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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Ways of Seeing Abstraction - Works from the Deutsche Bank Collection
DESCRIPTION:Aspekte der abstrakten Kunst der Gegenwart\, verbunden mit historischen Reminiszenzen\, stehen im Mittelpunkt der dritten Schau aus der Sammlung der Deutschen Bank im PalaisPopulaire. Die Auswahl umfasst ca 180 Werke von 1959 bis 2021. Entsprechend der Sammlung insgesamt ist die Zusammenstellung mit 51 Künstler*innen aus vierzehn Ländern global ausgerichtet. \nGezeigt werden nicht nur – wie in den beiden Ausstellungen zuvor – Zeichnungen und Fotografien\, sondern erstmals auch signifikante Gemälde und Druckgrafiken. Letzteres Medium einzubeziehen\, bietet sich hier besonders an\, da gerade der Siebdruck mit seinen industriellen\, anonymen Farbflächen die ideale Technik für die Umsetzung konstruktiver oder konkrete Bildideen darstellt. Nahelegend bei diesem Thema ist auch das Arbeiten in Serien mit geometrischen Variationen\, wechselnden Perspektiven oder Farbgebungen. \nDer Titel Ways of Seeing Abstraction leitet sich ab von John Bergers populärer BBC-Fernsehserie und Publikation Ways of Seeing aus den 1970er-Jahren und verweist in Bezug auf die Ausstellung auf die vielfältigen „Wege“ der Künstler*innen\, ungegenständliche Bildwelten zu schaffen und auf die gleichermaßen vielfältigen Möglichkeiten der Betrachter*innen\, diese individuell wahrzunehmen und zu interpretieren. In diesem Sinne basiert die Auswahl der vorgestellten Künstler*innen und ihrer Werke auf der ganz persönlichen Sicht des Kurators Friedhelm Hütte\, der die Sammlung Deutsche Bank seit vielen Jahren verantwortet und damit auch deren Aufnahme der abstrakten Strömungen der Gegenwartskunst maßgeblich geprägt hat. \nDie Besucher*innen können Neues in Bezug auf vertretene Namen entdecken und Bekanntes in ungewohnten Zusammenhängen erleben. Die Präsentationen in den beiden offenen Galerien führen zu raumgreifenden Kompositionen\, in der jedes Werk zwar seinen eigenen Stellenwert hat\, aber idealerweise im Zusammenspiel mit der Architektur und im Dialog mit den benachbarten Werken über Stil- und Zeitgrenzen hinweg weitere Ebenen der Wahrnehmung ermöglicht. \nWie die Sammlung Deutsche Bank ist auch Ways of Seeing Abstraction global konzipiert mit einer Auswahl von eher unbekannten oder selten gezeigten Werken international bekannter Künstler wie Gerhard Richter oder Tadaaki Kuwayama und einer Reihe von Neu- und Wiederentdeckungen wie zum Beispiel Positionen von Rana Begum\, Jennie C. Jones\, Kapwani Kiwanga oder Wilhelm Müller. \nDie Ausstellung verzichtet bewusst auf Kategorisierungen wie Konstruktivismus\, Abstrakter Expressionismus\, Informel\, Hard Edge\, Konkrete Kunst oder Neo Geo. Sie zeigt\, dass insbesondere jüngere Künstlergenerationen Elemente dieser heute historischen Stilrichtungen nicht nur als ihr Formenreservoir nutzen\, sondern sie auch neu interpretieren und mit aktuellen\, auch politischen Inhalten verbinden. \n
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SUMMARY:Ausstellung „It’s Time for Differences!“
DESCRIPTION:THIS IS NOT A GALLERY! – Dies ist keine Galerie! Unter diesem Motto laden die Künstler*innen Saba Tsereteli\, Claire Chaulet und Thym’art des Vereins Artistania ab dem 25. Juni 2021 in ihre Arbeitsräume T!NG-SPACE zu der Ausstellung „It’s Time for Differences!” ein. Auf einer 1000 Quadratmeter großen\, im Keller der ehemaligen Kindlbrauerei gelegenen Fläche kann man unter Einhaltung aller gültigen Coronaregeln mehr als 100 Kunstwerke\, darunter Installationen\, Gemälde\, Urban Art\, Marionetten\, Masken\, Szenografien\, Design und Performance der drei Künstler*innen entdecken\, die in den letzten sechs Jahren entstanden sind. \nT!ING SPACE_Saba Tsereteli3_© Joseph D. Tremblay\nDie einst industriellen Lagerräumlichkeiten\, von den Künstler*innen erschlossen und saniert\, sind ein einzigartiger Ort\, der das übliche Konzept eines Galerieraums weit übertrifft und für das Publikum einen wahren Überraschungseffekt bietet: Man tritt eine spannende Entdeckungsreise in ein unterirdisches Labyrinth an\, das das Trio zu der lebendigen\, engagierten und multikulturellen Kunstplattform „Artistania“ gemacht hat. Angetrieben von dem Wunsch Transkulturalismus in der Gesellschaft zu fördern\, setzen sich Saba Tsereteli\, Claire Chaulet und Martin Ducreau dafür ein\, Kunst und Kultur für alle zugänglich zu machen. \nMittels seines hybriden Charakters – T!NG-SPACE ist sowohl kreative Werkstatt als auch Ausstellungsraum – gestattet der Ort einen Einblick in die kreativen Prozesse sowie den direkten Austausch zwischen Publikum und Künstler*innen. \nT!NG SPACE2_© Joseph D. Tremball\nFernab von konventionellen Führungen transportieren die Touren die Zuschauer*innen in eine surreale Welt\, die den eigenen Alltag durch eine neue Brille sehen lässt. Die Kunstwerke erwachen zum Leben und hybride Ansätze laden zu einer fantasievollen Reise ein. Zudem kann man den Prozess der Verwandlung eines ungenutzten Raumes in ein partizipatives Kunstzentrum entdecken. \nZum Trailer: „It’s Time for Differences!“ \n„It’s Time for Differences!“\n26.06.2021 – 20.11.2021 \nT!NG-SPACE \n
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SUMMARY:Layer Cake – The Versus Project
DESCRIPTION:Gemeinsam\, aber auf Abstand – so entstanden die Kunstwerke der neuen Ausstellung im Projektraum des URBAN NATION Museums. Das Münchner Künstlerduo Layer Cake – bestehend aus den Graffiti-Veteranen Patrick Hartl und Christian Hundertmark – hat in Kooperation mit dreizehn verschiedenen Künstlerinnen ebenso viele Werke erschaffen. In allen Arbeiten wird eine der wichtigsten Regeln des Graffiti auf den Kopf gestellt: Niemals über die Bilder anderer Writerinnen malen („no crossing“ / „not going over“). \nHundertmark und Hartl begannen in ihrem Atelier Leinwände zu bearbeiten\, die sie unfertig an die Gastkünstlerinnen schickten. Diese wiederum griffen in den malerischen Prozess ohne Absprache und mit ihren eigenen Stilen und Positionen ein. Sie reagierten\, erweiterten\, veränderten\, strichen und schickten die Arbeiten zurück. Schicht auf Schicht gestaltete sich ein dynamisches Spiel zwischen den Beteiligten bis eine gemeinsame Komposition gefunden wurde. \nIn der dritten Runde: Christian Hundertmark arbeitet auf einer Leinwand\, welche der Schweizer Künstler Bust mit seinen Erweiterungen zurückgesandt hat. \nLayer Cake\, Bust\, The Versus Project\, 2019.\nThe Versus Project ist künstlerisches Kommunikationsexperiment\, herausfordernder Dialog\, das Ringen um eine finale Form. Die Entstehung der Werke konnte bis zu zwei Jahre dauern. Was macht dieser Prozess mit der eigenen künstlerischen Erwartungshaltung und Praxis? Und wie weit geht die Akzeptanz und das gegenseitige Vertrauen\, das sich alle Teilnehmerinnen in diesem konzeptuellen Rahmen entgegenbringen müssen? \nLayer Cake beschreibt den Arbeitsprozess wie folgt: \n„Nach sechs Jahren Zusammenarbeit als Layer Cake war uns gar nicht mehr bewusst wie sehr man Künstlerinnen mit so einer kompromisslosen Zusammenarbeit aus der eigenen Komfortzone lockt. Für uns fühlt sich diese Art der kollaborativen Arbeit mittlerweile normal an\, doch für manche der Gastkünstlerinnen war das fast schon eine herausfordernde Grenzerfahrung.“ \nObgleich alle Künstlerinnen eine unterschiedliche Herangehensweise verfolgt haben – abstrakt\, figürlich oder formal – zeigt die finale Ausstellung gemeinsame Gesten und Interessen und vermittelt so Verbindungen untereinander. The Versus Project ist auch ein Versuch über Freundschaft und Beziehungen innerhalb des eigenen Netzwerks. \nTeilnehmende Künstler*innen\nLayer Cake (Patrick Hartl und Christian Hundertmark aka C100)\, Chaz Bojorquez (Los Angeles / US)\, Mick La Rock / Aileen Middel (Amsterdam / NL)\, Sebastian Wandl (München / DE)\, Dave the Chimp (Berlin / DE)\, Bisco Smith (New York / US)\, Vincent Abadie Hafez (Zepha) (Toulouse / FR)\, Formula 76 (Hamburg / DE)\, Usugrow (Tokio / JP)\, Bust (Basel / CH)\, Jake (Amsterdam / NL)\, Egs (Helsinki / FI)\, Imaone (Tokio / JP) und Flavien (Apt / FR). \nÜber URBAN NATION\nDas URBAN NATION Museum ist eine einzigartige Institution zur Ausstellung\, Förderung und Dokumentation von Urban und Street Art. Wir konzipieren\, kreieren und realisieren Ausstellungen – im Museum und im öffentlichen Raum. Die im Museum beheimatete Martha Cooper Library ist außerdem eine der weltweit führenden Institutionen für die Archivierung und Geschichte der Urban Art und ein Ort zur Vernetzung von Wissenschaftler*innen\, Kurator*innen und Künstler*innen. Das URBAN NATION Museum ist ein Projekt der Stiftung Berliner Leben\, eine Stiftung des landeseigenen Wohnungsbauunternehmens Gewobag\, die mit Projekten der Bildung\, Kunst und Integration Verantwortung für die Stadt übernimmt und sich langfristig für lebenswerte Quartiere der Berliner Stadtgesellschaft einsetzt. Entsprechend dieses gesellschaftspolitischen Auftrags fördert das Museum mit seinen Kulturvermittlungs- und Bildungsprojekten Kinder und Jugendliche in Berliner Quartieren. \nBeitragsbild: Layer Cake\, Mick La Rock\, The Versus Project\, Mixed Media on Canvas\, 2020  \nLayer Cake – The Versus Project\n4. Juli – 31. Dezember 2021\nProjektraum des URBAN NATION Museums\n
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SUMMARY:Karl-Heinz Adler - Metrics
DESCRIPTION:Mit „Metrics“ präsentiert die Galerie EIGEN + ART Berlin die erste große Einzelausstellung des Künstlers Karl-Heinz Adler\, seit er im Jahr 2018 verstorben ist. Zu sehen sind ausgewählte Arbeiten aus der Zeit von 1957 bis 2010\, die einen intensiven Einblick in das Werk eines der bedeutendsten Vertreter der konstruktiv-konkreten Kunst bieten. \nAls einzelgängerischer Künstler\, der in seiner Praxis das Bauhaus-Erbe mit der ästhetischen Weltsprache der konkreten Kunst unter schwierigen kulturpolitischen Bedingungen in der DDR zu verbinden wusste\, kommt Karl-Heinz Adler in der neueren Kunstgeschichte eine Ausnahmestellung zu\, auch wenn sich sein Œuvre mit dem der Zeitgenossen Sol LeWitt oder Max Bill assoziieren lässt. Adlers Kunst ist beseelt vom kompromisslosen Formwillen und der Durchsetzungskraft der Avantgarde. Das Spielerische und das Strenge\, Praxis und Theorie\, Schwere und Leichtigkeit werden in eine faszinierende Balance gebracht. Als „produzierende Systeme“ ist ihnen Erneuerung und Variabilität in den künstlerischen Quellcode eingeschrieben. Daraus ziehen sie ihre Aktualität und unheimliche Präsenz. \nIm Anschluss an den Eröffnungstag der Einzelausstellung „Metrics“ von Karl-Heinz Adler findet vom 20. bis 22. August der Ausstellungsparcours „Mies in Mind“ statt – als Hommage an Mies van der Rohe und die Eröffnung der Neuen Nationalgalerie in Berlin. \nÖffnungszeiten während Mies in Mind: \nFreitag\, 20. August 2021\, 11 – 19 Uhr \nSamstag\, 21. August 2021\, 11 – 19 Uhr \nSonntag\, 22. August 2021\, 10 – 18 Uhr \nKarl-Heinz Adler – Metrics\n19.08.2021 – 30.10.2021 \nEIGEN + ART Lab \n
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SUMMARY:DIFFERNECE OF WAITING
DESCRIPTION:Um Stimmungen\, Ausdrücke und Situationen geht es Tina Heuter\, ohne sich dabei im Detail zu verlieren. Diese Stimmungen sind aber keinesfalls vordergründig oder gar plakativ. Durch die grobe Oberfläche\, einer gekonnten Kombination aus Mimik\, Gestik und Haltung\, gelingt es der Künstlerin\, ihre Plastiken Geschichten erzählen zu lassen. Dabei ziehen uns die Figuren regelrecht in ihren Bann. \n
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SUMMARY:Ausstellung im Museum Barberini: Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde
DESCRIPTION:Impressionismus in Russland. Paris war vor 1900 der Anziehungspunkt für russische Künstler. Hier begegneten sie den Werken von Claude Monet und Auguste Renoir und ließen sich von den Themen und der Malweise der französischen Impressionisten anregen. Zurück in Russland malten sie en plein air und spürten der Flüchtigkeit des Moments in Portraits der Szenen des russischen Alltags nach. Auch Maler\, die später die russische Avantgarde bildeten\, entwickelten aus dem impressionistischen Studium des Lichts ihre neue Kunst. \nDie Ausstellung im Museum Barberini widmet sich der bislang kaum erforschten Rezeption französischer Lichtmalerei in Russland. Sie zeigt anhand von rund 80 Werken die Internationalität der Bildsprache um 1900 und integriert die russischen Künstler der damaligen Zeit – von Ilja Repin bis Kasimir Malewitsch – in das Projekt der künstlerischen Moderne. \n„Ein kurzer Blick auf ein impressionistisches Bild hat Kunstgeschichte geschrieben“\, erklärt Ortrud Westheider\, Direktorin des Museums Barberini. \n„Als Wassily Kandinsky 1896 in einer Ausstellung in Moskau vor ein Gemälde aus der Serie der Getreideschober von Claude Monet trat\, sah er zu seiner Irritation ein Bild leuchtender Farben – ohne einen Gegenstand erkennen zu können. Diese Störerfahrung bestätigte ihn darin\, in seiner Malerei auf das Motiv zu verzichten. Sie inspirierte seine künstlerische Entwicklung zur ungegenständlichen Malerei. Diese Anekdote ist ein kleiner Mosaikstein in einer vielschichtigen Wirkungsbeziehung zwischen dem französischen Impressionismus und der russischen Kunst zwischen 1860 und 1925. Impressionistische Anregungen haben nicht nur Kandinskys Œuvre revolutioniert. Sie waren vielmehr Ausgangspunkt zahlreicher Avantgardekünstler\, die impressionistische Lichtmalerei in Rayonismus\, Kubofuturismus und Suprematismus transformieren sollten.“ \nSeit den 1860er Jahren zog Paris als führende europäische Kunstmetropole Maler der Akademien von Moskau und St. Petersburg an. In der Auseinandersetzung mit der impressionistischen Malerei des modernen Lebens befreiten sie sich vom Regelwerk des akademischen Realismus in Russland. Die Begegnung mit der französischen Malerei inspirierte Künstler wie Ilja Repin\, Konstantin Korowin und Valentin Serow zu Darstellungen\, die neben dem Eindruck des Gegenwärtigen Momente einer sinnlichen\, dem Leben zugewandten modernen Welt zeigten. Elektrisches Licht\, die Auslagen der Schaufenster und die Architektur der modernen Boulevards boten ihnen Motive\, denen sie mit großer malerischer Freiheit begegneten. Die malerischen Effekte im Wechsel der Tageszeiten fesselten sie. Die nächtlich beleuchteten Straßenzüge faszinierten insbesondere Korowin und Nicolas Tarkhoff\, die das Thema in Russland populär machten. \nDas vom Impressionismus inspirierte Malen unter freiem Himmel veränderte die russische Kunst und machte das Thema Landschaft populär. Repin\, Wassili Polenow und ihre Schüler Korowin und Serow erkundeten die Natur um Moskau und reisten in die Weiten des Nordens. Das Malen en plein air und ein skizzenhafter Stil führten die Künstler an Motive einer Lebensfreude heran\, die sich von den existentiellen Themen der russischen Kunst lossagte. Das sich wandelnde Sonnenlicht ließ alles leicht und zukunftsoptimistisch erscheinen. In Portraits und Familienbildern verknüpften die russischen Künstler dabei Unmittelbarkeit mit psychologischer Deutung zu einer eigenen Spielart des Impressionismus. Fragen der nationalen Identität spielten dabei ebenso eine Rolle wie das Verhältnis zur realistischen Tradition innerhalb der Malerei. Für diese Auseinandersetzung gab die auf den spontanen Ausdruck gerichtete Malerei des Impressionismus mit ihrem über Nationengrenzen wirkenden Anspruch auf Modernität neue Impulse. \nUm die Jahrhundertwende wurden die Sommerhäuser auf dem Land zum Refugium der russischen Stadtbewohner. Die Künstler fingen das Unbeschwerte des modernen Freizeitvergnügens auf der Datscha in lichtdurchfluteten impressionistischen Interieurs ein. Das Studium des Lichts in Innenräumen und auf den Gegenständen von Stillleben führte zur Aufwertung dieser an der Moskauer Akademie gering geachteten Gattungen. \nEine zweite Generation russischer Künstler in Paris lernte zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Postimpressionismus und Fauvismus eine Malerei kennen\, die mit leuchtenden Reinfarben experimentierte. Wie die französischen Postimpressionisten strebten viele russische Maler dieser Generation eine internationale Laufbahn an und sahen im Aufenthalt im Westen nicht nur den Studienzweck. \nDie Landschaftsmalerei wurde zum ersten Experimentierfeld für Künstler wie Michael Larionow\, Natalja Gontscharowa und Kasimir Malewitsch. Sie sahen sich als Impressionisten\, bevor sie nach 1910 mit dem expressiven Rayonismus und dem ungegenständlichen Suprematismus die russische Avantgardekunst begründeten. In der befreiten Farbe fanden die Maler eine Energie\, die für die Dynamik und Erneuerung einer neuen Zeit stand. Impressionistische Beobachtung wurde in kubistische und futuristische Flächenzergliederung transformiert und in Malewitschs Serie Weiß auf Weiß als lichthaltiges Nichts verabsolutiert. \nDie Ausstellung umfasst rund 80 Leihgaben u.a. der ABA Gallery\, New York\, des Museo Nacional Thyssen-Bornemisza\, Madrid\, der Sammlung Iveta und Tamaz Manasherov\, Moskau\, der Sammlung Vladimir Tsarenkov\, London\, der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau\, des Staatlichen Museums der Bildenden Künste der Republik Tatarstan\, Kasan Sammlung Elsina Khayrova\, London\, des Stedelijk Museum\, Amsterdam\, sowie aus Privatsammlungen. \nBeitragsbild: Ilja Repin: Auf dem Feldrain. Vera A. Repina geht mit ihren Kindern über den Feldrain\, 1879\, Staatliche Tretjakow-Galerie\, Moskau \nImpressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde\n28. August 2021 – 9. Januar 2022 \nMuseum Barberini \n
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SUMMARY:Ausstellung „Interior Garden“ im Museum Reinickendorf: Arbeiten von Johanna Tiedtke und Scott Roben zu Hannah Höch
DESCRIPTION:Das Museum Reinickendorf beschäftigt sich seit Jahren mit der international bekannten Künstlerin Hannah Höch\, die fast vierzig Jahre in Heiligensee im Bezirk lebte. In der Ausstellung „Interior Garden“ in der GalerieETAGE im Museum Reinickendorf\, die am 3. September 2021 um 19 Uhr eröffnet wird\, setzen sich nun zwei Künstler mit dem Garten der berühmten Reinickendorferin auseinander\, der für Hannah Höch Rückzugsort\, Inspiration und Einnahmequelle war. \nJohanna Tiedtke und Scott Roben verstehen den Garten von Hannah Höch als eine eigene Form der Collage\, die sich im Laufe von vier Jahrzehnten gefügt hat und sich stetig verändert. Vor Ort erstellten sie eine Reihe von Zeichnungen\, die den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeit bilden. Roben Scott schuf eine neue Serie von Monotypien auf Kozo-Papier\, einem transparenten Archivierungsmaterial. Der Künstler hielt seine Beobachtungen durch eine Technik fest\, die als blindes Zeichnen bekannt ist: Linien werden gezogen\, ohne das Blatt dabei zu betrachten. In der Ausstellung werden diese Monotypien gefaltet und mit Fadengeflechten zusammengebunden\, die von der Decke herabhängen\, sich bündeln und auf diese Weise zu Objekten werden. Die Faltungen der Zeichnungen nehmen visuelle Anleihen bei den ebenfalls in der Ausstellung gezeigten doppelt belichteten Fotografien von so namhaften Fotografen wie Floris Neusüss und Liselotte und Armin Orgel-Köhne auf\, die Hannah Höch porträtiert haben. Johanna Tiedtke hat eine Serie von großformatigen Collagen entwickelt\, die vor den Fenstern der Galerie angebracht sind. Die Tafeln bestehen aus UV-Drucken auf Glasplatten\, die mit Ölfarbe subtil verändert und mit einem Stift geätzt wurden. Die Arbeit basiert auf Fotografien und Zeichnungen von Höchs Wintergarten\, die die Künstlerin innerhalb eines Jahres\, im Verlauf der Jahreszeiten bei Besuchen vor Ort\, angefertigt hat. Die Glasarbeiten fungieren als Filter\, die Bilder in das Innere des Raumes projizieren. \nFür die Ausstellungseröffnung ist der Nachweis eines negativen Coronatests notwendig\, dieser entfällt\, wenn eine vollständige Impfung oder eine Genesung nachgewiesen werden können. \nInterior Garden\nArbeiten von Johanna Tiedtke und Scott Roben zu Hannah Höch\n03.09.2021 – 14.11.2021 \nMuseum Reinickendorf \n
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SUMMARY:IRL
DESCRIPTION:IRL\, in real life\, ist ein gängiges Internet-Kürzel\, dass dafür benutzt wird um zu verdeutlichen\, dass etwas im echten Leben\, nicht nur virtuelle\, erfahren wurde. Was ist jedoch das echte Leben und gehört das virtuelle nicht auch dazu? Ist etwas echter wenn es mit eigenen Augen gesehen wird und unechter durch eine Linse?  \nDas sind Fragen\, die letztes Jahr umso wichtiger geworden sind\, nachdem die Welt zum Stillstand gekommen ist und sich alles im Internet abgespielt hat\, ob Geburtstagsfeiern\, Theateraufführungen oder auch Ausstellungsbesuche. Mit Zoom-Vernissagen\, NFTs und 3D-Rundgängen hat sich die Kunstwelt den neuen Gegebenheiten angepasst\, aber auch Künstler auf der ganzen Welt haben die neue Situation auf die eine oder andere Art in ihrer Kunst aufgenommen. Entweder hat sich die eigene Arbeitsweise intensiviert\, der Schwerpunkt geändert\, oder es wurde eine Fluchtmöglichkeit aus der Gegenwart geschaffen. \nBei der Ausstellung IRL zeigen die in Irland leben Künstler*innen Cecilia Bullo\, Amanda Doran und George Warren wie sich die neue Realität der letzten anderthalb Jahren in ihrer Kunst widerspiegelt.  \nCecilia Bullo ist eine klassische\, hauptsächlich skulptural ausgebildet Künstlerin\, die sich auf die Schaffung von Mixed-Media-Installationen konzentriert. Dabei arbeite sie mit kontrastierenden visuellen Elementen\, untersucht Materialprozesse und deren Geschichte.\nIm Fokus ihrer Werke stehen verschiedene Symbole und Objekte (z.B. Amulette oder Relikte)\, die in einen Kontext sozialer Fragen gestellt werden. Die Gegenstände werden mit Heilungskraft oder magischen Eigenschaften assoziiert und vor allem in einem feministisch-politischen Zusammenhang gelesen. Bullo interessiert sich für die Opferrolle der Frau und ihren politischen Körper\, sowohl in der Mythologie als auch in der Gegenwart. \nIn ihren neusten Arbeiten geht Bullo besonders auf das Thema der Entwurzelung ein. Als Beispiel dafür nimmt sie eine Aloe Vera-Pflanze\, die bis heute wegen ihrer botanischen Heilwirkung verwendet wird. Ein Teil dieser Rhizompflanze\, die aus dem Garten ihrer Familie in Italien stammte\, wurde entwurzelt\, transportiert und in ihr irisches Adoptivland verpflanzt. Bullo hat einen Migrationshintergrund und wurde selbst „entwurzelt“. Somit erforscht sie Symbole und Bedeutungsträger\, die direkt mit ihrem gemischten Erbe verbunden sind. Sie schaut\, wie sich die rituelle Praktik in einem anderen Kontext anpassen und verändern kann\, unter Bezugnahme kultureller Herausforderungen\, denen sich Personen mit Migrationshintergrund gegenübersehen\, insbesondere Frauen.  \nAmanda Dorans beschäftigt sich mit ihrer täglichen Umgebung und ihren Begegnungen. In den letzten Aderhalbjahren hat sich ihr Fokus jedoch gewandelt\, von gewohnheitsmäßigen Ritualen\, Exzentrizitäten und Macken zu Unbehagen\, Tod und Wiedergeburt. Sie sieht die Themen als kathartisches Ventil\, das die Besonderheiten und Unvorhersehbarkeiten der letzten Zeit anspricht. Tod\, Zerstörung\, Verzweiflung spiegelt die Künstlerin durch die Darstellung von Menschen in alternativer Kulturen\, wie in der Tattoo-\, Punk- oder Metalszene\, wieder. Die alltäglichen Situationen haben sich in düstere und etwas unheimliche Bilder verwandelt\, die den Kreislauf von Tod zur Wiedergeburt zeigen\, jedoch mit einer Prise dunklen Humors. Das Leben selbst ist ein Kreislauf von immer wieder zurückkehrenden Phasen\, die konfrontiert\, bekämpft und zerstört werden\, um zur Unbeschwertheit zurückkehren zu können. \nDoran konzentriert sich in ihrer Darstellungsweise auf körperliche Details\, die dem Betrachter auch im echten Leben ins Auge springen würden. Durch ihren dicken und groben Duktus und ihre überschwänglich und unmittelbare Malweise wirken die Figuren obskur\, aber auch ästhetisch ansprechend\, mit ihren kunstvoll tätowierten Haut. Die dicken\, nicht kontrollierbaren\, zum Teil chaotischen Farbschichten spiegeln die momentanen Gefühle der Künstlerin wieder\, die einer nicht beeinflussbaren Gegenwart. \nIntuitives Malen\, das von innen heraus komm\, ist die Vorgehensweise von George Warren. Ein grober Plan hilft dem Künstler\, jedes Zögern zu überwinden und mit einem schnellen und schwungvollen Farbauftrag ein Gemälde zu malen. Seine Werke befinden sich zwischen Figuration und Abstraktion.   \nBei seiner neusten Serie folgt Warren einem bildhaften Konzept. Er erschafft kleine Erzählungen\, die einem bekannten Narrativ folgen\, dem des Kampfspiels. Die Kampffiguren sind angelehnt an Spiele von Retro-Konsolen und erfüllen nur einen Zweck\, zu kämpfen. Eigentlich kontrolliert der Spieler das Verhalten der Figuren\, Warren hingegen friert die Charaktere auf der Leinwand ein und der Spieler wird zum Betrachter. Der On-Screen-Dialog zwischen den Kämpfern bleibt jedoch erhalten\, durch Schläge\, Air Kicks und Feuerbälle\, sogar durch das teilweise Verschwinden des Verlierers. Die gegossene Farbe und die Farbtropfen agieren als Emulation\, ein Verfahren\, das Programme nachbildt\, damit diese auf nicht kompatiblen Geräten oder Anlagen laufen können. Es scheint\, als ob die virtuelle Realität noch im Rahmen des „Bildschirms“ vorhanden ist.  \n
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SUMMARY:Frédéric Brenner – ZERHEILT (Foto­ausstellung)
DESCRIPTION:Im foto­grafischen Essay ZERHEILT erkundet Frédéric Brenner Berlin als Bühne verschiedener Inszenierungen des Jüdischen und porträtiert Orte und Individuen – Neu­ankömmlinge\, Alt­eingesessene\, Konvertit*innen\, Zu­wander*innen und andere\, die sich in Berlin nieder­gelassen haben oder auch nur vorüber­gehend hier leben. Dabei hinter­fragt er stereotype Bilder und Vorstellungen\, um neue Perspektiven zu eröffnen – auf Menschen und Fragen\, die sich um die jüdisch-deutsche Geschichte drehen.\nSeine Bild­sprache entwickelt Frédéric Brenner nach ausgiebigen Recherchen\, aus Beob­achtungen und zahl­reichen Gesprächen. Foto­grafieren bedeutet für ihn vor allem Begegnung mit Individuen\, denen er Raum gibt\, sich selbst in Szene zu setzen. \nBrenner erhebt nicht den Anspruch einer erschöpfenden Dokumentation des Status quo jüdischen Lebens in Deutschland oder gar einer visuellen Definition eines zeitgenössischen „Jüdischseins“. Seine Bilder bieten vielmehr fragmen­tarische Einblicke in das Leben in dieser Stadt voller Paradoxien\, Dissonanzen\, Leer­stellen und wider­streitender Narrative zwischen Vergangenheits­bewältigung und dem Wunsch nach Erlösung. \n
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SUMMARY:Hansjörg Schneider // On  Grid
DESCRIPTION:On Grid \nDas Gitter ist da\, bevor etwas auf dem Blatt zu sehen ist. Es ist auf der weißen Fläche des Blattes\, bevor eine Linie auf dem Papier gezogen ist. Der im rechten Winkel scharf beschnittene Papierrand begrenzt die weiße Zone\, hebt sie hervor\, schafft den Rahmen für ein unsichtbares Koordinatensystem. \nDie Ausstellung „on grid“ reflektiert die Allgegenwart von Netzen und Gittern. Gitter und Netze begegnen uns in materieller und immaterieller Form\, sichtbar wie unsichtbar. Ausgeschnitten und aufgeklebt stehen sie hier erhaben auf einem tragenden Untergrund. Feste Formen werden flüssig\, die nasse Klebung unterwirft sie einem fortlaufenden Transformationsprozess. Die konstruktive Struktur der Gitter erscheint plötzlich fragil und anfällig für Störungen. Aus der Abweichung von Norm und Regel entwickelt sich ein unerwarteter\, dynamischer Rhythmus. \nHansjörg Schneider erweitert die Möglichkeiten des Schneidens und Reißens von Papier konsequent um neue Ausdrucksmöglichkeiten. Er setzt auf optische Gegensätze: hart/weich\, starr/beweglich\, grob/fein\, kontrolliert/unkontrolliert. So entsteht ein Instrumentarium\, welches das Material bis an die Grenze seiner Belastung führt und auf diese Weise sein Potential sichtbar macht. Der freie\, zugleich forschende Umgang mit dem Stoff Papier aktualisiert das Medium Papierschnitt und führt es aus seiner beschaulichen Nische heraus. \nEN \nThe grid is there before anything else is seen on the paper. It is on the white surface of the sheet before a line is drawn. The edge of the paper\, sharply trimmed at right angles\, delineates the white zone\, highlighting it and setting the framework for an invisible system of coordinates. \nThe exhibition “on grid” reflects on the ubiquity of networks and grids. We encounter grids and networks in material and immaterial form\, visible and invisible. Here\, cut out and glued on\, they project from the supporting surface. Solid forms become liquid; the wet glue subjects them to a continuous process of transformation. The structure of the grids suddenly seems fragile and susceptible to interference. An unexpectedly dynamic rhythm develops from the deviations from norm and rule. \nHansjörg Schneider continually builds upon new ways of cutting and tearing paper with ever more expressive possibilities. He draws on visual opposites: hard/soft\, rigid/flexible\, coarse/fine\, controlled/uncontrolled. This creates a set of instruments that leads the material to the limits of its capacity\, thus revealing its potential. This open yet explorative use of paper updates the medium of paper cutting\, drawing it out from its introspective niche. \n
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LOCATION:O&O DEPOT\, Leibnizstraße 60\, Berlin\, 10629
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SUMMARY:Vadim Zakharov - George Orwell / 7 Dictators / Duchamp prostate curated by Chiara Valci Mazzara
DESCRIPTION:The solo show of Vadim Zakharov at Kang Contemporary presents a newly conceived body of works by the renowned Moscow Conceptual artist (Russian Pavilion\, 55th Venice Biennale\, 2013). \nThe exhibition “Vadim Zakharov – George Orwell / 7 Dictators / Duchamp prostate’’ displays selected pieces belonging to three new series together with renowned works. The pieces are linked by the main concept of the act of overlaying images\, words\, quotes and symbols\, the semantics and the signifiers: those constructing a show in which the artistic process together with some of the most important topics addressed by Zakharov are presented to the public through an attentive and cohesive installation. For the first time displaying a selection of works on paper\, multi layered offset prints and gold leaf as well as three dimensional works. \nA series in which quotes from ‘Animal Farm’ by George Orwell are tweaked and actualised to our times – mirroring the present social and political Zeitgeist\,- a series in which the artist playfully acts on the meta meaning of well known artists names and works (such as Marcel Duchamp) and pieces created through the graphic manipulation of french slogans of the 68’ will be shown in the gallery spaces\, introducing a new production of Vadim Zakharov. \nThe body of works of one of the most representative artist of our times stands as a unique selection which constitutes a new season in the frame of the production of Vadim Zakharov and a unique opportunity to observe how his work develops from large scale installations\, performance and theatre pieces into artworks which enclose the wide\, complex and multifaceted system of references\, concepts and meta signifiers characterising the artist’s creative process. \nThe video documentation of the performances of Zakharov will be displayed on the large glass window on the outside part of the gallery inviting the public to an all embracing experience. \n
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LOCATION:Kang Contemporary\, Lindenstraße 90\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne in der Berlinischen Galerie
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne“ zeigt rund 50 Gemälde des Künstlers\, darunter 30 aus dem Kunstmuseum Bern\, das Kooperationspartner der Schau ist. Hinzu kommen weitere Werke von Künstler*innen der Berliner Secession\, die mit Hodler zusammen in Berlin ausgestellt haben\, wie Lovis Corinth\, Walter Leistikow\, Hans Thoma und Julie Wolfthorn. \nFerdinand Hodlers (1853–1918) ausdrucksstarke Figurenbilder\, Berglandschaften und Porträts sind Ikonen der Moderne. Bereits zu Lebzeiten fand das Werk des Schweizer Malers\, der den Symbolismus mitgeprägt hat\, international große Beachtung. Was heute kaum noch bekannt ist: Hodlers Weg zum Ruhm führte über Berlin. Von 1898 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs stellte der Künstler nahezu jährlich hier aus. \nZeitgenoss*innen sahen in Hodler vor allem den „Menschendarsteller\, der durch den Körper die Seele zu gestalten weiß“\, so der Künstler Paul Klee 1911. Hodler setzte mit seiner Kunst auf Vereinfachung und Größe. Die zeitlos eleganten Haltungen und zarten Gesichter seiner Tänzerinnen und Jünglinge fesseln bis heute. Sie wirken archaisch\, oft ernst und doch auch beseelt\, voller Leichtigkeit und Leben. Hodler schöpfte für seine Kunst aus der Natur\, als deren Teil er den Menschen verstand. Die Luft\, die seine Figuren atmen und seine Berge umweht\, ist kalt und klar. Der Künstler\, schrieb Hodler selbst in einem seiner programmatischen Texte\, „zeigt uns eine vergrößerte\, eine vereinfachte Natur\, befreit von allen Details“. \nHeute ist Ferdinand Hodler unbestritten der populärste Maler der Schweiz und gilt neben Paul Cézanne\, Vincent van Gogh oder Edvard Munch als Schlüsselfigur der modernen Kunst. Zuletzt war sein Werk 1983 in größerem Umfang in Berlin zu sehen. Die Ausstellung in der Berlinischen Galerie präsentiert den Künstler erstmals als eine feste Größe der Berliner Moderne. Zu entdecken sind eine Auswahl seiner bedeutendsten symbolistischen Figurenbilder\, die Hodlers Erfolg in der deutschen Reichshauptstadt begründeten\, seine unverwechselbaren Berglandschaften und herausragende Porträts\, die schon das zeitgenössische Berliner Publikum begeisterten: „In der Künstlerbund Ausstellung. Der stärkste Eindruck Hodler“\, notierte beispielsweise der einflussreiche Sammler und Mäzen Harry Graf Kessler 1905 in sein Tagebuch. \nDie Ausstellung „Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne“ zeichnet die Erfolgsgeschichte des Schweizers an der Spree nach. Hier waren seine Werke zunächst in der Großen Berliner Kunstausstellung\, dann in der Berliner Secession und in renommierten Galerien der Stadt wie den Kunstsalons Fritz Gurlitt und Paul Cassirer zu sehen. Bereits in seiner Zeit wurde Hodler als typischer Ausstellungskünstler wahrgenommen\, der über die schweizerischen Landesgrenzen hinaus europaweit Karriere machte. Nach ersten Erfolgen in der Heimat\, wo Hodlers Werk kontrovers diskutiert wurde\, baute er Beziehungen nach Paris\, München\, Wien und Berlin auf und zeigt seine Werke dort im Umfeld führender Avantgardevereinigungen. \nDie eher preußisch-nüchterne Mentalität in Berlin machte es Hodler zunächst schwer\, sich mit seinen symbolistischen Figurenbildern durchzusetzen. Der Schweizer polarisierte. Er begeisterte Künstler*innen und Kritiker*innen\, die der Moderne aufgeschlossen gegenüberstanden. Das breite Publikum\, das sich in Berlin noch mit Naturalismus und Impressionismus vertraut machte\, konnte er erst nach und nach gewinnen. Als der Galerist Paul Cassirer 1907 Hodlers naturalistisches Frühwerk sowie Porträts und Landschaften in eine Gruppenausstellung einbezog\, erfuhr der Künstler breitere Akzeptanz in der Stadt. Cassirer war es auch\, der Hodler 1911 eine umfangreiche monografische Schau ausrichtete. Als Teil einer größeren Ausstellungstournee\, die Köln\, Frankfurt am Main\, Berlin und München umfasste\, berücksichtigte sie alle Facetten des Hodler’schen Werks. Besonders herausgehoben wurden die Landschaften\, die sich in Sammler*innenkreisen großer Beliebtheit erfreuten. \nIn der zweiten Hälfte der 1900er Jahre kündigte sich in Berlin der Expressionismus an. Für die Kunstszene der Metropole führte dies um 1910/11 zu einem Paradigmen- und Generationenwechsel. Hodler galt aufgrund seiner spannungsgeladenen Umrisslinien\, die uns heute fast comic-haft erscheinen\, und seiner freien Farb- und Formensprache bereits damals als Wegbereiter von Expressionismus und Abstraktion. Als der Schweizer unmittelbar nach Beginn des Ersten Weltkriegs zusammen mit anderen Künstlern und Intellektuellen in Genf einen Protest gegen die Beschießung der Kathedrale von Reims durch deutsche Truppen unterzeichnete\, löste dies in Deutschland eine Welle der Entrüstung aus. Die Presse machte daraus den „Fall Hodler“\, der unter anderem dazu führte\, dass der Maler aus deutschen Künstler*innenvereinigungen ausgeschlossen wurde. Bei Kriegsende war der im Mai 1918 verstorbene Künstler in Deutschland jedoch weitgehend rehabilitiert. \nBeitragsbild: Ferdinand Hodler\, Heilige Stunde\, 1911\, © Stiftung für Kunst\, Kultur und Geschichte\, Winterthur; © SKKG\, 2020 // SIK-ISEA\, Zürich (Philipp Hitz) \nFerdinand Hodler und die Berliner Moderne\n10.9.2021 – 17.1.2022 \nBERLINISCHE GALERIE Museum für moderne Kunst \n
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LOCATION:BERLINISCHE GALERIE\nMuseum für moderne Kunst\, Alte Jakobstraße 124-128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Vadim Zakharov - George Orwell / 7 Dictators / Duchamp prostate
DESCRIPTION:Die Einzelausstellung von Vadim Zakharov bei Kang Contemporary präsentiert eine neu konzipierte Werkgruppe des renommierten Moskauer Konzeptkünstlers (Russischer Pavillon\, 55. Biennale von Venedig\, 2013). Die Ausstellung „Vadim Zakharov – George Orwell / 7 Dictators / Duchamp prostate“ zeigt ausgewählte Werke aus drei neuen Serien zusammen mit bekannten Arbeiten. \nDie Werke sind durch das Hauptkonzept der Überlagerung von Bildern\, Wörtern\, Zitaten und Symbolen\, der Semantik und der Signifikanten miteinander verbunden: Sie bilden eine Schau\, in der der künstlerische Prozess und einige der wichtigsten Themen\, mit denen sich Zakharov befasst hat\, dem Publikum in einer aufmerksamen und zusammenhängenden Installation präsentiert werden. Zum ersten Mal wird eine Auswahl von Arbeiten auf Papier\, mehrschichtigen Offsetdrucken und Blattgold sowie dreidimensionalen Arbeiten gezeigt. \nEine Serie\, in der Zitate aus „Farm der Tiere“ von George Orwell an unsere Zeit angepasst und aktualisiert werden – was den gegenwärtigen sozialen und politischen Zeitgeist widerspiegelt\,- eine Serie\, in der der Künstler spielerisch mit der Meta-Bedeutung bekannter Künstlernamen und Werke (wie Marcel Duchamp) spielt\, und Werke\, die durch die grafische Bearbeitung französischer Slogans der 68er entstanden sind\, werden in den Galerieräumen gezeigt und stellen eine neue Produktion von Vadim Zakharov vor. \nDas Gesamtwerk eines der repräsentativsten Künstler unserer Zeit stellt eine einzigartige Auswahl dar\, die eine neue Saison im Rahmen der Produktion von Vadim Zakharov bildet und eine einmalige Gelegenheit bietet\, zu beobachten\, wie sich sein Werk von großformatigen Installationen\, Performances und Theaterstücken zu Kunstwerken entwickelt\, die das breite\, komplexe und vielschichtige System von Referenzen\, Konzepten und Meta-Signifikanten umfassen\, das den kreativen Prozess des Künstlers kennzeichnet. \nDie Videodokumentation der Performances von Zakharov wird auf dem großen Glasfenster im Außenbereich der Galerie Kang Contemporary zu sehen sein und lädt das Publikum zu einer umfassenden Erfahrung ein. \nVadim Zakharov – George Orwell / 7 Dictators / Duchamp prostate\n11.09.2021 – 07.01.2022 \nKang Contemporary \n
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SUMMARY:Multimedia-Walk im Berliner Landschaftspark Herzberge: „Herzberge Stories“
DESCRIPTION:Mit App und Handy können Besucher*innen den Herzberge-Walk ab 13. September jederzeit erleben. „Herzberge Stories“ ist eine Tour durch den 130 Jahre alten Landschaftspark inmitten eines Industriegebiets. Angeleitet werden Besucher*innen durch eine App\, in der poetische und dokumentarische Bild/Ton-Collagen abgespielt werden. Diese Video/Audio-Aufnahmen spiegeln das Landschaftsbild im Smartphone wider und fügen ihm erzählerische und Performance-Elemente hinzu\, die zusammen eine philosophische Geschichte ergeben. \n„Wir schaffen Kunst\, die Menschen aus einer passiven Haltung wie im Kino oder Theater in eine aktive Rolle versetzt“ \n– beschreibt Lucas Lacerda von Po:era die eigene Arbeit. \nNach der ersten Testphase ihrer „Herzberge“-App kehrt das deutsch-brasilianische Künstlerduo dazu noch einmal ins Studio zurück. Die interaktive Geschichte\, die Po:era mithilfe der App im Lichtenberger Landschaftspark erzählen\, bekommt einen letzten Feinschliff und die Software wird technisch punktuell verbessert. Aus diesem Grund verschieben Lacerda und sein kreativer Partner Daniel Weyand die Premiere von „Herzberg Stories“ um zwei Wochen. \nEine transkontinentale Koproduktion\nFür „Herzberge Stories“ arbeiten Lacerda und Weyand (beide Berlin) mit dem internationalen Klangkünstler Samaquias Lorta (Chicago\, USA) zusammen. Lorta verbindet in seinem Werk traditionelle mit elektronischer Musik in einem performativen Rahmen. Dabei zieht er Inspiration aus seinem Engagement als Cello- und Tanzlehrer sowie Komponist\, als die er unter anderem in den USA\, Nicaragua und Kolumbien gearbeitet hat. Gemeinsam mit Lorta haben Lacerda und Weyand mehr als 30 Stunden Audiomaterial zu einer wunderschönen Klanglandschaft zusammengesetzt\, welche die Besucher*innen von „Herzberge Stories“ als dreidimensionale akustische Umwelt voll umschließt. \nBeitragsbild: Multimedia-Walk im Berliner Landschaftspark Herzberge; Foto: Patrick Dengler für Po:era \n„Herzberge Stories“\nab 13.09.2021 \nLandschaftspark Herzberge \n
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SUMMARY:Abraham Cruzvillegas: Unbetiteltes Tautologisches Selbstportrait
DESCRIPTION:Die vielfarbige Installation Unbetiteltes Tautologisches Selbstportrait erstreckt sich über die beiden neun Meter hohen Wände des Corner Space und besteht aus Schachteln und Kartons unterschiedlicher Form und Größe\, deren Böden in unterschiedlichen Farbtönen bemalt sind. \nFür seine Installationen und Skulpturen verwendet Abraham Cruzvillegas häufig ausrangierte\, industriell hergestellte\, einfache Alltagsgegenstände. Zur Vorbereitung seiner Installation in der Galerie Thomas Schulte hat der Künstler die Mitarbeiter*innen der Galerie gebeten\, alle Arten von leeren Verpackungen zu sammeln wie beispielsweise Schuh- und Eierkartons\, Müsli-\, Schokoladen-\, Pizza- oder Reisschachteln\, Verpackungen für Haushaltsgeräte\, Seifen etc. Die Schachtelböden sind in 34 verschiedenen Farben aus einem System bemalt\, das der Künstler erstmals in seinem Beitrag zur documenta 2012 verwendete. \nIn Cruzvillegas‘ Farbschema steht jede Farbe für eine bestimmte Idee\, Absicht oder Qualität\, die in den letzten Jahrzehnten eine Konstante im Werk des Künstlers war und Bezug nimmt auf eine Reihe von Projekten seiner künstlerischen Praxis\, die er „Autoconstrucción“ nennt. Der Begriff beschreibt ursprünglich die Selbstbaumethoden von Gemeinschaften wie auch die seiner eigenen Familie. „Autoconstrucción“ beschreibt also eine kulturelle Praxis: Die kollektive Dynamik des Sammelns und Aneignens von gefundenen Materialien zum Bau von Unterkünften und Wohnungen\, die aus Mangel\, Solidarität und Zufall erfindungsreich und mit großem handwerklichen Geschick entstehen. Qualitäten\, die auch Cruzvillegas‘ Praxis zugrunde liegen: „Autoconstrucción bedeutet für mich Transformation. Ich wende diesen Begriff auf Häuser an\, die gleichzeitig gebaut und zerstört werden\, je nach den spezifischen Bedürfnissen ihrer Bewohner. Veränderung ist die Regel für die Autoconstrucción-Häuser\, und die Verwandlung der Identität ist der Grund für meine Herangehensweise (oder den Missbrauch) des Konzepts: Die Selbstkonstruktion ist permanent unvollendet.“ \nCruzvillegas‘ Arbeit für die Galerie Thomas Schulte ist in zweierlei Hinsicht ortsspezifisch: Zum einen wurde die rasterartige Collage aus Kisten an die Dimensionen des Raums angepasst; zum anderen spiegeln die für die Installation gesammelten Materialien das Konsumverhalten der Menschen wider\, die dort arbeiten. Unbetiteltes Tautologisches Selbstportrait kann somit als Konsumkritik verstanden werden und ist gleichzeitig eine Reflexion über das Wesen von Zusammenarbeit\, Austausch und Identität. Für Cruzvillegas ist die Persönlichkeit eines Menschen von der Summe seiner Beziehungen und Begegnungen mit anderen Menschen geprägt. \nDie Ausstellung wird gefördert von der Stiftung Kulturfonds/NEUSTART KULTUR. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Richard Deacon:  Fourfold Way. Galerie Thomas Schulte.
DESCRIPTION:Die beiden Arbeiten mit dem Titel Fourfold Way (Vierfacher Weg/Weise) sind die jüngsten in einer Reihe perspektivisch verschobener\, skelettartiger Skulpturen\, an denen der britische Bildhauer seit etwa 2008 arbeitet. \nDeacon\, der sich selbst als „Fabrikator“ bezeichnet\, ist bekannt für die Verwendung einer Vielzahl von Materialien – von Holz\, Marmor und Edelstahl bis hin zu Schaumstoff\, Ton und Leder\, u.a. In Fourfold Way arbeitet er erneut mit Edelstahl; gefaltete Bleche werden zu einer abstrakten Form aus unregelmäßigen Polyedern zusammengefügt. Die Konstruktionsweise des Objekts ist im fertigen Werk spürbar – Nähte bleiben sichtbar. In Deacons Arbeiten bleiben oftmals Schrauben oder Klebstoffe\, die zum Befestigen und Zusammenhalten von Materialien verwendet werden\, erkennbar und beschreiben\, wo und wie auf das Material eingewirkt wurde – seine genaue Beziehung zur Form. \nNeben dieser Betonung der Materialität spielt für Deacon auch Sprache eine wichtige Rolle. Die Titel seiner Arbeiten verweisen auf Klischees und bekannte Phrasen oder spielen mit ihnen. Sie sind so doppeldeutig wie die abstrakten Strukturen selbst. Fourfold Way kann sich sowohl auf die Anzahl der Faltungen der Edelstahlbleche beziehen\, aus denen die Formen entstehen\, als auch auf einen Weg mit vier Richtungen. \nDeacon sagt\, dass sich die skelettartige Struktur aus dem Arbeiten in Keramik heraus entwickelt habe. Zunächst hatte er Tonklumpen ausgehöhlt – ausgehend von dem Material nahm er immer mehr davon weg. In Bezug auf eine andere Serie von Kleinskulpturen mit dem Titel Art For Other People (die er 1982 begann und für die der Künstler eine Vielzahl von Materialien verwendete) bemerkte Deacon: „Die meisten sind um ein Material herum gebaut\, das nicht da ist.“ Dieser Wechsel zwischen dem Arbeiten von außen nach innen und von innen nach außen\, zwischen positivem und negativem Raum\, wird in großformatigen Skulpturen wie denen in Fourfold Way visualisiert. Das Fließende zwischen Innen- und Außenraum sowie die Schattenwürfe und Lichtreflexionen des Edelstahls verleihen der Arbeit mit ihrer modular anmutenden Konstruktion gewissermaßen eine Formbarkeit und sich verändernde Erscheinung. Einige Winkel sind spitzer als andere; eine Unterkante hebt gar vom Boden ab. Obwohl sich die Form horizontal erstreckt\, ist sie von Leichtigkeit durchdrungen\, ganz so als würde sie sich nach oben ausstrecken. \nDurch die Bemalung der Innenseiten verwandelt sich auch ihr Material – Edelstahl – und unterstreicht die Beziehung zwischen Innen und Außen durch Veränderungen der Textur und Oberflächenqualität. Solche Dichotomien bestehen auch über das einzelne Werk hinaus\, denn das eine ist innen weiß und das andere schwarz gestrichen – sodass ein Kontrast zwischen beiden\, zwischen Hell und Dunkel entsteht. Die eine Skulptur ist gedrungener\, kompakter\, die andere erhebt sich steil\, fast kathedralenartig. Sie bleiben voneinander getrennte Teile und suggerieren dennoch ein größeres Ganzes. \nTatsächlich erscheinen die Skulpturen in ihrer Gegenüberstellung als Verkörperung kosmischer Dualität\, sie erinnern an architektonische Strukturen und bilden rätselhafte Netzwerke. Mit ihrer offenen und doch substanziellen Präsenz im Raum der Galerie wirken sie fließend\, anfällig für Verschiebungen und doch präzise ausformuliert. Wie entgegengesetzte Pole greifen sie ineinander und ziehen dabei ihre Umgebung und uns in ein Feld rhythmischen Austauschs. \n—Text von Julianne Cordray \nDie Ausstellung wird gefördert von der Stiftung Kulturfonds/NEUSTART KULTUR. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Cristina Ferreira-Szwarc . Świetlica im KVOST.
DESCRIPTION:Diese Ausstellung ist das Ergebnis eines langen und intensiven Forschungsprozesses der Künstlerin Cristina Ferreira-Szwarc um ein dutzend Fotografien. Diese zeigen erfrorene Räume\, seltsame Zimmer und Hallen. \nIm ersten Bild wird ein großer Raum mit weiten Fenstern gezeigt\, in seiner Mitte eine leere Bühne\, umgeben von Tischen und Stühlen. Die Tische sind in den Raum wie Inseln verstreut. Die Stühle\, perfekt aufeinander gestapelt\, bilden ein Puzzle\, in dem sie sich gegenseitig stützen. Dieser Raum bettelt darum\, von seiner eigenen Bewegungslosigkeit befreit zu werden. Das nächste Bild zeigt einen anderen Raum\, wo weiße und rote Luftballons angespannt von der Decke hängen. Am Ende des Raums erscheint das polnische Staatsemblem\, welches den Raum in zwei Hälften spaltet. Beim Betrachten erscheint zuletzt ein schwarz-weißes Foto. Es kommemoriert den Moment\, in dem diese Räume von Menschen belebt werden. \nDiese Orte haben viele flüchtige Identitäten: An einem Tag sind sie ein Treffpunkt für Schachspieler oder eine Kita\, am anderen werden sie zum Tanzsaal für all diejenige\, die sich nach Spaß und Unterhaltung sehnen. Der leere Raum steht kurz still\, bis der Zyklus wieder von vorne anfängt. \nDie Fotografien sind Teil der Sammlung der Künstlerin\, die polnische Städte besucht hat\, um diese Orte\, genannt Świetlica\, zu untersuchen und zu verstehen. \nDie Ausstellung im KVOST ist der Versuch\, Świetlica im neuen Kontext des Ausstellungsraums wieder entstehen zu lassen. Das Projekt dreht sich um Interviews\, die die Künstlerin mit in Berlin lebenden Pol*innen geführt hat. Durch diese Erinnerungen versucht sie\, die soziale\, emotionale oder einfach physische Struktur der Świetlica zu rekonstruieren. Durch die ausführlichen Interviews mit verschiedensten Menschen nähert sich die Künstlerin dem an\, was ein Gemeinschaftsraum ausmacht. Ein Gemeinschaftsraum ist hier ein Symbol des Lebens im Exil\, der Suche nach der eigenen Gemeinschaft\, um sich wie zu Hause fühlen zu können. \nDer Gemeinschaftsraum kann sich in einen szenografischen Raum verwandeln\, eine leere Bühne\, die es uns erlaubt\, die Bezüge zwischen räumlicher Struktur und sozialer Ordnung zu erleuchten. So bezieht sich Ferreira-Szwarc auf Andrew Hewitt’s Konzept der sozialen Choreografie\, „die Verbindung von Tanz und der Ästhetik alltäglicher Bewegungen – wie laufen\, stolpern und lachen – mit historischen Idealen sozialer Ordnung“. In einer Gesellschaft zu existieren ist eine performative Aktion: Strukturen betreten\, bestimmte Systeme navigieren\, die eigene Stimme in Kollektivitäten finden\, oder Alternativen schaffen. \nFerreira-Szwarc versteht\, warum der Gemeinschaftsraum wichtig ist. Sie wurde in Portugal geboren und wuchs dort auf. In den letzten acht Jahren wurde Polen zu ihrem Lebensort\, wo die Sprache alle Aspekte des Lebens konditioniert – das emotionale\, soziale\, kulturelle\, bürokratische. Sie bewegt sich dabei auf einer gewissen gemeinsamen Basis\, sowohl fremd als auch bekannt\, einladend und amorph. Der Gemeinschaftsraum ist selbst ein Territorium\, ein für temporäre Gemeinschaften geschaffenes Land. Aber die Świetlica ist auch ein gespenstisches Überbleibsel der Vergangenheit\, eine Erinnerung daran\, wie Geschichte\, Erbe und Architektur den individuellen Charakter prägen. Ferreira-Szwarc baut ihre eigene Gemeinsamkeit im KVOST auf\, umrisst den Raum mit ins poetische verschobenen Fragmenten von Interviews. \nWas ist also die Świetlica? Ist sie ein realer\, physischer Ort? Ist sie die kleinen Gemeinschaften\, die sie für nur einen Moment bevölkern? Ist sie nur ein Raum? Eine Utopie? Dystopie? Vielleicht eine Heterotopie? Ein Ort der in seiner seltsamen Erscheinung und Anwesenheit unvereinbar stört\, streitet oder transfiguriert. Ein Ort innerhalb einer Welt von Welten\, der alles was sich außerhalb befindet spiegelt und jedoch verzerrt. Świetlica steht für die Zeit in unserem Leben\, wo andere Menschen Figuren in unseren eigenen Theaterstücken sind. Was ist also die Świetlica für dich\, für mich? Für uns? \n
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LOCATION:KVOST – Kunstverein Ost\, Leipziger Strasse 47\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Ambra Durante und Asana Fujikawa in der Galerie Friese
DESCRIPTION:Im Rahmen von Gallery Weekend *Discoveries eröffnet die Galerie Friese parallel die Einzelausstellungen der Künstlerinnen Ambra Durante und Asana Fujikawa. \nAmbra Durante\nAmbra Durante (*2000 in Genua; lebt seit 2007 in Berlin) veröffentlichte 2020 im Wallstein Verlag das Buch „Black Box Blues“: eine Erzählung in Bild und Text über den Grund\, am Leben zu trauern und wie es sich weiterführen lässt. \nLack of sleep is my eye shadow — so heißt ihre erste Ausstellung überhaupt. Da wird auf jedem Material gezeichnet: auf Leinwand\, Karton\, Einkaufstüten\, Schießkarten. Das\, was zur Hand ist\, nimmt Ambra Durante und braucht es für ihre einfachen wie komplizierten Bildgeschichten. Dass das Innere äußere Gestalt gewinnt und dabei im Ausdruck wahrhaftig bleibt\, dass die Darstellung die Spuren der äußeren und inneren Bedrohung trägt\, ist das Anliegen. Das präzise Umkreisen der Bildthemen erfordert die äußerste Konzentration — eine Art von beiläufig wirkender Genauigkeit\, die die (vermeintlichen) Fehler zum Teil der Arbeit werden lässt. \n„Buy the mini version“\, ein Sprachdetail aus einer Arbeit\, gibt uns scheinbar einen Anhaltspunkt\, worum es hier eigentlich geht. Aber schnell wird klar: Es geht hier nicht um einen zu definierenden Inhalt. Es geht um eine Bildwelt\, in der wir uns verlieren können\, um zu dem zu finden\, was Kunst ist. Eine Freiheit in der künstlerischen Bewegung also\, die uns lehrt\, das scheinbar Ferne und Vertraute anders anzuschauen\, eben durch Ambra Durantes Augen. \nAsana Fujikawa\nAsana Fujikawas (*1981 in Tokio; lebt und arbeitet in Hamburg) erste Einzelausstellung „Einmal fielen weiße Tropfen aus deiner Brustwarze auf meinen Stöckelschuh\, weißt du noch?“ in der Galerie Friese konzentriert sich auf Fujikawas skulpturale Werke\, neue Keramiken werden von Arbeiten aus den letzten fünf Jahren begleitet. \nBereits mit dem Ausstellungstitel eröffnet Fujikawa eine Geschichte und verweist damit auf einen zentralen Aspekt ihrer künstlerischen Praxis: sie entwirft mit ihren Figuren und Szenen eigene Welten\, spinnt Mythologien weiter und kreiert sie selbst. Dies manifestiert sich besonders in ihren Keramiken. \nAsana Fujikawa setzt sich in ihren Werken mit Vergänglichkeit\, Ängsten\, Sexualität und der Darstellbarkeit von Körperlichkeit auseinander. All das wird unter ihrer Hand zu einer zeitgenössisch verwandelten Ausformung der Metamorphosen des menschlichen Lebens. Dessen Ambivalenzen und Komplexität überträgt sie in die Gestaltung ihrer Keramiken\, was auch im Umgang mit dem Material sichtbar wird: unglaublich feine und zarte Formen\, die die Möglichkeiten der keramischen Gestaltung nahezu ausreizen\, treffen auf grobere\, wuchtige Ausformulierungen; bunt glasierte Elemente auf einfach farbige\, zum Teil raue\, belassene Bereiche; Risse\, Löcher und Klüfte werden zum Gestaltungselement. Schönheit und Zerbrechlichkeit\, das Abgründige zugleich bilden eine Einheit. \nAsana Fujikawa\, ein Kind\, 2021\, Keramik\, 29 x 27 x 20 cm\, Foto: Fred Dott\, Hamburg\nAmbra Durante\n„Lack of sleep is my eye shadow“ \nAsana Fujikawa\n„Einmal fielen weiße Tropfen aus deiner Brustwarze auf meinen Stöckelschuh\, weißt du noch?“ \n15. September–30. Oktober 2021 \nGalerie Friese \nBeitragsbild: Ambra Durante\, 2021\, Tusche auf Papier\, 14 x 14 cm\, Foto: Eric Tschernow\, Berlin \n
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DESCRIPTION:Die Installation bringt  Beethovens eng mit dem Humanismus verbundenes Werk mit einem Ereignis in Verbindung\, das sich im Zusammenhang mit der europäischen Flüchtlingspolitik unlängst im Mittelmeer abspielte: der Rettung von Schiffbrüchigen durch das Schiff „Sea-Watch 3“ und dessen Kapitänin Carola Rackete. \n
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LOCATION:Saarländische Galerie – Europäisches Kunstforum\, Charlottenstr. 3\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:CRISTINA FERREIRA-SZWARC: Świetlica
DESCRIPTION:Die Świetlica ist ein besonderer Ort\, ein ungewöhnliches Hybrid\, da sie eine schimmernde Kindheitserinnerung\, ein Wartezimmer oder ein Entkommen aus der Langeweile sein kann. Laut Wörterbüchern handelt es sich um eine Art gemeinschaftliche Lounge\, wo sich Mitglieder einer Gemeinschaft zu Gruppenaktivitäten treffen. Für Cristina Ferreira-Szwarc ist die Świetlica ein Raum in dem über Auswanderung\, Erbe und Zugehörigkeit gesprochen werden kann. \nDie Ausstellung der Künstlerin im KVOST ist das Ergebnis eines Interview-basierten Forschungsprozesses mit Mitgliedern der polnischen Gemeinschaft in Berlin. Die Stimmen aus diesen Interviews treffen aufeinander\, stoßen zusammen\, tanzen zu einer zeitlosen Melodie. Währenddessen bleiben sie gefangen zwischen individueller Erzählung und historischer Narration\, Gedächtnis und Fiktion. \nDie Świetlica vergegenwärtigt sich im Ausstellungsraum\, im Nachklang dieser Stimmen zwischen den Wänden und fragt: Was ist eine Gemeinschaft und wo ist ihr Treffpunkt? Was war gestern\, was ist heute und was wird morgen sein? Wo gehen wir von hier aus hin\, mit wem? \nCristina Ferreira-Szwarc\nDie Künstlerin Cristina Ferreira-Szwarc ist Preisträgerin des KVOST Stipendiums 2020. \nDie Jury bestand aus den Künstlerinnen Asta Gröting und Agnieszka Polska\, weiterhin aus dem auf Ost- und Südosteuropa spezialisierten Kuratorenteam Nathalie Hoyos & Rainald Schumacher und den Gründungsvorständen des Kunstvereins Ost\, Julia Rust und Stephan Koal. \nDie Jury würdigte mit ihrer Wahl\, die europäisch\, integrative Ausrichtung und die kommunale Perspektive ihres Projekts Świetlica (Gemeinschaftsraum). Ferreira-Szwarc\, die seit 2013 in Polen lebt\, wendet den Blick zurück in den Alltag polnischer Immigrant*innen\, die in Berlin leben. \nDas Artist-in-Residence Programm in 2020 Berlin entfiel. Stattdessen wurde das Projekt von KVOST für den Zeitraum von einem Jahr finanziell und organisatorisch unterstützt. Die Ergebnisse des Stipendiums werden zur Berlin Art Week 2021 präsentiert. \nBeitragsbild: Świetlica\, Cristina Ferreira-Szwarc\, Fotocollage\, 2021 / courtesy: die Künstlerin und KVOST\, Berlin \nCRISTINA FERREIRA-SZWARC: Świetlica\n16.09.2021 – 06.11.2021 \nKVOST \n
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SUMMARY:PETER HERRMANN - PETERS TISCH
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery is honored to present the second solo show of the German artist PETER HERRMANN.\nFor this unique occasion\, BvL worked hard and is delighted to present the new release of the book PETERS TISCH by Aleksandra von Luxburg. Bermel von Luxburg Gallery would like also to thank STIFTUNG KUNSTFONDS for the generous support as the exhibition happens in the frame of the program NEUSTART KULTUR. \nBermel von Luxburg Gallery kicks off the arty autumn season with the Berlin Art Week 2021.\nBermel von Luxburg Gallery will participate at the Berlin art fair Positions Berlin with the solo show of Peter HERRMANN and present the new book at the iconic Tempelhofer Flughafen. \nMoreover\, the Berlin based galleries\, Bermel von Luxburg Gallery & Luisa Catucci Gallery have decided to unite their forces to present and celebrate the first solo exhibition in Berlin of the international renown Italian-Egyptian artist Omar HASSAN. Two galleries in two very different city areas – Schillerkiez Neukölln and Charlottenburg- understand the importance of collaboration to push the spinning of the recovery of the cultural and artistic scene\, after this long challenging time. The occasion of such a powerful exhibition seemed the perfect opportunity to do so. \nThe show will open its doors at first at Luisa Catucci Gallery\, in the Schillerkiez Neukölln\, on Monday\, September 6th\, presenting a selection of works from every series of Hassan’s art\, and\, for the very first time\, his latest masterpiece: the Berlin City District Map\, made out 15\,000 hand painted spray-can caps. \nAt second the exhibition will open at Bermel von Luxburg\, in Fasanenstr\, Charlottenburg\, on Thursday\, September 16th\, in the occasion of Berlin’s Gallery Weekend\, and will present a selection of Hassan’s series BREAKING THROUGH and INJECTIONS. \nExhibitions:\nPeter HERRMANN – PETERS TISCH\n16.09 -13.11.2021\nwith book presentation by Aleksandra Luxburg in the presence of the artist Peter Herrmann. \nKUNSTKABINETT:\nOmar HASSAN – BREAKING THROUGH BERLIN\n16.09 – 17.10.2021\ncurated by and in collaboration with Luisa Catucci Gallery \nOPENING: 16.09.2021 from 7 to 9 pm \nBermel von Luxburg Gallery is looking forward to welcoming you! \n
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SUMMARY:Rachel Garrard - A Continuous Song for Several Voices
DESCRIPTION:Galerie Tanja Wagner präsentiert die erste Einzelausstellung von Rachel Garrard in Deutschland mit dem Titel A Continuous Song for Several Voices: \n„Ich interessiere mich für die Zeiten und Kulturen\, in denen Kunst eine heilige oder rituelle Funktion hatte. Wo sie als kodierte visuelle Sprache verstanden wurde\, die von den Menschen für Kontemplation\, Evolution und Initiation genutzt werden konnte.“ \n– Rachel Garrard \nRachel Garrards vielschichtige Praxis umfasst Malerei\, Skulptur\, Klang\, Video und holografische Projektion und konzentriert sich auf die subtilen Bereiche der menschlichen Erfahrung\, in denen tiefere Schichten von Energie und Bewusstsein die Materie beeinflussen. Ihre Gemälde bestehen aus natürlichen Substanzen wie Quarz und Gesteinsmehlpigmenten\, die sie auf Feldforschungsreisen gesammelt hat. Diese werden von Hand gemahlen und in einem arbeitsintensiven Prozess feiner Schichtung auf rohes Leinen aufgetragen\, wodurch der Anschein von Tiefe und Schatten innerhalb präzise umrissener geometrischer Formen entsteht. Die subtilen Farbtöne und abstrakten Kompositionen berühren auf einer emotionalen Ebene und laden dazu ein\, in einen Zustand der Kontemplation einzutreten. \nGarrards Werke bedienen sich geometrischer und symbolischer Formen\, die sowohl von persönlichen Eingebungen als auch losen Interpretationen von Thesen der Quantenphysik wie der M-Theorie und der Supersymmetrie inspiriert sind. Alles\, was materiell ist\, zerfällt auf der Quantenebene in Teilchen\, Atome\, Quarks\, Strings und Schwingungen; was wir für fest und unbeweglich halten\, ist eigentlich nicht greifbar. Die Kompositionen der Bilder entstehen durch die Verknüpfung dieser Theorien mit Garrards eigenen Erfahrungen des nicht-physischen Raums\, zu dem sie durch Meditation Zugang findet. Die Werke entstehen zum Teil unbewusst und stellen die inneren Territorien der Psyche als Landkarten verschiedener Bewusstseinszustände dar. \nIn dieser Ausstellung zeigt Garrard neben Skulpturen und einer ephemeren Installation größere und komplexere Gemälde. Im Vergleich zu ihren früheren Arbeiten beinhalten die neuen Gemälde einen Dialog der Formen\, verwebt zu einer Erzählung innerhalb des Gemäldes. Fortgesetzt wird dieser Dialog durch eine Reihe von Skulpturen aus Stahl und Holz\, die im Gegensatz zu den Gemälden schwer und gewichtig erscheinen. Die Skulpturen dehnen sich in den Raum aus und sind Teil einer ortsspezifischen Installation\, die Quarzsand sowie gefundene Objekte aus Berlin kombiniert\, die in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Im Hintergrund erzeugen unheimliche Klänge\, NASA-Aufnahmen von der Venus\, ein jenseitiges\, tranceartiges Dröhnen. Die Ausstellung ist eine visuelle und klangliche Erkundung von Schwingungen und Bewusstsein durch Materie\, die Genres und Medien in einer forschenden Praxis kombiniert\, die die Natur als Kraftquelle für weitere Untersuchungen in den Vordergrund stellt. \n„Ich glaube\, dass die Kunst die Fähigkeit hat\, über die Sprache hinauszugehen und dass wir Informationen und Konzepte aus Bildern aufsaugen können. Symbolische Formen beschreiben nicht nur etwas\, sondern enthalten auch die Essenz dessen\, was sie beschreiben. Kunst besteht nicht nur für sich selbst\, sie ist nicht nur ein Zeichen für das eigene Verständnis. Sie ist auch eine Landkarte für diejenigen\, die nach uns kommen.“ \n– Rachel Garrard \nRachel Garrard\nRachel Garrard wurde 1984 in Devon\, England\, geboren und lebt derzeit zwischen New York und Mexiko. Garrard erwarb einen BFA und MFA an der Central Saint Martins in London. Sie erhielt Residencies an der Josef and Anni Albers Foundation\, CT (2018)\, Yaddo\, NY (2018) und Millay Colony\, NY (2018)\, dem Center for the Holographic Arts an der Ohio State University (2012) und der Atacama Telescope Farm in Chile (2011). Ihre Arbeiten wurden ausgestellt im Hammond Museum\, NY (2019)\, Kraftwerk\, Berlin (2017)\, Pioneer Works\, NY (2016)\, dem National Academy Museum\, NY (2015)\, Métropole Musée d’Art Moderne\, Frankreich (2015)\, Museo Universitario del Chopo\, Mexico City (2014)\, Eyebeam Art and Technology Center (2012)\, Participant Inc. (2010)\, Yota Space Digital Arts Festival\, St. Petersburg (2010) und ICA\, London (2009). \nSonderöffnungszeiten während des Gallery Weekends *Discoveries\nSoft Opening: Donnerstag 16. September\, 15 – 19h\nFreitag & Samstag 17. + 18. September\, 11 – 19h \nGallery Weekend *Discoveries (16. bis 18. September 2021) \nRachel Garrard – A Continuous Song for Several Voices\n16.09.2021 — 06.11.2021 \nGalerie Tanja Wagner \n
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LOCATION:Galerie Tanja Wagner\, Pohlstraße 64\, Berlin\, 10785
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SUMMARY:Kolumne: Filmempfehlung – „Je suis Karl“
DESCRIPTION:Kolumne von Jeannette Hagen. „Je suis Charlie“ – wer erinnert sich nicht an die Kundgebungen und Demonstrationen\, an die erste Reihe\, in der Staatsmänner und -frauen ihre Solidarität und Einigkeit im Kampf gegen den islamistischen Terror bekundeten. Tage zuvor\, am 7. Januar 2015 hatte ein Anschlag auf das französische Redaktionsbüro des Satire Magazins Charlie Hebdo\, elf Menschen das Leben gekostet. Die Trauer und das Entsetzen waren groß\, weltweit schwor man\, sich nicht entzweien zu lassen. \nHeute\, sechs Jahre später\, ist die Gefahr des Islamistischen Terrors lange nicht gebannt\, gleichzeitig konnte in ihrem Schatten eine andere wachsen\, deren Ausmaß vielen nicht einmal annähernd bekannt ist. \nAn diesem Punkt setzt der Film „Je suis Karl“ an. Als Zuschauer*innen werden wir Zeug*innen eines Anschlags\, sehen\, wie ein Vater zwei seiner Kinder und seine Frau verliert und seine große Tochter die Brüder und ihre Mutter. Man möchte mitschreien\, so herzzerreißend ist ihr Leid\, so brutal die Attacke\, die aus dem vermeintlichen Nichts kommt. \nAber es gibt eine Vorgeschichte und im weiteren Verlauf wird schnell klar\, dass die Zuweisung\, dass es ein islamistischer Anschlag war\, nicht stimmt\, sondern dass ein perfider Plan hinter all dem steckt und ausgerechnet die Tochter Maxi (grandios gespielt von Luna Wedler) Teil dieses Plans ist. \nMit seinem Berlinale Beitrag rücken der Regisseur Christan Schwochow und der Drehbuchautor Thomas Wendrich ein Thema in den Blick\, das akut ist\, mit dem die Gesellschaft allerdings auf merkwürdig naive und verharmlosende Weise umgeht – die Gefahr von Rechts. Im Film kommt sie „sexy“\, modern\, divers und paneuropäisch daher – eine Generationsvision\, der man sich gern anschließt\, denn gibt es nicht tatsächlich viel zu verändern? Wer nach Springerstiefeln sucht\, sucht vergebens. Wer Rassismus und Hass sucht\, wird fündig. Verpackt sind sie in der smarten Figur Karl und seiner (RE)Generation-Bewegung – zugewandt\, offen\, zu allem bereit. \nIn meinen Augen ist es hervorragend gelungen\, aufzuzeigen\, wie leicht es Demagogen in unserer Zeit haben. Es hätte keinen Trump an der mächtigsten Position dieser Welt gegeben\, wenn die Amerikaner nicht bereit für ihn gewesen wären. Bereit dafür\, jemanden aussprechen zu lassen\, was fast alle gedacht haben. Offen dafür\, die Leerstellen\, welche durch Einsamkeit und mangelnde Solidarität entstanden sind\, mit Hass gegen andere und Andersdenkende zu füllen. Wer genau hinschaut\, entdeckt den Mechanismus\, der auch hierzulande funktioniert: die Verführung jener\, die traumatisiert sind. Demagogen und Narzissten laufen immer dann durch offene Tore\, wenn wir am verletzlichsten sind. \nFür mich ist das die Lehre aus „Je suis Karl“: Zu verstehen\, wie fragil wir momentan sind. Dass uns die starke Individualisierung viele Freiheiten gebracht hat\, wir damit aber gleichzeitig an einem Kipppunkt stehen\, weil wir eben nicht nur Individuen sind\, sondern das WIR brauchen\, um zu existieren und die Herausforderungen der modernen Welt zu lösen. Auch zu verstehen\, wie ängstlich wir sind\, weil das Rad sich immer schneller dreht\, Klimakatastrophen näher an uns heranrücken\, wir vor der Komplexität der Welt kapitulieren und wie verführerisch es dann ist\, den einfachen Antworten und Versprechen zu folgen. \nSeid wachsam\, wenn die Karls dieser Welt an Eure Tür klopfen. \n„Je suis Karl“\nBundesweiter Kinostart: 16.9.2021 \nRegie: Christian Schwochow \nDrehbuch: Thomas Wendrich \nMit: Luna Wedler\, Jannis Niewöhner\, Milan Peschel\, Edin Hasanovic\, Anna Fialová und Aziz Dyab \nKamera: Frank Lamm \nMusik: Tom Hodge\, Floex \nSzenenbild: Tim Pannen \nDeutschland 2020\, Länge: 126 Minuten \nIm Verleih von Pandora Film \nje-suis-karl.film \nFilmkunst 66 \n
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SUMMARY:JAN VAN DER PLOEG - ready or not
DESCRIPTION:Taubert Contemporary präsentiert die vierte Einzelausstellung von Jan van der Ploeg mit dem Titel ready or not vom 17. September bis 30. Oktober 2021. Der in Amsterdam lebende Künstler ist ein führender Vertreter der zeitgenössischen geometrischen Abstraktion in den Niederlanden. \nVan der Ploeg arbeitet an der Schnittstelle von minimalistischer Malerei und architektonischer Intervention\, um das Erbe der mit dem niederländischen De Stijl (1917 – 1931) verbundenen Künstlerïnnen und Architektïnnen neu zu interpretieren. In seinen großformatigen\, ortsbezogenen Wandmalereien und Gemälden auf Leinwand erweitert der Künstler diese ikonischen\, früheren Experimente energisch. \nDie Praxis des Künstlers basiert auf der Idee\, dass die Malerei in ihren Ursprüngen aus einer verhältnismäßig begrenzten Sprache besteht – einer Sprache der Form\, der Farbe\, der historischen Präzedenzfälle – und dass durch die Befolgung bestimmter Regeln komplexe Intuitionen ausgedrückt und eine unverwechselbare Ordnung geschaffen werden können. Van der Ploegs kantige und geometrisch kühne Werke vereinen ein ganz eigenes und persönliches Vokabular\, welches in seiner Detailgenauigkeit\, Präzision und Ausgewogenheit erkennbar ist. \nJan van der Ploeg: Untitled (THE NEW NORMAL)\, PAINTING No. 20-45\, 2020\nZweifelsohne bietet diese ästhetische Sprache des „mühelosen Gleichgewichts“ eine etwas vertraute Spielwiese\, die sich zu der sympathischen Resonanz ausweitet\, welche die Wandgemälde mit ihrem temporären Standort erzeugen. Die Meisterschaft des Künstlers beruht jedoch auf einer lebenslangen Auseinandersetzung mit der Sprache der architektonischen Anmutung\, der ortsspezifischen Abstraktion\, der Geometrie\, der Farbe und der Wahrnehmung: die Syntax von De Stijl\, die in unsere heutige Welt katapultiert wird. \nVan der Ploeg hat Hunderte von Wandgemälden an verschiedenen internationalen Orten\, darunter Museen\, Galerien\, Unternehmen\, öffentliche und private Räume\, geschaffen und dabei das Erbe dieser Architektursprache erforscht. Seine Wandgemälde erscheinen erneut in einem neuen Experiment für ready or not als WALL PAINTING No. 509\, untitled\, 2021\, das die gesamte Höhe und Breite des Raums mit der für den Künstler typischen neonfarbenen\, cybergrünen Schablonierung einbezieht und aktiviert. Hier loten sowohl die Wandmalerei als auch die Leinwandarbeiten die Grenzen des zeitgenössischen Nicht-Objektivismus aus und hinterlassen in ihrer Kühnheit einen unbestreitbaren Eindruck auf den Ort und sein Publikum. \n– Pamela Hansford \nJAN VAN DER PLOEG wurde 1959 in Amsterdam\, den Niederlanden geboren\, wo er lebt und arbeitet. \nJAN VAN DER PLOEG – ready or not\n17.09.2021 – 30.10.2021 \nTaubert Contemporary \n
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SUMMARY:UNMASKED #3
DESCRIPTION:Die Tatsache\, dass die Ausstellung in einer für unsere Gesellschaft sehr markanten Zeit stattfindet\, spiegelt sich in den Namen wider. UNMASKED kann mit vielem assoziiert werden – die Maske fallen lassen\, das wahre\noder den Parcours streitig zu machen. Auf vergleichbare und doch ganz andere Weise waren sie in der Gesicht zeigen\, sich offenbaren\, aber auch mit dem Überschreiten von Grenzen und dem Entdecken des Gefühls der Befreiung. \nWährend der Dauer der Ausstellung finden Künstpräsentationen ONLINE statt und in der Reihe “2 minutes for ART” wird ein kurzer Einblick in die Arbeiten der einzelnen Künstler gegeben. \n“Wilfried Habrich und Peter Lindenberg teilen sich bei „UNMASKED #3“ Wand und Raum\, ohne einander die Stirn zu bieten aquabitArt Galerie schon im Herbst 2020 in einen Dialog getreten. Abermals lehnen sich beide\, wie es sich für Leute ihres Berufsstands gehört\, weit aus dem Fenster. Individuelles arrangiert sich mit Assoziativem\, schwer zu sagen\, wer von ihnen die These liefert\, wer sich für die Antithese zuständig fühlt. Letztlich läuft es wohl auf den Befund hin: niemand und keiner. Die von der Kuratorin Irina Ilieva kreierte Hausmarke „Unmaskiert“\, das macht ihren Charme aus\, bietet hinreichend Platz für Rede und Widerrede. Sie fungiert\, wie bei den gleichnamigen Ausstellungen zuvor\, als Dachzeile\, unter deren Schutz die Beteiligten komfortabel ihre künstlerische Konversation pflegen können. – Mit Respekt vor dem anderen Geschlecht stimmen Lindenberg und Habrich diesmal das Hohelied auf „das Ewig-Weibliche“ an. Wilfried Habrich mit Aktzeichnungen auf Papier und collagierten Radierungen\, wobei\, das ist deren Herstellung geschuldet\, jedes Exemplar im Rang eines Unikats steht. Peter Lindenberg stellt auf einer Wand und zwei Paravents die Bildserie „Blicke“ vor und schafft so in der Auguststraße 35 einen Raum im Raum; wobei sein Einfall\, einen Blickschutz zum Blickfang zu bestimmen\, der dritten und zugleich finalen Ausgabe des Projekts „Unmasked“ ein spektakuläres Extra beschert.\n…\nWie schützt man sich davor\, hinter der Maske gesichtslos zu werden? Anstelle einer Antwort ein Kommentar aus berufenem Munde\, der zumindest als Placebo in Anspruch genommen werden kann. „Nemo enim potest personam diu ferre.“ Seneca. „Niemand kann auf Dauer eine Maske tragen.”\nAus „UNMASKED #3“ – Ein Gedanken- und Maskenspiel in sieben Aufzügen\, Reinhard Griebner\, September 2021 \n
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SUMMARY:Knut Wolfgang Maron. Bilder über Landschaften. SX-70 Polaroids 1978-2021
DESCRIPTION:Knut Wolfgang Maron gilt als herausragender Vertreter der »Subjektiven Fotografie«\, die er seit seinem Studium an der Folkwangschule Essen bei Otto Steinert und Erich vom Endt vertritt und immer wieder erneuert hat. \nKnut Wolfgang Maron zählt zu den Pionieren der modernen Farbfotografie\, insbesondere der Polaroidfotografie. Für seine Einzelausstellung in der Alfred Ehrhardt Stiftung hat er aus seinem mehr als 8.5000 Polaroids umfassenden Gesamtwerk mehrere Hundert Arbeiten ausgewählt. \nDie politische Dimension\, die Knut Wolfgang Marons Bildern innewohnt\, wird vor dem Hintergrund des Klimawandels deutlich. Spätestens seit der Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986 prägten ökologische Fragen Marons Blick auf die Natur: „Landschaftsfotografie mit der Polaroidkamera galt damals als schräge Avantgarde. Mir lag daran\, die Dialektik einer schönen Neuen Welt und der veränderten Umweltbedingungen\, besonders nach Tschernobyl mit seinen realen und mentalen Auswirkungen\, in einem zeitgemäßen Medium auszudrücken. In den letzten 40 Jahren hat sich das allgemeine Bewusstsein erheblich verändert. Landschaft\, Natur und Klimawandel finden vor allem bei der jüngeren Generation von Fotografen wieder große Beachtung.“ \n1978\, als die künstlerische Farbfotografie in Deutschland gerade erst Einzug in die Kunstmuseen erhielt\, war Maron solitär in seiner Auffassung. Fast alle Fotografen beschäftigten sich damals mit Street-Photography und Stadt-Landschaften\, und in diese amerikanische Tradition wollte er sich nicht einreihen. Die Folkwangschule Essen\, wo er bei Otto Steinert und Erich vom Endt studierte\, besaß als erste deutsche Hochschule ein Farbfotolabor. Jedoch beherrschte der gelernte Fotograf anders als seine Studienkollegen die Farbverfahren bereits bis zur Perfektion. Durch diese Schule musste er also nicht mehr gehen\, und als die Polaroidkamera SX-70 auf den Markt kam\, entschied er sich gerade für diese „unperfekte“\, schwer kontrollierbare Technik. Denn ihn interessierte nicht wie seine Zeitgenossen die objektive Wirklichkeit der Reportage- oder Dokumentationsfotografie\, sondern eine Bildsprache\, die\, Otto Steinerts „Subjektiver Fotografie“ folgend\, eine subjektive Interpretation des Betrachters erfordert. Maron war ein Rebell des Blicks. Mit der Polaroidfotografie bürstete er bewusst gegen den Zeitgeist. Damals war das ein unvorstellbarer Tabubruch und eine ungeheure Provokation gegen sämtliche Kunstparameter. \nBis heute übt dieses analoge Medium gerade für die jüngere\, mit digitalen Produktionsweisen aufgewachsene Generation einen großen Reiz aus. Polaroids bestechen nicht nur durch ihre sofortige Bildproduktion\, sondern verführen auch durch ihren spezifischen Oberflächenschmelz und ihre unkonventionelle Farbtönung. Die Ruhe des Quadrats erfordert präzise Kompositionsstrategien\, und die Distanz zum Gegenstand bringt Unerwartetes und Überraschendes mit sich. \nMarons Farbskala versetzt uns in eine andere Welt: wie in außerirdisches Licht getaucht\, werden Sträucher und Bäume zur weißen Silhouette reduziert. Die Himmel erglühen gelb\, die karstigen Felsen changieren ins Blau\, die Böden werden lila und das Meer ertrinkt im Türkis. Die Natur wirkt wie von innen heraus erleuchtet und wird zum Spiegelbild eines Raums zwischen Traum und Erinnerung. Die warmen Tönungen\, aber auch die konzentrierten\, ruhigen Kompositionen zeugen von Marons Umgang mit Bildideen der Romantik\, die eine zurückhaltende Erhabenheit transportieren. \nEs erscheint ein Katalog im Verlag Kettler. Gefördert von der Kunststiftung NRW. \n
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LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Gulnur Mukazhanova – Un-Conscious
DESCRIPTION:Titled “Un-Conscious\,” the exhibition will be the artist’s first showing with the gallery to date where the artist will present two series of felt paintings and collages created especially for the exhibition. “Un-Conscious” offers a survey into the artist’s almost decade long inquiry into post-nomadic identities and explores how felt can be a conduit to deconstruct ancient practices in order to create a plane to meditate on cultures in flux. \nCentral to the artist’s practice is a research into and a processing of Kazakh society as a whole\, where the artist experienced the Soviet collapse and subsequent capitalist embrace as two abrupt transitions and migrating orders. Since emigrating to Berlin\, the artist has honed her observation on post-nomadic identities. Though this term today is often used in reference to the digital-nomad living in alienation or isolation from rooted culture\, the artist’s oeuvre grasps the tension between the rooted and unrooted by observing visual practices developed in nomadic communities in Kazakhstan. Here\, the digital and the traditional are held in tight balance within the artist’s works\, where she takes up ancestral felting techniques that are practiced within the region. Muhazhanova instead ushers these techniques into the language of minimalism where large-scale\, monochrome oranges and mustards point to a period that sought to throw-off the archaic and elude figuration. \nThe series Post-Nomadic Reality that features in “Un-Conscious” is informed by the traditional tuskyiz\, hand embroidered wall carpets that typically are ornamentally patterned. Mukazhanova breaks apart this word to get at its essential meaning: tus to dream and kyiz to felt. Like portals or screens\, Mukazhanova’s works in this series invite the viewer to dream of another world where hopes and desires can be sublimated into the unconscious\, but also create a space where new identities can be assumed. This is further punctuated in Mukazhanova’s triptych\, Untitled (2021)\, where three large-scale felted paintings contain curved windows. The felted materials of gray\, red\, and yellow\, however\, give the image plane a surreal quality where reality and fantasy can merge. Though the tryptic might be reminiscent of the celestial and historically used to narrate linearly\, it is transformed beyond recognition while retaining its referent to the divine. \nWhere Post-Nomadic Reality features fields of color emptied of pattern and ornamentation\, the series Moment of the Present focuses exclusively on isolating that pattern with pins and needle work through the practice of collage. The artist uses lurex\, brocade\, and velour to deconstruct traditional print. This practice of cutting\, isolating\, and collage unravels modes of superficial conviviality. Originally\, these fabrics are exchanged during weddings or celebrations. The artist isolates the precarity evidenced in the fabric’s superficial ritualistic function that might cover over darker cultural norms. For example\, in Moment of the Present #25\, (2021)\, hundreds of pins hold together golden petals. From afar\, the shape appears to be lush and ornamental\, though peering closely\, one can see how it might collapse at any moment. Stability\, and likewise beauty\, are held together by fragile threads. \n“Un-Conscious” opens on Friday September 17th during Berlin gallery week and will be on view until November 20th. This exhibition expands on the online exhibition of the same name that offered a glimpse into the artist’s sensitive and bold works. \nText: Vanessa Gravenor \n
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LOCATION:Galerie Michael Janssen\, Bleibtreustr. 1\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Uwe Tabatt in der mARTina GALLERY
DESCRIPTION:Die mARTina GALLERY präsentiert die neuen Arbeiten von mARTina Tabatt. Handys\, Hörer\, Fäden – alles ist bei den plastischen Bildern von Uwe Tabatt miteinander verstrickt und verbunden. Das Gemeinschaftserlebnis Kommunukation und Netzwerk wird kritisch-ironisch mit dem eigenwilligen Blick des Künstlers umgesetzt. Das Gesamtbild besteht aus grafischen Grundelementen\, die bei genauer Betrachtung neue Details entdecken lassen und ein Spiegelbild der Gesellschaft zeigen. \nBei den Musikbildern Tabatts dominiert das Gefühl von Rhythmus und Spielfreude. Auch hier sind plastische Elemente dabei . Wie die Skelett-Teile eines Klaviers\, die eins mit den Musikern werden. \npartytur – Uwe Tabatt\nNichts ist\, wie es auf den ersten Blick erscheint. \nDie Ausstellung findet unter Einhaltung der aktuellen Infektionsbestimmungen statt. \nUwe Tabatt\n18.9.2021 – 31.10.2021 \nmARTina.Gallery \n
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LOCATION:mARTina.GALLERY\, Schwiebusser Straße 9\, Berlin\, 10965\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
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