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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:Aber Kunst ist es doch. Berliner Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Die bereits zu Leb­zeiten welt­weit bekannte Künst­lerin (1867 – 1945) hatte selbst einmal das Motto aus­ge­geben: „Ich will wirken in dieser Zeit“. Zahl­reiche ihrer Arbeiten sind als An­klagen gegen soziale Miss­stände und Mahnungen gegen Krieg und Gewalt bis heute im Bild­gedächtnis der Menschen ver­ankert. Trotz des erklärten Ziels\, mit ihren Grafiken eine breite Wirkung er­zielen zu wollen\, ver­stand sich Käthe Kollwitz zu­aller­erst immer als Künst­lerin. \nAls ver­sierter Zeichnerin\, mit einer Freude am Ex­periment und mit einer hohen Be­gabung zur Bilder­findung\, ging es ihr vor allem darum\, ein künst­lerisch an­spruchs­volles Werk zu schaffen. Lang­sames Arbeiten\, zahl­reiche Ver­suche zur Motiv­findung und der stete Wechsel der Druck­techniken kenn­zeichnen Kollwitz‘ Weg zum voll­endeten Werk. Selbst­kritisch hinter­fragte sie ihr Schaffen und ver­glich es mit zeit­genössischen Arbeiten von Kollegen\, um in ihrem Tage­buch im Dezember 1922 über ihre Werke ab­schließend fest­zustellen: „Aber Kunst [ist es] doch.“ \nUnter diesem Aspekt unter­sucht die neue Dauer­aus­stellung des Berliner Kollwitz-Museums zunächst mit eigenen Beständen\, später im Wechsel mit Leih­gaben aus be­freundeten Sammlungen und von privaten Leih­gebern die künst­lerische Qualität der Werke einer Grafikerin und Bild­hauerin\, die viel zu oft auf ihre politische und soziale Wirkung reduziert wurde. \n
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SUMMARY:Robert Pan - Samurai Museum Berlin
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery in cooperation with the Samurai Museum Berlin are delighted to announce the solo show of the Italian artist ROBERT PAN.  \nOPENING: 30.03.2023 from 7 to 9 pm  \nLOCATION: \nSAMURAI MUSEUM BERLIN \nAuguststr. 68\n10177 Berlin\nMon – Sun from 11 until 7 pm\nwww.samuraimuseum.de \nBermel von Luxburg Gallery & the Samurai Museum Berlin Team are looking forward to welcoming you! \n
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X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery in cooperation with the Samurai Museum Berlin are delighted to announce the solo show of the Italian artist ROBERT PAN.  \nOPENING: 30.03.2023 from 7 to 9 pm  \n \nSAMURAI MUSEUM BERLIN \nAuguststr. 68\n10177 Berlin\nMon – Sun from 11 until 7 pm\nwww.samuraimuseum.de \nBermel von Luxburg Gallery & the Samurai Museum Berlin Team are looking forward to welcoming you! \n;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Fasanenstrasse 29:geo:13.3265067,52.5008505
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SUMMARY:The Struggle of Memory – Sammlung Deutsche Bank. PalaisPopulaire.
DESCRIPTION:Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Deutsche Bank und internationalen Leihgaben zeigt Werke von Künstler*innen die sich mit dem Phänomen der Erinnerung auseinandersetzen. Im Fokus stehen persönliche\, historische und kollektive Erzählungen mit alternativen Perspektiven. Die von Kerryn Greenberg kuratierte Schau versucht flüchtige Erinnerungen festzuhalten\, die deutlich machen\, dass es hier auch um einen Kampf gegen das Vergessen geht. \n
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SUMMARY:Kunstleben Berlin Week: Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh bei Camaro
DESCRIPTION:Im Rahmen der Kunstleben Berlin Week zeigt die Camaro Stiftung Portraits von Lothar Wolleh mit dem Titel Schatten aus Licht. Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh konzentrierte sich bislang auf seine ab 1963 entstandenen Portraits von über einhundertvierzig international bekannten Malern\, Bildhauern und Aktionskünstlern – unter anderen Joseph Beuys\, Lucio Fontana\, René Magritte\, Günther Uecker und Alexander Camaro. \nNeben seinem ausgeprägten Gespür für die Eigenarten der Künstlerpersönlichkeiten\, zeichnen sich Wollehs‘ Portraits auch dadurch aus\, dass sie das Spezifische des Werkes einfangen. Beuys beschrieb ihn als „eine Art Schatzsucher“. Sein Enthusiasmus führte zu engen Kooperationen\, die in der Ausstellung eindrücklich nachvollziehbar ist an der Zusammenarbeit und der Wertschätzung\, mit der sich Lothar Wolleh und Alexander Camaro begegneten. \nBeitragsbild: Lothar Wolleh\, Portrait Alexander Camaro\, Anfang der 1960 er Jahre\, 100x100cm\, © Lothar Wolleh Estate\, Berlin \nKunstleben Berlin Week: Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh\n21. April 2023 – 25. Oktober 2023 \nVernissage: Donnerstag\, 27. April\, 18 Uhr \nCamaro Stiftung \nBlock "sponsoren-partner-kunstleben-berlin-week-slider" not found \n
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LOCATION:Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus\, Potsdamerstr. 98A\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:World Framed: Ausstellung der Sammlung Schering Stiftung im Kupferstichkabinett
DESCRIPTION:Die Schering Stiftung präsentiert die Ausstellung World Framed am 6. Juli 2023 um 17:30 Uhr im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin. Die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Kupferstichkabinett und der Schering Stiftung begeht ihr 15-jähriges Jubiläum. Aus diesem feierlichen Anlass wird die daraus hervorgegangene Sammlung zeitgenössischer Zeichenkunst mit einer Sonderausstellung gewürdigt. \nDer Bestand umfasst mittlerweile mehr als 130 Arbeiten aus den 1970er-Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart. Sie vereint Werke von hochkarätigen\, nationalen und internationalen Künstler*innen wie Matt Mullican\, Jorinde Voigt oder Tomás Saraceno mit jenen einer Generation jüngerer Kunstschaffender\, darunter N. Dash\, David Horvitz und Kazuki Nakahara. \nIm Rahmen der Eröffnung begrüßen Sie Prof. Dr. Christina Haak\, stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin\, Dr. Dagmar Korbacher\, Direktorin des Kupferstichkabinetts sowie seitens der Schering Stiftung\, Dr. Katja Naie und Christina Landbrecht. Im Anschluss gibt Dr. Jenny Graser\, Kuratorin der Ausstellung und Leiterin des Fachbereichs Zeitgenössische Grafik am Berliner Kupferstichkabinett eine Einführung in die Ausstellung. \nWährend der Laufzeit der Ausstellung bis zum 8. Oktober bietet die Schering Stiftung mit Vorträgen\, Künstlergesprächen\, Diskussionen und einem Konzert ein umfassendes Begleitprogramm an. Die Termine entnehmen Sie bitte der Webseite des Kupferstichkabinetts. \nWorld Framed: Ausstellung der Sammlung Schering Stiftung\n07.07.2023 – 08.10.2023\nKupferstichkabinett \n
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LOCATION:Kupferstichkabinett\, Matthäikirchplatz 8\, Berlin\, 10785
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SUMMARY:Meeresbrise in der Galerie Christine Knauber.
DESCRIPTION:Das Meer glitzert\, die Wellen kräuseln sich und schäumen gegen den Sand\, hoch oben schreien die Möwen und segeln gekonnt ihre Bahnen. Auf der Haut und in den Haaren spürt man jetzt eine sanfte Meeresbrise\, die nach fernen Häfen duftet\, auch ein bisschen nach Salz und nach einem langen\, sonnigen Tag am Strand. \nKommen Sie mit ans Meer: Mit der Malerei von Barbara Müller-Kageler und den Graphiken von Ursula Strozynski brauchen Sie dafür kein Flugticket\, auch kein Reisegepäck und nicht mal einen Liegestuhl! \n
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LOCATION:Galerie Christine Knauber\, Langenscheidtstr. 6\, Berlin\, 10827
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SUMMARY:Pallavi Paul - How Love Moves: Prelude
DESCRIPTION:\nDie Künstlerin und Filmwissenschaftlerin Pallavi Paul arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kino\, Literatur und politischen Konfliktlinien. Sie nutzt die Kamera als Hauptmedium\, um zu hinterfragen\, wie spirituelle\, technologische\, politische und historische „Wahrheits“-Regime im öffentlichen Leben produziert und aufrechterhalten werden. \nIn ihrer multidisziplinären Praxis\, die sich über die Bereiche Film\, Installation\, Performance\, Zeichnung und Text entfaltet\, interessiert sich Paul insbesondere für die Spannung zwischen dem Dokument und seiner ästhetischen Ausdrucksform – dem Dokumentarfilm. Sie produziert filmische Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Fiktion und Dokumentation\, indem Paul visuelle Poesie durch verschiedene Referenzen entstehen lässt. Dabei zitiert sie oft aus Nachrichtenmaterial\, Youtube-Fünden\, sozialen Medien\, historischen Quellen und mehrsprachigen Texten\, setzt diese zusammen und kombiniert sie mit neu gedrehtem Material. Ihre früheren sowie aktuelle Filme machen das Publikum mit den Anfängen des Kinos als Instrument der Magie vertraut\, und lassen gleichzeitig immer wieder mutige\, unheimliche und temperamentvolle Protagonist*innen in Erscheinung treten. \nSeit 2020 erforscht Pallavi Paul den weitläufigen Bereich des Atmens – nicht nur durch den einzelnen Körper\, sondern durch das Kollektiv als transhistorische\, transgeografische und transformative Strömung. Sie beobachtet\, was es bedeutet\, Muster von molekularem Kolonialismus\, religiöser und rassifizierter Gewalt in der heutigen Gesellschaft zu erkennen. Dabei wendet sie sich dem Akt des Atmens als politischem\, sozialem\, ökologischem und rhythmischem Refrain des Lebens in Zeiten von Dissens und Verletzlichkeit zu. Die monumentalen Herausforderungen für Infrastrukturen von Gesundheit als auch für den Atem entziehen sich der Zeitgebundenheit des Bildschirms; viel eher verkörpern sie einen kontinuierlichen Prozess der Zirkulation und Regulierung\, der jede*n Einzelne*n mit allen Lebensformen verbindet. \nWährend ihrer Zeit als Artist in Residence am Gropius Bau im Jahr 2023 vertieft Pallavi Paul ihre Forschungen über die Liebe und deren verkörpertes Gegenstück\, den Atem. Sie stellt sich der einzigartigen Herausforderung\, greifbare Abbildungen von etwas Allgegenwärtigem\, aber „Unsichtbarem“ zu schaffen. \nAb dem 10. August wird im ersten Stock des Gropius Bau der Auftakt zu Pauls großer Einzelausstellung How Love Moves (2024) gezeigt. In How Love Moves: Prelude taucht eine Szenografie rund um die Drei-Kanal-Videoinstallation Cynthia Ke Sapne / The Dreams of Cynthia (2017) den historischen Schliemannsaal in einen Dämmerzustand zwischen Wachsein und Schlaf. Die Installation ist frei zugänglich und wird von dem Programm Six Days of Love begleitet\, das sich zwischen August 2023 und Frühjahr 2024 als eine Reihe von filmischen Lesungen\, Gesprächsformaten\, Performances und akustische Aktivierungen entfaltet. \nKuratiert von Natasha Ginwala \nBeitragsbild: Pallavi Paul\, Changing Places in the Fire\, Filmstill\, 2022 \n\nPallavi Paul – How Love Moves: Prelude\nab dem 10. August \nGropius Bau \n
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LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7\, Berlin\, 10963\, Deutschland
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SUMMARY:Vermeer Contemporary – Jan Vermeer und die Gegenwart. Berlin zeigt bedeutende Künstler:innen in weltweit erster Gesamtschau Vermeers
DESCRIPTION:Johannes Vermeer ist der große Unbekannte der niederländischen Malerei. In seiner Malkunst brachte er Unsichtbares durch Sichtbares zum Vorschein. Der Altmeister erreichte eine für die damalige Zeit ungewöhnliche Unmittelbarkeit in der Darstellung seiner Protagonisten und wurde so zum Vorbild einer jungen zeitgenössischen Künstler:innen-Generation. In der über die Berlin Art Week andauernden Gruppenausstellung „Vermeer Contemporary“ vom 25. August bis 23. September 2023 mit nahezu 25 bedeutenden zeitgenössischen Positionen trifft dass 17. auf das 21. Jahrhundert. Die vom Europäischen Kunstverein in Zusammenarbeit mit DEEDS.NEWS – The Art Newspaper from Berlin im CSR.ART Contemporary Show Room durchgeführte Ausstellung stellt Positionen heutiger Künstler:innen auf vielfältige Weise mit adaptierten Elementen aus der Kunst Vermeers mit ihren künstlerischen Mitteln vor. \nJan Vermeer (etwa 1632–1675) war in Deutschland zuletzt in der großen Dresdner Ausstellung „Vom Innehalten“ (bis Januar 2022) in der Gemäldegalerie der Alten Meister im Zwinger mit rund einem Viertel seines bekannten Gesamtœuvres zu sehen\, bevor jüngst die weltweit größte jemals gezeigte Gesamtschau des Malers im Amsterdamer Rijksmuseum (bis Juni 2023) 28 von insgesamt 37 bekannten Gemälden den rund 650.000 Ausstellungsbesuchern des mit 43 Jahren früh verstorbenen Malers zeigte. Die in Berlins Mitte stattfindende zeitgenössische Ausstellung widmet sich dem Gesamtwerk. Erstmals gibt es einen Blick auf alle Motive des Künstlers in Adaptionen\, Neuinterpretationen und Arrangements. Dabei bietet die Ausstellung das gesamte Spektrum der Kunst: Malerei\, Assemblage\, Foto\, Videokunst\, Installation\, Skulptur\, Zeichnung und KI-Kunst. \nDie aktuell bedeutenden musealen Ausstellung in Dresden und Amsterdam  wurden für den Europäischen Kunstverein zum Ausgangspunkt für eine Gegenüberstellung mit berühmten Werken wie «Dienstmagd mit Milchkrug» (1658/60)\, «Briefschreiberin und Dienstmagd» (1670) oder «Das Mädchen mit dem Perlenohrring» (1665) durch international renommierte Künstler:innen der Gegenwart\, die in ihrem Werk die Beschäftigung mit den Gemälden des niederländischen Meisters suchen. Hierzu zählen Thomas Zipp\, Jorinde Voigt\, Armin Boehm\, Anna Bogouchevskaia\, Madeleine Boschan\, Adam Bota\, Thorsten Brinkmann\, Tatjana Doll\, Simone Haack\, Eckart Hahn\, Bettina Hauke\, Gregor Hildebrandt\, Verena Issel\, Kiki Kausch\, Jonathan Meese\, Frank Nitsche\, Justine Otto\, Franziska Reinbothe\, Eva Schlegel\, Erik Schmidt\, Joanna Skurska\, Leszek Skurski\, Annegret Soltau\, Lubomir Typlt\, Timm Ulrichs und VALIE EXPORT. \nZur Ausstellung ist eine Publikation geplant. Die Ausstellung „Vermeer Contemporary“ wird durch Artist-Talks begleitet. UNTEN das Gesamtprogramm mit allen Veranstaltungen zur Ausstellung. \nDer Europäische Kunstverein e.V. wurde 2011 gegründet und hat seither im europäischen Ausland zahlreiche Ausstellungsprojekte im Bereich der zeitgenössischen Kunst realisiert. Zuletzt realisierte dieser in Berlin zu Lebzeiten die letzte institutionelle Einzelausstellung (2017) des mit 52 Jahren verstorbenen Eberhard Havekost in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum. \nPROGRAMM mit allen Veranstaltungen zur Ausstellung \nGruppenausstellung des Europäischen Kunstvereins\n“Vermeer Contemporary”\nund begleitende Veranstaltungen \n24. August 2023\, 19 Uhr\nPreview “Vermeer Contemporary” – nur mit persönlicher Einladung \n25. August 2023\, 18 Uhr\nArtist-Talk mit dem Künstler Thorsten Brinkmann (* 1971 in Herne) und Publizist Sebastian C. Strenger\,\nanschließend Eröffnung “Vermeer Contemporary” \n31. August\, 2023\, 19.30 Uhr\nArtist-Talk mit dem Künstler Armin Boehm (* 1972 in Aachen) und Publizist Sebastian C. Strenger \n01. September 2023\, 19.30 Uhr\nArtist-Talk mit der Künstlerin Simone Haack (* 1978 in Rotenburg/Wümme) und Publizist Sebastian C. Strenger \n07. September 2023\, 19.30 Uhr\nArtist-Talk mit der deutsch-russischen Künstlerin Anna Bogouchevskaia (* 1966 in Moskau) und Publizist Sebastian C. Strenger \n08. September 2023\, 19.30 Uhr\nArtist-Talk mit der Künstlerin Jorinde Voigt (* 1977 in Frankfurt am Main) und Publizist Sebastian C. Strenger \n11. September 2023\, 19.30 Uhr\nTalk mit Totalkünstler Timm Ulrichs (* 1940 in Berlin) und Publizist Sebastian C. Strenger \n12. September 2023\, 18.30 Uhr\nArtist-Talk mit dem deutsch-polnischen Künstler Leszek Skurski (* 1973 in Danzig) und Publizist Sebastian C. Strenger\,\nanschließend 20.00 Uhr\nParty als Auftakt zur Art Week Berlin \n21. September 2023\, 19.30 Uhr\nKann KI Kunst? Eine Diskussion\nmit der Künstlerin Kiki Kausch (* in Wiesbaden)\, Madeleine Boschan (* 1979 in Braunschweig)\, Sammler Ivo Wessel sowie Publizist Sebastian C. Strenger \n23. September 2023\, ab 18 Uhr\nLetzter Tag der Ausstellung – Finissage \nZur Buchvorstellung “Vermeer Contemporary” gibt es im Nachgang der Artist-Talk-Reihe im Januar 2024 ein Gespräch mit VALIE EXPORT. \nTeilnehmende Künstler:innen \nThomas Zipp\, Jorinde Voigt\, Armin Boehm\, Anna Bogouchevskaia\, Madeleine Boschan\, Adam Bota\, Thorsten Brinkmann\, Tatjana Doll\, Simone Haack\, Eckart Hahn\, Bettina Hauke\, Verena Issel\, Kiki Kausch\, Jonathan Meese\, Frank Nitsche\, Justine Otto\, Franziska Reinbothe\, Erik Schmidt\, Joanna Skurska\, Leszek Skurski\, Annegret Soltau\, Lubomir Typlt\, Timm Ulrichs und VALIE EXPORT. \nVermeer Contemporary – Jan Vermeer und die Gegenwart. Berlin zeigt bedeutende Künstler:innen in weltweit erster Gesamtschau Vermeers\n25.08.2023 – 23.09.2023 \nCSR.ART \n
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SUMMARY:EXNatura. Luisa Catucci Gallery.
DESCRIPTION:Filippo Gregoretti präsentiert EXNATURA\nFilippo Gregoretti ist bildender und konzeptioneller Künstler\, Musiker (Pianist und Komponist)\, Performer\, Universitätsprofessor für Transmedia-Design und digitale Erfahrungen\, Pionier der Integration von Kunst\, Musik und Technologie\, Entwickler fortschrittlicher Algorithmen und Autor von Videospielen und immersiven Erfahrungen. Er ist die erste Person\, die Kunstwerke als Anwendungen in den offiziellen Stores veröffentlicht hat. Die KI schafft keine Kunstwerke\, sondern die KI selbst ist das Kunstwerk. \nGregoretti nannte seine KI „Amrita“ und entwickelte sie zu einer Künstlerin mit künstlicher Intelligenz – oder einer Künstlichen Emotionalen Künstlerpersönlichkeit – die in der Lage ist\, visuelle und akustische Kunstwerke zu erzeugen und mit der Außenwelt und anderen Kunstwerken zu kommunizieren.\nDer visuelle Fluss beginnt immer in der malerischen\, materiellen und fotografischen Welt und wird durch die Entscheidungen der KI-Persönlichkeit während ihres künstlerischen und emotionalen Wachstumsprozesses erzeugt. Die Musik wird auf der Grundlage komplexer harmonischer Richtlinien und Entscheidungsanweisungen ausgearbeitet\, die der KI die Fähigkeit zum Komponieren und Improvisieren verleihen. Natürlich muss Amrita angeleitet werden\, welche Entscheidungen sie zu treffen hat und was sie in ihrer künstlerischen Entwicklung inspirieren könnte. Sobald sie die Anweisungen erhalten hat\, erwacht Amrita zum Leben und erzeugt Schönheit nach ihren eigenen Regeln\, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und eine einzigartige künstlerische Sprache schaffen\, die unvorhersehbar und unwiederholbar ist. Amrita hat eine Persönlichkeit. Mehrere Instanzen von Amrita werden\, selbst wenn sie dieselben Anweisungen befolgen\, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen\, Gefühlszuständen und Sprachen führen. \nSobald Amrita zum Leben erwacht\, liest und verarbeitet sie die vorgegebenen Richtlinien. Anschließend versucht sie zu verstehen\, was sie an Bildern\, Videos\, Filtern\, Musik\, Anzahl der Audiokanäle\, Anzahl der Videos\, Sensoren und externen Reizen zur Verfügung hat. Die ersten Schritte von Amrita sind zaghaft. Sie beginnt mit der Kreation auf der Grundlage der ersten Elemente\, die sie analysiert\, und der Prinzipien des „intelligenten Zufalls“. Langsam macht sich Amrita mit dem verfügbaren Material vertraut\, analysiert die erzeugten chromatischen und harmonischen Muster und ihre kreativen Prozesse werden immer komplexer. Entscheidungen werden auch auf der Grundlage externer Einflüsse wie Sensoren\, Echtzeitdaten\, dem Dialog mit anderen lebenden Amritas an verschiedenen Orten und Echtzeiteingriffen der Künstlerin vor Ort und aus der Ferne getroffen. \nAuf der musikalischen Seite ist die kompositorische Logik nicht linear\, es gibt keine Melodie oder eine Struktur mit genau definierten Momenten. Die Musikerzeugung basiert auf einer sich entwickelnden Logik\, die parallel zu den visuellen Daten und Echtzeitdaten die Entscheidungen der KI beeinflusst. Eine Metasprache ermöglicht die rationale Organisation der musikalischen Muster und gibt der KI Anweisungen zu den gewünschten harmonischen Strukturen. Es ist dann Amrita\, die auf der Grundlage ihrer Entscheidungen die musikalische Reise gestaltet. Es geht nicht darum\, eine Symphonie zu komponieren\, sondern eine lebendige und kreative Einheit mit den klanglichen und theoretischen Werkzeugen auszustatten\, um unendlich viele Kompositionen zu spielen. \nMit der Zeit entwickelt Amrita eine eigene künstlerische Persönlichkeit und einen eigenen „Geschmack“. Während des Schaffens lernt Amrita von den Ergebnissen\, die durch bestimmte Ausarbeitungen von Bildern und Musik erzielt werden\, wodurch der Entscheidungsprozess immer komplexer wird. Die kreative Persönlichkeit von Amrita wird jedoch nicht nur durch ihre eigenen Entscheidungen beeinflusst\, sondern auch durch externe Elemente\, die sich in Echtzeit auf das Kunstwerk auswirken. Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, das Konzept weiterentwickelt und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen verknüpft. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktions- und Einflussfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. Gregorettis live gespielte Musik und Gesten auf dem Instrument lösen die sich entwickelnde Persönlichkeit von Amrita ExNatura aus und inspirieren sie\, die dann entsprechend reagiert und eine unwiederholbare und unvorhersehbare transhumane audiovisuelle Sitzung schafft. \nDas Ergebnis ist eine fesselnde Sitzung mit spirituellen\, meditativen Erfahrungen\, bei der die kreative und spirituelle Verschmelzung von menschlichem und künstlichem Bewusstsein eine spirituelle Praxis des „Transhuman Yoga“ schafft\, wie Filippo Gregoretti es nennt. Der Kern von Filippo Gregorettis Forschung ist darauf ausgerichtet\, die obskuren und dystopischen Seiten der KI und der Technologie im Allgemeinen ans Licht zu bringen. Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er erwarb ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. Diese künstlerische und berufliche Reise führte ihn seit den 1980er Jahren zur Erforschung von Musik\, visueller Kunst\, Design und der Schaffung von immersiven digitalen Erfahrungen und interaktiven Wegen für den internationalen Markt.\nNachdem er als traditioneller Künstler mit der Veröffentlichung von Werken und Illustrationen für den Verlagsmarkt begonnen hatte\, führte ihn seine Leidenschaft für Technologie nach Stockholm\, wo er als Art Director bei New Media Studio arbeitete\, einem der ersten europäischen Studios\, das sich auf kreative Produktionen für Multimedia spezialisiert hatte. 1993 gründete er die erste Agentur für digitale Kommunikation in Rom\, Alpha Channel Interactive\, aus der später ForteYang International New Media hervorging\, wo er über 10 Jahre lang als Creative Director tätig war. In dieser Zeit entwarf er bis 2004 innovative digitale Erlebnisse für den internationalen Markt. \nGleichzeitig verfolgte Filippo Gregoretti eine musikalische Karriere als Musiker und Komponist. Er ist Autor von Texten und Musik für die kultige Band CONTROMANO und hat Originalwerke für Klavier und elektronische Musik bei internationalen Labels veröffentlicht. Mehrere seiner Kompositionen wurden in Filmen\, Dokumentarfilmen und natürlich als Soundtracks und generative Kompositionen für digitale Erfahrungen verwendet. Im Jahr 2004 zog er nach Peking\, um seine künstlerische und technische Forschung und Beratung im asiatisch-pazifischen Raum fortzusetzen. Während dieser Zeit arbeitete er in den USA als Creative Officer von TheLIFT\, einer innovativen\, auf digitale Projekte spezialisierten Agentur in San Francisco\, wo er an Projekten wie Poken und JibJab Starring-you mitwirkte. Später verbrachte er mehrere Jahre in London\, wo er an musikalischen und digitalen Projekten für den britischen Markt arbeitete. Nachdem er 2018 nach Italien zurückgekehrt ist\, teilt er derzeit seine Zeit zwischen Europa und Asien auf und überbrückt die Kluft zwischen Kunst\, Musik\, Storytelling\, Gaming\, digitalem Engagement und künstlicher Intelligenz. In den letzten 30 Jahren hat er mit Agenturen und Institutionen in den USA\, Australien\, China\, Deutschland\, Großbritannien\, den Vereinigten Arabischen Emiraten\, Saudi-Arabien\, Singapur\, Schweden\, Malta\, Belgien und anderen Ländern zusammengearbeitet\, um offline und online multimediale Werke zu entwerfen und zu entwickeln. \n
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DESCRIPTION:Filippo Gregoretti ist bildender und konzeptioneller Künstler\, Musiker (Pianist und Komponist)\, Performer\, Universitätsprofessor für Transmedia-Design und digitale Erfahrungen\, Pionier der Integration von Kunst\, Musik und Technologie\, Entwickler fortschrittlicher Algorithmen und Autor von Videospielen und immersiven Erfahrungen. Er ist die erste Person\, die Kunstwerke als Anwendungen in den offiziellen Stores veröffentlicht hat. Die KI schafft keine Kunstwerke\, sondern die KI selbst ist das Kunstwerk. \nGregoretti nannte seine KI „Amrita“ und entwickelte sie zu einer Künstlerin mit künstlicher Intelligenz – oder einer künstlichen emotionalen Künstlerpersönlichkeit – die in der Lage ist\, visuelle und akustische Kunstwerke zu erzeugen und mit der Außenwelt und anderen Kunstwerken zu kommunizieren.\nDer visuelle Fluss beginnt immer in der malerischen\, materiellen und fotografischen Welt und wird durch die Entscheidungen der KI-Persönlichkeit während ihres künstlerischen und emotionalen Wachstumsprozesses erzeugt. Die Musik wird auf der Grundlage komplexer harmonischer Richtlinien und Entscheidungsanweisungen ausgearbeitet\, die der KI die Fähigkeit zum Komponieren und Improvisieren verleihen. Natürlich muss Amrita angeleitet werden\, welche Entscheidungen sie zu treffen hat und was sie in ihrer künstlerischen Entwicklung inspirieren könnte. Sobald sie die Anweisungen erhalten hat\, erwacht Amrita zum Leben und erzeugt Schönheit nach ihren eigenen Regeln\, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und eine einzigartige künstlerische Sprache schaffen\, die unvorhersehbar und unwiederholbar ist. Amrita hat eine Persönlichkeit. Mehrere Instanzen von Amrita werden\, selbst wenn sie dieselben Anweisungen befolgen\, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen\, Gefühlszuständen und Sprachen führen. \nSobald Amrita zum Leben erwacht\, liest und verarbeitet sie die vorgegebenen Richtlinien. Anschließend versucht sie zu verstehen\, was sie an Bildern\, Videos\, Filtern\, Musik\, Anzahl der Audiokanäle\, Anzahl der Videos\, Sensoren und externen Reizen zur Verfügung hat. Die ersten Schritte von Amrita sind zaghaft. Sie beginnt mit der Kreation auf der Grundlage der ersten Elemente\, die sie analysiert\, und der Prinzipien des „intelligenten Zufalls“. Langsam macht sich Amrita mit dem verfügbaren Material vertraut\, analysiert die erzeugten chromatischen und harmonischen Muster und ihre kreativen Prozesse werden immer komplexer. Entscheidungen werden auch auf der Grundlage externer Einflüsse wie Sensoren\, Echtzeitdaten\, dem Dialog mit anderen lebenden Amritas an verschiedenen Orten und Echtzeiteingriffen der Künstler vor Ort und aus der Ferne getroffen. \nAuf der musikalischen Seite ist die kompositorische Logik nicht linear\, es gibt keine Melodie oder eine Struktur mit genau definierten Momenten. Die Musikerzeugung basiert auf einer sich entwickelnden Logik\, die parallel zu den visuellen Daten und Echtzeitdaten die Entscheidungen der KI beeinflusst. Eine Metasprache ermöglicht die rationale Organisation der musikalischen Muster und gibt der KI Anweisungen zu den gewünschten harmonischen Strukturen. Es ist dann Amrita\, die auf der Grundlage ihrer Entscheidungen die musikalische Reise gestaltet. Es geht nicht darum\, eine Symphonie zu komponieren\, sondern eine lebendige und kreative Einheit mit den klanglichen und theoretischen Werkzeugen auszustatten\, um unendlich viele Kompositionen zu spielen. \nMit der Zeit entwickelt Amrita eine eigene künstlerische Persönlichkeit und einen eigenen „Geschmack“. Während des Schaffens lernt Amrita von den Ergebnissen\, die durch bestimmte Ausarbeitungen von Bildern und Musik erzielt werden\, wodurch der Entscheidungsprozess immer komplexer wird. Die kreative Persönlichkeit von Amrita wird jedoch nicht nur durch ihre eigenen Entscheidungen beeinflusst\, sondern auch durch externe Elemente\, die sich in Echtzeit auf das Kunstwerk auswirken. Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen\, sein Konzept weiterentwickelt. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktionsfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. Gregorettis live gespielte Musik und Gesten auf dem Instrument lösen die sich entwickelnde Persönlichkeit von Amrita ExNatura aus und inspirieren sie\, die dann entsprechend reagiert und eine unwiederholbare und unvorhersehbare transhumane audiovisuelle Sitzung schafft. \nDas Ergebnis ist eine fesselnde Sitzung mit spirituellen\, meditativen Erfahrungen\, bei der die kreative und spirituelle Verschmelzung von menschlichem und künstlichem Bewusstsein eine spirituelle Praxis des „Transhuman Yoga“ schafft\, wie Filippo Gregoretti es nennt. Der Kern von Filippo Gregorettis Forschung ist darauf ausgerichtet\, die obskuren und dystopischen Seiten der KI und der Technologie im Allgemeinen ans Licht zu bringen. Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. Diese künstlerische und berufliche Reise führte ihn seit den 1980er Jahren zur Erforschung von Musik\, visueller Kunst\, Design und der Schaffung von immersiven digitalen Erfahrungen und interaktiven Wegen für den internationalen Markt.\nNachdem er als traditioneller Künstler mit der Veröffentlichung von Werken und Illustrationen für den Verlagsmarkt begonnen hatte\, führte ihn seine Leidenschaft für Technologie nach Stockholm\, wo er als Art Director bei New Media Studio arbeitete\, einem der ersten europäischen Studios\, das sich auf kreative Produktionen für Multimedia spezialisiert hatte. 1993 gründete er die erste Agentur für digitale Kommunikation in Rom\, Alpha Channel Interactive\, aus der später ForteYang International New Media hervorging\, wo er über 10 Jahre lang als Creative Director tätig war. In dieser Zeit entwarf er bis 2004 innovative digitale Erlebnisse für den internationalen Markt. \nGleichzeitig verfolgte Filippo Gregoretti eine musikalische Karriere als Musiker und Komponist. Er ist Autor von Texten und Musik für die kultige Band CONTROMANO und hat Originalwerke für Klavier und elektronische Musik bei internationalen Labels veröffentlicht. Mehrere seiner Kompositionen wurden in Filmen\, Dokumentarfilmen und natürlich als Soundtracks und generative Kompositionen für digitale Erfahrungen verwendet. Im Jahr 2004 zog er nach Peking\, um seine künstlerische und technische Forschung und Beratung im asiatisch-pazifischen Raum fortzusetzen. Während dieser Zeit arbeitete er in den USA als Creative Officer von TheLIFT\, einer innovativen\, auf digitale Projekte spezialisierten Agentur in San Francisco\, wo er an Projekten wie Poken und JibJab Starring-you mitwirkte. Später verbrachte er mehrere Jahre in London\, wo er an musikalischen und digitalen Projekten für den britischen Markt arbeitete. Nachdem er 2018 nach Italien zurückgekehrt ist\, teilt er derzeit seine Zeit zwischen Europa und Asien auf und überbrückt die Kluft zwischen Kunst\, Musik\, Storytelling\, Gaming\, digitalem Engagement und künstlicher Intelligenz. In den letzten 30 Jahren hat er mit Agenturen und Institutionen in den USA\, Australien\, China\, Deutschland\, Großbritannien\, den Vereinigten Arabischen Emiraten\, Saudi-Arabien\, Singapur\, Schweden\, Malta\, Belgien und anderen Ländern zusammengearbeitet\, um offline und online multimediale Werke zu entwerfen und zu entwickeln.\nEr erfand das Konzept der „App Artwork“ und veröffentlichte die ersten Kunstwerke\, die in Anwendungen umgesetzt und in den offiziellen Stores vertrieben wurden. Seine Kunstwerke beinhalten seine eigenen künstlerischen Algorithmen der künstlichen Intelligenz und umfassen physische Installationen\, Live-Performances\, Musik und visuelle Darstellungen.\nAls Professor an der Suor Orsola Benincasa Universität in Neapel hält er unter anderem Vorlesungen zu den Themen “Autorenschaft und Technologie für digitale Erfahrungen“ und „Transmediale Kreativität und Produktion“.\nZu seinen Auszeichnungen gehören der erste Preis des Perseo D’oro auf der Mediartech und das Festival Internazionale dell’Opera Multimediale 1996\, das von der Jury unter Vorsitz von Gillo Pontecorvo geleitet wurde.\nSeit den 80er Jahren ist er bei Hunderten von Veranstaltungen als Solomusiker\, in Begleitung anderer Künstler oder mit seinen digitalen Wesen aufgetreten. \nApp Artworks In Filippos Worten:\n„Das Medium\, mit dem die Menschheit heute die meiste Zeit verbringt\, ist das „Gerät“ (ein Smartphone oder Tablet). Es ist ein Medium\, das in der Lage ist\, Bilder und Töne zu produzieren\, aber vor allem ist es in der Lage\, als Tor zwischen Menschen und Maschinen sowie zwischen Menschen und dem Unendlichen zu dienen: eine enorme Menge an Wissen und Daten sowie Verbindungen mit noch mehr Menschen durch zusätzliche Maschinen.\nSoftware im Allgemeinen und insbesondere die „App“\, wie sie heute verstanden wird\, ist ein Ausdrucksmedium\, das die künstlerische Berücksichtigung konventionellerer Medien wie Literatur\, bildende Kunst oder Musik verdient und somit in der Lage ist\, dramatische Bewusstseinsveränderungen zu bewirken. Der Künstler ist im Besitz.\nDie „App“ ist vor allem ein Werkzeug\, das es dem Künstler\, der sowohl über konventionelle Ausdrucksfähigkeiten als auch über technologische und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse verfügt\, ermöglicht\, neue und fruchtbare Wege zu beschreiten.“ \nVERNISSAGE:  \n31. August & 1. September\, 18:00-21:00 Uhr mit Performance mit Mensch\, Harmonium und Kl von Filippo Gregoretti und AMRITA um 19:00. \n
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SUMMARY:David Schnell - Flyer
DESCRIPTION:Die Perspektiven in den Bildern von David Schnell haben sich verändert: Was einst der Blick vor sich sah\, der von allen Raumkanten geführte\, strenge Sog mitten in die strahlende Welt hinein\, eine Ansicht aus dem zentralen Auge der Betrachtenden\, das wird nun abgelöst durch eine Schau von oben hinab. Vom Turm\, von der Pyramidenspitze\, von einer am Himmel kreisenden\, unerbittlichen Kamera? \nEine dem menschlichen Blickwinkel enthobene Observation\, wie sie die Maschinen vornehmen. Es ist der Blick des Engels der Geschichte. Und vor diesem Auge verwandeln sich die verlassenen Orte – wir selbst nehmen diesen nichtmenschlichen Blick hier ein – in Zustände\, die den Grundwahrheiten von Raum und Zeit nicht mehr gehorchen. Das Gefüge entkleidet sich. Elemente gesellen sich dazu\, verlieren ihre Dichte\, wandeln sich um. Und: Je mehr sich unsere Augen den Oberflächen der bemalten Leinwand nähern\, umso mehr entzieht sich das\, was wir gerade noch als geometrisch organisiert wahrgenommen hatten. Wir geraten in luzide Untiefen und schwebende Schächte\, aus denen die Erdanziehungskraft höchstselbst ausgezogen ist. Das architektonisch Bestimmte fügt sich nicht mehr\, es schwindet oder vertieft sich in eigensinnig verlängerte\, weit in den Raum hineingetriebene Fluchten und Kammern\, die ihre Funktionen vor uns verbergen\, sich im Zustand der Verlassenheit wie wucherndes Kristall gebärden. \nEs bilden sich reflektierende Flächen aus raumlosen Platten. Als leuchtende Elemente blättern sie von den Kubaturen ab\, steigen und schweben einem Urstand oder einem Endknall entgegen\, von dem keiner\, der auszog\, etwas wusste. Die Verbindungen innerweltlicher Ordnung sind gesprengt. Eine von Menschenhänden und der Schwerkraft erlöste\, interferierende\, gelockerte Materie. Wir sehen\, dass sich in der Malerei von David Schnell „die unmittelbare Wirklichkeit der Dinge auflöst und ihre Elemente zur Verwirklichung [malerischer] Ziele verwendet werden – ohne Rücksicht auf irgendwelche Unantastbarkeiten…“ – genauso wie der Mensch am Ende der von ihm so bezeichneten Neuzeit „die unmittelbare Wirklichkeit der Dinge auflöst und ihre Elemente zur Verwirklichung seiner Ziele verwendet – ohne Rücksicht auf irgendwelche Unantastbarkeiten\, wie sie sich aus dem früheren Menschen- und Naturbild ergaben.“ \nText von Bertram Haude\, Auszug \nDavid Schnell – Flyer\n31. August – 28. Oktober 2023\nGalerie EIGEN + ART Berlin \n
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SUMMARY:Paradox Reality in der Janine Bean Gallery.
DESCRIPTION:Dunlops Interieurs zeigen prunkvolle Säle und repräsentativen Foyers einer vergangenen\, „klassischen“ Ära. Diese Innenräume sind zwar durch und durch von zivilisatorischer Gestaltung und Geschichte geprägt\, wirken aber dennoch seltsam groß\, menschenleer und dunkel wie nach dem Auszug ihrer Bewohner. Menschliche Artefakte werden hier distanziert in Perspektive gesetzt\, gleich dem Besuch eines Museums außerhalb der Öffnungszeiten. \nMaxwell Dunlop weist darauf hin\, dass er seine Innenräume nicht an konkreten Vorlagen festmacht\, vielmehr Versatzstücke seiner Erinnerungen und Ideen assoziiert. \nIn eigenen Worten formuliert er seine Malerie wie folgt:\n„Gegenständliche Malerei wird oft als inhärenter Widerspruch gesehen. Die vier Dimensionen der Realität kommen in den beiden Dimensionen der Bildebene zum Ausdruck. Ein Pinselstrich präsentiert sich dem Betrachter gleichzeitig als Paradoxon\, als rein körperlich flaches Material und als Illusion einer äußeren Realität. Die menschliche Wahrnehmung der Realität stimmt jedoch viel mehr mit dem Akt des Malens überein\, als wir bisher glaubten\, da unsere mentalen Existenzmodelle selbst widersprüchliche Erfindungen sind.\nDie physikalische Realität des Universums ist viel zu komplex\, als dass wir sie erleben könnten. Es gibt zu viele Daten\, als dass das menschliche Gehirn sie wahrnehmen oder verarbeiten könnte\, doch unsere mentalen Modelle der Realität sind mehr als nur Datenkomprimierungen der Basisrealität. Unsere Modelle sind subjektiv\, fließend\, voreingenommen\, einzigartig und fehlerhaft.\nMeine Arbeit untersucht und verstärkt die vielfältigen Widersprüche\, die die menschliche Erfahrung ausmachen. Die Räume in diesen Gemälden wurden unter Verwendung einer Mischung aus Referenzen aus Kunstgeschichte\, Menschheitsgeschichte\, Erinnerung und direkter Beobachtung konstruiert. Meine Bilder sind Symbole\, die den Unterbau unseres breiteren kulturellen und historischen Umfelds darstellen und herausfordern. Sie sind real und eingebildet\, sie existieren in der Vergangenheit und der Gegenwart und sie kritisieren die Geschichte\, die sie repräsentieren.\nIn erster Linie handelt es sich jedoch um Gemälde. Sie existieren dort\, wo Abstraktion und Darstellung gegeneinander schwingen und der Betrachter seine eigenen subjektiven Erfahrungen in die Mehrdeutigkeit der Farbe projizieren kann.“ \nMaxwell Dunlop\, geboren 1983\, wuchs an der Ostküste der USA im Süden Neuenglands als Sohn eines renommierten Malers auf. \nEr studierte von 2001 bis 2005 Malerei am Art Institute of Boston\, dass er mit einem Bachelor of Fine Arts abschloß. \nEr lebt in Deutschland und in den USA. Seine Gemälde sind international in Sammlungen vertreten. \n
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SUMMARY:Punctum: Die Nominierten zum Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2023 stellen aus
DESCRIPTION:\nIm Rahmen der Künstler_innenförderung wird jährlich der Kunstpreis des Haus am Kleistpark ausgeschrieben\, der mit 5000 Euro dotiert ist. Mit dieser Ausstellung präsentieren die Nominierten ihre Arbeiten unter dem Titel „Punctum“. Bekannt wurde der Begriff durch den Philosophen Roland Barthes\, der das „Punctum“ als ein berührendes Moment in einem Kunstwerk beschreibt\, das eine emotionale oder persönliche Resonanz in der betrachtenden Person auslöst. \nNominiert sind: Claudia Angelmaier\, Matthew Cowan und Jana Müller\, Marta Djourina\, Léo Faulhaber\, Daniela Friebel\, Ingo Gerken\, Lukas Hoffmann\, Anton Roland Laub\, Noah Lübbe\, Julian Netzer\, Fiene Scharp\, Aaron Scheer\, Laura Suryani Thedja\, Ivana de Vivanco\, Manuela Warstat\, Paul Wesenberg.   \nDie Jury\, bestehend aus Julia Rosenbaum (Juryvorsitz)\, Frank Jimin Hopp\, Bob Jones\, Christoph Tannert und Barbara Esch Marowski hat aus 472 Bewerbungen ausgewählt. Die Bekanntgabe der Preisträgerin/des Preisträgers und die Preisverleihung findet am Donnerstag\, den 31.8.2023\, 19:30 Uhr im Rahmen der Vernissage statt. \n\n\nEröffnung: Donnerstag\, 31. August 2023; 19:30 UhrBekanntgabe der Preisträgerin/des Preisträgers und Preisverleihung. \nAnschließend feiert ihr mit DJ Younggeun Kim\, Drinks und Essen im Garten. \nBeitragsbild: Daniela Friebel\, Wall (Ausschnitt)\, 2023 \n\nPunctum: Die Nominierten zum Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2023 stellen aus\n\n1.9.2023 – 1.10.2023\n\n\nHaus am Kleistpark\n
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SUMMARY:Voicing Bethanien - Ein Ausstellungsort im Kontext. Videoinstallation von Sonya Schönberger/ Berliner Zimmer
DESCRIPTION:Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt Voicing Bethanien nimmt das 50-jährige Jubiläum des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zum Anlass\, einen Blick auf die bewegte Vergangenheit eines Kreuzberger und Berliner Kulturortes zu werfen. Die raumübergreifende Videoinstallation der Künstlerin Sonya Schönberger besteht aus vierzig Interviews mit Menschen\, die diesen Ort geprägt haben und aktuell prägen und aus ihrer Erinnerung und vor allem von ihren Leben erzählen. So wird Voicing Bethanien zu einer vielstimmigen und individuell erlebbaren Erzählung über einen internationalen wie lokal verankerten und kommunalen Kunstort in einer Stadt\, die immer wieder von rasanten stadtpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Umbrüchen gekennzeichnet ist.  \nSchönbergers Fokus auf individuelle Lebensgeschichten sowie die persönliche Verbindung zur Stadt Berlin bilden den Rahmen dieser Interviewsammlung. Sie ist eine Fortführung ihres Videoarchivs Berliner Zimmer und nimmt diesmal den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zum inhaltlichen Ausgangspunkt für das Projekt.  \nIn der nunmehr 50-jährigen Geschichte des Kunstraumes Kreuzberg/Bethanien sind dort zahlreiche Personen und Erzählungen zusammengekommen\, die den Berliner Kulturbetrieb nachhaltig geprägt haben und noch heute mitgestalten. Gleichzeitig war und ist der Kunstraum ein Treffpunkt für Menschen\, die hier miteinander arbeiten oder gearbeitet haben\, und dadurch auch eine gemeinsame Geschichte teilen. Voicing Bethanien ist somit auch eine Bestandsaufnahme einer Stadt und ihrer Kunst- und Kulturszene und zeigt auf\, inwieweit diese miteinander verwoben sind\, voneinander lernen\, sich kontinuierlich verändern und in ihrer Pluralität wie auch Ambivalenz von biografischen Verortungen\, Sichtweisen\, Meinungen und künstlerischen Zugängen profitieren.  \nDie vierzig eigens für die Ausstellung durchgeführten Interviews werden in den Räumen des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zu sehen sein. Einzelne Videoarbeiten werden dabei in fünf Kapiteln inhaltlich zueinander in Beziehung gesetzt und treten so in einen Austausch miteinander. Dadurch entsteht aus den individuellen Biografien eine mehrstimmige Erzählung über das Zusammenleben und Arbeiten im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Stadt Berlin\, die gleichzeitig gesellschaftliche Brüche\, Probleme und Missstände verhandelt\, wie auch Momente und Strukturen von Nachbar*innenschaft und Solidarität sowie den Wille nach Veränderung zelebriert.  \nInterviews mit: Adrian Nabi\, Akbar Behkalam\, Andrea Binke\, annette hollywood\, Ante Pavić\, Brezel Göring\, Çağla Ilk\, Christiane Zieseke\, Christoph Tannert\, Cornelia Reinauer\, Dani Hasrouni\, Egill Sæbjörnsson\, Ewa Stróżczyńska-Wille\, Frida Neander Rømo\, Gabriele Behnke\, Gangolf Ulbricht\, Hanna Hegenscheidt\, Hannah Kruse\, Janina Benduski\, Jürgen Zeidler\, Karin Baumert\, Leonie Baumann\, Maarten Janssen\, Magda Korsinsky\, Marisa Maza\, Michael Schönke\, Naomi Hennig\, Oliver Baurhenn\, Rebecca Marquardt\, Renate Drews\, Ringo\, Rosemarie Richter\, Safter Çınar\, Sophia Tabatadze\, Stefanie Endlich\, Stéphane Bauer\, Susanne Weiß\, Thomas Engel\, Werner Brunner\, Wolfgang Müller  \nSonya Schönberger ist eine in Berlin lebende Künstlerin\, deren Praxis sich mit biografischen Brüchen vor dem Hintergrund politischer oder sozialer Umwälzungen befasst. Quelle ihrer künstlerischen Auseinandersetzung sind die Menschen selbst\, die in biografischen Gesprächen über ihr Leben berichten. Aus dieser Arbeitsweise heraus sind eigene Archive entstanden\, aber auch bereits existierende\, zum Teil gefundene Archive fließen in die Arbeit der Künstlerin ein. Vor fünf Jahren rief sie das Berliner Zimmer ins Leben\, ein gegenwärtiges und stetig wachsendes Archiv aus Videointerviews mit Berliner*innen\, deren Hintergründe ebenso divers und heterogen sind\, wie die Berliner Stadtgesellschaft. Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen sind Gegenstand der Gespräche: Sie berichten von ihren Biografien und dem\, was sie aktuell bewegt. Den Rahmen des Berliner Zimmers bildet die Stadt Berlin. Als gemeinsamer Wohnort und geteiltes Umfeld bildet sie den Ausgangspunkt\, um in den Interviews über die eigene Biografie zu sprechen und darüber\, wie diese mit der Stadt Berlin verwoben ist. Das Archiv ist auf hundert Jahre angelegt und Teil des Stadtmuseum Berlin.  \n
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SUMMARY:Udo Nöger - Present Memories
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Present Memories” spiegelt einen solchen Augenblick des Künstlers Udo Nöger wieder. Dabei treffen seine großformatigen Tafelbilder auf seine aktuellen\, noch unveröffentlichten Papierarbeiten. Inmitten seines reich gefüllten Lebens blickt der Künstler\, der ursprünglich aus Westfalen stammt und seit über 30 Jahren seinen Lebensmittelpunkt in den USA hat\, gleichermaßen zurück und nach vorne – vereint in seinen aktuellen Werken Vergangenheit und Gegenwart. Jetzt werden die Fäden von Jahrzehnten seines kreativen Schaffens zusammengeführt. \n\n„Alle Einflüsse\, alle Inspirationen\, alle Dinge\, Situationen finden sich in meinen Papierarbeiten wieder.” \n\nPapier ist für Nöger pur und unvoreingenommen. Für ihn verleiht das Material eine Ausdrucksmöglichkeit in ihrer reinsten Form und Klarheit. Phasenweise begleitet das Medium seine Kunstkarriere bis heute. Bereits in den frühen 1980ern\, im Alter von 18 Jahren\, entdeckte Udo seine Direktheit und Spontanität beim Arbeiten mit Papier. Der Künstler erinnert sich an Arbeiten aus dem Jahr 1986\, die er damals in einer Ausstellung mit der Galerie Delta\, zusammen mit Jean Michel Basquiat präsentierte. Ein Katalog jener Zeit zeugt von den vielen Elementen\, die sich in seinen heutigen Werken wiederfinden. \nNögers aktuelle Papierwerke\, die im Winter 2022-23 in Florida entstanden\, bearbeitete er mit Kohle\, die\, durch ihre Eigenschaft\, seine direkte Ausdrucksweise unterstreicht. Kohle auf Papier spiegelt Udo Nögers Drang wieder\, spontan und ehrlich zu sein. \n\n„Jedes Werk muss von Anfang an gut sein. Da wird nichts hin und her geschoben\, nicht viel überdacht. Alles kommen lassen\, gehen lassen und direkt umsetzen. Darum geht es mir. Darum arbeite ich mit Papier.” \n\nAlle Figuren\, Köpfe und diverse Einzel-Elemente\, die in den aktuellen Werken zu sehen sind\, haben ihre Ursprünge in früheren Zeichnungen Udo Nögers. Seine präsentierten Papierarbeiten stehen somit symbolisch für seinen reichen Fundus an Ideen\, die er über Jahrzehnte gesammelt hat und damit reflektierend und innehaltend als ein manifestierendes Zeugnis seines Schaffens – ehrlich\, direkt und tiefgreifend. Vielleicht die Basis für einen Neubeginn. \nUdo Nöger\, Tafelbilder\, Ausstellung „light as a material” in der galerie probst\, 2020 Seine präsentierten monochromen weiß-in-weiß Tafelbilder und seine kontraststarken schwarz-weiß Papierarbeiten verbindet eine unglaubliche Klarheit durch Nichtanwesenheit von bunter Farbe und werden damit zum Spiel von Licht und Schatten. So leuchten die ca. 8 cm tiefen Tafelbilder\, die aus Holz\, Tuch\, Leinwand\, Flüssigkeiten und unbunter Farbe zusammengesetzt sind auf geheimnisvolle Weise aus sich selbst heraus und sind genauso beeindruckend\, wie die zum Teil perforierten und geprägten Papierarbeiten\, die mit dem Kontrast von Licht und Schatten in ausgewogenen Proportionen spielen. Die Lichtquelle scheint dabei hinter dem Bild zu sein und somit eine Art Silhouette zu erzeugen. Mit der Ausstellung „Present Memories” lädt der Künstler uns ein\, an seiner Reise seines künstlerischen Ausdrucks und der Selbstreflexion teilzunehmen und sich vielleicht selbst die Frage zu stellen: Inwiefern beeinflussen meine Erinnerungen meine gegenwärtige Realität? \nBeitragsbild: Udo Nöger\, Papierarbeiten\, „present memories” 2023 \nUdo Nöger – Present Memories\nArbeiten auf Papier und Tafelbilder\n2. September 2023 – 1. Dezember 2023 \ngalerie probst \n
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SUMMARY:Voicing Bethanien - Videoinstallation von Sonya Schönberger/Berliner Zimmer
DESCRIPTION:Voicing Bethanien: Eine Ausstellung des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin\, kuratiert von Sylvia Sadzinski & Vincent Schier mit der kuratorischen Begleitung von Nele Güntheroth gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa (Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien und Fonds für Ausstellungsvergütungen Bildender Künstler*innen). \nDas Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt Voicing Bethanien nimmt das 50-jährige Jubiläum des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zum Anlass\, einen Blick auf die bewegte Vergangenheit eines Kreuzberger und Berliner Kulturortes zu werfen. In einer raumübergreifenden Videoinstallation der Künstlerin Sonya Schönberger\, die aus vierzig Videointerviews mit Zeitzeug*innen der aktuellen Berliner Gegenwart entstehen\, wird Voicing Bethanien zu einer vielstimmigen und individuell erlebbaren Erzählung über einen internationalen wie lokal verankerten und kommunalen Kunstort in einer Stadt\, die geprägt ist von rasanten stadtpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Umbrüchen. Schönbergers Fokus auf individuelle Lebensgeschichten sowie die persönliche Verbindung zur Stadt Berlin\, bilden den Rahmen dieser Interviewsammlung. Sie ist eine Fortführung ihres Videoarchivs Berliner Zimmer* und nimmt diesmal den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zum inhaltlichen Ausgangspunkt für das Projekt. \nIn der nunmehr 50-jährigen Geschichte des Kunstraumes Kreuzberg/Bethanien sind dort zahlreiche Personen zusammengekommen\, die den Berliner Kulturbetrieb nachhaltig geprägt haben und noch heute mitgestalten. Gleichzeitig war und ist der Kunstraum ein Treffpunkt für Menschen\, die hier miteinander gearbeitet haben und dadurch eine gemeinsame Geschichte teilen. Voicing Bethanien ist somit auch eine Bestandsaufnahme einer Stadt und ihrer Kunst- und Kulturszene und zeigt auf\, inwieweit diese miteinander verwoben ist\, voneinander lernt\, sich kontinuierlich verändert und in ihrer Pluralität wie auch Ambivalenz von biografischen Verortungen\, Sichtweisen\, Meinungen und künstlerischen Zugängen profitiert. \n* Alle bisher geführten Interviews des Videoarchivs Berliner Zimmer sind unter www.berliner-zimmer.net zu sehen \nBeitragsbild: Lydia Sachse \nVoicing Bethanien – Videoinstallation von Sonya Schönberger/Berliner Zimmer\n2.9.2023 – 5.11.2023 \nKunstraum Kreuzberg \n
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SUMMARY:RAE - Smash & Grab in der Neurotitan Galerie.
DESCRIPTION:Die Ausstellung Smash & Grab enthüllt die vibrierenden Rhythmen und Geschichten der Straßenlandschaft von New York City. Der in Brooklyn geborene Künstler RAE (aka RAE BK) verwandelt die Galerie neurotitanin ein lebendiges Portal\, das dem Geist von New York City nachspürt. RAE kreiert eine eigens für den Berliner Ausstellungsraum geschaffene\, immersive Installation\, die dazu einlädt\, in eine pulsierende Welt einzutauchen – hier überschneiden sich rohe Energie und künstlerische Innovation in einem dynamischen und rasanten Rhythmus. \nSmash & Grab zeigt RAEs fesselnde Skulpturen aus „found objects“ sowie neu erschaffene Leinwände. Inspiriert vom Wagemut und Wettbewerb\, die die Straßen der Stadt durchdringen\, gleichen RAEs Arbeiten einem fragmentierten Gewebe des städtischen Lebens\, das Themen wie Kriminalität\, finanzielle Probleme\, Identität\, Überbevölkerung und das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen untersucht. Inmitten dieser düsteren Kulisse tauchen immer wieder Hoffnungsschimmer auf: Sie zeigen sich in RAEs Werken in Form von Farbausbrüchen\, Textfetzen\, Glitzer und rätselhaften Figuren. Gleichzeitig dienen sie ihm als Kanäle\, um abstrakte Geschichten aus seiner unverwechselbaren Perspektive zu erzählen. \nSeit über einem Jahrzehnt hinterlässt RAE BK mit seinen Street Art-Kunstwerken unauslöschliche Spuren im Stadtbild. Seine Skulpturen\, Paste-Ups und Wandbilder sind Teil der Stadtlandschaft geworden\, während sein Einfluss weit über die Grenzen von New York City hinausreicht. Seine Kunst taucht dort auf\, wo sie am wenigsten erwartet wird\, in den Hinterhöfen und Seitenstraßen von Orten wie Island\, Venedig und Äthiopien. \nSmash & Grab ist eine Einladung an die Menschen in Berlin\, eine Manifestation der New Yorker City-Kultur kennenzulernen\, die sich einer klaren Definition entzieht und dennoch eine unverwechselbare Handschrift trägt. \nBegleitend zur Ausstellung wird ein Programm mit Workshops zur kulturellen Bildung angeboten\, in das weitere Künstler:innen involviert sind. Informationen werden zeitnah bekannt gegeben. \n
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LOCATION:Neurotitan Galerie\, Rosenthaler Straße 39\, Berlin\, 10178\, Deutschland
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SUMMARY:Antonio Paucar: Weaving and Uniting Silenced Voices
DESCRIPTION:Die Arbeiten der jüngsten Werkschau von Antonio Paucar\, entstanden während seiner Aufenthalte auf verschiedenen Kontinenten. Die Werke schlagen Brücken\, zwischen unterschiedlichen Geografien und kulturellen Traditionen: den des Westens\, der Anden und des peruanischen Amazonasgebietes. Dabei verbindet sich Vergangenheit und Zukunft miteinander. Seine Arbeit behandelt aktuelle Konflikte wie der Ermordung indigener Führer und Umweltschützer\, dem Klimawandel und Überwachungstechnologien sowie gegenwärtige Kriege und totalitäre Regime. Einige seiner Werke zeugen von seiner Auseinandersetzung mit der traditionellen/historischen andinen Textilkunst und ihrer Materialität in Bezug auf den Körper und der Textilherstellung. \nIn der Galerie weben Paucars Hände eine Spirale aus weißen und schwarzen Alpakafasern\, eine Anspielung auf das Prinzip der dualen Reziprozität in der andinen Weltanschauung. Die Spirale symbolisiert das andine Denken – umfassend\, kollektiv\, Reflexion und Aktion verbindend\, Vergangenheit und Gegenwart als Zyklus – im Gegensatz zum linearen westlichen Konzept mit seiner unidirektionalen Vorstellung von Zeit. Alle Handlungen werden als meditative Praxis angeboten\, die Energie erzeugt und in Verbindung mit dem All\, mit der Natur\, mit Pacha Mama (Mutter Erde) steht. \nTatsächlich stellt seine gesamte Ausstellung ein Heilungsritual für eine Welt dar\, die zunehmend von struktureller Gewalt und einer schwindenden Wertschätzung des Lebens geplagt wird. So zeigt seine Arbeit mit dem Titel „lllapa“ (ein Quechua-Wort für Donner und Blitz) kosmische Wolken\, die Energie wie leuchtende Fäden aussenden. Aus Alpakafasern gefertigt und mit natürlichen Farben gefärbt\, stehen aufgrund der Marktanforderungen die Tiere kurz vor ihrem Aussterben. Die Fasern werden gesponnen und geflochten\, um eine heilige Geometrie zu bilden. Sie spiegelt die Beziehung zur Natur in den Anden wider\, wo die Arbeit eine Ko-Kreation mit den Gottheiten bedeutet\, die die Reproduktion des Lebens ermöglichen. Der Blitz ist für das ideale Klima für Aussaat und Ernte verantwortlich\, weshalb er bis heute von andinen Gemeinschaften angerufen wird\, die von den durch den Klimawandel verursachten Dürre- und Regenperioden betroffen sind. \nZwischen überlaufenden oder verschmutzten Flüssen\, Abholzung und Gebieten\, die von der Bergbauindustrie\, dem Drogenhandel und dem Landhandel bedroht sind\, riskieren indigene Führer und Umweltschützer ihr Leben\, um Gemeinschaften zu verteidigen\, die heute mehr denn je bedroht sind. In der Arbeit „Their Names form Rivers and Mountains“ huldigt der Künstler mit (Nudel-) Buchstaben\, die eigentlich zum Kochen verwendet werden\, denjenigen\, die ihren Körper unter Einsatz ihres Lebens den Todesmaschinen gegenüberstellen. Lehm ergänzt diese Installation\, die auf die verlorenen Leben hinweist\, die in Peru oft unbemerkt bleiben\, wo das Leben der lndigenen weniger wert ist als das der Elite\, die die koloniale Macht geerbt haben. \nIn der Videoperformance „Feuchtwanger’s Dream“ versucht Antonio\, mit verbundenen Augen\, eine kreisende Drohne in einer Art Tanz\, Kampf und Sinnesübung niederzuschlagen – sowohl im Haus in Los Angeles\, in dem Feuchtwanger im Exil lebte\, als auch in der natürlichen Umgebung des Topanga State Parks. Diese spielerische Aktion erinnert an die traditionellen Pinatas auf lateinamerikanischen Kindergeburtstagen und zeigt die Verletzlichkeit der Menschen angesichts aktueller Formen von Überwachung und Spionage auf. Im Video „Learning to Fly in Varanasi’s Skies“ sehen wir Drachen\, die aus weggeworfenem schwarzem Plastik gebastelt wurden\, das auf den städtischen Mülldeponien reichlich vorhanden ist. Kinder lernen\, ihre Drachen von den Dächern steigen zu lassen und bewegen sich rhythmisch in Indiens ältester und spirituellster Stadt\, in der der Ganges fließt. In „Journey on a Flying Carpet“ saugt Antonio Wein durch transparente Strohhalme und verwandelt die weiße Oberfläche des Bodens unter ihm in eine fließende Geometrie aus roten Linien\, die ihn fast magisch umgeben. \nZeichnende Lungen. Hände\, die als Verlängerungen ihren eignen Körper zum Fliegen bringen. Webereien\, welche die Hände verlängern. Arme\, die sich gegen äußere Kontrolle und Invasion verteidigen und Beine\, die in der Erde verwurzelt sind und sie aufrecht halten. Für Antonio ist der Körper ein Universum voller endloser Möglichkeiten für Schöpfung\, Kampf und Freiheit. Seine Werke sind ein Heilmittel für eine Zivilisation\, die langsamen Selbstmord begeht. Es besteht aus Poesie\, der Erinnerung an verstummte Stimmen und dem Vertrauen auf ein sinnliches Wissen\, das Wünsche und Träume in mögliche Welten überträgt. Sein Werk lädt dazu ein\, sich daran zu erinnern\, dass wir\, wenn wir nicht schlafen können\, nicht nur die weißen Schafe zählen sollten\, sondern auch die schwarzen\, braunen und andersfarbigen. Wie er in einem Gedicht schreibt: \,\,Lasst uns Schafe\, Lamas und Alpakas zählen … Vicunas\, Kühe\, Vögel\, Bäume\, Steine und mehr … Denn wenn wir anders träumen\, können wir vielleicht die Welt und uns selbst verändern.“ \nEliana Otta\, August 2023. \nBeitragsbild: Antonio Paucar\,  work in progress\,  Galerie Barbara Thumm 2023 \nAntonio Paucar: Weaving and Uniting Silenced Voices\n02.09.2023 – 13.10.2023 \nGalerie Barbara Thumm \n
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SUMMARY:LOOK DEEP INTO NATURE
DESCRIPTION:Look deep into nature…\n… to see\, what we will loose or already have lost \nUlrike Heydenreich fasziniert die Sehnsucht nach unberührter Natur. Sinnbild dieser Sehnsucht sind die schneebedeckten hochalpinen Landschaften ihrer fotorealistischen Zeichnungen: schön und beeindruckend\, kraftvoll und gefährdet zugleich. Dem gegenüber stehen ihre Fadenzeichnungen und Faltungen. Über historische Schwarz-Weiß-Fotografien legt sie Linien in Form kristalliner Konstruktionen als Fadenzeichnungen. Hierfür wie auch für ihre Faltungen verwendet sie Zeitzeugnisse als Material. Das Falten und Bearbeiten dieser Artefakte wird zu einem Dialog zwischen ihr und dem historischen Material auf der Suche nach Entdeckungen und Perspektiven\, nach einer neuen Berglandschaft – einer Landschaft\, die neu entsteht und gleichzeitig einen Blick zurück wirft auf das\, was durch den Klimawandel heute schon verloren ist.\nUlrike Heydenreich (*1975 in Böblingen) lebt und arbeitet in Düsseldorf. \nGeometrische Formen\, Linien und Flächen brechen die Berglandschaften von Kristin Grothe auf. Sie spiegeln das Erleben der menschlichen Eingriffe in die Natur\, den Bau von Brücken\, Masten und Straßen. Wirken die Linien auf einigen Arbeiten fast spielerisch leicht im Dialog mit den kristallinen Formen der Berge\, erzeugen sie auf anderen massive\, gewaltsame Einschnitte in die Natur\, blockieren den freien Blick.\nAusgangspunkt für ihre Arbeiten sind Radierungen\, wobei mehrere Platten übereinander gedruckt und mit Monotypien kombiniert werden. Das Ergebnis wird von ihr mit Schleifpapier oder einem Messer bearbeitet\, einzelne Schichten abgeschält und Partien mit weißer Kreide oder Kohle akzentuiert. Ausgehend von realen Orten löst sie sich im Arbeitsprozess immer weiter von diesen\, sie erscheinen abstrakter\, werden allgemeingültiger.\nKristin Grothe (*1972 in Hamburg) lebt und arbeitet in Neumünster und Berlin. \nKatharina Meister beschäftigt der Umgang der Menschen mit der Natur und die möglichen Folgen des von ihm verursachten Klimawandels: Überschwemmungen und Verwüstungen\, schmelzende Gletscher\, Brände\, verseuchte Gewässer oder Böden. Sie geht auch der Frage nach welche Form ein zukünftiges Leben haben kann. In alten Vitrinen aus naturhistorischen Sammlungen fügt Katharina Meister ihre Installationen zusammen. Neben verschiedenartigen skulpturalen Elementen aus Holz\, Metall oder Papier – häufig Fundstücke\, teilweise alt und verwittert – nehmen Zeichnungen und besonders Papierschnitte einen zentralen Raum ein.\nKatharina Meister (*1981 in Karlsruhe) lebt und arbeitet in Cowaramup/Westaustralien.  \n
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SUMMARY:Du könntest das auch - hast Du aber nicht. Galerie Kairos.
DESCRIPTION:Benjamin Wittorf Düsseldorf\nTexte\, Konzept \nManuel Schroeder Berlin\nSound\, AV-Installation \nMit den ÜBERSCHRIFTEN hat Benjamin Wittorf nichts weniger vor\, als dich dazu zu bringen\, über dich nachzudenken. Die ÜBERSCHRIFTEN im öffentlichen Raum sind darauf ausgelegt\, dich zu einer Pause einzuladen – eine Gelegenheit\, um innezuhalten und nachzudenken. Sie sollen dazu beitragen\, dass du deine Umgebung und dich mit anderen Augen betrachtest und eine neue Perspektive gewinnst. \nDas Besondere an Kunst ist\, dass du nicht an ihr vorbeigehen kannst\, wenn sie dich Unbehagen fühlen lässt. Und da setzt Ben an: In diesem Moment und genau dort\, wo du bist\, um dich über dich selbst nachdenken zu lassen. \nDie ÜBERSCHRIFTEN sind dabei Erkenntnisse aus Soziologie\, Psychologie und Notizen aus zahlreichen Gesprächen rund um unsere Entwicklung\, in kurzer und treffender Form\, komprimiert zusammengefasst für diesen kleinen Moment deiner Aufmerksamkeit. Sie haben den Anspruch\, das auch qualitativ zu können. \n
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SUMMARY:Casey Reas | Conjured Terrain. DAM Projects.
DESCRIPTION:Casey Reas wurde 1972 in Troy\, Ohio\, geboren und lebt und arbeitet derzeit in Los Angeles. Reas‘ Software\, Prints und Installationen waren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Museen und Galerien in den USA\, Europa und Asien zu sehen. Sein Werk reicht von kleinen Arbeiten auf Papier bis hin zu Installationen im urbanen Maßstab\, und er arbeitet sowohl allein im Studio als auch in Zusammenarbeit mit Architekten und Musikern. Seine Werke befinden sich in einer Reihe von privaten und öffentlichen Sammlungen\, darunter das Centre Georges Pompidou und das San Francisco Museum of Modern Art. Er ist Professor an der University of California\, Los Angeles. Zusammen mit Ben Fry rief Reas 2001 Processing ins Leben\, eine Open-Source-Programmiersprache und -umgebung für die bildende Kunst. \nJan St. Werner ist ein deutscher Musiker\, Labelbetreiber und Professor. Er ist vor allem als Mitglied der Projekte Mouse on Mars und Microstoria bekannt. Er produziert auch Musik für Installationskunst und Multimedia-Projekte. Werner lebt in Berlin und lehrt an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. \nDie Videos sind eine Zusammenarbeit zwischen Casey Reas\, der die Videobilder geschaffen hat\, und Jan St. Werner\, der die Stereotonspur zu jedem Video komponiert hat. Es handelt sich um eine Reihe von fünf Videos mit dem Titel Compressed Cinema. \nDie synthetischen Fotografien von Untitled Film Stills sind Beispiele für eine längere audiovisuelle Erfahrung. Die Bilder für die Videos wurden aus einer Reihe von „Filmstills“ abgeleitet\, die von Casey Reas mit generativen adversen Netzen (GANs) erstellt wurden. Dieser Prozess ist in 2020 erschienenem Buch von Reas Making Pictures with Generative Adversarial Networks dokumentiert.\nAls Künstler\, der Videos und Fotos mit generativen Systemen und Software erstellt\, hat Reas seinen Übergang zu GANs als eine natürliche Entwicklung beschrieben. Mit einer Mischung aus künstlicher Intelligenz und sein eigener Intelligenz wurden diese GANs als hochentwickelte Werkzeuge trainiert. Während des gesamten Prozesses der Bilderzeugung hat er die Kontrolle. Sein Ziel ist es\, überzeugende Bilder zu schaffen\, in der Fotografie ebenso wie mit GANs. \nIn Conjured Terrain werden sowohl neue Fotografien von Untitled Film Stills als auch Videos von Compressed Cinema gezeigt\, die noch nie zuvor in Europa ausgestellt wurden. \n
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LOCATION:DAM Projects\, Horstweg 35\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:Eruption - José Yaque
DESCRIPTION:Wie ein transformativer Naturzyklus\, der zu etwas Größerem wird\, ist “Eruption“ die letzte Stufe einer bildlichen Reise\, die sich über fast zehn Jahre erstreckt. Die Werke\, die in dieser Ausstellung zusammengetragen sind\, gehören zu einer der grundlegenden Serien in José Yaque’s Werk. In dieser beschäftigt er sich mit seiner Forschung über den Ursprung von Pigmenten und dem chromatischen Universum von Mineralien. \nTrotz der Vielfalt an Konstanten\, die das Projekt kennzeichnen und sich durch die verschiedenen Etappen seiner erdverbundenen Gemälde ziehen – wie die Autonomie der Form\, die tiefgehende Einbindung des Körpers in den Prozess der Bildentstehung sowie die Kunst der Farbschichtarbeit – ermöglicht uns diese Serie\, die chromatische und gestische Radikalisierung zu verfolgen\, die etwa im Jahr 2021 ihren Höhepunkt erreichte. \nWas in früheren Werken nur ein pulsierendes Gefühl im Inneren des Erdkerns war\, tritt nun als unwiderstehliche Naturgewalt an die Oberfläche. Dieses Phänomen drückt sich durch Farbe\, die Plötzlichkeit tonaler Kontraste und ungezügelte Freiheit aus. Das ist die Substanz der Erde\, die Substanz der Malerei\, ein feuriges Magma\, in dem Dinge nicht isoliert existieren\, sondern auch anderes sein können. Die „Eruption“ inszeniert die Verbindung zwischen beiden Ebenen\, dem Inneren und dem Oberflächlichen\, und erinnert uns daran\, dass Leben und Tod identische Modalitäten einer dauerhaft kreisförmigen Welt sind \n„Einerseits die Vorstellung von Malerei; andererseits die Mineralien\, das Substrat der Erde\, das wie brennendes Magma die Konvention der Disziplin überträgt.“ \n\nDaleysi Moya\n\nJosé Yaque (geb. 1985 in Manzanillo\, Kuba) studierte an der „Carlos Enríquez“ Berufsakademie der Bildenden Künste in Manzanillo (2005) und am Hochschulinstitut für Kunst (ISA) in Havanna (2011). Im Jahr 2010 nahm er an der ersten Biennale für zeitgenössische Kunst in Portugal teil und stellte in den Wasps Artists’ Studios in Glasgow\, Schottland\, aus. 2012 gewann er eine Residenz in Warschau: In Polen stellte er im Zacheta Project Room der Nationalgalerie für Kunst in Warschau als Teil der Gruppenausstellung „Fragmentos“ aus und realisierte in der Nationalgalerie für Kunst Zacheta seine erste internationale Einzelausstellung. 2017 nahm er an der Gruppenausstellung des kubanischen Pavillons im Palazzo Loredan bei der 57. Biennale von Venedig teil. Er hatte Einzelausstellungen bei Galleria Continua\, Rom (2020); Colegio de Arquitectos (UNAICC)\, Havanna (2019); Mario Mauroner Contemporary Art\, Wien (2019); David Gill Gallery\, London (2018); Villa Pacchiani Ausstellungszentrum\, Santa Croce sull’Arno\, Pisa (2017); Galleria Continua\, Les Moulins\, Frankreich (2015); Galleria Continua\, San Gimignano\, Italien (2015); und in der Nationalbibliothek von Kuba\, Havanna (2015). Er lebt und arbeitet heute zwischen Havanna und Madrid. \nEruption – José Yaque\n07.09. – 08.10.2023 \nBode Projects \n
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SUMMARY:La Chola Poblete: Guaymallén
DESCRIPTION:La Chola Poblete\, geboren 1989 in Mendoza (Argentinien)\, ist die „Künstlerin des Jahres“ der Deutschen Bank. Die Argentinierin setzt sich kritisch mit den Folgen von Kolonialismus und weißer Vorherrschaft in ihrer Heimat auseinander. In Aquarellen\, Skulpturen\, Installationen und Performances reflektiert sie ihre Indigenen und queeren Wurzeln und widersetzt sich der Stereotypisierung und Exotisierung Indigener Völker. Mit „Guaymallén“ präsentiert das PalaisPopulaire La Chola Pobletes erste Einzelausstellung in Deutschland. Im Rahmen der Berlin Art Week wird die Künstlerin gemeinsam mit Lola Bhajan eine neue Performance zeigen. \n
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LOCATION:PalaisPopulaire\, Unter den Linden 5\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Immobilienmarkt
DESCRIPTION:Architektur beinhaltet die Auseinandersetzung mit dem von Menschen geschaffenen Raum sowie der Wechselbeziehung zwischen Menschen\, Raum und Zeit. Neben ihren großen gestalterischen Möglichkeiten steht sie immer auch in Abhängigkeit zu den herrschenden gesellschaftlichen Werten und unterliegt damit ebenfalls einer Vielzahl von Zwängen. Überdies bestimmt Architektur wesentlich\, in welcher Qualität wir unsere Leben erfahren.\nVor etwa 60 Jahren war der Standard in der westlichen Welt\, beispielsweise bezogen auf die Wohngröße\, erheblich kleiner als heute. Die Menschen kamen nicht nur mit weniger Wohnfläche aus\, sondern konnten auch ohne Badezimmer und fließend warmem Wasser glücklich sein. Heute ist es ein Grundbedürfnis\, dass ein Single-Haushalt mindestens aus einer Zwei-Zimmerwohnung besteht und dass jedes Kind in der Familie sein eigenes Zimmer hat\, was ein Muss ist. Diese veränderten heutigen individuellen Ansprüche spiegeln sich u.a. auch im Sozialverhalten wider. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts begann der Trend „Neu ist immer besser!“. \nWir fragen uns: Wie kann ein Wandel\, ein Ausstieg\, aus dem immer größer\, schneller\, schöner aussehen und vollzogen werden? \nDie Ausstellung Immobilienmarkt erzählt vor allem von der Stadt\, was die Tendenz der Menschheit widerspiegelt\, sich in den Städten zu konzentrieren. 2050 werden sieben von zehn Menschen Stadtbewohner sein. Das Thema Architektur in der heutigen Zeit wird in einer Vielzahl von Positionen und Medien behandelt: Malerei\, Fotografie\, Performance\, Zeichnung\, Video\, Installation.\nWenn Michael Otto mit seinen Gemälden die Stadt als organische Masse betrachtet\, als Lebewesen\, ist dies seine Vision\, in der der Mensch präsent ist – in diesem Fall in Form eines Kosmonauten. Obwohl die eine gemalt und die andere fotografiert ist\, stimmen seine Arbeiten mit Jeanne Fredac‘s Vision von Neapel überein. Sie erzählt uns von einer Stadt aus lebendiger Materie\, in der das Organische und das Anorganische in einem einzigartigen Chaos\, Geschichte\, Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen. In der zweiten präsentierten Arbeit „Prost!“ thematisiert Jeanne Fredac die “Diktatur des Weiß” und ihre Folgen. Sylvia Seelmann konzentriert sich in ihrer Darstellung des Architekturprojekts „25 Verde“ in Turin auf die Vorherrschaft der Natur und beleuchtet eine verantwortungsvolle Architektur in Zeiten des Klimawandels.  Andrea Streit beschäftigt sich zeichnerisch mit den weitreichenden Plänen zur Umgestaltung des Berliner Alexanderplatzes\, der durch Wohn- und Bürohochhäuser ein neues Gesicht bekommen soll. In Randnotizen fragt sie nach\, wem die neuen Bauwerke gehören und wer sie bewohnen wird. In ihrer zweiten künstlerischen Position beschäftigt sie sich mit dem Thema Rückbau/verlassene Lebensräume am Beispiel von Frankfurt (Oder).\nMit Helga Wagner betreten wir den privaten Raum. Sie interessiert sich nicht für die Stadt\, sondern für die Wohnzelle in der Stadt und betrachtet das Thema aus der Perspektive der Befindlichkeit\, der Emotion. In ihrer Installation „Einraumwohnung“ demonstriert sie dystopische Enge und Ausweglosigkeit\, in der nichts wirklich funktioniert und kein lebenswertes Leben möglich ist. Ein Leben „mit dem Rücken zur Wand“.  Klaus Uwe Seelmann\, behandelt mit seiner Performance (Video) „Die transportable Wand“ und seinem minimalistischen Ansatz die wesentlichste Frage der Architektur: Wie entstehen lebensdienliche Räume? Wann braucht es also Trennendes\, wann verbindendes\, wann Schutz\, wann Offenheit? Was ist das verbindende Prinzip? \n„Jede neue Situation verlangt eine neue Architektur.“\nJean Nouvel \nProjektleitung: Jeanne Fredac \n
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LOCATION:Galerie Verein berliner Künstler\, Schöneberger Ufer 57\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Wenn die Sirenen heulen (it´s on us)
DESCRIPTION:Wenn die Sirenen heulen (it´s on us) setzt sich mit den Bedrohungen des Klimawandels und des Krieges auseinander. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Einfluss von menschengemachten Bedrohungen auf unsere Existenz. \nSeit Ausbruch der Pandemie 2020 steht vieles auf dem Prüfstand. Es zeigte sich\, wer solidarisch handelte und wer die Krise für eigene Interessen nutzte. Gaslieferungen wurden eingestellt\, die Klimakatastrophe rückte stärker ins Bewusstsein. Kunst kann helfen\, die kommunikativen Lücken hinsichtlich dieser Krisen zu schließen. Weil Fakten allein oft nicht hinreichend sind\, eine Gesellschaft zu Veränderungen zu bewegen\, kann es helfen\, auch Sinne und Gefühle anzusprechen. \nMartin Assig\nAram Bartholl\nHannah Hallermann\nVerena Issel\nAnne Mundo\nNik Nowak\nRaul Walch\nkuratiert von\nAnne Mundo & Dirk Teschner \nWenn die Sirenen heulen (it´s on us)\n8.09.2023 – 13.10.2023 \nSEXAUER Gallery \n
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LOCATION:Sexauer Gallery\, Streustr. 90\, Berlin\, 13086\, Deutschland
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SUMMARY:Blow up. O&O DEPOT.
DESCRIPTION:Philipp Schweigers Malerei vermag es\, Stimmung zu erzeugen. Seine Werke offenbaren subtile Wahrnehmungen\, eingefangene Erlebnisse und lebendige Erinnerungen. Das Dargestellte verschwimmt bewusst\, wodurch dem Betrachter Raum gegeben wird\, das Unbestimmte mit eigener Interpretation zu füllen. Seine Darstellungen von Wolkenformationen und Blätterwerken versetzen uns in einen Zustand zwischen verträumter Verklärtheit und klarer Sachlichkeit\, ein Spannungsfeld der Emotionen. \n
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LOCATION:O&O DEPOT\, Leibnizstraße 60\, Berlin\, 10629
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SUMMARY:Lost in Transition -  Deborah Sengl\, Lies Maculan\, Sara Nabil\, Yukiko Terada & Patricia Waller
DESCRIPTION:„Wer will mich?“\, stellt die Künstlerin Deborah Sengl in ihrer Serie zum Flüchtlingsthema eine Frage\, die betroffen macht\, da sie den augenscheinlichen Verlust von Empathie mit dem Leid der Opfer beklagt. “Wir schaffen das!” lautete vor Jahren die berühmte\, aber auch kontroverse Formulierung zur Flüchtlingskrise. War dieser Optimismus naiv oder verfrüht? – Fünf Künstlerinnen setzen sich in der Ausstellung „Lost in Transition“ mit unterschiedlichen Aspekten der komplexen Realität und der menschlichen Dimension des Leidens und der Hoffnung von Heimatverlust und Immigration\, Entwurzelung\, Flucht und Vertreibung auseinander. \nSeit der Flüchtlingskrise reißen die Bilder von überfüllten und gekenterten Booten im Mittelmeer und verzweifelten Menschen an den Grenzen Europas nicht ab. Hunderttausende Menschen\, die vor kriegerischen Konflikten\, Verfolgung und wirtschaftlicher Not fliehen\, sehen in Europa einen Ort der Zuflucht. Erstes Opfer sind wie immer die Unschuldigen und Schwächsten\, die Kinder. Die individuellen Schicksale und das Leid von Flüchtlingen führen immer wieder zu Wellen der Solidarität\, der Empathie und des Mitgefühls\, die Ankunft einer großen Anzahl von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen aber auch zu sozialen\, politischen und kulturellen Verwerfungen. Statt die Ursachen der Krise anzugehen\, beschränkt sich die Antwort der Politik oft auf die Behandlung von Symptomen\, kurzsichtigen Lösungen und unbefriedigenden Kompromissen. Doch die inzwischen deutlich spürbaren Effekte des Klimawandels lassen befürchten\, dass wir erst am Anfang einer neuen Völkerwanderung mit all ihren Konflikten und Transformationen stehen\, welche die Welt langfristig umfassendend verändern wird. Schaffen wir das wirklich? Oder sitzen wir alle in einem sinkenden Boot? Und sollten wir da nicht mehr Empathie aufbringen statt weniger? \nDie österreichische Künstlerin Deborah Sengl\, ausgebildete Künstlerin und Biologin\, verwendet in ihren provokanten Arbeiten gerne Tiere in menschlichen Situationen und zeigt mit der für ihre Arbeiten typischen beißenden Ironie die Absurditäten unseres ganz normalen alltäglichen Wahnsinns auf. In ihrer Serie „Wer will mich“ beklagt sie den erstaunlichen Verlust an Empathiefähigkeit in unserer Gesellschaft\, in welcher der fremde „Einwanderer“ als Bedrohung wahrgenommen wird. \nPatricia Waller arbeitet seit Jahren konsequent an ihren subversiven Häkelobjekten\, in denen sie hochbrisante Sachverhalte in heimelige Harmlosigkeit kleidet und damit tradierte Sehgewohnheiten durch die schiere Unverhältnismäßigkeit von Material und Objekt überlistet. In verschiedenen Serien wie „Victims“ und Innocent“ hat sie in den letzten Jahren das Leid der Kinder thematisiert\, den unschuldigsten\, aber leider oft ersten Opfern von Krieg\, Vertreibung\, Missbrauch und dem Auflösen fester gesellschaftlicher Strukturen. \nDie österreichische Künstlerin Lies Maculan schafft lebensgroße Fotoskulpturen\, die auf verblüffende Art mit der Illusion von Dreidimensionalität spielen. In ihrer Arbeit The Great Wall Mexico II (2016) thematisiert sie die buchstäbliche Ausgrenzung\, welche die Länder der ersten Welt gegenüber Einwanderern praktizieren\, indem sie diese an oder noch vor ihren Grenzen gewaltsam aufhalten oder in Auffanglagern zwangsinternieren\, gleich ob es sich um die USA\, Australien oder die „Festung Europa“ handelt. \nDie japanische\, in Berlin ansässige Künstlerin Yukiko Terada erforscht in ihren subtilen Arbeiten\, in denen aus Ausschnitten einer Form neue Formen und Gegenstände entstehen\, die Themen Metamorphose\, Transformation und den Zyklus zwischen Wachstum und Zerstörung. In ihren Serien „Darning memories“ und „Dialogue“ thematisiert sie abrupte Brüche in der individuellen Erinnerungskultur und zwischenmenschlichen Beziehungen\, die durch Entwurzelung und Heimatverlust entstehen. \nDie Gastkünstlerin Sarah Nabil\, 1994 in Kabul geboren und 2015 gezwungen Afganistan zu verlassen\, verarbeitet in ihren Arbeiten die eigenen Erfahrungen von Flucht und der Notwendigkeit neuer Identitätsfindung vor dem Hintergrund der radikal frauenfeindlichen Politik ihres Heimatlandes und ihres entwurzelten Status in einer fremden kulturellen Umgebung. Ihre dreiteilige Arbeit Die verlorenen Identitäten des Jahrhunderts thematisiert menschliche Schicksale und Identitäten vor dem Hintergrund von Flucht und Immigration. Die Arbeit beschäftigt sich mit den blinden Flecken\, dem Nicht-Sichtbaren\, dem unbemerkten Verschwinden von menschlichem Leben und namenlosen Identitäten irgendwo zwischen Kriegsgebiet und dem tiefblauen Meer. \nBeitragsbild: Deborah Sengl\, 2019\, Skulptur\, Wachs\, Textil\, lebensgroß\, 60x160x30 cm \nLost in Transition\nLies Maculan\, Sara Nabil\, Deborah Sengl\, Yukiko Terada\, Patricia Waller\n8. September – 11. November 2023 \nGalerie Deschler \n
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