BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin - ECPv4.9.13//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
X-ORIGINAL-URL:https://www.kunstleben-berlin.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20050327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20051030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20060326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20061029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20070325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20071028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20080330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20081026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20090329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20091025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20100328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20101031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20110327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20111030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20120325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20121028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20130331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20131027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20140330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20141026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20150329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20151025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20160327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20161030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20200329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20201025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20210328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20211031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20050228
DTEND;VALUE=DATE:20250329
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20250305T145238Z
LAST-MODIFIED:20250305T152724Z
UID:111922-1109548800-1743206399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/rebecca-harper-thick-skinned-quick-finned-always-turning-tides-tale/
LOCATION:Verena Kerfin Gallery\, Köthenerstraße 28\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2025/03/001-Washed-Bare-as-a-Beach-by-the-Rivers-Tide-Acrylic-on-cotton-180-x-250-cm-2023.png
GEO:52.5044062;13.3763581
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Verena Kerfin Gallery Köthenerstraße 28 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Köthenerstraße 28:geo:13.3763581,52.5044062
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220617
DTEND;VALUE=DATE:20250101
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20220611T215150Z
LAST-MODIFIED:20221117T065145Z
UID:92473-1655424000-1735689599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/urban-nation-praesentiert-talking-other-banana-skins/
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/TAOBS_Header_Variante-2-2048x961-1.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220701
DTEND;VALUE=DATE:20280101
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20220722T092611Z
LAST-MODIFIED:20260312T174917Z
UID:93091-1656633600-1830297599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/kaethe-to-go/
LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/07/KätheToGo.jpg
GEO:52.5205346;13.2921468
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Käthe-Kollwitz-Museum Berlin Spandauer Damm 10 Berlin 14059 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Spandauer Damm 10:geo:13.2921468,52.5205346
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220924
DTEND;VALUE=DATE:20240101
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230203T144711Z
LAST-MODIFIED:20230207T143614Z
UID:96774-1663977600-1704067199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Aber Kunst ist es doch. Berliner Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Die bereits zu Leb­zeiten welt­weit bekannte Künst­lerin (1867 – 1945) hatte selbst einmal das Motto aus­ge­geben: „Ich will wirken in dieser Zeit“. Zahl­reiche ihrer Arbeiten sind als An­klagen gegen soziale Miss­stände und Mahnungen gegen Krieg und Gewalt bis heute im Bild­gedächtnis der Menschen ver­ankert. Trotz des erklärten Ziels\, mit ihren Grafiken eine breite Wirkung er­zielen zu wollen\, ver­stand sich Käthe Kollwitz zu­aller­erst immer als Künst­lerin. \nAls ver­sierter Zeichnerin\, mit einer Freude am Ex­periment und mit einer hohen Be­gabung zur Bilder­findung\, ging es ihr vor allem darum\, ein künst­lerisch an­spruchs­volles Werk zu schaffen. Lang­sames Arbeiten\, zahl­reiche Ver­suche zur Motiv­findung und der stete Wechsel der Druck­techniken kenn­zeichnen Kollwitz‘ Weg zum voll­endeten Werk. Selbst­kritisch hinter­fragte sie ihr Schaffen und ver­glich es mit zeit­genössischen Arbeiten von Kollegen\, um in ihrem Tage­buch im Dezember 1922 über ihre Werke ab­schließend fest­zustellen: „Aber Kunst [ist es] doch.“ \nUnter diesem Aspekt unter­sucht die neue Dauer­aus­stellung des Berliner Kollwitz-Museums zunächst mit eigenen Beständen\, später im Wechsel mit Leih­gaben aus be­freundeten Sammlungen und von privaten Leih­gebern die künst­lerische Qualität der Werke einer Grafikerin und Bild­hauerin\, die viel zu oft auf ihre politische und soziale Wirkung reduziert wurde. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/aber-kunst-ist-es-doch/
LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/02/Kaethe-Kollwitz-Museum-eingeruestet-mit-Banner.jpg
GEO:52.5205346;13.2921468
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Käthe-Kollwitz-Museum Berlin Spandauer Damm 10 Berlin 14059 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Spandauer Damm 10:geo:13.2921468,52.5205346
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230427
DTEND;VALUE=DATE:20231101
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230402T195858Z
LAST-MODIFIED:20260312T175135Z
UID:98080-1682553600-1698796799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Kunstleben Berlin Week: Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh bei Camaro
DESCRIPTION:Im Rahmen der Kunstleben Berlin Week zeigt die Camaro Stiftung Portraits von Lothar Wolleh mit dem Titel Schatten aus Licht. Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh konzentrierte sich bislang auf seine ab 1963 entstandenen Portraits von über einhundertvierzig international bekannten Malern\, Bildhauern und Aktionskünstlern – unter anderen Joseph Beuys\, Lucio Fontana\, René Magritte\, Günther Uecker und Alexander Camaro. \nNeben seinem ausgeprägten Gespür für die Eigenarten der Künstlerpersönlichkeiten\, zeichnen sich Wollehs‘ Portraits auch dadurch aus\, dass sie das Spezifische des Werkes einfangen. Beuys beschrieb ihn als „eine Art Schatzsucher“. Sein Enthusiasmus führte zu engen Kooperationen\, die in der Ausstellung eindrücklich nachvollziehbar ist an der Zusammenarbeit und der Wertschätzung\, mit der sich Lothar Wolleh und Alexander Camaro begegneten. \nBeitragsbild: Lothar Wolleh\, Portrait Alexander Camaro\, Anfang der 1960 er Jahre\, 100x100cm\, © Lothar Wolleh Estate\, Berlin \nKunstleben Berlin Week: Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh\n21. April 2023 – 25. Oktober 2023 \nVernissage: Donnerstag\, 27. April\, 18 Uhr \nCamaro Stiftung \nBlock "sponsoren-partner-kunstleben-berlin-week-slider" not found \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/kunstleben-berlin-week-die-wiederentdeckung-von-lothar-wolleh-bei-camaro/
LOCATION:Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus\, Potsdamerstr. 98A\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/04/LotharWolleh_portrait_AlexanderCamaro_kunstleben.jpeg-1.jpg
GEO:52.5019363;13.3643355
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus Potsdamerstr. 98A Berlin 10785 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Potsdamerstr. 98A:geo:13.3643355,52.5019363
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230707
DTEND;VALUE=DATE:20231009
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230618T221231Z
LAST-MODIFIED:20230626T112614Z
UID:99791-1688688000-1696809599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:World Framed: Ausstellung der Sammlung Schering Stiftung im Kupferstichkabinett
DESCRIPTION:Die Schering Stiftung präsentiert die Ausstellung World Framed am 6. Juli 2023 um 17:30 Uhr im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin. Die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Kupferstichkabinett und der Schering Stiftung begeht ihr 15-jähriges Jubiläum. Aus diesem feierlichen Anlass wird die daraus hervorgegangene Sammlung zeitgenössischer Zeichenkunst mit einer Sonderausstellung gewürdigt. \nDer Bestand umfasst mittlerweile mehr als 130 Arbeiten aus den 1970er-Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart. Sie vereint Werke von hochkarätigen\, nationalen und internationalen Künstler*innen wie Matt Mullican\, Jorinde Voigt oder Tomás Saraceno mit jenen einer Generation jüngerer Kunstschaffender\, darunter N. Dash\, David Horvitz und Kazuki Nakahara. \nIm Rahmen der Eröffnung begrüßen Sie Prof. Dr. Christina Haak\, stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin\, Dr. Dagmar Korbacher\, Direktorin des Kupferstichkabinetts sowie seitens der Schering Stiftung\, Dr. Katja Naie und Christina Landbrecht. Im Anschluss gibt Dr. Jenny Graser\, Kuratorin der Ausstellung und Leiterin des Fachbereichs Zeitgenössische Grafik am Berliner Kupferstichkabinett eine Einführung in die Ausstellung. \nWährend der Laufzeit der Ausstellung bis zum 8. Oktober bietet die Schering Stiftung mit Vorträgen\, Künstlergesprächen\, Diskussionen und einem Konzert ein umfassendes Begleitprogramm an. Die Termine entnehmen Sie bitte der Webseite des Kupferstichkabinetts. \nWorld Framed: Ausstellung der Sammlung Schering Stiftung\n07.07.2023 – 08.10.2023\nKupferstichkabinett \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/world-framed-ausstellung-der-sammlung-schering-stiftung-im-kupferstichkabinett/
LOCATION:Kupferstichkabinett\, Matthäikirchplatz 8\, Berlin\, 10785
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/06/Image.jpeg
GEO:52.5081702;13.3678671
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kupferstichkabinett Matthäikirchplatz 8 Berlin 10785;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Matthäikirchplatz 8:geo:13.3678671,52.5081702
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230810
DTEND;VALUE=DATE:20231015
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230801T165840Z
LAST-MODIFIED:20230807T103806Z
UID:100581-1691625600-1697327999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Meeresbrise in der Galerie Christine Knauber.
DESCRIPTION:Das Meer glitzert\, die Wellen kräuseln sich und schäumen gegen den Sand\, hoch oben schreien die Möwen und segeln gekonnt ihre Bahnen. Auf der Haut und in den Haaren spürt man jetzt eine sanfte Meeresbrise\, die nach fernen Häfen duftet\, auch ein bisschen nach Salz und nach einem langen\, sonnigen Tag am Strand. \nKommen Sie mit ans Meer: Mit der Malerei von Barbara Müller-Kageler und den Graphiken von Ursula Strozynski brauchen Sie dafür kein Flugticket\, auch kein Reisegepäck und nicht mal einen Liegestuhl! \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/meeresbrise/
LOCATION:Galerie Christine Knauber\, Langenscheidtstr. 6\, Berlin\, 10827
CATEGORIES:Ausstellung,Vernissage
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/B-Mueller-Kageler_Mit_blauer_Figur-scaled.jpg
GEO:52.4891902;13.3620169
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Christine Knauber Langenscheidtstr. 6 Berlin 10827;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Langenscheidtstr. 6:geo:13.3620169,52.4891902
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230810
DTEND;VALUE=DATE:20240302
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230807T103805Z
LAST-MODIFIED:20230807T103805Z
UID:100724-1691625600-1709337599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Pallavi Paul - How Love Moves: Prelude
DESCRIPTION:\nDie Künstlerin und Filmwissenschaftlerin Pallavi Paul arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kino\, Literatur und politischen Konfliktlinien. Sie nutzt die Kamera als Hauptmedium\, um zu hinterfragen\, wie spirituelle\, technologische\, politische und historische „Wahrheits“-Regime im öffentlichen Leben produziert und aufrechterhalten werden. \nIn ihrer multidisziplinären Praxis\, die sich über die Bereiche Film\, Installation\, Performance\, Zeichnung und Text entfaltet\, interessiert sich Paul insbesondere für die Spannung zwischen dem Dokument und seiner ästhetischen Ausdrucksform – dem Dokumentarfilm. Sie produziert filmische Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Fiktion und Dokumentation\, indem Paul visuelle Poesie durch verschiedene Referenzen entstehen lässt. Dabei zitiert sie oft aus Nachrichtenmaterial\, Youtube-Fünden\, sozialen Medien\, historischen Quellen und mehrsprachigen Texten\, setzt diese zusammen und kombiniert sie mit neu gedrehtem Material. Ihre früheren sowie aktuelle Filme machen das Publikum mit den Anfängen des Kinos als Instrument der Magie vertraut\, und lassen gleichzeitig immer wieder mutige\, unheimliche und temperamentvolle Protagonist*innen in Erscheinung treten. \nSeit 2020 erforscht Pallavi Paul den weitläufigen Bereich des Atmens – nicht nur durch den einzelnen Körper\, sondern durch das Kollektiv als transhistorische\, transgeografische und transformative Strömung. Sie beobachtet\, was es bedeutet\, Muster von molekularem Kolonialismus\, religiöser und rassifizierter Gewalt in der heutigen Gesellschaft zu erkennen. Dabei wendet sie sich dem Akt des Atmens als politischem\, sozialem\, ökologischem und rhythmischem Refrain des Lebens in Zeiten von Dissens und Verletzlichkeit zu. Die monumentalen Herausforderungen für Infrastrukturen von Gesundheit als auch für den Atem entziehen sich der Zeitgebundenheit des Bildschirms; viel eher verkörpern sie einen kontinuierlichen Prozess der Zirkulation und Regulierung\, der jede*n Einzelne*n mit allen Lebensformen verbindet. \nWährend ihrer Zeit als Artist in Residence am Gropius Bau im Jahr 2023 vertieft Pallavi Paul ihre Forschungen über die Liebe und deren verkörpertes Gegenstück\, den Atem. Sie stellt sich der einzigartigen Herausforderung\, greifbare Abbildungen von etwas Allgegenwärtigem\, aber „Unsichtbarem“ zu schaffen. \nAb dem 10. August wird im ersten Stock des Gropius Bau der Auftakt zu Pauls großer Einzelausstellung How Love Moves (2024) gezeigt. In How Love Moves: Prelude taucht eine Szenografie rund um die Drei-Kanal-Videoinstallation Cynthia Ke Sapne / The Dreams of Cynthia (2017) den historischen Schliemannsaal in einen Dämmerzustand zwischen Wachsein und Schlaf. Die Installation ist frei zugänglich und wird von dem Programm Six Days of Love begleitet\, das sich zwischen August 2023 und Frühjahr 2024 als eine Reihe von filmischen Lesungen\, Gesprächsformaten\, Performances und akustische Aktivierungen entfaltet. \nKuratiert von Natasha Ginwala \nBeitragsbild: Pallavi Paul\, Changing Places in the Fire\, Filmstill\, 2022 \n\nPallavi Paul – How Love Moves: Prelude\nab dem 10. August \nGropius Bau \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/pallavi-paul-how-love-moves-prelude/
LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7\, Berlin\, 10963\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/gb23_pallavi_paul_key_visual_3_2.jpg
GEO:52.5070801;13.381871
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Gropius Bau Niederkirchnerstraße 7 Berlin 10963 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 7:geo:13.381871,52.5070801
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230831
DTEND;VALUE=DATE:20231029
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230820T200458Z
LAST-MODIFIED:20230822T115508Z
UID:101133-1693440000-1698537599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:David Schnell - Flyer
DESCRIPTION:Die Perspektiven in den Bildern von David Schnell haben sich verändert: Was einst der Blick vor sich sah\, der von allen Raumkanten geführte\, strenge Sog mitten in die strahlende Welt hinein\, eine Ansicht aus dem zentralen Auge der Betrachtenden\, das wird nun abgelöst durch eine Schau von oben hinab. Vom Turm\, von der Pyramidenspitze\, von einer am Himmel kreisenden\, unerbittlichen Kamera? \nEine dem menschlichen Blickwinkel enthobene Observation\, wie sie die Maschinen vornehmen. Es ist der Blick des Engels der Geschichte. Und vor diesem Auge verwandeln sich die verlassenen Orte – wir selbst nehmen diesen nichtmenschlichen Blick hier ein – in Zustände\, die den Grundwahrheiten von Raum und Zeit nicht mehr gehorchen. Das Gefüge entkleidet sich. Elemente gesellen sich dazu\, verlieren ihre Dichte\, wandeln sich um. Und: Je mehr sich unsere Augen den Oberflächen der bemalten Leinwand nähern\, umso mehr entzieht sich das\, was wir gerade noch als geometrisch organisiert wahrgenommen hatten. Wir geraten in luzide Untiefen und schwebende Schächte\, aus denen die Erdanziehungskraft höchstselbst ausgezogen ist. Das architektonisch Bestimmte fügt sich nicht mehr\, es schwindet oder vertieft sich in eigensinnig verlängerte\, weit in den Raum hineingetriebene Fluchten und Kammern\, die ihre Funktionen vor uns verbergen\, sich im Zustand der Verlassenheit wie wucherndes Kristall gebärden. \nEs bilden sich reflektierende Flächen aus raumlosen Platten. Als leuchtende Elemente blättern sie von den Kubaturen ab\, steigen und schweben einem Urstand oder einem Endknall entgegen\, von dem keiner\, der auszog\, etwas wusste. Die Verbindungen innerweltlicher Ordnung sind gesprengt. Eine von Menschenhänden und der Schwerkraft erlöste\, interferierende\, gelockerte Materie. Wir sehen\, dass sich in der Malerei von David Schnell „die unmittelbare Wirklichkeit der Dinge auflöst und ihre Elemente zur Verwirklichung [malerischer] Ziele verwendet werden – ohne Rücksicht auf irgendwelche Unantastbarkeiten…“ – genauso wie der Mensch am Ende der von ihm so bezeichneten Neuzeit „die unmittelbare Wirklichkeit der Dinge auflöst und ihre Elemente zur Verwirklichung seiner Ziele verwendet – ohne Rücksicht auf irgendwelche Unantastbarkeiten\, wie sie sich aus dem früheren Menschen- und Naturbild ergaben.“ \nText von Bertram Haude\, Auszug \nDavid Schnell – Flyer\n31. August – 28. Oktober 2023\nGalerie EIGEN + ART Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/david-schnell-flyer/
LOCATION:Galerie Eigen+Art\, Auguststraße  26\, Berlin\, 10117
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/DSchnell_Flyer_2023_72dpi-1.jpg
GEO:52.5269196;13.3971198
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Eigen+Art Auguststraße  26 Berlin 10117;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Auguststraße  26:geo:13.3971198,52.5269196
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230901
DTEND;VALUE=DATE:20231015
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230722T152722Z
LAST-MODIFIED:20230724T124205Z
UID:100413-1693526400-1697327999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Paradox Reality in der Janine Bean Gallery.
DESCRIPTION:Dunlops Interieurs zeigen prunkvolle Säle und repräsentativen Foyers einer vergangenen\, „klassischen“ Ära. Diese Innenräume sind zwar durch und durch von zivilisatorischer Gestaltung und Geschichte geprägt\, wirken aber dennoch seltsam groß\, menschenleer und dunkel wie nach dem Auszug ihrer Bewohner. Menschliche Artefakte werden hier distanziert in Perspektive gesetzt\, gleich dem Besuch eines Museums außerhalb der Öffnungszeiten. \nMaxwell Dunlop weist darauf hin\, dass er seine Innenräume nicht an konkreten Vorlagen festmacht\, vielmehr Versatzstücke seiner Erinnerungen und Ideen assoziiert. \nIn eigenen Worten formuliert er seine Malerie wie folgt:\n„Gegenständliche Malerei wird oft als inhärenter Widerspruch gesehen. Die vier Dimensionen der Realität kommen in den beiden Dimensionen der Bildebene zum Ausdruck. Ein Pinselstrich präsentiert sich dem Betrachter gleichzeitig als Paradoxon\, als rein körperlich flaches Material und als Illusion einer äußeren Realität. Die menschliche Wahrnehmung der Realität stimmt jedoch viel mehr mit dem Akt des Malens überein\, als wir bisher glaubten\, da unsere mentalen Existenzmodelle selbst widersprüchliche Erfindungen sind.\nDie physikalische Realität des Universums ist viel zu komplex\, als dass wir sie erleben könnten. Es gibt zu viele Daten\, als dass das menschliche Gehirn sie wahrnehmen oder verarbeiten könnte\, doch unsere mentalen Modelle der Realität sind mehr als nur Datenkomprimierungen der Basisrealität. Unsere Modelle sind subjektiv\, fließend\, voreingenommen\, einzigartig und fehlerhaft.\nMeine Arbeit untersucht und verstärkt die vielfältigen Widersprüche\, die die menschliche Erfahrung ausmachen. Die Räume in diesen Gemälden wurden unter Verwendung einer Mischung aus Referenzen aus Kunstgeschichte\, Menschheitsgeschichte\, Erinnerung und direkter Beobachtung konstruiert. Meine Bilder sind Symbole\, die den Unterbau unseres breiteren kulturellen und historischen Umfelds darstellen und herausfordern. Sie sind real und eingebildet\, sie existieren in der Vergangenheit und der Gegenwart und sie kritisieren die Geschichte\, die sie repräsentieren.\nIn erster Linie handelt es sich jedoch um Gemälde. Sie existieren dort\, wo Abstraktion und Darstellung gegeneinander schwingen und der Betrachter seine eigenen subjektiven Erfahrungen in die Mehrdeutigkeit der Farbe projizieren kann.“ \nMaxwell Dunlop\, geboren 1983\, wuchs an der Ostküste der USA im Süden Neuenglands als Sohn eines renommierten Malers auf. \nEr studierte von 2001 bis 2005 Malerei am Art Institute of Boston\, dass er mit einem Bachelor of Fine Arts abschloß. \nEr lebt in Deutschland und in den USA. Seine Gemälde sind international in Sammlungen vertreten. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/paradox-reality/
LOCATION:janinebeangallery\, Torstrasse 154\, Berlin\, 10115\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/07/jbg-Maxwell-Dunlop-_Illusion_100-x140-cm-oil-on-canvas-2023-scaled.jpeg
GEO:52.5291053;13.3973186
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=janinebeangallery Torstrasse 154 Berlin 10115 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Torstrasse 154:geo:13.3973186,52.5291053
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230901
DTEND;VALUE=DATE:20231106
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230814T110259Z
LAST-MODIFIED:20230822T115508Z
UID:101073-1693526400-1699142400@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Voicing Bethanien - Ein Ausstellungsort im Kontext. Videoinstallation von Sonya Schönberger/ Berliner Zimmer
DESCRIPTION:Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt Voicing Bethanien nimmt das 50-jährige Jubiläum des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zum Anlass\, einen Blick auf die bewegte Vergangenheit eines Kreuzberger und Berliner Kulturortes zu werfen. Die raumübergreifende Videoinstallation der Künstlerin Sonya Schönberger besteht aus vierzig Interviews mit Menschen\, die diesen Ort geprägt haben und aktuell prägen und aus ihrer Erinnerung und vor allem von ihren Leben erzählen. So wird Voicing Bethanien zu einer vielstimmigen und individuell erlebbaren Erzählung über einen internationalen wie lokal verankerten und kommunalen Kunstort in einer Stadt\, die immer wieder von rasanten stadtpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Umbrüchen gekennzeichnet ist.  \nSchönbergers Fokus auf individuelle Lebensgeschichten sowie die persönliche Verbindung zur Stadt Berlin bilden den Rahmen dieser Interviewsammlung. Sie ist eine Fortführung ihres Videoarchivs Berliner Zimmer und nimmt diesmal den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zum inhaltlichen Ausgangspunkt für das Projekt.  \nIn der nunmehr 50-jährigen Geschichte des Kunstraumes Kreuzberg/Bethanien sind dort zahlreiche Personen und Erzählungen zusammengekommen\, die den Berliner Kulturbetrieb nachhaltig geprägt haben und noch heute mitgestalten. Gleichzeitig war und ist der Kunstraum ein Treffpunkt für Menschen\, die hier miteinander arbeiten oder gearbeitet haben\, und dadurch auch eine gemeinsame Geschichte teilen. Voicing Bethanien ist somit auch eine Bestandsaufnahme einer Stadt und ihrer Kunst- und Kulturszene und zeigt auf\, inwieweit diese miteinander verwoben sind\, voneinander lernen\, sich kontinuierlich verändern und in ihrer Pluralität wie auch Ambivalenz von biografischen Verortungen\, Sichtweisen\, Meinungen und künstlerischen Zugängen profitieren.  \nDie vierzig eigens für die Ausstellung durchgeführten Interviews werden in den Räumen des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zu sehen sein. Einzelne Videoarbeiten werden dabei in fünf Kapiteln inhaltlich zueinander in Beziehung gesetzt und treten so in einen Austausch miteinander. Dadurch entsteht aus den individuellen Biografien eine mehrstimmige Erzählung über das Zusammenleben und Arbeiten im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Stadt Berlin\, die gleichzeitig gesellschaftliche Brüche\, Probleme und Missstände verhandelt\, wie auch Momente und Strukturen von Nachbar*innenschaft und Solidarität sowie den Wille nach Veränderung zelebriert.  \nInterviews mit: Adrian Nabi\, Akbar Behkalam\, Andrea Binke\, annette hollywood\, Ante Pavić\, Brezel Göring\, Çağla Ilk\, Christiane Zieseke\, Christoph Tannert\, Cornelia Reinauer\, Dani Hasrouni\, Egill Sæbjörnsson\, Ewa Stróżczyńska-Wille\, Frida Neander Rømo\, Gabriele Behnke\, Gangolf Ulbricht\, Hanna Hegenscheidt\, Hannah Kruse\, Janina Benduski\, Jürgen Zeidler\, Karin Baumert\, Leonie Baumann\, Maarten Janssen\, Magda Korsinsky\, Marisa Maza\, Michael Schönke\, Naomi Hennig\, Oliver Baurhenn\, Rebecca Marquardt\, Renate Drews\, Ringo\, Rosemarie Richter\, Safter Çınar\, Sophia Tabatadze\, Stefanie Endlich\, Stéphane Bauer\, Susanne Weiß\, Thomas Engel\, Werner Brunner\, Wolfgang Müller  \nSonya Schönberger ist eine in Berlin lebende Künstlerin\, deren Praxis sich mit biografischen Brüchen vor dem Hintergrund politischer oder sozialer Umwälzungen befasst. Quelle ihrer künstlerischen Auseinandersetzung sind die Menschen selbst\, die in biografischen Gesprächen über ihr Leben berichten. Aus dieser Arbeitsweise heraus sind eigene Archive entstanden\, aber auch bereits existierende\, zum Teil gefundene Archive fließen in die Arbeit der Künstlerin ein. Vor fünf Jahren rief sie das Berliner Zimmer ins Leben\, ein gegenwärtiges und stetig wachsendes Archiv aus Videointerviews mit Berliner*innen\, deren Hintergründe ebenso divers und heterogen sind\, wie die Berliner Stadtgesellschaft. Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen sind Gegenstand der Gespräche: Sie berichten von ihren Biografien und dem\, was sie aktuell bewegt. Den Rahmen des Berliner Zimmers bildet die Stadt Berlin. Als gemeinsamer Wohnort und geteiltes Umfeld bildet sie den Ausgangspunkt\, um in den Interviews über die eigene Biografie zu sprechen und darüber\, wie diese mit der Stadt Berlin verwoben ist. Das Archiv ist auf hundert Jahre angelegt und Teil des Stadtmuseum Berlin.  \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/voicing-bethanien-ein-ausstellungsort-im-kontext-videoinstallation-von-sonya-schoenberger-berliner-zimmer/
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/230804_Voicing_Bethanien_5208x2600_WEBSITE-Kopie-scaled.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230902
DTEND;VALUE=DATE:20231202
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230823T210435Z
LAST-MODIFIED:20230827T084631Z
UID:101240-1693612800-1701475199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Udo Nöger - Present Memories
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Present Memories” spiegelt einen solchen Augenblick des Künstlers Udo Nöger wieder. Dabei treffen seine großformatigen Tafelbilder auf seine aktuellen\, noch unveröffentlichten Papierarbeiten. Inmitten seines reich gefüllten Lebens blickt der Künstler\, der ursprünglich aus Westfalen stammt und seit über 30 Jahren seinen Lebensmittelpunkt in den USA hat\, gleichermaßen zurück und nach vorne – vereint in seinen aktuellen Werken Vergangenheit und Gegenwart. Jetzt werden die Fäden von Jahrzehnten seines kreativen Schaffens zusammengeführt. \n\n„Alle Einflüsse\, alle Inspirationen\, alle Dinge\, Situationen finden sich in meinen Papierarbeiten wieder.” \n\nPapier ist für Nöger pur und unvoreingenommen. Für ihn verleiht das Material eine Ausdrucksmöglichkeit in ihrer reinsten Form und Klarheit. Phasenweise begleitet das Medium seine Kunstkarriere bis heute. Bereits in den frühen 1980ern\, im Alter von 18 Jahren\, entdeckte Udo seine Direktheit und Spontanität beim Arbeiten mit Papier. Der Künstler erinnert sich an Arbeiten aus dem Jahr 1986\, die er damals in einer Ausstellung mit der Galerie Delta\, zusammen mit Jean Michel Basquiat präsentierte. Ein Katalog jener Zeit zeugt von den vielen Elementen\, die sich in seinen heutigen Werken wiederfinden. \nNögers aktuelle Papierwerke\, die im Winter 2022-23 in Florida entstanden\, bearbeitete er mit Kohle\, die\, durch ihre Eigenschaft\, seine direkte Ausdrucksweise unterstreicht. Kohle auf Papier spiegelt Udo Nögers Drang wieder\, spontan und ehrlich zu sein. \n\n„Jedes Werk muss von Anfang an gut sein. Da wird nichts hin und her geschoben\, nicht viel überdacht. Alles kommen lassen\, gehen lassen und direkt umsetzen. Darum geht es mir. Darum arbeite ich mit Papier.” \n\nAlle Figuren\, Köpfe und diverse Einzel-Elemente\, die in den aktuellen Werken zu sehen sind\, haben ihre Ursprünge in früheren Zeichnungen Udo Nögers. Seine präsentierten Papierarbeiten stehen somit symbolisch für seinen reichen Fundus an Ideen\, die er über Jahrzehnte gesammelt hat und damit reflektierend und innehaltend als ein manifestierendes Zeugnis seines Schaffens – ehrlich\, direkt und tiefgreifend. Vielleicht die Basis für einen Neubeginn. \nUdo Nöger\, Tafelbilder\, Ausstellung „light as a material” in der galerie probst\, 2020 Seine präsentierten monochromen weiß-in-weiß Tafelbilder und seine kontraststarken schwarz-weiß Papierarbeiten verbindet eine unglaubliche Klarheit durch Nichtanwesenheit von bunter Farbe und werden damit zum Spiel von Licht und Schatten. So leuchten die ca. 8 cm tiefen Tafelbilder\, die aus Holz\, Tuch\, Leinwand\, Flüssigkeiten und unbunter Farbe zusammengesetzt sind auf geheimnisvolle Weise aus sich selbst heraus und sind genauso beeindruckend\, wie die zum Teil perforierten und geprägten Papierarbeiten\, die mit dem Kontrast von Licht und Schatten in ausgewogenen Proportionen spielen. Die Lichtquelle scheint dabei hinter dem Bild zu sein und somit eine Art Silhouette zu erzeugen. Mit der Ausstellung „Present Memories” lädt der Künstler uns ein\, an seiner Reise seines künstlerischen Ausdrucks und der Selbstreflexion teilzunehmen und sich vielleicht selbst die Frage zu stellen: Inwiefern beeinflussen meine Erinnerungen meine gegenwärtige Realität? \nBeitragsbild: Udo Nöger\, Papierarbeiten\, „present memories” 2023 \nUdo Nöger – Present Memories\nArbeiten auf Papier und Tafelbilder\n2. September 2023 – 1. Dezember 2023 \ngalerie probst \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/udo-noeger-present-memories/
LOCATION:galerie probst\, Suarezstraße 55\, Berlin\, 14057\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/Galerie-probst-Udo-Noege-present-memories.jpg
GEO:52.5200066;13.404954
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=galerie probst Suarezstraße 55 Berlin 14057 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Suarezstraße 55:geo:13.404954,52.5200066
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230902
DTEND;VALUE=DATE:20231106
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230827T211904Z
LAST-MODIFIED:20230912T153359Z
UID:101321-1693612800-1699228799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Voicing Bethanien - Videoinstallation von Sonya Schönberger/Berliner Zimmer
DESCRIPTION:Voicing Bethanien: Eine Ausstellung des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin\, kuratiert von Sylvia Sadzinski & Vincent Schier mit der kuratorischen Begleitung von Nele Güntheroth gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa (Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien und Fonds für Ausstellungsvergütungen Bildender Künstler*innen). \nDas Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt Voicing Bethanien nimmt das 50-jährige Jubiläum des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zum Anlass\, einen Blick auf die bewegte Vergangenheit eines Kreuzberger und Berliner Kulturortes zu werfen. In einer raumübergreifenden Videoinstallation der Künstlerin Sonya Schönberger\, die aus vierzig Videointerviews mit Zeitzeug*innen der aktuellen Berliner Gegenwart entstehen\, wird Voicing Bethanien zu einer vielstimmigen und individuell erlebbaren Erzählung über einen internationalen wie lokal verankerten und kommunalen Kunstort in einer Stadt\, die geprägt ist von rasanten stadtpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Umbrüchen. Schönbergers Fokus auf individuelle Lebensgeschichten sowie die persönliche Verbindung zur Stadt Berlin\, bilden den Rahmen dieser Interviewsammlung. Sie ist eine Fortführung ihres Videoarchivs Berliner Zimmer* und nimmt diesmal den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zum inhaltlichen Ausgangspunkt für das Projekt. \nIn der nunmehr 50-jährigen Geschichte des Kunstraumes Kreuzberg/Bethanien sind dort zahlreiche Personen zusammengekommen\, die den Berliner Kulturbetrieb nachhaltig geprägt haben und noch heute mitgestalten. Gleichzeitig war und ist der Kunstraum ein Treffpunkt für Menschen\, die hier miteinander gearbeitet haben und dadurch eine gemeinsame Geschichte teilen. Voicing Bethanien ist somit auch eine Bestandsaufnahme einer Stadt und ihrer Kunst- und Kulturszene und zeigt auf\, inwieweit diese miteinander verwoben ist\, voneinander lernt\, sich kontinuierlich verändert und in ihrer Pluralität wie auch Ambivalenz von biografischen Verortungen\, Sichtweisen\, Meinungen und künstlerischen Zugängen profitiert. \n* Alle bisher geführten Interviews des Videoarchivs Berliner Zimmer sind unter www.berliner-zimmer.net zu sehen \nBeitragsbild: Lydia Sachse \nVoicing Bethanien – Videoinstallation von Sonya Schönberger/Berliner Zimmer\n2.9.2023 – 5.11.2023 \nKunstraum Kreuzberg \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/voicing-bethanien-videoinstallation-von-sonya-schoenberger-berliner-zimmer/
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/230804_Voicing_Bethanien_5208x2600_WEBSITE-1024x511-1.png
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230902
DTEND;VALUE=DATE:20231014
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230903T154116Z
LAST-MODIFIED:20240311T114357Z
UID:101451-1693612800-1697241599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Antonio Paucar: Weaving and Uniting Silenced Voices
DESCRIPTION:Die Arbeiten der jüngsten Werkschau von Antonio Paucar\, entstanden während seiner Aufenthalte auf verschiedenen Kontinenten. Die Werke schlagen Brücken\, zwischen unterschiedlichen Geografien und kulturellen Traditionen: den des Westens\, der Anden und des peruanischen Amazonasgebietes. Dabei verbindet sich Vergangenheit und Zukunft miteinander. Seine Arbeit behandelt aktuelle Konflikte wie der Ermordung indigener Führer und Umweltschützer\, dem Klimawandel und Überwachungstechnologien sowie gegenwärtige Kriege und totalitäre Regime. Einige seiner Werke zeugen von seiner Auseinandersetzung mit der traditionellen/historischen andinen Textilkunst und ihrer Materialität in Bezug auf den Körper und der Textilherstellung. \nIn der Galerie weben Paucars Hände eine Spirale aus weißen und schwarzen Alpakafasern\, eine Anspielung auf das Prinzip der dualen Reziprozität in der andinen Weltanschauung. Die Spirale symbolisiert das andine Denken – umfassend\, kollektiv\, Reflexion und Aktion verbindend\, Vergangenheit und Gegenwart als Zyklus – im Gegensatz zum linearen westlichen Konzept mit seiner unidirektionalen Vorstellung von Zeit. Alle Handlungen werden als meditative Praxis angeboten\, die Energie erzeugt und in Verbindung mit dem All\, mit der Natur\, mit Pacha Mama (Mutter Erde) steht. \nTatsächlich stellt seine gesamte Ausstellung ein Heilungsritual für eine Welt dar\, die zunehmend von struktureller Gewalt und einer schwindenden Wertschätzung des Lebens geplagt wird. So zeigt seine Arbeit mit dem Titel „lllapa“ (ein Quechua-Wort für Donner und Blitz) kosmische Wolken\, die Energie wie leuchtende Fäden aussenden. Aus Alpakafasern gefertigt und mit natürlichen Farben gefärbt\, stehen aufgrund der Marktanforderungen die Tiere kurz vor ihrem Aussterben. Die Fasern werden gesponnen und geflochten\, um eine heilige Geometrie zu bilden. Sie spiegelt die Beziehung zur Natur in den Anden wider\, wo die Arbeit eine Ko-Kreation mit den Gottheiten bedeutet\, die die Reproduktion des Lebens ermöglichen. Der Blitz ist für das ideale Klima für Aussaat und Ernte verantwortlich\, weshalb er bis heute von andinen Gemeinschaften angerufen wird\, die von den durch den Klimawandel verursachten Dürre- und Regenperioden betroffen sind. \nZwischen überlaufenden oder verschmutzten Flüssen\, Abholzung und Gebieten\, die von der Bergbauindustrie\, dem Drogenhandel und dem Landhandel bedroht sind\, riskieren indigene Führer und Umweltschützer ihr Leben\, um Gemeinschaften zu verteidigen\, die heute mehr denn je bedroht sind. In der Arbeit „Their Names form Rivers and Mountains“ huldigt der Künstler mit (Nudel-) Buchstaben\, die eigentlich zum Kochen verwendet werden\, denjenigen\, die ihren Körper unter Einsatz ihres Lebens den Todesmaschinen gegenüberstellen. Lehm ergänzt diese Installation\, die auf die verlorenen Leben hinweist\, die in Peru oft unbemerkt bleiben\, wo das Leben der lndigenen weniger wert ist als das der Elite\, die die koloniale Macht geerbt haben. \nIn der Videoperformance „Feuchtwanger’s Dream“ versucht Antonio\, mit verbundenen Augen\, eine kreisende Drohne in einer Art Tanz\, Kampf und Sinnesübung niederzuschlagen – sowohl im Haus in Los Angeles\, in dem Feuchtwanger im Exil lebte\, als auch in der natürlichen Umgebung des Topanga State Parks. Diese spielerische Aktion erinnert an die traditionellen Pinatas auf lateinamerikanischen Kindergeburtstagen und zeigt die Verletzlichkeit der Menschen angesichts aktueller Formen von Überwachung und Spionage auf. Im Video „Learning to Fly in Varanasi’s Skies“ sehen wir Drachen\, die aus weggeworfenem schwarzem Plastik gebastelt wurden\, das auf den städtischen Mülldeponien reichlich vorhanden ist. Kinder lernen\, ihre Drachen von den Dächern steigen zu lassen und bewegen sich rhythmisch in Indiens ältester und spirituellster Stadt\, in der der Ganges fließt. In „Journey on a Flying Carpet“ saugt Antonio Wein durch transparente Strohhalme und verwandelt die weiße Oberfläche des Bodens unter ihm in eine fließende Geometrie aus roten Linien\, die ihn fast magisch umgeben. \nZeichnende Lungen. Hände\, die als Verlängerungen ihren eignen Körper zum Fliegen bringen. Webereien\, welche die Hände verlängern. Arme\, die sich gegen äußere Kontrolle und Invasion verteidigen und Beine\, die in der Erde verwurzelt sind und sie aufrecht halten. Für Antonio ist der Körper ein Universum voller endloser Möglichkeiten für Schöpfung\, Kampf und Freiheit. Seine Werke sind ein Heilmittel für eine Zivilisation\, die langsamen Selbstmord begeht. Es besteht aus Poesie\, der Erinnerung an verstummte Stimmen und dem Vertrauen auf ein sinnliches Wissen\, das Wünsche und Träume in mögliche Welten überträgt. Sein Werk lädt dazu ein\, sich daran zu erinnern\, dass wir\, wenn wir nicht schlafen können\, nicht nur die weißen Schafe zählen sollten\, sondern auch die schwarzen\, braunen und andersfarbigen. Wie er in einem Gedicht schreibt: \,\,Lasst uns Schafe\, Lamas und Alpakas zählen … Vicunas\, Kühe\, Vögel\, Bäume\, Steine und mehr … Denn wenn wir anders träumen\, können wir vielleicht die Welt und uns selbst verändern.“ \nEliana Otta\, August 2023. \nBeitragsbild: Antonio Paucar\,  work in progress\,  Galerie Barbara Thumm 2023 \nAntonio Paucar: Weaving and Uniting Silenced Voices\n02.09.2023 – 13.10.2023 \nGalerie Barbara Thumm \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/antonio-paucar-weaving-and-uniting-silenced-voices/
LOCATION:Galerie Barbara Thumm\, Markgrafenstraße 68\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/5c968e8b-7cb1-4570-23de-22c18e685d37-scaled.jpg
GEO:52.5051334;13.3940077
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Barbara Thumm Markgrafenstraße 68 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Markgrafenstraße 68:geo:13.3940077,52.5051334
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230902
DTEND;VALUE=DATE:20231015
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230901T102055Z
LAST-MODIFIED:20240311T114402Z
UID:101397-1693612800-1697241600@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:LOOK DEEP INTO NATURE
DESCRIPTION:Look deep into nature…\n… to see\, what we will loose or already have lost \nUlrike Heydenreich fasziniert die Sehnsucht nach unberührter Natur. Sinnbild dieser Sehnsucht sind die schneebedeckten hochalpinen Landschaften ihrer fotorealistischen Zeichnungen: schön und beeindruckend\, kraftvoll und gefährdet zugleich. Dem gegenüber stehen ihre Fadenzeichnungen und Faltungen. Über historische Schwarz-Weiß-Fotografien legt sie Linien in Form kristalliner Konstruktionen als Fadenzeichnungen. Hierfür wie auch für ihre Faltungen verwendet sie Zeitzeugnisse als Material. Das Falten und Bearbeiten dieser Artefakte wird zu einem Dialog zwischen ihr und dem historischen Material auf der Suche nach Entdeckungen und Perspektiven\, nach einer neuen Berglandschaft – einer Landschaft\, die neu entsteht und gleichzeitig einen Blick zurück wirft auf das\, was durch den Klimawandel heute schon verloren ist.\nUlrike Heydenreich (*1975 in Böblingen) lebt und arbeitet in Düsseldorf. \nGeometrische Formen\, Linien und Flächen brechen die Berglandschaften von Kristin Grothe auf. Sie spiegeln das Erleben der menschlichen Eingriffe in die Natur\, den Bau von Brücken\, Masten und Straßen. Wirken die Linien auf einigen Arbeiten fast spielerisch leicht im Dialog mit den kristallinen Formen der Berge\, erzeugen sie auf anderen massive\, gewaltsame Einschnitte in die Natur\, blockieren den freien Blick.\nAusgangspunkt für ihre Arbeiten sind Radierungen\, wobei mehrere Platten übereinander gedruckt und mit Monotypien kombiniert werden. Das Ergebnis wird von ihr mit Schleifpapier oder einem Messer bearbeitet\, einzelne Schichten abgeschält und Partien mit weißer Kreide oder Kohle akzentuiert. Ausgehend von realen Orten löst sie sich im Arbeitsprozess immer weiter von diesen\, sie erscheinen abstrakter\, werden allgemeingültiger.\nKristin Grothe (*1972 in Hamburg) lebt und arbeitet in Neumünster und Berlin. \nKatharina Meister beschäftigt der Umgang der Menschen mit der Natur und die möglichen Folgen des von ihm verursachten Klimawandels: Überschwemmungen und Verwüstungen\, schmelzende Gletscher\, Brände\, verseuchte Gewässer oder Böden. Sie geht auch der Frage nach welche Form ein zukünftiges Leben haben kann. In alten Vitrinen aus naturhistorischen Sammlungen fügt Katharina Meister ihre Installationen zusammen. Neben verschiedenartigen skulpturalen Elementen aus Holz\, Metall oder Papier – häufig Fundstücke\, teilweise alt und verwittert – nehmen Zeichnungen und besonders Papierschnitte einen zentralen Raum ein.\nKatharina Meister (*1981 in Karlsruhe) lebt und arbeitet in Cowaramup/Westaustralien.  \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/look-deep-into-nature-2/
LOCATION:Wichtendahl Galerie\, Carmerstr. 10\, Berlin\, 10623\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_20230831_185136_929w-1-scaled.jpg
GEO:52.5066397;13.3238402
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Wichtendahl Galerie Carmerstr. 10 Berlin 10623 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Carmerstr. 10:geo:13.3238402,52.5066397
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230907
DTEND;VALUE=DATE:20231009
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230827T201939Z
LAST-MODIFIED:20230827T201939Z
UID:101285-1694044800-1696809599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Eruption - José Yaque
DESCRIPTION:Wie ein transformativer Naturzyklus\, der zu etwas Größerem wird\, ist “Eruption“ die letzte Stufe einer bildlichen Reise\, die sich über fast zehn Jahre erstreckt. Die Werke\, die in dieser Ausstellung zusammengetragen sind\, gehören zu einer der grundlegenden Serien in José Yaque’s Werk. In dieser beschäftigt er sich mit seiner Forschung über den Ursprung von Pigmenten und dem chromatischen Universum von Mineralien. \nTrotz der Vielfalt an Konstanten\, die das Projekt kennzeichnen und sich durch die verschiedenen Etappen seiner erdverbundenen Gemälde ziehen – wie die Autonomie der Form\, die tiefgehende Einbindung des Körpers in den Prozess der Bildentstehung sowie die Kunst der Farbschichtarbeit – ermöglicht uns diese Serie\, die chromatische und gestische Radikalisierung zu verfolgen\, die etwa im Jahr 2021 ihren Höhepunkt erreichte. \nWas in früheren Werken nur ein pulsierendes Gefühl im Inneren des Erdkerns war\, tritt nun als unwiderstehliche Naturgewalt an die Oberfläche. Dieses Phänomen drückt sich durch Farbe\, die Plötzlichkeit tonaler Kontraste und ungezügelte Freiheit aus. Das ist die Substanz der Erde\, die Substanz der Malerei\, ein feuriges Magma\, in dem Dinge nicht isoliert existieren\, sondern auch anderes sein können. Die „Eruption“ inszeniert die Verbindung zwischen beiden Ebenen\, dem Inneren und dem Oberflächlichen\, und erinnert uns daran\, dass Leben und Tod identische Modalitäten einer dauerhaft kreisförmigen Welt sind \n„Einerseits die Vorstellung von Malerei; andererseits die Mineralien\, das Substrat der Erde\, das wie brennendes Magma die Konvention der Disziplin überträgt.“ \n\nDaleysi Moya\n\nJosé Yaque (geb. 1985 in Manzanillo\, Kuba) studierte an der „Carlos Enríquez“ Berufsakademie der Bildenden Künste in Manzanillo (2005) und am Hochschulinstitut für Kunst (ISA) in Havanna (2011). Im Jahr 2010 nahm er an der ersten Biennale für zeitgenössische Kunst in Portugal teil und stellte in den Wasps Artists’ Studios in Glasgow\, Schottland\, aus. 2012 gewann er eine Residenz in Warschau: In Polen stellte er im Zacheta Project Room der Nationalgalerie für Kunst in Warschau als Teil der Gruppenausstellung „Fragmentos“ aus und realisierte in der Nationalgalerie für Kunst Zacheta seine erste internationale Einzelausstellung. 2017 nahm er an der Gruppenausstellung des kubanischen Pavillons im Palazzo Loredan bei der 57. Biennale von Venedig teil. Er hatte Einzelausstellungen bei Galleria Continua\, Rom (2020); Colegio de Arquitectos (UNAICC)\, Havanna (2019); Mario Mauroner Contemporary Art\, Wien (2019); David Gill Gallery\, London (2018); Villa Pacchiani Ausstellungszentrum\, Santa Croce sull’Arno\, Pisa (2017); Galleria Continua\, Les Moulins\, Frankreich (2015); Galleria Continua\, San Gimignano\, Italien (2015); und in der Nationalbibliothek von Kuba\, Havanna (2015). Er lebt und arbeitet heute zwischen Havanna und Madrid. \nEruption – José Yaque\n07.09. – 08.10.2023 \nBode Projects \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/eruption-jose-yaque/
LOCATION:Bode Projects\, https://www.bode-projects.com\, Berlin\, 10719\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/Yaque_JoseAA_Eruption_Bode_PR.jpeg.jpg
GEO:52.5011841;13.3265564
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Bode Projects https://www.bode-projects.com Berlin 10719 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=https://www.bode-projects.com:geo:13.3265564,52.5011841
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230908
DTEND;VALUE=DATE:20240206
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230619T100855Z
LAST-MODIFIED:20230626T112612Z
UID:99835-1694131200-1707177599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:La Chola Poblete: Guaymallén
DESCRIPTION:La Chola Poblete\, geboren 1989 in Mendoza (Argentinien)\, ist die „Künstlerin des Jahres“ der Deutschen Bank. Die Argentinierin setzt sich kritisch mit den Folgen von Kolonialismus und weißer Vorherrschaft in ihrer Heimat auseinander. In Aquarellen\, Skulpturen\, Installationen und Performances reflektiert sie ihre Indigenen und queeren Wurzeln und widersetzt sich der Stereotypisierung und Exotisierung Indigener Völker. Mit „Guaymallén“ präsentiert das PalaisPopulaire La Chola Pobletes erste Einzelausstellung in Deutschland. Im Rahmen der Berlin Art Week wird die Künstlerin gemeinsam mit Lola Bhajan eine neue Performance zeigen. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/la-chola-poblete-guaymallen/
LOCATION:PalaisPopulaire\, Unter den Linden 5\, Berlin\, 10117\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/06/221129_DeuBa_AC-AoY23_850x570px.jpg
GEO:52.5166343;13.3962165
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=PalaisPopulaire Unter den Linden 5 Berlin 10117 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Unter den Linden 5:geo:13.3962165,52.5166343
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230908
DTEND;VALUE=DATE:20231014
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230903T152831Z
LAST-MODIFIED:20240311T114359Z
UID:101445-1694131200-1697241599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Wenn die Sirenen heulen (it´s on us)
DESCRIPTION:Wenn die Sirenen heulen (it´s on us) setzt sich mit den Bedrohungen des Klimawandels und des Krieges auseinander. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Einfluss von menschengemachten Bedrohungen auf unsere Existenz. \nSeit Ausbruch der Pandemie 2020 steht vieles auf dem Prüfstand. Es zeigte sich\, wer solidarisch handelte und wer die Krise für eigene Interessen nutzte. Gaslieferungen wurden eingestellt\, die Klimakatastrophe rückte stärker ins Bewusstsein. Kunst kann helfen\, die kommunikativen Lücken hinsichtlich dieser Krisen zu schließen. Weil Fakten allein oft nicht hinreichend sind\, eine Gesellschaft zu Veränderungen zu bewegen\, kann es helfen\, auch Sinne und Gefühle anzusprechen. \nMartin Assig\nAram Bartholl\nHannah Hallermann\nVerena Issel\nAnne Mundo\nNik Nowak\nRaul Walch\nkuratiert von\nAnne Mundo & Dirk Teschner \nWenn die Sirenen heulen (it´s on us)\n8.09.2023 – 13.10.2023 \nSEXAUER Gallery \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/wenn-die-sirenen-heulen-its-on-us/
LOCATION:Sexauer Gallery\, Streustr. 90\, Berlin\, 13086\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/gif:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/e8093b4f-448d-345b-5e09-00bea0088722.gif
GEO:52.5507976;13.4391412
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Sexauer Gallery Streustr. 90 Berlin 13086 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Streustr. 90:geo:13.4391412,52.5507976
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230908
DTEND;VALUE=DATE:20231117
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230906T115922Z
LAST-MODIFIED:20240311T114353Z
UID:101486-1694131200-1700179199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Blow up. O&O DEPOT.
DESCRIPTION:Philipp Schweigers Malerei vermag es\, Stimmung zu erzeugen. Seine Werke offenbaren subtile Wahrnehmungen\, eingefangene Erlebnisse und lebendige Erinnerungen. Das Dargestellte verschwimmt bewusst\, wodurch dem Betrachter Raum gegeben wird\, das Unbestimmte mit eigener Interpretation zu füllen. Seine Darstellungen von Wolkenformationen und Blätterwerken versetzen uns in einen Zustand zwischen verträumter Verklärtheit und klarer Sachlichkeit\, ein Spannungsfeld der Emotionen. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/blow-up/
LOCATION:O&O DEPOT\, Leibnizstraße 60\, Berlin\, 10629
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/09-scaled.jpg
GEO:52.5030615;13.3131054
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=O&O DEPOT Leibnizstraße 60 Berlin 10629;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Leibnizstraße 60:geo:13.3131054,52.5030615
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230908
DTEND;VALUE=DATE:20231112
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230909T202029Z
LAST-MODIFIED:20240311T114340Z
UID:101515-1694131200-1699747199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Lost in Transition -  Deborah Sengl\, Lies Maculan\, Sara Nabil\, Yukiko Terada & Patricia Waller
DESCRIPTION:„Wer will mich?“\, stellt die Künstlerin Deborah Sengl in ihrer Serie zum Flüchtlingsthema eine Frage\, die betroffen macht\, da sie den augenscheinlichen Verlust von Empathie mit dem Leid der Opfer beklagt. “Wir schaffen das!” lautete vor Jahren die berühmte\, aber auch kontroverse Formulierung zur Flüchtlingskrise. War dieser Optimismus naiv oder verfrüht? – Fünf Künstlerinnen setzen sich in der Ausstellung „Lost in Transition“ mit unterschiedlichen Aspekten der komplexen Realität und der menschlichen Dimension des Leidens und der Hoffnung von Heimatverlust und Immigration\, Entwurzelung\, Flucht und Vertreibung auseinander. \nSeit der Flüchtlingskrise reißen die Bilder von überfüllten und gekenterten Booten im Mittelmeer und verzweifelten Menschen an den Grenzen Europas nicht ab. Hunderttausende Menschen\, die vor kriegerischen Konflikten\, Verfolgung und wirtschaftlicher Not fliehen\, sehen in Europa einen Ort der Zuflucht. Erstes Opfer sind wie immer die Unschuldigen und Schwächsten\, die Kinder. Die individuellen Schicksale und das Leid von Flüchtlingen führen immer wieder zu Wellen der Solidarität\, der Empathie und des Mitgefühls\, die Ankunft einer großen Anzahl von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen aber auch zu sozialen\, politischen und kulturellen Verwerfungen. Statt die Ursachen der Krise anzugehen\, beschränkt sich die Antwort der Politik oft auf die Behandlung von Symptomen\, kurzsichtigen Lösungen und unbefriedigenden Kompromissen. Doch die inzwischen deutlich spürbaren Effekte des Klimawandels lassen befürchten\, dass wir erst am Anfang einer neuen Völkerwanderung mit all ihren Konflikten und Transformationen stehen\, welche die Welt langfristig umfassendend verändern wird. Schaffen wir das wirklich? Oder sitzen wir alle in einem sinkenden Boot? Und sollten wir da nicht mehr Empathie aufbringen statt weniger? \nDie österreichische Künstlerin Deborah Sengl\, ausgebildete Künstlerin und Biologin\, verwendet in ihren provokanten Arbeiten gerne Tiere in menschlichen Situationen und zeigt mit der für ihre Arbeiten typischen beißenden Ironie die Absurditäten unseres ganz normalen alltäglichen Wahnsinns auf. In ihrer Serie „Wer will mich“ beklagt sie den erstaunlichen Verlust an Empathiefähigkeit in unserer Gesellschaft\, in welcher der fremde „Einwanderer“ als Bedrohung wahrgenommen wird. \nPatricia Waller arbeitet seit Jahren konsequent an ihren subversiven Häkelobjekten\, in denen sie hochbrisante Sachverhalte in heimelige Harmlosigkeit kleidet und damit tradierte Sehgewohnheiten durch die schiere Unverhältnismäßigkeit von Material und Objekt überlistet. In verschiedenen Serien wie „Victims“ und Innocent“ hat sie in den letzten Jahren das Leid der Kinder thematisiert\, den unschuldigsten\, aber leider oft ersten Opfern von Krieg\, Vertreibung\, Missbrauch und dem Auflösen fester gesellschaftlicher Strukturen. \nDie österreichische Künstlerin Lies Maculan schafft lebensgroße Fotoskulpturen\, die auf verblüffende Art mit der Illusion von Dreidimensionalität spielen. In ihrer Arbeit The Great Wall Mexico II (2016) thematisiert sie die buchstäbliche Ausgrenzung\, welche die Länder der ersten Welt gegenüber Einwanderern praktizieren\, indem sie diese an oder noch vor ihren Grenzen gewaltsam aufhalten oder in Auffanglagern zwangsinternieren\, gleich ob es sich um die USA\, Australien oder die „Festung Europa“ handelt. \nDie japanische\, in Berlin ansässige Künstlerin Yukiko Terada erforscht in ihren subtilen Arbeiten\, in denen aus Ausschnitten einer Form neue Formen und Gegenstände entstehen\, die Themen Metamorphose\, Transformation und den Zyklus zwischen Wachstum und Zerstörung. In ihren Serien „Darning memories“ und „Dialogue“ thematisiert sie abrupte Brüche in der individuellen Erinnerungskultur und zwischenmenschlichen Beziehungen\, die durch Entwurzelung und Heimatverlust entstehen. \nDie Gastkünstlerin Sarah Nabil\, 1994 in Kabul geboren und 2015 gezwungen Afganistan zu verlassen\, verarbeitet in ihren Arbeiten die eigenen Erfahrungen von Flucht und der Notwendigkeit neuer Identitätsfindung vor dem Hintergrund der radikal frauenfeindlichen Politik ihres Heimatlandes und ihres entwurzelten Status in einer fremden kulturellen Umgebung. Ihre dreiteilige Arbeit Die verlorenen Identitäten des Jahrhunderts thematisiert menschliche Schicksale und Identitäten vor dem Hintergrund von Flucht und Immigration. Die Arbeit beschäftigt sich mit den blinden Flecken\, dem Nicht-Sichtbaren\, dem unbemerkten Verschwinden von menschlichem Leben und namenlosen Identitäten irgendwo zwischen Kriegsgebiet und dem tiefblauen Meer. \nBeitragsbild: Deborah Sengl\, 2019\, Skulptur\, Wachs\, Textil\, lebensgroß\, 60x160x30 cm \nLost in Transition\nLies Maculan\, Sara Nabil\, Deborah Sengl\, Yukiko Terada\, Patricia Waller\n8. September – 11. November 2023 \nGalerie Deschler \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/lost-in-transition-deborah-sengl-lies-maculan-sara-nabil-yukiko-terada-patricia-waller/
LOCATION:Galerie Deschler\, Auguststraße 61\, Berlin\, 10117
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/6ad6d25b6bb1474a-1.jpg
GEO:52.5273392;13.3975097
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Deschler Auguststraße 61 Berlin 10117;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Auguststraße 61:geo:13.3975097,52.5273392
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230908
DTEND;VALUE=DATE:20231009
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230917T212019Z
LAST-MODIFIED:20240311T114319Z
UID:102161-1694131200-1696809599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Rabbitorium – Lapin Lovers
DESCRIPTION:Rabbitorium: Im September ist im Projektraum des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867 eine wesenhafte Ausstellung zu sehen: In unterschiedlichen Medien dreht sich alles um das agile Langohr. Niki Elbe\, Mitglied des Vereins\, kuratiert eine Schau mit Kolleg:innen\, in deren Werk Hasen eine Rolle spielen. Zu sehen gibt es Malerei und Zeichnung\, Skulptur\, Animation\, Druckgrafik und Collage. \n„Der Hase ist mein Symbol für einen Seelengefährten – und auch für diejenigen\, die dessen Maske aufsetzen\, um sich als solche auszugeben“ – so beschreibt die Kuratorin das Wappentier ihrer Bildwelt. In ihren Skulpturen und Aquarellen taucht der Hase in vielerlei Gestalt auf\, liegt schweräugig auf ihren Schultern oder verbirgt unter einer behäbigen Maske seine wahren Absichten. \n„Für mich sind es Seismographen der Zeitgeschichte – am Hasen kann man ablesen\, wie der Stand der Dinge ist“ ergänzt Anja Nolte. Ihr Hase ist ein digitaler – seine hellhörigen Ohren wippen im Takt einer endlosen Tanzbewegung\, in die die Künstlerin das personenhohe Fabelwesen versetzt. Hannah Dougherty macht ihre Faszination darüber deutlich\, wie Künstler*innen und Publikum den Charakter des Kaninchens geformt haben: klug und oft erfüllt von einer Hybris. So fragt die Künstlerin\, ob diese Eigenschaften eher als eine Projektion unserer selbst und weniger als Widerspiegelung ihrer tatsächlichen Eigenschaften gesehen werden? Sie untersucht dies in ihren zarten Zeichnungen und Collagen. \n„Auf jeden Fall taucht er immer wieder auf\, und das ist faszinierend“ stellt anna onno gatjal fest. Der Hase durchschwimmt die entscheidenden Stationen von Mythologie bis Kunstgeschichte (z.B. Dürer und Beuys) und lässt sich auch in ihrer Künstlerinnenbiographie zwischen Skulptur und Chaos Computer Club an entscheidenden Stationen blicken. Sie hat ihn in Porzellan\, Keramik und nicht zuletzt in Marmor verewigt. \nHase oder Kaninchen? „Das Tier in seiner Flauschigkeit eignet sich für Interpretationen auch von Zuneigung\, weil es keine Geräusche macht und kaum eine Mine verzieht“ meint Julia Brodauf. In ihren malerischen Collagen wird der Hase umarmt – was das Tier davon hält\, bleibt unklar. Dass die Beziehung zwischen Mensch und Tier eine ambivalente ist\, zeigt sich auch in den Siebdrucken von Felix Müller. Hier ist das Tier ganz klar ein gruseliges\, eine Fratze\, ein bedrohliches Wesen. Der Hase als kulturelles Phänomen eignet sich natürlich für Wortspiele\, Kindheitserinnerungen\, Zitate und Bezüge – mit Spielfreude nehmen die Künstler:innen das Thema zu verschiedenen Veranstaltungen auch während der Berliner artweek auf. Vielleicht ist der Hase auch einfach unbesiegbar\, meint die Kuratorin. \nTeilnehmende Künstler:innen: Julia Brodauf\, Hannah Dougherty\, Niki Elbe\, anna onno gatjal\, Felix Müller\, Anja Nolte.  \nText: Julia Brodauf \nRabbitorium – Lapin Lovers\n8. September 2023 – 8. Oktober 2023 \nProjektraum + Archiv Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 \nEisenacher Straße 118 (Erdgeschoss!)\, 10777 Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/rabbitorium-lapin-lovers/
LOCATION:Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V.\, Eisenacher Straße 118\, Berlin\, 10777\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/PLAKAT_72dpi-1.jpg
GEO:52.4992066;13.3497237
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. Eisenacher Straße 118 Berlin 10777 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Eisenacher Straße 118:geo:13.3497237,52.4992066
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230908
DTEND;VALUE=DATE:20231011
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230828T143511Z
LAST-MODIFIED:20230912T153349Z
UID:101338-1694131200-1696896000@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Great Aspirations – Qi Baishi's Artistic World
DESCRIPTION:Qi Baishi war und ist immer noch eine der bekanntesten und geachtetsten Künstlerpersönlichkeiten Chinas. Sein umfangreiches Werk von über 30.000 Kunstwerken hat ihm den Titel „Künstler des Volkes“ eingebracht und macht ihn bis heute zu einem hochgeschätzten Meister der Kunst in China.  \nQis Malerei ist frei\, natürlich und ungehemmt. Sie verkörpert zutiefst die „eine Welt in einer Blume”-Essenz der fernöstlichen Kunst.\nSeine lebendigen Naturdarstellungen erfassen sowohl die kleinsten Details als auch die weite der Natur und zeigen seinen neugierigen und präzisen Blick auf Insekten\, Blumen\, Tiere und Landschaften.  \nDie Ausstellung bietet die Gelegenheit\, die Schönheit und den Zauber der Natur durch seine Augen zu betrachten. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/great-aspirations-qi-baishis-artistic-world/
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230909
DTEND;VALUE=DATE:20231011
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20220913T220000Z
LAST-MODIFIED:20230916T104124Z
UID:101590-1694217600-1696982399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Great Aspirations – Qi Baishi's Artistic World.
DESCRIPTION:Qi Baishi war und ist immer noch eine der bekanntesten und geachtetsten Künstlerpersönlichkeiten Chinas. Sein umfangreiches Werk von über 30.000 Kunstwerken hat ihm den Titel „Künstler des Volkes“ eingebracht und macht ihn bis heute zu einem hochgeschätzten Meister der Kunst in China. \nQis Malerei ist frei\, natürlich und ungehemmt. Sie verkörpert zutiefst die „eine Welt in einer Blume”-Essenz der fernöstlichen Kunst.\nSeine lebendigen Naturdarstellungen erfassen sowohl die kleinsten Details als auch die weite der Natur und zeigen seinen neugierigen und präzisen Blick auf Insekten\, Blumen\, Tiere und Landschaften. \nDie Ausstellung bietet die Gelegenheit\, die Schönheit und den Zauber der Natur durch seine Augen zu betrachten. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/great-aspirations-qi-baishis-artistic-world-2/
LOCATION:CVAB Center for Visual Arts Berlin\, Unter den Eichen 101\, Berlin\, 12203
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/M85A9015-scaled.jpg
GEO:52.4463379;13.2968155
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=CVAB Center for Visual Arts Berlin Unter den Eichen 101 Berlin 12203;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Unter den Eichen 101:geo:13.2968155,52.4463379
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230909
DTEND;VALUE=DATE:20231022
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230908T202011Z
LAST-MODIFIED:20240311T114347Z
UID:101499-1694217600-1697932799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Juno Rothaug - Kannst Du mich abholen
DESCRIPTION:Galerie Kuckei + Kuckei präsentiert die erste Einzelausstellung von Juno Rothaug in Berlin. Juno Rothaugs Arbeiten entführen die Betrachtenden in einen weitläufigen und rätselhaften Raum\, den ein dicht geknüpftes Netz von kunsthistorischen und literarischen Referenzen durchzieht\, die die Künstlerin geistreich und mit einem hohen Maß an malerischem Können zueinander in Beziehung setzt\, verrätselt und mit neuen Bedeutungen auflädt. \nSo vermischt Rothaug Motive und Topoi aus verschiedenen Epochen der Kunst- und Literaturgeschichte mit subjektiven Erfahrungen in einem spannenden und stark konzeptualisierten Malprozess\, der ihre Reflexionen auf das Verhältnis von Kunstwerk und Tradition sowie von Künstler:in\, Werk und Rezipierenden widerspiegelt. \nDen Ausgangspunkt bilden Skizzen von historischen Werken\, die Rothaug anhand der Originale\, aber auch von Reproduktionen anfertigt. Diese Skizzen dienen dann als Vorlage für neue Skizzen\, welche wiederum selbst zur Vorlage für weitere werden\, bis sie diesen Prozess zum Abschluss bringt und eine letzte Skizze auf die Leinwand aufträgt. Bereits hier vollzieht sich eine produktive Anverwandlung des Urbilds\, welche zugleich Umwandlung ist: Indem sie das Original gewissermaßen immer wieder mit ihrer Subjektivität überschreibt\, entrückt sie es seinem festen Platz in der Tradition und stellt es in einen neuen Sinnzusammenhang\, der vielfältige Deutungsmöglichkeiten eröffnet. Diese produktive Destruktion treibt Rothaug schließlich im eigentlichen Malprozess immer weiter über sich hinaus: Wie eine Spur im Sand von den Gezeiten überspült wird und dabei immer wieder neue Formen und Bedeutungen für die Betrachtenden annimmt\, so verschwindet die ursprüngliche Skizze unter den abstrakten Farbflächen\, die aufgetragen und verwischt werden. Beim Malen verbindet Rothaug spontane Assoziationen und Empfindungen mit konkreten Gestaltungsideen\, so dass in einer komplexen Bewegung ein Spannungsfeld zwischen gegensätzlichen Polen – Bewusstem und Unbewusstem\, Chaos und Balance\, Spannung und Entspannung\, Distanz und Nähe – entsteht. \nDiese Dialektik drückt sich unter anderem in den scharfen Kontrasten\, dem Gebrauch von Komplementärfarben und bisweilen abrupten Wechseln im Duktus aus\, die Rothaugs Arbeiten ihre beinahe magische Anziehungskraft verleihen\, welche die Betrachtenden immer wieder dazu anregen\, die mannigfaltigen Verwirrungen und Rätsel aufzulösen\, ohne dabei doch zu einem Abschluss zu gelangen. Rothaug versteht sich darauf\, die Betrachtenden in ihr Verwirrspiel hineinzuziehen und so ein nicht enden wollendes Gespräch zwischen ihnen\, den referierten Werken und ihren eigenen Arbeiten zu entfachen\, das zu neuen und im besten Sinne abwegigen Fragen an die Kunst einlädt. Dazu tragen auch die Titel der Bilder wie bspw. \nFallen am Strand oder My Husband is a Weightlifter bei\, die bewusste Irreführungen und Verschleierungen darstellen und weiteren Gesprächsbedarf erzeugen. Juno Rothaugs Arbeiten sind gewissermaßen Palimpseste\, die wir ins Licht halten und immer wieder drehen und wenden müssen\, um die Urschrift zu entziffern – und dass wir sie dann auch lesen können\, ist noch nicht ausgemacht. \nJuno Rothaug (*1999) lebt und arbeitet in Hamburg. \nText: Louis Lysander Kittelmann \nJuno Rothaug – Kannst Du mich abholen\n09.09.2023 – 21.10.2023 \nKuckei + Kuckei \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/juno-rothaug-kannst-du-mich-abholen/
LOCATION:Kuckei + Kuckei\, Linienstraße 158\, Berlin\, 10115
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/55_kannstdumichabholen_wallington_wenigerkontrast.png
GEO:52.5277938;13.3945088
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kuckei + Kuckei Linienstraße 158 Berlin 10115;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Linienstraße 158:geo:13.3945088,52.5277938
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230910
DTEND;VALUE=DATE:20231029
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230917T205638Z
LAST-MODIFIED:20240311T114321Z
UID:102148-1694304000-1698537599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Lotta Antonsson - BLUE (Shell for You)
DESCRIPTION:Lotta Antonsson ist Teil einer Generation schwedischer Künstlerinnen\, die in den 1990er Jahren hervortraten\, inspiriert von der poststrukturalistischen Theorie und der Kunst\, die sich mit den neuen Medien in Bezug auf die Identitätsbildung auseinandersetzt. In ihrer künstlerischen Arbeit thematisiert sie seit knapp drei Jahrzehnten mit Ironie und Selbstdistanz die Objektifizierung von Frauen. Dabei beschäftigt sie sich mit analogen Fotografien\, die über Printmedien verbreitet werden\, als Mittelpunkt dieses Projekts. Antonsson nutzt ihr umfangreiches persönliches Archiv an alten Mode-\, Erotik- und Lifestyle-Magazinen sowie Plattencovern\, um die historische und fotografische Darstellung von Frauen aus einer feministischen Perspektive zu untersuchen. \nFür BLUE (Shell for You) entwarf Antonsson eine maßgeschneiderte Fototapete\, die nahezu die gesamte Rückwand der Galerie bedeckt. Das Bild einer Frau\, im Titel nur als „Kate“ bezeichnet\, verschwindet hinter digitalen Bildern von Muschelketten. Eine zusätzliche Dimension entsteht durch das Hinzufügen tatsächlicher Muschelketten. Antonssons unverwechselbare Collagentechnik mit gesammelten Naturmaterialien\, (die die Künstlerin selbst vor Ort beschafft hat)\, ist ein durchgängiges und prägendes Merkmal ihrer Arbeit. Zerkleinerte Muscheln\, Edelsteine oder Treibholz schmücken alte Plattencover\, Zeitschriften und Zeitungsausschnitte. \nIndem Antonsson den Namen des Künstlers vom Cover entfernt\, entsteht ein besonderer grafischer Effekt\, während die Identität des Künstlers verschleiert wird. Oft wird nur der Vorname im Titel des Werks wiedergegeben\, und der Porträtierte wird wieder zum Subjekt statt zum Objekt der Bewunderung. Die Muscheln und anderen Materialien schmücken und dekorieren\, oder sie illustrieren eine Emotion – eine einzelne Träne aus Lapislazuli. In einem anderen Werk wirken sie wie ein Schutzmantel auf einem Gesicht\, das mit zerkleinerten\, scharfen Muscheln bedeckt ist und aus dem nur noch die Augen herausschauen. Wenn ihre individuellen Gesichtszüge verschwinden\, können sie existieren\, ohne gesehen zu werden. In manchen Bildern sind es die Augen oder die Zähne\, die bedeckt sind. Dem Blick des Betrachters verborgen\, sind sie für sich allein\, unbeobachtet\, frei. \nAntonsson verwendet hauptsächlich Bildmaterial aus den 1960er und 1970er Jahren. Patrik Andersson bezeichnete diese Tendenz in der Publikation „I am a Woman“ (2016) als ‚a kind of eulogy to the social\, sexual and political moment that surrounded her childhood. (…) By cutting and pasting documents from the past\, Antonsson suspends us in a space that is both personal and political – enough to suggest that all is not lost in our age of digital reproduction and political cynicism.’  \nDie Sockel\, deren leuchtend blaue Farbe eine klare kunsthistorische Referenz darstellt\, dienen als Fundament für die Gesamtinstallation. Die auf ihnen platzierten Objekte und Werke nehmen Bezug aufeinander und auf andere Collagen in BLUE (Shell for You). Eine Entdeckung\, eine Schatztruhe\, ein visuelles Geschenk der Künstlerin an den Betrachter. Man spürt ihre Verbundenheit zu den von ihr gewählten Materialien. Sie sucht an Stränden und auf Flohmärkten nach den passenden Gegenständen und bewahrt sie auf\, bis sie zueinander finden. \nLotta Antonsson studierte Bildende Kunst und Fotografie in Stockholm an der Universität für Kunst\, Handwerk und Design und an der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen. Antonsson war Professorin für Fotografie (2007 – 2016) an der Valand Academy of Art and Design in Göteborg. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen\, darunter Moderna Museet\, Stockholm\, Magasin III\, Stockholm\, Capture Photofestival /Trapp projects\, Vancouver\, Villa San Michele\, Capri\, Latvian Centre for Contemporary Art in Riga\, Photobiennale in Brighton\, UK\, und die Daegu Photo Biennale in Südkorea. \nLotta Antonsson – BLUE (Shell for You)\n10. September 2023 – 28. Oktober 2023 \nDOROTHÉE NILSSON GALLERY \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/lotta-antonsson-blue-shell-for-you/
LOCATION:Dorothée Nilsson Gallery\, Potsdamer Straße 65\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/DN_BerlinArtWeek-10.jpeg.jpg
GEO:52.5035628;13.366542
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dorothée Nilsson Gallery Potsdamer Straße 65 Berlin 10785 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Potsdamer Straße 65:geo:13.366542,52.5035628
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230913
DTEND;VALUE=DATE:20240115
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230816T084450Z
LAST-MODIFIED:20230822T115507Z
UID:101099-1694563200-1705276799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:If the Berlin Wind Blows My Flag.  Kunst und Internationalisierung vor dem Mauerfall. Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.).
DESCRIPTION:Im Rahmen des Residenzprogramms wurden ab 1963 internationale Kulturschaffende in die Stadt eingeladen\, um West-Berlin vor der „kulturellen Isolation“ zu bewahren. Eine Ausstellung in drei Kapiteln – im n.b.k.\, in der daadgalerie und in der Galerie im Körnerpark – sowie Veranstaltungen in der Akademie der Künste beleuchten die Rolle\, die das Programm für die Herausbildung und Vernetzung künstlerischer Praktiken während des Kalten Krieges hatte und befragen seine kulturpolitische Ausrichtung. Im Vordergrund stehen dabei die Aktivitäten des Berliner Künstlerprogramms\, welches vor 60 Jahren von der US-amerikanischen Ford Foundation gegründet und ab 1965 durch den DAAD weiterbetrieben wurde\, insbesondere im Hinblick auf die politisch motivierten Hintergründe der angestrebten Internationalisierung der West-Berliner Kunstszene. \nDie Ausstellung im n.b.k. legt den Fokus auf künstlerische Formen und Positionen im Berlin der 1970er und 1980er Jahre\, die im Dialog mit zeitgenössischen Künstler*innen (Ieva Epnere\, Kasia Fudakowski\, Isaac Chong Wai) präsentiert werden. Anhand von historischen Projekten im öffentlichen Raum (wie ADA – Aktionen der Avantgarde und Hotel Room Event oder Aktionen von Daniel Buren\, Endre Tót\, Milan Knížák)\, Werken des West-Berliner Kritischen Realismus (Bettina von Arnim\, Maina-Miriam Munsky) und der Malerei Maija Tabakas aus der ehemaligen UdSSR\, oder dem internationalen Netzwerk um die EP Galerie von Jürgen Schweinebraden in Ost-Berlin wird das Zusammenspiel der künstlerischen Bewegungen innerhalb und jenseits der Grenzen der geteilten Stadt nachgezeichnet. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/if-the-berlin-wind-blows-my-flag-kunst-und-internationalisierung-vor-dem-mauerfall-3/
LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/nbk_iftheberlinwindblowsmyflag_endre-tot_small-1.jpg
GEO:52.5279246;13.3860624
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) Chausseestrasse 128 / 129 Berlin 10115 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Chausseestrasse 128 / 129:geo:13.3860624,52.5279246
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230913
DTEND;VALUE=DATE:20231029
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230824T115838Z
LAST-MODIFIED:20230827T084630Z
UID:101253-1694563200-1698537599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Juan Uslé: Norte Abierto. Galerie Thomas Schulte.
DESCRIPTION:Juan Uslé hat ein umfangreiches malerisches Oeuvre entwickelt\, das sich im Bereich zwischen reiner Abstraktion und emotional intensivem subjektiven Ausdruck bewegt. Seit den frühen 1980er Jahren versucht er\, Bilder zu schaffen\, die auf einer meta-narrativen Ebene von seinen persönlichen Erfahrungen geprägt sind und gleichzeitig die grundlegenden Regeln seines bildnerischen Vokabulars reflektieren. \nIn seiner Ausstellung in der Galerie Thomas Schulte präsentiert er mehrere mittelgroße Gemälde\, die im letzten Jahr entstanden sind. Sie nehmen den poetisch-emotionalen Konzeptualismus auf\, der Uslés visuelles Universum bis in seine Essenz durchdringt: die strukturellen Bedingungen der Malerei und des malerischen Prozesses. \nParallel zu den Malereien von Uslé wird im Corner Space und Eingang der Galerie eine Installation von Willem de Rooij zu sehen sein. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/juan-usle-norte-abierto/
LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/Web_Galerie-Thomas-Schulte_Juan-Usle_Ahi-vivia-yo-2023_Vinyl-dispersion-and-dry-pigment-on-canvas_198-x-112-cm_78-x-44-18-in-scaled.jpg
GEO:52.5102257;13.392153
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Thomas Schulte Charlottenstraße 24 Berlin 10117 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Charlottenstraße 24:geo:13.392153,52.5102257
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230913
DTEND;VALUE=DATE:20231029
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230824T120156Z
LAST-MODIFIED:20230827T084629Z
UID:101255-1694563200-1698537599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Willem de Rooij: Root. Galerie Thomas Schulte.
DESCRIPTION:Willem de Rooij untersucht die Produktion\, Kontextualisierung und Interpretation von Bildern durch eine Vielzahl von Medien. Seine Methode beruht auf Aneignungen und Kollaborationen\, die kunsthistorische und ethnografische Forschungen ermöglichen. De Rooij unterrichtet an der Städelschule in Frankfurt und an der Rijksakademie in Amsterdam und ist Mitbegründer und Leiter des BPA // Berlin Programm for Artists. \n„Root“ untersucht Begriffe wie Identität und Nationalismus und konfrontiert ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert\, eine Leihgabe des Stadtmuseums Berlin\, mit 34 von De Rooij angefertigten Variationen. \nParallel zu De Rooijs Arbeiten\, werden im Hauptraum der Galerie neue Malereien von Juan Uslé zu sehen sein. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/willem-de-rooij-root/
LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/08/Web_Galerie-Thomas-Schulte_Root_Willem-de-Rooij_Root_2023.jpg
GEO:52.5102257;13.392153
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Thomas Schulte Charlottenstraße 24 Berlin 10117 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Charlottenstraße 24:geo:13.392153,52.5102257
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230913
DTEND;VALUE=DATE:20231105
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230909T222446Z
LAST-MODIFIED:20240311T114334Z
UID:101561-1694563200-1699142399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Markus Weggenmann - Taubert Contemporary
DESCRIPTION:Es war das Bekenntnis zur “Flatness“\, zur prinzipiellen Flächigkeit des Mediums Bild\, das der amerikanische Kritiker Clement Greenberg in den Nachkriegsjahrzehnten von aller avancierten Malerei forderte und das seinen fernen Nachhall noch in den Gemälden von Markus Weggenmann findet. Denn auch seine Bilder inszenieren eine souveräne Flächenkunst in der Räumlichkeit\, die allenfalls noch in der Schwundstufe von Formüberlagerungen anzutreffen ist. \nDiese dezidierte Zweidimensionalität manifestiert sich nun in den neuen\, aktuell in der Galerie Taubert Contemporary ausgestellten Arbeiten\, gleich in doppelter Weise. Zum einen verweigern die hoch abstrahierten Gemälde jede perspektivische Raumerschließung – alle Farbformen scheinen scherenschnittartig auf einer Ebene zu liegen – und zum anderen konfrontieren sie den Betrachter mit einer absolut planen (fast “fotografischen“) Oberfläche\, in deren Gestaltung der Künstler sowohl auf das Relief des Farbauftrags als auch auf jede Form von “Handschrift“ verzichtet. Entsprechend fehlt diesen Werken auch alles Bekenntnishafte\, vordergründig Subjektive\, und so sind sie\, von ihrem Entstehen her betrachtet\, auch angelegt. Sie basieren auf kleinformatigen Gouachen\, freien Farb-/Formstudien\, die später eingescannt\, am Computer modifiziert und schließlich ins große (oder\, neuerdings\, miniaturhaft kleine) Bildformat übertragen werden. Glatt und neutral treten sie uns dann gegenüber\, getragen von der Strahlkraft der homogen aufgetragenen\, hoch pigmentierten Leimfarben\, die den Bildern eine absolute Präsenz verleihen: Malerei verbirgt hier nichts\, suggeriert nichts Hintergründiges\, sie ist ganz bei sich\, ganz Erscheinung und Kraft die den Raum beherrscht. \nTräger dieser Energien ist\, wie gesagt\, die Farbe\, als nicht minder relevant erweist sich aber die kompositionelle Spannung\, die Weggenmann seinen Gemälden verleiht. Erstaunlich ist die Varianz\, mit der er die Farbformen untereinander verzahnt\, sie auf der Fläche in eine Wechselbeziehung bringt und seiner Malerei dadurch die gewünschte Vitalität verleiht. \nFaktisch ist sie ganz an die Bilderscheinung gebunden\, doch wäre es ein Fehler Weggenmann in die Schublade der “konkreten Kunst“ zu schieben. Bei aller ästhetischen Selbstgenügsamkeit dokumentiert sich nämlich in den durchweg organischen Formen seiner Bilder ein sublimer Naturbezug\, der sich gelegentlich sogar im Motivischen konkretisiert. Ein Beispiel hierfür bietet LW 439 aus dem Jahr 2022\, das gleich einem Vexierbild zwischen abstrakter Komposition und Motivmalerei (Tulpenstillleben?) changiert. Man könnte meinen es handele sich um eine Stilllebenmalerei im Geiste der Pop-Art\, doch vermute ich\, dass Weggenmann Matisse nähersteht als Warhol. Zu denken wäre etwa an die späten Decoupagen des französischen Altmeisters\, die in den Monstera Motiven von LW 406 bzw. LW 421 (beide von 2022) nachklingen. Doch ist das beileibe nicht die einzige Gemeinsamkeit. Wie Matisse hat nämlich auch Weggenmann keine Scheu\, sich zum Sensualismus\, zur Sinnlichkeit in den Künsten zu bekennen. Die steht momentan\, im Zeichen eines omnipräsenten\, oft politisch motivierten Konzeptualismus\, sicher nicht allzu hoch im Kurs\, doch bildet sie historisch betrachtet fraglos eine Grundlage für die Gattung\, die hier zur Debatte steht – die immer junge\, strahlende und wirkmächtige Malerei. \n– Christoph Schreier \nMarkus Weggenmann *1953 geboren in Singen/Hohentwiel\, Deutschland lebt und arbeitet in Zürich und Lumnezia\, Schweiz \nMarkus Weggenmann\n13. September 2023 – 4. November 2023 \nTaubert Contemporary \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/markus-weggenmann-taubert-contemporary/
LOCATION:Taubert Contemporary\, Knesebeckstr. 90\, Berlin\, 10623\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/webp:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/6cd3eb3d58d3ceef5fb99306682846a4f39ccf3a.jpeg.webp
GEO:52.5062407;13.3979809
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Taubert Contemporary Knesebeckstr. 90 Berlin 10623 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Knesebeckstr. 90:geo:13.3979809,52.5062407
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230913
DTEND;VALUE=DATE:20231112
DTSTAMP:20260611T132945
CREATED:20230917T161104Z
LAST-MODIFIED:20240311T114328Z
UID:102111-1694563200-1699747199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:five - Rindon Johnson
DESCRIPTION:Die erste Einzelausstellung von Rindon Johnson in der Berliner Galerie basiert auf dessen Science-Fiction Roman Clattering und präsentiert eine raumgreifende Installation\, die anlässlich Johnsons Nominierung für den Future Generation Art Prize 2021 entstanden ist und bereits kurze Zeit im PinchukArtCentre in Kyiv zusehen war. Für die Ausstellung five wird die multimediale Installation durch neue Arbeiten des Künstlers ergänzt und in ein erweitertes Ausstellungskonzept eingebettet. \nDer Roman Clattering entsteht in Zusammenarbeit mit der Schriftstellerin Rainer Diana Hamilton und ist ein Vorschlag für Offenheit\, Vielfältigkeit und Widerstand gegen die organisatorischen Zustände unserer Welt\, die zumeist auf dualistischen Grundannahmen beruhen. Die Autor:innen hinterfragen unsere gewohnte Sichtweise auf Beziehungen\, hierarchische Strukturen\, Reproduktionssysteme und die Kontrolle von Ressourcen. Johnson und Hamilton arbeiten subtile\, aber wichtige Unterschiede zwischen Menschen und menschenähnlichen Figuren im Roman heraus\, wobei es in Clattering keine Geschlechter\, keinen Hunger\, keinen Krieg und keine physische Gewalt gibt. \nIn five konzipiert Johnson durch architektonische Eingriffe einen Parcours\, der vielfältige Realitäten  öffnet  und  räumlich\,  visuell\,  sprachlich  und  performativ  erfahrbar  wird.  Dadurch  positioniert  der Künstler die Besuchenden in eine Ausstellungsarchitektur\, in der man mit stetig wechselnden Betrachtungsweisen  konfrontiert  wird  und  Abgrenzung  und  Zugehörigkeit\,  sowie  die  räumliche  Verortung im Innen und Außen reflektiert. Ein auf der Zahl fünf basierender Handlauf bietet dabei den Einstieg und leitet in die Ausstellung\, in der sich fortführend Fiktionen und Realitäten überlagern. \nEine geschwungene Ziegelmauer trennt den Raum und führt zu fünf Monitoren auf welchen Live-Streams  von  startenden  und  landenden  Flugzeugen  zu  sehen  sind\,  die  den  fortlaufenden  Betrieb  unserer  gesellschaftlichen  Strukturen  dokumentieren.  Johnson  bezieht  sich  in  seinen  Arbeiten  meist  auf  soziokulturelle  Strukturen\,  die  sich  durch  die  Verwendung  von  Sprache\,  wie  auch durch verschiedene Medien und Materialitäten ausdrücken. So ist The splinter in your eye is the best magnifying glass (happiness writes white\, planespotting) ein Abbild hierarchischer und historischer  Systeme  mit  ausbeuterischen  Impulsen  gegenüber  unserer  Umwelt\,  die  durch  die  Erzählung  von  stetigem  Wachstum  genährt  wird.  Daran  schließt  die  von  Tageslicht  hinterleuch-tete Fensterinstallation Clattering an\, die eine Landschaftsdarstellung aus der Novelle Clatteringin  Glasmalerei  zeigt.  In  der  Science-Fiction  Erzählung  existiert  eine  alternative  Zeitlichkeit\,  welche durch stetig wandelnde Lichtstimmungen in der gläsernen Landschaft in der Realität erfahr-bar gemacht wird. Vom Künstler gestaltete Sitzobjekte aus Holz dienen der Beobachtung der auf diese Weise räumlich erzeugten (fiktiven) Zeitebenen.Ergänzend sind Wandarbeiten sowie freistehende Werke aus Leder präsentiert\, mit denen John-son  eine  Verbindung  zwischen  Objekt\,  Sprache  und  betrachtender  Person  herstellt\,  um  gesell-schaftliche  Hierarchien  und  komplexe  Machtstrukturen  in  Frage  zu  stellen.  Leder  als  Nebenpro-dukt  industrieller  Verarbeitungsketten  zeigt  für  den  Künstler  einen  umfassenderen  historischen  und konzeptionellen Zustand auf\, der den Umgang mit anderen Lebewesen verdeutlicht und sich auf  das  kolonialistische  Erbe  westlicher  Staaten  übertragen  lässt. \nFür  seine  physischen\, objektbasierten Werke verwendet er meist Rindsleder\, das er bis zu einer Dauer von einem Jahr unterschiedlichen  Witterungsbedingungen  aussetzt\,  wodurch  sich  die  Umgebung  und  das  Klima  in  die Oberflächen einprägen. Der Aspekt der Zeitlichkeit und der ständigen Veränderung zieht sich durch die gesamte Ausstellung. Der Künstler schafft eine „Journey“ in verschiedene Zeitebenen\, in denen Live-Streams\, Erzählzeiten und Tageszeiten hierarchielos und simultan ablaufen\, wobei five eine eigene Zeitkapsel bildet\, in der Fiktion und Realität verschwimmen und die Idee von Parallelität und die Existenz multipler Welten gleichzeitig möglich wird. \nRindon Johnson (*1990 in San Francisco\, US) arbeitet als Künstler und Schriftsteller multimedial in den Bereichen Skulptur\, Video\, Poesie und Virtual Reality aus einer gesellschaftskritischen Perspektive. Seine Werke sind stets in der Sprache verwurzelt und bewegen sich zwischen skulpturalen Arbeiten und virtuellen Sphären. Johnson untersucht\, wie physische und digitale Räume miteinander verwoben sind und wie Sprache diese Realitäten formt\, indem sie versagt\, widerspricht oder befähigt. \nText ist eines der zahlreichen Medien\, die der Künstler sich aneignet und in neuen Kombinationen  zusammensetzt\,  um  Fragen  hinsichtlich  Autonomie  und  Macht  aufzuwerfen.  Dabei  untersucht  Johnson  die  Auswirkungen  von  Kapitalismus\,  Klima  und  Technologie  und  wie  wir uns selbst sehen und konstruieren. Durch die Verbindung von Wort\, Technologie und Objekt entstehen  vielschichtige  Werke\,  wobei  Johnsons  Ausdrucksformen  von  Publishing\,  Virtual  und  Augmented Reality bis hin zur Arbeit mit Materialien wie Leder\, Holz und Stein reichen. \n2022  wurde  Rindon  Johnson  mit  dem  Ernst-Rietschel-Kunstpreis  für  Skulptur  ausgezeichnet.  Seine Arbeiten wurden in internationalen Ausstellungen gezeigt\, zuletzt in Solopräsentationen im Sculpture Center in New York (2021)\, im Museum of American Art in Washington (2021) und in der Julia  Stoscheck  Collection  in  Düsseldorf  (2019).  Johnson  schrieb  mehrere  Bücher\,  hielt  Lecture  Performances und Readings\, unter anderem im MoMa PS1 (2018) und KW in Berlin (2019) und pub-lizierte Arbeiten und Texte in Kollaboration mit Museen und Magazinen\, wie der New York Times. \nBeitragsbild: Installation view five | rindon johnson | Photo: Marjorie Brunet Plaza \nfive – Rindon Johnson\n13. September 2023 – 11. November 2023 \nEröffnung: \nMittwoch 13 September \n18 – 21 Uhr \nÖffnungszeiten während der Berlin Art Week: \n13 – 17 September\, 12 – 19 Uhr \nMax Goelitz \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/five-rindon-johnson/
LOCATION:max goelitz\, Rudi-Dutschke-Strasse 26\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2023/09/7df7b1d35aea9dc338b2923741599820.jpg
GEO:52.5069712;13.3914743
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=max goelitz Rudi-Dutschke-Strasse 26 Berlin 10969 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Rudi-Dutschke-Strasse 26:geo:13.3914743,52.5069712
END:VEVENT
END:VCALENDAR