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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Podcast "Wie geht es dir?" - Gespräche mit Künstlerinnen im Corona-Shutdown
DESCRIPTION:Kathrin Schrader schafft mit ihrem Podcast „Wie geht es dir?“ ein Stimmungsbild des Lebens mit Corona. Je weiter die Corona-Krise in einen komplett veränderten Alltag führt\, desto ausführlicher und differenzierter reflektieren die befragten Künstlerinnen ihre Alltags- und Arbeitssituationen. In den jüngsten Folgen geht es darum\, wie die Erfahrungen aus dieser Krise die eigene Kunst\, aber auch die Verschränkung von Kunst und Gesellschaft\, sowie das Ausstellungsgeschehen und künstlerische Themen beeinflussen werden. \n
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SUMMARY:Time Present
DESCRIPTION:Die Schau untersucht\, wie sich Künstler*innen mit der Zeit und den Grundfragen der Fotografie auseinandersetzen: Welche unterschiedlichen Realitäts- und Zeitebenen hält eine Aufnahme fest? Bildet sie tatsächlich einen bestimmten Moment ab? Ist das\, was auf einem Foto zu sehen ist\, Gegenwart oder Vergangenheit\, Wirklichkeit oder Imagination? \nDieser thematische Rahmen ermöglicht es\, den Aufstieg\, den die Fotografie zu einem zentralen Medium der Gegenwartskunst erlebt hat\, über zeitliche und geografische Grenzen hinweg zu verfolgen. Dabei geht es nicht darum\, eine stringente Entwicklung der Fotokunst aufzuzeigen. Time Present gleicht eher einer vielstimmigen Konversation\, in der ästhetische und formale Strategien\, Konzepte\, politische und gesellschaftliche Fragestellungen in Beziehung zueinander treten. \nUnter dem motivischen Leitfaden der „Zeit“ werden dabei in vier Kapiteln Werke vorgestellt\, die einerseits die grundlegenden Fragestellungen der Fotografie berühren\, und andererseits die Entwicklung der Sammlung aufzeigen. \nDas Spektrum der Ausstellung reicht von „Klassikern“ der deutschen Gegenwartsfotografie wie Bernd und Hilla Becher\, Andreas Gursky und Candida Höfer\, die bereits in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren gesammelt wurden\, bis hin zu junger Fotokunst aus Afrika\, Osteuropa\, dem Nahen Osten und China\, die heute die Sammlung mit prägt. Einen wichtigen Aspekt bildet der kritische Blick von nichteuropäischen Künstler*innen wie Yto Barrada\, Mohamed Camara und Kader Attia auf den westlich dominierten Kunstkanon. Und auch eine andere Revolution wird spürbar: Die Instagram-Kunst der Argentinierin Amalia Ulman zeigt\, wie sich die Fotografie durch digitale Technologien demokratisiert hat – aber auch\, wie sehr die Manipulation und Distribution von Bildern unser tägliches Leben bestimmt. Im Laufe der vier Jahrzehnte\, in denen Fotografie in der Sammlung Deutsche Bank gesammelt wurde\, hat sich nicht nur das Medium radikal gewandelt\, sondern mit ihm die globale Gesellschaft. Auch das dokumentiert Time Present. \n
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SUMMARY:Daimler Art Collection Ausstellung ›31: Women‹
DESCRIPTION:Daimler Art Collection Ausstellung ›31: Women‹ – Unbedingte Aufmerksamkeit sollte man der Sammlung Daimler Contemporary in der nördlich gelegenen Alten Potsdamer Straße (Haus Huth) schenken: Mit der Ausstellung ›31: Women‹ wird an zwei bahnbrechende Präsentationen in Peggy Guggenheims New Yorker Galerie Art of This Century angeknüpft: ›Exhibition by 31 Women‹\, 1943\, und ›The Women‹\, 1945. \nInitiiert und kokuratiert wurden diese Ausstellungen damals von Guggenheims Freund und Berater\, dem Künstler Marcel Duchamp. Es waren die ersten Ausstellungen in den USA in diesem Umfang\, die sich ausschließlich auf Künstlerinnen fokussierten. Die Frauen repräsentierten eine junge Generation aus 11 verschiedenen Nationen. Inhaltlich trafen Vertreterinnen des Surrealismus auf abstrakte Malerinnen\, dadaistisch beeinflusste Künstlerinnen und unbekannte\, jüngere Positionen der Zeit. \nIm Rückbezug auf dieses wichtige Gründungsdokument feministischer Kunstgeschichte verdichtet die Ausstellung ›31: Women‹ mit rund 60 Werken der Daimler Art Collection zwei langfristig entwickelte Schwerpunkte der Sammlung: der Fokus auf weibliche Protagonistinnen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts einerseits\, Recherchen und Projekte seit 2016 zu Duchamp/kuratorischer Praxis/Readymade andererseits.\nDie Schau ›31: Women‹ beginnt historisch mit Werken aus der Tradition von Bauhaus und Konkreter Kunst\, führt weiter zu europäischen und amerikanischen Tendenzen aus Zero und Minimalismus und erweitert dann den Horizont um jüngere Künstlerinnen aus Indien\, Südafrika\, Nigeria\, Israel\, Chile\, USA u.a. Ländern. Die Ausstellung bringt frühe feministische Tendenzen mit globalen Perspektiven der zeitgenössischen Kunst in überraschenden Konstellationen und thematischen Inszenierungen zusammen.\nKuratorin: Renate Wiehager\n\nZwei eigenständige neue Publikationen begleiten die Ausstellung: Marcel Duchamp. Das kuratorische Werk\nSie sind Legende in Wort und Bild: Marcel Duchamps Verkleidungen und zahllosen fotografischen Selbstinszenierungen\, seine ironischen\, sarkastischen\, humorvollen Kommentare zu Kunst\, Kunstbetrieb\, Kunstkritik und Kunstgeschichte. Weniger bekannt ist jener Marcel Duchamp\, der sich empathisch und strategisch alert für die Künstlerinnen und Künstler seines zeitgenössischen kulturellen Umfeldes eingesetzt hat: als Kurator von Ausstellungen zwischen den 1910er-Jahren und seinem Tod 1968\, als Juror und Berater einiger der bedeutendsten Sammlungen\, Museen und Galerien zur Kunst der Moderne. Der Band skizziert rund vierzig Ausstellungen\, ergänzt um jüngste Forschungsergebnisse\, und stellt die enge Kooperation mit wichtigen Protagonisten der Zeit vor: von Louise und Walter Conrad Arensberg\, Katherine S. Dreier\, Francis Picabia\, Sidney und Harriet Janis bis zu André Breton\, Julien Levy oder Peggy Guggenheim.\n\nDuchamp. The Women. Les Femmes. Die Frauen. Las Mucheres\nDie neue Publikation eröffnet eine ungewöhnliche Perspektive auf den ›Jahrhundertkünstler‹ Marcel Duchamp. Anhand kunstwissenschaftlicher Essays und biografischer Porträts zu mehr als einhundert Protagonistinnen von der frühen Moderne bis in die 1960er-Jahre\, die Leben und Werk von Duchamp geprägt haben\, werden wesentliche Initiativen und Kooperationen diskutiert\, die seine künstlerischen Projekte begleitet und angeregt haben. Ergänzend werden Texte von Frauen zugänglich gemacht und ins Deutsche übersetzt\, die bisher nur an entlegener Stelle auffindbar bzw. lediglich in französischer oder englischer Sprache verfügbar waren. Der Band zeichnet das gesellschaftliche und kulturelle Wirken der Frauen nach\, die als Sammlerinnen\, Galeristinnen\, Künstlerkolleginnen und Autorinnen ihre Zeit in Europa und den USA mitgeprägt haben.\nEssays zu u.a.: Louise Arensberg / Djuna Barnes / Katherine S. Dreier / Suzanne Duchamp / Peggy Guggenheim / Elsa von Freytag-Loringhoven / Mina Loy / Maria Martin / Louise Norton / Gabrielle Buffet-Picabia / Mary Reynolds / Carrie\, Ettie und Florine Stettheimer / Beatrice Wood.\n\nDie Publikationen erscheinen im April 2020 und können im Daimler Contemporary zu vergünstigtem Preis erworben werden.\n\nIm Rahmen der Ausstellung sind in einer separaten Präsentation Künstlerinnen-Portraits des Malers Marcus Neufanger ausgestellt.\n\nDaneben sei auf „Momente des Umbruchs“ verwiesen: Natalia Stachon im Interview.\nDas Werk der Künstlern Natalia Stachon (*1976 Kattowitz\, PL) transformiert und verdichtet ästhetische Elemente des öffentlichen Raumes in installativen Arbeiten. Im Interview mit Nadine Isabelle Henrich spricht sie über die Rolle von Fotografie und Literatur in ihrem künstlerischen Prozess\, ihr Interesse an industriellen Materialien\, die Wechselwirkungen zwischen Kunst und Gesellschaft sowie die neuen Kontrollinfrastrukturen in Zeiten einer globalen Pandemie. Sehen Sie das Video hier (in englischer Sprache): https://art.daimler.com/artwork/natalia-stachon-visions-and-revisions-13-2019/\nBeitrag Jana Noritsch\, Bild: Ausstellungsansicht 31: Women‹ © Daimler Art Collection in Berlin-Schöneberg (bis Juni 2021)\n
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SUMMARY:Gezeichnete Stadt - Ausstellung in der Berlinischen Galerie
DESCRIPTION:Gezeichnete Stadt – Arbeiten auf Papier 1945 bis heute: so heißt die aktuelle Ausstellung in der Berlinischen Galerie. Wie haben Künstlerinnen und Künstler ihre Faszination von der Großstadt umgesetzt? Die künstlerischen Positionen spiegeln das Leben und die Kunst der letzten Jahrzehnte wider. Zu sehen bis Januar 2021. \n\n\nBerlin ist gezeichnet von seiner Geschichte\, von Erfolgen und Niederlagen\, von Feudalismus\, Prag­matismus\, Liberalismus\, Demokratien und Diktatu­ren. Aber auch gezeichnet und gemalt von vielen Künstler*innen. Die Berlinische Galerie verfügt über eine der größten und wichtigsten Kunstsammlungen zur Stadt Berlin. Eine besondere Auswahl wird nun ab dem 14. August teilweise erstmals präsentiert. \nGezeichnete Stadt zeigt über 175 Werke von 22 Künstlerinnen und 47 Künstlern: über­wiegend Zeichnungen in großen\, mittleren\, kleinen Formaten\, viel Buntes und Schwarzweißes in sehr unterschiedlichen Techniken sowie ein facettenrei­cher Stilmix aus Gegenständlichkeit\, Fotorealismus\, Surrealismus\, Spätexpressionismus\, Abstraktion\, Illustrationen und Comic. „Gezeichnete Stadt“ zeigt in sechs Kapiteln einige weltbekannte Künstler*innen – u.a. Rainer Fetting\, K.H. Hödicke\, Tal R\, Tacita Dean\, Wolf Vostell – bietet aber auch viel Zeit und Raum für Entdeckungen und Wiederentdeckungen starker Werke und starker Künstler*innen-Biografien wie Gabriele Basch\, Thomas Bayrle\, Gertrude Sand­mann\, Werner Heldt\, Evelyn Kuwertz\, Klaus Vogelsang. Ausstel­lungskuratorin Annelie Lütgens befasst sich mit der Faszination der Metropole\, verbindet Ost mit West. In vielen Werken lassen sich Spuren der Zeitgeschichte auffinden\, immer wieder schim­mern auch Erinnerungsbilder an das Berlin der Weimarer Republik hindurch. Berlin feiert dieses Jahr das 100-jährige Jubiläum seiner Stadtgeschichte mit Veran­staltungen und Ausstellungen\, „Gezeichnete Stadt“ ist Teil davon. \n\n\n\nDie Ausstellung findet im Rahmen des Jubiläumsjahres „Berlin 100“ statt – einer Initiative des Landes Berlin. Sie wird unterstützt vom Förderverein Berlinische Galerie e.V.\n\nÖffnungszeiten der Berlinischen Galerie\nMi – Mo 10 – 18 Uhr\nDienstags geschlossen \nEintritt\nTageskarte 8 EUR\nErmäßigt 5 EUR\n(gilt auch für Gruppen ab 10 Personen)\nHappy Monday! Jeden ersten Montag im Monat zahlen alle Besucher*innen nur 4 EUR.\nFreier Eintritt bis 18 Jahre \nBild: © NoRA: Außenansicht Berlinische Galerie\, 2020 \n\n\n
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SUMMARY:City (un)limited – der Traum vom eigenen Haus. Schloss Biesdorf.
DESCRIPTION:Immer eindringlicher stellt sich die Frage nach Bodeneigentum bezogen auf das Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen von Einzelnen und denen der Gemeinschaft. Die Ausstellung unternimmt eine Bestandaufnahme des Siedlungsgebietes im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf\, das als größte zusammenhängende Einzelhaussiedlung Deutschlands gilt. Realisiert sich die Autonomie von Einzelnen tatsächlich durch (Wohn-)Eigentum? Die künstlerischen Positionen der Ausstellung bewegen sich zwischen Bestandsaufnahme\, Analysen der politischen\, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte und möglichen Zukunftsszenarien. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. \nListe der Künstler*innen \nSigrun Drapatz / Tanja Lenuweit\nIna Geißler\nEva Kietzmann\nThomas Kilpper / Ina Wudtke\nUlrike Kuschel\nFabian Lippert\nReinigungsgesellschaft\nDaniele Tognozzi \n
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SUMMARY:M2 im KINDL zeigt The Invented History
DESCRIPTION:Das M2 Maschinenhaus im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst: Die Gruppenausstellung The Invented History untersucht die Notwendigkeit\, historische Narrative kritisch zu hinterfragen. Spätestens unter dem Einfluss der Globalisierung muss Geschichtsschreibung neu bewertet werden: Sie wird nicht mehr als reine Ansammlung von Daten und Fakten\, als eine linear nachzuerzählende Abfolge von eindeutigen Ereignissen betrachtet. Stattdessen wächst das Bewusstsein\, dass Geschichtsschreibung immer auch unter den politischen Vorzeichen ihrer „Autor*innen“ gelesen werden muss. \nHeute finden sich zunehmend Versuche\, sich der Deutung von Geschichte zu bemächtigen – vor allem durch antidemokratische Kräfte weltweit. Die Künstler*innen der Ausstellung spüren bisher verschwiegene oder unterdrückte historische Phänomene auf\, betrachten Geschichte durch den Filter ihrer eigenen Biografie und arbeiten so an einer kritischen Geschichtsschreibung in Abgrenzung zu bestehenden Herrschaftssystemen.\n\nDie künstlerische Recherche stellt für die Künstler*innen der Ausstellung eine wichtige Methode dar. So zeichnet Anna Dasovićs Arbeit Request for erased and ‘blurry’ photographs (2015–2017) die politischen Verwicklungen im Zusammenhang mit zwei fotografischen Filmrollen nach\, die während des Völkermordes in Srebrenica im Sommer 1995 von Mitgliedern des niederländischen UN-Bataillons aufgenommen wurden. Bosnisch-serbische Milizen drangen damals in die UN- Schutzzone ein und ermordeten vor den Augen niederländischer UN-Blauhelme mehr als 8.000 muslimische Männer und Jungen. Von diesen zwei Filmrollen existieren lediglich drei „verschwommene Fotografien“\, die erst nach der Intervention der Künstlerin in den Niederlanden überhaupt öffentlich gemacht wurden.\nAuch Maryam Jafri stellt Fragen hinsichtlich des Urheberrechts\, der Digitalisierung und des ausländischen Eigentums von nationalem Erbe. Auf der Website der Bildagentur Getty Images entdeckte die Künstlerin Fotografien von der Unabhängigkeit Ghanas am 6. März 1957 – erste Dokumente der Befreiung Schwarzafrikas von der westlichen Vorherrschaft –\, die auch im Archiv des Ghanaischen Informationsministeriums enthalten sind. In ihrer Installation Getty vs. Ghana (2012) stellt sie die Bilder einander gegenüber und macht fehlerhafte Daten\, Schlagworte und Bildunterschriften sowie offensichtliche Manipulationen an den Originaldateien sichtbar.\nIn ihrer Recherche zu einem Film über anatolische Teppiche und deren Bedeutung für das kulturelle Gedächtnis der Region stößt Maja Weyermann auf die Schlüsselrolle\, die die armenische Teppichknüpfkunst für die Produktion in der Türkei vor 1915 einnahm – also in der Zeit vor dem systematischen Völkermord an den Armenier*innen. Prozesse der Erinnerung und des (politisch gewollten) Vergessens sind auch Thema von Aslan Ġoisums Film People of No Consequence (2016)\, der ebenfalls die Wiederbelebung von Wissen um historische Prozesse zum Thema hat – in seinem Fall die Unterdrückung und Vertreibung der lokalen Bevölkerung der heutigen russischen Teilrepublik Tschetschenien\, die bereits unter der Sowjetmacht begann.\n\nAndere Künstler*innen der Ausstellung wenden sich utopischen Zukünften zu und hinterfragen so unser Verständnis von Geschichtsschreibung. Yael Bartanas versteinerte Waffen R.i.P. Uzi\, R.i.P. M16 und R.i.P. Smith & W (alle 2019) sind eine Vision einer fernen Zeit\, in der Waffen nur noch als Fossilien einer überholten Zivilisationsstufe existieren. Auch das Video In the Future They Ate from the Finest Porcelain (2015) von Larissa Sansour und Søren Lind zeigt Geschichte als ein komplexes Geflecht: Eine fiktive Widerstandskämpferin vergräbt Porzellanobjekte als vermeintliche Spuren einer vergangenen Zivilisation mit dem Ziel einer neuen Geschichtsschreibung\, in der Fakten und Fiktionen zu einer neuen Erzählung verschmelzen.\n\nDie Ausstellung wird kuratiert von Kathrin Becker.\n\nVeranstaltung im Rahmen der Ausstellung: „Künstler*innen als Agent*innen der Bilder“\, Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Annette Vowinckel (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) am Mittwoch\, 20. Januar 2021\, 19 Uhr (Sprache: Deutsch / Eintritt frei).\nZusatzhinweis: Im kommenden Monat wird ein kurzes Video-Interview mit der Kuratorin Kathrin Becker auf der Website des KINDL veröffentlicht. Dies und alles Weitere findet ihr auf www.kindl-berlin.de. \nBildrechte: KINDL Sansour+Lind: Larissa Sansour / Søren Lind „In the Future They Ate from the Finest Porcelain“\, 2016\, Film\, 29’ Film still © Larissa Sansour / Søren Lind \n
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LOCATION:KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst\, Am Sudhaus 3\, Berlin\, 12053\, Deutschland
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SUMMARY:Symbolismus - Dekadenz und dunkle Träume
DESCRIPTION:Belgischer Symbolismus in der Alten Nationalgalerie: Der lustvolle Blick in den Abgrund\, der übersteigerte Ästhetizismus einer übersättigten Gesellschaft\, die sich zugleich in der Krise wähnte\, der morbide Reiz zwischen Thanatos und Eros dies sind Themenfelder in der Kunst\, die Ende des 19. Jahrhunderts insbesondere im belgischen Symbolismus ihren Ausdruck fanden. \nGegen die Entwicklung des Oberflächenreizes von Naturalismus und Impressionismus formiert sich in den 1880er-Jahren eine neue Kunstströmung\, deren Kennzeichen die Sinnlichkeit\, Magie\, tiefgründige Bedeutsamkeit wie auch die Irrationalität ist. Der Symbolismus enthält hierin bereits vielfach eine künstlerische Vorwegnahme der Traumdeutung von Freud\, dessen gleichnamige Studie 1899 erschien. \nBelgischer Symbolismus Fernand Khnopff\, Die Zärtlichkeit der Sphinx [Des Caresses]\, 1896\, Öl auf Leinwand\, 50×150 cm\, © Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique\, Brüssel\nDas Spezifikum des belgischen Symbolismus ist eine Vorliebe für eine morbide und dekadente Motivik. Schon um die Jahrhundertmitte werden mit Antoine Wiertz Tod und Verfall zu Leitmotiven in der Kunst\, die sich bis zu Bildhauern wie George Minne und dem Meister des Absurden James Ensor verfolgen lassen. Angeregt durch die zeitgenössische Literatur\, versuchten die Künstler um 1900 eine neue Mystik mit einem extravaganten und kostbaren Stil zu verbinden wie es etwa Charles van der Stappen in seiner Bildhauerei durch die Kombination edler Materialien gelingt. Zur zentralen Gestalt avanciert in diesem Kontext die femme fatale als Ausdruck von Überfluss und Wollust etwa im Werk von Fernand Khnopff. Bei Felicien Rops oder auch Jean Delville gesellt sich hier der Aspekt des Esoterischen und Dämonischen hinzu. Der Symbolismus beeinflusste aber nicht allein das Portrait und Figurenbild\, sondern schlug sich als paysage symboliste auch in der Landschaftsmalerei etwa von William Degouve de Nuncques und Fernand Khnopff nieder ebenso wie in den unheimlich erscheinenden Interieurs eines Leon Spilliaert\, Xavier Mellery und Georges Lebrun. \nBrüssel als Kulminationspunkt\nWährend der Impressionismus heute in nahezu allen Facetten und in den jeweiligen landesspezifischen Charakteristika erforscht und gewürdigt wurde\, steht eine differenzierte Betrachtung des Symbolismus bis heute aus. Neben dem französischen Symbolismus\, der als Ursprung und Inspiration gleichgearteter Bestrebungen auch in Deutschland betrachtet wird\, stand die Ausprägung dieser Kunstströmung in Belgien bislang weniger im Fokus des Interesses. Dies zu Unrecht\, denn von hier gingen viele Impulse für den Symbolismus aus: hierher kamen die in Paris erfolgreichen und einflussreiche Literaten wie Maurice Maeterlinck und Georges Rodenbach\, während Brüssel zugleich die europäische Drehscheibe für Ausstellungen unterschiedlichster Kunststile war und an der Etablierung und Verbreitung des Symbolismus hohen Anteil hatte. Belgien fungierte in vielen Bereichen der Kunst als Scharnier zwischen England und dem Kontinent\, ebenso war die Achse Paris-Brüssel besonders eng. Mit Les Vingt\, dem Salon für zeitgenössische belgische und internationale Kunst\, bot sich zwischen 1883 und 1893 in Brüssel eine neue Bühne\, die unter anderen die Belgier Ensor\, Khnopff\, Rysselberghe mit so unterschiedlichen Künstlern wie Cezanne\, Crane\, Gauguin\, Seurat\, van Gogh\, Klimt und McNeill Whistler zusammenbrachte. \nDie Ausstellung will dieses Spektrum an bislang wenig bekannten belgischen Positionen einem breiten Publikum als eine wichtige Referenz für den europäischen Symbolismus von Gustave Moreau über Arnold Böcklin und Max Klinger bis zu Gustav Klimt und Edvard Munch vorstellen. \nEine Ausstellung der Nationalgalerie\, Staatliche Museen zu Berlin\, mit Unterstützung der Königlichen Kunstmuseen Belgiens\, ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie \nBeitragsbild: © Fernand Khnopff\, I lock my door upon myself\, 1891\, Öl auf Leinwand\, 72\,7 × 141\,0 cm\, © bpk | Bayerische Staatsgemäldesammlungen\, bereitgestellt von der Alten Nationalgalerie\, Staatliche Museen zu Berlin „Dekadenz und dunkle Träume\nDer belgische Symbolismus“ \n
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LOCATION:Alte Nationalgalerie\, Bodestraße 1-3\, Berlin\, 10178
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SUMMARY:Reinbeckhallen »Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject«
DESCRIPTION:Die Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst präsentiert bis zum 24. Januar 2021 die Ausstellung »Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject«. Die von Candice M. Hamelin kuratierte Ausstellung untersucht\, wie deutsche und internationale Fotograf*innen Berlin – Ost\, West und wiedervereint zwischen den unmittelbaren Nachkriegsjahren und dem Ende des 20. Jahrhunderts fotografierten. Sie umfasst Fotografien und Fotoserien von 23 Fotograf*innen\, die Berlin zu ihrem Sujet und mitunter auch zur Inspiration für ihr Werk gemacht haben. \nDie Aufnahmen\, die den Genres der Dokumentar-\, Street-\, Architektur-\, Portrait- sowie subjektiven\, konzeptuellen und experimentellen Fotografie angehören und für Zeitschriften\, Fotobücher\, Abschlussarbeiten\, künstlerische Zwecke und den Privatgebrauch entstanden\, lenken die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen fotografischen Praktiken\, die sich in Berlin entfalteten\, sowie auf die gewaltigen sozialen\, politischen und kulturellen Veränderungen\, welche die Stadt im Laufe von 55 Jahren durchlief. \nMit über 200 Werken\, von denen einige noch nie zuvor öffentlich gezeigt wurden\, präsentiert »Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject« sehr unterschiedliche Weisen\, wie man Berlin sehen\, fotografieren und erleben konnte. Beginnend mit der unmittelbaren Nachkriegszeit schildern diese Fotografien die Schäden\, die Berlin während des Zweiten Weltkrieges erlitt\, sowie die kollektiven\nAnstrengungen der Trümmerfrauen. Darüber hinaus dokumentieren und veranschaulichen die Arbeiten das Alltagsleben in der zweiten Hälfte der 1940er Jahre und in den 1950ern; den Bauboom im Ost- und Westteil der Stadt in den 1960er und 1970er Jahren; die Subkulturen der späten 1970er und 1980er\, die auf beiden Seiten der politischen Grenze in Erscheinung traten und fotografiert wurden; die Lebensweisen\, die nach dem Fall der Mauer entweder verschwanden oder sich neu entwickelten\nund letztlich die großen städtebaulichen Projekte\, durch die nach der deutschen Wiedervereinigung allmählich einige der Ruinen und Brachen der Stadt ersetzt und aufgefüllt wurden. \nSchließlich stellen die Fotografien kritische Fragen zur Wahrnehmung und zum fotografischen Prozess\, indem sie diverse\nSichtweisen auf eine Stadt bieten\, die im untersuchten Zeitraum nicht nur zweimal wiederaufgebaut wurde\, sondern trotz\, oder vielleicht gerade wegen der von ihr durchlebten Veränderungen nach wie vor eines der kulturellen Zentren Europas ist. \n»Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject« zeigt Werke von Wilfried Bauer\, Sibylle Bergemann\, Kurt Buchwald\, Arno Fischer\, Nan Goldin\, Herbert Hensky\, Max Jacoby\, Karl-Ludwig Lange\, Will McBride\, Rudi Meisel\, Roger Melis\, Evelyn Richter\, Andreas Rost\, Michael Schmidt\, Maria Sewcz\, Michael Wesely\, Anno Wilms\, Lothar Winkler\, Werner Zellien\, Harf Zimmermann und Miron Zownir.\nAußerdem umfasst die Ausstellung einen 26-minütigen Film von Gundula Schulze-Eldowy und ein Leporello mit 108 Fotografien von Ulrich Wüst. \nBegleitprogramm\nBegleitend zur Ausstellung wird die Kuratorin im Oktober\, anlässlich des European Month of Photography\, wöchentlich Führungen anbieten – abwechselnd auf Englisch und Deutsch und immer freitags um 19 Uhr. Weitere Informationen und Tickets (€ 12 inkl. Eintritt) finden Sie hier.\nAm 22. Oktober um 19 Uhr laden wir zur Podiumsdiskussion »Berlin\, 1945–2000: Gender as a Subject« ein. Künstler*innen\, Kurator*innen und andere Fachleute aus dem Bereich der bildenden Kunst werden das Thema Geschlechterungleichheit in der Fotografie\, von den unmittelbaren Nachkriegsjahren bis heute\, diskutieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.\nIm November und Dezember finden außerdem Künstler*innengespräche statt. Termine und weitere Informationen werden zeitnah veröffentlicht. \nCandice M. Hamelin erhielt ihren MA in Bildender Kunst von der University of Toronto und ihren PhD in Kunstgeschichte von der University of Michigan. Nach der Verteidigung ihrer Dissertation\, Behind Immaterial and Material Divides: East German Photography\, 1949-1989\, trat sie ihr Postdoc-Stipendium an der Freien Universität Berlin im Rahmen des Berlin Program for Advanced German and European Studies sowie ihr Stipendium des Getty Research Institute an und lebte zunächst in Berlin und später in Los Angeles. Candice M. Hamelin hat umfassend über ostdeutsche Kunstfotografie publiziert und erhielt zahlreiche Stipendien und Förderungen\, unter anderem vom Institute for the Humanities an der University of Michigan und vom Social Sciences and Humanities Research Council of Canada. Sie begann ihre kuratorische Praxis als Mentee von Barbara Fischer an der University of Toronto und kuratierte Ausstellungen in Toronto\, New York und Los Angeles. »Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject« ist ihre erste Ausstellung in den Reinbeckhallen. \nEckdaten: Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject\n18. September 2020 – 24. Januar 2021\nEine Ausstellung der Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst\nim Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography\nDo–Fr | 16–20 Uhr\nSa\, So & feiertags | 11–20 Uhr\n€ 9 | € 4 (ermäßigt) \nInformationen: Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst »Berlin\, 1945–2000: A Photographic Subject«\nFoto: © Miron Zownir\, ohne Titel\, aus der „Berlin Noir“ Serie\, 1979 \n
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LOCATION:Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst\, Reinbeckstraße 17\, Berlin\, 12459\, Deutschland
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SUMMARY:BLINDE FOTOGRAF*INNEN im f³ – freiraum für fotografie
DESCRIPTION:BLINDE FOTOGRAF*INNEN im f³ – freiraum für fotografie: Gezeigt werden Arbeiten von Susanne Emmermann\, Mary Hartwig\, Silja Korn und Gerald Pirner. \nDie Ausstellung gehört natürlich noch zum EMOP: BLINDE FOTOGRAF*INNEN zeigt Werke von vier Bildautor*innen unterschiedlicher Generationen\, die alle im Laufe ihres Lebens erblindet sind. Seit vielen Jahren setzen sie sich mit dem eigentlich Unmöglichen auseinander: dem Sehen. \nFür ihre Fotografien nutzen sie die Technik des Lightpaintings\, die beinahe so alt ist wie die Fotografie selbst. In völlig abgedunkelten Räumen arbeiten sie mit selbst gewählten\, ganz unterschiedlichen Lichtquellen die Aspekte eines Bildes heraus\, die sie ihrem Gegenüber vermitteln möchten. Unterstützt werden sie dabei von sehenden Assistent*innen\, die die Motive ihren Anweisungen entsprechen arrangieren und ihnen verbal übersetzen\, was sie visuell nicht wahrnehmen können. Die BLINDEN FOTOGRAF*INNEN haben so ein hohes Maß an Kontrolle über die entstandenen Bilder. \nDurch ihre konzentrierte Auseinandersetzung mit dem Medium entwickeln alle eine individuelle\, einzigartige Bildsprache. Diese reicht vom abstrakten Spiel mit Farben und Formen über schwarz-weiße Selbstporträts bis hin zu expressionistischen Erzählformen\, die an die Werke alter Meister erinnern. \nIn Kooperation mit dem Fotostudio für Blinde Fotograf*innen in Berlin und mit freundlicher Unterstützung der Aktion Mensch. \nDer f³ – freiraum für fotografie ist eine Initiative der Gesellschaft für Humanistische Fotografie www.gfhf.eu. \nFoto: © Susanne Emmermann o.T. 2017 | Fotostudio für Blinde Fotograf*innen \n
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SUMMARY:K. H. Hödicke. Eine Retrospektive im PalaisPopulaire.
DESCRIPTION:Der Maler K. H. Hödicke (*1938 Nürnberg) zählt zu Beginn der 1960er-Jahre zu den Wortführern einer kleinen Gruppe ungestümer jugendlicher Querdenker\, die die Malerei revolutionieren wollen. Kaum dass die deutsche Nachkriegsmoderne wieder Anschluss an internationale künstlerische Tendenzen der Abstraktion gefunden hat\, begehren sie gegen diese neuerliche Doktrin auf und halten mit einer Renaissance der für obsolet erklärten figurativen Malerei dagegen. Die retrospektiv angelegte Ausstellung K. H. Hödicke\, die nach ihrer Premiere in der Staatlichen Graphischen Sammlung München nun in Berlin zu sehen ist\, gibt einen Einblick in ein nahezu unerschöpfliches künstlerisches Werk und demonstriert in der Zusammenschau von Zeichnung\, Gemälde und Skulptur\, dass K. H. Hödicke heute zweifellos zu den Klassikern gehört\, sein Jahrzehnte übergreifender Werklauf aber hat seine Frische und Aktualität bewahrt. \n
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SUMMARY:„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ ab 09.10.2020
DESCRIPTION:„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ wird ab 09.10.2020 Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie gezeigt und präsentiert bis 16.05.2021 eine außergewöhnliche Gegenüberstellung von vier Fotokünstlern: Hofer\, Metzner\, Meyerowitz und Newton. \n\nIn der Berliner Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie sind in der Ausstellung „America 1970s/80s“ Werke von Evelyn Hofer\, Sheila Metzner\, Joel Meyerowitz und Helmut Newton zu sehen. \nHelmut Newton\nNach seiner Festanstellung bei der französischen Vogue im Jahr 1961 arbeitete Helmut Newton parallel auch für die amerikanische Ausgabe des Modemagazins. Einige dieser Aufnahmen entstanden in Europa\, andere in den USA. In New York lieferte Newton seine Bilder direkt an Alexander Liberman\, der die amerikanische Vogue von den 1960ern bis in die 1990er Jahre leitete – und nebenbei sehr erfolgreich als Maler\, Bildhauer und Fotograf arbeitete.\nNewton mochte die Vereinigten Staaten und die sprichwörtliche Freiheit in jenen Jahren\, und so pendelte er regelmäßig zwischen der Alten und Neuen Welt hin und her. In den 1970er-Jahren fotografierte Newton Mode und Akt in Amerika vor allem in New York\, Las Vegas\, Miami oder Los Angeles; diese Aufnahmen wurden sowohl in unterschiedlichen Magazinen als auch teilweise in seinem zweiten Bildband („Sleepless Nights“\, 1978) publiziert.\n\nNach 1980\, als Helmut und June Newton regelmäßig nach Los Angeles reisten\, um im Chateau Marmont die Wintermonate zu verbringen\, kamen zahlreiche Porträts der „Berühmten und Berüchtigten“ in und um Hollywood hinzu\, entstanden für Zeitschriften wie Egoïste\, Interview\, Vanity Fair oder New Yorker\, sowie einige Aktbilder für den Playboy. Die Fokussierung innerhalb der Ausstellung zeigt deutlich\, dass sich Newtons Bildsprache während seiner Arbeit in den USA in diesen Jahren verändert hat und insbesondere das Genre Porträt für ihn immer wichtiger wurde.\n\nJoel Meyerowitz\nEtwa parallel zu den gezeigten Newton-Bildern entstanden die Porträts von Joel Meyerowitz in Provincetown\, Massachusetts. Der Fotograf zog sich in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren von New York aus jeden Sommer in das ehemalige idyllische Fischerörtchen zurück – und porträtierte dort mit seiner Großbildkamera\, meist plein air\, gleichgesinnte Freigeister\, die ebenfalls die Sommerfrische\, die Erholung am Meer und die Natur suchten\, Männer und Frauen\, Junge und Ältere\, allein oder als Paar. Wir sehen intensive und neugierige Blicke zurück in die Kamera und nur wenige Posen; die Menschen\, darunter zahlreiche Freunde und Bekannte von Meyerowitz\, wirken offen\, unverstellt\, authentisch.\nDie groß angelegte Porträtserie hatte seinerzeit keinen Auftraggeber\, es war ein freies Projekt. So entstand ein faszinierendes Gesellschaftsporträt einer liberalen\, individualistischen Community an der amerikanischen Ostküste. Es zeigt ein anderes\, freieres\, mitunter freizügigeres Amerika\, als wir es heute kennen. Meyerowitz hat diese Porträts vor Kurzem in seinem Archiv wiederentdeckt\, eine Auswahl ist im Herbst 2019 erstmals in Buchform erschienen – und wird nun in der Helmut Newton Stiftung zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.\n\nSheila Metzner\nDie amerikanische Fotografin Sheila Metzner verband eine sehr enge Freundschaft mit nHelmut und June Newton. Die gegenseitigen\, bislang unveröffentlichten Porträts aus Südfrankreich\, die in der Ausstellung in zwei Vitrinen ausgebreitet werden\, bezeugen dieses besondere Verhältnis. Sheila Metzner arrangiert in ihrem Werk ansonsten minimalistische Dinge auf einer ebensolchen Bühne als pure Form; in der fotografischen Nahansicht wirken sie wie eine Erscheinung ihrer selbst\, verdichtet als metaphysische Essenz. Die zarte Tonung der Fotografien\, entstanden als Fresson-Prints\, die an Bromöldrucke der Avantgardisten der 1910er-Jahre erinnern\, entrückt den Bildinhalt\, die floralen und künstlerischen Formen\, ins Tagtraumhafte.\nAber auch Menschen tauchen im Werk von Sheila Metzner wiederholt auf\, seien es die eigenen fünf Kinder\, weibliche und männliche Modelle\, etwa für ihre raffinierten Modeinszenierungen oder nackte\, odaliskenhafte Schönheiten. Metzner\, die noch immer in New York lebt\, besuchte Joel Meyerowitz Ende der 1970er-Jahre in Provincetown und wurde dort von ihm porträtiert\, wie wir hier sehen. So schließt sich in dieser Ausstellung\, die einer Art Zeitreise in ein progressives und cooles Amerika entspricht\, gleich mehrfach ein Kreis.\n\nEvelyn Hofer\nIn June’s Room schließlich werden 30 Aufnahmen von Evelyn Hofer präsentiert\, die in den 1960er und 70er-Jahren in New York entstanden sind\, eine Art subjektives Stadtporträt mit Straßenszenen und Panoramen\, Interieurs und Porträts\, in Schwarz-Weiss und Farbe. Insbesondere ihre subtilen Farbbilder des New Yorker Alltagslebens\, ausgeführt im DyeTransfer-Verfahren\, sind neben denen von Saul Leiter oder Helen Levitt Pionierleistungen eines poetisch-magischen Realismus in der Street Photography\, die nachfolgende Fotografengenerationen prägen sollten.\nHofer wurde in Deutschland geboren\, verließ ihre Heimat mit der Familie 1933 Richtung Madrid\, später nach Paris\, Zürich und Mexiko\, um 1946 schließlich nach New York überzusiedeln. Dort arbeitete sie im Auftrag unter anderem für Modemagazine und frei an eigenen Buchprojekten\, stets mit großformatiger Plattenkamera und Stativ. Daraus resultierte ein bewusstes\, konzentriertes und langsames Arbeiten\, das spontane Reaktionen vor und hinter der Kamera ausschloss.\n\nÖffnungszeiten „America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“\nSo 11:00 – 19:00\nMo geschlossen\nDi 11:00 – 19:00\nMi 11:00 – 19:00\nDo 11:00 – 20:00\nFr 11:00 – 19:00\nSa 11:00 – 19:00\n\nFILME ÜBER HELMUT NEWTON\nScreening am 31. Oktober 2020 um 11 Uhr\nAnlässlich des 100. Geburtstages von Helmut Newton wird im Erdgeschoss des Museums für Fotografie für eine Woche ein Filmprogramm zu Leben und Werk des Fotografen gezeigt\, beginnend mit Gero von Boehms Film „The Bad and the Beautiful“ (2020).\nDie Ausstellung „America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ gehört auch zum Projekt EMOP Berlin – European Month of Photography 2020. \nHelmut Newton Stiftung\, Jebensstraße 2\, Museum für Fotografie\, 10623 Berlin \n\n„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ Bild: Helmut Newton\, Stern\, Los Angeles\, 1980 © Helmut Newton Estate\, Courtesy Helmut Newton Foundation\n\n
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SUMMARY:Uwe Tabatt - Werkschau und Artparty - mARTina.gallery
DESCRIPTION:Artparty zur Ausstellungseröffnung „Uwe Tabatt“ ab 18 Uhr in der Schwiebusser Str.9\, 10965 Berlin. Ein Querschnitt durch alle Werkreihen\, Bilder\, Skulpturen Objekte.\nAufgrund der Coronavorschriften Einlass am Eröffnungstag nur mit vorheriger Anmeldung per Email unter martina@martina.gallery \n
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SUMMARY:LA ESCUCHA Y LOS VIENTOS. Relatos e inscripciones del Gran Chaco (La Escucha - oder Die Winde. Berichte und Spuren aus dem Gran Chaco)
DESCRIPTION:Diese Ausstellung hat ihren Ursprung in Tartagal\, einer kleinen Stadt im äußersten Norden Argentiniens\, in der Angehörige von sieben Pueblos Originarios leben und tausende Menschen unterschiedlicher Herkunft. In diesem Gebiet\, einer Grenzenklave\, in der Gegenwart und Vergangenheit nebeneinander existieren\, verschränken sich Erinnerungen und Widerstände. Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Naturverständnisse eröffnet eine Debatte über die Zukunft: Ist die Natur für uns ein Produktionsmittel oder ein Ganzes\, zu dem auch der Mensch gehört? \nLa Escucha – oder die Winde bringt Aktivist*innen\, Forscher*innen\, Handwerker*innen\, Künstler*innen und Vermittler*innen zusammen und initiiert entlang von verschiedenen Wissenstraditionen Dialoge\, die unvermeidlich Prozesse der Dekolonisierung sind. Insbesondere Frauen manifestieren in diesem Rahmen ihre Anliegen: Sie formen ihre Werke und Diskurse aus natürlichen Materialien. Sie erheben das Wort und übersetzen\, was unterschiedliche Lebewesen ihnen erzählen; wie die Stimmen der Ahnen\, die wissen\, was die Winde sagen. Die Ausstellung zeigt Momente dieser Handlungen und Artefakte; wie Textilien\, Keramiken\, Zeichnungen\, akustische und audiovisuelle Landschaften. \nLa Esucha – oder die Winde vereint verschiedene indigene Gemeinschaften des Gran Chaco und diejenigen\, die sich nicht durch ihre Herkunft definieren lassen wollen; als auch die Existenzen\, die keine Körper mehr haben\, Bäume und Tiere und alles\, was unverständlich\, aber dennoch gegenwärtig ist. Die verschiedenen Zeiten überlagern sich und die Winde flüstern uns Lieder ins Ohr\, die sich in unterschiedlichen Sprachen vervielfältigen\, um unterworfene Territorien zurückzuerobern und neue Formen des Zusammenlebens zu suchen. \nMit Arbeiten von: Kollektiv Orembiapo Maipora in Zusammenarbeit mit Florencia Califano. KollektivThañí in Zusammenarbeit mit Guido Yanitto. Archiv des Radio Comunitaria La Voz Indígena\, basierend auf der Forschung von Mariana Ortega in Zusammenarbeit mit Daniela Seggiaro und Cecilia Castro. Brayan Sticks in Zusammenarbeit mit Taller de Memoria Étnica und dem Instituto Terciario Nº 6029 Tartagal\, Salta\, Argentina. Carlos “Pajita” García Bes. \n
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SUMMARY:Orsten Groom: CHROME DINETTE. Urban Spree Galerie.
DESCRIPTION:Der Maler wird seine neue Gemälde-Serie „CHROME DINETTE“ vorstellen\, ein Ensemble aus 18 Gemälden über das Ende der Geschichte\, mit dabei Moses\, Antikes Ägypten\, Sigmund Freud und Chow Chows. Darüber hinaus wird die Galerie 15 großformatige retrospektive Gemälde des Künstlers ausstellen.\nAls radikal unabhängiger und selbstverwalteter Künstler hat sich Orsten Groom in wenigen Jahren als einer der Hauptakteure in der jungen französischen Malerei-Szene etabliert – zwischen alternativen Kreisen und musealen Institutionen.\nSeine erste Retrospektive wurde dieses Jahr im ACMCM-Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Perpignan (Frankreich) präsentiert – im Alter von nur 37 Jahren.\nOrsten Groom (*1982) machte 2009 seinen Abschluss an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris und 2011 an der Le Fresnoy. Er erhielt mehrere Auszeichnungen: Prix l’art est vivant (2019)\, Prix de Peinture de l’Académie des Beaux-Arts (2016) und Prix de Peinture Antoine Marin (2015).\nEr hat bereits mit den Kuratoren und Autoren Olivier Kaeppelin und Paul Ardenne\, mit dem Filmemacher Guy Maddin\, dem Übersetzer und Dichter André Markowicz sowie mit dem Schriftsteller Boris Wolowiec zusammen gearbeitet. \n
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LOCATION:Urban Spree Galerie\, Revaler Str. 99\, Berlin\, 10245
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SUMMARY:Ausstellung „Provenienzen. Kunstwerke wandern“ Berlinische Galerie
DESCRIPTION:\nDie Ausstellung „Provenienzen. Kunstwerke wandern“ präsentiert 34 Werke\, deren Herkunftsgeschichten in der Berlinischen Galerie erforscht wurden oder noch erforscht werden. Eine Medienstation gibt in kleinen Stories zu jedem Werk einen Einblick in den Stand der Recherche. Wer von zu Hause aus schauen möchte\, kann die Medienstation online besuchen. Spannend: Jedes Werk ist gewandert\, und das Wissen um diese Biografien erweitert den Blick auf die Kunst.\n\n\nDie Dimensionen des Feldes Provenienzforschung bleiben Museumsbesucher:innen in der Regel verborgen. Heute dient es Museen der Klassischen Moderne vorrangig dazu\, Kunstwerke aufzuspüren\, die jüdischen Verfolgten in der Zeit des Nationalsozialismus geraubt worden sind. Im Fokus steht dabei\, wer Gemälde\, Skulpturen oder Zeichnungen vor 1945 besaß und was ab 1933 mit ihnen geschah. In Ausstellungen bietet sich nur selten Raum\, die oft verschlungenen Pfade nachzuzeichnen\, die einzelne Werke genommen haben. Wie facettenreich ihre Herkunftsgeschichten sein können\, beschreibt die Ausstellung „Provenienzen. Kunstwerke wandern“ exemplarisch an einem 1912 entstandenen Selbstbildnis von Max Liebermann (1847–1935). Zugleich werden in einer Salonhängung selten oder noch nie gezeigte Werke aus der Sammlung der Berlinischen Galerie präsentiert. Die Auswahl führt an die aktuell laufende Erforschung der Provenienz der Bestände heran. Über digitale Medien werden Recherchestände vermittelt\, aber auch noch bestehende Wissenslücken dokumentiert.\n\nKünstler*innen der Ausstellung „Provenienzen. Kunstwerke wandern“ (Auswahl): Ima Breusing (1886–1968)\, Lovis Corinth (1858–1925)\, Jacoba van Heemskerck (1876–1923)\, Ludwig von Hofmann (1861–1945)\, Bruno Krauskopf (1892–1960)\, Max Liebermann (1847–1935)\, Felix Nussbaum (1904–1944)\, Martel Schwichtenberg (1896–1945)\, Carl Seiffert (1809–1891)\, Anton von Werner (1843–1915).\n\n\nEine Telefonnummer als Schlüssel: Anton von Werner „Französischer Infanterist mit Marschgepäck“\n\nAls Anton von Werner 1915 verstarb\, befand sich diese kleine Studie eines französischen Soldaten noch in seinem Besitz. Sie entstand wohl im Atelier seiner bis heute erhaltenen Villa in der Potsdamer Straße 81a. Das Motiv überführte er 1886 in das Gemälde „Kriegsgefangen“\, das die Berlinische Galerie 1977 aus Privatbesitz erwarb.\n„Französischer Infanterist mit Marschgepäck“ gelangte aus dem Nachlass von Waldemar Grzimek in die Berlinische Galerie. Der Berliner Bildhauer hatte seine Sammlung zu Studienzwecken aufgebaut. Für die meisten Werke\, so auch für die Skizze von Anton von Werner\, hielt er nicht fest\, von wem er sie erwarb. Die Reste eines Aufklebers auf der Rückseite des Gemäldes waren allerdings ein erster Ansatzpunkt für die Recherchen. Es stellte sich heraus\, dass die darauf verzeichnete Telefonnummer zum Anschluss der Kunsthändlerin Johanna Ohloff gehörte. Im Telefonbuch von 1940 stimmt ihre Adresse Gieselerstraße 13 in Berlin-Wilmersdorf mit den wenigen Buchstaben überein\, die auf dem Aufkleber noch zu entziffern sind. Mit diesen Informationen ist die Suche nach den Melde- und Lebensdaten von Johanna Ohloff möglich. Daran schließen sich Recherchen nach Erben und erhaltenen Unterlagen aus ihrem Geschäft an.\n\n\nWer von zu Hause aus schauen möchte\, kann die Medienstation online besuchen: https://berlinischegalerie.de/ausstellung/provenienzen/. Weitere digitale Angebote findet ihr auf der Internetseite: https://berlinischegalerie.de/berlinische-galerie/digitale-angebote/\n\n\n\nDie Ausstellung wird unterstützt durch die Ernst von Siemens Kunststiftung.\n\n\n\n\nWenn es dann wieder möglich sein wird\, das Museum zu besuchen\, prüft vorher bitte: Wahrscheinlich bleibt es noch eine Weile bei der Onlinebuchung im Voraus: https://berlinischegalerie.de/besuch/ihr-besuch/.\n\nDie Berlinische Galerie ist eines der jüngsten Museen unserer Stadt und sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute – mit lokalem Fokus und internationalem Anspruch zugleich. 1975 gegründet\, eröffnete das Landesmuseum 2004 in Nachbarschaft zum Jüdischen Museum sein eigenes Haus in einer großzügig umgebauten Industriehalle mit 4.600 qm Ausstellungsfläche. Bildende Kunst\, Malerei\, Grafik\, Skulptur\, Multimedia\, Fotografie\, Architektur und Künstler:innen-Archive formen einen Fundus\, aus dem durch interdisziplinäre Verschränkungen spannungsvolle Dialoge entstehen. Herausragende Sammlungsbereiche sind Dada Berlin\, die Neue Sachlichkeit und Osteuropäische Avantgarde. Die Kunst des geteilten Berlin und der wiedervereinten Metropole bildet einen weiteren Schwerpunkt.\n\nText PM: © Berlinische Galerie\, Bild: © Anton von Werner: Französischer Infanterist mit Marschgepäck\, Berlinische Galerie\n
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LOCATION:BERLINISCHE GALERIE\nMuseum für moderne Kunst\, Alte Jakobstraße 124-128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Villa Offensiv „Design gestaltet Diversität“
DESCRIPTION:Villa Offensiv „Design gestaltet Diversität“\nDie Postkartenausstellung „Vogelschiss\, Affenschiss\, und dann kam der Hirnschiss so what?!“ wurde im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick eröffnet: Die Exponate sind Ergebnis der Auseinandersetzung von Studierenden der Studiengänge Industrial Design und Kommunikationsdesign der Hochschule für Technik und Wirtschaft (Oberschöneweide) im Sommersemester. Themen wie Diversität\, Rassismus und Rechtspopulismus\, sowie die Macht der Worte werden in der Ausstellung zum Ausgangspunkt genommen und gestalterisch neu verhandelt.\n\nDie Veranstaltung wurde vom Zentrum für Demokratie\, der Partnerschaft für Demokratie Schöneweide\, der Villa Offensiv sowie HTW Berlin-Professorin Pelin Celik und Studierenden der Studiengänge Industrial Design und Kommunikationsdesign organisiert.\n\nBis zum Ende des Jahres wird die Ausstellung noch in der Villa Offensiv in der Hasselwerderstr. 38-40 in Niederschöneweide zu sehen sein (immer freitags 14:00-16:00 Uhr oder nach Vereinbarung).\nAm 18. Dezember wird eine Finissage mit Stadtteilrundgang stattfinden. Die Vernissage fand Freitag auf Zoom statt\, fachlicher Input kam von Prof. Gerhard Kampe (Hochschule Coburg) zum Thema „Verhindern als Gestaltungsprinzip“\, weitere Grußworte und eröffnende Beiträge gaben durch Bezirksbürgermeister Oliver Igel\, Vizepräsidentin der HTW Berlin Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring\, Prof. Pelin Celik\, Professorin im Studiengang Industrial Design und das Zentrum für Demokratie.\n\nWer Schöneweide noch nicht so gut kennt übrigens\, wir sind mal dort flaniert Beitrag Schöneweide-Flaneur.\n\nDas Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) bietet politische Bildungsarbeit an und vernetzt die Zivilgesellschaft im Bezirk Treptow-Köpenick: http://www.zfdtk.de.\nZentrum für Demokratie c/o offensiv’91 e.V. Hasselwerderstr. 38-40 12439 Berlin Tel.: 030 | 65 48 72 93 E-Mail: zentrum[at]offensiv91.de\n\nBild (Plakat): „Vogelschiss\, Affenschiss\, und dann kam der Hirnschiss so what?!“ im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick\, Villa Offensiv „Design gestaltet Diversität“ \n\n\n
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SUMMARY:Mini Maxi Print Berlin 2020. Galleri Heike Arndt DK
DESCRIPTION:Unter dem Titel MINI MAXI PRINT BERLIN schreibt die Galleri Heike Arndt DK jährlich weltweit einen Open Call in allen Sparten der Grafik aus. Sorgsam ausgewählte Künstler*innen äußern sich in unserer Galerie zu den Herausforderungen dieserer Zeit und deren drängenden Fragen. Die vielseitigen Werke richten sich an ein breites Publikum und geben Platz für Nachdenklichkeit und Inspiration. \n
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SUMMARY:Landschaften in der janine bean gallery.
DESCRIPTION:In einer Two-Person-Ausstellung zeigt die janinebeangallery Landschaften von Armin Völckers und Maxwell Dunlop. Beide Künstler haben das Genre auf ihre jeweilige Weise gemeistert\, indem sie Atmosphären von eigenartiger Gravitation geschaffen haben\, Räume die einerseits mit Spannung erzählen und andererseits eine weite\, stille Zeitlosigkeit eröffnen. \nDer US-amerikanische Künstler Maxwell Dunlop\, geboren 1983\, wuchs an der Ostküste der USA im Süden Neuenglands als Sohn eines renommierten Malers auf.\nEr studierte von 2001 bis 2005 Malerei am Art Institute of Boston\, die er mit einem Bachelor of Fine Arts abschloß. Er lebt in Berlin und in den USA. Seine Gemälde wurden insbesondere in den USA und in Deutschland präsentiert. \nArmin Völckers\, geboren 1963 in Berlin\, wächst zunächst in Rio de Janeiro in Brasilien auf\, bevor er mit seinen Eltern nach Deutschland zurückkehrt. Er studierte von 1983 bis 1988 Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin. Seine Werke waren bisher in über 50 Ausstellungen in Deutschland\, Europa und Amerika zu sehen. \nSeine Gemälde sind international in Sammlungen vertreten\, so z.B. der Welt Bank (Washington DC)\, Hypovereinsbank (UniCredit)\, Schering AG (Berlin)\, Sammlung Sir Paul McCartney\, Sammlung Patricia Highsmith (Estate). \n
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SUMMARY:Sirene - Goldrausch 2020. Kunstraum Kreuzberg Bethanien.
DESCRIPTION:Das Jubiläum \n30 Jahre Goldrausch Künstlerinnenprojekt: Das renommierte feministische Projekt aus Berlin\npräsentiert seine Jahresausstellung; mit Arbeiten von 15 internationalen Künstlerinnen – mit\nWohnsitz in Berlin und Wurzeln auf fast allen Kontinenten. Die Schau im Kunstraum\nKreuzberg vereint Videofilme\, Installationen\, Malerei\, Soundobjekte\, Performances und\nSkulpturen. \nDie vielstimmigen Werke verhandeln persönliche und gesellschaftspolitische Fragen sowie\nGeschichte und Utopie\, Mythen und Magie\, Individualität und Gruppen. Sie dokumentieren\nbelebte Dinge und Gefühle\, die Auswirkungen des Anthropozäns auf Klima\, Geografie und\nMensch\, das Leben in der digitalen Überwachung – und fragen danach\, wie sich dies alles in\nUmwelt und Körpern manifestiert. \nDer Titel „Sirene“ erinnert an das Gerät\, das einen akustischen Warnton ausstößt und\nAufmerksamkeit für wichtige Informationen erzeugt\, die für alle gleichermaßen relevant sind.\nDie Goldrausch-Sirene fordert: Vielstimmigkeit und die Überwindung von\nAusschlussmechanismen im Kunstfeld. \nDer Status Quo \nDas Goldrausch Künstlerinnenprojekt ist ein Professionalisierungsprogramm. Das einjährige\nKursprogramm vermittelt Hintergrundwissen\, umfassende berufliche Sachkenntnis und\nerschließt Netzwerke. Das Ziel von Goldrausch ist nach wie vor Gleichberechtigung\, aber\ndiese ist noch lange nicht erreicht. Der deutsche Kulturrat kritisierte in diesem Jahr\, dass der\nGender Pay Gap 2019 in der Berufsgruppe Bildende Kunst bei 28 Prozent lag\, unverändert\nseit der letzten Erhebung 2016. Je höher das Einkommen\, desto höher der Pay Gap – für\nKünstlerinnen bedeutet geringere Marktpräsenz zugleich auch weniger Verkäufe zu\nniedrigeren Preisen. \nDas Phänomen der ungleichen Bezahlung beginnt früh in der Karriere: Eine\nAbsolvent*innenstudie der Hochschule für bildende Künste Hamburg zeigt\, dass\nKünstlerinnen sehr aktiv sind\, zahlreicher als ihre männlichen Kollegen an Wettbewerben\nteilnehmen\, diese auch gewinnen und außerdem auch häufiger ein Honorar und Budget\naushandeln. Die Höhe eines Ausstellungshonorars allerdings ist im Mittel bei Männern mit\n1.000 € doppelt so hoch wie bei Frauen. \nWie alles anfing \nFrauen wurden in Deutschland ab 1919 zum Studium an Kunsthochschulen zugelassen. Ein\nerster Schritt. 70 Jahre später\, 1989\, startete das Goldrausch Künstlerinnenprojekt mit zwölf\nFrauen einen Pionierkurs in West-Berlin. Mit dem Titel Ohne Kompromiss – Strategien\nprofessioneller Selbstbehauptung reagierten die Projektgründerinnen Anne Marie Freybourg\nund Ute Birk auf die offensichtliche Kluft zwischen der künstlerischen Sichtbarkeit von Frauen\nund der von Männern. Das namensgebende Goldrausch Frauennetzwerk\, Trägerverein des\nProgramms\, setzt sich seit 1982 für die berufliche Gleichstellung und wirtschaftliche\nUnabhängigkeit von Frauen ein. \nAls zentrale Themen des Projektalltags erwiesen sich das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe; die\nkollegiale Beratung in einer verlässlichen Peer Group\, die den Künstlerinnen wertvolles\nFeedback gibt. \nIn 30 Goldrausch-Jahren haben 447 Künstlerinnen am Programm teilgenommen\, die jüngsten\nwurden erst nach dem Projektbeginn im Jahr 1989 geboren\, manche Teilnehmerin erlebte\neine Alumna als Professorin oder künstlerisches Vorbild. „Ex-Goldies“\, wie sie sich selbst\nnennen\, sind überall im Kunstfeld zugegen und durch die gemeinsame Erfahrung gut vernetzt.\nSeit dem Beginn des Programms vor 30 Jahren sind Künstlerinnen im Jahr 2020 deutlich\nstärker in der Kunstwelt präsent. \nProjektleiterin Hannah Kruse bilanziert: „Vieles hat sich zum Positiven gewandelt. Was zu\ntun bleibt\, ist die endgültige Überwindung tiefsitzender struktureller Ungleichheit – mit den\nWerkzeugen des Professionalisierungsprojekts\, aber auch mit politischen Maßnahmen\, die\nGleichstellung ermöglichen.“ Die Goldrausch-Frauen fordern deshalb: Unterstützung der Vereinbarkeit\nvon künstlerischer Arbeit und Familie\, anonymisierte Vergabeverfahren bei Stipendien\nund Preisen\, die Quotierung von Ankaufsetats und Projektbudgets und die Ergänzung\nvon Sammlungen mit Werken von Künstlerinnen. \nKruse ist optimistisch\, „dass in 30 Jahren die Arbeit getan sein wird\, das Goldrausch Künstlerinnenprojekt sich selbst überflüssig gemacht hat und wir das ganze Bild sehen.“ \nJubiläumsprogramm \nAnlässlich des 30-jährigen Jubiläums wird das Goldrausch Künstlerinnenprojekt von Oktober\nbis Dezember 2020 einen Blick auf die Arbeiten ehemaliger Teilnehmerinnen sowie auf die\nGeschichte und Gegenwart des Projekts werfen. Dazu werden auf der Goldrausch Webseite\nregelmäßig eine Auswahl von Texten und Bildern veröffentlicht. \nZudem werden am Wochenende vom 5. und 6. Dezember Arbeiten von früheren Projektteilnehmerinnen\nzum Thema Kollaboration\, Zusammenhalt\, Selbstorganisation gezeigt: Alle\nGoldrausch Alumnae wurden über einen Open Call zur Teilnahme aufgerufen; die finalen\nVideo-\, Performance- und Soundarbeiten werden von einer Jury (Yalda Afsah\, Kira Dell\, Olaf\nStüber) ausgewählt und für die beiden Tage auf der Projektwebsite zugänglich gemacht. \nKuratorinnen: Surya Gied\, Hannah Kruse \nFÖRDERUNG\nDas Goldrausch Künstlerinnenprojekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung\nfür Gesundheit\, Pflege und Gleichstellung\, Abteilung Frauen und Gleichstellung. \nPRESSEKONTAKT:\nBarbara Green – Arts Management\nMobil: 017632908744 / contact@barbaragreen-artsmanagement.com\nwww.barbaragreen-artsmanagement.com \n
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CATEGORIES:Ausstellung
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SUMMARY:Brian Harte: Everything you touch. GNYP Gallery.
DESCRIPTION:Harte wurde 1978 in Irland geboren und lebt und arbeitet in County Tipperary. Eines der Hauptmerkmale von Hartes Gemälden ist sein kühner Umgang mit Farbe und der unbestimmte Zustand der Figuren auf den Leinwänden\, welche sich in einem Stadium zwischen skizzenhaft und vollendet befinden. \nDiese ist die dritte Soloausstellung des Künstlers an der GNYP Gallery in Berlin. \nDie Eröffnung findet am 14. November von 11:00 bis 19:00 Uhr unter aller notwendigen Hygienebedingungen und Abstandsregelungen statt. Die Ausstellung läuft bis dem 9. Januar 2021. \n
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LOCATION:GNYP Gallery\, Knesebeckstraße 96\, Berlin\, 10623\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung,Vernissage
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SUMMARY:Mikko Rikala | Paradigms of Chance. Persons Projects.
DESCRIPTION:Die umfangreichste Werkgruppe der Ausstellung\, „A Year in My Pocket“\, zeigt Fotografien\, die Rikala über vier Jahreszeiten hinweg an bestimmten Orten des finnischen Archipels aufgenommen hat\, wobei er sich auf den Zustand des Wasser im Verlauf der saisonalen Zyklen konzentrierte. Anschließend druckte er für jede Jahreszeit eine Fotografie\, faltete sie\, steckte sie in seine Hosentasche und trug sie drei Monate lang bei sich. Gelegentlich holte er den Abzug hervor\, um dessen Verwandlung und seinen Zustand zu dokumentieren\, nur um ihn dann wieder einzustecken. Wie die Erinnerungen\, die wir in unseren Köpfen tragen\, wurde auch das Bild im Laufe der Zeit durch den alltäglichen Gebrauch und das Transportieren verändert.\nMikko Rikala ist ein Künstler\, der den fotografischen Prozess als Werkzeug zum Sammeln und Aufzeichnen von Materialien verwendet. Sein philosophisches Streben will ergründen\, was sich hinter dem rationalen Selbst verbirgt und sein künstlerischer Ansatz ist ein Weg\, auf dem er dieser Frage nachgehen kann. Rikala sagt: „Ich versuche die Beziehung zwischen dem\, was als rational angesehen und dem\, was als irrational wahrgenommen wird\, zu enthüllen.“\nSeine Arbeit ist eine Reflexion\, die mystische und philosophische Gedanken durch den empirischen Prozess der Beobachtung miteinander verbindet. Im Gegensatz zu seinen bisherigen Werken\, bei denen er den fotografischen Prozess nutzte\, um das Vorher-Nachher festzuhalten\, fokussieren sich die neuen Arbeiten auf jene Mysterien\, die unterhalb des Unsichtbaren liegen. Er fragt: „Was sind die Möglichkeiten für einen Menschen\, die Welt jenseits des rationalen Verstandes hinaus zu betrachten und zu verstehen?“\nRikala benutzt seine Kamera als Kontrollinstrument durch den meditativen Akt des Beobachtens. Er überträgt medizinische auf philosophische Aspekte\, die der physischen Dimension eines Objekts – sei es eine Pflanze\, ein Stein oder ein Bienenstock – innewohnen. Er kreiert visuelle Dichotomien\, die gegensätzliche Weltansichten kontrastieren – wie wir mit der Natur im Einklang leben sollten\, im Widerspruch zur Verwendung von Technologie als Werkzeug\, um sie zu überwältigen.\nDie Werke dieser Ausstellung versuchen uns daran zu erinnern\, dass wir uns an jene wesentlichen Qualitäten erinnern müssen\, die in der natürlichen Welt jenseits ihrer wissenschaftlichen Definitionen und in unserem kollektiven Gedächtnis liegen. In Rikalas Welt ist ein Quarzstein nicht nur eine kristalline Mineralverbindung – viel mehr ein Talisman\, der Emotionen kanalisiert\, Ruhe und Heilung einleitet oder Gedanken reinigt. Gemeinsam schlagen diese Arbeiten die psychologische Brücke zum (Un-)Bewussten\, indem unsere Umgebung durch eine mystische Linse beäugt wird\, die auf angeborenen Empfindungen beruht: „Mein künstlerischer Ansatz übt Methoden der ‚meditativen Repetition‘\, der Strukturierung\, Anordnung sowie Auflösung aus; ich stelle prozessuale\, relative Bewegungen linearer und zirkulärer Zeit systematisch nebeneinander und zerlege sie. Strukturen des Zerfalls und der Zersetzung\, als elementare Themen meiner Werke\, sind für mich Indikatoren des unvermeidlichen\, fortschreitenden Vergehens der Zeit. Sie sind aber ebenso Übergangsphänomene wiederkehrender\, sich selbst erneuernder Charaktere als Sinnbilder des zyklischen und dazwischenliegenden Zeitablaufs. Die visuellen Motive entnehme ich der natürlichen wie auch der künstlichen\, in diesem Sinne der physisch erbauten oder konzeptionellen Welt. Sie koexistieren als Fragmente ohne strukturelle Hierarchie.“ \n
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Searching for the Shapes Within. In der Persons Projekt.
DESCRIPTION:Die Kunstwelt der 1960-70er Jahre erlebte mit dem Aufkommen von Performance und Land Art einen wichtigen Wandel in der Wahrnehmungspraxis. Neue künstlerische Ausdrucksformen stellten das traditionelle White Cube-Konzept\, was Kunst ist und wie sie ausgestellt werden sollte\, in Frage. Die Nutzung unserer natürlichen Umgebung als Bühne für kreative Interpretationen\, in welcher Form auch immer\, trug dazu bei\, den Grundstein für die Wahrnehmung der Kunst in diesem Jahrhundert zu legen.\nDie Gruppenausstellung „Searching for the Shapes Within“\, die von Persons Projects präsentiert wird\, konzentriert sich auf die Erde als gemeinsame Grundlage für verschiedene künstlerische Interventionen. Was wir sehen\, womit wir atmen und worauf wir stehen\, ist Teil der natürlichen Welt\, auf der unser Daseinszustand aufbaut. Doch in Wirklichkeit ist es eine Kombination aus zahlreichen Elementen und Formen\, die alle zusammenkommen\, um eine Umwelt zu bilden\, die sich im ständigen Wandel befindet.\nWas alle Künstler*innen der Ausstellung gemein haben\, ist ihr Interesse am Experiment\, welches neue Denkrahmen schafft. Ihre Werke formen eine 50-jährige Zeitachse\, die von den frühen 1970er Jahren bis in die Gegenwart reicht und einen wechselseitigen Dialog zwischen Kalifornien\, Island\, Finnland\, Polen und Israel in Gang setzt.\nSie haben einen gemeinsamen Zugang zu der Art und Weise\, wie sie unsere natürliche Landschaft als Grundmaterial für ihre konzeptionellen Entwürfe verwenden. Die Arbeiten reichen von den Wüsten Mojave (Kalifornien) und Negev (Israel) über die Gletscher Islands bis zu den Wäldern Finnlands und schließlich zu den sanften Hügeln Polens. Ihre Verbindung ist nicht an einen Ort gebunden\, sondern vielmehr ein kognitiver Ansatz\, um Aspekte der Sinngebung durch den Prozess des Handelns zu verstehen. Ihre Methoden mögen sich unterscheiden\, dennoch teilen sie alle eine leistungsstarke Sensibilität in der Realisierung des finalen Bildes. Diese Werke sind persönliche Bühnen ohne Grenzen\, wo es kein anderes Publikum gibt als die Zukunft. \n
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SUMMARY:Ghada Amer: The women I know
DESCRIPTION:KEWENIG freut sich\, die zweite Ausstellung von Ghada Amer in der Galerie zu zeigen. „The women I know“ konzentriert sich auf eine neue Werkgruppe\, bestehend aus vier bewegenden Porträts von Freundinnen der Künstlerin\, die in Amers charakteristischen Stickereien auf Leinwand gefertigt sind\, zusammen mit einem dramatischen Selbstporträt in Schwarzweiß. Die Ausstellung versammelt auch eine Auswahl von Keramiken\, die einen Überblick über die jüngste skulpturale Arbeit der Künstlerin schafft. \nDie Malerei ist Kernstück für Ghada Amers kreativen Prozesses. Während ihres Kunst-studiums in der Villa Arson in Nizza\, Frankreich\, war sie von Malklassen ausgeschlossen\, da diese nur für männliche Studenten vorgesehen waren. So wurde die Malerei zu einem Akt der Rebellion gegen eine von Männern dominierte kulturelle Produktion\, ein Zeichen der Revolte. Es galt\, einen anderen Weg zu finden zu malen\, eine eigene Bildsprache zu schaffen\, um die systematische Auslöschung der weiblichen Kunstgeschichte anzusprechen und ihr zu widerstehen. Als ein traditionell mit Frauen assoziiertes Handwerk\, ist das Sticken Amers Grundlage für die Entwicklung eines Oeuvres\, das die Machtstrukturen der Geschlechter hinterfragt. Gleichzeitig versinnbildlicht das wiederholte Einstechen der Nadel in die Leinwand den langsamen und mühsamen Aufbau der eigenen Identität und einen kontinuierlichen Prozess des Schreibens eines Körpers. \nDie Serie „The women I know“ ist die jüngste Entwicklung von Amers Überlagerung von Figuren und Text\, ein bildnerischer Ansatz\, mit dem sie 2013 zu experimentieren begann. Für diese starken und lebendigen Porträts von Freundinnen und Kolleginnen\, die sie in ihrem New Yorker Atelier während des durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Lockdowns fertigstellte\, entfernt sie sich von den stereotypen Figuren aus Pornomagazinen und der Populärkultur\, für die sie bekannt wurde. Diesen intimen Porträts werden von einer starken emotionalen Bindung getragen und von jeder Leinwand scheint eine Aura auszugehen\, die an andere\, uns bekannte Frauen erinnert. Die Gesichter der Porträtierten sind untrennbar mit der Schrift im Hintergrund\, also mit Zitaten aus Politik und Feminismus verbunden\, die sich überall auf der Leinwand wiederholen und eine Reihe von sozialen Anliegen widerspiegeln\, die den Kern von Amers kreativem Prozess ausmachen\, wie z.B. „Dein Schweigen wird dich nicht schützen“ von der feministischen Schriftstellerin Audre Lorde oder „Es waren wir\, das Volk; nicht wir\, die weißen männlichen Bürger; noch wir\, die männlichen Bürger; sondern wir\, das ganze Volk\, die die Union bildeten…. Männer\, ihre Rechte und nicht mehr; Frauen\, ihre Rechte und nicht weniger“ von der Aktivistin Susan B. Anthony. \nEbenso wie die Stickerei ist die Keramik eine weitere Möglichkeit für Amer\, zu malen\, ohne zu malen und sich von der Unterdrückung zu befreien. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Skulpturen aus den letzten Jahren\, die sich in zwei unterschiedliche formale Ansätze gliedern lassen: Teller und große Keramikplatten mit figurativen Motiven\, die Amer als Gemälde betrachtet\, sowie rein abstrakte Skulpturen. Amers erotische Ästhetik zeigt sich in nackten weiblichen Figuren inmitten des lesbischen Vorspiels – gezeichnet mit farbigen Streifen auf kontrastierenden Keramikplatten. Ein Nebenprodukt dieser großen Arbeiten sind die „Thoughts“\, die aus Keramikstreifen bestehen\, die beim Gravieren der Vorzeichnung aus der Platte entfernt wurden. Amer formt das herausgeschnittene Material in ihrer linken Hand und verwandelt es intuitiv in faszinierende abstrakte Gebilde. \n
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SUMMARY:EPILOG bei Frontviews zu künstlerischer Fotografie
DESCRIPTION:EPILOG ist eine Ausstellung zusätzlich zu EDITION # 5\, organisiert von Kurator Harald F. Theiss\, bei HAUNT Berlin\, online und nach Vereinbarung. Gezeigt werden Arbeiten von Nadja Bournonville\, Stefanie Seufert\, Carsten Becker und Tobias Kappel.\n \nEPILOG beleuchtet folgende Fragen: Welche Bedeutung hat heute die künstlerische Fotografie? Hinterfragt sie – genügt sie sich selbst? Oder beeinflusst sie uns sogar in der Betrachtung nund Wahrnehmung der Welt? (Konzept Harald F. Theiss\, alle Texte ebenso) \nNadja Bournonville:\nNadja Bournonville ist Autorin von biografischen Erzählungen mit Bildern aus ihrem zumeist familiären Umfeld. über die Reinszenierung von Ereignissen mit fotokünstlerischen Mitteln verbindet sie Zeitgeschichte mit der Gegenwart. Die wahre Geschichte bleibt unsichtbar und wird als Teil einer Konstruktion neu und rätselhaft erzählt. Es geht nicht darum\, wie etwas gewesen ist\, sondern vielmehr um die Vorstellung\, mit der ein Narrativ in Gang gesetzt wird. Auf diese Weise entstehen andere\nZusammenhänge und Erklärungen\, über die das Verhältnis zur Wirklichkeit hinterfragt wird. Aus einer Erinnerungsperspektive mit surrealistischen Elementen versucht Bournonville für Zeit und Geschehen eine bildliche Form zu finden\, bei der die Distanz dazu aufgehoben zu sein scheint und die Betrachter gleichzeitig zu Zeugen werden lässt.\n„Ein Fotograf ist immer auch Zeuge\, Spion und Schöpfer alternativer Realitäten. Die Kamera\, ob analog oder digital\, hat nur begrenzte Möglichkeiten\, eine „echte“ Geschichte zu erzählen\, aber sie kann einspringen und den Platz des Gedächtnisses einnehmen.“ (Nadja Bournonville)\nit becomes small and insignificant ist Teil ihrer Serie intercepted von 2018\, welche auf der Triennale in Hamburg 2018 als Ergebnis ihres recommended fellowship in Kooperation mit dem Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg\, dem Fotografie Forum Frankfurt und dem Foam Fotografiemuseum Amsterdam ausgestellt wurde. Dazu ist in der fotohof edition Salzburg eine Publikation erschienen. Kunstbücher bilden innerhalb ihrer künstlerischen Praxis ein eigenständiges Werk. Mit dem Motiv der Hand konstruiert die Künstlerin eine geheimnisvolle Geste. Sie verweist auf eine vorerst imaginäre Schreibtätigkeit\nauf noch ungeschriebene Information. Es sind die unauslöschbaren Spuren im Leben\, an die Nadja Bournonville mit der Kamera erinnert. über das Motiv erzählt sie die unglaubliche Geschichte ihrer Verwandten Eva de Bournonville nach\, die im Ersten Weltkrieg aus Abenteuerlust eine kurze Zeit in London zur Spionin wird und nach nur zwölf mit Geheimtinte geschriebenen Postkarten verhaftet wurde…  Als Sonderedition und in limitierter Auflage hat sie die Arbeit für die Jahresgabe Edition #5 für Frontviews zur Verfügung gestellt.\nNadja Bournonville ist eine schwedische Fotokünstlerin und 1983 in Vimmbery geboren. Sie studierte fine art photogrpahy an der Glasgow School of Art und Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Sie war zweifach Stipendiatin der Stiftung Kunstfonds und hat am Projekt gute aussichten – junge deutsche fotografie teilgenommen. Ihre Arbeit ist in unzähligen internationalen Ausstellungen u.a Akademie der Künste and in Fotografie Forum Frankfurt\, Deichtorhallen Haus der Fotografie Hamburg\, Fotohof Salzburg\, Bonniers Konsthall Stockholm gezeigt worden. Seit 2008 wird die Künstlerin von Pierogi New York vertreten. \nStefanie Seufert:\nIn Stefanie Seuferts zumeist abstrakten fotografischen Bildersprache geht es oft um ästhetische Zeichen und um alternative Deutungsmöglichkeiten von künstlerisch konzeptionellen Handlungsabläufen\, bei denen die Verbindung und das Verhältnis von Sichtbarkeit und Wirklichkeit erforscht wird. Das passiert nicht unbedingt zum Vorteil einer narrativen Formensprache\, vielmehr erscheinen die zum Teil ephemer wirkenden fotografischen Abstraktionen als ein Versuch\, Empfindsamkeit und fluide Zustände festzuhalten.\nIn objekthaften Bildern hinterfragt die Künstlerin die Darstellbarkeit von Realität und findet darin gleichzeitig Momente von zufälligem Geschehen oder auch das Unvorhersehbare. Mit bildhaften Erscheinungen verweist sie auf Verschiebungen innerhalb des fotografischen Mediums. Ihre Fotogramme sind ästhetische Anspielungen auf die Vorstellbarkeit von den Dingen um uns herum. Oft ist eine klare gegenständliche Zuordnung nicht mehr erkennbar. Vielmehr scheinen sich die Formen in der Überlagerung von farbig anmutenden Schatten im Licht zu verändern oder zugunsten eines unkontrollierten (fotografischen)\nEntstehungsprozesses aufzulösen. Die Grenzen des Fotografischen werden aufgehoben und erlauben gleichzeitig\, das Medium zu erweitern und neu zu betrachten.\nblind (magenta – green #1)\, 2011\, ist ein Experiment mit Licht\, bei dem Spuren Zeitabläufe reflektieren und als skulptural wirkende Abstraktionen auf dem Fotopapier sichtbar machen. Das Ergebnis sind eher Bildräume und keine Abbildungen von klar identifizierbaren Objekten. Die Arbeit ist in der bereits zweiten Zusammenarbeit mit Edition Camera Austria unter dem Titel Woods Survives in the Form of Postholes publiziert.\nStefanie Seufert ist 1969 in Göttingen geboren. Sie hat am Lette Verein und an der Universität der Künste Berlin studiert. Ihre Arbeiten wurden bisher u.a. in folgenden Institutionen gezeigt: Berlinische Galerie\, DZ Bank Kunstsammlung Frankfurt\, Kunstbibliothek im Museum für Fotografie Berlin\, Künstlerhaus Bethanien\, Berlin\, NRW-Forum Düsseldorf\, Kunsthalle Darmstadt\, CPAP Havanna\, Kuba\, Camera Austria\, Graz\, Fotogalerie Wien. \nCarsten Becker:\nWie wirkt sich die Geschichte auf die Gegenwart aus? Carsten Becker verweist in seinen zumeist seriellen Arbeiten mit und aus (foto-)historischem Bildmaterial auf die Bedeutung von Information und ihre politisch meinungsbildende Funktion\, die öffentliche Wahrnehmung von Ereignissen zu formen. Er thematisiert damit den Einfluss und die Manipulation von Bildern\, die jüngst wieder verstärkt im Hinblick auf die Verzerrung und Verschiebung von vermeintlich massenmedialem Ausdruck über die Wirklichkeit und die Vorstellung davon diskutiert werden. Mit fotokünstlerischen Mitteln öffnet Becker nicht nur einen Raum von Interpretationsvarianten\, sondern hinterfragt gleichzeitig den Anspruch und die Erwartungen an das abbildende Medium\, so auch in seiner neuen Serie mit ikonographisch aufgeladenen Kompositionen von scheinbar vertrauten Objekten. Nach einer ersten Betrachtung der ungewöhnlichen und geheimnisvoll wirkenden Zusammenstellung von funktionalen Alltagsgegenständen folgt die Befragung nach der Deutung und Bedeutung der skulptural inszenierten Objekte\, mit den ungewöhnlich und auffällig blassen Farben. Carsten Beckers nüchterne Varianten von Stillleben sind reduziert und entwickeln über die glanzlose Oberfläche der vertrauten Gegenstände ein spekulatives Narrativ\, auch über Materialität\, Zugehörigkeiten und das künstlerische Medium selbst. Seine Kombinationen von DIN-Normen mit RAL-Farben werden zu Denkaufgaben. Sie erinnern nicht an die Geschichte von Standardisierung\, Industrie- und Produktdesign\, sondern verweisen in der Gegenwart vielmehr auf zeithistorische und gesellschaftspolitische Zusammenhänge. Als limitierte Auflage hat Carsten Becker Vichyform mit Kugelknopf\, 2020\, für die aktuelle Editionsausstellung #5 bei Frontviews at HAUNT realisiert.\nCarsten Becker hat an der Kunsthochschule für Medien Köln (1994-99) studiert. Der Konzeptkünstler ist zweifacher Preisträger des Deutschen Studienpreises (Körber-Stiftung). Seine Werke wurden international im Architekturzentrum Wien\, im Kunstquartier Bethanien Berlin\, im Palazzo delle Stelline Milano\, Athen und im Paradiso Amsterdam gezeigt. \nTobias Kappel:\nJenseits des Abbildes. Tobias Kappel erprobt in seinen künstlerischen Arbeiten immer wieder die Übersetzungsprozesse von fotografischem Material und seinem assoziativen Potenzial bzw. dem seiner Betrachtung und Rezeption. Indem er das vorhandene Motiv über ein Reproduktionsverfahren verändert\, schafft er daraus auf diese Weise ein eigenes\, neues Werk und fügt gleichzeitig eine andere Vorstellung von Information hinzu. In seiner Motivwahl interessiert ihn die Diskussion über die unterschiedliche Wahrnehmung von kollektiv geprägten Betrachtungsmustern. I see love\, 2017/2020 ist ein in Photoshop überarbeitetes digitales Bild. Über eine bewusst geringe Auflösung findet bereits während der Aufnahme mit einer frühen Digitalkamera eine erste Abstraktion des Motivs statt. Dies bedeutet gleichzeitig auch eine sehr geringe Größe der Bilddatei\, die als Bildgrund zu einer digitalen Leinwand wird. Vergleichbar mit malerischen Prozessen entwickelt Kappel das Bild mit Pixeln als digitale Werkzeuge. Es verschiebt sich die Wahrnehmung der Bildbetrachtung – die Kategorisierung des künstlerischen Mediums wird aufgehoben und ist nicht mehr eindeutig zuzuordnen. I see love ist Teil der Serie in-between (2013 ongoing)\, in der Kappel dem zeitgenössischen Gefühl des ‚Dazwischen-Seins’ nachgeht und an einem Diskurs über Bilder\, die ihre Eindeutigkeit\nverlieren\, interessiert ist.\nTobias Kappel ist 1987 in Potsdam geboren und hat visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Multimediale Fotografie und technisches Bild an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel studiert. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet\, u. a. von der Deutschen Gesellschaft für Fotografie\, und bei C/O Berlin gezeigt. \nBis 23. Januar 2021 online auf http://frontviews.de und nach Vereinbarung via office@frontviews.de \nTexte Harald Theiss Bild © Carsten Becker © Frontviews bei HAUNT\, Kluckstraße 23\, 10785 Berlin \n
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SUMMARY:BODE Projects Berlin
DESCRIPTION:BODE Projects Berlin zeigt spannende Arbeiten in der neuen Gruppenausstellung: If Yesterday Was tomorrow What Is Today. \n\nIn Zeiten des Lockdowns\, wo Institutionen und Museen geschlossen bleiben\, übernehmen Galerien die Verantwortung\, die Diskussion und den Dialog aufrecht zu erhalten\, um einen Ort der Kultur und des Austauschs zu vergegenwärtigen. If Yesterday Was tomorrow What Is Today zeigt aktuelle  Positionen der Kontemplation in Minimalismus\, Neo-Expressionismus\, Zeichnung und Malerei. Die Störungen\, die Gesellschaften in einer Krise erleben\, in der systematischen Beeinträchtigung von Wahrheit und Tatsachen\, in Rissen und Umbrüchen der Zeit oder durch Staatsmacht\, entstehen soziale Bewegungen und Aktivismus; und oszillieren zwischen Ungeduld\, Stille und Unruhe. Wenn Bedeutungen unbeständig sind und dennoch gleich bleiben\, entzieht sich die Zeit ihrer Zweckmäßigkeit. \n»Wenngleich uns die Zeit so vertraut ist\, wie nur etwas in unserem Dasein\, so wird sie doch fremd und rätselhaft\, wenn wir versuchen\, sie auch nur in den Grenzen der alltäglichen Verständigkeit zu verdeutlichen.« Unser Verlass auf die aktuelle Interpretation einer Sache ist nur scheinbar begründet. Martin Heidegger hat mit seiner Interpretation »Sein und Zeit« die nachfolgenden Strömungen der Philosophie\, Literatur\, Kunsttheorie und andere Felder der Wissenschaften beeinflusst. Die Kunstgeschichte ist eine Geschichte von Pigmenten und Farbstoffen\, Ölen\, Acrylfarben\, Silbernitrat\, Gelatine\, Harz und Kunststoffen. Man könnte diese für Malerei\, Fotografie\, Druckgrafik\, Lithografie\, auf den Seiten eines Buches oder in der zeitgenössischen künstlerischen Produktion verwenden. Bilder haben begonnen in den Alltag einzugreifen\, ihre Funktionen ändern sich von Repräsentation zu Aktivierung\, Durchführung und Durchsetzung. \nIf Yesterday Was tomorrow What Is Today präsentiert eine Generation von Künstlern\, die mit dem Internet aufwuchsen\, in einem dauernden Zustand der ökologischen Krise und Diskussion über Immigration. Die Themen der Werke zentrieren um die Szenarien der Einsamkeit\, der Angst\, der Sehnsucht\, des radikalen Zweifels im Atelier des Künstlers. In historischen Umbrüchen\, in politischer und demografischer Vertreibung und den Ursachen von Trauma stehen die Potenz der Isolation und der inhärenten Instabilität in miteinander verbundenen Welten gegenüber. Wir sehen die Notwendigkeit neuer Wege\, visuelle Archive zu konstruieren und betonen die zeitgenössische künstlerische Produktion und Dokumentation der Gegenwart. \nText: Katharina Balgavy © Bode Projects \n\nAusstellende Künstler:innen\nPatrick Alston\nPaula Baader\nMia Chaplin\nPius Fox\nLucas Kaiser\nTahir Karmali\nMaximiliano Leon\nYolanda Mazwana\nFrank Moll\nFranziska Reinbothe\nLaura Sachs\nBuhlebezwe Siwani\nIsaac Zavale\n\nBode Projects arbeitet mit einer Vielzahl zeitgenössischer Künstler/innen aus der ganzen Welt zusammen. Sie unterstützen Künstler\, die über verschiedene Medien und Disziplinen hinweg arbeiten und sich mit neuen und herausfordernden Ausdrucksformen beschäftigen. Der Galerieraum zielt darauf ab\, ein internationales Programm und eine Plattform zu schaffen\, einschließlich eines Artist-in-Residence-Programms in Berlin. Bode Projects arbeitet seit 2016 eng mit Partnern\, Kuratoren und Institutionen zusammen\, und engagiert sich dafür\, zeitgenössische Künstler auf globaler Ebene zu präsentieren. \nWebsite: https://www.bode-projects.com/de/exhibitions/19/works/\nTelefon: +49 30 887 13 441 \nBild: © FRANZISKA REINBOTHE\, wach!\, 2016\, 98 X 88 X 4 CM\, Acryl/Leinwand © Bode Projects \n\n\n
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SUMMARY:WHAT A YEAR
DESCRIPTION:\nWHAT A YEAR heißt die aktuelle Gruppenausstellung in der Galerie Tammen mit Arbeiten von MARION EICHMANN – Papierschnitte\, MATTHIAS GARFF – Skulpturen + Objekte\, HARALD GNADE – Malerei\, MORITZ GÖTZE – Emaillemalerei\, SAM GRIGORIAN – Collagen\, KARSTEN KUSCH – Malerei + Zeichnungen\, VOLKER MÄRZ -Skulpturen\, FLORIAN PELKA – Malerei + Zeichnungen\, LOTHAR SERUSET – Skulptur. Und es wird Malerei von MICHAEL LAUTERJUNG gezeigt.\n\n\n\nEin in jeder Beziehung aufregendes Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein Ende des unsäglichen Zustandes der Corona-Pandemie ist in Ansätzen erkennbar. Den Start in den Impfmarathon wünschen sich viele herbei\, zu sehr haben die Beschränkungen der Krise an den Nerven der Nation gezerrt\, zu groß ist der Hunger nach „normaler“ kultureller Teilhabe in allen künstlerischen Gebieten.\nUnsere Galerie und mit ihr die große Schar der Künstler*innen unseres Galerieprogramms haben über das Jahr immer wieder mit auf- und anregenden Ausstellungen die Behauptung des großen Stellenwertes der Bildenden Kunst für unser Zusammenleben aufrecht erhalten. Oft wurde die Metapher vom „Lebensmittel Kunst“ auch in der öffentlichen Debatte zu Recht bemüht.\n(Werner Tammen)\n\n\n\n\nZum Jahresende stellt die Galerie Tammen mit WHAT A YEAR noch einmal in einer größeren Zusammenstellung starke Werke ihrer Künstler*innen vor:\nMARION EICHMANN – Papierschnitte\, MATTHIAS GARFF – Skulpturen + Objekte\, HARALD GNADE – Malerei\, MORITZ GÖTZE – Emaillemalerei\, SAM GRIGORIAN – Collagen\, KARSTEN KUSCH – Malerei + Zeichnungen\, VOLKER MÄRZ -Skulpturen\, FLORIAN PELKA – Malerei + Zeichnungen und LOTHAR SERUSET – Skulptur.\n\nEine Sonderschau zeigt Malerei von MICHAEL LAUTERJUNG: „STILLLEbEN“.\n\n\nDie GALERIE TAMMEN existiert seit 40 Jahren. Gegründet 1979 als Galerie am Chamissoplatz\, die für ihr vornehmliches Profil als Galerie für satirische Medien\, Comic\, Karikatur und Cartoon in den 80iger Jahren Kultstatus erwarb\, erweiterte sie sich nach der Wiedervereinigung 1990 in die Galerie Tammen & Busch in der unmittelbaren Kreuzberger Nachbarschaft in der Fidicinstraße. 2006 fand der Umzug in große Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Checkpoint-Charlie statt. \n2010 dann der letztmalige Umzug in ideale Räumlichkeiten in der Friedrichstraße\, Ecke Hedemannstraße ebenfalls und immer noch in Berlin-Kreuzberg\, unweit vom Checkpoint-Charlie. Ein umfangreiches Ausstellungsprogramm im Bereich zeitgenössischer Kunst – Malerei – Skulptur – Fotografie – versammelt zahlreiche inzwischen auch namhafte Künstler. \n\nAbb. Marion Eichmann\, Super Jumbo\, 2020\, 2teilig\, Papiere\, 42\,5 x 74\,5 x 4 cm\n
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SUMMARY:UNMASKED #1
DESCRIPTION:In UNMASKED kommen Künstler der Galerie zu einem Dialog zusammen\, der in dieser Konstellation noch nicht stattgefunden hat. Die Tatsache\, dass die Ausstellung in einer für unsere Gesellschaft sehr markanten Zeit stattfindet\, spiegelt sich in den Namen wider. \nUNMASKED kann mit vielem assoziiert werden – die Maske fallen lassen\, das wahre Gesicht zeigen\, sich offenbaren\, aber auch mit dem Überschreiten von Grenzen und dem Entdecken des Gefühls der Befreiung. Der besondere Blickwinkel im Text von Christoph Tannert\, der die Ausstellung UNMASKED #1 in einen globalen Kontext stellt\, gibt in seiner vollständigen Fassung Hintergrundinformationen zu den Werken und den Werdegängen der Künstler. Als wesentlicher Teil des Ausstellungskonzepts bekommt der Text einen gut beleuchteten Schaufensterplatz und bietet eine inspirierende Lektüre. \nWährend der Dauer der Ausstellung finden Künstlergespräche ONLINE statt und in der Reihe „2 minutes for ART“ wird ein kurzer Einblick in die Arbeiten der einzelnen Künstler gegeben. \n„„UNMASKED #1“ überrascht uns als Angehörige der „Generation Maske“ mit Tiefgang und einer\nHintergründigkeit\, die das menschliche Versagen in der Gegenwart in seiner existentiellen Dimension begreift – formal stilvoll und wohltemperiert.“ \n© Christoph Tannert (April 2021) \n
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LOCATION:aquabitArt gallery\, Auguststrasse 35\, Berlin\, 10119\, Deutschland
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SUMMARY:Christian Tagliavini - Circesque
DESCRIPTION:\n\n\nDie Ausstellung zeigt als Weltpremiere die neueste Kunstserie des Fotokünstlers Christian Tagliavini\, an der er über drei Jahre gearbeitet hat. Der Zyklus »Circesque«\, der mehr als 20 Porträts umfasst\, ist die bislang aufwendigste Serie des Künstlers. In der Ausstellung werden darüber hinaus Originalobjekte und -kleider zu sehen sein\, wodurch die die Ausstellung zu einem einzigartigen visuellen Erlebnis avanciert. \n\n\n\nAls Inspiration für die Serie »Circesque« dienten Christian Tagliavini die berühmten Circus Sideshows in den USA der 1920er Jahre. Als Teil der amerikanischen Unterhaltungskultur zeigten besondere Figuren – oftmals als »Human Freaks« betitelt – in Sideshows ihre besonderen Fertigkeiten und ihre einzigartige Persönlichkeit. Für seine eigene Narration »Circesque« hat Christian Tagliavini in mehrjähriger Arbeit fiktive Personen erschaffen\, die Protagonisten seiner Interpretation einer fantastischen Sideshow sind. \nDie mehr als 20 sublimen und geheimnisvollen Porträts zeigen reizvolle Figuren jenseits jeglicher Vorstellungskraft aus der Gedanken- und Fantasiewelt von Tagliavini. Jede Person in seinem fotokünstlerischem Kabinett – von der Seiltänzerin über die Dompteurin bis zur Burlesque-Tänzerin – wird mit einer szenischen Darstellung sowie klassischen Porträts vorgestellt. Tagliavinis Selbstverständnis als »photographic craftsman« folgend\, sind sämtliche Bildbestandteile selbst entworfen\, designt und hergestellt. Dies reicht von den Hintergründen und selbst entwickelten Gegenständen über Applikationen und Hüten bis hin zu den aufwendigen Roben und Kleidern\, die mit ihrer Opulenz und Originalität mit den Bilderwelten harmonieren. \nMit »Circesque« übertrifft Christian Tagliavini\, der eine Ausnahmestellung in der internationalen Kunstwelt genießt\, die Erwartungen an seine neue Serie. Im Gegensatz zu den berühmten Serien »1503« und »1406«\, deren Bildsprache und Komposition jeweils von der Renaissance inspiriert waren\, ist »Circesque« in vielerlei Hinsicht komplexer und aufwendiger. Tagliavini verarbeitet Stilmerkmale verschiedener Kunstströmungen und Epochen\, darunter Jugendstil und Art Deco\, und verdichtet das Gesamtkunstwerk mit seinem in den vergangenen Jahren geprägten Stil. Dank des intensiven und freien Schaffensprozesses befreien sich in der Serie »Circesque« Tagliavinis charakteristische Bildsprache und seine Fähigkeiten vollständig. \nChristian Tagliavini\nChristian Tagliavini (*1971 in der Schweiz) wuchs in Italien auf. Sein künstlerischer Werdegang als Grafikdesigner prägte sein komplexes Verständnis für die Fotokunst\, eigens Werke zu erfinden\, zu kreieren und selbst zu produzieren. Seine Arbeiten sind nicht nur »Bilder«\, sondern designte Narrationen\, für die er sämtliche sichtbaren Inhalte aufwendig und detailgetreu selbst entwirft und herstellt: vom Interieur und den Hintergründen des Bildraumes über die aufwendigen Roben und Kleider der Porträtierten bis hin zu sämtlichen Gegenständen\, Accessoires und Ornamenten. \n\n\n\n\n\n\nEr versteht sich mit diesem Alleinstellungsmerkmal in der Fotokunst als »photographic craftsman«\, dessen Arbeiten eine hohe Exklusivität haben. Seine auf dem Fotokunstmarkt hoch beachteten Serien »1503« (2010)\, »Carte« (2012)\, »Voyages Extraordinaires« (2015) und »1406« (2017) sind Bestandteil zahlreicher internationaler Ausstellungen und befinden sich in renommierten Kunstsammlungen. \nIm Frühjahr 2018 widmete ihm das Museum Fotografiska in Stockholm eine große Retrospektive. Im März 2018 erschien das Fotobuch »Christian Tagliavini« im teNeues Verlag\, das mit dem Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet wurde. Christian Tagliavini lebt und arbeitet in der Schweiz. \n\n\n\n\n\n\n
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SUMMARY:LUNAPARK Schaubühne\, Bühnenzauber und Vergnügungswelt im Camaro Haus.
DESCRIPTION:Der interdisziplinär arbeitende Künstler Alexander Camaro (1901–1992) hinterließ ein umfängliches Werk rund um die Welt der Rummelplätze und Vergnügungsparks. Es ist eine Welt\, die er aus seiner Jugend in Breslau kannte\, wo er mit Schaustellern\, Musikern\, Artistinnen und Artisten aus dem Umfeld des Lunaparks in Kontakt kam\, und die für ihn auch später im Nachkriegsberlin nichts an Faszinationskraft verlor. \n
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