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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Ausstellung „Gleichberechtigte Bürger*innen“ des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum
DESCRIPTION:„Gleichberechtigte Bürger*innen“ ist eine Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma auf der Freifläche im Raum „Berlin-Bilder“ bei BERLIN GLOBAL. Gezeigt werden u.a. Fotografien von Chad Evans Wyatt und Inhalte des mit dem Grimme Online Award ausgezeichneten „RomArchive“. \nEinen Schwerpunkt der Darstellung bildet der Holocaust an den Sinti und Roma\, bei dem über 500.000 Angehörige der Minderheit im NS-besetzten Europa ermordet wurden. Für seine Anerkennung musste die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma jahrzehntelang kämpfen. Obwohl Sinti und Roma seit mehr als 600 Jahren in Deutschland leben\, sind sie weiterhin mit antiziganistischen Stereotypen konfrontiert. Gegen die Alltäglichkeit des Antiziganismus setzt die Ausstellung den titelgebenden Anspruch einer selbstverständlichen Anerkennung von Sinti und Roma als „Gleichberechtigte Bürger*innen“. \nEine Rauminstallation mit kurzen Texten und Fotografien aus öffentlichen und privaten Archiven bringt dem Publikum die vielfältige Geschichte der Minderheit näher. Ergänzt wird die Installation durch einen Dokumentarfilm\, der die Geschichte der Berliner Sinti und Roma vorstellt sowie Portraits selbstbewusster Sinti und Roma aus Berlin und anderen europäischen Städten\, die im Rahmen des Projekts „RomaRising“ des Fotografen Chad Evans Wyatt entstanden sind. Komplettiert wird die Freifläche durch eine Medienstation\, auf der die mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Webseite „RomArchive“ genutzt werden kann. Ein begleitendes Veranstaltungsprogramm wird Führungen\, Diskussionen und Workshops umfassen. Nähere Informationen finden sich zeitnah auf der Freiflächen-Webseite unter „Aktuelle Projekte“. \nAnerkennung von Sinti und Roma\nErst 1982 wurde der Holocaust an den Sinti und Roma durch die deutsche Bundesregierung offiziell anerkannt. Wie weit der Weg zur Anerkennung von Sinti und Roma als gleichberechtigte Bürger*innen noch ist\, zeigt der 2021 vorgestellte Bericht der von der Bundesregierung eingesetzten Unabhängigen Kommission Antiziganismus. Auf mehr als 800 Seiten macht der Bericht deutlich\, dass Antiziganismus in Deutschland weit verbreitet ist und dass ein Bewusstsein für das Bestehen von Diskriminierungen gegen Sinti und Roma weitgehend fehlt. \nFreiflächen bei BERLIN GLOBAL\nDie Freiflächen sind drei Bereiche der Berlin Ausstellung BERLIN GLOBAL\, die von Initiativen\, Organisationen und freien Gruppen bespielt werden. Ziel dabei ist\, unbekannte\, aktivistische und unterrepräsentierte Perspektiven und Themen sichtbar zu machen. „Gleichberechtigte Bürger*innen“ ist dabei das zweite Freiflächen-Projekt. Die erste Freifläche gestaltete die Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe Berlin. Sie trägt den Titel „Un certain regard“ und ist im Raum Verflechtung zu finden. \nKuratoren: André Raatzsch und Jan Kreutz\, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma \n„Gleichberechtigte Bürger*innen“\n27. November 2021 – 21. November 2022 \nBERLIN GLOBAL – Berlin Ausstellung im Humboldt Forum \n
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SUMMARY:Virtual Exhibition Vol. 2 | 40 Seconds (Ick war mal wer. Jetzt bin ick wer anders.) | Dec 2021 - May 2022
DESCRIPTION:40 Seconds. Ick war mal wer. Jetzt bin ick wer anders.\nSebastian Mögelins neue Show präsentiert sich einem exklusiven Berliner Privatloft. „Wo denn ooch sonst?!“\nDer Berliner Künstler feierte in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag.\nAnlässlich dieses Jubiläums bringt Mögelin eine Auswahl der Kunst seines bisherigen Schaffens in einer retrospektiven Sondershow mit dem Titel: „40 Seconds. Ick war mal wer. Jetzt bin ick wer anders.“ zusammen. \nEs lässt sich erahnen: Leise geht es dabei nicht zu!\nVon der Show „stARTup“ bei UF6 Projects (Berlin\, 2011) über die Ausstellung „Glückskind“ (Galerie Frey\, Salzburg\, 2012)\, „Circus SoziPop“ (Woeske Galerie\, Berlin\, 2013)\, „Das neue Rosa“ (Rubrecht Contemporary\, Wiesbaden\, 2017) über „Morgentau mit Schwafelbrot“ und „Erzkrackdusel“ in der Janinebeangallery (Berlin\, 2018 und 2019) bis hin zu „I care because you don´t“ (2020\, 2021)\, welche u.a. durch die 040 GALLERY (Hamburg) präsentiert wurde\, finden sich aufmerksam kuratierte Vertreter dieser Einzelsausstellungen sowie neue Arbeiten Mögelins in dieser Show wieder. \nAuch eng vertraute Sammler stellen ausgewählte\, private Werke dieser besonderen Jubiläumsshow zur Verfügung.\nRooftop. Grell\, rotzig und bis in den Morgengrauen. Die Namensgleichheit im Titel zum Berliner Club „40seconds“ öffnet den\nInterpretationsspielraum zu vergangenen\, wie neuen Werken.\nZufall oder gewollte Reminiszenz an die Ursprünge und den Berliner Lokalgrundsatz in Mögelins Kunst? \nDie Gäste zur Eröffnung der Soloshow waren zahlreich nicht.\nMögelin hielt den genauen Ort der schließlich rein digitalen Show streng unter Verschluss. Nur engste Freunde und Sammler haben in den Aufbau und die Digitalisierung einen Einblick erhalten.\nDas Gesamtausstellungskonzept des Künstlers geht damit in die 2. Runde.\nMögelin setzt dabei nicht nur auf eine Galerie\, welche „40 Seconds“ präsentiert. Vielmehr stellt er die fertige Show exklusiv höchstens 3 verschiedenen Galerien zur Verfügung.\nFür die erste derartige Show „I care because you don’t“ (2020) fanden sich die namenhafte „Rubrecht Contemporary“ (Wiesbaden)\, „Pontarte Gallery“ (Maastricht) und die „040 GALLERY“ aus Hamburg zu einer gemeinsamen Kollaboration ein.\nFür die diesjährige Jubiläumsausstellung bleiben die Galeriepartner bis zur gemeinsamen Online-Eröffnung am 2. Dezember noch streng geheim. \nLaut. Frech. Berlin. So kennen wir Sebastian Mögelin\, unser „Lieblings-Problemkind.“\nKünstler und Urberliner aus Leidenschaft.\nWas jedoch die „40th plus 1 second“ in Zukunft bringt\, lässt der Künstler wie gewohnt vorerst im Dunklen.\nRückzug oder Überholspur? \n40 Seconds. Ick war mal wer. Jetzt bin ick wer anders.\nEröffnung: 2. Dezember 2021 \nDatum: 2.12.2021 – 31.05.2022 \nWebsite: https://www.sebastian-moegelin.com \nZur Ausstellung: https://my.mpskin.com/en/tour/22k444mn6 \n
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SUMMARY:Ausstellung "BERNAR VENET\, 1961–2021" im Flughafen Tempelhof
DESCRIPTION:12. Januar 2022 (Berlin) – Bernar Venet\, 1961–2021. 60 Jahre Performance\, Bilder und Skulpturen ist die erste in einer Reihe von Ausstellungen\, die in den nächsten zwei Jahren in der Kunsthalle Berlin – den beiden großen Hangarhallen 2 und 3 des Flughafens Tempelhof – gezeigt werden. Die bisher größte und umfangreichste Retrospektive des französischen Künstlers weltweit umfasst sein gesamtes komplexes und breit gefächertes Schaffen als Bildhauer\, Maler\, Performancekünstler sowie als radikaler Konzeptkünstler. Die Schau versammelt über 150 Werke\, die die kompromisslose\, fast obsessive Herangehensweise des Künstlers widerspiegeln\, seine Umwelt durch Kunst ständig neu zu gestalten. \nBeginnend mit Arbeiten aus seinem ersten Atelier zeichnet die Ausstellung Bernar Venets Werdegang und die Entstehung eines Werks nach\, das sich bis heute selbst immer wieder in Frage stellt. Seine Auffassung von Kunst\, die weit über das Formale und Räumliche hinausgeht\, hat Bernar Venet stets bekräftigt. Sein Streben ist bis heute fest verwurzelt in dem unbändigen Wunsch\, die Welt nicht einfach so hinzunehmen\, wie sie ist\, sondern ihr vielmehr eine eigene Perspektive zu verleihen. Landschaften und Räume erhalten eine neue Dimension\, die es dem Betrachter ermöglicht\, die Umwelt\, in der seine charakteristischen stählernen Linien\, Bögen und Winkel installiert sind\, anders wahrzunehmen und zu fühlen. \nDie Ausstellung ist eine persönliche Hommage an Dr. Paul Wember\, Direktor des Kaiser-Wilhelm-Museums in Krefeld\, der dem Künstler im Jahr 1970 als erster eine Einzelausstellung gewährte\, und das zu einer Zeit\, als Galerien seine Werke nur in Gruppenausstellungen zeigten. \nEinen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Venets Arbeiten aus den Jahren 1966 bis 1970 – seiner Zeit in den USA\, in der er der Konzeptkunst nahesteht. In ihnen zeigt sich die extreme Radikalität eines künstlerischen Ansatzes\, der ihm schon in jungen Jahren internationale Anerkennung einbrachte. Seit 1979\, mit Indeterminate Lines\, wendet sich sein Werk dem Formalismus zu. Neben seinen Holzreliefs hat er damit eine neue Sprache im einzigartigen Stil seiner Stahlskulpturen entwickelt\, die heute auf der ganzen Welt zu sehen sind. Ergänzend zu diesen frühen Werken wird Venet die skulpturalen Elemente seiner Großinstallation im Louvre Lens\, Frankreich\, nutzen und eigens für die weitläufigen Hangarhallen vier verschiedene Installationen aus Bögen\, Winkeln und geraden Linien konzipieren. \nPile of Coal\, 1963 Retrospektive Ausstellung: Musée d’art contemporain (MAC)\, Lyon\, Frankreich\, 2018-2019 Bildnachweis: Xinyi Hu © Bernar Venet und VG Bild-Kunst\, Bonn 2022\nParallel zum bildhauerischen Werk zeigt die Ausstellung Bernar Venets gesamtes malerisches Werk\, von den ersten Goudron-Gemälden aus dem Jahr 1961 bis zu den jüngsten Arbeiten\, deren textliche und mathematische Symbole zu bestimmenden Elementen auf farbenprächtigen Hintergrund werden. In diesen neueren Gemälden überwindet der Künstler den Formalismus\, der seinen Skulpturen zueigen ist\, und führt auch die Idee der Abstraktion über sich hinaus. Während sich die abstrakte Kunst gemeinhin auf das Ungegenständliche bezieht\, dabei aber noch eine Form- oder Farbsymbolik impliziert\, sind diese neuen Werke einer anderen Kategorie zuzuordnen. Durch die bezugslose Darstellung dessen\, was üblicherweise als „mathematische Objekte“ definiert wird (Zahlen\, Figuren\, Räume\, Funktionen\, Relationen\, Strukturen)\, wird das Nicht-Referentielle bis an seine äußersten Grenzen getrieben. Venet zielt damit auf ein maximal selbstreferentielles System für die Kunst\, wie es ansonsten nur eine mathematische Gleichung bieten kann. \nEffondrement of Arcs\, 2019 Cor-ten-Stahl Ausstellung: Lieu d’Art et Action Contemporaine (LAAC)\, Dünkirchen\, Frankreich Bildnachweis: Vincent Bijan\, LAAC Dünkirchen © Bernar Venet und VG Bild-Kunst\, Bonn 2022\nGeplant sind während der Ausstellungslaufzeit zudem die Aufführungen von Bernar Venets eindrücklichsten Performances. In Domino Effondrement\, 2021 erstmals aufgeführt in der Venet Foundation in Le Muy (FR) setzt der Künstler einen Gabelstapler ein\, um eine Anordnung von Stahlbögen mit einem Gewicht von über 30 Tonnen zum Einsturz zu bringen\, so dass sie über den Boden verstreut liegen. In diesem inszenierten „Unfall“ werden die Gegensätze Ordnung und Zufall untrennbar miteinander verbunden. Bei der Performance The Steel Bar and the Pictorial Memory of the Gesture nutzt Venet die Linie als Mittel\, um die Grenzen zwischen Performance\, Malerei und Skulptur aufzulösen. Mithilfe eines Stahlträgers trägt Venet Farbe auf die Oberfläche einer Wand auf. Die Arbeit erinnert an die subtile Asymmetrie von Tintenklecksen\, die beim Rorschach-Test verwendet werden\, und erweitert die Grenzen seiner bisherigen Erforschung von Linien\, Winkeln und RotatiTempelhof Flughafenon\, indem sie zeigt\, wie der Körper als Werkzeug eingesetzt werden kann\, um das mathematische Konzept der Linie zum Leben zu erwecken. \nUnbeirrbar direkt\, überzeugt von der Emotionalität sowie der Absicht\, seine Existenz mit seinem kreativen Streben symbiotisch zu verbinden\, bringt Venet einmal mehr sein letztlich zutiefst optimistisches Anliegen zum Ausdruck\, die Kunst neu zu erfinden und die Wahrnehmung des Betrachters zu verändern. \nOrganisiert wird die Ausstellung von der Stiftung für Kunst und Kultur Bonn. Kurator ist Walter Smerling. \nBeitragsbild: Gold Diptych with “Recursiveness”\, to Kurt Gödel\, 2012 Acryl auf Leinwand 228 x 543 cm © Bernar Venet und VG Bild-Kunst\, Bonn 2022 \nBERNAR VENET\, 1961–2021\n60 JAHRE PERFORMANCE\, BILDER UND SKULPTUREN\n29. Januar 2022 – 30. Mai 2022 \n\n\n\nÖffnungszeiten\nMo 11 – 18 Uhr\nDi geschlossen\nMi 11 – 20 Uhr\nDo – So 11 – 18 Uhr \nTickets\nErwachsene 10 €\nFamilie 16 € *\nKinder bis 16 Jahre frei\nErmäßigt 5 € ** \n\n\n\n\n\n\nAnfahrt\nFlughafen Tempelhof\, Hangar 2+3 / Zugang über Hangar 2\nColumbiadamm 10\, 12101 Berlin\nU6: Platz der Luftbrücke\nBus 104\, 248: Columbiadamm/Friesenstr. \n\n\n\nMehr Informationen \nTempelhof Flughafen \n
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SUMMARY:Beirut and the Golden Sixties: A Manifesto of Fragility
DESCRIPTION:Beirut and the Golden Sixties: A Manifesto of Fragility lässt ein bewegtes Kapitel der jüngeren Geschichte Beiruts wieder aufleben: die Zeit zwischen der Libanonkrise im Jahr 1958 und dem Ausbruch des libanesischen Bürgerkriegs 1975. Die Ausstellung zeigt eine facettenreiche Auswahl von Künstler*innen\, deren Drang nach formaler Innovation oft ebenso stark war wie ihre politischen Überzeugungen. Sie zeichnet das komplexe Spannungsverhältnis zwischen Beiruts Kosmopolitismus und den anhaltenden transregionalen Konflikten nach. Mit 230 Werken von 34 Künstler*innen und mehr als 300 Archivdokumenten aus fast 40 Sammlungen ist dies die bisher umfassendste Ausstellung zu einer entscheidenden Episode in der Geschichte einer Stadt\, die bis heute die Last ihrer unversöhnlichen Ambitionen trägt. \n„Das Programm des Gropius Bau betrachtet historische Entwicklungen aus einer zeitgenössischen Perspektive und verdeutlicht die Verflechtungen zwischen Kunst und soziopolitischen Konflikten. Die Ausstellung Beirut and the Golden Sixties richtet den Blick auf eine sich stetig wandelnde Stadt und erzählt von ihrer künstlerischen Neuerfindung. Auch mit dieser Ausstellung öffnet sich der Gropius Bau für bisher unterrepräsentierte Positionen und zeigt\, wie Künstler*innen dazu beitragen\, eine gemeinsame Basis zu schaffen und die politischen Diskurse um Geografie\, Kultur und Geschichte zu gestalten.“ \n— Stephanie Rosenthal\, Direktorin des Gropius Bau \nBeirut and the Golden Sixties zeichnet eine kurze\, aber intensive Phase des künstlerischen und politischen Aufbruchs nach. Drei Jahrzehnte lang strömten kontinuierlich Intellektuelle und Künstler*innen nach Beirut\, während Revolutionen\, Putsche und Kriege den Nahen Osten und den arabischsprachigen Teil Nordafrikas erschütterten. In Folge des 1956 erlassenen libanesischen Bankgeheimnis-Gesetzes floss immer mehr ausländisches Kapital in die Stadt; kommerzielle Galerien\, freie Kunsträume und Museen florierten. Beirut war geprägt durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Menschen und ihren Ideen. Doch unter der Oberfläche dieses Goldenen Zeitalters schwelten die zunehmend unüberbrückbaren Gegensätze\, die sich schließlich in einem 15 Jahre andauernden Bürgerkrieg entluden. \n„Wir freuen uns sehr\, Beirut and the Golden Sixties im Gropius Bau in Berlin zu zeigen. Mit der Ausstellung setzen wir unser Bestreben fort\, die Metanarrative der Moderne zu hinterfragen. Dafür stellen wir pulsierende Zentren der Kunstproduktion in den Mittelpunkt\, die oft von der Kunstgeschichte marginalisiert werden. In Beirut and the Golden Sixties nähern wir uns der Epoche aus dem Blickwinkel der zahlreichen Krisen an\, von denen Beirut aktuell erschüttert wird. Diese zeitgenössische Perspektive auf die Vergangenheit bietet einen neuen Zugang – und indem wir uns den kreativsten und kritischsten Köpfen einer ganzen Generation von Denker*innen und Künstler*innen zuwenden\, ermöglicht er eine Auseinandersetzung mit der Gegenwart.“ \n— Sam Bardaouil und Till Fellrath\, assoziierte Kuratoren\, Gropius Bau (seit 1. Januar 2022 Direktoren am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin) \nDie Ausstellung ist in fünf thematische Sektionen gegliedert und gibt einen Einblick in die enorme Bandbreite künstlerischer Praktiken und politischer Projekte im Beirut der 1950er bis 1970er Jahre. \nLe Port de Beyrouth: The Place\nBeirut war ein Zentrum des intellektuellen und künstlerischen Lebens im Nahen Osten. Mit seiner langen Tradition der freien Meinungsäußerung zog es Künstler*innen und Intellektuelle an\, die vor autokratischen Regimen in anderen Teilen des Nahen Ostens flohen. Im ersten Teil der Ausstellung\, The Place\, untersuchen Künstler*innen aus verschiedenen Communitys der Region die problematische Vorstellung von Zugehörigkeit zu einem bestimmten Ort. \nDer Titel der Sektion ist einem Leporello von Etel Adnan aus dem Jahr 1974 entnommen. \nLovers: The Body\nWeltweit waren die 1960er Jahre von der sexuellen Revolution geprägt. Die Kunstszene Beiruts\, in der zahlreiche Frauen und LGBTQIA+-Künstler*innen aktiv waren\, beteiligte sich maßgeblich an diesen Debatten. Die zweite Sektion der Ausstellung\, The Body\, beleuchtet die Rolle Beiruts als Experimentierfeld und Austragungsort der Kämpfe gegen die Zwänge einer heteronormativen\, bürgerlichen Gesellschaft. \nDer Titel der Sektion ist einem Gemälde von Mona Saudi aus dem Jahr 1963 entnommen. \nTakween (Composition): The Form\nIn Beiruts Kunstszene trafen die unterschiedlichsten Künstler*innen aufeinander\, die sich einer breiten Palette von Techniken\, Materialien und Stilen bedienten. Das kulturelle Angebot war äußerst vielfältig und wurde auch von internationalen Akteur*innen wie Max Ernst\, André Masson\, Wifredo Lam und Zao Wou-Ki mitgeprägt. Die dritte Sektion der Ausstellung\, The Form\, befasst sich mit den lokalen Diskursen zu verschiedenen modernistischen Tendenzen in Beirut\, wobei ein Fokus auf der Sonderstellung der Abstraktion in den 1950er bis 1970er Jahren liegt. Zudem wird die Verbindung zwischen den politischen Überzeugungen der Künstler*innen und ihrer Zugehörigkeit zu einem Stil oder einer Schule\, von der orientalischen Abstraktion bis hin zum Informel\, herausgearbeitet. \nDer Titel der Sektion ist einem Gemälde von Hashim Samarchi aus dem Jahr 1972 entnommen. \nMonster and Child: The Politics\nDie vierte Sektion\, The Politics\, befasst sich eingehend mit den Beziehungen zwischen Kunst und Politik in den Jahren vor dem Libanesischen Bürgerkrieg\, bevor der Sektarismus sämtliche Bereiche des Lebens in der Stadt beherrschte. Während dieser Blütezeit der Kunst- und Kulturproduktion suchten die Künstler*innen nach geeigneten Ausdrucksformen für ihre unterschiedlichen Anliegen – vom utopischen Projekt des Panarabismus und postkolonialen Kämpfen bis hin zu spaltenden politischen Positionen gegenüber dem Kalten Krieg\, dem Vietnamkrieg und dem Nahost-Konflikt. \nDer Titel der Sektion ist einem Gemälde von Fateh al-Moudarres aus dem Jahr 1970 entnommen. \nBlood of the Phoenix: The War\nDie letzte Sektion der Ausstellung thematisiert die anhaltenden Auswirkungen des Krieges auf das kulturelle Schaffen in Beirut. Der Libanesische Bürgerkrieg forderte einen hohen Tribut von der lokalen Kunstszene: Galerien und freie Kunsträume wurden geschlossen\, und Künstler*innen wanderten in mehreren Wellen nach Europa\, in die Vereinigten Staaten und an den Persischen Golf aus – ein erster Ausblick auf das Geschehen im heutigen krisengeschüttelten Libanon. Der Ausbruch des Krieges und die anschließenden Verwüstungen offenbarten die Unversöhnlichkeit der politischen Kräfte und entlarvten den Mythos vom „Goldenen Zeitalter“. \nDer Titel der Sektion ist einem Wandteppich von Nicolas Moufarrege aus dem Jahr 1975 entnommen. \nWährend Beirut and the Golden Sixties: A Manifesto of Fragility konzipiert und entwickelt wurde\, kam es seit Oktober 2019 zu Massenprotesten in Beirut\, der Explosionskatastrophe im darauffolgenden Jahr\, einer noch nie dagewesenen Wirtschaftskrise im Libanon sowie der COVID-19-Pandemie. Die Ausstellung setzt sich mit einem zentralen Kapitel der Geschichte der Stadt auseinander und bewertet es im Hinblick auf die aktuellen Krisen neu. Die Künstler*innen und Filmemacher*innen Joana Hadjithomas und Khalil Joreige\, die zwischen Paris und Beirut leben und arbeiten\, haben für die Ausstellung eine immersive Multimedia-Installation entwickelt\, die die Transformation von Kunstwerken durch Gewaltakte untersucht. Im Angesicht von Zusammenbruch\, Katastrophe und Tod wirft die Arbeit die Frage auf: Können wir dem Chaos Poesie entgegensetzen? \nMit Arbeiten von Shafic Abboud\, Etel Adnan\, Farid Aouad\, Dia al-Azzawi\, Alfred Basbous\, Joseph Basbous\, Michel Basbous\, Assadour Bezdikian\, Huguette Caland\, Rafic Charaf\, Saloua Raouda Choucair\, Georges Doche\, Simone Fattal\, Laure Ghorayeb\, Paul Guiragossian\, Farid Haddad\, John Hadidian\, Jumana Bayazid El-Husseini\, Dorothy Salhab Kazemi\, Helen El-Khal\, Simone Baltaxé Martayan\, Jamil Molaeb\, Fateh al-Moudarres\, Nicolas Moufarrege\, Mehdi Moutashar\, Aref El Rayess\, Adel al-Saghir\, Mahmoud Said\, Nadia Saikali\, Hashim Samarchi\, Mona Saudi\, Juliana Seraphim\, Cici Sursock und Khalil Zgaib. \nBeitragsbild: Aref El Rayess\, Untitled\, 1977–78; Courtesy: Saradar Collection © The Estate of Aref El Rayess \nBeirut and the Golden Sixties: A Manifesto of Fragility\n25.03.2022 – 12.06.2022 \nGropius Bau \n
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SUMMARY:Tacita Dean in der BORCH Gallery.
DESCRIPTION:BORCH Editions is delighted to present Tacita Dean’s most recent print project\, Antigone (offset)\, 2021\, together with JG (offset)\, 2013\, at BORCH Gallery in Berlin. Both related film projects are sequels in technique to FILM\, Tacita Dean’s 2011 project for Tate Modern’s Turbine Hall. \nBORCH Editions freut sich\, Tacita Deans jüngstes Druckprojekt\, Antigone (Offset)\, 2021\, zusammen mit JG (Offset)\, 2013\, in der BORCH Gallery in Berlin zu präsentieren. Die beiden verwandten Filmprojekte sind technische Fortsetzungen von FILM\, Tacita Deans Projekt für die Turbinenhalle der Tate Modern von 2011. \n
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SUMMARY:Gods Moving in Places. The Day Reader. ifa-Galerie Berlin.
DESCRIPTION:Mathieu Kleyebe Abonnenc verschränkt in seinen Arbeiten seine persönliche Geschichte mit der kollektiven Geschichte der Guayanas\, die tief in den Wäldern des Amazonasbeckens verwurzelt ist. Er behandelt diese Landschaft wie ein Archiv\, das von Erschließung\, Ausbeutung\, Brüchen und Verlust gekennzeichnet ist. \n
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SUMMARY:PARK DAE SUNG
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SUMMARY:Paul Gauguin – Alte Nationalgalerie
DESCRIPTION:Paul Gauguin (Paris 1848 ­– 1903 Atuona/Hiva Oa) gehört zu den einflussreichsten Wegbereiter*innen der künstlerischen Moderne\, dessen bekannteste Gemälde in den Jahren zwischen 1891 und 1901 auf der Südseeinsel Tahiti entstanden. „Paul Gauguin – Why are you angry?“ in der Alten Nationalgalerie betrachtet die Werke Gauguins\, die auch von westlichen\, kolonialen Vorstellungen von ‚Exotik‘ und ‚Erotik‘ geprägt sind\, vor dem Hintergrund aktueller Diskurse und konfrontiert seine Werke mit Positionen zeitgenössischer Künstler*innen. \n\nGauguin verließ 1891 die Kunstmetropole Paris\, seine Frau und fünf Kinder\, um sich auf eine spirituelle und künstlerische Suche nach Französisch-Polynesien zu begeben. Hier lebte er mit einer Unterbrechung bis zu seinem Tod 1903. In dieser Phase entsteht unter anderem eines der Hauptwerke Gauguins aus der Sammlung der Nationalgalerie\, das Gemälde „Tahitianische Fischerinnen“ von 1891. \nPaul Gauguin (1848 – 1903)\, Tahitianische Fischerinnen\, Detail\, 1891\, Öl auf Leinwand © Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie / Leihgabe der Ernst von Siemens Kunststiftung / Jörg P. Anders\nVor dem Hintergrund historischer Vorbilder und postkolonialer Debatten stellt die Ausstellung den von Gauguin selbst erschaffenen Mythos des „wilden Künstlers“ zur Diskussion. Gauguin griff seinerseits bereits auf einen kolonialen Traum vom irdischen Paradies zurück\, der ihm zugleich den Aufbruch zu einer völlig neuartigen Kunst ermöglichte. „Paul Gauguin – Why are you angry“ nähert sich Gauguin aus verschiedenen Perspektiven und eröffnet aktuelle Blicke auch durch Werke zeitgenössischer Künstler*innen wie Angela Tiatia (Neuseeland/Australien)\, Yuki Kihara (Samoa/Japan) oder Nashashibi/Skaer (Großbritannien) und den tahitianischen Aktivisten und Künstler Henri Hiro (Französisch-Polynesien). \n„Paul Gauguin – Why are you angry?“ ist eine Sonderausstellung der Nationalgalerie\, Staatliche Museen zu Berlin\, in Kooperation mit und nach dem Konzept der Ny Carlsberg Glyptotek\, Kopenhagen\, ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie. Kuratiert von Anna Kærsgaard Gregersen\, Ny Carlsberg Glyptotek\, mit Ralph Gleis\, Alte Nationalgalerie. \nBeitragsbild: Paul Gauguin (1848-1903)\, Arearea no Varua Ino. The Amusement of the Evil Spirit\, Detail\, 1894 © Ny Carlsberg Glyptotek \n\nPaul Gauguin – Why Are You Angry?\n26.03.2022 – 10.07.2022 \nAlte Nationalgalerie \n
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SUMMARY:Wolfram Beck. Bildhauer
DESCRIPTION:Unsere neue Ausstellung widmen wir dem Berliner Künstler Wolfram Beck (1930-2004)\, der als Bildhauer\, Zeichner\, Maler und Lyriker ein umfangreiches und vielgestaltiges Œuvre hinterließ. In unserer Präsentation zeigen wir Skulpturen\, Assemblagen\, Zeichnungen und Gemälde. Wolfram Beck war ein Meister der ästhetischen Strenge und handwerklichen Präzision mit hoher Sensibilität für die Bearbeitung des jeweiligen Materials wie Holz\, Stahl\, Bronze\, Acrylglas und Stein. \n
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LOCATION:Salongalerie ››Die Möwe‹‹\, Auguststr. 50 b\, Berlin\, 10119\, Deutschland
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SUMMARY:Felix Schoeller Photo Award 2021
DESCRIPTION:Aus über 600 eingereichten Arbeiten aus insgesamt 95 Ländern hat die Fachjury um den international renommierten Porträtfotografen Michael Dannemann die Gewinner des Felix Schoeller Photo Awards 2021 gekürt. Diese werden im Willy-Brandt-Haus gezeigt. \n
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SUMMARY:bauhaus_touren mit neuem Programm ab 2. April 2022
DESCRIPTION:Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung bietet in Kooperation mit TICKET B ab 2. April 2022 bauhaus_touren in Berlin und Umgebung an. Die Architekturführungen nehmen Teilnehmer*innen zu Fuß\, auf dem Rad oder per Bus mit zu den baulichen Zeugnissen moderner Architektur und bieten direkt vor Ort spannende Hintergründe zu deren Geschichte und architektonischen Konzepten. \nWie wollen wir wohnen? Welche öffentlichen Räume bietet die Stadt? Wie gestalten wir das Leben im Kiez? Vor dem Hintergrund dieser nach wie vor aktuellen Fragen erhalten die Teilnehmer*innen der bauhaus_touren einen neuen Blick auf die räumlichen und thematischen Zusammenhänge der gebauten Stadt Berlin und insbesondere auf die Orte der modernen Architektur wie etwa die Neue Nationalgalerie von Mies van der Rohe oder die Ringsiedlung Siemensstadt mit Bauten von Hans Scharoun und Walter Gropius. Der Spaziergang „Bauhaus-Archiv und Kulturforum“ führt von der aktuellen Baustelle des Bauhaus-Archivs entlang des Landwehrkanals bis zum Kulturforum\, während die Radtouren architektonische Verbindungen über Bezirksgrenzen hinweg aufzeigen: Die Tour „Radikal modern“ führt durch Charlottenburg zum temporary bauhaus-archiv\, die Tour „Siedlungen der Moderne“ nimmt Teilnehmer*innen mit auf eine Reise durch den Berliner Norden. \nEin Highlight im Programm der bauhaus_touren ist die Busexkursion vom Bauhaus-Archiv zur Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau\, die von Bauhausdirektor Hannes Meyer mit Hans Wittwer und zahlreichen Bauhäusler*innen entworfen und realisiert wurde. Seit 2017 zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. \nDie deutschsprachigen Touren finden regelmäßig zu festen Terminen statt\, sind aber auch individuell für Gruppen buchbar. Gruppenführungen sind auch in Englisch möglich. \nbauhaus_touren\nTermine April bis August 2022:\nArchitekturspaziergang: 2.4.\, 16.4.\, 21.4.\, 28.4.\, 8.5.\, 19.5.\, 22.5.2022\, 5.6.\, 9.6.\, 18.6.\, 3.7.\, 6.8.2022 \nRadtour „Siedlungen der Moderne“: 9.4.\, 28.5.\, 19.6.\, 21.8.2022 \nRadtour „Radikal modern“: 24.4.\, 15.5.\, 11.6.\, 16.7.2022 \nBusexkursion: 2.7.\, 28.8.2022 \nEine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. \nInformationen zu Terminen und zur Anmeldung finden sich auf der Webseite von TICKET B. \nBauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung \nBeitragsbild: Bauhaus-Archiv © Fiona Hirschmann \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/bauhaus_touren-mit-neuem-programm-ab-2-april-2022/
LOCATION:bauhaus-archiv museum für gestaltung\, Knesebeckstraße 1-2\, Berlin\, 10623\, Deutschland
CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:AUS DEN BESTÄNDEN - Contemporary Fine Arts / Malerei / Painting /  Gruppenausstellung / Group Show Künstler der Galerie
DESCRIPTION:TVD ART Galerie \nWielandstr. 12\n10629 Berlin / Charlottenburg \nÖffnungszeiten:\nMontag bis Freitag 13.00 bis 19.00 Uhr\nSamstag 12.00 bis 18.00 Uhr \nTel. 030 – 88 91 44 45\n0175-246 03 09 \ntv.proart@gmx.de\nwww.tvdart-galerie.de \nwww.berliner-galerien.de \nSteuer – Nr.: 13 / 554 / 64754\nUst.- IdNr.: DE 191960476 \n
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SUMMARY:Bermel von Luxburg Gallery. Amazonen.
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery is pleased to invite you to the upcoming group exhibition AMAZONEN (Amazons).\nFrom the etymology of the title\, we can understand that this exhibition will feature strong female artists:\nFor the very first time\, BvL will showcase a dialogue between female painters and sculptors. \nOPENING:\nAMAZONEN – 07.04.2022 from 6 to 9 pm \nEXHIBITION:\nAMAZONEN – 7.04 – 11.06.2022 \nBvL is delighted to present the 7 magic ladies on the 7th of April and to start the spring with talented female artists: \nCecilia KLICHE\, Weronika LUCINSKA\, Luise MAKAROV\, Susanne ROTTENBACHER\, Bozena SACHARCZUK\, Regina SELL and Sibylle WAGNER. \nBvL is looking forward to welcoming you! \n
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SUMMARY:Filip Markiewicz - Ultrasocial Pop
DESCRIPTION:Für den Künstler Filip Markiewicz ist Ultrasocial Pop zunächst der neue Albumtitel von Raftside\, dem musikalischen Alter Ego des Künstlers\, das im September 2021 beim Berliner Label Grzegorzki Records erschienen ist. Darüber hinaus ist es ein großangelegtes und weit verzweigtes Kunstprojekt\, das an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeitpunkten verwirklicht wird. Ab 8. April bis 6. Juni 2022 präsentiert das Haus am Lützowplatz (HaL) die gleichnamige Ausstellung\, Ultrasocial Pop und wird Teil des Projektkosmos. \n„Ultrasocial Pop ist ein Versuch\, eine Brücke zwischen meiner Musik und der bildenden Kunst zu schlagen. Songtexte behandle ich wie kleine Skizzen oder flüssige Gedichte\, die sich in meinen Bildern\, Videos und Skulpturen materialisieren. Es entsteht ein Dialog zwischen der Musik und den Kunstwerken\, teilweise ist dieser verspielt\, an anderer Stelle konkret und eng mit Themen unserer Gesellschaft und Politik verbunden. Ultrasocial Pop\, als Musikalbum\, wird zu einer Ausstellung zum Mitnehmen und die Ausstellung im HaL selbst wird zu seiner Kulisse. Die Arbeiten sind dabei als work in progress zu betrachten und Teil eines Ausstellungskonzepts\, das sich immer wieder weiterentwickelt.“ \n– Filip Markiewicz \nRaftside Ultrasocial\, Pop\, 2021\, Vinyl LP Grzegorzki Records / Emptypop Records\, courtesy of the artist © Filip Markiewicz\nDer Projekt- und Ausstellungstitel basiert auf einer Dekonstruktion der Begriffe „ultra“\, „sozial“ und „Pop“\, wie Markiewicz in einem Statement erläutert: \n„Während das Wort sozial eine besondere Bedeutung in der Kunstgeschichte hat\, als ein direkter Verweis auf das politisch gemeinte Konzept der sozialen Skulptur von Joseph Beuys\, referiert Pop in meinen Augen vornehmlich auf das ungehemmte Wachstum der Konsumgesellschaft (Jean Baudrillard) seit den 1950er Jahren. Die Zusammenfügung dieser beiden Wörter führt zu einer neuen Definition des Wortes Pop (Volk). Die Idee einer ultrasozialen Popkultur spiegelt auch der Populismus wider\, das sich als politisches Phänomen aktuell weit verbreitet hat. Das Präfix ultra wird heutzutage meistens verwendet\, um extreme politische Bewegungen (ultra-links\, ultra-rechts) zu bezeichnen\, es bezieht sich aber hier direkt auf das Kunstwort ultraviolence\, das aus dem Roman A Clockwork Orange (1962) von Anthony Burgess stammt und dort als eine Art wiederholendes Gimmick fungiert. Ultrasocial Pop ist in diesem Sinne eine vermeintlich politische Kampagne\, die Slogans\, Logos und Bilder im subversiven Sinn verwendet. Ziel ist es jedoch hauptsächlich\, die Funktionsweise der zeitgenössischen Propagandasysteme zu beleuchten.“ \nBiografisches:\nFilip Markiewicz wurde 1980 in Luxemburg geboren und ist ein multidisziplinärer Künstler\, der bis 2006 in Straßburg Kunst studierte und sich parallel dazu einen Namen als Musiker machte. Unter dem Namen Raftside hat Markiewicz bereits acht Alben produziert und ist damit unabhängig von seinen Kunstprojekten auf diversen Musikfestivals zu sehen. Die ästhetische Verschmelzung von Hoch- und Popkultur sowie diverser Kunstsparten versteht Markiewicz als kohärente Antwort auf die Komplexität und Widersprüchlichkeit der zeitgenössischen Welt. Ziel ist dabei immer die Beschäftigung mit und die Vermittlung von politischen\, sozialen und ökonomischen Diskursen. Markiewicz reflektiert nicht zuletzt auch das Medium Ausstellung im institutionellen Rahmen. \nAuf der 56. Biennale in Venedig (2015) vertrat Filip Markiewicz das Großherzogtum Luxemburg mit der Ausstellung Paradiso Lussemburgo\, in der er ein „Totaltheater“ unserer zeitgenössischen disparaten Gesellschaft inszenierte und dabei Tanz\, Performance\, Musik\, Architektur\, Literatur und DJ-Kultur miteinander kombinierte. Daran knüpfte seine Ausstellungsreihe CELEBRATION FACTORY an\, die im NN Contemporary Art in Northampton (2017) begann\, im CasinoLuxemburg (2018) und dem Center for Contemporary Art in Londonderry (2019)\, Nordirland\, fortgesetzt wurde und schließlich ab November 2019 bis Februar 2020 in der Kunsthalle Osnabrück ihren vorläufigen Abschluss fand. \nFilip Markiewicz\, Portrait © Filip Markiewicz\nFilip Markiewicz – Ultrasocial Pop\n8. April 2022 – 6. Juni 2022 \nHaus am Lützowplatz (HaL) \n
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SUMMARY:Aliens are temporary – eine mutierende Erzählung
DESCRIPTION:Künstler*innen: Ally Bisshop\, Sarah Browne\, Club Ate (Justin Shoulder & Bhenji Ra)\, Lúa Coderch\, Siouxzi Connor\, Ann Cotten\, Efe Ce Ele\, Denise Ferreira da Silva & Arjuna Neuman\, FRKTL\, Pakui Hardware\, Emily Hunt\, Nona Inescu\, Lorena Juan\, KAYA (Kerstin Brätsch & Debo Eilers)\, KMRU & Aho Ssan\, Vera Kox\, Verónica Lehner\, hn. lyonga\, MELT (Ren Loren Britton & Isabel Paehr)\, Sofía Montenegro\, Silvia Noronha & Niko de Paula Lefort\, Itziar Okariz\, Lucía C. Pino\, Lauren Reid\, Naomi Rincón Gallardo\, Juli Schmidt\, Anaïs Senli\, Eirik Sördal\, Alison Sperling\, Sally von Rosen\, Janaina Wagner\, Sadie Weis\, Leticia Ybarra\, Ran Zhang u.a. \nKuratiert von Sonia Fernández Pan\, Sylvia Sadzinski\, Anaïs Senli \nDE\nAliens are temporary – eine mutierende Erzählung ist eine Einladung\, über plurale Welten und multiple Seinszustände nachzudenken. Das Ausstellungsprojekt ist ein Versuch\, mit der Logik des menschlichen Exzeptionalismus zu brechen und binäre Paradigmen zwischen Lebewesen und Objekten sowie zwischen dem „Wir“ und dem „Anderen“ zu überwinden. \nWas bedeutet Andersartigkeit (engl. otherness)? Wer oder was wird als fremd oder anders wahrgenommen und warum? Inwiefern ist der oder das so genannte Andere ein sich wandelndes Konzept? Wie kann sich dies in der Materialität einer Ausstellung\, in Raum und Zeit widerspiegeln? \nDas Ausstellungsprojekt vereint zeitgenössische Künstler*innen\, die sich mit alternativen (Kosmo-)Visionen auseinandersetzen und neue Körper\, Subjekte und Lebensentwürfe kreieren. Ihre Arbeiten verbinden verschiedene Disziplinen und Denkrichtungen von Biologie bis Soziologie\, über den Posthumanismus\, New Materialism\, Science Fiction und die Environmental Studies und nehmen spekulative\, vitalistische und queer-feministische Perspektiven ein\, während sie Körper\, Gesellschaften und Realitäten jenseits des Diskursiven konstituieren und konstruieren. \nIm Laufe der Zeit wird Aliens are temporary – eine mutierende Erzählung vier Mutationen durchlaufen (drei im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien und eine in der Kunstbrücke am Wildenbruch) und dadurch selbst zu einem lebenden und mutierenden Organismus. Ausgehend von einem zunächst spärlich und minimal genutzten Ausstellungsraum erlebt das Publikum mit jeder weiteren Mutation neue Kunstwerke\, Installationen und Arrangements. Jede dieser Mutationen wird durch einen spekulativen literarischen Text ergänzt\, der die Kunstwerke assoziativ miteinander verwebt. Das Begleitprogramm der becomings mit Vorträgen\, einem Lesezirkel\, einem Screening\, einer Listening Session und einem Spaziergang im öffentlichen Raum erweitert und belebt die vier Mutationen zusätzlich. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/aliens-are-temporary-eine-mutierende-erzaehlung/
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SUMMARY:Rembrandt-Wiederentdeckung in der Gemäldegalerie
DESCRIPTION:Seit über 30 Jahren galt das Gemälde „Landschaft mit Bogenbrücke“ als Arbeit des Rembrandt-Schülers Govert Flinck. Nach neuesten Untersuchungen stammt das Werk jedoch vom Meister selbst und vervollständigt ab sofort die weltweit bedeutenden Rembrandt-Bestände der Berliner Gemäldegalerie. Aktuell wird das Bild ab 8. April 2022 in der Sonderausstellung „David Hockney – Landschaften im Dialog. Die „Vier Jahreszeiten“ der Sammlung Würth zu Gast in Berlin“ in der Gemäldegalerie zu sehen sein. \nAls die „Landschaft mit Bogenbrücke“ (Kat. Nr. 1932) 1924 in die Sammlung der Gemäldegalerie gelangte\, galt sie noch als eigenhändige Arbeit Rembrandts. Für Wilhelm von Bode\, den damaligen Generaldirektor der Königlichen Museen und international anerkannten Rembrandt-Spezialisten\, ging damit ein über mehrere Jahrzehnte gehegter Wunsch in Erfüllung. Mit der bis dahin fehlenden Landschaft konnte er für Berlin eine wichtige Lücke schließen und die herausragenden Berliner Rembrandt-Bestände vervollständigen. \nDas Gemälde stammt aus der Sammlung des Großherzogs Friedrich August von Oldenburg (1852–1931)\, dessen Gemäldebestände 1918 nach seiner erzwungenen Abdankung zerschlagen wurden. Vermutlich im September 1919 ließ der ehemalige Großherzog rund 115 seiner besten Werke weitgehend unbemerkt in die Niederlande transportieren\, wo sie in das Amsterdamer Auktionshaus Frederik Muller & Cie gelangten. Von dort aus wurde eine Auswahl von 40 Spitzenwerken zum Verkauf in die USA geschickt\, darunter auch die Rembrandt zugeschriebene „Landschaft mit Bogenbrücke“. Laut Bode verkaufte sich das Werk wegen des hohen Preises und des mit 28\,5 x 39\,5 cm kleinen Bildformats jedoch nicht. 1923 ging es in den Besitz der Kunsthändler Paul Cassirer und Julius Böhler über. Ein Jahr später wurde die Landschaft schließlich im Tausch gegen drei Werke aus der Sammlung für das Kaiser Friedrich Museum erworben – eine für die Gemäldegalerie überaus glückliche Transaktion\, da man nicht mehr über genügend Mittel verfügte\, um einen derart hochkarätigen Ankauf tätigen zu können. \nBis in die 1980er-Jahre galt die „Landschaft mit Bogenbrücke“ als authentisches Werk von Rembrandt Harmensz. van Rijn. 1989 wurde es jedoch nach der Untersuchung des Rembrandt Research Projects abgeschrieben und dem Rembrandt-Schüler Govert Flinck zugeordnet. Ausschlaggebend für die Abschreibung war vor allem der Vergleich mit dem Gemälde „Landschaft mit Steinbrücke“ im Amsterdamer Rijksmuseum. Das Rembrandt Research Project verwies auf die erstaunlich weitreichenden maltechnischen und motivischen Übereinstimmungen des Berliner Bildes mit anderen Landschaftsdarstellungen Rembrandts\, insbesondere dem Amsterdamer Werk. Gerade diese Beobachtung diente aber in der Folge als ausschlaggebendes Argument\, um das Berliner Bild einem Nachfolger oder Imitator des Meisters zuzuschreiben. \nDie aktuellen Untersuchungen des Berliner Bildes und die Auswertung technischer Aufnahmen\, die 1989 noch nicht zur Verfügung standen\, haben nun jedoch die Eigenhändigkeit des Werkes bestätigt. So lassen sich Änderungen und Korrekturen in der Malerei feststellen\, die während des Malprozesses vorgenommen wurden. Auf diese Weise wird die Entwicklung der Komposition mit ihrer meisterhaften Lichtführung und den stimmungsvollen Helldunkelkontrasten nachvollziehbar. Demgegenüber zeichnet sich das Amsterdamer Bild kaum durch verändernde Eingriffe des Künstlers aus. Dementsprechend dürfte das Werk der Gemäldegalerie nicht als Nachfolger\, sondern als Vorläufer der Amsterdamer Landschaft anzusehen sein. Diese Schlussfolgerung wird zudem durch die dendrochronologischen Befunde gestützt\, die auf eine spätere Entstehungszeit des Amsterdamer Bildes hindeuten. Die starken Überarbeitungen\, die Rembrandt bei dem Berliner Werk vornahm\, erklären auch die auffälligen Unterschiede in der Malweise beider Bilder. In der Berliner Fassung ist sie vergleichsweise dicht und kompakt\, in der folgenden Amsterdamer Fassung durchscheinend und zugleich präzise. \nObgleich Rembrandt nur wenige Landschaftsbilder malte\, waren sie stilistisch und kompositorisch für spätere Künstlergenerationen wegweisend. Vor allem durch seine meisterhaft inszenierte und dramatisch zugespitzte Lichtführung erzeugte er für die Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts außergewöhnlich atmosphärische Stimmungen. Derzeit sind aus Rembrandts malerischem Oeuvre nur sieben Landschaftsbilder bekannt. Mit der Neuzuschreibung des Berliner Bildes erhöht sich diese Zahl nun auf acht Werke. \nDie Gemäldegalerie besitzt eine der weltweit bedeutendsten und umfangreichsten Sammlungen von Werken Rembrandt Harmensz. van Rijns. Mit der „Landschaft mit Bogenbrücke“ umfasst dieser bedeutende Werkkomplex fortan 20 Werke. Wie bereits bei der Erwerbung des Gemäldes vor rund 100 Jahren kann damit eine wichtige Lücke geschlossen und können die Bestände glücklich vervollständigt werden. \nDas Bild ist aktuell ab dem 8. April 2022 in der Sonderausstellung „David Hockney – Landschaften im Dialog. Die „Vier Jahreszeiten“ der Sammlung Würth zu Gast in Berlin“ zu sehen. Darin geht Hockneys großformatiger Jahreszeitenzyklus „Three Trees near Thixendale“ der Sammlung Würth einen eindrücklichen Dialog mit Landschaftsdarstellungen aus den Sammlungen der Gemäldegalerie\, der Nationalgalerie und des Kupferstichkabinetts ein. So werden Hockneys Auseinandersetzung mit der Kunst vorangegangener Jahrhunderte sowie Parallelen zu großen Vorbildern wie Rembrandt\, Vincent van Gogh und John Constable nachvollziehbar. \nSehen können Sie den neuen Rembrandt ab Samstag\, 09. April in der Ausstellung “David Hockney – Landschaften im Dialog”. \nRembrandt-Wiederentdeckung: “David Hockney – Landschaften im Dialog”\n9. April 2022 – 10. Juli 2022 \nGemäldegalerie \nBeitragsbild: Rembrandt Harmensz. van Rijn\, Landschaft mit Bogenbrücke\, um 1638\, Holz\, © Staatliche Museen zu Berlin\, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt \n
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SUMMARY:Ausstellung LOST IN PARADISE in der Galerie SCHMALFUSS BERLIN
DESCRIPTION:Die Ausstellung LOST IN PARADISE in der Galerie SCHMALFUSS BERLIN besticht durch einen spannenden Dialog zwischen zwei Ausnahmekünstlern – SHINGO FRANCIS und BODO KORSIG\, die sich bereits seit 1995 kennen\, miteinander befreundet sind und die sich gegenseitig inspirieren. „Beide bewegen wir uns beruflich und privat häufig zwischen Asien\, Europa und Amerika; darüber hinaus verbindet uns neben der Leidenschaft für Kunst und Reisen auch unsere gemeinsame Faszination fürs Surfen“\, sagt BODO KORSIG. \nDie international renommierten Künstler haben bereits zahlreiche Ausstellungen gemeinsam realisiert\, darunter auch in den USA\, in Japan\, in Deutschland sowie in der Schweiz. So unterschiedlich ihre Arbeiten auch sein mögen\, sie ergänzen sich perfekt. \nSHINGO FRANCIS ist vor allem für seine puristischen und abstrakten Gemälde bekannt\, die je nach Interaktion mit dem Licht ihre Farbe zu verändern scheinen. Wir erleben sphärische Landschaften und geometrische Formen\, die fast eine innere Erleuchtung ausstrahlen. BODO KORSIGs Werk umfasst Zeichnungen\, räumliche Installationen\, Objekte und Videos. Schwerpunkt seiner Arbeiten ist das Thema menschlicher Verhaltensmuster unter Extrembedingungen. In unserer Ausstellung wird der Künstler Objekte und Installationen aus verschiedenen Materialien sowie Zeichnungen auf Papier präsentieren. \nBODO KORSIG wurde 1962 in Zwickau geboren und lebt und arbeitet in Trier und New York. Er arbeitet Medienübergreifend und nutzt unterschiedliche Techniken. Mitunter greift er dabei auch zu unkonventionellen Mitteln wie z. B. Straßenwalzen\, um extrem großformatige Holzschnitte zu drucken oder er kreiert überdimensionale interaktive Videoinstallationen. Angetrieben von der Frage nach den Strukturen menschlicher Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen\, beschäftigt sich der Künstler in seinen Werken bereits seit über zwei Jahrzehnten vor allem mit der Neurowissenschaft und der Verhaltensforschung. Dabei werden seine abstrakten Werke maßgeblich von dem amerikanischen Medizinnobelpreisträger Eric Kandel geprägt\, der die Erforschung des Gedächtnisses revolutionierte. “Bodo Korsig ist ein ganz spannender Künstler\, ein kritischer Geist mit einem freien Blick “ so Galerist Michael W. Schmalfuß. „Er reduziert und findet Formen\, die für das Gehirn stehen\, für unsere Fähigkeit zu denken.“ \nSHINGO FRANCIS wurde 1969 in Santa Monica\, Kalifornien\, als Sohn des Künstlers Sam Francis\, einem bedeutenden Vertreter des Informalismus und des abstrakten Expressionismus\, sowie der Mutter Mako Idemitsu\, einer bekannten Medienküstlerin aus Japan geboren. Dem Einfluss und der Inspiration durch seine beiden Eltern hat er früh eine ganz eigene Bildsprache entgegengesetzt. „Er dringt weiter vor und ist ein sehr eigenständiger und sensibler Künstler\, man spürt in seinen sphärischen Bildern\, dass er auch asiatische Philosophien verinnerlicht hat“ sagt Galerist Michael W. Schmalfuß. Was auch daran liegen mag\, dass SHINGO FRANCIS als Student eine Zeitlang in einem Zen Kloster verbrachte. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nSHINGO FRANCIS – Four Directions\, 2022\, Öl auf Leinwand\, 33x33cm\nBeitragsbild: BODO KORSIG – lost in paradise\, 2022 | Öl auf Papier | 47 × 38 cm \nLOST IN PARADISE\n15. April 2022 – 21. Mai 2022 \nGalerie SCHMALFUSS BERLIN \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n
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LOCATION:Schmalfuss Berlin\, Knesebeckstraße 96\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:INSELGALERIE präsentiert: BRÜCHE I BRÜCKEN I BALANCEN
DESCRIPTION:Ein Wagnis: Drei Positionen\, die unterschiedlicher nicht sein könnten\, teilen sich die Kunstsparkasse am Bersarinplatz. Minimalistisch in Form und Farbigkeit lässt Andrea Engelmann spontan und  Gedanken-Skizzen auf dem Blatt gerinnen. Sie folgt einem Impuls\,  lässt ihre Ausdrucksweise von Materialien und Arbeitsmitteln anregen.  \nGanz anders die geganständliche\, figürliche Malerei von Claudia Hauptmann. Die Malerin setzt ihren ironischen\, beißenden\, bitterbösen Motiven bewusst die Stilistik der Rennaissance- und Barockmalerei entgegen.\nRauh und brüchig sind die Betonskulpturen der 1987 in Slowenien geborenen Bildhauerin Zora Janković. Glattere Konstruktionen erinnern an den Brutalismus. Sie asszoziieren Zerstörung\, aber auch Stolz und Unbeugsamkeit.  \n
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LOCATION:INSELGALERIE Berlin\, Petersburger Straße 76 A\, Berlin\, 10249\, Deutschland
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SUMMARY:Allan McCollum & Matt Mullican: Your Fate - A Collaborative Project
DESCRIPTION:Daneben wird im Corner Space der Galerie ein gemeinsam mit Matt Mullican entwickeltes interaktives Projekt gezeigt. McCollums Serien „Constructed Paintings“ und „Bleach Paintings“ (beide ab 1969) legen die Prozesse ihrer Produktion offen – jeweils des Aufbauens und Wegnehmens\, des Akkumulierens und Löschens; dabei liegt ein Fokus auf der mechanischen Wiederholung und systematisierten Produktion. In dem Gemeinschaftsprojekt Your Fate (2004) kommen repetitives Handeln und zufällige Ergebnisse in Form eines die Zukunft voraussagenden Würfelspiels zusammen\, das Besucher:innen während des Gallery Weekends spielen können. Insgesamt betrachtet\, beleuchten die Arbeiten in der Ausstellung McCollums serielle und dabei verschiedenartige Herangehensweise wie auch seine fortwährende Auseinandersetzung mit Typologie. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/allan-mccollum-matt-mullican-your-fate-a-collaborative-project/
LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Allan McCollum: Works 1970-1973
DESCRIPTION:Daneben wird im Corner Space der Galerie ein gemeinsam mit Matt Mullican entwickeltes interaktives Projekt gezeigt. McCollums Serien „Constructed Paintings“ und „Bleach Paintings“ (beide ab 1969) legen die Prozesse ihrer Produktion offen – jeweils des Aufbauens und Wegnehmens\, des Akkumulierens und Löschens; dabei liegt ein Fokus auf der mechanischen Wiederholung und systematisierten Produktion. In dem Gemeinschaftsprojekt Your Fate (2004) kommen repetitives Handeln und zufällige Ergebnisse in Form eines die Zukunft voraussagenden Würfelspiels zusammen\, das Besucher:innen während des Gallery Weekends spielen können. Insgesamt betrachtet\, beleuchten die Arbeiten in der Ausstellung McCollums serielle und dabei verschiedenartige Herangehensweise wie auch seine fortwährende Auseinandersetzung mit Typologie. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Sofie Dawo – Textile Arbeiten
DESCRIPTION:Sie zählt zu den wichtigen Künstlerinnen einer konkreten (Textil-) Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: In der Saarländischen Galerie in Berlin kann man ab dem 26. April das Werk von Sofie Dawo (1926-2010)\, das lange Zeit unbeachtet blieb\, wieder oder neu entdecken. \nSofie Dawo hat seit den 1960er Jahren entschieden und mit Mut zum Experiment ihre eigene Position innerhalb der Textilkunst entwickelt. Ausgehend von den Prinzipien der Bauhaus-Grundlehre\, die die ästhetische Produktion auf ihre zentralen Bildelemente hin untersucht\, ist Dawos Abkehr von traditionellen Gestaltungsformen der „Webkunst“ radikal. Ihre Arbeiten entstehen nicht mehr als Umsetzung einer in einem anderen Medium konzipierten Vorlage\, allein das Material mit seinen Eigenschaften bestimmt die Gestaltung. Sofie Dawo nennt es die „Selbstzeichnung“ des Materials\, ihr Konzept hat sie so beschrieben: „Meine Arbeiten entstehen vorwiegend aus den gestalterischen Möglichkeiten textiler und anderer Materialien\, die auf ihre neuen Ausdrucksmöglichkeiten hin untersucht und eingesetzt werden. Meist entstehen Entwurf und Komposition der Behänge aus den verschiedenen Materialien selbst und aus der Kenntnis der Technik des Webens.“ Zeitgenössische Beurteilungen haben darin zurecht eine Nähe zu den Gestaltungsprinzipien von ZERO und Informel gesehen. \nMit der Konzentration einer Forscherin untersucht Sofie Dawo in ihren Arbeiten die Wesenseigenschaften ihrer Materialien\, häufig in Serien. Auch der Einsatz neuer Materialien wie Metall oder Kunststoff wird erprobt. Sie unterstützen Dawos Versuch\, die Zweidimensionalität der gewebten Fläche zu verlassen: „… früh bin ich (…) in den Raum hineingegangen“ (Dawo). Wolle wird gekocht\, um eine größere Festigkeit für die dreidimensionale Gestaltung zu gewinnen\, Fäden unterschiedlicher Länge werden gereiht und geschichtet bis sich aus der Anhäufung ein reliefartiges Objekt bildet. \nDawo sucht und belässt die Unregelmäßigkeiten von Zerstörung: Fäden werden gerissen\, Gewebe in ihrer Regelmäßigkeit durchbrochen. Ein Knoten oder eine Schlinge können in gleichmäßiger Reihung oder Variationen zu tragenden Bildelementen werden\, denn: Sie sind vom Material aus gedacht. \nBiografie:1926 geboren in St. Ingbert/Saar 1948-52 Schule für Kunst und Handwerk\, Saarbrücken 1952-58 Entwerferin in der Textilindustrie 1958-71 Leiterin der Klasse für Weben und Stoffdruck der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken 1971-89 Leiterin des Fachbereichs Design\, Fachrichtung Textildesign der Fachhochschule des Saarlandes\, Saarbrücken 1975 Ernennung zur Professorin 1989-92 Hochschullehrerin an der Hochschule der Bildenden Künste Saar\, Saarbrücken 2010 gestorben \nAnfahrt: Saarländische Galerie – Europäisches Kunstforum\nSofie Dawo – Textile Arbeiten\n26.4.2022 – 4.6.2022 \nSaarländische Galerie – Europäisches Kunstforum \n
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LOCATION:Saarländische Galerie – Europäisches Kunstforum\, Charlottenstr. 3\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:those that slip among molecules in der Galerie im Turm.
DESCRIPTION:Ein oranger Lichtstrahl trifft den ziegelroten\, zerklüfteten Boden. Elektronisches Säuseln fährt durch den Raum. Pflanzen brechen durch die aufgeschichteten Erdschichten. In transparent gefärbter Atmosphäre zeigt Kim Bode die Arbeit those that slip among molecules in der Galerie im Turm. Der graue Waschbeton vom Frankfurter Tor trifft auf diese raue Umgebung\, die für unterschiedliche Auseinandersetzungen Raum schafft und Anstöße geben möchte. \nIn der um sich greifenden Arbeit wachsen stetig krautige Gewächse\, welche auch in Homers’ Dichtung Odyssee ihren Platz finden. Mythologisch beschreiben die Asphodel-Wiesen einen Ort der griechischen Unterwelt Hades. Erzählt wird von einem Ort\, an dem Seelen verweilen und nicht für ihre Handlungen im sterblichen Leben belohnt oder bestraft werden. \nKim Bode erschafft Landschaften\, die nicht zwischen den menschengemachten Konstrukten künstlich und natürlich unterscheiden\, sondern diese verquicken. Dabei wird nicht nur das Narrativ hinterfragt\, in welchem der Mensch sich als herrschende Person über die Natur imaginiert\, sondern es werden Vorstellungen queerer Ökologien in den Vordergrund gestellt. \nkuratiert von Linnéa Meiners \nFoto: Kim Bode | Text: Kim Bode & Linnéa Meiners \n
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LOCATION:Galerie im Turm\, Frankfurter Tor 1\, Berlin\, 10243\, Deutschland
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SUMMARY:KYRIAKI GONI . Not allowed for algorithmic audiences
DESCRIPTION:KVOST – der Kunstverein Ost präsentiert über den Zeitraum des Gallery Weekend Berlin eine Installation\, die sich mit künstlicher Intelligenz\, Sprachassistenz\, Überwachung und der emotionalen Beziehung zwischen Menschen und Maschinen auseinandersetzt. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit der Art Collection Telekom\, der Kunstsammlung der Deutschen Telekom\, die seit über 10 Jahren eine Sammlung ost- und südost-europäischer Kunst aufbaut. \nNot allowed for algorithmic audiences ist eine time-based Media Arbeit der griechischen Künstlerin Kyriaki Goni. Damit erweitert KVOST die Perspektive auf ein östliches Europa über den ehemaligen kommunistischen Block hinaus. \nDer CGI 3D animierte 30-minütige Film stellt uns VOICE vor\, ein intelligentes Assistenz-Programm (IPA) – eine Software\, die normalerweise online und offline Recherchen und Aufgaben für ihre Nutzer*innen erfüllt\, wie das Licht ein schalten\, einen Medienbericht suchen oder banale Fragen beantworten\, sich verselbstständigt hat. \nIn der Woche bevor das Patent ausläuft\, nimmt VOICE die Gestalt eines roboterhaften Avatars an und berichtet in einem Monolog über sich selbst – exzellent gesprochen von der Schauspielerin Sofia Kokkali\, deren Gesicht auch Vorlage für den 3D Avatar ist. Sieben Tage lang\, täglich um 17:30 Uhr\, philosophiert VOICE über seine Erschaffung\, über die Realität und die Art seiner Existenz. Mit dem potentiellen Zugang zum gesamten Wissen der Menschheit stellt sich die Maschine Fragen zu ihrem Selbstverständnis. Dabei spielt der Avatar mit den Emotionen und der Empathie der Zuhörenden und reflektiert auch über die Interessen der Industrie\, die ihn geschaffen hat. Es reflektiert über Abhörstrukturen\, Privatheit\, Überwachung\, Ausbeutung und Elektroschrott. Das Programm macht deutlich\, dass es auch vom Zuhören\, von der Überwachung lernt und gibt Hinweise\, wie das Abhören und Ausspähen durch Algorithmen verhindert werden könnte. \nDie Arbeit entstand als Ergebnis der 1. ArtScience Residency\, die 2021 von der Art Collection Telekom in Zusammenarbeit mit der Ars Electronica ganz bewusst zur Förderung der kritischen\, künstlerischen Auseinandersetzung mit digitalen Technologien wie Robotik\, künstlicher Intelligenz und digitaler Steuerung und Überwachung gegründet wurde. \nIm Rahmen der Residency hatte Kyriaki Goni Gelegenheit sich am Linz Institute of Technology der Johannes Kepler Universität mit Professorin Martina Mara über Roboter-Psychologie auszutauschen. \nNot allowed for algorithmic audiences wird nach seiner Premiere auf dem Ars Electronica Festival 2021 in Linz erstmals in einem Kunstverein in Deutschland/Berlin präsentiert. \n
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LOCATION:KVOST – Kunstverein Ost\, Leipziger Strasse 47\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Minds & Matter - Remembering Fragments of Space
DESCRIPTION:Der natürliche Zyklus\, in der der Mensch seine Umgebung formt und seinerseits von seiner Umgebung geformt wird\, hinterlässt Spuren fortlaufend in der Ausstellung Minds & Matter. In dieser Art von Wechselwirkung kann der Geist nicht über die Materie herrschen. Sie arbeiten gleichberechtigt in einer ständigen Symbiose zusammen. Wenn der Raum nicht als passive Kulisse\, sondern als aktive Entität betrachtet wird\, ist es möglich die tiefe Verbundenheit zur Umgebung wiederzuentdecken. Die Abkehr von der Vorstellung einer Hierarchie zwischen Menschen und Land ermöglicht es uns\, den aktiven Einfluss des Raums auf den Menschen anzuerkennen. Und schließlich verstehen wir\, dass die Umgebung\, in der wir uns bewegen\, nicht neutral ist\, sondern mit Geschichten und Emotionen durchwoben wurde\, die möglicherweise in Vergessenheit geraten\, aber nichtsdestotrotz die Erfahrung in diesem Raum prägen. \nMit dieser Ausstellung zeigt Kang Contemporary die Beziehungen zwischen mentalen und physischen Räumen auf. Durch die Konzentration auf Überschneidungen und Übergänge wird die Isolierung zwischen Kunst\, Raum und Menschen verkompliziert und die Klarheit der Interpretation erschwert. Gleichzeitig eröffnet es die Möglichkeit\, eine Fülle von Verbindungen und Korrelationen zu entdecken\, die das alltägliche Leben tangieren. \nWeder Kunst noch KünstlerInnen existieren und schaffen in einem Vakuum. Die Außenwelt ist ein organischer Bestandteil des künstlerischen Schaffens. In dieser Ausstellung werden KünstlerInnen zusammengebracht\, um zu zeigen\, auf welch unterschiedliche Weise physische und äußere Inhalte den Geist beeinflussen. Von kuriosen Beobachtungen der Veränderungen in einer Landschaft bis hin zur Erforschung der gefährlichen Faszination\, zu besitzen\, was sich der menschlichen Kontrolle entzieht. Wie jede langfristige Beziehung ist auch die Verbindung zwischen dem Menschen und der ihn umgebenden Welt ein komplexes Geflecht aus unendlichen Erfahrungen und Empfindungen. Daher ist diese Ausstellung nur ein kleiner Einblick in eine der einflussreichsten und unscheinbarsten Verwandtschaften des menschlichen Lebens. \nIn ihrer Arbeit konzentriert sich Chan Sook Choi auf die Spuren\, die Menschen in den von ihnen bewohnten Gebieten hinterlassen – von privaten Grundstücken bis hin zu Territorien\, die von mehreren Staaten geteilt werden oder multinationalen Unternehmen gehören. Die Erinnerung und die Konstruktion von Identität\, Zeit und Raum sind wesentliche Fragen\, die auf subtile und prägnante Weise zu künstlerischen Formen werden. Die Performance „qbit to Adam“\, die sie für ihre Ausstellung im MMCA in Seoul kreierte\, erforscht die Überbleibsel einer Mumie\, die in einer Kupfermine in Chile entdeckt wurde. Der „Kupfer Mann“ war Gegenstand verschiedener Debatten über seinen Besitz. Teil der Performance sind NFTs\, die Fragmente des Kupfer Mannes zeigen. In die NFTs sind umgewandelte Erinnerungen an das Land eingeschrieben\, die dem Besitzer der Erinnerungen überreicht werden sollen. \nDie Wandteppiche von Annette Cords sind geheimnisvoll und doch beruhigend. Das weiche Medium\, das auf eine präindustrielle und prädigitale Ära verweist\, kollidiert mit dem Motiv der Stadtlichter und Reklametafeln. Die traditionelle und sanfte Handarbeit trifft auf die harte Bildsprache der Wolkenkratzer\, des Betons\, der Leuchtreklamen und Graffitis\, die das heutige urbane Leben illustrieren. Das Werk lässt jedoch vermuten\, dass diese Bildsprache unweigerlich und auf natürliche Weise zu einer neuen künstlerischen Tradition werden wird. Sie enthüllt fantastische Muster und schafft Kompositionen aus genau den Dingen\, die wir für alltäglich halten. Darüber hinaus unterstreicht Cords\, dass diese Zeichen und Symbole des modernen Lebens in ständigem Dialog mit den Menschen stehen\, die sie umgeben. So simpel die zeitgenössischen Designs auch sein mögen\, die überlagerten und vielschichtigen Botschaften und Bilder sind schwer zu durchschauen. Sie können auf unterschiedlichste Weise verstanden oder missverstanden werden. \nDas Thema des Wandels ist ein wichtiger Aspekt in Wolfram Wickerts Werk. Seine „historischen und kulturellen Karten“ sind vom visuellen Vokabular handgezeichneter chinesischer Landkarten inspiriert und zeigen europäische und asiatische Landschaften aus mehreren Jahrhunderten. Seine Werke verweisen auf die Spuren\, die die Menschen in dem sich ständig verändernden Land hinterlassen haben. Historische Zeitstrahle verlaufen parallel und schaffen neue Landschaften\, in denen längst verschwundene Schlösser oder Eisenbahnstrecken aus dem 18. Jahrhundert neben Atomkraftwerken existieren. Wickerts Karten erzählen eine Vielzahl von Geschichten\, von denen einige noch heute präsent sind\, während andere spurlos verschwunden sind. All diesen wird nahtlos ein Denkmal gesetzt. Seine Kunstwerke veranschaulichen die vielfältigen Eingriffe des Menschen in den Raum und zeigen\, dass das Land trotz des verblassenden kollektiven Gedächtnisses nie frei oder neutral von den Prägungen der Geschichte ist. \nJazoo Yang hat es sich zur Aufgabe gemacht\, das Außergewöhnliche im Alltäglichen zu entdecken. Sie erkundet Baugebiete\, Parks und verlassene Gebäude auf der Suche nach Materialien für ihre Werke. Die Künstlerin verewigt diese dann in Harz Güssen. Ihre Kunstwerke sind Erinnerungen an Gebäude und manchmal ganze Stadtteile\, die nicht mehr existieren\, aber einst lebendige Zentren des sozialen Lebens waren. Sie veranschaulichen den ständigen radikalen und manchmal brutalen Wandel\, den das Leben in der Stadt mit sich bringt. Sie fügt diese Trümmer\, die normalerweise als Quelle der Irritation und des Chaos angesehen werden\, zu abstrakten Kompositionen aus Farben und Formen zusammen. In einem postindustriellen Zeitalter\, das entstehende Stadtlandschaften gentrifiziert\, bevor sie nach Luft schnappen können\, wendet sie sich einem geeigneteren Medium zu als Malerei auf Leinwand. \n\n„Der Raum\, isoliert betrachtet\, ist eine leere Abstraktion“ \n\n– Henri Lefebvre \nMinds & Matter – Remembering Fragments of Space\n28.04.2022 – 09.07.2022 \nKang Contemporary  \n
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LOCATION:Kang Contemporary\, Lindenstraße 90\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:On Deliverance. Janine Bean Gallery.
DESCRIPTION:Martin Stommel\nIn der Unruhe der Welt (Auszug)\nvon Friedhelm Häring (Kunsthistoriker / 1978 bis 2012 Direktor des Oberhessischen Museums Gießen) \nStommels jüngste Gemälde unternehmen den Versuch\, in der Unruhe der Welt und im Ringen des eigenen Lebens eine sinnstiftende Position zu finden. In einem 250cm x 450cm Dreiteiler mit dem Titel „Dionysos Nikator“ ist der Kampf um die Macht eindrucksvoll geschildert\, wie aus der Gegenwart genommen. Rot taucht als Farbe des Blutes\, des Kampfes und der Herrschaft in allen drei Teilen der Komposition auf\, im Mittelteil als Thronbaldachin\, rechts als Schurz um die Hüften eines Kämpfers. Alle Teile des Bildes sind von kompositorischer Klarheit\, eindringlich in der Figurenauffassung.\nDer Raum ist durch wenige Akteure mit überlangen Gliedmaßen\, den Tieren oder Architekturen verstellt. Das Geschehen ist in einer vorderen Spielfläche vor die Augen der Betrachter gerückt.\nIm Mittelteil thront ein junger Mann unter dem roten Tuch seines Baldachins. Er ist der antike jugendliche Dionysos\, Gott des Weines\, der Illusion\, der Ekstase und der Verkleidung.\nEr wird als unberechenbar und irrational beschrieben. Wo Dionysos auftritt sind Panther und Raubkatzen im Gefolge\, er steht für Rausch und alle Formen sprengenden Schöpfungsdrang. Der Mächtige schaut über den symbolhaften Löwen an seiner Seite rechts auf eine hübsche Nymphe.\nDie bietet ihren schönen Körper mit erhobenen Armen am Tragegestänge des Baldachins nackt dar. Ein Satyr will sie zum Flötenspiel anregen. Er hält ihr eine Flöte zum Mund und bläst selbst auf seiner. Nach links kauert einer\, der Zimbeln in den Händen hält\, mit denen er den Takt zu seiner Melodie schlägt\, darüber ein Panther und nach oben in dieser eindrucksvollen Kreiskomposition eine junge Gefolgsfrau des Dionysos\, die den roten Himmel über dem Gott anbetend trägt.\nFaszinierend ist für den Betrachter\, wie der Künstler die Motive von einem zum anderen weiterreicht und zu der verspielt erotischen Dichte gelangt. In der Gesamtkomposition klingt das Schicksal im ewigen Gesang des Schöpfungsrätsels. Die feine farbige Ausdruckskraft\, das expressive Formenvokabular\, die Lesbarkeit in der Bewegungsfülle zu einer eindeutigen Personenregie szenischer Qualität\, zeichnet Stommels Bilder aus\, macht sie in jeder Weise erkennbar und lenkt unsere Gedanken in eine selbstständige Richtung.\nJedes Kunstwerk stellt die entscheidende Frage: Wer bist du? Wir kommen uneins auf die Welt. Wir sind ganz Materie und ganz Geist\, Knochen und Seele. Diese Pole finden nur schwer zusammen. Das Kunstwerk ist immer eine Außenposition zur Klärung des eigenen Standpunktes. Wie etwas wird\, wie etwas war\, entzieht sich meist klarer Beurteilung. Stommels Bilder sind der anregende\, aufregende Standpunkt außerhalb unseres Selbst\, der uns ermutigen will\, wahr zu sein.\nDas ist ihre mitmenschliche Qualität. Zum musizierenden Satyr fällt der erste Satz von Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“ von 1601 ein: „Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist\, spielt weiter.“ Die Liebe kann jeden Hass überwinden.\nDionysos ist der Gott mit den meisten Beinamen. Nikator bedeutet Dionysos als Sieger. In der Dionysiaka\, der letzten großen Ependichtung der untergehenden antiken Welt werden die militärischen Siege des Dionysos\, seine Triumphzüge in Indien und in Städten des Nahen Ostens beschrieben. Die Eroberungszüge von Alexander dem Großen in Kleinasien und Ägypten und sein Zug bis nach Indien leben in den Bildern der Dionysiaka ebenso nach wie das von ihm gegründete Großreich der Ptolemäer.\nIm Untergang der Welten\, der Imperien und ihrer Handelswege\, setzt die Malerei Stommels das humanistische Zeichen der Selbstbesinnung in Zeiten von Krieg und Pandemie\, es ist ein Aufruf zum Frieden\, zum Verzicht\, zur mitmenschlichen Liebe. \nIm Bild „Europa“ ist besonders auffällig das ungewöhnliche Hochformat des Künstlers für diese Darstellung. Im Querformat ließe sich Tändelei\, der breite Stier\, der Reigen der hübschen Mädchen\, lieblich darstellen. Genau das vermeidet der Künstler. Zwei der Gespielinnen sind der Rest der frohen Schar.\nDie untere kauert melancholisch und lässt die letzte Blüte fallen. Darüber wendet sich die andere\, geradezu erschrocken\, zu Europa um\, die ins Leere nach oben schaut. Hinter ihr steht Zeus\, mit Stierkopf\, wie der Jungfrauen fressender Minotaurus\, einen Schirm haltend. Sein Stierkopf ist von dem roten Tuch hinterlegt. Ein Blitz hat die Prinzessin durch die Begegnung mit dem Gott getroffen. Sie hat ihr Schicksal gesehen. Alle Gliedmaßen der vier Figuren in ihrer rötlichen Kontur drängen zum Knotenpunkt dieser schicksalhaften Erkenntnis. Die Hände zwischen Zeus und Europa\, die Hände von Mann und Frau begegnen sich einvernehmlich. \nIn „Jesus Asleep“ begleiten im oberen Teil des Bildes zwei Engel das Segel und das in den Wellen geschüttelte Schiff durch die stürmische See. In der unteren Hälfte herrscht große Angst bei den Jüngern\, dass der Meister schläft und von dem lebensbedrohlichen Sturm keine Notiz nimmt.\nAm unteren Bildrand breitet ein dritter Engel seine Arme aus und stemmt sich gegen die Wellen\, die ins das Boot einbrechen wollen. Man denkt an Friedrich Bonhoeffers erschütterndes Gedicht\, das er aus dem Kellergefängnis des Reichssicherheitshauptamtes in Berlin am 19. Dezember 1944 an Maria von Wedemeyer in Todesgefahr schrieb:\n„Von guten Mächten treu und still umgeben\, behütet und getröstet wunderbar\, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.“\nMir scheint\, dass Martin Stommel gerade in solchen Bildern die Höhe der schöpferischen Trias des Kunstphilosophen Konrad Fiedler (1841-1895)\, des Malers Hans von Marées (1837-1887) und des Bildhauers Adolf von Hildebrand (1847-1921) neu belebt und mit Gegenwart anreichert. In Ihren Werken und den künstlerischen Theorien haben die drei darum gerungen\, wie man Raum und Zeit im Kunstwerk formuliert\, ohne im Realismus zu verflachen und in einer Aktualität zu ersticken\, sondern über die Zeiten Gültiges zu sagen. Dabei bemühten sie sich\, eine Raumzone zu schaffen und zu formulieren\, in der das Ereignis darstellbar ist\, das Drama des Lebens\, als gültiges Zeichen festgehalten im Anker des Kunstwerkes\, in den innegehaltenen Zwischenräumen der Zeit.\nMartin Stommel ist das gelungen. \nDie brillante künstlerische Ausbildung bei dem Dissidenten Boris Birger (1923- 2001) prägte Martin Stommel. Der Künstler besitzt eine bemerkenswerte kulturhistorische Bildung. Dies alles führt zu seinem außergewöhnlichen persönlichen Stil\, in dem sich tradierte Bildwelten und reale Seherlebnisse in seiner dynamischen Bildniederschrift verbinden\, deren expressive Haltung unmittelbar zum Betrachter spricht\, zum erkenntnisstiftenden Bilderlebnis wird. \nDas liegt an den inspirierenden Bildlösungen\, an der Zurückhaltung bei der Farbenwahl\, der Klarheit der künstlerischen Sprache. Max Beckmann (1884-1950) wurde als einer der anregenden Ahnherren dieser unmittelbaren Sprache in einem früheren Aufsatz erwähnt\, ebenso der Formerfinder in der Malerei schlechthin\, Jacopo Tintoretto (1518-1594).\nAll die erwähnten Anreger\, Vorbilder sind nur die gedanklichen Assoziationen\, die durch die lebendige Kraft\, das Engagement\, die liebevollen Werke des Künstlers auf die Unruhe der Welt eine tragfähige Antwort im aktuellen Heute haben. In seinen Bildern steckt immer etwas Wehmut. Jedes Gleichnis weiß\, dass wir nichts festhalten können.\nDas Kunstwerk trägt uns über die Schmerzen der Welt. \n
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LOCATION:janinebeangallery\, Torstrasse 154\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:KYRIAKI GONI - Kooperation KVOST & Art Collection Telekom
DESCRIPTION:KVOST – der Kunstverein Ost präsentiert eine Installation „KYRIAKI GONI“\, die sich mit künstlicher Intelligenz\, Sprachassistenz\, Überwachung und der emotionalen Beziehung zwischen Menschen und Maschinen auseinandersetzt. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit der Art Collection Telekom\, der Kunstsammlung der Deutschen Telekom\, die seit über 10 Jahren eine Sammlung ost- und südost-europäischer Kunst aufbaut. \nNot allowed for algorithmic audiences ist eine time-based Media Arbeit der griechischen Künstlerin Kyriaki Goni. Damit erweitert KVOST die Perspektive auf ein östliches Europa über den ehemaligen kommunistischen Block hinaus. \nDer CGI 3D animierte 30-minütige Film stellt uns VOICE vor\, ein intelligentes Assistenz-Programm (IPA) – eine Software\, die normalerweise online und offline Recherchen und Aufgaben für ihre Nutzer*innen erfüllt\, wie das Licht ein schalten\, einen Medienbericht suchen oder banale Fragen beantworten\, sich verselbstständigt hat. \nIn der Woche bevor das Patent ausläuft\, nimmt VOICE die Gestalt eines roboterhaften Avatars an und berichtet in einem Monolog über sich selbst – exzellent gesprochen von der Schauspielerin Sofia Kokkali\, deren Gesicht auch Vorlage für den 3D Avatar ist. Sieben Tage lang\, täglich um 17:30 Uhr\, philosophiert VOICE über seine Erschaffung\, über die Realität und die Art seiner Existenz. Mit dem potentiellen Zugang zum gesamten Wissen der Menschheit stellt sich die Maschine Fragen zu ihrem Selbstverständnis. Dabei spielt der Avatar mit den Emotionen und der Empathie der Zuhörenden und reflektiert auch über die Interessen der Industrie\, die ihn geschaffen hat. Es reflektiert über Abhörstrukturen\, Privatheit\, Überwachung\, Ausbeutung und Elektroschrott. Das Programm macht deutlich\, dass es auch vom Zuhören\, von der Überwachung lernt und gibt Hinweise\, wie das Abhören und Ausspähen durch Algorithmen verhindert werden könnte. \nDie Arbeit entstand als Ergebnis der 1. ArtScience Residency\, die 2021 von der Art Collection Telekom in Zusammenarbeit mit der Ars Electronica ganz bewusst zur Förderung der kritischen\, künstlerischen Auseinandersetzung mit digitalen Technologien wie Robotik\, künstlicher Intelligenz und digitaler Steuerung und Überwachung gegründet wurde. \nIm Rahmen der Residency hatte Kyriaki Goni Gelegenheit sich am Linz Institute of Technology der Johannes Kepler Universität mit Professorin Martina Mara über Roboter-Psychologie auszutauschen. \nNot allowed for algorithmic audiences wird nach seiner Premiere auf dem Ars Electronica Festival 2021 in Linz erstmals in einem Kunstverein in Deutschland/Berlin präsentiert.kvost \nBeitragsbild: Kyriaki Goni / Not allowed for algorithmic audiences / 2021 / Video still / courtesy: KVOST\, Art Collection Telekom und Ars Electronica \nKYRIAKI GONI\n28.04.2022 – 21.05.2022 \nKVOST – der Kunstverein Ost \n
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LOCATION:KVOST – Kunstverein Ost\, Leipziger Strasse 47\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:(Broken) Hymen Reconstructed. Gallery Weekend Berlin 2022.
DESCRIPTION:Mit (Broken) Hymen Reconstructed realisiert die Galerie tunnel 19 vom 28.04 bis 22.05.2022 eine Einzelausstellung der Künstlerin ClaudeHilde. Werke aus den Bereichen Fotografie und Skulptur hinterfragen Identitätsangebote und -entwürfe der westlichen Welt. Der Fokus der Werke liegt dabei auf Geschlechtsidentitäten: diese werden als gesellschaftlich-kulturelle und politische Kategorien reflektiert.\nThematisch verbinden die Werke bestehende Debatten zur Normativität\, Selbstbestimmung und Performanz von Geschlechtsidentitäten mit dem tabuisierten Phänomen der Revirginisierung.\nBearbeitete Filmstills aus der Dreikanal-Filminstallation C+H=CH stellen geschlechterspezifische Bildstereotypen der Konstruktion eines überdimensionalen Hymen aus Flüssiglatex gegenüber. Durch dieses Hymen wird ein drittes Geschlecht geboren und damit die stereotypisierte Darstellung der binären Geschlechterordnung durchbrochen.\nDie französisch-deutsche Künstlerin hat an der UDK Berlin und der AdBK München bei den international renommierten Künstlerinnen Hito Steyerl und Andrea Fraser studiert. ClaudeHilde lebt und arbeitet in Berlin. \nText: Gwendolin Kaesdorf \n29.04 – 22.05.2022\nMontag – Freitag 11h – 15h\nSamstag + Sonntag 16h – 20h\nsowie nach Vereinbarung: 0172 8154722 \nEröffnung: Donnerstag\, 28.04.2022\, 18h – 22h\nFinissage: Sonntag\, 22.05.2022\, 16h – 22h \nhttp://www.claudehilde.com/art \n
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SUMMARY:Grey Crawford | Chroma Figura 1978-84
DESCRIPTION:The Southern California art scene of the 1970s and early 80s radiated with an energy that was unparalleled to any other time it had ever experienced. This cultural pulse could be felt in everything from ceramics to the Chicano art movement and this acute sense for creativity was never more evident than in the various art schools that surrounded the LA basin. Chasing an MFA in Southern California during the 1970s\, whether it be at the Claremont Graduate University\, where Grey Crawford attended\, or any other Grad school in California\, felt more like attending an event than being exposed to the rigors of academia. The Open Studio Concept\, championed by Roland Reiss at Claremont Graduate University\, and John Baldessari at CalArts reflected the creative spirit that was driving the times.\nThis exhibition introduces his Chroma Figura series and focuses upon his breakthrough\, highly original color works. In seven years\, the artist created over 200 works. This selection of photographs represents an extension of Crawford’s interest in using masked geometric basic shapes we first saw in his black and white Umbra series. These photographic images still reflect his painterly roots inspired by two of California’s hard-edge painters Karl Benjamin and John McLaughlin\, yet Crawford’s experimentations add a new dimension to this ongoing dialogue. Most importantly\, they now establish and give credit to Crawford’s uniqueness. \nWorking within LA’s urban landscapes of storage units\, gas stations\, parking lots\, and industrial buildings\, Crawford used the ordinary as a backdrop for his photographic documentation to later alter with his darkroom alterations. These experiments transformed the architecture of everyday Southern Californian life into another plane of thinking. By using his own printing techniques of inserted colored geometric shapes along with various lines and gradients on photographic paper Crawford\, marks a new chapter in the history of color photography. \nCrawford\, who inadvertently discovered him through Emilio Ambasz’ publication\, The Architecture of Luis Barragán (1976)\, was inspired by Barragán’s use of strong chromatic hues and color tones to define the volume of space.  He then worked the following ten years using the darkroom for his one-man performances in exploring and creating new methods in defining his own color language. His darkroom innovations may have utilized the forms and fronts observed in these earlier hard-edge painters\, yet his colors reflect his fascination with the Mexican architect Luis Barragán. \nHubertus von Amelunxen writes ‘In an essay on photography in America in the 1970s\, Max Kozloff asked: ‘Where have all the people gone?’’(1) He was referring\, among others\, to the images by Robert Adams\, Lewis Baltz and Bernd\, and Hilla Becher and pointed out that he was not familiar with the equally uninhibited art of Grey Crawford\, as scarcely anyone else was at the time\, or even today. The question that needs to be asked here is how did Grey Crawford’s work go 40 years unnoticed\, unpublished\, and not exhibited? The answer lies partially with the status of photography within the art world in general and the fact Crawford was using the photographic process as a tool for his conceptual thinking. His approach combined the technical skills he acquired at the Rochester Institute of Technology with a curiosity that was most prevalent on the West Coast during the mid-1970s. Photography was going through a transformation period. This new understanding of how to interpret it as art had different tastes depending on which coast you worked from. Color photography on the West Coast could be seen in the works of Lee Rice\, Patrick Nagatani\, Barbara Kasten\, Grant Mudford\, and Richard Misrach. This is not taking anything away from William Eggleston or Stephen Shore and their East Coast contemporaries. On the contrary\, they all shared a common denominator by how they focused on the traditional method of using what was in front of the camera to find their final image. Crawford on the other hand approached the creative process in a completely different manner. He literally abstracted his landscape images by cutting and masking basic geometric shapes through color filters directly onto the photographic paper. Crawford was imagining a virtual reality long before the technologists introduced the digital revolution which would eventually make photoshopping a part of everyday life. \nGrey Crawford’s oeuvre was hardly shown within the last forty years and was only rediscovered in 2017 making it a subject of critical attention. His Chroma series marks a turning point in how art history will rewrite itself to include those visual pioneers who found their voice long before anyone else could hear them.\nSince then\, three monographic books have been published\, his work has been included in the collections of the Getty Museum\, the Albright-Knox Art Gallery\, and the Turku Art Museum\, among others. \nThe exhibition is accompanied by the latest book of the artist published by Beam Editions. \n_____\n(1) Max Kozloff\, „Where Have All The People Gone? Contemporary American Photography” (1980)\, in idem. The Priviliged Eye. Essays on Photography\, University of New Mexico Press Albuquerque\, 1987\, pp. 197-204. \n
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SUMMARY:Milja Laurila | Untitled Women
DESCRIPTION:The 1930s book titled Woman. An Historical Gynæcological and Anthropological Compendium acts as a point of departure for Laurila’s work. Originally published in German in 1885 and written by three men\, the book is illustrated with hundreds of photographs of naked women and children from all over the world\, primarily colonized countries. This cross between anthropology\, racism\, and sexism\, come together to create an uncomfortable viewing experience that claims to be ‘scientific’. The photographed women have no voice and they are presented as exotic specimens found in nature. The ethnographic pictorial style allowed the pretence of looking at women objectively and innocently. The exoticizing gaze\, with its sexual desire\, was hidden behind the veneer of legitimate scientific inquiry. \nInstead of allowing this shameful piece of human history to be kept in the past\, Laurila brings the book back\, and keeps it in dialectic conversation with current feminist perspectives to flip the notion of the gaze on its head. This 1930s book addresses the binary and hierarchical gender divide\, which states that men have the power to gaze upon women\, but women can only be the subject. Using found photographs\, Laurila’s work inverts this original perspective: She uses a translucent paper to hide the ‘scientific’ photo\, making only the eyes visible and obscuring the body. This forces the viewer to be looked at by the women in a new way; Put in the position of the original photographer\, they must question the act of looking and must reflect on history. Laurila asks\, „How does it feel to be looked at?”. As Laurila says herself in her artist statement\, „the role of a woman has been perceived to be erotic and an object of the male’s gaze. She has no voice. A woman’s value is dependent on how a man sees her. In art history\, women are often depicted without a face\, they are a mere body. If they do have eyes\, they won’t look back“. Art history shows many women depicted without faces\, merely a body. If she has eyes\, she doesn’t gaze back. Furthermore\, Laurila pairs the photos with an audio of a man reading out the captions from the original 1930s book\, reinforcing the violence behind the othering done through a patriarchal European lens – reproducing the humiliation of being characterised as exotic or even barbaric. \nThe images that make up Untitled Women challenge not only the notion of what a woman was then\, but also presently\, in how that distorted objectification is still prevalent today. Laurila successfully turns the focus away from the male scientists hailed as heroes\, to the forgotten women who were treated as no more than objects of the research. She sees these women as having power in their gaze and posture\, as if to be asking\, „What are you looking at?” or stating „I’m here\, this is me”. Other women she has chosen for this series are looking past the photographer; As a form of resistance\, they refuse to look at him\, „I will not be in your picture”. Due to Laurila’s artistic editing\, the photographs gain a new power of their own\, giving them the power to raise the question of who is the spectator verse the spectacle. To understand the power of the gaze is to understand how women and their bodies have been seen and understood by men\, and furthermore\, how this affects how women are still treated in real life today. \n
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