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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Berlin Global Ausstellung im Humboldt Forum
DESCRIPTION:Am 17. Dezember eröffnet das Humboldt Forum. Im ersten Obergeschoss des Humboldt Forums wird dann ab 16. Januar 2021 die Ausstellung Berlin Global als Teil einer vielfältig vernetzten Welt zeigen. Der Webauftritt ist jetzt schon vielversprechend und vielfältig – wie unsere Stadt! Die Ausstellung auf 4.000 Quadratmetern wird erzählen\, wie die Stadt\, ihre Menschen und von ihr ausgehende Geschehnisse die Welt verändert haben\, und wie zugleich globale Ereignisse auf Berlin wirken\, früher und heute. \nBerlin ist seit Jahrhunderten im Austausch mit der Welt. Ausgehend von aktuellen Fragen\, Entwicklungen und Problemlagen greift die Berlin Ausstellungausgewählte Themen auf und zeigt die Stadt als Teil einer historisch und gegenwärtig vielfältig vernetzten\nWelt. Folglich wird hier Stadtgeschichte nicht chronologisch erzählt: BERLIN GLOBAL nimmt in Themenräumen die Aspekte Revolution\, Freiraum\, Grenzen\, Vergnügen\, Krieg\, Mode und Verflechtung in den Fokus. Aspekte\, die sich auch in anderen Metropolen finden lassen\, doch in dieser Kombination typisch für die Stadt Berlin sind. Einige Querschnittsthemen wie Kolonialismus oder Nationalsozialismus werden in mehreren Räumen der Ausstellung aufgegriffen. Die „Geschichte des Ortes“\, die in mehreren Ausstellungsbereichen des Humboldt Forums thematisiert wird\, spielt auch in verschiedenen Kontexten in der Berlin Ausstellung eine wichtige Rolle. \nErste Inhalte zeigen Charakter der Berlin-Ausstellung:\nSchon vor der Eröffnung wurden drei ausgewählte Inhalte der Berlin Ausstellung begleitend zum Aufbau vorab der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie bieten einen Vorgeschmack auf die thematische Vielfalt und innovative Form der Präsentation und wecken Neugier auf das\, was bald im Humboldt Forum zu sehen sein wird.\nDas 360-Grad-Kunstwerk „Weltdenken“\, ein großformatiges Wandbild von 375 Quadratmetern\, nimmt den Eröffnungsraum der Berlin Ausstellung ein. Thema des Wandbildes\, das das New Yorker Urban-Artist-Duo How and Nosm erstellt hat\, ist das Leitmotiv der Ausstellung: Berlin und seine Verbindungen mit der Welt. Die Künstler beschäftigen sich dazu auf vier Wänden mit verschiedenen Weltbildern mit historischen Bezügen und der Vision einer vernetzten Welt. \nZwischen den Themenräumen „Freiraum“ und „Grenzen“ steht die Tresortür. Sie sicherte einst die Bankfächer im Untergeschoss des Wertheim-Kaufhauses und markierte nach der Wende den Eingang zum legendären Technoclub „Tresor“. Dieses Exponat erzählt sehr unterschiedliche Geschichten über Berlin: Die Tür steht für jüdisches Leben und die Verfolgung und Vernichtung von jüdischen Mitbürger*innen während des Nationalsozialismus\, aber auch für die Freiräume und Grenzen der Clubkultur heute. \nBerlin Global Werk ‚Weltdenken‘ Raumansicht How and Nosm © Kulturprojekte Berlin Foto Alexander Schippel\nIm Internet:\nhttps://www.humboldtforum.org/de/programm/ausstellungen/berlin-ausstellung\nhttps://berlin-global-ausstellung.de \nÖffnungszeiten\n16.01.–26.03.2021: Donnerstag – Sonntag\n27.03.–31.08.2021: Mittwoch – Montag \nBeitragsbild: Die Tür des ehemaligen Tresor Clubs (Privatbesitz: Dimitri Hegemann) © Kulturprojekte Berlin und Stiftung Stadtmuseum Berlin\, Foto: David von Becker \n
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SUMMARY:Das Sony Center am Potsdamer Platz wird erneut zur digitalen Galerie
DESCRIPTION:Kunst und das Sony Center gehören schon seit der Eröffnung vor 20 Jahren zusammen. Seit nun mehr 16 Jahren stellen regelmäßig Künstlerinnen und Künstler ihre digitalen Werke auf dem Screen im Forum des Sony Centers aus. 2021 erwarten die Besucherinnen und Besucher Videobeiträge der international renommierten Kunstschaffenden Mario Klingemann\, Giulia Bowinkel\, Friedemann Banz und Eduardo Kac. \nWie auch schon in den vergangenen Jahren wurde das Sony Center bei der Auswahl der Kunstwerke von Wolf Lieser unterstützt\, er ist der Gründer von DAM Projects und ausgewiesener Experte für digitale Kunst. \nBei der Auswahl der Videoinstallationen ging es Wolf Lieser vor allem darum\, sehr unterschiedliche Techniken und künstlerische Positionen vorzustellen. Betrachterinnen und Betrachter der Werke erhalten so einen Einblick in die Bandbreite und Diversität in der Digitalen Kunst. \nDie erneute Kooperation mit DAM Projects erweitert das Kulturforum und ergänzt die schon bestehenden Kunstangebote um Digitale Kunst. Als Teil des Kulturkiezes am Potsdamer Platz und der Berliner Kunst- und Kulturszene will das Sony Center gerade in der aktuellen Situation ein Zeichen für die Kunst setzen. \nNoch bis August läuft die diesjährige Auswahl täglich jeweils um 14:05\, 15:05\, 16:05\, 17:05\, 18:05 und 19:05 Uhr auf dem LED-Screen im offen zugänglichen Forum des Sony Centers – kostenfrei und unter Einhaltung der aktuell geltenden Abstandsregelungen. \nDas Berliner Künstlerduo Giulia Bowinkel und Friedemann Banz zeigt in seinem Werk DAEMON-PHYSIX aus dem Jahr 2014 Szenarien des Nebeneinanders von Natur\, Textur\, Körper und Raum\, Masse\, Form und Substanz. Banz & Bowinkel kommen ursprünglich von der Malerei. Mit Hilfe von Computer und 3D-Programmen simulieren sie Formen und Avatare\, die immer wieder entstehen und wieder zerfließen. Das Ziel der Arbeiten ist dabei den virtuellen und realen Raum zusammenzubringen. \nAn Berlin schätzen die beiden ursprünglich aus Mainz und Düsseldorf stammenden Künstler die große und internationale Szene und den dadurch entstehenden Austausch zwischen den Kunstschaffenden. \nEbenfalls zu sehen ist COPY-POSED (2018) von Mario Klingemann. Klingemann gilt als Pionier im Umgang mit “Machine Learning” in der Kunst und nutzt neuronale Netze\, Codes und Algorithmen für seine Werke. Für COPY-POSED wurden mithilfe eines Deep-Learning-Modells Standbilder von zehntausenden menschlichen Posen extrahiert und zu einer neuen Choreografie zusammengefügt. \nIn der Vergangenheit stellte er u.a. im Museum of Modern Art (New York)\, im Centre Pompidou (Paris)\, und in der British Library in London aus. Klingemann lebt und arbeitet in München. \nMario Klingemann\, COPY-POSED © Sony Center\nUnter den Künstlern ist in diesem Jahr auch der in Chicago lebende Eduardo Kac. Sein Werk Inner Telescope (2017) nimmt den Betrachter aus dem Sony Center heraus mit ins Innere der Internationalen Raumstation ISS. Der französische Astronaut Thomas Pesquet hat das Kunstwerk nach den Anweisungen von Eduardo Kac im Weltall durchgeführt. Die Papierskulptur wurde aus bereits in der Raumstation vorhandenen Materialien hergestellt und trägt den Namen MOI. Mit Inner Telescope konnte sich Eduardo Kac einen lang ersehnten Traum erfüllen und ein Werk direkt im Weltraum realisieren. \nEduardo Kac\, Inner Telescope © Sony Center\nSony Center am Potsdamer Platz\nIm Oktober 2017 erwarb die Oxford Properties Group zusammen mit Madison International Realty das Sony Center am Potsdamer Platz. Das im Jahr 2000 nach Entwürfen des renommierten Architekten Helmut Jahn erbaute Sony Center ist ein 113.000 m² großer\, gemischt genutzter Gebäudekomplex am Potsdamer Platz im Herzen von Berlin. Das Sony Center erstreckt sich auf fast sechs Hektar und umfasst acht Gebäude\, darunter den Bahntower\, 85.000 m² erstklassige Bürofläche\, 20.000 m² für Einzelhandel und Freizeit sowie 67 Wohneinheiten. Die moderne Architekturikone ist heute ein Wahrzeichen Berlins und zieht jährlich rund 7\,1 Millionen Besucher an. Hauptmieter des Sony Centers sind unter anderen die Deutsche Bahn\, Sanofi\, Facebook und WeWork. \nDAM\nDas Digital Art Museum DAM\, ein Archiv für Digitale Kunst\, ging bereits im Jahre 2000 online und präsentiert anhand von wichtigen Vertretern dieser Kunstrichtung die Entwicklung seit den 1960er Jahren. Ein virtueller Raum\, um Kunst zu erleben war zu dieser Zeit innovativ\, neu und einzigartig. 2003 erweiterte dann die DAM Projects mit einer Galerie in Berlin die Aktivitäten IRL. Von 2005 bis 2012 wurde der DAM DIGITAL ART WARD DDAA\, ein Preis für das Lebenswerk eines Pioniers oder einer Pionierin vergeben. Ab 2022 wird der DDAA wieder belebt. \nWeitere Informationen über die 2021 im Sony Center ausstellenden Künstlerinnen und Künstler findet ihr unter sonycenter.de oder unter damprojects.org. \nBeitragsbild: Banz&Bowinkel\, DAEMON-PHYSIX \nDigitale Kunst im Sony Center\nSony Center \n
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SUMMARY:Ausstellung "die frühen jahre" im Museum der Dinge
DESCRIPTION:Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ist ab 21. Mai 2021 wieder geöffnet und präsentiert die zwei Sonderausstellungen: „die frühen jahre“ sowie „Die Braun Idee“. Die Ausstellung „die frühen jahre. mart stam\, das institut und die sammlung industrielle gestaltung“ widmet sich der Aufbruchsphase der industriellen Gestaltungskultur in der DDR und insbesondere dem dortigen Engagement des niederländischen Architekten Mart Stam für eine konsequente Modernisierung der Produktwelt. \nDas von Stam 1950 an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee gegründete Institut für industrielle Gestaltung prägte das ostdeutsche Design nachhaltig. Alltagsgegenstände sollten sowohl funktionsgerecht gestaltet\, industriell herstellbar sowie von hoher Qualität sein. Die Ansätze Mart Stams und seines Kreises bestechen dabei durch eine an der funktionalistischen Tradition orientierte Klarheit. \nBaukasten: Industrieanlage\, Entwurf: Ernst Rudolf Vogenauer\, 1949\, Hochschule für angewandte Kunst\, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland\, Sammlung industrielle Gestaltung\, Foto: Johannes Kramer. Museum der Dinge\nDas kurzzeitige\, jedoch nachhaltige Wirken Mart Stams an der Berliner Hochschule stand unter ungünstigen Vorzeichen. Seitens der SED-gelenkten Kulturpolitik der DDR sah sich Stam – als Verfechter der modernen Form in der Bauhaus-Tradition – schon bald mit dem Vorwurf des „Formalismus“ konfrontiert. Mitte 1952 wurde er seines Postens als Institutsleiter enthoben und verließ kurze Zeit später die DDR. \nBlick in die Ausstellung „die frühen jahre. mart stam\, das institut und die sammlung industrielle gestaltung“\nDie Einrichtung wurde im selben Jahr unbenannt in Institut für angewandte Kunst und darauf ausgerichtet\, den verordneten Prinzipien der so genannten „nationalen Tradition“ zu folgen und vorrangig kunsthandwerkliche Arbeiten mit Dekorschmuck zu propagieren und zu fördern. Die von Stam und seinen Kolleg*innen angestoßene Entwicklung moderner serieller Industrieerzeugnisse war aber nicht rückgängig zu machen\, Ende der 1950er Jahre rückte die industrielle Gestaltung wieder ins Zentrum des kulturpolitischen Interesses. \nErstmals in diesem Umfang und thematischen Kontext zeigt die Ausstellung kaum bekannte Entwurfszeichnungen\, Modelle und Produkte aus jener Aufbruchsphase des ostdeutschen Designs: Entwürfe für verschiedene Produkte aus Steingut\, Porzellan und Glas\, Leuchten\, Spielmittel und andere Haushaltsgegenstände\, darunter Originalskizzen von Mart Stam und dessen Mitarbeiter*innen am Institut wie Marianne Brandt und Max Gebhard. Das Umfeld\, der zeitliche Kontext und die Verflechtungen des Instituts für industrielle Gestaltung mit der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee werden sichtbar gemacht mit Objekten von Architekt*innen und Gestalter*innen wie Selman Selmanagić\, Rudolf Vogenauer\, Margarete Jahny sowie mit Dokumenten zum Bau der Stalinallee. \nAusstellung „die frühen jahre“ im Museum der Dinge\n25. März 2021 – 30. August 2021 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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SUMMARY:Ways of Seeing Abstraction - Works from the Deutsche Bank Collection
DESCRIPTION:Aspekte der abstrakten Kunst der Gegenwart\, verbunden mit historischen Reminiszenzen\, stehen im Mittelpunkt der dritten Schau aus der Sammlung der Deutschen Bank im PalaisPopulaire. Die Auswahl umfasst ca 180 Werke von 1959 bis 2021. Entsprechend der Sammlung insgesamt ist die Zusammenstellung mit 51 Künstler*innen aus vierzehn Ländern global ausgerichtet. \nGezeigt werden nicht nur – wie in den beiden Ausstellungen zuvor – Zeichnungen und Fotografien\, sondern erstmals auch signifikante Gemälde und Druckgrafiken. Letzteres Medium einzubeziehen\, bietet sich hier besonders an\, da gerade der Siebdruck mit seinen industriellen\, anonymen Farbflächen die ideale Technik für die Umsetzung konstruktiver oder konkrete Bildideen darstellt. Nahelegend bei diesem Thema ist auch das Arbeiten in Serien mit geometrischen Variationen\, wechselnden Perspektiven oder Farbgebungen. \nDer Titel Ways of Seeing Abstraction leitet sich ab von John Bergers populärer BBC-Fernsehserie und Publikation Ways of Seeing aus den 1970er-Jahren und verweist in Bezug auf die Ausstellung auf die vielfältigen „Wege“ der Künstler*innen\, ungegenständliche Bildwelten zu schaffen und auf die gleichermaßen vielfältigen Möglichkeiten der Betrachter*innen\, diese individuell wahrzunehmen und zu interpretieren. In diesem Sinne basiert die Auswahl der vorgestellten Künstler*innen und ihrer Werke auf der ganz persönlichen Sicht des Kurators Friedhelm Hütte\, der die Sammlung Deutsche Bank seit vielen Jahren verantwortet und damit auch deren Aufnahme der abstrakten Strömungen der Gegenwartskunst maßgeblich geprägt hat. \nDie Besucher*innen können Neues in Bezug auf vertretene Namen entdecken und Bekanntes in ungewohnten Zusammenhängen erleben. Die Präsentationen in den beiden offenen Galerien führen zu raumgreifenden Kompositionen\, in der jedes Werk zwar seinen eigenen Stellenwert hat\, aber idealerweise im Zusammenspiel mit der Architektur und im Dialog mit den benachbarten Werken über Stil- und Zeitgrenzen hinweg weitere Ebenen der Wahrnehmung ermöglicht. \nWie die Sammlung Deutsche Bank ist auch Ways of Seeing Abstraction global konzipiert mit einer Auswahl von eher unbekannten oder selten gezeigten Werken international bekannter Künstler wie Gerhard Richter oder Tadaaki Kuwayama und einer Reihe von Neu- und Wiederentdeckungen wie zum Beispiel Positionen von Rana Begum\, Jennie C. Jones\, Kapwani Kiwanga oder Wilhelm Müller. \nDie Ausstellung verzichtet bewusst auf Kategorisierungen wie Konstruktivismus\, Abstrakter Expressionismus\, Informel\, Hard Edge\, Konkrete Kunst oder Neo Geo. Sie zeigt\, dass insbesondere jüngere Künstlergenerationen Elemente dieser heute historischen Stilrichtungen nicht nur als ihr Formenreservoir nutzen\, sondern sie auch neu interpretieren und mit aktuellen\, auch politischen Inhalten verbinden. \n
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SUMMARY:SOFT EIS Magazine ISSUE02 IDENTITY Veröffentlichung
DESCRIPTION:‘’Seien Sie bereit\, Ihre Haut abzuschälen\, die Welt um Sie herum komplett zu entwirren und sie\ngemeinsam wieder aufzubauen. Während der Kulturkrieg tobt\, gibt es keinen passenderen\nZeitpunkt\, um zu hören\, was Menschen über Identität zu sagen haben. Wir hoffen\, dass diese\nAusgabe von SOFT EIS etwas zu der Konversation um das Du\, das Ich\, uns\, sie\, alle“ beitragen\nkann.’’\nNach der sensationellen Veröffentlichung von ISSUE01 SEX\, ist SOFT EIS zurück\, um\nISSUE02 in diesem Frühjahr 2021 herauszubringen. Redakteure\, Designer und Mitwirkende\nhaben sich zusammengetan\, um IDENTITY zu hinterfragen. In dieser 300-seitigen\nInhaltsexplosion (mit 50 Mitwirkenden aus der ganzen Welt und über 30 Originalprojekten)\nfinden Sie alle Formen des künstlerischen Ausdrucks: von Mennoniten in Mexiko bis zu\nMusikern in Johannesburg\, von der Kollektivität der Mikroorganismen bis zu den Protesten in\nHongkong\, von der japanischen Vorstadt bis zur armenischen Metropole\, von Elfenschlampen\nbis zu Skatern\, vom Turm von Babel bis zum Stadtpalast von Jaipur – all das finden Sie in SOFT\nEIS ISSUE02 IDENTITY.\nSOFT EIS ist ein unabhängiges\, in Berlin ansässiges\, von Frauen geführtes Kunst- und\nKulturmagazin\, das einmal im Jahr in gedruckter Form erscheint. Jede Ausgabe wählt ein\nThema\, das es zu dekonstruieren gilt\, und begrüßt Einreichungen in allen Formen und Größen\,\ndie dazu ermutigen\, die Dualität von Ideen und alle Gespräche\, die dazwischen stattfinden\, zu\nerforschen. SOFT EIS ist kein normales Magazin\, bei dem der Inhalt auf leeren Seiten steht. Wir\nfordern die Designer auf\, jeden Zentimeter Platz zu nutzen\, um etwas Verrücktes\, Schräges und\nWunderbares zu schaffen. Wir stellen den Status Quo der Publikation in Frage und wählen\nProjekte aus\, die zutiefst persönlich\, höchst ungewöhnlich und immer experimentell sind.\nDiese Ausgabe fällt mit dem Start unserer neuen Website zusammen\, auf der Sie SSUE02\nIDENTITY für nur 18\,00 € bestellen können und unsere speziellen Bundle-Angebote für\nbegrenzte Zeit sehen können. Folgen Sie unseren sozialen Medien\, um mehr über\nLaunch-Events (Sommer 2021)\, den Beginn der Einreichungen für ISSUE03\, wo Sie SOFT EIS\nkaufen können und den Start unserer kommenden Radio-Plattform SOFT SERVE zu erfahren.\nWIR EXPANDIEREN! SOFT EIS Magazine ist die erste Publikation unseres Verlags\, SOFT EIS\nPresse\, der mit linken\, kreativen und experimentellen Publikationen arbeitet. \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Van Gogh – The Immersive Experience
DESCRIPTION:Diese Ausstellung ist ein völlig neu konzipiertes Multimedia-Spektakel\, das auf noch nie zuvor gesehene Art und Weise die weltberühmten Kunstwerke des niederländischen Malers Vincent van Gogh (1853 – 1890) präsentiert: „Van Gogh – The Immersive Experience“. Die Gemälde des Künstlers werden\nmit Hilfe von aufwendigen Lichtinstallationen und Projektionen mehrfach vergrößert und an den Wänden der STATION-Berlin Hallen zum Leben erweckt. Meisterhafte Kunst trifft auf modernste Technik – eine Symbiose\, die Van Goghs Genialität in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen\nwird. Nach Paris\, Brüssel und Linz wird das interaktive Kunsterlebnis nun ab dem 9. April 2021 in der STATION-Berlin die Bundeshauptstadt mitreißen. \nWas zeigt „Van Gogh – The Immersive Experience“?\nVan Gogh – The Immersive Experience (c)COFO\nDie multimediale Lichtinstallation bringt die geballte Farbenpracht von Van Goghs Werken zur Geltung und macht Kunst für den Betrachter in einer immersiven Erfahrung greifbarer als je zuvor. In der einmaligen Inszenierung taucht der Besucher in die Werke Van Goghs ein und erlebt die virtuelle Illusion als Realität. Die Gemälde werden mit Hilfe von übergroßen Projektionen und Videoanimationen in Kombination mit gefühlvollen Melodien spürbar zum Leben erweckt. So bleibt dem Besucher kein Detail der berühmten Kunstwerke verborgen. Van Goghs Werke wie die weltberühmten „Sonnenblumen“\, „Das Nachtcafé“\, die „Sternennacht“\, „Die Kartoffelesser“ oder das „Schlafzimmer in Arles“ werden aus einer ganz neuen Perspektive erlebbar. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde\, er wird Teil der Szenerie\, versinkt in Licht und Ton\, die Kunstwerke interagieren mit ihm. Bei „Van Gogh – The Immersive Experience“ erfährt man Hochspannendes über die Hintergründe und Entstehungsgeschichten der mitunter berühmtesten Kunstwerke der Welt. Die Ausstellung zeigt nicht nur über 500 Arbeiten Van Goghs\, sie erklärt auch das Leben des 1853 geborenen Künstlers. So ist seine Zeit im Kloster und der Aufenthalt in Arles ebenso Bestandteil der virtuellen Entdeckungstour\, wie die geheimnisvollen Briefe\, die er an seinen Bruder schrieb. Eine 360-Grad-Multimedia-Zeitreise durch die Geschichte eines der größten Genies des vergangenen Jahrhunderts! \nKUNST TRIFFT MODERNSTE TECHNIK\nWas bedeutet der Begriff „Immersive“?\nDie Technologie für dieses einzigartige Kunsterlebnis wurde von Lichtexperten von Grund auf neu entwickelt. In einem „immersiven Erlebnis“ taucht der Betrachter in die multimediale Illusion aus Bild und Ton ein und empfindet diese als absolut real – ermöglicht durch ein innovatives 3D-Mapping–Projektionssystem. Diese neue Technologie erlaubt es\, Inhalte nicht nur auf glatten Flächen abzubilden\, sondern Grafiken\, Animationen\, Bilder und Videos auf dreidimensionale Objekte zu projizieren. Gebäude\, Berge\, Bäume\, Autos\, Straßen uvm. werden so zur Leinwand. Kombiniert mit einer perfekt abgestimmten Musik- und Geräuschkulisse wird so eine atemberaubende Atmosphäre erschaffen. \nVan Gogh – The Immersive Experience (c)Dominik Gruss\nLOCATION\nSTATION-Berlin\nDie historische und beliebte Veranstaltungslocation liegt mitten in der Stadt unweit vom Potsdamer Platz am Gleisdreieck und bietet eine Fläche von insgesamt ca. 23.000 m². In dem denkmalgeschützten ehemaligen Dresdner Bahnhof gibt es acht verschieden große Hallen sowie diverse Nebenräume\, die für Konferenzen und Kongresse\, Ausstellungen und Messen\, Galas und Events\, aber auch ideal für Schulungen und kleinere Veranstaltungen ausgestattet sind. Der ehemalige Paketumschlagplatz gilt als Aushängeschild der Location\, welche auf Grund der langen Form auch Bananenhalle genannt wird. Sie beeindruckt durch ihr Entrée – dem Viadukt\, ein architektonisches Highlight. \n„Wir freuen uns außerordentlich\, dass diese spannenden und für das Publikum hoch attraktiven Ausstellungen in unserer außergewöhnlichen Location stattfinden. Wir sind überzeugt\, dass ihre Corona-sichere Durchführung ein Meilenstein im Berliner Kulturleben auf dem Weg zurück in eine neue Normalität darstellen wird“ \nHauke Fischbeck\, der Geschäftsführer der STATION. \nVORVERKAUF\nUm die Besucherströme optimal lenken und damit die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können\, ist die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich\, die Verweildauer ist dabei zeitlich\nunbegrenzt. Die Tickets können ab Mittwoch\, 24. März 2021 ab 10 Uhr im exklusiven Presale unter www.van-gogh-experience.com erworben werden und sind ab Mittwoch\, 31. März 2021 auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. \nVan Gogh – The Immersive Experience\n9. April – 1. August 2021 \nSTATION-Berlin \nLasst euch vom Video zur Ausstellung inspirieren: Vincent Van Gogh – The Immersive Experience Berlin \n
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SUMMARY:Der absolute Tanz – Georg Kolbe Museum
DESCRIPTION:Der absolute Tanz begibt sich auf die Spuren elf bemerkenswerter Bewegungskünstlerinnen\, deren Strahlkraft weit über ihren direkten Wirkungskontext im Berlin der 1920er-Jahre hinausgeht. Besonderes Augenmerk gilt dem einst so vitalen Dialog der Disziplinen Tanz und Skulptur\, den die Schau wiederbelebt\, indem sie die vielfältigen Errungenschaften ihrer Protagonistinnen mit aktuellen Werken der Künstlerin Ulla von Brandenburg in Beziehung setzt. \nMit expressiven Bewegungen\, extravaganten Erscheinungsbildern und expliziten Vorstellungen von der eigenen Rolle in einer sich rasant wandelnden Welt sprengten Tänzerinnen wie Claire Bauroff\, Celly de Rheidt\, Anita Berber und Vera Skoronel in 1920er-Jahren die gesellschaftlichen Konventionen und Klischees ihrer Zeit. Sich traditionellen Erwartungshaltungen vehement wiedersetzend zogen sie als Pionierinnen eines radikal neuen Selbstverständnisses Blicke auf sich\, machten mit exzentrischen Rollen in Avantgardestücken von sich Reden und experimentierten mit Ausdrucksmöglichkeiten zwischen Mimik\, Tanz\, Sprache und Laut. \nSchülerinnen der Tanzschule Skoronel in Berlin (Tanzgruppe Skoronel-Trümpy) © Staatliche Museen zu Berlin\nDas neu eingeführte Frauenwahlrecht der frühen Weimarer Demokratie führte allgemein zu mehr Souveränität unter den Frauen. Während immer mehr Weimarer Bürgerinnen von den Möglichkeiten Gebrauch machten\, die vorangegangenen Generationen verwehrt geblieben waren\, wurden jedoch gerade die Tänzerinnen dieser Ära zu Ikonen jenes modernen Körper- und Selbstbewusstseins\, das neben der Gesellschaft im Großen und Ganzen auch die bildende Kunst prägen sollte. \nTanzstudie Claire Bauroff\, 1925\, Galerie Johannes Faber\, Foto: Trude Fleischmann © Johannes Faber\nIm Berlin der 1920er-Jahre revolutionierte die fruchtbare Verbindung von Tanz und Skulptur das Verhältnis von Raum\, Zeit und Form. Mit der Ausstellung »Der absolute Tanz« spürt das Georg Kolbe Museum diesen weit ausstrahlenden Neuerungen nach\, die auch im Werk seines Stifters eine Schlüsselrolle einnehmen. Im Fokus der Schau\, die dem Dialog zwischen den Disziplinen nachspürt und ihn dabei gezielt wiederbelebt\, stehen zwölf herausragende Berliner Tänzerinnen der Weimarer Republik: Charlotte Bara\, Tatjana Barbakoff\, Claire Bauroff\, Anita Berber\, Olga Desmond\, Hertha Feist\, Valeska Gert\, Jo Mihaly\, Celly de Rheidt\, Oda Schottmüller\, Vera Skoronel und Berthe Trümpy. Sie alle bereicherten den modernen Tanz durch Aspekte des Skulpturalen und die Bildhauerei durch ihre körperliche Energie und Präsenz. \nEine Vielzahl an Zeitdokumenten\, Filmen\, Fotografien\, Skizzen und Skulpturen zeichnen die Lebenswege der Protagonistinnen nach und   schaffen neue Zugänge zu ihren einflussreichen\, raumplastischen Konzepten. Zugleich wird ihr Wirken mit zeitgenössischen Perspektiven und künstlerischen Positionen in Bezug gesetzt. So wird steht die Ausstellung im Dialog mit einer neuen Werkreihe Ulla von Brandenburgs\, welche speziell für das Georg Kolbe Museum entwickelt und in Kooperation mit der Veranstaltung „Le Voyage à Nantes“ produziert wurde. Im Zuge der Ausstellung wird auch das SCULPTURE Festival weitergeführt\, dessen  Auftaktveranstaltung bereits im September 2020 im Georg Kolbe Museum stattfand. \nAusstellung und Rahmenprogramm werden mit Unterstützung des Freundeskreises des Georg Kolbe Museums und der Spartenoffenen Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa realisiert. \nDer absolute Tanz – Tänzerinnen der Weimarer Republik\n25. April – 29. August 2021 \nGeorg Kolbe Museum \n
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SUMMARY:Marc Brandenburg: Hirnsturm II
DESCRIPTION:Der 1965 geborene Künstler durchstreift Städte wie Berlin\, London oder Barcelona als Flaneur\, fotografiert seine Eindrücke\, um sie dann „wie ein menschlicher Kopierer“ abzuzeichnen. Er findet in diesem fast meditativen Prozess Schönheit in sozialen Zuständen\, die in unserer Gesellschaft immer mehr zum Gegenstand von Hass werden: dem Sensiblen\, Gefährdeten\, Traumatisierten\, Prekären. Brandenburg interessieren hierbei die Momente\, in denen innere und äußere Zustände ineinander übergehen\, in denen der Mensch mit seiner Kostümierung\, seiner Kleidung oder seiner Behausung verschmilzt. Dabei sind ihm die formalen und konzeptionellen Aspekte der Zeichnung\, die grundsätzliche Auseinandersetzung mit Repräsentation bedeutsamer als die Motive selbst: „Die Leere hinter den Abbildern\, das durchscheinende Weiß ist wichtig.“ Hirnsturm II ist ein visueller Essay\, der Zeichnungen aus über 25 Jahren mit jüngeren Arbeiten wie der Videoinstallation Camouflage Pullover (2018) verbindet. Zusätzlich werden eigens für die Ausstellung im PalaisPopulaire zahlreiche neue Arbeiten entstehen. \n
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SUMMARY:Inconsistent Ways of Seeing
DESCRIPTION:Sie verbindet das Hinterfragen der Assoziationen mit dem\, was wir basierend auf Wissen und Erfahrung in der Verknüpfung eines Bildes mit den es definierenden Worten sehen und annehmen. Dieser Prozess der Entkopplung bricht mit der Identitätsbeziehung zwischen dem Verbalen und Visuellen und fördert abstraktes Denken.\nDie Kombination von Text und Bild hat eine lange Geschichte in der Kunst\, insbesondere mit dem Dadaismus\, Surrealismus\, Fluxus und dem Aufkommen der Konzeptkunst im vergangenen Jahrhundert. Die Künstler:innen der 1960er- und 1970er-Jahre behandelten Sprache als ein gleichwertiges Element in ihren Arbeiten und schufen auf diese Weise neue Perspektiven auf die Interpretation und Präsentation ihrer Ideen. Die Ausstellung führt diesen Dialog fort\, mit einer Werkauswahl aus den letzten drei Jahrzehnten. \nJarosław Kozłowski und Kristján Gudmundsson sind zwei der wichtigsten Konzeptkünstler\, die aus Polen und Island hervorgegangen sind. Ihre künstlerischen Praktiken mögen sich in Anwendung und Vorgehensweise unterscheiden\, aber beide verbindet\, wie sie Sprache\, Symbole oder grundlegende Objekte verknüpfen\, um abstraktes Denken durch Interpretation zu provozieren. \nSeit den frühen 1970er-Jahren untersucht Jarosław Kozłowski den Einsatz von Sprache als einen essentiellen Teil konzeptueller Kunst. Er hinterfragt\, wie sie durch Zeichen\, Gesten\, Farben\, Worte und deren Wiederholung symbolisch repräsentiert und definiert werden kann\, um deren kontextuelle Bedeutung zu begründen. Sein gesamtes Oeuvre stellt einen konstanten Strom von Fragen dar\, und wie er selbst sagt: „Ich adressiere diese wiederholt\, weil sie immer noch relevant sind.“ Die ausgestellte Serie “Small Images” befragt den Status des Bildes und seines Untertitels. Diese Werke folgen dem Prozess der Wahrnehmung und der Rolle der Imagination bei deren Interpretation. \nKristján Gudmundsson ist eine der Schlüsselfiguren der zwar kurzlebigen\, jedoch einflussreichen Bewegung progressiver Künstler:innen namens SUM. Diese Gruppe forderte die künstlerischen Praktiken in Island in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren radikal heraus und erneuerte sie schließlich. Stetig stellt er infrage\, was Kunst ausmacht\, indem er unsere Annahmen darüber\, was sie ist\, auf den Kopf stellt. Gudmundssons Werke sind von seiner minimal-ästhetischen Philosophie angeregt\, die ihren Ausdruck in der Form findet\, wie sie ausgeführt wird\, um mit einem schlichten Sinn für Poesie im Einklang zu sein. Er ist ein Dichter der Prägnanz\, der die unbegrenzte Abfolge wiedererkennbarer Objekte durchforstet und unser Verständnis von dem erweitert\, womit wir umgeben sind. In seiner ausgestellten Arbeit “Norwegian Color Poem” spielen Farbelemente auf jeweils vier Ebenen mögliche Variationen und Funktionen zwischen Präpositionen wie „oder“ – „und“ aus und definieren die räumliche Position sowie Anordnung eines Objekts. \nDominik Lejman erhielt 2018 den renommierten Preis der Akademie der Künste Berlin für die Neudefinition des Mediums der Malerei. Indem er abstrakte geometrische Malerei mit Videoprojektionen kombiniert\, bereichert Lejman seine Gemälde um ein Narrativ – Gewebe und Text\, „Zäune“ von Zweifel zwischen Offenbarung und Verwerfung\, Euphorie und Fall\, Elysium und Gefängnis\, wie Hubertus von Amelunxen schrieb. Die malerische Ästhetik des Künstlers\, gepaart mit der mechanischen Projektion in Erinnerung an Marcel Duchamp\, machen die Interpretation dessen möglich\, was sichtbar und was unsichtbar ist\, Dopplungen und palimpsestartigen Überlagerungen\, das Erscheinen und Verschwinden von Körpern\, grausame Enthüllungen und Verschleierungen. Das Gemälde “After Hours” entstand als Teil einer Kollaboration zwischen Dominik Lejman und dem US-amerikanischen Dichter Howard Altmann\, in welcher das Konzept der Malerei eine „Bühne“ für dessen einzigartige performative Gedichte darstellt.\nMilja Laurila und Ville Kumpulainen nutzen die Fotografie als konzeptionelles Werkzeug und sind beide Teil der Bewegung der Helsinki School. Laurila sammelt Fotografien aus alten Enzyklopädien\, um zu untersuchen\, was mit ihnen geschieht\, wenn sie ihrem ursprünglichen Kontext des visuellen Wissens herausgelöst werden. Die Serie “Atlas und Grundriss der Psychiatrie” wurde von einem deutschen Buch zur Psychiatrie von 1902 inspiriert. Dieses beschreibt nicht nur unterschiedliche Typen mentaler Krankheiten\, sondern dokumentiert diese auch visuell. Damals nahm man an\, dass sich psychische Erkrankungen in der physischen Erscheinung manifestierten\, dass man sie also sehen könne. Standardmäßig wurde die Physiognomie der Patient:innen bis ins Detail beschrieben. Die Bedeutungen\, die einer Fotografie zugeschrieben werden\, hängen stark von Kontext\, Praktiken und den Situationen ab\, in denen sie genutzt wird. Das Porträt einer Person mit dem Untertitel „psychisch krank“ will uns glauben lassen\, dass diese Person tatsächlich psychisch krank ist. Aber was passiert\, wenn die Bildunterschrift fehlt? Scheint die Person dann immer noch psychisch krank? \nVille Kumpulainen untersucht das Ungesehene\, indem er mit der Kamera neue Dimensionen und visuelle Realitäten aus einer anderen Perspektive einfängt\, ausgehend von seiner Sammlung alltäglicher Gegenstände\, mit denen wir uns alle umgeben. Anschließend macht er sich daran\, die intrinsischen Stimmen dieser Objekte zu finden\, wobei er sie mit Fragmenten und Worten kombiniert\, die er über die Jahre in Zeitschriften und Büchern gesammelt hat. Scheinbar nutzlose Gegenstände gewinnen eine neue Bedeutung\, wenn sie mit zweckfremden Worten verknüpft werden. Kumpulainen fordert die Betrachtenden mit seiner Zusammenstellung von Bildern heraus und definiert ihre Form mittels Wörtern\, die mit anderen Bedeutungen assoziiert werden\, neu. Anschließend kombiniert er diese textlichen Dissoziationen auf poetische Weise mit Abstraktion\, um unsere Vorstellungskraft umzulenken. Kumpulainen sagt: „Mein künstlerisches Schaffen visualisiert die unerwarteten und inkonsequenten Denkweisen\, die man im kreativen Prozess suchen und eindrucksvoll entdecken kann.“ \n
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:For Each Minute\, Sixty-Five Seconds
DESCRIPTION:Persons Projects | Helsinki School freut sich\, Niko Luomas Einzelausstellung “For Each Minute\, Sixty-Five Seconds” zu präsentieren. Die Auswahl an Arbeiten seiner Adaptations-Serie zeigen seine Faszination für Neuinterpretation von Werken aus der Kunstgeschichte\, die entweder ihn selbst oder unser kollektives Verständnis von Kunst beeinflusst haben. Luomas umfangreiche\, gleichnamige Publikation mit dem Hatje Cantz Verlag wird zum selben Zeitpunkt präsentiert\, was Anlass ist\, die “Adaptations” erstmalig zusammen mit seinen unzähligen und zuvor noch nie ausgestellten Zeichnungen und Skizzen zu zeigen.\nNiko Luoma ist Vorreiter im Bereich der fotografischen Abstraktion und eine Schlüsselfigur der Helsinki School Bewegung. Sorgfältig arbeitet er mit dem analogen Prozess\, sodass seine geometrischen Kompositionen keiner weiteren digitalen Manipulation bedürfen. Seine Herangehensweise ist methodisch und Bildkompositionen sind sorgfältig geplant\, dennoch kann er sich dem endgültigen Ergebnis nie sicher sein\, bis es gedruckt wird. Luomas Fotografien finden ihre kontextuellen Wurzeln darin\, wie er Einflüsse des Kubismus und Konstruktivismus kombiniert\, um daraus seinen eigenen Abstraktionsstil zu entwickeln. Er bricht mit gängigen Wahrnehmungs- und Interpretationsweisen und schafft so seine eigene visuelle Sprache mit den Mitteln der Fotografie.\nDer Titel “For Each Minute\, Sixty-Five Seconds” spielt eine zentrale Rolle in der Ausstellung\, angelehnt an die Vorstellung von Licht\, das auf die Oberfläche eines Fotofilms trifft. Zeit steht in Luomas Vorgehen nicht für Geschwindigkeit\, sondern für Dauer\, denn die ist notwendig\, damit der Film das Licht absorbieren kann\, dem Luoma ihn immer wieder aussetzt. Der sich wiederholende Prozess\, das gleiche Negativ immer wieder zu nutzen\, um eine Auswahl gefilterten Lichts zu sammeln\, macht es ihm möglich\, Licht zu formen und damit den Raum zu füllen. Sein Fokus liegt eher darauf\, was sich im Inneren der Kamera abspielt als auf dem\, was vor ihr passiert.\nIn der Werkauswahl zeigt sich Luomas Begeisterung für den Kubismus: Angefangen mit “Les Demoiselles d’Avignon” (1907) von Pablo Picasso\, über Jacques-Louis Davids Meisterwerk “La mort de Socrate” (1787)\, William Turners wegweisenden\, lichtgefluteten Werke der 1820er Jahre\, bis hin zu den ikonischen Swimmingpool-Gemälden von David Hockney aus den 1960er Jahren. Auch Hockney wirft eine kubistische Sichtweise auf\, die jener gleicht\, die Picasso vor über hundert Jahren populär machte. Luomas Adaptations sind nicht als direkte Interpretationen zu verstehen\, vielmehr als Erweiterungen der Wahrnehmung dieser Werke. „Ich wähle die Werke anhand ihrer formalen Qualitäten aus und danach wie diese zu mir sprechen: Die Ausrichtung der Linien sowie die darin enthaltenen Elemente sind essenziell“\, so Luoma. Er analysiert die ausgewählten Kunstwerke und fertigt Skizzen an\, in denen er das Bild entsprechend seiner Perspektivlinien und Kontrapunkte aufteilt. Dabei entsteht eine potenziell willkürliche Reihe geometrischer Figuren. Luomas Kompositionen werden durch ein lineares Raster zusammengehalten und folgen der vertikal-horizontalen Ausrichtung gerader Linien und reiner Spektralfarben. Adaptations spielt mit der Wahrnehmung der Betrachtenden und fordert unsere Fähigkeit zum Wiedererkennen heraus\, wenn wir in diesen von der Kunstgeschichte inspirierten\, farbigen Fotografien finden sollen\, was uns bekannt erscheint.\nNiko Luoma abstrahiert Gemälde\, indem er lediglich den Spuren des Originalbildes folgt\, die Realität auf ihre reinste\, grundlegendste Struktur reduziert und so konventionelle Darstellungsformen in Frage stellt. Er nutzt Wiederholungen und Überschneidungen\, um Bilder auf einzelne Formen herunterzubrechen\, sie neu anzuordnen und so das ursprüngliche Bild zu dekonstruieren. So macht er nicht nur auf die Zweidimensionalität des fotografischen Mediums aufmerksam\, wenn er die tradierte Perspektive der Post-Renaissance hinter sich lässt und alle Elemente physischer Realität ausschließt\, sondern legt ein zusätzliches Augenmerk auf die Verwendung von Primärfarben: Er erkundet ein Spektrum von Farbtönen und untersucht komplexe Geometrien\, die passgenau zusammen- und übereinandergelegt werden\, um ein dynamisches Wechselspiel zwischen Oberfläche und Tiefe der Fotografie zu kreieren. Die Betrachtenden werden einem üppigen Feld geometrischer Farben und Muster überlassen.\nUnd doch abstrahiert Luoma nicht nur den sichtbaren Inhalt des Originals\, sondern ebenso die Emotionen\, die mit diesem assoziiert werden. In “Self-Titled Adaptation of Study of Henrietta Moraes (1969)” von 2019\, basierend auf Francis Bacons Gemälde\, ist die Fotografie so expressiv\, dass sie sich wie Teil einer musikalischen Bewegung anfühlt. Luomas Fotografien strahlen die Transluzenz eines vielschichtigen Gemäldes aus\, das sich in einem eigenen musikalischen Rhythmus bewegt. Luoma nähert sich seinem Werk wie ein Maler\, erfühlt es jedoch vielmehr wie ein Musiker – fast könnte man meinen in seinen Arbeiten Eigenschaften des Jazz zu erkennen: „Zuerst komponierst du ein Thema\, dann gehst du zur Improvisation und dem Unbekannten über\, und schließlich wieder zurück zum Thema\, um den Auftritt abzuschließen.“ \nNiko Luoma wurde 1970 in Helsinki geboren\, lebt und arbeitet zwischen Helsinki und Triest\, Italien. Nach seinem Studium an der School of the Museum of Fine Arts\, Boston (1998) und der New England School of Photography\, Boston (1995)\, beendete Luoma 2003 seine Studien an der Aalto University School of Arts\, Design and Architecture\, wo er seither unterrichtet. Seine Arbeiten wurden weltweit ausgestellt\, unter anderem im Museum Weserburg\, Bremen; Borusan Contemporary\, Istanbul; EMMA Museum\, Espoo; Landskrona Museum\, Landskrona; The Stenersen Museum\, Oslo oder dem Finnish Museum of Photography\, Helsinki. Er ist in zahlreichen internationalen Sammlungen vertreten\, wie bei Borusan Contemporary\, der Miettinen Collection oder der Sammlung der Europäischen Zentralbank. \n
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Galerie Michael Haas: Jakob Mattner und Ernst Wilhelm Nay
DESCRIPTION:Jakob Mattner schafft Arbeiten aus Licht. Sein künstlerisches Ziel ist die Verwandlung des Lichts zwischen Finsternis und Helligkeit\, dem Zwielicht wie eine seiner wichtigsten Werkserien benannt ist. Mattners neue Arbeiten werden in den großzügigen Schauräumen im Kunst Lager Haas gezeigt. Die Papierarbeiten zeigen Farne\, Akanthusblätter und Planeten vor schwarzem Hintergrund. Mit den vage umrissenen Formen und der dunklen Farbigkeit erzeugen die Arbeiten den Anschein von fotografischen Negativen. Tatsächlich hat der Künstler – die lebendige Kamera – Pflanzen auf die mit Schellack grundierten Büttenpapiere gelegt und schwarze Farbe über sie geweht. Die raumgreifende Installation Second Planet 2021 generiert analoge\, vibrierende Lichtbilder und Spiegelungen. \n„Ich bin die Kamera“ \nJakob Mattner\nJakob Mattner\, Farn I\, 2020\, shellac and varnish on mulberry paper\, 148 x 148 cm\nErnst Wilhelm Nay\nErnst Wilhelm Nays Werk ist ein Jahrhundertwerk und an die figurativ-abstrakten Neuerfindungen der Klassischen Moderne seit den 1920er Jahren und die neuen Bestrebungen der abstrakten Malerei seit den 1960er Jahren gebunden. \nNay begann seine künstlerische Karriere bei Karl Hofer in der Hochschule der Bildenden Künste im Berlin der 1920er Jahre\, bereits 1931 malte er surrealistisch-abstrakte Arbeiten\, 1933 beteiligte er sich an der berühmten Ausstellung Lebendige deutsche Kunst in den Galerien Alfred Flechtheim und Paul Cassirer. Seine Arbeiten wurden früh der Hetze der Nationalsozialisten ausgesetzt. Sie galten als „entartet“\, Nay erhielt Ausstellungsverbot. \nErnst Wilhelm Nay\, Fischerboote an der Hafenmole\, 1930\, Öl auf Leinwand\, 50 x 70 cm\nDie Galerienräume in der Niebuhrstraße präsentieren einen seltenen Querschnitt durch die zentralen Schaffensphasen in Nays Werk. Ausgehend von dem gegenständlichen Gemälde Landschaft mit Laterne und Schornstein (1925)\, versammelt die Ausstellung Beispiele der dynamischen Fischerbilder von 1936 und der Lofoten-Bilder von 1938. In Menschen in den Lofoten (1938) werden Menschen in rhythmische Abstraktionen verwandelt und verschmelzen chromatisch mit der Landschaft. Vorboten der farbintensiven\, neuen Abstraktion liefern Rhythmische Bilder wie Einklang (1953)\, in den so genannten Scheibenbildern wie Gelb excentrisch (1960) wird die Kreisform der Scheibe in allen Abwandlungen zum dominierenden Motiv. Die späten Dynamik Bilder der 1960er Jahre leuchten mit präzise umrissenen Spindelformen. \nEine Besonderheit dieser Ausstellung ist das Gemälde Fischerboote an der Hafenmole (1930). Dieses hatte die Berliner Nationalgalerie 1931 angekauft\, 1937 wurde es von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und in der so genannten Entartete Kunst Ausstellung im gleichen Jahr gezeigt. \n\n\nJAKOB MATTNER – Second Planet\n30.4. – 31.08.2021 \nKunst Lager Haas \n\n\nERNST WILHELM NAY\n30.04. – 16.06.2021 \n\n\nGalerie Michael Haas \n\n  \n
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SUMMARY:"DA SEID IHR JA!" – eine digital vermittelte Tour
DESCRIPTION:Der KVOST präsentiert die digital vermittelte Tour und die Ausstellung zu ausgewählten Plastiken und baugebundener Kunst vom Alexanderplatz über die Leipziger Straße bis zum Platz des Volksaufstands von 1953 – „DA SEID IHR JA!“. \nDas Projekt „DA SEID IHR JA!“ hat es sich zum Ziel gesetzt\, von dem 2020 unter Schutz gestellten „Komplex Leipziger Straße“ heraus eine Auseinandersetzung mit architekturbezogener Kunst der DDR anzuregen. In diesem Sinne wurde in Kooperation mit der berlinHistory App eine digital vermittelte Route entwickelt\, in der über 30 Kunstwerke vom Alexanderplatz über die Leipziger Straße bis zum Platz des Volksaufstandes von 1953 beschrieben und erörtert werden. Durch diese Sammlung an Texten und Bildern soll konkretes Wissen über die Kunstwerke und Künstler*innen vermittelt werden\, in einem erweiterbaren und langfristig angelegten Format. \nDiese historische Bildungsarbeit in digitaler Form ist verbunden mit einer Ausstellung in den Räumen von KVOST\, in der Objekte und Kunstwerke aus den Sammlungen von Fred Rubin\, Martin Maleschka\, Reinder Wijnveld\, Gertraude Pohl\, dem Kunstarchiv Beeskow und der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) gezeigt werden. \nBeitragsbild: Ortraud Lerch\, Mosaik mit Taube\, 1973 \n„DA SEID IHR JA!“ – eine digital vermittelte Tour\n10.06.2021 – 21.08.2021 \nKVOST \n
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SUMMARY:Milen Till: Vermessen in der Galerie Crone Wien
DESCRIPTION:Die Galerie Crone Wien präsentiert die erste Einzelausstellung des Künstlers Milen Till in ihrer Wiener Galerieräumen. Unter dem Titel „Vermessen“ macht sich Till an eine ganz subjektive Einordnung künstlerischer Ikonen mit Hilfe objektiver Gerätschaft und Methodik. Er nimmt Maß an berühmten Werken\, großen Namen\, einflussreichen Vorbildern und bedeutenden Meistern. \nFür Milen Till ist die Kunstgeschichte ein einziger großer Fundus. Unbefangen und ohne Scheu greift er auf Versatzstücke vergangener Epochen zurück und interpretiert sie auf spielerische Weise um.  Dabei bedient er sich nun eines ungewöhnlichen Werkzeugs. Inspiriert durch den Münchner Volkskomiker Karl Valentin „vermisst“ Milen Till die Kunstgeschichte mit dem Zollstock. Während Valentin\, der dadaistische Sprachkünstler und gelernte Schreiner\, die zusammenklappbaren Messstäbe als Requisiten für seine Sketche einsetzte\, werden sie in Tills Kunst zum vielseitigen Gestaltungsmittel. \nDie Zollstöcke werden bedruckt\, bemalt\, gekürzt\, collagiert oder frei im Raum arrangiert. Sie dienen als einziges und ausschließliches Arbeitsmaterial für den schöpferischen Prozess\, ersetzen Pinsel\, Farbe\, Leinwand und Staffelei. Mal werden mit ihnen legendäre Kunstwerke nachempfunden\, mal stehen sie stellvertretend für große Künstlerpersönlichkeiten in deren exakter Körpergröße im Raum\, mal verfremden und ergänzen sie Zollstock-Arbeiten aus der Vergangenheit. Ob Piet Mondrian oder Kasimir Malewitsch\, Josef Albers oder Sigmar Polke\, Agnes Martin oder Barnett Newman – alle werden zum Objekt der Vermessung und Assemblage. \nMit seinen spielerischen Neuinterpretationen nimmt Till die von Geniekult und überbordender Männlichkeit dominierte Kunstszene des letzten Jahrhunderts aufs Korn. Er hinterfragt den machtvollen Gestus großer Formate\, die ungebrochene Bedeutung großer Namen und die besondere Wiedererkennbarkeit ihrer Werke. Aus den überhöhten Kunstwerken wird durch den Einsatz der Zollstöcke ein Manifest gegen die Sakralisierung der Malerei und für eine Annäherung der Kunst an das Leben. \nMilen Till\nMilen Till wurde 1984 in München geboren. Seit 2016 studiert er bei Gregor Hildebrandt an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seine Arbeiten waren bereits in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen\, unter anderem in Berlin\, Madrid\, München\, Köln\, Wien\, Mailand und Paris. \nMilen Till: Vermessen\n10. Juni – 28. August 2021 \nGalerie Crone Wien  \n
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LOCATION:Crone Wien\, Getreidemarkt 14\, Wien\, 1010\, Deutschland
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SUMMARY:(re)connecting.earth - Kunst im Dialog mit Stadtnatur
DESCRIPTION:Für die Ausstellung (re)connecting.earth\, die in Schrebergärten\, sowie auf Plakaten im Bereich Kreuzberg und in dem Kunstprojektraum Kurt-Kurt stattfindet\, haben 16 Künstler:innen\, die sich mit Themen der Ökologie auseinandersetzen\, Anleitungen zur Realisierung von Kunstwerken entwickelt\, die den Betrachter:innen auf konkrete und/oder übertragene Weise die Möglichkeit einer direkten Interaktion mit den im Stadtraum lebenden Pflanzen und Tierarten bieten. \nIn grafisch oder sprachlich elaborierter Form leiten die vorgelegten Arbeiten die Durchführung performativer Aktionen oder die Herstellung materieller Objekte an und eröffnen durch den Handlungsvollzug die Möglichkeit\, neue Beziehungsweisen mit der Umwelt einzugehen. In ihrer Form knüpfen diese Werke an Arbeiten von Marcel Duchamp oder Yoko Ono und den Künstler:innen der Fluxus-Bewegung an\, deren Anleitungen ebenfalls dazu konzipiert waren\, die Betrachter:innen in den Entwicklungsprozess der Kunstwerke einzubeziehen. \nIm Rahmen der Ausstellung (re)connecting.earth ist das Publikum jederzeit dazu eingeladen\, sich in Szene zu setzen und Realisierungen von Anleitungen – auf der Straße oder anderswo – fotografisch zu dokumentieren. Die Fotos können mit den Künstler:innen und der Öffentlichkeit auf der Website und in sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #reconnectingearth geteilt werden. \nVerbindung zwischen Kunst und Ökologie\nOb in der Kleingartenanlage Habsburg-Gaußstraße oder im öffentlichen Raum auf großen Plakatwänden\, die künstlerischen Anleitungen sind so platziert\, dass sie die Aufmerksamkeit der Passant:innen erregen und direkt vor Ort ausgeführt werden können. Der Kunstraum Kurt-Kurt sowie die Website www.reconnecting. earth ermöglichen die Entdeckung weiterer Werke der eingeladenen Künstler:innen und kontextualisieren sowohl den Begriff der Anleitung in der zeitgenössischen Kunst als auch die Verbindung zwischen Kunst und Ökologie. \nAusgehend von den Anleitungen werden Workshops\, Spaziergänge zur Stadtökologie mit einem Expertenduo aus Kunst und Wissenschaft sowie Kunst-Performances stattfinden – in der Eröffnungswoche und an punktuellen Terminen während der Laufzeit der Ausstellung. Die Veranstaltungen bieten sowohl die Möglichkeit\, die seit über hundert Jahren bestehenden Charlottenburger Kleingärten zu besuchen\, als auch die Gelegenheit\, einen neuartigen Blick auf die biologische Artenvielfalt von Kreuzberg zu gewinnen. \nIn einer Zeit\, in der sich Umweltdebatten meist um Szenarien der globalen Erwärmung und um die Menge an CO2-Kompensation drehen\, die nötig ist\, um die Klimaziele bis 2030 oder 2050 zu erreichen\, erlaubt der Abstraktionsgrad dieser Diskurse kaum noch einen Zugang zu den (hinter den Zahlen stehenden) Phänomenen und zur unmittelbaren Umwelt. Die Wiederherstellung einer affektiven Beziehung zu nicht-menschlichen Lebensformen und die Neujustierung unserer Vorstellungen von der Natur\, kann uns vielleicht davor bewahren\, in eine „Krise der Sensibilität“ zu fallen. \nEinige der heute 70.000 Kleingärten dienten schon zu der Zeit der Industrialisierung dazu\, die Stadtbewohner:innen der Natur näher zu bringen. Ausgehend von einem Kleingartenverein in Charlottenburg\, der für seinen ökologischen und künstlerischen Ansatz bekannt ist\, entfaltet sich die Ausstellung (re)connecting. earth über die Straßen Kreuzbergs bis in den Projektraum Kurt-Kurt in Berlin Moabit. Im Mittelpunkt der verschiedenen Ausstellungsformate steht die Frage nach dem Verhältnis und der möglichen Verbindungsweisen der menschlichen Stadtbewohner:innen zu den übrigen Lebewesen im Stadtraum. \n(re)connecting.earth ist eine Wanderausstellung und einige Werke werden in einem ähnlichen Rahmen in Genf und Meyrin (Schweiz) vom 10.07. bis zum 10.10.21 gezeigt. \nBianca Kennedy & The Swan Collective_How to become a hybrid\, …e Swan Collective\nKünstler:innen\nCaroline Bachmann\, Julian Charrière\, Eli Cortiñas\, Andreas Greiner & Takafumi Tsukamoto\, Valérie Favre\, David Horvitz\, Bianca Kennedy & The Swan Collective\, Fabian Knecht\, Antje Majewski\, Luzie Meyer\, Regina de Miguel\, Adrien Missika\, Pfelder\, Simone Zaugg\, Zheng Bo \nJulian Charrières Anleitung erinnert an eine seiner früheren Arbeiten\, die 2013 als Performance und Fotografie realisiert wurde. Für die Fotoserie Digesting Geometry führte Charrière eine Reihe von Interventionen mit Tauben in Berlin\, London und Paris durch. Indem er Sonnenblumenkerne in verschiedenen geometrischen Formen auf dem Boden auslegte\, lockte er Tauben an\, die sie umkreisten und an ihnen pickten. Dadurch entstanden geometrische Figuren\, die jedes Mal verschwanden und wieder auftauchten\, wenn die Tauben gestört wurden und dann wiederkehrten. \nDie Taube\, ein einst domestizierter Vogel\, der dem Menschen als Bote diente\, hat ihre Nützlichkeit verloren und wird zunehmend als außer Kontrolle geratener Schädling betrachtet\, der die Stadtlandschaft besetzt. Mit seiner Performance zähmt Charrière die Vögel\, um sie wieder in strukturierte und geordnete Muster zu bringen. Er holt sie aus ihrem scheinbaren Chaos heraus\, indem er sie wieder in die Geometrie unseres Lebens einführt. In der Ausstellung bietet er dem Publikum die Möglichkeit\, diese Erfahrung nachzuerleben und mit diesen Ratten der Lüfte auf Tuchfühlung zu gehen und dabei über die Verbindungen zu anderen Lebewesen in der Stadt sowie über das menschliche Bedürfnis nach Ordnung und Ästhetik in der Natur nachzusinnen. \nJulian Charrière\, Digesting Geometry\, 2021\, copyright Julian Charrière\n(re)connecting.earth\n12. Juni – 25. September 2021\nIm Kleingartenverein Habsburg-Gaußstraße\, Gaußstraße 14\, 10589 Berlin\nDurchgehend geöffnet \nKleingartenverein Habsburg-Gaußstraße \n10. Juni – 31. Juli 2021\nIm Projektraum Kurt-Kurt\, Lübecker Str. 13\, 10559 Berlin\nFr – Sa: 17 – 20 Uhr \nKunstprojektraum Kurt-Kurt \n8. – 20. Juni und 6. – 19. September 2021\nPlakatierung der künstlerischen Anleitungen in Kreuzberg mit geführten Walks \n
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SUMMARY:Ausstellung "Masterworks" - Camera Work
DESCRIPTION:\nDie Gruppenausstellung „Masterworks“ präsentiert 60 herausragende Fotoarbeiten aus der Geschichte der Fotografie\, die international zu den bedeutendsten Werken zählen. Mit der Wiedereröffnung von Museen und Kunstinstitutionen auf der ganzen Welt zelebriert die Galerie CAMERA WORK mit „Masterworks“ das Medium der Fotografie und lädt dazu ein\, eine Auswahl historisch bedeutender Werke in einer Werkschau zu sehen. \nDie Ausstellung umfasst weltbekannte Ikonen der wichtigsten klassischen Fotokünstler des 20. Jahrhunderts wie Dorothea Lange\, Helmut Newton\, Irving Penn\, Peter Lindbergh und Edward Steichen. Damit avanciert „Masterworks“ zu einer internationalen Highlightausstellung mit zahlreichen musealen Werken\, die noch nie gemeinsam zu sehen waren. Ein Großteil der ausgestellten Werke stammt aus der Sammlung der CAMERA WORK AG. \nThomas HoepkerMuhammad Ali Showing Off His Right Fist\nDer Ausstellungstitel „Masterworks“ umschreibt die herausragende Stellung der gezeigten Werke in der Geschichte der Fotografie. Sie gelten als klassische Meisterwerke des 20. Jahrhunderts\, die bis heute einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Fotografie haben und einen besonderen Status innerhalb der Kunstform innehaben. Diese einmalige Zusammenstellung exklusiver Arbeiten ermöglicht es\, die weltweite Bedeutung der Fotografie zu erfahren. Die ausgestellten Arbeiten umfassen einen Zeitraum von 1921 bis 1991. Das mit 100 Jahren älteste Werk aus der Ausstellung ist „Triumph of the Egg“ – eines der wichtigsten Hauptwerke von Edward Steichen. Diane Arbus‘ „Identical Twins“\, ebenfalls Teil der Ausstellung\, nimmt als Fotoikone eine besondere Stellung ein. Aus dem Bereich der Modefotografie präsentiert die Ausstellung herausragende Arbeiten von Richard Avedon\, Patrick Demarchelier\, Peter Lindbergh\, Irving Penn\, Helmut Newton und Herb Ritts\, die das Genre maßgeblich geprägt haben. Innerhalb des Bereichs der Porträtfotografie sind weltbekannte Fotoarbeiten von Dorothea Lange\, Man Ray\, Yousuf Karsh\, William Klein\, Alexander Rodtschenko\, August Sander und Thomas Hoepker ausgestellt. \nAusstellung „Masterworks“\, Camera Work\nKünstlerinnen und Künstler in der Ausstellung\n\n\n\nAnsel Adams\, Richard Avedon\, Peter Beard\, Bill Brandt\, Brassaï\, Harry Callahan\, Henri Cartier-Bresson\, Michel Comte\, Louise Dahl-Wolfe\, Patrick Demarchelier\, Robert Doisneau\, Alfred Eisenstaedt\, Elliott Erwitt\, Walker Evans\, Louis Faurer\, Andreas Feininger\, Robert Frank\, Thomas Hoepker\, Horst P. Horst\, Yousuf Karsh\, William Klein\, Dorothea Lange\, Peter Lindbergh\, Man Ray\, Barbara Morgan\, Helmut Newton\, Irving Penn\, Herb Ritts\, August Sander\, Edward Steichen\, Paul Strand\, Edward Weston\, Gary Winogrand und weitere \nHier könnt ihr jährlich mehr als zehn exklusive Ausstellungen von CAMERA WORK auf ihrem Computer\, Laptop\, Tablet oder Smartphone erleben: \nCAMERA WORK Virtual Gallery \nMasterworks\n12. Juni – 14. August 2021 \nCAMERA WORK\n\n\n
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SUMMARY:Sarah Entwistle - Die zarten Bande der Liebe sind fest geschnürt
DESCRIPTION:Die Galerie Barbara Thumm präsentiert die erste Einzelausstellung von Sarah Entwistle in Berlin: Die zarten Bande der Liebe sind fest geschnürt (The knots of tender love are firmly tied). Sarah Entwistle (Jg. 1979) arbeitet stilübergreifend und oft mit Readymades. Ihre skulpturalen Installationen gleichen Interieur-Stilleben und ziehen ihre visuelle und konzeptionelle Inspiration aus dem privaten Archiv ihres verstorbenen Großvaters\, des Architekten Clive Entwistle (1916-1976)\, einer manipulativen Figur\, dessen zahlreiche Geliebte häufig in masochistische Dynamiken hineingezogen wurden. \nDiese Technik präsentiert sich hier als ein Mittel der generationenübergreifenden Verarbeitung sowohl auf buchstäblich stofflicher\, als auch auf metaphysischer Ebene durch die Anreicherung und Montage von skulpturalen Elementen\, Videos\, figürlichen Skizzen und gewebten Wandteppichen. Eine Ansammlung von Metallabschnitten\, Industrieschrott und zermalmten Stahlregalen bildet gemeinsam mit handgewebten Wandteppichen\, Keramik und Beleuchtungselementen ein Stillleben\, das in Größe\, Form und Zusammensetzung auf die Inneneinrichtung eines Heimes verweist. Die wiederkehrenden Motive der Hände als Medium der Zugewandtheit und Zuneigung und des Katzenpfotenknotens als Allegorie des generationenübergreifenden Austauschs ergründet sie in ihrer Video-Arbeit „The dupe of another“ und in Zeichenstudien auf Papier. \nSarah Entwistle – Die zarten Bande der Liebe sind fest geschnürt\nAufgrund ihrer intensiven Auseinandersetzung mit systemischer Familientherapie und transgenerationeller Weitergabe hat die in Architektur ausgebildete Künstlerin sich einer künstlerischen Lebenspraxis verschrieben\, die von den Herausforderungen des Archivmaterials und des Nachlasses beeinflusst wird und diesen stets verbunden bleibt. Diesen posthumen Dialog nutzt Entwistle um ihren familiären Narrativen entgegenzutreten\, die oft Schnittstellen zu ihrer Identität als Frau\, Künstlerin und Mutter aufweisen. Ihr Atelier nimmt den zentralen Raum der Wohnung ein\, die sie sich mit ihren beiden Kindern teilt\, sodass Arbeit und Leben hier häufig aufeinander einstürzen und ineinander übergehen. Entwistle selbst bezeichnet diese Erfahrung als „positive Fragmentierung“\, wie sie von der feministischen Kunsttheoretikerin Lucy Lippard in den 1970er Jahren definiert wurde. Lippard zufolge ist die Collage selbst eine gelebte Aktivität\, durch die „das Mischen und Zusammensetzen von Fragmenten zu einem neuen Ganzen führt“ – geboren durch das Zusammenkommen von Bearbeitung\, Einfallsreichtum und Opportunismus und intensiviert durch die Bewältigung des Balanceakts zwischen Haushalt\, mütterlicher Fürsorge und kreativer Arbeit. Der Ausstellungstitel\, übernommen aus einem erotischen Gedicht ihres verstorbenen Großvaters\, beschreibt Entwistles Erfahrung der fest verknüpften\, aneinander gebundenen Partnerschaft zwischen Mutter und Kind. \nIndem sie sich formale und kompositorische Fragmente des Archivs wie Farbgebung\, grafische Motive und Fertigungsdetails kritisch aneignet\, entwickelt Entwistle ihre intellektuelle Strategie und ihre physischen Arbeitsprozesse weiter. Sie kreiert Objekte und Kulissen\, die in Natur und Materialität hybrid sind\, von Metallbehängen über Stahllampen\, bis hin zu großformatigen handgewebten Wandteppichen. Letztere entstehen seit langen Jahren oft in Zusammenarbeit mit der Weberin Kebira Aglaou. Konzeptionell fußt Entwistles Arbeit auf ihrer Faszination für „flankierende Materialien“ der Architektur- und Designarbeit (Überbleibsel\, Trümmer\, Reste). Visuell bringt sie so die starke Verbindung zwischen den Texturen der Werke und der Umgebung in der sie gezeigt werden an die Oberfläche und betont die Materialität ihrer Werke durch das Fehlen von Rahmung und Montage. Genauso\, wie die meisten Entwürfe ihres Großvaters unrealisiert blieben\, spielt auch ihr Werk mit dem Bereich der architektonischen Funktion\, in dem das\, was als Ausdruck des “Scheiterns“ hinterlassen wurde\, neu überarbeitet und verkörpert wird. \nDurch die von ihr produzierten Kunstwerke und Environments findet in Entwistles Dialog mit den Ephemera (Drucksachen\, Bildern\, Skizzen) des Archivs eine durchgängige Auseinandersetzung über die ungleichen Beziehungen zwischen Architektur\, Design und Körper statt. Mit dem Kernimpuls der Neukonfiguration des Archivs und der im Material enthaltenen\, ererbten Last greift sie die antike Architekturpraxis der „Spolia“ oder „Rediviva Saxa“ (wiedergeborene Steine) auf\, wie sie im Folgenden selbst erläutert: \n„Ich bin fasziniert von der Formbarkeit von Materialien und der architekturhistorischen Praxis der „Spolia“ – der Aneignung von Materialien in neue Formen. Mein Großprojekt ist ein fortgesetzter Dialog und die Demontage des Archivs meines verstorbenen Großvaters und Architektenkollegen Clive Entwistle. Die Inhalte seiner Papiere zeigen eine besondere\, sexuell aufgeladene Dynamik seiner Lieblingsthemen – der weiblichen Präsenz und dem gestalterischen/architektonischen Werk. In vielen seiner Fotografien werden Frauen als „weiche Möbel“ präsentiert in gefälligen\, ornamentalen und anzüglichen Posen in unmittelbarer Umgebung zu Clives Mobiliar-Entwürfen. Die Nebenhandlungen und Gewohnheiten seines Lebens sind mit meiner eigenen Identität als Architektin und Frau verwoben und bilden den Antrieb dieses fortlaufenden Projekts. Er fußt auf einer Form von Selbst-Exorzismus\, den ich durch die Dekonstruktion und Umgestaltung dieses Archivs kanalisiere.“ \nIn anderen Worten ist das\, was Entwistle begonnen hat\, der Prozess einer allmählichen Neuzentrierung und Rückeroberung der weiblichen Muse als erotische Kraft durch die sowohl prozesshafte als auch inhaltliche Erkundung von Webereien\, Keramiken und Objekten\, die aus einem konzeptionellen Ringen mit jenem phallozentrischen Archiv der Architektur und Persönlichkeit ihres Großvaters entstanden sind. Und so eröffnet sich ihr in der Arbeit mit diesen Überresten die Möglichkeit\, eine vielschichtige\, wenn nicht gar akzeptierte Machtdynamik herauszufordern und umzukehren. Die handgefertigte Einzigartigkeit jedes einzelnen Elements widersetzt sich im richtigen Moment der Zweckmäßigkeit und Funktionalität der standardisierten und reproduzierbaren Prototypen des hohen Designs. Dieser Transmutationsprozess versucht somit\, eine Form des kreativen und kulturellen Exorzismus zu sein und ist zugleich nicht nur eine Abrechnung mit einer sehr persönlichen Geschichte\, sondern zugleich eine kraftvolle Umgestaltung ihres Erbes. \nSarah Entwistle – Die zarten Bande der Liebe sind fest geschnürt (The knots of tender love are firmly tied)\n18 Juni – 28 September 2021 \nGalerie Barbara Thumm \n
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SUMMARY:Wild Frictions - Politische Poesien der Störung
DESCRIPTION:Wild Frictions: Politische Poesien der Störung erforscht kleine Unterbrechungen\, überraschende und unvorhergesehene Eingriffe\, Zögerungen und Wiederholungen und deren Potenzial\, alternative Formen des Seins und Handelns aufzuzeigen. Anstatt auf heroische\, wortgewandte Figuren oder impulsgebende kollektive Momente zu blicken\, verortet diese Ausstellung Emanzipation in subtilen\, eigensinnigen Gesten im alltäglichen Leben\, in spielerischen Ausrutschern oder auch in Zwischenräumen zwischen Lauten und Silben.“…wildness as a provocation\, a retreat from the conventional\, an affront to the normal and the expected\, and an environmental condition.” \n(Jack Halberstam\, Wild Things: The Disorder of Desire \, 2020\, p. 28) \nDie subversiven künstlerischen Ansätze/ Aktionen/ Handlungen rufen gleichzeitig Gefühle der Entfremdung und des Kontrollverlusts hervor\, die wiederum mit der Pandemie und den sozialen Aufständen verbundene Ängste und Anspannungen des vergangenen und dieses Jahres widerspiegeln – den persönlichen Stillstand\, die zahlreichen Proteste und noch zahlreicheren Quarantäneverordnungen\, sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Pausen.\nDurch Text\, Video\, Sound\, Installation und Performance wenden die Künstler:innen von Wild Frictions Strategien der Unterbrechung und Blockierung/ Obstruktion/ Widerstand an\, um allgemeingültige Narrative\, Unterdrückungssysteme und unbewusste strukturelle Routinen zu kritisieren\, die unseren Alltag charakterisieren.„Gesucht: die Lücke im Ablauf\, das Andre in der Wiederkehr des Gleichen\, das Stottern im sprachlosen Text\, das Loch in der Ewigkeit\, der vielleicht erlösende Fehler.“ \n(Heiner Müller\, Shakespeare‘s Factory 1 \, 1985\, S. 13) \nDiese störenden künstlerischen Gesten mögen Unbehagen oder Verwirrung erzeugen\, beinhalten jedoch gleichzeitig/ dadurch ein immenses Potenzial: die Fähigkeit\, zu untergraben und sanft zu korrumpieren\, Risse auf der Bedeutungsebene zu erzeugen und neue Realitäten zu eröffnen. Wild Frictions lädt zu einer poetischen Analyse und möglichen Überschreitung der Grenzen ein\, die heutzutage allgemeingültige Modi des Seins\, Sprechens und Wissens bilden.“When the facts change\, I change my mind.” \n(Nora Turato\, from the series “I’m on the verge of TOTAL VICTORY”\, 2021) \nTeilnehmende Künstler:innen: Félicia Atkinson\, Trisha Baga\, Cameron Downey\, Anna Ehrenstein\, Nikita Gale\, keyon gaskin\, Birgit Hein\, Steffani Jemison\, Kahlil Joseph\, Ani Kasten\, Christine Sun Kim\, Janette Laverrière\, Ouecha\, Laure Prouvost\, Lili Reynaud-Dewar\, Jimmy Robert\, Pilvi Takala\, Banu Ciçek Tülü\, Nora TuratoKuratorinnen: Sandra Teitge und Amara Antilla \nRecherche und Textarbeit: Linnéa Meiners\, Jorinde Splettstößer\nProjektmanagement: Sofia Pfister\nTechnische Produktionsleitung: Kristoffer Holmelund\nProjektassistenz: Dani Hasrouni\, Markus Hemann\nDesign: Louise Borinski \nDer Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg. Leiter: Stéphane Bauer \nDas Projekt wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa: dem Hauptstadtkulturfonds\, dem Fonds für Kommunale Galerien und dem Fonds Ausstellungs- vergütungen fur Bildende Künstlerinnen und Künstler. \n– Wild Frictions wird zusammen mit dem Contemporary Arts Center Cincinnati produziert\, wo eine Version der Ausstellung vom 9. April bis zum 19. September 2021 zu sehen ist. \n
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SUMMARY:Töne und Klänge in Farben bei mARTina.gallery
DESCRIPTION:Die St. Petersburger Konzertpianistin und Echo-Klassik Preisträgerin assoziiert seit ihrer Kindheit Töne und Klänge mit Farben. Beim Spielen hat sie daher immer auch Farben vor Augen und klangliche Harmonien oder Dissonanzen korrespondieren für sie mit bestimmten Farbkombinationen\, die in Elisaveta Bluminas Vorstellung eine klangliche Entsprechung haben. Bei der Eröffnung wird sie zusammen mit zwei weiteren besonderen  musikalischen Gästen auf einem Steinway-Flügel einige Stücke auch live präsentieren. \nAußerdem werden die neuesten Werke von Uwe Tabatt gezeigt\, die einen besonderen Kontrast bilden zur Malerei von Elisaveta. \nElisaveta Blumina\nDie St. Petersburger Konzertpianistin und Echo-klassik Preisträgerin Elisaveta Blumina assoziiert seit ihrer Kindheit Töne und Klänge mit Farben. Beim Spielen hat sie daher immer auch Farben vor Augen\, und klangliche Harmonien\noder Dissonanzen korrespondieren in ihren Vorstellung mit bestimmten Farbkombinationen. In ihren Bildern drückt sie ungebunden an die Zwänge des Konzertlebens ihre Fantasien als andere Form des Kreativlebens aus. Galten ihre Werke anfangs noch als Geheimtipp\, so fanden ihre Arbeiten mittlerweile ihren Weg nach Nizza\, Boston\, Hamburg\, Köln\, Tel Aviv und natürlich Berlin\, was zur Zeit ihre Wahlheimat ist \nDie aktuellen Corona-Regeln sind zu beachten. Bitte tragen Sie eine Maske und führen einen tagesaktuellen Negativtest Nachweis oder Genesenen- oder Impfnachweis mit sich. Und bitte halten Sie Abstand!\nMelden Sie sich bitte vor der Veranstaltung unter martina@martina.gallery oder unter 030 797 86 813 für die Gästeliste an. \n
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SUMMARY:Art of Another Kind – A new Approach to Post-War Abstraction bei SETAREH
DESCRIPTION:SETAREH präsentiert Art of Another Kind im Rahmen des Bundesproramms NEUSTART KULTUR. Die Ausstellung belichtet die abstrakte Kunst der Nachkriegsmoderne als internationales Phänomen. Die Frische\, Dynamik und Präsenz herausragender Arbeiten\, die vor rund 70 Jahren gemacht wurden\, verdeutlichen die Wirkkraft und Aktualität der abstrakten Bildsprache. \nArt of Another Kind zeigt repräsentative Werke des Informel von Afro\, Erwin Bechtold\, Bram Bogart\, Peter Brüning\, Carl Buchheister\, Karl Fred Dahmen\, Hisao Dōmoto\, Winfred Gaul\, K.O. Götz\, Hans Hartung\, Gerhard Hoehme\, Norbert Kricke\, Christian Megert\, Georges Noël\, Jean Piaubert\, Giuseppe Santomaso\, Emil Schumacher\, Jaroslav Serpan\, K.R.H. Sonderborg\, Fred Thieler\, Mohsen Vaziri-Moghaddam\, Fritz Winter\, Wols und Herbert Zangs. \nAusgehend von einer jungen Künstlergeneration formierte sich Ende der 1940er Jahre in Europa und in den USA eine neue Avantgarde der gegenstandslosen Malerei\, für die schon bald die Bezeichnungen Informel\, Art Autre \, Lyrische Abstraktion\, Tachismus und als US-amerikanisches Pendant der Begriff Abstract Expressionism zur Verfügung standen. Diese international zu beobachtenden malerischen Strömungen\, deren Einfluss bis heute nachwirkt\, gelangten von Mitte der 1950er bis Mitte der 1960er Jahre zu einer künstlerischen Reife. \nGemeinsam war den grundlegend abstrakt\, nicht geometrisch arbeitenden Künstler*innen das Bedürfnis\, sich von bis dahin in der Kunst bekannten\, als gültig und unumstößlich erachteten Formen zu befreien. Es ging um die Loslösung von traditionellen Kompositionsprinzipien\, überkommenen innerbildlichen Hierarchien und um die Abwendung vom klassischen Bildaufbau. Auf der Suche nach einer Erneuerung der Bildsprache sollte einem Gefühl von Ausbruch\, von Aufbruch und Eigenständigkeit Ausdruck verliehen werden. Individuelle Freiheit\, die sich in den Bildern gestisch und mitunter anarchisch zu behaupten suchte\, begann bei den meisten dieser Positionen eine zunehmend zentralere Rolle zu spielen. \nEs schien\, als wolle man mit der Abkehr von bis dato gültigen künstlerischen Normen auch die Ablösung von bisherigen gesellschaftlichen Konventionen begründen. Diese gegenstandslosen Kunstformen transportierten auf sinnliche und zugleich provokante Weise das Gefühl für eine neue künstlerische und geistige Freiheit. Mit dem Bruch malerischer Grundsätze und der unmittelbaren Ausdruckskraft ihrer Werke ebneten diese Künstler der Nachkriegsmoderne den Weg für ein neues grundlegend verändertes Verständnis von Malerei. \nAnknüpfend an die Gruppenausstellung A Gesture of Conviction – Women of Abstract Expressionism\, die den Einfluss amerikanischer wie europäischer Malerinnen der 1950er und 60er Jahre herausstellte\, belichtet Art of Another Kind – A New Approach to Postwar Abstraction die abstrakte Kunst der Nachkriegsmoderne als internationales Phänomen. Die Ausstellung soll ein tieferes Verständnis für die Relevanz der in Europa entstehenden abstrakten Malerei vermitteln. \nDie überraschende Frische\, Dynamik und Präsenz herausragender Arbeiten\, die vor rund 70 Jahren gemacht wurden\, verdeutlichen die andauernde Wirkkraft und zeitlose Aktualität der abstrakten Bildsprache. Diese „Kunst anderer Art“ ist von existenzieller Bedeutung für das europäische kulturelle Selbstverständnis und für unsere heutige Auffassung von der Freiheit der Kunst. \nDie Ausstellung wird mit Unterstützung der Regierung für Kultur und Medien durchgeführt. \nArt of Another Kind – A new Approach to Post-War Abstraction\n25. Juni 2021 –  28. August 2021 \nSETAREH \n
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SUMMARY:Walter Schels *TRANS
DESCRIPTION:Im Herbst 2013 beginnt Walter Schels mit der Arbeit an einem Langzeitprojekt\, dem wir mit der Ausstellung „*TRANS“ erstmals in Berlin einen Raum geben. In einfühlsamen Aufnahmen porträtiert der Fotograf junge Trans*Menschen\, die sich auf den Weg zu ihrer tatsächlichen Geschlechtsidentität gemacht haben – Jungen\, die als anatomisches Mädchen zur Welt gekommen sind\, und Mädchen\, die als anatomische Jungen geboren sind. Das Besondere: die enge Freundschaft des Fotografen mit dem Arzt\, der als Hormonexperte seinen Patient*innen hilft\, ihren Körper ihrem als richtig empfundenen Geschlecht anzugleichen\, resultiert in einer einmaligen Werkgruppe\, die die Transformation vom anatomisch angeborenen zum richtigen Geschlecht über einen längeren Zeitraum dokumentiert. \nHeute umfasst die Serie Porträtaufnahmen von 27 Transmenschen. Die jüngste war zum Zeitpunkt der ersten Aufnahme elf Jahre alt\, der älteste ist heute 23. Der Moment der Verblüffung bei der ersten Begegnung ist geblieben. Ob Transjunge oder Transmädchen\, Kleidung\, Körpersprache und Redeweise von allen Porträtierten weisen vom Moment des ersten Kennenlernens auf das zukünftige\, von den Jugendlichen als ‘richtig’ empfundene Geschlecht. \nKlassische Form der Porträtaufnahme\nWalter Schels hat sich bewusst für die klassische Form der Porträtaufnahme entschieden\, die er mit seinem Werk über Jahrzehnte mitentwickelt und geprägt hat: Die Aufnahmen entstehen vor schwarzem Hintergrund\, aus geringer Distanz\, mit direktem Blickkontakt. Beleuchtet von einem gleichmäßigen\, flachen Licht schauen Mädchengesichter und Jungengesichter ohne zu lächeln in die Kamera. Es sind unaufgeregte Aufnahmen\, die Metamorphose von weiblich zu männlich und umgekehrt erscheint in den Bildern nicht als Drama\, sondern vollzieht sich in subtilen Schritten. \nIdentität\, Bewusstsein und Persönlichkeit\nDie Porträtierten entscheiden selbst\, wie sie sich zeigen wollen\, und wenn ja\, in welchem Moment. Etappen der körperlichen Transformation werden nur dann zum Thema\, wenn die oder der Porträtierte das ausdrücklich wollte. Wichtiger als die körperliche Erscheinung sind Fragen nach Identität\, Bewusstsein und Persönlichkeit. „Was ist der Wesenskern eines Menschen?“\, fragen die Bilder\, „Warum ist er so und nicht anders? Welche Möglichkeiten hat er? Wo sind seine Grenzen?“ \nDas Interesse an der Identität seines Gegenübers ist bei Walter Schels biografisch gewachsen und begründet. Das Thema der Selbstablehnung sei ihm durchaus vertraut\, so der Fotograf\, und diese empathische Haltung mag der Schlüssel sein für die frappierende Nähe\, die viele Betrachter*innen in seinen Porträtaufnahmen entdecken. Seine Schwarz-Weiß-Porträts geben Einblicke in Wesen und Psyche der Dargestellten. Sie sind intim\, emotional\, mitfühlend und respektvoll. Das Gesichterscheint als Spiegel der Seele. Schels konzentriert sich ganz auf die Beziehung zu seinem Gegenüber und tritt durch das Objektiv der Kamera mit den Porträtierten in einen Dialog. Die Grenzen zwischen Betrachter*innen und Porträtierten verschwimmen. \nWalter Schels\nWalter Schels (*1936 Landshut) gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen Deutschlands. Bekannt wurde er durch Charakterstudien von Prominenten aus Politik und Kultur\, Porträt-Serien von Menschen in Extremsituationen und Tierporträts. Mit Beginn der 1990er-Jahre widmet er sich verstärkt eigenen künstlerischen Projekten. Zum Schlüsselerlebnis wurde für ihn ein Auftrag des Magazins „Eltern“: 1974 fotografierte er für die Zeitschrift eine Geburt. \n„Zum ersten Mal sah ich das Gesicht eines neugeborenen Menschen. Doch nicht ein geschichtsloses Wesen schaute mich da an\, sondern ein Gesicht mit Vergangenheit\, wissend\, uralt“\, sagt Schels über diesen Moment. \nSeither hat ihn die Beschäftigung mit dem Gesicht nicht mehr losgelassen. Seine Werke sind Bestandteil bedeutender Kunstsammlungen und wurden in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt\, u.a. im Deutschen Hygienemuseum in Dresden\, in der DZ Bank in Frankfurt\, bei C/O Berlin oder im Mori Art Museum in Tokyo. 2019 widmete ihm das Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg eine große Einzelausstellung. \nWalter Schels\n*TRANS\n26. Juni – 31. Juli 2021 \n68projects \nÖffnungszeiten:\nDi–Sa\, 12–18 Uhr\nund nach persönlicher Vereinbarung\nFür Informationen zu den aktuell geltenden Öffnungszeiten kontaktieren Sie uns bitte:\nTel.: +49 30 889 225 890\nMail: galerie@galeriekornfeld.com \n
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SUMMARY:Robert Muntean - The Ecstatic Static
DESCRIPTION:Die Galerie Crone Berlin präsentiert vom 26. Juni bis 20. August 2021 die Einzelausstellung „The Ecstatic Static“ von Robert Muntean. Gezeigt werden 22 meist großformatige Malereien\, in denen der Künstler eine Verdichtung seiner bisherigen Arbeiten unternimmt und den Körper als äußere Hülle bzw. Chiffre von Emotion begreift. \nRobert Muntean wurde 1982 in Leoben\, Österreich\, geboren und lebt seit 2008 in Berlin. Seit seinem Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien und Leipzig entwickelte er eine eigenwillige malerische Handschrift\, die zwischen Abstraktion und Figuration oszilliert. Sowohl seine Leinwand- als auch seine Papierarbeiten erwecken auf den ersten Blick den Eindruck einer rein abstrakten\, gestischen Malerei. Erst bei genauer Betrachtung entdeckt man darunter figurative Elemente\, zumeist Körper und Personen\, die häufig Fotografien von Popstars oder Kultfiguren entnommen sind. \nIn Munteans neuer Ausstellung „The Ecstatic Static“ treten nun erstmals die Figuren selbst in den Vordergrund. Sie werden zum bestimmenden\, sofort erkennbaren Element der Bilder. Der abstrakte\, gestische Malduktus ist nach wie vor sichtbar\, dient jetzt aber dazu\, die Figuren und Körper zu konturieren und zur Geltung zu bringen. Ihre Haltung – ihr Gebeugt-Sein\, ihr Aufrecht-Stehen\, ihr Sich-Winden – wird zum wesentlichen Ausdrucksmittel\, in dem sich Emotion\, Angst\, Hoffnung\, Zuversicht oder Zweifel widerspiegeln. \nEinerseits begreift Muntean also den Körper und die Figur als Metapher für innere Zustände\, andererseits folgt seine Malerei unbemerkt einem zweiten Impuls: Ordnung ins Chaos zu bringen\, und Chaos in die Ordnung. Dabei bezieht er sich auf den französischen Autor Raymond Roussel\, der in seinem Roman „Locus Solus“ (1914) konstatierte\, dass sich Bedeutung nicht festschreibt\, sondern stets nach Variabilität strebt. Diese Erkenntnis evoziert Munteans dekonstruktive Maltechnik\, die vermeintlich festgelegte Bildinhalte im Akt der gestischen Exaltation auflöst – selbst dann\, wenn damit eine Figur festgeschrieben wird. Was statisch daher kommt\, speist sich in ihrem Inneren aus Ekstase. „The Ecstatic Static“ eben. Das Wesen der Munteanschen Figur. \nRobert Muntean – The Ecstatic Static\n26.06.2021 – 20.08.2021 \nCrone Berlin \n
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SUMMARY:Ausstellung „It’s Time for Differences!“
DESCRIPTION:THIS IS NOT A GALLERY! – Dies ist keine Galerie! Unter diesem Motto laden die Künstler*innen Saba Tsereteli\, Claire Chaulet und Thym’art des Vereins Artistania ab dem 25. Juni 2021 in ihre Arbeitsräume T!NG-SPACE zu der Ausstellung „It’s Time for Differences!” ein. Auf einer 1000 Quadratmeter großen\, im Keller der ehemaligen Kindlbrauerei gelegenen Fläche kann man unter Einhaltung aller gültigen Coronaregeln mehr als 100 Kunstwerke\, darunter Installationen\, Gemälde\, Urban Art\, Marionetten\, Masken\, Szenografien\, Design und Performance der drei Künstler*innen entdecken\, die in den letzten sechs Jahren entstanden sind. \nT!ING SPACE_Saba Tsereteli3_© Joseph D. Tremblay\nDie einst industriellen Lagerräumlichkeiten\, von den Künstler*innen erschlossen und saniert\, sind ein einzigartiger Ort\, der das übliche Konzept eines Galerieraums weit übertrifft und für das Publikum einen wahren Überraschungseffekt bietet: Man tritt eine spannende Entdeckungsreise in ein unterirdisches Labyrinth an\, das das Trio zu der lebendigen\, engagierten und multikulturellen Kunstplattform „Artistania“ gemacht hat. Angetrieben von dem Wunsch Transkulturalismus in der Gesellschaft zu fördern\, setzen sich Saba Tsereteli\, Claire Chaulet und Martin Ducreau dafür ein\, Kunst und Kultur für alle zugänglich zu machen. \nMittels seines hybriden Charakters – T!NG-SPACE ist sowohl kreative Werkstatt als auch Ausstellungsraum – gestattet der Ort einen Einblick in die kreativen Prozesse sowie den direkten Austausch zwischen Publikum und Künstler*innen. \nT!NG SPACE2_© Joseph D. Tremball\nFernab von konventionellen Führungen transportieren die Touren die Zuschauer*innen in eine surreale Welt\, die den eigenen Alltag durch eine neue Brille sehen lässt. Die Kunstwerke erwachen zum Leben und hybride Ansätze laden zu einer fantasievollen Reise ein. Zudem kann man den Prozess der Verwandlung eines ungenutzten Raumes in ein partizipatives Kunstzentrum entdecken. \nZum Trailer: „It’s Time for Differences!“ \n„It’s Time for Differences!“\n26.06.2021 – 20.11.2021 \nT!NG-SPACE \n
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SUMMARY:SOMMERSPEZIAL´21  / Contemporary Fine Arts / Gruppenausstellung  / Group Show
DESCRIPTION:Ausgestellte Künstler: Anna Afanasjeva – Agate Apkalne – Anita Arbidane – Flera Birmane – Krista Dzudzilo – Svitlana Galdetska – Valentyna Protsak – Paulis Postazs – Vineta Priste – Karkla – Elena Tarasenko – Vija Zarina – Kaspars Zarins \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/sommerspezial21-contemporary-fine-arts-gruppenausstellung-group-show/
LOCATION:TVD ART Galerie\, Wielandstr. 12\, Berlin\, 10629
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SUMMARY:Zehnte Tempelhofer Kunstausstellung
DESCRIPTION:Nachdem die „Zehnte Tempelhofer Kunstausstellung“ letztes Jahr pandemiebedingt leider nicht stattfinden konnte\, wird die Ausstellung in diesem Jahr nachgeholt. Zugleich wird das 10-jährige Bestehen dieses Formates gefeiert. Die Ausstellung steht unter dem Titel „Was uns bewegt“\, der von den Bewerber_innen frei interpretiert werden konnte. \nDie diesjährigen Teilnehmer_innen sind: Munir Alubaidi\, Sanaa Ammar\, Aenne Burghardt\, Fidels Daughter\, Ulla Enghusen\, Kristin Hachenberg\, Marianne Hönemann-Draeger\, Carsten Klemenz\, Frauke Langguth\, Birgit Laskowski\, Melanie Möglich\, Peter Schönfeld\, Lidija Senkbeil. \nVernissage: Zehnte Tempelhofer Kunstausstellung\, Galerie im Tempelhof Museum\, Juni 2021\, Foto © Amélie Losier\n10. Tempelhofer Kunstausstellung\n2. Juli – 25. August 2021 \nGalerie im Tempelhof Museum \n
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SUMMARY:Sava Sekulić. Von Sava zu Sava - Galerie Michael Haas
DESCRIPTION:Sava Sekulić kreierte ein Werk von außergewöhnlicher Intensität: Ineinander verschlungene Tier- und Menschenkörper\, frontale Porträts sowie Landschaften eingefangen in stilistischer Reduktion und elementarer Farbigkeit. Die Galerie Michael Haas zeigt Arbeiten auf Pappe und Holz sowie Zeichnungen. Die Zeichnungen\, die mit Gedichten versehen sind\, zeigen\, dass Lyrik und bildende Kunst für Sekulić gleichwertig waren. Diese zur Naiven Kunst zählenden Arbeiten sind in Deutschland seit den 1990er Jahren erstmals wieder zu sehen. \nSava Sekulić: Mann\nÜber Sava Sekulić\n(1902\, Bilišane\, Österreich-Ungarn – 1989\, Belgrad\, Jugoslawien) \ngehört zu den bedeutendsten Vertretern der Naiven Kunst aus dem ehemaligen Jugoslawien. Als Autodidakt schaffte er früh gegenständliche Ölbilder auf Karton und Pappe sowie Skulpturen. Zu seinem Werk zählen ebenso zahlreiche Gedichte und Dramen. Seine Ausstellungstätigkeit begann 1969 in der Galerie Duro Salaj in Belgrad. \nSeit 1985 werden seine Werke in Einzelausstellungen der Galerie Charlotte\, der Galerie Zander\, der Galerie Rudolf Zwirner sowie in Gruppenausstellungen wie Von Angesicht zu Angesicht. Das Bildnis in der Naiven Kunst im Musée de Lavalle\, Frankreich gezeigt. \nVon Sava zu Sava\n2.07.2021 – 28.08.2021 \nGalerie Michael Haas \n
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SUMMARY:KLASSISCH MODERN. Historische und zeitgenössische Werke von Künstlerinnen
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LOCATION:Salongalerie ››Die Möwe‹‹\, Auguststr. 50 b\, Berlin\, 10119\, Deutschland
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SUMMARY:transfusio curated by Rahel Schrohe
DESCRIPTION:KANG Contemporary freut sich sehr\, die erstmalige Zusammenarbeit mit Katrin von Lehmann\, MASCH\, Carolyn Prescott und Raúl de Zárate in den Räumen der Galerie zu präsentieren. Diese vier\, sehr unterschiedlichen künstlerischen Positionen kommen unter dem Leitgedanken transfusio – Verdecken und Sichtbarmachen im Ausstellungsraum zusammen. \nDas lateinische transfusio bezeichnet ein \,Hinübergießen‘\, also die flüssige Bewegung von hier nach dort\, eine Übertragungsleistung\, die an stete Veränderung denken lässt. Diese fließende Bewegung zeigt sich im Ausstellungsraum als Eigenheit oder Thema der Werke und auch im Modus ihrer Interaktion. Malerei und Fotografie\, Abstraktion und Figuration verbinden sich zu einem flüssigen Zusammenhang\, in dem Motive und Bezüge eine momentane Festigkeit gewinnen\, die sich im nächsten Moment wieder auflösen kann. \nDie Werke verweisen\, je verschieden\, auf etwas Dahinterliegendes\, das zugleich an der Oberfläche des Objekts insistiert. Sie zeigen ein Interesse für formale Phänomene\, historische Zusammenhänge und materialspezifische Eigenschaften. Sie eröffnen fiktionale Räume\, die in der Geste des Verdeckens etwas sichtbar machen. \nFür ihre Fotogeflechte webt Katrin von Lehmann zwei oder mehr in Streifen geschnittene identische Fotografien ineinander. Auf die handwerkliche Arbeit klassischer Flecht- und Webtechniken zurückgreifed entstehen so haptische\, verschobene‘ Varianten des ursprünglichen Motivs. Durch die angewandten Techniken werden einige Bildteile überlagert und andere gezeigt; minimale Zwischenräume und eine bewegte Oberfläche entstehen. \nAuch MASCHs Arbeiten folgen einem solchen materiellen Spiel von Zeigen und Verbergen: Auf dem Trägermedium der Leinwand sind Stoffreste und Farben übereinander geschichtet und miteinander verwoben. Vergleichbar den Fotoflechtungen von Lehmanns entstehen – hier im Medium der Malerei – bewegte Oberflächen\, die die zeitliche Komponente ihrer Entstehung in Erscheinung treten lassen. \nIn Carolyn Prescotts Chocolate Tins: Ten Ways of Thinking about the Selfwerden die metallenen\, aufklappbaren Schokoladendosen zum Trägermedium der Bilder. Von Innen und Außen mit Ölfarbe bemalt zeigen sie die poetisch-visuelle Auseinandersetzung der Künstlerin mit Fragen nach dem Ich in zehn Kapiteln. Sie können in die Hand genommen\, geöffnet und geschlossen werden und verkörpern so ganz explizit die Thematik des Verbergens und Zeigens. In einer zweiten Gruppe von Werken\, der Overthrow Series\, widmet sich Prescott ganz bestimmten Momenten in der Geschichte der USA; jenen Momenten der Unterwerfung und des Umsturzes eines anderen Regimes. Ausgehend von Stephen Kinzers Buch Overthrow. America‘s Century of Regime Change from Hawaii to Iraq und im Zusammenspiel mit ihren eigenen Erinnerungen an diese historischen Ereignisse schafft Prescott 14 kleinformatige Werke im Stil mexikanischer retablos (Andachtsgemälde)\, die individuelle und vielleicht neue Perspektiven auf diese Sachverhalte offenbaren. \nFotografien bilden den Ausgangspunkt für Raúl de Zárates Malereien. Oft nimmt sie der Künstler selbst auf\, inszeniert sie. Dabei interessiert ihn insbesondere das Verhältnis von Figur und Umraum\, wenn er die fotografischen Motive in Malerei übersetzt. De Zárates Figuren finden sich an Orten wieder\, die sich weder zeitlich noch räumlich bestimmen lassen. Vielmehr sind es Räume der reinen Malerei\, bestehend allein aus Farbe und Duktus. In ihnen entdecken oder erkunden die Figuren etwas\, das durch eine Geste\, einen Blick zwar angedeutet wird\, für die Betrachterin jedoch im Verborgenen bleibt. \nRahel Schrohe \n  \nKANG Contemporary is very pleased to present the work of four artists\, shown together in our gallery space for the first time: Katrin von Lehmann\, MASCH\, Carolyn Prescott and Raúl de Zárate. Their four\, very different artistic positions appear here vis-á-vis the central theme\, transfusio – hiding and revealing. \nThe Latin transfusio denotes a ‚pouring over‘\, i.e. the fluid movement from here to there\, a power of transmission that suggests constant change. This flowing movement is evident in the exhibition space as a characteristic or theme of the works and also in the mode of their interaction. Painting and photography\, abstraction and figuration combine to form a fluid connection\, in which motifs and references gain a momentary firmness that can dissolve again in the next moment. \nThe works refer\, each in a different way\, to something that both lies behind and simultaneously insists upon the surface of the object. They manifest an interest in formal phenomena\, historical contexts\, and materially specific characteristics. They open up fictional spaces that make something visible in the very gesture of concealing. \nFor her photo weavings Katrin von Lehmann weaves two or more identical photographs\, cut into strips\, into each other. Drawing on the craftsmanship of classic weaving and braiding techniques\, she creates haptic\, ’shifted‘ variants of the original motif. Through the techniques used\, some parts of the image are superimposed and others are revealed; minimal gaps and an active surface emerge. \nMASCH’s works follow a similar kind of material play of showing and hiding: on the medium of canvas\, scraps of fabric and paint are layered and interwoven with each other. Comparable to Lehmann’s photographic interweavings\, moving surfaces are created\, here in the medium of painting. Active\, lively surfaces emerge\, which allow us to see the temporal component of their making. \nIn Carolyn Prescott’s Chocolate Tins: Ten Ways of Thinking about the Self\, the metal chocolate tins become the medium for the images. Painted inside and out with oil paint\, they show in ten chapters the artist’s poetic-visual confrontation with questions about the self. They can be taken in the hand\, opened and closed\, and thus they explicitly embody the theme of concealing and showing. In a second group of works\, the Overthrow Series\, Prescott addresses specific moments in the history of the United States\, moments of subjugation and overthrow of the regime of another country. Drawing from Stephen Kinzer’s book Overthrow. America’s Century of Regime Change from Hawaii to Iraq and sometimes interacting with her own memories of these historical events\, Prescott creates 14 small-scale works in the style of Mexican retablos (devotional paintings) that reveal individual and perhaps new perspectives on these facts. \nPhotographs are the starting point for Raúl de Zárate’s paintings. Often the artist takes them himself\, staging them. When he translates the photographic motifs into painting\, he is particularly interested in the relationship between figure and surrounding space. De Zárate’s figures find themselves in places that can be determined neither temporally nor spatially. Rather\, they are spaces of pure painting\, consisting solely of colour and the stroke of the paintbrush. In them\, the figures discover or explore something that is hinted at by a gesture or a glance\, but remains hidden to the viewer. \nRahel Schrohe \nAusstellung „transfusio“ – kuratiert von Rahel Schrohe\n03.07.2021 – 19.08.2021 \nKANG Contemporary \n
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LOCATION:Kang Contemporary\, Lindenstraße 90\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:Tadaaki Kuwayama – Selected works of 60y & collaborations
DESCRIPTION:Der in New York lebende Tadaaki Kuwayama wird gerade international neu entdeckt; vor allem in Asien und Nordamerika. Zum ersten Mal zeigt Taubert Contemporary gemeinsam mit dem Mies van der Rohe Haus in zwei Ausstellungen eine umfassende Werkschau des 1932 in Japan geborenen Künstlers. \nTadaaki Kuwayamas Arbeiten begrenzen den Raum durch klare Rahmensetzungen. Innerhalb dieser entwickelt sich eine unendliche Weite. Seine minimalistischen Arbeiten berühren die geistigästhetischen Sinne und befinden sich so in enger Verwandtschaft zum architektonischen Konzept des Hauses Lemke. Die gezeigten Arbeiten rahmen 60 Jahre seines künstlerischen Schaffens und verdeutlichen eine intensive Auseinandersetzung mit dem Raum und möglichen Formen von Begrenzung und Erweiterung. \nTadaaki Kuwayama\, acrylic on canvas with aluminum strip\nsliced Japanese paper on boardwith acrylic13 x 13 inches unframed\n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \nTadaaki Kuwayama wurde in Nagoya\, Japan\, geboren und studierte bis 1956 an der Tokyo National University of Fine Arts and Musik japanische Malerei. Inspiriert von der amerikanischen und europäischen Kunst wanderte er\, wie viele andere Künstler*innen seiner Generation auch\, 1958 in die USA aus. In den darauffolgenden Jahren kombinierte er die avantgardistischen Einflüsse der amerikanischen Kunstszene mit seinen traditionellen Techniken. Kuwayamas monochrome\, metallisch anmutende Farbflächenmalerei ist zu seinem Markenzeichen geworden und spiegelt seine intensive Auseinandersetzung mit Form\, Farbe\, Materialität und Raum wider. \nZahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen in Japan und den USA verdeutlichen Tadaaki Kuwayamas künstlerische Relevanz innerhalb der amerikanischen und asiatischen Kunstszene. In Deutschland sind seine Arbeiten erst in wenigen Soloshows\, wie beispielsweise im Folkwang Museum Essen (1974)\, im Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt (1997) oder in der Galerie Renate Bender München (1997/2002) gezeigt worden. Kuwayamas Arbeiten sind in öffentlichen Sammlungen wie dem Guggenheim Museum\, New York; Folkwang Museum\, Essen; The Museum of Modern Art\, New York; und der Neuen Nationalgalerie\, Berlin zu finden. Tadaaki Kuwayama lebt und arbeitet gemeinsam mit seiner Frau\, der Künstlerin Rakuko Naito\, in New York. \nTadaaki Kuwayama – Selected works of 60y & collaborations\n3 Jul – 28 Aug 2021 \nTaubert Contemporary \n
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LOCATION:Taubert Contemporary\, Knesebeckstr. 90\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Layer Cake – The Versus Project
DESCRIPTION:Gemeinsam\, aber auf Abstand – so entstanden die Kunstwerke der neuen Ausstellung im Projektraum des URBAN NATION Museums. Das Münchner Künstlerduo Layer Cake – bestehend aus den Graffiti-Veteranen Patrick Hartl und Christian Hundertmark – hat in Kooperation mit dreizehn verschiedenen Künstlerinnen ebenso viele Werke erschaffen. In allen Arbeiten wird eine der wichtigsten Regeln des Graffiti auf den Kopf gestellt: Niemals über die Bilder anderer Writerinnen malen („no crossing“ / „not going over“). \nHundertmark und Hartl begannen in ihrem Atelier Leinwände zu bearbeiten\, die sie unfertig an die Gastkünstlerinnen schickten. Diese wiederum griffen in den malerischen Prozess ohne Absprache und mit ihren eigenen Stilen und Positionen ein. Sie reagierten\, erweiterten\, veränderten\, strichen und schickten die Arbeiten zurück. Schicht auf Schicht gestaltete sich ein dynamisches Spiel zwischen den Beteiligten bis eine gemeinsame Komposition gefunden wurde. \nIn der dritten Runde: Christian Hundertmark arbeitet auf einer Leinwand\, welche der Schweizer Künstler Bust mit seinen Erweiterungen zurückgesandt hat. \nLayer Cake\, Bust\, The Versus Project\, 2019.\nThe Versus Project ist künstlerisches Kommunikationsexperiment\, herausfordernder Dialog\, das Ringen um eine finale Form. Die Entstehung der Werke konnte bis zu zwei Jahre dauern. Was macht dieser Prozess mit der eigenen künstlerischen Erwartungshaltung und Praxis? Und wie weit geht die Akzeptanz und das gegenseitige Vertrauen\, das sich alle Teilnehmerinnen in diesem konzeptuellen Rahmen entgegenbringen müssen? \nLayer Cake beschreibt den Arbeitsprozess wie folgt: \n„Nach sechs Jahren Zusammenarbeit als Layer Cake war uns gar nicht mehr bewusst wie sehr man Künstlerinnen mit so einer kompromisslosen Zusammenarbeit aus der eigenen Komfortzone lockt. Für uns fühlt sich diese Art der kollaborativen Arbeit mittlerweile normal an\, doch für manche der Gastkünstlerinnen war das fast schon eine herausfordernde Grenzerfahrung.“ \nObgleich alle Künstlerinnen eine unterschiedliche Herangehensweise verfolgt haben – abstrakt\, figürlich oder formal – zeigt die finale Ausstellung gemeinsame Gesten und Interessen und vermittelt so Verbindungen untereinander. The Versus Project ist auch ein Versuch über Freundschaft und Beziehungen innerhalb des eigenen Netzwerks. \nTeilnehmende Künstler*innen\nLayer Cake (Patrick Hartl und Christian Hundertmark aka C100)\, Chaz Bojorquez (Los Angeles / US)\, Mick La Rock / Aileen Middel (Amsterdam / NL)\, Sebastian Wandl (München / DE)\, Dave the Chimp (Berlin / DE)\, Bisco Smith (New York / US)\, Vincent Abadie Hafez (Zepha) (Toulouse / FR)\, Formula 76 (Hamburg / DE)\, Usugrow (Tokio / JP)\, Bust (Basel / CH)\, Jake (Amsterdam / NL)\, Egs (Helsinki / FI)\, Imaone (Tokio / JP) und Flavien (Apt / FR). \nÜber URBAN NATION\nDas URBAN NATION Museum ist eine einzigartige Institution zur Ausstellung\, Förderung und Dokumentation von Urban und Street Art. Wir konzipieren\, kreieren und realisieren Ausstellungen – im Museum und im öffentlichen Raum. Die im Museum beheimatete Martha Cooper Library ist außerdem eine der weltweit führenden Institutionen für die Archivierung und Geschichte der Urban Art und ein Ort zur Vernetzung von Wissenschaftler*innen\, Kurator*innen und Künstler*innen. Das URBAN NATION Museum ist ein Projekt der Stiftung Berliner Leben\, eine Stiftung des landeseigenen Wohnungsbauunternehmens Gewobag\, die mit Projekten der Bildung\, Kunst und Integration Verantwortung für die Stadt übernimmt und sich langfristig für lebenswerte Quartiere der Berliner Stadtgesellschaft einsetzt. Entsprechend dieses gesellschaftspolitischen Auftrags fördert das Museum mit seinen Kulturvermittlungs- und Bildungsprojekten Kinder und Jugendliche in Berliner Quartieren. \nBeitragsbild: Layer Cake\, Mick La Rock\, The Versus Project\, Mixed Media on Canvas\, 2020  \nLayer Cake – The Versus Project\n4. Juli – 31. Dezember 2021\nProjektraum des URBAN NATION Museums\n
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LOCATION:Berlin\, Deutschland
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