BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin - ECPv4.9.13//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
X-ORIGINAL-URL:https://www.kunstleben-berlin.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20050327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20051030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20060326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20061029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20070325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20071028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20080330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20081026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20090329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20091025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20100328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20101031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20110327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20111030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20120325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20121028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20130331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20131027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20140330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20141026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20150329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20151025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20160327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20161030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20200329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20201025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20210328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20211031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20050228
DTEND;VALUE=DATE:20250329
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20250305T145238Z
LAST-MODIFIED:20250305T152724Z
UID:111922-1109548800-1743206399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/rebecca-harper-thick-skinned-quick-finned-always-turning-tides-tale/
LOCATION:Verena Kerfin Gallery\, Köthenerstraße 28\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2025/03/001-Washed-Bare-as-a-Beach-by-the-Rivers-Tide-Acrylic-on-cotton-180-x-250-cm-2023.png
GEO:52.5044062;13.3763581
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Verena Kerfin Gallery Köthenerstraße 28 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Köthenerstraße 28:geo:13.3763581,52.5044062
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220617
DTEND;VALUE=DATE:20250101
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20220611T215150Z
LAST-MODIFIED:20221117T065145Z
UID:92473-1655424000-1735689599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/urban-nation-praesentiert-talking-other-banana-skins/
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/TAOBS_Header_Variante-2-2048x961-1.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220701
DTEND;VALUE=DATE:20280101
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20220722T092611Z
LAST-MODIFIED:20260312T174917Z
UID:93091-1656633600-1830297599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/kaethe-to-go/
LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/07/KätheToGo.jpg
GEO:52.5205346;13.2921468
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Käthe-Kollwitz-Museum Berlin Spandauer Damm 10 Berlin 14059 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Spandauer Damm 10:geo:13.2921468,52.5205346
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220924
DTEND;VALUE=DATE:20240101
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230203T144711Z
LAST-MODIFIED:20230207T143614Z
UID:96774-1663977600-1704067199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Aber Kunst ist es doch. Berliner Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Die bereits zu Leb­zeiten welt­weit bekannte Künst­lerin (1867 – 1945) hatte selbst einmal das Motto aus­ge­geben: „Ich will wirken in dieser Zeit“. Zahl­reiche ihrer Arbeiten sind als An­klagen gegen soziale Miss­stände und Mahnungen gegen Krieg und Gewalt bis heute im Bild­gedächtnis der Menschen ver­ankert. Trotz des erklärten Ziels\, mit ihren Grafiken eine breite Wirkung er­zielen zu wollen\, ver­stand sich Käthe Kollwitz zu­aller­erst immer als Künst­lerin. \nAls ver­sierter Zeichnerin\, mit einer Freude am Ex­periment und mit einer hohen Be­gabung zur Bilder­findung\, ging es ihr vor allem darum\, ein künst­lerisch an­spruchs­volles Werk zu schaffen. Lang­sames Arbeiten\, zahl­reiche Ver­suche zur Motiv­findung und der stete Wechsel der Druck­techniken kenn­zeichnen Kollwitz‘ Weg zum voll­endeten Werk. Selbst­kritisch hinter­fragte sie ihr Schaffen und ver­glich es mit zeit­genössischen Arbeiten von Kollegen\, um in ihrem Tage­buch im Dezember 1922 über ihre Werke ab­schließend fest­zustellen: „Aber Kunst [ist es] doch.“ \nUnter diesem Aspekt unter­sucht die neue Dauer­aus­stellung des Berliner Kollwitz-Museums zunächst mit eigenen Beständen\, später im Wechsel mit Leih­gaben aus be­freundeten Sammlungen und von privaten Leih­gebern die künst­lerische Qualität der Werke einer Grafikerin und Bild­hauerin\, die viel zu oft auf ihre politische und soziale Wirkung reduziert wurde. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/aber-kunst-ist-es-doch/
LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/02/Kaethe-Kollwitz-Museum-eingeruestet-mit-Banner.jpg
GEO:52.5205346;13.2921468
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Käthe-Kollwitz-Museum Berlin Spandauer Damm 10 Berlin 14059 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Spandauer Damm 10:geo:13.2921468,52.5205346
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230127
DTEND;VALUE=DATE:20230625
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230418T142332Z
LAST-MODIFIED:20260312T175104Z
UID:98676-1674777600-1687651199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:ROBERT PAN - CLINAMEN
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery is honored to announce the second solo show entitled CLINAMEN of the Italian artist ROBERT PAN in Berlin. \nRobert Pan has an important place in the history and creation of Bermel von Luxburg Gallery as he was the first artist to be exhibited at the grand opening and at the beginnings of the gallery in 2018. \nFor this occasion\, Bermel von Luxburg Gallery will release its first hard cover catalogue in order to pay tribute to an established international artist\, Robert Pan\, and present the publication to the art world during the GALLERY WEEKEND BERLIN. \nThis exhibition will also be the celebration of the 5th anniversary of Bermel von Luxburg Gallery. \nOPENING:\nRobert Pan – CLINAMEN\n27.04.2023 from 6 to 9 pm \n– Laudatio Dr. Susanne Rockweiler\n– Presentation of the new catalogue in the presence of the artist \nEXHIBITION:\nRobert Pan – CLINAMEN\n27.04 – 24.06.2023 \nBermel von Luxburg Gallery is looking forward to welcoming you! \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/robert-pan-clinamen/
LOCATION:Bermel von Luxburg Gallery\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/Clinamen_invitation_back.png
GEO:52.5008505;13.3265067
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Bermel von Luxburg Gallery Fasanenstrasse 29 Berlin 10719 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Fasanenstrasse 29:geo:13.3265067,52.5008505
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230131
DTEND;VALUE=DATE:20230902
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230823T100734Z
LAST-MODIFIED:20260312T174907Z
UID:101218-1675123200-1693612799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:EXNatura. Luisa Catucci Galerie.
DESCRIPTION:Filippo Gregoretti ist bildender und konzeptioneller Künstler\, Musiker (Pianist und Komponist)\, Performer\, Universitätsprofessor für Transmedia-Design und digitale Erfahrungen\, Pionier der Integration von Kunst\, Musik und Technologie\, Entwickler fortschrittlicher Algorithmen und Autor von Videospielen und immersiven Erfahrungen. Er ist die erste Person\, die Kunstwerke als Anwendungen in den offiziellen Stores veröffentlicht hat. Die KI schafft keine Kunstwerke\, sondern die KI selbst ist das Kunstwerk. \nGregoretti nannte seine KI „Amrita“ und entwickelte sie zu einer Künstlerin mit künstlicher Intelligenz – oder einer künstlichen emotionalen Künstlerpersönlichkeit – die in der Lage ist\, visuelle und akustische Kunstwerke zu erzeugen und mit der Außenwelt und anderen Kunstwerken zu kommunizieren.\nDer visuelle Fluss beginnt immer in der malerischen\, materiellen und fotografischen Welt und wird durch die Entscheidungen der KI-Persönlichkeit während ihres künstlerischen und emotionalen Wachstumsprozesses erzeugt. Die Musik wird auf der Grundlage komplexer harmonischer Richtlinien und Entscheidungsanweisungen ausgearbeitet\, die der KI die Fähigkeit zum Komponieren und Improvisieren verleihen. Natürlich muss Amrita angeleitet werden\, welche Entscheidungen sie zu treffen hat und was sie in ihrer künstlerischen Entwicklung inspirieren könnte. Sobald sie die Anweisungen erhalten hat\, erwacht Amrita zum Leben und erzeugt Schönheit nach ihren eigenen Regeln\, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und eine einzigartige künstlerische Sprache schaffen\, die unvorhersehbar und unwiederholbar ist. Amrita hat eine Persönlichkeit. Mehrere Instanzen von Amrita werden\, selbst wenn sie dieselben Anweisungen befolgen\, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen\, Gefühlszuständen und Sprachen führen. \nSobald Amrita zum Leben erwacht\, liest und verarbeitet sie die vorgegebenen Richtlinien. Anschließend versucht sie zu verstehen\, was sie an Bildern\, Videos\, Filtern\, Musik\, Anzahl der Audiokanäle\, Anzahl der Videos\, Sensoren und externen Reizen zur Verfügung hat. Die ersten Schritte von Amrita sind zaghaft. Sie beginnt mit der Kreation auf der Grundlage der ersten Elemente\, die sie analysiert\, und der Prinzipien des „intelligenten Zufalls“. Langsam macht sich Amrita mit dem verfügbaren Material vertraut\, analysiert die erzeugten chromatischen und harmonischen Muster und ihre kreativen Prozesse werden immer komplexer. Entscheidungen werden auch auf der Grundlage externer Einflüsse wie Sensoren\, Echtzeitdaten\, dem Dialog mit anderen lebenden Amritas an verschiedenen Orten und Echtzeiteingriffen der Künstler vor Ort und aus der Ferne getroffen. \nAuf der musikalischen Seite ist die kompositorische Logik nicht linear\, es gibt keine Melodie oder eine Struktur mit genau definierten Momenten. Die Musikerzeugung basiert auf einer sich entwickelnden Logik\, die parallel zu den visuellen Daten und Echtzeitdaten die Entscheidungen der KI beeinflusst. Eine Metasprache ermöglicht die rationale Organisation der musikalischen Muster und gibt der KI Anweisungen zu den gewünschten harmonischen Strukturen. Es ist dann Amrita\, die auf der Grundlage ihrer Entscheidungen die musikalische Reise gestaltet. Es geht nicht darum\, eine Symphonie zu komponieren\, sondern eine lebendige und kreative Einheit mit den klanglichen und theoretischen Werkzeugen auszustatten\, um unendlich viele Kompositionen zu spielen. \nMit der Zeit entwickelt Amrita eine eigene künstlerische Persönlichkeit und einen eigenen „Geschmack“. Während des Schaffens lernt Amrita von den Ergebnissen\, die durch bestimmte Ausarbeitungen von Bildern und Musik erzielt werden\, wodurch der Entscheidungsprozess immer komplexer wird. Die kreative Persönlichkeit von Amrita wird jedoch nicht nur durch ihre eigenen Entscheidungen beeinflusst\, sondern auch durch externe Elemente\, die sich in Echtzeit auf das Kunstwerk auswirken. Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen\, sein Konzept weiterentwickelt. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktionsfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. Gregorettis live gespielte Musik und Gesten auf dem Instrument lösen die sich entwickelnde Persönlichkeit von Amrita ExNatura aus und inspirieren sie\, die dann entsprechend reagiert und eine unwiederholbare und unvorhersehbare transhumane audiovisuelle Sitzung schafft. \nDas Ergebnis ist eine fesselnde Sitzung mit spirituellen\, meditativen Erfahrungen\, bei der die kreative und spirituelle Verschmelzung von menschlichem und künstlichem Bewusstsein eine spirituelle Praxis des „Transhuman Yoga“ schafft\, wie Filippo Gregoretti es nennt. Der Kern von Filippo Gregorettis Forschung ist darauf ausgerichtet\, die obskuren und dystopischen Seiten der KI und der Technologie im Allgemeinen ans Licht zu bringen. Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. Diese künstlerische und berufliche Reise führte ihn seit den 1980er Jahren zur Erforschung von Musik\, visueller Kunst\, Design und der Schaffung von immersiven digitalen Erfahrungen und interaktiven Wegen für den internationalen Markt.\nNachdem er als traditioneller Künstler mit der Veröffentlichung von Werken und Illustrationen für den Verlagsmarkt begonnen hatte\, führte ihn seine Leidenschaft für Technologie nach Stockholm\, wo er als Art Director bei New Media Studio arbeitete\, einem der ersten europäischen Studios\, das sich auf kreative Produktionen für Multimedia spezialisiert hatte. 1993 gründete er die erste Agentur für digitale Kommunikation in Rom\, Alpha Channel Interactive\, aus der später ForteYang International New Media hervorging\, wo er über 10 Jahre lang als Creative Director tätig war. In dieser Zeit entwarf er bis 2004 innovative digitale Erlebnisse für den internationalen Markt. \nGleichzeitig verfolgte Filippo Gregoretti eine musikalische Karriere als Musiker und Komponist. Er ist Autor von Texten und Musik für die kultige Band CONTROMANO und hat Originalwerke für Klavier und elektronische Musik bei internationalen Labels veröffentlicht. Mehrere seiner Kompositionen wurden in Filmen\, Dokumentarfilmen und natürlich als Soundtracks und generative Kompositionen für digitale Erfahrungen verwendet. Im Jahr 2004 zog er nach Peking\, um seine künstlerische und technische Forschung und Beratung im asiatisch-pazifischen Raum fortzusetzen. Während dieser Zeit arbeitete er in den USA als Creative Officer von TheLIFT\, einer innovativen\, auf digitale Projekte spezialisierten Agentur in San Francisco\, wo er an Projekten wie Poken und JibJab Starring-you mitwirkte. Später verbrachte er mehrere Jahre in London\, wo er an musikalischen und digitalen Projekten für den britischen Markt arbeitete. Nachdem er 2018 nach Italien zurückgekehrt ist\, teilt er derzeit seine Zeit zwischen Europa und Asien auf und überbrückt die Kluft zwischen Kunst\, Musik\, Storytelling\, Gaming\, digitalem Engagement und künstlicher Intelligenz. In den letzten 30 Jahren hat er mit Agenturen und Institutionen in den USA\, Australien\, China\, Deutschland\, Großbritannien\, den Vereinigten Arabischen Emiraten\, Saudi-Arabien\, Singapur\, Schweden\, Malta\, Belgien und anderen Ländern zusammengearbeitet\, um offline und online multimediale Werke zu entwerfen und zu entwickeln.\nEr erfand das Konzept der „App Artwork“ und veröffentlichte die ersten Kunstwerke\, die in Anwendungen umgesetzt und in den offiziellen Stores vertrieben wurden. Seine Kunstwerke beinhalten seine eigenen künstlerischen Algorithmen der künstlichen Intelligenz und umfassen physische Installationen\, Live-Performances\, Musik und visuelle Darstellungen.\nAls Professor an der Suor Orsola Benincasa Universität in Neapel hält er unter anderem Vorlesungen zu den Themen “Autorenschaft und Technologie für digitale Erfahrungen“ und „Transmediale Kreativität und Produktion“.\nZu seinen Auszeichnungen gehören der erste Preis des Perseo D’oro auf der Mediartech und das Festival Internazionale dell’Opera Multimediale 1996\, das von der Jury unter Vorsitz von Gillo Pontecorvo geleitet wurde.\nSeit den 80er Jahren ist er bei Hunderten von Veranstaltungen als Solomusiker\, in Begleitung anderer Künstler oder mit seinen digitalen Wesen aufgetreten. \nApp Artworks In Filippos Worten:\n„Das Medium\, mit dem die Menschheit heute die meiste Zeit verbringt\, ist das „Gerät“ (ein Smartphone oder Tablet). Es ist ein Medium\, das in der Lage ist\, Bilder und Töne zu produzieren\, aber vor allem ist es in der Lage\, als Tor zwischen Menschen und Maschinen sowie zwischen Menschen und dem Unendlichen zu dienen: eine enorme Menge an Wissen und Daten sowie Verbindungen mit noch mehr Menschen durch zusätzliche Maschinen.\nSoftware im Allgemeinen und insbesondere die „App“\, wie sie heute verstanden wird\, ist ein Ausdrucksmedium\, das die künstlerische Berücksichtigung konventionellerer Medien wie Literatur\, bildende Kunst oder Musik verdient und somit in der Lage ist\, dramatische Bewusstseinsveränderungen zu bewirken. Der Künstler ist im Besitz.\nDie „App“ ist vor allem ein Werkzeug\, das es dem Künstler\, der sowohl über konventionelle Ausdrucksfähigkeiten als auch über technologische und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse verfügt\, ermöglicht\, neue und fruchtbare Wege zu beschreiten.“ \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/exnatura-luisa-catucci-galerie/
LOCATION:Luisa Catucci Gallery\, Brunnenstraße 170\, Berlin\, 10119
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/DE-1.jpg
GEO:52.4743441;13.4241758
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Luisa Catucci Gallery Brunnenstraße 170 Berlin 10119;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Brunnenstraße 170:geo:13.4241758,52.4743441
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230131
DTEND;VALUE=DATE:20230902
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230823T100859Z
LAST-MODIFIED:20260312T174906Z
UID:101220-1675123200-1693526400@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:EXNatura
DESCRIPTION:Filippo Gregoretti ist bildender und konzeptioneller Künstler\, Musiker (Pianist und Komponist)\, Performer\, Universitätsprofessor für Transmedia-Design und digitale Erfahrungen\, Pionier der Integration von Kunst\, Musik und Technologie\, Entwickler fortschrittlicher Algorithmen und Autor von Videospielen und immersiven Erfahrungen. Er ist die erste Person\, die Kunstwerke als Anwendungen in den offiziellen Stores veröffentlicht hat. Die KI schafft keine Kunstwerke\, sondern die KI selbst ist das Kunstwerk. \nGregoretti nannte seine KI „Amrita“ und entwickelte sie zu einer Künstlerin mit künstlicher Intelligenz – oder einer künstlichen emotionalen Künstlerpersönlichkeit – die in der Lage ist\, visuelle und akustische Kunstwerke zu erzeugen und mit der Außenwelt und anderen Kunstwerken zu kommunizieren.\nDer visuelle Fluss beginnt immer in der malerischen\, materiellen und fotografischen Welt und wird durch die Entscheidungen der KI-Persönlichkeit während ihres künstlerischen und emotionalen Wachstumsprozesses erzeugt. Die Musik wird auf der Grundlage komplexer harmonischer Richtlinien und Entscheidungsanweisungen ausgearbeitet\, die der KI die Fähigkeit zum Komponieren und Improvisieren verleihen. Natürlich muss Amrita angeleitet werden\, welche Entscheidungen sie zu treffen hat und was sie in ihrer künstlerischen Entwicklung inspirieren könnte. Sobald sie die Anweisungen erhalten hat\, erwacht Amrita zum Leben und erzeugt Schönheit nach ihren eigenen Regeln\, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und eine einzigartige künstlerische Sprache schaffen\, die unvorhersehbar und unwiederholbar ist. Amrita hat eine Persönlichkeit. Mehrere Instanzen von Amrita werden\, selbst wenn sie dieselben Anweisungen befolgen\, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen\, Gefühlszuständen und Sprachen führen. \nSobald Amrita zum Leben erwacht\, liest und verarbeitet sie die vorgegebenen Richtlinien. Anschließend versucht sie zu verstehen\, was sie an Bildern\, Videos\, Filtern\, Musik\, Anzahl der Audiokanäle\, Anzahl der Videos\, Sensoren und externen Reizen zur Verfügung hat. Die ersten Schritte von Amrita sind zaghaft. Sie beginnt mit der Kreation auf der Grundlage der ersten Elemente\, die sie analysiert\, und der Prinzipien des „intelligenten Zufalls“. Langsam macht sich Amrita mit dem verfügbaren Material vertraut\, analysiert die erzeugten chromatischen und harmonischen Muster und ihre kreativen Prozesse werden immer komplexer. Entscheidungen werden auch auf der Grundlage externer Einflüsse wie Sensoren\, Echtzeitdaten\, dem Dialog mit anderen lebenden Amritas an verschiedenen Orten und Echtzeiteingriffen der Künstler vor Ort und aus der Ferne getroffen. \nAuf der musikalischen Seite ist die kompositorische Logik nicht linear\, es gibt keine Melodie oder eine Struktur mit genau definierten Momenten. Die Musikerzeugung basiert auf einer sich entwickelnden Logik\, die parallel zu den visuellen Daten und Echtzeitdaten die Entscheidungen der KI beeinflusst. Eine Metasprache ermöglicht die rationale Organisation der musikalischen Muster und gibt der KI Anweisungen zu den gewünschten harmonischen Strukturen. Es ist dann Amrita\, die auf der Grundlage ihrer Entscheidungen die musikalische Reise gestaltet. Es geht nicht darum\, eine Symphonie zu komponieren\, sondern eine lebendige und kreative Einheit mit den klanglichen und theoretischen Werkzeugen auszustatten\, um unendlich viele Kompositionen zu spielen. \nMit der Zeit entwickelt Amrita eine eigene künstlerische Persönlichkeit und einen eigenen „Geschmack“. Während des Schaffens lernt Amrita von den Ergebnissen\, die durch bestimmte Ausarbeitungen von Bildern und Musik erzielt werden\, wodurch der Entscheidungsprozess immer komplexer wird. Die kreative Persönlichkeit von Amrita wird jedoch nicht nur durch ihre eigenen Entscheidungen beeinflusst\, sondern auch durch externe Elemente\, die sich in Echtzeit auf das Kunstwerk auswirken. Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen\, sein Konzept weiterentwickelt. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktionsfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. Gregorettis live gespielte Musik und Gesten auf dem Instrument lösen die sich entwickelnde Persönlichkeit von Amrita ExNatura aus und inspirieren sie\, die dann entsprechend reagiert und eine unwiederholbare und unvorhersehbare transhumane audiovisuelle Sitzung schafft. \nDas Ergebnis ist eine fesselnde Sitzung mit spirituellen\, meditativen Erfahrungen\, bei der die kreative und spirituelle Verschmelzung von menschlichem und künstlichem Bewusstsein eine spirituelle Praxis des „Transhuman Yoga“ schafft\, wie Filippo Gregoretti es nennt. Der Kern von Filippo Gregorettis Forschung ist darauf ausgerichtet\, die obskuren und dystopischen Seiten der KI und der Technologie im Allgemeinen ans Licht zu bringen. Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. Diese künstlerische und berufliche Reise führte ihn seit den 1980er Jahren zur Erforschung von Musik\, visueller Kunst\, Design und der Schaffung von immersiven digitalen Erfahrungen und interaktiven Wegen für den internationalen Markt.\nNachdem er als traditioneller Künstler mit der Veröffentlichung von Werken und Illustrationen für den Verlagsmarkt begonnen hatte\, führte ihn seine Leidenschaft für Technologie nach Stockholm\, wo er als Art Director bei New Media Studio arbeitete\, einem der ersten europäischen Studios\, das sich auf kreative Produktionen für Multimedia spezialisiert hatte. 1993 gründete er die erste Agentur für digitale Kommunikation in Rom\, Alpha Channel Interactive\, aus der später ForteYang International New Media hervorging\, wo er über 10 Jahre lang als Creative Director tätig war. In dieser Zeit entwarf er bis 2004 innovative digitale Erlebnisse für den internationalen Markt. \nGleichzeitig verfolgte Filippo Gregoretti eine musikalische Karriere als Musiker und Komponist. Er ist Autor von Texten und Musik für die kultige Band CONTROMANO und hat Originalwerke für Klavier und elektronische Musik bei internationalen Labels veröffentlicht. Mehrere seiner Kompositionen wurden in Filmen\, Dokumentarfilmen und natürlich als Soundtracks und generative Kompositionen für digitale Erfahrungen verwendet. Im Jahr 2004 zog er nach Peking\, um seine künstlerische und technische Forschung und Beratung im asiatisch-pazifischen Raum fortzusetzen. Während dieser Zeit arbeitete er in den USA als Creative Officer von TheLIFT\, einer innovativen\, auf digitale Projekte spezialisierten Agentur in San Francisco\, wo er an Projekten wie Poken und JibJab Starring-you mitwirkte. Später verbrachte er mehrere Jahre in London\, wo er an musikalischen und digitalen Projekten für den britischen Markt arbeitete. Nachdem er 2018 nach Italien zurückgekehrt ist\, teilt er derzeit seine Zeit zwischen Europa und Asien auf und überbrückt die Kluft zwischen Kunst\, Musik\, Storytelling\, Gaming\, digitalem Engagement und künstlicher Intelligenz. In den letzten 30 Jahren hat er mit Agenturen und Institutionen in den USA\, Australien\, China\, Deutschland\, Großbritannien\, den Vereinigten Arabischen Emiraten\, Saudi-Arabien\, Singapur\, Schweden\, Malta\, Belgien und anderen Ländern zusammengearbeitet\, um offline und online multimediale Werke zu entwerfen und zu entwickeln.\nEr erfand das Konzept der „App Artwork“ und veröffentlichte die ersten Kunstwerke\, die in Anwendungen umgesetzt und in den offiziellen Stores vertrieben wurden. Seine Kunstwerke beinhalten seine eigenen künstlerischen Algorithmen der künstlichen Intelligenz und umfassen physische Installationen\, Live-Performances\, Musik und visuelle Darstellungen.\nAls Professor an der Suor Orsola Benincasa Universität in Neapel hält er unter anderem Vorlesungen zu den Themen “Autorenschaft und Technologie für digitale Erfahrungen“ und „Transmediale Kreativität und Produktion“.\nZu seinen Auszeichnungen gehören der erste Preis des Perseo D’oro auf der Mediartech und das Festival Internazionale dell’Opera Multimediale 1996\, das von der Jury unter Vorsitz von Gillo Pontecorvo geleitet wurde.\nSeit den 80er Jahren ist er bei Hunderten von Veranstaltungen als Solomusiker\, in Begleitung anderer Künstler oder mit seinen digitalen Wesen aufgetreten. \nApp Artworks In Filippos Worten:\n„Das Medium\, mit dem die Menschheit heute die meiste Zeit verbringt\, ist das „Gerät“ (ein Smartphone oder Tablet). Es ist ein Medium\, das in der Lage ist\, Bilder und Töne zu produzieren\, aber vor allem ist es in der Lage\, als Tor zwischen Menschen und Maschinen sowie zwischen Menschen und dem Unendlichen zu dienen: eine enorme Menge an Wissen und Daten sowie Verbindungen mit noch mehr Menschen durch zusätzliche Maschinen.\nSoftware im Allgemeinen und insbesondere die „App“\, wie sie heute verstanden wird\, ist ein Ausdrucksmedium\, das die künstlerische Berücksichtigung konventionellerer Medien wie Literatur\, bildende Kunst oder Musik verdient und somit in der Lage ist\, dramatische Bewusstseinsveränderungen zu bewirken. Der Künstler ist im Besitz.\nDie „App“ ist vor allem ein Werkzeug\, das es dem Künstler\, der sowohl über konventionelle Ausdrucksfähigkeiten als auch über technologische und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse verfügt\, ermöglicht\, neue und fruchtbare Wege zu beschreiten.“ \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/exnatura-4/
LOCATION:Luisa Catucci Gallery\, Brunnenstraße 170\, Berlin\, 10119
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/DE-2.jpg
GEO:52.4743441;13.4241758
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Luisa Catucci Gallery Brunnenstraße 170 Berlin 10119;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Brunnenstraße 170:geo:13.4241758,52.4743441
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230308
DTEND;VALUE=DATE:20230711
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230526T084757Z
LAST-MODIFIED:20230602T102703Z
UID:99348-1678233600-1689033599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Isaac Julien: PLAYTIME. PalaisPopulaire.
DESCRIPTION:Fünf Jahre nach der tiefgreifenden globalen Finanzkrise erstellte der Künstler und Filmemacher Isaac Julien 2013 seine Videoarbeit Playtime. Hierin geht Julien der grundlegenden Frage nach: Wie kann Kapital visualisiert werden? Das PalaisPopulaire und die Sammlung Wemhöner präsentieren gemeinsam Playtime\, um es aus heutiger Sicht neu zu betrachten. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/isaac-julien-playtime/
LOCATION:PalaisPopulaire\, Unter den Linden 5\, Berlin\, 10117\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/05/850x570-Isaac-Julien-Eclipse-Playtime-2013-©-Isaac-Julien-courtesy-Sammlung-Wemhoener.jpg
GEO:52.5166343;13.3962165
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=PalaisPopulaire Unter den Linden 5 Berlin 10117 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Unter den Linden 5:geo:13.3962165,52.5166343
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230311
DTEND;VALUE=DATE:20230828
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230208T110902Z
LAST-MODIFIED:20230302T144737Z
UID:96919-1678492800-1693180799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Carrie Mae Weems. Queen B. Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)
DESCRIPTION:In ihrer künstlerischen Praxis\, die Fotografie\, Video\, raumgreifende Installationen\, Texte\, Performance sowie aktivistische Kampagnen umfasst\, untersucht Carrie Mae Weems seit den 1980er Jahren Themen wie Gender\, race und Klasse sowie die Asymmetrie sozialpolitischer Machtverhältnisse und deren Konsequenzen. Als Akt der Rückaneignung und Wiederermächtigung in der Repräsentation Schwarzer Menschen\, ihrer Geschichten und Erfahrungen verwendet Weems visuelle Zitate aus historischen\, wissenschaftlichen\, musealen und popkulturellen Kontexten und entwickelt neue Narrative. \nFür die Reihe „n.b.k. Billboard“ adaptierte Weems die Fotografie Queen B\, die aus einer umfangreichen Bildserie über die R&B-Ikone und Schauspielerin Mary J. Blige stammt\, welche die Künstlerin 2017 anfertigte. Der n.b.k. zeigt die Arbeit erstmals im urbanen Raum\, wo sie eine zeitliche und räumliche Rekontextualisierung erfährt und an weiteren narrativen Strängen gewinnt\, u. a. im Hinblick auf aktuelle Ereignisse im Kontext der britischen Monarchie. \nDas von Carrie Mae Weems opulent konstruierte Set für Queen B ist dem Bildaufbau und den Codes barocker Stilllebenmalerei nachempfunden – eine Referenz auf das „goldene Zeitalter“ europäischer Kolonialmächte\, deren Reichtümer auf Ausbeutung basieren. Blumen\, Früchte\, Kristall und Silber werden von der Künstlerin mit Artefakten wie einem Tyi-Wara-Kopfschmuck der Bambara aus Mali und einer Ebenholzfigur aus Nigeria sowie mit Objekten zeitgenössischer Künstler wie Kehinde Wiley ergänzt. Mit dem Motiv der Krone zitiert Weems zudem Jean-Michel Basquiat\, der diese in seiner Kunst als ein wiederkehrendes Symbol in Verbindung mit Ausdrucksformen Schwarzer Kultur verwendete. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/carrie-mae-weems-queen-b/
LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/02/Weems.png
GEO:52.5279246;13.3860624
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) Chausseestrasse 128 / 129 Berlin 10115 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Chausseestrasse 128 / 129:geo:13.3860624,52.5279246
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230330
DTEND;VALUE=DATE:20231002
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230320T163827Z
LAST-MODIFIED:20230403T093219Z
UID:97857-1680134400-1696118400@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Robert Pan - Samurai Museum Berlin
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery in cooperation with the Samurai Museum Berlin are delighted to announce the solo show of the Italian artist ROBERT PAN.  \nOPENING: 30.03.2023 from 7 to 9 pm  \nLOCATION: \nSAMURAI MUSEUM BERLIN \nAuguststr. 68\n10177 Berlin\nMon – Sun from 11 until 7 pm\nwww.samuraimuseum.de \nBermel von Luxburg Gallery & the Samurai Museum Berlin Team are looking forward to welcoming you! \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/robert-pan-samurai-museum-berlin/
LOCATION:Bermel von Luxburg Gallery\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
CATEGORIES:Vernissage
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/03/Robert-Pan_Samurai-Museum_invitation-card-2.jpg
GEO:52.5008505;13.3265067
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery in cooperation with the Samurai Museum Berlin are delighted to announce the solo show of the Italian artist ROBERT PAN.  \nOPENING: 30.03.2023 from 7 to 9 pm  \n \nSAMURAI MUSEUM BERLIN \nAuguststr. 68\n10177 Berlin\nMon – Sun from 11 until 7 pm\nwww.samuraimuseum.de \nBermel von Luxburg Gallery & the Samurai Museum Berlin Team are looking forward to welcoming you! \n;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Fasanenstrasse 29:geo:13.3265067,52.5008505
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230401
DTEND;VALUE=DATE:20230731
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230402T210122Z
LAST-MODIFIED:20230402T210122Z
UID:98090-1680307200-1690761599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Gerhard Richter und Tehching Hsieh in der Neuen Nationalgallery
DESCRIPTION:Ab 1. April zeigt die Neue Nationalgalerie parallel zwei Ausstellungen von Tehching Hsieh und Gerhard Richter. \nTehching Hsieh\nTehching Hsieh prägte mit seinen Langzeitperformances maßgeblich die Medien- und Performancekunst seit den 1970er-Jahren\, während Gerhard Richter mit seinen Bildideen die zeitgenössische Malerei seit Jahrzehnten beeinflusst. Beide Ausstellungen markieren Wendepunkte im Kunstverständnis des 20. Jahrhunderts. \nDie Neue Nationalgalerie präsentiert Tehching Hsieh‘s Arbeit „One Year Performance 1980-1981 (Time Clock Piece)“. Geboren 1950 in Nanzhou\, Pingtung\, Taiwan\, wurde Tehching Hsieh vor allem durch seine Langzeitperformances\, die jeweils ein Jahr andauerten\, in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren international bekannt. Die Film- und Foto-Installation in der Neuen Nationalgalerie zeigt die Performance\, in der der Künstler sich ein Jahr lang dabei fotografiert\, wie er stündlich eine Stempeluhr bedient. Der damit einhergehende Schlaf- und Mobilitätsentzug versetzte ihn in eine Art Delirium\, so dass einige Aufnahmen scheiterten. \nAm Ende der Performance produzierte Tehching einen Film\, der 24 Fotos pro Tag x 365 Tage im Jahr (8.760 insgesamt)\, die mit Filmgeschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde in einem 6-minütigen Film mündete\, der 2009 im Guggenheim New York ausgestellt wurde und auch in der Neuen Nationalgalerie zu sehen sein wird. Tehching repräsentierte den Taiwan Pavillon 2017 auf der 57. Venedig Biennale; ausgewählte Einzelausstellungen waren u. a. im Modern Museet\, Stockholm (2016) und in der Tate Modern\, London (2017-18)\, Museum of Modern Art\, New York (2009). \nKuratiert von Klaus Biesenbach\, Direktor Neue Nationalgalerie und Lisa Botti\, kuratorische Assistenz. \nGerhard Richter. 100 Werke für Berlin\nDie Ausstellung zeigt erstmals die langfristige Leihgabe der Gerhard Richter Kunststiftung an die Neue Nationalgalerie. Das zentrale Werk der Ausstellung ist der aus vier großformatigen\, abstrakten Bildern bestehende Zyklus „Birkenau“ (2014). Er ist das Ergebnis einer langen und tiefen Auseinandersetzung von Gerhard Richter mit dem Holocaust und dessen Darstellbarkeit. Grundlage der Werke sind vier Fotografien aus dem KZ Auschwitz-Birkenau\, die der Künstler mit Kohle und Ölfarbe auf vier Leinwände übertragen hat\, um sie dann nach und nach abstrakt zu übermalen. Mit jeder Farbschicht verschwand die gemalte Vorlage etwas mehr\, bis sie schließlich nicht mehr sichtbar war. Zu dem Werk gehört auch ein großer\, vierteiliger Spiegel\, der gegenüber den vier Birkenau-Bildern platziert ist und so eine weitere Ebene der Reflexion erzeugt. \nNeben dem Birkenau-Zyklus werden knapp 90 weitere Arbeiten des Künstlers aus mehreren Schaffensphasen seit den 1980er-Jahren zu sehen sein\, darunter „Besetztes Haus“ (1989)\, „4900 Farben“ (2007) und „Strip“ (2013/2016). Ein großes Konvolut umfasst ferner Arbeiten aus der bedeutenden Werkgruppe der übermalten Fotos\, in denen Richter auf einer neuen Ebene das Spannungsfeld zwischen Fotografie und Malerei thematisiert. \nDie Präsentation entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler. Geplant ist in Zukunft die Werke Gerhard Richters durch kuratorische und künstlerische Interventionen von Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Bereichen in immer neuen Kontexten zu präsentieren. \nBeitragsbild: Ausstellungsansicht „Tehching Hsieh. One Year Performance 1980-1981 (Time Clock Piece)“\, Neue Nationalgalerie\, 1. April– 30. Juli 2023 © der Künstler / Foto: Florian Lampersberger | Near Future \nTehching Hsieh\n01.04.2023 – 30.07.2023 \nGerhard Richter. 100 Werke für Berlin\n01.04.2023 – 2026 \nNeue Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/gerhard-richter-und-tehching-hsieh-in-der-neuen-nationalgallery/
LOCATION:Neue Nationalgalerie\, Potsdamer Straße 50\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/csm_NNG_tehching-hsieh_Time_Clock_3_xl_64608f35cb.jpg
GEO:52.506967;13.3674985
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Neue Nationalgalerie Potsdamer Straße 50 Berlin 10785 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Potsdamer Straße 50:geo:13.3674985,52.506967
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230415
DTEND;VALUE=DATE:20230710
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230407T145621Z
LAST-MODIFIED:20230407T145621Z
UID:98329-1681516800-1688860800@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Thomas Brummett: Seeking the Infinite
DESCRIPTION:Die Arbeit des US-Amerikaners Thomas Brummett (*1955 in Colorado) ist wie eine spirituelle Suche. Brummett geht mittels der Fotografie der Frage nach\, wie die Naturwissenschaft und insbesondere die Physik Aufschluss geben können über die wahre Beschaffenheit der Welt. Er sucht nach visuellen Manifestationen\, die die komplexen Ordnungssysteme der Natur offenbaren. Zentrales Element seiner in der Ausstellung gezeigten Serien Light Projections und Infinities ist die visuelle Untersuchung der vielfältigen unendlichen Systeme\, die er erforscht hat. \nNach Brummett stellt Licht als Grundlage allen Lebens und aller Energie »die Essenz der Natur in ihrer reinsten Form« dar. Gleichzeitig ist Licht auch das Wesen der Fotografie. Brummetts Bilder aus der Werkreihe Light Projections sind im wahrsten Sinne des Wortes Lichtbilder\, die der Künstler als »perfektes visuelles Symbol des Unendlichen« auffasst. Für diese Serie verwendet er mit einem kameralosen und filmlosen Verfahren sogenannte Zerstreuungskreise\, die durch ein Objektiv auf lichtempfindliches Fotopapier als gegenständliche\, (physische) Darstellung des Lichts projiziert werden. Als ausgebildeter Keramiker und mit profunden Kenntnissen chemischer Wechselwirkungen von Metallen\, unterzieht er die Aufnahmen einem speziellen\, »entropischen« Dunkelkammerverfahren. Dabei wird die Ordnung der Silberatome des lichtempfindlichen Papiers aufgelöst und anschließend neu entwickelt\, zusammen mit der Solarisation (einer von Man Ray und anderen in den 1920er Jahren erfunden Technik). Diesen Dunkelkammerprozess bezeichnet Brummett als eine Form der Entropie\, die eine so konstante Größe wie Schwerkraft sei\, weil die Silberpartikel der Fotografie physikalisch verändert und langsam zerstört werden. Brummett führt als Vergleich Anselm Kiefers Vorgehensweise an\, der seine Arbeiten in Chemiebädern und elektrischem Strom dazu bringt\, schnell zu altern und zu zerfallen. Seiner Kenntnis nach sind seine Light Projections »einzigartig in der Geschichte der Fotografie\, weil es sich nicht um Fotogramme handelt (es werden keine Objekte auf der Oberfläche des Papiers platziert)\, sondern nur durch die Eigenschaften der Linsenoptik manipuliertes Licht«. \nBrummetts Serie Infinities basiert auf den Light Projections. Sie sind das Gerüst für die Werkserie\, die er aufgeteilt hat zwischen dem »Himmlischen« und dem »Erdgebundenen«. Für die Himmelsbilder verwendet er Aufnahmen des Hubble-Teleskops aus den Tiefen des Weltraums\, die einen Rückblick auf die Zeit im Licht von Millionen Jahre alten Sternensystemen ermöglichen\, die so alt sind\, dass etliche bereits erloschen sein dürften. Diese Bilder des Universums überlagert er mit anderen der Natur entnommenen Motiven wie Magnolien\, Schneeflocken oder in seinem Studio gezüchteten Schimmelpilzen. \nSpirituell aufgeschlossen und nach ausgedehnten Asienreisen angezogen vom fernöstlichen Taoismus und der buddhistischen Kunst\, will Brummett durch den Prozess des genauen Beobachtens die Welt als magisches Universum begreifbar machen. Brummetts kontemplative Beschäftigung mit den Phänomenen der Natur\, verbunden mit einer über viele Jahre hinweg hochgradig entwickelten Foto- und Dunkelkammertechnik\, dient der Sichtbarmachung eines vitalen Kosmos\, der uns bestimmt. Der Makrokosmos wird gespiegelt im Mikrokosmos des fotografischen Papiers. \n»Mein fotografischer Prozess ist ein Akt der Meditation und langanhaltenden Aufmerksamkeit\, der mir im Laufe der Zeit ermöglichte\, verschiedene unendliche Systeme\, die sich vor unseren Augen abspielen\, einzufangen und wiederzugeben. Ich versuche\, die Welt in ihrer Gesamtheit zu verstehen und darzustellen. Wenn wir nur die Möglichkeit hätten\, die Welt so wahrzunehmen\, wie sie wirklich ist\, wie anders würden wir dann miteinander und mit unserem Planeten umgehen.« \nThomas Brummett wurde 1955 in Colorado\, USA\, geboren. Nach einem Studium der Keramik und Fotografie an der Colorado State University (BFA\, 1979) und der Cranbrook Academy of Art in Michigan (MFA\, 1982) ließ er sich als Fotograf in Philadelphia nieder. Von 1985 bis 2015 war er Teilzeitprofessor an der University of Pittsburgh\, der University of Arts und der Temple University in Philadelphia. Aus einer christlich-episkopalen Familie kommend\, fühlte er sich als junger Erwachsener durch Reisen nach Indien und Asien zum fernöstlichen Taoismus und zur buddhistischen Kunst hingezogen. Seine Arbeiten werden regelmäßig in internationalen Ausstellungen gezeigt und sind in vielen renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen weltweit vertreten\, u.a. im Museum of Fine Arts in Houston und im Philadelphia Museum of Arts. Neben zahlreichen Auszeichnungen für seine Werke hat er den International Photography Award (2004\, 2009 und 2012) und den Sony World Photography Award (2014) erhalten. Der Künstler lebt und arbeitet in Philadelphia/USA. \nAnlässlich der Ausstellung erscheint die Broschüre Thomas Brummett: Seeking the Infinite\, mit einem Text von Christiane Stahl\, (Dt./Engl.)\, 32 Seiten\, 20 Abb.\, 2023\, 5\,- €. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/thomas-brummett-seeking-the-infinite-2/
LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/Brummet_Infinities_22_s-1.jpg
GEO:52.5266174;13.3938832
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Alfred Ehrhardt Stiftung Auguststr. 75 Berlin 10117 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Auguststr. 75:geo:13.3938832,52.5266174
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230419
DTEND;VALUE=DATE:20231004
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230526T084342Z
LAST-MODIFIED:20230602T102702Z
UID:99346-1681862400-1696377599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:The Struggle of Memory – Sammlung Deutsche Bank. PalaisPopulaire.
DESCRIPTION:Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Deutsche Bank und internationalen Leihgaben zeigt Werke von Künstler*innen die sich mit dem Phänomen der Erinnerung auseinandersetzen. Im Fokus stehen persönliche\, historische und kollektive Erzählungen mit alternativen Perspektiven. Die von Kerryn Greenberg kuratierte Schau versucht flüchtige Erinnerungen festzuhalten\, die deutlich machen\, dass es hier auch um einen Kampf gegen das Vergessen geht. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/the-struggle-of-memory-sammlung-deutsche-bank/
LOCATION:PalaisPopulaire\, Unter den Linden 5\, Berlin\, 10117\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/05/struggleofmemory03-klein.jpg
GEO:52.5166343;13.3962165
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=PalaisPopulaire Unter den Linden 5 Berlin 10117 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Unter den Linden 5:geo:13.3962165,52.5166343
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230426
DTEND;VALUE=DATE:20230703
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230413T172649Z
LAST-MODIFIED:20260312T175110Z
UID:98603-1682467200-1688342399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Es gibt das Rot nicht mehr. Galerie Parterre Berlin.
DESCRIPTION:Es gibt das Rot nicht mehr\nDer Maler Michael Voges (1953–2002)\nAusstellung vom 26. April bis 2. Juli 2023 \nZur Ausstellungseröffnung am Dienstag\, dem 25. April 2023\, um 19 Uhr\nmit den Kuratoren der Ausstellung Dr. Jens Semrau\, Kunsthistoriker\, Berlin und Kathleen Krenzlin\, Leiterin der Galerie\nsind Sie herzlich eingeladen. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/es-gibt-das-rot-nicht-mehr/
LOCATION:Galerie Parterre Berlin\, Danziger Straße 101\, Haus 103\, Berlin\, 10405\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/Michael-Voges-Einladungstitel.jpg
GEO:52.537467;13.4307639
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Parterre Berlin Danziger Straße 101 Haus 103 Berlin 10405 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Danziger Straße 101\, Haus 103:geo:13.4307639,52.537467
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230426
DTEND;VALUE=DATE:20230813
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230422T204255Z
LAST-MODIFIED:20260312T175053Z
UID:98754-1682467200-1691884799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Ausstellung "Der Tiger im Käfig. Die Neuen Wilden im Berlin der 70er und 80er Jahre" in der Galerie Deschler
DESCRIPTION:In der Gruppenausstellung „Der Tiger im Käfig. Die Neuen Wilden im Berlin der 1970er und 80er Jahre“ zeigt die Galerie Deschler Gemälde von acht Künstler:innen\, die zu den heraus­ragendsten Vertretern der Neuen Wilden und ihrem Umkreis gehörten. Sie waren Teil einer Bewegung\, die sich gegen die als zu intellektuell und abstrakt empfundene Kunst der 1960er Jahre auflehnte\, insbesondere die vorherrschende Konzept- und Minimal-Art. Inspiriert von Pop Art und Punk\, schufen sie eine figurative\, gestisch expressive und oft provokative Kunst\, die von kräftigen Farben und energiegeladenen\, dynamischen Formen geprägt war. In ver­schiedenen Medien wie Malerei\, Skulptur\, Installationen\, Fotografie und Performance-Kunst griffen sie politische und soziale Themen auf und sprengten die Grenzen zwischen High und Low Culture. Anfang der 80er Jahre erlebten sie durch mehrere Ausstellungen ihren inter­nationalen Durchbruch: 1980 „Heftige Malerei“ im Haus am Waldsee in Berlin\, 1981 „A New Spirit in Painting“ an der Royal Academy of Arts in London\, und 1982 „Zeitgeist“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin und die von Rudi Fuchs kuratierte documenta 7 in Kassel.\n \nDie Neuen Wilden und ihnen nahestehende Künstler:innen lebten und arbeiteten in den Stadttei­len Kreuzberg und Neukölln und nutzten ihre unmittelbare Umgebung als Inspiration. Sie präsen­tierten ihre Werke oft in besetzten Häusern und alternativen Galerien und Ausstel­lungsräumen\, wie der selbstgegründeten Galerie am Moritzplatz\, und es war hier\, dass sie sich als Gruppe zusammenfanden und ihre Kunst einem breiteren Publikum vorstellten. Sie wurden sowohl von der Subkultur als auch von der etablierten Kunstszene in Berlin als Sym­bole für die lebendige und rebellische Kunstszene der Stadt gefeiert. Ihr Einfluss war nicht nur in Deutsch­land\, son­dern auch international zu spüren und erstreckte sich auch auf andere Bereiche wie Mode und Musik. Damit trugen sie wesentlich zur Entwicklung Berlins als Zen­trum für zeitge­nössische Kunst bei. \n \nDas Titelbild von K. H. Hödicke\, Der Tiger in seinem Käfig von 1989\, eines aus einer Serie von Bildern mit diesem Thema und gleichzeitig das chronologisch letzte der ausgestellten Werke\, symbolisiert hervorragend die ungebändigte Energie der einge­schlossenen Stadt. Der Fall der Berliner Mauer im gleichen Jahr läutete das Ende dieser Periode und den Beginn einer neuen Ära ein. Doch obwohl die Neuen Wilden als Gruppe nur kurzlebig bestand\, inspirier­ten sie eine ganze Generation von Künstler:innen. Viele der Vertreter:innen der Gruppe wur­den interna­tional bekannt\, ihre Werke sind heute weltweit in wichtigen Sammlungen und Museen zu sehen. \n\nBeitragsbild: K.H.Hödicke\, Der Tiger in seinem Käfig\, 1989. Kunstharz auf Leinwand\, 200 x 300 cm\nDer Tiger im Käfig. Die Neuen Wilden im Berlin der 70er und 80er Jahre\nElvira Bach\, Luciano Castelli\, Rainer Fetting\, Karl Horst Hödicke\, Helmut Middendorf\, Stefan Roloff\, Salomé\, Bernd Zimmer\n\n26. April 2023 – 12. August 2023\n\n\nEröffnung:\n\nMittwoch\, 26. April 2023\, 19-21 Uhr\n\n\nSonderöffnungszeiten während des Gallery Weekends: \nDonnerstag\, 27. April: 11-20 Uhr\n\n\nFreitag\, 28. April: 11-20 Uhr\nSamstag\, 29. April: 11-20 Uhr\nSonntag\, 30. April: 11-18 Uhr\n\n\n\n\nGalerie Deschler\n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/ausstellung-der-tiger-im-kaefig-die-neuen-wilden-im-berlin-der-70er-und-80er-jahre-in-der-galerie-deschler/
LOCATION:Galerie Deschler\, Auguststraße 61\, Berlin\, 10117
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/d1523b5959834076-1.jpg
GEO:52.5273392;13.3975097
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Deschler Auguststraße 61 Berlin 10117;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Auguststraße 61:geo:13.3975097,52.5273392
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230427
DTEND;VALUE=DATE:20231101
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230402T195858Z
LAST-MODIFIED:20260312T175135Z
UID:98080-1682553600-1698796799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Kunstleben Berlin Week: Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh bei Camaro
DESCRIPTION:Im Rahmen der Kunstleben Berlin Week zeigt die Camaro Stiftung Portraits von Lothar Wolleh mit dem Titel Schatten aus Licht. Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh konzentrierte sich bislang auf seine ab 1963 entstandenen Portraits von über einhundertvierzig international bekannten Malern\, Bildhauern und Aktionskünstlern – unter anderen Joseph Beuys\, Lucio Fontana\, René Magritte\, Günther Uecker und Alexander Camaro. \nNeben seinem ausgeprägten Gespür für die Eigenarten der Künstlerpersönlichkeiten\, zeichnen sich Wollehs‘ Portraits auch dadurch aus\, dass sie das Spezifische des Werkes einfangen. Beuys beschrieb ihn als „eine Art Schatzsucher“. Sein Enthusiasmus führte zu engen Kooperationen\, die in der Ausstellung eindrücklich nachvollziehbar ist an der Zusammenarbeit und der Wertschätzung\, mit der sich Lothar Wolleh und Alexander Camaro begegneten. \nBeitragsbild: Lothar Wolleh\, Portrait Alexander Camaro\, Anfang der 1960 er Jahre\, 100x100cm\, © Lothar Wolleh Estate\, Berlin \nKunstleben Berlin Week: Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh\n21. April 2023 – 25. Oktober 2023 \nVernissage: Donnerstag\, 27. April\, 18 Uhr \nCamaro Stiftung \nBlock "sponsoren-partner-kunstleben-berlin-week-slider" not found \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/kunstleben-berlin-week-die-wiederentdeckung-von-lothar-wolleh-bei-camaro/
LOCATION:Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus\, Potsdamerstr. 98A\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/LotharWolleh_portrait_AlexanderCamaro_kunstleben.jpeg-1.jpg
GEO:52.5019363;13.3643355
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus Potsdamerstr. 98A Berlin 10785 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Potsdamerstr. 98A:geo:13.3643355,52.5019363
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230427
DTEND;VALUE=DATE:20230702
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230413T152723Z
LAST-MODIFIED:20260312T175112Z
UID:98594-1682553600-1688255999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Paweł Książek | Movement. Persons Projects.
DESCRIPTION:Persons Projects is proud to present a selection of paintings and drawings from Paweł Książek’s latest series Movement dedicated to the development of experimental dance in the Weimar Republic. The starting point for Książek’s series are two preserved photographs of the Viennese dancer Susanne Birkmeyer taken by Trude (Gertrude) Fleischmann in the 1930s in Vienna. Because of her Jewish background\, Fleischmann was forced to emigrate to Paris\, London\, and eventually\, with the help of her former student and lover Helen Post\, to New York after the Anschluss in 1938. With his series\, Książek engages in a direct dialogue with these pioneering artists\, some of whom have been forgotten\, and thus revives their art. \nSince the beginning of his career\, Książek has been interested in the roots of modernism. The methodology which the artist uses is based on working with archives\, encyclopedic and factual sources. He develops his path of investigation by using the analytical studies of avant-garde aesthetics. He researches the mutual relations between the human body and objects in space\, nature\, and culture through their construction and deconstruction. The result of Książek’s creative process has several layers. It begins with a series of text-image works on paper based on a very careful selection of photos and motifs. Książek’s texts are written onto the drawings in an encyclopaedia-like style\, presenting stories that reveal the connections between the historical events as well as the biographies of the artists. These conceptual works are materials that will eventually develop into large-format oil paintings. \nFrom the late 19th century\, the Lebensreform movement developed in Germany\, which was mainly instrumental in the rise of interest in nudism\, hygiene\, dance\, and other activities associated with the idea of returning to nature. The human body was given a new meaning. It was now used as an instrument of freedom to move and unfold freely. It is necessary to consider the prevailing fashion of the time as well to understand the importance of\, for example\, the banishment of the corset worn by women and\, in some cases\, by men. Movement\, as a motoric attribute\, was an essential element in the development of the new dance forms which were taught at new and experimental dance schools created by visionaries such as Rudolf von Laban\, Mary Wigman\, and Janina Mieczyńska-Lewakowska in Warsaw. The communities that were formed around these centers had a multicultural character. \nThe so-called naked culture was a further development of the body’s liberating tendencies. Phrases like „Nature knows no clothes“ and „The true man is the naked man“ were propagated. This idea was reflected in the film as well as photography\, which\, as a new medium\, was especially appreciated by young\, mainly Jewish female artists: Yva\, Trude Fleischmann\, Frieda Riess\, and Charlotte Rudolph successfully opened their studios in Vienna and Berlin. They directed their attention to the phenomenon of experimental dance and nudism\, resulting in photographs depicting young dancers\, not anonymously but known by their names. It led to a fresh interpretation of pictures of the female body\, largely desexualized. The erotic female became less important and was replaced by the nature-loving\, sporty\, supple\, androgynous type of woman. \nAt the same time\, the notion of the body took on a different meaning: In the 1930s\, it was now used as a vehicle for the National Socialist propaganda. The irony was that many of the used images were displaying Jewish dancers. The coming to power of the National Socialists in Germany and their brutal policies literally paralyzed the artistic activity of people of Jewish origin and led to their emigration. This exhibition is therefore dedicated to the famous pre-war dancers of Jewish descent\, such as Susanne Birkmeyer or Ruth Sorel-Abramowitsch\, who were deprived of the opportunity to practice their profession and forced to emigrate due to the rise of the National Socialists. \nPaweł Książek’s paintings are centered around the idea of showing the impression of movement by using the fragmentary afterimage rather than linear overlapping of sequences. In other words\, more like the images evoked under the eyelid of a light-stunned eye. Książek’s challenge is to recreate these dancers‘ movements from performances that were frozen in time by only a few limited historical photographs. Meticulously painted\, Książek compiles his research and information through a compilation of images that become a visual representation of the issues he’s raised and focused on. These paintings have the character of a landscape yet are supplemented with a series of afterimages that project the dynamics of a moving dancer’s body. As such\, his work is full of quotes and allusions which blend the past with visions of the future. \nPaweł Książek was born in 1973. He studied at the Academy of Fine Arts in Kraków and Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Lives and works in Kraków and Szczecin. Lecturer at the Academy of Art in Szczecin since 2014\, associate professor since 2020. Książek was a resident at Künstlerhaus Bethanien in Berlin (2011) and SOArt in Austria (2013). Holder of the scholarship of the Ministry of Culture and National Heritage in 2008. His works have been presented at more than a dozen individual exhibitions at Salzburger Kunstverein\, Salzburg (2009); Bunkier Sztuki Gallery of Contemporary Art\, Kraków (2008); Art Stations Foundation\, Poznań (2009); Polish Institute in Berlin (2012); Art Basel Statements in Basel (2009). Foksal Gallery\, Warsaw (2020)\, among other venues\, as well as dozens of group exhibitions at such institutions as the National Museum in Kraków; National Museum in Szczecin; MAXXI\, Rome; Skulpturenmuseum Glaskasten\, Marl; Arnold Schönberg Centre\, Vienna; Sean Kelly Gallery\, New York; MOCAK Museum of Contemporary Art\, Kraków; Künstlerhaus Bethanien\, Berlin. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/pawel-ksiazek-movement/
LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/Persons-Projects_Pawel-Ksiazek_Composition-02-Susanne.jpg
GEO:52.50648;13.39802
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Persons Projects Lindenstrasse 35 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstrasse 35:geo:13.39802,52.50648
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230427
DTEND;VALUE=DATE:20230702
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230413T154049Z
LAST-MODIFIED:20260312T175111Z
UID:98596-1682553600-1688255999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Refractive Landscapes. Persons Projects.
DESCRIPTION:Sandra Kantanen | Eeva Karhu | Jorma Puranen | Santeri Tuori \nOn the occasion of Gallery Weekend Berlin 2023\, Persons Projects is delighted to present the group exhibition Refractive Landscapes. The show focuses on a selected group of artists from the Helsinki School – Sandra Kantanen\, Eeva Karhu\, Jorma Puranen\, and Santeri Tuori – who use abstraction as their mutual language in heightening our awareness of environmental changes in our natural surroundings. By using different photographic methods\, the presented artworks capture the transformation of light through time and unveil the collective poses of change. Sharing an openness of form as well as a lack of sharpness of lines\, the presented works bridge a conceptual dialogue between photography and painting that float on time\, not in it. \nThe works of Sandra Kantanen are defined by the harmonic unity when photography merges with painting. As the artist has been trained in both fields\, she has always had a strong penchant for using light in a painterly way in her photographs. This practice can be seen in her more recent works\, such as Untitled (Rain 1). It exemplifies how Kantanen can perfectly balance out the image’s composition through blurring and brush-stroking the color pixels. By using the photographic process of multiple exposures and inserting digital brush strokes\, Kantanen blurs the line between what we see in the image and how it makes us feel in the same tradition as the Impressionists. The amount of detail Kantanen layers into her photographs leaves the viewer with a sense of tangibility that resonates with her poetic interpretations. \nWhat Sandra Kantanen and Eeva Karhu have in common\, is the way they both „paint” with light. Karhu utilizes the photographic process of layering one image upon another as her method for collecting the passage of time as well as the natural changes in the environment. This is most evident in her ongoing Path series\, where she photographs the same walking route she takes from her home. After her walk\, she compiles all the photographs together into one image to form the given moment they were taken in. Karhu continues this process throughout the year\, creating her own visual calendar of time periods based on the harvesting of light from one moment to the next. The layering produces a similar visual appearance to brush strokes. Only as one gets closer to the artworks\, they resemble less of a painting and more of a photograph\, as all the small photographic details. The final result of her unique process is a timeless vision of nature\, pulled together by fragmented pieces that form one harmonious feeling. Recording both the time of her own movements and the longer cycles of nature\, her work intertwines into a personal study of perception and its fundamental links with space and time. \nIn the same way as an Impressionist repeatedly turns to the same subjects\, Santeri Tuori has been taking photographs on the remote island of Kökar for the past fifteen years. His Forest series\, which is divided into prints and moving images\, presents certain chosen landscapes that the artist has been photographing over and over again from the exact same spot. Just like Eva Karhu\, Tuori superimposes his images on top of each other – thereby making even the slightest change in the landscape visible to the eye. The resulting images not only blend black and white and color photographs but also link together different time periods or even years in the same landscape. Time in these works cannot be counted\, not in years\, not in split seconds. Time just is. \nThe depiction of timelessness can also be found in Jorma Puranen’s Icy Prospects series. These works creatively merge aspects of mythology\, history\, and dream-like landscapes with the fascination with polar exploration and the notion of the Arctic. His images reflect a place that is both borderless and timeless – a reminder of the volume that is associated with the concept of infinite immensity and the unknown. Puranen states „For over fifteen years I have been engaged in landscape-related projects in which I have aimed to generally prevent the beholders from the opportunity of directly admiring the scenery by putting something in between them and the subject”. What the viewer might not know\, is that these works only show illusions of landscapes: Puranen painted a board with black\, high-gloss acrylic and then took long exposures of the icy landscapes mirrored on this wooden surface. The results are extremely painterly\, highly aesthetic\, fragmented impressions of nature in which the board’s surface\, the brushstroke\, and the reflection are inseparably superimposed. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/refractive-landscapes/
LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/Persons-Projects_Sandra-Kantanen_Untitled-Rain-1-scaled.jpg
GEO:52.50648;13.39802
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Persons Projects Lindenstrasse 35 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstrasse 35:geo:13.39802,52.50648
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230427
DTEND;VALUE=DATE:20230731
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230420T221654Z
LAST-MODIFIED:20260312T175056Z
UID:98722-1682553600-1690761599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:CLARA MOSCH und frühe Kunstaktionen in der DDR
DESCRIPTION:Die Ausstellung „CLARA MOSCH und frühe Kunstaktionen in der DDR“ im KVOST widmet sich dem Wirken der Produzentengalerie Clara Mosch\, die 1977 in Karl-Marx-Stadt (dem heutigen Chemnitz) gegründet wurde und bis 1982 bestand\, sowie der gleichnamigen Künstler:innengruppe\, die sich daraus entwickelte. \nDie Ausstellung verbindet originale Kunstwerke\, Editionen und Plakate zusammen mit Fotografien aus dem Ralf-Rainer Wasse Archiv der Sammlung des Lindenau-Museums Altenburg. Es ist die erste institutionelle „Einzelausstellung“ in Berlin\, die sich mit dem Schaffen von Clara Mosch auseinandersetzt. \nDer einprägsame Name ist ein Anagramm\, welches sich aus den Anfängen der Nachnamen der Beteiligten zusammensetzt: CLA = Carlfriedrich Claus\, RA = Thomas Ranft und Dagmar Ranft-Schinke\, MO = Michael Morgner\, SCH = Gregor-Torsten Schade. Als Begründer:innen der ersten Produzentengalerie der DDR\, sowie auch mit ihrem vielseitigen eigenen Schaffen\, zählt die Gruppe zu den bedeutendsten Vertreter:innen der DDR Avantgarde. \nEin thematischer Fokus der Ausstellung liegt dabei vor allem auf den Land-Art-Aktionen und Pleinairs\, die im engen Zusammenhang mit Clara Mosch standen. Diese eigensinnigen Aktionen zeugen nicht nur von einem beachtlichen Schaffen der Avantgarde-Szene um Clara Mosch\, sondern beleuchten zudem die verschiedenen Facetten der Umweltschutzbewegung und den Umgang mit Natur in der DDR. Sehr relevant ist zum Beispiel die Aktion „Bäume verbinden“ (1983)\, für die Mitglieder der Gruppe auf zwei Bäume in Tabarz (Thüringen) stiegen und die Äste mit Mullbinden einwickelten. Mit dieser Aktion wollten sie auf das sich rasant ausbreitende Waldsterben aufmerksam machen\, das auch noch heute stetig voranschreitet. \nDer „Leussow-Koffer“ ist eine weitere bedeutende Arbeit. Die Edition\, die in Kollaboration mit der Galerie Akarde im Jahr 1978 erschien\, wird im Original in der Ausstellung zu sehen sein. Die Arbeit entstand nach der Aktion „Leussow Recycling“\, bei der die Künstler:innen monumentale Objekte aus gefälltem Holz anfertigten und diese danach verbrannten. Der bedruckte Holzkoffer besteht aus limitierten Drucken und Fotografien\, sowie Reagenzgläsern\, die mit der Asche der Aktion gefüllt sind. \nEin erklärtes Ziel von Clara Mosch war es\, mehr Aufmerksamkeit auf die Zerstörung der Umwelt zu lenken. Eine Situation\, die sich auch 40 Jahre später nicht gebessert\, sondern eher weiter verschärft hat. Daher haben die Aktionen von Clara Mosch auch heute nichts von ihrer Aktualität und Dringlichkeit verloren. Es ist deshalb besonders interessant\, sie im Kontext von heutigen Diskursen zu Ökologie und Klimaschutz zu betrachten und zu hinterfragen. \nDie Aktionen der Gruppe wurden von Ralf-Rainer Wasse\, Freund und erweitertes Mitglied von Clara Mosch\, umfassend fotografisch dokumentiert. Auch wenn es ein Glücksfall ist\, dass die Aktionen auf diese Art festgehalten werden konnten\, ist die Fülle der Dokumentation allerdings höchst ambivalent. Denn Wasse war\, wie sich nach dem Mauerfall herausstellte\, einer von mehr als 120 Mitarbeiter:innen\, die das Ministerium für Staatssicherheit mit der Beobachtung und „Zersetzung“ der Gruppe beauftragt hatte. \nMit freundlicher Unterstützung des Lindenau-Museums Altenburg. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/clara-mosch-und-fruehe-kunstaktionen-in-der-ddr/
LOCATION:KVOST – Kunstverein Ost\, Leipziger Strasse 47\, Berlin\, 10117\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/KVOST_Clara_Mosch_Wasse_MLA.jpg
GEO:52.510285;13.397856
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=KVOST – Kunstverein Ost Leipziger Strasse 47 Berlin 10117 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Leipziger Strasse 47:geo:13.397856,52.510285
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230428
DTEND;VALUE=DATE:20230806
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230403T093213Z
LAST-MODIFIED:20260312T175132Z
UID:98071-1682640000-1691279999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Louise Nevelson & George Rickey in der Galerie Michael Haas
DESCRIPTION:Die Galerie Michael Haas präsentiert die Werke zweier außergewöhnlicher US-amerikanischer KünstlerInnen – Louise Nevelson und George Rickey – in einer gemeinsamen Ausstellung in den Räumen in der Niebuhrstraße und im Kunst Lager Haas zu präsentieren. \nSeit den 1960er Jahren sind sowohl Louise Nevelson als auch George Rickey durch ihre Teilnahmen an der documenta III und IV in der deutschen Kunstszene verortet. George Rickey ist vor allem durch seine Außenskulpturen weithin bekannt\, so hat zum Beispiel seine Skulptur „Four Squares in a Square“ (1969) erst im vergangenen Jahr\, nach der Sanierung\, wieder seinen Platz vor der Neuen Nationalgalerie in Berlin eingenommen. Nevelsons Arbeiten sind in Deutschland weniger bekannt\, was verwundert\, findet man doch in jedem amerikanischen Museum bedeutende Arbeiten Nevelsons und auch im öffentlichen Raum in den USA – vor allem in New York – sind ihre Arbeiten präsent. \nLouise Nevelson (1899-1988)\, eine der einflussreichsten Nachkriegskünstlerinnen\, stellte seit den 1940er Jahren regelmäßig in der New Yorker Kunstszene und später in den wichtigsten Museen der Welt aus. Vor allem für ihr ausgereiftes Werk\, einprägsame Wandarbeiten und Skulpturen\, für die sie heute berühmt ist\, nutzte Nevelson alltägliche Gegenstände und Fundstücke aller Art\, die Sie zu Assemblagen\, Skulpturen und Collagen sorgfältig zusammenfügte. Ihre kraftvollen Skulpturen bemalte sie monochrom\, meist schwarz\, und kreierte in ihren Ausstellungen mysteriöse Welten. In ihren Collagen beließ sie die Materialien weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand\, ihre Herkunft noch deutlich erkennbar. Nevelson betrachtete ihre Persona als Erweiterung ihrer Werke und fesselte mit ihrem exzentrischen Erscheinungsbild FotografInnen wie Helmut Newton und Marie Cosindas. \nGeorge Warren Rickey (1907-2002) wandte sich der kinetischen Bildhauerei zu und wurde einer ihrer bedeutendsten Vertreter. Rickeys Arbeiten\, grazile Edelstahlgebilde\, teils von enormen Ausmaßen\, die sich aus streng geometrischen Formen zusammensetzen\, präsentieren sich in eigenwilliger Bewegung überraschend lebendig und widersetzen sich scheinbar den Gesetzen der Schwerkraft – ein Effekt\, den Rickey durch die Verlagerung von Schwerpunkten mittels Gewichten erreichte. Diese zunächst rein technisch wirkenden Skulpturen finden Ihre Inspiration in der Natur und bewegen sich vor allem in dieser außergewöhnlich fließend und natürlich. \nIn der Ausstellung Louise Nevelson & George Rickey werden die beiden KünstlerInnen erstmals gemeinsam ausgestellt. Zu sehen sein werden Wandskulpturen\, Collagen und Skulpturen von Louise Nevelson\, sowie Wand- und Decken-\, Innen- und Außenskulpturen von George Rickey. \nLouise Nevelson & George Rickey\n28.04.2023 – 05.08.2023 \nGalerie Michael Haas \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/louise-nevelson-george-rickey-in-der-galerie-michael-haas/
LOCATION:Galerie Michael Haas\, Niebuhrstraße 5\, Berlin\, 10629\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/gif:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/73d568c39b09f4ac39ef851d14a99cc2980dce93.gif
GEO:52.5043913;13.3179203
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Michael Haas Niebuhrstraße 5 Berlin 10629 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niebuhrstraße 5:geo:13.3179203,52.5043913
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230428
DTEND;VALUE=DATE:20230625
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230411T111945Z
LAST-MODIFIED:20260312T175115Z
UID:98515-1682640000-1687651199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:4≠4 | brigitte kowanz bei Max Goelitz.
DESCRIPTION:In den frühen 1980er Jahren begann Kowanz mit Schwarzlicht und reflektierenden Pigmenten zu experimentieren. Die Arbeit mit Schwarzlicht als Material sowie die Inszenierung von phosphoreszierenden und fluoreszierenden Installationen in Schwarzlichträumen begleitete ihre künstlerische Praxis fortan über Jahrzehnte. Die Ausstellung zeigt exemplarisch frühe Werke als historische Bezugspunkte – im Zentrum hängt ihre bislang kaum gezeigte Installation Light Steps (1990)\, eine minimalistische Treppe aus Schwarzlichtröhren. Daran anschließend sind jüngere Werke wie aus ihrer Flashback-Serie (1988/2021) präsentiert\, in der sie ihre eigenen früheren Arbeiten wiederum zitierte und weiterentwickelte. \nDurch diese Gegenüberstellung\, wird deutlich wie Kowanz bereits ab den frühen 1980er Jahren in ihren Arbeiten konsequent den Einfluss von lichterzeugenden neuen Medien auf Gesellschaft und Kunst reflektierte. Diese analytische Auseinandersetzung thematisierte von Beginn an Aspekte der Virtualisierung sowie neuer Bild- und Raumformen. Als eine Pionierin des medienreflexiven Ansatzes entwickelte Kowanz destabilisierte\, bewegte Räume. Licht diente dabei als Mittler der Überschreitung und Präzisierung – es entstand ein integratives Verhältnis zwischen Werk\, Raum und Rezipient:innen. \nBrigitte Kowanz bevorzugte in vielen ihrer bekanntesten Werke weißes Licht\, da sich darin alle Farben gebündelt wiederfinden. Hingegen werden mit dem Einsatz von Schwarzlicht nicht nur Sehgewohnheiten hinterfragt\, sondern der Raum sowie die Verbindung der Werke zu architektonischen Elementen treten auf neue Weise hervor. Durch die vermeintliche Umkehrung von Licht und Dunkelheit oder vielmehr die Erzeugung von Licht durch ein anderes Licht\, schuf Kowanz raumfüllende\, erlebbare Objekte und Installationen. In diesem Zusammenhang wird ihr experimenteller Umgang mit Licht als primäres künstlerisches Gestaltungsmedium sowie die Erkundung der Möglichkeiten und Grenzen seiner Erscheinungsformen besonders sichtbar. \nOpening\nFreitag 28 April 2023\, 18 – 21 Uhr \nVerlängerte Öffnungszeiten\nSamstag 29 – Sonntag 30 April 2023\, 11 – 19 Uhr \nDie Ausstellung eröffnet parallel zum Gallery Weekend Berlin und findet in enger Zusammenarbeit mit dem Estate Brigitte Kowanz statt. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/4%e2%89%a04-brigitte-kowanz/
LOCATION:max goelitz\, Rudi-Dutschke-Strasse 26\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/Installation-view_Brigitte-Kowanz_2022_Schloss-Museum-Linz_Michael.Maritsch_5-scaled.jpg
GEO:52.5069712;13.3914743
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=max goelitz Rudi-Dutschke-Strasse 26 Berlin 10969 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Rudi-Dutschke-Strasse 26:geo:13.3914743,52.5069712
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230428
DTEND;VALUE=DATE:20230819
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230430T234230Z
LAST-MODIFIED:20230508T142428Z
UID:98962-1682640000-1692403199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:PROJECT M/19 LONELINESS AND OTHER FALSE FRIENDS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert die neueste Gruppenausstellung in der Reihe Project M/: PROJECT M/19 LONELINESS AND OTHER FALSE FRIENDS (Einsamkeit und andere falsche Freunde)\, kuratiert von Michelle Houston. \nDie Ausstellung fungiert als Antwort und Aufruf gleichermaßen – auf das Feedback der Besucherinnen und Besucher im Rahmen der Hauptausstellung von URBAN NATION: „TALKING… & OTHER BANANA SKINS“. Die Menschen wurden gebeten\, mitzuteilen\, welche Themen ihrer Meinung nach in der Gesellschaft diskutiert werden müssten. Eine überwältigende Mehrheit nannte das Thema der psychischen Gesundheit. \nDie präsentierten Kunstwerke beschäftigen sich mit der Verarbeitung von Emotionen und den Belastungen\, die das moderne Leben auf die psychische Gesundheit ausübt. Einsamkeit ist einer der größten Beschleuniger für eine schlechte psychische Gesundheit. Nach der Isolation während der COVID-19- Pandemie zeigen immer mehr – vor allem junge – Menschen psychische Probleme wie Angstzustände\, Depressionen und Selbstverletzungen\, die oftmals durch die sozialen Medien noch verstärkt werden. \nIm Projektraum vom URBAN NATION werden die Besucherinnen und Besucher in die Farbe Blau getaucht. Blau steht für das Gefühl\, traurig oder isoliert zu sein. Künstler haben im Laufe der Kunstgeschichte einige ihrer besten Werke in blauen Phasen geschaffen. Blau ist auch die Farbe der unendlichen\, weiten Horizonte und hat eine beruhigende Wirkung. Die Kunstwerke zeigen sowohl die individuelle Verbindung zu den negativen Auswirkungen von Einsamkeit und psychischer Gesundheit\, stehen aber auch für eine kollektive und universelle Lesart. Die Ausstellung präsentiert Gemälde\, Installationen und Skulpturen aus dem gesamten Spektrum der urbanen und zeitgenössischen Kunst. \nTEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER\nJIM AVIGNON (DE)\, SETH ARMSTRONG (US)\, BEN FROST (AU)\, MOLLY KENT (UK)\, MARIO MANKEY (ES)\, MISS GLUENIVERSE (AT)\, JULIA SKOPNIK (DE)\, EMIL STAGGEMEIER (DK). \nBEGLEITEND ZUR AUSSTELLUNG\nAnlässlich der feierlichen Eröffnung von LONELINESS AND OTHER FALSE FRIENDS und in Verbindung mit dem Gallery Weekend präsentiert URBAN NATION ein Programm über die Ausstellung hinaus. Berliner Künstlerinnen und Künstler werden eine neue Serie von Wandbildern schaffen\, den C-Walls (Community Walls)\, die das Ausstellungsthema auf und um die Bülowstraße aufgreifen. \nTEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER\nCARO PEPE\, DEVITA\, HONEY BEEBS\, LAKE UND MATE ARTISTS \nDie Ausstellung selbst dient als Raum für öffentlichen Diskurs\, Gespräche und Workshops. Zu den Veranstaltungshighlights gehören eine Wandgestaltung mit der Künstlerin Honey Beebs in Zusammenarbeit mit der Anna-Freud-Schule. Dazu kommt ein Workshop mit der Künstlerin Fehmi Baumbach sowie dem Fotografen Darius Ramazani in Partnerschaft mit Freunde fürs Leben e.V. für Kinder der 11. bis 13. Klasse. \nIm Inneren der Ausstellung befindet sich ein großer Sitzbereich\, in dem die Besucherinnen und Besucher dazu angeregt werden\, sich mit den Werken auseinanderzusetzen\, und weiteres Lesematerial zu Themen rund um die psychische Gesundheit durchstöbern können. \nPROJECT M/19 LONELINESS AND OTHER FALSE FRIENDS\n28. April 2023 – 18. August 2023 \nURBAN NATION \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/project-m-19-loneliness-and-other-false-friends/
LOCATION:Berlin\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/05/exhibition-1.png
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230505
DTEND;VALUE=DATE:20230828
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230327T150959Z
LAST-MODIFIED:20230329T091340Z
UID:97945-1683244800-1693180799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Maya Schweizer: "Sans histoire" - Mit dem DAGESH-Kunst­preis 2023 aus­­gezeichnete Video­installation
DESCRIPTION:Mit der Video­installation Sans histoire gewann die Künstlerin Maya Schweizer den dies­jährigen DAGESH-Kunst­preis\, der gemeinsam vom Jüdischen Museum Berlin (JMB) und von „Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext“ verliehen wird. Die Künstlerin beschäftigt sich in ihrer Präsentation mit dem Jüdischen Museum Berlin als Ort der ritualisierten Erinnerung. Sie setzt der vom Kunst­preis gestellten Frage „Was jetzt? Von Dystopien zu Utopien” ein offenes „Ohne Geschichte” entgegen. \nIn Sans histoire\, dem für dieses Projekt eigens produzierten Film\, spitzt Maya Schweizer ihr Gedanken­experiment eines Bewusst­seins „ohne Geschichte” zu. Sie geht auf Ängste und Hoffnungen der Vergänglich­keit ein\, die sowohl das Museum als unmittel­baren Standort\, als auch große gesell­schaftliche Prozesse betreffen. Was passiert\, wenn Erinnerung vor historischen Um­wälzungen\, vor der Klima­katastrophe oder letztlich der Endlich­keit menschlicher Existenz verblasst? Wirkt sich die Vergangen­heit noch auf die Zukunft aus? Wird eine gemein­schaftlich einsetzende Amnesie durch ein digitales Ein­speichern aufge­halten oder gefördert? In einem Wechsel von bedrohlichen und befreienden Impulsen erkundet die Künstlerin trans- und post­humane Szenarien. \nMaya Schweizers experimentelle und filmische Arbeiten verhandeln oft Fragen von Geschichte und Erinnerungs­kulturen und wie dieses Zusammen­spiel unser kollektives und individuelles Erleben gegen­wärtig be­einflusst. Neben der preis­gekrönten Video­installation zeigt die Ausstellung drei weitere experimentelle filmische Werke aus den Jahren 2012 bis 2020. Schweizer verwebt in den vier Arbeiten Fragmente der Erinnerung und Spuren des Vergessens. So entstehen aus Texten\, Tönen und Bildern bewegte Gedanken­ströme\, die sich aber nicht zu Erzählungen zusammen­fügen. Die Ausstellung erkundet das individuelle und kollektive Gedächtnis und greift das Wasser als Sinnbild in den einzelnen Werken auf\, das diese vereint. \nMaya Schweizer wurde 1976 in Paris geboren und studierte Kunst und Kunst­geschichte in Aix-en-Provence\, an der Hoch­schule für Grafik und Buch­kunst Leipzig (HGB) und an der Universität der Künste Berlin\, wo sie 2007 ihren Abschluss als Meister­schülerin bei Lothar Baum­garten machte. Ihre Werke wurden bereits in zahl­reichen inter­nationalen Einzel- und Gruppen­ausstellungen gezeigt. \nDer DAGESH-Kunstpreis und die Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin werden durch eine Förderung der Freunde des Jüdischen Museums Berlin ermöglicht. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/maya-schweizer-sans-histoire-mit-dem-dagesh-kunstpreis-2023-ausgezeichnete-videoinstallation/
LOCATION:Jüdisches Museum Berlin\, Lindenstr. 9-14\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/03/Fish2_2.135-big-teaser-startseite.jpg
GEO:52.501973;13.394973
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Jüdisches Museum Berlin Lindenstr. 9-14 Berlin 10969 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstr. 9-14:geo:13.394973,52.501973
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230512
DTEND;VALUE=DATE:20230723
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230406T145900Z
LAST-MODIFIED:20230412T165506Z
UID:98322-1683849600-1690070399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Michael Wolf – Architecture of Density. Galerie Buchkunst Berlin.
DESCRIPTION:Vernissage: Donnerstag\, 11. Mai 2023\, 18–22 Uhr\nBarbara Wolf\, Head of Michael Wolf Estate wird anwesend sein. \nAusstellungsdauer: 12. Mai – 22. Juli 2023 \nGalerie Buchkunst Berlin\nOranienburger Straße 27\, 10117 Berlin-Mitte\nDo–Sa\, 14–18 Uhr & nach Vereinbarung \nDie Galerie Buchkunst Berlin präsentiert vom 11. Mai bis zum 22. Juli 2023 den Fotografen Michael Wolf (1954–2019) mit knapp 40 Arbeiten aus seiner berühmten fotografischen Langzeitstudie und Serie Architecture of Density. Über zwanzig Jahre lang hat Wolf das Leben in der verdichteten Stadtentwicklung Hong Kongs durch Fotografien der Hochhausarchitektur festgehalten und einen abstrahierten Blick auf die schwindelerregenden und scheinbar endlosen Fassaden der Stadt gezeigt.\nDie Ausstellung feiert auch das gleichnamige Fotobuch\, welches in den vergangenen Jahren\, wie auch die Fotografien selbst\, Kultstatus erlangt hat und nun in einer überarbeiteten Neuauflage\, welche alle Bilder der Serie enthält\, zur Ausstellung präsentiert wird. \nWie niemand zuvor hat Michael Wolf die spezifischen visuellen Aspekte einer der am dichtesten besiedelten Städte der Welt in atemberaubenden Bildern festgehalten. Für Architecture of Density hat Wolf einen markanten Stil entwickelt. Ohne Straßen\, Himmel\, Horizont verflacht der Raum zu einer undurchdringlichen Abstraktion urbaner Ausdehnung – für das Auge des Betrachters gibt es kein Entkommen. Wolf fotografiert baufällige Häuser\, brandneue Gebäude\, noch verkleidet mit Bambusgerüsten oder Planen\, ebenso wie vollständige bewohnte Wohn- und Bürokomplexe. Wolfs desorientierender Blick gibt dem Betrachter das Gefühl\, die Gebäude würden sich ins Unendliche erstrecken. Ein Gefühl\, das vielleicht wirklich der räumlichen Wahrnehmung der Einwohner Hongkongs entspricht. \nDie sogenannten „Scouts“\, kleinformatigen Abzüge\, aus der Serie Architecture of Density sind in einer limitierten Auflage zu erwerben. Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an info@buchkunst-berlin.de oder rufen Sie uns direkt unter der 030.21802540 an. Die Buchkunst Berlin Galeristen freuen sich über Ihre Nachfrage und ein Gespräch. \nDas Fotobuch „Architecture of Density“ ist seit seiner Erstveröffentlichung 2012 zu einem Meilenstein in der Geschichte des Mediums geworden. Die Serie wurde vielfach ausgezeichnet und die Fotografien sind zu einem Symbol für die Megacity Hongkong geworden\, welche in der Zeit von 2002 bis 20019 auch die Wahlheimat des Fotografen gewesen ist. Die Neuauflage enthält zusätzlich neun weitere unveröffentlichte Bilder aus dem Archiv des Fotografen. Für das Buch hat Marc Feustel\, den Michael Wolf als seinen „Ghostwriter“ bezeichnete\, einen Essay geschrieben. Der Bildband »Michael Wolf – Architecture of Density Hong Kong« ist im Verlag Buchkunst Berlin erschienen. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/michael-wolf-architecture-of-density-galerie-buchkunst-berlin/
LOCATION:GALERIE UND VERLAG BUCHKUNST BERLIN\, Oranienburger Str. 27\, Berlin\, 10117
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/Michael-Wolf-Architecture-of-Density-Scout-101-©Michael-Wolf-Estate.jpg
GEO:52.5246504;13.3950866
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=GALERIE UND VERLAG BUCHKUNST BERLIN Oranienburger Str. 27 Berlin 10117;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Oranienburger Str. 27:geo:13.3950866,52.5246504
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230513
DTEND;VALUE=DATE:20230731
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230507T224958Z
LAST-MODIFIED:20230507T224958Z
UID:99045-1683936000-1690761599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Katia Kameli - Das Hohelied der Vögel
DESCRIPTION:Vom 13. Mai bis 30. Juli 2023 zeigt die ifa-Galerie Berlin die Ausstellung Das Hohelied der Vögel / The Canticle of the Birds der französisch-algerischen Künstlerin Katia Kameli. Mit ihren Werken lädt sie dazu ein\, über das eigene Suchen und die eigene Identität nachzudenken. In der ifa-Galerie Berlin präsentiert Kameli erstmalig ihren neuen Film Le Cantique des oiseaux\, mit dem sie sich auf eine Übersetzungsreise begeben hat. \nDie Ausstellung von Katia Kameli ist inspiriert von der Konferenz der Vögel des sufischen Dichters Fariduddin Attar\, der im Persien des 12. Jahrhunderts lebte. In seinem Epos fol-gen wir der Initiationsreise von tausenden Vögeln auf der Suche nach dem mythischen Vogel Simurgh\, einer Allegorie für das Göttliche. Nur dreißig Vögel erreichen auf der Reise durch sieben Täler das Ziel und erkennen Simurgh schließlich als ihr eigenes Spiegelbild. Jede Reise ist ein Weg zu uns selbst\, scheint der Dichter uns zu sagen. \nDie Vögel aus dem allegorischen Gedicht wurden für die Ausstellung Das Hohelied der Vögel /The Canticle of the Birds aus Keramik gefertigt\, einer handwerklichen Technik\, die sich in zahlreichen Kulturen wiederfindet und symbolhaft auf den Ursprung des Lebens verweist. Die Skulpturen sind gleichzeitig Musikinstrumente und lassen sich als Tonpfeifen (Okarinas) spielen; sie sind in dem neuen Film von Katia Kameli\, Le Cantique des oiseaux\, zu hören\, der in der ifa-Galerie Premiere feiert. Er zeigt Tänzer:innen im Garten von Rayol am französischen Mittelmeer\, die je eine Vogelart repräsentieren. Jeder Vogel und somit jede:r Tänzer:in folgt einer eigenen Choreografie und gibt auf charakteristische Weise einen eigenen Klang wieder. Die Tänzer:innen bewegen sich nach der Regie von Youness Anzane und zu Musikkompositionen von Aurélie Sfez. \nDer Film ist eine Übersetzungsreise\, in dem nicht einfach eine Sprache in die andere über-tragen wird\, sondern es vermischen sich Traditionen\, Geschichten und Kulturen ineinander bereichernder Weise. Die Erzählungen sind verschiedene Ausprägungen ein und derselben hybriden\, vielfältig beeinflussten und durchlässigen Ausgangsgeschichte. \nKatia Kameli präsentiert ihre ganz eigene Übersetzung des Epos\, indem sie sich diverse Er-zählelemente in neuen Formen und Kombinationen aneignet\, und neuartige musikalische\, tänzerische und geografische Ebenen hinzufügt. Auf diese Art vermittelt sie\, wie die Suche dieser Vögel nach einer besseren Zukunft auch eine Metapher für das Leben ist: Sie haben als Gruppe den Weg gemeinsam zurückgelegt und begegnen sich am Ende der Reise wieder. Diese Wiederbegegnung lässt sich als ein Schritt nach vorne verstehen\, eine Utopie\, die zeigt\, was gemeinsam möglich ist. \nIn der Ausstellung verbinden sich Katia Kamelis Keramikfiguren\, Aquarelle\, Seidenmale-reien\, ihre Skizzen und der Film zu einem poetischen Ganzen. Kameli lädt die Besucher:innen ein\, sich auf eine innere Reise voller Spiritualität und Schönheit zu begeben\, über das eigene Suchen und die eigene Identität nachzudenken. Sind wir denn nicht die Summe all der Geschichten\, die vor uns da gewesen sind? \nAm Samstag\, 13. Mai 2023 findet um 16.00 ein Künstleringespräch mit Katia Kameli und Valerie Chartrain statt. \nLe Roman Algérien (Der algerische Roman) von Katia Kameli (OmU)\nSamstag\, 3.Juni 2023\, 20.00 \nSİNEMA TRANSTOPIA Lindower Str. 20/22/Haus C\, 13347 Berlin \nIm Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit der Künstlerin und Regisseurin Katia Kameli statt. \nDie ifa-Galerie Berlin zeigt in Kooperation mit Sinema Transtopia den Film Le Roman Algérien von Katia Kameli\, der in drei Kapiteln konzipiert ist und auf sensible Weise die komplexen Beziehungen einer Nation zu ihrer Geschichte und die Rolle der Bilder bei der Konstruktion des nationalen Romans und seiner Archetypen beleuchtet. \nKatia Kameli – Das Hohelied der Vögel\n13. Mai – 30. Juli 2023 \nEröffnung: Freitag\, 12. Mai 2023\, 19.00 \nifa-Galerie Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/katia-kameli-das-hohelied-der-voegel/
LOCATION:ifa-Galerie Berlin\, Linienstraße 139-140\, Berlin\, 10115\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/05/60cf391fae0bd163cb21b30d573bb23749bbd9dfa86a079d079e4109a3ef5fb4-1.png
GEO:52.5266846;13.395848
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=ifa-Galerie Berlin Linienstraße 139-140 Berlin 10115 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Linienstraße 139-140:geo:13.395848,52.5266846
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230519
DTEND;VALUE=DATE:20230716
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230510T141308Z
LAST-MODIFIED:20230517T065059Z
UID:99132-1684454400-1689465599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:‘Beyond Solitude’ by Giulietta Coates. BBA Gallery.
DESCRIPTION:Die monochrome Landschaftsdetails werden in tief ausgeschnittenen Holzrahmungen präsentiert und eröffnen auch in dieser Hinsicht dem Betrachter ungewohnte Perspektiven. Oft verlassen die Bilder das rechteckige Format oder werden materiell in die Holzstrukturen der Rahmungen eingeschrieben – ein Aspekt\, der das Konzept der klassischen Fotografie medial um den Aspekt des Gegenständlichen erweitert. Die resultierenden Bildkonstruktionen wirken in gewisser Weise desorientierend und zeigen die natürliche Welt in ungewöhnlichen Perspektiven – gleichsam als ›Wahrnehmungspuzzle‹ angelegt\, sprechen sie assoziativ unterschiedliche Erfahrungsebenen an. Die Fotografie als Medium birgt für die Künstlerin das Potenzial\, die Kluft zwischen der rezipierten Welt und der Andersartigkeit der sie umgebenden natürlichen Schönheit zu überwinden. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/beyond-solitude-by-giulietta-coates/
LOCATION:BBA Gallery\, Köpenickerstrasse 96\, Berlin\, 10179\, Deutschland
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/05/850x566-1.jpg
GEO:52.5111633;13.4149853
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=BBA Gallery Köpenickerstrasse 96 Berlin 10179 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Köpenickerstrasse 96:geo:13.4149853,52.5111633
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230519
DTEND;VALUE=DATE:20230625
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230520T172203Z
LAST-MODIFIED:20230523T104641Z
UID:99287-1684454400-1687651199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Leif Borges "Neue Gemälde" - Galerie Schwind
DESCRIPTION:Vom 19. Mai bis zum 24. Juni 2023 zeigt die Galerie Schwind Berlin die neusten Arbeiten der Künstlers Leif Borges (*1988). In seinen Gemälden changiert der Künstler immer zwischen Realität und Fantasie\, wobei zumeist der Mensch im Zentrum der Arbeiten steht. In der für Borges typischen präzisen Malweise konstruiert er Situationen\, die wie Träume erscheinen: Mit einem unterschwelligen\, ganz eigenen Witz\, der oft durch eine gewisse Bedrohlichkeit ergänzt wird\, spielt der Künstler mit alltäglichen Bildern und irritiert gleichzeitig mit gekonnt inszenierten Brechungen. \nSo zeigt das großformatige Gemälde Hard cut vor einer idyllischen Seenlandschaft ein sich innig umarmendes Paar\, mit geschlossenen Augen schmiegt sich eine Frau in die Arme eines Mannes. \nGebrochen wird die Szene durch den Umstand\, dass die untere Körperhälfte der Frau fehlt. Verschwindet sie aus den Armen des Mannes und somit aus dem Bild? Oder war sie nie da? \nLeif Borges\, Hard cut\, 2023\, Acryl und Öl auf Leinwand\, 130 x 110 cm\nAuch das Gemälde Rooftop spitter\, das eine elegant gekleidete Frau vor einer detailliert ausgeführten Großstadtkulisse zeigt\, irritiert die Sehgewohnheit der Betrachtenden: Zwischen ihren rot bemalten Lippen blitzt ein Faden Spucke hervor\, der gerade seinen Weg nach unten bahnt. Der erzeugte Widerspruch zwischen ästhetischer Erhabenheit und bizarrer Bedrückung\, der eine nahezu hypnotische Faszination auf die Betrachtenden ausübt\, wird insbesondere in diesen beiden Werken deutlich. \nWährend in früheren Arbeiten von Leif Borges in erster Linie erdige\, naturalistische Farben vorherrschten\, sind in den neueren Arbeiten immer öfter intensive Farbtöne zu finden\, die der Künstler nebeneinander und zusammen inszeniert. In dem kleinformatigen Gemälde I feel blue stellt der Künstler sich beispielsweise selbst mit azurblau gefärbtem Kopf dar\, Timothy tritt den Betrachtenden vor einer weiten Landschaft mit erhobenem Mittelfinger und magentafarbenem Haar leicht provozierend entgegen. \nWie gewohnt bestechen die neuen Arbeiten von Leif Borges durch die immense Bandbreite an Einfallsreichtum und das malerische Können. In der inzwischen fünften monografischen Ausstellung in der Galerie Schwind lässt sich Borges Handschrift deutlich erkennen\, die sich in seinem relativ jungen Œuvre stetig weiterentwickelt. \nLeif Borges wurde 1988 in Hannover geboren und begann 2009 sein Malerei-Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in der Klasse von Annette Schröter. Von 2015 bis 2017 absolvierte er sein Meisterschülerstudium ebenda. Der Künstler lebt und arbeitet in der Mecklenburgischen Seenplatte. \nBeitragsbild: Leif Borges\, Rooftop spitter\, 2023\, Acryl und Öl auf Leinwand\, 40 x 40 cm \nLeif Borges „Neue Gemälde“\n19. Mai 2023 – 24. Juni 2023 \nGalerie Schwind \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/leif-borges-neue-gemaelde-galerie-schwind/
LOCATION:Galerie Schwind\, Große Hamburger Straße 1\, Berlin\, 10115\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/05/Leif_Borges_Rooftop_spitter_2023_Acryl_und_Oel_auf_Leinwand_40_x_40_cm.jpg
GEO:52.5270593;13.3980283
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Schwind Große Hamburger Straße 1 Berlin 10115 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Große Hamburger Straße 1:geo:13.3980283,52.5270593
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230520
DTEND;VALUE=DATE:20230702
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230517T124019Z
LAST-MODIFIED:20230523T104640Z
UID:99231-1684540800-1688169600@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Simone Distler – New Horizons
DESCRIPTION:Simone Distler erschafft in ihrer Malerei Bildräume von unendlich scheinender Weite und großer Kraft. In einer ausgreifenden\, dynamischen Geste\, durch Spritzen\, Wischen und Lasieren trägt sie stark verdünnte Acrylfarbe auf Leinwand oder Papier auf. Obwohl ihre Malerei abstrakt ist\, erscheinen vor dem geistigen Auge Landschaften\, ferne Horizonte oder massive Gebirgsketten. Aus der Bildtiefe hervorquellendes Licht steht dem Sog der Dunkelheit gegenüber\, meditative Ruhe und Konzentration einer großen Dynamik. Stimmungen und Erinnerungen werden geweckt und doch ist nichts offensichtlich\, alles bleibt unbestimmt und für Assoziationen offen.  \nIn her painting Simone Distler creates pictorial spaces of apparently infinite dimensions and immense power. She makes sweeping\, dynamic gestures to apply highly diluted acrylic paint to canvas or paper by spraying\, wiping and glazing. Although her painting is abstract\, the mind’s eye conjures landscapes\, distant horizons or massive mountain ranges. Light welling up from the depths of the picture contrasts with the pull of darkness\, meditative calm and concentration with great dynamism. Moods and memories are awakened and yet nothing is obvious\, everything remains undefined and open to multiple associations.  \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/simone-distler-new-horizons-2/
LOCATION:Wichtendahl Galerie\, Carmerstr. 10\, Berlin\, 10623\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/05/SD_M_78.001.M.jpg
GEO:52.5066397;13.3238402
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Wichtendahl Galerie Carmerstr. 10 Berlin 10623 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Carmerstr. 10:geo:13.3238402,52.5066397
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230526
DTEND;VALUE=DATE:20230903
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230430T220434Z
LAST-MODIFIED:20230508T142424Z
UID:98926-1685059200-1693699199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:TENSOR - eine neue großformatige Open-Air-Lichtkunstinstallation von Christopher Bauder & Akiko Haruna
DESCRIPTION:TENSOR ist eine neue Kunstinstallation des deutschen Lichtkünstlers Christopher Bauder und der britischen Musikerin und Komponistin Akiko Haruna. Die großformatige Skulptur wird vom 26.05-02.09. immer ab Sonnenuntergang im Rahmen von SOMMERLIGHTS 2023 im Außenbereich von DARK MATTER zu sehen sein. Das Werk ist inspiriert von dem mathematischen Begriff „Tensor“\, der eine Funktion beschreibt\, die verschiedene Objekte in einem mehrdimensionalen Raum zueinander in Beziehung setzt. \nWie wäre es\, eine neue Welt zu erkunden? Einen Ort\, an dem nichts vertraut ist\, an dem alles ein Rätsel ist\, an dem die Gesetze der Physik anders sind? Ein Planet voller seltsamer Phänomene\, die aus Licht und Klang bestehen. TENSOR ist ein lebendiges Kunstwerk\, das in jedem Moment Form\, Farbe und Frequenz verändert. Wunderschön und hypnotisierend\, aber auch unvorhersehbar und beängstigend. Es fühlt sich an wie ein Traum oder ein Alptraum\, je nach Zustand. TENSOR ist eine Reise ins Unbekannte\, bei der man das Unerwartete sehen\, hören und fühlen kann. \nEin technologisches Abenteuer\, das die Sinne und den Verstand herausfordert. \nEine dreidimensionale Wolke aus 400 Lichtern schwebt über dem Publikum und schafft ein hypnotisierendes visuelles Spektakel. Akiko Harunas Musik verstärkt die Lichtshow durch eine Mischung aus filmischem Sounddesign\, elektronischer Musik und kraftvollen Klanglandschaften. TENSOR ist ein poetischer Ausdruck von Technologie\, ein Instrument um Daten in Schönheit und Emotionen zu verwandeln. Letztendlich sind Licht und Dunkelheit grundlegende Elemente unserer Existenz\, die unsere biologischen Rhythmen\, unser Gefühl für Zeit und Raum\, unsere Stimmung und unser Wohlbefinden beeinflussen. \nCHRISTOPHER BAUDER\nChristopher Bauder ist ein deutscher Künstler und Designer\, der grossformatige Kunstinstallationen und Performances entwirft\, die sich mit den Auswirkungen von Licht und Klang auf die menschliche Wahrnehmung und Emotion auseinandersetzen. \nNach seinem Studium der Medienkunst an der Universität der Künste Berlin\, gründete er 2004 das interdisziplinäre Studio WHITEvoid. Dort arbeitet er mit einem internationalen Team aus den Bereichen Architektur\, Design\, Software und Technik. Christopher Bauder hat seine Installationen und Performances bereits in Kunsträumen und bei Veranstaltungen auf der ganzen Welt gezeigt\, darunter Centre Pompidou in Paris\, MUTEK Festival in Montreal\, Fete des Lumieres in Lyon\, National Museum of Fine Arts in Taiwan\, National Centre for the Performing Arts in Peking. Am bekanntesten ist er für seine stadtweite Lichtkunstinstallation „LICHTGRENZE“\, die er 2014 zusammen mit seinem Bruder Marc anlässlich des 25- jährigen Jubiläums des Berliner Mauerfalls schuf. \nAKIKO HARUNA\nAkiko Haruna produziert\, singt und performt und ist bekannt für die Verwandlung von Klängen in kathartische Rhythmen. Mit einem Hintergrund in experimentellem Tanz und Mixed-Media-Komposition\, werden klangliche Disziplinen mit Euphorie und Gelassenheit verbunden. \nHarunas grenzüberschreitende Produktionen aus rauhem Pop und clubtauglicher Percussion\, dichter Elektronik und weitläufigen Klanglandschaften verbinden die Welt der Tanzmusik und des Sounddesigns mit emotionalen Meditationen über Geschlecht\, Rasse und Herkunft. \nDie Debüt-EP Be Little Me“\, die Haruna selbst geschrieben\, aufgenommen\, produziert und abgemischt hat\, wurde Ende 2021 auf Numbers veröffentlicht\, nachdem Haruna zuvor bereits mit Labels wie Timedance und Where To Now? Records zusammen gearbeitet hatte. \nTENSOR: CHRISTOPHER BAUDER & AKIKO HARUNA\nEröffnung: FREITAG\, 26.05.2023 \n26.05.2023 – 02.09.2023 \n20:00 – 24:00 \nDARK MATTER Berlin \nKöpenicker Chaussee 46\n10317 Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/tensor-eine-neue-grossformatige-open-air-lichtkunstinstallation-von-christopher-bauder-akiko-haruna/
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/DARK-MATTER-SOMMERLIGHTS-2023_TENSOR_9-16-05.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230527
DTEND;VALUE=DATE:20230821
DTSTAMP:20260405T092041
CREATED:20230430T224412Z
LAST-MODIFIED:20230508T142423Z
UID:98950-1685145600-1692575999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Jan Sobottka: Fotografien 2003 – 2023 im ZAK
DESCRIPTION:Seit 20 Jahren ist der Berliner Fotograf Jan Sobottka (*1953 in Berlin) als aufmerksamer Beobachter der Berliner Kunstszene unterwegs. Auf Vernissagen\, bei Preisverleihungen oder in Ateliers: Immer hat er seine Kamera dabei und portraitiert Prominente und weniger Prominente sowie das berlintypische Publikum. \nEr nähert sich seinen Modellen mit großer Freiheit\, weil er nicht im Auftrag arbeitet\, sondern es ihm schon in der Vor-Handy-Ära um die Dokumentation eines Berliner Lebensgefühls ging. Einige Künstler und Galeristen begleitet er bereits seit vielen Jahren\, wie ein Blick auf Jan Sobottkas Webseite www.catonbed.de eindrücklich vermittelt. Obwohl er nicht im Studio arbeitet\, sondern in Galerien und Museen\, schafft er es\, neben der spontanen Momentaufnahme auch gut komponierte Fotoportraits entstehen zu lassen. Seine „Modelle“ – von Patti Smith bis Bruno Ganz – folgen dabei seinen sparsamen und klaren Anweisungen. \nJan Sobottka: Fotografien 2003 – 2023\n27.5.2023 – 20.8.2023 \nZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/jan-sobottka-fotografien-2003-2023-im-zak/
LOCATION:Kommunale Galerie Berlin\, Hohenzollerndamm 176\, Berlin\, 10713
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/05/0-1.jpg
GEO:52.5403517;13.2122902
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kommunale Galerie Berlin Hohenzollerndamm 176 Berlin 10713;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Hohenzollerndamm 176:geo:13.2122902,52.5403517
END:VEVENT
END:VCALENDAR