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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Ausstellung „Gleichberechtigte Bürger*innen“ des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum
DESCRIPTION:„Gleichberechtigte Bürger*innen“ ist eine Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma auf der Freifläche im Raum „Berlin-Bilder“ bei BERLIN GLOBAL. Gezeigt werden u.a. Fotografien von Chad Evans Wyatt und Inhalte des mit dem Grimme Online Award ausgezeichneten „RomArchive“. \nEinen Schwerpunkt der Darstellung bildet der Holocaust an den Sinti und Roma\, bei dem über 500.000 Angehörige der Minderheit im NS-besetzten Europa ermordet wurden. Für seine Anerkennung musste die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma jahrzehntelang kämpfen. Obwohl Sinti und Roma seit mehr als 600 Jahren in Deutschland leben\, sind sie weiterhin mit antiziganistischen Stereotypen konfrontiert. Gegen die Alltäglichkeit des Antiziganismus setzt die Ausstellung den titelgebenden Anspruch einer selbstverständlichen Anerkennung von Sinti und Roma als „Gleichberechtigte Bürger*innen“. \nEine Rauminstallation mit kurzen Texten und Fotografien aus öffentlichen und privaten Archiven bringt dem Publikum die vielfältige Geschichte der Minderheit näher. Ergänzt wird die Installation durch einen Dokumentarfilm\, der die Geschichte der Berliner Sinti und Roma vorstellt sowie Portraits selbstbewusster Sinti und Roma aus Berlin und anderen europäischen Städten\, die im Rahmen des Projekts „RomaRising“ des Fotografen Chad Evans Wyatt entstanden sind. Komplettiert wird die Freifläche durch eine Medienstation\, auf der die mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Webseite „RomArchive“ genutzt werden kann. Ein begleitendes Veranstaltungsprogramm wird Führungen\, Diskussionen und Workshops umfassen. Nähere Informationen finden sich zeitnah auf der Freiflächen-Webseite unter „Aktuelle Projekte“. \nAnerkennung von Sinti und Roma\nErst 1982 wurde der Holocaust an den Sinti und Roma durch die deutsche Bundesregierung offiziell anerkannt. Wie weit der Weg zur Anerkennung von Sinti und Roma als gleichberechtigte Bürger*innen noch ist\, zeigt der 2021 vorgestellte Bericht der von der Bundesregierung eingesetzten Unabhängigen Kommission Antiziganismus. Auf mehr als 800 Seiten macht der Bericht deutlich\, dass Antiziganismus in Deutschland weit verbreitet ist und dass ein Bewusstsein für das Bestehen von Diskriminierungen gegen Sinti und Roma weitgehend fehlt. \nFreiflächen bei BERLIN GLOBAL\nDie Freiflächen sind drei Bereiche der Berlin Ausstellung BERLIN GLOBAL\, die von Initiativen\, Organisationen und freien Gruppen bespielt werden. Ziel dabei ist\, unbekannte\, aktivistische und unterrepräsentierte Perspektiven und Themen sichtbar zu machen. „Gleichberechtigte Bürger*innen“ ist dabei das zweite Freiflächen-Projekt. Die erste Freifläche gestaltete die Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe Berlin. Sie trägt den Titel „Un certain regard“ und ist im Raum Verflechtung zu finden. \nKuratoren: André Raatzsch und Jan Kreutz\, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma \n„Gleichberechtigte Bürger*innen“\n27. November 2021 – 21. November 2022 \nBERLIN GLOBAL – Berlin Ausstellung im Humboldt Forum \n
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SUMMARY:bauhaus_touren mit neuem Programm ab 2. April 2022
DESCRIPTION:Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung bietet in Kooperation mit TICKET B ab 2. April 2022 bauhaus_touren in Berlin und Umgebung an. Die Architekturführungen nehmen Teilnehmer*innen zu Fuß\, auf dem Rad oder per Bus mit zu den baulichen Zeugnissen moderner Architektur und bieten direkt vor Ort spannende Hintergründe zu deren Geschichte und architektonischen Konzepten. \nWie wollen wir wohnen? Welche öffentlichen Räume bietet die Stadt? Wie gestalten wir das Leben im Kiez? Vor dem Hintergrund dieser nach wie vor aktuellen Fragen erhalten die Teilnehmer*innen der bauhaus_touren einen neuen Blick auf die räumlichen und thematischen Zusammenhänge der gebauten Stadt Berlin und insbesondere auf die Orte der modernen Architektur wie etwa die Neue Nationalgalerie von Mies van der Rohe oder die Ringsiedlung Siemensstadt mit Bauten von Hans Scharoun und Walter Gropius. Der Spaziergang „Bauhaus-Archiv und Kulturforum“ führt von der aktuellen Baustelle des Bauhaus-Archivs entlang des Landwehrkanals bis zum Kulturforum\, während die Radtouren architektonische Verbindungen über Bezirksgrenzen hinweg aufzeigen: Die Tour „Radikal modern“ führt durch Charlottenburg zum temporary bauhaus-archiv\, die Tour „Siedlungen der Moderne“ nimmt Teilnehmer*innen mit auf eine Reise durch den Berliner Norden. \nEin Highlight im Programm der bauhaus_touren ist die Busexkursion vom Bauhaus-Archiv zur Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau\, die von Bauhausdirektor Hannes Meyer mit Hans Wittwer und zahlreichen Bauhäusler*innen entworfen und realisiert wurde. Seit 2017 zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. \nDie deutschsprachigen Touren finden regelmäßig zu festen Terminen statt\, sind aber auch individuell für Gruppen buchbar. Gruppenführungen sind auch in Englisch möglich. \nbauhaus_touren\nTermine April bis August 2022:\nArchitekturspaziergang: 2.4.\, 16.4.\, 21.4.\, 28.4.\, 8.5.\, 19.5.\, 22.5.2022\, 5.6.\, 9.6.\, 18.6.\, 3.7.\, 6.8.2022 \nRadtour „Siedlungen der Moderne“: 9.4.\, 28.5.\, 19.6.\, 21.8.2022 \nRadtour „Radikal modern“: 24.4.\, 15.5.\, 11.6.\, 16.7.2022 \nBusexkursion: 2.7.\, 28.8.2022 \nEine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. \nInformationen zu Terminen und zur Anmeldung finden sich auf der Webseite von TICKET B. \nBauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung \nBeitragsbild: Bauhaus-Archiv © Fiona Hirschmann \n
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SUMMARY:Nina Canell - Berlinische Galerie
DESCRIPTION:Nina Canell interessiert sich für die oft verborgenen oder leicht zu übersehenden Vorgänge\, die unseren Alltag im Hintergrund bestimmen. Ihre künstlerische Praxis dreht sich nicht um das fertige Kunstwerk. Es sind die vorläufigen\, überraschenden und unvorhersehbaren Prozesse von Materialien\, die das Werk von Canell auszeichnen. \nCanell nutzt\, von Schnürsenkeln bis Wellenlängen\, ein ganzes Spektrum verschiedener Materialien\, um ein eigenes skulpturales System zu entwickeln. Sie verwendet auch Rohstoffe wie Gummi\, Wasser oder Elektrizität sowie Fundstücke wie Dosenringe oder Kabel. Aus der Kombination entsteht ein Beziehungsgeflecht\, das Hierarchien auflöst und unsere Welt durch Assemblage und Verstrickung verdichtet. \nNina Canell\, The Nordic Pavilion\, Installation view\, 57th Venice Biennale\, 2017\,Mastix-Gummi\, Stahl\, unterirdische Kabel\, verschiedene Größen\,Courtesy the artist\, Barbara Wien Gallery\, 303 Gallery\, Mendes Wood DM\, Foto: Nick Ash\nNina Canell wurde 1979 in Växjö\, Schweden\, geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat am Dún Laoghaire Institute of Art\, Design and Technology in Dublin\, Irland studiert. Mit ihrem Werk wurde Canell von renommierten Institutionen im Rahmen von Einzelausstellungen präsentiert\, unter anderem im S.M.A.K\, Ghent; Staatliche Kunsthalle Baden-Baden; Museo Tamayo\, Mexikostadt; Moderna Museet\, Stockholm; Hamburger Bahnhof\, Berlin und Fridericianum\, Kassel sowie auf den Biennalen in Venedig\, Sydney\, Lyon\, Gwangiu und Liverpool präsentiert. \nNina Canell\, Days of Inertia\, Installation view\, S.M.A.K.\, Ghent\, 2017\, Wasser\, wasserabweisende Beschichtung\, Steinfliesen\, verschiedene Größen\, Courtesy the artist\, Barbara Wien Gallery\, 303 Gallery\, Mendes Wood DM\, Foto: Nick Ash\nDie Ausstellung wird ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds. \nBeitragsbild: Nina Canell\, Craver\, 2020\, Fossilisierter Kalkstein\, Gummiballblase\, Schalttafel\, 33 x 31 x 21 cm\, Courtesy the artist and Barbara Wien Gallery\, Foto: Nick Ash \nNina Canell\n29.4.2022 – 22.8.2022 \nBERLINISCHE GALERIE Museum für moderne Kunst \n
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SUMMARY:Ausstellung „POETIC AI“ – Immersive KI-Reise durch das Bewusstsein der kreativsten Künstler und Genies dieser Welt kommt nach Berlin
DESCRIPTION:Mit POETIC AI entsteht eine atemberaubende\, immersive Ausstellung\, die beeindruckende Realitäten unterschiedlichster Dimensionen bietet. POETIC AI ist eine visuell überwältigende KI-Reise durch miteinander verbundene Bewusstseinswelten\, die Physik\, Kunst\, Kosmologie\, Neurowissenschaften und antike Zivilisationen miteinander verbindet – die Metaversen der Menschheit. \nHinter der Ausstellung „POETIC AI“ steckt Ouchhh – ein globales Kreativstudio für neue Medien. Die Künstler sind innovative Vorreiter im Bereich Data painting unds culpturing. Sie dechiffrieren und visualisieren geniale Codes kosmischer multidimensionaler Hybriduniversen\, die von intelligenter KI ohne physische Grenzen geschaffen werden. \nDie Arbeiten sind durch über 50 Ausstellungen auf allen Kontinenten weltweit bekannt. Nachdem die Künstler u.a. in Sao Paulo\, New York\, Tokyo\, Shanghai und Barcelona die Menschen mit ihren innovativen Werken begeistert haben\, eröffnet ab dem 06. Mai 2022 die Ausstellung „POETIC AI“ in der deutschen Hauptstadt. \nDie Besucher tauchen in die Transformation algorithmischer Daten durch künstliche Intelligenz ein – eine Reihe von Metaversen kreierend – in denen die physische Realität nur ein Teil der Wahrnehmung ist. Teilnehmer der Ausstellung öffnen die Türen des Metaversums in der physischen Welt. \nDie Ausstellung umfasst eine 30-minütige Multimedia-Show unterteilt in drei Segmente: \nPOETIC AI – Ein KI-Bewusstsein\, das Millionen von Zeilen theoretischer Werke über Licht\, Raum-Zeit\, Physik und mehr in digitaler Poesie vereint \nAI RENAISSANCE – Kreation und Neuinterpretation von Meisterwerken italienischer Künstler durch künstliche Intelligenz (KI) \nAI SCIENTIFIC – Eine Reise zu den Ursprüngen ältester Zivilisationen der Welt anhand von durch KI gewonnenen Daten \nGeöffnet ist die Ausstellung vom 06.05. bis 15.08.2022 täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr im Napoleon Komplex (Modersohnstraße 35-45\, 10245 Berlin). Tickets kosten zwischen 17\,95€ für Kinder und 24\,95 € für Erwachsene und sind unter http://www.poetic-ai.com erhältlich. \n \nPOETIC AI\n06.05.2022 – 15.08.2022 \nNapoleon Komplex \nModersohnstraße 35-45\, 10245 Berlin \n
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SUMMARY:Futura*ars*vivendi
DESCRIPTION:Die Ausstellung “ars*ego – die Kunst\, ein Ich zu sein”\nUnter dem Titel “ars*ego – die Kunst\, ein Ich zu sein” reflektiert Hans-Peter Klie einerseits seinen eigenen Weg\, die Kunst als Lebenskunst aufzufassen\, andererseits ist diese individuelle Perspektive übertragungsfähig\, sie verweist auf grundlegende Verfasstheiten des Menschseins\, seiner Entwicklungsmöglichkeiten und Fragestellungen. Die Kunst ist für Klie immer auch eine „Kunst des Denkens” – das zu denken\, was sich nicht im Wirklichen\, sondern im Möglichen befindet\, aber die Potenz zum Wirklichwerden besitzt. \nDas Projekt futura*ars*vivendi*.\nDiesen Brückenschlag zwischen Kunst und Natur will das Projekt im Jetzt und für die Zukunft schlagen.\n„Futura ars vivendi“ bedeutet frei übersetzt „Die Zukunft der Lebenskunst”. Der Begriff Ars vivendi „Lebenskunst“ war bereits in der Antike im Gebrauch und maß den Aspekten praktischer Lebenskunst hohen Stellenwert zu. \nDie Insektenwiese ars*insectum\nIn Erweiterung des etablierten Atelierhauses KUNST&ARCHIV in Kolochau entsteht auf einem etwa 3000 m² großen Gelände des Grundstücks eine ökologische Bienen- und Insektenwiese. Die Ausstellung ars*ego wird ergänzt von Aktionen im Garten. Aktionen und Vorträge stellen das Thema Kunst und Natur in einem philosophischen und kunsthistorischen\, aber auch einen ganz aktuellen und politischen Kontext. \nWir leben heute in Zeiten\, in denen Lebenskunst mehr denn je nötig und geboten ist\, um angesichts von Klimawandel\, Pandemie\, den ökologischen und technischen Herausforderungen ein zukunftsorientiertes\, gelingendes Leben verwirklichen zu können. \nLaufzeit der Ausstellung und des Projektes: 07.05.2022 – 25.09.2022\nVier Aktionswochenenden von Mai bis September Sa/So jeweils ab cirka 15 Uhr \n– 07./08. Mai 2022 / Ausstellungseröffnung\n– 18./19. Juni 2022\n– 27./28. August 2022\n– 24./25. September 2022 – Abschluss-Veranstaltungen am Wochenende\nFinissage der Ausstellung 24.9. 18.00 Uhr \nAusstellungsbesuch außerhalb der Aktionswochenenden ab 12.00 Uhr\nnach telefonischer Voranmeldung / 0163 970 2657 \n
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SUMMARY:„Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945“ ab 4. Juni im Museum Barberini
DESCRIPTION:Ab dem 4. Juni 2022 zeigt das Museum Barberini die Ausstellung Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945. Sie widmet sich den beiden wichtigsten Strömungen der Abstraktion nach Ende des Zweiten Weltkriegs: dem Abstrakten Expressionismus in den USA und der informellen Malerei in Westeuropa. Als erste Ausstellung erkundet Die Form der Freiheit diesen transatlantischen Dialog der Kunst von Mitte der 1940er Jahre bis zum Ende des Kalten Krieges. \nGezeigt werden rund 100 Arbeiten von über 50 Künstlerinnen und Künstlern\, darunter Sam Francis\, Helen Frankenthaler\, K. O. Götz\, Georges Mathieu\, Lee Krasner\, Ernst Wilhelm Nay\, Mark Rothko\, Jackson Pollock\, Judit Reigl und Clyfford Still. Die Leihgaben kommen aus mehr als 30 internationalen Museen und Privatsammlungen\, darunter der Kunstpalast Düsseldorf\, die Tate Modern in London\, das Museo nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid\, das Metropolitan Museum of Art und das Whitney Museum of American Art in New York\, das Centre Pompidou in Paris\, die Peggy Guggenheim Collection in Venedig sowie die National Galley of Art in Washington\, D.C. \nNach der ersten Station in Potsdam wird die Ausstellung an der Albertina modern in Wien sowie dem Munchmuseet in Oslo zu sehen sein. Ausgangspunkt für die Schau im Museum Barberini ist die Sammlung Hasso Plattner\, die bedeutende Arbeiten von Norman Bluhm\, Sam Francis und Joan Mitchell umfasst. \nDer Zweite Weltkrieg war ein Wendepunkt in der Entwicklung der modernen Malerei. Die europäischen Avantgardekünstler im amerikanischen Exil machten New York neben Paris zu einem Zentrum der Moderne\, das neue Maßstäbe setzte. Ab Mitte der 1940er-Jahre wandte sich in den USA wie in Europa eine junge Künstlergeneration von den dominanten Stilrichtungen der Zwischenkriegsjahre ab: Statt figürlicher Malerei oder geometrischer Abstraktion verfolgte sie einen gestisch-expressiven Umgang mit Form\, Farbe und Material\, dessen radikal experimenteller Charakter eine Entgrenzung des traditionellen Malereibegriffs war. Künstlerinnen und Künstler wie Jackson Pollock\, Lee Krasner\, Willem de Kooning\, Franz Kline\, Hans Hofmann und Joan Mitchell fanden im Action-Painting eine intersubjektive Ausdrucksform\, während Mark Rothko\, Barnett Newman\, Adolph Gottlieb\, Robert Motherwell und Clyfford Still mit dem Color Field Painting eine Form der malerischen Überwältigung entwickelten. \nZeitgleich zum Abstrakten Expressionismus in den USA setzten sich europäische Künstler in Paris und anderen Metropolen mit neuen Gestaltungsformen\, Materialien und Texturen auseinander. Die Bezeichnung der neuen malerische Tendenz als Informel verweist auf die „formlos“ ungebändigte Ästhetik. Die Werke von Georges Mathieu\, Antoni Tàpies\, Pierre Soulages\, Wols\, Jean Fautrier und Jean Dubuffet markierten einen Bruch mit der kunsthistorischen Tradition. \nAb Mitte der 1950er-Jahre wurde auch Westdeutschland mit Künstlern wie K.O. Götz\, Gerhard Hoehme\, Bernard Schultze\, Winfred Gaul\, Ernst Wilhelm Nay und Fritz Winter zu einem Zentrum der europäischen Nachkriegsabstraktion\, das enge Kontakte mit Frankreich und den USA hielt. Die documenta II von 1959 feierte Werke der informellen Malerei und des Abstrakten Expressionismus als Ausdruck einer neuen\, universellen Bildsprache\, die den politischen Zusammenhalt der westlich-liberalen Staaten kulturhistorisch untermauern sollte. In der Bundesrepublik wurde die radikale Abstraktion als neue Norm der Avantgardemalerei gewertet\, die als Gegenmodell zum Sozialistischen Realismus in der DDR sowie den ästhetischen Prinzipien des Nationalsozialismus galt. \nAbstrakter Expressionismus in den USA und Informel in Europa galten als eigenständige\, separate Entwicklungen – eine geographische und kulturelle Trennung\, die den engen Austausch zwischen den Bewegungen verkennt. Die Form der Freiheit zeigt jetzt Intensität und Nachhaltigkeit des transatlantischen Austauschs. \nMit Werken von Jean Degottex\, Simon Hantaï\, Manolo Millares\, Theodoros Stamos und Jack Tworkov gelangen auch weniger bekannte Künstler in den Blick. Darüber hinaus verdeutlicht die Ausstellung den lange ignorierten Einfluss von Künstlerinnen wie Mary Abbott\, Janice Biala\, Natalia Dumitresco\, Perle Fine\, Helen Frankenthaler\, Lee Krasner\, Joan Mitchell\, Judit Reigl\, Deborah Remington\, Janet Sobel\, Hedda Sterne und Maria Helena Vieira da Silva. \nOrtrud Westheider\, Direktorin des Museums Barberini\, Potsdam: \n„Aus den Bildern der Ausstellung spricht das ungeheure Verlangen nach künstlerischer Freiheit\, das sich nach 1945 auf beiden Seiten des Atlantiks Bahn brach. Die Sammlung Hasso Plattner mit wichtigen Werken von Norman Bluhm\, Joan Mitchell und Sam Francis war für uns der Ausgangspunkt. Das Konzept unseres Kurators Daniel Zamani war so überzeugend\, dass die Albertina modern in Wien und das Munchmuseet in Oslo die Ausstellung übernehmen. Ich freue mich über diese europäische Kooperation.“ \nAngela Stief\, Direktorin der Albertina Modern\, Wien: \n„Wien war aufgrund seiner Lage einer der zentralen Schauplätze des Kalten Krieges. Die Auseinandersetzung mit künstlerischer Freiheit und den Möglichkeiten individuellen Ausdrucks\, die dies- und jenseits des Atlantiks stattfanden\, stehen uns heute wieder als hochgradig relevant vor Augen. In Wien zeigen neben Namen wie Jackson Pollock\, Marc Rothko\, Joan Mitchell und Helen Frankenthaler Künstlerinnen und Künstler wie Maria Lassnig\, Arnulf Rainer und der jüngst verstorbene Hermann Nitsch\, wie diese Auseinandersetzung mit den internationalen Entwicklungen in Österreich stattfand. Einen Schwerpunkt legen wir in der Albertina Modern außerdem auf Künstlerinnen\, die mit der Nachkriegsabstraktion assoziiert werden.“ \nStein Olav Henrichsen\, Direktor des Munchmuseet\, Oslo: \n„Der Neubau unseres Museums\, der im Oktober letzten Jahres eröffnet wurde\, bietet uns wunderbare Möglichkeiten\, die oft großen\, visuell überwältigenden Formate der abstrakten Künstlerinnen und Künstler in Szene zu setzen. Wir sind schon jetzt voller Vorfreude\, den Menschen in Oslo und unseren zahlreichen internationalen Gästen diese herausragenden künstlerischen Positionen im Frühjahr 2023 zeigen zu können. Ganz besonders freuen wir uns\, unsere enge Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini an der für 2023 geplanten Munch-Ausstellung mit diesem weiteren Ausstellungsprojekt noch weiter auszubauen.” \nBeitragsbild: Mark Rothko: Ohne Titel (Blau\, Gelb\, Grün auf Rot)\, 1954\, Whitney Museum of American Art\, New York\, Geschenk der American Contemporary Art Foundation\, Inc.\, Leonard A. Lauder\, Präsident\, © VG Bild-Kunst\, Bonn 2022\, Bild: Whitney Museum of American Art / Licensed by Scala \nDie Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945\n4. Juni 2022 – 25. September 2022 \nMuseum Barberini \n
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SUMMARY:Rebecca Horn: The Peacock Machine
DESCRIPTION:Rebecca Horn\n„PFAUENMASCHINE (PEACOCK MACHINE)“\,1982\nAluminum\, steel\, motor\n320 x 500 cm | 126 x 196 3/4 in\nInstallation view at Galerie Thomas Schulte\, Berlin\nPhoto: Stefan Haehnel \n© Rebecca Horn\, 2022\nCourtesy Rebecca Horn and Galerie Thomas Schulte\, Berlin \n
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SUMMARY:Fred Sandback
DESCRIPTION:Begehbar und durchsichtig sind seine Skulpturen aus zu Linien gespanntem Garn Umrisse von Körpern\, die im jeweiligen Raum eine eigene Präsenz entfalten und physisch erfahrbar werden – als „eine Zeichnung\, die man bewohnen kann“\, wie Sandback selbst einst sagte. \nBeitragsbild: © 2022 Fred Sandback Archivev\nCourtesy Fred Sandback Archive and Galerie Thomas Schulte\, Berlin \n
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SUMMARY:Trine Søndergaard & Nicolai Howalt\, Eva Löfdahl
DESCRIPTION:Die dänische Künstlerin Trine Søndergaard (geb. 1972) schafft Werke\, die Geschichten durch und über die Zeit hinaus verbinden. In ihren von Präzision und Sensibilität geprägten Arbeiten untersucht Søndergaard die Grenzen des Mediums Fotografie und die Struktur des Bildes selbst. Ihre mit Bedeutung und stillen Emotionen aufgeladenen Werke zeichnen sich durch die visuelle Intensivierung unserer Wahrnehmung der Realität aus. \nDie sechs unbetitelten Fotogravuren von 2021 sind auf den ersten Blick klassische Portraitaufnahmen. Die Gesichter der ausschließlich weiblichen Modelle jedoch sind von der Kamera abgewandt und werden von ihren drapierten Haaren verdeckt. Søndergaard lenkt somit den Blick der Betrachter*innen auf feine Details in den Frisuren: einzelne weiße Haare oder ganze Strähnen werden sichtbar und rücken in den Fokus. Damit öffnet sie eine weitere Bedeutungsebene in den nur scheinbar leicht lesbaren Fotogravuren. Gedanken über die Vergänglichkeit von Zeit\, über Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit treten in den Vordergrund. \nAuch bei Eva Löfdahls (geb. 1953) vier Radierungen der Reihe Untitled Hair\, 1989\, liegt der Fokus auf der Darstellung von Haaren. Bei Löfdahl wirken die in Kaltnadel skizzierten Draufsichten von Köpfen mit verschiedenen Frisuren wie losgelöst vom Körper\, der gänzlich in der Schwärze der Aquatinta verschwunden scheint. Genau wie Søndergaard stellt sie unsere gewohnte Sichtweise der Dinge in Frage\, sei es in Form von Skulpturen\, Objekten\, Gemälden und Zeichnungen\, oder Installationen im öffentlichen Raum. \nIn der Fotogravure Serie Dying Birds\, 2006–10\, haben Trine Søndergaard und Nicolai Howalt (geb. 1970) Vögel in ihrem Kampf ums Überleben festgehalten: den Moment des getroffenen Werdens\, des Taumelns und schließlich die letzten Momente des erdwärts gerichteten Sturzes. Nahezu anmutig wirken die zu Boden hinabgleitenden Tiere. Das Projekt ist eine Fortführung des Projekts How to Hunt\, 2005\, in dem Søndergaard und Howalt die uralte Tradition der Jagd in ihrer zeitgenössischen Inkarnation als Sport darstellen und ihre Transformation von einer Notwendigkeit des Überlebens zu einem Symbol kultureller Privilegien untersuchen. Eloquent und subtil setzen sich Søndergaard und Howalt mit der Ausbeutung und kulturellen Kommodifizierung der Natur auseinander. \n
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LOCATION:BORCH Editions\, Goethestr. 79\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:I CAN’T LEAVE THESE TREES\, THEY HAVE TAKEN SOME  OF MY SOUL. Luisa Catucci Gallery.
DESCRIPTION:I CAN’T LEAVE THESE TREES\, THEY HAVE TAKEN SOME OF MY SOUL ist der Titel der Ausstellung\, der von dem norwegischen Fotografen Per Christian Brown (1976) und dem deutschen Fotografen und Bildhauer Sebastian Kusenberg (1958) gewählt wurde. Der Titel entstammt einem Zitat aus D.H. Lawrences Essay „Die Psychoanalyse des Unbewussten“ und führt uns dazu\, unsere Verflechtung mit der Natur zu hinterfragen. Bäume sind zu einem vielschichtigen Ort geworden\, an dem Leben und Tod\, Erinnerungen und Geschichte zusammenleben. Diese starke Aussage ermöglicht es\, eine gemeinsame Basis für die Werke der beiden Künstler zu schaffen\, um einen symbiotischen Dialog in der Galerie zu führen. \nDie Natur und der Mensch sind die ursprünglichen Komponenten\, aus denen sich alle Ideen\, Gedanken und Debatten ableiten. Menschliche Figuren und Natur verschmelzen zu einer symbiotischen oder zumindest utopischen Einheit\, die uns dazu bringt\, über die Vergangenheit und die Erinnerungen unserer Spezies und unserer Welt nachzudenken. In der Überlieferung und Erinnerung an die Vergangenheit unterscheiden sich die Praktiken der beiden Künstler. In der Tat ist die Fotografie die Grundlage der Ausstellung\, ebenso wie die Kontraste\, die den Raum der Galerie konstruieren und markieren. Die Schwarz-Weiß-Abzüge unterscheiden sich von den Farbfotografien\, die einstimmige Objekte im Gegensatz zu den farblosen lebenden Subjekten zeigen. Trotz ihrer Unterschiede bieten sich diese fotografischen und filmischen Figuren dem Blick des Betrachters an\, sie wollen/brauchen unsere Aufmerksamkeit. Die Künstler haben bedürftige Figuren geschaffen\, die nur mit unserer Anwesenheit leben\, um eine Botschaft zu vermitteln. \nFür Per Christian Brown sind es die Wurzeln\, die seine Arbeit antreiben. Um es mit seinen Worten zu sagen: „Die Wurzel ist ein Archetyp für etwas Festes und ein Lebensspender für alle Pflanzen. Sie hat eine Vitalität\, die in die unendlichen Tiefen der Erde hinabreicht\, tief in den Boden\, wo die Toten ruhen: eine robuste Kraft des Lebens inmitten der Verwesung. So komponiert er sowohl mit Video als auch mit Fotografie\, um in diese Wurzeln einzudringen\, um ihre innere Natur zu entdecken (vgl. Gaston Bachelard). Dank der Doppelbelichtung der Negative verschränkt er seine Modelle mit den mächtigen Wurzeln der alten Bäume. Das Ergebnis ist eine Verwirrung zwischen Mensch und Natur\, in einer schmerzhaften Harmonie wie eine moderne Ovidsche Metamorphose. \nBei Sebastian Kusenberg sind die Scherben der Porzellanfiguren nicht so unschuldig\, wie sie aussehen. Ursprünglich sollten diese zerbrechlichen Figuren ein Märchen oder eine Fabel illustrieren\, doch nun vermittelt jedes Stück eine andere\, vom Künstler erfundene Geschichte. Die Neuerfindung dieser Little People\, wie Kusenberg sie nennt\, erweckt sie wieder zum Leben und macht sie zu Zeitzeugen\, die mit der Natur verflochten sind. Die Absurdität der Schauplätze verleiht auch den Porzellanfiguren eine leichtere Erzählung\, die neue künstlerische Perspektiven eröffnet. Bäume sind ein Ort des Lebens und des Todes\, ein Raum der Erinnerung\, in dem diese zerbrochenen und unvollständigen Artefakte vergangener Leben ihr volles Erinnerungspotenzial entfalten können. \nPer Christian Brown\n1976\, Stavanger (Norwegen). \nLebt und arbeitet in Berlin\, Oslo und Stavanger. \nAusbildung:\n1995–2000 – National Academy of Fine Arts\, Oslo\,Norway (incl. one year at the College of Arts and\n1993–1995 – Crafts in Bergen\, Photography Section)\, Rogaland School of Art\, Stavanger\, Norway. \nEinzelausstellungen:\nNorway – 2021– The House and The Root – Memories and Metamorphosis\, Kinokino kunstsal\, Sandnes.\nBerlin – 2021– Lumen Naturae (Through the Looking Glass\, Shop-Window-Exhibition)\, Luisa Catucci Gallery.\nOslo – 2018 – Wonders of the Volcano\, Kunstnerforbundet.\nStavanger – 2017 – Wonders of the Volcano\, Prosjektrom Normanns.\nOslo – 2015 – Earth and Reveries of Repose- Reveries of Material Interiority\, Ram Gallery. \nGruppen-Ausstellungen:\nOslo – 2022 – En stein er en sakte hendelse\, Oslo Municipality’s art collection in collaboration with Deichman Library Bjørvika.\nNorway – 2021 – To build a Collection\, New Acquisitions\, Stavanger Art Museum.\nØystese (Norway) – 2021 – And the fjord below continues its course … Kunsthuset Kabuso.\nBerlin – 2020 –Wiedererwachen\, Open Air Fair Show.\nOslo – 2020 – Den Siste Festen\, QB Gallery.\nStavanger (Norway) – 2020 – Fra Balkongen\, Stavanger Kunstmuseum.\nBerlin – 2019 –Chimera\, Projektraum Kunstquartier Bethanien.\nKongsvinger (Norway) – 2019 – Festningen.\nBerlin – 2019 –Freigänger/åpen soning\, collaboration with Jens Jürgen\, Ehemaliges Frauengefängnis.\nOslo – 2019 – Yellow\, QB Gallery. \nSebastian Kusenberg\n1958\, Hamburg (Deutschland). \nLebt und arbeitet in Berlin. \nAusbildung:\n1995-2000 – National Academy of Fine Arts\, Oslo\, Norway (incl. one year at the College of Arts and\n1993-1995 – Crafts in Bergen\, Photography Section)\, Rogaland School of Art\, Stavanger\, Norway. \nEinzelausstellungen (aktuelle):\nBerlin – 2021 – LITTLE PEOPLE\, Fotoinstallationen im öffentlichen Raum\, Betty- Hirsch-Platz.\nBerlin – 2019 – LITTLE PEOPLE\, Fotoarbeiten an der Vorderfassade Christinenstrasse Berlin – 2015 – Pictures Inside Me\, Ausstellung zur Buchpremiere\, Fotopioniere.\n2014 – Pictures inside me\, Kunstverein Schul- und Bethaus Altlangsow \nGruppen-Ausstellungen (aktuelle):\nBerlin – 2021 – SCHÖNESHOW\, Außeninstallation im Gemeinschaftgarten Grunewaldstrasse.\nBerlin – 2021 – BRAVE NEW WORLD\, Bulgarien / Deutschland\, VBK_Galerie\, Berlin\nPrag & Berlin – 2019 – ZEITVERSCHIEBUNG – POSUN V ČASE\, Kooperationsprojekt.\nBerlin – 2018 – PARADIES\, Galerie am Weinberg/Hofgrün.\nPrag & Berlin – 2018 – ZEITVERSCHIEBUNG\, Kooperationsprojekt.\nSofia – 2017– FRAGMENTED STORIES\, Goethe-Institut Sofia und Historisches Museum.\nHavana (Cuba) – 2016 – La suspensión del deseo: la vida reimaginada\, Centro de Desarrollo de Artes Visuales.\nBerlin – 2016 –KOMPOSITUM\, Galerie am Weinberg / Hofgrün. \n
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LOCATION:Luisa Catucci Gallery\, Allerstr. 38\, Berlin\, 12049\, Deutschland
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SUMMARY:I CAN’T LEAVE THESE TREES\, THEY HAVE TAKEN SOME  OF MY SOUL.
DESCRIPTION:Im Laufe der Zeit verblasst die Erinnerung\, aber im Gegensatz zur Zeit kann sie zurückgewonnen werden. Eine Erinnerung ist nie wirklich tot\, sondern nur vergessen und liegt in Artefakten und der Natur herum. \nI CAN’T LEAVE THESE TREES\, THEY HAVE TAKEN SOME OF MY SOUL ist der Titel der Ausstellung\, der von dem norwegischen Fotografen Per Christian Brown (1976) und dem deutschen Fotografen und Bildhauer Sebastian Kusenberg (1958) gewählt wurde. Der Titel entstammt einem Zitat aus D.H. Lawrences Essay „Die Psychoanalyse des Unbewussten“ und führt uns dazu\, unsere Verflechtung mit der Natur zu hinterfragen. Bäume sind zu einem vielschichtigen Ort geworden\, an dem Leben und Tod\, Erinnerungen und Geschichte zusammenleben. Diese starke Aussage ermöglicht es\, eine gemeinsame Basis für die Werke der beiden Künstler zu schaffen\, um einen symbiotischen Dialog in der Galerie zu führen. \nDie Natur und der Mensch sind die ursprünglichen Komponenten\, aus denen sich alle Ideen\, Gedanken und Debatten ableiten. Menschliche Figuren und Natur verschmelzen zu einer symbiotischen oder zumindest utopischen Einheit\, die uns dazu bringt\, über die Vergangenheit und die Erinnerungen unserer Spezies und unserer Welt nachzudenken. In der Überlieferung und Erinnerung an die Vergangenheit unterscheiden sich die Praktiken der beiden Künstler. In der Tat ist die Fotografie die Grundlage der Ausstellung\, ebenso wie die Kontraste\, die den Raum der Galerie konstruieren und markieren. Die Schwarz-Weiß-Abzüge unterscheiden sich von den Farbfotografien\, die einstimmige Objekte im Gegensatz zu den farblosen lebenden Subjekten zeigen. Trotz ihrer Unterschiede bieten sich diese fotografischen und filmischen Figuren dem Blick des Betrachters an\, sie wollen/brauchen unsere Aufmerksamkeit. Die Künstler haben bedürftige Figuren geschaffen\, die nur mit unserer Anwesenheit leben\, um eine Botschaft zu vermitteln. \nFür Per Christian Brown sind es die Wurzeln\, die seine Arbeit antreiben. Um es mit seinen Worten zu sagen: „Die Wurzel ist ein Archetyp für etwas Festes und ein Lebensspender für alle Pflanzen. Sie hat eine Vitalität\, die in die unendlichen Tiefen der Erde hinabreicht\, tief in den Boden\, wo die Toten ruhen: eine robuste Kraft des Lebens inmitten der Verwesung. So komponiert er sowohl mit Video als auch mit Fotografie\, um in diese Wurzeln einzudringen\, um ihre innere Natur zu entdecken (vgl. Gaston Bachelard). Dank der Doppelbelichtung der Negative verschränkt er seine Modelle mit den mächtigen Wurzeln der alten Bäume. Das Ergebnis ist eine Verwirrung zwischen Mensch und Natur\, in einer schmerzhaften Harmonie wie eine moderne Ovidsche Metamorphose. \nBei Sebastian Kusenberg sind die Scherben der Porzellanfiguren nicht so unschuldig\, wie sie aussehen. Ursprünglich sollten diese zerbrechlichen Figuren ein Märchen oder eine Fabel illustrieren\, doch nun vermittelt jedes Stück eine andere\, vom Künstler erfundene Geschichte. Die Neuerfindung dieser Little People\, wie Kusenberg sie nennt\, erweckt sie wieder zum Leben und macht sie zu Zeitzeugen\, die mit der Natur verflochten sind. Die Absurdität der Schauplätze verleiht auch den Porzellanfiguren eine leichtere Erzählung\, die neue künstlerische Perspektiven eröffnet. Bäume sind ein Ort des Lebens und des Todes\, ein Raum der Erinnerung\, in dem diese zerbrochenen und unvollständigen Artefakte vergangener Leben ihr volles Erinnerungspotenzial entfalten können. \n
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LOCATION:Luisa Catucci Gallery\, Brunnenstraße 170\, Berlin\, 10119
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SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
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CATEGORIES:Ausstellung
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SUMMARY:Installation FILTERED RAYS: YINKA ILORI macht Berlin noch bunter
DESCRIPTION:Yinka Ilori\, der britische Künstler mit nigerianischen Wurzeln zeigt zum ersten Mal ein Werk von sich in Berlin. Seine Installation FILTERED RAYS wird ab dem 17. Juni 2022 permanent am Ufer der Spree vor dem Neuköllner Estrel Berlin Hotel zu sehen sein. \nDie beeindruckende Kunstinstallation FILTERED RAYS\, eine Mischung aus Farben\, Mustern und Licht\, wird im öffentlichen Raum für alle Menschen frei zugänglich sein. „Architektur und Design sollten für alle da sein\, nicht nur für eine Gruppe\, deshalb sind meine Installationen an öffentlichen Plätzen meine Herzensprojekte\,“ sagt Ilori. \nDer in London geborene Ilori verschmilzt auf unkonventionelle Art sein britisches und nigerianisches Erbe miteinander\, um neue Geschichten im zeitgenössischen Design zu erzählen. \n„Mit FILTERED RAYS möchte ich in Berlin einen Raum für Optimismus und Begegnungen schaffen. Einen Ort\, an dem Menschen Lust haben sich hinzusetzen\, zu lesen\, zu spielen\, sich zu unterhalten\, Musik zu machen. Einen Ort\, an dem sie sich gut fühlen\, allein und mit anderen\,“ erklärt Ilori. \nDas Estrel Berlin beauftragte Ilori\, einen dauerhaften\, zum Standort vor dem Hotel passenden Pavillon zu entwerfen. Das Projekt\, das schon vor der Pandemie begonnen wurde\, ist eine großformatige Installation und eine der ersten architektonischen Konstruktionen Ilori´s. \nFILTERED RAYS besteht aus wiederverwerteten Pfeilern und durchsichtigen\, konischen Scheiben aus recycelten PFFE Membranen\, die sich zu einer farbenfrohen Überdachung in der Ilori-typischen Farbpalette zusammenfügen. \nIlori´s Installation erkundet\, wie Architektur\, Material und Farben den Betrachtern eine neue Perspektive eröffnen können. Er lädt die Hotelgäste und Passanten ein\, die labyrinthartige Struktur zu betreten und Momente innerer Ruhe und Meditation zu erleben. Richtet man den Blick zum Himmel erlebt man\, wie das Licht durch die roten\, burgunderfarbenen\, gelben und grünen Scheiben die Wahrnehmung von der Außenwelt verändert. \nIn den Monaten Juli\, August und September 2022 wird es in dem Pavillon FILTERED RAYS ein regelmäßiges Programm mit Yoga- und Meditationskursen\, sowie Kunst- und Tanz-Workshops für Jugendliche geben. Die Teilnahme an den Kursen ist umsonst. Weitere Informationen zu den Kursen und die Anmeldung finden Sie ab Anfang Juli 2022 auf der Estrel Berlin Webseite: www.estrel.com \nInstallation FILTERED RAYS\nab dem 17. Juni 2022 (permanent) \nJuli\, August und September 2022: Ein regelmäßiges Programm mit Yoga- und Meditationskursen\, sowie Kunst- und Tanz-Workshops für Jugendliche \nEstrel Berlin Hotel \nwww.estrel.com \n
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CATEGORIES:Ausstellung,Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Songlines: Sieben Schwestern erschaffen Australien
DESCRIPTION:Songlines sind kulturelle Routen\, die ganz Australien durchziehen. Durch Geschichten\, Gesang und visuelle Kultur wie zeremonielle Darbietungen oder Felsmalereien erzählen Songlines von den Aktivitäten der Ahn*innenwesen\, die auf ihren Reisen das Land erschufen. So auch die Sage der Sieben Schwestern: Sie berichtet von sieben Frauen\, die sich klug und listenreich einem männlichen Verfolger mit magischen Fähigkeiten entziehen und auf ihrer Flucht drei Wüsten durchqueren. \nDie Ausstellung zeigt\, wie sich die Wege der Schwestern in die Landschaft eingeschrieben haben und sich am Nachthimmel in den Konstellationen des Orion und der Plejaden widerspiegeln. Die Sieben-Schwestern-Songlines vermitteln grundlegende Regeln des sozialen Zusammenlebens\, kartieren die Rechte Indigener Australier*innen an ihrem Land sowie ihre Verantwortung\, für dieses Land zu sorgen. Songlines sind Träger überlebenswichtiger Kenntnisse über die Beschaffenheit einer unbeständigen und unberechenbaren Wüstenumgebung. \nDie Ausstellung basiert auf einer einzigartigen Forschungskooperation zur Bewahrung Indigenen Wissens\, die von Vertreter*innen Indigener Communitys in den Central und Western Deserts initiiert und in zehnjähriger Zusammenarbeit mit dem National Museum of Australia und der Australian University geleitet wurde. Kuratiert wurde Songlines von Margo Neale\, Senior Indigenous Curator des National Museums\, gemeinsam mit einem Indigenen Kuratorium\, dessen Mitglieder von ihren Communitys ernannt wurden. \nIn über 300 Gemälden und Objekten\, sechs großen Installationen\, zahlreichen Filmen\, Fotografien und Multimediastationen macht die Ausstellung die Geschichte der Sieben Schwestern erfahrbar. Das Indigene Kuratorium aus Vertreter*innen von Communitys aus Martu Country\, den Aṉangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara und den Ngaanyatjarra Lands begrüßt die Besucher*innen in Form lebensgroßer Videos\, den sogenannten „virtual Elders“ (virtuellen Community-Ältesten)\, und begleitet sie durch die Ausstellung. Ein Highlight von Songlines ist ein multimedialer Kuppelraum von sechs Metern Durchmesser und Höhe\, der Besucher*innen auf eine filmisch-immersive Reise zu zentralen Schauplätzen der Sieben-Schwestern-Geschichte einlädt: Bis zu 30 Personen können hier im Sitzen oder Liegen virtuell nach Walinynga (Cave Hill) reisen und diese seltene Felskunststätte der Sieben Schwestern in einer 360-Grad-Ansicht erleben. Unter der Kuppel begegnen die Besucher*innen den Sieben Schwestern zudem in Form digitaler Animationen der ausdrucksstarken Tjanpi (Gras)-Figuren\, die von Künstlerinnen der Tjanpi Desert Weavers eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. \n
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SUMMARY:Werbepause – The Art of im Kunstraum Kreuzberg Bethanien.
DESCRIPTION:Die Ausstellung WERBEPAUSE – The Art of Subvertising versammelt zeitgenössische Akteur*innen der Subvertising-Bewegung im Kunstraum Kreuzberg: eine wilde Zusammenkunft von Künstler*innen zwischen Post-Situationismus\, Aktivist*innenkunst\, Parafiktion\, Institutionskritik\, Institutionsbefreiung\, Hackingkultur\, öffentlicher Kunst\, direkter Aktion und gegenkultureller Öffentlichkeit. \nSubvertising (auch bekannt als Adbusting) kann als eine Handlung definiert werden\, die den Zweck der Werbung stört. Es ist der Versuch\, in die visuelle Landschaft (Richard Gilman-Opalsky) einzugreifen und die kapitalozentrische Hegemonie (J. K. Gibson Graham) im öffentlichen Raum zu untergraben. \nSubvertising ist die Kunst\, eine Sprache gegen sich selbst zu wenden\, um Ambiguität zu schaffen. Dabei kommen immer wieder zwei Themen zum Vorschein: Wahrheit und Freiheit. Durch die Besetzung einer Werbefläche und die Nachahmung ihrer Sprache inszeniert das Subvertising seine eigene Strategie und gibt vor\, etwas zu sein\, was es nicht ist. Es schafft etwas Falsches\, um uns etwas Wahres mitzuteilen: Unsere Vorstellung von Richtig und Falsch ist nie absolut\, sondern hängt vom Kontext ab. Subvertising nutzt Fälschung als satirisches Element\, um die Öffentlichkeit zum Nachdenken und zur Faktenprüfung anzuregen. Die zeitweise Wiederaneignung des öffentlichen Raums wird als befreiendes Moment erlebt. \nDie Ausstellung zeigt einen vielfältigen Querschnitt des zeitgenössischen Subvertising. Zu sehen sind ästhetische Praktiken einzelner Künstler*innen sowie tatsächliche Aktionen und ihre Ergebnisse. \nDabei stellen sich Fragen: Was sind die Potenziale und Grenzen einer „gegenöffentlichen“ Kunst? Wie werden die Auseinandersetzungen um die sogenannten Öffentlichkeiten geführt? Welche Möglichkeiten gibt es\, die Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes zu unterlaufen? Kann durch eine Plakatwand Solidarität vermittelt werden? Wie können Strategien des visuellen Aktivismus über Generationen hinweg aktuell bleiben? Oder: Wo sind die Schlüssel zu den Werbekästen unserer Städte? \n
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SUMMARY:THOMAS GUST - FAMILY TREE
DESCRIPTION:THOMAS GUST – FAMILY TREE \nVERNISSAGE\n23. Juni 2022\, 18–22 Uhr \nAUSSTELLUNG\n24. Juni–19. August 2022 \nGALERIE BUCHKUNST BERLIN Oranienburger Str. 27\, 10117 Berlin \nÖFFNUNGSZEITEN\nDonnerstag bis Samstag\, 14–18 Uhr & nach Vereinbarung \nKONTAKT\n+49.(0)30.21802540\ninfo@buchkunst-berlin.de\nwww.buchkunst-berlin.de\n@buchkunstberlin \nDie Galerie Buchkunst Berlin präsentiert vom 24. Juni bis zum 19. August 2022 die zwei Serien PEAK und FAMILY TREE des Fotografen Thomas Gust. In seinen fotografischen Collagen aus Übermalungen\, Mehrfachbelichtungen\, Archivbildern und eigenem Bildmaterial entwickelt Thomas Gust Serien\, welche fiktionale und erzählerische Momente sowie Aspekte der klassischen Malerei aufnehmen. \nPEAK (2013–2017)\nDie Serie PEAK beschreibt das Scheitern einer Besteigung des 7.425 Meter hohen Pik Kommunismus\, des höchsten Berges der ehemaligen Sowjetunion\, durch vier Ostberliner Alpinisten. Die beiden Frauen und die zwei Männer verschwinden kurz vor Erreichen des Gipfels spurlos im Hochgebirge. Die Aufnahmen zeigen den Aufstieg und das Verschwinden der Expedition. Ihre Blicke vermischen sich mit Halluzinationen von Erinnerungsbildern einer nicht abgeschlossenen Vergangenheit. Die Bilder\, angefertigte Überblendungen aus Fotografien und malerischen Elementen\, vermitteln in einer entschleunigten Darstellung das Scheitern von Utopien und des Kollektivs in Schnee und Eis. \nFAMILY TREE (2014–2018)\nDie Serie FAMILY TREE begleitet die Reise eines Teils der Familie des Fotografen über mehrere Generationen und Orte. Eine kaum sichtbare Spur in den großen Bewegungen der Geschichte\, die noch in der österreichisch-ungarischen Monarchie beginnt. Aus der südmährischen Region Tschechiens quer durch Europa bis nach Dresden und Budapest im späten 20. Jahrhundert führt dieser Weg. Einhundertfünfzig Jahre zusammengesetzt aus Fotografien\, die ebenso zeitlos scheinen. Beim Besuch der Orte\, an denen die Protagonisten lebten\, sind diese Spuren\, ihre Namen und Häuser verschwunden. Einzig die Bäume stehen noch\, sie sind ebenso Teil der Serie geworden.\nDie Aufnahmen sind in limitierten Auflagen zu erwerben. \n
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SUMMARY:Albert Watson: Isle of Skye in der CAMERA WORK Virtual Gallery
DESCRIPTION:CAMERA WORK präsentiert ab dem 23. Juni 2022 die Ausstellung »Albert Watson: Isle of Skye« in ihrer Virtual Gallery. 20 großformatige Werke aus der imposanten Serie »Isle of Skye« werden weltweit 24 Stunden täglich an sieben Tagen in der Woche in den CAMERA WORK virtuellen Ausstellungsräumen zugänglich sein. Sie zählt aufgrund der intensiven Auseinandersetzung mit seiner Herkunft – Albert Watson wurde in Edinburgh in Schottland geboren – zur persönlichsten Serie innerhalb seines Schaffenswerkes. \nZwei Jahre Planung bedurften es\, bis sich Watson 2013 für insgesamt sechs Wochen die anmutige Landschaft der Isle of Skye künstlerisch erschließen konnte. Dieser kreative Prozess mündete in ein visuelles Narrativ der monumentalen Schönheit der Insel und trägt unverkennbar die künstlerische Handschrift Albert Watsons. Die Werke sind impressionistische Spiegel der atemberaubenden Anmut der Natur – wo menschliche Eingriffe in der Landschaft sichtbar werden\, fügen sich diese als harmonische Akzente in Watsons Bildkompositionen ein. \nAlbert Watson zählt zu den einflussreichsten Fotokünstlern der Geschichte. Bis heute hat er unter anderem mehr als 100 Cover für die »Vogue« fotografiert. Seine Porträts von Persönlichkeiten wie Alfred Hitchcock\, Mick Jagger\, Jack Nicholson\, Kate Moss und Andy Warhol sind weltberühmt. Einzel- und Gruppenausstellungen im Metropolitan Museum of Art (New York)\, Brooklyn Museum (New York)\, International Center of Photography (New York)\, Museum of Modern Art (Mailand)\, KunstHausWien\, City Art Centre (Edinburgh)\, NRW-Forum (Düsseldorf)\, Multimedia Art Museum (Moskau)\, Museum of Kyoto\, in den Deichtorhallen (Hamburg) sowie in der Galerie CAMERA WORK haben die Grundlage für Watsons Reputation im Kunstmarkt gelegt. \nAlbert Watson wird in Deutschland exklusiv von der Galerie CAMERA WORK vertreten. \nBeitragsbild: Loch Suardal (Off Road From Dunvegan Castle to Claigan) Scotland (Isle of Skye)\, 2013 © Albert Watson / Courtesy of CAMERA WORK Gallery \nAlbert Watson: Isle of Skye\nOnline: 23. Juni bis 25. August 2022 \nCAMERA WORK VIRTUAL GALLERY \n
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SUMMARY:Spheres of Interest*
DESCRIPTION:Isaac Chong Wai\, Lizza May David\, Wilhelm Klotzek\, Ofri Lapid\, Adrien Missika\, Gitte Villesen mit Werken aus dem ifa-Kunstbestand. \n*nach Ruth Wolf-Rehfeldt \nDie Ausstellungsreihe „Out of the Box“ der ifa-Galerie Berlin setzt sich mit einzelnen Werken aus dem ifa-Kunstbestand auseinander\, die Teil einer künstlerisch-kuratorischen Revision werden. In der kommenden Ausstellung „Spheres of Interest*“ eröffnen die Künstler:innen Isaac Chong Wai\, Lizza May David\, Wilhelm Klotzek\, Ofri Lapid\, Adrien Missika und Gitte Villesen einen von unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen geprägten Dialog mit ausgewählten Kunstwerken der Sammlung. \n
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SUMMARY:ANA DRUGA  - SHANGHAI CONCRETE JUNGLE
DESCRIPTION:ANA DRUGA  – SHANGHAI CONCRETE JUNGLE   \nVERNISSAGE\n23. Juni 2022\, 18–22 Uhr  \nAUSSTELLUNG\n24. Juni–19. August 2022\nGALERIE BUCHKUNST BERLIN  Oranienburger Str. 27\, 10117 Berlin   \nÖFFNUNGSZEITEN\nDonnerstag bis Samstag\, 14–18 Uhr  & nach Vereinbarung  \nKONTAKT\n+49.(0)30.21802540\ninfo@buchkunst-berlin.de\nwww.buchkunst-berlin.de\n@buchkunstberlin \nDie Galerie Buchkunst Berlin präsentiert vom 24. Juni bis zum 19. August 2022 eine Auswahl von großformatigen Farbfotografien aus der Serie Shanghai Concrete Jungle von der Fotografin Ana Druga\, die zwischen 2012 und 2014 in China entstanden sind.   \nDie Aufnahmen aus der Megacity Shanghai beschreiben jenes viel zitierte Wachstum und die damit einhergehende Veränderung städtischer Lebensräume. Leuchtende Stadtansichten in der Nacht\, tagsüber ein Meer aus Wohntürmen und Baustellen zwischen einer Architektur der Superlative. Scheinbares Chaos trifft auf aberwitzige Funktionalität und modernste Technologien. In ihren genau komponierten Aufnahmen folgt Ana Druga der Metapher einer modernen „Metropolis“\, der technokratischen\, illuminierten Riesenstadt. Heute können die topografischen Fotografien Ana Drugas jedoch auch als historische Dokumente verstanden und gelesen werden.\nDie Fotografien machen uns auch bewusst\, dass Schönheit und Absurdität dieser Stadtlandschaften untrennbar miteinander verbunden sind und den Betrachter dazu bewegen\, über Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft dieser Stadt nachzudenken.   \n
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SUMMARY:Spheres of Interest* - ifa-Galerie Berlin
DESCRIPTION:Seit 2020 laden die ifa-Galerien Berlin und Stuttgart unter dem Format out of the box internationale zeitgenössische Künstler:innen zu dialogischen Begegnungen mit einzelnen künstlerischen Positionen des ifa-Kunstbestandes ein. Für die Ausstellung Spheres of Interest*\, die vom 24. Juni – 18. September in der ifa-Galerie Berlin gezeigt wird\, haben die Kuratorinnen Inka Gressel und Susanne Weiß sechs in Berlin lebende internationale Künstler:innen gebeten\, sich den Facetten und Ebenen der außergewöhnlichen Sammlung des ifa mit insgesamt über 23.000 Werken in einem offenen Prozess zu nähern. \nDie historischen Eigenheiten und Strukturen des ifa-Kunstbestandes\, seine Ausstellungsgeschichten und die spezifische Zusammenstellung durch den teilweisen Erhalt der Sammlung des Zentrums für Kunstausstellungen (ZfK) der DDR bilden den Ausgangspunkt der gemeinsamen künstlerischen kuratorischen Untersuchung. Spheres of Interest* zeigt die Annäherungen der Künstler:innen sowie 45 Kunstwerke aus dem ifa-Bestand\, die nun aus den Transportkisten gehoben werden\, von langen Reisen mit zahllosen Tourneestationen zurückkommen oder gerade restauriert wurden. \nEinige der Werke werden zum ersten Mal ausgestellt\, darunter die beiden Skulpturen Mädchenkopf (1963) und Otto Nagel (19770/1971) von Wieland Förster\, die das ifa aus dem Zentrum für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) übernommen hat und die sich als Dauerleihgabe in der Berlinischen Galerie befinden. \nDer Ausstellungstitel Spheres of Interest* verweist auf das gleichnamige Werk von Ruth Wolf-Rehfeldt\, eine Pionierin der Mail Art in der DDR\, die – anders als ihr Mann Robert Rehfeldt – bisher nicht Teil des Kunstbestandes gewesen ist. \nIsaac Chong Wai\, Lizza May David\, Wilhelm Klotzek\, Ofri Lapid\, Adrien Missika und Gitte Villesen befragen die Sammlung aufgrund ihrer eigenen „Spheres of Interest“. Sie suchen nach Überschneidungen\, Parallelen und Leerstellen. In ihrer künstlerischen Auseinandersetzung beschränken sie sich dabei nicht auf den Ausstellungsraum der Galerie\, sondern gehen\, analog zum ifa\, auch nach „draußen“ in den öffentlichen Raum oder auf Reisen. \nIsaac Chong Wai (*1990) entwickelt eine Performance die sich auf den Holzschnitt Die Mütter (1922/23) von Käthe Kollwitz bezieht und sich um die Darstellung eines von Kriegserfahrungen gezeichneten kollektiven Körpers dreht. In Trauergesängen öffnen die von ihm eingeladenen Performer:innen in der Klosterruine Berlin den geschlossenen Körper des Widerstands und Schutzes\, den Kollwitz dargestellt hat. \nLizza May David (*1975) widmet sich in ihren Recherchen der Repräsentation einer migrantischen deutschen Nachkriegsgesellschaft\, wobei sie auf den Maler Franz Klekawka und seine „naiven Malereien“ aus den 1970er Jahren stieß. \nOfri Lapid (*1983) entwickelt ausgehend von Joseph Kosuths lexikalischen Arbeiten\, die in den letzten 22 Jahren durch die Welt gereist sind\, eine den Ausstellungsorten folgende multilinguale „Sprach-Tournee“. \nAdrien Missika (*1981) präsentiert mit MOTUS eine lokale Pop-up Ausstellung\, für die er ein Lastenrad entworfen hat\, um ausgewählte Fluxus Arbeiten an Orten im öffentlichen Raum zu aktivieren. \nWilhelm Klotzek (*1980) gestaltet einerseits aus Stadtraumelementen ein Display\, das als Scharnier zwischen den Exponaten fungiert. Mit einer Intervention an der Fassade der Galerie verschiebt er die Wahrnehmung des Straßenzuges und lenkt den Blick auf Kunstwerke aus dem Bestand des ZfK – die bis dato noch nicht gezeigt worden sind – sowie auf Werke von Wieland Förster und Carlfriedrich Claus\, auf die er mit einer akustischen Assemblage reagiert. \nGitte Villesen (*1965) blickt aus einer feministischen Perspektive auf die Leerstellen der Sammlung und wählt dementsprechende Werke aus. Ihre Text- und Bildtableaus thematisieren darüber hinaus die Richtungen des gemeinsamen Suchprozesses. \nIn der intensiven kuratorisch-künstlerischen Zusammenarbeit kommen kritische und humorvolle Betrachtungen\, Kommentare und Fragestellungen zusammen. Sie berühren dringliche Momente unserer Gegenwart\, stellen kollektive Erinnerungen und neue Handlungsmomente heraus. \nDie Ausstellung wird kuratiert von Inka Gressel und Susanne Weiß. Während der Laufzeit finden Performances\, Künstlergespräche\, Veranstaltungen und Lesungen statt. Weitere Informationen zu den Terminen und begleitenden Veranstaltungen. \nBeitragsbild: Ruth Wolf-Rehfeldt\, „Spheres of Interest“\, 1975\, Zincography\, 21 × 29.5 cm. Courtesy of the artist and Chert Lüdde\, Berlin \nSpheres of Interest*\n24.06.2022 – 18.09.2022 \nifa-Galerie Berlin \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Sheroes of Photography Part IV: Sibylle Bergemann
DESCRIPTION:Als vierten Teil der im vergangenen Jahr begonnenen Ausstellungsreihe ‚Sheroes of Photography‘ und anlässlich der großen Retrospektive der Künstlerin in der Berlinischen Galerie in diesem Sommer zeigt Kicken Berlin eine Auswahl selten gezeigter Serien aus dem umfangreichen Werk Sibylle Bergemanns in Zusammenarbeit mit dem Nachlass der Künstlerin. \nSibylle Bergemann gilt als eine der bedeutendsten deutschen Photographinnen seit den 1970er Jahren. Mit ihrem Mann Arno Fischer nahm sie eine Schlüsselstellung in der Photoszene der DDR ein und veröffentlichte ihre Arbeiten in renommierten Kunst- und Kulturmagazinen wie „Sibylle“\, „Sonntag“ oder „Das Magazin“ und in Buchpublikationen. Nach der Wende erweiterte sie ihren Radius auf westdeutsche und internationale Auftraggeber. Als Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz 1990 prägte sie eine verantwortungsvolle Form des Bildjournalismus. \nIhre photographischen Essays spiegeln die gesellschaftliche Realität\, ohne sie zu beschönigen\, und verweisen häufig symbolhaft darüber hinaus. Mode- und Portraitphotographie gehören ebenso wie Stadtlandschaft und situative Straßenszenen zu ihren Kernthemen\, wie auch die Poesie des Alltäglichen. Die Werke Sibylle Bergemanns sind in internationalen Museen und Sammlungen\, u.a. dem Museum of Modern Art\, New York\, der Tate Modern in London\, der Pinakothek der Moderne in München oder der Berlinischen Galerie vertreten. \nBeitragsbild: Benedite Leuwerda\, 1994 \nSheroes of Photography Part IV: Sibylle Bergemann\n24.06.2022 bis 9.09.2022 \nKicken Berlin \n
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SUMMARY:INGMAR ALGE - Kuckei + Kuckei
DESCRIPTION:Ingmar Alge zählt zu den wichtigsten österreichischen Malern seiner Generation. Präzise Beobachtungen der sozialen Lebenswirklichkeit und ihrer Widersprüche stehen im Zentrum seiner künstlerischen Recherchen. Mit ausgeprägtem\, soziologischem Gespür lotet der Künstler gesellschaftliche Verwerfungen und innere Leerläufe aus. Er beleuchtet magische Dimensionen von Einsamkeit und Melancholie\, fokussiert deren existenzielle Formen und steht so in der Tradition romantischer Malerei. \nFür all seine Arbeiten dienen Fotos als Vorlage\, die er der anonymen Bilderflut der Massenmedien entnimmt. Statt diese jedoch eins zu eins in das Medium Malerei zu übertragen\, entfernt er sich immer weiter von der ursprünglichen Vorlage\, indem er die eigentlich so aussagekräftigen Elemente und Details der Fotografie Schicht für Schicht wegnimmt und übermalt. Dieser Prozess des ständigen Übermalens\, Veränderns\, Präzisierens oder Verwischens\, zeichnet die aktuellen Arbeiten von Ingmar Alge aus. \nIngmar Alge wurde 1971 in Höchst in Österreich geboren. Er lebt und arbeitet in Dornbirn/Vorarlberg. \nOberlicht\, 2022\, oil on canvas\, 182 x 182 cm\nBeitragsbild: Monobloc\, 2022\, oil on canvas\, 182 x 182 cm \nINGMAR ALGE\n24.6.2022 – 20.8.2022 \nKuckei + Kuckei \n
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SUMMARY:SUNDOWNER-BAR auf der Terrasse der Neuen Nationalgalerie
DESCRIPTION:Jeden Freitag und Samstag vom bis einschließlich 27. August von 18 – 22 Uhr öffnet jeweils zum Sonnenuntergang die durch den Künstler Karsten Konrad gestaltete Bar „MIES-liwska“ auf der Terrasse der Neuen Nationalgalerie für alle Besucher*innen und bietet Getränke und Musik an. \nDie eigens für die Terrasse des Museums geschaffene skulpturale Bar ist an Architekturentwürfe Ludwig Mies van der Rohes angelehnt. Sie bezieht sich mit dem schwarz-weißen Farbkonzept\, sowie mit Referenzen an die ikonische Dachkonstruktion direkt auf die Architektur der Neuen Nationalgalerie. Der Name der Bar „MIES-liwska“ ist eine Anlehnung an die von Karsten Konrad und Hannes Gruber geführte Bar „Mysliwska“\, die seit über 30 Jahren in Kreuzberg in enger Anbindung an die Kunsthochschulen Berlins besteht. \nDie Ausstellung von Barbara Kruger „Bitte lachen\, Please cry“ (noch bis 27. August 2022) ist zu den speziellen Sundowner-Abenden mit verlängerten Öffnungszeiten von 18-22 Uhr zugänglich. Hier wird den Besucher*innen ermöglicht\, die speziell für den Mies Raum konzipierte Bodenarbeit in den späten Abendstunden zu besichtigen. Durch die Licht-verhältnisse der untergehenden Sonne entsteht ein gänzlich neues Seherlebnis der ortspezifischen Arbeit\, das während der üblichen Öffnungszeiten nicht erfahrbar ist. \nKarsten Konrad\, geboren 1962 in Würzburg\, hat Ende der 1980er-Jahre an der Hochschule der Künste in Berlin und am Royal College of Art in London bei dem Bildhauer David Evison und der Performancekünstlerin Marina Abramović studiert. Seine wiederkehrenden Themen sind Identität und Erinnerung\, Material und Geschichte\, Strukturalismus und Linguistik sowie Urbanität und Urbanismus. Für all seine Werke verwendet er aus-schließlich found objects und stellt somit Nachhaltigkeit und Recycling in seiner alltäglichen künstlerischen Praxis in den Fokus. Seine Werke hat er weltweit präsentiert und ausgestellt – unter anderem im Kunstmuseum Esbjerg\, Dänemark\, in der Akademie der Künste\, Berlin\, im Hong Kong Arts Centre\, im Tennispalatsi Art Museum\, Helsinki und in der Berlini-schen Galerie\, Berlin. Seit 2016 ist er Professor für Bildhauerei an der Universität der Künste in Berlin. \nBeitragsbild: Johannes Gruber (links) und Karsten Konrad (rechts) auf der Terrasse der Neuen Nationalgalerie (c) Thomas Bruns \nSUNDOWNER-BAR\nJeden Freitag und Samstag vom 24. Juni bis einschließlich 27. August von 18 – 22 Uhr \nNeue Nationalgalerie \n
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SUMMARY:mianki & friends. Mianki Gallery.
DESCRIPTION:Es ist Sommer und damit wieder die Zeit für unserer Ausstellungsserie mianki & friends in der wir einmal im Jahr die Künstlerinnen und Künstler der Galerie zeigen\, welche in dem jeweiligen Ausstellungsjahr nicht mit einer Einzelausstellung vertreten sind. Dieses Jahr haben wir dazu die Künstlerin Maija Kurseva aus Riga eingeladen\, die uns in der Galerie Māksla XO\, Riga\, aufgefallen ist. Damit schaffen wir für Sie die Möglichkeit\, Neues zu entdecken und gleichzeitig an den aktuellen Entwicklungen unsere Künstlerinnen und Künstler teil zu haben. Freuen Sie sich auf die einzelnen Positionen und auf den Dialog in der Gegenüberstellung mit der jeweils anderen. \nIt’s summer and with it the time for our exhibition series mianki & friends in which we show the artists of the gallery once a year who are not represented with a solo exhibition in the respective exhibition year. This year we have invited the artist Maija Kurseva from Riga\, who caught our eye at the Māksla XO Gallery\, Riga. This will enable you to discover new things and at the same time to participate in the current developments of our artists. Look forward to the individual positions and the dialogue in juxtaposition with each other. \n
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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:By the morning\, the butterfly was gone. Persons Projects.
DESCRIPTION:Ilkka Halso is an artist concerned with protecting\, restoring\, and understanding the anatomy of nature. He visually explores how we as a culture must develop new approaches in perceiving\, as well as re-evaluating\, the natural resources we so commonly take for granted. Works such as Restoration 10 (2005) show a careful study of the different aspects of humanity’s relationship to nature by rightfully treating it as a rare and endangered place. Halso builds structures by himself\, either physically or digitally in his studio\, to protect the lakes\, rivers\, and forests\, not only from man-made pollution\, but also from our direct misuse of precious resources. His works are based on a pessimistic\, but realistic vision of the future of our climate and the necessity of protection: Rather than these images having some aesthetic value\, Halso takes them to be more of a visual pamphlet that he hopes is not actually needed in our future reality. The dystopian-like environment that Halso curates emphasizes his bleak vision of the future. To put nature into a museum provides a clear audience to such an exhibition\, allowing nature to become a “joyride” for tourists\, shifting a beautiful landscape to a meditative theatre show. The role of the audience here should be to reflect on man’s negative relationship to nature\, and how we can avoid harming the environment further. Halso’s works began as his view of the future\, but over time\, this has slowly evolved into our reality. \nSanna Kannisto’s photographic works explore the intersection between nature\, science\, and art. Her photographs are a study of different methods\, approaches\, and theories in how humankind interacts with our natural environment. Throughout her numerous travels\, Kannisto moves between her subjects like a visual researcher. She gathers\, borrows\, and applies different methods from natural science\, which she then juxtaposes with the traditions used in creating still life paintings and portraitures. Historically\, explorers could be artists as well\, and Kannisto enjoys playing both roles. Her affinity for aesthetic meets her scientific curiosity\, creating a balanced partnership that enables her to form a photographic world with her own characters. Kannisto utilizes her extraordinary sense for separating her protagonists of choice from their natural habitat by staging them in front of a white or black background in the same fashion as a classical painter would in his staged studies. She states that “when the object has been taken out of its original setting – out of nature – it becomes special. The aspect of a white background that suggests scientific recording and documentation interests me.” Kannisto’s homemade field studio has become one of her most important working methods as she travels from Brazil\, to French Guiana\, to Costa Rica\, to photograph her birds. In the same manner as science\, art is used to try and control the world: Kannisto leans into a lack of control and absurdity as she captures the birds in-flight. She enters into a dialogue with the birds; as the subject and photographer study one another\, they have a “mutual examination”\, as Kannisto puts it. Constantly trying to break her own conventions\, Kannisto’s Where have you been number 13? is a video with 11:03 runtime that shows a colony of ants working together to move various leaves and small flowers. If the photograph is declaratory\, then the video is interpretative: The way these two mediums deal with time and motion are entirely different. Her videos animate the more theatrical “stage” of her field studio\, bringing these animals and insects to life. \nSandra Kantanen has delved within the world of landscape photography for the past two decades. This fascination with creating her idealized surreal sceneries stems from her earlier student days\, when she went to China during her master’s studies in 2000. Kantanen states: „I studied Chinese landscape painting and became completely obsessed with the idea of trying to understand their way of looking at nature. I found out that most of the holy mountains that they had been depicting for thousands of years were almost totally destroyed by pollution and tourism.” This notion of what’s real or not has been the driving force within Kantanen’s work ever since. Her’s is an aesthetic journey in challenging the notion of what we as a culture believe to be ideal\, thus\, her creations of landscapes that don’t actually exist. Yet\, her path found footing in the grey area that lies between an Eastern way of seeing and the Western sense for romanticism. She no longer sought out a specific place\, but rather created her own\, with the use of different colored modern smoke grenades infused within a select Finnish landscape. Aesthetically\, she questions what we\, as a culture\, consider ideal. In her works\, Kantanen uses her painterly sense; including diffused light or sometimes digitally manipulating images. To create her own idyllic landscape digitally shows respect for nature as her subject – Kantanen expresses her surrealist view without harming our ecosystem further. In her process of digital manipulation\, she stretches the pixels so much that they appear to be as fluid as paint. Kantanen’s photographs can best be described in her own words as „mindscapes.“ \nMikko Rikala is interested in spatiality and temporality\, as it relates to a philosophical and scientific understanding of nature. He looks at the complexity of the cyclical and interstitial passage of time\, and the traces left on our surroundings. An integral part of Rikala’s process is slow and focused observation\, examining nature’s recurring cycles of fluctuation\, as such is the seemingly mundane rhythm of everyday life that we take for granted. He reflects on philosophical thoughts of the East and concepts related to minimal art\, comparing both to the experiences of the relativity of time\, speed\, distance\, presence\, and absence. Rikala has a meditative approach to time and nature\, allowing himself to relieve himself of tension and the desire to control aspects of life; he does this through his intense focus on the continuum of nature’s cycles. Rather than focusing on the result of an image\, he focuses on the present\, fleeting moment. To do this highlights the hidden beauty in a spiritual and self-reflective manner. Vertical Wave (2021) shows how Rikala chooses to pause and reflect\, on himself and on those tiny moments in nature that few get to experience. He states: “I took pictures of waves probably because I knew the lake would freeze soon. I had to take the pictures while the waves were still there.” As the seasons change\, so does Rikala’s own phases in his life. The seasons are not separate for him\, rather a continuum which reflects his own changing introspection. Works such as An interval between two suggestive nights (2019) and Sea change (2022) show these passages of time. He says that when you are forced to stop\, “suddenly there’s lots of time. In front of you\, beside you\, around you.” Tracking these repetitions as a working method\, with its voiding effect\, challenges the fundamental notion of time and space. It offers new perspectives on how to perceive the nature of distance. What we see\, in the end\, are not only the traces that time leaves behind but – with an equal importance – the voids\, the unsaid\, the silence in-between\, the absence of presence. \n
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SUMMARY:“Ice has a Memory”: Greenland’s Vanishing Song Lines. Persons Projects.
DESCRIPTION:What began as an adventure for a 27 year old woman traveling alone\, grew to become a photographic historiography of the direct effects of global warming. Itkonen’s travels brought her back periodically to the same place for the past three decades. Her photographs record not only the environmental changes to that whole region of the world\, but also how it impacts the human factor\, both sociologically and emotionally. Her work systematically documents how climate change has altered a traditional way of living from a hunting society into a new uncertain reality. As the sea ice disappears\, so do the indigenous peoples whose monetary incomes are derived from its natural bounties. Itkonen’s images are filled with a knowledge that can only be attained through decades of earning the local trust of its people. The children she so innocently captured on film in 1995 are now the leaders of the community. Their story has many chapters and Itkonen’s photographs help bind them into a rich but tragic history\, where their way of life is slowly being forgotten. A good example of this is Itkonen’s austere rendering of these small wooden framed homes over a thirty year period. These once brightly colored houses are now gradually fading with the climate change\, turning into grey abandoned remnants of what they once were\, as their inhabitants move into towns to find employment. Her intimate photographs of this tiny but proud community\, unfold a storyline that’s filled with love and loss\, hope and tragedy\, but no ending. \nCurrently\, Itkonen is collaborating with the American Piniartoq project in Greenland\, to monitor and record global warming in their efforts to understand and preserve the beauty of this fragile yet disappearing environment. \n
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SUMMARY:Sascha Wiederhold. Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Sascha Wiederhold. Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers“ zeigt erstmals seit fast einem halben Jahrhundert Werke dieses unbekannten Künstlers in einer Einzelpräsentation und ist die erste museale Einzelausstellung überhaupt. Wiederhold (1904-1962) begann 1924 mit der Malerei und gehörte zum Kreis von Herwarth Waldens Berliner Galerie „Der Sturm“. Im Nationalsozialismus brach er sein Schaffen ab und arbeitete fortan als Buchhändler. Nur wenige Werke Wiederholds haben sich erhalten\, im Kabinett der Neuen Nationalgalerie werden über 50 Gemälde und Zeichnungen gezeigt. \nWiederholds Bildwelt besteht aus wild durcheinander wirbelnden Formen und Mustern sowie intensiven Farben\, wobei die großformatigen Gemälde ein fast psychedelisches Seherlebnis vermitteln. Die Neuerwerbung des Gemäldes „Bogenschützen“ (1928) für die Sammlung der Nationalgalerie im Jahr 2021 war ein erster Schritt zur Wiederentdeckung des Künstlers. Das Gemälde wird seit der Wiedereröffnung des Museums im Sommer 2021 in der Ausstellung „Die Kunst der Gesellschaft 1900-1945“ gezeigt. Wiederhold gestaltete auch Bühnenbilder\, Plakate und Bucheinbände\, die nun ebenfalls erstmals Teil einer musealen Einzelausstellung sind. \nZur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verbrecher Verlag (180 Seiten\, deutsch mit ca. 120 farbige Abbildungen\, 29 Euro). Der Katalog wurde ermöglicht durch die Ernst von Siemens Kunststiftung. \nKuratiert von Dieter Scholz\, Neue Nationalgalerie \nSascha Wiederhold\, Madonna\, 1924\, Detail © Berlinische Galerie / Rechtenachfolger Sascha Wiederhold\, Foto: Kai-Annett Becker\nSascha Wiederhold\, Repro: Anja Elisabeth Witte\nBeitragsbild: Sascha Wiederhold\, Bogenschützen\, 1928\, Öl auf Pappe auf Leinwand\, 204 x 240 cm; Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie\, erworben 2021 durch die Ernst von Siemens\, Kunststiftung\, Foto: Galerie Brockstedt © Sebastian Schobbert © Rechtsnachfolger Sascha Wiederhold \nSascha Wiederhold. Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers\n2. Juli 2022 – 8. Januar 2023 \nNeue Nationalgalerie \n
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SUMMARY:By the morning\, the butterfly was gone
DESCRIPTION:Ilkka Halso is an artist concerned with protecting\, restoring\, and understanding the anatomy of nature. He visually explores how we as a culture must develop new approaches in perceiving\, as well as re-evaluating\, the natural resources we so commonly take for granted. Works such as Restoration 10 (2005) show a careful study of the different aspects of humanity’s relationship to nature by rightfully treating it as a rare and endangered place. Halso builds structures by himself\, either physically or digitally in his studio\, to protect the lakes\, rivers\, and forests\, not only from man-made pollution\, but also from our direct misuse of precious resources. His works are based on a pessimistic\, but realistic vision of the future of our climate and the necessity of protection: Rather than these images having some aesthetic value\, Halso takes them to be more of a visual pamphlet that he hopes is not actually needed in our future reality. The dystopian-like environment that Halso curates emphasizes his bleak vision of the future. To put nature into a museum provides a clear audience to such an exhibition\, allowing nature to become a “joyride” for tourists\, shifting a beautiful landscape to a meditative theatre show. The role of the audience here should be to reflect on man’s negative relationship to nature\, and how we can avoid harming the environment further. Halso’s works began as his view of the future\, but over time\, this has slowly evolved into our reality.  \nSanna Kannisto’s photographic works explore the intersection between nature\, science\, and art. Her photographs are a study of different methods\, approaches\, and theories in how humankind interacts with our natural environment. Throughout her numerous travels\, Kannisto moves between her subjects like a visual researcher. She gathers\, borrows\, and applies different methods from natural science\, which she then juxtaposes with the traditions used in creating still life paintings and portraitures. Historically\, explorers could be artists as well\, and Kannisto enjoys playing both roles. Her affinity for aesthetic meets her scientific curiosity\, creating a balanced partnership that enables her to form a photographic world with her own characters. Kannisto utilizes her extraordinary sense for separating her protagonists of choice from their natural habitat by staging them in front of a white or black background in the same fashion as a classical painter would in his staged studies. She states that “when the object has been taken out of its original setting – out of nature – it becomes special. The aspect of a white background that suggests scientific recording and documentation interests me.” Kannisto’s homemade field studio has become one of her most important working methods as she travels from Brazil\, to French Guiana\, to Costa Rica\, to photograph her birds. In the same manner as science\, art is used to try and control the world: Kannisto leans into a lack of control and absurdity as she captures the birds in-flight. She enters into a dialogue with the birds; as the subject and photographer study one another\, they have a “mutual examination”\, as Kannisto puts it. Constantly trying to break her own conventions\, Kannisto’s Where have you been number 13? is a video with 11:03 runtime that shows a colony of ants working together to move various leaves and small flowers. If the photograph is declaratory\, then the video is interpretative: The way these two mediums deal with time and motion are entirely different. Her videos animate the more theatrical “stage” of her field studio\, bringing these animals and insects to life. \nSandra Kantanen has delved within the world of landscape photography for the past two decades. This fascination with creating her idealized surreal sceneries stems from her earlier student days\, when she went to China during her master’s studies in 2000. Kantanen states: „I studied Chinese landscape painting and became completely obsessed with the idea of trying to understand their way of looking at nature. I found out that most of the holy mountains that they had been depicting for thousands of years were almost totally destroyed by pollution and tourism.” This notion of what’s real or not has been the driving force within Kantanen’s work ever since. Her’s is an aesthetic journey in challenging the notion of what we as a culture believe to be ideal\, thus\, her creations of landscapes that don’t actually exist. Yet\, her path found footing in the grey area that lies between an Eastern way of seeing and the Western sense for romanticism. She no longer sought out a specific place\, but rather created her own\, with the use of different colored modern smoke grenades infused within a select Finnish landscape. Aesthetically\, she questions what we\, as a culture\, consider ideal. In her works\, Kantanen uses her painterly sense; including diffused light or sometimes digitally manipulating images. To create her own idyllic landscape digitally shows respect for nature as her subject – Kantanen expresses her surrealist view without harming our ecosystem further. In her process of digital manipulation\, she stretches the pixels so much that they appear to be as fluid as paint. Kantanen’s photographs can best be described in her own words as „mindscapes.“ \nMikko Rikala is interested in spatiality and temporality\, as it relates to a philosophical and scientific understanding of nature. He looks at the complexity of the cyclical and interstitial passage of time\, and the traces left on our surroundings. An integral part of Rikala’s process is slow and focused observation\, examining nature’s recurring cycles of fluctuation\, as such is the seemingly mundane rhythm of everyday life that we take for granted. He reflects on philosophical thoughts of the East and concepts related to minimal art\, comparing both to the experiences of the relativity of time\, speed\, distance\, presence\, and absence. Rikala has a meditative approach to time and nature\, allowing himself to relieve himself of tension and the desire to control aspects of life; he does this through his intense focus on the continuum of nature’s cycles. Rather than focusing on the result of an image\, he focuses on the present\, fleeting moment. To do this highlights the hidden beauty in a spiritual and self-reflective manner. Vertical Wave (2021) shows how Rikala chooses to pause and reflect\, on himself and on those tiny moments in nature that few get to experience. He states: “I took pictures of waves probably because I knew the lake would freeze soon. I had to take the pictures while the waves were still there.” As the seasons change\, so does Rikala’s own phases in his life. The seasons are not separate for him\, rather a continuum which reflects his own changing introspection. Works such as An interval between two suggestive nights (2019) and Sea change (2022) show these passages of time. He says that when you are forced to stop\, “suddenly there’s lots of time. In front of you\, beside you\, around you.” Tracking these repetitions as a working method\, with its voiding effect\, challenges the fundamental notion of time and space. It offers new perspectives on how to perceive the nature of distance. What we see\, in the end\, are not only the traces that time leaves behind but – with an equal importance – the voids\, the unsaid\, the silence in-between\, the absence of presence. \n
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