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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Daimler Art Collection Ausstellung ›31: Women‹
DESCRIPTION:Daimler Art Collection Ausstellung ›31: Women‹ – Unbedingte Aufmerksamkeit sollte man der Sammlung Daimler Contemporary in der nördlich gelegenen Alten Potsdamer Straße (Haus Huth) schenken: Mit der Ausstellung ›31: Women‹ wird an zwei bahnbrechende Präsentationen in Peggy Guggenheims New Yorker Galerie Art of This Century angeknüpft: ›Exhibition by 31 Women‹\, 1943\, und ›The Women‹\, 1945. \nInitiiert und kokuratiert wurden diese Ausstellungen damals von Guggenheims Freund und Berater\, dem Künstler Marcel Duchamp. Es waren die ersten Ausstellungen in den USA in diesem Umfang\, die sich ausschließlich auf Künstlerinnen fokussierten. Die Frauen repräsentierten eine junge Generation aus 11 verschiedenen Nationen. Inhaltlich trafen Vertreterinnen des Surrealismus auf abstrakte Malerinnen\, dadaistisch beeinflusste Künstlerinnen und unbekannte\, jüngere Positionen der Zeit. \nIm Rückbezug auf dieses wichtige Gründungsdokument feministischer Kunstgeschichte verdichtet die Ausstellung ›31: Women‹ mit rund 60 Werken der Daimler Art Collection zwei langfristig entwickelte Schwerpunkte der Sammlung: der Fokus auf weibliche Protagonistinnen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts einerseits\, Recherchen und Projekte seit 2016 zu Duchamp/kuratorischer Praxis/Readymade andererseits.\nDie Schau ›31: Women‹ beginnt historisch mit Werken aus der Tradition von Bauhaus und Konkreter Kunst\, führt weiter zu europäischen und amerikanischen Tendenzen aus Zero und Minimalismus und erweitert dann den Horizont um jüngere Künstlerinnen aus Indien\, Südafrika\, Nigeria\, Israel\, Chile\, USA u.a. Ländern. Die Ausstellung bringt frühe feministische Tendenzen mit globalen Perspektiven der zeitgenössischen Kunst in überraschenden Konstellationen und thematischen Inszenierungen zusammen.\nKuratorin: Renate Wiehager\n\nZwei eigenständige neue Publikationen begleiten die Ausstellung: Marcel Duchamp. Das kuratorische Werk\nSie sind Legende in Wort und Bild: Marcel Duchamps Verkleidungen und zahllosen fotografischen Selbstinszenierungen\, seine ironischen\, sarkastischen\, humorvollen Kommentare zu Kunst\, Kunstbetrieb\, Kunstkritik und Kunstgeschichte. Weniger bekannt ist jener Marcel Duchamp\, der sich empathisch und strategisch alert für die Künstlerinnen und Künstler seines zeitgenössischen kulturellen Umfeldes eingesetzt hat: als Kurator von Ausstellungen zwischen den 1910er-Jahren und seinem Tod 1968\, als Juror und Berater einiger der bedeutendsten Sammlungen\, Museen und Galerien zur Kunst der Moderne. Der Band skizziert rund vierzig Ausstellungen\, ergänzt um jüngste Forschungsergebnisse\, und stellt die enge Kooperation mit wichtigen Protagonisten der Zeit vor: von Louise und Walter Conrad Arensberg\, Katherine S. Dreier\, Francis Picabia\, Sidney und Harriet Janis bis zu André Breton\, Julien Levy oder Peggy Guggenheim.\n\nDuchamp. The Women. Les Femmes. Die Frauen. Las Mucheres\nDie neue Publikation eröffnet eine ungewöhnliche Perspektive auf den ›Jahrhundertkünstler‹ Marcel Duchamp. Anhand kunstwissenschaftlicher Essays und biografischer Porträts zu mehr als einhundert Protagonistinnen von der frühen Moderne bis in die 1960er-Jahre\, die Leben und Werk von Duchamp geprägt haben\, werden wesentliche Initiativen und Kooperationen diskutiert\, die seine künstlerischen Projekte begleitet und angeregt haben. Ergänzend werden Texte von Frauen zugänglich gemacht und ins Deutsche übersetzt\, die bisher nur an entlegener Stelle auffindbar bzw. lediglich in französischer oder englischer Sprache verfügbar waren. Der Band zeichnet das gesellschaftliche und kulturelle Wirken der Frauen nach\, die als Sammlerinnen\, Galeristinnen\, Künstlerkolleginnen und Autorinnen ihre Zeit in Europa und den USA mitgeprägt haben.\nEssays zu u.a.: Louise Arensberg / Djuna Barnes / Katherine S. Dreier / Suzanne Duchamp / Peggy Guggenheim / Elsa von Freytag-Loringhoven / Mina Loy / Maria Martin / Louise Norton / Gabrielle Buffet-Picabia / Mary Reynolds / Carrie\, Ettie und Florine Stettheimer / Beatrice Wood.\n\nDie Publikationen erscheinen im April 2020 und können im Daimler Contemporary zu vergünstigtem Preis erworben werden.\n\nIm Rahmen der Ausstellung sind in einer separaten Präsentation Künstlerinnen-Portraits des Malers Marcus Neufanger ausgestellt.\n\nDaneben sei auf „Momente des Umbruchs“ verwiesen: Natalia Stachon im Interview.\nDas Werk der Künstlern Natalia Stachon (*1976 Kattowitz\, PL) transformiert und verdichtet ästhetische Elemente des öffentlichen Raumes in installativen Arbeiten. Im Interview mit Nadine Isabelle Henrich spricht sie über die Rolle von Fotografie und Literatur in ihrem künstlerischen Prozess\, ihr Interesse an industriellen Materialien\, die Wechselwirkungen zwischen Kunst und Gesellschaft sowie die neuen Kontrollinfrastrukturen in Zeiten einer globalen Pandemie. Sehen Sie das Video hier (in englischer Sprache): https://art.daimler.com/artwork/natalia-stachon-visions-and-revisions-13-2019/\nBeitrag Jana Noritsch\, Bild: Ausstellungsansicht 31: Women‹ © Daimler Art Collection in Berlin-Schöneberg (bis Juni 2021)\n
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SUMMARY:Gezeichnete Stadt - Ausstellung in der Berlinischen Galerie
DESCRIPTION:Gezeichnete Stadt – Arbeiten auf Papier 1945 bis heute: so heißt die aktuelle Ausstellung in der Berlinischen Galerie. Wie haben Künstlerinnen und Künstler ihre Faszination von der Großstadt umgesetzt? Die künstlerischen Positionen spiegeln das Leben und die Kunst der letzten Jahrzehnte wider. Zu sehen bis Januar 2021. \n\n\nBerlin ist gezeichnet von seiner Geschichte\, von Erfolgen und Niederlagen\, von Feudalismus\, Prag­matismus\, Liberalismus\, Demokratien und Diktatu­ren. Aber auch gezeichnet und gemalt von vielen Künstler*innen. Die Berlinische Galerie verfügt über eine der größten und wichtigsten Kunstsammlungen zur Stadt Berlin. Eine besondere Auswahl wird nun ab dem 14. August teilweise erstmals präsentiert. \nGezeichnete Stadt zeigt über 175 Werke von 22 Künstlerinnen und 47 Künstlern: über­wiegend Zeichnungen in großen\, mittleren\, kleinen Formaten\, viel Buntes und Schwarzweißes in sehr unterschiedlichen Techniken sowie ein facettenrei­cher Stilmix aus Gegenständlichkeit\, Fotorealismus\, Surrealismus\, Spätexpressionismus\, Abstraktion\, Illustrationen und Comic. „Gezeichnete Stadt“ zeigt in sechs Kapiteln einige weltbekannte Künstler*innen – u.a. Rainer Fetting\, K.H. Hödicke\, Tal R\, Tacita Dean\, Wolf Vostell – bietet aber auch viel Zeit und Raum für Entdeckungen und Wiederentdeckungen starker Werke und starker Künstler*innen-Biografien wie Gabriele Basch\, Thomas Bayrle\, Gertrude Sand­mann\, Werner Heldt\, Evelyn Kuwertz\, Klaus Vogelsang. Ausstel­lungskuratorin Annelie Lütgens befasst sich mit der Faszination der Metropole\, verbindet Ost mit West. In vielen Werken lassen sich Spuren der Zeitgeschichte auffinden\, immer wieder schim­mern auch Erinnerungsbilder an das Berlin der Weimarer Republik hindurch. Berlin feiert dieses Jahr das 100-jährige Jubiläum seiner Stadtgeschichte mit Veran­staltungen und Ausstellungen\, „Gezeichnete Stadt“ ist Teil davon. \n\n\n\nDie Ausstellung findet im Rahmen des Jubiläumsjahres „Berlin 100“ statt – einer Initiative des Landes Berlin. Sie wird unterstützt vom Förderverein Berlinische Galerie e.V.\n\nÖffnungszeiten der Berlinischen Galerie\nMi – Mo 10 – 18 Uhr\nDienstags geschlossen \nEintritt\nTageskarte 8 EUR\nErmäßigt 5 EUR\n(gilt auch für Gruppen ab 10 Personen)\nHappy Monday! Jeden ersten Montag im Monat zahlen alle Besucher*innen nur 4 EUR.\nFreier Eintritt bis 18 Jahre \nBild: © NoRA: Außenansicht Berlinische Galerie\, 2020 \n\n\n
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LOCATION:BERLINISCHE GALERIE\nMuseum für moderne Kunst\, Alte Jakobstraße 124-128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ ab 09.10.2020
DESCRIPTION:„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ wird ab 09.10.2020 Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie gezeigt und präsentiert bis 16.05.2021 eine außergewöhnliche Gegenüberstellung von vier Fotokünstlern: Hofer\, Metzner\, Meyerowitz und Newton. \n\nIn der Berliner Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie sind in der Ausstellung „America 1970s/80s“ Werke von Evelyn Hofer\, Sheila Metzner\, Joel Meyerowitz und Helmut Newton zu sehen. \nHelmut Newton\nNach seiner Festanstellung bei der französischen Vogue im Jahr 1961 arbeitete Helmut Newton parallel auch für die amerikanische Ausgabe des Modemagazins. Einige dieser Aufnahmen entstanden in Europa\, andere in den USA. In New York lieferte Newton seine Bilder direkt an Alexander Liberman\, der die amerikanische Vogue von den 1960ern bis in die 1990er Jahre leitete – und nebenbei sehr erfolgreich als Maler\, Bildhauer und Fotograf arbeitete.\nNewton mochte die Vereinigten Staaten und die sprichwörtliche Freiheit in jenen Jahren\, und so pendelte er regelmäßig zwischen der Alten und Neuen Welt hin und her. In den 1970er-Jahren fotografierte Newton Mode und Akt in Amerika vor allem in New York\, Las Vegas\, Miami oder Los Angeles; diese Aufnahmen wurden sowohl in unterschiedlichen Magazinen als auch teilweise in seinem zweiten Bildband („Sleepless Nights“\, 1978) publiziert.\n\nNach 1980\, als Helmut und June Newton regelmäßig nach Los Angeles reisten\, um im Chateau Marmont die Wintermonate zu verbringen\, kamen zahlreiche Porträts der „Berühmten und Berüchtigten“ in und um Hollywood hinzu\, entstanden für Zeitschriften wie Egoïste\, Interview\, Vanity Fair oder New Yorker\, sowie einige Aktbilder für den Playboy. Die Fokussierung innerhalb der Ausstellung zeigt deutlich\, dass sich Newtons Bildsprache während seiner Arbeit in den USA in diesen Jahren verändert hat und insbesondere das Genre Porträt für ihn immer wichtiger wurde.\n\nJoel Meyerowitz\nEtwa parallel zu den gezeigten Newton-Bildern entstanden die Porträts von Joel Meyerowitz in Provincetown\, Massachusetts. Der Fotograf zog sich in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren von New York aus jeden Sommer in das ehemalige idyllische Fischerörtchen zurück – und porträtierte dort mit seiner Großbildkamera\, meist plein air\, gleichgesinnte Freigeister\, die ebenfalls die Sommerfrische\, die Erholung am Meer und die Natur suchten\, Männer und Frauen\, Junge und Ältere\, allein oder als Paar. Wir sehen intensive und neugierige Blicke zurück in die Kamera und nur wenige Posen; die Menschen\, darunter zahlreiche Freunde und Bekannte von Meyerowitz\, wirken offen\, unverstellt\, authentisch.\nDie groß angelegte Porträtserie hatte seinerzeit keinen Auftraggeber\, es war ein freies Projekt. So entstand ein faszinierendes Gesellschaftsporträt einer liberalen\, individualistischen Community an der amerikanischen Ostküste. Es zeigt ein anderes\, freieres\, mitunter freizügigeres Amerika\, als wir es heute kennen. Meyerowitz hat diese Porträts vor Kurzem in seinem Archiv wiederentdeckt\, eine Auswahl ist im Herbst 2019 erstmals in Buchform erschienen – und wird nun in der Helmut Newton Stiftung zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.\n\nSheila Metzner\nDie amerikanische Fotografin Sheila Metzner verband eine sehr enge Freundschaft mit nHelmut und June Newton. Die gegenseitigen\, bislang unveröffentlichten Porträts aus Südfrankreich\, die in der Ausstellung in zwei Vitrinen ausgebreitet werden\, bezeugen dieses besondere Verhältnis. Sheila Metzner arrangiert in ihrem Werk ansonsten minimalistische Dinge auf einer ebensolchen Bühne als pure Form; in der fotografischen Nahansicht wirken sie wie eine Erscheinung ihrer selbst\, verdichtet als metaphysische Essenz. Die zarte Tonung der Fotografien\, entstanden als Fresson-Prints\, die an Bromöldrucke der Avantgardisten der 1910er-Jahre erinnern\, entrückt den Bildinhalt\, die floralen und künstlerischen Formen\, ins Tagtraumhafte.\nAber auch Menschen tauchen im Werk von Sheila Metzner wiederholt auf\, seien es die eigenen fünf Kinder\, weibliche und männliche Modelle\, etwa für ihre raffinierten Modeinszenierungen oder nackte\, odaliskenhafte Schönheiten. Metzner\, die noch immer in New York lebt\, besuchte Joel Meyerowitz Ende der 1970er-Jahre in Provincetown und wurde dort von ihm porträtiert\, wie wir hier sehen. So schließt sich in dieser Ausstellung\, die einer Art Zeitreise in ein progressives und cooles Amerika entspricht\, gleich mehrfach ein Kreis.\n\nEvelyn Hofer\nIn June’s Room schließlich werden 30 Aufnahmen von Evelyn Hofer präsentiert\, die in den 1960er und 70er-Jahren in New York entstanden sind\, eine Art subjektives Stadtporträt mit Straßenszenen und Panoramen\, Interieurs und Porträts\, in Schwarz-Weiss und Farbe. Insbesondere ihre subtilen Farbbilder des New Yorker Alltagslebens\, ausgeführt im DyeTransfer-Verfahren\, sind neben denen von Saul Leiter oder Helen Levitt Pionierleistungen eines poetisch-magischen Realismus in der Street Photography\, die nachfolgende Fotografengenerationen prägen sollten.\nHofer wurde in Deutschland geboren\, verließ ihre Heimat mit der Familie 1933 Richtung Madrid\, später nach Paris\, Zürich und Mexiko\, um 1946 schließlich nach New York überzusiedeln. Dort arbeitete sie im Auftrag unter anderem für Modemagazine und frei an eigenen Buchprojekten\, stets mit großformatiger Plattenkamera und Stativ. Daraus resultierte ein bewusstes\, konzentriertes und langsames Arbeiten\, das spontane Reaktionen vor und hinter der Kamera ausschloss.\n\nÖffnungszeiten „America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“\nSo 11:00 – 19:00\nMo geschlossen\nDi 11:00 – 19:00\nMi 11:00 – 19:00\nDo 11:00 – 20:00\nFr 11:00 – 19:00\nSa 11:00 – 19:00\n\nFILME ÜBER HELMUT NEWTON\nScreening am 31. Oktober 2020 um 11 Uhr\nAnlässlich des 100. Geburtstages von Helmut Newton wird im Erdgeschoss des Museums für Fotografie für eine Woche ein Filmprogramm zu Leben und Werk des Fotografen gezeigt\, beginnend mit Gero von Boehms Film „The Bad and the Beautiful“ (2020).\nDie Ausstellung „America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ gehört auch zum Projekt EMOP Berlin – European Month of Photography 2020. \nHelmut Newton Stiftung\, Jebensstraße 2\, Museum für Fotografie\, 10623 Berlin \n\n„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ Bild: Helmut Newton\, Stern\, Los Angeles\, 1980 © Helmut Newton Estate\, Courtesy Helmut Newton Foundation\n\n
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SUMMARY:Mini Maxi Print Berlin 2020. Galleri Heike Arndt DK
DESCRIPTION:Unter dem Titel MINI MAXI PRINT BERLIN schreibt die Galleri Heike Arndt DK jährlich weltweit einen Open Call in allen Sparten der Grafik aus. Sorgsam ausgewählte Künstler*innen äußern sich in unserer Galerie zu den Herausforderungen dieserer Zeit und deren drängenden Fragen. Die vielseitigen Werke richten sich an ein breites Publikum und geben Platz für Nachdenklichkeit und Inspiration. \n
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SUMMARY:Berlin Global Ausstellung im Humboldt Forum
DESCRIPTION:Am 17. Dezember eröffnet das Humboldt Forum. Im ersten Obergeschoss des Humboldt Forums wird dann ab 16. Januar 2021 die Ausstellung Berlin Global als Teil einer vielfältig vernetzten Welt zeigen. Der Webauftritt ist jetzt schon vielversprechend und vielfältig – wie unsere Stadt! Die Ausstellung auf 4.000 Quadratmetern wird erzählen\, wie die Stadt\, ihre Menschen und von ihr ausgehende Geschehnisse die Welt verändert haben\, und wie zugleich globale Ereignisse auf Berlin wirken\, früher und heute. \nBerlin ist seit Jahrhunderten im Austausch mit der Welt. Ausgehend von aktuellen Fragen\, Entwicklungen und Problemlagen greift die Berlin Ausstellungausgewählte Themen auf und zeigt die Stadt als Teil einer historisch und gegenwärtig vielfältig vernetzten\nWelt. Folglich wird hier Stadtgeschichte nicht chronologisch erzählt: BERLIN GLOBAL nimmt in Themenräumen die Aspekte Revolution\, Freiraum\, Grenzen\, Vergnügen\, Krieg\, Mode und Verflechtung in den Fokus. Aspekte\, die sich auch in anderen Metropolen finden lassen\, doch in dieser Kombination typisch für die Stadt Berlin sind. Einige Querschnittsthemen wie Kolonialismus oder Nationalsozialismus werden in mehreren Räumen der Ausstellung aufgegriffen. Die „Geschichte des Ortes“\, die in mehreren Ausstellungsbereichen des Humboldt Forums thematisiert wird\, spielt auch in verschiedenen Kontexten in der Berlin Ausstellung eine wichtige Rolle. \nErste Inhalte zeigen Charakter der Berlin-Ausstellung:\nSchon vor der Eröffnung wurden drei ausgewählte Inhalte der Berlin Ausstellung begleitend zum Aufbau vorab der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie bieten einen Vorgeschmack auf die thematische Vielfalt und innovative Form der Präsentation und wecken Neugier auf das\, was bald im Humboldt Forum zu sehen sein wird.\nDas 360-Grad-Kunstwerk „Weltdenken“\, ein großformatiges Wandbild von 375 Quadratmetern\, nimmt den Eröffnungsraum der Berlin Ausstellung ein. Thema des Wandbildes\, das das New Yorker Urban-Artist-Duo How and Nosm erstellt hat\, ist das Leitmotiv der Ausstellung: Berlin und seine Verbindungen mit der Welt. Die Künstler beschäftigen sich dazu auf vier Wänden mit verschiedenen Weltbildern mit historischen Bezügen und der Vision einer vernetzten Welt. \nZwischen den Themenräumen „Freiraum“ und „Grenzen“ steht die Tresortür. Sie sicherte einst die Bankfächer im Untergeschoss des Wertheim-Kaufhauses und markierte nach der Wende den Eingang zum legendären Technoclub „Tresor“. Dieses Exponat erzählt sehr unterschiedliche Geschichten über Berlin: Die Tür steht für jüdisches Leben und die Verfolgung und Vernichtung von jüdischen Mitbürger*innen während des Nationalsozialismus\, aber auch für die Freiräume und Grenzen der Clubkultur heute. \nBerlin Global Werk ‚Weltdenken‘ Raumansicht How and Nosm © Kulturprojekte Berlin Foto Alexander Schippel\nIm Internet:\nhttps://www.humboldtforum.org/de/programm/ausstellungen/berlin-ausstellung\nhttps://berlin-global-ausstellung.de \nÖffnungszeiten\n16.01.–26.03.2021: Donnerstag – Sonntag\n27.03.–31.08.2021: Mittwoch – Montag \nBeitragsbild: Die Tür des ehemaligen Tresor Clubs (Privatbesitz: Dimitri Hegemann) © Kulturprojekte Berlin und Stiftung Stadtmuseum Berlin\, Foto: David von Becker \n
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SUMMARY:SEE STÜCKE - Fakten und Fiktion
DESCRIPTION:Eine von Harald F. Theiss kuratierte Gruppenausstellung mit Arbeiten von: \nAngelika Arendt (D)\, Jessica Backhaus (D/USA)\, Yto Barrada (F/MA)\, Laurence Bonvin (CH)\, Julius von Bismarck (D)\, Astrid Busch (D)\, Yvon Chabrowski (D)\, Lia Darjes (D)\, Sven Drühl (D)\, Simon Faithfull (UK)\, Christine de la Garenne (D)\, Eva Grubinger (A)\, Moritz Hirsch (D)\, Inka & Niclas (S)\, Tobias Kappel (D)\, Jochen Lempert (D)\, Christian Niccoli (I)\, Charles Pétillon (F)\, Sheila Rock (USA)\, Miguel Rothschild (RA)\, Nasan Tur (D)\, Sascha Weidner (D) und Rebecca Wilton (D) \nDas Meer gilt vor allem seit der Romantik als Sehnsuchtsort\, als geheimnisvolle\, endlose und scheinbar unveränderte Landschaft. Doch gerade heute ist es mehr denn je ein Ort neuer Gefahren und Realitäten sowie ein empfindliches Ökosystem\, das zunehmend zerstört wird. Diesen weiten Bogen umspannt die Ausstellung S E E S T Ü C K E mit Werken von 23 internationalen Künstlerinnen und Künstlern. \nNeben dem veränderten Blick auf das Motiv des Meeres geht es bei den aktuellen Positionen vielfach um den Moment der Irritation\, des Befremdlichen oder sogar Unheimlichen. Es geht nicht um direkte Ursachenforschung\, sondern vielmehr darum\, mit der jeweiligen künstlerischen Bildsprache das Meer als Brücke oder Grenzraum\, seiner Ausbeutung und Nutzung sowie der allgemeinen Klimaveränderungen zu verhandeln. Eine differenzierte Gefühlslage der »Verunsicherung« wird spürbar\, weil vieles auf den ersten Blick nur angedeutet oder unsichtbar bleibt. Die Ausstellung S E E S T Ü C K E untersucht mit gegenwärtigen künstlerischen Betrachtungen den Transformationsprozess von Sehen und Wahrnehmen dieser Landschaft. \nSo sind politisch motivierte Arbeiten ein Teil der Ausstellung\, die sich mit der aktuellen Thematik von Flucht und Vertreibung auseinandersetzen und das Meer als natürliche\, scheinbar unüberwindbare Grenze und nicht zuletzt als tragische Landschaft thematisieren. Nasan Tur zeigt\, wie schnell das Meer das Drama verschwinden lässt. Seine Arbeit Sea View (2016) basiert auf einem manipulierten Pressebild\, in dem der Künstler den Bildausschnitt mit Flüchtlingsbooten weggelassen hat\, so dass lediglich eine ruhige Wasseroberfläche zu sehen ist\, ohne Spur des menschlichen Leids. In Le Belvédère Tanger (2001) zeigt Yto Barrada Menschen im Wartezustand: auf Freiheit\, auf Arbeit\, auf Wohlstand. All dies scheint nur die Distanz einer Meerenge weit entfernt zu sein. \nDer Klimawandel als Folge moderner Lebensweisen wird in den Videos Simon Faithfulls und den Fotografien Laurence Bonvins thematisiert. Während Faithfull in Going Nowhere 1.5 (2016) das Verhältnis des Menschen zur Umwelt versinnbildlicht\, dokumentiert Bonvin die Umwandlung der japanischen Strandlandschaft in Post Tōhoku (2015) und zeigt\, wie das Meer infolge des verheerenden Tsunamis von 2011 hinter einer hohen Schutzmauer verschwindet. \nMoritz Hirsch\, Christine de la Garenne und Julius von Bismarck spielen mit dem vertrauten Blick und unserer Vorstellung des Meeres als Ort der Erholung und Kontemplation\, aber auch der Gefahr und existenziellen Bedrohung. So wird die zunächst beschaulich anmutende Szenerie einer Uferlandschaft mit Fischerbooten im Video DEVINIZATION (2009) von de la Garenne allmählich mittels visueller und akustischer Eingriffe gestört und ins Bedrohliche gesteigert. Einen vergeblichen Kampf gegen die elementaren Kräfte des Meeres führt Julius von Bismarck in seiner Arbeit Punishment #7 (2011): In Anlehnung an die Legende des altpersischen König Xerxes I. bestraft der Künstler die stürmische See mit Peitschenhieben. Seine Aktion ruft auf zu einem Perspektivwechsel\, zur Rücksichtnahme gegenüber der Natur\, um sich auf diese Weise auch selbst wieder näherzukommen. \nDer Ausstellungstitel S E E S T Ü C K E bezieht sich auf die dramaturgisch komplexen Szenarien\, welche die Bilder »beschreiben«. Das Meer wird zum Schauspiel und ist Projektionsfläche für Metaphern\, Simulationen\, Manipulationen und Imaginationen. Die Ausstellung verlässt mit ihren zeitgenössischen künstlerischen Positionen die traditionellen Meeresdarstellungen: Die Künstlerinnen und Künstler interessieren sich weniger für dramatische Sturmbilder oder stimmungsvolle Meeresansichten. Vielmehr geht es ihnen um das Ausloten gegenwärtiger gesellschaftlicher Ereignisse zwischen Fakten und Fiktion. Sie schauen anders hin und hinterfragen mit ihren Arbeiten\, was sich hinter oder unter der vermeintlich idyllischen und stillen Wasseroberfläche verbirgt. \nIn Kooperation mit dem Museum Kunst der Westküste\, Föhr. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Michael Imhof Verlag. \n
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SUMMARY:Sheroes of Photography – Part I
DESCRIPTION:Sheroes of Photography: „Shero“\, im Englischen die pointierte Wortneuschöpfung aus dem weiblichen Personalpronomen mit dem männlichen „hero“\, steht hier stellvertretend für die explizite Wertschätzung der Leistungen von Künstlerinnen in der Photographie. Die Heldinnen\, „Sheroes“\, der Photographie sind über anderthalb Jahrhunderte hinweg so vielfältig wie unterschiedlich. Sie eint die selbstverständliche Praxis eines modernen Mediums mit diversen Perspektiven auf die Wirklichkeit. \nZu den Kernpunkten der Auseinandersetzung gehört zunächst ein dialogischer Überblick verschiedener Künstlerinnen von den 1850er Jahre bis heute\, mit einem Schwerpunkt auf der Moderne der Zwischenkriegszeit (Part I). Von dort aus beleuchten wir singuläre Positionen im 20. Jahrhundert wie Lucia Moholy und ihre Zeitgenossinnen am Bauhaus\, Tata Ronkholz und dokumentarisch-konzeptionelle Positionen seit den 1970er Jahren sowie ostdeutsche Photographinnen und als zeitgenössische Position neuere Arbeiten Jitka Hanzlovás. \nFrauen mit der Kamera gab es schon seit der Frühzeit der Photographie. Zu den ersten photographischen Zeugnissen gehören Pflanzenphotogramme nach Art der „photogenic drawings“ von William Henry Fox Talbot: das früheste Werk der Ausstellung ist eine botanische Pflanzenstudie aus  England um 1850. Das Blatt wird der kaum bekannten „Lady Hatton“ zugeschrieben. Es gehört in den Kontext des in den späten 1980er Jahren entdeckten ‚Hatton Fern Albums’\, dessen einzelne Blätter heute in internationalen Museen und Privatsammlungen bewahrt werden. Es bezeugt die wissenschaftliche Praxis der Photographie durch gebildete und ambitionierte weibliche Mitglieder der höheren britischen Gesellschaft nach dem Beispiel der Photo-Pionierin Anna Atkins. \nDie künstlerische Photographie von Frauen fand ihren ersten Höhepunkt im Piktorialismus\, der bildmäßigen Photographie\, die Augeneindruck\, Stimmung und Gestaltung vor dem Dokument den Vorzug gab. Mit dem Fortschritt der Verfahrens- und Kameratechnik gewann die photographische Praxis an Popularität und Verbreitung. Photographie bot als neues Medium auch Frauen Berufsperspektiven. Der Berliner Lette-Verein unterhielt seit 1890 eine Photographische Lehranstalt nur für Frauen. Hier lernten zahlreiche deutsche Protagonistinnen des Mediums\, darunter Erna Lendvai-Dircksen und Frieda Riess oder auch Anneliese Hager und Marianne Breslauer. Ihr Spektrum reichte vom künstlerischen Studioportrait bis zu den Experimenten des Neuen Sehens. Die große Hannah Höch erhielt eine kunstgewerbliche Ausbildung\, bevor sie im Umkreis der Dadaisten zur Wegbereiterin der Photocollage wurde. Ebenso wie Hannah Höch bewegte sich Marta Hoepffner\, in Frankfurt  Schülerin von Willi Baumeister\, an der Schnittstelle von Photographie\, Malerei und Experiment. \nMit experimentellen Selbst- und Menschenbildern und Objektstudien schöpfen Gertrud Arndt\, Aenne Biermann\, Renata Bracksieck\, Trude Fleischmann\, Florence Henri\, Lotte Jacobi\, Grit Kallin-Fischer\, das Duo ringl+pit (Ellen Auerbach und Grete Stern) oder Elfriede Stegemeyer aus dem Formenreichtum des Neuen Sehens. Mit ihren Werken skizzieren wir eine Photogeschichte der Avantgarde in den so fruchtbaren ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. \nDie Moderne der Jahrhundertmitte ist mit der ‚subjektiven fotografie’ den Errungenschaften der Zwischenkriegsavantgarde verpflichtet. Auch hier weisen Photographinnen den Weg zur Verwandlung der Realität in enigmatische Bilder: Anneliese Hager\, Monika von Boch oder Anne Dilling offenbaren in Material- und Formuntersuchungen das Potenzial der Abstraktion. In den Industrieaufnahmen von Ruth Hallensleben findet die kulturhistorische Dimension ihren Ausdruck. \nParallel entwickelt sich die Suche nach persönlichen und ungeschminkten Ausdrucksformen für das alltägliche zwischenmenschliche Geschehen. Vorformuliert wird es von Lisette Model\, die als Lehrerin erheblichen Einfluß auf folgende Photograph(innen)-Generationen nimmt. Ihr ist auch Diane Arbus verpflichtet. Sie wird der Bewegung des New Document zugerechnet. Die Beschäftigung mit der conditio humana oder auch dem „Zusammen Leben“ bestimmt die urbanen Beobachtungen von Sibylle Bergemann\, Ute Mahler und Evelyn Richter. \nDokumentarische Praktiken kennzeichnen in den 1970er Jahren die konzeptuelle Herangehensweise von Tata Ronkholz oder\, mit der Wendung zum Perfomativen\, der Amerikanerin Marcia Resnick. Seit den 1990er Jahren verfolgt Jitka Hanzlová eine sehr persönliche dokumentarische Strategie\, die sich über die Frage der Beziehung des Individuums zu seinem Lebensraum allgemeineren Erscheinungsformen der Natur zuwendet. \nSheroes of Photography Part I\n5. Februar bis 23. April 2021 \nKicken Berlin \n
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SUMMARY:20er Jahre Akt am Fernbahnhof
DESCRIPTION:Daxsha\, ein ukrainisches Model\, wurde an einem warmen Sommertag im Sonnenlicht vor dem Abbild einer Lokomotive aus dieser Zeit fotografiert. Leisten Sie ihr Gesellschaft beim Warten am Bahnhof\, bis sich die Lokomotive wieder in Bewegung setzt. \nGeorg Grell – Digital-Künstler und Fotograf aus Berlin \n
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SUMMARY:Tal R | Adidas Boy and : tingsted
DESCRIPTION:BORCH Gallery & Editions freuen sich\, Tal Rs jüngste Druckgrafik-Projekte Adidas Boy (2020) und: tingsted (2019) in Berlin zu zeigen.\nDie Bildwelt von Adidas Boy\, einer Reihe von 24 Holzschnitten\, bezieht sich auf eine Gruppe von Bronze-Skulpturen\, die Tal R für seine Einzelausstellung in der Ny Glyptotek in Kopenhagen in 2020 schuf. Die Skulpturen sind Tal Rs erste Auseinandersetzung mit Bronze. In den Drucken wie auch in den Skulpturen begegnen wir einer breiten Palette von Tieren und Menschen aus Tal Rs Universum. Die eigene Symbolik für ein Druckprojekt aufzugreifen ist eine für Tal R übliche Arbeitsweise. In Verbindung mit seinen Skulpturen scheint diese Herangehensweise besonders treffend: der physische Vorgang\, seine Zeichnungen in die Holzplatte zu schneiden und sich dem Widerstand des Materials zu stellen\, birgt zahlreiche Parallelen zum Prozess eine Skulptur zu schaffen.\nFür Adidas Boy\, setzt Tal R Figuren in weißen Linien vor einen schwarzen monochromen Hintergrund und akzentuiert damit die Holzstruktur der Druckplatten. Während die Meisterdruckerin Julie Dam die ersten Proofs druckte\, entschied Tal R sich dazu kein reines Schwarz für die Reihe zu verwenden\, sondern der schwarzen Farbe jedes Motivs eine kleine Menge eines anderen Farbpigments beizumischen. Dies führt zu subtilen Farbabwei-chungen der einzelnen Blätter und wird deutlich\, wenn die Reihe als Sequenz installiert ist.\nIn : tingsted\, einer Reihe von sechs Drucken\, treffen die Betrachter*innen auf Menschen und Objekte aus Tal Rs unmittelbarem Umfeld: auf einen sitzenden Mann\, Flohmarktfundstücke wie Masken und Spielzeugtiere oder auf eine Vase mit Blumen. Wir erhalten keine Informationen darüber\, was ihn an diesen Objekten fasziniert\, stattdessen übersetzt er seine Faszination für sie in Drucke\, die die ruhige und friedliche Atmosphäre der von ihnen bevölkerten privaten Umgebung ausstrahlen.\nIn den letzten Jahren wurde die Kombination von grobem Holzschnitt und Radierung in seinen Drucken zu einer der bevorzugten Vorgehensweisen von Tal R. Während frühere Druckprojekte zwischen Figuration und Abstraktion schwankten und die dargestellten zentralen Figuren fast mit ihren gemusterten\, dekorativen Hintergründen verschmolzen\, weisen die : tingsted-Drucke kräftige\, grafische Linien auf\, die die abgebildeten Körper und Objekte in den Vordergrund rücken und sie klar von den sie umgebenden Bereichen abheben. \n
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SUMMARY:Das Sony Center am Potsdamer Platz wird erneut zur digitalen Galerie
DESCRIPTION:Kunst und das Sony Center gehören schon seit der Eröffnung vor 20 Jahren zusammen. Seit nun mehr 16 Jahren stellen regelmäßig Künstlerinnen und Künstler ihre digitalen Werke auf dem Screen im Forum des Sony Centers aus. 2021 erwarten die Besucherinnen und Besucher Videobeiträge der international renommierten Kunstschaffenden Mario Klingemann\, Giulia Bowinkel\, Friedemann Banz und Eduardo Kac. \nWie auch schon in den vergangenen Jahren wurde das Sony Center bei der Auswahl der Kunstwerke von Wolf Lieser unterstützt\, er ist der Gründer von DAM Projects und ausgewiesener Experte für digitale Kunst. \nBei der Auswahl der Videoinstallationen ging es Wolf Lieser vor allem darum\, sehr unterschiedliche Techniken und künstlerische Positionen vorzustellen. Betrachterinnen und Betrachter der Werke erhalten so einen Einblick in die Bandbreite und Diversität in der Digitalen Kunst. \nDie erneute Kooperation mit DAM Projects erweitert das Kulturforum und ergänzt die schon bestehenden Kunstangebote um Digitale Kunst. Als Teil des Kulturkiezes am Potsdamer Platz und der Berliner Kunst- und Kulturszene will das Sony Center gerade in der aktuellen Situation ein Zeichen für die Kunst setzen. \nNoch bis August läuft die diesjährige Auswahl täglich jeweils um 14:05\, 15:05\, 16:05\, 17:05\, 18:05 und 19:05 Uhr auf dem LED-Screen im offen zugänglichen Forum des Sony Centers – kostenfrei und unter Einhaltung der aktuell geltenden Abstandsregelungen. \nDas Berliner Künstlerduo Giulia Bowinkel und Friedemann Banz zeigt in seinem Werk DAEMON-PHYSIX aus dem Jahr 2014 Szenarien des Nebeneinanders von Natur\, Textur\, Körper und Raum\, Masse\, Form und Substanz. Banz & Bowinkel kommen ursprünglich von der Malerei. Mit Hilfe von Computer und 3D-Programmen simulieren sie Formen und Avatare\, die immer wieder entstehen und wieder zerfließen. Das Ziel der Arbeiten ist dabei den virtuellen und realen Raum zusammenzubringen. \nAn Berlin schätzen die beiden ursprünglich aus Mainz und Düsseldorf stammenden Künstler die große und internationale Szene und den dadurch entstehenden Austausch zwischen den Kunstschaffenden. \nEbenfalls zu sehen ist COPY-POSED (2018) von Mario Klingemann. Klingemann gilt als Pionier im Umgang mit “Machine Learning” in der Kunst und nutzt neuronale Netze\, Codes und Algorithmen für seine Werke. Für COPY-POSED wurden mithilfe eines Deep-Learning-Modells Standbilder von zehntausenden menschlichen Posen extrahiert und zu einer neuen Choreografie zusammengefügt. \nIn der Vergangenheit stellte er u.a. im Museum of Modern Art (New York)\, im Centre Pompidou (Paris)\, und in der British Library in London aus. Klingemann lebt und arbeitet in München. \nMario Klingemann\, COPY-POSED © Sony Center\nUnter den Künstlern ist in diesem Jahr auch der in Chicago lebende Eduardo Kac. Sein Werk Inner Telescope (2017) nimmt den Betrachter aus dem Sony Center heraus mit ins Innere der Internationalen Raumstation ISS. Der französische Astronaut Thomas Pesquet hat das Kunstwerk nach den Anweisungen von Eduardo Kac im Weltall durchgeführt. Die Papierskulptur wurde aus bereits in der Raumstation vorhandenen Materialien hergestellt und trägt den Namen MOI. Mit Inner Telescope konnte sich Eduardo Kac einen lang ersehnten Traum erfüllen und ein Werk direkt im Weltraum realisieren. \nEduardo Kac\, Inner Telescope © Sony Center\nSony Center am Potsdamer Platz\nIm Oktober 2017 erwarb die Oxford Properties Group zusammen mit Madison International Realty das Sony Center am Potsdamer Platz. Das im Jahr 2000 nach Entwürfen des renommierten Architekten Helmut Jahn erbaute Sony Center ist ein 113.000 m² großer\, gemischt genutzter Gebäudekomplex am Potsdamer Platz im Herzen von Berlin. Das Sony Center erstreckt sich auf fast sechs Hektar und umfasst acht Gebäude\, darunter den Bahntower\, 85.000 m² erstklassige Bürofläche\, 20.000 m² für Einzelhandel und Freizeit sowie 67 Wohneinheiten. Die moderne Architekturikone ist heute ein Wahrzeichen Berlins und zieht jährlich rund 7\,1 Millionen Besucher an. Hauptmieter des Sony Centers sind unter anderen die Deutsche Bahn\, Sanofi\, Facebook und WeWork. \nDAM\nDas Digital Art Museum DAM\, ein Archiv für Digitale Kunst\, ging bereits im Jahre 2000 online und präsentiert anhand von wichtigen Vertretern dieser Kunstrichtung die Entwicklung seit den 1960er Jahren. Ein virtueller Raum\, um Kunst zu erleben war zu dieser Zeit innovativ\, neu und einzigartig. 2003 erweiterte dann die DAM Projects mit einer Galerie in Berlin die Aktivitäten IRL. Von 2005 bis 2012 wurde der DAM DIGITAL ART WARD DDAA\, ein Preis für das Lebenswerk eines Pioniers oder einer Pionierin vergeben. Ab 2022 wird der DDAA wieder belebt. \nWeitere Informationen über die 2021 im Sony Center ausstellenden Künstlerinnen und Künstler findet ihr unter sonycenter.de oder unter damprojects.org. \nBeitragsbild: Banz&Bowinkel\, DAEMON-PHYSIX \nDigitale Kunst im Sony Center\nSony Center \n
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SUMMARY:Life is Perfect – Anne-Mie Van Kerckhoven
DESCRIPTION:Life is Perfect – so betitelt Anne-Mie Van Kerckhoven ihre neue Ausstellung in der Galerie Barbara Thumm. Diese Aussage birgt jedoch einige Unsicherheiten in sich\, meint Van Kerckhoven\, die\, als Belgierin\, nicht in der deutschen Sprachen denkt\, damit etwas – grammatikalisch – Abgeschlossenes\, wie es der Duden definiert: „die deutsche Zeitform Perfekt verwenden wir für abgeschlossene Handlungen“ \nOder will sie es adjektivisch verstanden wissen\, als etwas das einwandfrei\, ohne Makel erscheint? So bezogen auf das Leben erscheint das sehr schwierig\, im Hinblick auf die gegenwärtigen Zeitumstände nahezu provozierend utopisch. \nAnne-Mie Van Kerckhoven bezieht sich ausdrücklich auf ein 1979 erschienenes Buch von Raoul Vaneigem\, „Le livre des plaisirs“. Das alles verkompliziert die möglichen Deutungen\, denn hier ist von Freuden die Rede und nicht vom Leben; von Anne-Mie Van Kerckhoven ausgewählte Kapitel\, die wie eine Anleitung zum perfekten Leben gelesen werden sollen\, oder sind sie Manifest zum (gehabten) Leben im Perfekt? \nRaoul Vaneigem wurde 1934 in Belgien geboren\, er war neben Guy Debord und Asger Jorn u.a. seit 1961 Mitbegründer und Aktivist der Situationistischen Internationale und darin prägender Herausgeber und Autor ihrer Ideen. 1970 verließ er diese Avantgardebewegung\, er lebt heute in Barcelona. \nIm Kern geht es in den Vorstellungen der Bewegung um Anarchie gegen Normen und einer strikten Individualität jedes einzelnen Individuums in der Gesellschaft\, um mittels Poesie und Freiheit zu einem selbstbestimmten Leben zu finden. Nichts beschreibt die Haltung von Anne-Mie Van Kerckhoven besser\, als diese (utopischen) Ziele; mit den Mitteln der Bildenden Kunst\, der Literatur und der Musik diesen Weg für sich zu gehen. Die Totalität des Anspruchs wird in der Vielfalt der gestalteten Medien deutlich. \nIm Fall der jetzt ausgestellten Werkgruppe kommt damit ein Phänomen zum Ausdruck und zur Anschauung\, das mit dem Begriff „Übersetzung“ beschrieben werden kann. Anne-Mie Van Kerckhoven klammert sich durch Zitate an Aussagen eines Buches\, das sie fasziniert und inspiriert hat\, um in der Sprache eines gänzlich anderen Mediums\, nämlich mit Bildern\, auf diese Ideale zu antworten. So konkret die Anweisungen zum individuellen Glück in der sprachlichen Ausdrucksform zitiert werden\, so abstrakt erscheinen sie als Collage von Material\, Form und Farbe. Hier wirken nicht-begriffliche Wahrnehmungen auf die Sinne ein. Die Worte verfassen Zielvorstellungen\, Handlungsanweisungen und die Bilder dazu erschaffen Meditation in der Abstraktion der Flächen\, die zu einem Bild komponiert sind. Es handelt sich um Wechsel von geometrischen Farbflächen\, die ein Figur-Grund-Problem zu Darstellung bringen\, zwischen Vorder- und Hintergrund oszillieren und damit die denkende Bewegung der Anschauung evozieren. Es erscheinen – vereinzelt – Rudimente einer Figuration\, die ihre Vorlage offensichtlich in einem Foto haben\, das damit ein Moment von Erinnerung und damit Vergangenheit zum Ausdruck bringt. \nDamit wären wir wieder beim „Perfekt“\, des Abgeschlossenen\, wenn man es zurückübersetzt. Das Leben ist Perfekt kann eigentlich nur als anarchische Aufforderung verstanden werden\, es durch Selbstfindung und künstlerische Selbstwertschätzung gerade in diesen Zeiten sich perfekt respektive fehlerfrei zu erarbeiten. Das ist auch als Aufforderung an den Betrachter zu verstehen\, sich diese Übersetzung zu leisten. \nLife is Perfect – Anne-Mie Van Kerckhoven\n5 Mar 2021 — 17 Apr 2021 \nGalerie Barbara Thumm \n
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SUMMARY:BODE präsentiert die Ausstellung von Miguel A. Machado Suárez "Yo Soy"
DESCRIPTION:Bode Projects freut sich\, die Einzelausstellung Yo Soy [Ich bin] des kubanischen Künstlers Miguel A. Machado Suárez anzukündigen. Die Ausstellung vereint verschiedene Werkgruppen aus den Jahren 2016 bis 2020\, und demonstriert die Virtuosität und Technik des Künstlers in Cuban Art. Durch die Vermischung von Comic–Elementen mit Historienmalerei\, traditionellen Dreischicht- oder postimpressionistischen Techniken adressiert der Künstler sowohl universelle als auch bildnerische Fragen und fordert damit unser Sehen und Denken heraus. \nFür Miguel Alejandro ist Maler zu sein gleichbedeutend mit Sein\, was Yo Soy eindrucksvoll visualisiert: ”Für mich besteht einer der Reize des Malens darin\, die Möglichkeit zu haben\, nicht daran zu denken\, es zu tun. Für mich ist es etwas Natürliches\, Notwendiges und Lebenswichtiges. Das Existieren erlaubt mir zu malen\, das Malen hilft mir zu existieren.” \nMiguel A. Machado Suárez übernahm die Malerei als philosophische Praxis im sozio-politischen Kontext der Zensur und historischen Entwicklung Kubas\, die sich seit den späten 1990er Jahren auf der Insel weiterhin vollzieht. Die Bildwelten suggerieren einen anderen Blick auf jene weltliche Gesellschaften\, indem er in seinen Werken den Themen der Freiheit\, Veränderung und Transformationen des Selbst\, Ausdruck verleiht. \nBode Projects – Yo Soy © Miguel Alejandro Machado Suárez\n\nMiguel A. Machado Suárez\, geboren 1990 in Pinar del Rio\, Kuba. Er studierte Bildende Kunst und Malerei am Instituto Superior de Arte ISA\, Havanna und an der Academia Profesional Eduardo Abela in San Antonio De Los Baños. Seine Arbeiten wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Preis der Asociacion Hermanos Saínz. Der Künstler lebt und arbeitet in Havanna. „Yo Soy“ ist die erste Einzelausstellung von Miguel A. Machado Suárez in Europa.\nKuratorin: Liatna Rodríguez López\, geboren 1986\, in La Havana\, Cuba. Liatna Rodríguez ist Kunsthistorikerin und freischaffende Kuratorin in Havanna\, Kuba. \n\nMiguel Alejandro Machado Suárez – Yo Soy\n\n5. März – 17. April 2021 \nBode Projects \nBeitragsbild: Miguel A. Machado Suárez\, Paradigma\, 2020\, Oil on canvas\, 120 x 130 cm \n
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SUMMARY:"HAMISH FULTON: INSIGNIFICANT INSECT ?"
DESCRIPTION:Seit seinen ersten Anfängen im Jahr 1969 ist Fulton tausende von Kilometern durch Europa\, Amerika\, Asien und Australien gewandert. Auf seinen Wanderungen macht Fulton immer nur wenige Fotos und nur gelegentlich mal eine handschriftliche Notiz. Zurück zu Hause entstehen aus seinen Erinnerungen minimale\, grafisch strenge Zeichnungen\, kleine Holzobjekte sowie große Wandbilder. Zu allen Arbeiten gehört wesentlich ein Text\, der kurze sachliche Informationen über eine Wanderung gibt – wann und wo sie stattfand und wie beispielsweise der Mond stand oder wie das Wetter war.\n	Auf allen sieben Wänden des Hauptraums der Galerie stehen vollflächige farbige Wandtexte. Ein zusätzliches\, achtes Textbild ist im neun Meter hohen Corner Space der Galerie installiert und durch die Fenster von weitem sichtbar. Dieses Textbild bezieht sich auf Fultons letzte Wanderung\, die ihn im Corona-Frühjahr 2020 49 Tage lang täglich 49 Schritte barfuß durch seinen Garten in Südengland gehen ließ. Getrennt vom Hauptteil der Ausstellung präsentiert Fulton im Window Space eine für ihn typische\, dicht gehängte Collage von ausgewählten Fotografien\, Zeichnungen\, Drucken und Objekten aus Holz. Die umfangreiche Ausstellung nimmt Bezug auf insgesamt 55 Wanderungen des Künstlers zwischen 1992 und 2020. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Peter Böhnisch – Galerie Michael Haas
DESCRIPTION:Im März 2021 widmet die Galerie Michael Haas dem Künstler Peter Böhnisch erstmals eine umfassende Einzelausstellung\, mit der sowohl die Räumlichkeiten in der Niebuhrstraße als auch das Kunst Lager Haas bespielt werden. \nIn seinen neuen\, monumentalen Sandbildern kundschaftet Peter Böhnisch die Möglichkeiten der Malerei jenseits von Ölfarbe und Leinwand aus. Enigmatische Szenerien setzt der Künstler in den Dialog mit Porträts\, unter anderem von fiktiven Raumfahrer*innen\, und verbindet somit traditionelle Bildthemen und moderne Elemente. Die ausgewogene Zusammensetzung aus Bedeutsamkeit und Humor halten die Bilder im Gleichgewicht. \nIm Fokus steht dabei immer die Verwendung des Sands\, der Böhnisch mal als plastischer\, reliefartiger Untergrund und an andere Stelle als direktes Malmittel dient. Dabei steht die Schönheit der Motive oftmals der Grobheit der Oberfläche gegenüber. Böhnisch bezieht sich auf Träume und Erzählungen\, und dokumentiert dadurch Visionen und Gedanken. Er untersucht verschiedene innere und äußere Zustände\, um einzelne Überlegungen zu neuen Ideen zusammenzusetzen. \nÜber Peter Böhnisch\nNach seinem Studium an der Staat­lichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Anselm Reyle und Andreas Slominski widmete er sich zunächst großformatigen Zeichnungen\, die zunehmend von Tem­pera\, Wachsmalkreide\, Pastell- oder Acrylfarben auf Leinwand abgelöst wurden. \nPeter Böhnisch\n06.03. – 17.04.2021 \nGalerie Michael Haas \n
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LOCATION:Galerie Michael Haas\, Niebuhrstraße 5\, Berlin\, 10629\, Deutschland
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SUMMARY:HOME OVAL OFFICE - Marc Jung bei Galerie Eigenheim
DESCRIPTION:Mit seiner Ausstellung HOME OVAL OFFICE katapultiert Marc Jung uns in die absolute Gegenwart. Er beschäftigt sich mit dem Ansturm auf das Washingtoner Kapitol genauso wie mit unseren seelischen und körperlichen Abgründen. \nDavon geben seine Titel ein eindrucksvolles Zeugnis ab: Keine Zeit zu sterben\, Nasenscheidewand weggefressen oder This is not a lovesong erzählen von einer Gesellschaft zwischen Turbokapitalismus und Einsamkeit\, zwischen Hyper Effektivität und Außenseitertum\, zwischen Sucht und Sehnsucht. Seine Bilder zeigen Ikonen der Popkultur welche sich im Wandel und in der Auflösung befinden. \nDabei führt der Künstler in seinen Arbeiten einen Kampf zwischen Regeln und Anarchie\, zwischen Harmonie und Zerstörung. Seine bildnerische Agenda eines gesellschaftlichen Rundumschlags enthält Reminiszenzen an Grosz und Dix\, sein direkt-naiver Stil schleudert Basquiats Ausdruck ins Hier und Jetzt. Sein Bildaufbau dekonstruiert bis hin zur Unkenntlichkeit Bacon und Velasquez. So kombiniert er den Dreck der heutigen Straße mit den Heroen und konzeptionellen Theorien der etablierten Malerei und sprengt dabei spielend traditionelle Genregrenzen. \nJung ist ein totaler Realist\, der den alltäglichen Wahnsinn zu seinem Thema gemacht hat und diesen auf eine sehr eigene sarkastische und ironische Art und Weise darstellt. Für ihn ist Kunst der gigantische Trichter eines überdimensionalen Fleischwolfes\, der alle seine täglichen Beobachtungen aufsaugt\, diese verwurstet und etwas ausspuckt\, was die uns umgebende vielschichtige Wirklichkeit auf einen Nenner bringt. Wenn Kunst diesen Job erledigt\, muß sie nicht schön sein\, sondern lediglich ehrlich – wie ein Knockout. \nBiografie\n1985 geboren in Erfurt / 1991 – 2004 professioneller Wrestler\, 2. deutsche Bundesliga im Ringen / 2005 – 2006 Arbeit in New York\, USA / 2007 Arbeit in Bandung und Jakarta\, Indonesien / 2006 – 2011 Studium der freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar bei Prof. Elfi Fröhlich / 2009 – 2010 Studium der bildenden Kunst und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Prof. Daniel Richter / 2012 – 2014 Meisterschüler der Malerei an der Akademie der Bildendern Künste Dresden bei Prof. Wolfram Adalbert Scheffel / Marc Jung lebt und arbeitet in Erfurt und Berlin \nHOME OVAL OFFICE\n06.03. – 17.04.2021 \nOrt: EIGENHEIM Berlin\, Kantstraße 28\, 10623 Berlin \nGalerie Eigenheim \n
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SUMMARY:Whose Street | Solo exhibition by Lukas Liese
DESCRIPTION:Lukas Liese transforms the traditional white marble into a contemporary medium\, mirroring historical moments and current societal events. The exhibition’s title originates from the context of protest\, questioning the ownership of public spaces both digital and physical. Liese’s sculptures and installations oscillate between online ephemerality and the agelessness of stone\, creating a constant tension within the works. \nDue to corona restrictions\, a maximum of three people are allowed to visit the gallery at the same time. You are welcome to stop by spontaneously or make an appointment in advance via E-Mail at info@galeriemazzoli.com. \nPhoto by Andreas Baudisch \n
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LOCATION:Galerie Mazzoli\, Eberswalder Str. 30\, Berlin\, 10437
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SUMMARY:Ville Lenkkeri | Looking Back with Closed Eyes
DESCRIPTION:Eröffnung: Freitag\, 12. März 2021\, 12:00 – 20:00 Uhr\nAusstellung: 12. März – 24. April 2021 \nPersons Projects freut sich\, Ville Lenkkeris Einzelausstellung Looking Back with Closed Eyes zu präsentieren\, die von einer kleinen finnischen Industriestadt auf dem Land handelt\, einst Heimat von Lenkkeri und seinem Vater\, der dort als Arzt tätig war.\nDie Ausstellung setzt sich aus einer Auswahl von Arbeiten der Serien Petrified Forest und Medical Records of a Small Town zusammen. Ihr Hauptfokus liegt auf der Beziehung zwischen dem Künstler und seinem verstorbenen Vater\, seinen Erinnerungen\, Konversationen und gemeinsamen Momenten der beiden. Seine Fotografien strahlen eine Authentizität aus\, die keiner nachträglichen Bearbeitung bedarf\, um die Atmosphäre und Glaubwürdigkeit des Moments einzufangen. Sie unterscheiden sich in Tonalität und Inhalt von den Arbeiten seiner renommierteren Zeitgenoss:innen wie Gregory Crewdson\, da er persönliche Begegnungen oder Erinnerungen seiner Vergangenheit reflektiert. Die Protagonist:innen seiner Bilder sind meist Familienmitglieder oder enge Freund:innen und seine Arbeit bewegt sich zwischen den Grenzen der Kleinstadt-Mentalität\, mit der er aufwuchs\, und der Landschaft\, welche diese umgibt. Jedes Bild formt seine eigene Erzählung\, in der die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verschwimmen\, und führt zur Verschmelzung des Surrealen mit dem Alltäglichen. Es ist eine finnische Version von Tim Burtons Film The Big Fish. Erfolgreich schlägt er eine Brücke zwischen vergangenen Erinnerungen an seinen Vater und denjenigen\, die er sich wünscht. In seiner persönlichen Grauzone kann er die Erwartungen seines Vaters visualisieren und sie zu seinen eigenen machen.\nVon seinen Anfängen an war Lenkkeri fasziniert von der Wechselwirkung zwischen Film und Fotografie. Seinen fotografischen Ansatz prägt eine Kombination aus Ironie\, Humor und sein handwerkliches Geschick für das Detail\, um filmische Szenarien zu erschaffen\, in deren Bilder sich ein starkes soziales Narrativ webt. Er kreiert Situationen\, die das gleiche Einfühlungsvermögen wie Aki Kaurismäkis Filme aufweisen\, da beide auf ihre eigene Art und Weise Fakt und Fiktion vermischen und sich dabei der inhärenten Zweideutigkeiten finnischer Stereotype bedienen. Lenkkeris Prämisse zufolge sei dramatisierende Fiktion das geeignetste Mittel\, um eine Wahrheit hervorzubringen\, die durch eine tiefgründige\, einzigartige und somit untrennbare Erfahrung gewonnen wird. Auf den ersten Blick zeigen seine Fotografien humoristische Situationen\, rückblickend betrachtet reflektieren sie jedoch Realitäten\, mit denen sich die meisten Menschen auf dem finnischen Land konfrontiert sehen. \nDie Ausstellung wird von zwei Publikationen aus dem Kerber Verlag begleitet: Petrified Forest (November 2016) und Medical Records of a Small Town (Juni 2017). \nVille Lenkkeri wurde 1972 in Oulu\, Finnland geboren. Er lebt und arbeitet in Stockholm\, Schweden. 2006 erhielt er seinen Master of Arts an der Aalto University\, am Department of Photography in Helsinki und absolvierte 2001 mit einem Bachelor of Arts an der FAMU\, Academy of Performing Arts\, am Department of Photography in Prag. Einige seiner Ausstellungen wurden unter anderem in Institutionen wie dem FotoMuseum in Antwerpen\, Stenersens Museum in Oslo\, Borås Konstmuseum\, Oulu Art Museum\, Hasselblad Center in Gothenburg und Künstlerhaus Bethanien in Berlin präsentiert. \n
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SUMMARY:Jari Silomäki | We are the Revolution\, after Joseph Beuys
DESCRIPTION:Eröffnung: Freitag\, 12. März 2021\, 12:00 – 20:00 Uhr\nAusstellung: 12. März – 24. April 2021 \nPersons Projects präsentiert\, anlässlich des 100. Geburtstags von Joseph Beuys\, Jari Silomäkis Einzelausstellung We are the Revolution\, after Joseph Beuys\, die auf Beuys‘ berühmtem Werk La Rivoluzione Siamo Noi von 1972 basiert.\nIn seinem Schaffen verfolgt Silomäki eine dokumentarische Herangehensweise\, mithilfe derer er persönliche Narrative erschafft. Er entwickelte eine Art der Interaktion mit seinen Subjekten\, wobei er den Raum zwischen Fakt und Fiktion drehen und erweitern kann\, indem er eine eigene konzeptionelle Sprache schafft\, die seine Handschrift in die Fotografien integriert. Silomäki folgt Beuys‘ Ansatz\, dass sich Gesellschaft durch Kunst und Kreativität transformieren könne. Dieser legt den Grundstein für dessen Experimente sozialer Skulpturen\, welche die Einstellung der Fluxus-Bewegung „Jede:r ist ein:e Künstler:in“ reflektiert.\nSilomäki äußert: „Beuys läuft mit großem Selbstbewusstsein auf die Kamera zu\, suggerierend\, dass wir\, die Betrachter:innen\, eine Revolution starten könnten\, wenn wir uns ihm nur anschlössen. Er war ein politischer Künstler\, der Kunst als ein Mittel zur Veränderung der Gesellschaft sah. Ich kehrte Beuys‘ Idee auf gewisse Weise um\, indem ich mein Alter Ego erschuf und ihm als ein Individuum folgte\, das zum Objekt der unvermeidlichen Kräfte der Geschichte wird\, nicht zu deren Meister. Wie ein Tourist reiste ich zu historisch bedeutenden Städten überall in der Welt\, die Schauplätze politischer Tragödien wurden. Jedoch war meine künstlerische Intention und Erfahrung alles andere als touristisch. Ich begab mich dorthin\, um genauso viele Schritte zu gehen wie es Menschen gab\, die den politischen Gräueltaten zum Opfer fielen\, welche diese Städte historisch bedeutsam machten.“\nEr begann sein Projekt im Jahr 2006. Startpunkt seines „Laufprozess-Stücks“ war der Tatort des Mordes an Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Ungarn und seiner Frau Sophie Chotek in Sarajevo\, und es endete am Ground Zero in New York. Die Lücke zwischen diesen beiden Ereignissen repräsentiert eine unzählbare Gesamtheit an Schritten. Die ausgestellte Serie besteht aus 13 Fotografien\, begleitet von einer Videoarbeit.\nJari Silomäki ist ein Geschichtenerzähler\, der seine künstlerische Sprache dazu nutzt\, zu fragen und erforschen\, wie Individuen ihren inneren Kompass nutzen\, um ihren Platz in den Realitäten der Geschichte zu finden. Er wirft die Frage auf\, wie sich eine einzelne Person zum großen Ganzen verhält. Auch wenn Silomäkis Serie den gleichen Titel mit Beuys‘ Werk teilen mag\, so ist ihre Intention doch eine andere: Sie baut auf einem zentralen Thema auf\, das sich durch Silomäkis Arbeiten der letzten 20 Jahre zieht. Er strebt danach\, ein soziales Bewusstsein zu schaffen und möchte zeigen\, wie wir als Individuen in unserem täglichen Leben darauf zugreifen können.\nDiese Ausstellung handelt eher von Offenbarung als von Revolution\, denn Silomäkis Alter Ego geht mit den Opfern anstatt selbst eines zu werden. Seiner ist kein Marsch in einer Bewegung der Veränderung\, sondern ein Schritt in das Gedenken derer\, die ihr Leben auf dem Pfad der Geschichte verloren haben\, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. \nJari Silomäki wurde 1975 in Parkano\, Finnland\, geboren. Er lebt und arbeitet in Helsinki. Er graduierte 2007 an der Aalto University School of Arts\, Design and Architecure. In Einzelausstellungen war er in Institutionen wie dem Finnish Museum of Photography (Helsinki\, 2020) vertreten\, Gruppenausstellungen fanden u.a. in Convento da Trindade (Lissabon\, 2018)\, im Kiasma Museum (Helsinki\, 2016)\, auf der Manifesta 10. Parallely Program (St. Petersburg\, 2014)\, im Ludwig Museum (Budapest\, 2009)\, im MoMA P.S.1 (New York\, 2008) und auf der Sydney Biennale (Sydney\, 2004) statt. \n
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Raymond Gantner - everything seems to be good when I am taking a bath
DESCRIPTION:Wir Menschen bewegen uns stets zwischen Herdentrieb und Ruhebedürfnis. Wir sehnen uns nach Jahrmarkt-Trubel und überfüllten Clubs und genauso nach einsamen Waldhütten und menschenleeren Stränden. Wie viel Gesellschaft brauchen wir\, wie viel Zeit allein? Wann ist Alleinsein ein gesundes Bedürfnis nach Ruhe\, wann kann Einsamkeit und soziale Isolierung zur Belastung werden? Fakt ist: Der Mensch ist ein soziales Wesen. Doch unser Bedürfnis nach Nähe schwankt. Mal Sardinen\, mal einsamer Wolf. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist die Frage nach dem Menschen als soziales Wesen aktueller denn je. Wenn soziale Kontakte eingeschränkt werden\, kann Alleinsein schnell zur Einsamkeit werden. \nRaymond Ganter widmet sich in der Ausstellung „everything seems to be good when I am taking a bath“ dem ambivalenten Thema „Nähe“ und begegnet der Frage „wie viel Gesellschaft brauchen wir?“ auf künstlerische Weise. Sind wir (zu) einsam\, wenn wir nur wenige Menschen treffen? Wieso zieht es uns an überfüllte Strände in die Gesellschaft von unzähligen anderen Menschen? Visuell spielt der Künstler dabei mit der Auflösung der Figuren und der Szenerie und erzeugt so die zwiespältige Wahrnehmung\, die wir in Bezug auf die Gesellschaft\, die uns umgibt\, haben. Gerade momentan spüren wir alle diese Hin- und Hergerissenheit besonders deutlich. Wir zehren geradezu nach Kontakten und empfinden sie gleichzeitig als kräftezehrend und gar bedenklich. Wir schwanken zwischen einigeln und der Sehnsucht\, dass sich ein Bild von Großevents wie Festivals nicht mehr unbehaglich anfühlt. \nIn Gantners Bildern\, die Namen wie „Die BadendInnen“\, „überfülltes Ufer“\, „Glas City“ oder „Juntos“ tragen\, werden die Kontraste zwischen Geselligkeit und Alleinsein deutlich. Mit der Technik von Siebdruck und Öl auf Leinwand nähert sich Gantner seinen Motiven auf langsame Weise. Der Siebdruck wird nicht als reines Reproduktionsmittel genutzt\, sondern als gestalterisches Mittel im Prozess der Bildgestaltung. Neben den Siebdrucken sind auch skulpturale Arbeiten zu sehen\, etwa „der Gläserne Turm“\, „Das überfüllte Hochhaus“\, „Architektur als Treffpunkt“. Bei den Plastiken bearbeitet der Künstler das Thema aus einer figurativen und architektonischen Perspektive und nutzt dazu als Materialien diverse Kunststoffe wie Plexiglas\, Acrylglas und Vivak. \nGemeinschaft\, Geselligkeit\, Nähe\, Distanz und Einsamkeit – dieses Themenfeld war selten so herausfordernd und aktuell wie gerade. Die gegenwärtige Extremsituation zeigt uns unser paradoxes Bedürfnis zwischen dem Wunsch nach Abgeschiedenheit auf der einen und Gemeinschaftsgefühl auf der anderen Seite. Wo sich Menschen sonst fließend zwischen beiden Extremen bewegen können\, fehlt aktuell die Entscheidungsfreiheit. Die Wahl zu haben\, wann wir welchem Bedürfnis nachgehen\, macht den Unterschied. \n
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LOCATION:Galerie Anna25\, Schönleinstr. 25\, Berlin\, 10967\, Deutschland
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SUMMARY:Alexandra Karakashian I unfolding pause
DESCRIPTION:Alexandra Karakashian wurde 1988 in Johannesburg\, Südafrika\, geboren und lebt in Kapstadt. Ihre Werke umfassen Gemälde\, Skulpturen und Installationen\, die aus dekonstruierten und ungerahmten Malereien bestehen. Bemalte Leinwände und Stoffe werden neu und variierend aufbereitet. Sie können freitragend\, seitenverkehrt gerahmt oder in eine Skulptur oder Installation umgewandelt präsentiert werden. \nMit Rücksicht auf die aktuelle Pandemieverordnung ist die Galerie ab Dienstag\, dem 09. März nach Voranmeldung und unter Einhaltung der aktuellen Distanz- und Hygienevorschriften wieder für das Publikum geöffnet. \n
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LOCATION:GNYP Gallery\, Knesebeckstraße 96\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Luminous Matter – Inka und Niclas
DESCRIPTION:Die Dorothée Nilsson Gallery zeigt in der Ausstellung Luminous Matter Arbeiten des Künstlerduos Inka & Niclas\, die sich mit der zeitgenössischen Wahrnehmung der Natur als eine konstruierte Szenerie durch das Medium der Fotografie auseinandersetzen. In ihren jüngsten Arbeiten führen Inka & Niclas ihre Untersuchung der Natur als ein kulturelles Konstrukt fort und widmen sich ihrer eigenen Kindheit und ihrem kulturellen Erbe. \nDie introspektive Herangehensweise des Künstlerduos an die Thematik ist kohärent mit dem gegenwärtigen universellen Streben nach Nähe zum und Identifikation mit dem eigenen Lebensraum. Die Ausstellung Luminous Matter präsentiert eine Auswahl von Arbeiten aus der gleichnamigen Werkserie\, sowie aus den Serien Family Portraits und Liquify\, die parallel zueinander entstanden sind. \nDer Titel der Werkserie Luminous Matter\, der als Anspielung auf die Unendlichkeit und den Kosmos zu verstehen ist\, kontrastiert die fragilen und kurzlebigen Wildblumen. Indem das Künstlerduo reflektierendes Pulver in die Szene streut und mit dem Blitz beleuchtet\, imitieren sie eine Explosion glühender Partikel. Die Spuren des Pulvers heben die filigranen Strukturen der Pflanzen hervor\, die dem Betrachter häufig unbemerkt bleiben und navigieren ihn durch das Chaos der gewöhnlichen Straßenrandvegetation. \nDie Abstrahierung des Gewöhnlichen und die Anwendung von Hilfsmitteln am fotografischen Objekt sowie seine psychologischen Mechanismen sind ein bedeutendes Charakteristikum von Inka & Niclas‘ Arbeiten. Die Serie Liquify umfasst auf Stoff gedruckte Fotografien\, die in einer Bewegung gehärtet und zu stabilen Formen drapiert wurden. Die glasartige Oberfläche der Skulpturen suggeriert eine verlockende Materie und es scheint als habe die Schwerkraft über die Form der fotobasierten Skulpturen entschieden. Die Falten verschlucken große Teile der ursprünglichen Fotografie\, so dass lediglich Fragmente des ursprünglich Dargestellten zu entziffern sind. Durch die fragmentarische Überlieferung der romantischen Szenerie kann der Betrachter die Vollkommenheit des Ausgangsbildes lediglich erahnen\, während ihm das vollständige Motiv vorenthalten wird. Die fotobasierten Skulpturen fordern den Betrachter auf seine eigene Imagination zu nutzten und das Gesehene durch seine eigene Vorstellung zu vervollständigen. \nDie Serie Family Portraits ist ein fortwährendes Langzeitprojekt von Selbstporträts\, die auf den Reisen von Inka & Niclas entstanden sind. Die Serie untersucht die menschliche Wahrnehmung\, der durch das Medium der Fotografie konstruierten Erfahrung der Natur. Dabei thematisieren sie\, wie das menschliche Bewusstsein die Vermittlung der Natur zur Selbstidentifikation und -Präsentation – vor allem in den sozialen Medien – nutzt. \nNeben Inka & Niclas vertritt die Dorothée Nilsson Gallery auch die an der Ausstellung beteiligten Künstler*innen Sascha Weidner und Yvon Chabrowski. \nLuminous Matter – Inka und Niclas\n\n\n16.3.2021 – 22.5.2021\n\n\n\nDorothée Nilsson Gallery \nBeitragsbild: Luminous Matter I\, 2019\, 120 × 160 cm © Inka & Niclas \n
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LOCATION:Dorothée Nilsson Gallery\, Potsdamer Straße 65\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:GENESIS
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery is delighted to invite you to the next highlight exhibition in Berlin. \nThe group exhibition entitled GENESIS is the encounter of 5 artists – a dialogue between 3 painters and 2 sculptors. \nWe are honored to show new artworks by Roberto CORDONE\, DJERIC-HUNOLD\, Nadège MOUYSSINAT and Robert PAN. \nThe etymology of the title GENESIS comes from the Greek word „gignesthai“ carrying the meaning: to be born\, a beginning or the origin of anything. The first book of the Old Testament recounts with the Genesis the events from the Creation of the World. \nRelating the meaning of Genesis to the current state of the world we live in\, Bermel von Luxburg Gallery wants to set a sign to reflect the rebirth of cultural and social life. We are all experiencing world-wide social distancing\, seclusion\, some might even say\, a deprivation of joy of life\, arts and culture. \nGENESIS is for BvL the restart of social life\, the encounter of people\, live experience of arts and culture.\nLet’s celebrate together the beauty of life! \n
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LOCATION:Bermel von Luxburg Gallery\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Window to The Clouds — Matthew Lutz-Kinoy
DESCRIPTION:„Window to The Clouds“ im Salon Berlin des Museum Frieder Burda ist die erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland des in Paris lebenden Künstlers Matthew Lutz-Kinoy (*1984 in New York). Mit Gemälden\, Keramiken und Skulpturen der letzten Jahre möchte die Ausstellung eine Reihe malerischer Betrachtungen urbaner Architektur\, historischer Malerei und aktueller Ereignisse aufzeigen. Seine Inszenierungen dienen als Schauplatz einer Welt gemeinsamer Erfahrungen\, menschlicher Präsenz und Berührung. \nDen Salon Berlin betretend\, tauchen die Besucher*innen in eine immersive Skulptur aus pinkfarbenen Pompons und rosafarbenem Teppich ein – eine Raumerfahrung\, die Lutz-Kinoys Interesse an künstlerischer Transformation und spirituellen Übergängen räumlich übersetzt. \nPompoms\, die in ihrer pluralistischen Formensprache zugleich für Kostümierung und Blumen stehen\, dienen hier als Filter\, durch den andere Werke der Ausstellung betrachtet werden können. Körper\, heilige und profane\, erscheinen in Lutz-Kinoys Bildern und erinnern an die Porte de l’Enfer (1880– 1917) des französischen Bildhauers Auguste Rodin. Rodins Bronzetor zeigt dramatische Szenen aus dem epischen Gedicht Inferno\, den Betrachtungen Dante Alighieris aus dem 14. Jahrhundert über die Zurückweisung der Sündhaften\, während die Seligen zum Göttlichen emporsteigen. Über 180 Figuren drängen\, drehen und winden sich in diesem monumentalen Rahmen. In Exhausted Angel Receives an Announcement in Rodin’s Garden (2019) stellt der Künstler einen errötenden Engel dar\, der himmelwärts blickt. Schatten zweier Arme reichen hinunter in den Garten zur erschöpften Figur. Von einem buschigen üppigen Immergrün umrahmt\, ist die Gartenszene eine malerische Meditation über die Porosität von Innen- und Außenwelten. Wie ein Fenster lädt das Gemälde Betrachter*innen ein\, über ihre Realität hinauszuschauen. Im Dialog mit etlichen Keramikarbeiten sowie Wings of Flamingos\, Camargue (2020) – einem raumgreifenden Deckengemälde\, das auch die Figur des ermüdeten Engels aufgreift – zieht der großflächige\, monochrome Teppich die Aufmerksamkeit auf die theatralischen Möglichkeiten der Architektur und auf die Aktivierung eines Raumes durch Ornamentierung. \nLutz-Kinoy spiegelt diese thematische Vielfältigkeit auch in den formalen Qualitäten seiner Gemälde\, die an Drucktechniken erinnern. Der additive Auftrag von Acrylfarben und ein gestischer Pinselduktus sich überschneidender\, lasierender Farben eröffnen eine Reise in die Tiefe\, bildlich und geistig. In Lombardy Capriccio (2020) wird eine wolkige\, blau-grüne Landschaft unter einem verzierten Bogen gezeigt\, der auf ein Deckenornament aus dem Zuhause des Künstlers verweist. Die Szenerie zitiert aus Francesco Guardis Fantasielandschaft (um 1765) der Sammlung des Metropolitan Museum of Art\, New York: ein fiktives Idyll mit Ruinen der Klassik\, das so bemessen war\, dass es in eine heute nicht mehr vorhandene dekorative Gipsumrahmung passte. Lutz-Kinoy löst in Gemälden oft Details aus ihrem Zusammenhang\, um sie in einem neuen Kontext zu betrachten\, wie etwa in Lectures of Burle Marx (2020)\, dem Porträt einer wilden Orchidee\, die er auf einem Gehweg in Rio de Janeiro gefunden hat. Pflanzen und Blumen sind oft die Protagonisten in Lutz-Kinoys Werken. Sie erscheinen als Begleiter oder Erweiterungen des Körpers. In diesen Bildern ist der Rahmen ein aktivierter Raum\, in dem Beziehungen neu geknüpft\, Vergänglichkeit thematisiert und ein Feld definiert wird\, in das Betrachter*innen versinken können. \nDie wechselnden Jahreszeiten und flüchtigen Wolken vermitteln den Wandel und das Fließen der Zeit. Lutz-Kinoy fasst die Zeit nicht linear oder als singuläres Konzept auf. „Das Konzept der Zukunft kann problematisch sein“\, schreibt der Performance-Theoretiker José Esteban Muñoz im grundlegenden Buch Cruising Utopia (2009)\, auf das sich auch Lutz-Kinoy beruft. Die konventionelle Auffassung einer sich linear abwickelnden Zeit wird von Muñoz als „straight time“ bezeichnet. Zeit sei „straight“\, stellt er kritisch fest\, wenn die Zukunft von der Gegenwart vorherbestimmt wird. Heteronormativität sei deshalb nicht nur eine Form der sexuellen Beziehung\, sondern auch der sozialen Produktion. Aber anstatt zu behaupten\, dass es folglich – oder sogar grundsätzlich – keine Zukunft mehr gäbe\, feiert Muñoz das Vorhandensein vieler potentieller „Zukünfte“ in der Gegenwart. Zukunft entsteht auf der Tanzfläche\, der Bühne und überall dort\, wo queere Erfahrungen gemacht werden. An diesen Orten wird eine „Re-Vision“ der Zukunft durch das Fenster der queeren Performitivität erlebbar. \n“Dies ist eine Zeit in der wir aufgefordert oder herausgefordert werden\, Alternativen zu produzieren: zu Strukturen\, zu Ebenen einer Beteiligung\, zu Systemen des Teilens. Ich wusste\, wenn ich diese Ausstellung mache\, müsste sie weich\, fühlbar und reaktionsfähig sein. Ich denke\, was in den letzten Jahren in meinem Studio passiert ist\, war eine Art Produktion einer alternativen Realität; ein Rahmen\, durch den ich Verbindungen finden\, die Prüfungen dieser Jahre beschreiben und auf einen endlosen Strom von Wolken blicken konnte.“ — Matthew Lutz-Kinoy \nPatricia Kamp\, Gründerin und künstlerische Leiterin des Salon Berlin: „Die Erfahrung steht im Mittelpunkt der künstlerischen Praxis von Matthew Lutz-Kinoy. Indem er die gänzliche Materialität der Werke einsetzt\, spricht er die verschiedenen Sinne der Besucher an und lädt sie ein\, sich tief mit dem Raum auseinanderzusetzen\, sowohl physisch als auch intellektuell. In einer Zeit\, in der wir gemeinsame Momente und Interaktionen sehnlichst vermissen\, entfaltet sich „Window to The Clouds“ als eine erfahrbare\, sensorische Weite\, in die wir eintauchen – fließend\, befreiend\, hoffnungsvoll\, wie Wolken am Himmel.“ Sie fügt hinzu: „Während der Künstler den Raum spielerisch auf vielen Ebenen einnimmt\, verkörpern seine Werke eine Vision\, die er und der Salon Berlin teilen – eine\, die sich kontinuierlich mit den unendlichen Möglichkeiten des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens und des Menschseins auseinandersetzt.“ \nIn den Interventionen dieser Ausstellung\, in der sich die Bildsprachen der Repräsentation und Performance verbinden\, erkundet Matthew Lutz-Kinoy Räume über ihre Vergangenheit oder Zeitgeschichte hinaus. Als Sicht auf eine Gegenwart\, die der Zukunft nichts schuldet\, schenken diese Intimitäten uns Einblicke in den Himmel – oder wie Muñoz es benennt\, die Ekstase – auf Erden. \n
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LOCATION:Salon Berlin — Museum Frieder Burda\, Auguststraße 11-13\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:"Syndemic Studies" - erste Solo Show von Voluspa Jarpa in Berlin
DESCRIPTION:NOME freut sich\, die Einzelausstellung Syndemic Studies von Voluspa Jarpa zu präsentieren\, kuratiert von Tiago de Abreu Pinto. Syndemic Studies ist die Studienphase des Projekts SINDEMIA\, mit dem Jarpa den ersten Julius Baer Art Prize for Latin American Female Artists\, gewonnen hat\, in Zusammenarbeit mit dem Modern Art Museum in Bogota – MAMBO (2021). \n„Syndemic Studies“ ist die Studienphase zu SINDEMIA\, der Werkserie\, mit der Jarpa den neuen Julius Baer Art Prize for Latin American Female Artists 2020/21 gewonnen hat. Mit der Werkserie untersucht  Jarpa die Sprachen von Macht und Widerstand und die massive Gewalt\, mit der die chilenische Polizei zwischen Oktober 2019 und Juni 2020 gegen Demonstranten im eigenen Land vorging. \nVoluspa Jarpa\, Syndemic Studies at NOME 2021\, Photo Billie Clarken\nDer Begriff “syndemisch” wurde in den 1990er Jahren im Bereich der medizinischen Anthropologie eingeführt\, um die synergetische Natur von Krankheiten zu beschreiben\, das heisst wie eine Erkrankung mit anderen Krankheiten interagiert. In Syndemic Studies diagnostiziert Jarpa die vielfältigen\, miteinander verflochtenen Krankheiten\, von denen ihr Heimatland Chile derzeit betroffen ist. Zwischen Oktober 2019 und Juni 2020 erlebten die Bürger Chiles eine Krise nach der anderen. Eine soziale Revolte breitete sich auf den Straßen der Städte des Landes aus\, die durch eine Erhöhung der U-Bahn-Tarife ausgelöst wurde\, sich aber schnell auf breitere Themen im Zusammenhang mit wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheit ausweitete. \nAls “social outbreak” (dt.: sozialer Ausbruch) bezeichnet — ein Begriff\, der typischerweise bei der Ausbreitung von Krankheiten verwendet wird — brachten die Versammlungen\, die im öffentlichen Raum stattfanden\, neue Konstellationen dessen hervor\, was die Theoretikerin Ariella Azoulay „die zivile Sprache der Revolution“ nennt. Bestehend aus einer Reihe von Gesten\, Bewegungen\, Zeichen\, Klängen und Bildern\, die zeitgenössische geopolitische Grenzen sowohl transzendieren als auch untergraben\, kann diese Sprache von jedem gesprochen werden\, „aber niemals allein\, ihre Aussagen werden von vielen und durch viele gemacht.“ Voluspa Jarpa greift auf das visuelle Vokabular dieses sozialen Schocks zurück\, um eine Reihe neuer Arbeiten zu schaffen\, die die Sprachen von Macht und Widerstand erforschen. Luftgewehrkugeln\, mit denen Demonstranten gezielt geblendet wurden\, und Laser\, mit denen Demonstranten die Polizei verwirrten\, erscheinen in unterschiedlichen Formationen in einer Reihe von „Studien“\, darunter eine Laser-Installation\, eine „schwebende“ Skulptur aus Metallkugeln und Drucke von durch Kugeln zerlöcherten Bäumen. \nVoluspa Jarpa\, Syndemic Studies at NOME 2021\nVoluspa Jarpa (geb. 1971\, Rancagua\, Chile) lebt und arbeitet in Santiago de Chile. Sie ist Gewinnern des Julius Baer Art Prize for Latin American female Artists 2020/21. Ihre Arbeiten wurden in bedeutenden internationalen Einzelausstellungen gezeigt\, darunter Cuerpo político: archivos públicos y secretos in der Gabriela Mistral Gallery der Universidad de Chile (2017) und En nuestra pequeña región de por acá im MALBA\, Buenos Aires (2016). Sie hat an vielen internationalen Ausstellungen teilgenommen\, darunter in Altered Views\, Chilenischer Pavillon auf der 58. Biennale von Venedig\, Italien (2019); bei der BIENALSUR\, Riad und Buenos Aires (2019); in Artists & Agents – Performance Art and Secret Services (Gewinnerin des AICA „Exhibition of the Year“ Award in 2020)\, HMKV\, Dortmund (2019); Proregress\, 12. Shanghai Biennale (2018); Parapolitics: Kulturelle Freiheit und der Kalte Krieg\, Haus der Kulturen der Welt\, Berlin (2017-2018); Resistance Performed – Aesthetic Strategies under Repressive Regimes in Latin America\, Migros Museum\, Zürich (2016); 31. Sao Paulo Biennale\, Brasilien (2014); und 12. Istanbul Biennale (2011). \n„Syndemic Studies“ von Voluspa Jarpa\n20. März – 14. Mai 2021 \nNOME \n  \n
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SUMMARY:KVOST SchauFenster · MASHA SVYATOGOR
DESCRIPTION:Mashas exzentrischer und schwer fassbarer visueller Stil\, gepaart mit ihrem angeborenen Verständnis für den zeitgenössischen belarussischen Kontext\, hat die in Minsk lebende Künstlerin in die ganze Welt geführt. Svyatogor gehört zu einer neuen Generation weißrussischer Fotograf*innen\, die die Kraft besitzen\, die Ambivalenz des historischen Schweigens in greifbare Kunstwerke zu übersetzen. In ihrer neuesten Arbeit „Everybody Strike!“ (seit 2020)\, eine Fortsetzung ihrer Serie „Everybody Dance!“ (seit 2018)\, verwendet sie die Fotocollage\, die für die Propaganda der frühen Sowjetära charakteristisch war. Dies scheint eine bewusste Wahl zu sein\, die den willkürlichen Erfindungsreichtum hinter den visuellen Darstellungen der Arbeiterrevolution offenlegen soll. \n„Die Originalbilder sehen motivierend und fröhlich aus; die Menschen auf diesen Porträts sind voller Enthusiasmus und Energie; sie sind bereit für harte Arbeit. Deshalb habe ich diese Menschengruppen und Einzelpersonen in einen anderen Kontext gestellt – Streik\, Widerstand und Kampf\, bezogen auf die Situation in Belarus nach den Präsidentschaftswahlen.“ – Masha Svyatogor. \nIm Entstehungsprozess jeder Arbeit wählt Masha Svyatogor sorgfältig Porträts von Arbeitern aus\, schneidet sie aus und arrangiert sie vor einem dominanten roten Hintergrund. Diese Herangehensweise\, Individuen aus einer Menge und ihrem ursprünglichen Kontext zu extrahieren\, verstärkt noch das Gefühl der grotesken Überhöhung und sinnlosen Euphorie\, das den Arbeitern ins Gesicht geschrieben steht. Ihre individuellen Schicksale\, wie wir sie heute kennen\, gerieten in Vergessenheit. Wie so oft in ihrer Arbeit\, dienen die Ausschnitte in „Everybody Strike!“ als Requisiten\, während sie sich darauf konzentriert\, kraftvolle Parallelen zur aktuellen politischen Situation in Belarus zu ziehen. \nWährend der Betrachter von der schieren Schönheit und Extravaganz ihres visuellen Stils verschlungen wird\, unterstreicht Svyatogor den Eindruck\, dass das Bild\, das wir von der Revolution haben\, wahrscheinlich naiv\, idealisiert und unwirklich ist. Dennoch\, so argumentiert Pierre Nora in seinem Essay „Zwischen Erinnerung und Geschichte: Les Lieux de Mémoir“\, „Das moderne Gedächtnis ist archivarisch. Es stützt sich ganz auf die Materialität der Spur\, die Unmittelbarkeit der Aufzeichnung\, die Sichtbarkeit des Bildes.“ In ihrem Prozess erinnern wir uns nicht nur an die Vergangenheit\, sondern an die Erinnerung selbst. Darin liegt die Tiefe und die Mehrdimensionalität von Svyatogors Denk- und Darstellungsweisen. In ihrer Praxis geht es um die Neudefinition der Begriffe\, mit denen die Vergangenheit heute verstanden wird. \nWährend die ausgestellten Arbeiten spielerisch und scheinbar naiv sind\, sind sie von einem klaren Grad der Desillusionierung gegenüber traditionellen Formen der Wissensstrukturierung geprägt. Auch wenn es eine bemerkenswerte Investition in Artefakte gibt\, die mit privaten Erinnerungen oder der Massenkultur als Gegenmittel gegen das Schweigen der Geschichte verbunden zu sein scheinen\, schafft es Svyatogor\, dem Betrachter schmerzhaft bewusst zu machen\, wie illusionär es ist\, dass ein politisches System den Besitz über die Wahrheit beansprucht. \nWie in der Vergangenheit bleibt das tragische Schicksal der Helden von heute unbekannt. Massenproteste und politische Gefangene zu Hunderten\, Schweigen der Medien\, Schläge\, Entführungen und Folter von Zivilisten – das ist heute\, acht Monate nach der umstrittenen sechsten Wiederwahl von Aleksander Lukaschenko\, dem ersten und einzigen Präsidenten Weißrusslands seit der Etablierung des Amtes 1994\, für die Weißrussen zur Realität geworden. \nMaya Hristova / 2021 \n
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SUMMARY:Ausstellung "die frühen jahre" im Museum der Dinge
DESCRIPTION:Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ist ab 21. Mai 2021 wieder geöffnet und präsentiert die zwei Sonderausstellungen: „die frühen jahre“ sowie „Die Braun Idee“. Die Ausstellung „die frühen jahre. mart stam\, das institut und die sammlung industrielle gestaltung“ widmet sich der Aufbruchsphase der industriellen Gestaltungskultur in der DDR und insbesondere dem dortigen Engagement des niederländischen Architekten Mart Stam für eine konsequente Modernisierung der Produktwelt. \nDas von Stam 1950 an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee gegründete Institut für industrielle Gestaltung prägte das ostdeutsche Design nachhaltig. Alltagsgegenstände sollten sowohl funktionsgerecht gestaltet\, industriell herstellbar sowie von hoher Qualität sein. Die Ansätze Mart Stams und seines Kreises bestechen dabei durch eine an der funktionalistischen Tradition orientierte Klarheit. \nBaukasten: Industrieanlage\, Entwurf: Ernst Rudolf Vogenauer\, 1949\, Hochschule für angewandte Kunst\, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland\, Sammlung industrielle Gestaltung\, Foto: Johannes Kramer. Museum der Dinge\nDas kurzzeitige\, jedoch nachhaltige Wirken Mart Stams an der Berliner Hochschule stand unter ungünstigen Vorzeichen. Seitens der SED-gelenkten Kulturpolitik der DDR sah sich Stam – als Verfechter der modernen Form in der Bauhaus-Tradition – schon bald mit dem Vorwurf des „Formalismus“ konfrontiert. Mitte 1952 wurde er seines Postens als Institutsleiter enthoben und verließ kurze Zeit später die DDR. \nBlick in die Ausstellung „die frühen jahre. mart stam\, das institut und die sammlung industrielle gestaltung“\nDie Einrichtung wurde im selben Jahr unbenannt in Institut für angewandte Kunst und darauf ausgerichtet\, den verordneten Prinzipien der so genannten „nationalen Tradition“ zu folgen und vorrangig kunsthandwerkliche Arbeiten mit Dekorschmuck zu propagieren und zu fördern. Die von Stam und seinen Kolleg*innen angestoßene Entwicklung moderner serieller Industrieerzeugnisse war aber nicht rückgängig zu machen\, Ende der 1950er Jahre rückte die industrielle Gestaltung wieder ins Zentrum des kulturpolitischen Interesses. \nErstmals in diesem Umfang und thematischen Kontext zeigt die Ausstellung kaum bekannte Entwurfszeichnungen\, Modelle und Produkte aus jener Aufbruchsphase des ostdeutschen Designs: Entwürfe für verschiedene Produkte aus Steingut\, Porzellan und Glas\, Leuchten\, Spielmittel und andere Haushaltsgegenstände\, darunter Originalskizzen von Mart Stam und dessen Mitarbeiter*innen am Institut wie Marianne Brandt und Max Gebhard. Das Umfeld\, der zeitliche Kontext und die Verflechtungen des Instituts für industrielle Gestaltung mit der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee werden sichtbar gemacht mit Objekten von Architekt*innen und Gestalter*innen wie Selman Selmanagić\, Rudolf Vogenauer\, Margarete Jahny sowie mit Dokumenten zum Bau der Stalinallee. \nAusstellung „die frühen jahre“ im Museum der Dinge\n25. März 2021 – 30. August 2021 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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SUMMARY:Die Braun Idee – Museum der Dinge
DESCRIPTION:Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ist ab 21. Mai 2021 wieder geöffnet und präsentiert die zwei Sonderausstellungen: „Die Braun Idee“ sowie „die frühen jahre“. „Die Braun Idee“: 1921 gegründet\, profiliert sich die Firma Braun nach dem Tod ihres Gründers Max Braun 1951 im westlichen Teil Deutschlands als zentraler Akteur in der von starken Ost- West-Konfrontationen geprägten Nachkriegsmoderne. \nAb Mitte der 1950er Jahre repräsentiert die Werkbund- Firma mit ihren zukunftsweisenden Gestaltungen die junge Bundesrepublik auf vielen internationalen Ausstellungen und Messen als Erbin der unbelasteten Werkbund- und Bauhaus Moderne der Vorkriegszeit. So führte die radikale Modernität der Produkte schon früh zu deren Aufnahme in die Sammlung des Museum of Modern Art in New York. \nAls eines der ersten Unternehmen in Deutschland entwickelt Braun eine umfassende Corporate Identity: Die Gestaltung der Produkte\, der Auftritt bei Messen und gegenüber dem Fachhandel\, die Werbung und die Kommunikation mit den Kunden folgen einem einheitlichen\, in allen Details abgestimmten Konzept\, in das auch die interne Unternehmenskultur mit einbezogen ist. \nToaster „HT 2“\, Entwurf: Reinhold Weiss 1963\, Braun AG\, Sammlung Werkbundarchiv – Museum der Dinge\nDieses Konzept – die so genannte Braun Idee – wird ab 1954 Schritt für Schritt von Fritz Eichler entwickelt. Zusammen mit den Firmeninhabern Artur und Erwin Braun bilden sie die „ideale Dreiheit“ von Künstler\, Techniker und Kaufmann\, die der liberale Politiker Friedrich Naumann\, einer der Initiatoren des Deutschen Werkbunds\, schon 1906 beschwor. So ist Fritz Eichler dafür verantwortlich\, dass „Gestaltung“ als gleichberechtigter Faktor in den Produktions- und Vertriebsprozess der Firma integriert wurde. \nAnlässlich des 100jährigen Bestehens der Firma Braun im Jahre 2021 skizziert die Ausstellung anhand von Produkten und Dokumenten die wichtigsten Aspekte der Braun Idee\, mit der das Unternehmen in den 1950er und 1960er Jahren zu einem Pionier des Industriedesigns wird und sich weltweit als Markenpersönlichkeit etablieren kann. \nDie Ausstellung baut im Wesentlichen auf den Beständen des Werkbundarchiv – Museum der Dinge auf. \nDie Braun Idee. Zur Corporate Identity der Firma Braun 1954 bis 1972\n25 März 2021 – Juni 2021 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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SUMMARY:Beuys for the future
DESCRIPTION:Für die Documenta 7 pflanzte Joseph Beuys zwischen 1982 und 1987 in Kassel insgesamt 7.000 Eichen. Sein für Hamburg in dieser Zeit geplantes ökologisches Kunstwerk „Kunst-Natur-Kultur“ kommentierte Beuys: „Die Zerstörung ist da\, ist schon so weit fortgeschritten\, dass sie vielen Wissenschaftlern nicht mehr reparabel erscheint.“ Heute drängt die Fridays For Future Bewegung darauf\, Wissenschaftler*innen ernst zu nehmen. \nSein Satz “Jeder Mensch ist ein Künstler” sehen wir als Ermächtigung der Menschen\, ihre Zukunft nachhaltig zu gestalten. Die Kraft von J.Beuys kann uns heute helfen unsere globale\, existenzielle Klimakrise zu lösen. Es ist seine Glaubwürdigkeit\, seine grüne Seite\, seine politische gesellschaftsverändernde Aktionskunst. \nWir rufen Künstler/innen auch nach dieser Ausstellung auf\, sich seiner Perspektive anzuschließen und Werke zu schaffen\, die im Sinne von Beuys die Klimakrise und die Sustainable Goals der UN aufgreifen. \nAuf unseren weltweiten Aufruf haben sich Hunderte Künstler/innen zu dieser Ausstellung beworben. \nKünstler/innen\nWir freuen uns\, Kunst von 18 spannenden internationalen Künstler/innen aus Antwerpen\, Marseille\, New York\, London\, Polen und Deutschland mit Video\, Super 8\, Objekt\, Installation\, Malerei\, Grafik und Foto zu zeigen.\nTom Albrecht (D)\, Jenny Lyn Bader (USA)\, Brandstifter (D)\, Peter Debusi (NEDE) (D)\, Jeanne Fredac (F)\, Stephan Groß (D)\, Maria Korporal (D)\, Petra Lehnardt-Olm (D)\, Rachael Mellors (Pete Hudson)(GB)\, Annegret Müller (D)\, Angela Preusz (D)\, Jean-Michel Rolland (F)\, Lydia Schend (D)\, Mark Swysen (BE)\, Vidal & Groth (D)\, Misha Waks (PL)\, Kai Wolf (D)\, Yana Zschiedrich (D) \n
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SUMMARY:Ways of Seeing Abstraction - Works from the Deutsche Bank Collection
DESCRIPTION:Aspekte der abstrakten Kunst der Gegenwart\, verbunden mit historischen Reminiszenzen\, stehen im Mittelpunkt der dritten Schau aus der Sammlung der Deutschen Bank im PalaisPopulaire. Die Auswahl umfasst ca 180 Werke von 1959 bis 2021. Entsprechend der Sammlung insgesamt ist die Zusammenstellung mit 51 Künstler*innen aus vierzehn Ländern global ausgerichtet. \nGezeigt werden nicht nur – wie in den beiden Ausstellungen zuvor – Zeichnungen und Fotografien\, sondern erstmals auch signifikante Gemälde und Druckgrafiken. Letzteres Medium einzubeziehen\, bietet sich hier besonders an\, da gerade der Siebdruck mit seinen industriellen\, anonymen Farbflächen die ideale Technik für die Umsetzung konstruktiver oder konkrete Bildideen darstellt. Nahelegend bei diesem Thema ist auch das Arbeiten in Serien mit geometrischen Variationen\, wechselnden Perspektiven oder Farbgebungen. \nDer Titel Ways of Seeing Abstraction leitet sich ab von John Bergers populärer BBC-Fernsehserie und Publikation Ways of Seeing aus den 1970er-Jahren und verweist in Bezug auf die Ausstellung auf die vielfältigen „Wege“ der Künstler*innen\, ungegenständliche Bildwelten zu schaffen und auf die gleichermaßen vielfältigen Möglichkeiten der Betrachter*innen\, diese individuell wahrzunehmen und zu interpretieren. In diesem Sinne basiert die Auswahl der vorgestellten Künstler*innen und ihrer Werke auf der ganz persönlichen Sicht des Kurators Friedhelm Hütte\, der die Sammlung Deutsche Bank seit vielen Jahren verantwortet und damit auch deren Aufnahme der abstrakten Strömungen der Gegenwartskunst maßgeblich geprägt hat. \nDie Besucher*innen können Neues in Bezug auf vertretene Namen entdecken und Bekanntes in ungewohnten Zusammenhängen erleben. Die Präsentationen in den beiden offenen Galerien führen zu raumgreifenden Kompositionen\, in der jedes Werk zwar seinen eigenen Stellenwert hat\, aber idealerweise im Zusammenspiel mit der Architektur und im Dialog mit den benachbarten Werken über Stil- und Zeitgrenzen hinweg weitere Ebenen der Wahrnehmung ermöglicht. \nWie die Sammlung Deutsche Bank ist auch Ways of Seeing Abstraction global konzipiert mit einer Auswahl von eher unbekannten oder selten gezeigten Werken international bekannter Künstler wie Gerhard Richter oder Tadaaki Kuwayama und einer Reihe von Neu- und Wiederentdeckungen wie zum Beispiel Positionen von Rana Begum\, Jennie C. Jones\, Kapwani Kiwanga oder Wilhelm Müller. \nDie Ausstellung verzichtet bewusst auf Kategorisierungen wie Konstruktivismus\, Abstrakter Expressionismus\, Informel\, Hard Edge\, Konkrete Kunst oder Neo Geo. Sie zeigt\, dass insbesondere jüngere Künstlergenerationen Elemente dieser heute historischen Stilrichtungen nicht nur als ihr Formenreservoir nutzen\, sondern sie auch neu interpretieren und mit aktuellen\, auch politischen Inhalten verbinden. \n
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