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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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DESCRIPTION:Kathrin Schrader schafft mit ihrem Podcast „Wie geht es dir?“ ein Stimmungsbild des Lebens mit Corona. Je weiter die Corona-Krise in einen komplett veränderten Alltag führt\, desto ausführlicher und differenzierter reflektieren die befragten Künstlerinnen ihre Alltags- und Arbeitssituationen. In den jüngsten Folgen geht es darum\, wie die Erfahrungen aus dieser Krise die eigene Kunst\, aber auch die Verschränkung von Kunst und Gesellschaft\, sowie das Ausstellungsgeschehen und künstlerische Themen beeinflussen werden. \n
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DESCRIPTION:Die Schau untersucht\, wie sich Künstler*innen mit der Zeit und den Grundfragen der Fotografie auseinandersetzen: Welche unterschiedlichen Realitäts- und Zeitebenen hält eine Aufnahme fest? Bildet sie tatsächlich einen bestimmten Moment ab? Ist das\, was auf einem Foto zu sehen ist\, Gegenwart oder Vergangenheit\, Wirklichkeit oder Imagination? \nDieser thematische Rahmen ermöglicht es\, den Aufstieg\, den die Fotografie zu einem zentralen Medium der Gegenwartskunst erlebt hat\, über zeitliche und geografische Grenzen hinweg zu verfolgen. Dabei geht es nicht darum\, eine stringente Entwicklung der Fotokunst aufzuzeigen. Time Present gleicht eher einer vielstimmigen Konversation\, in der ästhetische und formale Strategien\, Konzepte\, politische und gesellschaftliche Fragestellungen in Beziehung zueinander treten. \nUnter dem motivischen Leitfaden der „Zeit“ werden dabei in vier Kapiteln Werke vorgestellt\, die einerseits die grundlegenden Fragestellungen der Fotografie berühren\, und andererseits die Entwicklung der Sammlung aufzeigen. \nDas Spektrum der Ausstellung reicht von „Klassikern“ der deutschen Gegenwartsfotografie wie Bernd und Hilla Becher\, Andreas Gursky und Candida Höfer\, die bereits in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren gesammelt wurden\, bis hin zu junger Fotokunst aus Afrika\, Osteuropa\, dem Nahen Osten und China\, die heute die Sammlung mit prägt. Einen wichtigen Aspekt bildet der kritische Blick von nichteuropäischen Künstler*innen wie Yto Barrada\, Mohamed Camara und Kader Attia auf den westlich dominierten Kunstkanon. Und auch eine andere Revolution wird spürbar: Die Instagram-Kunst der Argentinierin Amalia Ulman zeigt\, wie sich die Fotografie durch digitale Technologien demokratisiert hat – aber auch\, wie sehr die Manipulation und Distribution von Bildern unser tägliches Leben bestimmt. Im Laufe der vier Jahrzehnte\, in denen Fotografie in der Sammlung Deutsche Bank gesammelt wurde\, hat sich nicht nur das Medium radikal gewandelt\, sondern mit ihm die globale Gesellschaft. Auch das dokumentiert Time Present. \n
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SUMMARY:There’s No Such Thing as Solid Ground - Gropius Bau
DESCRIPTION:There’s No Such Thing as Solid Ground – Vom 10. Juli bis 13. Dezember 2020 präsentiert der Gropius Bau die Ausstellung There’s No Such Thing as Solid Ground von Otobong Nkanga. \nDie komplexe\, sich ständig verändernde Beziehung zwischen Mensch\, Land und Strukturen von Reparatur und Fürsorge ist ein zentrales Thema von Otobong Nkangas Ausstellung There’s No Such Thing as Solid Ground im Gropius Bau. Ihr Werk\, das sich mit globalen ausbeuterischen Extraktionsverfahren befasst\, richtet einen poetischen und gleichzeitig kritischen Blick auf das wechselseitige Verhältnis von Menschen\, Flora und Fauna sowie von natürlichen Ressourcen\, insbesondere Mineralien. \nNkanga versteht den Begriff „Land“ als eine geologische und diskursive Formation\, die über Vorstellungen von Erde\, Boden und kartierten Territorien hinausreicht – ein Terrain\, auf dem ökologische\, wirtschaftliche\, politische und soziale Kräfte in wiederkehrenden Rhythmen von Konflikt und Verhandlung miteinander gefangen sind. Land bedeutet für Nkanga einen Ort\, an dem wir Menschen durch neue Formen der Umverteilung und des Zusammenlebens um Lösungen ringen. Auf Grundlage intensiver Forschung und durch die Verschränkung von Medien wie Installation\, Performance\, Zeichnung\, Poesie und Storytelling umspannt Nkangas Werk die Zeitlichkeit kolonialer Regime sowie die Operationen verborgener globaler Netzwerke\, die auf lebende Organismen einwirken. There’s No Such Thing as Solid Ground präsentiert eine Reihe von Installationen und Performances\, aber auch eine neue Wandzeichnung und eine Mehrkanal-Soundarbeit. \nIm ersten Raum der Ausstellung wird die Installation Taste of a Stone (2010-2020) zu sehen sein – ein Innengarten\, der eigens für diesen historischen Raum inszeniert wurde und der sich ständig weiterentwickelt. Die Landschaft aus Kies und großen Steinen wirkt harmonisch\, setzt aber gleichzeitig die Materialien Stein und Knochen in Beziehung zum Erbe von Zwangsarbeit\, geologischen Funden und pulverisierter Erdmaterie. Er dient auch als Treffpunkt für eine Reihe von Vorträgen\, Workshops und sozialen Begegnungen. \nDiaspore (2014/2020) ist eine täglich stattfindende Performance-Installation mit Frauen*\, die sich der Schwarzen\, Afrikanischen und/oder Afrodiasporischen Community zugehörig fühlen. Auf ihren Köpfen tragen sie Töpfe mit Cestrum nocturnum (Nachtjasmin). Die Arbeit durchkreuzt Linien von Abstammung und mündlicher Erinnerung und verweist auf Verwurzelung und Verlassenheit\, während sie in die mächtige und allgegenwärtige Selbstbekenntnis Schwarzer Existenz einstimmt. \nFür die Ausstellung im Gropius Bau komponiert Nkanga ihre Mehrkanal-Soundarbeit Wetin You Go Do? Oya Na (2020) neu. Die skulpturalen Formen dienen als Gegengewicht zu Machtstrukturen und fragiler Balance in Zeiten von Enteignung und Angst. Durch polyphone Töne und Echos sowie Gesänge und stimmliche Äußerungen der Künstlerin in englischer und nigerianischer Pidgin-Sprache wirkt diese Installation wie eine akustische Kammer\, die Notationen von Unterwerfung\, Rebellion und Widerstandsfähigkeit hervorhebt. \nNkangas Projekte loten Grenzen von Diskurs und Ideologie neu aus. Sie beschäftigen sich damit\, wie man jenseits menschlicher Dimensionen restaurative Pflege und Verantwortung etablieren kann. Ihre Werke widmen sich der rapiden Erschöpfung des Planeten als steigende Kosten des algorithmischen Kapitalismus. Die Künstlerin erklärt: „In den Yoruba- oder Igbo-Philosophien zum Beispiel kann man nicht denken\, existieren und sich im Raum dieser Welt aufhalten\, ohne die Luft\, den Wind\, den Baum oder die Jahreszeiten zu berücksichtigen“. Manifest of Strains (2018) zeichnet die Wechselwirkungen von Umweltgerechtigkeit\, kollektiver Wut und technologischem Begehren anhand einer Installation auf\, in der die Elemente Feuer\, Wasser und Luft geerntet werden. Durch den Austausch von Energien kennzeichnet dieses mechanistische System Perioden der Latenz\, der Korrosion und der Eruption. Darüber hinaus visualisiert es strukturelle Unterdrückung und die kollektive Psyche\, in einem Moment\, in dem verschiedene Teile der Gesellschaft während Aufständen\, Besatzungszeiten und Revolutionen zum Siedepunkt kommen. \nOtobong Nkangas vielfältige Herangehensweise an organische Materialität\, menschlichen Affekt und Sprache korrespondiert dabei mit den Themen des Ausstellungsprogramms im Gropius Bau: Land\, Fürsorge\, Anthropozän\, Grenzen\, globale Ressourcen\, Traumata – und deren intrinsische Beziehungen zum menschlichen Körper. Ihr Aufenthalt als In House: Artist in Residence am Gropius Bau im Jahr 2019 hat dazu beigetragen\, die Idee von „Reparatur und Fürsorge“ als zentrales Thema des Programms im Gropius Bau zu formulieren. \nWährend dieses Aufenthaltes beschäftigte Nkanga sich im Rahmen ihres Projekts Carved to Flow\, das im Rahmen der documenta 14 (2017) initiiert wurde\, auch mit den Besucher*innen des Hauses. Schlüsselaspekte dieser Plattform für Forschung\, Zusammenführung und gemeinschaftliche Produktion sind die Vermittlung von Wissen durch Konversation\, horizontales Lernen\, Poesie und im Fluss befindliche Körper. Für dieses fortlaufende Projekt wird während der gesamten Ausstellungsdauer ein Werkstattraum im Erdgeschoss eingerichtet. Carved to Flow ist als eine unterstützende Struktur konzipiert\, die von afrikanischer Architektur inspiriert wurde. Das Projekt erforscht die Bewegung von Materialien und Körpern als Teil eines Prozesses\, der um die Herstellung und Zirkulation von O8 Black Stone Seife kreist. In dieser Seife vermischen sich reichhaltige Öle und Buttersorten aus Afrika\, dem Nahen Osten und dem Mittelmeerraum – von Orten wassergebundener Migrationsrouten also – mit Holzkohle\, dem Überrest organischer Materie\, die in Abwesenheit von Sauerstoff karbonisiert wurde. Dadurch wird die Fruchtbarkeit der Regionen mit den Folgen von Krise\, Zerstörung\, Ausbeutung oder Misswirtschaft kontrastiert: Zustände\, die Völker und Pflanzen im übertragenen Sinne nach Luft schnappen lassen. \nCarved to Flow ist als fließendes\, sich entwickelndes Projekt angelegt. Es ersetzt Ökonomien der Extraktion und Verdrängung durch ein System der Übertragung\, bei dem das\, was entfernt wird\, in der ein oder anderen Form ersetzt oder zurückgezahlt wird. Gegenwärtig finanzieren die Erlöse aus dem Verkauf der O8 Black Stone Seife den Kunstraum Akwa Ibom Athen in Griechenland und die Carved to Flow Foundation in Nigeria\, zwei Orte für Kunst und die Archivierung lokalen Wissens. \nThere’s No Such Thing as Solid Ground erzählt von emotionaler Intelligenz\, zirkulärer Zeit und und der Sichtbarmachung von Heilung. \nStephanie Rosenthal\, Direktorin des Gropius Bau\, erklärt: „Viele Künstler*innen\, mit denen wir in den kommenden Jahren zusammenarbeiten werden\, beschäftigen sich intensiv mit den Themen Reparatur und Fürsorge. Das spiegelt auch die ökologischen Krisen und sozialen Turbulenzen unserer Zeit. Der Gropius Bau hat seine eigene bewegte Geschichte. Bei der Renovierung des Gebäudes nach dem Krieg wurden die Spuren der Schäden nicht überdeckt\, sondern bewusst sichtbar gelassen – als Erinnerung an die Notwendigkeit\, Traumata anzuerkennen und Wege zu finden\, über die Zukunft nachzudenken.“ Der Standort des Gropius Bau verleiht Otobong Nkangas Arbeiten eine zusätzliche Dringlichkeit. Fragen von globaler Bedeutung werden aufgeworfen: Wie ist unser Verhältnis zu Land? Wer gehört wohin? Wie können und sollten Grenzen in einer Ära der wachsenden Ressourcenknappheit definiert werden. \nDie Ausstellung wurde kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister. \nBild: Otobong Nkanga\, Taste of a Stone\, 2020. Ortsspezifische Installation\, Findlinge\, Gneis\, Granit\, Inkjet-Druck auf Kalkstein\, Islandmoos\, Marmorkies\, Movements\, Pflanzen Installationsansicht Otobong Nkanga: There’s No Such Thing as Solid Ground\, Gropius Bau\, Berlin\, 2020 © Otobong Nkanga\, Foto: Luca Giradini \n
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SUMMARY:Daimler Art Collection Ausstellung ›31: Women‹
DESCRIPTION:Daimler Art Collection Ausstellung ›31: Women‹ – Unbedingte Aufmerksamkeit sollte man der Sammlung Daimler Contemporary in der nördlich gelegenen Alten Potsdamer Straße (Haus Huth) schenken: Mit der Ausstellung ›31: Women‹ wird an zwei bahnbrechende Präsentationen in Peggy Guggenheims New Yorker Galerie Art of This Century angeknüpft: ›Exhibition by 31 Women‹\, 1943\, und ›The Women‹\, 1945. \nInitiiert und kokuratiert wurden diese Ausstellungen damals von Guggenheims Freund und Berater\, dem Künstler Marcel Duchamp. Es waren die ersten Ausstellungen in den USA in diesem Umfang\, die sich ausschließlich auf Künstlerinnen fokussierten. Die Frauen repräsentierten eine junge Generation aus 11 verschiedenen Nationen. Inhaltlich trafen Vertreterinnen des Surrealismus auf abstrakte Malerinnen\, dadaistisch beeinflusste Künstlerinnen und unbekannte\, jüngere Positionen der Zeit. \nIm Rückbezug auf dieses wichtige Gründungsdokument feministischer Kunstgeschichte verdichtet die Ausstellung ›31: Women‹ mit rund 60 Werken der Daimler Art Collection zwei langfristig entwickelte Schwerpunkte der Sammlung: der Fokus auf weibliche Protagonistinnen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts einerseits\, Recherchen und Projekte seit 2016 zu Duchamp/kuratorischer Praxis/Readymade andererseits.\nDie Schau ›31: Women‹ beginnt historisch mit Werken aus der Tradition von Bauhaus und Konkreter Kunst\, führt weiter zu europäischen und amerikanischen Tendenzen aus Zero und Minimalismus und erweitert dann den Horizont um jüngere Künstlerinnen aus Indien\, Südafrika\, Nigeria\, Israel\, Chile\, USA u.a. Ländern. Die Ausstellung bringt frühe feministische Tendenzen mit globalen Perspektiven der zeitgenössischen Kunst in überraschenden Konstellationen und thematischen Inszenierungen zusammen.\nKuratorin: Renate Wiehager\n\nZwei eigenständige neue Publikationen begleiten die Ausstellung: Marcel Duchamp. Das kuratorische Werk\nSie sind Legende in Wort und Bild: Marcel Duchamps Verkleidungen und zahllosen fotografischen Selbstinszenierungen\, seine ironischen\, sarkastischen\, humorvollen Kommentare zu Kunst\, Kunstbetrieb\, Kunstkritik und Kunstgeschichte. Weniger bekannt ist jener Marcel Duchamp\, der sich empathisch und strategisch alert für die Künstlerinnen und Künstler seines zeitgenössischen kulturellen Umfeldes eingesetzt hat: als Kurator von Ausstellungen zwischen den 1910er-Jahren und seinem Tod 1968\, als Juror und Berater einiger der bedeutendsten Sammlungen\, Museen und Galerien zur Kunst der Moderne. Der Band skizziert rund vierzig Ausstellungen\, ergänzt um jüngste Forschungsergebnisse\, und stellt die enge Kooperation mit wichtigen Protagonisten der Zeit vor: von Louise und Walter Conrad Arensberg\, Katherine S. Dreier\, Francis Picabia\, Sidney und Harriet Janis bis zu André Breton\, Julien Levy oder Peggy Guggenheim.\n\nDuchamp. The Women. Les Femmes. Die Frauen. Las Mucheres\nDie neue Publikation eröffnet eine ungewöhnliche Perspektive auf den ›Jahrhundertkünstler‹ Marcel Duchamp. Anhand kunstwissenschaftlicher Essays und biografischer Porträts zu mehr als einhundert Protagonistinnen von der frühen Moderne bis in die 1960er-Jahre\, die Leben und Werk von Duchamp geprägt haben\, werden wesentliche Initiativen und Kooperationen diskutiert\, die seine künstlerischen Projekte begleitet und angeregt haben. Ergänzend werden Texte von Frauen zugänglich gemacht und ins Deutsche übersetzt\, die bisher nur an entlegener Stelle auffindbar bzw. lediglich in französischer oder englischer Sprache verfügbar waren. Der Band zeichnet das gesellschaftliche und kulturelle Wirken der Frauen nach\, die als Sammlerinnen\, Galeristinnen\, Künstlerkolleginnen und Autorinnen ihre Zeit in Europa und den USA mitgeprägt haben.\nEssays zu u.a.: Louise Arensberg / Djuna Barnes / Katherine S. Dreier / Suzanne Duchamp / Peggy Guggenheim / Elsa von Freytag-Loringhoven / Mina Loy / Maria Martin / Louise Norton / Gabrielle Buffet-Picabia / Mary Reynolds / Carrie\, Ettie und Florine Stettheimer / Beatrice Wood.\n\nDie Publikationen erscheinen im April 2020 und können im Daimler Contemporary zu vergünstigtem Preis erworben werden.\n\nIm Rahmen der Ausstellung sind in einer separaten Präsentation Künstlerinnen-Portraits des Malers Marcus Neufanger ausgestellt.\n\nDaneben sei auf „Momente des Umbruchs“ verwiesen: Natalia Stachon im Interview.\nDas Werk der Künstlern Natalia Stachon (*1976 Kattowitz\, PL) transformiert und verdichtet ästhetische Elemente des öffentlichen Raumes in installativen Arbeiten. Im Interview mit Nadine Isabelle Henrich spricht sie über die Rolle von Fotografie und Literatur in ihrem künstlerischen Prozess\, ihr Interesse an industriellen Materialien\, die Wechselwirkungen zwischen Kunst und Gesellschaft sowie die neuen Kontrollinfrastrukturen in Zeiten einer globalen Pandemie. Sehen Sie das Video hier (in englischer Sprache): https://art.daimler.com/artwork/natalia-stachon-visions-and-revisions-13-2019/\nBeitrag Jana Noritsch\, Bild: Ausstellungsansicht 31: Women‹ © Daimler Art Collection in Berlin-Schöneberg (bis Juni 2021)\n
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SUMMARY:Gezeichnete Stadt - Ausstellung in der Berlinischen Galerie
DESCRIPTION:Gezeichnete Stadt – Arbeiten auf Papier 1945 bis heute: so heißt die aktuelle Ausstellung in der Berlinischen Galerie. Wie haben Künstlerinnen und Künstler ihre Faszination von der Großstadt umgesetzt? Die künstlerischen Positionen spiegeln das Leben und die Kunst der letzten Jahrzehnte wider. Zu sehen bis Januar 2021. \n\n\nBerlin ist gezeichnet von seiner Geschichte\, von Erfolgen und Niederlagen\, von Feudalismus\, Prag­matismus\, Liberalismus\, Demokratien und Diktatu­ren. Aber auch gezeichnet und gemalt von vielen Künstler*innen. Die Berlinische Galerie verfügt über eine der größten und wichtigsten Kunstsammlungen zur Stadt Berlin. Eine besondere Auswahl wird nun ab dem 14. August teilweise erstmals präsentiert. \nGezeichnete Stadt zeigt über 175 Werke von 22 Künstlerinnen und 47 Künstlern: über­wiegend Zeichnungen in großen\, mittleren\, kleinen Formaten\, viel Buntes und Schwarzweißes in sehr unterschiedlichen Techniken sowie ein facettenrei­cher Stilmix aus Gegenständlichkeit\, Fotorealismus\, Surrealismus\, Spätexpressionismus\, Abstraktion\, Illustrationen und Comic. „Gezeichnete Stadt“ zeigt in sechs Kapiteln einige weltbekannte Künstler*innen – u.a. Rainer Fetting\, K.H. Hödicke\, Tal R\, Tacita Dean\, Wolf Vostell – bietet aber auch viel Zeit und Raum für Entdeckungen und Wiederentdeckungen starker Werke und starker Künstler*innen-Biografien wie Gabriele Basch\, Thomas Bayrle\, Gertrude Sand­mann\, Werner Heldt\, Evelyn Kuwertz\, Klaus Vogelsang. Ausstel­lungskuratorin Annelie Lütgens befasst sich mit der Faszination der Metropole\, verbindet Ost mit West. In vielen Werken lassen sich Spuren der Zeitgeschichte auffinden\, immer wieder schim­mern auch Erinnerungsbilder an das Berlin der Weimarer Republik hindurch. Berlin feiert dieses Jahr das 100-jährige Jubiläum seiner Stadtgeschichte mit Veran­staltungen und Ausstellungen\, „Gezeichnete Stadt“ ist Teil davon. \n\n\n\nDie Ausstellung findet im Rahmen des Jubiläumsjahres „Berlin 100“ statt – einer Initiative des Landes Berlin. Sie wird unterstützt vom Förderverein Berlinische Galerie e.V.\n\nÖffnungszeiten der Berlinischen Galerie\nMi – Mo 10 – 18 Uhr\nDienstags geschlossen \nEintritt\nTageskarte 8 EUR\nErmäßigt 5 EUR\n(gilt auch für Gruppen ab 10 Personen)\nHappy Monday! Jeden ersten Montag im Monat zahlen alle Besucher*innen nur 4 EUR.\nFreier Eintritt bis 18 Jahre \nBild: © NoRA: Außenansicht Berlinische Galerie\, 2020 \n\n\n
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SUMMARY:City (un)limited – der Traum vom eigenen Haus. Schloss Biesdorf.
DESCRIPTION:Immer eindringlicher stellt sich die Frage nach Bodeneigentum bezogen auf das Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen von Einzelnen und denen der Gemeinschaft. Die Ausstellung unternimmt eine Bestandaufnahme des Siedlungsgebietes im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf\, das als größte zusammenhängende Einzelhaussiedlung Deutschlands gilt. Realisiert sich die Autonomie von Einzelnen tatsächlich durch (Wohn-)Eigentum? Die künstlerischen Positionen der Ausstellung bewegen sich zwischen Bestandsaufnahme\, Analysen der politischen\, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte und möglichen Zukunftsszenarien. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. \nListe der Künstler*innen \nSigrun Drapatz / Tanja Lenuweit\nIna Geißler\nEva Kietzmann\nThomas Kilpper / Ina Wudtke\nUlrike Kuschel\nFabian Lippert\nReinigungsgesellschaft\nDaniele Tognozzi \n
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SUMMARY:Features - 10 Sichten auf Berlin Nikolaikirche
DESCRIPTION:Features – 10 Sichten auf Berlin | Museum Nikolaikirche: Ab sofort gibt es in der Berliner Nikolaikirche wieder hochkarätige zeitgenössische Kunst zu sehen: „Features – 10 Sichten auf Berlin“ betrachtet aus künstlerischer Perspektive die jüngste Geschichte und die Gegenwart Berlins. \nFür die Ausstellung haben zehn hier lebende oder arbeitende deutsche und internationale Künstlerinnen und Künstler Entwicklungen und Debatten in den Blick genommen und jeweils ein neues\, großformatiges Bild erarbeitet. Die Werke stammen von Norbert Bisky\, Patricia Bucher\, Sol Calero\, Friederike Feldmann\, Nadira Husain\, Thomas Kilpper\, Thomas Ravens\, Petra Trenkel\, Helen Verhoeven und Suse Weber. \n„Die Festschreibung der Gegenwart und der Vergangenheit ist immer auch eine politische Deutung und Aussage. Doch wie wollen wir unsere jetzige Zeit erzählen? Die Perspektive der Kunst ermöglicht vielstimmige\, diverse und zeitgenössische Deutungen der aktuellen Geschichte. Die Künstlerinnen und Künstler zeigen überraschende persönliche Sichtweisen\, die uns die Gegenwart und die jüngere Vergangenheit besser verstehen lassen\,“ so Paul Spies\, Direktor des Stadtmuseums Berlin.\n\nSo wie Berliner Stadtbilder von Beginn an einen Sammlungsschwerpunkt des Stadtmuseums Berlin gebildet haben\, so haben sie immer auch zur Auseinandersetzung mit Gegenwartsthemen angeregt. Die Einladung an zeitgenössische Kunstschaffende\, ihre persönliche Sicht auf Berlin ins Bild zu setzen\, ist daher ein folgerichtiger Schritt\, der vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten für die Menschen dieser Stadt und für ein internationales Publikum bietet. Kuratiert wurde die Ausstellung von Maarten Janssen\, der als freier Künstler und Kurator in Rotterdam und Berlin lebt.\n\nAusgangspunkt für das Projekt war Maarten Janssens Beobachtung\, dass zwei Bildfriese in der Stadtmitte die Geschichte Berlins teilweise sehr unterschiedlich erzählen: der Terrakottafries am Roten Rathaus (1879) und der Gerhard Thiemes Betonfries im Nikolaiviertel (1987)\, der sich von der Rathausstraße bis in die Poststraße zieht. Beide Reliefs zeigen ausgewählte Ereignisse der Stadtgeschichte vom 13. Jahrhundert bis zum Zeitpunkt ihres Entstehens – jedoch setzen sie entsprechend des jeweiligen politischen Zeitgeistes unterschiedliche Schwerpunkte.\n\nSicht auf die jüngste Geschichte und Gegenwart:\nWenn die beteiligten Künstlerinnen und Künstler das klassisch-repräsentative Format eines Frieses aufgreifen\, geht es nicht um eine neue\, ideologisch gefärbte Entwicklungsgeschichte Berlins\, sondern darum\, vor dem Hintergrund aktueller Realitäten eine internationale\, multiperspektivische Sicht auf die Entwicklungen seit 1987 und die heutige Stadt zu entwerfen. Wer sind wir jetzt\, an diesem Ort\, in der deutschen Hauptstadt\, einer europäischen Metropole mit allen komplexen Problemen des urbanen Lebens im 21. Jahrhundert? In Auseinandersetzung mit dem Ausstellungsort\, den Sammlungen des Stadtmuseums Berlin\, der jüngsten Geschichte und der Gegenwart dieser Stadt sind zehn neue Werke entstanden\, die sich im Kirchenschiff zu einem großen Fries zeitgenössischer Kunst zusammenfügen. > Die Nikolaikirche stärkt mit der Sonderausstellung ein weiteres Mal ihre Bedeutung als lebendiger Ort kulturellen Lebens in Berlin und Raum für zeitgenössische Kunst\, die zur aktiven Beschäftigung mit wichtigen aktuellen Themen einlädt. Begleitend zur Ausstellung findet ein wöchentliches Musikprogramm statt\, an das sich jeweils eine Führung oder ein Gespräch mit beteiligten Künstlerinnen und Künstlern oder dem Kurator anschließt.\n\nGefördert durch den Hauptstadtkulturfonds\nAdresse MUSEUM NIKOLAIKIRCHE | Nikolaikirchplatz | 10178 Berlin\nInfoline Tel. (030) 24 002-162 | info@stadtmuseum.de\nÖffnungszeiten täglich 10–18 Uhr\nEintritt 6\,00 / 4\,00 Euro\, bis 18 Jahre Eintritt frei\n\nLaufzeit bis 22. November 2020\nDas Booklet „Features – 10 Sichten auf Berlin“ im Eintrittspreis enthalten\nWebseite www.stadtmuseum.de/features\n\nBild: Features Copyright Stadtmuseum Berlin Foto: Christian Kielmann\n
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SUMMARY:"Oberflächenspannung"
DESCRIPTION:„Oberflächenspannung“ gibt es auf vielfältige Weise ab 4. September im legendären Prenzlauer Berger Verein Helle Panke zu sehen: Malerei von Felix Schulze und Matthias Moseke. \nDas physikalische Phänomen der Oberflächenspannung bekommt in den beiden abstrakten malerischen Position von Felix Schulze und Matthias Moseke vielschichtige ästhetische und philosophische Bedeutungsebenen. Was braucht es\, um ’surface energy‘ zu schaffen oder zu durchbrechen? \nAb 19 Uhr wird die Ausstellung am 4. September eröffnet: Einführung: Jana M. Noritsch (Collectors Club Berlin)\, Musik: Celine Voccia\, piano.\nDie Ausstellung ist zu sehen bis zum 20. November.\nBesichtigung ist nach Terminvereinbarung möglich in der Kopenhagener Straße 9\, Berlin 10437. \nWir hatten den Maler Moseke schon einmal im Video-Interview dazu: „Traktion“ Video zum Kunstgespräch in der Galerie Schöne Weide. \n„Helle Panke“ e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin: 1991 kamen Intellektuelle\, Künstlerinnen\, Künstler und politisch Interessierte aus dem Ostteil zur Einsicht\, dass politische Veränderung zuallererst politische Bildung\, die Diskussion von Theorie und Politik der Linken in einer kapitalistischen Gesellschaft verlangt. Heute ist der gemeinnützige Verein tatsächlich ein Gesamtberliner Projekt geworden\, wo niemand nach dem Stadtteil fragt\, aber gerne ob seiner Haltung\, seines Wissensdurstes und seiner Diskussionsfreude begrüßt wird. Seit fast drei Jahrzehnten finden rege Diskussionen in den vielfältigen Veranstaltungen statt. \nFelix Schulze\nSowohl bei den abstrakter Malereien als auch bei seinen Holzarbeiten ist das Element der Entdeckung ein vorherrschendes Thema. Genau wie die Formen eines Möbelstücks während der Arbeit langsam sichtbar werden\, entfaltet sich das Kunstwerk auf dem Maluntergrund im Verlauf des Prozesses. Die Fertigstellung seines ersten Bildes als Nebenprodukt eines Holzarbeit-Projektes war der Beginn einer langen Versuchsreihe mit\nverschiedenen Materialen und Techniken\, sowie der stetigen Verbesserung von unterschiedlichen Methoden\, um schlussendlich einzigartige und\nwirkungsvolle Effekte in der Kombination von Farbe und Struktur zu erreichen. Felix Schulze möchte das Publikum faszinieren und Emotionen provozieren. Dieses Bestreben zeigt sich in jedem einzelnen seiner Werke. Spürbar werden in den Arbeiten außerdem die Kontraste zwischen Stille und Chaos sowie zwischen Licht und Dunkelheit. Um dem Betrachter eine freie und individuelle Interpretation der Kunst zu ermöglichen\, erhalten\nseine Werke häufig keinen Titel. \nMatthias Moseke\nKontinuierlich stellt die nicht-gegenständliche Malerei das Fundament seines künstlerischen Schaffens dar. Komposition als Kernthema\, gegenläufige oder plane Strukturen\, pastose Farbflächen\, deutlicher Duktus und eine reduzierte Palette sind charakteristisch für seine Arbeiten. Immer münden\nintensiv durchgearbeitete Sujets in eine malerische Konsequenz. Intuition und Konzept werden hierbei nicht als gegensätzliche Herangehensweisen\nwirksam – sie bedingen einander und formen\, mit entschlossenen Setzungen\, emotionale Bildräume. Ob tiefdunkel oder gleißend hell\, mosekes Werke transportieren seine optimistische Haltung zum Leben und zur Leidenschaft.  \nText: Jana Noritsch\, Bild: Matthias Moseke „unterbrochen“ \n
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SUMMARY:Salon No 3 - Galerie Christine Knauber
DESCRIPTION:Über 90 Werke von 23 Künstlerinnen und Künstlern hält die Galerie Christine Knauber derzeit in der Ausstellung »Salon No 3« bereit. Die Salon-Reihe zeigt in großzügiger Petersburger Hängung eine üppige Vielfalt von Positionen\, Techniken und Sujets zeitgenössischer Kunstschaffender.\n\nChristine Knauber: »Durch Corona hatten wir alle weniger soziale Kontakte\, aber auch weniger Begegnungen mit der bildenden Kunst. Diesem allgegenwärtigen Weniger will diese Ausstellung ein fröhliches Mehr entgegensetzen!«.\nSorgfältig kuratierte Malerei\, Druckgraphiken\, Zeichnungen\, Skulpturen und Fotografien stehen für dieses »Mehr« in der Schöneberger Langenscheidtstraße.\n\nKünstler/innen: Heike Adner\, Sarah Deibele\, Tobias Deicke\, Jill Tegan Doherty\, Rainer Ehrt\, Ola Eibl\, Michael Jastram\, Christoph Löffler\, Frank Machalowski\, Jörg Menge\, Selma Özdemir (Atelier Blumenfisch)\, Elke Pollack\, Paul Reichmann (Atelier Blumenfisch)\, Mathias Roloff\, Gudrun Schäfer\, Peter Schulz Leonhardt\, Gregor Schuster\, Ursula Strozynski\, Hartmut Sy\, Marcel Teske\, Miguel Vallinas Prieto\, Daniel Wetzel und Juri Zurkan.\n\nDie vielfältige Ausstellung will inspirieren\, erstaunen und begeistern. »Unsere Kunstszene braucht solche Begeisterung gerade jetzt\, nachdem viele Galerien und Einrichtungen geschlossen waren oder ihre Pläne für Sommer und Herbst ändern mussten«\, so Christine Knauber.\n\nAusstellung bis 12. Dezember 2020 Öffnungszeiten: Mi–Sa 13–18 Uhr\nFührungen während der Ausstellungslaufzeit:\nsamstags 14–18 Uhr (mit Anmeldung)\n\nAnmeldung per Mail oder Telefon (s.u.). Aufgrund der aktuellen Situation dürfen sich in den Galerieräumen leider nur bis zu acht Gäste aufhalten. Sie sind eingeladen\, ein Zeitfenster von einer Stunde zu buchen und so in einen ganz privatimen Kunstgenuss zu kommen! Beginn ist jeweils zur vollen Stunde innerhalb der angegebenen Zeiten. Bitte beachten Sie\, dass wir bei Veranstaltungen verpflichtet sind\, Ihre Anwesenheit zu dokumentieren und Ihre Kontaktdaten aufzunehmen. Des Weiteren möchten wir Sie bitten\, die allgemeinen Hygieneschutzmaßnahmen zu berücksichtigen.\n\nIm neuen Jahr hat die Galerie wieder ab 6. Januar 2021 geöffnet. Das Salon-Karussell wird sich bis Mitte/Ende Februar 2021 weiterdrehen.\n\nGalerie Christine Knauber\nLangenscheidtstraße 6 (U7 Kleistpark)\, 10827 Berlin-Schöneberg Telefon: 030 69 81 65 09\nkontakt@galerie-knauber.de\, www.galerie-knauber.de\n\nBild: Ausstellungsansicht Fotos: © Cathrin Bach und Christine Knauber\n
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SUMMARY:Claudius Schulze – Biosphere X in der Alfred Erhardt Stiftung.
DESCRIPTION:Als Künstler und Forscher ist es der Antrieb von Claudius Schulze\, die Welten hinter der Oberfläche des Alltäglichen aufzuspüren. Biosphere X protokolliert die Erfassung von Tierverhalten und Artensterben\, dokumentiert die Entwicklung bionischer Roboter\, zeigt urbane Rückzugsräume und Biotope wilder Natur aus Sicht autonomer Maschinen und erkundet die Infrastruktur globaler Datennetze. Wir sind Zeugen von zwei großen Umwälzungen der Menschheitsgeschichte: dem Aufstieg der künstlichen Intelligenz und die unumkehrbaren Veränderungen des natürlichen Erdsystems. Biosphere X ist der Versuch\, diese Entwicklungen künstlerisch zu dokumentieren. Heute sind bis zu 50 Prozent aller Tierarten vom Aussterben bedroht. Gleichzeitig skizzieren führende Entwicklerinnen und Philosophen bereits eine bio- und geotechnische Zukunft\, in der Maschinen ein eigenes Bewusstsein entwickeln. Was wie getrennte Entwicklungen von Natur und IT aussehen mag\, ist doch die Folge der Handlungen der einen Spezies\, die den Planeten dominiert: Homo Sapiens. \n
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SUMMARY:M2 im KINDL zeigt The Invented History
DESCRIPTION:Das M2 Maschinenhaus im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst: Die Gruppenausstellung The Invented History untersucht die Notwendigkeit\, historische Narrative kritisch zu hinterfragen. Spätestens unter dem Einfluss der Globalisierung muss Geschichtsschreibung neu bewertet werden: Sie wird nicht mehr als reine Ansammlung von Daten und Fakten\, als eine linear nachzuerzählende Abfolge von eindeutigen Ereignissen betrachtet. Stattdessen wächst das Bewusstsein\, dass Geschichtsschreibung immer auch unter den politischen Vorzeichen ihrer „Autor*innen“ gelesen werden muss. \nHeute finden sich zunehmend Versuche\, sich der Deutung von Geschichte zu bemächtigen – vor allem durch antidemokratische Kräfte weltweit. Die Künstler*innen der Ausstellung spüren bisher verschwiegene oder unterdrückte historische Phänomene auf\, betrachten Geschichte durch den Filter ihrer eigenen Biografie und arbeiten so an einer kritischen Geschichtsschreibung in Abgrenzung zu bestehenden Herrschaftssystemen.\n\nDie künstlerische Recherche stellt für die Künstler*innen der Ausstellung eine wichtige Methode dar. So zeichnet Anna Dasovićs Arbeit Request for erased and ‘blurry’ photographs (2015–2017) die politischen Verwicklungen im Zusammenhang mit zwei fotografischen Filmrollen nach\, die während des Völkermordes in Srebrenica im Sommer 1995 von Mitgliedern des niederländischen UN-Bataillons aufgenommen wurden. Bosnisch-serbische Milizen drangen damals in die UN- Schutzzone ein und ermordeten vor den Augen niederländischer UN-Blauhelme mehr als 8.000 muslimische Männer und Jungen. Von diesen zwei Filmrollen existieren lediglich drei „verschwommene Fotografien“\, die erst nach der Intervention der Künstlerin in den Niederlanden überhaupt öffentlich gemacht wurden.\nAuch Maryam Jafri stellt Fragen hinsichtlich des Urheberrechts\, der Digitalisierung und des ausländischen Eigentums von nationalem Erbe. Auf der Website der Bildagentur Getty Images entdeckte die Künstlerin Fotografien von der Unabhängigkeit Ghanas am 6. März 1957 – erste Dokumente der Befreiung Schwarzafrikas von der westlichen Vorherrschaft –\, die auch im Archiv des Ghanaischen Informationsministeriums enthalten sind. In ihrer Installation Getty vs. Ghana (2012) stellt sie die Bilder einander gegenüber und macht fehlerhafte Daten\, Schlagworte und Bildunterschriften sowie offensichtliche Manipulationen an den Originaldateien sichtbar.\nIn ihrer Recherche zu einem Film über anatolische Teppiche und deren Bedeutung für das kulturelle Gedächtnis der Region stößt Maja Weyermann auf die Schlüsselrolle\, die die armenische Teppichknüpfkunst für die Produktion in der Türkei vor 1915 einnahm – also in der Zeit vor dem systematischen Völkermord an den Armenier*innen. Prozesse der Erinnerung und des (politisch gewollten) Vergessens sind auch Thema von Aslan Ġoisums Film People of No Consequence (2016)\, der ebenfalls die Wiederbelebung von Wissen um historische Prozesse zum Thema hat – in seinem Fall die Unterdrückung und Vertreibung der lokalen Bevölkerung der heutigen russischen Teilrepublik Tschetschenien\, die bereits unter der Sowjetmacht begann.\n\nAndere Künstler*innen der Ausstellung wenden sich utopischen Zukünften zu und hinterfragen so unser Verständnis von Geschichtsschreibung. Yael Bartanas versteinerte Waffen R.i.P. Uzi\, R.i.P. M16 und R.i.P. Smith & W (alle 2019) sind eine Vision einer fernen Zeit\, in der Waffen nur noch als Fossilien einer überholten Zivilisationsstufe existieren. Auch das Video In the Future They Ate from the Finest Porcelain (2015) von Larissa Sansour und Søren Lind zeigt Geschichte als ein komplexes Geflecht: Eine fiktive Widerstandskämpferin vergräbt Porzellanobjekte als vermeintliche Spuren einer vergangenen Zivilisation mit dem Ziel einer neuen Geschichtsschreibung\, in der Fakten und Fiktionen zu einer neuen Erzählung verschmelzen.\n\nDie Ausstellung wird kuratiert von Kathrin Becker.\n\nVeranstaltung im Rahmen der Ausstellung: „Künstler*innen als Agent*innen der Bilder“\, Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Annette Vowinckel (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) am Mittwoch\, 20. Januar 2021\, 19 Uhr (Sprache: Deutsch / Eintritt frei).\nZusatzhinweis: Im kommenden Monat wird ein kurzes Video-Interview mit der Kuratorin Kathrin Becker auf der Website des KINDL veröffentlicht. Dies und alles Weitere findet ihr auf www.kindl-berlin.de. \nBildrechte: KINDL Sansour+Lind: Larissa Sansour / Søren Lind „In the Future They Ate from the Finest Porcelain“\, 2016\, Film\, 29’ Film still © Larissa Sansour / Søren Lind \n
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LOCATION:KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst\, Am Sudhaus 3\, Berlin\, 12053\, Deutschland
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SUMMARY:Revision: Peripherie als Ort. Helga Paris und Ulrich Wüst
DESCRIPTION:Revision: Peripherie als Ort. Das Hellersdorf-Projekt. Fotoserien von Helga Paris und Ulrich Wüst\, station urbaner kulturen\, bis 21. November: Seit 2014 engagieren sich Mitglieder der nGbK in der Großsiedlung Berlin-Hellersdorf. Die station urbaner kulturen ist ein diskursiver Veranstaltungs- und Ausstellungsraum und ein Ort für gemeinsames Arbeiten von Künstler_innen und Anwohner_innen. Zum Aktionsfeld der station gehören auch Formate wie Kunst im öffentlichen Raum\, Freiluftveranstaltungen und Ausstellungen auf der naheliegenden Grünfläche\, genannt Place Internationale. \nRevision: Peripherie als Ort. Das Hellersdorf-Projekt. Fotoserien von Helga Paris und Ulrich Wüst: \nVor über zwanzig Jahren organisierte Ulrich Domröse (scheidender Kurator für Fotografie an der Berlinischen Galerie) die Ausstellung »Peripherie als Ort – Das Hellersdorf­ Projekt«\, die erstmals in der nGbK in Kreuzberg gezeigt wurde. Nun präsentiert die nGbK noch einmal zwei der damals gezeigten Fotoserien – die Stadtaufnahmen von Ulrich Wüst sowie die Jugendlichen-Porträts von Helga Paris – in ihrer Zweigstelle station urbaner kulturen\, in Hellersdorf. Die Arbeiten sollen erneut dem Publikum vorgestellt und diskutiert werden. Hinzu kommen ergänzende Werke beider Fotograf_innen. \nUlrich Domröse lud für die Ausstellung 1999 mit Helga Paris und Ulrich Wüst (sowie Jens Rötzsch und Max Baumann) hochkarätige Künstler_innen ein\, um die Großsiedlungen von Hellersdorf zu erkunden und ihre Beobachtungen zu fotografischen Serien zu entwickeln. Das Projekt kam auf Initiative der Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf zustande. \nDie Friktionen zwischen dem Hellersdorf-Projekt 1999 und dem Heute sollen nun als Revision in der station urbaner kulturen zum Thema gemacht werden: Wie hat sich das Quartier seither weiterentwickelt\, welche Beziehungen bestehen zwischen Mitte und Pampa\, und was machen die damaligen Akteur_innen heute? Nicht zuletzt werden die Fotoserien in einen künstlerischen Werkkontext gestellt. \n1999 wurde die Ausstellung einem fotokünstlerisch und urbanistisch interessierten Publikum in der nGbK in Kreuzberg sowie in Hellersdorf selbst präsentiert. Nach einer Ausstellungsexkursion in Turin gingen die Bildserien in die Sammlung der Berlinischen Galerie ein. \nDie Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf (WoGeHe)\, die sich Ende der 1990er Jahre gegen den rapiden Imageverfall der ‚Plattensiedlungen‘ im Osten Berlins auch mit Mitteln der bildenden Kunst zu erwehren suchte\, förderte Skulpturen im öffentlichen Raum sowie das groß angelegte fotografische Erkundungsprojekt in der Peripherie. \nDas „Hellersdorf-Projekt“ wurde in einem umfangreichen Katalog mit Essays von Alexander Osang\, Rolf Schneider und Gerwin Zahlen dokumentiert. \nAn der Umsetzung des Ausstellungsvorhabens mitgewirkt hatten seinerzeit u.a. die Fotokuratorin Inka Schube (heute Kuratorin Sprengel Museum Hannover)\, die nGbK­ Geschäftsführerin Leonie Baumann (heute Rektorin der weißensee kunsthochschule berlin)\, die Kuratorin Karin Scheel (heute Künstlerische Leiterin Schloss Biesdorf) oder Jack Gelfort\, ehemaliger Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf und heutiges Mitglied im Kreisverband der AID in Freiburg. \nJulia Hartmann\, eine damals von Helga Paris fotografierte namenlose Schülerin\, spielte im „Tatort“ eine Polizeianwärterin\, und auch die noch immer gleichen Betreiberinnen der Fleischerei gegenüber finden sich wieder. \nstation urbaner kulturen: Seit 2014 engagieren sich Mitglieder der nGbK in der Großsiedlung Berlin-Hellersdorf. Die station urbaner kulturen ist ein diskursiver Veranstaltungs- und Ausstellungsraum und ein Ort flit gemeinsames Arbeiten von Klihstler_innen und Anwohner_innen. Zum Aktionsfeld der station gehören auch Formate wie Kunst im öffentlichen Raum\, Freiluftveranstaltungen und Ausstellungen auf der naheliegenden Grünfläche\, genannt Place Internationale. \nMit ihrer langfristigen Präsenz am Stadtrand möchte sich die nGbK der Verantwortung stellen\, neue Wege einer klihstlerischen Praxis aufzuzeigen. Mit unterschiedlichen Kulturprojekten sollen weiterhin interventionistische Prozesse\, die Weiterentwicklung von sozialen Strukturen und ein Nachdenken liber die Zukunft eines Stadtteils initiiert und vertieft werden. \nnGbK-Projektgruppe – station urbaner kulturen: Jochen Becker\, Fabian Bovens\, Eva Hertzsch\, Margarete Kiss\, Constanze Musterer\, Adam Page. Mitarbeit: Jana Müller. Finanziert mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. \nstation urbaner kulturen Auerbacher Ring 41 (Eingang Kastanienboulevard)\, 12619 Berlin \nDo + Sa. 15 – 19 Uhr \nBild: Helga Paris Schülerinnen und Schüler der Klasse 7C der Caspar-David-Friedrich-Oberschule Hellersdorf\, 1998 © Helga Paris\, Handabzug\, 50 x 40 cm \n
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SUMMARY:Symbolismus - Dekadenz und dunkle Träume
DESCRIPTION:Belgischer Symbolismus in der Alten Nationalgalerie: Der lustvolle Blick in den Abgrund\, der übersteigerte Ästhetizismus einer übersättigten Gesellschaft\, die sich zugleich in der Krise wähnte\, der morbide Reiz zwischen Thanatos und Eros dies sind Themenfelder in der Kunst\, die Ende des 19. Jahrhunderts insbesondere im belgischen Symbolismus ihren Ausdruck fanden. \nGegen die Entwicklung des Oberflächenreizes von Naturalismus und Impressionismus formiert sich in den 1880er-Jahren eine neue Kunstströmung\, deren Kennzeichen die Sinnlichkeit\, Magie\, tiefgründige Bedeutsamkeit wie auch die Irrationalität ist. Der Symbolismus enthält hierin bereits vielfach eine künstlerische Vorwegnahme der Traumdeutung von Freud\, dessen gleichnamige Studie 1899 erschien. \nBelgischer Symbolismus Fernand Khnopff\, Die Zärtlichkeit der Sphinx [Des Caresses]\, 1896\, Öl auf Leinwand\, 50×150 cm\, © Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique\, Brüssel\nDas Spezifikum des belgischen Symbolismus ist eine Vorliebe für eine morbide und dekadente Motivik. Schon um die Jahrhundertmitte werden mit Antoine Wiertz Tod und Verfall zu Leitmotiven in der Kunst\, die sich bis zu Bildhauern wie George Minne und dem Meister des Absurden James Ensor verfolgen lassen. Angeregt durch die zeitgenössische Literatur\, versuchten die Künstler um 1900 eine neue Mystik mit einem extravaganten und kostbaren Stil zu verbinden wie es etwa Charles van der Stappen in seiner Bildhauerei durch die Kombination edler Materialien gelingt. Zur zentralen Gestalt avanciert in diesem Kontext die femme fatale als Ausdruck von Überfluss und Wollust etwa im Werk von Fernand Khnopff. Bei Felicien Rops oder auch Jean Delville gesellt sich hier der Aspekt des Esoterischen und Dämonischen hinzu. Der Symbolismus beeinflusste aber nicht allein das Portrait und Figurenbild\, sondern schlug sich als paysage symboliste auch in der Landschaftsmalerei etwa von William Degouve de Nuncques und Fernand Khnopff nieder ebenso wie in den unheimlich erscheinenden Interieurs eines Leon Spilliaert\, Xavier Mellery und Georges Lebrun. \nBrüssel als Kulminationspunkt\nWährend der Impressionismus heute in nahezu allen Facetten und in den jeweiligen landesspezifischen Charakteristika erforscht und gewürdigt wurde\, steht eine differenzierte Betrachtung des Symbolismus bis heute aus. Neben dem französischen Symbolismus\, der als Ursprung und Inspiration gleichgearteter Bestrebungen auch in Deutschland betrachtet wird\, stand die Ausprägung dieser Kunstströmung in Belgien bislang weniger im Fokus des Interesses. Dies zu Unrecht\, denn von hier gingen viele Impulse für den Symbolismus aus: hierher kamen die in Paris erfolgreichen und einflussreiche Literaten wie Maurice Maeterlinck und Georges Rodenbach\, während Brüssel zugleich die europäische Drehscheibe für Ausstellungen unterschiedlichster Kunststile war und an der Etablierung und Verbreitung des Symbolismus hohen Anteil hatte. Belgien fungierte in vielen Bereichen der Kunst als Scharnier zwischen England und dem Kontinent\, ebenso war die Achse Paris-Brüssel besonders eng. Mit Les Vingt\, dem Salon für zeitgenössische belgische und internationale Kunst\, bot sich zwischen 1883 und 1893 in Brüssel eine neue Bühne\, die unter anderen die Belgier Ensor\, Khnopff\, Rysselberghe mit so unterschiedlichen Künstlern wie Cezanne\, Crane\, Gauguin\, Seurat\, van Gogh\, Klimt und McNeill Whistler zusammenbrachte. \nDie Ausstellung will dieses Spektrum an bislang wenig bekannten belgischen Positionen einem breiten Publikum als eine wichtige Referenz für den europäischen Symbolismus von Gustave Moreau über Arnold Böcklin und Max Klinger bis zu Gustav Klimt und Edvard Munch vorstellen. \nEine Ausstellung der Nationalgalerie\, Staatliche Museen zu Berlin\, mit Unterstützung der Königlichen Kunstmuseen Belgiens\, ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie \nBeitragsbild: © Fernand Khnopff\, I lock my door upon myself\, 1891\, Öl auf Leinwand\, 72\,7 × 141\,0 cm\, © bpk | Bayerische Staatsgemäldesammlungen\, bereitgestellt von der Alten Nationalgalerie\, Staatliche Museen zu Berlin „Dekadenz und dunkle Träume\nDer belgische Symbolismus“ \n
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SUMMARY:Reinbeckhallen »Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject«
DESCRIPTION:Die Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst präsentiert bis zum 24. Januar 2021 die Ausstellung »Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject«. Die von Candice M. Hamelin kuratierte Ausstellung untersucht\, wie deutsche und internationale Fotograf*innen Berlin – Ost\, West und wiedervereint zwischen den unmittelbaren Nachkriegsjahren und dem Ende des 20. Jahrhunderts fotografierten. Sie umfasst Fotografien und Fotoserien von 23 Fotograf*innen\, die Berlin zu ihrem Sujet und mitunter auch zur Inspiration für ihr Werk gemacht haben. \nDie Aufnahmen\, die den Genres der Dokumentar-\, Street-\, Architektur-\, Portrait- sowie subjektiven\, konzeptuellen und experimentellen Fotografie angehören und für Zeitschriften\, Fotobücher\, Abschlussarbeiten\, künstlerische Zwecke und den Privatgebrauch entstanden\, lenken die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen fotografischen Praktiken\, die sich in Berlin entfalteten\, sowie auf die gewaltigen sozialen\, politischen und kulturellen Veränderungen\, welche die Stadt im Laufe von 55 Jahren durchlief. \nMit über 200 Werken\, von denen einige noch nie zuvor öffentlich gezeigt wurden\, präsentiert »Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject« sehr unterschiedliche Weisen\, wie man Berlin sehen\, fotografieren und erleben konnte. Beginnend mit der unmittelbaren Nachkriegszeit schildern diese Fotografien die Schäden\, die Berlin während des Zweiten Weltkrieges erlitt\, sowie die kollektiven\nAnstrengungen der Trümmerfrauen. Darüber hinaus dokumentieren und veranschaulichen die Arbeiten das Alltagsleben in der zweiten Hälfte der 1940er Jahre und in den 1950ern; den Bauboom im Ost- und Westteil der Stadt in den 1960er und 1970er Jahren; die Subkulturen der späten 1970er und 1980er\, die auf beiden Seiten der politischen Grenze in Erscheinung traten und fotografiert wurden; die Lebensweisen\, die nach dem Fall der Mauer entweder verschwanden oder sich neu entwickelten\nund letztlich die großen städtebaulichen Projekte\, durch die nach der deutschen Wiedervereinigung allmählich einige der Ruinen und Brachen der Stadt ersetzt und aufgefüllt wurden. \nSchließlich stellen die Fotografien kritische Fragen zur Wahrnehmung und zum fotografischen Prozess\, indem sie diverse\nSichtweisen auf eine Stadt bieten\, die im untersuchten Zeitraum nicht nur zweimal wiederaufgebaut wurde\, sondern trotz\, oder vielleicht gerade wegen der von ihr durchlebten Veränderungen nach wie vor eines der kulturellen Zentren Europas ist. \n»Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject« zeigt Werke von Wilfried Bauer\, Sibylle Bergemann\, Kurt Buchwald\, Arno Fischer\, Nan Goldin\, Herbert Hensky\, Max Jacoby\, Karl-Ludwig Lange\, Will McBride\, Rudi Meisel\, Roger Melis\, Evelyn Richter\, Andreas Rost\, Michael Schmidt\, Maria Sewcz\, Michael Wesely\, Anno Wilms\, Lothar Winkler\, Werner Zellien\, Harf Zimmermann und Miron Zownir.\nAußerdem umfasst die Ausstellung einen 26-minütigen Film von Gundula Schulze-Eldowy und ein Leporello mit 108 Fotografien von Ulrich Wüst. \nBegleitprogramm\nBegleitend zur Ausstellung wird die Kuratorin im Oktober\, anlässlich des European Month of Photography\, wöchentlich Führungen anbieten – abwechselnd auf Englisch und Deutsch und immer freitags um 19 Uhr. Weitere Informationen und Tickets (€ 12 inkl. Eintritt) finden Sie hier.\nAm 22. Oktober um 19 Uhr laden wir zur Podiumsdiskussion »Berlin\, 1945–2000: Gender as a Subject« ein. Künstler*innen\, Kurator*innen und andere Fachleute aus dem Bereich der bildenden Kunst werden das Thema Geschlechterungleichheit in der Fotografie\, von den unmittelbaren Nachkriegsjahren bis heute\, diskutieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.\nIm November und Dezember finden außerdem Künstler*innengespräche statt. Termine und weitere Informationen werden zeitnah veröffentlicht. \nCandice M. Hamelin erhielt ihren MA in Bildender Kunst von der University of Toronto und ihren PhD in Kunstgeschichte von der University of Michigan. Nach der Verteidigung ihrer Dissertation\, Behind Immaterial and Material Divides: East German Photography\, 1949-1989\, trat sie ihr Postdoc-Stipendium an der Freien Universität Berlin im Rahmen des Berlin Program for Advanced German and European Studies sowie ihr Stipendium des Getty Research Institute an und lebte zunächst in Berlin und später in Los Angeles. Candice M. Hamelin hat umfassend über ostdeutsche Kunstfotografie publiziert und erhielt zahlreiche Stipendien und Förderungen\, unter anderem vom Institute for the Humanities an der University of Michigan und vom Social Sciences and Humanities Research Council of Canada. Sie begann ihre kuratorische Praxis als Mentee von Barbara Fischer an der University of Toronto und kuratierte Ausstellungen in Toronto\, New York und Los Angeles. »Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject« ist ihre erste Ausstellung in den Reinbeckhallen. \nEckdaten: Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject\n18. September 2020 – 24. Januar 2021\nEine Ausstellung der Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst\nim Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography\nDo–Fr | 16–20 Uhr\nSa\, So & feiertags | 11–20 Uhr\n€ 9 | € 4 (ermäßigt) \nInformationen: Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst »Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject«\nFoto: © Miron Zownir\, ohne Titel\, aus der „Berlin Noir“ Serie\, 1979 \n
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SUMMARY:BLINDE FOTOGRAF*INNEN im f³ – freiraum für fotografie
DESCRIPTION:BLINDE FOTOGRAF*INNEN im f³ – freiraum für fotografie: Gezeigt werden Arbeiten von Susanne Emmermann\, Mary Hartwig\, Silja Korn und Gerald Pirner. \nDie Ausstellung gehört natürlich noch zum EMOP: BLINDE FOTOGRAF*INNEN zeigt Werke von vier Bildautor*innen unterschiedlicher Generationen\, die alle im Laufe ihres Lebens erblindet sind. Seit vielen Jahren setzen sie sich mit dem eigentlich Unmöglichen auseinander: dem Sehen. \nFür ihre Fotografien nutzen sie die Technik des Lightpaintings\, die beinahe so alt ist wie die Fotografie selbst. In völlig abgedunkelten Räumen arbeiten sie mit selbst gewählten\, ganz unterschiedlichen Lichtquellen die Aspekte eines Bildes heraus\, die sie ihrem Gegenüber vermitteln möchten. Unterstützt werden sie dabei von sehenden Assistent*innen\, die die Motive ihren Anweisungen entsprechen arrangieren und ihnen verbal übersetzen\, was sie visuell nicht wahrnehmen können. Die BLINDEN FOTOGRAF*INNEN haben so ein hohes Maß an Kontrolle über die entstandenen Bilder. \nDurch ihre konzentrierte Auseinandersetzung mit dem Medium entwickeln alle eine individuelle\, einzigartige Bildsprache. Diese reicht vom abstrakten Spiel mit Farben und Formen über schwarz-weiße Selbstporträts bis hin zu expressionistischen Erzählformen\, die an die Werke alter Meister erinnern. \nIn Kooperation mit dem Fotostudio für Blinde Fotograf*innen in Berlin und mit freundlicher Unterstützung der Aktion Mensch. \nDer f³ – freiraum für fotografie ist eine Initiative der Gesellschaft für Humanistische Fotografie www.gfhf.eu. \nFoto: © Susanne Emmermann o.T. 2017 | Fotostudio für Blinde Fotograf*innen \n
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SUMMARY:K. H. Hödicke. Eine Retrospektive im PalaisPopulaire.
DESCRIPTION:Der Maler K. H. Hödicke (*1938 Nürnberg) zählt zu Beginn der 1960er-Jahre zu den Wortführern einer kleinen Gruppe ungestümer jugendlicher Querdenker\, die die Malerei revolutionieren wollen. Kaum dass die deutsche Nachkriegsmoderne wieder Anschluss an internationale künstlerische Tendenzen der Abstraktion gefunden hat\, begehren sie gegen diese neuerliche Doktrin auf und halten mit einer Renaissance der für obsolet erklärten figurativen Malerei dagegen. Die retrospektiv angelegte Ausstellung K. H. Hödicke\, die nach ihrer Premiere in der Staatlichen Graphischen Sammlung München nun in Berlin zu sehen ist\, gibt einen Einblick in ein nahezu unerschöpfliches künstlerisches Werk und demonstriert in der Zusammenschau von Zeichnung\, Gemälde und Skulptur\, dass K. H. Hödicke heute zweifellos zu den Klassikern gehört\, sein Jahrzehnte übergreifender Werklauf aber hat seine Frische und Aktualität bewahrt. \n
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SUMMARY:„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ ab 09.10.2020
DESCRIPTION:„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ wird ab 09.10.2020 Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie gezeigt und präsentiert bis 16.05.2021 eine außergewöhnliche Gegenüberstellung von vier Fotokünstlern: Hofer\, Metzner\, Meyerowitz und Newton. \n\nIn der Berliner Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie sind in der Ausstellung „America 1970s/80s“ Werke von Evelyn Hofer\, Sheila Metzner\, Joel Meyerowitz und Helmut Newton zu sehen. \nHelmut Newton\nNach seiner Festanstellung bei der französischen Vogue im Jahr 1961 arbeitete Helmut Newton parallel auch für die amerikanische Ausgabe des Modemagazins. Einige dieser Aufnahmen entstanden in Europa\, andere in den USA. In New York lieferte Newton seine Bilder direkt an Alexander Liberman\, der die amerikanische Vogue von den 1960ern bis in die 1990er Jahre leitete – und nebenbei sehr erfolgreich als Maler\, Bildhauer und Fotograf arbeitete.\nNewton mochte die Vereinigten Staaten und die sprichwörtliche Freiheit in jenen Jahren\, und so pendelte er regelmäßig zwischen der Alten und Neuen Welt hin und her. In den 1970er-Jahren fotografierte Newton Mode und Akt in Amerika vor allem in New York\, Las Vegas\, Miami oder Los Angeles; diese Aufnahmen wurden sowohl in unterschiedlichen Magazinen als auch teilweise in seinem zweiten Bildband („Sleepless Nights“\, 1978) publiziert.\n\nNach 1980\, als Helmut und June Newton regelmäßig nach Los Angeles reisten\, um im Chateau Marmont die Wintermonate zu verbringen\, kamen zahlreiche Porträts der „Berühmten und Berüchtigten“ in und um Hollywood hinzu\, entstanden für Zeitschriften wie Egoïste\, Interview\, Vanity Fair oder New Yorker\, sowie einige Aktbilder für den Playboy. Die Fokussierung innerhalb der Ausstellung zeigt deutlich\, dass sich Newtons Bildsprache während seiner Arbeit in den USA in diesen Jahren verändert hat und insbesondere das Genre Porträt für ihn immer wichtiger wurde.\n\nJoel Meyerowitz\nEtwa parallel zu den gezeigten Newton-Bildern entstanden die Porträts von Joel Meyerowitz in Provincetown\, Massachusetts. Der Fotograf zog sich in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren von New York aus jeden Sommer in das ehemalige idyllische Fischerörtchen zurück – und porträtierte dort mit seiner Großbildkamera\, meist plein air\, gleichgesinnte Freigeister\, die ebenfalls die Sommerfrische\, die Erholung am Meer und die Natur suchten\, Männer und Frauen\, Junge und Ältere\, allein oder als Paar. Wir sehen intensive und neugierige Blicke zurück in die Kamera und nur wenige Posen; die Menschen\, darunter zahlreiche Freunde und Bekannte von Meyerowitz\, wirken offen\, unverstellt\, authentisch.\nDie groß angelegte Porträtserie hatte seinerzeit keinen Auftraggeber\, es war ein freies Projekt. So entstand ein faszinierendes Gesellschaftsporträt einer liberalen\, individualistischen Community an der amerikanischen Ostküste. Es zeigt ein anderes\, freieres\, mitunter freizügigeres Amerika\, als wir es heute kennen. Meyerowitz hat diese Porträts vor Kurzem in seinem Archiv wiederentdeckt\, eine Auswahl ist im Herbst 2019 erstmals in Buchform erschienen – und wird nun in der Helmut Newton Stiftung zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.\n\nSheila Metzner\nDie amerikanische Fotografin Sheila Metzner verband eine sehr enge Freundschaft mit nHelmut und June Newton. Die gegenseitigen\, bislang unveröffentlichten Porträts aus Südfrankreich\, die in der Ausstellung in zwei Vitrinen ausgebreitet werden\, bezeugen dieses besondere Verhältnis. Sheila Metzner arrangiert in ihrem Werk ansonsten minimalistische Dinge auf einer ebensolchen Bühne als pure Form; in der fotografischen Nahansicht wirken sie wie eine Erscheinung ihrer selbst\, verdichtet als metaphysische Essenz. Die zarte Tonung der Fotografien\, entstanden als Fresson-Prints\, die an Bromöldrucke der Avantgardisten der 1910er-Jahre erinnern\, entrückt den Bildinhalt\, die floralen und künstlerischen Formen\, ins Tagtraumhafte.\nAber auch Menschen tauchen im Werk von Sheila Metzner wiederholt auf\, seien es die eigenen fünf Kinder\, weibliche und männliche Modelle\, etwa für ihre raffinierten Modeinszenierungen oder nackte\, odaliskenhafte Schönheiten. Metzner\, die noch immer in New York lebt\, besuchte Joel Meyerowitz Ende der 1970er-Jahre in Provincetown und wurde dort von ihm porträtiert\, wie wir hier sehen. So schließt sich in dieser Ausstellung\, die einer Art Zeitreise in ein progressives und cooles Amerika entspricht\, gleich mehrfach ein Kreis.\n\nEvelyn Hofer\nIn June’s Room schließlich werden 30 Aufnahmen von Evelyn Hofer präsentiert\, die in den 1960er und 70er-Jahren in New York entstanden sind\, eine Art subjektives Stadtporträt mit Straßenszenen und Panoramen\, Interieurs und Porträts\, in Schwarz-Weiss und Farbe. Insbesondere ihre subtilen Farbbilder des New Yorker Alltagslebens\, ausgeführt im DyeTransfer-Verfahren\, sind neben denen von Saul Leiter oder Helen Levitt Pionierleistungen eines poetisch-magischen Realismus in der Street Photography\, die nachfolgende Fotografengenerationen prägen sollten.\nHofer wurde in Deutschland geboren\, verließ ihre Heimat mit der Familie 1933 Richtung Madrid\, später nach Paris\, Zürich und Mexiko\, um 1946 schließlich nach New York überzusiedeln. Dort arbeitete sie im Auftrag unter anderem für Modemagazine und frei an eigenen Buchprojekten\, stets mit großformatiger Plattenkamera und Stativ. Daraus resultierte ein bewusstes\, konzentriertes und langsames Arbeiten\, das spontane Reaktionen vor und hinter der Kamera ausschloss.\n\nÖffnungszeiten „America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“\nSo 11:00 – 19:00\nMo geschlossen\nDi 11:00 – 19:00\nMi 11:00 – 19:00\nDo 11:00 – 20:00\nFr 11:00 – 19:00\nSa 11:00 – 19:00\n\nFILME ÜBER HELMUT NEWTON\nScreening am 31. Oktober 2020 um 11 Uhr\nAnlässlich des 100. Geburtstages von Helmut Newton wird im Erdgeschoss des Museums für Fotografie für eine Woche ein Filmprogramm zu Leben und Werk des Fotografen gezeigt\, beginnend mit Gero von Boehms Film „The Bad and the Beautiful“ (2020).\nDie Ausstellung „America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ gehört auch zum Projekt EMOP Berlin – European Month of Photography 2020. \nHelmut Newton Stiftung\, Jebensstraße 2\, Museum für Fotografie\, 10623 Berlin \n\n„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ Bild: Helmut Newton\, Stern\, Los Angeles\, 1980 © Helmut Newton Estate\, Courtesy Helmut Newton Foundation\n\n
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SUMMARY:Uwe Tabatt - Werkschau und Artparty - mARTina.gallery
DESCRIPTION:Artparty zur Ausstellungseröffnung „Uwe Tabatt“ ab 18 Uhr in der Schwiebusser Str.9\, 10965 Berlin. Ein Querschnitt durch alle Werkreihen\, Bilder\, Skulpturen Objekte.\nAufgrund der Coronavorschriften Einlass am Eröffnungstag nur mit vorheriger Anmeldung per Email unter martina@martina.gallery \n
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SUMMARY:James Johnston in der janinebeangallery
DESCRIPTION:Johnston ist ein hochqualifizierter Multiinstrumentalist\, der seit 1988 nicht nur seine eigene Band Gallon Drunk leitet\, sondern auch ein wichtiger Mitarbeiter oder Performer bei Nick Cave & The Bad Seeds\, PJ Harvey\, Faust und Lydia Lunch ist. In seinen Gemälden zeigt sich eine bemerkenswerte Begabung für lockere\, rohe\, figurative Malerei\, oft mit makaberem Humor und fesselnder Farbe\, die sich sofort in die Vorstellungskraft des Betrachters einprägt. \n
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SUMMARY:LA ESCUCHA Y LOS VIENTOS. Relatos e inscripciones del Gran Chaco (La Escucha - oder Die Winde. Berichte und Spuren aus dem Gran Chaco)
DESCRIPTION:Diese Ausstellung hat ihren Ursprung in Tartagal\, einer kleinen Stadt im äußersten Norden Argentiniens\, in der Angehörige von sieben Pueblos Originarios leben und tausende Menschen unterschiedlicher Herkunft. In diesem Gebiet\, einer Grenzenklave\, in der Gegenwart und Vergangenheit nebeneinander existieren\, verschränken sich Erinnerungen und Widerstände. Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Naturverständnisse eröffnet eine Debatte über die Zukunft: Ist die Natur für uns ein Produktionsmittel oder ein Ganzes\, zu dem auch der Mensch gehört? \nLa Escucha – oder die Winde bringt Aktivist*innen\, Forscher*innen\, Handwerker*innen\, Künstler*innen und Vermittler*innen zusammen und initiiert entlang von verschiedenen Wissenstraditionen Dialoge\, die unvermeidlich Prozesse der Dekolonisierung sind. Insbesondere Frauen manifestieren in diesem Rahmen ihre Anliegen: Sie formen ihre Werke und Diskurse aus natürlichen Materialien. Sie erheben das Wort und übersetzen\, was unterschiedliche Lebewesen ihnen erzählen; wie die Stimmen der Ahnen\, die wissen\, was die Winde sagen. Die Ausstellung zeigt Momente dieser Handlungen und Artefakte; wie Textilien\, Keramiken\, Zeichnungen\, akustische und audiovisuelle Landschaften. \nLa Esucha – oder die Winde vereint verschiedene indigene Gemeinschaften des Gran Chaco und diejenigen\, die sich nicht durch ihre Herkunft definieren lassen wollen; als auch die Existenzen\, die keine Körper mehr haben\, Bäume und Tiere und alles\, was unverständlich\, aber dennoch gegenwärtig ist. Die verschiedenen Zeiten überlagern sich und die Winde flüstern uns Lieder ins Ohr\, die sich in unterschiedlichen Sprachen vervielfältigen\, um unterworfene Territorien zurückzuerobern und neue Formen des Zusammenlebens zu suchen. \nMit Arbeiten von: Kollektiv Orembiapo Maipora in Zusammenarbeit mit Florencia Califano. KollektivThañí in Zusammenarbeit mit Guido Yanitto. Archiv des Radio Comunitaria La Voz Indígena\, basierend auf der Forschung von Mariana Ortega in Zusammenarbeit mit Daniela Seggiaro und Cecilia Castro. Brayan Sticks in Zusammenarbeit mit Taller de Memoria Étnica und dem Instituto Terciario Nº 6029 Tartagal\, Salta\, Argentina. Carlos “Pajita” García Bes. \n
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SUMMARY:KanyaKage – erste gemeinsame Ausstellung der Geschwister Pola und Orson Sieverding
DESCRIPTION:KanyaKage zeigen mit NOCTURNAL Fotoarbeiten von Pola Sieverding & Orson Sieverding: Vernissage ist am 22.10.2020 von 17 – 22 Uhr\, die Ausstellung läuft vom 23.10.2020 bis 29.11.2020.\n\nEs ist die erste gemeinsame Ausstellung der Geschwister Pola und Orson Sieverding:\n„Vor allem Anfang war die Nacht. Alle Schöpfungsgeschichten beginnen damit\, dass die ewige Nacht vom Tag überwunden wird. Dessen Sieg aber bleibt unvollkommen\, denn die Nacht kehrt immer wieder. Und in der Nacht erwacht eine eigene Welt. Sie schlägt die Stunde der Erscheinungen\, der Verwandlungen\, der Übertretungen.“ Elisabeth Bronfen\, Tiefer als der Tag gedacht.\n„Nocturnal“ – die Ausstellung von Pola und Orson Sieverding führt ihr beider Interesse an der Nacht als Zeit und Raum der Möglichkeiten\, der Versprechungen\, der Transgressionen\, der Figuren und der Aktivität zusammen.\n\nÖffnungszeiten nach Vereinbarung und jeden Donnerstag von 16:00 – 19:00 Uhr bei KanyaKage in Kreuzberg.\n\nWer KanyaKage noch nicht kennen sollte: KanyaKage ist ein Ort der zeitgenössischen Kunst\, wobei kuratierte Einzelausstellungen bildender Kunst im Mittelpunkt dieses Projekts stehen\, das spannende Kunstwerke aus verschiedenen Hintergründen\, Stilen und Disziplinen vorstellt. KanyaKage\, gegründet von Jan Kage und André Kanya\, ist auch ein Zentrum für Lesungen von Poesie und Literatur\, Podiumsgespräche\, Präsentationen und Vorführungen. Eine salonartige Plattform für Diskurse.\n\nPola Sieverding ist eine bildende Künstlerin\, die auf dem Gebiet der linsenbasierten Medien arbeitet. Ihre Arbeiten kreisen um Fragen der Repräsentation und Bildproduktion innerhalb kultureller Formationen\, die durch verschiedene Konzepte von Begehren und Identifikationsprozessen definiert sind. Die Idee des Porträts im Sinne einer interpretierenden Lektüre der Einschreibungen von Kultur in den menschlichen Körper wie auch in die ihn umgebende Architektur ist ein wiederkehrendes Moment in ihrem Werk. Mit Fotografie\, Video und Ton untersucht sie den physischen Körper als Träger von historischen Erzählungen\, die einen zeitgenössischen Diskurs über den sozialen Körper prägen.\nPola Sieverding studierte an der Carnegie Mellon University Pittsburgh\, Surikov-Institut Moskau und erhielt 2007 ihren MFA an der Universität der Künste Berlin. Sie wurde als Artist in Residence nach Ramallah\, Prag und Lissabon sowie als Gastdozentin an die International Academy of Art Palestine eingeladen. Von 2016 bis 2020 lehrte sie an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie erhielt 2014 das Arbeitsstipendium in der Bildenden Kunst des Senats von Berlin und 2008 das Stipendium zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses durch das Land Berlin. Seit 2011 arbeitet sie zusammen mit Orson Sieverding an klanglichen Interferenzen\, die im Kunstverein Heidelberg\, bei ReMap 3 in Athen und in der Kunsthalle Düsseldorf aufgeführt wurden. 2012 arbeitete sie mit Natascha Sadr Haghighian für ihr Projekt für die dOCUMENTA 13 zusanmmen.\nSie stellte international aus: Aram Art Gallery\, Seoul; Art in General\, New York; Hamburger Bahnhof\, Berlin; Lumiar Cité\, Lissabon; Neue Gesellschaft für bildende Kunst\, Berlin; Anat Ebgi Gallery\, Los Angeles; Neuer Berliner Kunstverein\, Berlin; Anna Jill Lüpertz Gallery\, Berlin; Dubai Photo Exhibition\, Dubai; NAK Neuer Aachener Kunstverein\, Aachen; Museum Abteiberg\, Mönchengladbach; MAK Museum für Angewandte und Gegenwartskunst\, Wien; Galerie KnustXKunz\, München u.a. Pola Sieverding lebt und arbeitet in Berlin.\n\nBild/Ausstellungstext oben: © KanyaKage & Courtesy by the artists.\n
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LOCATION:KanyaKage\, Eisenbahnstraße 10\, Berlin\, 10997\, Deutschland
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SUMMARY:HYPERTOPIA im State Studio.
DESCRIPTION:Anhand künstlerischer Positionen\, Propositionen und explorativer Projekte\, die auf wissenschaftlichen Methoden und spekulativen Denkweisen beruhen\, werden Hierarchien hinterfragt\, Ideen erprobt und alternative Szenarien eines kooperativen\, biodiversen Miteinanders entworfen. \nHypertopia präsentiert Arbeiten von Alexandra Daisy Ginsberg (UK)\, Ani Liu (USA)\, Dominique Koch (CH)\, Salvatore Iaconesi & Oriana Persico (IT)\, Himali Singh Soin (UK/IND) und Jana Maria Dohmann (D); Mitwirkende des Diskursprogramms\, das die Kernideen der künstlerischen Positionen im Rahmen von Field-Trips an relevanten Orten im städtischen Raum weiterdenkt\, werden in Kürze bekanntgegeben. \n23. Oktober – 6. Dezember 2020. \nHypertopia wird unterstützt durch den Hauptstadtkulturfond. \nEröffnung: 23 Oktober 17:00 – 22:00 Uhr \nhttps://www.eventbrite.com/e/hypertopia-vernissage-tickets-124133423411 \nWir bitten um Verständnis dafür\, dass die Ausstellung unter Einhaltung der geltenden Einschränkungen bezüglich COVID-19 stattfindet. Der Zutritt zur Galerie ist nur mit Maske gestattet. \nhttps://www.eventbrite.com/e/hypertopia-ausstellung-tickets-124516593483 \nÖffnungszeiten:\n23. Oktober – 6. Dezember\nDienstag – Freitag / 12:00- 19:00 Uhr\nSamstag & Sonntag / 12:00 – 17:00 Uhr \n
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LOCATION:STATE Studio\, Hauptstrasse 3\, Berlin - Schöneberg\, 10827\, Deutschland
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SUMMARY:Orsten Groom: CHROME DINETTE. Urban Spree Galerie.
DESCRIPTION:Der Maler wird seine neue Gemälde-Serie „CHROME DINETTE“ vorstellen\, ein Ensemble aus 18 Gemälden über das Ende der Geschichte\, mit dabei Moses\, Antikes Ägypten\, Sigmund Freud und Chow Chows. Darüber hinaus wird die Galerie 15 großformatige retrospektive Gemälde des Künstlers ausstellen.\nAls radikal unabhängiger und selbstverwalteter Künstler hat sich Orsten Groom in wenigen Jahren als einer der Hauptakteure in der jungen französischen Malerei-Szene etabliert – zwischen alternativen Kreisen und musealen Institutionen.\nSeine erste Retrospektive wurde dieses Jahr im ACMCM-Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Perpignan (Frankreich) präsentiert – im Alter von nur 37 Jahren.\nOrsten Groom (*1982) machte 2009 seinen Abschluss an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris und 2011 an der Le Fresnoy. Er erhielt mehrere Auszeichnungen: Prix l’art est vivant (2019)\, Prix de Peinture de l’Académie des Beaux-Arts (2016) und Prix de Peinture Antoine Marin (2015).\nEr hat bereits mit den Kuratoren und Autoren Olivier Kaeppelin und Paul Ardenne\, mit dem Filmemacher Guy Maddin\, dem Übersetzer und Dichter André Markowicz sowie mit dem Schriftsteller Boris Wolowiec zusammen gearbeitet. \n
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LOCATION:Urban Spree Galerie\, Revaler Str. 99\, Berlin\, 10245
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SUMMARY:"Form und Farbe" Galerie Sievi Vernissage: 23. Oktober 2020
DESCRIPTION:„Form und Farbe“ – Die Ausstellung eröffnet am 23. Oktober 2020 um 19 Uhr und zeigt Arbeiten von Norman Gebauer\, Adrian Buba und Natarajaa. Dauer von „Form und Farbe“: 23. Oktober – 12. Dezember 2020. \nNorman Gebauer\nDie Gestalt- und Denkfigur der Inversion ist Gebauers Modell\, wenn es darum geht\, das Verhältnis von Körper und Raum\, Fülle und Leere\, Materie und Geist\, die er als ambivalente Pole des Daseins erlebt\, anschaulich zu machen. \nAdrian Buba\nDas Experimentieren mit einer Form der Malerei\, die vom tiefen Sog das Raumes bestimmt wird und der Geschwindigkeit unserer Zeit standhält lautet das Thema des gebürtigen Rumänen. Seine abstrakte Malerei lässt Formen zerbersten und in ruhigen blau- oder aggressiv rottonigen Leinwänden geballten Explosionen anwachsen. \nNatarajaa\nEs handelt sich um Bilder\, die nach dem Licht in der Dunkelheit\, dem Moment der Offenbarung\, der erlösenden Eingebung des Lichts suchen. Das Schwarze der Bilder ist nie absolut undurchlässig\, es zeigt sich in mehr oder weniger kontrollierten Strukturen; geometrisch\, geordnet\, durchsichtig und letztlich überflutet mit einem Licht\, welches die Ebenen formt und die Zeichnungen bildet. \nSeit mehr als 20 Jahren stellt Galerie Sievi immer neue Beziehungen zwischen Gegenwartskunst\, internationaler Gesellschaft und kritischer Öffentlichkeit her. Der Schwerpunkt der Galeriearbeit ist es\, den Brückenschlag Berlin – Frankreich weiterzuführen. Es wird Grafik\, Malerei\, Zeichnung\, Skulpturen von der figürlichen Abstraktion bis Informel präsentiert. \nÖffnungszeiten:\nMi.- Do.- Fr. 14-19 Uhr\, Sa. 11-16 Uhr\nTelefonisch erreicht ihr Frau Sievi per 030-693 29 97\, ansonsten info@galerie-sievi.de.\nDie Webpräsenz der Galerie findet ihr auf www.galerie-sievi.de. \nBild: Norman Gebauer „Am Scheideweg“\, 60 x 40 cm. \n
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LOCATION:Galerie Sievi\, Gneisenaustrasse 112\, Berlin\, 10961\, Deutschland
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SUMMARY:Navine G. Khan-Dossos "No Such Organisation" in der Galerie NOME
DESCRIPTION:Navine G. Khan-Dossos wird mit „No Such Organisation“ noch bis zum 20.11. 2020 in den neuen Räumen der Galerie NOME in der Potsdamer Straße 72 präsentiert. Es ist die zweite Einzelausstellung von Navine G. Khan-Dossos in der Galerie. \nNo Such Organisation (2018-2020) ist eine Serie von einhundert Gemälden\, die die Folgen der Ermordung des saudiarabischen Dissidenten\, Kolumnisten und Nachrichtenredakteurs Jamal Khashoggi im Jahr 2018 darstellen. In Navine G. Khan-Dossos’ charakteristisch lebhaftem\, anikonischem Malstil zeichnet der Werkzyklus\, von dem zwanzig Werke zu sehen sind\, die journalistischen und juristischen Untersuchungen in ihrer Reihenfolge nach\, die das Ereignis auslöste. Die Künstlerin empfand den Fall und die damit verbundenen Themen wie Cyberwaffen\, Spyware und zeitgenössische Beteiligung des Journalismus als ein Kaleidoskop von zusammenfallenden Details. Und doch bleibt der Fall ohne eine zentrale visuelle Figur\, da Khashoggis Leiche nie gefunden wurde. In dieser Abwesenheit von Bildern setzt die Serie symbolische Elemente ein\, um die Akteure des Geschehenen- Nationalstaaten\, Behörden und Technologien – zu repräsentieren\, die sich mit jeder Iteration neu ausrichten und sich einem endgültigen Urteil widersetzen. \nSilent Latitude (2019)\, das sich auf eine Kombination von Struktur\, Form und Farbe stützt\, um komplexe Erzählungen auszudrücken\, und das ebenfalls durch ein 3×3-Raster organisiert ist\, ist ein Quilt\, der von vielen Frauen an verschiedenen Orten in Zusammenarbeit hergestellt wurde. Die Arbeit begann mit einer Reihe von Aquarell-Entwürfen\, die in Athen mit der griechischen Transgender Support Association (GTSA) angefertigt und dann von den Frauen von MIA-H\, einer belgischen Textilwerkstatt\, überarbeitet und angefertigt wurden. Der Titel Silent Latitude bezieht sich auf die Poesie von Hadewijch\, einer flämischen Laien-Nonne aus dem 13. Jahrhundert\, die in einer Linie mit der Textilproduktion der Beginen-Gemeinschaften steht\, sowie auf die offensichtliche Kluft zwischen dem europäischen Norden und Süden\, den beiden Produktionsstätten des Werkes. Der Quilt befindet sich im gemeinsamen Besitz der Künstlerin und der GTSA\, wobei der Erlös in Anerkennung der gemeinsamen Arbeit zu gleichen Teilen aufgeteilt wird. In beiden Serien können die einzelnen Quadrate für sich allein stehen und auch miteinander interagieren\, um größere Konfigurationen von Mustern und Bedeutungen zu bilden. \nNavine G. Khan-Dossos ist eine zwischen London und Athen ansässige bildende Künstlerin. Ihre Gemälde\, die sich sowohl auf die traditionellen Techniken der islamischen Kunst als auch auf die Ästhetik des digitalen Zeitalters stützen\, entspringen einer Philosophie des Bildes\, die sich über das Ikonische und Dekorative hinaus auf die politischen Einsätze des zeitgenössischen Lebens erstreckt. Unserer Übersättigung mit Bildern von Gewalt und Trauma entgegen sucht sie nach symbolischen Äquivalenzen für die Darstellung von Ereignissen. Sie hat in verschiedenen Institutionen ausgestellt und mit ihnen zusammengearbeitet\, darunter The Showroom (London)\, SALT (Istanbul)\, The Museum of Islamic Art (Doha)\, Witte de With (Rotterdam)\, The Delfina Foundation (London)\, The Library of Amiens (Amiens)\, Leighton House Museum (London) und die A.M. Qattan Foundation (Ramallah). Sie hat Arbeiten in The White Review und The Happy Hypocrite veröffentlicht. \nBild-Credit: Installationsansicht No Such Organisation von Navine G.Khan-Dossos\, NOME\, Berlin\, 2020.\nCourtesy the Artist and NOME. Foto: Billie Clarken \n  \n
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SUMMARY:SIGNS Ausstellung von Paolo Treni und Anne Cécile Surga
DESCRIPTION:Auf den ersten Blick machen die Kunstwerke der französischen Bildhauerin Anne Cecile Surga und die des italienischen Künstlers Paolo Treni nicht den Eindrück\, sie hätten viel gemeinsam. Anne Cecile arbeitet mit den einigen der klassischsten Materialien und Techniken der Kunstgeschichte: Marmor und Bildhauerei. Paolo Treni hingegen verwendet hochmoderne Technologien – Plexiglas\, Emaille\, Lacke und Laser – und kombiniert sie in Handarbeit für seine Kreationen. Man könnte sagen\, dass er hier und jetzt die Kunstgeschichte dieser Technik schreibt. Anne Ceciles Skulpturen sind monochromatisch\, abgesehen von den Nuancen der Marmoradern\, während die von Paolo eine Explosion von vielen Farben sind. Die Skulpturen von Surga sind statisch\, massiv und matt. Trenis Kunstwerke sind hingegen glänzend\, und ihr Medium verleiht ihnen eine illusionäre organische Fluidität\, da sich ihre Wahrnehmung im Laufe des Tages verändert\, indem sie der Reflexion und Brechung des natürlichen Lichts folgt. Der Impuls für den Ausstellungsdialog zwischen diesen beiden Künstlern sind nicht nur die faszinierenden Gegensätze\, sondern auch ihre gemeinsame Fähigkeit\, ein kraftvolles Zeichen\, eine Art hypnotische Melodie zu schaffen\, um Illusionen eine Stimme zu verleihen. Wie der magische Gesang von Meerjungfrauen haben die Kunstwerke dieser beiden Künstler eine Verführungskraft\, die den Betrachter entführen und ihn über die Grenzen der Realität hinausleiten kann.\nAnne Cecile schafft eine Illusion von Weichheit und Zerbrechlichkeit des marmornen Selbst. Die Zeichen\, die sie akribisch schnitzt\, bringen den Betrachter dazu\, das Material in Frage zu stellen\, indem sie den Geist über die Grenzen der Akzeptanz physischer Dinge hinaus drängt und ihn ins Poetische\, Philosophische\, Psychologische\, Metaphysische und Symbolische projiziert. Ihre Zeichen erzählen uns Geschichten von emotionalen Reaktionen auf gesellschaftliche Fragen\, bei denen das Individuum\, besonders wenn es sich um eine Frau handelt\, hart kämpfen soll\, um eine Vorstellung von Selbstbewusstsein zu entwickeln\, frei von äußerem konsumistischen Druck und beunruhigender Umgebung. Ihre Skulpturen sind reich an Weiblichkeit\, ihre Zeichen und Geometrien sind minimalistisch und leidenschaftlich zugleich und von offenem feministischem Geschmack. Darüber hinaus zwingt ihr Talent\, Dinge zusammenzufassen\, den Betrachter dazu\, den Schleier vor seinen Augen fallen zu lassen und den Noumenon\, so wie ihn die Künstlerin präsentiert\, frei von jeder möglichen Fehlinterpretation zu umarmen.\nPaolo Treni spricht im Gegenteil nicht über die Realität\, und seine Kreativität schöpft direkt aus seiner Vorstellungskraft. In seinem Laboratorium verwandelt er die Plexiglasplatten in den idealen Träger für die physische Umsetzung seiner Phantasien. Zu diesem Zweck verwendet er Laser\, Emaille und Lacke in überlappenden Schichten\, um eine erhabene und leuchtende Zusammensetzung zu erhalten. Das Ergebnis ist ein neues\, nicht wiedererkennbares Medium\, das beim Betrachter eine emotionale Resonanz erzeugt. Seine Zeichen sind eine Art mit Licht geschriebene Poesie\, die die Verbindungen zwischen Farbe und Form untersucht und die Aufmerksamkeit des Betrachters durch das Spiel mit Reflexionen entführt. Paolo zielt darauf ab\, den Betrachter in eine ästhetische Erfahrung zu verwickeln\, indem er den Weg zu einer völlig immersiven Reise in eine kontemplative Dimension öffnet\, in der die metaphysische Verbindung mit den vitalen Energien der Natur und den Phänomenen des Kosmos offensichtlich und hinreißend ist.\nPaolo Treni wurde 1981 an den Ufern des Gardasees geboren. Seine Forschungen greifen die theatralische Methode auf\, die auf der Bewegungsanalyse von Jacques Lecoq beruht\, sowie die Szenografie. Durch das Zeichnen setzt Treni in der virtuellen Umgebung eine aktive Meditationstechnik um\, die von der altorientalischen Kunst der Suminagashi inspiriert ist. Durch die Verbindung von Technologie und handwerklichem Können überträgt er seine Traumwelt in Plexiglas. Im Jahr 2017 gewann er den Montal / Arte-Preis für seine Fähigkeit\, ästhetische Forschung\, Kunst und Poesie zu verbinden. 2018 kuratierte Ivan Quaroni Paolos erste öffentliche Ausstellung\, „Simulacra“\, in der Firmafede Festung in Sarzana\, Italien. Im September 2018 war er der jüngste Künstler\, der an der ständigen Sammlung des Museums im Skulputen-Park von Portofino teilnahm. Im Jahr 2019 wurde das Werk CPH4 (aus der Serie Simulacri di Luce) in die Sammlung von Lucrezia De Domizio Durini im Palazzo Durini in Bolognano\, Italien\, aufgenommen.\nAnne Cecile Surga wurde in der Stadt Lavelanetin in der Region Okzitanien im Südwesten Frankreichs geboren. Im Jahr 2000 begann sie ihre erste Zeichen- und Malklasse. Sie lernte die Regeln der Komposition\, Anatomie und Harmonie der Farben kennen sowie verschiedene Techniken wie Zeichnen\, Pastell\, Tusche und Ölmalerei. Trotzdem schrieb sich Anne Cecile 2006 an einer Handelsschule ein\, während sie abends Tonplastik studierte. Später schloss sie ihr Studium mit einem Master in Business Administration ab\, 2012 folgte in New York ein Master in Kunstgeschichte. 2013 lernte Anne Cecile in der Fundacion Pablo Atchugarry\, wie man Marmor schneidet. Ab 2015 widmete sie ihr Leben ganz der Bildhauerei und eröffnete ihr Atelier in den Pyrenäen in Frankreich. Seither hat sie ihre Werke international sowohl in Gruppen- als auch in Einzelausstellungen gezeigt und dafür mehrere Preise wie den YICCA-Kunstpreis gewonnen. \n
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LOCATION:Luisa Catucci Gallery\, Allerstr. 38\, Berlin\, 12049\, Deutschland
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SUMMARY:Ausstellung „Provenienzen. Kunstwerke wandern“ Berlinische Galerie
DESCRIPTION:\nDie Ausstellung „Provenienzen. Kunstwerke wandern“ präsentiert 34 Werke\, deren Herkunftsgeschichten in der Berlinischen Galerie erforscht wurden oder noch erforscht werden. Eine Medienstation gibt in kleinen Stories zu jedem Werk einen Einblick in den Stand der Recherche. Wer von zu Hause aus schauen möchte\, kann die Medienstation online besuchen. Spannend: Jedes Werk ist gewandert\, und das Wissen um diese Biografien erweitert den Blick auf die Kunst.\n\n\nDie Dimensionen des Feldes Provenienzforschung bleiben Museumsbesucher:innen in der Regel verborgen. Heute dient es Museen der Klassischen Moderne vorrangig dazu\, Kunstwerke aufzuspüren\, die jüdischen Verfolgten in der Zeit des Nationalsozialismus geraubt worden sind. Im Fokus steht dabei\, wer Gemälde\, Skulpturen oder Zeichnungen vor 1945 besaß und was ab 1933 mit ihnen geschah. In Ausstellungen bietet sich nur selten Raum\, die oft verschlungenen Pfade nachzuzeichnen\, die einzelne Werke genommen haben. Wie facettenreich ihre Herkunftsgeschichten sein können\, beschreibt die Ausstellung „Provenienzen. Kunstwerke wandern“ exemplarisch an einem 1912 entstandenen Selbstbildnis von Max Liebermann (1847–1935). Zugleich werden in einer Salonhängung selten oder noch nie gezeigte Werke aus der Sammlung der Berlinischen Galerie präsentiert. Die Auswahl führt an die aktuell laufende Erforschung der Provenienz der Bestände heran. Über digitale Medien werden Recherchestände vermittelt\, aber auch noch bestehende Wissenslücken dokumentiert.\n\nKünstler*innen der Ausstellung „Provenienzen. Kunstwerke wandern“ (Auswahl): Ima Breusing (1886–1968)\, Lovis Corinth (1858–1925)\, Jacoba van Heemskerck (1876–1923)\, Ludwig von Hofmann (1861–1945)\, Bruno Krauskopf (1892–1960)\, Max Liebermann (1847–1935)\, Felix Nussbaum (1904–1944)\, Martel Schwichtenberg (1896–1945)\, Carl Seiffert (1809–1891)\, Anton von Werner (1843–1915).\n\n\nEine Telefonnummer als Schlüssel: Anton von Werner „Französischer Infanterist mit Marschgepäck“\n\nAls Anton von Werner 1915 verstarb\, befand sich diese kleine Studie eines französischen Soldaten noch in seinem Besitz. Sie entstand wohl im Atelier seiner bis heute erhaltenen Villa in der Potsdamer Straße 81a. Das Motiv überführte er 1886 in das Gemälde „Kriegsgefangen“\, das die Berlinische Galerie 1977 aus Privatbesitz erwarb.\n„Französischer Infanterist mit Marschgepäck“ gelangte aus dem Nachlass von Waldemar Grzimek in die Berlinische Galerie. Der Berliner Bildhauer hatte seine Sammlung zu Studienzwecken aufgebaut. Für die meisten Werke\, so auch für die Skizze von Anton von Werner\, hielt er nicht fest\, von wem er sie erwarb. Die Reste eines Aufklebers auf der Rückseite des Gemäldes waren allerdings ein erster Ansatzpunkt für die Recherchen. Es stellte sich heraus\, dass die darauf verzeichnete Telefonnummer zum Anschluss der Kunsthändlerin Johanna Ohloff gehörte. Im Telefonbuch von 1940 stimmt ihre Adresse Gieselerstraße 13 in Berlin-Wilmersdorf mit den wenigen Buchstaben überein\, die auf dem Aufkleber noch zu entziffern sind. Mit diesen Informationen ist die Suche nach den Melde- und Lebensdaten von Johanna Ohloff möglich. Daran schließen sich Recherchen nach Erben und erhaltenen Unterlagen aus ihrem Geschäft an.\n\n\nWer von zu Hause aus schauen möchte\, kann die Medienstation online besuchen: https://berlinischegalerie.de/ausstellung/provenienzen/. Weitere digitale Angebote findet ihr auf der Internetseite: https://berlinischegalerie.de/berlinische-galerie/digitale-angebote/\n\n\n\nDie Ausstellung wird unterstützt durch die Ernst von Siemens Kunststiftung.\n\n\n\n\nWenn es dann wieder möglich sein wird\, das Museum zu besuchen\, prüft vorher bitte: Wahrscheinlich bleibt es noch eine Weile bei der Onlinebuchung im Voraus: https://berlinischegalerie.de/besuch/ihr-besuch/.\n\nDie Berlinische Galerie ist eines der jüngsten Museen unserer Stadt und sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute – mit lokalem Fokus und internationalem Anspruch zugleich. 1975 gegründet\, eröffnete das Landesmuseum 2004 in Nachbarschaft zum Jüdischen Museum sein eigenes Haus in einer großzügig umgebauten Industriehalle mit 4.600 qm Ausstellungsfläche. Bildende Kunst\, Malerei\, Grafik\, Skulptur\, Multimedia\, Fotografie\, Architektur und Künstler:innen-Archive formen einen Fundus\, aus dem durch interdisziplinäre Verschränkungen spannungsvolle Dialoge entstehen. Herausragende Sammlungsbereiche sind Dada Berlin\, die Neue Sachlichkeit und Osteuropäische Avantgarde. Die Kunst des geteilten Berlin und der wiedervereinten Metropole bildet einen weiteren Schwerpunkt.\n\nText PM: © Berlinische Galerie\, Bild: © Anton von Werner: Französischer Infanterist mit Marschgepäck\, Berlinische Galerie\n
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LOCATION:BERLINISCHE GALERIE\nMuseum für moderne Kunst\, Alte Jakobstraße 124-128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Villa Offensiv „Design gestaltet Diversität“
DESCRIPTION:Villa Offensiv „Design gestaltet Diversität“\nDie Postkartenausstellung „Vogelschiss\, Affenschiss\, und dann kam der Hirnschiss so what?!“ wurde im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick eröffnet: Die Exponate sind Ergebnis der Auseinandersetzung von Studierenden der Studiengänge Industrial Design und Kommunikationsdesign der Hochschule für Technik und Wirtschaft (Oberschöneweide) im Sommersemester. Themen wie Diversität\, Rassismus und Rechtspopulismus\, sowie die Macht der Worte werden in der Ausstellung zum Ausgangspunkt genommen und gestalterisch neu verhandelt.\n\nDie Veranstaltung wurde vom Zentrum für Demokratie\, der Partnerschaft für Demokratie Schöneweide\, der Villa Offensiv sowie HTW Berlin-Professorin Pelin Celik und Studierenden der Studiengänge Industrial Design und Kommunikationsdesign organisiert.\n\nBis zum Ende des Jahres wird die Ausstellung noch in der Villa Offensiv in der Hasselwerderstr. 38-40 in Niederschöneweide zu sehen sein (immer freitags 14:00-16:00 Uhr oder nach Vereinbarung).\nAm 18. Dezember wird eine Finissage mit Stadtteilrundgang stattfinden. Die Vernissage fand Freitag auf Zoom statt\, fachlicher Input kam von Prof. Gerhard Kampe (Hochschule Coburg) zum Thema „Verhindern als Gestaltungsprinzip“\, weitere Grußworte und eröffnende Beiträge gaben durch Bezirksbürgermeister Oliver Igel\, Vizepräsidentin der HTW Berlin Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring\, Prof. Pelin Celik\, Professorin im Studiengang Industrial Design und das Zentrum für Demokratie.\n\nWer Schöneweide noch nicht so gut kennt übrigens\, wir sind mal dort flaniert Beitrag Schöneweide-Flaneur.\n\nDas Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) bietet politische Bildungsarbeit an und vernetzt die Zivilgesellschaft im Bezirk Treptow-Köpenick: http://www.zfdtk.de.\nZentrum für Demokratie c/o offensiv’91 e.V. Hasselwerderstr. 38-40 12439 Berlin Tel.: 030 | 65 48 72 93 E-Mail: zentrum[at]offensiv91.de\n\nBild (Plakat): „Vogelschiss\, Affenschiss\, und dann kam der Hirnschiss so what?!“ im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick\, Villa Offensiv „Design gestaltet Diversität“ \n\n\n
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LOCATION:Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick\, Hasselwerderstr. 38-40\, Berlin\, 12439\, Deutschland
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