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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:Thomas Eller - "Closer to Nature"
DESCRIPTION:THEstudio präsentiert die bahnbrechende Fotoskulptur von Thomas Eller aus dem Jahr 1992 in der Ausstellung „Closer to Nature“. Bauen mit Pilz\, Baum\, Lehm“ in der Berlinischen Galerie. \nWo der Mensch baut\, wird Natur zerstört. Dieses Dilemma wird immer deutlicher angesichts endlicher Ressourcen und dem enormen Anteil\, den das Bauen an der Erderwärmung trägt. Drei Berliner Projekte zeigen\, wie die Gegen- zu Mitspielern werden können. Hierfür setzen interdisziplinäre Teams mit Hilfe modernster Technologien auf die Potentiale von Pilzen\, Bäumen und Lehm. Ihre Bauten gewinnen aus den grünen Werkstoffen eine ökologische Qualität\, aber auch einen völlig neuen Charakter: Sie atmen\, wachsen und werden somit selbst lebendig. Das überraschend sinnliche Erleben dieser Architektur schafft eine bewusste Beziehung zu unserer Umwelt und kann damit über das Materielle hinaus nachhaltig wirken. In der Ausstellung machen raumgreifende Installationen dies erfahrbar. Daneben erläutern Skizzen\, Pläne\, Fotografien und Modelle die drei Ansätze und Entwürfe einer zukunftsweisenden Baukultur. \nBeitragsbild: Thomas Eller\, THE Selbst (mit großem Rasenstück)\, 1992\, photography on alucobond \, 360 x 570 x 120 cm\, from the collection of Berlinische Galerie – FIne Art Museum of the State of Berlin \nThomas Eller – „Closer to Nature“\n16. Februar – 14. Oktober 2024 \nBerlinische Galerie \n
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SUMMARY:Isa Genzken. Ohr
DESCRIPTION:Isa Genzkens fünf Jahrzehnte umfassendes OEuvre ist gekennzeichnet durch stete Transformationsprozesse\, initiiert durch eine permanente Hinterfragung des Kunstbegriffes. Ihre Werkkomplexe umfassen die Medien Skulptur\, Installation\, Fotografie\, Zeichnung\, Malerei und Film. In den 1970er Jahren entwickelte Genzken eine bildhauerische Praxis\, die auf einer kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen und US-amerikanischen Kunst der Nachkriegszeit und mit der Architektur der Moderne gründet. \nWichtig für Genzkens Arbeitsweise ist der Bezug zu durch Architektur\, Design und Medien vermittelten Realitäten\, zu aktuellen soziopolitischen Themen sowie zum menschlichen Körper. 1980 fertigte Genzken die zwölfteilige Fotoserie Ohr an\, die Nahaufnahmen von menschlichen Ohren als „etwas Organisches\, etwas von Innen nach Außen\, vom Kopf kommendes“ zeigt\, so die Künstlerin. Dabei arbeitete sie mit zufälligen Passantinnen in den Straßen New Yorks zusammen. Die Bilder zeichnet eine Spannung aus\, die in dem vermeintlichen Widerspruch zwischen der Anonymität der fotografierten Person und dem Stil des klassischen Porträts liegt\, das auf der Repräsentation eines Subjekts basiert. In der Reihe n.b.k. Billboard präsentiert\, knüpft Ohr an Genzkens langjährige Auseinandersetzung mit Kunst im urbanen Raum an\, die unter anderem geprägt ist durch ihre Befragung der Trennung zwischen öffentlich und privat. \nDie Arbeiten von Isa Genzken (*1948 in Bad Oldesloe\, lebt in Berlin) wurden in Einzelausstellungen in internationalen Museen und Institutionen gezeigt\, u. a. Neue Nationalgalerie\, Berlin (2023); K21\, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen\, Düsseldorf (2021); Kunstmuseum Basel (2020); Kunsthalle Bern (2019); Gropius Bau\, Berlin (2016); Institute of Contemporary Arts\, London (2015); Museum für Moderne Kunst\, Frankfurt/Main (2015); Stedelijk Museum\, Amsterdam (2015); Dallas Museum of Art (2014); Museum of Contemporary Art\, Chicago (2014); Museum of Modern Art\, New York (2013). Teilnahme an der Biennale Venedig 1982\, 1993\, 2003 und 2015; Solopräsentation im Deutschen Pavillon im Jahr 2007. Genzkens Arbeiten waren zudem auf der documenta (1982\, 1992\, 2002) und bei den Skulptur Projekten Münster (1987\, 1997\, 2007) zu sehen. 2017 wurde ihr der Goslarer Kaiserring verliehen\, 2019 erhielt sie den Nasher Prize des Nasher Sculpture Center\, Dallas. \nBeitragsbild: Isa Genzken\, Ohr\, 1980/2012. Privatsammlung\, Courtesy neugerriemschneider\, Berlin. © Isa Genzken / VG Bild-Kunst\, Bonn 2024 \nIsa Genzken. Ohr\n2. März 2024 – 1. September 2024 \nn.b.k. Billboard \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Noa Eshkol-Retrospektive im Georg Kolbe Museum
DESCRIPTION:\nDie israelische Künstlerin und Choreografin Noa Eshkol wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Das Georg Kolbe Museum zeigt aus diesem Anlass vom 15. März bis 25. August 2024 die Retrospektive Noa Eshkol. No Time to Dance. Die visionäre Künstlerin leistete mit ihrem Werk\, das in Europa noch weitgehend unbekannt ist\, wegweisende Beiträge zu Kunst\, Wissenschaft und Kultur. \nNoa Eshkol (1924-2007) war Tänzerin\, Choreografin\, bildende Künstlerin\, Pädagogin und Theoretikerin. Sie gründete 1954 das Chamber Dance Quartett in Tel Aviv und entwickelte minimalistische Kompositionen ohne Bühnenbild\, Kostüme oder Musik. Ihr Ziel war die absolute Konzentration auf das Wesentliche. Eshkol hatte ein tiefes Verständnis für Körper und Raum und entwickelte 1954 gemeinsam mit dem Architekten Abraham Wachmann ein einzigartiges Notationssystem\, das körperliche Bewegungen aufzeichnet und der Dokumentation und Kommunikation dient: die Eshkol-Wachmann Bewegungsnotation (EWMN). Damit leistete sie einen wichtigen kulturellen und wissenschaftlichen Beitrag zu Entwicklungen in der Medizin\, der computergestützten elektronischen Musik und der Kybernetik. \nDie umfangreiche Präsentation gibt Einblick in ihre Bewegungsforschungen seit den 1950er Jahren\, Choreografien\, Sprachstudien\, Tänze\, Textilkunst und das von ihr entwickelte Notationssystem für menschliche und tierische Bewegungen. Den Gegenpol zu ihren minimalistischen Choreografien und grafischen Tanznotationen bilden in der Ausstellung großformatige und farbintensive Wandteppiche\, die sie ab 1973\, mit Ausbruch des Jom-Kippur-Krieges gemeinsam mit ihren Tänzerinnen aus gesammelten und gespendeten Stoffresten schuf. Mit der Präsentation zum Leben und Werk dieser wegweisenden Künstlerin greift das Georg Kolbe Museum für die Institution wichtige Themen wie den modernen Tanz\, Körper im Raum und die Architektur der Moderne auf. Die Ausstellung zeigt außerdem Werke zeitgenössischer Künstlerinnen\, die von Eshkols Praxis inspiriert wurden. Darunter Werke von Sharon Lockhart\, Yael Bartana und Omer Krieger sowie eine neu für die Ausstellung entwickelte Arbeit von Ayumi Paul. \nEinen Einblick zum Thema Tanz in der Weimarer Republik\, Anknüpfungspunkte und Brüche\, gibt eine ergänzende Sammlungspräsentation des Museums. \nZur Eröffnung der Ausstellung präsentieren KW on Location und das Georg Kolbe Museum die erste Wiederauflage der 1958 erschienenen wegweisenden Publikation Movement Notation. \nNoa Eshkol: No Time to Dance\n15. März 2024 – 25. August 2024 \nGeorg Kolbe Museum \n\n
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LOCATION:Georg Kolbe Museum\, Sensburger Allee 25\, Berlin\, Berlin\, 14055\, Deutschland
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SUMMARY:Die Kraft der Melancholie. Alexander Camaro und Seelenverwandte
DESCRIPTION:Melancholie ist ein Gemütszustand – angesiedelt irgendwo zwischen Traurigkeit und Träumerei. Sie kommt und geht und ist etwas vom Schönen im Leben – etwas\, das kreativ machen kann. \nDieser besonderen Atmosphäre geht die Ausstellung nach\, indem sie Werke zeigt\, die von einem besonderen melancholischen Kolorit zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit geprägt sind. \nAlexander Camaro wurde immer wieder als großer Melancholiker bezeichnet\, sein Schaffen als seltener Sonderfall betrachtet. Im westlichen Nachkriegsstaat blieb er mit seinen gegenstandsbezogenen Bildern in den Augen der Kunstkritik lange eine „interessante Ausnahme\, ein distinguiertes Überbleibsel“ (Anthony Thwaites\, 1961) der Zwischenkriegsmoderne. \nDer Blick auf das künstlerische Schaffen der Stadt Halle (Saale)\, ihrer renommierten Kunsthochschule Burg Giebichenstein und dem Neuaufbau der bedeutenden Sammlung des Kunstmuseum Moritzburg nach 1945\, wirft ein neues Licht auf diese Sonderrolle\, die sich Alexander Camaro in Berlin zunächst nur mit gegenständlich arbeitenden Künstlern wie Werner Heldt und Karl Hofer teilte. \nBereits im Jahr 1947 erwarb das Kunstmuseum Moritzburg Gemälde von Alexander Camaro. Durch den Erwerb seiner Werke\, aber auch von Arbeiten Horst Strempels\, Werner Heldts\, Curt Lahs‘ und Karl Hofers\, entstand eine Stimmung innerhalb der Sammlung\, die mit dem Begriff der Melancholie beschrieben werden kann und später das Kunstschaffen in der Saalestadt maßgeblich beeinflusste.\nFür die ausgestellten Maler aus dem Kreis und Umfeld der „Halleschen Schule“\, Hermann Bachmann\, Kurt Bunge oder Ulrich Knispel\, überwog nach 1945 allerdings nur für kurze Zeit die künstlerische Freiheit und Selbstbestimmung – ein Klima\, das zu einem besonderen Stimmungsbild ihrer Malerei – und gewissermaßen zu einer Seelenverwandtschaft mit Alexander Camaro führte. \nKuratiert wurde die Ausstellung von Matthias Rataiczyk\, Leiter Kunsthalle „Talstrasse“\, Halle (Saale) und Dr. Anna Krüger\, Camaro Stiftung\, Berlin. \nEine Ausstellung mit Arbeiten von: Hermann Bachmann\, Kurt Bunge\, Alexander Camaro\, Werner Heldt\, Karl Hofer\, Ulrich Knispel\, Curt Lahs\, Oskar Moll\, Paul Strecker\, Horst Strempel und Mac Zimmermann. \nDie Kraft der Melancholie. Alexander Camaro und Seelenverwandte\n19. April 2024 – 26. Juli 2024 \nCamaro Haus \n
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LOCATION:Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus\, Potsdamerstr. 98A\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Caspar David Friedrich: Unendliche Landschaften
DESCRIPTION:Anlässlich des 250. Geburtstages von Caspar David Friedrich (1774–1840) zeigt die Alte Nationalgalerie in Kooperation mit dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin erstmals eine große Ausstellung zum Werk des bedeutendsten Malers der deutschen Romantik. Etwa 60 Gemälde und 50 Zeichnungen aus dem In- und Ausland\, darunter weltberühmte Ikonen\, werden zu sehen sein. \nEine solche Ausstellung ist in Berlin überfällig\, allein deshalb\, weil bereits zu Lebzeiten Friedrichs zahlreiche Erwerbungen und öffentliche Präsentationen in der preußischen Hauptstadt zum frühen Ruhm des Künstlers beitrugen und weil die Nationalgalerie eine der größten Friedrich-Gemälde-Sammlungen weltweit bewahrt. \nZentrales Thema der Ausstellung ist die Rolle der Nationalgalerie bei der Wiederentdeckung der Kunst Friedrichs zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Nachdem der Maler in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Vergessenheit geraten war\, würdigte die Nationalgalerie mit der legendären „Deutschen Jahrhundertausstellung“ 1906 den Künstler mit 93 Gemälden und Zeichnungen so umfassend wie nie zuvor. Friedrich wurde als herausragender Maler von Licht und Atmosphäre und als Vorreiter der Moderne gefeiert. \nDaneben ist ein weiteres Ausstellungskapitel den Bilderpaaren Friedrichs gewidmet\, mit denen der Künstler verschiedene Perspektiven sowie die Idee des Wandels zum Ausdruck brachte. Das wohl berühmteste Bilderpaar – „Mönch am Meer“ und „Abtei im Eichwald“ – steht für die Einzigartigkeit der Sammlung der Nationalgalerie. In einem dritten Kapitel werden die neuesten Forschungsergebnisse zur Maltechnik Friedrichs vorgestellt. \nKuratorin\nDie Ausstellung wird kuratiert von Birgit Verwiebe\, Kuratorin für Malerei\, Alte Nationalgalerie. \nPublikation zur Ausstellung\nZur Ausstellung erscheint ein umfangreich bebilderter Katalog im Prestel Verlag in deutscher und englischer Sprache\, hrsg. von Birgit Verwiebe und Ralph Gleis. \nDie Ausstellung ist Teil des Caspar David Friedrich-Festivals\, das anlässlich des Jubiläumsjahrs 2024 eine Reihe thematisch eigenständiger Schauen in der Hamburger Kunsthalle\, in der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden umfasst. Die drei Häuser verfügen über die bedeutendsten Bestände an Werken Friedrichs weltweit. Mit umfangreichen gegenseitigen Leihgaben ermöglichen sie einzigartige Präsentationen zu unterschiedlichen Aspekten seines Schaffens. \nDie Jubiläumsausstellungen zum 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich stehen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. \nIn seinem Geburtsort Greifswald werden Leben und Wirken des Malers 2024 mit einem ganzjährigen Veranstaltungs­programm gefeiert. \nIm Kontext des Festivals ist – initiiert von der Hamburger Kunsthalle in Kooperation mit der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – im Rahmen des Projekts Datenraum Kultur das Webportal cdfriedrich.de mit kuratierten multimedialen Angeboten zu Friedrichs Werk entstanden. \nAnlässlich des 250. Geburtstags Caspar David Friedrichs zeigt das Metropolitan Museum of Art im Jahr 2025 die erste umfassende Ausstellung zum Künstler in den Vereinigten Staaten („Caspar David Friedrich: The Soul of Nature“\, 7. Februar bis 11. Mai 2025). Sie findet in Kooperation mit der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin\, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Hamburger Kunsthalle statt. \nBeitragsbild: Caspar David Friedrich\, Mondaufgang am Meer\, Detail\, 1822\, Öl auf Leinwand © Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie / Fotograf: Jörg P. Anders \nCaspar David Friedrich\nUnendliche Landschaften\n19.04.2024 – 04.08.2024 \nAlte Nationalgalerie \n
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SUMMARY:Fluentum: Live Stream mit Patricia L. Boyd\, Jason Hirata\, Nina Könnemann\, Michael E. Smith und Matt Welch
DESCRIPTION:Parallel zum Gallery Weekend Berlin eröffnet Fluentum die Gruppenausstellung Live Stream\, in der Videos\, Skulpturen und Installationen mit dem Ausstellungsort sowie seinen Geschichten und Materialitäten in Dialog treten. Live Stream entsteht im offenen Austausch mit fünf Künstlerinnen und Künstlern\, die eingeladen wurden\, bestehende Arbeiten in Reaktion auf die spezifischen Gegebenheiten von Fluentum neu zu inszenieren. Durch die Folie von künstlerischer Praxis wird die historische Architektur des ehemaligen Luftgaukommando III und späteren US-Hauptquartiers aus klassizistischer Formensprache mit wuchtigem Naturstein zu einem breiten Feld aus Assoziationen. Über skulpturale Einschreibungen in das Gebäude erzeugen die Arbeiten in Live Stream eine Neuorientierung von Perspektiven und Gefühlszuständen\, indem vertraute Blickachsen einer Aktivierung des gesamten Raumes weichen. \nIm Herzen eines weitläufigen Areals gelegen\, dienten die heutigen Ausstellungsräume ursprünglich als repräsentative Eingangshalle einer Militäranlage der NS-Luftwaffe. Gebaut als Büro- und Kasernenkomplex sticht der prächtige Eingangsbereich deutlich hervor. Mit dem Niedergang der Totalitarismen des 20. Jahrhunderts erlosch auch seine politische Funktion. Vor knapp zehn Jahren wurde damit begonnen\, den Komplex in einen Wohnort zu verwandeln – eine Umnutzung\, die sich über die ideologische Architektur legt und diese in der langen Zukunft beeinflussen und verändern wird. Die Ausstellung Live Stream stellt die Konfrontation aus Privatem und Öffentlichem\, Häuslichem und Politischem\, der Gegenwart und der Vergangenheit in ihr Zentrum. Wie im Titel angelegt\, aktivieren die gezeigten Arbeiten wie ein Lebensstrom die starre Architektur des Ortes und spiegeln damit die spezifische Einschreibung von Menschen in die formale Abstraktion des nationalsozialistischen Materialvokabulars. \nBewegte Bilder und ihre Technologien scheinen allgegenwärtig\, dabei tritt ihre Abhängigkeit zu den jeweiligen Trägermedien als stille Teilhaber oft in den Hintergrund. Durch das Abbilden und Abtasten von (imaginären) Räumen\, Infrastrukturen und Architektur kehren die Werke in Live Stream die materiellen Bedingungen des Zeigens hervor. In Skulpturen und Videoarbeiten von Michael E. Smith wird durch subtil-verschmitzte Eingriffe das monumentale Gebäude zu formbarem Material\, während Jason Hirata den Blick auf die soziale Dimension des Ausstellungsmachens lenkt. Eine Deckenskulptur aus alten Dielen von Patricia L. Boyd arbeitet mit der vom Treppenhaus gerahmten Leere vor Ort. Die Installation aus kinetischer Skulptur\, Video und Sound von Matt Welch lässt den immateriellen Raum des Videos und die darin mäandernden inneren Zustände mit der behaglichen Wohnanlage rund um Fluentum verschmelzen. Nina Könnemanns Filme beobachten den öffentlichen Raum und brechen die Banalität des Alltags an seinen Seitenrändern auf. Live Stream wird kuratiert von Dennis Brzek und Junia Thiede. \nÜber Fluentum:\nFluentum widmet sich als gemeinnütziges\, privat geführtes Ausstellungshaus dem Ausstellen\, Produzieren und Sammeln zeitgenössischer Kunst mit einem besonderen Fokus auf die zeitbasierten Medien Film und Video. Als Initiative des Berliner Unternehmers und Sammlers Markus Hannebauer eröffnete Fluentum im Jahr 2019 seine Ausstellungsräume in einer ehemaligen Militäranlage in Berlin. Der Gebäudekomplex wurde zur Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1936 und 1938 von dem Architekten Fritz Fuß als Luftgaukommando III erbaut und diente als zentrale Infrastruktur für die deutsche Luftwaffe. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude von den US-amerikanischen Streitkräften bis zum Abzug des letzten GIs im Jahr 1994 als Hauptquartier für Militär und Geheimdienst in West-Berlin genutzt. \nBeitragsbild: Eingangsbereich Fluentum (Detail)\, Foto: Robert Hamacher. \nFluentum: Live Stream mit Patricia L. Boyd\, Jason Hirata\, Nina Könnemann\, Michael E. Smith und Matt Welch\n25. April 2024 – 27. Juli 2024 \nFluentum \n
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LOCATION:Fluentum\, Clayallee 174\, Berlin\, 14195\, Deutschland
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SUMMARY:KVOST: Die Auto-Perforations-Artisten
DESCRIPTION:KVOST widmet sich mit der Ausstellung dem Wirken der Auto-Perforations-Artisten. Die Künstler:innengruppe\, gegründet an der HfbK Dresden\, war seit 1982 aktiv und bestand aus Micha Brendel (*1959)\, Else Gabriel (*1962)\, Rainer Görß (*1960) und Via Lewandowsky (*1963). Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung der Gruppe in Berlin. \nAuto-Perforations-Artistik ist eine spezifische Kunstform\, die Performances\, Installationen\, Musik und Aktionen miteinander verbindet. Sie entwickelte sich als Abgrenzung gegenüber der vorherrschenden dogmatisch verordneten Staatskultur und der am Sozialistischen Realismus orientierten Kunstproduktion der DDR. Im Zentrum des Schaffens der Auto-Perforations-Artisten stand der eigene Körper\, der bis zur Selbstverletzung verausgabt wurde. \nKVOST zeigt Super-8-Filme\, Fotografien und Videoaufzeichnungen von Performances sowie Texte und Konzepte der Gruppe als Zeitzeugnisse. Zudem werden Dokumente der Überwachung und gezielten Zersetzungsmaßnahmen durch die Staatssicherheit gezeigt. Die Ausstellung stellt darin enthaltene Anschuldigungen und Unterstellungen den realen Aktionen der Künstler:innen gegenüber. Das erste Mal seit Anfang 1989 ist zudem die Installation Umkleide zu sehen\, heute als Remake\, damals Teil der Ausstellung Menetekel. \nMenetekel war für die Galerie Nord in Dresden als assoziativer Parcours zwischen Komik und Tristesse konzipiert und spiegelte den immer absurder werdenden Alltag in der späten DDR. Zu den Kunstwerken gehörten unter anderem Rinderunterbeine vom Schlachthof\, auf Glasscherben geklebt und in den Räumen platziert\, als Überrest einer Herde Richtung Ausgang ziehend. An den Wänden museal hinter Glas montierte Tapetenflächen\, die sorgfältig aus einer verlassenen Altbauwohnung abgelöst wurden. Ein Schwerlast-Elektromagnet\, der von einer Zeitschaltuhr getaktet scheppernd ein Blech von einem Kissen zog und wieder fallen ließ. \nDie Installation Umkleide spielt mit den in der DDR allgegenwärtigen „Rotlichtbestrahlungen“\, Belehrungen und Parolen\, mit denen an der Überlegenheit des Sozialismus bis zum Ende festgehalten wurde\, in unübersehbarem Kontrast zur Realität. Das Ensemble vervollständigte ein kleiner Generator\, der einen Sinusdauerton in einer Höhe erzeugte\, die bei Kindern und Hunden an der Schmerzgrenze liegt\, von älteren Menschen häufig nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Die Ausstellung führte zu einem politischen Eklat und wurde aus „hygienischen Gründen“ zwischenzeitlich durch die Abteilung Kultur im Rat der Stadt geschlossen. \nAls Kunstform provozierte die Performance in der DDR\, da sie zum einen den Vorteil bot\, bis zum Moment der Aufführung Inhalt und Bedeutung nicht vollständig offenlegen zu müssen und zum anderen kaum Materielles hinterließ. Das war eine der Methoden\, mit denen es den Auto-Perforations-Artisten gelang\, innerhalb der repressiven Strukturen der DDR Auftritte und Ausstellungen zu realisieren. \nDie Titel der Aktionen wie zum Beispiel Langsam Nässen (1985)\, Spitze des Fleischbergs (1986)\, Midgard-Heldenhalden und Schaltkreismythologien (1989) oder Von Ost nach Nord (01.07.1989) beinhalteten für das Publikum erkennbare Provokationen\, ohne politisch direkt angreifbar zu sein. \nDurch das Spiel mit Mehrdeutigkeiten und die verstörende Radikalität im Umgang mit dem eigenen Körper\, sowie durch ihre Kompromisslosigkeit gegenüber dem etablierten DDR-Kunstbetrieb erregte die Gruppe schnell große Aufmerksamkeit. Ihre enorme Wirkung in der Kunstszene in Berlin\, Dresden und Leipzig ist außerdem einigen unerschrockenen und neugierigen Kunstwissenschaftler:innen zu verdanken\, allen voran Christoph Tannert. Heute zählen die Auto-Perforations-Artisten zu den wichtigsten Performancegruppen der 1980er Jahre. \nDie Aktionen der Kerngruppe der Auto-Perforations-Artisten wurden häufig erweitert durch Kooperationen mit befreundeten Künstler:innen. Kollaborateur:innen waren zum Beispiel die Musiker Norbert Grandl\, Gottfried Rösler und immer wieder Ulf Wrede\, der Autor Durs Grünbein\, die Tanzpädagogin Hanne Wandtke\, aber auch Kommiliton:innen der HfbK Dresden wie Karina Alisch\, Peter Dittmer und Viola Schöpe. \nDie Ausstellung ist der zweite Teil einer Reihe im KVOST\, die in drei aufeinander folgenden Jahren je eine für die DDR prägende Künstler:innengruppe zeigt. Der erste Teil dieser Reihe war 2023 die Ausstellung der Chemnitzer Künstler:innengruppe Clara Mosch. \nMit freundlicher Unterstützung des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. \nDie Auto-Perforations-Artisten\n25.04.2024 – 27.07.2024 \nKVOST \n
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SUMMARY:Poesie der Zeit: Michael Ruetz – Timescapes 1966–2023
DESCRIPTION:Michael Ruetz – Timescapes 1966–2023: Wie lassen sich Zeit und Vergänglichkeit sichtbar machen\, wie Umbrüche und Veränderungen einer Gesellschaft oder eines Stadtraumes dokumentieren? Wie kaum ein anderer Künstler hat sich Michael Ruetz mit diesen Fragen beschäftigt. Seit Mitte der 1960er-Jahre beobachtete er in einer großangelegten fotografischen Studie den Wandel natürlicher und urbaner Lebenswelten an Orten in Berlin\, Deutschland und Europa und hielt die Veränderungen in einer Folge von Bestands- und Momentaufnahmen fest. \nSeine Timescapes entstanden in einem Zeitraum von fast sechzig Jahren und umfassen mehr als 600 Serien mit tausenden von Aufnahmen. Das zentrale Konzept der Timescapes besteht darin\, dass Standort und Sichtachse der Kamera stets dieselben sind\, nur die Zeitintervalle der Bilderserien variieren. \nIm Mittelpunkt der Ausstellung am Pariser Platz stehen die Timescapes von Berlin. Der tiefgreifende Wandel der deutschen Gesellschaft in der Nachkriegszeit\, nach der Wiedervereinigung und in der Gegenwart ist in den Fotoserien besonders wirkungsvoll verdichtet. Schauplätze der Macht oder von historischer Relevanz wie der Potsdamer Platz\, das Brandenburger Tor\, der Schlossplatz\, Gendarmenmarkt\, das Regierungsviertel oder die Berliner Mauer haben vor allem seit 1989/90 eine rasante Änderung erfahren. Gebäude und Blickachsen verschwinden oder entstehen neu\, Straßen werden zurückgeführt oder anders benannt\, Plätze radikal umgestaltet\, freie Flächen bebaut\, Brachen wiederbelebt. \nMichael Ruetz – Timescape 1077\, 1077.0\, April 11 1966\, 11:40 h\, 1077.1\, April 11 2002\, 11:40 h\, Gendarmenmarkt\, Berlin-Mitte © Michael Ruetz\nRuetz’ Berlinaufnahmen erzählen davon\, wie Architektur unsere Lebensräume aus- und umgestalten kann und damit eine Deutungshoheit über unsere Wahrnehmung erlangt. Dabei entwickeln seine Bilderserien eine eigene Ästhetik abseits dokumentarischer Nüchternheit und offenbaren so eine Poesie der Zeit. Zugleich mahnen Ruetz’ Bilder dazu\, in einer Zeit existentieller ökologischer und sozialer Krisen\, die Prinzipien von Stadtentwicklung und Städtebau zu überdenken. \nDie Timescapes und ihr dokumentarischer Apparat sind Teil des umfangreichen Michael-Ruetz-Archivs der Akademie der Künste. Es umfasst neben seinen berühmten Fotoserien auch seinen schriftlichen Vorlass. \nBeitragsbild: Michael Ruetz bei Aufnahmen zum Timescape-Projekt; Standfoto aus: FACING TIME\, Dokumentarfilm\, 2023\, Produktion und Regie: Annett Ilĳew © Foto: Ines Thomsen © Annett Ilĳew und Michael Ruetz \nPoesie der Zeit: Michael Ruetz – Timescapes 1966–2023\n9. Mai 2024 – 4. August 2024 \nAkademie der Künste \n
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SUMMARY:Querverweis: Christoph Rode & Johannes Mundinger – Dialogausstellung in der Galerie Köppe Contemporary
DESCRIPTION:Unter dem Titel „Querverweis – Christoph Rode & Johannes Mundinger“ hat die Galerie Köppe Contemporary zwei Berliner Künstler eingeladen\, die in ihren Werken Themen wie Urbanität und Landschaft stilistisch und koloristisch unterschiedlich inter­pretieren. Wo und wie sich beide Kunstpositionen berühren\, ist ein Thema der Ausstellung. \nJohannes Mundinger \nJohannes Mundinger hat im westfälischen Münster und in Brüssel Design\, Illust­ration und Malerei studiert. Bekannt wurde er auch durch seine monumentalen Wandbilder für den öffentlichen Raum im In- und Ausland. \nIn der Galerie Köppe zeigt der inzwischen in Berlin lebende Künstler neben Gemälden auch bemalte Holzsegmente sowie auf Bilder auf Glas. Zwischen der Stilisierung der Realität und die Auseinandersetzung mit Perspektive und Raum changieren seine Werke\, ohne dass Mundinger je konkret realistisch wird. \nMundingers Kunst konzentriert sich auf die Wirkung von Farben und Formen\, welche Andeutungen bewirken und an Architektonisches\, Landschaftliches oder Organisch-Bewegtes denken lassen. Gestisch-abstrakt und nie konkret gegen­ständlich wird man in vielen Bildern des Künstlers an einen Fensterblick erinnert\, beispielsweise auf eine Meeresfläche\, über die Farbschemen pulsieren\, gleich treibender Wolken. Solche Assoziationen erfahren allerdings nie Gewissheit. \nMundingers Kunst ist befreit von einem Konzept\, schreibt die Kunsthistorikerin Christiane Meixner im Tagesspiegel (21.05.2022) über den Künstler: „Seine Kunst ist ein Spiel mit formalen Elementen. Sie ist improvisiert und im malerischen Prozess entwickelt […]. Mundinger hat kein Konzept zur Hand\, sondern lässt sich von seiner Malerei führen. Er reagiert im Prozess.“ \nDennoch\, der Eindruck einer Konstante im Werk des Künstlers tut sich auf – der Ausblick bzw. das Fenster. Dieses Thema hat eine lange Geschichte in der Kunst\, nicht nur als Symbol der Trennung zwischen Innen und Außen\, sondern vor allem zwischen Wirklichkeit und Illusion. \nChristoph Rode \nDas Auffälligste an Christoph Rodes Bildern ist die Dichte an Einzelmotiven und ihr collageartiges Neben- und Ineinander. Seine detailgenauen Kompositionen sind durchdrungen von fantastischen und surrealen Elementen. Der Bezug zwischen Innen und Außen ist ein weiteres Merkmal dieser Kunst. Zivilisation versus Natur! Interieurs\, oft verlassen oder verfallen\, gehen häufig über in Landschaftsszene­rien. \nDas Geschehen in oft bühnenartig wirkenden Räumen bekommt sowohl durch dramatische „Spotlights“ als auch durch das scheinbar absurde Agieren der Akteure eine rätselhafte\, irreale Dimension. Männer in Trenchcoats\, im Busi­ness-Look oder im Hemd mit Krawatte – oft allerdings in Teilen unter abstrakten „Farbwolken“ verschwindend – scheinen in Konstruktions- oder Bauzeichnungen vertieft. \nWas sind das überhaupt für Figuren? Amtsträger? Architekten? Landvermesser? In ihrer Kleidung wirken sie wie aus der Zeit gefallen. Die Mode erinnert an vergangene Zeiten – die sechziger und siebziger Jahre. \nAuffällig sind Rodes Bezüge zum Film. Der stete Wechsel von Nahaufnahme und Totale ist eine Konstante seiner Bilder. Er sei ein Fan der in den 60er und Anfang 70er Jahren gedrehten Edgar Wallace Filme\, denen er so manche Figur entnommen habe\, sagt Christoph Rode. \nEine ebenso faszinierende\, wie irritierend beunruhigende Atmosphäre tut sich auf in den Bildern des Künstlers. Nicht nur\, weil der Betrachter seiner Werke mit Ambivalenzen und schwer auflösbaren rätselhaften Momenten konfron­tiert wird\, sondern wohl auch deshalb\, weil Rodes Kunst ein aktuelles Thema berührt – die Instabilität von gesellschaftlichen Verhältnissen und dem Verlust von Beständigkeit. \nAndré Lindhorst\, Januar 2024 \nQuerverweis – Christoph Rode & Johannes Mundinger\n25. Mai 2024 – 17. August 2024 \nKöppe Contemporary \n
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LOCATION:Köppe Contemporary\, Knausstr. 19\, Berlin\, 14193\, Deutschland
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SUMMARY:Aus der Krankheit eine Waffe machen – Künstlerische Perspektiven als Teil gesundheitspolitischer Bewegungen
DESCRIPTION:Die Ausstellung Aus der Krankheit eine Waffe machen\, kuratiert von Linnéa Meiners\, setzt als Ausgangspunkt die gesundheitspolitischen Kämpfe um das ehemalige Diakonissen-Krankenhaus Bethanien im Berlin der 1970er Jahre. Davon ausgehend werden künstlerische Positionen gezeigt\, die Kritik an den gegenwärtigen Verhältnissen in Kunst- und Gesundheitspolitik üben und progressive Utopien schaffen. Stimmen aus behinderten\, chronisch kranken und neurodivergenten Bewegungen\, als auch Positionen zur Gesundheitspolitik sind vertreten\, die nicht bitten\, sondern fordern. Die Gruppenausstellung widmet sich dem politischen Kampf\, sowohl historisch als auch aktuell.\n*Titel in Anlehnung an SPK – Aus der Krankheit eine Waffe machen – Eine Agitationsschrift des Sozialistischen Patient*innenkollektiv an der Universität Heidelberg\nDas Projekt wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: der IMPACT-Förderung\, dem Fonds für Kommunale Galerien (KOGA) und dem Fonds für Ausstellungsvergütungen Bildender Künstler*innen (FABIK) \nMit\nAnguezomo Mba Bikoro\nThe Chronic Iconic (Jessica Cummin)\nChloe Pascal Crawford\nCriptonite (Edwin Ramirez & Nina Mühlemann)\nMiriam Döring\nTomás Espinosa\nEva Egermann & Cordula Thym\nLotti Fellner-Wyler\nFeministische Gesundheitsrecherchegruppe\nCornelia Herfurtner\nKallia Kefala\nMagda Korsinsky\nJulia Lübbecke\nMELT (Ren Loren Britton & Iz Paehr)\nSilvi Naçi\nSophie Utikal\nRA Walden \nKuration: Linnéa Meiners\nKuratorische Assistenz: Gianna Ehrke \nVeranstaltungen \nEröffnung: Freitag\, 31.05.2024\, ab 17 – 23 Uhr\n19 Uhr Begrüßung: Stéphane Bauer\,\nzur Ausstellung: Linnéa Meiners\nAnschließend Konzert von Gigolo Tears\nVideo-Intervention von Power Makes us Sick (PMS) \nMittwoch\, 05.06.2024\, 18 Uhr\nKuratorische Führung mit Linnéa Meiners \nMontag\, 10.06.2024\, 18 Uhr\nKuratorische Führung mit Übersetzung in  Deutsche Gebärdensprache \nDonnerstag\, 13.06.2024\, 18 Uhr\nFührung für blinde und sehbehinderte  Besucher*innen\nmit Ugne Metzner und Franciska  JC Schmit \nDonnerstag\, 20.06.2024\, 18 Uhr\nFührung mit Gianna Ehrke mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache \nSamstag\, 22.06.2024\, 10:30 Uhr\nHäuserspaziergang Schokofabrik\, HeileHaus \nDonnerstag\, 27.06.2024\, 18 Uhr\nFilmvorführung SPK Komplex\, 111 Minuten\,  Deutsch mit englischen Untertiteln\nAnschließend Gespräch mit Regisseur Gerd  Kroske und Protagonistin Carmen Roll \nMittwoch\, 03.07.2024\, 10:30 und 18 Uhr\nMÜDE von Kallia Kefala\n10:30 Uhr: Low Sensory Performance  18:00 Uhr: Higher Sensory Performance \nFreitag\, 05.07.2024\, 17 Uhr\nWir verarzten uns selbst!\nGigolo Tears\, behindert und verrückt feiern – Pride Parade Berlin & Cashmiri\nKonzert\, partizipative Performance und DJ-Set \nMontag\, 12.08.2024\, 18 Uhr\nPodium\, moderiert von Kate Brehme \nSonntag\, 18.08.2024\, 17 Uhr\nFinissage mit kuratorischer Führung\nmit Linnéa Meiners \nZeiten mit geringen sensorischen Reizen\nJede Woche am Mittwoch gibt es vormittags oder abends zwei Stunden\,\nin denen in der Ausstellung sensorische  Reize (Lautstärke\, Licht\, Besucher*innenzahl) verringert werden.\nDie Termine sind im Flyer und auf der Webseite aufgeführt. \n
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LOCATION:Kunstraum Kreuzberg Bethanien\, Mariannenplatz 2\, Berlin\, 10997
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SUMMARY:René Groebli – Meisterwerke der Metropolen – London\, Paris
DESCRIPTION:René Groebli\, dessen Bilder die fotografische und gestalterische Entwicklung des Mediums radikal beeinflusst und geprägt haben\, wird zur Eröffnung anwesend sein. \nMit stolzen 96 Jahren ist er eine lebende Legende\, die Ihnen einen ganz besonderen Einblick in seine Arbeit und sein Leben gewähren wird. Lassen Sie sich von seiner Leidenschaft und seinem Erfahrungsschatz inspirieren. Als einer der bedeutendsten Fotografen seiner Generation wird er Ihnen Einblicke in die Entstehung seiner Meisterwerke geben und Ihnen seine persönlichen Erlebnisse in den Metropolen London und Paris der Nachkriegsjahre schildern. \nWenige Tage vor Weihnachten 1949 traf der junge Schweizer Fotograf an der nebelverhangenen\, zerbombten Victoria Station in London ein. Zwei Wochen lang zog er mit seiner Rolleiflex-Kamera durch die Stadt. Ihm gelingt eine beeindruckende Symbiose aus präziser kompositorischer Erfassung des Stadtraums und der Anwendung subjektiver fotografischer Elemente. \nMenschensilhouetten erscheinen geisterhaft im Nebel\, die Umrisse der gerade erweiterten Battersea Power Station\, einem Wahrzeichen des britischen Empires\, zeichnet sich am von Ruß bedeckten Himmel ab. Beim Anblick der London Bridge fallen einem unwillkürlich die Zeilen aus T.S. Eliots »Wasteland« ein: »…unwirkliche Stadt\, unter dem braunen Nebel eines Wintermorgens…«. Dem Dunkel Londons steht Paris in hellem Licht gegenüber\, und auch die Fotografien sind weniger subjektiv als vielmehr intensive und genau beobachtete Straßenfotografien. \nSo entwirft Groebli eigenständige Formen der Erzählung dieser Metropolen\, oszillierend zwischen Modernismus und Poesie\, fängt die Aura der Nachkriegszeit ein und fügt dem Kanon der Fotografien\, die diesen beiden Städten gewidmet wurden\, einen neuen Beitrag\, eine gänzlich eigene Vision hinzu. Die Bilder führen uns auf einer Reise in eine vergangene Ära zurück\, in der Städte wie London und Paris nach den Schrecken des Krieges wieder zu pulsierenden Zentren des Lebens wurden. \nWir freuen uns darauf\, Sie in der Galerie Buchkunst Berlin zu begrüßen und Ihnen die Möglichkeit zu bieten\, René Groeblis einzigartige Fotografien zu bewundern. Tauchen Sie ein in die Welt der Metropolen London und Paris der Nachkriegsjahre und lassen Sie sich von der kreativen Vision eines Meisterfotografen inspirieren. \nDie Ausstellung präsentiert eine sorgfältig kuratierte Sammlung von Groeblis Werken\, die als Silbergelatine-Handabzüge\, Fine Art Baryta Prints und Platin-Palladium-Prints erhältlich sind. \n
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LOCATION:GALERIE UND VERLAG BUCHKUNST BERLIN\, Oranienburger Str. 27\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:BREAKDOWN solo show by Christian Fogarolli
DESCRIPTION:In Christian Fogarolli’s artistic practice\, past and present intertwine in works that hybridize different expressive methods: photography\, installation\, sculpture\, and painting; traces and fragments of an indefinite time bind themselves to vitreous\, mirroring\, metallic\, organic and technological materials. The new exhibition offers the public the opportunity to interact with a body of new installation works in which the separation of body and mind\, normality and deviance are questioned\, with the intention of stimulating a reflection on the normative attributions of illness\, marginalization and categorization in our society. \nBreakdown ist Christian Fogarollis zweite Einzelausstellung im Berliner Standort der Galerie Mazzoli. \nIn Christian Fogarollis künstlerischer Praxis verweben sich Vergangenheit und Gegenwart in Arbeiten\, die verschiedene Ausdrucksformen hybridisieren: Fotografie\, Installation\, Skulptur und Malerei; Spuren und Fragmente einer unbestimmten Zeit verbinden sich mit gläsernen\, spiegelnden\, metallischen\, organischen und technologischen Materialien. Die neue Ausstellung bietet dem Publikum die Möglichkeit\, mit einer Reihe neuer Installationsarbeiten zu interagieren\, in denen die Trennung von Körper und Geist\, Normalität und Abweichung hinterfragt werden\, mit der Absicht\, eine Reflexion über die normativen Zuschreibungen von Krankheit\, Marginalisierung und Kategorisierung in unserer Gesellschaft anzuregen. \n_____________________________________________________________________________\nJune 4th – July 27th\, 2024\nTue – Sat\, 2 pm – 6 pm\nEberswalder Str. 30\, 10437 Berlin – Germany \n
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LOCATION:Galerie Mazzoli\, Eberswalder Str. 30\, Berlin\, 10437
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SUMMARY:MEASURES LULLABIES AND WHISPERS von Joël Andrianomearisoa in der ifa-Galerie Berlin
DESCRIPTION:Joel Andrianomearisoa begibt sich für die Ausstellung in der ifa-Galerie Berlin auf die Spuren seiner Erinnerungen und lässt sich von dem Wiegenlied inspirieren\, das ihm seine Großmutter vor dem Schlafengehen vorgesungen hat. Diese Kindheitserinnerung\, in der einige Worte verschüttet sind\, schafft Räume und Zwischenräume\, um neue Texte zu erfinden. \nMEASURES LULLABIES AND WHISPERS ist eine Einladung\, den Rhythmus von Schlafliedern und die Kraft der Erinnerung zu erkunden. Die beruhigenden Melodien\, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden\, erinnern an die tief verwurzelte Verbindung und das Gefühl der Zugehörigkeit. Die Worte sind vielleicht vergessen\, aber der Körper erinnert sich an den Rhythmus und die Schwingungen. Das Wesen von Schlafliedern\, von den Gefühlen der Intimität und Zugehörigkeit\, die sie hervorrufen\, bis hin zu ihrer heilenden Kraft ist Andrianomearisoas Ausgangspunkt für diese poetische Erkundung\, für die ortsspezifische Installation. \nJoël Andrianomearisoa wurde 1977 in Antananarivo\, Madagaskar\, geboren und lebt und arbeitet zwischen Paris\, Antananarivo und Magnat-l’Étrange. 2019 vertrat Andrianomearisoa Madagaskar erstmalig auf der 58. Biennale di Venezia mit seinem Werk I HAVE FORGOTTEN THE NIGHT. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt\, unter anderem im MACAAL\, Marrakech (2022)\, Palais de Tokyo\, Paris (2021)\, MAXXI\, Rome (2018)\, Hamburger Bahnhof\, Berlin (2010)\, Smithsonian National Museum of African Art\, Washington DC (2015) und im Centre Pompidou\, Paris (2005). \nDie Ausstellung wird kuratiert von von Meriem Berrada und Alya Sebti und zeigt einen neu in Auftrag gegebenen Film mit dem Titel PLEASE SING ME MY SONG BEFORE YOU GO\, der zur Eröffnung am 6. Juni mit einer ortsspezifischen Installation uraufgeführt wird. \nDie ifa-Galerie Berlin dankt dem Haus der Kulturen der Welt (HKW) für die Kollaboration. \nOpening: 6. Juni um 19.00 Uhr. \nAusstellung: 7. Juni – 1. September 2024 \n
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LOCATION:ifa-Galerie Berlin\, Linienstraße 139-140\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Peter Bonde & Roméo Mivekannin in der Galerie Barbara Thumm
DESCRIPTION:Die Galerie Barbara Thumm präsentiert die Ausstellung It’s Good Enough for Nansy von Peter Bonde. Bonde lässt sich in seinem Werk von verschiedenen nordischen und europäischen Künstlern sowie von der amerikanischen Abstraktion und Konzeptkunst des 20. Jahrhunderts inspirieren. Seine Werke erinnern an die Pinselstriche und Farbpaletten von Per Kirkeby oder Edvard Munchs „Selbstbildnis mit Spanischer Grippe“ und stellen eine Verbindung zwischen seiner zeitgenössischen Praxis und der Kunstgeschichte her. \nBonde nutzt stark reflektierenden Spiegel als Malgrund und übermalt sie dann mit Öl\, wobei er manchmal Archivmaterial vergangener Erfahrungen und Erinnerungen wie Fotos aus seiner Jugend oder ein persönliches (geheimes) Instagram-Profil übereinander legt. \nDie sich überlagernden Schichten eines jeden Werks und die kräftigen Pinselstriche befinden sich oft in der Mitte der Spiegel. Auf diese Weise diktiert das Gemälde\, was der Betrachter sehen kann und was nicht\, und wirft Fragen über Auslöschung und Vergessen auf. Der Künstler vermeidet es absichtlich\, die gesamte Oberfläche zu verdecken\, und lässt Teile unbedeckt\, um die Betrachter*innen in eine aktive Beobachtung ihrer selbst und ihrer Umgebung zu versetzen\, indem er sie einlädt\, an der Installation teilzunehmen\, und jedes Werk zu einer einzigartigen Erfahrung macht\, die niemals identisch betrachtet oder fotografiert werden kann. \nPeter Bonde – It’s Good Enough for Nansy\n07. Juni – 03. August 2024 \nGalerie Barbara Thumm \nIm Projektraum der Galerie wird die Ausstellung Human in Motion von Roméo Mivekannin mit Werken aus seiner Serie „L’Homme qui Marche / The Walking Man“ (2022-2024) gezeigt. Mivekannin stützt sich auf die fotografische Studie Human figure in Motion des britischen Fotografen Eadweard Muybridge\, der Ende des 19. Jahrhunderts die Geschichte der Fotografie und des Kinos revolutionierte\, indem er „die Handlung anhielt\, die Bewegung einfing und zerlegte“\, so der Künstler. Mivekannin hinterfragt den Menschen in Bewegung und interpretiert Muybridges Fotografien neu\, indem er aufeinander folgende Bilder von Figuren in Bewegung verwendet\, um Migration\, Erinnerung und Zeit darzustellen. Der Künstler ersetzt die Gesichter der Figuren durch schwarz-weiße Selbstporträts. Er versucht\, verschiedene Geschichten und Erzählungen miteinander zu verknüpfen: die der Figuren\, die von Muybridge und seine eigene. Mivekannins entscheidet bewusst\, sein Gesicht direkt den Betrachtenden zuzuwenden. Sein Ziel ist es\, den passiven Betrachtenden in einen aktiven zu verwandeln\, „vom erlittenen Blick zum gewählten Blick überzugehen“\, und so ein implizites Gefühl der Handlungsfähigkeit zwischen dem Künstler und dem Publikum zu vermitteln. \nRoméo Mivekannin – Human in Motion\n07. Juni – 03. August 2024 \nGalerie Barbara Thumm \n
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LOCATION:Galerie Barbara Thumm\, Markgrafenstraße 68\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Dean West bei CAMERA WORK
DESCRIPTION:wir freuen uns sehr\, Ihnen ab dem 8. Juni 2024 die deutschlandweit erste Ausstellung von Dean West präsentieren zu können. Dean West wird seit diesem Jahr von der Galerie CAMERA WORK repräsentiert und gilt als einer der meistbeachteten Emerging Artists in der internationalen Fotokunst. Mit über 20 ausgewählten Werken\, darunter mehrere in diesem Jahr fertiggestellte Arbeiten\, gibt die Ausstellung einen umfassenden Einblick in das ästhetisch anspruchsvolle und inhaltlich vielschichtige Gesamtwerk des Künstlers. \nÜBER DIE AUSSTELLUNG\nDie Ausstellung ist in drei Bereiche unterteilt. In den ersten beiden Ausstellungsräumen werden Arbeiten aus den aktuellen Serien American West und The Palms gezeigt. Neben international bekannten Schlüsselwerken wie Black Wolf und Cade Silhouette #1 werden mit Kodiak Bear #2 und Isaac Silhouette #1 zwei neue Werke ausgestellt sein. Im dritten Ausstellungsraum werden Fotografien aus verschiedenen Werkzyklen in einen Kontext gesetzt. Dadurch wird die Vielzahl inhaltlicher Ebenen seines Wirkens sichtbar. Luis (The Wrangler) #1 – eines der bekanntesten Werke von Dean West – wird im größten existierenden Format präsentiert. \nDer vierte Ausstellungsraum avanciert zu einem kleinen Kino: Mit dem Kurzfilm Dixie Land wird eine Filmproduktion von Dean West gezeigt. In der Weltpremiere stellt Dean West den alltäglichen Rassismus in Florida bloß. Der spannungsgeladene Suspense-Film ist ein weiteres künstlerisch anspruchsvolles Zeugnis für die intensive Auseinandersetzung Dean Wests mit der amerikanischen Gesellschaft und Kultur. Visuell begleitet wird der Film von acht ausgewählten Film Stills\, die ebenfalls weltweit das erste Mal ausgestellt sein werden. \nAUSSTELLUNGSRUNDGANG\n8. JUNI 2024 UM 14 UHR\nWir laden Sie herzlich am 8. Juni um 14 Uhr zu einem Rundgang durch die Ausstellung mit Dean West ein. Der Künstler wird seine Werkzyklen vorstellen\, die fotografische Umsetzung ausgewählter Arbeiten erklären und die diversen Bedeutungsebenen seines Schaffens erläutern. Der Ausstellungsrundgang ist kostenfrei und findet in englischer Sprache statt. \nDie Teilnehmerzahl für den Ausstellungsrundgang ist beschränkt. Eine Teilnahme ist ausschließlich nach erfolgreicher Anmeldung und nach einer Bestätigung der Galerie CAMERA WORK möglich. Bitte schicken Sie uns Ihre Anfrage zur Teilnahme am Ausstellungsrundgang mit dem folgenden Button. ANMELDUNG ZUM AUSSTELLUNGSRUNDGANG Anmeldung Ausstellungsrundgang mit Dean West am 8. Juni um 14 Uhr \nBeitragsbild: DEAN WEST\, ISAAC SILHOUETTE #1 \n
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LOCATION:CAMERA WORK\, Kantstraße 149\, Berlin\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Małgorzata Mirga-Tas: This is not the end of the road
DESCRIPTION:Die Ausstellung umfasst zahlreiche textile Arbeiten von Małgorzata Mirga-Tas aus verschiedenen Perioden ihrer künstlerischen Laufbahn\, darunter die spektakuläre Serie Re-enchanting the World\, mit der sie 2022 auf der Biennale in Venedig international für Furore sorgte. Darüber hinaus sind auch neue und noch nie gezeigte Arbeiten zu sehen\, wie farbenfrohe Altarbilder oder die speziell für diese Ausstellung in Auftrag gegebenen Werke\, die in Zusammenarbeit mit der Sinti-Künstlerin Morena Bamberger (Roermond\, 1994) entstanden sind. \nMirga-Tas‘ Identität ist ein wichtiges wiederkehrendes Thema in ihrem Werk. Inspiriert vom Alltagsleben ihrer eigenen Gemeinschaft\, schafft Mirga-Tas eine überzeugende Gegenerzählung der Roma-Kultur\, die auf der Authentizität und Intimität ihrer eigenen Erfahrungen beruht. Basierend auf Mythen\, Astronomie\, Religion und alten Bräuchen schafft sie eine magische Welt\, die mit den Roma verbunden ist. \nFesselnde Erfahrungen\nMirga-Tas‘ Serie Re-enchanting the World wird vom Bonnefanten zum ersten Mal seit ihrer erfolgreichen Präsentation im polnischen Pavillon auf der Biennale von Venedig 2022 wieder zusammengeführt. Die monumentale Installation ist ein Versuch\, die europäische Kunstgeschichte und ihre Bildsprache durch von der Roma-Kultur inspirierte Szenen neu zu interpretieren. Nach der Biennale erwarb das Bonnefanten Museum zwei Teile dieser von der Kritik gefeierten Serie: die Monate März und April. \nNeue und noch nie gezeigte Werke\nAus einer feministischen Perspektive porträtiert Mirga-Tas die wichtige Rolle der Frauen in ihrer Gemeinschaft und würdigt bemerkenswerte Romnja- und Sintezze-Frauen. Sie distanziert sich von dem folkloristischen Bild\, das die Roma-Gemeinschaften und ihre Kultur umgibt\, und unterstreicht den transnationalen Charakter der Roma-Diaspora\, die durch eine gemeinsame Geschichte und ein Gefühl der Solidarität verbunden ist\, das nationale Grenzen überschreitet. \nVerknüpfung von Arbeiten in der Präsentation der Sammlung: Dream On\nIm Rahmen dieser Ausstellung ist Mirga-Tas in einen Dialog mit Morena Bamberger (Roermond\, 1994)\, einer niederländischen Künstlerin mit Wurzeln in der Sinti-Kultur\, getreten\, der zu neuen\, von beiden Künstler:innen entwickelten Werken führte\, die in der aktuellen Sammlungspräsentation des Bonnefanten Museums Dream On gezeigt werden. Die Ausstellung erkundet eine neue Linie der Sammlung Bonnefanten und präsentiert über zwanzig Künstler:innen\, die die Welt in unsicheren und beängstigenden Zeiten versuchen zu ordnen. Die Künstler:innen setzen politisch und sozial engagierte Themen wie Dekolonialisierung und intersektionalen Feminismus auf die Tagesordnung. Sie beanspruchen einen Platz für marginalisierte Gruppen und verschwundene Kulturen und damit für unterrepräsentierte Geschichten. Die Künstler:innen prangern Ungerechtigkeiten an\, tun dies aber oft auf eine unbekümmerte und humorvolle Art und Weise. \nMałgorzata Mirga-Tas: This is not the end of the road\n08.06.2024 – 30.03.2025 \nBonnefanten Museum \n
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SUMMARY:Midsommar mit Anthony Akinbola\, Alteronce Gumby und Tariku Shiferaw in der Bode Galerie
DESCRIPTION:Bode präsentiert Midsommar mit Anthony Akinbola\, Alteronce Gumby und Tariku Shiferaw – eine Gruppenausstellung\, die das Oeuvre von drei zeitgenössischen Künstlern aus New York zelebriert\, und zwar während einer ganz besonderen Zeit des Jahres. \nDer Mittsommertag\, oder das Fest der Sommersonnenwende\, feiert den längsten Tag des Jahres und geht dabei auf die alten Traditionen zurück. In Skandinavien ist es die Zeit\, wenn die Mitternachtssonne die Nacht erhellt\, so dass es nie ganz dunkel wird. Die Sonne nimmt eine rötlich-gelbe Farbe an und alles um sie herum wird in warmes Licht getaucht. Die drei Künstler präsentieren vielfältige Interpretationen des Nachthimmels\, die durch die magische Midsommar-Zeit inspiriert worden sind und spiegeln diese mit ihren einzigartigen Farbkonstellationen wider. \nTariku Shiferaws Serie Mata Semay (Amharisch für „Nachthimmel“) stellt imaginäre Versionen des Nachthimmels dar und beschwört die mystische Essenz des Kosmos. Der Künstler setzt sich mit der Reduzierung des Beitrags schwarzer Menschen auseinander\, indem er sich vorstellt\, wie die Konstellationen aussehen könnten\, wenn wir die Symbole und Geschichten vor-europäischer Gemeinschaften – afrikanischer und diasporischer Kulturen – ehren würden. Sie sind nämlich diejenigen\, die den Nachthimmel seit Jahrtausenden kartografiert hatten. So schafft Shiferaw eine neue kollektive Mythologie\, die sich mit dem Konzept der Markierung und Auslöschung innerhalb sozialer Konstrukte auseinandersetzt. Mit seinem fluoreszierenden und chromatischen Spektrum von schillernden Farben erweitert Alteronce Gumby die Vorstellung\, durch die wir sowohl die Subjektivität der Identität als auch die Materialität auf der Erde und im kosmischen Raum wahrnehmen. Die Rezeption des Betrachters herausfordernd\, verschiebt Gumby die Grenzen von Farbe und Form durch sein kompliziertes Netz von Schichten aus Dunkelheit und Licht\, Reflexion und Interferenz. Die konzeptionellen Ready-Made-Stoffarbeiten von Anthony Akinbola gehen auf die Tradition des Durags zurück\, der mit dem Aufkommen von Hip-Hop und Rap in den 1990er Jahren auch außerhalb der Schwarzen Kultur an Sichtbarkeit gewonnen hat. Indem Akinbola den Durag von seinen Trägern löst\, überdenkt der Künstler unsere Annahmen über dieses Stück von Stoff und räumt mit den Vorurteilen über seine Besitzer auf. Ursprünglich völlig schwarz\, werden die Durags in Akinbolas Werken in einem breiten Farbspektrum abgebildet\, wie der Nachthimmel zur Mittsommerzeit\, der plötzlich vom Licht durchflutet wird und Millionen von Schattierungen annimmt. \nGemeinsam laden die Künstler der Ausstellung dazu ein\, unseren Wahrnehmungshorizont zu erweitern und den traditionellen Rahmen des Farbdenkens zu sprengen\, z. B. dass Schwarz nicht unbedingt Schwarz bedeutet – genau wie der Nachthimmel während der Midsommar-Saison. \nAnthony Akinbola (geb. 1991\, Columbia\, MO\, USA) wurde für Artsy Vanguard 2022 ausgewählt – die Liste der vielversprechendsten zeitgenössischen Künstler. Er hat am Silver Arts Project Residency teilgenommen und das Van Lier Fellowship erhalten. Akinbolas Werke wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen ausgestellt\, u.a. im Queens Museum\, NY\, im Museum of Art and Design\, NY\, im Baltimore Museum of Art. Der Künstler lebt und arbeitet in New York. \nAlteronce Gumby (geb. 1985\, Harrisburg\, PA\, USA) hat das MFA-Programm der Yale University absolviert\, wo er mit dem Robert Reed Memorial Scholarship ausgezeichnet wurde. Seine Werke wurden in Einzel- und Doppelausstellungen gezeigt\, u. a. bei Parrash Heijnen\, Los Angeles\, im Allentown Art Museum und in der Fondation des États-Unis\, Paris. Gumby wurde in die Liste Artsy Vanguard 2021 aufgenommen. Der Künstler lebt und arbeitet in New York. \nTariku Shiferaw (geb. 1983\, Addis Ababa\, ET) hat den MFA von Parsons School of Design in New York erhalten. Seine Werke wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. in Baltimore Museum of Art\, im Southampton African American Museum\, Saint Louis Museum of Art und California African American Museum gezeigt. Shiferaw wurde eingeladen\, am Residency Program von Whitney Museum of American Art teilzunehmen. Der Künstler lebt und arbeitet in New York. \nMidsommar – Anthony Akinbola\, Alteronce Gumby und Tariku Shiferaw\n8 JUNI 2024 – 4 AUGUST 2024 \nBode Galerie \n
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SUMMARY:Thomas Arslan
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SUMMARY:Lia Perjovschi
DESCRIPTION:Kuratorinnen: Layla Burger-Lichtenstein\, Susanne Mierzwiak\nEröffnung: 7. Juni\, 19 Uhr \n
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SUMMARY:PGH Glühende Zukunft. Zeichnungen\, Plakate\, Eigensinn. Berlin 1989-1995
DESCRIPTION:Satte Farben\, eine bizarre Figurenwelt und aufmüpfiger Humor – konformistische Langeweile sieht anders aus. Das Grafikdesign dieser „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ der ehemaligen DDR\, kurz PGH\, strotzt vor energetischem Gestaltungswillen. Ihre Vision einer glühenden Zukunft schrieb sich die Ostberliner Künstlergruppe 1989\, kurz vor dem Fall der Mauer\, selbst auf die wehende Fahne. Ihre Mitglieder Detlef Beck (BECK)\, Anke Feuchtenberger\, Holger Fickelscherer und Henning Wagenbreth stehen für die kreative Aneignung des gesellschaftlichen Wandels der Wendezeit. \nEine Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH) war in der ehemaligen DDR ein freiwilliger Zusammenschluss von Handwerkern und Gewerbetreibenden zur gemeinschaftlichen Arbeit. Im Fall der PGH Glühende Zukunft waren es der Cartoonist BECK\, die Comiczeichnerin und Illustratorin Anke Feuchtenberger\, der Comiczeichner und Cartoonist Holger Fickelscherer und der Grafiker und Illustrator Henning Wagenbreth\, die im Zeitraum von 1989 bis 1995 zusammengearbeitet hatten. Die Gründung einer PGH für künstlerische Produktionen erfolgte bereits 1988 durch Henning Wagenbreth. Bei der Namenswahl stand die Gärtnerische Produktionsgenossenschaft „Blühende Zukunft“ Pate. \nIn dem Zeitraum\, in dem die PGH Glühende Zukunft gemeinsam aktiv war\, entstand ein vielseitiges\, sozial und politisch engagiertes Werk. Auffällig sind die diversen Formate\, Drucktechniken und Materialitäten\, kräftige Farben und starke Kontraste. In Kombination mit eindringlichen\, figürlichen Motiven entstand eine ausdrucksstarke\, unverwechselbare Bildsprache. \nMit der Ausstellung „PGH Glühende Zukunft“ setzt das Bröhan-Museum seine Reihe zu bedeutendem Grafikdesign fort. Nach den Jazzplakaten von Niklaus Troxler\, den Konzertplakaten von Günther Kieser\, dem französischen Grafikerkollektiv Grapus\, Otl Aichers Grafikdesign für Olympia 72 und den Krautrock-Musikplakaten wird nun mit er Ausstellung „PGH Glühende Zukunft“ nicht nur eine künstlerische Handschrift präsentiert\, sondern das Bild eines eingehaltenen Versprechens\, dem die Ästhetik eines Neuanfangs genauso eingeschrieben ist\, wie das politische Engagement: Fordernd\, optimistisch und frei. \nPGH Glühende Zukunft. Zeichnungen\, Plakate\, Eigensinn. Berlin 1989-1995\n13. Juni 2024 – 8. September 2024 \nBröhan-Museum \n
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SUMMARY:BALANCED. Haus des Papiers.
DESCRIPTION:In der bereits siebten Ausstellung des Haus des Papiers vereinen sich die Werke der Preisträger:innen des Paper Art Awards 2024 und dem Sommerprojekt Paper Future Lab by Haus des Papiers. Erstmals im Museum gezeigt werden die herausragenden Arbeiten zeitgenössischer Papierkunst von ASAREH AKASHEH (Gold)\, LEONIE MERTES (Silber)\, RIKUO UEDA (Silber)\, HIROYUKI ABE (Bronze) und NORIKO AMBE (Bronze). Die Künstler:innen befassen sich dabei mit Papier als Materialität\, erforschen Papier in seinen verschiedenen Formen und Schichten oder geben wortwörtlich den Pinsel an die Natur ab.\nIn den Themenkreis Natur als Sprachrohr der Kunst reihen sich Arbeiten des Paper Future Lab by Haus des Papiers ein. Das berlinweite Projekt thematisiert Schnittstellen und Vernetzungen zwischen Nachhaltigkeit\, Wissenschaft\, Kunst und Papier und bringt mit diesen Ansätzen die neue Ausstellung in Balance.\nDie Ausstellung ist bis 08.12.2024 immer Freitags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr im Haus des Papiers zu sehen. \n
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SUMMARY:AURA – im Spannungsfeld zwischen reproduzierbarer und einzigartiger Kunst
DESCRIPTION:Walter Benjamins Essay Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\, das 1935 im Exil in Paris veröffentlicht wurde\, ist vielleicht am bekanntesten durch das Nachwort und die These\, der Faschismus ästhetisiere die Politik (genauer: den Krieg)\, während der Kommunismus die Kunst politisiere. Jedoch werden auch seine anderen Ideen\, formuliert wie das Programm eines Manifestes\, in den Literatur-\, Kultur-\, Film- und Kunstwissenschaften bis heute heiß diskutiert. \nDie gegenwärtige Ausstellung AURA in der galerie probst in Zusammenarbeit mit der ARTCO Gallery Berlin möchte dieses Essay in einen zeitgenössischen Kontext transportieren und das Spannungsfeld zwischen Kunst\, die nicht reproduziert werden kann und Kunst\, die ohne ihre technische Reproduktion nicht existiert\, erkunden. \nDie Aura ist eine „einmalige Erscheinung einer Ferne“\, die Sinneswahrnehmung von Dingen\, die uns umgeben. Sie kann\, anders als Optisches oder Akustisches nicht reproduziert\, sondern ausschließlich erlebt werden. Kunst müsse deshalb in einem bestimmten Raum-Zeit-Kontext betrachtet werden\, in ihrem Hier und Jetzt. Fotografie und Film sind aber anders\, denn anders als eine Skulptur oder ein Gemälde\, besitzen sie kein Original. Sie existieren nur wegen ihrer technischen Reproduzierbarkeit. \nHeute\, 90 Jahre nach Erscheinen des Essays\, wird die Reproduzierbarkeit von Kunstwerken auch dafür genutzt\, kapitalistische Interessen zu verfolgen. Durch die Kommodifizierung von berühmten Gemälden\, Skulpturen usw. in Form von unterschiedlichsten Merchandising-Artikeln werden Museumsbesucher\, Touristen und Kunstfans allesamt zum Kauf animiert. \nDoch die technische\, massenhafte Reproduktion von Kunstwerken hat auch eine starke positive Seite\, die bei Benjamin überhaupt nicht vorkommt: Kunst wird demokratisiert. Durch unzählige Abbildungen\, digitalisierte Sammlungen\, Ausstellungskataloge und auch durch Merchandising werden Werke\, die über Jahrhunderte nur einem kleinen\, elitären Kreis zugänglich waren\, vielen Menschen enthüllt. Dadurch wird der Weg zu Kulturtraditionen erleichtert\, was Personen sowohl in ihrer eigenen Identität bestärken als auch als Kommunikationsplattform für interkulturellen Austausch dienen kann. Mithilfe einer wachsenden Demokratisierung und Erreichbarkeit wird auch das Interesse einer breiteren Gesellschaftsschicht geweckt\, sich mit Kunst\, Tradition und Kultur auseinanderzusetzen\, zu sammeln und schlussendlich auch zu reisen\, um die originalen Einzelstücke und ihre Aura zu erleben. \nMit drei unterschiedlichen künstlerischen Positionen lädt die Ausstellung dazu ein\, der Aura von Kunstwerken zu begegnen und sich über die Möglichkeiten\, positive und negative\, technischer Reproduzierbarkeit eigene Gedanken zu machen und sich auszutauschen. \nDana László Da Costa\nDana László da Costa (1993) wird für ihre Kunst von den lateinamerikanischen Tropen inspiriert. Sie ist in einem sehr ländlichen Teil von Brasilien geboren und aufgewachsen\, weshalb sie schon früh eine besondere Beziehung zur Natur aufbaute. Seit 2015 studiert sie an der Burg Giebichenstein Hochschule in Halle textile Künste\, seit 2022 ist sie dort Meisterschülerin. Dana László da Costas Werke sind Auseinandersetzungen mit ihrer Heimat\, der Umwelt und der Faktur von Textilien. Die Wolle für ihre Arbeiten wird von Hand mit Naturfarben gefärbt\, die sie selbst herstellt. Als Pigmente dienen Pflanzen und andere Stoffe aus Lateinamerika\, etwa die Rinde des Brasilienbaums. Mithilfe der Tuftmaschine kreiert sie texturale und farbenfrohe Collagen\, die Wandteppichen nicht unähnlich sind. Auch in ihren Seidenmalereien sucht die Künstlerin nach Möglichkeiten\, die vielfältige Natur ihrer Heimat und ihre Erinnerungen zeigen\, die durch die Farben in ihren Werken aufbewahrt werden. Sie stellte bereits in verschiedenen Städten aus\, u.a. in Leipzig\, Hamburg\, Antwerpen und jetzt erstmalig in Berlin aus. 2018 erhielt sie den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender.  \nJohanna-Maria Fritz\n\nJohanna-Maria Fritz (1994) studierte Fotografie an der Ostkreuzschule und lebt offiziell in Berlin. In Wirklichkeit reist sie aber das gesamte Jahr umher\, momentan wechselt sie zwischen der Ukraine und dem Nahen Osten. Ihre fotografischen Werke nehmen Gruppen in den Blick\, die am Rande der Gesellschaft leben\, vor allem Frauen und Menschen in Kriegs- und Konfliktzonen. Sie ist Teil der Ostkreuz Agency seit 2019\, ihre Arbeiten wurden in vielen Zeitschriften\, etwa der ZEIT und im Spiegel veröffentlicht. Johanna-Maria Fritz erhielt viele Preise\, dieses Jahr den World Press Photo Award für ihre Serie Kakhova Dam: Flood in a War Zone zu den Folgen des Dammbruchs in Kakhovka\, Ukraine von 2023 und den BNL BNP Paribas Award für ihr Diptychon „Gaza\, Palestine“\, Teil ihrer Serie Like a Bird\, in der sie die Zirkuskultur in islamisch geprägten Ländern dokumentiert. \nGanna Ki\nGanna Ki (*1986) beschäftigt sich mit Ausdruck innerer Emotionen durch Malerei\, Skulptur und Performance. Ihre Werke entstehen wie von selbst; die Intuition\, das Unterbewusste verleiten ihren Körper in einen meditativen Zustand\, um das auszudrücken\, was tief in einem schlummert. Ihre Intutive Painting Series entstand im Frühling 2022\, nachdem dem Ausbruch des Angriffskriegs auf die Ukraine und thematisiert künstlerischer Ausdruck\, Freiheit der Form und das kollektive Bewusstsein. Die in Zaporizhzhia in der Ost-Ukraine\, geborene Künstlerin hat einen Master-Abschluss in Linguistik und kam nach Deutschland\, um ihr Studium in Medien- und Kulturwissenschaften zu vertiefen. Ganna Ki untersucht in ihrer Arbeit das kollektive Unterbewusstsein und lädt Betrachtende ihrer Kunst ein\, sich selbst mit den eignen Emotionen auseinanderzusetzen\, in eine eigene Traumwelt einzutauchen und sich mit ihrem eigenen Unterbewusstsein zu verbinden. Sie setzt sich für die Solidarität mit der Ukraine ein und stellte bereits international aus\, etwa in der Schweiz\, Polen\, Deutschland und Tschechien. \n
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LOCATION:galerie probst\, Suarezstraße 55\, Berlin\, 14057\, Deutschland
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SUMMARY:Women Life Freedom - Saarlaendische Galerie
DESCRIPTION:Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von sechs Künstlerinnen aus dem Iran. Das Saarlandmuseum in\nSaarbrücken hatte die Präsentation als Zeichen der Solidarität mit der aktuellen iranischen Bewegung\n„Women Life Freedom“\, in der Frauen mutig für ein selbstbestimmtes und freies Leben kämpfen\, in sein\nProgramm aufgenommen. Nun wird die Ausstellung in leicht veränderter Form in der Saarländischen\nGalerie in Berlin zu sehen sein. \nDer gewaltsame Tod von Zhina Mahsa Amini im September 2022 hat im Iran und weltweit eine Lawine\ndes Protestes ausgelöst. Die 22 Jahre alte Frau war von der Sittenpolizei festgenommen worden\, weil sie\nihr Haar nicht vorschriftsgemäß unter dem H ab getragen hatte. In Polizeigewahrsam wurde Mahsa Aminiĳ\nso misshandelt\, dass sie wenige Tage später starb. Seit April 2024 hat die Regierung des Iran die\ngewaltsame Unterdrückung der Frauen noch einmal verschärft. Gemäß einer Anordnung des Führers\nAyatollah Ali Chamenei weitet die „Sittenpolizei“ ihre Patrouillen aus. Frauen\, die sich weigern\, ein\nKopftuch zu tragen\, berichten von Belästigungen\, Übergriffen und Verhaftungen. \nGezeigt werden jüngste Positionen von international tätigen\, aus dem Iran stammenden Künstlerinnen\, die\nihre Heimat aus politischen Gründen verlassen mussten und derzeit in unterschiedlichen Ländern der Welt\nleben und arbeiten. Die Prints\, Videos\, Installationen und Objekte wurden in Auseinandersetzung mit der\naktuellen Situation geschaffen und sind größtenteils erstmals öffentlich zu sehen. \nHoma Emami wurde 1955 in Shahabad Gharb – Islamabad (Iran) geboren\, seit 1986 ist sie in Deutschland.\nSie lebt und arbeitet in Köln und Brühl. Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Heimat“ bildet einen\nSchwerpunkt im Werk der Bildhauerin und Malerin. In dem Objekt „Rüstung des Widerstands“\, 2023\,\narbeitet sie mit Ringen aus abgeschnittenem Frauenhaar: einem vergänglichen\, zarten und durch die\njüngsten Proteste symbolisch stark aufgeladenen Material. In „Dokumente der Zeit“\, 2023\, greift sie auf\narchivalische und wissenschaftliche Ordnungssysteme zurück. Haarsträhnen\, die Frauen sich\ndemonstrativ bei Protestaktionen abgeschnitten haben\, werden sortiert und datiert und überdauern in\nHoma Emamis künstlerischer Forschungstätigkeit als zeitgeschichtliche Zeugnisse. \nParastou Forouhar wurde 1962 in Teheran geboren\, seit 1991 lebt und arbeitet sie in Deutschland. Sie\nwar Professorin für Bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz der Johannes-Gutenberg-Universität.\nIhre Eltern – Vertreter der politischen Opposition – wurden 1998 in ihrem Haus in Teheran im Auftrag des\nGeheimdienstes ermordet. Jedes Jahr reist Parastou Forouhar zum Jahrestag ihres Todes nach Teheran\,\num eine Gedenkveranstaltung zu organisieren und die Aufklärung der politischen Morde im Iran\neinzufordern. Für die Ausstellung hat die Konzeptkünstlerin und Aktivistin eine Serie von neuen Prints\ngestaltet. In „Papillon Collection II“ löst die buntflächige ornamentale Schönheit Unbehagen und\nBrisanz aus. Bei näherer Betrachtung verwandeln sich die scheinbar ornamentalen Muster in reale\nSzenen von Unterdrückung\, Aufstand und Ausgeliefertsein – ein Spiegel der prekären und\nlebensbedrohlichen Situation\, der aktuell besonders Frauen unter den verschärften Bedingungen im Iran\nausgesetzt sind. \nSamira Hodaei\, geboren 1981 in Teheran\, lebt und arbeitet in Berlin. In ihren Arbeiten vereinigt sie\nAlltagsobjekte mit Malerei. Die Arbeit „An Empty Sofreh“\, 2022\, wurde in Saarbrücken erstmals gezeigt.\nFür diese „leeren Tischtücher“\, die an den Nahrungsmittelmangel in ihrer Heimat erinnern\, nutzt die\nKünstlerin präparierte Stoffbahnen\, die in Handarbeit mit Mustern bedruckt\, bei Musterfehlern aber\naussortiert werden. Die Ausschussware gestaltet sie mit dicht gesetzten Punkten aus Glasfarbe.\nSimin Keramati wurde 1970 in Teheran geboren. Sie lebt und arbeitet in Toronto. In ihren\nmultidisziplinären künstlerischen Projekten mit Malerei\, Zeichnung\, Video- und Medienkunst beschäftigt\nsie sich besonders mit sozial-politischen Themen. \nIn Berlin präsentiert sie die Videoarbeit „The edge of the cloud“ (2018/19). Es ist eine Geschichte über\nKriegsopfer und wie Menschen auf der ganzen Welt in den sozialen Medien darauf reagieren. Die\nGeschichte wird von einer fiktiven Person erzählt\, die als Figur auf dem meistgelikten Foto von „Ailan\nKurdi“ basiert\, der auf der Flucht vor dem Krieg in seinem Heimatland im Meer ertrank. Das Foto erhielt\ndie meisten Reaktionen in den sozialen Medien und wurde damals tausendfach geteilt. Die Geschichte\nbringt Erinnerungen an Kriege aus allen Zeiten zusammen\, einschließlich einiger Erinnerungen der\nKünstlerin an den Iran-Irak-Krieg. \nRoshi Rouzbehani wurde 1985 in Teheran geboren. Sie lebt und arbeitet als freiberufliche\nIllustratorin in London. Sie ist für Zeitungen („The New Yorker“\, „The Guardian“\, „The WashingtonPost\n“\, „Die Zeit“)\, aber auch für Amnesty International tätig. Sie ist Illustratorin und Autorin des Bandes „50\ninspiring Iranian Women“. In ihren Grafiken – Porträts und inhaltlichen Statements – widmet sie sich\nsozialen Belangen. Engagiert setzt sie sich für Geschlechtergerechtigkeit ein. Die Ermächtigung von\nFrauen –„women’s empowerment“ – steht im Zentrum ihrer Arbeit. Ihre Werke sind auf klare Les- und\nErkennbarkeit hin komponiert\, die flächige und bunte Gestaltung ist ornamental inspiriert.\nZentrale Gesten und Momente bestimmen ihre Motive\, in denen sie iranische Bildtradition und\nwestliche Plakatgestaltung verbindet. \nJinoos Taghizadeh\, geboren 1971\, stammt aus Teheran. Derzeit lebt und arbeitet sie in Kanada. Die\nmultimedial arbeitende Künstlerin\, Geschichtenerzählerin und Aktivistin ist ausgebildete Bildhauerin und\nliterarische Dramatikerin\, Malerin\, Druckgraphikerin\, Performerin und Videokünstlerin. Sie sprengt immer\nwieder Grenzen der traditionellen Kunst und stellt sich der Herausforderung politischer Themen. Ihre\nSerie von Drucken spielt mit solchen Grenzerweiterungen\, die surreal anmuten. Sie bringt gestrandete\nWale in Zusammenhang mit Kulissen iranischer Sehenswürdigkeiten. Die großen Meerestiere liegen auf\nmenschenleeren Plätzen\, vor Moscheen in Isfahan oder dem Theater und der Universität von Teheran. \nDr. Maryam Palizban lebt seit 2005 in Berlin\, sie ist Theaterwissenschaftlerin\, Autorin\, Schauspielerin und\nRegisseurin. Das Spannungsfeld zwischen „Religion und Kunst“\, „Kulturtheorie des modernen Islam“ und\n„Performativität und Textualität“ gehört zu den wichtigen Themen ihrer mehrsprachigen Publikationen\,\nVorträge und Lehrtätigkeit. In ihrer Heimat Iran ist sie als Filmschauspielerin durch Filme wie Deep Breath\,\nFat Shaker und LANTOURI sowie als Dichterin bekannt geworden. Maryam Palizban organisierte\ninterdisziplinäre Kolloquiumsreihen zu den Themen „Körper und Körperlichkeit“ und „Frau\, Körper und\nRevolution“ und präsentierte damit das Zentrum für Islamische Theologie in Münster als innovativen\nDiskussionsraum. 2023 beteiligte sie sich durch die Veröffentlichung eines Bildes ohne Kopftuch an den\nProtesten der Jina-Revolution und engagiert sich seitdem in verschiedenen oppositionellen\nfeministischen Netzwerken. \nAusstellung in Kooperation mit dem Saarlandmuseum\, Saarbrücken. Die Ausstellung wird unterstützt vom\nGoethe Institut im Exil und der Stiftung Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf \nSaarländische Galerie – Europäisches Kunstforum\nCharlottenstraße 3\, 10969 Berlin\nÖffnungszeiten Dienstag – Samstag\, 14–18 Uhr \n
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SUMMARY:Georgia Krawiec: Gewald
DESCRIPTION:Ausstellung \ngeorgia Krawiec\nGewald\nExperimentelle Fotografie mit Naturartefakten \nDie Ausstellung Gewald widmet sich dem toxischen Spannungsfeld von Mensch und Natur am Beispiel der Eiche. Für die aus Polen stammende und in Berlin lebende Künstlerin georgia Krawiec wird dieser Baum zum Initialfunken künstlerischer Auseinandersetzung\, da er sowohl in Deutschland als auch in Polen seit jeher als mythologisches Wesen verehrt wird. Mal ist die Eiche dem germanischen Gott Donar geweiht\, mal tritt sie in Gestalt des slawischen Eichengottes Perun auf. Dieser den Baum verklärende und fetischisierende Aspekt ist eins der Themen der Ausstellung.Die inhaltliche Klammer der Ausstellung ist dabei der zweifelhafte Umgang des Menschen mit den Ressourcen der Natur und deren Zerstörung. In dem offenem Projekt Himmelsscheiben nimmt die Künstlerin auf experimentelle Weise Bilder von gefällten Bäumen im städtischen Raum auf. Es entstehen Totenmasken\, die in der Vergänglichkeit des Sujets eine eigene grafische Ästhetik finden.Auch das Projekt Perun passt sich dem Thema an: Durch extreme Überbelichtung sind kleinformatige Fotogramme entstanden\, auf denen man nicht nur winzige botanische Muster sondern auch Schimmelspuren zersetzter Eicheln entdecken kann. Die Skulpturengruppe Bruderbaum / Schwesteraxt\, die die Künstlerin bereits Anfang der 90er Jahre schuf und nun in einen fotografischen Kontext setzt\, wird hier erstmalig präsentiert.Neben experimentellen Fotografien sind in der Ausstellung auch Videoarbeiten und Installationen der Künstlerin zu sehen. \nRahmenprogramm\nVernissage: 14. Juni 2024 um 18 Uhr \nBruderbaum / Schwesteraxt\nFührung durch die Ausstellung mit georgia Krawiec & Norbert Wiesneth mit Fotoexperimenten\nam Dienstag\, 25.Juni 2024 | 18 Uhr \nBuchvorstellung „georgia Krawiec: radiKAHLschlag“\nmoderiert von Karen Stuke\nam Mittwoch\, 3. Juli 2024 | 18 Uhr \n„Mit Eichelhäher und Eichelkaffee“\nWaldspaziergang auf slawischen Spuren durch den Sacrower Königswald mit georgia Krawiec. Teilnehmer:innenzahl auf 12 begrenzt.\nNur mit Anmeldung unter: kommgal[at]kommunalegalerie-berlin.de bis zum 11. Juli 2024\nam Sonntag\, 14. Juli 2024 | 11-14 Uhr \n„herb – raum – weich. Texte aus dem Wald“\nLesung mit der Lyrikerin und Schriftstellerin Judith Zander\, anschließend Gespräch mit der Schriftstellerin und georgia Krawiec\nam Mittwoch\, 4. September 2024 | 18 Uhr \nFinissage\nam Sonntag\, 8. September 2024 | 15-17 Uhr \nEintritt frei \nKommunale Galerie Berlin\nHohenzollerndamm 176\n10713 Berlin \nÖffnungszeiten:\nDienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr\nMittwoch 10 bis 19 Uhr\nSamstag\, Sonntag 11 bis 17 Uhr \nBildnachweis:© georgia Krawiec: Krasiński-Fälle IVe\, Fotografie auf Silbergelatinepapier\, getont\, übermalt\, Unikat\, 2003/2021 \n
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SUMMARY:Glow Gaze - MONIKA SIGLOCH in der Hilleckes Gallery
DESCRIPTION:Mit den strahlenden Farben von Monika Siglochs leuchtenden Leinwandwerken starten wir in den Sommer. Die faszinierenden Blütenblätter der von der Künstlerin immer wieder variierten Kosmosblume dienten als Inspiration für den Titel ihrer Ausstellung. \nDie Kosmosblume\, auch Cosmoblume\, mag auf den ersten Blick mit ihren schlichten fünf oder sechs Blütenblättern unscheinbar wirken. Doch diese scheinbare Einfachheit hat sie nicht davon abgehalten\, weltweit ihren Siegeszug anzutreten. In den meisten Kulturen ist sie bekannt und wird mit ähnlicher Symbolik assoziiert. Ihr Name leitet sich vom griechischen Wort „kosmos“ ab\, was „Ordnung“ oder „Universum“ bedeutet und zu ihrer weltweiten Verbreitung passt. Diese zarte\, aber robuste Blume verkörpert in der Sprache der Blumen Harmonie\, Liebe und Frieden. Ihre feinen Blütenblätter und die vielfältigen\, leuchtenden Farben wirken beruhigend auf Geist und Seele. \nSiglochs mit Acrylfarbe gemalte Blumen erinnern nicht zufällig an Andy Warhols Pop-Art-Siebdruckblumen. Während der Meister der Pop-Art einen gedämpften Eindruck seiner Blumensicht vermittelt und sie zu viert vor abstrahiertem Grasgrund arrangiert\, entscheidet sich Monika Sigloch für das große Einzelporträt jeder einzelnen Blüte. Auf ihren fast einen Quadratmeter großen Leinwänden entfaltet sich eine Farbexplosion im Zentrum. Der einfarbige Hintergrund verstärkt den Kontrast und somit das Gefühl überbordender Lebensfreude\, zu deren Erleben wir Sie herzlich einladen. \nGlow Gaze – MONIKA SIGLOCH\n15. Juni 2024 – 31. August 2024 \nHilleckes Gallery \n
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SUMMARY:Galli - Seht zu\, wie ihr zurechtkommt. PalaisPopulaire.
DESCRIPTION:Die Künstlerin Galli wurde 1944 im Saarland geboren. Nach der Grundlehre an der Werkkunstschule in Saarbrücken bei Oscar Holweck\, zog sie 1969 nach Berlin und studierte bei dem der Cobra-Gruppe nahestehenden niederländischen Künstler und Grafiker Martin Engelmann – dessen Meisterschülerin sie später auch wurde. Galli kam nach Berlin als der Geist der 68er-Bewegung noch in der Luft lag und Provokation\, Aufbruch und Umbruch nicht nur an der Hochschule zu spüren war. Anfang der 1980er Jahre entwickelte sich in Deutschland und Österreich die Strömung der Neuen Wilden\, einer hauptsächlich von Männern dominierten Gruppierung\, der Galli gern zugeordnet wird\, von der sie sich aber in ihrer Malerei bewusst distanzierte. \nDie Ausstellung Seht zu\, wie ihr zurechtkommt\, kuratiert von Annabell Burger\, zeigt rund fünfzig Werke\, die zwischen 1985 und 2015 entstanden sind. Darunter selten gezeigte\, Künstlerinnenbücher und Zeichnungen sowie Gemälde aus Gallis produktivsten Jahren. \nIn Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Schloss Derneburg \n
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SUMMARY:Sandra Vásquez de la Horra – Das Rauschen des Kosmos
DESCRIPTION:Sandra Vásquez de la Horra thematisiert in ihrem Werk Konflikte\, die uns gegenwärtig weltweit beschäftigen. Ihre Arbeiten vereinen Archetypen unseres kollektiven Bewusstseins\, Tabus\, Geschlechterfragen und Sexualität\, interkulturelle Reflexionen sowie Fragen der spirituellen Praxis. Sie formt aus Träumen\, Unterbewusstem und Erinnerungen eine poetische Bildwelt zwischen Imaginärem und Realem\, in deren Zentrum das menschliche Dasein steht. \nDe la Horra wuchs in einer Zeit auf\, in der ihre Heimat Chile nach dem Putsch der Militärjunta 1973 von Folter\, Verschleppungen und Menschenrechtsverletzungen beherrscht war. Die Geschichte Chiles hat ihre Zeichnungen\, Skulpturen und Installationen genauso geprägt wie die Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte\, mit Mythologien der indigenen Bevölkerung sowie der Kolonialherrschaft europäischer Länder in Mittel- und Südamerika. In der Akademie der Künste zeigt sie über 60 ausgewählte Zeichnungen\, Fotografien und Objekte\, die sich in einer ortsspezifischen Installation entfalten. \nSandra Vásquez de la Horra – Das Rauschen des Kosmos\n19.06.2024 – 25.08.2024\n\nGalerie Michael Haas\n
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