BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin - ECPv4.9.13//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
X-ORIGINAL-URL:https://www.kunstleben-berlin.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20050327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20051030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20060326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20061029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20070325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20071028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20080330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20081026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20090329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20091025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20100328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20101031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20110327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20111030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20120325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20121028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20130331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20131027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20140330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20141026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20150329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20151025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20160327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20161030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20200329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20201025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20210328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20211031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20050228
DTEND;VALUE=DATE:20250329
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20250305T145238Z
LAST-MODIFIED:20250305T152724Z
UID:111922-1109548800-1743206399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/rebecca-harper-thick-skinned-quick-finned-always-turning-tides-tale/
LOCATION:Verena Kerfin Gallery\, Köthenerstraße 28\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2025/03/001-Washed-Bare-as-a-Beach-by-the-Rivers-Tide-Acrylic-on-cotton-180-x-250-cm-2023.png
GEO:52.5044062;13.3763581
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Verena Kerfin Gallery Köthenerstraße 28 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Köthenerstraße 28:geo:13.3763581,52.5044062
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220617
DTEND;VALUE=DATE:20250101
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20220611T215150Z
LAST-MODIFIED:20221117T065145Z
UID:92473-1655424000-1735689599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/urban-nation-praesentiert-talking-other-banana-skins/
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/TAOBS_Header_Variante-2-2048x961-1.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220701
DTEND;VALUE=DATE:20280101
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20220722T092611Z
LAST-MODIFIED:20260312T174917Z
UID:93091-1656633600-1830297599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/kaethe-to-go/
LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/07/KätheToGo.jpg
GEO:52.5205346;13.2921468
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Käthe-Kollwitz-Museum Berlin Spandauer Damm 10 Berlin 14059 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Spandauer Damm 10:geo:13.2921468,52.5205346
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220905
DTEND;VALUE=DATE:20230211
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20220813T221016Z
LAST-MODIFIED:20221117T063520Z
UID:93456-1662336000-1676073599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Neue Ausstellung im Schloss Biesdorf: Jürgen Wittdorf (1932-2018)
DESCRIPTION:Ab dem 4. September 2022\, im Jahr seines 90. Geburtstages\, sind die Werke von Jürgen Wittdorf erstmalig in einer umfassenden Retrospektive im Schloss Biesdorf zu sehen. Als Künstler in der DDR war Wittdorf vielen als Illustrator verschiedenster Bücher bekannt. Seine Werke\, darunter unzählige meisterhafte Holzschnitte\, sind durch den Realismusbegriff der damaligen Zeit geprägt\, seine Darstellungen junger Menschen fanden allerdings vorerst bei der Staatsobrigkeit wenig Gefallen\, zu sehr verwestlicht erschien ihnen dieser Blick auf die Jugend. Diese wiederum fand sich in Wittdorfs Bildern wieder. Später wurden sie in hoher Auflage gedruckt und verbreitet. Auch das eigene Sein als schwuler Mann spiegelt sich in diesen Werken. Obwohl Homosexualität ab 1968 laut Gesetz nicht mehr strafbar war\, war sie doch gesellschaftlich nicht akzeptiert\, Wittdorf selbst konnte sich seine Sexualität lange nicht eingestehen. Aus heutiger Sicht sind seine Werke im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlich fixierten Normen der DDR und der sehr persönlichen Sicht auf diese Gesellschaft mehr als ein Zeitdokument. Die Kunstwerke Jürgen Wittdorf stehen auch für ein Künstlerleben\, das mit dem Fall der Mauer kaum noch wahrgenommen wurde. \nEin großer Teil seines umfangreichen Werkes ist jetzt im Schloss Biesdorf zu sehen\, ergänzt durch zeitgenössische Positionen von Veneta Androva\, Norbert Bisky\, Harry Hachmeister und Bettina Semmer. In den Arbeiten dieser Künstler:innen werden Themen wie Gender und künstliche Intelligenz (Veneta Androva)\, Schönheit\, Sexualität\, Gewalt und Zerstörung (Norbert Bisky)\, (Geschlechts-) Identitäten\, Körper sowie deren Zuschreibungen (Harry Hachmeister)\, Körper als Element des politischen Handelns (Bettina Semmer) verhandelt. Der visuelle Dialog mit diesen Positionen setzt das Werk Wittdorf in einen neuen Kontext\, schafft Verbindungen seiner oft nur angedeuteten Themen in die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen zu den vielen Facetten menschlicher Individualität. \nKuratiert von Stephan Koal und Karin Scheel \nBegrüßung: Dr. Klaus Lederer\, Senator für Kultur und Europa in Berlin\nDr. Torsten Kühne\, Bezirksstadtrat für Schule\, Sport\, Weiterbildung und Kultur und Facility\nManagement\nZur Ausstellung sprechen Stephan Koal und Karin Scheel\nMusik: Pet Shop Bears \nBeitragsbild: Jürgen Wittdorf\, Baubrigade der Sportstudenten\, Zyklus Jugend und Sport\, 1964 (Bild: Baubrigade) \nJürgen Wittdorf (1932–2018)mit Veneta Androva\, Norbert Bisky\, Harry Hachmeister und Bettina Semmer\n05.09.2022 – 10.02.2023 \nVernissage am 4.9.2022\, 18.00 Uhr \nSchloss Biesdorf \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/neue-ausstellung-im-schloss-biesdorf-juergen-wittdorf-1932-2018/
LOCATION:Schloss Biesdorf\, Alt-Biesdorf 55\, Berlin\, 12683\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/08/Ausstellung_Wittdorf_Biesdorf_Baubrigade_Foto_SGB-1-scaled.jpg
GEO:52.5098114;13.5576429
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Schloss Biesdorf Alt-Biesdorf 55 Berlin 12683 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Alt-Biesdorf 55:geo:13.5576429,52.5098114
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220915
DTEND;VALUE=DATE:20230123
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20220626T204215Z
LAST-MODIFIED:20221117T065216Z
UID:92772-1663200000-1674431999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Ausstellung "cameron clayborn. nothing left to be" im Hamburger Bahnhof Museum
DESCRIPTION:cameron clayborn hat im September 2021 den Baloise Kunst-Preis erhalten. Wie schon in den vergangenen drei Ausgaben mit Sam Pulitzer\, Lawrence Abu Hamdan und Xinyi Cheng ist diese Auszeichnung mit einem Ankauf der Baloise Group für die Sammlung der Nationalgalerie\, einer Ausstellung im Hamburger Bahnhof und einer Publikation verbunden. Die erste Einzelausstellung in Europa von clayborn „nothing left to be“ zeigt unter anderem die beiden Skulpturen aus der Serie „homegrown“ (2021)\, die als Schenkung an die Nationalgalerie kommen. \ncameron clayborn (* 1992) arbeitet mit Materialien wie Papier\, Gipsdeckenfarbe oder Dämmmaterial aus recycelter Kleidung. clayborns künstlerische Praxis umfasst neben Skulptur auch Zeichnung und Performance. Die nach unten stark verjüngten Skulpturen „homegrown #1“ und „homegrown #2“ scheinen auf dem Boden zu stehen\, hängen aber wie Kokons von der Decke des Ausstellungsraumes. Während die unsicher wirkende Position Abstand einfordert\, ziehen die Beschaffenheit und die Oberfläche die Betrachtenden an\, um die Werke genauer zu betrachten. Dieses Wechselspiel aus Distanz und Nähe\, Massivität und Zerbrechlichkeit\, Körperhaftigkeit und Abstraktion zeichnet clayborns skulpturale Arbeiten aus. \nEine Sonderausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin. \nDie Ausstellung wird von der Baloise Group ermöglicht. \nBeitragsbild: cameron clayborn homegrown #1 2021Haarperlen\, Dämmung\, Papier\, Gipsdeckenfarbe und Drahtseil / Hair beads\, insulation\, paper\, stucco ceiling paint\, and wire rope 246\,38 × 86\,36 × 15\,24 cm Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie 2021 Schenkung der / Gift of the Baloise Group © cameron clayborn\, Courtesy Simone Subal Gallery\, New York. Foto: © Studio Shapiro \ncameron clayborn\nnothing left to be\n15.09.2022 – 22.01.2023 \nHamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/ausstellung-cameron-clayborn-nothing-left-to-be-im-hamburger-bahnhof-museum/
LOCATION:Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin\, Invalidenstraße 50–51\, Berlin\, 10557\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/HBF_clayborn-1-scaled.jpg
GEO:52.5281834;13.3714932
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin Invalidenstraße 50–51 Berlin 10557 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Invalidenstraße 50–51:geo:13.3714932,52.5281834
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220924
DTEND;VALUE=DATE:20240101
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20230203T144711Z
LAST-MODIFIED:20230207T143614Z
UID:96774-1663977600-1704067199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Aber Kunst ist es doch. Berliner Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Die bereits zu Leb­zeiten welt­weit bekannte Künst­lerin (1867 – 1945) hatte selbst einmal das Motto aus­ge­geben: „Ich will wirken in dieser Zeit“. Zahl­reiche ihrer Arbeiten sind als An­klagen gegen soziale Miss­stände und Mahnungen gegen Krieg und Gewalt bis heute im Bild­gedächtnis der Menschen ver­ankert. Trotz des erklärten Ziels\, mit ihren Grafiken eine breite Wirkung er­zielen zu wollen\, ver­stand sich Käthe Kollwitz zu­aller­erst immer als Künst­lerin. \nAls ver­sierter Zeichnerin\, mit einer Freude am Ex­periment und mit einer hohen Be­gabung zur Bilder­findung\, ging es ihr vor allem darum\, ein künst­lerisch an­spruchs­volles Werk zu schaffen. Lang­sames Arbeiten\, zahl­reiche Ver­suche zur Motiv­findung und der stete Wechsel der Druck­techniken kenn­zeichnen Kollwitz‘ Weg zum voll­endeten Werk. Selbst­kritisch hinter­fragte sie ihr Schaffen und ver­glich es mit zeit­genössischen Arbeiten von Kollegen\, um in ihrem Tage­buch im Dezember 1922 über ihre Werke ab­schließend fest­zustellen: „Aber Kunst [ist es] doch.“ \nUnter diesem Aspekt unter­sucht die neue Dauer­aus­stellung des Berliner Kollwitz-Museums zunächst mit eigenen Beständen\, später im Wechsel mit Leih­gaben aus be­freundeten Sammlungen und von privaten Leih­gebern die künst­lerische Qualität der Werke einer Grafikerin und Bild­hauerin\, die viel zu oft auf ihre politische und soziale Wirkung reduziert wurde. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/aber-kunst-ist-es-doch/
LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/02/Kaethe-Kollwitz-Museum-eingeruestet-mit-Banner.jpg
GEO:52.5205346;13.2921468
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Käthe-Kollwitz-Museum Berlin Spandauer Damm 10 Berlin 14059 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Spandauer Damm 10:geo:13.2921468,52.5205346
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220930
DTEND;VALUE=DATE:20230123
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221009T202639Z
LAST-MODIFIED:20221117T062317Z
UID:94243-1664496000-1674431999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Chains of Interest - ifa–Institut
DESCRIPTION:Die Ausstellung Chains of Interest setzt die persönlichen Auseinandersetzungen von Isaac Chong Wai\, Lizza May David\, Wilhelm Klotzek\, Ofri Lapid\, Adrien Missika und Gitte Villesen mit der Sammlung des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen fort. \nSeit Herbst 2021 untersuchen sie den Kunstbestand anhand ihrer eigenen künstlerischen Praxis. In der vorangehenden Ausstellung Spheres of Interest aktivierten und kontextuali-sierten sie die von ihnen ausgewählten Werke performativ und narrativ. Ihre Auswahl ermöglichte kritische und humorvolle Perspektiven auf die besondere Geschichte der Sammlung. Die Künstler:innen entdeckten und beschrieben Leerstellen\, politische Verstrickungen und schufen zahlreiche neue Verbindungen zwischen den ausgewählten Kunstwerken. \nChains of Interest ist der zweite Teil der künstlerisch-kuratorischen Untersuchung\, der die eingegangenen Beziehungen der Künstler:innen zum Kunstbestand des ifa vertieft. Sie treten mit eigenen\, neu entwickelten Arbeiten in den Vordergrund. Dabei kommen verschiedene künstlerische Sprachen\, Haltungen und Nachbarschaften zum Vorschein\, die sich filmisch\, akustisch\, linguistisch und spielerisch äußern. In der Ausstellung verbindet sich ein Satz\, ein Bild\, ein Gedanke oder eine Handlung mit einer anderen und erzeugt eine mehrstimmige Partitur. \nAusgehend von der unbefüllten „Asien“-Grafikschublade im ifa-Depot in Stuttgart entschied Lizza May David\, die Text-Bildarbeiten der chinesisch-philippinischen Künstlerin Elisa Tan in der Ausstellung zu präsentieren\, um diese Leerstelle symbolisch zu überbrücken. Tans „containers for thought“ zeigen imaginierte\, tanzende Landschaften und gehen damit eine Verbindung zu den graphischen Sprachlandschaften von Carlfriedrich Claus ein\, die sich gängigen Seh-\, Schreib- und Lesegewohnheiten entziehen. Klangvolle mmmms überziehen die neue Malerei von Lizza May David\, die von indigenen Gesängen und Mythen beiderseits des Pazifiks in Mexiko und den Philippinen inspiriert sind. \nSprache und Raum begegnen sich bei Wilhelm Klotzek im besonderen Maße auf den tragisch-komischen Bühnen des alltäglichen Lebens. Sein humoristischer Ansatz schafft eine spezifische lautmalerische Sprache\, die er in verschiedene Richtungen dehnt und biegt. Künstlerisch verbindet ihn eine persönliche Nähe zu Carlfriedrich Claus\, der in der DDR Teil der kritischen Avantgarde war. Anfang der 1990er Jahre stellte das ifa die Tourneeausstellung Denklandschaften zusammen\, die sein Werk international bekannt machte. Klotzek wählt für die Ausstellung transparente Sprachblätter von Claus aus und stellt diese seinem Foto-Film DHM (Deutsches Historisches Museum) gegenüber. Die von ihm montierten Fotografien aus dem Archiv von Peter Woelck und Christine Klotzek spiegeln seine Kindheit in Berlin-Ost und das Heranwachsen in den Jahren nach dem Mauerfall wider. Sein Kommentar aus dem Off erzählt davon\, wie Geschichte mittels Museumsexponaten\, Gegenwartskunst und Träumen kurzgeschlossen wird. \nAusgangspunkt von Gitte Villesens neuem Film ist Hannah Höchs Collage Seidenschwanz. Ihre Erzählung folgt dem gleichnamigen Vogel in verschiedene Gärten und Zeiten. Gleichzeitig verbindet sie mit Strings and Berries Rollenverständnisse und Bezüge der beiden feministischen afro-amerikanischen Autorinnen Octavia Butler und bell hooks. Dabei spielt auch das Gartenhaus von Hannah Höch in Berlin-Heiligensee\, in das sie zwei Wochen nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gezogen war\, eine wichtige Rolle. Höch nutzte den abgeschiedenen Ort\, um Dokumente und Kunstwerke ihrer Freund:innen vor den Nationalsozialisten zu verstecken. \nOfri Lapid initiierte eine komplexe Übersetzungskette\, die auf Joseph Kosuths lexikalischer Arbeit Titled (Kunst als Idee als Idee) basiert und den Tourneestationen der Ausstellung Kunstraum Deutschland seit 2000 folgt. Daraus entwickelte sie die gleichnamige polyphone Performance mit über 30 Sprecher:innen. Für Chains of Interest erarbeitet sie aus dieser nahezu babylonischen Sprachverwirrung eine neue Audioarbeit. Lapids Verfahren der „stillen Post“\, Kosuths Begriffe von einer Sprache in die nächste zu übersetzen – in Analogie zur Tourneeroute – führt zur Dekonstruktion der eigentlichen Definition der Begriffe „meaningless“\, „purple“ und „volume“. Die entstehenden Verfremdungseffekte schaffen eine kritische Distanz zu Kosuths schwarz/weißen Sprach-Bildern während sich zugleich die Sprachräume der über 30 Ausstellungsstationen akustisch nachempfinden lassen. \nIn ihrer Plastik Pietà stellt Käthe Kollwitz eine Mutter mit ihrem toten Sohn in schützender Geste dar. Berührt von diesem Selbstporträt Kollwitz beschäftigt sich Isaac Chong Wai mit der vierfach vergrößerten Kopie der Figur in der Neuen Wache in Berlin\, die dort seit 1993 an die „Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“ erinnert. Was bewirkt diese Vergrößerung? Wie verändert sich die Wahrnehmung der Skulptur\, wenn sie Ausdruck einer staatlichen Trauer und des Gedenkens wird? Wai zeichnet mit seinem Atem die Skulptur nach. Dabei entsteht eine neue Installation mit einer Glasskulptur und Fotografie\, die im Dialog mit Kollwitz Original (1937-1939) steht und der Fragilität des Lebens eine Form verleihen. \nAdrien Missika gründete mit MOTUS ein mobiles zweirädriges Museum\, das die von ihm ausgewählten Fluxus Werke im öffentlichen Raum sowohl präsentierte als auch aktivierte. Für die neue Ausstellung verbindet Missika Endre Tóts poetische Zeichnungsserie Very Special Drawings mit den mechanischen Musikinstrumenten von Joe Jones. Umgeben von minimalistischen Klängen und Zeichnungen der beiden Fluxus Künstler lädt er mit einem Silben-Würfelspiel aus gefundenen Marmorsteinen das Publikum ein zu interagieren. Einem Orakel gleich weisen die gewürfelten Wörter in die Zukunft. \nMit dem zweiteiligen Ausstellungsprojekt Spheres und Chains of Interest reflektieren die eingeladenen Künstler:innen die Sammlungspraxis des ifa und ermöglichen eine neue und öffentliche Auseinandersetzung mit dem deutsch-deutschen Kunstbestand. \nChains of Interest\n30. September 2022 – 22. Januar 2023 \nifa-Galerie \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/chains-of-interest-ifa-institut/
LOCATION:ifa-Galerie Berlin\, Linienstraße 139-140\, Berlin\, 10115\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/10/Missika2.jpeg.jpg
GEO:52.5266846;13.395848
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=ifa-Galerie Berlin Linienstraße 139-140 Berlin 10115 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Linienstraße 139-140:geo:13.395848,52.5266846
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221008
DTEND;VALUE=DATE:20230201
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20220920T120106Z
LAST-MODIFIED:20221117T062827Z
UID:93996-1665187200-1675209599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:This is not an #NFT - a solo show by Stephan van Kuyk
DESCRIPTION:You are cordially invited to the new exhibition of one of Berlin’s most beloved artists. Showcasing a vast selection of never-before-seen artworks\, spanning a wide array of techniques\, supports\, and styles. \nForget everything you think you know about art shows\, instead of the stuffy\, boujie\, traditional\, vibes\, this will be a true extravaganza of art filled with exciting\, vibrant\, and colourful art. \nThe exhibition will be opening on the 8th of October in the art space of the Nhow. \nAdditionally\, the first 100 visitors will get a signed limited-edition print. \nAbout the Artist \nI’m Stephan van Kuyk\, a Berlin-based artist. Born 1988 in Basel – Switzerland and moving to New Zealand\, Brazil and Argentina before moving to Berlin in 2015. After a disastrous time in school\, I decided that a ‘real-job’ probably wouldn’t work out for him\, making me decide to go into the creative industries after school. Since starting my career in 2010 I had a chance to exhibit across the world\, curate exhibitions\, open an art gallery\, initiate an online community for artists\, organized art festivals\, gave public talks\, and consulted NFT companies among other activities in the art world. \nAbout the Exhibition \nI’m presenting my new solo art exhibition: This is not an #NFT\, a large body of new works\, as well as some never before seen older works. # \nThis exhibition spans a large number of styles and subjects\, but all works share a pop art soul and the keen sense of irony that is traditional to my works. \nThis is my biggest exhibition so far\, so I’m pushing the boundaries and showcasing some of my best work yet\, transforming the gallery space into a giant art playground rethinking the visitor’s role in the exhibition. \nWhen and Where \nOn the 8th of October at 7 pm is the vernissage for the exhibition\, you are welcome to enjoy a night of music\, art\, and drinks. The exhibition will take place in the gallery space of the Nhow hotel in Berlin\, an amazing venue to showcase these new works. Hotel nhow Berlin – Stralauer Allee 3 \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/this-is-not-an-nft-a-solo-show-by-stephan-van-kuyk/
LOCATION:Nhow Gallery\, Stralauer Allee 3\,\, Berlin\, 10245
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/09/flyer-2-long-scaled.jpg
GEO:52.5011676;13.4508913
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Nhow Gallery Stralauer Allee 3 Berlin 10245;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Stralauer Allee 3\,:geo:13.4508913,52.5011676
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221014
DTEND;VALUE=DATE:20230217
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20220917T212651Z
LAST-MODIFIED:20221117T062824Z
UID:93945-1665705600-1676591999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Christoph Niemann - Photodrawings
DESCRIPTION:Christoph Niemann zeichnet das Leben und lebt das Zeichnen. Der international preisgekrönte Künstler und Autor zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Illustratoren. Regelmäßig arbeitet er für renommierte Magazine wie The New Yorker\, National Geographic oder The New York Times Magazine. \nOb Kunst oder Alltag\, Niemann schreibt und zeichnet ebenso leichthändige wie tiefsinnige\, komische wie zärtliche Kommentare auf unsere Welt. Seine Werke sind auf einem öffentlichen Wandbild oder einem Rennfahrerhelm ebenso zuhause wie im Museum. Alltagsgegenstände erwachen unter seinem Zeichenwerkzeug zu neuem kreatürlichen Leben. \nIn den ‚Photodrawings‘ werden Photographien\, die Niemann überall auf der Welt aufnimmt\, mit gezeichneten Figuren und Objekten überformt und fortgeschrieben. Erste Impressionen seiner neuen\, teils unveröffentlichten Photozeichnungen senden wir Ihnen in der Anlage. \nChristoph Niemann – Photodrawings\n14.10.2022 – 16.2.2023 \nKicken Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/christoph-niemann-photodrawings/
LOCATION:Kicken Berlin\, Kaiserdamm 118\, Berlin\, 14057\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kicken_Berlin_Christoph_Niemann_Mitte-1.jpg
GEO:52.52817;13.39566
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kicken Berlin Kaiserdamm 118 Berlin 14057 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Kaiserdamm 118:geo:13.39566,52.52817
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221022
DTEND;VALUE=DATE:20230130
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221013T205345Z
LAST-MODIFIED:20221117T062332Z
UID:94331-1666396800-1675036799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Museum Barberini: Surrealismus und Magie. Verzauberte Moderne
DESCRIPTION:Vom 22. Oktober 2022 bis zum 29. Januar 2023 zeigt das Museum Barberini mit Surrealismus und Magie. Verzauberte Moderne die erste umfassende Werkschau\, die das Interesse der Surrealisten an Magie und Mythos in den Blick nimmt. Die Ausstellung spannt mit rund 90 Werken den Bogen von der „metaphysischen Malerei“ Giorgio de Chiricos um 1915 über Max Ernsts ikonisches Gemälde Die Einkleidung der Braut (1940) bis zu den okkulten Bildwelten im Spätwerk von Leonora Carrington und Remedios Varo. \nWeltbekannte Arbeiten von lange im Kanon verankerten Malern wie Salvador Dalí\, Giorgio de Chirico\, Max Ernst und René Magritte werden neben Schlüsselwerken weniger bekannter Künstler gezeigt\, darunter Victor Brauner\, Enrico Donati\, Kay Sage\, Óscar Domínguez\, Wifredo Lam\, Jacqueline Lamba\, Wolfgang Paalen\, Roland Penrose und Kurt Seligmann. Die Ausstellung beleuchtet zudem den zentralen Beitrag von Frauen zur Entwicklung des Surrealismus\, mit Werken von Leonora Carrington\, Leonor Fini\, Dorothea Tanning und Remedios Varo. \nMit Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus 15 Ländern und Exponaten aus den Jahren 1914 bis 1987 präsentiert sich der Surrealismus als globale\, transnationale Bewegung\, deren Wirkkraft weit über das Frankreich der 1920er-und 1930er-Jahre hinausstrahlte. Die Leihgaben stammen aus über 50 Museums- und Privatsammlungen\, darunter das Art Institute of Chicago\, die Menil Collection in Houston\, das Israel Museum in Jerusalem\, das Museo nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid\, das Metropolitan Museum of Art und das Whitney Museum of American Art in New York sowie das Centre Pompidou in Paris. \nSurrealismus und Magie. Verzauberte Moderne entstand in Kooperation mit der Peggy Guggenheim Collection\, Venedig. Hier war die Ausstellung in diesem Frühjahr und Sommer parallel zur Biennale di Venezia zu sehen. Sie wurde von Daniel Zamani (Potsdam) und Grazina Subelyte (Venedig) kuratiert. \nBeitragsbild: Leonora Carrington\, Großmutter Moorheads aromatische Küche\, 1975\, Öl auf Leinwand\, 79 x 124 cm\, The Charles B. Goddard Center for the Visual and Performing Arts\, Ardmore\, Oklahoma © VG Bild-Kunst\, Bonn 2022 / Abbildung: The Charles B. Goddard Center for the Visual and Performing Arts\, Ardmore\, Oklahoma \nSurrealismus und Magie. Verzauberte Moderne\n22. Oktober 2022 – 29. Januar 2023 \nMuseum Barberini \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/museum-barberini-surrealismus-und-magie-verzauberte-moderne/
LOCATION:Museum Barberini\, Humboldtstraße 5–6\, Potsdam\, Brandenburg\, 14467\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/10/d98f5525bad99d0f729b416eabae59b790cb8100f3365dd3923b9717cfa8f538.jpg
GEO:52.3951686;13.0614461
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Museum Barberini Humboldtstraße 5–6 Potsdam Brandenburg 14467 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Humboldtstraße 5–6:geo:13.0614461,52.3951686
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221103
DTEND;VALUE=DATE:20230310
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221020T183308Z
LAST-MODIFIED:20230116T140530Z
UID:94439-1667433600-1678406399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Salon Nr. 4
DESCRIPTION:Der Salon war stets ein Ort zum Staunen\, zur Inspiration\, ein Ort der Vielfalt und der Novitäten. Salons waren aber auch ein Treffpunkt freier Geister\, die Austausch mit ihresgleichen suchten und Freude daran hatten\, dies in einer künstlerisch anregenden Atmosphäre zu tun. \nIn dieser Tradition verwandelt sich die Galerie nunmehr zum vierten Mal in einen Salon. Die künstlerischen Handschriften\, Sujets und Techniken sind wieder so vielfältig\, wie das in einem Salon sein muss. Mit über 90 Werken von 20 Künstlern präsentiert sich die neue Ausstellung wie ein üppig bestücktes Füllhorn\, das dem Auge ein Fest sein soll. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/salon-nr-4-2/
LOCATION:Galerie Christine Knauber\, Langenscheidtstr. 6\, Berlin\, 10827
CATEGORIES:Ausstellung,Vernissage
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/10/Schulz_Leonhardt_Tamika.jpg
GEO:52.4891902;13.3620169
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Christine Knauber Langenscheidtstr. 6 Berlin 10827;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Langenscheidtstr. 6:geo:13.3620169,52.4891902
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221103
DTEND;VALUE=DATE:20230203
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20220730T154225Z
LAST-MODIFIED:20221117T064815Z
UID:93255-1667433600-1675296000@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Salon Nr. 4
DESCRIPTION:
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/salon-nr-4/
LOCATION:Galerie Christine Knauber\, Langenscheidtstr. 6\, Berlin\, 10827
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/07/Galerie_Knauber_Salon3.jpg
GEO:52.4891902;13.3620169
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Christine Knauber Langenscheidtstr. 6 Berlin 10827;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Langenscheidtstr. 6:geo:13.3620169,52.4891902
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221104
DTEND;VALUE=DATE:20230207
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221118T140354Z
LAST-MODIFIED:20230116T140528Z
UID:95313-1667520000-1675727999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Magyar Modern. Ungarische Kunst in Berlin 1910 – 1933 in der Berlinischen Galerie.
DESCRIPTION:Die Berlinische Galerie würdigt mit der Ausstellung „Magyar Modern“ („Ungarische Moderne“) erstmals umfassend den ungarischen Beitrag zur Klassischen Moderne in der deutschen Hauptstadt. Sie erweitert den immer noch westlich ausgerichteten Kanon um die künstlerischen Leistungen Ostmitteleuropas: Das kosmopolitische Berlin der Weimarer Republik war eine prägende Station im Werdegang der mehrheitlich noch jungen Künstler*innen. Zugleich bereicherten sie\, als eine der größten ausländischen Künstler*innengruppen\, die Berliner Avantgarde ganz wesentlich um neue und progressive Positionen. Dieser wechselseitigen Inspiration setzte der Nationalsozialismus ein Ende – und die einstige Verbundenheit geriet in Vergessenheit.\nMit rund 200 Gemälden\, Grafiken\, Skulpturen\, Fotografien\, Filmen\, Theaterentwürfen und Architekturzeichnungen ruft das Museum die engen Verbindungen der ungarischen Künstler*innen zu Berlin wieder in Erinnerung. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/magyar-modern-ungarische-kunst-in-berlin-1910-1933-in-der-berlinischen-galerie/
LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/Lajos-Tihanyi_Mann-am-Fenster_1922_Berlinische-Galerie_klein.jpg
GEO:52.5037618;13.3986995
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Berlinische Galerie Alte Jakobstraße 124 – 128 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Alte Jakobstraße 124 – 128:geo:13.3986995,52.5037618
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221111
DTEND;VALUE=DATE:20230129
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221023T221110Z
LAST-MODIFIED:20221113T131415Z
UID:94495-1668124800-1674950399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:energy/power - haroon mirza
DESCRIPTION:Für die Eröffnungsausstellung des zweiten Standortes von max goelitz in Berlin entwickelt der britisch-pakistanische Künstler Haroon Mirza (*1977 in London\, UK) eine multisensorische Präsentation energy/power\, die Bezüge zwischen Technologie\, Natur\, Mensch und Universum mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen aufzeigt. \nIm Vordergrund steht für ihn das Medium Elektrizität\, womit sich in seinen selbstversorgenden Werken Licht\, Sound und photovoltaische Panele zu komplexen Schaltkreissystemen zusammenschließen\, die ein dynamisches\, audiovisuelles Erlebnis hervorrufen. Dabei greift Mirza auf vielfältige wissenschaftliche\, musikalische\, kunsthistorische sowie spirituelle Einflüsse zurück und bezieht sich formal auf Strategien der Minimal Art. \nIm Zentrum der Präsentation steht die großräumige Skulptur Dyson Sphere (2021/2022)\, in deren Kern die intensive Strahlung von Halogenlampen durch sie oktogonal umschließende Solarpanele aufgenommen wird. Dabei greift Mirza die Idee des Physikers Freeman Dyson auf – die wiederum auf den wenig bekannten Science Fiction Roman „Starmaker“ (1937) von Olaf Stapledon zurückgeht – dass in der Zukunft durch technologischen Fortschritt ein Stern mit einer Ansammlung von Solarpanelen umschlossen werden kann\, um dessen enorme Reserven an Energie zu speichern und für den Menschen nutzbar zu machen. Mit dem von Dyson Sphere als Energiequelle erzeugten Strom werden umliegende Werke aus soundgenerierenden Objekten und psychoaktiven Pflanzen im Raum wie in einem Ökosystem gespeist und betrieben. Die Dyson Sphere wurde 2022 im Rahmen von lille3000 in der Ausstellung „Novacène“ präsentiert und unterstützt durch Maison Ruinart. Ergänzend dazu sind Mirzas Werkserien Light Works und Solar Powered LED Circuit Compositions in der Ausstellung präsentiert. \nmax goelitz – neue Galerie\nIn Berlin eröffnet max goelitz die neue Galerie in den ehemaligen Räumlichkeiten von Alexander Levy in dem 1914 erbauten und heute unter Denkmalschutz stehenden Geschäftshaus in der Rudi-Dutschke-Straße 26 in Kreuzberg. Zusätzlich zum Ausstellungsprogramm in München soll die 160qm große Ausstellungsfläche der Galerie in Berlin zukünftig künstlerische Statement-Präsentationen ermöglichen zu zeigen. \n\n„Berlin ist ein Zentrum der künstlerischen Produktion und des internationalen Austauschs\, wo der nationale Kunstdiskurs stattfindet\, dem wir uns mit unseren Künstler/innen und Ausstellungen stellen werden.“ \n\nMax Goelitz \nDie Ausstellung findet in Kollaboration mit Lisson Gallery\, London\, New York\, Shanghai\, statt. \nBeitragsbild: Installation view | For a Dyson Sphere (2022)\, Lisson Gallery\, New York City\, courtesy of Lisson Gallery\, London\, New York\, Shanghai\, copyright of the artist \nenergy/power – haroon mirza\n11. November 2022 — 28. Januar 2023 \nmax goelitz \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/energy-power-haroon-mirza/
LOCATION:Berlin\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/10/40aaa288729e7eb62a507a35a9c3d5ac.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221111
DTEND;VALUE=DATE:20230121
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221101T133534Z
LAST-MODIFIED:20230116T140526Z
UID:94738-1668124800-1674259199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:RESET : Fields of Sensation. Kang Contemporary.
DESCRIPTION:Pause. Reset. Reload. In today’s fast-paced world\, we seldom take the time to reenact what is only too familiar in the digital realm of gaming and scrolling. This exhibition is an open invitation for our visitors to imitate this practice and pause\, reset\, and reload the way they approach visual media. Central to this experience is an enthusiasm and commitment to curiosity and intuition. RESET – Fields of Sensation is a clarion call to all of us who have been consuming but not actually seeing images. The quiet art of sensing is championed in this space in which we perceive and connect. The exhibition offers the receptive visitor a room in which they can open themselves to the sensations of colors and composition to investigate the materials and dynamics of the artworks. A curious mind may discover that a resourceful interaction with art also creates the potential for resetting the dynamics within the gallery space. Each artist in this exhibition allows the observer to discover a variety of connections to art and themselves through intuitively observing and sensing what is right in front of them.\nSensation is perhaps the driving force behind Jaehong Ahn’s creational process. The inception of his paintings is solely guided by the artist’s physical movements. Through automatic painting\, Ahn creates abstractions only to then move to figuration. His intuitive motions on the canvas turn into wondrous and sometimes bizarre landscapes. The foreign species and odd landmarks change and undergo continuous metamorphoses\, disorientating the observer. Theatrical elements such as stages and curtains\, as well as the steadily transforming subjects\, remind us that these scenes are carefully constructed imagination and separate themselves from our known visual vocabulary. The contenders who enter this world of tension are often separated and linger\, unable to overcome the divide. The theme of separation weaves itself throughout all of Jaehong Ahn’s paintings. Nevertheless\, there is always a strong sense of balance. The artworks enter a game of severed and yet balanced conversation\, of emerging and being separated. The artist\, the canvas\, and the viewer are divided forces that isolate and conceal and nevertheless come together in an aspiration for unity.\nVemo Hang’s sculptures and paintings contemplate spatiality and travel across boundaries in a time of rapid pace and overwhelming impressions. Her work is based on transcultural histories and theories\, especially the comparisons of European and East Asian thinking through which she links the past to the present and crosses the spatial and temporal boundaries. In this synthesis of knowledge and sensuality\, the artist creates atmospheres in which understanding is achieved through intimacy. Her ceramic sculptures create dynamic compositions on the walls\, which reference the Go/Weiqi board game. The round shapes invade the room with their expanding fragments. As they disembark\, the orbs transcend their formerly limited dimension\, exploring finite enclosedness and explosive openness. The color blue prevails in the sculptures and the canvases in this exhibition\, exploring notions of the „Blaue Stunde“. Vemo Hang reflects on Berlin’s recent visual condition\, which she observed during the pandemic. The sudden reset and impossibility of travel shifted the focus to the immediately local. The imagined places are a harmonious combination of a multitude of independent scenes. Thereby\, Vemo Hang finds solutions to bridging spaces and creates a potential for travel between channels.\nThe artworks by Sabine Laidig satisfy a longing for „less“ as they reduce data into grids of lines and mists of color. They are a subtle ode to the sensations of the human eye. The materiality of the artworks has a calculated effect on the observer and creates illusions of space as the artworks seem to vibrate with the weightlessness of color. Her pigment studies and awareness of materiality enable her to honor these without being restricted by color\, material or form. The lines drawn with immaculate precision vary in width and interval\, resulting in different tonalities of color on every sheet\, each with its own steady and stimulating tone. This potent symphony of lines and pigment enter a dialogue with the viewer. Notably\, the impression of the artworks depends on the observer’s standpoint\, effectively including them in the creation of meaning. In Sabine Laidig’s artworks\, precision does not negate warmth\, and the grid is not void of personality and narrative but rather a source for experiences of still perception. Despite the concrete and reduced nature of the grid\, Laidig’s works are\, first and foremost\, a sensory experience.\nTatjana Schülke stimulates the viewer with tactile anticipations. The curious tubes\, spikes and arches protrude into the space. Her objects radiate expressiveness and personality\, yet\, they seem guarded and defensive to the intruding gaze. With their ability to balance the tension between reaching out and holding back\, these artworks embody sensitivity. The communicative sculptures\, reliefs\, and wall objects make us intuitively reflect on interpersonal exchange and relationships. Tatjana Schülke creates these artworks from objects she finds in her immediate surroundings. They express enthusiasm for openness and connecting. Thereby\, her artworks radiate vitality and human complexity. The unexpected materials such as tubes\, toothpicks\, yarn\, and styrofoam indicate her innate curiosity\, which leads her to playfully pursue the expression of inside and outside\, order and chaos and visible and hidden. These concepts get unraveled in such nuance through exploring material that the observer cannot help but sense and empathize with these objects. \nPaula Böke \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/reset-fields-of-sensation-kang-contemporary/
LOCATION:Kang Contemporary\, Lindenstraße 90\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/RESET-onlinegraphic-4-scaled.jpg
GEO:52.5025191;13.3941226
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kang Contemporary Lindenstraße 90 Berlin 10969 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstraße 90:geo:13.3941226,52.5025191
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221111
DTEND;VALUE=DATE:20230121
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221104T150830Z
LAST-MODIFIED:20230116T140526Z
UID:94841-1668124800-1674259199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:RESET : Fields of Sensation
DESCRIPTION:Pause. Reset. Reload. In today’s fast-paced world\, we seldom take the time to reenact what is only too familiar in the digital realm of gaming and scrolling. This exhibition is an open invitation for our visitors to imitate this practice and pause\, reset\, and reload the way they approach visual media. Central to this experience is an enthusiasm and commitment to curiosity and intuition. RESET – Fields of Sensation is a clarion call to all of us who have been consuming but not actually seeing images. The quiet art of sensing is championed in this space in which we perceive and connect. The exhibition offers the receptive visitor a room in which they can open themselves to the sensations of colors and composition to investigate the materials and dynamics of the artworks. A curious mind may discover that a resourceful interaction with art also creates the potential for resetting the dynamics within the gallery space. Each artist in this exhibition allows the observer to discover a variety of connections to art and themselves through intuitively observing and sensing what is right in front of them.\nSensation is perhaps the driving force behind Jaehong Ahn’s creational process. The inception of his paintings is solely guided by the artist’s physical movements. Through automatic painting\, Ahn creates abstractions only to then move to figuration. His intuitive motions on the canvas turn into wondrous and sometimes bizarre landscapes. The foreign species and odd landmarks change and undergo continuous metamorphoses\, disorientating the observer. Theatrical elements such as stages and curtains\, as well as the steadily transforming subjects\, remind us that these scenes are carefully constructed imagination and separate themselves from our known visual vocabulary. The contenders who enter this world of tension are often separated and linger\, unable to overcome the divide. The theme of separation weaves itself throughout all of Jaehong Ahn’s paintings. Nevertheless\, there is always a strong sense of balance. The artworks enter a game of severed and yet balanced conversation\, of emerging and being separated. The artist\, the canvas\, and the viewer are divided forces that isolate and conceal and nevertheless come together in an aspiration for unity.\nVemo Hang’s sculptures and paintings contemplate spatiality and travel across boundaries in a time of rapid pace and overwhelming impressions. Her work is based on transcultural histories and theories\, especially the comparisons of European and East Asian thinking through which she links the past to the present and crosses the spatial and temporal boundaries. In this synthesis of knowledge and sensuality\, the artist creates atmospheres in which understanding is achieved through intimacy. Her ceramic sculptures create dynamic compositions on the walls\, which reference the Go/Weiqi board game. The round shapes invade the room with their expanding fragments. As they disembark\, the orbs transcend their formerly limited dimension\, exploring finite enclosedness and explosive openness. The color blue prevails in the sculptures and the canvases in this exhibition\, exploring notions of the „Blaue Stunde“. Vemo Hang reflects on Berlin’s recent visual condition\, which she observed during the pandemic. The sudden reset and impossibility of travel shifted the focus to the immediately local. The imagined places are a harmonious combination of a multitude of independent scenes. Thereby\, Vemo Hang finds solutions to bridging spaces and creates a potential for travel between channels.\nThe artworks by Sabine Laidig satisfy a longing for „less“ as they reduce data into grids of lines and mists of color. They are a subtle ode to the sensations of the human eye. The materiality of the artworks has a calculated effect on the observer and creates illusions of space as the artworks seem to vibrate with the weightlessness of color. Her pigment studies and awareness of materiality enable her to honor these without being restricted by color\, material or form. The lines drawn with immaculate precision vary in width and interval\, resulting in different tonalities of color on every sheet\, each with its own steady and stimulating tone. This potent symphony of lines and pigment enter a dialogue with the viewer. Notably\, the impression of the artworks depends on the observer’s standpoint\, effectively including them in the creation of meaning. In Sabine Laidig’s artworks\, precision does not negate warmth\, and the grid is not void of personality and narrative but rather a source for experiences of still perception. Despite the concrete and reduced nature of the grid\, Laidig’s works are\, first and foremost\, a sensory experience.\nTatjana Schülke stimulates the viewer with tactile anticipations. The curious tubes\, spikes and arches protrude into the space. Her objects radiate expressiveness and personality\, yet\, they seem guarded and defensive to the intruding gaze. With their ability to balance the tension between reaching out and holding back\, these artworks embody sensitivity. The communicative sculptures\, reliefs\, and wall objects make us intuitively reflect on interpersonal exchange and relationships. Tatjana Schülke creates these artworks from objects she finds in her immediate surroundings. They express enthusiasm for openness and connecting. Thereby\, her artworks radiate vitality and human complexity. The unexpected materials such as tubes\, toothpicks\, yarn\, and styrofoam indicate her innate curiosity\, which leads her to playfully pursue the expression of inside and outside\, order and chaos and visible and hidden. These concepts get unraveled in such nuance through exploring material that the observer cannot help but sense and empathize with these objects. \nPaula Böke \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/reset-fields-of-sensation/
LOCATION:Kang Contemporary\, Lindenstraße 90\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/RESET-onlinegraphic-4-2-scaled.jpg
GEO:52.5025191;13.3941226
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kang Contemporary Lindenstraße 90 Berlin 10969 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstraße 90:geo:13.3941226,52.5025191
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221111
DTEND;VALUE=DATE:20230122
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221106T230622Z
LAST-MODIFIED:20221116T083118Z
UID:94941-1668124800-1674345599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:JULIA GRUNER – Allergic to Peanuts
DESCRIPTION:Die erste Einzelausstellung von Julia Gruner bei Taubert Contemporary umfasst drei Werkgruppen\, die verdeutlichen\, dass die Künstlerin konsequent das Medium Malerei hinterfragt. Die Basis dafür bildet ein genuines Interesse an verschiedensten Materialien\, die Gruner akribischen Materialexperimenten und -analysen unterzieht. \nDie wie Sitzkissen anmutenden „Lazy Paintings“ (2022)\, deren Oberflächen aus reiner Acrylfarbe bestehen\, lümmeln behäbig in den Galerieräumen herum. Diese dreidimensionalen\, von der Wand auf den Boden gebrachten Malereien\, weisen im besten Sinne ungewöhnliche Farbkombinationen auf\, die von Giftgrün über knalliges Pink und abgedunkelte Rottöne reichen. Die eigenwilligen Maserungen entstehen durch die Verbindung von wasserbasierter Acrylfarbe mit verschiedenen Ölen (in diesem Fall Erdnussöl)\, die sich durch ihre chemischen Eigenschaften voneinander abstoßen. \nDie „Domestic Paintings“ (seit 2020) haben ihren Ursprung im ersten Corona-Lockdown. Abgeschnitten vom Atelier griff Gruner in dieser Zeit auf Materialien zurück\, die in den eigenen vier Wänden vorhanden waren und zweckentfremdete sie als Malmaterial. Verschiedene Haushaltsflüssigkeiten wie Putzmittel\, Speiseöl\, Nagellack oder Honig vermengt die Künstlerin zu farbenfrohen Amalgamen\, die sie auf eine Folie aufbringt\, hochauflösend scannt und das so erzeugte Bild schließlich druckt. Angesichts der beispielsweise von Zahnpasta geschaffenen\, schön geschwungenen „Pinselstriche“ und dem Eindruck abstrakter Malerei gegenüberzustehen\, wird zugleich hintergründig die künstlerische Arbeit selbst thematisiert. \nNicht zuletzt wird das fortlaufende Projekt der „Malwasserkacheln“ in der Ausstellung präsentiert. Ausgangspunkt für dieses war die Frage nach der Umweltverträglichkeit von sogenannten Malwasser. Immerhin enthält diese Lösung\, die beim Auswaschen von Malutensilien entsteht\, durch den Farbbinder Acryl\, flüssigen Kunststoff\, wird aber üblicherweise einfach in den Haushaltswasserkreislauf eingespeist. Die Künstlerin musste feststellen\, dass keinerlei Wissen oder Bewusstsein über eine alternative Entsorgung besteht. Also entschied sie sich\, das Malwasser mit Gips zu mischen und es in leere Wurst- und Käseverpackungen zu gießen. Nach jedem Arbeitstag entsteht so eine neue Kachel\, die auf viele Arbeitsstunden im Atelier verweist. \n– Romina Dümler \nJULIA GRUNER – Allergic to Peanuts\n11. November 2022 – 21. Januar 2023\nTaubert Contemporary \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/julia-gruner-allergic-to-peanuts/
LOCATION:Taubert Contemporary\, Knesebeckstr. 90\, Berlin\, 10623\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/3f98bc2684c2f54658f32e34bc1d45df73cbbb0c.jpg
GEO:52.5062407;13.3979809
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Taubert Contemporary Knesebeckstr. 90 Berlin 10623 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Knesebeckstr. 90:geo:13.3979809,52.5062407
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221111
DTEND;VALUE=DATE:20230121
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221101T133602Z
LAST-MODIFIED:20221116T083112Z
UID:94741-1668124800-1674172800@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:RESET : Fields of Sensation
DESCRIPTION:Pause. Reset. Reload. In today’s fast-paced world\, we seldom take the time to reenact what is only too familiar in the digital realm of gaming and scrolling. This exhibition is an open invitation for our visitors to imitate this practice and pause\, reset\, and reload the way they approach visual media. Central to this experience is an enthusiasm and commitment to curiosity and intuition. RESET – Fields of Sensation is a clarion call to all of us who have been consuming but not actually seeing images. The quiet art of sensing is championed in this space in which we perceive and connect. The exhibition offers the receptive visitor a room in which they can open themselves to the sensations of colors and composition to investigate the materials and dynamics of the artworks. A curious mind may discover that a resourceful interaction with art also creates the potential for resetting the dynamics within the gallery space. Each artist in this exhibition allows the observer to discover a variety of connections to art and themselves through intuitively observing and sensing what is right in front of them.\nSensation is perhaps the driving force behind Jaehong Ahn’s creational process. The inception of his paintings is solely guided by the artist’s physical movements. Through automatic painting\, Ahn creates abstractions only to then move to figuration. His intuitive motions on the canvas turn into wondrous and sometimes bizarre landscapes. The foreign species and odd landmarks change and undergo continuous metamorphoses\, disorientating the observer. Theatrical elements such as stages and curtains\, as well as the steadily transforming subjects\, remind us that these scenes are carefully constructed imagination and separate themselves from our known visual vocabulary. The contenders who enter this world of tension are often separated and linger\, unable to overcome the divide. The theme of separation weaves itself throughout all of Jaehong Ahn’s paintings. Nevertheless\, there is always a strong sense of balance. The artworks enter a game of severed and yet balanced conversation\, of emerging and being separated. The artist\, the canvas\, and the viewer are divided forces that isolate and conceal and nevertheless come together in an aspiration for unity.\nVemo Hang’s sculptures and paintings contemplate spatiality and travel across boundaries in a time of rapid pace and overwhelming impressions. Her work is based on transcultural histories and theories\, especially the comparisons of European and East Asian thinking through which she links the past to the present and crosses the spatial and temporal boundaries. In this synthesis of knowledge and sensuality\, the artist creates atmospheres in which understanding is achieved through intimacy. Her ceramic sculptures create dynamic compositions on the walls\, which reference the Go/Weiqi board game. The round shapes invade the room with their expanding fragments. As they disembark\, the orbs transcend their formerly limited dimension\, exploring finite enclosedness and explosive openness. The color blue prevails in the sculptures and the canvases in this exhibition\, exploring notions of the „Blaue Stunde“. Vemo Hang reflects on Berlin’s recent visual condition\, which she observed during the pandemic. The sudden reset and impossibility of travel shifted the focus to the immediately local. The imagined places are a harmonious combination of a multitude of independent scenes. Thereby\, Vemo Hang finds solutions to bridging spaces and creates a potential for travel between channels.\nThe artworks by Sabine Laidig satisfy a longing for „less“ as they reduce data into grids of lines and mists of color. They are a subtle ode to the sensations of the human eye. The materiality of the artworks has a calculated effect on the observer and creates illusions of space as the artworks seem to vibrate with the weightlessness of color. Her pigment studies and awareness of materiality enable her to honor these without being restricted by color\, material or form. The lines drawn with immaculate precision vary in width and interval\, resulting in different tonalities of color on every sheet\, each with its own steady and stimulating tone. This potent symphony of lines and pigment enter a dialogue with the viewer. Notably\, the impression of the artworks depends on the observer’s standpoint\, effectively including them in the creation of meaning. In Sabine Laidig’s artworks\, precision does not negate warmth\, and the grid is not void of personality and narrative but rather a source for experiences of still perception. Despite the concrete and reduced nature of the grid\, Laidig’s works are\, first and foremost\, a sensory experience.\nTatjana Schülke stimulates the viewer with tactile anticipations. The curious tubes\, spikes and arches protrude into the space. Her objects radiate expressiveness and personality\, yet\, they seem guarded and defensive to the intruding gaze. With their ability to balance the tension between reaching out and holding back\, these artworks embody sensitivity. The communicative sculptures\, reliefs\, and wall objects make us intuitively reflect on interpersonal exchange and relationships. Tatjana Schülke creates these artworks from objects she finds in her immediate surroundings. They express enthusiasm for openness and connecting. Thereby\, her artworks radiate vitality and human complexity. The unexpected materials such as tubes\, toothpicks\, yarn\, and styrofoam indicate her innate curiosity\, which leads her to playfully pursue the expression of inside and outside\, order and chaos and visible and hidden. These concepts get unraveled in such nuance through exploring material that the observer cannot help but sense and empathize with these objects.   \nPaula Böke \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/reset-fields-of-sensation-2/
LOCATION:Kang Contemporary\, Lindenstraße 90\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/RESET-onlinegraphic-4-1-scaled.jpg
GEO:52.5025191;13.3941226
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kang Contemporary Lindenstraße 90 Berlin 10969 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstraße 90:geo:13.3941226,52.5025191
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221112
DTEND;VALUE=DATE:20230220
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221104T100222Z
LAST-MODIFIED:20230116T140526Z
UID:94827-1668211200-1676851199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Guilty\, guilty\, guilty! Entwürfe zu einer feministischen Kriminologie
DESCRIPTION:„Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“\, schrieb die Journalistin Swetlana Alexijewitsch in ihrer wegweisenden Publikation unter ebendiesem Titels1. Das scheint auch auf die Geschichte der\nIm Vordergrund stehen “Frauen vor Gericht” – Künstler*innen\, ‚bad mothers‘\, Angeklagte und Kläger*innen auf verlorenem Posten. Der Gerichtssaal steht dabei nicht allein für einen Ort der Urteilsfindung\, sondern verweist vor allem auf einen Raum\, in welchem unterschwellig immer auch ein politisches bzw. ideologisches Bild von Frau ausgehandeltund konstruiert wird. Was wird hier jenseits der Rechtsparagraphen mit ausgehandelt? Und wie können wir diesen Diskurs sichtbar machen? \nRechtsprechung zuzutreffen\, untersucht man diese auf Schilderungen von weiblicher Kriminalität\, Täterinnenschaft\, und Formen weiblichen Ungehorsams. Wie die Soziologin Carol Smart seit den späten 1970er Jahren nachgewiesen hat\, besteht bis heute ein wesentliches Forschungsdefizit in Hinblick auf eine weibliche Kriminologie\,² und die Kluft wird umso größer\, fragt man nach einer feministischen Ausrichtung derselben. Genau um diese soll es in dieser Ausstellung gehen. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/guilty-guilty-guilty-entwuerfe-zu-einer-feministischen-kriminologie/
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/Guilty_for_Web.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221124
DTEND;VALUE=DATE:20230123
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221126T233427Z
LAST-MODIFIED:20221212T114024Z
UID:95622-1669248000-1674431999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Ayumi Paul - The Singing Project im Gropius Bau
DESCRIPTION:Ayumi Paul\, diesjährige Artist in Residence des Gropius Bau\, erforscht seit 2018 verschiedene Gesangstraditionen. Sie beschäftigt sich mit der Frage\, wie durch Gesang – als einer der ältesten Formen von Kommunikation – eine Verbundenheit entstehen kann\, die über die lineare Zeit hinausgeht. Das Singen begreift Paul dabei nicht als eine Praxis\, die bestimmtes Wissen oder Können voraussetzt\, sondern als einen offenen Raum des Miteinanders\, der durch das gemeinsame Praktizieren entsteht. \nGeleitet von diesem Verständnis entfaltet sich Ayumi Pauls The Singing Project als singende Skulptur und kollektive Praxis seit Sommer 2021 im Gropius Bau. Vom 24. November 2022 bis zum 22. Januar 2023 nimmt The Singing Project im ersten Obergeschoss des Gropius Bau eine neue räumliche Gestalt an. Fünf frei zugängliche Räume bilden einen Ort des gemeinsamen Singens und bringen Teile von Ayumi Pauls wachsendem Archiv zusammen. Die Besucher*innen sind dazu eingeladen\, in Verbindung mit Notizen\, Klang- und Traumstudien (Written in Water\, 2021–fortlaufend)\, gestickten Partituren (I Hear You\, 2006–fortlaufend) und Salzliedern (Here as well as elsewhere\, 2022–fortlaufend) zu treten und den Raum mit der eigenen Stimme zu formen. Zusätzlich ist die Serie Sounding Seeds (2022–fortlaufend) zu hören\, eine Reihe von Soundarbeiten mit Stimm- und Atemmeditationen\, die im Rhythmus der Jahreszeiten während Pauls bisheriger Zeit als Artist in Residence entstanden sind. \nIn einer Reihe von Workshops und Gatherings werden zudem in Kollaboration mit anderen Künstler_innen und den Besucher_innen Verbindungen zwischen der Stimme und verschiedenen feministischen Bewegungen\, ökologischen und sozialen Anliegen wie der Bodenregeneration\, der Fürsorge für Verstorbene und der Trauerarbeit hergestellt. \n\n„Was wäre\, wenn sich Menschen frei singend begegnen würden? Was wäre\, wenn ein Ausstellungshaus ein Ort fortwährenden Gesangs wäre?“ \n\n— Ayumi Paul \nBeitragsbild: Ayumi Paul\, 2022 © Ayumi Paul\, Foto: Debora Mittelstaedt \nAyumi Paul: The Singing Project\n24. November 2022 – 22. Januar 2023 \nGropius Bau \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/ayumi-paul-the-singing-project-im-gropius-bau/
LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7\, Berlin\, 10963\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/gb22_ayumi_paul_portrait_1240w-1.jpg
GEO:52.5070801;13.381871
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Gropius Bau Niederkirchnerstraße 7 Berlin 10963 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 7:geo:13.381871,52.5070801
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221124
DTEND;VALUE=DATE:20230212
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221121T165404Z
LAST-MODIFIED:20221212T114020Z
UID:95384-1669248000-1676073600@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:REFLECTION
DESCRIPTION:The group show REFLECTION is the cooperation between Bermel von Luxburg Gallery and the art collector Marios Ngassam.\nThe etymology of the word REFLECTION has double meaning in this exhibition. The fact to „reflect“ is to think\, to consider\, to analyze and to introspect. We live in very special times with its economic instabilities\, wars\, cultural conflicts\, migrations\, social upheavals\, uncertainties… The second meaning is to reflect an image or meaning. Bermel von Luxburg Gallery wants to set a message of light in dark times and give with this exhibition again some hope. It is also the reflection of a cultural dialogue in order to foster peace in the world. \nMarios Ngassam is also a specialist and curator of the Contemporary African Art Market. This group show exhibition will reflect a cultural group show between Contemporary African Art\, Western & Asian Art. \nBvL is delighted to present a wonderful selection of international artists: \nKwaku Osei Owusu ACHIM\nRoberto CORDONE\nNicole DOTH\nJukhee KWON\nQhamanande MASWANA\nIsrael PADONU\nRobert PAN\nBara SKETCHBOOK\nSamuel SOWATEY\nSibylle WAGNER \nOPENING: \nREFLECTION\, 24.11.2022 from 6 to 9 pm \nEXHIBITION: \nREFLECTION\, 24.11.2022 – 11.02.2023 \nBermel von Luxburg Gallery is looking forward to welcoming you! \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/reflection/
LOCATION:Bermel von Luxburg Gallery\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/image_123986672.jpg
GEO:52.5008505;13.3265067
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Bermel von Luxburg Gallery Fasanenstrasse 29 Berlin 10719 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Fasanenstrasse 29:geo:13.3265067,52.5008505
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221125
DTEND;VALUE=DATE:20230508
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20220909T215942Z
LAST-MODIFIED:20221117T062756Z
UID:93781-1669334400-1683503999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Einzelausstellung von Monica Bonvicini "I do You" in der Neuen Nationalgalerie
DESCRIPTION:Die Neue Nationalgalerie präsentiert in der oberen Halle eine Einzelausstellung von Monica Bonvicini und würdigt sie damit als eine der wichtigsten und einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart. Die Ausstellung „I do You“ zeigt in der oberen Halle neue\, ortsbezogene architektonische Installationen\, skulpturale Objekte\, performative und klangliche Arbeiten sowie eine Auswahl bekannter Werke aus ihrem international renommierten Oeuvre. Die Schau bietet eine völlig neue Raumwahrnehmung\, die im Zusammenspiel von Sehen\, Hören und direkter körperlicher Interaktion mit einigen Werken erfahrbar wird. \nBereits 1998 setzte sich Bonvicini mit der Skulptur „2 Tonnen Alte Nationalgalerie“ mit dem massiven städtebaulichen Umbauprozess auseinander\, der zu dieser Zeit in Berlin stattfand. Viele der Umbauten dienten nicht nur der Reparatur und Erneuerung\, sondern auch der Auseinandersetzung mit der politischen Geschichte der wachsenden Metropole. Mehr als zwanzig Jahre später beschäftigt sich die Künstlerin nun mit dem ikonischen Gebäude der Neuen Nationalgalerie. \nErforschung der verborgenen Mechanismen der westlichen „Moderne“\nBonvicini erforscht die verborgenen Mechanismen der westlichen „Moderne“\, ihre sexuellen Aufladungen sowie die damit einhergehenden Überhöhungen und Mythisierungen. Die der Architektur und dem Museum fest eingeschriebenen Geschlechterverhältnisse und Gesellschaftsordnungen werden von der Künstlerin auf ironische und spielerische Weise entlarvt\, demaskiert und destabilisiert. Bonvicinis Skulpturen sind hier als Einladungen zu verstehen\, in neue Erfahrungsräume einzutreten. \nVerwandlung durch radikalen feministischen Vandalismus\nIn ihrer Ausstellung „I do You“ verändert Monica Bonvicini Mies van der Rohes Architektur der Moderne durch einen radikalen feministischen Vandalismus\, der für ihre Interventionen typisch ist. Das Zusammenspiel mit performativen Interventionen und skulpturalen Werken ergibt eine vielschichtige Erzählung\, die dazu auffordert\, überholte Kategorien zu hinterfragen und einige bislang übersehene Aspekte des Museums zu untersuchen. Bonvicini macht das Gebäude und damit den öffentlichen Raum zur Verhandlungsebene des Privaten: Wie gehen wir im Raum miteinander um? Welche Strukturen und Machtverhältnisse sind in den Boden\, die Wände oder die transparente Glasfassade eingeschrieben? Wie so oft in ihren Interventionen wird der Raum der Neuen Nationalgalerie grundlegend neu definiert: Bild- und Klangwelten\, Spiegelungen und Brechungen bilden ein Ensemble verschiedener Stimmen. Die Umgebung transformiert sich in dieser multisensorischen Dissonanz\, einer Störung\, die sich selbst behauptet und zugleich destabilisiert. \nBeitragsbild: Monica BonviciniTwisted\, 2022LED\, PLA\, electrical wires and cables180 x 62 x 28 cm [HxWxD]Courtesy the artist© Monica Bonvicini and VG-Bildkunst\, Bonn / Photo: Jens Ziehe Powered by TCPDF (www.tcpdf.org) \nMonica Bonvicini\nI do You\n25.11.2022 – 07.05.2023 \nNeue Nationalgalerie \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/einzelausstellung-von-monica-bonvicini-i-do-you-in-der-neuen-nationalgalerie/
LOCATION:Neue Nationalgalerie\, Potsdamer Straße 50\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/09/4_Light_Me_Black_PH_Jens_Ziehe-1-scaled.jpg
GEO:52.506967;13.3674985
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Neue Nationalgalerie Potsdamer Straße 50 Berlin 10785 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Potsdamer Straße 50:geo:13.3674985,52.506967
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221125
DTEND;VALUE=DATE:20230122
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221023T220825Z
LAST-MODIFIED:20221117T062359Z
UID:94510-1669334400-1674345599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Thomas Virnich - Zwischen Raum
DESCRIPTION:Das Innere nach außen kehrend\, auch wenn es ein Hohlraum ist\, gilt bei Thomas Virnich als gestalterisches Prinzip. Die Geschichte seiner Objekte beginnt oft beim Sammeln von zufällig gefundenen Alltagsgegenständen\, beim Gang über Flohmärkte oder in Antiquitätengeschäften. Kairos\, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein\, ist ein wesentlicher Bestandteil in seinem Künstlerleben und zeigt sich etwa\, wenn aus Straßenfunden und Sciencefiction-Requisiten ganze Zukunftslandschaften gebaut werden. \nGeformt wäre in diesem Zusammenhang zu wenig\, denn Virnich seziert\, dekonstruiert und sprengt seine Räume und Architekturen\, bevor er aus irdischen Alltagsgegenständen außerirdische Welten baut. In ihnen fließen Kindheitserinnerungen\, Themen der Populärkultur und der modernen Unterhaltungsindustrie zusammen. Virnich schafft sich so eine eigene Realität: Petersdom\, Aachener Dom\, Sagrada Familia „wir können in unserer Phantasie so etwas bauen“. In seinen Architekturmodellen\, bricht Virnich bestehende Strukturen auseinander\, um in einem schöpferischen Wideraufbau Türme\, Häuser und Innenräume neu zu denken. \nAls direkter Transfer von Erinnerungen\, multiperspektiven und verzerrten Eindrücken in die Dritte Dimension funktionieren Virnichs Modelle als Mittler in der Welt\, zwischen Innen und Außen. So bestehen seine Köpfe nicht aus glatten\, geschlossenen Formen\, sondern aufgebrochenen\, rissigen und äußerst lebendigen Oberflächen. Als ob er den Innenraum eines Menschen abgeformt hätte\, dient das zuweilen auch mal fratzenhaft Hässliche\, abstrakt Verschobene den menschlichen Geist ab. Virnich veranschaulicht mit seinen schöpferischen Erdbeben eine Inspirationsverdichtung\, zeigt Räume und Gebilde\, die nur mittels Fantasie durchquert werden können. Ohne physikalische Zwänge oder Schwerkraft\, überwinden Virnichs Skulpturen die Horizontale und zeigen seine Vorliebe fürs Fliegen. \nBeitragsbild: Thomas Virnich\, Lessingskopf\, 1996\, Fotograf: Jörg von Bruchhausen \nThomas Virnich – Zwischen Raum\n25.11.2022 – 21.01.2023 \nEröffnung: Freitag\, 25.11.2022\, 18 – 21 Uhr \nGalerie Michael Haas \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/thomas-virnich-zwischen-raum/
LOCATION:Galerie Michael Haas\, Niebuhrstraße 5\, Berlin\, 10629\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/10/tmpimageup_qBvKko.jpg
GEO:52.5043913;13.3179203
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Michael Haas Niebuhrstraße 5 Berlin 10629 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niebuhrstraße 5:geo:13.3179203,52.5043913
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221126
DTEND;VALUE=DATE:20230205
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20220911T185433Z
LAST-MODIFIED:20221117T062810Z
UID:93804-1669420800-1675555199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:OLAF HEINE - HUMAN CONDITIONS
DESCRIPTION:Die Galerie CAMERA WORK präsentiert ab dem 26. November 2022 die Ausstellung »Human Conditions« mit Werken des in Berlin lebenden Fotografen Olaf Heine. Diese gibt umfassend Einblick in die facettenreiche und nunmehr 30-jährige Karriere des Künstlers. Es ist Olaf Heines bislang größte Einzelausstellung. Begleitend zur Ausstellung erscheint am 26. Oktober 2022 die umfangreiche Monografie »Olaf Heine: Human Conditions« im Prestel Verlag. \nOlaf Heine ist international bekannt für seine hintergründig und detailreich komponierten Porträts von Musikern\, Schauspielern\, Schriftstellern\, bildenden Künstlern und Sportlern sowie eindrucksvolle Architektur- und Landschaftsfotografie. Erste Auftragsarbeiten entstanden für Albumcover von Freunden – u. a. Terry Hoax und Fury in the Slaughterhouse – und waren einst ausschlaggebend für Heine\, eine Ausbildung zum Fotografen und Kommunikationsdesigner am renommierten Berliner Lette-Verein zu beginnen. Mit dem Umzug nach Los Angeles in den späten 1990er Jahren gelang ihm der internationale Durchbruch. Seit dieser Zeit entstanden weltberühmte Porträts von Persönlichkeiten wie U2\, Nick Cave\, Cate Blanchett\, Jared Leto\, Bret Easton Ellis\, Julian Schnabel\, John Baldessari\, Snoop Dog\, Anthony Kiedis und Jon Bon Jovi. Olaf Heine etablierte sich zudem als Regisseur für preisgekrönte Musikvideos\, Kurz- und Werbefilme. Seine Ästhetik hat die Bildsprache unzähliger Bands\, u. a. Die Ärzte und Rammstein\, im Rahmen ihrer langjährigen Zusammenarbeit entscheidend mitgeprägt. \n»There is a certain something that I have encountered in young male artists from Berlin. A kind of inner toughness and a dogged determination to complete fully whatever it is they’re doing — to go all the way. […] Olaf is blessed with a clear and inescapable German eye. You better run\, or fight back« \nIggy Pop \nBegleitend zur Ausstellung erscheint am 26. Oktober 2022 die karriereumspannende Monografie »Olaf Heine: Human Conditions« (55 Euro\, Prestel Verlag). Der Fotoband umfasst eine eindrucksvolle Auswahl von knapp 100 Werken des Künstlers aus den Jahren 2000–2022 und konzentriert sich auf den kreativen Prozess. \n»Die höchste Erfüllung seiner Existenz scheint der Mensch in der Suche nach Wissen\, im Kreativen\, in der Kommunikation und in der gemeinschaftlichen Interaktionen zu finden. Das hat meine Arbeit in den letzten zwanzig Jahren bestimmt. Ich wollte etwas über das menschliche Sein herausfinden und in einem Buch zusammenfassen\, wann und worin diese vor allem besonders kreativen Menschen ihre Erfüllung finden.« \nOlaf Heine über die Werkschau \nOlaf Heines Werke befinden sich in namhaften privaten und öffentlichen Sammlungen sowie in führenden Unternehmenssammlungen. \nOLAF HEINE – HUMAN CONDITIONS\n26. November 2022 – 4. Februar 2023 \nCAMERA WORK \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/olaf-heine-human-conditions/
LOCATION:CAMERA WORK\, Kantstraße 149\, Berlin\, Berlin\, 10623\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/09/Olaf_Heine-1.jpg
GEO:52.5052879;13.3246085
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=CAMERA WORK Kantstraße 149 Berlin Berlin 10623 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Kantstraße 149:geo:13.3246085,52.5052879
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221126
DTEND;VALUE=DATE:20230226
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221026T105054Z
LAST-MODIFIED:20221117T062405Z
UID:94592-1669420800-1677369599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:The Affectionate Kalpana. Persons Projects.
DESCRIPTION:„The streets in my hometown had no names. Two streets in Bombay are named after me. There is an influential deity in India called Bhagavān or Bhagwan. I am called Mada Bhagwan. I have done what the gods could not. I have helped the poor and the despairing.”\n– Dr. Kalpana Saroj \nPersons Projects is proud to present Jari Silomäki’s new series The Affectionate Kalpana – My Story of Class Mobility which depicts the many different shades and outcomes of social class mobility. The selection of works presented in the exhibition consists of portraits\, group pictures\, and landscape photographs that the artist combines with text\, written by the subjects in their native language\, telling their life stories from their own perspective. Between objective documentation and subjective artistic perspective\, this group of works introduces the viewer to the complexity of a global phenomenon that is still quite unknown to the western society. To further inform about this sociocultural matter\, the series will be included in Silomäki’s latest monography Jari Silomäki: Atlas of Emotions. \nCountries such as Malaysia\, Thailand\, and India\, which are currently undergoing great economic transitions\, experience a very rapid change in social structure. Due to these developments\, the rate of class mobility has been increasing throughout the past decade\, leading to new wealth and social status for a minor group of people that have previously been living in poverty. \nJari Silomäki started gathering personal stories of people who have experienced social class movement\, thereby creating a collective narrative that tells one story with countless facets\, but the same outcome: wealth and status. Even though only a small group of people is affected by this\, they have gained a certain influence on their surroundings through catalyzing economic growth in the building\, education\, entertainment\, and technology sector. Yet\, the variety of stories shows that – depending on the country and gender – these people have struggled or still struggle with social acceptance\, sometimes even being boycotted by long-term business and political elites in their home countries. The crony capitalism that cannot adapt to the rapidity of social restructuring processes\, considering the ‘Nouveaux Riches’ as eyesores\, undergoing the previous system and thereby leading to instability. Not descending from the upper class\, the subjects’ families neither had wealth nor status. They are the first generation who achieved success and will pass it on to their children\, thus creating a new elite of wealth. \nSilomäki’s works represent stories of suffering and longing\, of failure\, frustration\, and self-questioning that eventually turned into pride and success – how can one capture this flood of emotions in only one single photographic shot? As Silomäki’s artistic approach is rooted in both classical documentary and narrative photography\, he has developed a unique way of storytelling\, constantly finding new ways of exploring the limits of photography as a document. By juxtaposing intimate views into his subjects’ private homes with images of the essential places of their everyday life – such as high-end condominiums\, glamorous boulevards\, or sports clubs – Silomäki combines the outer and the inner world\, navigating through psychological processes while capturing economic and urban development. \nYet in the end\, it is the text that extends the documentative character of the photographs. This concept\, which the artist himself calls „narrative documentarism”\, could be linked to the works of Sophie Calle\, who combines images with text in a similar way in order to re-narrate life stories. It is clear that for both Calle and Silomäki\, the two parts are of equal importance since one cannot function without the other while maintaining the same artistic or political message. Hence\, personal notes do not only offer something to reflect upon sociologically but also to identify with psychologically\, like feelings of loss\, expectation\, or joy. In the same way that the artworks demonstrate that self-representation and wealth demonstration are clearly attached to cultural habits\, they differ in how the subjects cope with sudden success. In the end\, Silomäki’s works raise the question of whether the pursuit of happiness is inevitably connected to finances. \nJari Silomäki (*1975 in Parkano\, Finland) lives and works in Helsinki. He graduated from the Aalto University School of Arts\, Design and Architecture in 2007. Silomäki has held several solo exhibitions in institutions such as The Finnish Museum of Photography (Helsinki\, 2020 and 2017) while group exhibitions include venues like Convento da Trindade (Lisbon\, 2018) or Kiasma (Helsinki\, 2016) among others. In 2017\, he won the Finnish State Prize for Photographic Art. Silomäki’s latest publication entitled Jari Silomäki: Atlas of Emotions (Hatje Cantz\, October 2022) will accompany the exhibition. \nImage: Jari Silomäki\, Dr. Kalpana Saroj\, 2020\, inkjet print on aluminum\, 65 x 120 cm.\nfr \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/the-affectionate-kalpana/
LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/10/Text-Dr.-Kalpana-Saroj-scaled.jpg
GEO:52.50648;13.39802
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Persons Projects Lindenstrasse 35 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstrasse 35:geo:13.39802,52.50648
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221126
DTEND;VALUE=DATE:20230226
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221026T105931Z
LAST-MODIFIED:20221117T062406Z
UID:94594-1669420800-1677369599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:A Line Has Time in It. Persons Projects.
DESCRIPTION:Opening: Friday\, 25 November 2022\, 6 – 9 pm \nDavid Hockney\, once said\, „drawing takes time\, a line has time in it.” Inspired by this\, Persons Projects is proud to present a group exhibition exploring the various approaches that shift the parameters of understanding what a line can be in the context of a drawing. These selected artists use a multitude of different materials as well as the passage of time to express their conceptual propositions in visualizing these linear representations. \nInspired by mathematics and geometry\, Niko Luoma is an artist who uses traces of light to create time-based images on film negatives rather than making a typical drawing. It is no longer just an image\, but a blueprint for Luoma’s process of conceptual thinking. They form linear light abstractions pushing the limits to how much information one negative can absorb. This is seen with his piece\, Convex Equation #1 (2010)\, in which every line that is seen is not due to a pencil marking\, but due to light exposing the film. The work leaves the viewer with the sensation that the photograph is pulsating. \nJussi Nahkuri is another artist working with time conceptually rather than strictly documenting the world around him. His approach is inspired by the theories of French philosopher Henri Bergson\, who is majorly known for his elaborations regarding the significance of immediate experience and intuition in order to understand time. Chance also contributes to Nahkuri’s art: For the piece Sending you Kisses under the Big Tree (2022)\, he took hundreds of photographs in intervals of 10 milliseconds; the differences between the photos were due to unpredictable and natural changes in the landscape. Nahkuri sees himself in a subordinate role\, seemingly facilitating the final product – a working method that links him to artists such as Gerhard Richter or Jackson Pollock. The artist enjoys such abstraction; The pieces\, which resemble the linear quality of a pencil drawing rather than a photo\, are his own ‘secret language’ coded just for him. \nThe best way to describe Icelandic artist Finnbogi Pétursson’s process of working is to imagine what the center of the Earth might sound like: He creates a bridge between science and nature\, examining the very essence of sound and silence through installations that utilize one substance to investigate the properties of another. He refers to himself as a visual artist interested in the behavior of sound\, drawn to what he calls ‘the in between’– not necessarily the amplifier or the guitar\, but what happens to the sound waves between the two\, and how you can manipulate it. In Nodes (2019)\, thin metal straps rotate and create delicately vibrating drawings. The movement is caused by the rotating metallic apparatus\, reminding the viewer of the visualization of sound itself. Pétursson’s ability to illustrate the intangible and invisible in his artworks has become his trademark. \nRagna Róbertsdóttir works with the concept of drawing in a unique method that touches upon the scientific. Her artworks project an overall tactile sensibility to the natural elements which come from her homeland\, Iceland. The artist states\, „I always have done it very simply. Often the story is in the material.” In her Saltscape series\, Róbertsdóttir engages in a more elusive substance\, the sea itself. Using various kinds of sea salts mixed in water\, she creates her own studio laboratory by pouring the solution onto glass panes to activate the crystallization process through evaporation\, engaging in not only a scientific practice but a truly original process of ‘drawing’ with the mixture. The salt residue adheres to the glass\, forming its configuration either by chance or intentionally; The resulting time-reflecting image could easily pass as a photograph\, drawing\, or an X-ray of some obscure landscape from an unknown world. \nMikko Rikala is an artist who also focuses heavily on using our natural environment for his art\, whether nature is the subject or the tool. His work is a reflection that merges mystical and philosophical thoughts through the empirical process of observation\, as he explores the relativity of time\, speed\, distance\, presence\, and absence. His artwork 6 Movements in 6 Hours (2018) is a series done with stone and carbon paper. Rikala held the stone and ‘drew’ with it onto the paper six separate times\, each drawing lasting 15 minutes longer than the last. This practice of what he calls ‚meditative repetition’ has the power to juxtapose and break up relative movements of linear and circular time. Rikala’s artistic process incorporates the properties of chance as much as it emphasizes regimen. He preplanned this process of repeatedly drawing\, however\, the motions were improvised and the final result was unknown since the artist was unable to see his creation during the process of drawing. \nKristján Gudmundsson is the third exhibiting Icelandic artist and he combines minimalism with conceptual art. In a number of works over the years\, he took a special interest in the basic equation of a drawing – namely graphite or pencil on paper. His artistic process clearly shows an understanding of the properties of the language of art\, but it also shows how to ignore such rules. His works would be installed either on the wall or the floor; for instance\, a large roll of paper next to a whole block of graphite\, rather than pencil marks on paper. Or as seen in Drawing Nr. 17 (2005)\, multiple pieces of graphite mounted on aluminum. In the process\, the artist completely disrupts one’s most basic assumptions about what constitutes a drawing. \nIn Diogo Pimentão’s work\, everything is a potential drawing. This would include his performances\, gestures\, movements\, or sound. Throughout his career\, he has been attempting to stretch the conventions of what a drawing is by introducing the action into other dimensions. For him\, this involves a quasi-choreographic relationship to his body\, which determines the work’s scale—from the bits of paper mechanically folded by the hands to the large black monochrome pieces made with the whole body. The drawing is not the direct product of a decision\, but the literal demonstration of a process of doing. His bent and folded paper sculptures\, perfectly covered in graphite\, force us to question the materiality of what it is we are looking at. These constructed forms can easily be mistaken for other materials such as concrete\, metal\, or stone. \nIf Pimentão conducts experiments with the medium of drawing\, Józef Robakowski experiments with video. Rooted in the Polish avant-garde\, Robakowski has used the line to explore the synchronicity of sound and image in his photography\, films\, and videos. An ordinary gesture — a line scratched on a frame of film\, as seen in Idle Line (1992) — he sees as analytic\, an element that visualizes time and motion\, the most basic elements of cinematography. He often sees the course of the line as a kind of action that releases energy: „In 1976 I pursue it with a movie camera\, but a moment later I also run\, drive\, jump… to obtain a filmic image of my biological vitality. By giving this absurd task to the camera I take away its original function.” Films and video work with the line thus not only exploring the typical psychophysical function of the image on the viewer but also attempting to give human attributes to the abstract image. \nImage: Ragna Róbertsdóttir\, Saltscape 23rd April 2020\, 2020\, Sea salt and hot spring mud\, 30 x 30 cm. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/a-line-has-time-in-it/
LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/10/Ragna-Roberts63868-s.jpg
GEO:52.50648;13.39802
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Persons Projects Lindenstrasse 35 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstrasse 35:geo:13.39802,52.50648
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221127
DTEND;VALUE=DATE:20230208
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221121T131231Z
LAST-MODIFIED:20230116T140523Z
UID:95374-1669507200-1675814399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:1/24th  Photo Fairies von Kai Kniepkamp
DESCRIPTION:24 Bilder – das ist die Anzahl der Bilder in einer Sekunde eines Kinofilms. In diesen 24 Bildern erleben wir die Welt\, wie wir sie kennen oder wie wir sie noch nie gesehen haben – sie erzählen uns eine Geschichte\, ziehen uns in ihren Bann. Halten wir den Film an\, drücken die Pause-Taste\, stoppt die Bewegung. Die Erzählung verstummt und wir fragen uns\, was als nächstes passiert. Man schaut noch einmal genauer hin: auf das einzelne Bild\, das dort\, eingefroren\, vor einem still steht. Löst man sich aber von der Montage der Bilder und konzentriert sich nur auf dieses eine Bild\, diesen einen Moment und lässt ihn wirken\, beginnt sich die Welt vor uns zu bewegen\, die Geschichte fügt sich neu zusammen und lässt sie uns weiter und doch ganz anders erleben – in unserer eigenen Vorstellung und Phantasie. \nGenau dieser Prozess – das Erfassen der Situation und der vielen Ausdrucksmöglichkeiten – ist die Grundlage für Kniepkamps fotografische Arbeit. Ein wesentlicher Bestandteil seines Werkes ist künstlerische Übertreibung. Das Werk präsentiert eine Welt zwischen impressionistischer Malerei und Pop-Kitsch\, teilweise mit kraftvollen grafischen Spaltungen und ungewöhnlichen Farbkompositionen.\nSeine Beobachtungen und Geschichten sammelt Kai Kniepkamp auf zahlreichen Reisen durch Europa\, aber auch an festen Orten\, an denen er sich regelmäßig befindet: in Berlin\, in Südfrankreich und in der Schweiz. Die Kamera ist dabei sein steter Begleiter. \nMal fasst er gegebene Situationen auf\, mal inszeniert und platziert er in den natürlichen Settings Figuren oder Gegenstände wie auf einer Bühne: ob auf dem Marktplatz in einem südfranzösischen Bergdorf\, an der Promenade von Sanremo\, vor dem tosenden Atlantik an der Küste der Normandie\, entlang der hochalpinen Pässe der Schweizer Berge oder in den Hochhausschluchten von Berlin-Reinickendorf. Mitunter reicht aber auch ein Sofa\, ein Swimmingpool oder das Detail einer Hauswand\, um eine Geschichte zu erzählen. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/1-24th-photo-fairies-von-kai-kniepkamp/
LOCATION:artloft.berlin\, Gerichtstraße 23\, Berlin\, 13347
CATEGORIES:Vernissage
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/Morbegno-2014-©-Kai-Kniepkamp-scaled.jpg
GEO:52.5442927;13.3724375
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=artloft.berlin Gerichtstraße 23 Berlin 13347;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Gerichtstraße 23:geo:13.3724375,52.5442927
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221130
DTEND;VALUE=DATE:20230321
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221128T222227Z
LAST-MODIFIED:20230116T140522Z
UID:95665-1669766400-1679356799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:ABSTRACT WRITING. Bermel von Luxburg Gallery.
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery x SAMURAI MUSEUM BERLIN \nOPENING: 30.11.2022 from 7 to 9 pm \nBvL is honored to curate the upcoming exhibition ABSTRACT WRITING at the prestigious SAMURAI MUSEUM BERLIN. \nThe exhibition ABSTRACT WRITING is about a dialogue between the Japanese artist Ms. HIROKO NAKAJIMA and the German abstract artist K.O. GÖTZ. \nIt is the encounter between the evolution of the far eastern calligraphy into abstract art and the Post-War Art Movement in Germany called „Informelle Malerei“. \nBvL & the Samurai Museum Berlin cordially invite you to the opening of the exhibition ABSTRACT WRITING. \nOPENING:\nAbstract Writing – Hiroko Nakajima x K.O. Götz\n30.11.2022 from 7 to 9 pm \nEXHIBITION:\nAbstract Writing – Hiroko Nakajima x K.O.Götz\n30.11.2022 – 20.03.2023 \nSAMURAI MUSEUM BERLIN\nAuguststr. 68\n10117 Berlin\nMon – Sun from 11 to 7 pm \nBvL & the Samurai Museum Berlin Team are looking forward to welcoming you. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/abstract-writing-bermel-von-luxburg-gallery/
LOCATION:Bermel von Luxburg Gallery\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/2.jpg
GEO:52.5008505;13.3265067
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Bermel von Luxburg Gallery Fasanenstrasse 29 Berlin 10719 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Fasanenstrasse 29:geo:13.3265067,52.5008505
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221201
DTEND;VALUE=DATE:20230121
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20221118T130336Z
LAST-MODIFIED:20221212T114019Z
UID:95303-1669852800-1674259199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:COULEURS DU SU. Luisa Catucci Gallery.
DESCRIPTION:Das Künstlerduo Bounoure&Genevaux ist ein in Südfrankreich ansässiges Arbeits- und Lebenspaar\, das ein originelles Werk entwickelt hat\, das auf dem Falten und dem Schnitt in der Farbe basiert.\nAus einer kindlichen Geste wie dem Falten kleiner Papierstücke entstehen große Kompositionen aus farbigem Metall oder Spiegeln mit dem Titel „gefaltete Leinwand“. Die Künstler realisieren ihre großformatigen\, mit vier Händen gefalteten Werke selbst und arbeiten dabei in einer absoluten synergetischen Harmonie. Nach dem Vorbild von Matisse schöpfen sie ihre Farben und ihre Inspiration direkt aus den mediterranen Landschaften. \nAusgehend von den sorgfältig ausgewählten Farbpaletten wirken die Formen der Werke wie zarte Oberflächen\, wobei der Schatten der Faltung die im Licht komponierten Volumen offenbart. Bounoure & Genevaux zeigen in ihrer ersten Einzelausstellung in Deutschland unter dem Titel „COULEURS DU SUD“ farbenfrohe\, riesige Wandskulpturen. In den hinteren Räumen werden kleine und mittelgroße verspiegelte Arbeiten zu sehen sein.\nOhne Oben und Unten\, ohne ein Gefühl für rechts oder links und begleitet von einem Raumduft\, der an die Düfte Südfrankreichs erinnert\, dienen die gigantischen Kunstwerke von Bounoure & Genevaux als Portal zu einer allumfassenden Erfahrung und bieten dem Betrachter eine sensorische Mini-Entdeckungsreise in den schönen Süden Frankreichs. \nHinter jedem Werk stehen die Gestaltungsmotive\, die das Künstlerduo\, geleitet von der Intuition\, entdeckt hat. Die Werke wirken wie empfindliche Oberflächen\, der Schatten der Falten ist die Offenbarung der im Licht zusammengesetzten Volumen. Diese neue Form des „Pop-Minimalismus“ erfreut sich seit ihren ersten Ausstellungen großer Beliebtheit. \nBounoure&Genevaux lassen sich in ihrem Design und in ihrer gestischen Ausdruckskraft von ihrem kulturellen Hintergrund als Architekten leiten\, die ein Gespür für die Identität von Landschaften haben.\nIhre großformatigen Kunstwerke\, die sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich bestimmt sind\, werden aus dauerhaften und langlebigen Materialien hergestellt. Das moderne und liebevolle Paar arbeitet in seinem Atelier für moderne Architektur mit Blick auf das Mittelmeer zusammen. \nIhr Talent wurde von Kritikern und Institutionen gewürdigt: Zunächst erhielten sie den Kunstpreis der Stadt Straßburg für ihre Einzelausstellung auf der internationalen Messe für zeitgenössische Kunst im Jahr 2020\, dann wurden sie von der Zeitschrift l’Officiel eingeladen\, 2021 in der Villa Galaxie in Cannes während der Biennale de l’Estérel auszustellen. Im Jahr 2022 erhielten sie die Schirmherrschaft von Buesa mit Unterstützung von Mécènes du Sud und des französischen Kulturministeriums.\nIhre nächste Einzelausstellung in der Galerie Luisa Catucci im November 2022 in Berlin\, mit der Unterstützung des Büros für Bildende Kunst des Französischen Instituts für Deutschland und des Ministeriums für Kultur\, wird ihre neuesten Kreationen in diesem Kontext präsentieren\, monumentale Kompositionen\, reich der COULEURS DU SUD. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/couleurs-du-su/
LOCATION:Luisa Catucci Gallery\, Allerstr. 38\, Berlin\, 12049\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/11/Copy-of-INV-BG-0065-scaled.jpg
GEO:52.4747742;13.424074
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Luisa Catucci Gallery Allerstr. 38 Berlin 12049 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Allerstr. 38:geo:13.424074,52.4747742
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20221203
DTEND;VALUE=DATE:20230515
DTSTAMP:20260405T160838
CREATED:20230103T215511Z
LAST-MODIFIED:20230116T124626Z
UID:96225-1670025600-1684108799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Helmut Newton. Brands
DESCRIPTION:\nHelmut Newton unterschied kompositorisch und stilistisch nicht zwischen dem Zeitschrifteneditorial und den unmittelbaren Aufträgen solcher Kunden\, vermittelt häufig über Werbeagenturen. Selbstironisch nannte er sich A Gun for Hire – und so hieß auch die posthume Ausstellung seiner kommerziellen Fotografie\, die 2005 zunächst im Grimaldi-Forum in Monaco und anschließend in seiner Berliner Stiftung zu sehen war. Teil der Ausstellung war damals beispielsweise Newtons spektakuläre\, groß angelegte und preisgekrönte Schwarz-Weiß-Anzeigenkampagne für Villeroy & Boch aus dem Jahr 1985. \nDie Handwasch- und Toilettenbecken zeigte Newton bei der Anlieferung in eine repräsentative Villa – hineingetragen von jungen Frauen – sowie in Innenräumen mit Figurenkonstellationen\, die eher an Raymond Chandlers Kriminalromane als an Alltagsszenen erinnern. Auch hier besticht bereits die Ästhetisierung mal banaler\, mal luxuriöser Produkte und eine erstaunliche Verschiebung herkömmlicher Verwendungszusammenhänge. Nur sehr wenige Fotografien aus der früheren Ausstellung zu Newtons kommerzieller Fotografie werden auch in Helmut Newton. Brands zu sehen sein\, beispielsweise die großartige Schwarz-Weiß-Serie für Absolut Vodka mit Kristen McMenamy\, die in Schweden im Jahr 2000 entstand. \nDie aktuelle Präsentation knüpft an A Gun for Hire an\, sie vereint Newtons Aufnahmen\, die vor allem in den 1980er- und 90er-Jahren für zahlungskräftige Werbeagenturen und Industriekunden entstanden sind\, und zwar meist in und um Monaco. In den vorderen drei Ausstellungsräumen begegnen uns Modebilder im Luxussegment\, beispielsweise Newtons Versionen der damals aktuellen Mode von Yves Saint Laurent\, Haute Couture oder Prêt-à-porter-Entwürfe. Die Inszenierungen sind von Saison zu Saison so unterschiedlich und individuell wie die Damenbekleidung selbst; jenseits aller Realitätsbezüge entführen sie uns zuweilen in ferne gedankliche und exotische Sphären. \nIn den beiden anderen Räumen werden Newtons Auftragsarbeiten für Wolford ausgestellt\, die 1993 und 1994 als Kalender für exklusive Kunden publiziert wurden. Genutzt wurden Newtons Fotografien auch für Strumpfhosenverpackungen wie für riesige Formate auf Billboards\, Linienbussen und Hausfassaden. Durch solche Größen- und Kontextverschiebungen verändert sich natürlich auch die Wirkung der Fotografien radikal\, obwohl die Motive selbst die gleichen bleiben: Die Frauen in den Strumpfhosen und enganliegenden Bodys werden so mitunter zu Giganten im öffentlichen Raum. Die Kampagne in Schwarz-Weiß und Farbe fotografierte Newton mit mehreren Modellen in Monaco\, meist in der Nähe des Meeres. Weiterhin finden sich in den ersten drei Räumen der Ausstellung Werbebilder unterschiedlicher Designer für die amerikanische Luxuskaufhauskette Neiman Marcus sowie Beispiele aus Newtons langjähriger\, enger Zusammenarbeit mit Anna Molinari und deren Label Blumarine\, unter anderem mit den Modellen Monica Bellucci\, Carla Bruni oder Carré Otis\, realisiert in Nizza und Monaco 1993 und 1994. \n\n\nNewton wurde über die Jahre zum Marketingexperten verschiedenster Produkte. Werbefotografien gehören wie selbstverständlich in unsere produkt- und markenorientierte Konsumwelt\, sie sind allgegenwärtig und wichtiger Bestandteil einer jeden Unternehmensstrategie. Um gut zu funktionieren\, müssen die Bilder möglichst überraschend sein\, vor allem sollen sie uns verführen\, letztlich zum Kauf des visualisierten Produktes. Diese auch in Newton gesetzten Ansprüche hat der Fotograf immer wieder sehr erfolgreich erfüllt\, in einer Mischung aus zeitloser Eleganz und provokanter Überzeichnung. Manche frühen Beispiele angewandter Fotografie\, etwa aus der Weimarer Republik von El Lissitzky\, Jan Tschichold\, Sasha Stone oder Albert Renger-Patzsch\, gehören heute zu den Bildikonen des Neuen Sehens – und insofern zweifellos in den Kunstkontext. Diese Kontextverschiebung gilt teilweise auch für einige zeitlose Werbekampagnen Newtons\, der allerdings stets darauf bestand\, Fotograf und nicht Künstler genannt zu werden – eine Selbstzuschreibung\, die allerdings inzwischen neu bewertet wird. \nAuch im Hauptraum der Helmut Newton Stiftung sind weitere „neue“ Bildmotive zu entdecken: Aufnahmen\, die Newton für die Tabakwarenfirmen Philip Morris und Dannemann\, für den Turiner Kaffeeröster Lavazza\, den italienischen Winzer Ca‘ del Bosco oder den österreichischen Heimwerkermarkt Bauwelt herstellte. Er fotografierte auch diese Motive in den 1980er- und 90er-Jahren\, jeweils sehr individuell\, an der Marke und ihren Angeboten orientiert und doch im „klassischen“ Newton-Stil. Auch in diesen konkreten Fällen wurden die Fotografien in Form von exklusiven\, manchmal auch limitierten und nummerierten Wandkalendern vertrieben – und schnell zu teuer gehandelten Sammlerstücken. Eine Auswahl dieser Kalender ist seit Jahren in der Dauerausstellung „Helmut Newton‘s Private Property“ zu sehen\, in Boxrahmen präsentiert. Allerdings ist dort jeweils nur ein Motiv sichtbar\, das von Zeit zu Zeit ausgewechselt wird. Die Kalender wurden interessanterweise sehr unterschiedlich gefertigt\, in verschiedenen Formaten\, mit Spiralbindung oder als Abreißkalender\, mal mit einem Motiv für zwei Monate\, ansonsten meist klassisch mit zwölf wechselnden Bildmotiven für die Monate Januar bis Dezember. Für andere Kalender wiederum haben manche Werbekunden ausschließlich bereits existierende Newton-Motive verwendet\, bei denen es sich natürlich nicht um klassische Werbefotografie handelte. Der Fotograf schien jedoch auch für diese Art der Distribution seiner Bilder sehr offen gewesen zu sein\, wobei jede Verwendung und deren Dauer vertraglich zwischen der jeweiligen Werbeagentur und Newtons Agenten geregelt werden musste. \nIn den hinteren Ausstellungsräumen entdecken wir weitere Kollaborationen\, u.a. mit dem Modeschmuckhersteller Swarovski\, Volkswagen\, dem Mischkonzern Asprey oder Chanel. Mitte der 1970er-Jahre realisierte Newton sogar zwei Werbefilme für das berühmte Parfüm Chanel No 5 mit Catherine Deneuve. Polaroids\, analoge Kontaktbögen ausgewählter Werbe-Shootings\, Look Books der Modekunden sowie einige Anzeigen in Magazinen sind in den Vitrinen ausgebreitet und verweisen auf die unterschiedliche Verwendung von Newtons Werbefotografie. Die Gegenüberstellung von ‚Fotografie als Werk‘ an den Wänden der Ausstellungsräume und die schlichte Übernahme des gleichen Bildmotivs im Werbekontext ist durchaus erhellend. Ein vergrößerter Abzug hier und eine Abbildung im Originalformat der Magazine oder Broschüren dort\, inklusive Typografie und anderer grafischer Gestaltungselemente: Newtons Fotografien blieben meist unangetastet\, wurden nicht überschrieben\, sondern nur durch das Label des Klienten ergänzt\, denn die Bildaussage war aussagekräftig genug. \nDie Zusammenarbeit mit Modefirmen jenseits des Editorials begann in Newtons Werk bereits recht früh\, von 1962 bis 1970 arbeitete er beispielsweise für Nino-Moden aus Nordhorn\, das damals größte deutsche Textil-Unternehmen\, oder 1968 für den Londoner Biba-Katalog. Im gleichen Jahr übernahm er einen Auftrag des französischen Automobilherstellers Citroën für eine Werbebroschüre der legendären Modellreihe DS. All dies findet sich in den Ausstellungsvitrinen wieder. Bis kurz vor seinem Tod arbeitete Newton nicht nur für das Editorial verschiedenster Zeitschriften\, sondern auch für Werbekampagnen. 2003 etwa für Alberta Ferretti in Monte Carlo\, im gleichen Jahr entstand die unpublizierte Schwarz-Weiß-Kampagne für Tabletten gegen die erektile Dysfunktion namens Levitra®\, einer Viagra-Variante des Pharma-Konzerns Bayer. Die Verwendung dieser letzten Werbefotos von Newton wurde allerdings aufgrund eines drohenden Rechtsstreits noch vor der Veröffentlichung gestoppt. Newton blieb bis zuletzt neugierig auf die nahezu unendlichen Möglichkeiten der Visualisierung unterschiedlichster Produkte. Dabei ignorierte er nicht nur moralische\, sondern auch Genregrenzen: Aktaufnahmen wurden zu Werbemotiven für den spanischen Brandy Osborne Veterano\, für den Volkswagen Beetle und für den Meisterstück-Füllfederhalter von Montblanc. Eine auf dem Boden liegende\, vermeintlich leblose Frau in einer Garage warb für eine Prada-Tasche\, die im Bildvordergrund platziert war – ein besonders prägnantes Beispiel des „Radical Chic“. Ein Selbstporträt schließlich von Helmut Newton mit Kamera auf dem Tisch und Ehefrau June an seiner Seite präsentierte den Hersteller von luxuriösen Armbanduhren Rolex. Jeder und jede spielte die entsprechende Rolle sehr gut. \nBeitragsbild: Helmut Newton\, Swarovski Calendar\, Monte Carlo 2002 © Helmut Newton Foundation \n\n\nHelmut Newton: Brands\n\n03. Dezember 2022 – 14. Mai 2023\n\nHelmut Newton Foundation\, Museum für Fotografie\, Berlin\n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/helmut-newton-brands/
LOCATION:Helmut Newton Foundation\, Jebensstraße 2\, Berlin\, 10623
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/01/medium.png
GEO:52.5081969;13.331856
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Helmut Newton Foundation Jebensstraße 2 Berlin 10623;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Jebensstraße 2:geo:13.331856,52.5081969
END:VEVENT
END:VCALENDAR