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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:Małgorzata Mirga-Tas: This is not the end of the road
DESCRIPTION:Die Ausstellung umfasst zahlreiche textile Arbeiten von Małgorzata Mirga-Tas aus verschiedenen Perioden ihrer künstlerischen Laufbahn\, darunter die spektakuläre Serie Re-enchanting the World\, mit der sie 2022 auf der Biennale in Venedig international für Furore sorgte. Darüber hinaus sind auch neue und noch nie gezeigte Arbeiten zu sehen\, wie farbenfrohe Altarbilder oder die speziell für diese Ausstellung in Auftrag gegebenen Werke\, die in Zusammenarbeit mit der Sinti-Künstlerin Morena Bamberger (Roermond\, 1994) entstanden sind. \nMirga-Tas‘ Identität ist ein wichtiges wiederkehrendes Thema in ihrem Werk. Inspiriert vom Alltagsleben ihrer eigenen Gemeinschaft\, schafft Mirga-Tas eine überzeugende Gegenerzählung der Roma-Kultur\, die auf der Authentizität und Intimität ihrer eigenen Erfahrungen beruht. Basierend auf Mythen\, Astronomie\, Religion und alten Bräuchen schafft sie eine magische Welt\, die mit den Roma verbunden ist. \nFesselnde Erfahrungen\nMirga-Tas‘ Serie Re-enchanting the World wird vom Bonnefanten zum ersten Mal seit ihrer erfolgreichen Präsentation im polnischen Pavillon auf der Biennale von Venedig 2022 wieder zusammengeführt. Die monumentale Installation ist ein Versuch\, die europäische Kunstgeschichte und ihre Bildsprache durch von der Roma-Kultur inspirierte Szenen neu zu interpretieren. Nach der Biennale erwarb das Bonnefanten Museum zwei Teile dieser von der Kritik gefeierten Serie: die Monate März und April. \nNeue und noch nie gezeigte Werke\nAus einer feministischen Perspektive porträtiert Mirga-Tas die wichtige Rolle der Frauen in ihrer Gemeinschaft und würdigt bemerkenswerte Romnja- und Sintezze-Frauen. Sie distanziert sich von dem folkloristischen Bild\, das die Roma-Gemeinschaften und ihre Kultur umgibt\, und unterstreicht den transnationalen Charakter der Roma-Diaspora\, die durch eine gemeinsame Geschichte und ein Gefühl der Solidarität verbunden ist\, das nationale Grenzen überschreitet. \nVerknüpfung von Arbeiten in der Präsentation der Sammlung: Dream On\nIm Rahmen dieser Ausstellung ist Mirga-Tas in einen Dialog mit Morena Bamberger (Roermond\, 1994)\, einer niederländischen Künstlerin mit Wurzeln in der Sinti-Kultur\, getreten\, der zu neuen\, von beiden Künstler:innen entwickelten Werken führte\, die in der aktuellen Sammlungspräsentation des Bonnefanten Museums Dream On gezeigt werden. Die Ausstellung erkundet eine neue Linie der Sammlung Bonnefanten und präsentiert über zwanzig Künstler:innen\, die die Welt in unsicheren und beängstigenden Zeiten versuchen zu ordnen. Die Künstler:innen setzen politisch und sozial engagierte Themen wie Dekolonialisierung und intersektionalen Feminismus auf die Tagesordnung. Sie beanspruchen einen Platz für marginalisierte Gruppen und verschwundene Kulturen und damit für unterrepräsentierte Geschichten. Die Künstler:innen prangern Ungerechtigkeiten an\, tun dies aber oft auf eine unbekümmerte und humorvolle Art und Weise. \nMałgorzata Mirga-Tas: This is not the end of the road\n08.06.2024 – 30.03.2025 \nBonnefanten Museum \n
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SUMMARY:Santiago Sierra. Der Zeitgeist
DESCRIPTION:n.b.k. Fassade \n
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SUMMARY:Mariechen Danz. edge out GASAG Kunstpreis 2024
DESCRIPTION:Partner ehren mit dem Preis alle zwei Jahre eine herausragende künstlerische Position an der Schnittstelle von Kunst\, Wissenschaft und Technik. \nIn ihrer künstlerischen Praxis befasst sich Mariechen Danz mit Methoden und Modellen menschlicher Erkenntnis. In raumgreifenden Installationen und Performances kombiniert sie wissenschaftliche Systeme zur Aneignung und Beschreibung der Welt mit subjektiven\, alternativen und magischen Denkweisen. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschung ist der Körper des Menschen\, mit dem sie modellhaft neue Zugänge zur Vermittlung und Darstellung von Informationen und Wissen schafft. Mit ihrer Ausstellung „edge out“ verwandelt Mariechen Danz die Eingangshalle der Berlinischen Galerie durch skulpturale Eingriffe in eine Gesamtinstallation\, in der Boden und Wände miteinander verbunden sind. Die Ausstellung baut auf einer umfangreichen Bildsprache aus Kartografie\, Geologie\, Technologie\, Anatomie und Astro­nomie auf\, welche die Künstlerin über Jahre hinweg in Skulpturen\, Performances und Videos entwickelt hat. Darstellungen und Abformungen von Organen des menschlichen Körpers sind beispielsweise ein zentrales Motiv in Danz Werken. Sie tauchen in der Ausstellung mal als eingeprägte Negativform in Ziegelsteinen\, mal als skulpturale Formen\, grafische Darstellungen oder Schattenspiele an den Wänden auf. Als futuristische Fossilien sind sie losgelöst von Zeitlichkeit\, eine Kartografie der Einflüsse von Politik und Gesellschaft auf unsere Körper. \nMit neu entwickelten Videoarbeiten öffnet sich auch eine akustische Komponente im Raum. Die Stimme der Künstlerin wird begleitet von rhythmischen\, repetitiven oder sphärischen Sounds\, die in Kollaboration mit Gediminas Žygus entstanden sind. Danz Stimme legt sich als melodischer oder gesprochener Gesang über die Videobilder\, die in Schatten getauchte Details der Skulpturen und Bildwelten der Künstlerin zeigen. Sie verweisen auf den Wechsel von Mikro- und Makroperspektive in den Werken von Danz\, während Stimme und Sound auf mündliche Überlieferungen\, individuelle Erfahrungen und rituelle Handlungen hindeuten. Die Bildsysteme\, Objekte und Zeichen in „edge out“ stehen in Beziehung zueinander und bilden stets neue Zuordnungen und Verbindungen. Dadurch entsteht ein komplexer\, multiperspektivischer Raum\, der sich einerseits als abstraktes Denkmodell und zugleich als physisch erlebbarer Wahrnehmungsraum erkunden lässt. Mariechen Danz stellt den menschlichen Körper und die individuelle Erfahrung ins Zentrum unseres Verständnisses der Welt und zeigt Wissen als einen dynamischen\, körperlichen und nicht immer erklärbaren Prozess. \nMariechen Danz studierte an der Universität der Künste Berlin\, der Gerrit Rietveld Academie Amsterdam und erhielt ihren M.F.A vom California Institute of the Arts\, Santa Clarita. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt\, unter anderem auf der 16. Istanbul Biennale\, der 57. Biennale di Venezia\, auf der High Line New York und im Centre Pompidou Paris. \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:Bosch & Beyond: Eine Reise durch die Welten von Hieronymus Bosch im Kühlhaus Berlin
DESCRIPTION:Vision Multimedia Projects GmbH präsentiert ab dem 19. September 2024 die faszinierende Ausstellung Bosch & Beyond\, die sich dem Leben und Werk des weltbe-kannten Renaissance-Künstlers Hieronymus Bosch (ca. 1450-1516) widmet. Diese einzigarti-ge Ausstellung nutzt modernste Technologie\, um Besucher in die geheimnisvollen und bizar-ren Welten von Boschs Gemälden eintauchen zu lassen. \nEin Entdeckungserlebnis auf drei Ebenen – mysteriös\, bildgewaltig\, fantastisch\nDie Ausstellung Bosch & Beyond nimmt die Besucher auf eine dreistufige Entdeckungstour mit: \n\nErste Ebene: Die Reise beginnt mit Boschs universellen Themen wie Moral und Sün-de\, Versuchung und Erlösung\, und vermittelt ein tieferes Verständnis seines Werkes.\nZweite Ebene: Die Kunstwerke von Bosch werden in einer dynamischen Show prä-sentiert. Bis ins kleinste Detail lassen sich die paradiesischen Utopien und apokalypti-schen Visionen betrachten\, während die religiös geprägte Bildsprache der Zeit zwi-schen Spätmittelalter und Renaissance lebendig wird.\nDritte Ebene: Im letzten Teil der Ausstellung wird gezeigt\, wie zeitgenössische Künst-ler Boschs Ideen und Bilder im digitalen Zeitalter neu interpretieren. Mit Künstlicher Intelligenz\, Klangkunst\, digitaler Animation\, Malerei\, Skulptur und Installation eröff-nen zwölf international anerkannte Künstler und Künstlerinnen\, darunter einige preisgekrönte Talente\, (Anne Horel / Daidatep / Dominik Adamec / Eegun / Florencia Bruk / Louis Paul Caron / Marcelo Pinel / Markos Kay / Olivier de Sagazan / Saeko Ehara / Typograf / Valentin Tzin) eine moderne Perspektive auf Boschs Meisterwerke.\n\nEiner von ihnen ist Dominik Adamec\, ein junger Künstler aus Tschechien\, der in Berlin lebt und 2024 den BBA Artist Prize gewonnen hat. \nDominik Adamec: Elf Urnen als Warnsymbole\nDie aufwendig gestalteten Keramikurnen sind mit bedeutungsvollen Botschaften versehen: Sie kritisieren gesellschaftliche Stereotypen und erinnern nicht nur an die Sterblichkeit des Menschen\, sondern sollen auch zur Selbstreflexion im Leben anregen. \nEin neuartiger Ansatz zur Kunst-Präsentation\nBosch & Beyond verfolgt das innovative Konzept einer niedrigschwelligen Kunst-Präsentation. Anstatt originale Bilder zu zeigen\, bietet die Ausstellung eine emotionale und immersive Erfahrung durch eine pulsierende Symphonie aus Licht\, Farben und Musik. Hochmoderne Technologien wie mehrkanalige Animationsgrafiken\, hochauflösende Beamer\, überdimensionale Bildschirme und Surround-Sound kommen dabei zum Einsatz. \nVision Multimedia ist der Vorreiter für immersive Ausstellungen in Deutschland. Bereits 2016-2017 präsentierte das Team „Hieronymus Bosch. Visions Alive“ in der Alten Münze Berlin\, und zog damit über ein Jahr hinweg mehr als zufriedene 120.000 Besucher an. \nSeitdem haben die Ausstellungen von Vision Multimedia weltweit mehr als 1\,5 Millionen Besucher in 13 Ländern auf 3 Kontinenten begeistert. Bosch&Beyond ist ein brandneues Ausstellungserlebnis\, das speziell für das einzigartige Kühlhaus Berlin entwickelt wurde. Die atemberaubende Show wird auf 10 Meter hohen Leinwänden präsentiert. \nHieronymus Bosch\n– Ein Künstler voller Rätsel\nHieronymus Bosch (ca. 1450–1516) war ein niederländischer Maler der Renaissance\, be-kannt für seine phantastischen und symbolträchtigen Werke. Geboren als Jheronimus van Aken in ’s-Hertogenbosch\, erlangte er internationale Berühmtheit unter dem Namen Hieronymus Bosch. Bosch stammte aus einer Malerfamilie und wurde für seine komplexen\, oft grotesken Darstellungen und surrealen Szenerien bekannt\, die moralische und religiöse Themen behandelten. Er genoss zu Lebzeiten hohes Ansehen und war Mitglied der einflussreichen Bruderschaft Unserer Lieben Frau. Bosch starb 1516 und wurde in seiner Heimatstadt beigesetzt. Seine Werke bleiben bis heute faszinierend und inspirieren Generationen von Künstlern und Kunstliebhabern. \nWichtig: Die Ausstellung ist nicht durchgehend. Es wird immer wieder andere Veranstaltun-gen in dem Zeitraum geben. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage des Kühlhauses. \nBosch & Beyond: Eine Reise durch die Welten von Hieronymus Bosch\n19. September 2024 – 19. April 2025 \nKühlhaus Berlin \n
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SUMMARY:Stadtbad RELOADED: AMBILIGHT
DESCRIPTION:Tauche ein in eine Symbiose aus Vergangenheit und Gegenwart! Mit Stadtbad RELOADED erwacht eines der beeindruckendsten Ausstellungsformate Berlins zum Leben – jetzt mit der neuen Installation „AMBILIGHT“. Diese faszinierende Lichtinstallation\, bestehend aus 63.000 LEDs\, verleiht den Gaming-Klassikern Tetris und Snake ein visuelles Upgrade\, das die Besucher in eine hypnotische Welt der Animationen und atmosphärischen Chillstep-Klänge entführt. Das historische Stadtbad Lichtenberg wird so zur Leinwand für eine Verschmelzung aus digitaler Kunst und nostalgischer Magie – ein Erlebnis\, das du nicht verpassen darfst! \nDiese moderne Kunstausstellung findet in einem 96 Jahre alten\, verlassenen Schwimmbad statt\, das durch 157 digitale Kunstwerke auf ebenso vielen Bildschirmen belebt wird. Besucher tauchen in eine Reise durch Vergangenheit und Gegenwart ein\, untermalt von epischer Musik des berühmten Komponisten Hans Zimmer. \nDie historische Location des Stadtbad Lichtenberg bietet den perfekten Rahmen für dieses außergewöhnliche Erlebnis\, bei dem jede Ecke mit digitaler Kunst gefüllt ist. Die perfekte Harmonie aus Kunst\, Musik und Architektur macht Stadtbad RELOADED zu einem Highlight der Berliner Kunstszene. Ob alleine\, mit Freunden oder der Familie – hier können alle Altersgruppen eine spannende Verschmelzung von moderner und nostalgischer Kunst erleben. \nDie Ausstellung ist samstags und sonntags geöffnet und befindet sich in der Hubertusstraße 47\, 10365 Berlin\, nur vier Gehminuten vom S+U-Bahnhof Lichtenberg entfernt. Die Ticketpreise und weitere Informationen zur Anfahrt und Barrierefreiheit findest du auf der offiziellen Website. \nStadtbad RELOADED: AMBILIGHT\n19.10.2024 – 30.03.2025 \nStadtbad RELOADED: AMBILIGHT | Berlin Exhibition \n
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SUMMARY:UNSUPERVISED. Childhood Dreams & Fantasy Rebels - URBAN NATION Projektraum
DESCRIPTION:Am 01. November 2024 feiert URBAN NATION die Eröffnung der Abschlussausstellung des 9. Jahrgangs des Fresh A.I.R. Stipendienprogramms. Zwölf Künstler*innen aus acht europäischen Ländern haben sich zehn Monate lang dem diesjährigen Thema „UNSUPERVISED: Childhood Dreams & Fantasy Rebels“ gewidmet. Die Artists würdigen das freie Spiel und die kindliche Fantasie als kreative Kraft und kulturbildenden Faktor und erkunden das Thema mit unterschiedlichsten künstlerischen Ansätzen. Dabei beleuchten sie die Kindheit und das Kindsein in all seinen Facetten\, die unbeschwerte Seite ebenso wie die dunkleren Episoden. Seien Sie gespannt auf einen inspirierenden Gedankenaustausch! \nKuration: Janine Arndt\, Künstlerische Leitung Fresh A.I.R. \nArtists: Amanda Vesthardt (DNK)\, Andrea Palášti (HRV)\, Etienne Dietzel (GER)\, Felix Lies (GER)\, Kasia Dudziak (POL)\, Maria Brudașcă (ROU)\, Nerea Ferrer (ESP)\, Nóra Juhász (HUN)\, Sarah Schmidtlein (GER)\, Studio Mono/mint (HRV & SWE)\, Virág Bogyó (HUN) \nUNSUPERVISED. Childhood Dreams & Fantasy Rebels\n02. November 2024 – 30. März 2025 \nProjektraum des URBAN NATION Museums \n
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SUMMARY:Neue Dauerausstellung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge
DESCRIPTION:Lernen Sie die neue Dauerausstellung kennen – mit Wein und mit Musik! Die neue Dauerausstellung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Form eines Offenen Depots zeigt sich inhaltlich und gestalterisch aktualisiert. Zu sehen sind rund 15.000 Objekte\, die im 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart erfunden und entworfen\, produziert und gehandelt\, gekauft und genutzt\, repariert und entsorgt wurden. Ihre Masse und Diversität ermöglichen eine Auseinandersetzung mit Fragen zum Dingcharakter\, zum Mensch-Ding-Verhältnis und zum dinglich geprägten Alltag. \nDer Deutsche Werkbund ist das Kernthema des Museums und bildet die inhaltliche Basis für das Offene Depot. Die 1907 von Akteuren aus den Bereichen Kunst\, Industrie und Politik gegründete Vereinigung strebte im 20. Jahrhundert nach einer modernen und sachlichen Gestaltung von industriell gefertigten Produkten\, von Architektur und von Lebensraum. Forderungen nach Funktionalität\, Nachhaltigkeit und Materialgerechtigkeit sowie der Verzicht auf Dekor und Ornament kennzeichnen sein Programm. Der Verband verfolgte sowohl nationalökonomische als auch ethisch-soziale und kulturelle Ziele. Zur Durchsetzung seiner Interessen nutzte er verschiedene Instrumente: Mustersammlungen von „guten“ und „schlechten“ Dingen\, Ausstellungen\, Warenkunden\, Werkbundkisten und Wohnberatungen. \nIm Offenen Depot reflektiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge die Werkbundstrategien und die Produktkultur der Moderne kritisch und betrachtet sie vor dem Hintergrund der globalisierten Welt und der großen gesellschaftlichen und ökologischen Transformationen. \nDa die neuen Museumsräume kleiner sind als zuvor\, bleiben viele Sammlungsobjekte in Kartons und damit viele Themen verborgen. Die Möbelsammlung kann nur eingeschränkt und komprimiert anhand von wenigen Stühlen gezeigt werden. \nTrotz der Raumknappheit zeigt das Offene Depot auch Leerstellen – es bietet Raum für externe Perspektiven\, für Erweiterungen und Interventionen. Es lädt zum Entdecken ein und zu Diskussionen über Gestaltung und Gesellschaft. \nNeue Dauerausstellung\nab dem 09.11.2024 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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LOCATION:Werkbundarchiv – Museum der Dinge\, Oranienstraße 25\, Berlin\, D-10999\, Deutschland
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SUMMARY:Naturfotografie meets KI Kunst in der P61 Gallery
DESCRIPTION:Die „Contract of Fiction“-Digitalausstellung in der P61 wird erweitert – mit preisgekrönter Makrofotografie „The Reverie of the Unseen“. Seit der Eröffnung der Contract of Fiction (CoF) Ausstellung hat ein breites Publikum die innovativen und humorvollen KI-Arbeiten führender Digitalkünstler:innen begeistert aufgenommen. Aufgrund des großen Erfolgs wird die Ausstellung nun um mehrere Monate verlängert. \nAb Ostern wird es noch spannender:\nDer britische Naturfotograf Rory J. Lewis lädt die Besucher:innen auf eine Reise in die faszinierende Welt der Makrofotografie ein. Neben den laufenden KI-Installationen werden bedeutende Werke des auf Insekten spezialisierten Fotografen präsentiert. Lewis inszeniert\, zelebriert und porträtiert seine Motive mit einer solchen Hingabe\, dass sich kaum jemand der Schönheit und dem Charme dieser Spezies entziehen kann. \nErlebe diese atemberaubende Doppelausstellung in der P61 Digital-Galerie in Berlin-Schönefeld – gezeigt auf einer LED-Großleinwand\, 50 hochauflösenden Bildschirmen sowie über beeindruckende Beamer-Projektionen. Umgeben von tiefschwarzen Wänden wirst du in eine andere Welt entführt\, die alle Sinne anspricht und den Alltag vergessen lässt. \nEine Weltpremiere inspiriert von „Contract of Fiction“:\nDie Ausstellung folgt dem visionären Konzept Contract of Fiction\, das ursprünglich 1988 von Helmut C. Diez und Jean-Michel Basquiat initiiert wurde. CoF steht für eine internationale Künstlergemeinschaft\, die kulturelle und technologische Grenzen überwindet. Jahrzehnte später bringt Diez dieses bahnbrechende Projekt in das digitale Zeitalter – unterstützt durch modernste Technologien. \nGezeigt werden die aktuellsten Arbeiten von Künstler:innen mit riesigen Social-Media-Reichweiten\, die exklusiv für diese Ausstellung lizenziert wurden. Ganz im Sinne der CoF-Idee werden auch Werke vielversprechender Nachwuchstalente präsentiert. \nEine genreübergreifende Retrospektive ergänzt das Erlebnis\nEin zusätzlicher Teil der Ausstellung gibt einen spannenden Überblick über das vielfältige Schaffen der CoF-Künstler:innen aus mehr als 30 Ländern. \nSonderausstellung „Reverie of the Unseen“ – Rory J. Lewis’ Makrokosmos\nDie Sonderausstellung widmet sich der wundersamen Welt der Makrofotografie von Rory J. Lewis. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen renommierten Publikationen veröffentlicht und unter anderem von der Royal Entomological Society\, den World Nature Photography Awards\, dem Gloucestershire Wildlife Trust und zuletzt den People of Nature Awards als „Fauna-Fotograf des Jahres“ ausgezeichnet. \nMit seinem ethischen Ansatz – der Verbindung von Natur- und Porträtfotografie – möchte Lewis das Bewusstsein der Betrachter:innen für die durch Umweltzerstörung und Klimawandel bedrohten Insekten schärfen. Brillant\, berührend und lehrreich – und das Beste: im Ticketpreis bereits inbegriffen. \nWarum du diese Ausstellung nicht verpassen solltest: \n\nEine einzigartige Verbindung aus Kunst und KI\n\nAtemberaubende digitale Kreationen\, die Sinne und Geist berühren\n\nEin Erlebnis für Kunstliebhaber:innen\, Familien und Technikbegeisterte\n\nEin Ausflug in eine wunderbare\, aber bedrohte Welt\nÖffnungszeiten\, die zum Chillen und zur Happy Hour einladen\n\nWebsite und Tickets: https://www.p61gallery.com/contractoffiction \nNaturfotografie meets KI-Kunst in der P61 Gallery\nDatum: ab 28.11.2024 \nP61 Gallery \n \n
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SUMMARY:Semiha Berksoy - Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
DESCRIPTION:Der Hamburger Bahnhof zeigt die erste umfassende Retrospektive der türkischen Malerin und Opernsängerin Semiha Berksoy in Deutschland. Berksoy studierte in den 1930er-Jahren an der Hochschule für Musik Berlin und begeisterte das Berliner Publikum. Die Ausstellung umfasst über sechs Jahrzehnte künstlerischen Schaffens mit Fokus auf Malerei und zeichnet Berksoys kontinuierliche Verbindung zu Berlin nach. Sie stellt zentrale Themen in Berksoys Werk vor: die Verbundenheit mit ihrer Mutter\, der Malerin Fatma Saime\, und zu türkischen Künstler*innen wie dem Dichter Nazim Hikmet\, ikonische Opernrollen sowie ihre Karriere bestimmende Orte und Ereignisse. Mit mehr als 80 Gemälden und Arbeiten auf Papier sowie zahlreichen Archivdokumenten\, Filmausschnitten und Tonaufnahmen zeigt die Ausstellung Berksoys bedeutenden Einfluss auf die kulturelle Landschaft in der Türkei und darüber hinaus. \nNachdem Semiha Berksoy (1910-2004) in den frühen 1930er-Jahren in der Türkei große Erfolge an der Oper hatte\, erhielt sie ein Stipendium der türkischen Regierung und studierte 1936-1939 an der Hochschule für Musik Berlin. 1939 sie spielte die Hauptrolle der Ariadne auf Naxos\, die zum 75. Geburtstag von Richard Strauß von der Hochschule aufgeführt wurde. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte sie in die Türkei zurück. Dort unterstützte sie mit dem deutschen Schauspieler und Regisseur Carl Ebert die Gründung der Türkischen Staatsoper und des Balletts sowie des Staatlichen Konservatoriums Ankara. Als Opernsängerin war sie bis ins hohe Alter aktiv und sang noch im Jahr 2000 die Arie des Liebestodes aus Wagners Tristan und Isolde im New Yorker Lincoln Centre. Verbindungen zu Berlin blieben stets bestehen: 1969 zeigte das Haus am Lützowplatz ihre Gemälde. Sie wurde in Gruppenausstellungen wie „Aktuelle Kunst aus Istanbul“ (Haus der Kulturen der Welt\, 1998) und „Istanbul Next Wave“ (Gropiusbau\, 2010) ausgestellt. Berksoys Malerei war auf internationalen Biennalen zu sehen\, zuletzt dieses Jahr mit einem Porträt ihrer Mutter\, der Malerin Fatma Saime von 1965 auf der 60. Venedig Biennale. Die Retrospektive im Hamburger Bahnhof vermittelt die Verbindung von Oper und bildender Kunst in Berksoys Werk. Die Ausstellungskapitel sind wie Opernvignetten angelegt\, in denen die Figuren von Berksoys Gemälden den Besucher*innen wie Charaktere auf einer Bühne begegnen. Sie werden zusammen mit seltenen Ton- und Videoaufnahmen aus den 1930er- bis zu den 2000er-Jahren präsentiert. \nBegleitend zur Ausstellung erscheint eine Ausgabe Katalogreihe des Hamburger Bahnhofs\, herausgegeben von Silvana Editoriale Milano. \nSemiha Berksoy\n6.12.2024 – 4.5.2025 \nHamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart \n
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LOCATION:Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin\, Invalidenstraße 50–51\, Berlin\, 10557\, Deutschland
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Kilian Breier: Abstrakt Konkret – Materie Licht und Form
DESCRIPTION:Kuratiert von Franziska Schmidt\nIn Zusammenarbeit mit dem Nachlass von Kilian Breier\nIm Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography \nDie Alfred Ehrhardt Stiftung lädt zur Ausstellung „Kilian Breier: Abstrakt Konkret – Materie Licht und Form“\, die das Werk des deutschen Fotoavantgardisten Kilian Breier (1931–2011) in den Fokus stellt. Breier gilt als einer der bedeutendsten experimentellen Fotokünstler der Nachkriegszeit. Die Ausstellung gewährt einen beispielhaften Einblick in seine künstlerische Entwicklung und zeigt\, wie Breier die Fotografie als ein Medium verstand\, das eigenständig Bilder erschafft. \nBreiers Werk ist geprägt von der Idee\, dass Fotografie weit mehr ist als nur ein Mittel zur Abbildung der Wirklichkeit. Für ihn war sie eine Methode\, Bilder zu generieren\, die nicht das Offensichtliche zeigen\, sondern eigenständige\, oft abstrakte Bildwelten formen. Über Jahrzehnte erforschte er die Möglichkeiten\, mit Licht\, chemischen Prozessen und kameralosen Techniken Bilder zu erzeugen\, die jenseits der traditionellen Fotografie existieren. \nVon der Natur zur Abstraktion: Der Weg eines Experimentators \nDie Ausstellung zeigt rund 50 darunter erstmals gezeigte Arbeiten aus den 1950er bis 1980er Jahren\, die Breiers Entwicklung von der gegenständlichen Naturdarstellung hin zur völligen Abstraktion veranschaulichen. Bereits in seinen frühen Werken aus der Studienzeit um 1953 nutzte er zufällig \nauftretende Konstellationen in seiner Umgebung wie aufrecht und eng stehende Bäume\, dichtes Gestrüpp oder übereinander gestapeltes Holz\, um die Strukturen und Formen dieser Motive durch Licht und Schatten zu abstrahieren. Dabei ging es ihm nicht darum\, die Natur realistisch abzubilden\, sondern ihre ästhetischen Elemente grafisch und kontrastreich darzustellen. Diese frühen Arbeiten zeigen bereits Breiers Interesse an der Reduktion von Naturformen und der abstrahierenden grafischen Wirkung der Fotografie. \nParallel dazu experimentierte Breier mit kameralosen Techniken wie dem Fotogramm\, bei dem Objekte direkt auf lichtempfindliches Fotopapier gelegt und belichtet werden. Gräser\, Blätter und andere Naturstoffe wurden so von ihm in der Dunkelkammer verfremdet. Andere Motive bearbeitete er durch Negativumkehrung oder Kopiermontagen. Darüber hinaus entstanden eigene Bildformen wie Rasterbilder\, Kamera-Luminogramme oder Teilbelichtungen von Fotopapieren. Seine Experimente\, die Breier auch um fotochemische Verfahren wie Oxidationsprozesse erweiterte\, verdeutlichen seine Suche nach dem „Nullpunkt“ der Fotografie – dem Moment\, in dem sich das Bild von dem Ab-Bild einer gegenständlichen Realität löst. \nKameralose Fotografie: Luminogramme und Chemigrafiken \nBreier nutzte nicht nur die Kamera\, sondern erkundete auch neue Möglichkeiten der Bildentstehung. Besonders in den 1960er Jahren entwickelte er großformatige Luminogramme\, bei denen das Bild ohne Kamera durch den gezielten Einsatz von Licht auf Fotopapier entstand. Durch die Arbeit mit farbigem Fotopapier und verschiedenen Lichtmischungen schuf Breier überraschende\, oft unvorhersehbare Farbverläufe und Formen. \nIn den 1980er Jahren führte Breier seine Experimente mit unfixierten Chemigrafiken weiter. Dabei behandelte er Fotopapiere mit Chemikalien\, die eine kontinuierliche Oxidation der lichtempfindlichen Schicht auslösten. Diese Arbeiten zeigen den dynamischen Charakter seiner Kunst\, da sich die Bilder über die Zeit hinweg stetig verändern und nie vollständig abgeschlossen sind. Breier beschrieb diese Werke als fotografische „Ur-Zeichen“\, die auf ihre eigene Entwicklung und die Dauer der Zeit verweisen\, statt nur auf einen einzigen Moment wie in der konventionellen Kamerafotografie. \nBreiers Einfluss und Lehre \nKilian Breier studierte in Saarbrücken und Paris\, wo er sich auf Grafik\, Malerei und Fotografie spezialisierte. Seine berufliche Karriere begann er als Assistent bei dem Fotografen Otto Steinert und Oskar Holweck\, einem Vertreter der Zero-Bewegung\, die seine experimentelle Arbeitsweise stark beeinflussten. Von 1960 bis 1966 lehrte Breier als Dozent für Fotografie und Trickfilm an der Werkkunstschule in Darmstadt. Von 1966 bis 1999 war er Professor für Fotografie an der \nHochschule für bildende Künste in Hamburg. Als Mitglied der neuen gruppe saar und Vertreter der Zero-Bewegung zählt er zu den bedeutenden Figuren in der Entwicklung der experimentellen Fotografie. \nBreiers Arbeiten spiegeln eine intensive Auseinandersetzung mit der Bildsprache der Fotografie wider\, die weit über die rein technische Anwendung hinausgeht. Er suchte stets nach neuen Wegen\, Licht\, Form und Materie in Einklang zu bringen und die Wahrnehmung der Fotografie als Kunstform zu erweitern. \nZeitgleich zeigt die GALERIE PARROTTA CONTEMPORARY ART (Köln und Burg Lede Bonn)\nKilian Breier – Am Nullpunkt der Gestaltung\n7. Februar bis 21. März 2025 \n
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DESCRIPTION:Die Alfred Ehrhardt Stiftung lädt zur Ausstellung „Kilian Breier: Abstrakt Konkret – Materie Licht und Form“\, die das Werk des deutschen Fotoavantgardisten Kilian Breier (1931–2011) in den Fokus stellt. Breier gilt als einer der bedeutendsten experimentellen Fotokünstler der Nachkriegszeit. Die Ausstellung gewährt einen beispielhaften Einblick in seine künstlerische Entwicklung und zeigt\, wie Breier die Fotografie als ein Medium verstand\, das eigenständig Bilder erschafft. \nBreiers Werk ist geprägt von der Idee\, dass Fotografie weit mehr ist als nur ein Mittel zur Abbildung der Wirklichkeit. Für ihn war sie eine Methode\, Bilder zu generieren\, die nicht das Offensichtliche zeigen\, sondern eigenständige\, oft abstrakte Bildwelten formen. Über Jahrzehnte erforschte er die Möglichkeiten\, mit Licht\, chemischen Prozessen und kameralosen Techniken Bilder zu erzeugen\, die jenseits der traditionellen Fotografie existieren. \nVon der Natur zur Abstraktion: Der Weg eines Experimentators\nDie Ausstellung zeigt rund 50\, darunter erstmals gezeigte Arbeiten aus den 1950er bis 1980er Jahren\, die Breiers Entwicklung von der gegenständlichen Naturdarstellung hin zur völligen Abstraktion veranschaulichen. Bereits in seinen frühen Werken aus der Studienzeit um 1953 nutzte er zufällig auftretende Konstellationen in seiner Umgebung wie aufrecht und eng stehende Bäume\, dichtes Gestrüpp oder übereinander gestapeltes Holz\, um die Strukturen und Formen dieser Motive durch Licht und Schatten zu abstrahieren. Dabei ging es ihm nicht darum\, die Natur realistisch abzubilden\, sondern ihre ästhetischen Elemente grafisch und kontrastreich darzustellen. Diese frühen Arbeiten zeigen bereits Breiers Interesse an der Reduktion von Naturformen und der abstrahierenden grafischen Wirkung der Fotografie. \nParallel dazu experimentierte Breier mit kameralosen Techniken wie dem Fotogramm\, bei dem Objekte direkt auf lichtempfindliches Fotopapier gelegt und belichtet werden. Gräser\, Blätter und andere Naturstoffe wurden so von ihm in der Dunkelkammer verfremdet. Andere Motive bearbeitete er durch Negativumkehrung oder Kopiermontagen. Darüber hinaus entstanden eigene Bildformen wie Rasterbilder oder Teilbelichtungen von Fotopapieren. Seine Experimente\, die Breier auch um fotochemische Verfahren wie Oxidationsprozesse erweiterte\, verdeutlichen seine Suche nach dem „Nullpunkt“ der Fotografie – dem Moment\, in dem sich das Bild von dem Ab-Bild einer gegenständlichen Realität löst. \nKameralose Fotografie: Chemigrafiken\nBreier nutzte nicht nur die Kamera\, sondern erkundete auch neue Möglichkeiten der Bildentstehung. In den 1980er Jahren führte Breier seine Experimente mit unfixierten Chemigrafiken weiter. Dabei behandelte er Fotopapiere mit Chemikalien\, die eine kontinuierliche Oxidation der lichtempfindlichen Schicht auslösten. Diese Arbeiten zeigen den dynamischen Charakter seiner Kunst\, da sich die Bilder über die Zeit hinweg stetig verändern und nie vollständig abgeschlossen sind. Breier beschrieb diese Werke als fotografische „Ur-Zeichen“\, die auf ihre eigene Entwicklung und die Dauer der Zeit verweisen\, statt nur auf einen einzigen Moment wie in der konventionellen Kamerafotografie. \nBreiers Einfluss und Lehre\nKilian Breier studierte in Saarbrücken und Paris\, wo er sich auf Grafik\, Malerei und Fotografie spezialisierte. Seine berufliche Karriere begann er als Assistent bei dem Fotografen Otto Steinert und Oskar Holweck\, einem Vertreter der Zero-Bewegung\, die seine experimentelle Arbeitsweise stark beeinflussten. Von 1960 bis 1966 lehrte Breier als Dozent für Fotografie und Trickfilm an der Werkkunstschule in Darmstadt. Von 1966 bis 1999 war er Professor für Fotografie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Als Mitglied der neuen gruppe saar und Vertreter der Zero-Bewegung zählt er zu den bedeutenden Figuren in der Entwicklung der experimentellen Fotografie. \nBreiers Arbeiten spiegeln eine intensive Auseinandersetzung mit der Bildsprache der Fotografie wider\, die weit über die rein technische Anwendung hinausgeht. Er suchte stets nach neuen Wegen\, Licht\, Form und Materie in Einklang zu bringen und die Wahrnehmung der Fotografie als Kunstform zu erweitern. \nBegleitende Veranstaltungen\n\nDonnerstag\, 30. Januar 2025\, 18.00 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Franziska Schmidt.\nDonnerstag\, 6. März 2025\, 19.00 Uhr: Vortrag „›Form Follows Nature‹. Eine Geschichte der Natur als Modell für Formfindung in Ingenieurbau\, Architektur und Kunst“ von Rudolf Finsterwalder.\nDonnerstag\, 3. April 2025\, 19.00 Uhr: Vortrag „Vom Naturlicht zur Natur des Lichts. Kilian Breiers experimenteller Weg“ von Dr. Thilo Koenig.\nSonntag\, 11. Mai 2025\, 16.00 Uhr: Führung mit anschließender Finissage der Ausstellung.\n\nBeitragsbild: Kilian Breier\, Ohne Titel (Pflanze)\, 1953\, © Nachlass Kilian Breier\, Hamburg/VG Bild-Kunst\, Bonn \nKilian Breier: Abstrakt Konkret – Materie Licht und Form\n11. Januar 2025 – 11. Mai 2025 \nAlfred Ehrhardt Stiftung \n
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SUMMARY:SWIM* - die Suche nach Paradiesen
DESCRIPTION:SWIM taucht in diese Erlebniswelt des Schwimmens\, der Bewegung und des Wassers ein. In deren bauliche Formen\, aber auch in damit verbundene emotionale und metaphorische Bezüge: Das im Wasser-Sein\, die Schwerelosigkeit und die Fluidität und deren Verbindung zu den unterschiedlichsten Praktiken und Gefühlen der Menschen sowie auch das Verschwimmen und Vergessen. \nUmgeben von Bauzäunen liegt am Rande des Volksparks Friedrichshain das Sport- und Erholungszentrum (SEZ). Es war eines der bedeutsamsten Projekte der DDR und hatte Millionen von Besucher*innen. Jetzt ist der Abriss geplant. Mit dem SEZ wird auch ein Ort verschwinden\, der mit vielen Erinnerungen\, Sehnsüchten und Leidenschaften verbunden ist. Ein von Menschen für Menschen gemachtes künstliches Paradies\, von Besucher*innen als Spektakel und Perle beschrieben. Besonders eindrucksvoll ist die Schwimm- und Badelandschaft: große\, organisch-geformte Becken\, die über Kaskaden verbunden sind und ferne Orte der Südsee imitieren. \n*Die mehrteilige Ausstellungsreihe `swim\, sweat\, fight – die Suche nach Paradiesen` erkundet Spuren der Geschichte und Gegenwart entlang von drei zentralen Sehnsuchtsorten des damaligen SEZ: die Wasser- und Schwimmlandschaft (swim)\, die Sauna (sweat) und das Kampfsportstudio (fight). Metaphorisch werden Bezüge zu geplanten\, selbstgeschaffenen und umkämpften künstlichen Paradiesen hergestellt\, die sich zu einer Suche nach sozialen Infrastrukturen und offenen Orten der kollektiven Freizeit in der Stadt entwickeln. \nDas Begleitprogramm wird mit der Ausstellung wachsen. Es sind zahlreiche weitere Kooperationen mit dem Stadtteilzentrum Friedrichshain ‚Pauline‘\, Screening-Abende\, künstlerische Performances und Dialogräume mit unterschiedlichen Gästen geplant. Informieren Sie sich gerne auf unserer Website und Instagram über das aktuelle Programm. \nÜBER DIE KÜNSTLERINNEN\nKristin Wenzel interdisziplinäre Praxis umfasst großformatige Installationen\, Skulpturen und Interventionen im öffentlichen Raum. Die Folgen der politischen Wende 1989/90 waren für Kristin Wenzel Ausgangspunkt ihres künstlerischen Interesses an der Übersetzung von gesellschaftlichen Umbrüchen und Veränderungen in architektonische Situationen. Das visuelle Scannen und Kartieren von Orten und Gebäuden ist dabei ein fortlaufender Prozess der Künstlerin. Es sind vergessene oder im Verschwinden begriffene Orte\, die Kristin Wenzel auf ihren Streifzügen durch den städtischen Raum entdeckt: Vitrinen\, Kioske\, Litfaßsäulen\, Schaukästen\, Straßenlaternen oder Springbrunnen. Der Gedanke der Transformation\, sei es konzeptionell oder materiell\, durchdringt ihre gesamte Praxis und verbindet Vergangenheit und Gegenwart durch Prozesse des Sammelns und Neu-Interpretierens. Dabei verweist sie in ihren Arbeiten auch stets auf die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum und erschafft sogenannte „Möglichkeitsorte“. \nHelena Doppelbauer nutzt verschiedene Medien wie Video\, Sound\, Fotografie und Performance\, um durch formale und inhaltliche Überlagerungen neue Perspektiven zu eröffnen. Es ist der Moment der Irritation\, der sie in ihrer künstlerischen Auseinandersetzung interessiert. In ihren Videoinstallationen versucht sie oftmals\, eine Wirklichkeit außerhalb der subjektiven Wahrnehmung zu erfassen. \nSWIM* – die Suche nach Paradiesen\n23.01.2025 – 27.04.2025 \nGalerie im Turm \n
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SUMMARY:A World in Common. Sam Youkilis. Silvia Rosi. C/O Berlin - Talent Award 2024
DESCRIPTION:C/O Berlin präsentiert vom 1. Feb bis 7. Mai 2025 drei neue Ausstellungen\, die auf unterschiedliche Weise die Kraft der Fotografie aufzeigen\, individuelle und kollektive Geschichten zu erzählen.\nWährend A World in Common mit 22 künstlerischen Positionen aus Afrika und der afrikanischen Diaspora eurozentrische Weltbilder und westliche Narrativen hinterfragt\, thematisiert Silvia Rosi\, Gewinnerin des C/O Berlin Talent Award 2024\, die koloniale Sprachpolitik Togos und deren Einfluss auf Identität und Zugehörigkeit. Beide Ausstellungen reflektieren die Konstruktion dieser durch Fotografie und nutzen sie gleichzeitig für ihre Ansätze der Selbstrepräsentation.\n\nIm Rahmen der Ausstellungen entsteht in Zusammenarbeit mit ContemporaryAnd (C&) im Foyer die C& Book Residency – ein Leseraum mit einer sorgfältig kuratierten Auswahl an Büchern aus der Bibliothek von C&. Diese Publikationen bieten den Besucher:innen die Gelegenheit\, sich vertiefend mit den Inhalten beider Ausstellungen auseinanderzusetzen.\n\nSam Youkilis stellt in seiner weltweit ersten Einzelausstellung die Schönheit des Alltäglichen und die Sehnsucht nach Reisen durch die poetische Linse eines Fotografen und Filmemachers in den Fokus und transformiert seine Momentaufnahmen in universelle Sinnbilder menschlicher Erfahrung.\nA World in Common\nA World in Common präsentiert 22 Künstler:innen aus Afrika und der afrikanischen Diaspora\, aus unterschiedlichen Generationen und geografischen Kontexten. Inspiriert von dem kulturellen Reichtum Afrikas und seiner aktuellen soziopolitischen Landschaft bezieht sich die Ausstellung auf die Philosophie des kamerunischen Denkers Achille Mbembe\, der uns dazu aufruft\, eine „gemeinsame Welt“ zu imaginieren\, indem wir „die Welt von Afrika aus denken“. Die mehr als 100 Werke hinterfragen das westlich geprägte Weltbild und erkunden alternative Geschichtserzählungen\, die tief in den vielfältigen Erfahrungen\, Philosophien und Wissenssystemen des afrikanischen Kontinents verwurzelt sind.\n\nDie in drei Kapitel unterteilte Ausstellung präsentiert zeitgenössische Perspektiven auf kulturelles Erbe\, Spiritualität\, Selbstrepräsentation und Klimagerechtigkeit. Ihr Ziel ist es\, die Aufmerksamkeit auf gemeinsame künstlerische Visionen zu lenken\, die Afrikas Geschichten neu interpretieren und den Platz des Kontinents in der Welt anders als bisher definieren. \nA World in Common untersucht\, wie traditionelle Ausdrucksformen und spirituelle Praktiken über Jahre hinweg bewahrt wurden. Die Künstler:innen nutzen Fotografie und Video\, um historische Aspekte mit der Gegenwart zu verknüpfen. Ihre Arbeiten zeigen die zentrale Rolle\, die Selbstrepräsentation bei der Bildproduktion als Ausdruck kultureller Widerstandskraft nach wie vor spielt. \nDie im 19. Jahrhundert erfundene Fotografie\, die während der Kolonialzeit als Werkzeug zur Konstruktion eurozentristischer Darstellungen afrikanischer Gesellschaften diente\, prägte maßgeblich die Art und Weise\, wie diese sich selbst visuell und verbal präsentierten. Ebenso nachhaltig beeinflusste sie die Darstellung und Konstruktion von Identität. Die Studiofotografien\, die in den 1950er- und 60er-Jahren entstanden\, als viele afrikanische Nationen um ihre Unabhängigkeit kämpften\, spielen eine zentrale Rolle in der Ausstellung. Indem sie diese reiche Geschichte der Selbstdarstellung aufgreifen\, untersuchen afrikanische Künstler:innen die zeitgenössische Bedeutung von Familienporträts als Ort gemeinsamer Bindungen und Beziehungen und veranschaulichen\, wie Identität und Tradition sowohl auf dem afrikanischen Kontinent als auch in der Diaspora über Generationen und geografische Distanzen hinweg weitergegeben\, neu interpretiert und bewahrt werden. \nDarüber hinaus befasst sich die Ausstellung mit den tiefgreifenden Auswirkungen der globalen Klimakrise und der Globalisierung\, die sowohl Landschaften als auch Gemeinschaften verändern. Beherzt und fantasievoll greifen die Künstler:innen die Themen Migration und Klimaaktivismus auf\, um dazu anzuregen\, sich eine Zukunft vorzustellen\, in der soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung miteinander verknüpft sind. Die Betrachter:innen werden eingeladen\, eine Welt jenseits der Grenzen von Kolonialherrschaft und imperialistischer Ausbeutung zu imaginieren. A World in Common schafft so einen Raum für kulturellen und intellektuellen Austausch\, der sich auf die Wahrnehmung von Afrika und seiner Rolle in der Welt konzentriert. \nMit Werken von Kelani Abass\, Atong Atem\, Malala Andrialavidrazana\, Edson Chagas\, Kudzanai Chiurai\, Rotimi Fani-Kayode\, Maïmouna Guerresi\, Hassan Hajjaj\, Délio Jasse\, Samson Kambalu\, Kiripi Katembo\, Lebohang Kganye\, Mário Macilau\, Sabelo Mlangeni\, Santu Mofokeng\, Fabrice Monteiro\, Aïda Muluneh\, Wura-Natasha Ogunji\, George Osodi\, Dawit L. Petros\, Zina Saro-Wiwa und Khadija Saye. \nSAM YOUKILIS\n­Under the Sun\nMit viel Liebe zum Detail\, zu Licht und satten Farben fängt Sam Youkilis (*1993) die Sehnsüchte und Verheißungen des Reisens sowie die Schönheit des Alltäglichen ein. Beinahe rituell dokumentiert der New Yorker Fotograf und Filmemacher seinen morgendlichen Blick aus dem Fenster\, bevor er als wacher Beobachter durch die Straßen flaniert und sein iPhone auf die vermeintlich belanglosen Situationen richtet\, die sich vor seinen Augen entfalten: den frischen Espresso\, der ihm über den Tresen gereicht wird; die farbintensiven Auslagen an einem Gemüsestand; im Wasser treibende Fischerboote oder die beiläufige Zärtlichkeit zwischenmenschlicher Gesten. \nNeben erfolgreichen Auftragsarbeiten in der kommerziellen Modefotografie hat Youkilis\, der am Bard College unter anderem bei Stephen Shore studierte\, seine ganz eigene Methode und visuelle Ästhetik entwickelt. So nimmt er seine beruflichen Reisen zum Anlass\, um sich wiederholende Szenen an Orten der touristischen Freizeitgestaltung zu erkunden und in atmosphärischen Kurzvideos festzuhalten. Als Pionier einer neuen Form des Geschichtenerzählens nutzt Youkilis Instagram\, um seine visuellen Notizen\, die sich an der Schnittstelle von Straßen-\, Reise-\, Food-und Dokumentarfotografie bewegen\, mit einer breiten Öffentlichkeit zu teilen. \nWährend man an manchen Urlaubsorten kaum noch Postkarten findet und Dia-Abende im kleinen Kreis längst der Vergangenheit angehören\, sind soziale Medien weitgehend zum Ort des Zeigens\, Teilens\, der Selbstdarstellung und Selbstvergewisserung geworden – eine Bühne für Urlaubsidyllen\, Coffee Art\, Tiervideos\, Selfies und Sonnenuntergänge. Auch Youkilis macht diese typischen\, erwartbaren Instagram-Bilder und bedient die bekannten Klischees des Reisens\, hält darüber hinaus jedoch auch lokale Traditionen und alteingesessenes Handwerk fest. In seiner Praxis verschmilzt die Amateurlogik der Plattform mit der Professionalität eines geschulten Künstlers\, der die Verführungskraft seiner Bilder auf die Spitze treibt. Sein Bilderkonvolut aus mittlerweile zehntausenden von Aufnahmen ordnet er thematisch zu Serien und verdichtet sie zu universellen und zeitlosen Sinnbildern menschlicher Erfahrung – ein poetischer Blick auf das\, was uns alle unter der Sonne verbindet. \nSam Youkilis Arbeit beleuchtet nicht zuletzt auch die zeitgenössischen\, massenmedialen Verwendungs- und Wirkungsweisen fotografischer Bilder in unserer schnelllebigen Bildkultur: Wie verändern Smartphones und soziale Netzwerke unseren Umgang mit Fotografie? Wie nutzen wir Bilder\, um unsere Identitäten zu formen\, Erlebnisse zu teilen und Bedeutungen zu schaffen? \nC/O Berlin überträgt Sam Youkilis visuelles Archiv aus iPhone-Videosequenzen in den immersiven Ausstellungsraum und präsentiert mit Under the Sun die weltweit erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers. Es erscheint eine Publikation zur Ausstellung. \nSILVIA ROSI\nProtektorat . C/O Berlin Talent Award 2024\n„Wer darf also sprechen? Wessen Stimmen sind legitimiert?\nWer ist die angesprochene Zielgruppe? Mithilfe eines komplexen – verbalen und nonverbalen – Zeichensystems artikuliert Silvia Rosis Protektorat auf mehreren Ebenen postkoloniale Kritik.“ \n– Katrin Bauer\, C/O Berlin Talent Award 2024 –Theorist \nDie italienisch-togolesische Künstlerin Silvia Rosi (*1992) untersucht in einem Zusammenspiel aus inszenierter Fotografie\, Video\, performativen Elementen sowie bearbeitetem Archivmaterial postkoloniale Themen wie Migration\, Identität und kollektives Gedächtnis aus einer diasporischen Perspektive. Ihre Arbeiten\, die oft autobiografische Bezüge aufweisen\, hinterfragen die Konstruktionen von Identität und Zugehörigkeit und schaffen einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. \nIn Protektorat (2022–2024) beleuchtet Rosi die komplexe Geschichte der Sprache unter kolonialer Besatzung in Togo. Basierend auf Archivmaterial des togolesischen Nationalarchivs in Lomé thematisiert sie die Macht- und Widerstandsmechanismen\, die in kolonialen Sprachpolitiken verankert sind. Von 1884 bis 1914 als deutsches Protektorat (sog. Schutzgebiet) verwaltet und später unter britisch-französischer Militärverwaltung gestellt\, prägen die Sprachen Deutsch\, Englisch und Französisch das westafrikanische Land bis heute. Gleichzeitig wurden die indigenen Sprachen Ewe und Mina durch mündliche Überlieferung trotz systematischer Unterdrückung bewahrt. \nDie Ausstellung präsentiert Videoarbeiten und inszenierte Studioaufnahmen\, inspiriert von der Ästhetik westafrikanischer Studiofotografie der 1960er und 1970er sowie Archivbilder\, die Rosi bewusst verfremdet\, um koloniale Bildlogiken zu hinterfragen. Textilien spielen eine zentrale Rolle in Rosis künstlerischer Praxis: Waxprints mit Alphabetmustern verweisen auf koloniale Einflüsse und zugleich auf die Geschichte der Afrikanisierung solcher Stoffe durch togolesische Marktfrauen (Nana Benz). \nEinige Porträts sind auf eben diesen Baumwollstoff gedruckt\, wodurch Rosis Auseinandersetzung mit Togos Geschichte eine zusätzliche materielle Ebene erhält. Eine neue\, mehrsprachige Videoinstallation fügt ein spielerisches Moment hinzu. Darin spielen vier togolesische Protagonist:innen das Brettspiel Ludo\, ähnlich dem Spiel Mensch ärgere dich nicht\, das man in Deutschland kennt. Ursprünglich während der britischen Kolonialzeit in Indien entstanden\, dient das Spiel als Metapher für die Willkür\, mit der die Bevölkerung Togos sich in kolonialen Sprachpolitiken navigieren musste. Zufällig wird in jeder Runde entschieden\, welche Sprache gesprochen wird – nur die Person\, die Ewe spricht\, bleibt stumm. Auf subtile Weise wird so die Unterdrückung indigener Sprachen und die Absurdität kolonialer Machtverhältnisse spürbar gemacht. \nSilvia Rosi verwebt in Protektorat postkoloniale Kritik mit persönlichen und spielerischen Momenten. Sie hinterfragt Archive als vermeintlich neutrale Orte des kollektiven Gedächtnisses und bietet zugleich neue Perspektiven auf die Erinnerungskultur im diasporischen Kontext. C/O Berlin präsentiert die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland\, begleitet von einer umfassenden Publikation. \n\nA World in Common. Sam Youkilis. Silvia Rosi\n1. Februar 2025 – 7. Mai 2025 \nC/O Berlin \n
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SUMMARY:“Those who take care of us - Poetik des Raumes“ Silvina der Megeurditchians:  im Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien\, Eröffnung:  31.1.25\, 17 Uhr
DESCRIPTION:Wie gestalten sich neue Formen des Zusammenlebens in einer (post-)migrantischen Gesellschaft? Welche Möglichkeiten eröffnet die Verknüpfung verschiedener Zugehörigkeiten für eine zukunftsgerichtete Erinnerungsarbeit? In Those who take care of us präsentiert Silvina Der Meguerditchian bestehende sowie eigens für die Ausstellung entwickelte Neuproduktionen: Alltagsobjekte\, traditionelle Textilien und persönliche Artefakte verwebt sie zu narrativen Landschaften\, die von Vertreibung\, kulturellem Erbe und Widerstand erzählen. \nIn den drei Kapiteln der Ausstellung – Erinnerung\, Care\, Resonanzen – öffnet Silvina Der Meguerditchian durch raumgreifende Installationen und immersive Umgebungen einen Raum für kollektive und performative Erfahrungen\, Reflexion und Austausch. Those who take care of us versteht sich als soziale und künstlerische Praxis\, die ein universelles Netzwerk der Fürsorge und Verbundenheit nicht nur sichtbar macht\, sondern auch aktiv gestaltet. Dieses Netz spannt sich über Generationen\, Kulturen und Lebensformen und lässt eine globale Verantwortung erahnen – eine Verbindung\, die weit über das Sichtbare hinausreicht. \n
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SUMMARY:Berlin Schräg - Rudolf Stüssi\, Malerei
DESCRIPTION:Die RealismusGalerie des Künstlersonderbundes freut sich\, vom 1. Februar bis 21. März 2025 die Einzelausstellung „Berlin Schräg“ des schweizerisch-kanadischen Künstlers Rudolf Stüssi zu präsentieren. Gezeigt wird eine exklusive Auswahl seiner Werke\, die über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten in Berlin entstanden sind. Mit einem unverwechselbaren Blick lädt Stüssi dazu ein\, die Stadt aus einer faszinierend „schrägen“ Perspektive neu zu entdecken. \nIn seinen Werken fordert Stüssi den Betrachter auf\, die vertraute\, statische Sichtweise zu verlassen. Seine Malerei eröffnet eine spielerische Schnittstelle zwischen Realismus und Expressionismus\, die Berlin als pulsierende\, vielschichtige Metropole voller Gegensätze zeigt. Mit Humor und Tiefgang hält Stüssi den Balanceakt zwischen Stabilität und Bewegung fest\, der die Dynamik des städtischen Lebens so einzigartig macht.\nRudolf Stüssi ist ein Künstler von internationalem Rang. Seine Werke fanden in Kanada\, den USA\, der Schweiz und Deutschland große Beachtung. Als Mitglied der königlich-kanadischen Akademie der Künste (RCA) genießt er ein hohes Ansehen. Zahlreiche Publikationen auf beiden Kontinenten würdigen sein umfangreiches und facettenreiches Werk. \nZur Ausstellung ist im Oktober 2024 das gleichnamige Buch „Berlin Schräg“ im renommierten Benteli Verlag erschienen. \nDie RealismusGalerie lädt Sie herzlich ein\, Teil dieser außergewöhnlichen Ausstellung zu sein. Lassen Sie sich von Rudolf Stüssis „schrägem“ Blick auf Berlin inspirieren und entdecken Sie neue Perspektiven auf eine der faszinierendsten Städte der Welt. \n
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SUMMARY:Alex Müller - Einzelausstellung
DESCRIPTION:Eingeflochten in ein weit gespanntes Netz autobiographischer Bezüge\, entwickelt Alex Müller mit ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Berlin eine faszinierende Präsentation malerischer\, skulpturaler und installativer Arbeiten. Neben Werken aus rund zwanzig Jahren künstlerischer Produktion steht die neu entstandene Rauminstallation „Von der Hand an die Wand“ im Mittelpunkt der Ausstellung. Sie basiert auf unzähligen Briefen\, die der aus der DDR geflohene Vater der Künstlerin im Zeitraum von 1961 bis 1971 von seiner Familie erhalten hat. In diesen Texten wird Familiengeschichte zu Weltgeschichte und transformiert sich Weltgeschichte zu einem Spiegel familiärer Beziehungen in der deutsch-deutschen Wirklichkeit vor dem Fall der Mauer. \nProgramm Eröffnung: Begrüßung durch Dr. Carola Brückner\, Bezirksstadträtin für Kultur\, Einführung von Dr. Ralf Hartmann\, Kulturamt Spandau \nBeitragsbild: Alex Müller\, Der wiedergutmache Engel\, 2024\, Abb.: Courtesy the artist & Haverkampf Leistenschneider\, Berlin © Jens Ziehe \nAlex Müller – Einzelausstellung\n1.2.2025 – 30.4.2025 \nZentrum für Aktuelle Kunst\, OG \n
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SUMMARY:Lichtwanderer - Große Retrospektive nach dem frühen Tod des Bildhauers Axel Anklam
DESCRIPTION:Das ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst präsentiert die erste institutionelle Ausstellung mit Werken des in Wriezen geborenen Bildhauers Axel Anklam (1971 – 2022) nach dessen Tod. Kuratiert wird die Ausstellung von seinen Galeristinnen Christiane Bühling-Schultz und Dr. Karin Rase in enger Zusammenarbeit mit Nadja Anklam\, seiner Witwe. In der Ausstellung werden repräsentative Arbeiten unterschiedlicher Werkphasen aus Axel Anklams Hauptschaffenszeit\, den Jahren 2005 bis 2021\, gezeigt. Die Präsentation reicht von Bildhauerzeichnungen über Skulpturen\, einer Rauminstallation und Reliefs bis zur Dokumentation seiner Kunst-am-Bau-Projekte. Ein Hauptwerk bildet die mäandernde Installation „Boreaden“\, bestehend aus 24 von der Decke schwebenden Edelstahlelementen. \nProgramm Eröffnung: Begrüßung von Dr. Carola Brückner\, Bezirksstadträtin für Kultur\, Einführung durch Dr. Karin Rase\, Kunsthistorikerin und Galeristin \nBeitragsbild: Axel Anklam\, 2015\, Abb.: © Matthias Reichelt \nInside\, 2019\, Edelstahl\, 270 x 93 x 81 cm\, 3. FassungAbb.: Axel Anklam\, Inside\, 2019 © Stephan Klonk\nAxel Anklam – Einzelausstellung\n1.2.2025 – 30.4.2025 \nZentrum für Aktuelle Kunst \n
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SUMMARY:Matthias Beckmann - Enthüllungen - Denkmäler in der Perspektive eines Zeichners
DESCRIPTION:Von Herbst 2023 bis zum Frühjahr 2024 war der Zeichner Matthias Beckmann fast täglich auf der Zitadelle in der Ausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ zu Gast. In einer Zeit\, in der weltweit über den Umgang mit sogenannten „toxischen“ Denkmälern nachgedacht und ein kritischerer Umgang mit ihnen gefordert wird\, war es Beckmanns Impuls\, sich auf seine ganz individuelle Art und Weise diesem Thema künstlerisch zu nähern. Inmitten der Monumente vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart fertigte er Zeichnungen an\, die die Sammlung in einem neuen Licht erscheinen lassen. \nProgramm Eröffnung: Begrüßung von Dr. Carola Brückner\, Bezirksstadträtin für Kultur\, Einführung durch Dr. Jens-Ole Rey\, Kurator für Bildende Kunst \nBeitragsbild: Enthüllungen\, Abb.: © Matthias Beckmann \nMatthias Beckmann – Enthüllungen – Denkmäler in der Perspektive eines Zeichners\n1.2.2025 – 30.4.2025 \nZentrum für Aktuelle Kunst\, Projektraum \n
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SUMMARY:WAKING VISIONS – Young Women Artists and Surrealism 05.02.2025 | 19:00 - 21:00 Uhr
DESCRIPTION:Im Jahr 2024 wurde das 100-jährige Bestehen des Surrealismus gefeiert\, und während sich Deutschland darauf vorbereitet\, diese Bewegung im Jahr 2025 mit großen Ausstellungen zu feiern\, rückt Waking Visions die oft übersehenen Beiträge weiblicher Surrealisten\, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart\, in den Fokus. Diese Ausstellung betont die anhaltende Bedeutung des Surrealismus als Mittel zur Erforschung von Identität\, Gesellschaft und Unterbewusstsein. \nDie Ausstellung wird Werke von vier herausragenden jungen Künstlerinnen zeigen—Lucia Berlanga\, Eliane Diur\, Zohar Fraiman und Yunyoung Kim—die innerhalb der surrealistischen Tradition neue Erzählungen schaffen. \nIm Einklang mit seiner Mission\, Kunst und Gemeinschaft zu unterstützen\, wird das Samurai Museum Berlin die Erlöse aus dem Verkauf von Kunstwerken an Werk9 spenden\, ein Jugendkulturzentrum in Berlin-Mitte\, das als wichtiger Partner im jährlichen Austauschprogramm mit Shinjuku/Tokyo einen wertvollen Beitrag zur Förderung des kulturellen Austauschs und des künstlerischen Wachstums leistet. \nAusstellungszeitraum: 05. Februar – 16. März 2025\nVernissage: 05. Februar 2025\, 19 bis 21 Uhr\nSide Event ‘Art Walk’: 20. Februar 2025\, 19 bis 20 Uhr (In der Anwesenheit der Künstlerinnen) \n
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LOCATION:SAMURAI Museum Berlin\, Auguststraße 68\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Felt Better Alive. Janine Bean Gallery.
DESCRIPTION:Peter Doherty\, bekannt als Frontmann der Bands „The Libertines“\, „Babyshambles“\, u.a. erweitert mit dieser Ausstellung seine künstlerische Palette und schafft eine innovative Schnittmenge aus bildender Kunst und Musik. „Felt Better Alive“ ist nicht nur eine Sammlung von Kunstwerken\, sondern ein Ausdruck seiner tiefen\, kreativen Reise. Die Ausstellung zeigt\, wie die Werke das kommende Album inspiriert haben und umgekehrt\, wodurch eine symbiotische Beziehung zwischen den beiden Kunstformen entsteht. \nAm 6. Februar 2025 wird die Einzelausstellung „Felt Better Alive“ von Peter Doherty in der janinebeangallery von 16 – 20 Uhr offiziell eröffnet. Die Ausstellung wird in den Räumen der Galerie bis\nzum 26. April 2025\, jeweils von Dienstag bis Samstag 12 – 18 Uhr\, in der Torstraße 154 in Berlin zu sehen sein. \nDohertys Werke sind bekannt für ihre Mehrdeutigkeit\, Intertextualität und Assoziativität. Sie schaffen ein nichtlineares Netz aus Informationen und Querverweisen\, das durch seine poetische Qualität besticht. In „Felt Better Alive“ wird dieser Ansatz weiter vertieft\, indem die Kunstwerke als ein analoger Hypertext fungieren\, der den Betrachter dazu einlädt\, neue Verbindungen und Bedeutungen zu entdecken. \nDie Einzelausstellung „Felt Better Alive“ bietet eine einzigartige Gelegenheit\, die kreative Vielseitigkeit von Peter Doherty zu erleben und zu verstehen\, wie Musik und bildende Kunst auf faszinierende Weise miteinander verwoben sind. \n
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SUMMARY:SOULVA - Anna Leonhardt
DESCRIPTION:Wir sind es gewohnt\, so wie wir es auch im Leben erfahren\, in Bildern ein Nacheinander\, eine zeitliche Abfolge zu lesen. Bei Anna Leonhardt könnte man zunächst denken: Es gibt einen Bildhintergrund\, der die Folie des Erscheinens für den Auftritt von glänzenden\, schimmernden Farbformen ist. Auf den Flächen des Hintergrunds spielt sich ein Ereignis von Malerei ab\, das viel über Anna Leonhardts Verständnis von Kunst aussagt. Wir haben es mit der Materie Farbe in ihrer schönsten Form zu tun\, weil sie als solche wirkt und zugleich Assoziationen hervorruft. Darauf befinden sich abstrakte Formen\, in denen sich ein ungeheures Miteinander abspielt\, ein innerer und äußerer Dialog der Farbe\, mit sich und dem Betrachter. Geredet wird hier\, wie beim sogenannten Bildhintergrund selbst\, über das Dazwischen\, über das Pathos und die Wichtigkeit der Beiläufigkeit. Manchmal\, so scheint es\, kommt es in einem Bild nur auf diese kleine Farbspur\, auf diese Differenz an\, die fast in Vergessenheit gerät angesichts all der wohlüberlegten Details des präzise komponierten Ganzen. Bemerkt man also den ständigen Wechsel\, wird auch selbstverständlich\, dass wir es entgegen unserer Gewohnheit nicht mit einem Nacheinander von Bildformen\, sondern mit einem Bild zu tun haben\, das all diese Fragen für obsolet erklärt. Es zieht uns in seinen Bann\, weil wir mit ihm Erfahrungen über Malerei machen\, und gleichzeitig auch über das\, was diese Malerei an Emotionen und Gedanken auslöst. Das Bild ist einfach und komplex zugleich und bringt uns und unser Leben zum Reden. \nAnna Leonhardt\, 1981 in Pforzheim geboren\, studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und war Meisterschülerin bei Ralf Kerbach. Sie lebt und arbeitet seit einigen Jahren in New York. Die Ausstellung „SOULVA“ ist Annas erste Einzelausstellung in der Galerie Friese. Sie zeigt neue Werke\, die alle in Berlin entstanden sind\, wo sie ebenfalls ein Atelier hat. \nBeitragsbild: Anna Leonhardt\, WEL\, 2024\, Öl auf Leinwand\, 70 x 60 cm\, Foto: Lars Wiedemann \nSOULVA – Anna Leonhardt\n08. Februar 2025 – 05. April 2025\nEröffnung: Freitag\, 07. Februar 2025\, 18 Uhr \nGalerie Friese \n
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SUMMARY:Deutschlandpremiere der immersiven Ausstellung: DEIN VINCENT
DESCRIPTION:Die immersive Ausstellung „Bosch & Beyond“ im Kühlhaus Berlin wird um eine außergewöhnliche Dimension erweitert: Ab dem 09. Februar können Besucher:innen nicht nur in die visionären Welten des Renaissance-Künstlers Hieronymus Bosch eintauchen\, sondern auch die faszinierende Kunst von Vincent van Gogh in einer neu hinzugefügten\, multisensorischen Erfahrung erleben. \nErweiterung: Vincent van Gogh im Kühlhaus Berlin\nDie Vision Multimedia Projects GmbH präsentiert „Dein Vincent“\, eine faszinierende Multimedia-Erfahrung\, die die produktivsten Jahre des niederländischen Post-Impressionisten in den Mittelpunkt stellt.\nIm Fokus stehen ikonische Werke wie „Sonnenblumen“\, „Sternennacht über der Rhône“ und „Das Schlafzimmer“\, die großflächig auf Wände und Boden projiziert werden. \nDie Ausstellung\, die bereits in Dubai\, den USA\, Chile und Uruguay gezeigt wurde\, feiert nun ihre Deutschlandpremiere im Kühlhaus Berlin. Besucher:innen werden in Van Goghs Welt entführt – nach Arles und darüber hinaus – begleitet von bewegender Musik. Ein besonderes Highlight sind die fast originalgetreu vorgetragenen Briefe an seinen Bruder Theo\, interpretiert von einem Schauspieler\, die einen eindrucksvollen Einblick in Van Goghs Innenleben geben. \nDarüber hinaus ermöglicht die Ausstellung durch bereitgestellte Kopfhörer\, Van Goghs Texte nicht nur in deutscher\, sondern auch in englischer und spanischer Sprache zu erleben. Diese immersive Erfahrung macht nicht nur Van Goghs Kunst lebendig\, sondern lässt auch seine Emotionen\, Hoffnungen und künstlerischen Visionen erfahrbar werden. \nBosch & Beyond:\nEin Entdeckungserlebnis auf drei Ebenen – mysteriös\, bildgewaltig\, fantastisch\nDie Ausstellung „Bosch & Beyond“ nimmt die Besucher:innen auf eine dreistufige Entdeckungstour mit: \n\nErste Ebene:\nDie Reise beginnt mit Boschs universellen Themen wie Moral und Sünde\, Versuchung und Erlösung\, und vermittelt ein tieferes Verständnis seines Werkes.\nZweite Ebene:\nDie Kunstwerke von Bosch werden in einer dynamischen Show präsentiert. Bis ins kleinste Detail lassen sich die paradiesischen Utopien und apokalyptischen Visionen betrachten\, während die religiös geprägte Bildsprache der Zeit zwischen Spätmittelalter und Renaissance lebendig wird.\nDritte Ebene:\nIm letzten Teil der Ausstellung wird gezeigt\, wie zeitgenössische Künstler Boschs Ideen und Bilder im digitalen Zeitalter neu interpretieren. Mit Künstlicher Intelligenz\, Klangkunst\, digitaler Animation\, Malerei\, Skulptur und Installation eröffnen zwölf international anerkannte Künstler und Künstlerinnen\, darunter einige preisgekrönte Talente (Anne Horel\, Daidatep\, Dominik Adamec\, Eegun\, Florencia Bruk\, Louis Paul Caron\, Marcelo Pinel\, Markos Kay\, Olivier de Sagazan\, Saeko Ehara\, Typograf\, Valentin Tzin) eine moderne Perspektive auf Boschs Meisterwerke.\n\nSeit Ende November 2024:\nEin weiteres Highlight ist die Live-Performance „Die drei Todsünden und die drei lateinischen Worte“ von Anja Demidova\, die Boschs Konzept der Sünde modern interpretiert. Mit kunstvollen Masken\, gestaltet von Alexandra Kharina\, und kraftvoller Tanzkunst regt das Stück dazu an\, soziale Zwänge und moderne „Sünden“ wie Ignoranz\, Scham und Angst zu hinterfragen. (Nur an den Wochenenden) \nTickets und weitere Informationen\nTickets sind unter https://bosch-beyond.de/shop/ erhältlich. \nWichtig:\nDie Ausstellung ist nicht durchgehend. Es wird immer wieder andere Veranstaltungen in dem Zeitraum geben. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage des Kühlhauses: https://www.kuehlhaus-berlin.com/de/ \nDeutschlandpremiere der immersiven Ausstellung: DEIN VINCENT\n09. Februar 2025 – 31. März 2025 \nKühlhaus Berlin \n
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SUMMARY:Gudrun Brüne (1941-2025) — Blumenball und Puppensträuße
DESCRIPTION:Was ist der Mensch? Ein leicht zu manipulierendes kognitives System? Biochemischer Apparat\, sich stetig optimierende Kulturmaschine\, Herdentier? Diese Fragen sind so aktuell wie doch überraschend\, werden sie uns von Werken der 1941 geborenen Malerin Gudrun Brüne gestellt.\nWährend ihr Ehemann Bernhard Heisig (†2011)\, einer der großen Gründungsmitglieder der Leipziger Schule in der DDR\, in diesem Jahr zu seinem 100-jährigen Geburtstag gefeiert wird\, wollten wir Gudrun Brüne\, einer der wenigen weiblichen Vertreterinnen dieser Gruppe\, zu ihren Lebzeiten eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt Berlin widmen. Gudrun Brüne verstarb am 25. Januar. Dass sie ihre Ausstellung nicht mehr erleben kann\, berührt uns zutiefst. Die Ausstellung ist nun eine Gedenkausstellung. \nGudrun Brünes realistischer Stil folgt dem handwerklichen Anspruch der Leipziger Schule wie auch deren Selbstverständnis des Künstlers als aufmerksamem Beobachter der Gesellschaft. Anfang der 1980er fand die „Grande Dame der Leipziger Schule“ mit der Entdeckung von Puppen- und Maskenmotiven ihre unverkennbare Bildsprache. Ihre Puppengemälde sind allegorische Portraits des Menschen; die Masken Dingsymbole für Verheimlichung und Schein. Man könnte meinen\, dass ihre Bilder spiegeln\, was aus uns werde\, wenn wir uns blind den launenhaften Moden\, Rollenbildern und Entertainments der Zeit überlassen. \nMasken verbergen die Wirklichkeit\, mimen Identität. Puppen fungieren als Alter Ego des Menschen\, an dem er Wunschvorstellungen und Sehnsüchte abarbeitet. Projektionskörper von Fantasien. Das in den Werken auftauchende memento mori mag die Verkleidung dessen sein\, worum es der Künstlerin eigentlich geht: das Bewusstsein über das Leben und seinen fragilen Wert\, und\, vor diesem Hintergrund\, der Sinn des Menschen im gesellschaftspolitischen Spiel. Gudrun Brüne legt ihren Finger in eine offene Wunde. \nAuch die Blumensträuße\, die ihren künstlerischen Weg kontinuierlich begleiten\, gehören in diesen Themenkreis. Man müsse sich\, so Brüne\, beim Malen der Stillleben stets beeilen\, denn Blumen welken\, das Leben verrinnt schnell. Dieser Gedanke fand stets Eingang in ihre akribische Arbeit mit den realen Vorbildern. \nAber es gibt noch eine andere Seite. Die Puppen\, die Gudrun Brüne Modell sitzen\, sind mittlerweile Zeuginnen einer vergangenen Zeit. Es handelt sich nicht um Erzeugnisse industrieller Massenproduktion (Barbies kamen für die Malerin nie als Modelle infrage) sondern um Exemplare\, die man heute nur noch sammeln kann — und nostalgisch lieben. Die Spuren ihrer Geschichten tragen sie in Gestalt von Farbkratzern\, Haarausfall oder losen\, geflickten Gliedmaßen mit einer Mischung aus Gleichgültigkeit und Stolz.\nDie moderne Welt kennt immer mindestens zwei Wahrheiten und unzählige Fassaden\, hinter denen sich die Eine verbirgt. Wie wäre es\, die Masken fallen zu lassen?\n©feinartberlin2025 \nUnser ausdrücklicher Dank gilt Johanna von Koppenfels\, die es möglich gemacht hat\, dass die Ausstellung ihrer Mutter wie geplant stattfinden kann. \n
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LOCATION:Galerie feinart berlin\, Niebuhrstraße 71\, Berlin\, 10629\, Deutschland
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SUMMARY:Ulrich Baehr - Comix: Besuch in russsichen Wohnzimmern. 2019-2024
DESCRIPTION:Bereits seit den 1960er-Jahren behandelt der Maler Ulrich Baehr (*1938) Themen mit politischen und zeithistorischen Bezügen. Mit seinem comic-artigen Bilderzyklus „Comix: Besuch in russischen Wohnzimmern“ greift er darauf zurück. Ulrich Baehrs traumartige Gemälde lassen in persönliche und vertraute Räume der russischen Zivilgesellschaft blicken und überschatten diese wortwörtlich.\n\nDer Künstler Ulrich Baehr ist am Abend der Ausstellungseröffnung anwesend.\nUlrich Baehr – Comix: Besuch in russsichen Wohnzimmern. 2019-2024\n14.02.2025 – 28.03.2025 \nCamaro Haus \n
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LOCATION:Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus\, Potsdamerstr. 98A\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Kosmos Kandinsky. Geometrische Abstraktion im 20. Jahrhundert
DESCRIPTION:Das Museum Barberini präsentiert vom 15. Februar bis zum 18. Mai 2025 die Ausstellung Kosmos Kandinsky. Geometrische Abstraktion im 20. Jahrhundert. Als erste Schau macht die Ausstellung die Verbindungslinien zwischen Strömungen geometrisch-abstrakter Kunst wie Konstruktivismus\, De Stijl oder Optical Art deutlich und nimmt Wassily Kandinsky als Zentralfigur der Abstraktion in den Fokus. \nZu Beginn des 20. Jahrhunderts vollzog sich in der Malerei ein tiefgreifender Wandel. Künstlerinnen und Künstler strebten nicht länger nach einer Abbildung des Sichtbaren\, sondern nach einer neuen\, universellen Bildsprache\, die den künstlerischen Ausdruck auf das Zusammenspiel von Farben\, Linien und Formen reduzierte. Radikal modern\, entstanden in Europa und den USA vielfältige Strömungen\, die als Geometrische Abstraktion die Grenzen der Malerei ausloteten: Von Suprematismus und Konstruktivismus über das Bauhaus und die britische Nachkriegsabstraktion bis hin zu Hard Edge und Optical Art. Kosmos Kandinsky. Geometrische Abstraktion im 20. Jahrhundert erzählt als erste Ausstellung in Europa die geometrisch-abstrakte Geschichte nicht in Episoden nationaler Bewegungen\, sondern macht Verbindungslinien zwischen ihnen deutlich. Roter Faden der Schau\, die vom 15. Februar bis 18. Mai 2025 im Museum Barberini zu sehen ist\, sind zwölf Werke Wassily Kandinskys\, der als Zentralfigur der Abstraktion und mit kunstphilosophischen Schriften wie Punkt und Linie zu Fläche Generationen von Künstlerinnen und Künstlern beeinflusste. Insgesamt zeigen 125 Gemälde\, Skulpturen und Installationen von 70 Künstlerinnen und Künstlern\, wie die Geometrische Abstraktion den Vorstellungsraum ihrer Betrachter immer wieder zur Erweiterung herausfordert. \nVertreten sind unter anderem Josef Albers\, Sonia Delaunay\, Barbara Hepworth\, El Lissitzky\, Agnes Martin\, Piet Mondrian\, Bridget Riley\, Frank Stella und Victor Vasarely. Leihgaben der Schau stammen aus der Courtauld Gallery\, London\, der Fondation Beyeler\, Riehen/Basel\, dem Louisiana Museum of Modern Art\, Humlebæek\, der Fondation Gandur pour l’Art\, Genf\, sowie der Peggy Guggenheim Collection\, Venedig. Ebenfalls präsentiert werden Werke aus bedeutenden US-Sammlungen wie dem Whitney Museum of American Art und dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York sowie der National Gallery of Art in Washington. \nWassily Kandinsky: Ein Wegbereiter als Vorreiter der Abstraktion  \nWassily Kandinsky (1866–1944) gilt als einer der ersten Maler\, die den Weg in die Abstraktion einschlugen. Anhand seiner Lebensstationen und der unterschiedlichen Phasen in seinem abstrakten Schaffen werden in der Ausstellung Kosmos Kandinsky in acht Kapiteln zentrale Etappen geometrisch-abstrakter Kunst erfahrbar. \nSterre Barentsen\, Kuratorin der Ausstellung:\n„Die Entwicklung der Ausstellung aus den künstlerischen Phasen Wassily Kandinskys heraus war wirklich erhellend. Der Titel Kandinskys Kosmos beschreibt unser Konzept sehr treffend: Zunächst bezieht er sich auf das unglaublich vielfältige künstlerische Umfeld Kandinskys\, das er im Lauf seines Lebens so maßgeblich beeinflusste. Immer wieder wurde seine Biographie durch die großen Umbrüche in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelenkt. Dadurch hinterließ er weitreichende Spuren: im russischen Suprematismus\, am deutschen Bauhaus oder in der französischen Abstraction-Création. Nach seinem Tod 1944 waren es die europäischen Exilanten\, die Kandinskys Ideen in die USA brachten\, wo Hard Edge und Optical Art entstanden. Verbindend für alle diese Strömungen ist aber auch das intensive Ausloten der Darstellbarkeit des Raums durch Mittel der Malerei. Die Künstlerinnen und Künstler waren fasziniert von den Erkenntnissen aus Wissenschaft und Technik ihrer Gegenwart\, und sie wollten neue Erfahrungen von Raum und Zeit in ihrer Kunst zum Ausdruck bringen. Auch darin war Kandinsky ein Pionier.“ \nAnfänge in München und Moskau  \nWassily Kandinsky\, geboren in Moskau und zunächst zum Juristen ausgebildet\, studierte ab 1896 in München Kunst. Ab 1908 präsentierte er erste\, dem Expressionismus zuzuordnende Werke\, die sich durch kräftige Farben und vereinfachte Formen auszeichnen. Es folgte die Gründung der Künstlervereinigung Der Blaue Reiter und die immer stärkere Abkehr von der reinen Wiedergabe sichtbarer Realität. 1911 veröffentlichte er das richtungsweisende theoretische Werk Über das Geistige in der Kunst\, das bis in die 1970er Jahre die Kunstwelt beeinflussen sollte. Mit Bezug auf Musik\, Tanz\, Physik und Biologie nahm Kandinsky darin Impulse der Neurowissenschaften auf und verknüpfte sie mit spirituellen Vorstellungen wie der Theosophie\, die Kandinskys Schaffen stark beeinflusste. Sein Ziel war der Beweis\, dass Farben und geometrischen Flächen universelle Eigenschaften innewohnen\, die in einem Wechselverhältnis stehen. \nNach Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 musste Kandinsky Deutschland verlassen. Er kehrte nach Moskau zurück\, wo bereits erste Werke des Suprematismus und des Konstruktivismus entstanden waren. Die Künstlergruppen\, zu denen Kasimir Malewitsch\, Ljubow Popowa\, Iwan Kljun oder El Lissitzky zählten\, stellten sich eine Zukunft vor\, in der Kunst und Technik\, Geist und Verstand vereint waren. Ihre abstrakte Bildsprache aus Linien und geometrischen Flächen wurde zum Ausdruck einer Utopie des Fortschritts. 1917 stellten die meisten Künstlerinnen und Künstler in Russland ihre Arbeit in den Dienst der Revolution und wandten sich der industriellen Produktion zu – Kandinsky\, der sich mit der psychologischen Wirkung der Kunst auf den Menschen beschäftigte und von ihrer „inneren Notwendigkeit“ überzeugt war\, wurde zum Außenseiter. \nVom Bauhaus nach Frankreich \n1922 folgte Kandinsky einem Ruf an das Bauhaus nach Weimar\, wo sich der Einfluss der Moskauer Strömungen und ihrer Interpretation von Quadraten\, Kreisen\, Dreiecken und Linien in seinen Arbeiten niederschlug. Umgeben von Bauhaus-Meistern wie Josef Albers\, László Moholy-Nagy oder Johannes Itten wurde sein Stil analytischer\, die Formen glatter. 1926 veröffentlichte Kandinsky sein Buch Punkt und Linie zu Fläche\, in dem er die für ihn grundlegenden Bausteine der Kunst und ihre emotionale Wirkung untersuchte. \nMit seinen Bauhaus-Kolleginnen und -Kollegen legte Kandinsky auch den Grundstein für die Konkrete Kunst\, die unter anderem Max Bill\, Verena Loewensberg oder Richard Paul Lohse während des Zweiten Weltkriegs entwickelten. Inspiriert durch Mathematik und Wissenschaft\, zeichnet sie sich durch kräftige Farben in strukturierten Mustern ohne Bezug zur Natur aus. Kandinsky selbst musste Deutschland nach der Schließung des Bauhauses durch das NS-Regime 1933 verlassen. Er zog nach Frankreich und wurde Mitglied der Künstlergruppe Abstraction-Création. 1931 gegründet\, wollte die Gruppe um Piet Mondrian\, Alexander Calder\, Sophie Tauber-Arp oder Marlow Moss die gegenstandslose Kunst fördern und sich damit deutlich von der Figuration des Surrealismus absetzen. Kandinsky\, der sich mit beiden Gruppen auseinandersetzte\, schuf in dieser Zeit Werke\, die phantastisch wirken\, aber oft von wissenschaftlicher Literatur inspiriert wurden und einer geometrischen Formensprache verpflichtet blieben. Unabhängig vom Ende der Fortschrittsutopie\, das mit dem Aufkommen totalitärer Systeme verbunden war\, sah er die Kunst weiterhin als Raum für eine Auseinandersetzung mit dem Spirituellen. 1944 starb Wassily Kandinsky in Neuilly-sur-Seine in der Nähe von Paris. \nVernetzung im Exil: London und New York  \nDer Zweite Weltkrieg war eine entscheidende Zäsur für die Entwicklung der Geometrischen Abstraktion. Mit der deutschen Besetzung von Paris wanderten zahlreiche Künstler\, Galeristen und Kritiker in die USA aus – nicht\, ohne vorher in London als neuem Zentrum der Geometrischen Abstraktion Zuflucht zu suchen\, dort bereits durch Barbara Hepworth und Ben Nicholson ausgelotet. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete sich in London die Gruppe der Constructionists\, die Anregungen der Konstruktivisten aus der Vorkriegszeit aufnahmen. Die Künstlerinnen und Künstler nutzten neu entwickelte synthetische Materialien wie Plastik\, Acryl und Fiberglas in Kombination mit Holz und Aluminium. Künstlerinnen und Künstler wie Mary Martin\, Victor Pasmore\, Kenneth Martin oder Mary Webb spiegeln den optimistischen Modernisierungsschub\, der den Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Krieges prägte. \nAuch in den USA beeinflussten die Ideen der europäischen Exilanten den weiteren Weg der Geometrischen Abstraktion und wurden durch US-Künstlerinnen und -Künstler weitergetragen. In den 1960er Jahren prägten Frank Stella\, Ellsworth Kelly und Carmen Herrera mit klaren Formen\, scharfen Konturen und leuchtenden Farben die Hard Edge genannte Strömung\, die sich von der expressiven Malweise entfernte\, die in den 1950er Jahren die New Yorker Kunstszene dominiert hatte. Gleichzeitig und in Abgrenzung dazu entwickelte sich der Minimalismus\, der in Werken von Gene Davis\, Donald Judd\, Jo Baer oder Agnes Martin Einfachheit\, Ordnung und Wiederholung in den Fokus rückt. \nMit den Grenzen der visuellen Wahrnehmung spielten die Künstlerinnen und Künstler der Optical Art: Im Rückgriff auf Wassily Kandinsky und Kasimir Malewitsch\, die mit scheinbar schwebenden Bildelementen experimentiert hatten\, brachten Bridget Riley\, Victor Vasarely\, Richard Anuszkiewicz oder Julian Stanczak Bewegung in statische Gemälde. Die Op Art verband die am Bauhaus erarbeiteten Erkenntnisse der Wirkung von Farben und Formen mit der Faszination der 1960er Jahre für Technologie\, Raumfahrt und der Bildtechnik des Fernsehens. \nOrtrud Westheider\, Direktorin des Museums Barberini\, über die Ausstellung: „Kosmos Kandinsky zeigt deutlich\, wie unerschrocken und radikal modern die Geometrische Abstraktion zu jedem Zeitpunkt war\, und steht dem mitunter formulierten Vorwurf\, dass die Geometrische Abstraktion kühl oder ‚inhaltsleer‘ sei\, ganz klar entgegen. In ihrer Auseinandersetzung mit den naturwissenschaftlichen Forschungen zum Raum war sie stets Ausdruck und Antrieb großer Ideen. Als internationale Sprache\, überschritt sie in einer Zeit des politischen Nationalismus und der Intoleranz in Europa in den 1930er und 1940er Jahren Grenzen. Die 125 herausragenden Leihgaben der Ausstellung verdeutlichen die übergreifende Erzählung\, die der stupenden Vielfalt der Geometrischen Abstraktion innewohnt\, und wir sind voller Freude\, dem Barberini-Publikum diese neue Perspektive eröffnen zu können.“ \nDie sechs Jahrzehnte Geometrischer Abstraktion zeigt die Ausstellung in 125 Werken von 70 Künstlerinnen und Künstlern. Zu den über 40 internationalen Leihgebern gehören das Courtauld\, London\, das Louisiana Museum of Modern Art\, Humlebæk\, das Kröller-Müller Museum\, Otterlo\, die Fondation Gandur pour l’Art\, Genf\, die Fondation Beyeler\, Riehen/Basel\, das MOMus – Museum of Modern Art – Costakis Collection\, Thessaloniki\, die Peggy Guggenheim Collection\, Venedig\, das Solomon R. Guggenheim Museum und das Whitney Museum of American Art\, New York\, das Philadelphia Museum of Art\, die National Gallery of Art\, Washington DC\, die Staatlichen Museen zu Berlin\, die Hamburger Kunsthalle\, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen\, Düsseldorf\, sowie zahlreiche Privatsammler\, deren Werke nur selten öffentlich gezeigt werden. Die Ausstellung wurde initiiert durch Daniel Zamani\, Kurator am Museum Barberini von 2018 bis 2024. Bereits in der Konzeption des Projekts arbeitete er mit Sterre Barentsen zusammen\, die die Ausstellung als Kuratorin übernahm. Sie verantwortete auch den 288-seitigen Katalog\, der begleitend bei Prestel erscheint. \nKosmos Kandinsky. Geometrische Abstraktion im 20. Jahrhundert\n15. Februar 2025 – 18. Mai 2025 \nMuseum Barberini \n
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SUMMARY:Laure Prouvost: WE FELT A STAR DYING
DESCRIPTION:LAS Art Foundation präsentiert mit neuer Auftragsarbeit von Laure Prouvost WE FELT A STAR DYING eine einzigartige Auseinandersetzung mit Kunst und Quantenwissenschaft und eröffnet damit eine neue Perspektive auf den radikalen Wandel\, den Quantentechnologien mit sich bringen könnten. \n2025 jährt sich die Entdeckung der Quantenphysik zum hundertsten Mal und ihre Anwendungen lassen heute einen globalen Paradigmenwechsel erwarten. Durch exklusiven Zugang zu einem Quantencomputer untersucht Prouvost in dieser haptischen und surrealen Installation Quantenphänomene und deren Empfindsamkeit gegenüber kosmischen und planetarischen Kräften. \nDiese ist das Ergebnis einer Kollaboration zwischen Quantenphysiker:innen\, Quantencomputer-Ingenieur:innen und Philosoph:innen über eine zweijährige Forschungs- und Entwicklungsphase. LAS unterstützte dabei den künstlerischen Rechercheprozess und brachte Prouvost mit dem Philosophen Tobias Rees und dem Wissenschaftler Hartmut Neven von Google Quantum AI zusammen. Die resultierenden interdisziplinären Gespräche und Experimente trugen maßgeblich zur Entwicklung von Prouvosts neuestem Werk bei. \nEs entstand eine multisensorische und immersive Installation\, die neben Videos\, die mithilfe eines Quantencomputers geschaffen wurden\, Sound- und Dufterlebnisse\, und skulpturale Elemente integriert\, die auf die hochsensiblen und unvorhersehbaren Eigenschaften von Quantencomputern abgestimmt sind. Das Projekt verbindet Prouvosts spielerische und intuitive Herangehensweise mit der kontraintuitiven Logik der Quantenphysik und markiert einen neuen Abschnitt innerhalb ihrer künstlerischen Forschung. Prouvosts Installation bespielt den 3.500 Quadratmeter großen postindustriellen Raum des Kraftwerk Berlin. Im ehemaligen Elektrizitätswerk eröffnet die Arbeit vielseitige Perspektiven auf die technologischen Entwicklungen unserer Zeit und lädt dazu ein\, die großformatige\, kinetische Installation mit allen Sinnen zu erfahren. \nLaure Prouvosts Projekt eröffnet das Quantenprogramm der LAS Art Foundation\, das bis 2026 weitere Installationen\, ein öffentliches Symposium und eine Publikation umfassen wird. \nLaure Prouvost beschreibt die Zusammenarbeit so: „Es war es eine wunderbare und verblüffende Erfahrung\, ausgehend von mentalen Übungen\, Begegnungen und Gesprächen von unseren Newton’schen Denkgewohnheiten auf eine Quantenrealität mit ihrem „micro free spirit” und grenzenlosen Verflechtungen umzuschalten. Dieses Projekt hat unendliche Möglichkeiten freigesetzt. Ich bin dankbar für die Möglichkeit\, mit Expert:innen weltweit zusammenzuarbeiten und so eine Diskussion zum Quantenbewusstsein anzustoßen – ein Erlebnis\, das meine Praxis bereichert. LAS lotet den Raum zwischen Kunst und Wissenschaft mit einer Tiefgründigkeit aus\, wie dies selten der Fall ist. Ich kann wirklich sagen\, dass dieses Projekt mich quantischer gemacht hat 😉 Diese Worte\, die Tinte\, die Buchstaben\, die Pixel – all dies sind nichts als unendliche Quanteneffekte\, mit denen wir eins sind. Die Ausstellung möchte das spürbar machen und übersetzen\, um uns in neue Realitäten und Wahrnehmungsweisen zu versetzen.“ \nBettina Kames\, CEO der LAS Art Foundation\, ergänzt: „Laure Provoust ist eine der etabliertesten Künstlerinnen unserer Zeit. Mit ihrer einzigartigen Art schafft sie einen spielerischen und intuitiven Zugang zu der sehr komplexen Welt der Quantenphysik. Neueste Technologien wie Quantencomputer\, die auf den Erkenntnissen aus der Quantenphysik beruhen\, werden unsere Welt tiefgreifend verändern. Künstliche Intelligenz hat sich fest in unserer Gesellschaft etabliert\, Quantencomputer werden es bald sein. LAS ist von der Dringlichkeit überzeugt\, den Diskurs über diese anstehenden Veränderungen in die Gesellschaft zu tragen.“ \nLaure Prouvost: WE FELT A STAR DYING\nLAS Art Foundation \n21. Februar 2025 — 4. Mai 2025 \nKraftwerk Berlin \n
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