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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Daimler Art Collection Ausstellung ›31: Women‹
DESCRIPTION:Daimler Art Collection Ausstellung ›31: Women‹ – Unbedingte Aufmerksamkeit sollte man der Sammlung Daimler Contemporary in der nördlich gelegenen Alten Potsdamer Straße (Haus Huth) schenken: Mit der Ausstellung ›31: Women‹ wird an zwei bahnbrechende Präsentationen in Peggy Guggenheims New Yorker Galerie Art of This Century angeknüpft: ›Exhibition by 31 Women‹\, 1943\, und ›The Women‹\, 1945. \nInitiiert und kokuratiert wurden diese Ausstellungen damals von Guggenheims Freund und Berater\, dem Künstler Marcel Duchamp. Es waren die ersten Ausstellungen in den USA in diesem Umfang\, die sich ausschließlich auf Künstlerinnen fokussierten. Die Frauen repräsentierten eine junge Generation aus 11 verschiedenen Nationen. Inhaltlich trafen Vertreterinnen des Surrealismus auf abstrakte Malerinnen\, dadaistisch beeinflusste Künstlerinnen und unbekannte\, jüngere Positionen der Zeit. \nIm Rückbezug auf dieses wichtige Gründungsdokument feministischer Kunstgeschichte verdichtet die Ausstellung ›31: Women‹ mit rund 60 Werken der Daimler Art Collection zwei langfristig entwickelte Schwerpunkte der Sammlung: der Fokus auf weibliche Protagonistinnen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts einerseits\, Recherchen und Projekte seit 2016 zu Duchamp/kuratorischer Praxis/Readymade andererseits.\nDie Schau ›31: Women‹ beginnt historisch mit Werken aus der Tradition von Bauhaus und Konkreter Kunst\, führt weiter zu europäischen und amerikanischen Tendenzen aus Zero und Minimalismus und erweitert dann den Horizont um jüngere Künstlerinnen aus Indien\, Südafrika\, Nigeria\, Israel\, Chile\, USA u.a. Ländern. Die Ausstellung bringt frühe feministische Tendenzen mit globalen Perspektiven der zeitgenössischen Kunst in überraschenden Konstellationen und thematischen Inszenierungen zusammen.\nKuratorin: Renate Wiehager\n\nZwei eigenständige neue Publikationen begleiten die Ausstellung: Marcel Duchamp. Das kuratorische Werk\nSie sind Legende in Wort und Bild: Marcel Duchamps Verkleidungen und zahllosen fotografischen Selbstinszenierungen\, seine ironischen\, sarkastischen\, humorvollen Kommentare zu Kunst\, Kunstbetrieb\, Kunstkritik und Kunstgeschichte. Weniger bekannt ist jener Marcel Duchamp\, der sich empathisch und strategisch alert für die Künstlerinnen und Künstler seines zeitgenössischen kulturellen Umfeldes eingesetzt hat: als Kurator von Ausstellungen zwischen den 1910er-Jahren und seinem Tod 1968\, als Juror und Berater einiger der bedeutendsten Sammlungen\, Museen und Galerien zur Kunst der Moderne. Der Band skizziert rund vierzig Ausstellungen\, ergänzt um jüngste Forschungsergebnisse\, und stellt die enge Kooperation mit wichtigen Protagonisten der Zeit vor: von Louise und Walter Conrad Arensberg\, Katherine S. Dreier\, Francis Picabia\, Sidney und Harriet Janis bis zu André Breton\, Julien Levy oder Peggy Guggenheim.\n\nDuchamp. The Women. Les Femmes. Die Frauen. Las Mucheres\nDie neue Publikation eröffnet eine ungewöhnliche Perspektive auf den ›Jahrhundertkünstler‹ Marcel Duchamp. Anhand kunstwissenschaftlicher Essays und biografischer Porträts zu mehr als einhundert Protagonistinnen von der frühen Moderne bis in die 1960er-Jahre\, die Leben und Werk von Duchamp geprägt haben\, werden wesentliche Initiativen und Kooperationen diskutiert\, die seine künstlerischen Projekte begleitet und angeregt haben. Ergänzend werden Texte von Frauen zugänglich gemacht und ins Deutsche übersetzt\, die bisher nur an entlegener Stelle auffindbar bzw. lediglich in französischer oder englischer Sprache verfügbar waren. Der Band zeichnet das gesellschaftliche und kulturelle Wirken der Frauen nach\, die als Sammlerinnen\, Galeristinnen\, Künstlerkolleginnen und Autorinnen ihre Zeit in Europa und den USA mitgeprägt haben.\nEssays zu u.a.: Louise Arensberg / Djuna Barnes / Katherine S. Dreier / Suzanne Duchamp / Peggy Guggenheim / Elsa von Freytag-Loringhoven / Mina Loy / Maria Martin / Louise Norton / Gabrielle Buffet-Picabia / Mary Reynolds / Carrie\, Ettie und Florine Stettheimer / Beatrice Wood.\n\nDie Publikationen erscheinen im April 2020 und können im Daimler Contemporary zu vergünstigtem Preis erworben werden.\n\nIm Rahmen der Ausstellung sind in einer separaten Präsentation Künstlerinnen-Portraits des Malers Marcus Neufanger ausgestellt.\n\nDaneben sei auf „Momente des Umbruchs“ verwiesen: Natalia Stachon im Interview.\nDas Werk der Künstlern Natalia Stachon (*1976 Kattowitz\, PL) transformiert und verdichtet ästhetische Elemente des öffentlichen Raumes in installativen Arbeiten. Im Interview mit Nadine Isabelle Henrich spricht sie über die Rolle von Fotografie und Literatur in ihrem künstlerischen Prozess\, ihr Interesse an industriellen Materialien\, die Wechselwirkungen zwischen Kunst und Gesellschaft sowie die neuen Kontrollinfrastrukturen in Zeiten einer globalen Pandemie. Sehen Sie das Video hier (in englischer Sprache): https://art.daimler.com/artwork/natalia-stachon-visions-and-revisions-13-2019/\nBeitrag Jana Noritsch\, Bild: Ausstellungsansicht 31: Women‹ © Daimler Art Collection in Berlin-Schöneberg (bis Juni 2021)\n
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SUMMARY:„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ ab 09.10.2020
DESCRIPTION:„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ wird ab 09.10.2020 Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie gezeigt und präsentiert bis 16.05.2021 eine außergewöhnliche Gegenüberstellung von vier Fotokünstlern: Hofer\, Metzner\, Meyerowitz und Newton. \n\nIn der Berliner Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie sind in der Ausstellung „America 1970s/80s“ Werke von Evelyn Hofer\, Sheila Metzner\, Joel Meyerowitz und Helmut Newton zu sehen. \nHelmut Newton\nNach seiner Festanstellung bei der französischen Vogue im Jahr 1961 arbeitete Helmut Newton parallel auch für die amerikanische Ausgabe des Modemagazins. Einige dieser Aufnahmen entstanden in Europa\, andere in den USA. In New York lieferte Newton seine Bilder direkt an Alexander Liberman\, der die amerikanische Vogue von den 1960ern bis in die 1990er Jahre leitete – und nebenbei sehr erfolgreich als Maler\, Bildhauer und Fotograf arbeitete.\nNewton mochte die Vereinigten Staaten und die sprichwörtliche Freiheit in jenen Jahren\, und so pendelte er regelmäßig zwischen der Alten und Neuen Welt hin und her. In den 1970er-Jahren fotografierte Newton Mode und Akt in Amerika vor allem in New York\, Las Vegas\, Miami oder Los Angeles; diese Aufnahmen wurden sowohl in unterschiedlichen Magazinen als auch teilweise in seinem zweiten Bildband („Sleepless Nights“\, 1978) publiziert.\n\nNach 1980\, als Helmut und June Newton regelmäßig nach Los Angeles reisten\, um im Chateau Marmont die Wintermonate zu verbringen\, kamen zahlreiche Porträts der „Berühmten und Berüchtigten“ in und um Hollywood hinzu\, entstanden für Zeitschriften wie Egoïste\, Interview\, Vanity Fair oder New Yorker\, sowie einige Aktbilder für den Playboy. Die Fokussierung innerhalb der Ausstellung zeigt deutlich\, dass sich Newtons Bildsprache während seiner Arbeit in den USA in diesen Jahren verändert hat und insbesondere das Genre Porträt für ihn immer wichtiger wurde.\n\nJoel Meyerowitz\nEtwa parallel zu den gezeigten Newton-Bildern entstanden die Porträts von Joel Meyerowitz in Provincetown\, Massachusetts. Der Fotograf zog sich in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren von New York aus jeden Sommer in das ehemalige idyllische Fischerörtchen zurück – und porträtierte dort mit seiner Großbildkamera\, meist plein air\, gleichgesinnte Freigeister\, die ebenfalls die Sommerfrische\, die Erholung am Meer und die Natur suchten\, Männer und Frauen\, Junge und Ältere\, allein oder als Paar. Wir sehen intensive und neugierige Blicke zurück in die Kamera und nur wenige Posen; die Menschen\, darunter zahlreiche Freunde und Bekannte von Meyerowitz\, wirken offen\, unverstellt\, authentisch.\nDie groß angelegte Porträtserie hatte seinerzeit keinen Auftraggeber\, es war ein freies Projekt. So entstand ein faszinierendes Gesellschaftsporträt einer liberalen\, individualistischen Community an der amerikanischen Ostküste. Es zeigt ein anderes\, freieres\, mitunter freizügigeres Amerika\, als wir es heute kennen. Meyerowitz hat diese Porträts vor Kurzem in seinem Archiv wiederentdeckt\, eine Auswahl ist im Herbst 2019 erstmals in Buchform erschienen – und wird nun in der Helmut Newton Stiftung zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.\n\nSheila Metzner\nDie amerikanische Fotografin Sheila Metzner verband eine sehr enge Freundschaft mit nHelmut und June Newton. Die gegenseitigen\, bislang unveröffentlichten Porträts aus Südfrankreich\, die in der Ausstellung in zwei Vitrinen ausgebreitet werden\, bezeugen dieses besondere Verhältnis. Sheila Metzner arrangiert in ihrem Werk ansonsten minimalistische Dinge auf einer ebensolchen Bühne als pure Form; in der fotografischen Nahansicht wirken sie wie eine Erscheinung ihrer selbst\, verdichtet als metaphysische Essenz. Die zarte Tonung der Fotografien\, entstanden als Fresson-Prints\, die an Bromöldrucke der Avantgardisten der 1910er-Jahre erinnern\, entrückt den Bildinhalt\, die floralen und künstlerischen Formen\, ins Tagtraumhafte.\nAber auch Menschen tauchen im Werk von Sheila Metzner wiederholt auf\, seien es die eigenen fünf Kinder\, weibliche und männliche Modelle\, etwa für ihre raffinierten Modeinszenierungen oder nackte\, odaliskenhafte Schönheiten. Metzner\, die noch immer in New York lebt\, besuchte Joel Meyerowitz Ende der 1970er-Jahre in Provincetown und wurde dort von ihm porträtiert\, wie wir hier sehen. So schließt sich in dieser Ausstellung\, die einer Art Zeitreise in ein progressives und cooles Amerika entspricht\, gleich mehrfach ein Kreis.\n\nEvelyn Hofer\nIn June’s Room schließlich werden 30 Aufnahmen von Evelyn Hofer präsentiert\, die in den 1960er und 70er-Jahren in New York entstanden sind\, eine Art subjektives Stadtporträt mit Straßenszenen und Panoramen\, Interieurs und Porträts\, in Schwarz-Weiss und Farbe. Insbesondere ihre subtilen Farbbilder des New Yorker Alltagslebens\, ausgeführt im DyeTransfer-Verfahren\, sind neben denen von Saul Leiter oder Helen Levitt Pionierleistungen eines poetisch-magischen Realismus in der Street Photography\, die nachfolgende Fotografengenerationen prägen sollten.\nHofer wurde in Deutschland geboren\, verließ ihre Heimat mit der Familie 1933 Richtung Madrid\, später nach Paris\, Zürich und Mexiko\, um 1946 schließlich nach New York überzusiedeln. Dort arbeitete sie im Auftrag unter anderem für Modemagazine und frei an eigenen Buchprojekten\, stets mit großformatiger Plattenkamera und Stativ. Daraus resultierte ein bewusstes\, konzentriertes und langsames Arbeiten\, das spontane Reaktionen vor und hinter der Kamera ausschloss.\n\nÖffnungszeiten „America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“\nSo 11:00 – 19:00\nMo geschlossen\nDi 11:00 – 19:00\nMi 11:00 – 19:00\nDo 11:00 – 20:00\nFr 11:00 – 19:00\nSa 11:00 – 19:00\n\nFILME ÜBER HELMUT NEWTON\nScreening am 31. Oktober 2020 um 11 Uhr\nAnlässlich des 100. Geburtstages von Helmut Newton wird im Erdgeschoss des Museums für Fotografie für eine Woche ein Filmprogramm zu Leben und Werk des Fotografen gezeigt\, beginnend mit Gero von Boehms Film „The Bad and the Beautiful“ (2020).\nDie Ausstellung „America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ gehört auch zum Projekt EMOP Berlin – European Month of Photography 2020. \nHelmut Newton Stiftung\, Jebensstraße 2\, Museum für Fotografie\, 10623 Berlin \n\n„America 1970s/80s Hofer\, Metzner\, Meyerowitz\, Newton“ Bild: Helmut Newton\, Stern\, Los Angeles\, 1980 © Helmut Newton Estate\, Courtesy Helmut Newton Foundation\n\n
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SUMMARY:Berlin Global Ausstellung im Humboldt Forum
DESCRIPTION:Am 17. Dezember eröffnet das Humboldt Forum. Im ersten Obergeschoss des Humboldt Forums wird dann ab 16. Januar 2021 die Ausstellung Berlin Global als Teil einer vielfältig vernetzten Welt zeigen. Der Webauftritt ist jetzt schon vielversprechend und vielfältig – wie unsere Stadt! Die Ausstellung auf 4.000 Quadratmetern wird erzählen\, wie die Stadt\, ihre Menschen und von ihr ausgehende Geschehnisse die Welt verändert haben\, und wie zugleich globale Ereignisse auf Berlin wirken\, früher und heute. \nBerlin ist seit Jahrhunderten im Austausch mit der Welt. Ausgehend von aktuellen Fragen\, Entwicklungen und Problemlagen greift die Berlin Ausstellungausgewählte Themen auf und zeigt die Stadt als Teil einer historisch und gegenwärtig vielfältig vernetzten\nWelt. Folglich wird hier Stadtgeschichte nicht chronologisch erzählt: BERLIN GLOBAL nimmt in Themenräumen die Aspekte Revolution\, Freiraum\, Grenzen\, Vergnügen\, Krieg\, Mode und Verflechtung in den Fokus. Aspekte\, die sich auch in anderen Metropolen finden lassen\, doch in dieser Kombination typisch für die Stadt Berlin sind. Einige Querschnittsthemen wie Kolonialismus oder Nationalsozialismus werden in mehreren Räumen der Ausstellung aufgegriffen. Die „Geschichte des Ortes“\, die in mehreren Ausstellungsbereichen des Humboldt Forums thematisiert wird\, spielt auch in verschiedenen Kontexten in der Berlin Ausstellung eine wichtige Rolle. \nErste Inhalte zeigen Charakter der Berlin-Ausstellung:\nSchon vor der Eröffnung wurden drei ausgewählte Inhalte der Berlin Ausstellung begleitend zum Aufbau vorab der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie bieten einen Vorgeschmack auf die thematische Vielfalt und innovative Form der Präsentation und wecken Neugier auf das\, was bald im Humboldt Forum zu sehen sein wird.\nDas 360-Grad-Kunstwerk „Weltdenken“\, ein großformatiges Wandbild von 375 Quadratmetern\, nimmt den Eröffnungsraum der Berlin Ausstellung ein. Thema des Wandbildes\, das das New Yorker Urban-Artist-Duo How and Nosm erstellt hat\, ist das Leitmotiv der Ausstellung: Berlin und seine Verbindungen mit der Welt. Die Künstler beschäftigen sich dazu auf vier Wänden mit verschiedenen Weltbildern mit historischen Bezügen und der Vision einer vernetzten Welt. \nZwischen den Themenräumen „Freiraum“ und „Grenzen“ steht die Tresortür. Sie sicherte einst die Bankfächer im Untergeschoss des Wertheim-Kaufhauses und markierte nach der Wende den Eingang zum legendären Technoclub „Tresor“. Dieses Exponat erzählt sehr unterschiedliche Geschichten über Berlin: Die Tür steht für jüdisches Leben und die Verfolgung und Vernichtung von jüdischen Mitbürger*innen während des Nationalsozialismus\, aber auch für die Freiräume und Grenzen der Clubkultur heute. \nBerlin Global Werk ‚Weltdenken‘ Raumansicht How and Nosm © Kulturprojekte Berlin Foto Alexander Schippel\nIm Internet:\nhttps://www.humboldtforum.org/de/programm/ausstellungen/berlin-ausstellung\nhttps://berlin-global-ausstellung.de \nÖffnungszeiten\n16.01.–26.03.2021: Donnerstag – Sonntag\n27.03.–31.08.2021: Mittwoch – Montag \nBeitragsbild: Die Tür des ehemaligen Tresor Clubs (Privatbesitz: Dimitri Hegemann) © Kulturprojekte Berlin und Stiftung Stadtmuseum Berlin\, Foto: David von Becker \n
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LOCATION:Humboldt Forum\, Schloßplatz\, Berlin\, 10178\, Deutschland
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SUMMARY:SEE STÜCKE - Fakten und Fiktion
DESCRIPTION:Eine von Harald F. Theiss kuratierte Gruppenausstellung mit Arbeiten von: \nAngelika Arendt (D)\, Jessica Backhaus (D/USA)\, Yto Barrada (F/MA)\, Laurence Bonvin (CH)\, Julius von Bismarck (D)\, Astrid Busch (D)\, Yvon Chabrowski (D)\, Lia Darjes (D)\, Sven Drühl (D)\, Simon Faithfull (UK)\, Christine de la Garenne (D)\, Eva Grubinger (A)\, Moritz Hirsch (D)\, Inka & Niclas (S)\, Tobias Kappel (D)\, Jochen Lempert (D)\, Christian Niccoli (I)\, Charles Pétillon (F)\, Sheila Rock (USA)\, Miguel Rothschild (RA)\, Nasan Tur (D)\, Sascha Weidner (D) und Rebecca Wilton (D) \nDas Meer gilt vor allem seit der Romantik als Sehnsuchtsort\, als geheimnisvolle\, endlose und scheinbar unveränderte Landschaft. Doch gerade heute ist es mehr denn je ein Ort neuer Gefahren und Realitäten sowie ein empfindliches Ökosystem\, das zunehmend zerstört wird. Diesen weiten Bogen umspannt die Ausstellung S E E S T Ü C K E mit Werken von 23 internationalen Künstlerinnen und Künstlern. \nNeben dem veränderten Blick auf das Motiv des Meeres geht es bei den aktuellen Positionen vielfach um den Moment der Irritation\, des Befremdlichen oder sogar Unheimlichen. Es geht nicht um direkte Ursachenforschung\, sondern vielmehr darum\, mit der jeweiligen künstlerischen Bildsprache das Meer als Brücke oder Grenzraum\, seiner Ausbeutung und Nutzung sowie der allgemeinen Klimaveränderungen zu verhandeln. Eine differenzierte Gefühlslage der »Verunsicherung« wird spürbar\, weil vieles auf den ersten Blick nur angedeutet oder unsichtbar bleibt. Die Ausstellung S E E S T Ü C K E untersucht mit gegenwärtigen künstlerischen Betrachtungen den Transformationsprozess von Sehen und Wahrnehmen dieser Landschaft. \nSo sind politisch motivierte Arbeiten ein Teil der Ausstellung\, die sich mit der aktuellen Thematik von Flucht und Vertreibung auseinandersetzen und das Meer als natürliche\, scheinbar unüberwindbare Grenze und nicht zuletzt als tragische Landschaft thematisieren. Nasan Tur zeigt\, wie schnell das Meer das Drama verschwinden lässt. Seine Arbeit Sea View (2016) basiert auf einem manipulierten Pressebild\, in dem der Künstler den Bildausschnitt mit Flüchtlingsbooten weggelassen hat\, so dass lediglich eine ruhige Wasseroberfläche zu sehen ist\, ohne Spur des menschlichen Leids. In Le Belvédère Tanger (2001) zeigt Yto Barrada Menschen im Wartezustand: auf Freiheit\, auf Arbeit\, auf Wohlstand. All dies scheint nur die Distanz einer Meerenge weit entfernt zu sein. \nDer Klimawandel als Folge moderner Lebensweisen wird in den Videos Simon Faithfulls und den Fotografien Laurence Bonvins thematisiert. Während Faithfull in Going Nowhere 1.5 (2016) das Verhältnis des Menschen zur Umwelt versinnbildlicht\, dokumentiert Bonvin die Umwandlung der japanischen Strandlandschaft in Post Tōhoku (2015) und zeigt\, wie das Meer infolge des verheerenden Tsunamis von 2011 hinter einer hohen Schutzmauer verschwindet. \nMoritz Hirsch\, Christine de la Garenne und Julius von Bismarck spielen mit dem vertrauten Blick und unserer Vorstellung des Meeres als Ort der Erholung und Kontemplation\, aber auch der Gefahr und existenziellen Bedrohung. So wird die zunächst beschaulich anmutende Szenerie einer Uferlandschaft mit Fischerbooten im Video DEVINIZATION (2009) von de la Garenne allmählich mittels visueller und akustischer Eingriffe gestört und ins Bedrohliche gesteigert. Einen vergeblichen Kampf gegen die elementaren Kräfte des Meeres führt Julius von Bismarck in seiner Arbeit Punishment #7 (2011): In Anlehnung an die Legende des altpersischen König Xerxes I. bestraft der Künstler die stürmische See mit Peitschenhieben. Seine Aktion ruft auf zu einem Perspektivwechsel\, zur Rücksichtnahme gegenüber der Natur\, um sich auf diese Weise auch selbst wieder näherzukommen. \nDer Ausstellungstitel S E E S T Ü C K E bezieht sich auf die dramaturgisch komplexen Szenarien\, welche die Bilder »beschreiben«. Das Meer wird zum Schauspiel und ist Projektionsfläche für Metaphern\, Simulationen\, Manipulationen und Imaginationen. Die Ausstellung verlässt mit ihren zeitgenössischen künstlerischen Positionen die traditionellen Meeresdarstellungen: Die Künstlerinnen und Künstler interessieren sich weniger für dramatische Sturmbilder oder stimmungsvolle Meeresansichten. Vielmehr geht es ihnen um das Ausloten gegenwärtiger gesellschaftlicher Ereignisse zwischen Fakten und Fiktion. Sie schauen anders hin und hinterfragen mit ihren Arbeiten\, was sich hinter oder unter der vermeintlich idyllischen und stillen Wasseroberfläche verbirgt. \nIn Kooperation mit dem Museum Kunst der Westküste\, Föhr. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Michael Imhof Verlag. \n
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LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Das Sony Center am Potsdamer Platz wird erneut zur digitalen Galerie
DESCRIPTION:Kunst und das Sony Center gehören schon seit der Eröffnung vor 20 Jahren zusammen. Seit nun mehr 16 Jahren stellen regelmäßig Künstlerinnen und Künstler ihre digitalen Werke auf dem Screen im Forum des Sony Centers aus. 2021 erwarten die Besucherinnen und Besucher Videobeiträge der international renommierten Kunstschaffenden Mario Klingemann\, Giulia Bowinkel\, Friedemann Banz und Eduardo Kac. \nWie auch schon in den vergangenen Jahren wurde das Sony Center bei der Auswahl der Kunstwerke von Wolf Lieser unterstützt\, er ist der Gründer von DAM Projects und ausgewiesener Experte für digitale Kunst. \nBei der Auswahl der Videoinstallationen ging es Wolf Lieser vor allem darum\, sehr unterschiedliche Techniken und künstlerische Positionen vorzustellen. Betrachterinnen und Betrachter der Werke erhalten so einen Einblick in die Bandbreite und Diversität in der Digitalen Kunst. \nDie erneute Kooperation mit DAM Projects erweitert das Kulturforum und ergänzt die schon bestehenden Kunstangebote um Digitale Kunst. Als Teil des Kulturkiezes am Potsdamer Platz und der Berliner Kunst- und Kulturszene will das Sony Center gerade in der aktuellen Situation ein Zeichen für die Kunst setzen. \nNoch bis August läuft die diesjährige Auswahl täglich jeweils um 14:05\, 15:05\, 16:05\, 17:05\, 18:05 und 19:05 Uhr auf dem LED-Screen im offen zugänglichen Forum des Sony Centers – kostenfrei und unter Einhaltung der aktuell geltenden Abstandsregelungen. \nDas Berliner Künstlerduo Giulia Bowinkel und Friedemann Banz zeigt in seinem Werk DAEMON-PHYSIX aus dem Jahr 2014 Szenarien des Nebeneinanders von Natur\, Textur\, Körper und Raum\, Masse\, Form und Substanz. Banz & Bowinkel kommen ursprünglich von der Malerei. Mit Hilfe von Computer und 3D-Programmen simulieren sie Formen und Avatare\, die immer wieder entstehen und wieder zerfließen. Das Ziel der Arbeiten ist dabei den virtuellen und realen Raum zusammenzubringen. \nAn Berlin schätzen die beiden ursprünglich aus Mainz und Düsseldorf stammenden Künstler die große und internationale Szene und den dadurch entstehenden Austausch zwischen den Kunstschaffenden. \nEbenfalls zu sehen ist COPY-POSED (2018) von Mario Klingemann. Klingemann gilt als Pionier im Umgang mit “Machine Learning” in der Kunst und nutzt neuronale Netze\, Codes und Algorithmen für seine Werke. Für COPY-POSED wurden mithilfe eines Deep-Learning-Modells Standbilder von zehntausenden menschlichen Posen extrahiert und zu einer neuen Choreografie zusammengefügt. \nIn der Vergangenheit stellte er u.a. im Museum of Modern Art (New York)\, im Centre Pompidou (Paris)\, und in der British Library in London aus. Klingemann lebt und arbeitet in München. \nMario Klingemann\, COPY-POSED © Sony Center\nUnter den Künstlern ist in diesem Jahr auch der in Chicago lebende Eduardo Kac. Sein Werk Inner Telescope (2017) nimmt den Betrachter aus dem Sony Center heraus mit ins Innere der Internationalen Raumstation ISS. Der französische Astronaut Thomas Pesquet hat das Kunstwerk nach den Anweisungen von Eduardo Kac im Weltall durchgeführt. Die Papierskulptur wurde aus bereits in der Raumstation vorhandenen Materialien hergestellt und trägt den Namen MOI. Mit Inner Telescope konnte sich Eduardo Kac einen lang ersehnten Traum erfüllen und ein Werk direkt im Weltraum realisieren. \nEduardo Kac\, Inner Telescope © Sony Center\nSony Center am Potsdamer Platz\nIm Oktober 2017 erwarb die Oxford Properties Group zusammen mit Madison International Realty das Sony Center am Potsdamer Platz. Das im Jahr 2000 nach Entwürfen des renommierten Architekten Helmut Jahn erbaute Sony Center ist ein 113.000 m² großer\, gemischt genutzter Gebäudekomplex am Potsdamer Platz im Herzen von Berlin. Das Sony Center erstreckt sich auf fast sechs Hektar und umfasst acht Gebäude\, darunter den Bahntower\, 85.000 m² erstklassige Bürofläche\, 20.000 m² für Einzelhandel und Freizeit sowie 67 Wohneinheiten. Die moderne Architekturikone ist heute ein Wahrzeichen Berlins und zieht jährlich rund 7\,1 Millionen Besucher an. Hauptmieter des Sony Centers sind unter anderen die Deutsche Bahn\, Sanofi\, Facebook und WeWork. \nDAM\nDas Digital Art Museum DAM\, ein Archiv für Digitale Kunst\, ging bereits im Jahre 2000 online und präsentiert anhand von wichtigen Vertretern dieser Kunstrichtung die Entwicklung seit den 1960er Jahren. Ein virtueller Raum\, um Kunst zu erleben war zu dieser Zeit innovativ\, neu und einzigartig. 2003 erweiterte dann die DAM Projects mit einer Galerie in Berlin die Aktivitäten IRL. Von 2005 bis 2012 wurde der DAM DIGITAL ART WARD DDAA\, ein Preis für das Lebenswerk eines Pioniers oder einer Pionierin vergeben. Ab 2022 wird der DDAA wieder belebt. \nWeitere Informationen über die 2021 im Sony Center ausstellenden Künstlerinnen und Künstler findet ihr unter sonycenter.de oder unter damprojects.org. \nBeitragsbild: Banz&Bowinkel\, DAEMON-PHYSIX \nDigitale Kunst im Sony Center\nSony Center \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/das-sony-center-am-potsdamer-platz-wird-erneut-zur-digitalen-galerie/
LOCATION:Sony Center\, Am Potsdamer Platz\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Luminous Matter – Inka und Niclas
DESCRIPTION:Die Dorothée Nilsson Gallery zeigt in der Ausstellung Luminous Matter Arbeiten des Künstlerduos Inka & Niclas\, die sich mit der zeitgenössischen Wahrnehmung der Natur als eine konstruierte Szenerie durch das Medium der Fotografie auseinandersetzen. In ihren jüngsten Arbeiten führen Inka & Niclas ihre Untersuchung der Natur als ein kulturelles Konstrukt fort und widmen sich ihrer eigenen Kindheit und ihrem kulturellen Erbe. \nDie introspektive Herangehensweise des Künstlerduos an die Thematik ist kohärent mit dem gegenwärtigen universellen Streben nach Nähe zum und Identifikation mit dem eigenen Lebensraum. Die Ausstellung Luminous Matter präsentiert eine Auswahl von Arbeiten aus der gleichnamigen Werkserie\, sowie aus den Serien Family Portraits und Liquify\, die parallel zueinander entstanden sind. \nDer Titel der Werkserie Luminous Matter\, der als Anspielung auf die Unendlichkeit und den Kosmos zu verstehen ist\, kontrastiert die fragilen und kurzlebigen Wildblumen. Indem das Künstlerduo reflektierendes Pulver in die Szene streut und mit dem Blitz beleuchtet\, imitieren sie eine Explosion glühender Partikel. Die Spuren des Pulvers heben die filigranen Strukturen der Pflanzen hervor\, die dem Betrachter häufig unbemerkt bleiben und navigieren ihn durch das Chaos der gewöhnlichen Straßenrandvegetation. \nDie Abstrahierung des Gewöhnlichen und die Anwendung von Hilfsmitteln am fotografischen Objekt sowie seine psychologischen Mechanismen sind ein bedeutendes Charakteristikum von Inka & Niclas‘ Arbeiten. Die Serie Liquify umfasst auf Stoff gedruckte Fotografien\, die in einer Bewegung gehärtet und zu stabilen Formen drapiert wurden. Die glasartige Oberfläche der Skulpturen suggeriert eine verlockende Materie und es scheint als habe die Schwerkraft über die Form der fotobasierten Skulpturen entschieden. Die Falten verschlucken große Teile der ursprünglichen Fotografie\, so dass lediglich Fragmente des ursprünglich Dargestellten zu entziffern sind. Durch die fragmentarische Überlieferung der romantischen Szenerie kann der Betrachter die Vollkommenheit des Ausgangsbildes lediglich erahnen\, während ihm das vollständige Motiv vorenthalten wird. Die fotobasierten Skulpturen fordern den Betrachter auf seine eigene Imagination zu nutzten und das Gesehene durch seine eigene Vorstellung zu vervollständigen. \nDie Serie Family Portraits ist ein fortwährendes Langzeitprojekt von Selbstporträts\, die auf den Reisen von Inka & Niclas entstanden sind. Die Serie untersucht die menschliche Wahrnehmung\, der durch das Medium der Fotografie konstruierten Erfahrung der Natur. Dabei thematisieren sie\, wie das menschliche Bewusstsein die Vermittlung der Natur zur Selbstidentifikation und -Präsentation – vor allem in den sozialen Medien – nutzt. \nNeben Inka & Niclas vertritt die Dorothée Nilsson Gallery auch die an der Ausstellung beteiligten Künstler*innen Sascha Weidner und Yvon Chabrowski. \nLuminous Matter – Inka und Niclas\n\n\n16.3.2021 – 22.5.2021\n\n\n\nDorothée Nilsson Gallery \nBeitragsbild: Luminous Matter I\, 2019\, 120 × 160 cm © Inka & Niclas \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/luminous-matter-inka-und-niclas/
LOCATION:Dorothée Nilsson Gallery\, Potsdamer Straße 65\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:GENESIS
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery is delighted to invite you to the next highlight exhibition in Berlin. \nThe group exhibition entitled GENESIS is the encounter of 5 artists – a dialogue between 3 painters and 2 sculptors. \nWe are honored to show new artworks by Roberto CORDONE\, DJERIC-HUNOLD\, Nadège MOUYSSINAT and Robert PAN. \nThe etymology of the title GENESIS comes from the Greek word „gignesthai“ carrying the meaning: to be born\, a beginning or the origin of anything. The first book of the Old Testament recounts with the Genesis the events from the Creation of the World. \nRelating the meaning of Genesis to the current state of the world we live in\, Bermel von Luxburg Gallery wants to set a sign to reflect the rebirth of cultural and social life. We are all experiencing world-wide social distancing\, seclusion\, some might even say\, a deprivation of joy of life\, arts and culture. \nGENESIS is for BvL the restart of social life\, the encounter of people\, live experience of arts and culture.\nLet’s celebrate together the beauty of life! \n
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LOCATION:Bermel von Luxburg Gallery\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Window to The Clouds — Matthew Lutz-Kinoy
DESCRIPTION:„Window to The Clouds“ im Salon Berlin des Museum Frieder Burda ist die erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland des in Paris lebenden Künstlers Matthew Lutz-Kinoy (*1984 in New York). Mit Gemälden\, Keramiken und Skulpturen der letzten Jahre möchte die Ausstellung eine Reihe malerischer Betrachtungen urbaner Architektur\, historischer Malerei und aktueller Ereignisse aufzeigen. Seine Inszenierungen dienen als Schauplatz einer Welt gemeinsamer Erfahrungen\, menschlicher Präsenz und Berührung. \nDen Salon Berlin betretend\, tauchen die Besucher*innen in eine immersive Skulptur aus pinkfarbenen Pompons und rosafarbenem Teppich ein – eine Raumerfahrung\, die Lutz-Kinoys Interesse an künstlerischer Transformation und spirituellen Übergängen räumlich übersetzt. \nPompoms\, die in ihrer pluralistischen Formensprache zugleich für Kostümierung und Blumen stehen\, dienen hier als Filter\, durch den andere Werke der Ausstellung betrachtet werden können. Körper\, heilige und profane\, erscheinen in Lutz-Kinoys Bildern und erinnern an die Porte de l’Enfer (1880– 1917) des französischen Bildhauers Auguste Rodin. Rodins Bronzetor zeigt dramatische Szenen aus dem epischen Gedicht Inferno\, den Betrachtungen Dante Alighieris aus dem 14. Jahrhundert über die Zurückweisung der Sündhaften\, während die Seligen zum Göttlichen emporsteigen. Über 180 Figuren drängen\, drehen und winden sich in diesem monumentalen Rahmen. In Exhausted Angel Receives an Announcement in Rodin’s Garden (2019) stellt der Künstler einen errötenden Engel dar\, der himmelwärts blickt. Schatten zweier Arme reichen hinunter in den Garten zur erschöpften Figur. Von einem buschigen üppigen Immergrün umrahmt\, ist die Gartenszene eine malerische Meditation über die Porosität von Innen- und Außenwelten. Wie ein Fenster lädt das Gemälde Betrachter*innen ein\, über ihre Realität hinauszuschauen. Im Dialog mit etlichen Keramikarbeiten sowie Wings of Flamingos\, Camargue (2020) – einem raumgreifenden Deckengemälde\, das auch die Figur des ermüdeten Engels aufgreift – zieht der großflächige\, monochrome Teppich die Aufmerksamkeit auf die theatralischen Möglichkeiten der Architektur und auf die Aktivierung eines Raumes durch Ornamentierung. \nLutz-Kinoy spiegelt diese thematische Vielfältigkeit auch in den formalen Qualitäten seiner Gemälde\, die an Drucktechniken erinnern. Der additive Auftrag von Acrylfarben und ein gestischer Pinselduktus sich überschneidender\, lasierender Farben eröffnen eine Reise in die Tiefe\, bildlich und geistig. In Lombardy Capriccio (2020) wird eine wolkige\, blau-grüne Landschaft unter einem verzierten Bogen gezeigt\, der auf ein Deckenornament aus dem Zuhause des Künstlers verweist. Die Szenerie zitiert aus Francesco Guardis Fantasielandschaft (um 1765) der Sammlung des Metropolitan Museum of Art\, New York: ein fiktives Idyll mit Ruinen der Klassik\, das so bemessen war\, dass es in eine heute nicht mehr vorhandene dekorative Gipsumrahmung passte. Lutz-Kinoy löst in Gemälden oft Details aus ihrem Zusammenhang\, um sie in einem neuen Kontext zu betrachten\, wie etwa in Lectures of Burle Marx (2020)\, dem Porträt einer wilden Orchidee\, die er auf einem Gehweg in Rio de Janeiro gefunden hat. Pflanzen und Blumen sind oft die Protagonisten in Lutz-Kinoys Werken. Sie erscheinen als Begleiter oder Erweiterungen des Körpers. In diesen Bildern ist der Rahmen ein aktivierter Raum\, in dem Beziehungen neu geknüpft\, Vergänglichkeit thematisiert und ein Feld definiert wird\, in das Betrachter*innen versinken können. \nDie wechselnden Jahreszeiten und flüchtigen Wolken vermitteln den Wandel und das Fließen der Zeit. Lutz-Kinoy fasst die Zeit nicht linear oder als singuläres Konzept auf. „Das Konzept der Zukunft kann problematisch sein“\, schreibt der Performance-Theoretiker José Esteban Muñoz im grundlegenden Buch Cruising Utopia (2009)\, auf das sich auch Lutz-Kinoy beruft. Die konventionelle Auffassung einer sich linear abwickelnden Zeit wird von Muñoz als „straight time“ bezeichnet. Zeit sei „straight“\, stellt er kritisch fest\, wenn die Zukunft von der Gegenwart vorherbestimmt wird. Heteronormativität sei deshalb nicht nur eine Form der sexuellen Beziehung\, sondern auch der sozialen Produktion. Aber anstatt zu behaupten\, dass es folglich – oder sogar grundsätzlich – keine Zukunft mehr gäbe\, feiert Muñoz das Vorhandensein vieler potentieller „Zukünfte“ in der Gegenwart. Zukunft entsteht auf der Tanzfläche\, der Bühne und überall dort\, wo queere Erfahrungen gemacht werden. An diesen Orten wird eine „Re-Vision“ der Zukunft durch das Fenster der queeren Performitivität erlebbar. \n“Dies ist eine Zeit in der wir aufgefordert oder herausgefordert werden\, Alternativen zu produzieren: zu Strukturen\, zu Ebenen einer Beteiligung\, zu Systemen des Teilens. Ich wusste\, wenn ich diese Ausstellung mache\, müsste sie weich\, fühlbar und reaktionsfähig sein. Ich denke\, was in den letzten Jahren in meinem Studio passiert ist\, war eine Art Produktion einer alternativen Realität; ein Rahmen\, durch den ich Verbindungen finden\, die Prüfungen dieser Jahre beschreiben und auf einen endlosen Strom von Wolken blicken konnte.“ — Matthew Lutz-Kinoy \nPatricia Kamp\, Gründerin und künstlerische Leiterin des Salon Berlin: „Die Erfahrung steht im Mittelpunkt der künstlerischen Praxis von Matthew Lutz-Kinoy. Indem er die gänzliche Materialität der Werke einsetzt\, spricht er die verschiedenen Sinne der Besucher an und lädt sie ein\, sich tief mit dem Raum auseinanderzusetzen\, sowohl physisch als auch intellektuell. In einer Zeit\, in der wir gemeinsame Momente und Interaktionen sehnlichst vermissen\, entfaltet sich „Window to The Clouds“ als eine erfahrbare\, sensorische Weite\, in die wir eintauchen – fließend\, befreiend\, hoffnungsvoll\, wie Wolken am Himmel.“ Sie fügt hinzu: „Während der Künstler den Raum spielerisch auf vielen Ebenen einnimmt\, verkörpern seine Werke eine Vision\, die er und der Salon Berlin teilen – eine\, die sich kontinuierlich mit den unendlichen Möglichkeiten des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens und des Menschseins auseinandersetzt.“ \nIn den Interventionen dieser Ausstellung\, in der sich die Bildsprachen der Repräsentation und Performance verbinden\, erkundet Matthew Lutz-Kinoy Räume über ihre Vergangenheit oder Zeitgeschichte hinaus. Als Sicht auf eine Gegenwart\, die der Zukunft nichts schuldet\, schenken diese Intimitäten uns Einblicke in den Himmel – oder wie Muñoz es benennt\, die Ekstase – auf Erden. \n
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LOCATION:Salon Berlin — Museum Frieder Burda\, Auguststraße 11-13\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:"Syndemic Studies" - erste Solo Show von Voluspa Jarpa in Berlin
DESCRIPTION:NOME freut sich\, die Einzelausstellung Syndemic Studies von Voluspa Jarpa zu präsentieren\, kuratiert von Tiago de Abreu Pinto. Syndemic Studies ist die Studienphase des Projekts SINDEMIA\, mit dem Jarpa den ersten Julius Baer Art Prize for Latin American Female Artists\, gewonnen hat\, in Zusammenarbeit mit dem Modern Art Museum in Bogota – MAMBO (2021). \n„Syndemic Studies“ ist die Studienphase zu SINDEMIA\, der Werkserie\, mit der Jarpa den neuen Julius Baer Art Prize for Latin American Female Artists 2020/21 gewonnen hat. Mit der Werkserie untersucht  Jarpa die Sprachen von Macht und Widerstand und die massive Gewalt\, mit der die chilenische Polizei zwischen Oktober 2019 und Juni 2020 gegen Demonstranten im eigenen Land vorging. \nVoluspa Jarpa\, Syndemic Studies at NOME 2021\, Photo Billie Clarken\nDer Begriff “syndemisch” wurde in den 1990er Jahren im Bereich der medizinischen Anthropologie eingeführt\, um die synergetische Natur von Krankheiten zu beschreiben\, das heisst wie eine Erkrankung mit anderen Krankheiten interagiert. In Syndemic Studies diagnostiziert Jarpa die vielfältigen\, miteinander verflochtenen Krankheiten\, von denen ihr Heimatland Chile derzeit betroffen ist. Zwischen Oktober 2019 und Juni 2020 erlebten die Bürger Chiles eine Krise nach der anderen. Eine soziale Revolte breitete sich auf den Straßen der Städte des Landes aus\, die durch eine Erhöhung der U-Bahn-Tarife ausgelöst wurde\, sich aber schnell auf breitere Themen im Zusammenhang mit wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheit ausweitete. \nAls “social outbreak” (dt.: sozialer Ausbruch) bezeichnet — ein Begriff\, der typischerweise bei der Ausbreitung von Krankheiten verwendet wird — brachten die Versammlungen\, die im öffentlichen Raum stattfanden\, neue Konstellationen dessen hervor\, was die Theoretikerin Ariella Azoulay „die zivile Sprache der Revolution“ nennt. Bestehend aus einer Reihe von Gesten\, Bewegungen\, Zeichen\, Klängen und Bildern\, die zeitgenössische geopolitische Grenzen sowohl transzendieren als auch untergraben\, kann diese Sprache von jedem gesprochen werden\, „aber niemals allein\, ihre Aussagen werden von vielen und durch viele gemacht.“ Voluspa Jarpa greift auf das visuelle Vokabular dieses sozialen Schocks zurück\, um eine Reihe neuer Arbeiten zu schaffen\, die die Sprachen von Macht und Widerstand erforschen. Luftgewehrkugeln\, mit denen Demonstranten gezielt geblendet wurden\, und Laser\, mit denen Demonstranten die Polizei verwirrten\, erscheinen in unterschiedlichen Formationen in einer Reihe von „Studien“\, darunter eine Laser-Installation\, eine „schwebende“ Skulptur aus Metallkugeln und Drucke von durch Kugeln zerlöcherten Bäumen. \nVoluspa Jarpa\, Syndemic Studies at NOME 2021\nVoluspa Jarpa (geb. 1971\, Rancagua\, Chile) lebt und arbeitet in Santiago de Chile. Sie ist Gewinnern des Julius Baer Art Prize for Latin American female Artists 2020/21. Ihre Arbeiten wurden in bedeutenden internationalen Einzelausstellungen gezeigt\, darunter Cuerpo político: archivos públicos y secretos in der Gabriela Mistral Gallery der Universidad de Chile (2017) und En nuestra pequeña región de por acá im MALBA\, Buenos Aires (2016). Sie hat an vielen internationalen Ausstellungen teilgenommen\, darunter in Altered Views\, Chilenischer Pavillon auf der 58. Biennale von Venedig\, Italien (2019); bei der BIENALSUR\, Riad und Buenos Aires (2019); in Artists & Agents – Performance Art and Secret Services (Gewinnerin des AICA „Exhibition of the Year“ Award in 2020)\, HMKV\, Dortmund (2019); Proregress\, 12. Shanghai Biennale (2018); Parapolitics: Kulturelle Freiheit und der Kalte Krieg\, Haus der Kulturen der Welt\, Berlin (2017-2018); Resistance Performed – Aesthetic Strategies under Repressive Regimes in Latin America\, Migros Museum\, Zürich (2016); 31. Sao Paulo Biennale\, Brasilien (2014); und 12. Istanbul Biennale (2011). \n„Syndemic Studies“ von Voluspa Jarpa\n20. März – 14. Mai 2021 \nNOME \n  \n
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SUMMARY:Ausstellung "die frühen jahre" im Museum der Dinge
DESCRIPTION:Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ist ab 21. Mai 2021 wieder geöffnet und präsentiert die zwei Sonderausstellungen: „die frühen jahre“ sowie „Die Braun Idee“. Die Ausstellung „die frühen jahre. mart stam\, das institut und die sammlung industrielle gestaltung“ widmet sich der Aufbruchsphase der industriellen Gestaltungskultur in der DDR und insbesondere dem dortigen Engagement des niederländischen Architekten Mart Stam für eine konsequente Modernisierung der Produktwelt. \nDas von Stam 1950 an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee gegründete Institut für industrielle Gestaltung prägte das ostdeutsche Design nachhaltig. Alltagsgegenstände sollten sowohl funktionsgerecht gestaltet\, industriell herstellbar sowie von hoher Qualität sein. Die Ansätze Mart Stams und seines Kreises bestechen dabei durch eine an der funktionalistischen Tradition orientierte Klarheit. \nBaukasten: Industrieanlage\, Entwurf: Ernst Rudolf Vogenauer\, 1949\, Hochschule für angewandte Kunst\, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland\, Sammlung industrielle Gestaltung\, Foto: Johannes Kramer. Museum der Dinge\nDas kurzzeitige\, jedoch nachhaltige Wirken Mart Stams an der Berliner Hochschule stand unter ungünstigen Vorzeichen. Seitens der SED-gelenkten Kulturpolitik der DDR sah sich Stam – als Verfechter der modernen Form in der Bauhaus-Tradition – schon bald mit dem Vorwurf des „Formalismus“ konfrontiert. Mitte 1952 wurde er seines Postens als Institutsleiter enthoben und verließ kurze Zeit später die DDR. \nBlick in die Ausstellung „die frühen jahre. mart stam\, das institut und die sammlung industrielle gestaltung“\nDie Einrichtung wurde im selben Jahr unbenannt in Institut für angewandte Kunst und darauf ausgerichtet\, den verordneten Prinzipien der so genannten „nationalen Tradition“ zu folgen und vorrangig kunsthandwerkliche Arbeiten mit Dekorschmuck zu propagieren und zu fördern. Die von Stam und seinen Kolleg*innen angestoßene Entwicklung moderner serieller Industrieerzeugnisse war aber nicht rückgängig zu machen\, Ende der 1950er Jahre rückte die industrielle Gestaltung wieder ins Zentrum des kulturpolitischen Interesses. \nErstmals in diesem Umfang und thematischen Kontext zeigt die Ausstellung kaum bekannte Entwurfszeichnungen\, Modelle und Produkte aus jener Aufbruchsphase des ostdeutschen Designs: Entwürfe für verschiedene Produkte aus Steingut\, Porzellan und Glas\, Leuchten\, Spielmittel und andere Haushaltsgegenstände\, darunter Originalskizzen von Mart Stam und dessen Mitarbeiter*innen am Institut wie Marianne Brandt und Max Gebhard. Das Umfeld\, der zeitliche Kontext und die Verflechtungen des Instituts für industrielle Gestaltung mit der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee werden sichtbar gemacht mit Objekten von Architekt*innen und Gestalter*innen wie Selman Selmanagić\, Rudolf Vogenauer\, Margarete Jahny sowie mit Dokumenten zum Bau der Stalinallee. \nAusstellung „die frühen jahre“ im Museum der Dinge\n25. März 2021 – 30. August 2021 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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SUMMARY:Die Braun Idee – Museum der Dinge
DESCRIPTION:Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ist ab 21. Mai 2021 wieder geöffnet und präsentiert die zwei Sonderausstellungen: „Die Braun Idee“ sowie „die frühen jahre“. „Die Braun Idee“: 1921 gegründet\, profiliert sich die Firma Braun nach dem Tod ihres Gründers Max Braun 1951 im westlichen Teil Deutschlands als zentraler Akteur in der von starken Ost- West-Konfrontationen geprägten Nachkriegsmoderne. \nAb Mitte der 1950er Jahre repräsentiert die Werkbund- Firma mit ihren zukunftsweisenden Gestaltungen die junge Bundesrepublik auf vielen internationalen Ausstellungen und Messen als Erbin der unbelasteten Werkbund- und Bauhaus Moderne der Vorkriegszeit. So führte die radikale Modernität der Produkte schon früh zu deren Aufnahme in die Sammlung des Museum of Modern Art in New York. \nAls eines der ersten Unternehmen in Deutschland entwickelt Braun eine umfassende Corporate Identity: Die Gestaltung der Produkte\, der Auftritt bei Messen und gegenüber dem Fachhandel\, die Werbung und die Kommunikation mit den Kunden folgen einem einheitlichen\, in allen Details abgestimmten Konzept\, in das auch die interne Unternehmenskultur mit einbezogen ist. \nToaster „HT 2“\, Entwurf: Reinhold Weiss 1963\, Braun AG\, Sammlung Werkbundarchiv – Museum der Dinge\nDieses Konzept – die so genannte Braun Idee – wird ab 1954 Schritt für Schritt von Fritz Eichler entwickelt. Zusammen mit den Firmeninhabern Artur und Erwin Braun bilden sie die „ideale Dreiheit“ von Künstler\, Techniker und Kaufmann\, die der liberale Politiker Friedrich Naumann\, einer der Initiatoren des Deutschen Werkbunds\, schon 1906 beschwor. So ist Fritz Eichler dafür verantwortlich\, dass „Gestaltung“ als gleichberechtigter Faktor in den Produktions- und Vertriebsprozess der Firma integriert wurde. \nAnlässlich des 100jährigen Bestehens der Firma Braun im Jahre 2021 skizziert die Ausstellung anhand von Produkten und Dokumenten die wichtigsten Aspekte der Braun Idee\, mit der das Unternehmen in den 1950er und 1960er Jahren zu einem Pionier des Industriedesigns wird und sich weltweit als Markenpersönlichkeit etablieren kann. \nDie Ausstellung baut im Wesentlichen auf den Beständen des Werkbundarchiv – Museum der Dinge auf. \nDie Braun Idee. Zur Corporate Identity der Firma Braun 1954 bis 1972\n25 März 2021 – Juni 2021 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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SUMMARY:Beuys for the future
DESCRIPTION:Für die Documenta 7 pflanzte Joseph Beuys zwischen 1982 und 1987 in Kassel insgesamt 7.000 Eichen. Sein für Hamburg in dieser Zeit geplantes ökologisches Kunstwerk „Kunst-Natur-Kultur“ kommentierte Beuys: „Die Zerstörung ist da\, ist schon so weit fortgeschritten\, dass sie vielen Wissenschaftlern nicht mehr reparabel erscheint.“ Heute drängt die Fridays For Future Bewegung darauf\, Wissenschaftler*innen ernst zu nehmen. \nSein Satz “Jeder Mensch ist ein Künstler” sehen wir als Ermächtigung der Menschen\, ihre Zukunft nachhaltig zu gestalten. Die Kraft von J.Beuys kann uns heute helfen unsere globale\, existenzielle Klimakrise zu lösen. Es ist seine Glaubwürdigkeit\, seine grüne Seite\, seine politische gesellschaftsverändernde Aktionskunst. \nWir rufen Künstler/innen auch nach dieser Ausstellung auf\, sich seiner Perspektive anzuschließen und Werke zu schaffen\, die im Sinne von Beuys die Klimakrise und die Sustainable Goals der UN aufgreifen. \nAuf unseren weltweiten Aufruf haben sich Hunderte Künstler/innen zu dieser Ausstellung beworben. \nKünstler/innen\nWir freuen uns\, Kunst von 18 spannenden internationalen Künstler/innen aus Antwerpen\, Marseille\, New York\, London\, Polen und Deutschland mit Video\, Super 8\, Objekt\, Installation\, Malerei\, Grafik und Foto zu zeigen.\nTom Albrecht (D)\, Jenny Lyn Bader (USA)\, Brandstifter (D)\, Peter Debusi (NEDE) (D)\, Jeanne Fredac (F)\, Stephan Groß (D)\, Maria Korporal (D)\, Petra Lehnardt-Olm (D)\, Rachael Mellors (Pete Hudson)(GB)\, Annegret Müller (D)\, Angela Preusz (D)\, Jean-Michel Rolland (F)\, Lydia Schend (D)\, Mark Swysen (BE)\, Vidal & Groth (D)\, Misha Waks (PL)\, Kai Wolf (D)\, Yana Zschiedrich (D) \n
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SUMMARY:Ways of Seeing Abstraction - Works from the Deutsche Bank Collection
DESCRIPTION:Aspekte der abstrakten Kunst der Gegenwart\, verbunden mit historischen Reminiszenzen\, stehen im Mittelpunkt der dritten Schau aus der Sammlung der Deutschen Bank im PalaisPopulaire. Die Auswahl umfasst ca 180 Werke von 1959 bis 2021. Entsprechend der Sammlung insgesamt ist die Zusammenstellung mit 51 Künstler*innen aus vierzehn Ländern global ausgerichtet. \nGezeigt werden nicht nur – wie in den beiden Ausstellungen zuvor – Zeichnungen und Fotografien\, sondern erstmals auch signifikante Gemälde und Druckgrafiken. Letzteres Medium einzubeziehen\, bietet sich hier besonders an\, da gerade der Siebdruck mit seinen industriellen\, anonymen Farbflächen die ideale Technik für die Umsetzung konstruktiver oder konkrete Bildideen darstellt. Nahelegend bei diesem Thema ist auch das Arbeiten in Serien mit geometrischen Variationen\, wechselnden Perspektiven oder Farbgebungen. \nDer Titel Ways of Seeing Abstraction leitet sich ab von John Bergers populärer BBC-Fernsehserie und Publikation Ways of Seeing aus den 1970er-Jahren und verweist in Bezug auf die Ausstellung auf die vielfältigen „Wege“ der Künstler*innen\, ungegenständliche Bildwelten zu schaffen und auf die gleichermaßen vielfältigen Möglichkeiten der Betrachter*innen\, diese individuell wahrzunehmen und zu interpretieren. In diesem Sinne basiert die Auswahl der vorgestellten Künstler*innen und ihrer Werke auf der ganz persönlichen Sicht des Kurators Friedhelm Hütte\, der die Sammlung Deutsche Bank seit vielen Jahren verantwortet und damit auch deren Aufnahme der abstrakten Strömungen der Gegenwartskunst maßgeblich geprägt hat. \nDie Besucher*innen können Neues in Bezug auf vertretene Namen entdecken und Bekanntes in ungewohnten Zusammenhängen erleben. Die Präsentationen in den beiden offenen Galerien führen zu raumgreifenden Kompositionen\, in der jedes Werk zwar seinen eigenen Stellenwert hat\, aber idealerweise im Zusammenspiel mit der Architektur und im Dialog mit den benachbarten Werken über Stil- und Zeitgrenzen hinweg weitere Ebenen der Wahrnehmung ermöglicht. \nWie die Sammlung Deutsche Bank ist auch Ways of Seeing Abstraction global konzipiert mit einer Auswahl von eher unbekannten oder selten gezeigten Werken international bekannter Künstler wie Gerhard Richter oder Tadaaki Kuwayama und einer Reihe von Neu- und Wiederentdeckungen wie zum Beispiel Positionen von Rana Begum\, Jennie C. Jones\, Kapwani Kiwanga oder Wilhelm Müller. \nDie Ausstellung verzichtet bewusst auf Kategorisierungen wie Konstruktivismus\, Abstrakter Expressionismus\, Informel\, Hard Edge\, Konkrete Kunst oder Neo Geo. Sie zeigt\, dass insbesondere jüngere Künstlergenerationen Elemente dieser heute historischen Stilrichtungen nicht nur als ihr Formenreservoir nutzen\, sondern sie auch neu interpretieren und mit aktuellen\, auch politischen Inhalten verbinden. \n
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LOCATION:PalaisPopulaire\, Unter den Linden 5\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:#6 Grégoire Müller
DESCRIPTION:Vom 28. März bis 9. Mai präsentiert der Schaukasten den figurativen Schweizer Maler Grégoire Müller. Tief verbunden mit der New Yorker Avantgarde Szene der 60er und 70er Jahre\, ist der Künstler beeinflusst vom Minimalismus und der Prozesskunst. Seine Malereien greifen philosophische Themen wie existenzielle Angst als auch politische Inhalte auf. \nMüllers Arbeiten sind in verschiedenen internationalen Museen und Sammlungen vertreten\, darunter das Museum of Modern Art New York\, das Aldrich Contemporary Art Museum\, die Henry Art Gallery in Seattle\, das Zürcher Kunsthaus u.a. \nEine Edition von fünf handsignierten Fine Art Prints von Blond Angel ist anlässlich der Ausstellung erhältlich. \n
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SUMMARY:SOFT EIS Magazine ISSUE02 IDENTITY Veröffentlichung
DESCRIPTION:‘’Seien Sie bereit\, Ihre Haut abzuschälen\, die Welt um Sie herum komplett zu entwirren und sie\ngemeinsam wieder aufzubauen. Während der Kulturkrieg tobt\, gibt es keinen passenderen\nZeitpunkt\, um zu hören\, was Menschen über Identität zu sagen haben. Wir hoffen\, dass diese\nAusgabe von SOFT EIS etwas zu der Konversation um das Du\, das Ich\, uns\, sie\, alle“ beitragen\nkann.’’\nNach der sensationellen Veröffentlichung von ISSUE01 SEX\, ist SOFT EIS zurück\, um\nISSUE02 in diesem Frühjahr 2021 herauszubringen. Redakteure\, Designer und Mitwirkende\nhaben sich zusammengetan\, um IDENTITY zu hinterfragen. In dieser 300-seitigen\nInhaltsexplosion (mit 50 Mitwirkenden aus der ganzen Welt und über 30 Originalprojekten)\nfinden Sie alle Formen des künstlerischen Ausdrucks: von Mennoniten in Mexiko bis zu\nMusikern in Johannesburg\, von der Kollektivität der Mikroorganismen bis zu den Protesten in\nHongkong\, von der japanischen Vorstadt bis zur armenischen Metropole\, von Elfenschlampen\nbis zu Skatern\, vom Turm von Babel bis zum Stadtpalast von Jaipur – all das finden Sie in SOFT\nEIS ISSUE02 IDENTITY.\nSOFT EIS ist ein unabhängiges\, in Berlin ansässiges\, von Frauen geführtes Kunst- und\nKulturmagazin\, das einmal im Jahr in gedruckter Form erscheint. Jede Ausgabe wählt ein\nThema\, das es zu dekonstruieren gilt\, und begrüßt Einreichungen in allen Formen und Größen\,\ndie dazu ermutigen\, die Dualität von Ideen und alle Gespräche\, die dazwischen stattfinden\, zu\nerforschen. SOFT EIS ist kein normales Magazin\, bei dem der Inhalt auf leeren Seiten steht. Wir\nfordern die Designer auf\, jeden Zentimeter Platz zu nutzen\, um etwas Verrücktes\, Schräges und\nWunderbares zu schaffen. Wir stellen den Status Quo der Publikation in Frage und wählen\nProjekte aus\, die zutiefst persönlich\, höchst ungewöhnlich und immer experimentell sind.\nDiese Ausgabe fällt mit dem Start unserer neuen Website zusammen\, auf der Sie SSUE02\nIDENTITY für nur 18\,00 € bestellen können und unsere speziellen Bundle-Angebote für\nbegrenzte Zeit sehen können. Folgen Sie unseren sozialen Medien\, um mehr über\nLaunch-Events (Sommer 2021)\, den Beginn der Einreichungen für ISSUE03\, wo Sie SOFT EIS\nkaufen können und den Start unserer kommenden Radio-Plattform SOFT SERVE zu erfahren.\nWIR EXPANDIEREN! SOFT EIS Magazine ist die erste Publikation unseres Verlags\, SOFT EIS\nPresse\, der mit linken\, kreativen und experimentellen Publikationen arbeitet. \n
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SUMMARY:Van Gogh – The Immersive Experience
DESCRIPTION:Diese Ausstellung ist ein völlig neu konzipiertes Multimedia-Spektakel\, das auf noch nie zuvor gesehene Art und Weise die weltberühmten Kunstwerke des niederländischen Malers Vincent van Gogh (1853 – 1890) präsentiert: „Van Gogh – The Immersive Experience“. Die Gemälde des Künstlers werden\nmit Hilfe von aufwendigen Lichtinstallationen und Projektionen mehrfach vergrößert und an den Wänden der STATION-Berlin Hallen zum Leben erweckt. Meisterhafte Kunst trifft auf modernste Technik – eine Symbiose\, die Van Goghs Genialität in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen\nwird. Nach Paris\, Brüssel und Linz wird das interaktive Kunsterlebnis nun ab dem 9. April 2021 in der STATION-Berlin die Bundeshauptstadt mitreißen. \nWas zeigt „Van Gogh – The Immersive Experience“?\nVan Gogh – The Immersive Experience (c)COFO\nDie multimediale Lichtinstallation bringt die geballte Farbenpracht von Van Goghs Werken zur Geltung und macht Kunst für den Betrachter in einer immersiven Erfahrung greifbarer als je zuvor. In der einmaligen Inszenierung taucht der Besucher in die Werke Van Goghs ein und erlebt die virtuelle Illusion als Realität. Die Gemälde werden mit Hilfe von übergroßen Projektionen und Videoanimationen in Kombination mit gefühlvollen Melodien spürbar zum Leben erweckt. So bleibt dem Besucher kein Detail der berühmten Kunstwerke verborgen. Van Goghs Werke wie die weltberühmten „Sonnenblumen“\, „Das Nachtcafé“\, die „Sternennacht“\, „Die Kartoffelesser“ oder das „Schlafzimmer in Arles“ werden aus einer ganz neuen Perspektive erlebbar. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde\, er wird Teil der Szenerie\, versinkt in Licht und Ton\, die Kunstwerke interagieren mit ihm. Bei „Van Gogh – The Immersive Experience“ erfährt man Hochspannendes über die Hintergründe und Entstehungsgeschichten der mitunter berühmtesten Kunstwerke der Welt. Die Ausstellung zeigt nicht nur über 500 Arbeiten Van Goghs\, sie erklärt auch das Leben des 1853 geborenen Künstlers. So ist seine Zeit im Kloster und der Aufenthalt in Arles ebenso Bestandteil der virtuellen Entdeckungstour\, wie die geheimnisvollen Briefe\, die er an seinen Bruder schrieb. Eine 360-Grad-Multimedia-Zeitreise durch die Geschichte eines der größten Genies des vergangenen Jahrhunderts! \nKUNST TRIFFT MODERNSTE TECHNIK\nWas bedeutet der Begriff „Immersive“?\nDie Technologie für dieses einzigartige Kunsterlebnis wurde von Lichtexperten von Grund auf neu entwickelt. In einem „immersiven Erlebnis“ taucht der Betrachter in die multimediale Illusion aus Bild und Ton ein und empfindet diese als absolut real – ermöglicht durch ein innovatives 3D-Mapping–Projektionssystem. Diese neue Technologie erlaubt es\, Inhalte nicht nur auf glatten Flächen abzubilden\, sondern Grafiken\, Animationen\, Bilder und Videos auf dreidimensionale Objekte zu projizieren. Gebäude\, Berge\, Bäume\, Autos\, Straßen uvm. werden so zur Leinwand. Kombiniert mit einer perfekt abgestimmten Musik- und Geräuschkulisse wird so eine atemberaubende Atmosphäre erschaffen. \nVan Gogh – The Immersive Experience (c)Dominik Gruss\nLOCATION\nSTATION-Berlin\nDie historische und beliebte Veranstaltungslocation liegt mitten in der Stadt unweit vom Potsdamer Platz am Gleisdreieck und bietet eine Fläche von insgesamt ca. 23.000 m². In dem denkmalgeschützten ehemaligen Dresdner Bahnhof gibt es acht verschieden große Hallen sowie diverse Nebenräume\, die für Konferenzen und Kongresse\, Ausstellungen und Messen\, Galas und Events\, aber auch ideal für Schulungen und kleinere Veranstaltungen ausgestattet sind. Der ehemalige Paketumschlagplatz gilt als Aushängeschild der Location\, welche auf Grund der langen Form auch Bananenhalle genannt wird. Sie beeindruckt durch ihr Entrée – dem Viadukt\, ein architektonisches Highlight. \n„Wir freuen uns außerordentlich\, dass diese spannenden und für das Publikum hoch attraktiven Ausstellungen in unserer außergewöhnlichen Location stattfinden. Wir sind überzeugt\, dass ihre Corona-sichere Durchführung ein Meilenstein im Berliner Kulturleben auf dem Weg zurück in eine neue Normalität darstellen wird“ \nHauke Fischbeck\, der Geschäftsführer der STATION. \nVORVERKAUF\nUm die Besucherströme optimal lenken und damit die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können\, ist die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich\, die Verweildauer ist dabei zeitlich\nunbegrenzt. Die Tickets können ab Mittwoch\, 24. März 2021 ab 10 Uhr im exklusiven Presale unter www.van-gogh-experience.com erworben werden und sind ab Mittwoch\, 31. März 2021 auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. \nVan Gogh – The Immersive Experience\n9. April – 1. August 2021 \nSTATION-Berlin \nLasst euch vom Video zur Ausstellung inspirieren: Vincent Van Gogh – The Immersive Experience Berlin \n
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SUMMARY:MAPPING ALONG. Ränder des Widerstreits aufzeichnen. Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.
DESCRIPTION:Die Ausstellung Mapping along thematisiert das Kartieren als künstlerische Forschung zu urbanen Raumproduktionen und räumlichen Konflikte. Welche Bilder produzieren Mappings von städtischen Räumen\, welchen Beitrag leisten sie zur Erforschung räumlicher Konstellationen? Und: was ist\, kann und bedeutet Mapping überhaupt? In der Ausstellung\, einem Booklet und einem umfangreichen Begleitprogramm stellt metroZones eigene und internationale Praxen und Positionen zur Diskussion. \nZur Ausstellung:\nDas Kartieren als bild- und raumproduzierende Praxis steht im Mittelpunkt der Ausstellung Mapping along im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Basierend auf Erkundungen\, die metroZones – Zentrum für städtische Angelegenheiten in den vergangenen Jahren unternahm\, werden ausgewählte Mappings zusammengeführt und zusammen mit eingeladenen internationalen Positionen zur Diskussion gestellt. Dabei geht es stets um die Materialisierung räumlicher Konfliktlagen und des Widerstreits: etwa die Stadterfahrung und Raumnahmen von Geflüchteten\, die Aneignung des Urbanen durch Plattform-Ökonomien – hochaktuell durch den geplanten Amazon-Turm an der Warschauer Brücke – oder die Kultur städtischer Peripherien.\nIm Laufe der letzten Jahre hat metroZones in seiner forschenden und künstlerischen Praxis vermehrt mit aufzeichnenden Verfahren gearbeitet. Diese kartierenden Zugänge waren einerseits in je spezifische Erkundungs- und Verstehensprozesse eingebunden\, brachten andererseits eigenständige Raumbilder hervor\, die weiterbearbeitet wurden und sich in verschiedener Gestalt manifestierten\, als Ausstellung oder Tapete\, als Kleidung oder Video. Mapping wurde für metroZones zur Methode\, die als kollektives und häufig auch kollaboratives Verfahren zur (Selbst-) Verständigung der Vielen beitrug und zugleich eine spezifische Bildproduktion ermöglichte.\nEs geht um Kartieren\, nicht um Kartografie: Gemeint ist weniger das Produkt als der Prozess des Aufzeichnens in all seinen Widersprüchen\, etwa in Bezug auf Lesbarkeit\, Bildsprachen oder das Einschreiben von Zeit und Macht. Es geht um das Herstellen von Relationen\, um Übersetzung und Rekonstruktion\, Erinnerung und Diskurs\, um Kartierung als Wissensproduktion und ästhetische Praxis.\nIn Mapping along sind unterschiedlichste Mappingformate – auf Papier\, auf Tuch oder dem Bildschirm\, als Soundstationen oder Diskurstapeten\, aber in Skizzenhefte oder Architekturmodelle – zu einem vielschichtigen Parcours arrangiert. Dabei sind die metroZones-Projekte räumlich als Kapitel begehbar – Hellersdorf-Forschung\, Refugee Complex\, Stadt als Byte oder die Schule für städtisches Handeln – und werden mit ausgewählten Gastpositionen kombiniert\, so dass unterschiedliche Verfahren und Ästhetiken les- und diskutierbar werden.\nMit Arbeiten von metroZones\, Berlin vs. Amazon\, Larissa Fassler\, Christian Hanussek/Gerda Heck\, Im Dissens? (Dagmar Pelger/Stefan Endewardt/Joerg Franzbecker)\, Daniel Kötter\, Diana Lucas-Drogan\, Peter Spillmann/MigMap\, Pedro Ceñal Murga\, Katharina Pelosi\, Christoph Schäfer\, Denise Scott Brown/Jeremy Tenenbaum und Tytus Szabelski. \nBegleitprogramm zur Ausstellung:\nDie Ausstellung wird von einer Reihe von Talks (metroZones-Saloons)\, Filmvorführungen und Wochenend-Workschops (metrozones-Schule des städtischen Handelns) begleitet\, die Praxen\, Ästhetiken und Politik von Mappings aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und auch die Ränder des Kartierens erörtern. In den metrozones-Schulen kann das Produzieren und Lesen von Kartierungen zudem praktisch erprobt und diskutiert werden. Eine taz-Beilage gibt einen Überblick über Konzept und Programm\, in einem Booklet werden Exponate und Positionen detaiillierter erörtert und kontextualisiert.\nZusätzlich zu den in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen sind an den Workshops und Diskussionen weitere Forschende\, Kunstschaffende und Aktivist:innen beteiligt\, darunter Nishat Awan\, Bartek Goldmann\, Sergio Beltrán-García\, Rahima Gambo\, Guerilla Architects\, Agata Lisiak\, Simon Sheikh\, Monika Streule\, Ulf Treger\, u.a.m. \nZur Eröffnung am 16.04. um 19 Uhr wird es einen Online-Rundgang geben und am 17.04. von 16- 19 Uhr ein Künstler:innen Talk. Wir bitten um Anmeldung unter: mappingalong@metrozones.info \nAktuelle Informationen zu Austellung\, Begleitprogramm und Pressebilder: www.kunstraumkreuzberg.de oder www.metrozones.info \nKuratiert von metroZones \nProjektmitarbeit Kunstraum Kreuzberg: Dani Hasrouni\, Markus Hemann\, Kristoffer Holmelund\, Sofia Jamatte\, Linnéa Meiners\, Sofía Pfister\, Nadia Pilchowski\, Jorinde Splettstößer \nGefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa: Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien und Fonds für Ausstellungsvergütungen. \n
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SUMMARY:"Verschwimmen" in der Galerie Sievi
DESCRIPTION:Die Galerie Sievi präsentiert die Ausstellung „Verschwimmen“: Figuren\, deren Oberflächen matt\, rau\, auch gebrochen daher kommen\, deren Inneres aber warmherzig mit dem Alltag ringt\, Menschen\, geprägt durch ihre Erfahrungen\, in Auseinandersetzung\, emotional und doch bei sich\, sind es\, welche Gudrun Sailer interessieren. Im Plastischen zeigt sie Verbindungen und Abstand im Zwischenmenschlichen.\n\nErdig natürlich bis glanzvoll farbig\, im Kontrast zu schroffen Kanten oder scheinbar fließenden Linien\, werden stille Begegnungen beschrieben\, laden ein\, sich wieder zu finden. Das Fragmentarische in der Form steht als Gleichnis für die ständige Veränderung im Leben.\n\nDas letzte Mal 2019 in der Galerie vertreten\, zeigt sie nun die aktuelle Entwicklung ihrer Arbeiten. Eine Hinwendung zu mehr Farbe setzt sich fort. Die Beeinflussung der Form durch Farbe wird provokant genutzt. Einflüsse verschwimmen mit Gedankenspielen.\nVerschwimmen – Gudrun Sailer\, Ulrich Kellermann\n16. April – 03. Juni 2021\n\nnach telefonischer Anmeldung\n\nGalerie Sievi\n\n
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SUMMARY:Mapping Along. Kunstraum Kreuzberg Bethanien.
DESCRIPTION:Das Kartieren als bild- und raumproduzierende Praxis steht im Mittelpunkt von Mapping Along im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Basierend auf Erkundungen\, die metroZones in den vergangenen Jahren unternahm\, werden ausgewählte Mappings zusammengeführt und mit eingeladenen internation- alen Positionen zur Diskussion gestellt. Dabei geht es stets um die Materialisierung räumlicherKonfliktlagen und des Widerstreits: etwa die Stadterfahrung und Raumnahmen von Geflüchteten\, die Aneignung des Urbanen durch Plattform-Ökonomien – hochaktuell durch den geplanten Amazon-Turm an der Warschauer Brücke – oder die Kultur städtischer Peripherien. \nIm Laufe der letzten Jahre hat metroZones in seiner forschenden und künstlerischen Praxis vermehrt mit aufzeichnenden Verfahren gearbeitet. Diese kartierenden Zugänge waren einerseits in Erkundungs- und Verstehensprozesse eingebunden\, brachten andererseits eigenständige Raumbilder hervor\, die weiterbearbeitet wurden und sich in verschiedener Gestalt manifestierten: Als Ausstellung oder Tapete\, als Kleidung oder Video. Mapping wurde für metroZones zur Methode\, die als kollektives und häufig auch kollaboratives Verfahren zur (Selbst-) Verständigung der Vielen beitrug und zugleich eine spezifische Bildproduktion ermöglichte. \nEs geht um Kartieren\, nicht um Kartografie: Gemeint ist weniger das Produkt als der Prozess des Aufzeichnens in all seinen Widersprüchen\, etwa in Bezug auf Lesbarkeit\, Bildsprachen oder das Einschreiben von Zeit und Macht. Es geht um das Herstellen von Relationen\, um Übersetzung und Rekonstruktion\, Erinnerung und Diskurs\, um Kartierung als Wissensproduktion und ästhetische Praxis. \nIn Mapping Along sind unterschiedlichste Mappingformate – auf Papier\, auf Tuch oder dem Bildschirm\, als Soundstationen oder Diskurstapeten\, aber in Skizzenhefte oder Architekturmodelle – zu einem vielschichtigen Parcours arrangiert. Dabei sind die metroZones-Projekte räumlich als Kapitel begehbar – Hellersdorf-Forschung\, Refugee Complex\, Stadt als Byte oder die Schule für städtisches Handeln – und werden mit ausgewählten Gastpositionen kontextualisiert\, so dass unterschiedliche Verfahren undÄsthetiken les- und diskutierbar werden. \nMit Arbeiten von Berlin vs. Amazon\, Larissa Fassler\, Christian Hanussek/Gerda Heck\, Im Dissens? (Dagmar Pelger/Stefan Endewardt/Joerg Franzbecker)\, Daniel Kötter\, Diana Lucas-Drogan\, metroZones\, Peter Spillmann/MigMap\, Pedro Ceñal Murga\, Katharina Pelosi\, Christoph Schäfer\, Denise Scott Brown/Jeremy Tenenbaum und Tytus Szabelski.\nBegleitprogramm & Booklet \nDie Ausstellung wird von einer Reihe von Talks (metroZones-Saloons)\, Filmvorführungen und Wochenend-Workschops (metroZones-Schule des städtischen Handelns) begleitet\, die Praxen\, Ästhetiken und Politik von Mappings aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und auch die Ränder des Kartierens erörtern. In den metroZones-Schulen kann das Produzieren und Lesen vonKartierungen zudem praktisch erprobt und diskutiert werden. \nZusätzlich zu den in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen sind an den Workshops und Diskussionen weitere Forschende\, Kulturproduzent:innen und Aktivist:innen beteiligt\, darunter Nishat Awan\, Bartek Goldmann\, Sergio Beltrán-García\, Rahima Gambo\, Guerilla Architects\, Agata Lisiak\, Simon Sheikh\, Monika Streule\, Elizabeth Calderón-Lünig\, Ulf Treger\, u.a.m. \nEine taz-Beilage gibt einen Überblick über Konzept und Programm\, in einem Booklet werden Exponate und Positionen detaillierter erörtert und kontextualisiert (Download-Link: https://wolke.metrozones.info/index.php/s/9eEEpoDcqDY AqMq) \nZur Eröffnung am 16.04. um 19 Uhr gibt es einen Online-Rundgang und am 17.04. von 16-19 Uhr ein Künstler*innen-Gespräch.Zoom-LinkzudenVeranstaltungen: https://cutt.ly/icBhVyF \nAktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Begleitprogramm: \nwww.kunstraumkreuzberg.de\nwww.metrozones.info \noder unter der email: \nmappingalong@metrozones.info \nmetroZones – Zentrum für städtische Angelegenheiten gründete sich 2007 in Berlin als unabhängige Vereinigung für kritische Stadtforschung. An den Schnittstellen zwischen Kunst\, Wissenschaft und Politik kombiniert metroZones (Jochen Becker\, Christian Hanussek\, Anne Huffschmid\, Stephan Lanz\, Diana Lucas-Drogan\, Oliver Pohlisch\, Katja Reichard\, Erwin Riedmann\, Kathrin Wildner)transdisziplinäre und künstlerische Forschung und Wissensproduktion\, mit kulturellen und kuratorischen Praxen und politische Interventionen. \nMapping Along wurde kuratiert von Becker\, Hanussek\, Huffschmid\, Lucas-Drogan und Wildner. \n
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SUMMARY:SÜDSTELLIUM - eine künstlerische Intervention mit Kunst aus Brasilien
DESCRIPTION:Zum Gallery Weekend Berlin zeigen drei Künstler:innen Plakate am Kottbusser Tor in Kollaboration mit Kunst aus Brasilien. Mit SÜDSTELLIUM initiieren die Künstler:innen Ana Hupe\, Barbara Marcel und Matheus Rocha Pitta eine spannende Kooperation mit Brasilien und eröffnen den Berliner Stadtraum für eine außergewöhnliche künstlerische Intervention. Das Ausstellungsprojekt Südstellium umfasst künstlerische Interventionen an drei U-Bahntafeln\, die sich am U-Bahnhof U1 Kottbusser Tor befinden und zum Gallery Weekend Berlin startet. Die in Berlin lebenden Künstler:innen Ana Hupe\, Barbara Marcel und Matheus Rocha Pitta haben die Bahnsteigtafeln für 20 Tage angemietet\, um dort Botschaften aus dem uns nicht sichtbaren Himmel des globalen Südens zu überbringen. \nEin Stellium ist eine Ansammlung von Sternen oder Himmelskörpern\, der Begriff Südstellium ist eine Erfindung\, der sich Begriffen aus der Astronomie\, Astrologie und Geopolitik bedient. Als poetische Erfindung ist SÜDSTELLIUM ein eher zukunftsgewandter als ein deskriptiver Begriff: Wenn wir in den Himmel schauen\, projizieren wir unsere irdischen Belange auf ihn\, zum Beispiel durch die Zuschreibung von Figuren als Sternbilder. Diese Vermessung des Himmels spiegelt eine kulturelle Kartographie wider. Mit SÜDSTELLIUM wollen die Künstler*innen eine andere kulturelle Kartographie mit radikal anderen Figuren als die des Nordens darstellen. \nFossil Sky\, 2021\, Matheus Rocha Pitta\, Frederico Filippi\nDas Firmament der südlichen Welthalbkugel ist Thema und zugleich Metapher dieses Vorhabens: Von Berlin aus betrachtet\, sind die gerade stattfindenden dringenden Aufbrüche aus der Ferne nicht einfach erkennbar. Den Ausdruck „Der Fall des Himmels“ verwenden die Yanomami in Brasilien\, um soziale Situationen der Begrenzung oder des Endes\, aber auch des Neubeginns anzuzeigen. Die Krisen\, die bisher fragileren Volkswirtschaften vorbehalten waren\, fließen in die nördliche Hemisphäre. Um Ausschnitte aus dem Himmel in Brasilien zu enthüllen\, arbeiten Ana Hupe\, Barbara Marcel und Matheus Rocha Pitta mit Künstler*innen aus drei verschiedenen Regionen Brasiliens zusammen: Nordosten (Quilombo Conceição das Crioulas\, Pernambuco); Norden (Borari Community\, Alter do Chão\, Pará-Amazon) und Südosten (São Paulo). \nDie künstlerischen Kollabarationen\nEin Quilombo ist eine demokratische Struktur\, die von versklavten Menschen geschaffen wurde\, denen es gelang\, den Plantagen zu entkommen. Diese Territorien sind bis heute aktiv. Wie in anderen Quilombos basiert auch das interne System von Conceição das Crioulas\, das 1802 von sechs Frauen gegründet wurde\, auf Solidarität und gleichem Anteil am Land. Viele ihrer 4000 Bewohner sind Künstler*innen\, die mit lokalen Pflanzen\, Naturton und Stickereien arbeiten. Ana Hupe kooperiert seit 2017 mit Maria de Lourdes da Silva\, die im Quilombo Conceição das Crioulas lebt und arbeitet. Sie beschlossen\, an einem gestickten Stück des Himmels zu arbeiten\, das mit Sternbildern erfüllt ist\, die von den älteren Menschen der Gemeinschaft benannt wurden. Auf einer der drei U-Bahntafeln wird ein Stück dieses handgefertigten Firmaments im Dialog mit dem Berliner Himmel zu sehen sein\, an dem Maria de Lourdes da Silva zusammen mit Amanda Caroline Martins da Silva\, Allyson Martins da Silva und Jocicleide Valdeci da Silva mitgewirkt haben. \nWas wäre\, wenn man\, um den gefallenen Himmel von Alter do Chão im brasilianischen Amazonas zu sehen\, auf den Erdboden schauen müsste – auf Ton und Keramik\, die man an den Ufern des Tapajós-Flusses gefunden hat? Bei einem Besuch im Ethnographischen Museum Berlin im September 2019 hatte die als Künstlerin\, Juristin und indigene Aktivistin tätige Vândria Borari auf Einladung von Barbara Marcel zum ersten Mal Kontakt mit der in Berlin ausgestellten Sammlung präkolumbischer Kunst. Inmitten der großen Sammlung südamerikanischer Stücke des Museums stieß Vândria auf tapajonische Vasen\, Amulette und Keramikfragmente\, also auf die materielle Kultur ihrer Vorfahren. Die Collage\, die aus den Dialogen zwischen den beiden Künstlerinnen entstand\, vereint eine der Vasen aus der Berliner Sammlung\, Zeichnungen des deutsch-brasilianischen Ethnologen Curt Niemuendajú von einer der ältesten Höhlenmalereien im Amazonasgebiet\, die sich an der archäologischen Stätte von Monte Alegre\, Pará\, befindet\, und eine Fotografie von Barbara Marcel von Geiern\, die sich am Strand von Carauarí in Alter do Chão sonnen. Nach der tapajonischen Kosmologie sind Geier Tiere\, die in der Lage sind\, die immanente Welt mit dem transzendentalen Raum zu verbinden. In verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt werden sie als Totengräber betrachtet und sind auch heute noch wichtige Hüter des ökologischen Gleichgewichts in den Amazonas-Biomen sowie heilige Tiere für das indigene Borari. In der tapajonischen Keramikvase\, die 1932 vom ehemaligen Direktor des Berliner Museums\, dem Kunsthistoriker Erich Wiese\, erworben wurde\, sehen wir weibliche Figuren von Karyatidenfrauen\, die den Sockel der Vase stützen\, und Geier auf der Oberseite des Stücks. Die Zusammenarbeit von Vândria Borari und Barbara Marcel ist Teil eines Langzeitprojekts über tapajonische Keramik in europäischen Museen\, das unter dem Titel „Karyatiden“ als Film erscheinen soll. \nMatheus Rocha Pitta lud den in São Paulo lebenden Künstler Frederico Filippi ein\, der für Südstellium einen „fossilen Himmel“ schuf\, ein sehr kritisches Statement zum Extraktivismus: \n\n„In diesem Teil Südamerikas lässt das ständige Abbrennen der Wälder Rußwolken fliegen\, die den Untergrund mit dem Himmel verbinden. So enthalten die Schichten der verschiedenen Himmel auch Fossilien\, wie die Spuren von Sternen\, die wir sehen\, die schon tot sind.“ \n\nSÜDSTELLIUM – eine künstlerische Intervention mit Kunst aus Brasilien\n20.04.2021-20.05.2021 \nOrt: Kottbusser Tor (U) – Berlin \nMit Werken von:\nAna Hupe und Maria de Lourdes da Silva\, Amanda Caroline Martins da Silva\, Allyson Martins da Silva\, Jocicleide Valdeci da Silva aus dem “Quilombo Conceição das Crioulas”\nBarbara Marcel und Vândria Borari\nMatheus Rocha Pitta und Frederico Filippi\nInstagram: @sudstellium \n
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SUMMARY:muddy waters by Kang Contemporary
DESCRIPTION:Our understanding of the world is increasingly put to a hard test—experiences\, connections\, processes are obscured and single-minded solutions are no longer to be had in the mud of half-truths\, interests\, ideologies\, promises. It is precisely this opacity that is alluded to in the title of Claudia Chaseling’s exhibition. That insightful form and beauty can materialise from such disturbing opacities is no less than the riddle of art. \nClaudia Chaseling’s often expansive paintings act in the complex field of aesthetics as resistance and revolt\, transformation and distancing from experienced or mediated reality: banishment and release at the same time. These images are not theory based pamphlets. The thematic starting point chosen in each case and the research of the explosive facts—change as they are implemented\, come to life in the painting process\, draw ever wider circles that frame the theme\, open it up\, expand it\, sometimes even call it into question. Developed entirely from painting\, the pictures remain present at every moment\, subcutaneously as it were; the relationship to critical reflection leads into art\, into its imaginative space\, which brings something unprecedented to view and simultaneously into the world. These pictures are an encounter with the world and a demand to be in the world—to participate\, to see\, to make a picture for oneself—in a world flooded with images and yet strangely without them\, without imagination. With their whirling dynamics\, with the intertwining of lines and color planes\, these images create an irresolvable oscillation between visibility and foreboding\, between concise form and something that eludes form or formation. Words occur\, illuminate; they are at once drawing\, reference\, and enigma. These pictorial formations become a stage on which the contradictions\, the fundamental ambivalences of our conception of the world are played out and acted out. \nIn a certain way\, Claudia Chaseling’s pictorial spaces once again measure the path from utopia to dystopia and thus also query our wishes\, fears\, dreams\, and the totalitarian claim of utopia to a better future at the expense of nature. Dystopias move us to act now\, utopias to wait for better times. In a very idiosyncratic way\, hope and crisis\, topos and u-topos merge in this painting. Each painting thus also stages the possible turn to a cautious\, empathetic\, future-oriented action. \nIn her pictorial cosmos\, Claudia Chaseling always considers the porous boundary\, the complex tension between ethics and aesthetics\, their connection\, but also their polarities and differences. Through the freedom of her imagination\, through the unadorned and yet so beautiful representation of our reality\, images emerge that set up vibrations in the categorical divisions\, liquefy them—illuminating trouble spots in the self-understanding of modernity. Like the echo that alters\, fragments\, and selects\, our perception and the terms with which we described the formerly relatively stable world begin to totter here. It is as if material and energetic flows are permanently interacting in these images. This interplay opens up to the visionary task of seeing human beings as participants in networks of very different agents that include plants\, animals\, landscapes\, resources\, atmospheres\, and things. \nThis multi-layered painting also reflects the capacity of art to transform\, to refract the terrible into the aesthetic and thus to examine perception in each case and in all freedom for gain and loss of knowledge. \nPerhaps only in this way\, in and through art\, can we achieve a new wonder about the miracle of the earth. What can we do\, what must we know\, in order to meet our responsibility for inhabiting and managing the earth? \nText Dorothée Bauerle-Willert\nEnglish Edit Carolyn Prescott \n
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SUMMARY:MUDDY WATERS – Claudia Chaseling
DESCRIPTION:Unser Weltverständnis wird zunehmend auf eine harte Probe gestellt – Erfahrungen\, Zusammenhänge\, Prozesse verunklären sich und einsinnige Lösungen sind im Schlamm aus Halbwahrheiten\, Interessen\, Ideologien\, Versprechungen nicht mehr zu haben. Genau diese Undurchsichtig klingt bereits im Titel der Ausstellung von Claudia Chaseling an.  Dass aber aus solchen verstörenden Eintrübungen einsichtige Form und Schönheit herausgeschlagen werden kann\, ist das Rätsel der Kunst. \nClaudia Chaselings raumgreifende Malerei\nClaudia Chaselings oft raumgreifende Malerei agiert in dem komplexen Feld von Ästhetik als Widerstand und Auflehnung\, Verwandlung und Distanzsetzung zu der erlebten oder medial vermittelten Wirklichkeit: Bannung und Freisetzung zugleich. Diese Bilder sind keine theoretisch entworfenen Pamphlete. Der jeweils gewählte thematische Ausgangspunkt\, die Recherche der brisanten Fakten\, verändern sich in ihrer Umsetzung\, werden im Malprozess lebendig\, ziehen immer weitere Kreise\, die das Thema umrahmen\, öffnen\, ausweiten\, es mitunter sogar fragwürdig werden lassen. Ganz aus der Malerei entwickelt halten die Bilder doch in jedem Augenblick\, gleichsam subkutan\, die Beziehung zur kritischen Reflexion präsent\, führen hinein in die Kunst\, in ihren Imaginationsraum\, der noch etwas nie Dagewesenes zur Anschauung bringt und zugleich hin zu der Welt: Diese Bilder sind Begegnung mit der Welt und Forderung\, in der Welt zu sein\, teilzunehmen\, zu sehen\, sich selbst ein Bild zu machen – in einer bilderüberschwemmten und doch merkwürdig bildlosen/imaginationslosen Welt. Mit ihrer trudelnden Dynamik\, mit den Verschlingungen von Linien und Farbflächen\, erzeugen diese Bilder eine unauflösbare Oszillation zwischen Sichtbarkeit und Ahnung\, zwischen prägnanter Form und einem Etwas\, das sich der Form\, der Formung entzieht. Worte fallen scheinwerfend ein\, sind zugleich Zeichnung\, Verweis und Enigma. Diese Bildgebilde werden zu einer Bühne\, auf der sich die Widersprüche\, die grundsätzlichen Ambivalenzen unserer Weltverfasstheit erspielen und austragen. \nWeg von der Utopie zur Dystopie\nIn gewisser Weise vermessen Claudia Chaselings Bilder-Räume noch einmal den Weg von der Utopie zur Dystopie und befragen damit auch unsere Wünsche\, Ängste\, Träume und den totalitären Anspruch der Utopie einer besseren Zukunft auf Kosten der Natur. Dystopien bewegen uns jetzt zum Handeln\, Utopien zum Warten auf bessere Zeiten.  Auf sehr eigenwilliger Weise verschwistern sich in dieser Malerei Hoffnung und Krise\, Topos und U-Topos. Jedes Bildinszeniert so auch die mögliche Wendung zu  einem vorsichtigen\, einfühlsamen\, zukunftsgerichteten Tun. \nClaudia Chaseling bedenkt in ihrem bildnerischen Kosmos immer auch die poröse Grenze\, das komplexe Spannungsverhältnis von Ethik und Ästhetik\, ihre Verbindung\, aber auch ihre Polaritäten und Differenzen. Durch die Freiheit ihrer Vorstellungskraft\, durch die ungeschönte und doch so schöne Darstellung unserer Realität entstehen Bilder\, die kategoriale Trennungen in Schwingung versetzen\, verflüssigen\, Störstellen im Selbstverständnis der Moderne illuminieren. Wie das Echo\, das verändert\, fragmentiert\, selektiert\, geraten hier Wahrnehmung und die Begriffe\, mit denen wir die vormals relativ stabile Welt beschrieben haben\, ins Wanken:  es ist so\, als ob in diesen Bildern permanent materielle und energetische Flüsse miteinander in Wechselwirkung treten: Und dieses Ineinander öffnet sich zu der seherischen Aufgabe\, den Menschen als Teilnehmer an Netzwerken sehr unterschiedlicher Handlungsträger\, die Pflanzen\, Tiere\, Landschaften\, Ressourcen\, Atmosphären und Dinge umfassen\, einzusehen. \nIn vielfacher Brechung reflektiert diese vielschichtige Malerei aber auch die Gabe der Kunst\, das Schreckliche in Ästhetisches zu überführen und so die Wahrnehmung jeweils und in aller Freiheit auf Erkenntnisgewinn und Erkenntnisverlust zu überprüfen.  Vielleicht erreichen wir nur so\, in und durch die Kunst\, ein neues Staunen über das Wunder Erde: Was können wir tun\, was müssen wir wissen\, um der Verantwortlichkeit für die Bewohnung und Geschäftsführung der Erde gerecht zu werden? \nText Dr. Dorothée Bauerle-Willert \nMUDDY WATERS – Claudia Chaseling\n24 April – 25 Juni 2021 \nKang Contemporary \n
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SUMMARY:Der absolute Tanz – Georg Kolbe Museum
DESCRIPTION:Der absolute Tanz begibt sich auf die Spuren elf bemerkenswerter Bewegungskünstlerinnen\, deren Strahlkraft weit über ihren direkten Wirkungskontext im Berlin der 1920er-Jahre hinausgeht. Besonderes Augenmerk gilt dem einst so vitalen Dialog der Disziplinen Tanz und Skulptur\, den die Schau wiederbelebt\, indem sie die vielfältigen Errungenschaften ihrer Protagonistinnen mit aktuellen Werken der Künstlerin Ulla von Brandenburg in Beziehung setzt. \nMit expressiven Bewegungen\, extravaganten Erscheinungsbildern und expliziten Vorstellungen von der eigenen Rolle in einer sich rasant wandelnden Welt sprengten Tänzerinnen wie Claire Bauroff\, Celly de Rheidt\, Anita Berber und Vera Skoronel in 1920er-Jahren die gesellschaftlichen Konventionen und Klischees ihrer Zeit. Sich traditionellen Erwartungshaltungen vehement wiedersetzend zogen sie als Pionierinnen eines radikal neuen Selbstverständnisses Blicke auf sich\, machten mit exzentrischen Rollen in Avantgardestücken von sich Reden und experimentierten mit Ausdrucksmöglichkeiten zwischen Mimik\, Tanz\, Sprache und Laut. \nSchülerinnen der Tanzschule Skoronel in Berlin (Tanzgruppe Skoronel-Trümpy) © Staatliche Museen zu Berlin\nDas neu eingeführte Frauenwahlrecht der frühen Weimarer Demokratie führte allgemein zu mehr Souveränität unter den Frauen. Während immer mehr Weimarer Bürgerinnen von den Möglichkeiten Gebrauch machten\, die vorangegangenen Generationen verwehrt geblieben waren\, wurden jedoch gerade die Tänzerinnen dieser Ära zu Ikonen jenes modernen Körper- und Selbstbewusstseins\, das neben der Gesellschaft im Großen und Ganzen auch die bildende Kunst prägen sollte. \nTanzstudie Claire Bauroff\, 1925\, Galerie Johannes Faber\, Foto: Trude Fleischmann © Johannes Faber\nIm Berlin der 1920er-Jahre revolutionierte die fruchtbare Verbindung von Tanz und Skulptur das Verhältnis von Raum\, Zeit und Form. Mit der Ausstellung »Der absolute Tanz« spürt das Georg Kolbe Museum diesen weit ausstrahlenden Neuerungen nach\, die auch im Werk seines Stifters eine Schlüsselrolle einnehmen. Im Fokus der Schau\, die dem Dialog zwischen den Disziplinen nachspürt und ihn dabei gezielt wiederbelebt\, stehen zwölf herausragende Berliner Tänzerinnen der Weimarer Republik: Charlotte Bara\, Tatjana Barbakoff\, Claire Bauroff\, Anita Berber\, Olga Desmond\, Hertha Feist\, Valeska Gert\, Jo Mihaly\, Celly de Rheidt\, Oda Schottmüller\, Vera Skoronel und Berthe Trümpy. Sie alle bereicherten den modernen Tanz durch Aspekte des Skulpturalen und die Bildhauerei durch ihre körperliche Energie und Präsenz. \nEine Vielzahl an Zeitdokumenten\, Filmen\, Fotografien\, Skizzen und Skulpturen zeichnen die Lebenswege der Protagonistinnen nach und   schaffen neue Zugänge zu ihren einflussreichen\, raumplastischen Konzepten. Zugleich wird ihr Wirken mit zeitgenössischen Perspektiven und künstlerischen Positionen in Bezug gesetzt. So wird steht die Ausstellung im Dialog mit einer neuen Werkreihe Ulla von Brandenburgs\, welche speziell für das Georg Kolbe Museum entwickelt und in Kooperation mit der Veranstaltung „Le Voyage à Nantes“ produziert wurde. Im Zuge der Ausstellung wird auch das SCULPTURE Festival weitergeführt\, dessen  Auftaktveranstaltung bereits im September 2020 im Georg Kolbe Museum stattfand. \nAusstellung und Rahmenprogramm werden mit Unterstützung des Freundeskreises des Georg Kolbe Museums und der Spartenoffenen Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa realisiert. \nDer absolute Tanz – Tänzerinnen der Weimarer Republik\n25. April – 29. August 2021 \nGeorg Kolbe Museum \n
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SUMMARY:Marc Brandenburg: Hirnsturm II
DESCRIPTION:Der 1965 geborene Künstler durchstreift Städte wie Berlin\, London oder Barcelona als Flaneur\, fotografiert seine Eindrücke\, um sie dann „wie ein menschlicher Kopierer“ abzuzeichnen. Er findet in diesem fast meditativen Prozess Schönheit in sozialen Zuständen\, die in unserer Gesellschaft immer mehr zum Gegenstand von Hass werden: dem Sensiblen\, Gefährdeten\, Traumatisierten\, Prekären. Brandenburg interessieren hierbei die Momente\, in denen innere und äußere Zustände ineinander übergehen\, in denen der Mensch mit seiner Kostümierung\, seiner Kleidung oder seiner Behausung verschmilzt. Dabei sind ihm die formalen und konzeptionellen Aspekte der Zeichnung\, die grundsätzliche Auseinandersetzung mit Repräsentation bedeutsamer als die Motive selbst: „Die Leere hinter den Abbildern\, das durchscheinende Weiß ist wichtig.“ Hirnsturm II ist ein visueller Essay\, der Zeichnungen aus über 25 Jahren mit jüngeren Arbeiten wie der Videoinstallation Camouflage Pullover (2018) verbindet. Zusätzlich werden eigens für die Ausstellung im PalaisPopulaire zahlreiche neue Arbeiten entstehen. \n
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SUMMARY:Moonlight at Noon
DESCRIPTION:Die Grundlage für die Ausstellung „Moonlight at Noon“ mit Werken von Orion Shima und Martin Stommel wurde im Jahr 2019 geschaffen\, als wir über das Internet mit der albanischen Galeristin Lauresha Basha von der Gallery 70 aus Tirana in Kontakt kamen. Wir waren uns von Anfang an sympathisch und entdeckten darüber hinaus einige Gemeinsamkeiten in der Orientierung der Galeriearbeit\, woraus das Streben nach einem weiterreichenden Austausch entstand. Im Juni desselben Jahres dann übermittelten wir eine Einladung von Lauresha Basha an Martin Stommel für eine Einzelausstellung in der Gallery 70 in Tirana.\nFür diese Ausstellung reiste Martin Stommel im Oktober 2019 nach Tirana und war nicht nur von der Offenheit und Herzlichkeit der Galeristin sondern auch von den dortigen Menschen sofort begeistert. Neben anderen Künstlern wurde ihm auch Orion Shima vorgestellt\, seines Zeichens Professor an der Kunsthochschule der albanischen Haupstadt\, der sein unmittelbares Vertrauen unter anderem zeigte\, indem er Stommel kurzerhand eine Lesung vor seinen neugierigen Studenten halten ließ.\nÜber unsere grundlegende Begeisterung für das Werk Orion Shimas hinaus registrierten wir infolge die profunde Sympathie der Künstler füreinander und das gegenseitige Verständnis für ihre Arbeit. Es entwickelte sich daraus sehr natürlich die Idee für eine gemeinsame Ausstellung der beiden Künstler in unseren Räumen in Berlin.\nGemeinsamer Nenner der beiden Künstler ist das Genre der figurativen Malerei. Stil und Inhalt von Stommel und Shima verbinden bei allen Unterschieden die den Sujets zugrundeliegenden Archetypen\, bzw. die Suche danach.\nWir wollen mit der Ausstellung die Werke von Martin Stommel und Orion Shima aus zwar europäischen aber ausgesprochen unterschiedlichen kulturellen Sphären zum Austausch und Dialog bringen. Die formalen Unterschiede werden durch die Gegenüberstellung verdeutlicht\, gleichzeitig verkörpern die meisterlichen Werke der beiden Künstler ein unabhängiges\, kulturübergreifendes künstlerisches Medium\, das sehr grundsätzlich verbindet. \nText Matthias Bergemann \n
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SUMMARY:Moonlight at Noon
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Moonlight at Noon“ präsentiert Gemälde und Papierarbeiten des albanischen Künstlers Orion Shima und des in Bonn lebenden Künstlers Martin Stommel. Beide sind seit mehreren Jahrzehnten künstlerisch tätig und ihre Werke werden international ausgestellt. Gemeinsamer Nenner der beiden Künstler ist das Genre der figurativen Malerei. Stil und Inhalt von Stommel und Shima verbinden bei allen Unterschieden die den Sujets zugrundeliegenden Archetypen\, bzw. die Suche danach. \nDie formalen Unterschiede werden durch die Gegenüberstellung verdeutlicht\, gleichzeitig verkörpern die meisterlichen Werke der beiden Künstler ein unabhängiges\, kulturübergreifendes künstlerisches Medium\, das sehr grundsätzlich verbindet. \nOrion Shima\n„Reddish Girl“ Öl auf Leinwand 100 x 100 cm 2018 © ORION SHIMA\nOrion Shimas gegenwärtige Malerei ist das Ergebnis einer langen Entwicklung. Seit fast zwei Jahrzehnten scheint Shima einen inneren Vorgang zum Anliegen zu haben\, dessen malerische Gegenstände sich fortwährend bewegen und wieder zusammensetzen\, um eine inhaltliche Filterung höchster Klarheit zu erreichen. Dafür erkundete Shima in seiner Frühzeit als Künstler die Abstrakte Malerei und zeigte Interesse an der Technik des Haute Pâte. Diese Erfahrungen flossen in seine Malerei ein und bilden zusammen mit seiner akademischen Ausbildung während seiner Zeit an der Kunsthochschule die Voraussetzungen und inspirierende Grundlage seines Schaffens – eine figürliche Malerei\, die sich im Wesentlichen unabhängig von der objektiven Realität zeigt. So nutzt Shima figürliche Darstellungen als einen initialen Impetus oder Vorwand\, um persönliche Zeichen zu setzen\, durch die er eine individuell wahrgenommene Welt aufbaut\, deren Stimmung sich durch gemalte Szenen und Charaktere entschlüsselt. \nMartin Stommel\nMARTIN STOMMEL„Paragogé“Öl auf Leinwand280 x 330 cm2019\nDer Künstler Martin Stommel zeigt seine großformatige Ölmalerei auf Leinwänden aus den letzten Jahren. Dazu zählt auch der „Amazonenkampf“ von 2018 (220 x 240 cm)\, ein Bild voller Dynamik und Dramatik. Das Format und das Ringen der Beteiligten als Motiv erinnert an Peter Paul Rubens und sein 1618 entstandenes Gemälde „Der Raub der Töchter des Leukippos“\, das mit ähnlichen Maßen (224 x 210 cm) eines der Hauptwerke der Alten Pinakothek in München ist. Kastor und Pollux (griechisch Polydeukes)\, Söhne der Leda und des Zeus\, der sie als Schwan verführt hatte\, Brüder der schönen Helena\, rauben in der Darstellung von Rubens Hilaeira und Phoibe\, Töchter des Königs Leukippos von Argos. Dies geschah kurz vor der Hochzeit der beiden\nMädchen\, was möglicherweise noch heute in den Hochzeitsriten als Entführung der Braut eine Rolle spielen könnte und der alten Sage eine bleibende Aktualität verschafft. Die zwei nackten üppigen Blondinen wirken nur bedingt widerspenstig. Eine Amorette links hinter dem Pferdehals beobachtete den Ausgang interessiert. Was an dem Rubensgemälde\, Inbegriff barocker Malerei\, spannend ist\, ist die Art\, wie Rubens vier in Bewegung befindliche Personen und zwei Pferde formatfüllend auf einer annähernd quadratischen Fläche unterbringt und doch eine gewisse Natürlichkeit der Bewegungsabläufe erreicht. \n\nMoonlight at Noon\n28.4.2021 – 03.7.2021 \njaninebeangallery \nBeitragsbild: MARTIN STOMMEL „Adonis“\, Öl auf Leinwand\, 150 x 150 cm\, 2020 \n
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DESCRIPTION:Die Grundlage für die Ausstellung „Moonlight at Noon“ mit Werken von Orion Shima und Martin Stommel wurde im Jahr 2019 geschaffen\, als wir über das Internet mit der albanischen Galeristin Lauresha Basha von der Gallery 70 aus Tirana in Kontakt kamen. Wir waren uns von Anfang an sympathisch und entdeckten darüber hinaus einige Gemeinsamkeiten in der Orientierung der Galeriearbeit\, woraus das Streben nach einem weiterreichenden Austausch entstand. Im Juni desselben Jahres dann übermittelten wir eine Einladung von Lauresha Basha an Martin Stommel für eine Einzelausstellung in der Gallery 70 in Tirana.\nFür diese Ausstellung reiste Martin Stommel im Oktober 2019 nach Tirana und war nicht nur von der Offenheit und Herzlichkeit der Galeristin sondern auch von den dortigen Menschen sofort begeistert. Neben anderen Künstlern wurde ihm auch Orion Shima vorgestellt\, seines Zeichens Professor an der Kunsthochschule der albanischen Haupstadt\, der sein unmittelbares Vertrauen unter anderem zeigte\, indem er Stommel kurzerhand eine Lesung vor seinen neugierigen Studenten halten ließ.\nÜber unsere grundlegende Begeisterung für das Werk Orion Shimas hinaus registrierten wir infolge die profunde Sympathie der Künstler füreinander und das gegenseitige Verständnis für ihre Arbeit. Es entwickelte sich daraus sehr natürlich die Idee für eine gemeinsame Ausstellung der beiden Künstler in unseren Räumen in Berlin.\nGemeinsamer Nenner der beiden Künstler ist das Genre der figurativen Malerei. Stil und Inhalt von Stommel und Shima verbinden bei allen Unterschieden die den Sujets zugrundeliegenden Archetypen\, bzw. die Suche danach.\nWir wollen mit der Ausstellung die Werke von Martin Stommel und Orion Shima aus zwar europäischen aber ausgesprochen unterschiedlichen kulturellen Sphären zum Austausch und Dialog bringen. Die formalen Unterschiede werden durch die Gegenüberstellung verdeutlicht\, gleichzeitig verkörpern die meisterlichen Werke der beiden Künstler ein unabhängiges\, kulturübergreifendes künstlerisches Medium\, das sehr grundsätzlich verbindet. \nText Matthias Bergemann \n
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SUMMARY:Rebecca Horn: Bee's Planetary Map
DESCRIPTION:Neben aktuellen Arbeiten werden zwei der bekanntesten kinetischen Installationen der Künstlerin aus den Neunzigerjahren zu sehen sein\, „Bee’s Planetary Map“ (1998) und „Der Turm der Namenlosen“ (1994). Als erste Ausstellung überhaupt eröffnete Thomas Schulte die Galerie im April 1991 mit Rebecca Horns unvergesslicher Installation „Chor der Heuschrecken“ in der Mommsenstraße in Berlin-Charlottenburg. 30 Jahre und viele gemeinsame Projekte später setzt die Galerie die aktive Zusammenarbeit mit einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen fort. \nBeitragsbild: Installationsansicht in der Galerie Thomas Schulte. Foto @ Stefan Haehnel\n \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Claire de Santa Coloma - INNER
DESCRIPTION:Im Rahmen des Gallery Weekend 2021 eröffnet die Galerie Friese die erste Einzelausstellung der argentinischen Künstlerin Claire de Santa Coloma (*1983). Ihre Ausstellung „Inner“ konzipierte sie im Laufe des letzten Jahres an ihrem neuen Wohn- und Arbeitsort Sydney\, der ihr langjähriges Atelier in Lissabon ersetzte. Die vorwiegend mit Holz arbeitende Bildhauerin schuf hier einen neuen Werkkomplex von Skulpturen und Arbeiten auf Papier für die Ausstellung\, die von seit 2014 entstandenen Werken begleitet werden. \nSanta Colomas Objekte wirken zugleich naturgegeben und abstrakt. Sensibel beschwört die Künstlerin ikonische Formen herauf\, aus der Klassischen Moderne bekannt und im Mid Century Design heimisch geworden\, und schafft so eine unbewusste Vertrautheit im Umgang mit ihrem Werk. Sinnlich und zur Berührung verleitend\, fordern ihre zu raumbezogenen Installationen inszenierten Skulpturen zum genussvollen Herumstreifen und zur unmittelbaren Interaktion auf – ein Herantasten an eine physisch erfahrbare Realität\, das ihren introspektiven Entstehungskontext erlebbar macht: Das Sehen und Gestalten der Künstlerin wird zu der Naturgeschichte des vorgefundenen Holzes hinzugefügt\, wird Teil des Kunstwerks. \nDie Galerie ist für Besucher*innen entsprechend den Vorgaben des Berliner Senats geöffnet. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter mail@galeriefriese.de oder 030 88711371. \nClaire de Santa Coloma – INNER\n28.04.2021 – 27.06.2021 \nGalerie Friese \n  \n
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LOCATION:Galerie Friese\, Meierottostraße 1\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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