Kanal-Komposition interpretiert\, die den Raum beschallt. Der Sound übernimmt hier die zentrale Rolle zur Schaffung einer tönenden Architektur\, die die visuellen Elemente des originalen Altars ersetzt und in ein multi-dimensionales Narrativ übersetzt. \nAn die Stelle des Skulpturenfrieses tritt ein monumentaler Lautsprecherfries mit einer Komposition\, die sich aus verschiedenen Sounds und Klangquellen speist und über 34 separate Lautsprecherkanäle in den Raum projiziert wird. Analog zum nur fragmentarisch erhaltenen originalen Pergamonfries wechseln sich die Lautsprecher mit leeren Lautsprechergehäusen ab. Der neue akustische Fries interpretiert und transformiert die Darstellungen im Gigantenfries auf vielfältige Weise: Der Kampf der Olympischen Götter mit den sich gegen ihre Herrschaft auflehnenden Giganten des Untergrunds wird durch die vielkanaligen\, verräumlichten Sounds auf verschiedene heutige Kämpfe übertragbar und so in einem abstrakten Modus neu erfahrbar gemacht. Die ästhetische Bezugnahme auf die elektronische Musik- und Clubkultur der letzten Jahrzehnte in Berlin spielt dabei ebenso eine Rolle wie Klänge der traditionelle Basstrommel Davul und Tanzrhythmen der Region um Bergama. \n„Bergama Stereo“ in Berlin: Nachdem „Bergama Stereo“ während der Ruhrtriennale 2019 in Bochum erstmals präsentiert wurde\, ist das Werk nun im Rahmen der Reihe „Musikwerke Bildender Künstler“ in Berlin zu erleben. Wie schon in Bochum\, ist auch in Berlin ein im Ausstellungsraum stattfindendes Konzert- und Performanceprogramm integraler Bestandteil der Präsentation. Es greift Themen und strukturale Aspekte der Architektur auf. Musiker und Musikerinnen sind eingeladen\, sich mit den charakteristischen Merkmalen der Installation wie Symmetrie\, Balance\, Gegensatz und den inhaltlichen Aspekten des Werks wie Geschichte\, Ritual\, Macht\, Kampf\, Streit\, Vertreibung und Migration auseinanderzusetzen. In der ersten Performance am 29. November 2019 performt Cevdet Erek live einen Remix der 34 separaten Audio-Kanäle. Weitere Konzerte folgen ab Januar 2020. \nKurator*innen:\nIngrid Buschmann / Freunde Guter Musik Berlin e. V.\nGabriele Knapstein / Hamburger Bahnhof\, Nationalgalerie\nMatthias Osterwold / Ruhrtriennale \nReihe „Musikwerke Bildender Künstler“: Die Ausstellung findet zum 20-jährigen Jubiläum von „Musikwerke Bildender Künstler“ statt. Die Reihe ist ein Gemeinschaftsprojekt von Freunde Guter Musik Berlin e. V. und der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin. Seit 1999 wurden bereits musikalische Werke und Installationen von Hanne Darboven\, Yves Klein\, Hermann Nitsch\, Rodney Graham\, Stephen Prina\, Lawrence Weiner / Peter Gordon\, Käthe Kruse\, Carsten Nicolai\, Janet Cardiff & George Bures Miller\, Cory Arcangel\, Egill Sæbjörnsson & Marcia Moraes\, Ryoji Ikeda\, Susan Philipsz\, Saâdane Afif\, Christian Marclay\, Ari Benjamin Meyers und Jorinde Voigt im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin präsentiert. \nEine Koproduktion von Freunde Guter Musik Berlin e. V.\, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin\, Nationalgalerie\, Staatliche Museen zu Berlin\, und Ruhrtriennale 2018-2020. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes\, mit Unterstützung der SAHA Association. \nBild: Ausstellungsansicht: Cevdet Erek. Bergama Stereo. Musikwerke Bildender Künstler\, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin\, 2019\, © Cevdet Erek / Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie / Mathias Völzke \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/cevdet-erek-bergama-stereo-musikwerke-bildender-kuenstler-hamburger-bahnhof/
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SUMMARY:Mandela: The Official Exhibition\, Bikini\, bis 15. März
DESCRIPTION:Mandela: The Official Exhibition – Freiheit ist weder schwarz noch weiß: Die Nelson-Mandela-Ausstellung im Bikini-Haus Berlin ist noch bis zum 15. März zu sehen.  \nHeute\, am 11.2.\, jährt sich der Tag der Freilassung von Nelson Mandela zum 30. Mal! Dieses bewegende Datum möchten wir zum Anlass nehmen\, dir die beeindruckende Ausstellung Mandela: The Official Exhibition vorzustellen. \nMANDELA ist eine weltweit tourende Ausstellung über das Leben eines der bedeutendsten Freiheitskämpfer und Staatsmänner. Nelson Mandela lebte von 1918 bis 2013 und war ein führender südafrikanischer Aktivist und Politiker im Jahrzehnte andauernden Widerstand gegen die Apartheid. Ab 1944 hatte er sich im African National Congress (ANC) engagiert. Aufgrund seiner Aktivitäten gegen die Apartheidpolitik in seiner Heimat musste Mandela von 1963 bis 1990 insgesamt 27 Jahre als politischer Gefangener in Haft verbringen. \nVon 1994 bis 1999 war der erste schwarze Präsident seines Landes. Mandela gilt als herausragender Vertreter im Freiheitskampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit und war der wichtigste Wegbereiter des versöhnlichen Übergangs von der Apartheid zu einem gleichheitsorientierten\, demokratischen Staatswesen in Südafrika. 1993 erhielt er deshalb den Friedensnobelpreis. \nEnkelsohn Nelson Mandelas und Co-Produzent der Ausstellung ist Seine Königliche Hoheit Nkosi Zwelivelile Mandela (auch Chief Mandela genannt). Es handelt sich um eine einmalige Zusammenstellung bedeutender Exponate: Das interaktive Erlebnis zeigt bisher unbekanntes Film- und Fotomaterial und mehr als 150 historische Artefakte und persönliche Gegenstände\, die als Leihgaben der Mandela Familie und von Museen und\nArchiven aus der ganzen Welt zusammengetragen wurden. Zuvor war sie in der ersten Jahreshälfte erstmals in London zu sehen\, wo sie über 100.000 Menschen in ihren Bann zog und inspirierte. \nBei einer Pressekonferenz präsentierten Chief Mandela\, Co-Produzent Eric Eislund\, Hermjo Klein des deutschen Veranstalters A.C.T. sowie die Ausstellungsbotschafter Ivy Quainoo und Patrice Bouédibéla die Besonderheiten dieser Ausstellung. MANDELA: The Official Exhibition gibt\nnicht nur bewegende und noch nie gesehene Einblicke in das Leben und Schaffen Nelson Mandelas\, sondern beinhaltet auch zahlreiche Ansätze\, die aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreift und letztendlich die zentrale Frage stellt\, wie jeder Einzelne – inspiriert durch die Taten\nMandelas – zu einem besseren Zusammenleben in dieser Gesellschaft beitragen kann. \nChief Mandela erläuterte die Bedeutung der Ausstellung: „Es wäre dem Leben und Vermächtnis von Präsident Nelson Rolihlahla Mandela nicht würdig\, wenn dies nur eine weitere Ausstellung wäre\, die man besucht und vergisst\, bis die nächste kommt. Ganz im Gegenteil\, diese\nAusstellung ist ein Aufruf zum Handeln und zur Ehrung der Werte und der lebenslangen Mission eines Menschen\, der fast drei Jahrzehnte seines Lebens in Haft für Freiheit\, Gerechtigkeit\, Frieden und Wohlstand für alle opferte. Die Ausstellung ruft auf\, aktiv zu werden und zur Wiederbelebung der\ninternationalen Solidarität\, für die Berlin und dieser Teil der Welt einst bekannt waren.“ \nHermjo Klein\, Geschäftsführer A.C.T. Artist Agency GmbH\, über die Aktualität der Ausstellung:\n„Gerade in der heutigen Zeit\, die geprägt ist von Intoleranz\, Unmenschlichkeit\, Brutalität und Verachtung für Andersdenkende\, wäre ein Mensch wie Nelson Mandela wichtiger denn je. Vielleicht können wir diese Ausstellung dazu nutzen\, dass sich jeder Einzelne ein Beispiel nimmt wie man der wachsenden Verrohung unserer Gesellschaft intelligent und wirkungsvoll begegnen kann. Wir sollten die Gelegenheit nutzen\, von Nelson Mandela zu lernen.“ \nIvy Quainoo\, Sängerin und Ausstellungsbotschafterin\, über Mandelas Symbolkraft:\n„Für mich ist Nelson Mandela ein Symbol des Kampfes für Gerechtigkeit und die Gleichstellung aller. Er war damals zu Zeiten der Apartheid in Südafrika die zentrale Hoffnungsfigur einer Bevölkerungsgruppe\, die unterdrückt wurde und durch ihn endlich eine Stimme erhalten hat. Die\nAusstellung zeigt auf wirklich eindringliche Weise\, was er durchleben und erfahren musste\, um den politischen und gesellschaftlichen Umbruch hervorzurufen. Ein absolutes Vorbild – damals wie heute!“ \nPatrice Bouédibéla\, Moderator\, Entertainer\, Social Media Aktivist und Ausstellungsbotschafter\, über die Aktualität der Ausstellung:\n„Als überzeugter Demokrat sehe ich den Dialog und das individuelle Handeln eines jeden für eine gesunde Gesellschaft als zwingend notwendig. Frieden und Gerechtigkeit sind nur dann möglich\, wenn Bildung und Ressourcen gerecht zur Verfügung stehen\, Dinge\, die für mich auch für Mandela stehen. Madiba ist für mich Symbol dafür\, was wir als Menschen schaffen können. Es ist beeindruckend\, wie es ihm möglich war trotz seiner langen und ungerechten Haftstrafe sich weiterhin für das Schaffen einer geeinten Nation einzusetzen\, die auch einstige Gegner miteinbezieht. Es ist an der Zeit\, dass wir Menschen lernen\, dass wir das auch können. Und es ist an der Zeit\, sich zu erinnern\, vom Menschen Mandela zu lernen und sich inspirieren zu lassen.“ \nMANDELA: The Official Exhibition wurde in Zusammenarbeit mit dem Royal House of Mandela und dem Mvezo Development Trust zu Ehren seines 100. Geburtstages und seines fünften Todestages erstellt. Neben London und Berlin wird die Ausstellung auf weiteren Stationen in der ganzen Welt zu\nsehen sein\, bevor sie dann dauerhaft in Mvezo\, Mandelas Geburtsort\, installiert wird.\nEin Teil der Ausstellungserlöse geht an den Mvezo Development Trust\, um wirtschaftliche Entwicklungsprogramme in der südafrikanischen Provinz Ostkap zu unterstützen. \nBis 15.03.20 ist die einmalige Ausstellung über Nelson Mandelas Leben im Bikini Berlin zu sehen. Kinder bis 5 Jahre erhalten in Begleitung eines Erwachsenen kostenfreien Eintritt. \nBild: Mandela – the Official Exhibition. © Jim Marks \n  \n
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SUMMARY:Caline Aoun: seeing is believing
DESCRIPTION:Ganz selbstverständlich nutzen wir Google Maps\, besuchen Dating-Plattformen oder speichern unsere Bilder in einer Cloud: Der Übergang vom analogen zum digitalen Zeitalter hat unsere persönlichen\, ökonomischen und politischen Beziehungen radikal verändert. Der globale Datenfluss prägt nicht nur unsere unmittelbare physische Umgebung\, sondern ganze Gesellschaftssysteme. Dennoch bleibt die Zirkulation und Verarbeitung dieser Daten für uns immateriell und abstrakt\, nicht verknüpfbar mit unserer eigenen Lebenswirklichkeit. \nAls „Artist of the Year“ der Deutschen Bank zeigt Caline Aoun in reduzierten Versuchsanordnungen\, wie sich Daten materiell manifestieren\, wie untrennbar reale und virtuelle Welt tatsächlich miteinander verbunden sind. Für Aoun gleicht die permanente Bilder- und Datenflut einem „Lärm“\, der unser gesamtes Leben dominiert. Anstatt diesen medialen Lärm weiter zu verstärken\, konzentriert sie ihn und gibt ihm eine materielle Dimension. Dies bezeichnet sie als einen Weg\, „neue Erfahrungen\, Formen von Stille\, Leerstellen“ zu erzeugen\, eine ästhetische Umgebung zu schaffen\, die es ermöglicht\, sonst kaum greifbare Zusammenhänge sinnlich zu erfassen und zu überdenken. \n1983 in Beirut geboren\, zählt Aoun zu einer Generation junger libanesischer Künstlerinnen und Künstler\, die nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs 1975 im Ausland ihre Ausbildung absolvieren und heute die Kunstszene im Nahen Osten entscheidend mitprägen. Obwohl Aoun sich mit Phänomenen der Digitalisierung und des Internets beschäftigt\, nutzt sie keine Hochleistungsrechner\, Smartphones oder VR-Brillen. Sie arbeitet häufig mit einfachen Inkjet-Druckern\, die sie nutzt\, bis das System kollabiert und „unfreiwillig“ zunehmend immer reduziertere Bilder hervorbringt. \nSo entstand auch die Wandarbeit Contemplating Dispersions aus farbig bedruckten DIN-A3+-Blättern. Eine fast teerschwarze Fläche splittert sich immer mehr in rot-violett schimmernde Farbfelder auf. Das Ornament zersetzt sich dann in schmaler werdende Balken aus Hellblau\, Türkis und Gelb. Doch während der Drucker versucht\, den Auftrag schwarz bedruckte Seiten zu produzieren\, zu erfüllen\, leert sich die Patrone nach und nach. Schließlich bedient sich das erschöpfte Gerät aller verfügbaren Farbreste\, und es bleibt nur noch Weiß\, übersät mit Schlieren und Spuren der leeren Druckerköpfe. Aouns Arbeiten bilden nicht ab\, sondern sind selbst das „handfeste“ Ergebnis eines vermeintlich „unsichtbaren“ Prozesses\, den uns die Künstlerin ganz unmittelbar vor Augen führt. Der Ausstellungstitel seeing is believing ist also ganz wörtlich gemeint. \nDas zeigen auch die vier reduzierten Brunnen von Infinite Energy\, Finite Time\, der zentralen Installation der Ausstellung. Aus jedem sprudelt eine Farbe\, die im CMYK-Farbmodell eingesetzt wird: Cyan\, Magenta\, Yellow und Schwarz. Die Brunnen sind durch ein System durchsichtiger Schläuche miteinander verbunden und tauschen sich in kaum wahrnehmbarem Tempo aus. Zu Beginn der Ausstellung sprudeln noch reine Farben aus den Düsen\, im Laufe der Zeit zerfließen sie aber zu einer trüben Brühe\, die gerinnt\, die Düsen verklebt und schließlich ganz eintrocknet und den Kreislauf unterbricht. Hier geht es um extremen Mangel und exzessiven Überfluss\, Zirkulation und Anstauung. \n„Meine Werke mögen ziemlich abstrakt sein“\, sagt Aoun\, „doch zugleich ähneln sie etwas sehr Realem.“ Ihre Ausstellung erzählt vom Zusammenbruch\, von der Überforderung von Systemen. Sie hat dabei eine klare Botschaft: dass der Lärm aufhören muss\, dass wir Raum für Kontemplation brauchen\, um neue Systeme und zu uns selbst zu finden. \nDie Ausstellung im PalaisPopulaire ist die erste große Einzelpräsentation der libanesischen Künstlerin in Deutschland. \n
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SUMMARY:Caline Aoun: seeing is believing\, Palais Populaire
DESCRIPTION:Caline Aoun: „seeing is believing“ bis 2.3.2020 im Palais Populaire. Ganz selbstverständlich nutzen wir Google Maps\, besuchen Dating-Plattformen oder speichern unsere Bilder in einer Cloud: Der Übergang vom analogen zum digitalen Zeitalter hat unsere persönlichen\, ökonomischen und politischen Beziehungen radikal verändert. Der globale Datenfluss prägt nicht nur unsere unmittelbare physische Umgebung\, sondern ganze Gesellschaftssysteme. Dennoch bleibt die Zirkulation und Verarbeitung dieser Daten für uns immateriell und abstrakt\, nicht verknüpfbar mit unserer eigenen Lebenswirklichkeit.\n\nAls „Artist of the Year“ der Deutschen Bank zeigt Caline Aoun in reduzierten Versuchsanordnungen\, wie sich Daten materiell manifestieren\, wie untrennbar reale und virtuelle Welt tatsächlich miteinander verbunden sind. Für Aoun gleicht die permanente Bilder- und Datenflut einem „Lärm“\, der unser gesamtes Leben dominiert. Anstatt diesen medialen Lärm weiter zu verstärken\, konzentriert sie ihn und gibt ihm eine materielle Dimension. Dies bezeichnet sie als einen Weg\, „neue Erfahrungen\, Formen von Stille\, Leerstellen“ zu erzeugen\, eine ästhetische Umgebung zu schaffen\, die es ermöglicht\, sonst kaum greifbare Zusammenhänge sinnlich zu erfassen und zu überdenken.\n\n1983 in Beirut geboren\, zählt Caline Aoun zu einer Generation junger libanesischer Künstlerinnen und Künstler\, die nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs 1975 im Ausland ihre Ausbildung absolvieren und heute die Kunstszene im Nahen Osten entscheidend mitprägen. Obwohl Aoun sich mit Phänomenen der Digitalisierung und des Internets beschäftigt\, nutzt sie keine Hochleistungsrechner\, Smartphones oder VR-Brillen. Sie arbeitet häufig mit einfachen Inkjet-Druckern\, die sie nutzt\, bis das System kollabiert und „unfreiwillig“ zunehmend immer reduziertere Bilder hervorbringt.\n\nSo entstand auch die Wandarbeit Contemplating Dispersions aus farbig bedruckten DIN-A3+-Blättern. Eine fast teerschwarze Fläche splittert sich immer mehr in rot-violett schimmernde Farbfelder auf. Das Ornament zersetzt sich dann in schmaler werdende Balken aus Hellblau\, Türkis und Gelb. Doch während der Drucker versucht\, den Auftrag schwarz bedruckte Seiten zu produzieren\, zu erfüllen\, leert sich die Patrone nach und nach. Schließlich bedient sich das erschöpfte Gerät aller verfügbaren Farbreste\, und es bleibt nur noch Weiß\, übersät mit Schlieren und Spuren der leeren Druckerköpfe.\nCaline Aouns Arbeiten bilden nicht ab\, sondern sind selbst das „handfeste“ Ergebnis eines vermeintlich „unsichtbaren“ Prozesses\, den uns die Künstlerin ganz unmittelbar vor Augen führt. Der Ausstellungstitel seeing is believing ist also ganz wörtlich gemeint.\n\nDas zeigen auch die vier reduzierten Brunnen von Infinite Energy\, Finite Time\, der zentralen Installation der Ausstellung. Aus jedem sprudelt eine Farbe\, die im CMYK-Farbmodell eingesetzt wird: Cyan\, Magenta\, Yellow und Schwarz. Die Brunnen sind durch ein System durchsichtiger Schläuche miteinander verbunden und tauschen sich in kaum wahrnehmbarem Tempo aus. Zu Beginn der Ausstellung sprudeln noch reine Farben aus den Düsen\, im Laufe der Zeit zerfließen sie aber zu einer trüben Brühe\, die gerinnt\, die Düsen verklebt und schließlich ganz eintrocknet und den Kreislauf unterbricht. Hier geht es um extremen Mangel und exzessiven Überfluss\, Zirkulation und Anstauung.\n\n„Meine Werke mögen ziemlich abstrakt sein“\, sagt Aoun\, „doch zugleich ähneln sie etwas sehr Realem.“ Ihre Ausstellung erzählt vom Zusammenbruch\, von der Überforderung von Systemen. Sie hat dabei eine klare Botschaft: dass der Lärm aufhören muss\, dass wir Raum für Kontemplation brauchen\, um neue Systeme und zu uns selbst zu finden.\n\nDie Ausstellung im PalaisPopulaire ist die erste große Einzelpräsentation der libanesischen Künstlerin in Deutschland.\n\nArtist of the Year – Aktuelle Positionen im Fokus:\nWie die Unternehmenssammlung ist auch „Artist of the Year“\, die Auszeichnung der Deutschen Bank\, ganz der Gegenwart verpﬂichtet. Es gilt neue\, spannende Positionen einem breiten Publikum bekannt zu machen. Auf Empfehlung des Deutsche Bank Global Art Advisory Council – mit den renommierten Kuratoren Victoria Noorthoorn\, Hou Hanru\, Udo Kittelmann und dem 2019 verstorbenen Okwui Enwezor – ehrt die Bank vielversprechende internationale Künstlerinnen und Künstler\, die bereits ein künstlerisch wie auch gesellschaftlich relevantes Werk geschaffen haben. Wichtig ist\, dass die beiden Schwerpunkte der Sammlung Deutsche Bank einbezogen sind: Arbeiten auf Papier oder Fotografie. Daneben gibt es im Haus immer ein umfangreiches Vaeranstaltungsprogramm.\n\nNach Wangechi Mutu (Kenia/ USA)\, Yto Barrada (Frankreich / Marokko)\, Roman Ondák (Slowakei)\, Imran Qureshi (Pakistan)\, Victor Man (Rumänien)\, Koki Tanka (Japan)\, Basim Magdy (Ägypten) und Kemang Wa Lehulere (Südafrika) ist nun Caline Aoun (Libanon) „Artist of the Year“ der Deutschen Bank. Im Unterschied zu vielen anderen Auszeichnungen ist „Artist of the Year“ nicht mit einem Geldpreis dotiert\, sondern steht für die Philosophie der Deutschen Bank\, über eine ﬁnanzielle Förderung hinaus seit 40 Jahren weltweit Zugang zu aktueller Gegenwartskunst zu ermöglichen – sei dies durch ihre Kunstsammlung\, durch Ausstellungen oder Kooperationen. Höhepunkt ist die Einzelausstellung des „Künstlers des Jahres“ in Berlin\, früher in der Deutsche Bank KunstHalle\, heute im PalaisPopulaire\, die anschließend an weiteren internationalen Standorten präsentiert wird. Zur Ausstellung erscheinen ein ausführlicher Katalog und eine exklusive Edition der Künstlerin oder des Künstlers. Zudem wird eine Auswahl von Arbeiten für die Sammlung Deutsche Bank erworben.\n
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SUMMARY:Wolfgang Werner zeigt Paula Modersohn-Becker bis 22. Februar 2020
DESCRIPTION:Paula Modersohn-Becker (1876–1907) Gemälde\, großformatige Zeichnungen\, Kompositionsstudien\n\nVor 100 Jahren eröffnete der Berliner Kunsthändler I. B. Neumann\, Firmengründer des heutigen Kunsthandels Wolfgang Werner\, in seinen Räumen am Kurfürstendamm 232 eine Paula Modersohn-Becker-Gedächtnisausstellung\, zu der er in seinem Katalog schreibt: »Ich sah (…) Bilder von Paula Modersohn-Becker. Diese Werke\, die mich vor Schönheit und Größe rührten\, will ich nun meinen Freunden einige Wochen in meinen Räumen zeigen.«\n\nZum hundertsten Jahrestag der Berliner Gedächtnisausstellung zeigt der Kunsthandel Wolfgang Werner eine umfassende Ausstellung Paula Modersohn-Beckers mit zum Teil erstmals seit Jahrzehnten wieder öffentlich zu sehenden Werken: großformatigen Kohlezeichnungen von 1898/99\, Figurenbildern der Worpsweder Jahre und Stilleben aus der Zeit ihres letzten Parisaufenthaltes 1906/07. Einige Kompositionszeichnungen\, in denen Modersohn-Becker den geplanten Bildaufbau der bei uns gezeigten Gemälde skizziert\, geben einen Einblick in ihren Werkprozess.\n\nDie 1876 in Dresden geborene Künstlerin besucht 1896-98 die Zeichen- und Malschule des Vereins der Berliner Künstlerinnen\, bevor sie nach Worpswede übersiedelt. Entscheidend für ihre künstlerische Entwicklung sind die vier Parisaufenthalte von 1900\, 1903\, 1905 und 1906/07. In der Kunstmetropole wird sie durch Cézanne\, van Gogh und Gauguin angeregt und entwickelt ihre eigene Bildsprache der radikalen Formvereinfachung. »Der große Stil der Form verlangt auch einen großen Stil der Farbe«\, notiert Paula Modersohn-Becker 1906 in ihr Tagebuch.\nMit ihrem Werk wird sie zur Wegbereiterin der Moderne in Deutschland und gehört zu den prägenden Gestalten der europäischen Kunstgeschichte um 1900.\n\nAusstellung in Berlin: 16. November 2019 – 22. Februar 2020\n\nKunsthandel Wolfgang Werner: 1920 gründete der Berliner Kunsthändler I.B. Neumann als erste seiner Filialen das Graphische Kabinett in Bremen\, Fedelhören 11. 1922 wurde es von Lina Voigt – der Schwester R.A. Schröders und Cousine A.W. Heymels – übernommen. 1925 trat ihr Sohn Peter in die Firma ein und verlegte die Galerie in das Haus Rembertistraße 1A. ab 1950 – nach dem Tod Peter Voigts – leitete Ursula Voigt die Galerie. 1970 zum 50jährigen Jubiläum übergab Ursula Voigt die Firma an Wolfgang Werner. 1991 wurde eine Filiale in Berlin\, Fasanenstraße 72\, eröffnet \n\nAbbildung: Paula Modersohn-Becker „Kinder mit Laternen vor Haus“ (um 1901) © Paula Modersohn-Becker und Kunsthandel Wolfgang Werner (Pressemailing)\n
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LOCATION:Kunsthandel Wolfgang Werner\, Fasanenstraße 72\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:„Wilhelm und Alexander von Humboldt“ im DHM
DESCRIPTION:Das Deutsche Historische Museum zeigt die erste große Ausstellung über Wilhelm und Alexander von Humboldt. Die Brüder stehen zum einen für Urteilskraft\, diplomatisches Geschick und wissenschaftliche Neugier\, ihre Biografien zeigen aber auch\, wie sehr sie von den Gegensätzen und Ambivalenzen ihrer Zeit geprägt worden sind. \n„Wilhelm und Alexander von Humboldt“ – zwei Brüder\, eine Ausstellung \nAusgehend von den sehr unterschiedlichen Lebenswegen der Brüder Humboldt ordnet die Ausstellung ihr Denken und Wirken in das ausgehende 18. und beginnende 19. Jahrhundert ein. Auf 1.000 qm werden 350 zentrale Objekte gezeigt: darunter Leihgaben aus den Vatikanischen Sammlungen\, dem Louvre\, dem British Museum und Windsor Castle. \nDie Kuratoren Bénédicte Savoy und David Blankenstein nutzen eine transnationale Perspektive\, um die gesellschaftlichen\, politischen und wissenschaftlichen Verhandlungs- und Gestaltungsräume\, die sich den Brüdern Humboldt und ihrer Generation eröffneten\, aufzuzeigen. \nProf. Dr. Raphael Gross\, Präsident des Deutschen Historischen Museums: «Die Brüder Humboldt stehen für „Bildung“ und „Wissenschaft“. Beide Bilder sind im Positiven wie im Negativen stark mit der deutschen Geschichte verbunden. Heute scheint es manchmal so\, als wolle man die historische Reflexion auf das Leben und Werk der beiden hinter der Bewunderung zurücktreten lassen. Sie stehen dann für eine deutsche natur- und geisteswissenschaftliche Meisterleistung\, die irgendwie noch unberührt von den Linien zu sein scheint\, die in die Abgründe des 20. Jahrhunderts führen. Die Leistung der Brüder Humboldt historisch-kritisch in den Blick zu nehmen\, kann dagegen einen neuen Zugang zur Dialektik der Aufklärung eröffnen.» \nDie Kuratoren Prof. Dr. Bénédicte Savoy und David Blankenstein: «Vor etwa 20 Jahren sind die Brüder Humboldt überhaupt erst wieder in das Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Heute scheinen sie wie die neu gefundenen Helden der Bundesrepublik\, Vordenker unserer Gegenwart\, Verkörperung vieler Ideale\, wahre Mythen. Verstehen können wir sie jedoch nur in ihrer Zeit – als Europäer\, als Zeugen der Aneignung der Welt\, als Akteure politischer\, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Reibungsprozesse\, die neben Licht auch viel Schatten warfen. Wir möchten mit der Ausstellung an die Substanz gehen\, das heißt auch\, den zusammengetragenen Objekten Geschichten zu entlocken\, wie sie noch nicht erzählt wurden.» \nErzählen in Objekten \nIm Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit den Brüdern Humboldt stehen Originalobjekte aus ganz Europa – darunter zahlreiche Gemälde\, Zeichnungen\, Skulpturen\, Tagebücher\, Briefe\, Landkarten\, Sammlungs- und Forschungsgegenstände\, Mobiliar und Messinstrumente\, die erstmals gezeigt werden. Sie eröffnen unerwartete interdisziplinäre und transnationale Bezüge: So veranschaulicht ein antikes Marmorkrokodil in der Gegenüberstellung mit Alexanders anatomischer Zeichnung eines sezierten Krokodils die Prozesse von Wissensaneignung\, Kunsterfahrung und Weltbetrachtung. Ein Cacolet genannter Reitsattel\, der Wilhelm auf seiner Reise durch das Baskenland und die Pyrenäen als Transportmittel diente\, zeugt von der neugewonnenen Mobilität seiner Generation. Ein monumentaler Pferdekopf der von den napoleonischen Truppen geraubten Quadriga des Brandenburger Tors\, in dessen Raub und Restitution Alexander involviert war\, verdeutlicht exemplarisch die politischen Schlachtfelder Europas zu Beginn des 19. Jahrhunderts. \nMatrix Europa \nAnhand der jüngeren Forschung setzt die Ausstellung in sieben thematischen Sektionen das Handeln der Brüder miteinander in Beziehung. Ausgehend von der gemeinsamen Berliner Kindheit und Jugend blickt sie auf ihre vielgestaltigen wissenschaftlichen und politischen Karrieren: Aufgewachsen unter dem Eindruck von Aufklärung und Französischer Revolution und geprägt durch moderne pädagogische Konzepte und neue gesellschaftliche Netzwerke strebten beide nach geistigen und räumlichen Grenzüberschreitungen in Natur- und Sprachwissenschaften\, Politik und Diplomatie. Beide sahen sich dabei einer Grundidee von Globalität verpflichtet\, die gleichwohl fest im Koordinatensystem Europa verankert blieb. Das neuformulierte Verhältnis von Denken\, Raum und Fortschritt offenbarte sich im Beforschen von Landschaften\, Menschen und Kulturen\, die sie zum Gegenstand ihrer Beobachtungen machten: Bewegungen\, die erst unter den Bedingungen des europäischen Kolonialismus möglich wurden und nach heutigen Maßstäben fragwürdige Praktiken aufwiesen. \nZuletzt blickt die Ausstellung erneut nach Berlin\, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit der neugegründeten Universität\, der Sternwarte und dem Alten Museum nach Ideen der Humboldts zu den großen europäischen Metropolen aufschloss und das Sammeln außereuropäischer Artefakte als politisches Projekt der adligen und bürgerlichen Eliten etablierte – eine wissenschaftliche Praxis\, deren Folgen wir in der Gegenwart diskutieren. \nDie Ausstellung ist inklusiv und barrierefrei. Inklusive Kommunikations-Stationen\, die jeweils mindestens zwei Sinne ansprechen\, sind neben einem taktilen Bodenleitsystem\, Gebärdensprachvideos\, Ausstellungstexten in Braille\, kontrastreicher Großschrift und Leichter Sprache Teil der Ausstellungsgestaltung. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in deutscher Sprache (296 Seiten\, 150 Abbildungen\, 35 €). Ein hochkarätig besetztes Begleitprogramm vertieft und erweitert die Themen der Ausstellung (Anmeldung erforderlich). \nBildrecht: Deutsches Historisches Museum \n
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SUMMARY:THINK SMALL! in der Stella A.
DESCRIPTION:THINK SMALL! noch bis 29.02.2020 in der Galerie Stella A. zu sehen. \nGezeigt werden Arbeiten von Milena Aguilar\, Roland Albrecht\, Fritz Balthaus\, Michael Behn\, Joseph Beuys\, Eddie Bonesire\, Henning Brandis\, George Brecht\, Marcel Duchamp\, Edel Exel\, Robert Filliou\, Nataly Hocke\, Ralf Jurszo\, Alison Knowles\, Katharina Kohl\, Jürgen Liefmann\, Christoph Mauler\, Marc Pätzold\, Dieter Roth\, Christian Schiebe\, Tomas Schmit\, Peter Scior\, Andreas Seltzer\, Peter Torp\, Nanaé Suzuki\, Wols u.a. \nSeit zwanzig Jahren präsentiert Stella A. in rund 100 Ausstellungen ein Programm\, das sich auch unter dem Titel „Think small!“ zusammenfassen ließe. Der Titel bezieht sich auf George Brecht’s Beitrag zu der Ausstellung „Mein Kölner Dom“ von 1980 (siehe Abbildung). \nDie Aufforderung „Think small!“ betrifft nicht nur das Format der Werke\, sondern meint auch eine Haltung\, die ein „langsamer – kleiner – weniger“ anstrebt. Beharrlich wiederholend zeigt die Galerie Werke\, die mit geringem Materialaufwand\, mit einfachen technischen Mitteln durchaus komplexe Fragen behandeln und die es den Betrachter/innen ermöglichen\, sich als Teil des kreativen Aktes wahrzunehmen. \nStella A. wurde 1999 gegründet und ist ein Ort für Kunst\, die den Betrachter als Teil des kreativen Aktes versteht\, für Kunstwerke\, die sich nicht nur an das Auge\, sondern auch an das Denken richten\, für Künstler und Werke\, die den Abstand zwischen Kunst und Leben nicht zu groß werden lassen. „Kunst ist\, was das Leben interessanter macht als Kunst.“ (Robert Filliou) In den vergangenen Jahren haben wir Gruppenausstellungen\, die an Themen orientiert waren wie „Nackte Erscheinung“\, „Void“ oder „Wohin jetzt?“ präsentiert und Ausstellungen\, die Künstlern gewidmet waren wie George Brecht\, Bud Powell\, Wols oder Cézanne und eine Reihe von Einzelausstellungen. Zu den meisten Ausstellungen erscheinen Editionen in kleiner Auflage. Außerdem bieten wir Editionen und Multiples von Künstlern wie Joseph Beuys\, George Brecht\, Robert Filliou\, Marcel Duchamp\, Dieter Roth u.a. an und einige ausgewählte Künstlerbücher\, antiquarische Bücher\, Ausstellungskataloge etc. \nGeöffnet: Mi. – Sa.: 14 – 19 Uhr\, außer im Januar\, wenn die Galerie geschlossen bleibt. \n
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SUMMARY:Navigating Berlin
DESCRIPTION:Die Karten neu gemischt:\nNAVIGATING BERLIN \nUnter dem Titel Navigating Berlin zeigt das CLB Berlin im Aufbau Haus am Moritzplatz eine sowohl künstlerisch wie kulturwissenschaftlich spannend angelegte Ausstellungsreihe rund um den Berliner Stadtplan in drei Kapiteln vom 30.11.2019 – 01.03.2020.\nEröffnet wird die interdisziplinäre Galerieveranstaltung mit einer Vernissage am Samstag\, den 30.11.2019 um 19:00 Uhr durch die Ausstellungskuratorin Lisa Gordon sowie den Projektleiter und Geschäftsführer des CLB Berlin\, Dr. Sven Sappelt. Zu den weiteren Gastgebern dieses Abends gehören neben Michael Müller\, passionierter Sammler von Berliner Stadtplänen und Leihgeber des vor Ort präsentierten Kartenmaterials\, auch der am Projekt beteiligte Künstler Olaf Kühnemann sowie das Künstlerkollektiv DISSS um Daisuke Ishida.\nDie Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa ist Förderer des Ausstellungsprojekts. \nWorum geht es beim Projekt?\nIn der Ausstellungsreihe Navigating Berlin erwartet die Besucher*innen eine bislang noch nie öffentlich gezeigte Privatsammlung von Michael Müller mit historischen Karten und Plänen der Stadt Berlin\, die vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen.\nPro Ausstellungskapitel wird in den folgenden gut drei Monaten eine Auswahl von über 90 Stadtplänen\, Büchern und Fotografien aus dieser Kollektion gezeigt. Dabei liegt der Fokus jeweils auf einem anderen Aspekt der kartografischen Darstellung\,\nsodass sich der Blick auf dieselbe Stadt immer wieder verändert – und zwar sowohl unter historischen als auch thematischen Gesichtspunkten.\nDarüber hinaus präsentieren zeitgenössische Künstler*innen neue Werke. Diese greifen einzelne Themen der Ausstellung auf und schaffen durch Kommentierung\, Perspektivwechsel und Ergänzung einen gegenwartsbezogenen Dialog mit dem Archiv. In den künstlerischen Positionen werden unter anderem Fragen nach der Navigation des Körpers und der Beziehung des Selbst zu seiner Umgebung gestellt. Nachgespürt wird hier aber auch den Formen der Verheimlichung und Auslassung im kartographischen Material. Es geht um Kognition und Macht.\nDas Ergebnis der künstlerischen und kulturwissenschaftlichen Reflexion ist ein vielschichtiger Ausstellungskosmos\, der unsere Vorstellung von Berlin gerade in ihren Brüchen und Ungleichzeitigkeiten vergegenwärtigt. \nDie Sammlung\nSeit fast 20 Jahren sammelt der gebürtige Berliner Michael Müller Karten von seiner Heimatstadt und ihrer Umgebung. Mittlerweile umfasst seine Kollektion annähernd 450 Stadtpläne\, Veduten und Atlanten\, die teils bis ins Jahr 1737 zurück datieren – hinzu kommen weitere 150 Exemplare\, die in digitalisierter Form vorliegen. Die archivierten Stadtpläne spiegeln geographische\, historische und politische Gegebenheiten ihrer jeweiligen Zeit. \nDie drei Kapitel der Ausstellungsreihe\nDie Kuratorin Lisa Gordon hat drei Ausstellungskapitel zusammengestellt. Jedes Kapitel fungiert eigenständig\, bietet verschiedene Perspektiven auf die Sammlung\nund verweist zugleich auf das übergeordnete Thema: die Geschichte der Darstellung der Stadt in Plänen und die Freilegung eines vielschichtigen und durchaus anderen Berlins aus seinen kartographischen Abbildungen. \nKapitel 1: Snapshots & Transitions\nEröffnung: 30.11.2019\, 19:00 Uhr\nÖffnungszeiten: 03.12.2019 – 05.01.2020\, Dienstag – Samstag\, 13:30 Uhr – 18:30 Uhr\nZu Beginn der Reihe erwartet die Besucher ein Einblick in die Geschichte Berlins und lässt sie in die bis heute rätselhafte und abenteuerliche Welt der Kartografie eintauchen. Dabei werden die Besucher auf eine kartografische Reise durch die Stadt geführt\, während ausgewählte Karten\, Ausstellungsstücke und Begleittexte die Entdeckungstour abrunden. Dieses Veranstaltungskapitel lädt dazu ein sich auf die Spuren verborgener Erzählungen zu begeben\, Bruchstücke der Stadtgeschichte zu entdecken und zu erleben\, wie sich die Spreemetropole im Laufe der Zeit verändert hat.\nMit Kunstwerken von Olaf Kühnemann und dem Künstlerkollektiv DISSS. \nOlaf Kühnemann\, Jahrgang 1972\, lebt und arbeitet in Berlin und Tel Aviv. Auf der Grundlage eines alten Familienfotos hat er für die Ausstellung eine Zeichnung als mentales Koordinatensystem zwischenmenschlicher Beziehungen beigesteuert.\nHingegen ist Berlin Sound Transition eine ortsspezifische Sound Installation\, bestehend aus 16 im Raum verteilten Audiokanälen. Verantwortet wird das Projekt vom Künstlerkollektiv DISSS. Es wird betreut von Daisuke Ishida und präsentiert neue Arbeiten von Jonathan Bruns\, Nico Daleman\, Yun-Chu Liang\, Oskar J. Mayböck\, Enrika Myskovskaja\, Samuel Perea-Díaz und Francis Sosta. \nKapitel 2: Design & Cognition\nEröffnung: 10.01.2020\, 19:00 Uhr\nÖffnungszeiten: 11.01.2020 – 02.02.2020\, Dienstag – Samstag\, 13:30 Uhr – 18:30 Uhr\nKarten sind von einem eigenen System aus Symbolen\, Maßstäben und Dimensionen geprägt\, mithilfe derer wir die Welt um uns herum interpretieren und ausdrücken können. Wie einfach aber ist der Austausch zwischen dem Entwickler der Karten und deren Benutzer? In dieser Ausstellung steht nicht die Funktion der Berliner Karten als solche im Vordergrund\, sondern sie werden als rhetorische Hilfsmittel und Navigationsinstrumente betrachtet. – Auf diese Weise\, soll das Potential der Karten als kreative Artefakte mit dialogischer Kraft betont werden. Die Besucher sind eingeladen\, in die faszinierende Welt der Legenden\, Maßstäbe\, Himmelsrichtungen\, Netzwerke\, Kartuschen und Vignetten einzutauchen.\nMit Kunstwerken von Elizabeth McTernan und Simon Faithfull: \nIm Mittelpunkt der Installation von Elizabeth McTernan steht eine Auseinandersetzung mit der Farbe “Berliner Blau”\, wie sie einerseits bei der Visualisierung von Ozeanen und andererseits beim Handel mit Farbstoffen eine Rolle spielt. Geboren wurde McTernan 1981 in New York\, seit einigen Jahren lebt sie in Berlin.\nSimon Faithfull\, geboren 1966\, lebt und arbeitet in Berlin und London. Seine Videoinstallation Orbital no.2: Berlin kreiert ein hypnotisches Bild aus drei kreisenden Bewegungen\, die durch Berlin führen: Fernsehturm ̶ S-Bahn-Ring ̶ Stadtautobahn. \nKapitel 3: Representation & Absence\nEröffnung: 07.02.2020\, 19:00 Uhr\nÖffnungszeiten: 08.02.2020 – 01.03.2020\, Dienstag – Samstag\, 13:30 Uhr – 18:30 Uhr \nDer abschließende Teil der Ausstellung deckt unterschiedliche politische Motivationen auf\, die die Herausgabe von Karten Berlins im Laufe der Zeit geprägt haben. Viele der kartografischen Beispiele gehen über eine Reduktion und Vereinfachung der Stadtdarstellung hinaus und weisen redaktionelle Ungenauigkeiten\, absichtliche Falschangaben\, künstlerische Übertreibungen und sogar fantastische Darstellungen auf! Neben bewussten und unbewussten Auslassungen spielen in diesem Teil der Ausstellung auch bestimmte demografische Merkmale eine Rolle\, die beim Entstehungsprozess der Karten außen vor gelassen wurden.\nMit Kunstwerken von Birgit Szepanski und Hadas Tapouchi. \nIn der gezeigten Arbeit von Dr. Birgit Szepanski wird auf einen Teppich aus gefundenen Kleidungsstücken ein Video mit Archivbildern von “Hausierern und Lumpensammlern” projiziert. Die Künstlerin lebt in Berlin. Hier setzt sie sich insbesondere mit dem urbanem Raum\, sowie dem Erzählen und Erinnern auseinander. \nEinen ganz anderen Ansatz verfolgt die 1981 in Israel geborene und an der Hamidrasha- Kunsthochschule ausgebildeten Künstlerin Hadas Tapouchi. Ihre zwei Videos reflektieren das Verhältnis von Körper und sozial konstruiertem Raum anhand von zwei Performances\, die auf einer öffentlichen Straße und im Gericht gefilmt werden. \nDer Leihgeber \nMichael Müller\, Jahrgang 1955\, sammelt seit fast 20 Jahren Berliner Stadtpläne. In Berlin-Wedding geboren\, hat er die Zeiten von Kaltem Krieg und Mauerbau\, das Inseldasein West-Berlins und die Wiedervereinigung aus West-Berliner Perspektive erlebt. In seiner Kindheit waren die Folgen der Kriegszerstörungen in Form von ausgedehnten Baulücken in der Stadt noch allgegenwärtig. Beruflich war der studierte Jurist Michael Müller für die Berliner Senatsverwaltung tätig\, seit 2019 lebt er im Ruhestand.\nMichael Müller versteht seine Stadtpläne als Kulturgut\, das es verdient\, allgemein zugänglich gemacht zu werden. Deshalb stellt er auch einen Teil davon auf seiner nicht-kommerziellen Webseite www.berliner-stadtplansammlung.de online. Sein Archiv dient unter anderem Studenten\, Wissenschaftlern\, Lehrern und Dozenten als wichtige Informationsquelle zur Berliner Stadtgeschichte. \nDie Projektverantwortlichen\nLisa Gordon\, Kuratorin des Projekts\, verfügt sowohl über einen museologischen als auch einen künstlerischen Background und verfolgt in ihren Projekten bevorzugt einen interdisziplinären\, kreativen Ansatz. Sie ist seit nunmehr 15 Jahren für verschiedene kulturelle Projekte tätig. Dabei sind es insbesondere Objekte aus\nPrivatsammlungen\, die sie durch Reorganisation und Interpretation zu neuem Leben zu erweckt. Ihr kuratorischer Stil ist geprägt von einem ‚close-reading‘ der Objekte\, durch welches den Besuchern eine Fülle von Erzählungen und Anekdoten aufgeschlossen wird. Darüber hinaus beschäftigt sich Lisa Gordon mit dem weiten Feld des städtischen Erbes\, zu welchem sie bereits diverse wissenschaftliche Arbeiten\, insbesondere anhand des Beispiels Berlin veröffentlicht hat.\nVerantwortlich für die Projektleitung seitens des CLB Berlin ist dessen Gründer Dr. Sven Sappelt. Neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit an Universitäten in Berlin\, Bochum und Konstanz arbeitete er seit 2000 freiberuflich als Kurator und Kulturmanager für internationale Kunst- und Kultureinrichtungen\, wie z.B. Künstlerhaus Wien\, Wiener Festwochen\, Villa Massimo Rom\, Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft\, Humboldt Forum Berlin Bundesinitiative „100 Jahre Bauhaus” oder „Deutschland Land der Ideen“. Er studierte Kulturwissenschaft und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und wurde in Philosophie promoviert. 2015 gründete er gemeinsam mit Sally Below und Prof. Martin Liebscher das CLB Berlin und 2019 gemeinsam mit Wibke Behrens und Dr. Janet Merkel das Institute for Cultural Governance. \nDer Veranstaltungsort \nDas CLB Berlin ist ein unabhängiger Projektraum für zeitgenössische Kunst\, Kulturwissenschaft und Urbanismus im Aufbau Haus am Moritzplatz in Berlin Kreuzberg. Es wurde im Sommer 2015 gegründet und bietet seitdem ein vielfältiges Programm mit Ausstellungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Buchvorstellungen\, Lesungen\, Vorträgen und Diskussionen. Die thematischen Schwerpunkte kreisen um die zentralen Begriffe der Kunst\, Wissenschaft und Stadt. Wobei ganz bewusst die Grenzen der Disziplinen überschritten werden und eher von einem offenen Netz von wechselseitigen Bezügen und Verflechtungen die Rede sein könnte\, das weitere Akteure\, die unsere Lebensräume prägen\, aus Kultur\, Wirtschaft und Politik\, mit einbezieht. \n
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SUMMARY:CLB: Navigating Berlin - dritter Teil
DESCRIPTION:Die Karten neu gemischt: im CLB „Navigating Berlin“. Unter dem Titel „Navigating Berlin“ zeigt das CLB Berlin im Aufbau Haus am Moritzplatz eine sowohl künstlerisch wie kulturwissenschaftlich spannend angelegte Ausstellungsreihe rund um den Berliner Stadtplan in drei Kapiteln\, bis 01.03.2020. \n  \nDie Karten neu gemischt: Navigating Berlin Unter dem Titel Navigating Berlin zeigt das CLB Berlin im Aufbau Haus am Moritzplatz eine sowohl künstlerisch wie kulturwissenschaftlich spannend angelegte Ausstellungsreihe rund um den Berliner Stadtplan in drei Kapiteln vom 30.11.2019 – 01.03.2020. \nVerantwortet wird Navigating Berlin durch die Ausstellungskuratorin Lisa Gordon sowie den Projektleiter und Geschäftsführer des CLB Berlin\, Dr. Sven Sappelt. Weitere zentrale Akteure sind neben Michael Müller\, passionierter Sammler von Berliner Stadtplänen und Leihgeber des vor Ort präsentierten Kartenmaterials\, auch der Künstler Olaf Kühnemann sowie das Künstlerkollektiv DISSS um Daisuke Ishida. Die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa ist Förderer des Ausstellungsprojekts. \nWorum geht es beim Projekt? In der Ausstellungsreihe Navigating Berlin erwartet die Besucher*innen eine bislang noch nie öffentlich gezeigte Privatsammlung von Michael Müller mit historischen Karten und Plänen der Stadt Berlin\, die vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen. Pro Ausstellungskapitel wird in den folgenden gut drei Monaten eine Auswahl von über 90 Stadtplänen\, Büchern und Fotografien aus dieser Kollektion gezeigt. Dabei liegt der Fokus jeweils auf einem anderen Aspekt der kartografischen Darstellung\, sodass sich der Blick auf dieselbe Stadt immer wieder verändert – und zwar sowohl unter historischen als auch thematischen Gesichtspunkten. \nDarüber hinaus präsentieren zeitgenössische Künstler*innen neue Werke. Diese greifen einzelne Themen der Ausstellung auf und schaffen durch Kommentierung\, Perspektivwechsel und Ergänzung einen gegenwartsbezogenen Dialog mit dem Archiv. In den künstlerischen Positionen werden unter anderem Fragen nach der Navigation des Körpers und der Beziehung des Selbst zu seiner Umgebung gestellt. Nachgespürt wird hier aber auch den Formen der Verheimlichung und Auslassung im kartographischen Material. Es geht um Kognition und Macht. Das Ergebnis der künstlerischen und kulturwissenschaftlichen Reflexion ist ein vielschichtiger Ausstellungskosmos\, der unsere Vorstellung von Berlin gerade in ihren Brüchen und Ungleichzeitigkeiten vergegenwärtigt. \nDie Sammlung \nSeit fast 20 Jahren sammelt der gebürtige Berliner Michael Müller Karten von seiner Heimatstadt und ihrer Umgebung. Mittlerweile umfasst seine Kollektion annähernd 450 Stadtpläne\, Veduten und Atlanten\, die teils bis ins Jahr 1737 zurück datieren – hinzu kommen weitere 150 Exemplare\, die in digitalisierter Form vorliegen. Die archivierten Stadtpläne spiegeln geographische\, historische und politische Gegebenheiten ihrer jeweiligen Zeit. \nDie drei Kapitel der Ausstellungsreihe \nDie Kuratorin Lisa Gordon hat drei Ausstellungskapitel zusammengestellt. Jedes Kapitel fungiert eigenständig\, bietet verschiedene Perspektiven auf die Sammlung und verweist zugleich auf das übergeordnete Thema: die Geschichte der Darstellung der Stadt in Plänen und die Freilegung eines vielschichtigen und durchaus anderen Berlins aus seinen kartographischen Abbildungen. \nWas bisher geschah: \nKapitel 1: Snapshots & Transitions \nZu Beginn der Reihe erwartet die Besucher ein Einblick in die Geschichte Berlins und lässt sie in die bis heute rätselhafte und abenteuerliche Welt der Kartografie eintauchen. Dabei werden die Besucher auf eine kartografische Reise durch die Stadt geführt\, während ausgewählte Karten\, Ausstellungsstücke und Begleittexte die Entdeckungstour abrunden. Dieses Veranstaltungskapitel lädt dazu ein sich auf die Spuren verborgener Erzählungen zu begeben\, Bruchstücke der Stadtgeschichte zu entdecken und zu erleben\, wie sich die Spreemetropole im Laufe der Zeit verändert hat. Mit Kunstwerken von Olaf Kühnemann und dem Künstlerkollektiv DISSS. \nOlaf Kühnemann\, Jahrgang 1972\, lebt und arbeitet in Berlin. Auf der Grundlage eines alten Familienfotos hat er für die Ausstellung eine Zeichnung mit dem Titel Grid References: a Memory Map als mentales Koordinatensystem zwischenmenschlicher Beziehungen beigesteuert. Hingegen ist Berlin Sound Transition eine ortsspezifische Sound Installation\, bestehend aus 16 im Raum verteilten Audiokanälen. Verantwortet wird das Projekt vom Künstlerkollektiv DISSS. Es wird betreut von Daisuke Ishida und präsentiert neue Arbeiten von Jonathan Bruns\, Nico Daleman\, Yun-Chu Liang\, Oskar J. Mayböck\, Enrika Myskovskaja\, Samuel Perea-Díaz und Francis Sosta. \nWas gerade läuft: \nKapitel 2: Design & Cognition \nÖffnungszeiten: 11.01.2020 – 02.02.2020\, Dienstag – Samstag\, 13:30 Uhr – 18:30 Uhr. \nKarten sind von einem eigenen System aus Symbolen\, Maßstäben und Dimensionen geprägt\, mithilfe derer wir die Welt um uns herum interpretieren und ausdrücken können. Wie einfach aber ist der Austausch zwischen dem Entwickler der Karten und deren Benutzer? In dieser Ausstellung steht nicht die Funktion der Berliner Karten als solche im Vordergrund\, sondern sie werden als rhetorische Hilfsmittel und Navigationsinstrumente betrachtet. – Auf diese Weise\, soll das Potential der Karten als kreative Artefakte mit dialogischer Kraft betont werden. Die Besucher sind eingeladen\, in die faszinierende Welt der Legenden\, Maßstäbe\, Himmelsrichtungen\, Netzwerke\, Kartuschen und Vignetten einzutauchen. \nMit Kunstwerken von Elizabeth McTernan und Simon Faithfull: Im Mittelpunkt der Installation von Elizabeth McTernan steht eine Auseinandersetzung mit der Farbe “Berliner Blau”\, wie sie einerseits bei der Visualisierung von Ozeanen und andererseits beim Handel mit Farbstoffen eine Rolle spielt. Geboren wurde McTernan 1981 in New York\, seit einigen Jahren lebt sie in Berlin. Simon Faithfull\, geboren 1966\, lebt und arbeitet in Berlin und London. Seine Videoinstallation Orbital no.2: Berlin kreiert ein hypnotisches Bild aus drei kreisenden Bewegungen\, die durch Berlin führen: Fernsehturm ̶ S-Bahn-Ring ̶ Stadtautobahn. \nDritter Teil ab 7. Februar: \nKapitel 3: Representation & Absence \nEröffnung: 07.02.2020\, 19:00 Uhr Öffnungszeiten: 08.02.2020 – 01.03.2020\, Dienstag – Samstag\, 13:30 Uhr – 18:30 Uhr \nDer abschließende Teil der Ausstellung deckt unterschiedliche politische Motivationen auf\, die die Herausgabe von Karten Berlins im Laufe der Zeit geprägt haben. Viele der kartografischen Beispiele gehen über eine Reduktion und Vereinfachung der Stadtdarstellung hinaus und weisen redaktionelle Ungenauigkeiten\, absichtliche Falschangaben\, künstlerische Übertreibungen und sogar fantastische Darstellungen auf! Neben bewussten und unbewussten Auslassungen spielen in diesem Teil der Ausstellung auch bestimmte demografische Merkmale eine Rolle\, die beim Entstehungsprozess der Karten außen vor gelassen wurden. \nMit Kunstwerken von Birgit Szepanski und Hadas Tapouchi. In der gezeigten Arbeit von Dr. Birgit Szepanski wird auf einen Teppich aus gefundenen Kleidungsstücken ein Video mit Archivbildern von “Hausierern und Lumpensammlern” projiziert. Die Künstlerin lebt in Berlin. Hier setzt sie sich insbesondere mit dem urbanem Raum\, sowie dem Erzählen und Erinnern auseinander. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt die 1981 in Israel geborene und an der Hamidrasha- Kunsthochschule ausgebildeten Künstlerin Hadas Tapouchi. Ihre zwei Videos reflektieren das Verhältnis von Körper und sozial konstruiertem Raum anhand von zwei Performances\, die auf einer öffentlichen Straße und im Gericht gefilmt werden. \nDer Leihgeber \nMichael Müller\, Jahrgang 1955\, sammelt seit fast 20 Jahren Berliner Stadtpläne. In Berlin-Wedding geboren\, hat er die Zeiten von Kaltem Krieg und Mauerbau\, das Inseldasein West-Berlins und die Wiedervereinigung aus West-Berliner Perspektive erlebt. In seiner Kindheit waren die Folgen der Kriegszerstörungen in Form von ausgedehnten Baulücken in der Stadt noch allgegenwärtig. Beruflich war der studierte Jurist Michael Müller für die Berliner Senatsverwaltung tätig\, seit 2019 lebt er im Ruhestand. Michael Müller versteht seine Stadtpläne als Kulturgut\, das es verdient\, allgemein zugänglich gemacht zu werden. Deshalb stellt er auch einen Teil davon auf seiner nicht-kommerziellen Webseite www.berliner-stadtplansammlung.de online. Sein Archiv dient unter anderem Studenten\, Wissenschaftlern\, Lehrern und Dozenten als wichtige Informationsquelle zur Berliner Stadtgeschichte. \nDie Projektverantwortlichen \nLisa Gordon\, Kuratorin des Projekts\, verfügt sowohl über einen museologischen als auch einen künstlerischen Background und verfolgt in ihren Projekten bevorzugt einen interdisziplinären\, kreativen Ansatz. Sie ist seit nunmehr 15 Jahren für verschiedene kulturelle Projekte tätig. Dabei sind es insbesondere Objekte aus Privatsammlungen\, die sie durch Reorganisation und Interpretation zu neuem Leben zu erweckt. Ihr kuratorischer Stil ist geprägt von einem ‚close-reading‘ der Objekte\, durch welches den Besuchern eine Fülle von Erzählungen und Anekdoten aufgeschlossen wird. Darüber hinaus beschäftigt sich Lisa Gordon mit dem weiten Feld des städtischen Erbes\, zu welchem sie bereits diverse wissenschaftliche Arbeiten\, insbesondere anhand des Beispiels Berlin veröffentlicht hat. \nVerantwortlich für die Projektleitung seitens des CLB Berlin ist dessen Gründer Dr. Sven Sappelt. Neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit an Universitäten in Berlin\, Bochum und Konstanz arbeitete er seit 2000 freiberuflich als Kurator und Kulturmanager für internationale Kunst- und Kultureinrichtungen\, wie z.B. Künstlerhaus Wien\, Wiener Festwochen\, Villa Massimo Rom\, Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft\, Humboldt Forum Berlin Bundesinitiative „100 Jahre Bauhaus” oder „Deutschland Land der Ideen“. Er studierte Kulturwissenschaft und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und wurde in Philosophie promoviert. 2015 gründete er gemeinsam mit Sally Below und Prof. Martin Liebscher das CLB Berlin und 2019 gemeinsam mit Wibke Behrens und Dr. Janet Merkel das Institute for Cultural Governance. \nDer Veranstaltungsort \nDas CLB Berlin ist ein unabhängiger Projektraum für zeitgenössische Kunst\, Kulturwissenschaft und Urbanismus im Aufbau Haus am Moritzplatz in Berlin Kreuzberg. Es wurde im Sommer 2015 gegründet und bietet seitdem ein vielfältiges Programm mit Ausstellungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Buchvorstellungen\, Lesungen\, Vorträgen und Diskussionen. Die thematischen Schwerpunkte kreisen um die zentralen Begriffe der Kunst\, Wissenschaft und Stadt. Wobei ganz bewusst die Grenzen der Disziplinen überschritten werden und eher von einem offenen Netz von wechselseitigen Bezügen und Verflechtungen die Rede sein könnte\, das weitere Akteure\, die unsere Lebensräume prägen\, aus Kultur\, Wirtschaft und Politik\, mit einbezieht. \nBildrecht: Berlin 1688\, Residentia Electoralis Brandenburgica\, Joh. Bernhard Schultz\, Schulz Nr. 21\, www.berliner-stadtplansammlung.de \n
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SUMMARY:Mal wieder was Farbiges ...! Michael Diller und sein Kreis
DESCRIPTION:4.12. – 20.12.2019 und 2.1. – 23.2.2020\nEröffnung am 3.12.2019\, 20 Uhr\nMal wieder was Farbiges …! Michael Diller und sein Kreis.\nMalerei\, Zeichnung\, Grafik\, Fotografie von Rolf Biebl\, Michael Diller\, Goran Djurovic\, Thomas Florschuetz\, Lutz Friedel\, Hartmut Hornung\, Walter Libuda\, Gerd Sonntag\, Anett Stuth\, Norbert Thiel\, Jürgen Wenzel u.a. \n
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LOCATION:Galerie Parterre Berlin\, Danziger Straße 101\, Haus 103\, Berlin\, 10405\, Deutschland
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SUMMARY:Beate Gütschow. "LS" und "S"
DESCRIPTION:Wie alle Arbeiten von Beate Gütschow thematisieren die acht Landschafts- und Architekturaufnahmen Wahrnehmungsfragen auf subtile und vielschichtige Art und Weise. Die Künstlerin bezieht sich auf historische Bild-Epochen\, die sie mit zeitgenössischen fotografischen Mitteln reflektiert: die Landschaftsmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts sowie die Architektur der Moderne und Postmoderne. Es wird also nicht das subjektive Verhältnis eines jeden zur Landschaft und Architektur angesprochen\, sondern die kulturellen Prägungen\, denen wir alle beim Betrachten von Bildern unterworfen sind. \n
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SUMMARY:Beate Gütschow Berlinische Galerie\, mit Talk
DESCRIPTION:Beate Gütschow: „LS“ und „S“ noch bis 30.3.20 in der Berlinischen Galerie. Am Donnerstag\, 26.3.20\, 18 Uhr\, findet ein Künstler*innengespräch statt. \nIn den 2007 und 2016 von der Berlinischen Galerie angekauften Arbeiten untersucht Beate Gütschow das Verhältnis zwischen der Wirklichkeit und deren Darstellung im fotografischen Bild. Seit 1999 sind dazu sieben Werkgruppen entstanden\, wozu die beiden ausgestellten Serien „LS“ (Landschaft) und „S“ (Stadt) gehören. Wie alle ihre Arbeiten thematisieren die acht Landschafts- und Architekturaufnahmen Wahrnehmungsfragen auf subtile und vielschichtige Art und Weise. Die Künstlerin bezieht sich auf historische Bild-Epochen\, die sie mit zeitgenössischen fotografischen Mitteln reflektiert: die Landschaftsmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts sowie die Architektur der Moderne und Postmoderne. Es wird nicht das subjektive Verhältnis eines jeden zur Landschaft und Architektur angesprochen\, sondern die kulturellen Prägungen\, denen wir alle beim Betrachten von Bildern unterworfen sind. \nDie Berlinische Galerie gehört zu den jüngsten Ausstellungshäusern der Stadt und ist ein interdisziplinäres Museum. Malerei\, Skulptur\, Installations- und Medienkunst\, Grafik\, Fotografie\, Architektur und die dokumentarischen Nachlässe von Künstler*innen gehören zu unseren Beständen. Zwischen den verschiedenen Kunstsparten entwickeln sich immer wieder spannende Dialoge. Berlin\, eine Stadt\, die niemals fertig ist – und auch ihre Kunst ist immer im Wandel begriffen\, vor allem\, wenn man die Zeit von 1870 bis heute betrachtet. Genau aus dieser Epoche stammen die Werke\, die wir als Landesmuseum sammeln\, bewahren\, erforschen und ausstellen. Moderne und zeitgenössische Kunst\, die in Berlin entstand – so lautet der Sammlungsauftrag. Die Berlinische Galerie hat ein unverwechselbares Profil. Sie sammelt\, bewahrt\, zeigt und erforscht moderne und zeitgenössische Kunst\, die in Berlin entstand. Bildende Kunst\, Grafik\, Fotografie und Architektur von 1870 bis heute sind in der interdisziplinären Sammlung vertreten. Die Berlinische Galerie ist ein Museum für alle Berliner*innen und Gäste der Stadt. Sie wurde 1975 als Verein von engagierten\, kunstinteressierten Bürger*innen gegründet und ist seit 1994 ein Museum des Landes Berlin. \nWir verstehen uns darum ausdrücklich als Bürger*innensammlung und legen allergrößten Wert darauf\, dass unsere Ausstellungen inspirierende Erlebnisse für alle Besucher*innen bieten\, egal mit welchen Voraussetzungen sie unser Haus besuchen. Für Sammlungspräsentation und Sonderausstellungen entwickeln wir individuelle\, umfassende Bildungsangebote. In der Berlinischen Galerie kann man nicht nur Kunst begegnen\, sondern miteinander ins Gespräch kommen. Das Museum als offener Ort des Sehens\, der Entdeckungen und der Kommunikation – das ist unser Ziel\, das wir mit unserem gesamten Team jeden Tag verfolgen. \nBeate Gütschow\, LS #15\, aus der Serie: LS\, 1999-2003\, 2002\, © VG Bild-Kunst\, Bonn 2019\nEintritt: 8 €\, ermäßigt 5 €\n(abweichende Preise bei Sonderausstellungen möglich)\nÖffnungszeiten: Mi–Mo 10–18 Uhr\, Di geschlossen \nTitel-Bild: Beate Gütschow\, S#14\, 2005\, © VG Bild-Kunst\, Bonn\, 2019 mit freundlicher Genehmigung der Berlinischen Galerie \n
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LOCATION:BERLINISCHE GALERIE\nMuseum für moderne Kunst\, Alte Jakobstraße 124-128\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:The Primordial Cities Initiative: Exhibition Opening
DESCRIPTION:Groß angelegte Migrationsströme\, verwaiste Küstenstädte: Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird der globale Meeresspiegel um 2\,5 Meter ansteigen – in den nächsten 300 Jahren um bis zu 15 Meter. Etwa 11 Prozent der Weltbevölkerung leben weniger als 10 Meter über dem aktuellen Meeresspiegel. Die Konsequenz: Menschen verlagern ihren Lebensraum ins Landesinnere. \nEin Team von Ingenieur*innen unter der Leitung des Künstlers und Experimentalphilosophen Jonathon Keats hat einen radikal neuen Ansatz für städtische Infrastrukturen entwickelt\, der auf den frühesten Lebensformen der Erde basiert. Sogenannte „Stromatolithen-Städte“ könnten gefährdete Metropolen als langfristigen Lebensraum sichern und den Ursachen für Treibhausgasemissionen entgegenwirken. Die Ausstellung im STATE Studio präsentiert die Resultate der Künstlerresidenz zusammen mit den Ergebnissen der Experimente des Fraunhofer IBP und lädt ein zum gemeinsamen Erdenken möglicher Zukünfte. \nEröffnungsprogramm: 12. Dezember\, 18:30 Uhr\n19:00 Grußwort Dorothee Höfter (Hauptabteilung Kommunikation. Fraunhofer-Gesellschaft) und Dr. Christian Rauch\, STATE Studio\n19:15 – 20:00 Gesprächsrunde „Wissenschaft trifft Kunst” mit Jonathon Keats (Artist-in-Lab)\, Prof. Dr. Gunnar Grün (Residency Institut Fraunhofer IBP) und Dr. Richard Hofmann (Museum für Naturkunde Berlin). Die Diskussion wird von Dr. Christian Rauch moderiert.\nAb 20:00 Empfang\, Musik und Flying Buffet \nÖffnungszeiten\n13 Dezember – 20 Dezember & 7 Januar – 29 Februar\,\nDie – Fr\, 12 – 19 Uhr\nSa 12 – 17 Uhr \nThe Primordial Cities Initiative ist Teil des Fraunhofer Residency Program „Artist in Lab“\, das den Austausch von Wissenskulturen in interdisziplinären Projekten fördert. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Kommunikationsabteilung der Fraunhofer-Zentrale\, dem Museum für Naturkunde Berlin\, dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik entwickelt und vom Fraunhofer-Netzwerk für Wissenschaft\, Kunst und Design unterstützt. \nWeitere Informationen unter:\nwww.state-studio.com\nwww.fraunhofer.de/events \n
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SUMMARY:Raffael in Berlin. Die Madonnen der Gemäldegalerie
DESCRIPTION:Anlässlich des Raffael-Jubiläums 2020 vereint die Gemäldegalerie in einer Kabinettausstellung fünf Madonnenbilder aus ihrem Bestand\, die durch Leihgaben der National Gallery in London und des Berliner Kupferstichkabinetts begleitet werden: Madonnentreffen in Berlin bis 26.04.2020 \nRaffael\nDer 500. Todestag am 6. April 2020 von Raffaello Sanzio da Urbino (* 6. April oder 28. März 1483 in Urbino\, † 6. April 1520 in Rom)\, einem der bedeutendsten Künstler der italienischen Renaissance\, bietet die Gelegenheit die fünf Madonnenbilder aus dem Bestand der Gemäldegalerie in einer Kabinettausstellung zu vereinen. Die sonst nicht zusammen ausgestellten Werke werden sich hier begegnen und in einen Dialog treten mit Leihgaben der National Gallery in London und des Berliner Kupferstichkabinetts. Dabei wird auch das Rundbild der Madonna Terranuova (um 1505) erstmalig zusammen mit Raffaels Zeichnung des Kopfes der Madonna Terranuova aus dem Kupferstichkabinett zu sehen sein. \nLondoner Ehrengast\nNeben den herausragenden Werken Raffaels aus Berlin ist ein Madonnen-Meisterwerk aus der National Gallery in London als Gast zu Besuch und bildet ein Highlight der Ausstellung: die Madonna mit den Nelken (1506-08). Sie verlässt England zum ersten Mal seit ihrem Museumsankauf. Raffael malte dieses Andachtsbild kurz bevor er Florenz nach Rom verließ und inspirierte sich dafür auch an der berühmten Komposition der „Madonna Benois“ von Leonardo da Vinci\, die sich heute in der Eremitage in Sankt Petersburg befindet. \nRaffael als Kult-Künstler\nDie Berliner Sonderpräsentation nimmt eine dezidiert sammlungsgeschichtliche Perspektive ein und führt uns jenen „jungen Raffael“ vor Augen\, der bei Gründung des ersten Museums in Berlin 1830 heiß begehrt war. Wir zeichnen die Ausstellungsgeschichte der Raffael-Madonnen nach vom Königlichen Museum Unter den Linden (heute: Altes Museum) über das Kaiser-Friedrich-Museum (heute: Bode-Museum) und die Nachkriegszeit in Dahlem bis heute. Nicht zuletzt rückt dabei auch die interessante Frage der Rahmung der Gemälde von Karl Friedrich Schinkel bis heute in den Fokus. Die Ausstellung wirft ein Schlaglicht auf die frühe Erwerbungspolitik der Gemäldegalerie im Spiegel europäischer Sammlungsgeschichte. Sie zeigt uns den Raffael\, den Preußen im 19. Jahrhundert aus ihm gemacht hat\, aber zugleich den zeitlosen Raffael\, als Schöpfer von Bildern vollkommener Schönheit und Harmonie. \nAbb.: Raffael in Berlin. Die Madonnen der Gemäldegalerie\, Ausstellungsansicht\, 2019\, © Staatliche Museen zu Berlin\, Gemäldegalerie / David von Becker \n
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LOCATION:Gemäldegalerie\n– Staatliche Museen zu Berlin –\, Matthäikirchplatz \, Berlin\, 10785
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SUMMARY:Ausstellung Lives in between II. sowie heute Aperitivo und Klavierkonzert
DESCRIPTION:Neben der Ausstellung Lives in between II. Scharoun – Camaro – Berlin gibt es heute Abend Aperitivo im Camaro Haus: Aziz Kortel „Von Bach bis Debussy – durch zwei Jahrhunderte auf dem Klavier“\, 18:00 Uhr – Unkostenbeitrag: 5\,- Euro für Konzert\, Snacks und Getränke (bitte freien Platz erfragen: 030 / 263 929 75). Aziz Kortel\, in Istanbul geboren\, erhielt am dortigen Konservatorium seine erste musikalische Ausbildung. Er setzte seine Studien an der Münchner Hochschule für Musik in den Fächern Dirigieren\, Klavier\, Liedgestaltung und Komposition fort. Nach Engagements als Studienleiter und Kapellmeister an den Theatern in\nKaiserslautern und Freiburg war er von 1985 bis 2017 Professor an der Hochschule für Musik in Freiburg. Er konzertiert als Pianist\, Dirigent und Kammermusiker in zahlreichen Städten des In- und Auslandes und gibt Gastkurse u.a. in Japan\, Korea und den USA.  \nAusstellung Lives in between II. Scharoun – Camaro – Berlin \nDie Ausstellung Lives in between II. thematisiert in ihrem interdisziplinären Ansatz Architektur\, Malerei und Tanz. Sie knüpft an die traditionsreiche sowie vielgestaltige kulturelle Wegeverbindung der Städte Berlin und Breslau/Wrocław an. Berlin und das polnische Wrocław pflegen eine engagierte Städtefreundschaft. Seit 2016 – Wrocław genoss den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt – verkehrt der so genannte Kulturzug in Direktfahrt zwischen den beiden Städten\, eine Vielzahl an wechselseitigen Kulturinitiativen stärkt die Beziehungen. \nIn den 1920er-Jahren gingen starke Impulse von der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau aus: Hier trafen sich u. a. befreundete Künstler*innen\, die enge Kontakte nach Berlin pflegten. Architekten wie Hans Scharoun trugen mit innovativen Bauten zum weltoffenen Erscheinungsbild der beiden Städte entscheidend bei. \nAlexander Camaro – geboren in Breslau – studierte an der Breslauer Akademie v. a. beim ehemaligen Brücke-Maler und Expressionisten Otto Mueller. Später wirkte der Künstler in Berlin und zählt heute zu den wichtigen Vertretern der deutschen Nachkriegsmoderne. Für die von Hans Scharoun gebaute Philharmonie und Staatsbibliothek am Kulturforum in Berlin entwarf und konzipierte Camaro die bekannten Glasbausteinwände (Ausführung: Susanne Riée und Renata Camaro). Über Videoprojektionen werden Scharouns Bauwerke aus Berlin und Wrocław übertragen. \nAls Ausgangspunkt für die Tanzimprovisationen dienen Camaros abstrakte Gemälde der 1960er- und 1980er-Jahre. Die reduzierten Formen und Linien bilden eigene\, architektonisch angelegte Bildräume. Sie kommunizieren mit der sie umgebende Raumarchitektur sowie den Architekturen der Berliner Philharmonie und Staatsbibliothek von Scharoun. \nDie gemeinnützige Alexander und Renata Camaro Stiftung pflegt das Werk von Alexander und Renata Camaro und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Zudem fördert die Stiftung zeitgenössische Kunst: Malerei\, Tanz\, Literatur\, Film und Musik sind die Kunstrichtungen\, die sich auf das vielseitige Schaffen von Alexander Camaro beziehen. Die künstlerische Unabhängigkeit war für Camaro eine existenzielle Notwendigkeit und gilt für alle Projekte der Stiftung. Renata Camaro\, geboren 1934 als Renate Gentner in Herrenberg bei Stuttgart\, war Alexander Camaros Meisterschülerin und spätere Ehefrau. 1954-56 war sie Studentin bei Prof. Elisabeth Kadow\, einer Bauhausschülerin\, in der künstlerischen Abteilung der Textilingenieurschule in Krefeld\, bevor sie 1959 bei Camaro Malerei studierte. Neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit war Renata Camaro als Muse und Assistentin an der Entstehung des Spätwerks von Alexander Camaro beteiligt. Nach Camaros Tod im Jahre 2001 widmete sie sich dem Zusammenhalt des Werkes und der Gründung der Alexander und Renata Camaro Stiftung\, was sie mit Unterstützung ihres Bruders Theodor Gentner kurz vor ihrem Tode im Jahre 2009 realisieren konnte. Das Stiftungshaus in der Potsdamer Straße 98A\, das die Alexander und Renata Camaro Stiftung 2009 erwarb und renovierte\, ist ein historischer Ort. Es wurde 1893 gebaut. Auftraggeber waren der Verein Berliner Künstlerinnen (VdBK1867) und das Viktoria-Lyceum\, das für die akademische Weiterbildung von Frauen gegründet wurde. Hier lehrte Käthe Kollwitz und studierte Paula Modersohn-Becker. Nach dem Umzug der Künstlerinnenakademie 1911 wechselten die Bewohner sich ab: Klavierbauer\, Rüstungsunternehmer\, Anthroposophen\, Buchverleger. Mit der Alexander und Renata Camaro Stiftung öffnet das Haus 2011 wieder seine Türen für die Kunst und den kulturellen Austausch. \nPerformance:\nAnna Katalin Németh (Konzept\, Tanz)\, Oliver Pinchbeck (Tanz)\, Louis Volkmann (Film)\, Darek Dżugan (Kontrabass)\, Jakub Olejnik (Kontrabass\, Piano)\, Dominic Oelze (Schlagwerk/Pauke) \nIm November 2018 startete das „BERLIN _kulturforum_WROCŁAW“\, eine Initiative des Kulturzuges Berlin_Wrocław\, Strefa Kultury Wrocław\, gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Kunst- und Kulturschaffende aus beiden Städten trafen sich in Berlin\, um sich auszutauschen: Was sind gemeinsame Themen? Und welche Projekte können sich aus gegenseitigen Fragestellungen entwickeln? Architektur\, Tanz\, Fotografie und experimentelle Musik rückten besonders in den Vordergrund. Eine Reihe gemeinsamer Veranstaltungen in Wrocław und Berlin wurden in der Folge umgesetzt:\nLIVES IN BETWEEN I | Wrocław\, OP ENHEIM\, 8.6.2019\nTRANSITWESEN I Kulturzug Berlin_Wrocław\, 25.10.2019\nCIAŁOŚĆ | Wrocław\, Studio TIFF\, 4.10.2019 | Berlin\, GlogauAIR\, 7.11.2019 \n
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LOCATION:Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus\, Potsdamerstr. 98A\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:The Last Judgement Sculpture der Sammlung Würth
DESCRIPTION:Gemeinsam mit der Sammlung Würth präsentieren die Staatlichen Museen zu Berlin in der Wandelhalle der Gemäldegalerie „The Last Judgement Sculpture“\, ein Hauptwerk des britischen Künstlers Anthony Caro (1924–2013). Die monumentale\, 25-teilige Installation bildet in unmittelbarer Nähe zu den Alten Meistern ein raumgreifendes zeitgenössisches Ensemble zum übergreifenden Thema „Jüngstes Gericht“. \nAnthony Caro zählt zu den bedeutendsten Bildhauern der Moderne. Zu Beginn seiner Karriere schuf der Schüler Henry Moores figurative Werke. Ab den frühen 1960er-Jahren wurde er zu einem führendenden Vertreter der abstrakten Bildhauerei. Fundamental für diesen Richtungswechsel waren die Begegnung mit anderen Künstlern wie etwa David Smith sowie der Kontakt zum US-amerikanischen Kunstkritiker Clement Greenberg. \nBereits die Entstehung von „The Last Judgement Sculpture“ wurde durch den Sammler Reinhold Würth eng begleitet. Bei einem Atelierbesuch überzeugte ihn das Projekt in der Modellphase und er bat Anthony Caro\, den er „für den wichtigsten britischen Bildhauer seit Henry Moore“ hält\, das Ensemble für die Sammlung Würth zu realisieren. Unmittelbar nach Fertigstellung wurde das Werk erstmals 1999 auf der Biennale in Venedig der Öffentlichkeit präsentiert. \n„The Last Judgement Sculpture“ \nSeit Mitte des 17. Jahrhunderts wird das Thema „Jüngstes Gericht“ nur noch selten in der bildenden Kunst aufgegriffen. Zahlreiche Bilder\, Skulpturen und Reliefs aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit zeugen jedoch von der einstigen Popularität dieses Bildgegenstands. Zu welcher künstlerischen Reife diese Darstellungen gelangten\, lässt sich in der Gemäldegalerie eindrucksvoll betrachten\, birgt die Sammlung doch herausragende malerische Visionen der Alten Meister. In unmittelbarer Nähe dieser Werke haben die Besucher*innen ab dem 20. Dezember 2019 die Gelegenheit\, mit „The Last Judgement Sculpture“ einen kunsthistorischen Zeitensprung zu wagen: In der Wandelhalle können sie erleben\, auf welch unvergleichliche Weise der britische Bildhauer Anthony Caro das „Jüngste Gericht“ gestaltet hat. \nFür „The Last Judgement Sculpture“ entwickelte Sir Anthony Caro in den Jahren 1995 bis 1999 eine ganz eigene skulpturale Sprache\, die zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit changiert. Die Skulpturen aus Steingut\, Holz\, Stahl\, Messing und Beton bilden ein raumgreifendes Ensemble zum übergreifenden Thema „Jüngstes Gericht“. Doch mit jeder einzelnen Figur spannen sich weitere Motivfelder auf. Caro schöpfte sie aus biblischen Texten und der antiken Mythologie\, aus den Traditionen der modernen Literatur und der bildenden Kunst. \n„The Last Judgement Sculpture“ verdankt sich jedoch nicht allein der Auseinandersetzung des Bildhauers mit der Kunst- und Kulturgeschichte. Während die meisten seiner Arbeiten ein Loblied auf das Leben in der Sprache der Skulptur seien\, so Caro\, sei das „Jüngste Gericht“ „ein Kommentar zu gesellschaftlichen und politischen Verhaltensweisen“. Als Triebfeder für die Erschaffung nannte Caro die gewalttätigen Konflikte des 20. Jahrhunderts\, insbesondere die Kriegsverbrechen im Kontext der Balkankriege in den 1990er-Jahren. \nBegleitend zur Ausstellung erscheint ein Booklet in deutscher und englischer Sprache\, das sowohl Informationen zu „The Last Judgement Sculpture“ bietet als auch Bezüge zu ausgewählten Werken in der Gemäldegalerie herstellt. Eine Vortragsreihe rundet das Rahmenprogramm während der Laufzeit der Ausstellung ab. \nBildrecht: Anthony Caro\, Civil War (The Last Judgement Sculpture)\, 1995-1999\, Beton\, Holz\, Messing und Stahl\, Sammlung Würth\, Inv. 5434\, © Barford Sculptures Ltd\, Foto: David Buckland \n
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LOCATION:Gemäldegalerie\n– Staatliche Museen zu Berlin –\, Matthäikirchplatz \, Berlin\, 10785
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SUMMARY:was uns umgibt
DESCRIPTION:In unserem Alltag werden wir mit unendlich vielen Eindrücken und Botschaften konfrontiert. Es sind materielle wie immaterielle Reize\, Gebote und Verbote\, Odeur und Mief\, Klang und Lärm\, eine Kakophonie von vielseitigen Interessensbekundungen\, die schrill\, penetrant oder subtil auf uns einwirken. Während wir alle diese Informationen in das Unterbewusstsein verschieben\, um uns nicht zu verlieren\, zeichnen neueste Technologien jede Bewegung auf\, um Wirklichkeiten in Petabytes rekonstruieren zu können. \nMit der Ausstellung WAS UNS UMGIBT lädt die mianki.Gallery zum mehrfachen Perspektivwechsel ein\, den jedes einzelne Werk initiiert und der sich darüber hinaus in der Korrespondenz der Werke untereinander ergibt. Fünf künstlerisch interdisziplinäre Positionen fordern unmittelbare sowie subtile Perzeptionen heraus und stellen deren Komplexität genau wie deren Ambivalenz zur Diskussion. \nChristophe Laudamiel kreiert Duftskulpturen. Seine Duftkreationen wirken in der Ausstellung wie eine olfaktorische Klammer\, innerhalb derer die verschiedenen Werke eine immer wieder andere Wahrnehmung erfahren. Düfte und Gerüche wirken unmittelbar auf das emotionale Zentrum\, sie setzen Erinnerungen und Emotionen frei\, ohne dass unser Intellekt dies steuern könnte. Der Versuch\, direkt auf unsere Emotionen einzuwirken\, ist aus Werbestrategien zum Kaufanreiz bekannt. Ironisch entlarvt Thomas Möller nicht nur die Konsumenten\, indem er die Signets großer Firmen bearbeitet und in neue Kontexte setzt. Mit der Bewusstmachung\, dass die Firmen der abstrahierten Markenzeichen sofort abrufbar sind\, obwohl wir sie nie gelernt haben\, initiiert er kritische Fragen zur Markttauglichkeit unseres Lebens – und auch der Kunst. \nDen Werte- und Werkbegriff hingegen stellt HALFA grundsätzlich in Frage. Mit seinem eigenen Konzept von Malerei\, die ohne Pinsel auskommt\, erweiterte er schon früh den engen Gattungsbegriff. Mit Moiréstoffen als Malgrund\, selbst geschnittener Musterwalze\, Zahlenquadraten und Fotokopien sind seine Malereien und Collagen „Sinnverknüpfungen“\, die zu immer neuen Assoziationen herausfordern. Parallel zu den Duftskulpturen verdichten sich in der Malerei von Birgit Borggrebe unbewußte Stimmungen und Emotionen. Die Künstlerin entführt mit ihrer vielschichtigen Malerei in sphärische Stadtlandschaften\, deren figurative Relikte mit expressiven oder poetischen Abstraktionen durchsetzt – vielleicht auch kommentiert\, interpretiert – sind. In ihren Bauruinen und unwirklichen Szenerien wird spürbar\, was realen Orten\, Architekturen oder Landschaften spärisch mitschwingt und unbewusst in jedem individuell gespeichert ist. \nDie Grenze zwischen Kunst\, Technik und Wissenschaft lotet das Kollektiv onformative aus\, wobei es analoge und digitale Praxisfelder verbindet. Die malerisch anmutende Video-Installation „Meandering River“ visualisiert die sich im Laufe der Zeit verändernden Flussläufe in der Landschaft\, die für das menschliche Auge unsichtbar sind. Inspiriert durch Satellitenbilder und basierend auf wissenschaftlichen Analysen simulieren Algorithmen die unvorhersehbaren Änderungen authentisch. \nAllen künstlerischen Positionen ist gemein\, dass sie die eigenen Grenzen der Kunst ausloten und sie um den Erfahrungsschatz anderer Disziplinen erweitern. Wir freuen uns auf den Dialog mit den Werken und mit Ihnen.\nText: Constanze Musterer \n
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SUMMARY:Bertien van Manen: Galerie Robert Morat
DESCRIPTION:Bertien van Manen „Book Stories“ in der Galerie Robert Morat 11. Januar bis 7. März 2020: \nBertien van Manen\, die große Erneuerin der Dokumentarfotografie\, wird in ihrer Heimatstadt Amsterdam im Frühjahr 2020 mit einer umfangreichen Retrospektive im Stedelijk Museum geehrt. Die Robert Morat Galerie freut sich sehr\, diese große Museumspräsentation mit einer Übersichtsausstellung in Berlin unter dem Titel „Book Stories“ begleiten zu können. \nDie renommierte niederländische Fotografin Bertien van Manen (*1942\, Den Haag) hat im Laufe ihrer langen Karriere immer wieder vor allem durch ihre Publikationen auf sich aufmerksam gemacht. Ihre ersten Fotobücher\, „One Hundred Summers\, One Hundred Winters“ (De Verbeelding\, Amsterdam\,1994) und „East Wind\, West Wind“ (De Verbeelding\, Amsterdam\, 2001)\, haben nicht nur ihren Ruf als kompromisslose Dokumentaristin und Fotokünstlerin begründet\, sondern sind heute auch gesuchte und teuer bezahlte Sammlerstücke am Fotobuchmarkt. Zu großer internationaler Anerkennung führte das Ausstellungs- und Buchprojekt „Give me your Image“ (Steidl\, Göttingen\, 2006) mit Einzelausstellungen unter anderem im Museum of Modern Art in New York\, dem Museum für Gestaltung in Zürich\, dem Fine Arts Museum in Boston oder dem Museum Ludwig in Budapest. \nSeit 2011 veröffentlicht van Manen ausschließlich mit MACK Books in London. Das erste Buch dort trug den Titel „Let’s sit down before we go“ (Mack Books\, London\, 2011)\, es folgte „Easter and Oak Trees“\, (Mack Books\, London\, 2013)\, „Moonshine“ (Mack Books\, London\, 2014)\, „Beyond Maps and Atlases“ (Mack Books\, London\, 2016) und schließlich „I will be Wolf“ (Mack Books\, London\, 2017). \nDie Ausstellung umfasst Einzelbilder und Werkzusammenhänge aus sämtlichen publizierten Serien und will einen Überblick bieten über 25 Jahre fotografischen Schaffens und im Besonderen die einflussreiche Rolle Bertien van Manens als Fotobuch-Künstlerin unterstreichen. \nBild: Bertien van Manen „David on Swing“ Robert Morat Galerie \nDie Robert Morat Galerie beschäftigt sich mit zeitgenössischer Fotografie und mit Fotografie des 20. Jahrhunderts und zeigt wechselnde Ausstellungen deutscher und internationaler Fotografen aus ihrem Programm. Die im Jahr 2004 in Hamburg gegründete Galerie ist inzwischen umgezogen und ist regelmäßig Aussteller auf internationalen Kunstmessen wie der PARIS PHOTO\, der Photo London\, der UNSEEN Amsterdam oder der Photography Show in New York. \n
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SUMMARY:Felix Baxmann in der Galerie Martin Mertens
DESCRIPTION:Am Samstag 11.01.2019\, 18:00 – 21:00 Uhr\, eröffnet die Galerie Martin Mertens ihre erste Einzelausstellung des Berliner Zeichners Felix Baxmann: „Linientreu – new works on paper“. Der Künstler absolvierte sein Studium 2017 als Meisterschüler der Berliner Universität der Künste und gewann im selben Jahr den Rostocker Kunstpreis für Handzeichnung. Die größte Werkgruppe bilden Tuschezeichnungen auf Papier\, die aus unzähligen winzigen Webmustern aufgebaut sind. Sie werden zum Teil in mehreren Lagen so verdichtet\, dass Strukturen entstehen\, die an Textilien erinnern. Sein Arbeitsprozess ist fast meditativ und erfordert extreme Disziplin und Ausdauer. \n„Wenn ich zeichne\, dann liegt dem Prozess stets eine Aufgabenstellung zu Grunde. Ich stelle mir eine Aufgabe\, bevor ich beginne. Ein Beispiel: Ich verwende nur einen Bleistift und fertige mit diesem einhundert Zeichnungen an. Irgendwann komme ich im Laufe dieses Prozesses an einen Punkt körperlicher und/oder psychischer Erschöpfung – ein Punkt\, an dem ich mir die Arbeit durch den Wechsel der Farbe oder des Mediums erleichtern möchte. Doch das tue ich nicht; denn das Überwinden dieses Momentes der Erschöpfung\, liegt im Fokus meines Schaffens. Durch die ständige Selbstüberwindung entsteht bei mir eine Sensibilität\, die wiederum neue Sensibilitäten schafft\, welche dann auf kleinste Dinge verweisen. Durch die Langsamkeit des Arbeitens werden meine gezeichneten Formen dichter\, wodurch etwas Unsichtbares im Werk sichtbar wird: Zeit und Überwindung. Jede meiner Arbeiten birgt den Wunsch nach einer äußerlichen Sensibilität\, d.h. im Rezeptionsprozess soll ein Gefühl für Stille und Feingefühl entstehen. Die Zeichnungen sollen den Rezipienten sowohl für seinen Betrachtungsvorgang als auch für sich selbst sensibilisieren.“ (Felix Baxmann\, 2017) \nDie Ausstellung läuft vom 11.01. bis  22.02.2020. \nDie Galerie Martin Mertens wurde 2006 in Berlin Mitte gegründet und ist seit 2013 in der Linienstraße ansässig: „Wir vertreten ein Programm mit junger internationaler Kunst. Die künstlerischen Medien reichen von Positionen der gegenständlichen Malerei (u.a. Radu Belcin\, Jim Harris) über abstrakte Malerei (Matthias Kanter\, Pius Fox)\, Fotokunst (Tessa Verder\, Almale y Bondia) bis hin zu Objektkunst und Skulptur (Antje Blumenstein\, Katja Pfeiffer)“\, Martin Mertens. \nDie Galerie ist bis zum 10.1. in der Winterpause. \nBild: Felix Baxmann\, FB04 (Flecken)\, 36 x 26 cm\, Mikropigment Tinte auf Papier\, 2019 (Detail) © Felix Baxmann & Galerie Martin Mertens \n
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SUMMARY:Modell-Naturen in der zeitgenössischen Fotografie
DESCRIPTION:Gruppenausstellung kuratiert von Dr. Marie Christine Jádi mit Oliver Boberg\, Sonja Braas\, Julian Charrière\, Shirley Wegner\, Thomas Wrede \nWas ist echt und was ist falsch? Welche Wahrheit meinen wir zu erkennen? Oder ist doch alles nur eine Täuschung? Diese Fragen\, die die Fotografie seit ihren Anfängen begleiten und in der heutigen Medienkultur prononcierter sind denn je\, stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. \n
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