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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz’ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:Santiago Sierra. Der Zeitgeist
DESCRIPTION:n.b.k. Fassade \n
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SUMMARY:Mariechen Danz. edge out GASAG Kunstpreis 2024
DESCRIPTION:Partner ehren mit dem Preis alle zwei Jahre eine herausragende künstlerische Position an der Schnittstelle von Kunst\, Wissenschaft und Technik. \nIn ihrer künstlerischen Praxis befasst sich Mariechen Danz mit Methoden und Modellen menschlicher Erkenntnis. In raumgreifenden Installationen und Performances kombiniert sie wissenschaftliche Systeme zur Aneignung und Beschreibung der Welt mit subjektiven\, alternativen und magischen Denkweisen. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschung ist der Körper des Menschen\, mit dem sie modellhaft neue Zugänge zur Vermittlung und Darstellung von Informationen und Wissen schafft. Mit ihrer Ausstellung „edge out“ verwandelt Mariechen Danz die Eingangshalle der Berlinischen Galerie durch skulpturale Eingriffe in eine Gesamtinstallation\, in der Boden und Wände miteinander verbunden sind. Die Ausstellung baut auf einer umfangreichen Bildsprache aus Kartografie\, Geologie\, Technologie\, Anatomie und Astro­nomie auf\, welche die Künstlerin über Jahre hinweg in Skulpturen\, Performances und Videos entwickelt hat. Darstellungen und Abformungen von Organen des menschlichen Körpers sind beispielsweise ein zentrales Motiv in Danz Werken. Sie tauchen in der Ausstellung mal als eingeprägte Negativform in Ziegelsteinen\, mal als skulpturale Formen\, grafische Darstellungen oder Schattenspiele an den Wänden auf. Als futuristische Fossilien sind sie losgelöst von Zeitlichkeit\, eine Kartografie der Einflüsse von Politik und Gesellschaft auf unsere Körper. \nMit neu entwickelten Videoarbeiten öffnet sich auch eine akustische Komponente im Raum. Die Stimme der Künstlerin wird begleitet von rhythmischen\, repetitiven oder sphärischen Sounds\, die in Kollaboration mit Gediminas Žygus entstanden sind. Danz Stimme legt sich als melodischer oder gesprochener Gesang über die Videobilder\, die in Schatten getauchte Details der Skulpturen und Bildwelten der Künstlerin zeigen. Sie verweisen auf den Wechsel von Mikro- und Makroperspektive in den Werken von Danz\, während Stimme und Sound auf mündliche Überlieferungen\, individuelle Erfahrungen und rituelle Handlungen hindeuten. Die Bildsysteme\, Objekte und Zeichen in „edge out“ stehen in Beziehung zueinander und bilden stets neue Zuordnungen und Verbindungen. Dadurch entsteht ein komplexer\, multiperspektivischer Raum\, der sich einerseits als abstraktes Denkmodell und zugleich als physisch erlebbarer Wahrnehmungsraum erkunden lässt. Mariechen Danz stellt den menschlichen Körper und die individuelle Erfahrung ins Zentrum unseres Verständnisses der Welt und zeigt Wissen als einen dynamischen\, körperlichen und nicht immer erklärbaren Prozess. \nMariechen Danz studierte an der Universität der Künste Berlin\, der Gerrit Rietveld Academie Amsterdam und erhielt ihren M.F.A vom California Institute of the Arts\, Santa Clarita. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt\, unter anderem auf der 16. Istanbul Biennale\, der 57. Biennale di Venezia\, auf der High Line New York und im Centre Pompidou Paris. \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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LOCATION:URBAN NATION Museum\, Bülowstr. 7\, Berlin\, 10783\, Deutschland
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SUMMARY:Neue Dauerausstellung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge
DESCRIPTION:Lernen Sie die neue Dauerausstellung kennen – mit Wein und mit Musik! Die neue Dauerausstellung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Form eines Offenen Depots zeigt sich inhaltlich und gestalterisch aktualisiert. Zu sehen sind rund 15.000 Objekte\, die im 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart erfunden und entworfen\, produziert und gehandelt\, gekauft und genutzt\, repariert und entsorgt wurden. Ihre Masse und Diversität ermöglichen eine Auseinandersetzung mit Fragen zum Dingcharakter\, zum Mensch-Ding-Verhältnis und zum dinglich geprägten Alltag. \nDer Deutsche Werkbund ist das Kernthema des Museums und bildet die inhaltliche Basis für das Offene Depot. Die 1907 von Akteuren aus den Bereichen Kunst\, Industrie und Politik gegründete Vereinigung strebte im 20. Jahrhundert nach einer modernen und sachlichen Gestaltung von industriell gefertigten Produkten\, von Architektur und von Lebensraum. Forderungen nach Funktionalität\, Nachhaltigkeit und Materialgerechtigkeit sowie der Verzicht auf Dekor und Ornament kennzeichnen sein Programm. Der Verband verfolgte sowohl nationalökonomische als auch ethisch-soziale und kulturelle Ziele. Zur Durchsetzung seiner Interessen nutzte er verschiedene Instrumente: Mustersammlungen von „guten“ und „schlechten“ Dingen\, Ausstellungen\, Warenkunden\, Werkbundkisten und Wohnberatungen. \nIm Offenen Depot reflektiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge die Werkbundstrategien und die Produktkultur der Moderne kritisch und betrachtet sie vor dem Hintergrund der globalisierten Welt und der großen gesellschaftlichen und ökologischen Transformationen. \nDa die neuen Museumsräume kleiner sind als zuvor\, bleiben viele Sammlungsobjekte in Kartons und damit viele Themen verborgen. Die Möbelsammlung kann nur eingeschränkt und komprimiert anhand von wenigen Stühlen gezeigt werden. \nTrotz der Raumknappheit zeigt das Offene Depot auch Leerstellen – es bietet Raum für externe Perspektiven\, für Erweiterungen und Interventionen. Es lädt zum Entdecken ein und zu Diskussionen über Gestaltung und Gesellschaft. \nNeue Dauerausstellung\nab dem 09.11.2024 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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LOCATION:Werkbundarchiv – Museum der Dinge\, Oranienstraße 25\, Berlin\, D-10999\, Deutschland
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SUMMARY:Naturfotografie meets KI Kunst in der P61 Gallery
DESCRIPTION:Die „Contract of Fiction“-Digitalausstellung in der P61 wird erweitert – mit preisgekrönter Makrofotografie „The Reverie of the Unseen“. Seit der Eröffnung der Contract of Fiction (CoF) Ausstellung hat ein breites Publikum die innovativen und humorvollen KI-Arbeiten führender Digitalkünstler:innen begeistert aufgenommen. Aufgrund des großen Erfolgs wird die Ausstellung nun um mehrere Monate verlängert. \nAb Ostern wird es noch spannender:\nDer britische Naturfotograf Rory J. Lewis lädt die Besucher:innen auf eine Reise in die faszinierende Welt der Makrofotografie ein. Neben den laufenden KI-Installationen werden bedeutende Werke des auf Insekten spezialisierten Fotografen präsentiert. Lewis inszeniert\, zelebriert und porträtiert seine Motive mit einer solchen Hingabe\, dass sich kaum jemand der Schönheit und dem Charme dieser Spezies entziehen kann. \nErlebe diese atemberaubende Doppelausstellung in der P61 Digital-Galerie in Berlin-Schönefeld – gezeigt auf einer LED-Großleinwand\, 50 hochauflösenden Bildschirmen sowie über beeindruckende Beamer-Projektionen. Umgeben von tiefschwarzen Wänden wirst du in eine andere Welt entführt\, die alle Sinne anspricht und den Alltag vergessen lässt. \nEine Weltpremiere inspiriert von „Contract of Fiction“:\nDie Ausstellung folgt dem visionären Konzept Contract of Fiction\, das ursprünglich 1988 von Helmut C. Diez und Jean-Michel Basquiat initiiert wurde. CoF steht für eine internationale Künstlergemeinschaft\, die kulturelle und technologische Grenzen überwindet. Jahrzehnte später bringt Diez dieses bahnbrechende Projekt in das digitale Zeitalter – unterstützt durch modernste Technologien. \nGezeigt werden die aktuellsten Arbeiten von Künstler:innen mit riesigen Social-Media-Reichweiten\, die exklusiv für diese Ausstellung lizenziert wurden. Ganz im Sinne der CoF-Idee werden auch Werke vielversprechender Nachwuchstalente präsentiert. \nEine genreübergreifende Retrospektive ergänzt das Erlebnis\nEin zusätzlicher Teil der Ausstellung gibt einen spannenden Überblick über das vielfältige Schaffen der CoF-Künstler:innen aus mehr als 30 Ländern. \nSonderausstellung „Reverie of the Unseen“ – Rory J. Lewis’ Makrokosmos\nDie Sonderausstellung widmet sich der wundersamen Welt der Makrofotografie von Rory J. Lewis. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen renommierten Publikationen veröffentlicht und unter anderem von der Royal Entomological Society\, den World Nature Photography Awards\, dem Gloucestershire Wildlife Trust und zuletzt den People of Nature Awards als „Fauna-Fotograf des Jahres“ ausgezeichnet. \nMit seinem ethischen Ansatz – der Verbindung von Natur- und Porträtfotografie – möchte Lewis das Bewusstsein der Betrachter:innen für die durch Umweltzerstörung und Klimawandel bedrohten Insekten schärfen. Brillant\, berührend und lehrreich – und das Beste: im Ticketpreis bereits inbegriffen. \nWarum du diese Ausstellung nicht verpassen solltest: \n\nEine einzigartige Verbindung aus Kunst und KI\n\nAtemberaubende digitale Kreationen\, die Sinne und Geist berühren\n\nEin Erlebnis für Kunstliebhaber:innen\, Familien und Technikbegeisterte\n\nEin Ausflug in eine wunderbare\, aber bedrohte Welt\nÖffnungszeiten\, die zum Chillen und zur Happy Hour einladen\n\nWebsite und Tickets: https://www.p61gallery.com/contractoffiction \nNaturfotografie meets KI-Kunst in der P61 Gallery\nDatum: ab 28.11.2024 \nP61 Gallery \n \n
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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SUMMARY:Yoko Ono. TOUCH.
DESCRIPTION:Mit dem Werk TOUCH von Yoko Ono setzt der n.b.k. die Zusammenarbeit mit Yoko Ono und ihrem Studio im Rahmen der Reihe n.b.k. Billboard fort: Nachdem im September 2024 zur Berlin Art Week das n.b.k. Billboard Yoko Ono. FLY den Auftakt bildete\, wird ab März 2025 ein weiteres Sprach-Werk Onos für sechs Monate im öffentlichen Raum Berlins zu sehen sein. Die als zweiteilige Reihe konzipierte Präsentation von FLY und TOUCH vermittelt sowohl Onos konzeptuelle Anwendung von Sprache wie auch ihre Auseinandersetzung mit multisensorischen Erfahrungen\, die sie in ihre künstlerische Praxis integriert. Beide Werke schließen an die seit den 1960er Jahren realisierten Billboard-Aktionen der Künstlerin an. TOUCH wird parallel zur Überblicksausstellung YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND im Gropius Bau (11. April bis 31. August 2025) und zu YOKO ONO: DREAM TOGETHER in der Neuen Nationalgalerie (11. April bis 14. September 2025) präsentiert. \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Caught in a Landslide
DESCRIPTION:Mit der Ausstellung Caught in a Landslide präsentieren der n.b.k. und das KINDL aktuelle Arbeiten von internationalen\, in Berlin lebenden Künstler*innen\, die 2024 mit dem Arbeitsstipendium Bildende Kunst des Berliner Senats ausgezeichnet wurden. Die Präsentation erstreckt sich über zwei Institutionen und umfasst die Medien Video\, Sound\, Malerei\, Skulptur\, Installation und Performance. \nKuratorin: Sadaf Vasaei \nEin Projekt des Neuer Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst \nDie Ausstellung wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \nZur Ausstellung erscheint eine Publikation. \nBild: Melanie Jame Wolf\, The Creep\, 2023\, Videostill\, © Melanie Jame Wolf / Ashton Green \n
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LOCATION:KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst\, Am Sudhaus 3\, Berlin\, 12053
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SUMMARY:Käthe Kruse. Jetzt ist alles gut
DESCRIPTION:Es ist die erste umfassende institutionelle Retrospektive in Berlin. Die rund 50 Arbeiten – darunter raumgreifende Installationen – geben Einblick in ihr vielfältiges Œuvre. Die Ausstellung zeigt Malerei\, Objektkunst\, Videos\, Fotografie\, Soundarbeiten und Performances. Sie präsentiert Kruses Werk nicht in chronologischer Reihenfolge\, sondern stellt zwischen den ausgestellten Werken Arbeiten thematische Bezüge her. Dies entspricht Kruses künstlerischer Praxis\, die besonders durch das Mittel der Transformation geprägt ist. Neben Alltagsgegenständen verändert Kruse auch bereits vollendete Werke und stellt diese in ganz neue inhaltliche Zusammenhänge. Ihr Werk ist dadurch immer im Wandel. \nDie Künstlerin Käthe Kruse (*1958) ist seit den frühen 1980er Jahren fest in der Berliner Kunstszene verankert. Als Mitglied der berühmten Westberliner Musik- und Künstler*innengruppe Die Tödliche Doris arbeitete sie von 1982 bis 1987 im Grenzbereich zwischen Performance\, Musik\, Text\, Malerei und Film. Auch in ihren Solo-Projekten behält Kruse das genreübergreifende Arbeiten und den bewussten Dilettantismus bei. Bis heute entwickelt sie raumgreifende Installationen\, die unterschiedliche Medien und Ausdrucksformen miteinander verbinden. Ausgangspunkt sind häufig Alltagsgegenstände\, die sie materiell verändert und ihnen damit neue Bedeutungen zuschreibt. Kruses Werke sind oft eng mit ihren persönlichen Erfahrungen verbunden\, beziehen sich aber auch auf gesamtgesellschaftliche Probleme und Themen wie häusliche Gewalt\, Abtreibung oder Krieg. \n
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SUMMARY:Psychonauten. John Bock und Heiner Franzen.
DESCRIPTION:Psychonaut leitet sich von Astronaut ab und meint wörtlich Seelen-Schiffer. Seine Reisen führen nicht ins All\, sondern in die unendlichen Weiten in uns selbst. In diesem Sinne erkunden die Künstler John Bock (*1965) und Heiner Franzen (*1961) in ihren rätselhaften Videos die menschliche Psyche und ihre Abgründe. Inspirieren lassen sie sich dabei von den Bilderströmen des Kinos\, das als Traum- und Mythenmaschine oft mit der menschlichen Psyche verglichen wurde. Der Spielfilm „COWWIDINOK“\, 2015\, von Bock und die Installation „Twin“\, 2009\, von Franzen stammen aus der Sammlung der Berlinischen Galerie und werden erstmals in den Räumen des Museums gezeigt. \n
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SUMMARY:Provenienzen. Kunstwerke wandern.
DESCRIPTION:Sie erforscht Besitzverhältnisse und Unrechtskontexte in der Herkunftsgeschichte von Kulturgut. In Museen der Klassischen Moderne er­mit­telt sie vorrangig Gemälde\, Skulpturen oder Zeichnungen\, die jüdischen Verfolgten des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 geraubt oder abgepresst worden sind. \nDie Ausstellung knüpft an eine von der Ernst von Siemens Kunststiftung geförderten Präsentation an\, die aufgrund der Corona-Pandemie 2020 und 2021 nur wenige Tage zu sehen war\, und dokumentiert exemplarisch den aktuellen Stand einer fortlaufenden Untersuchung der Sammlung der Berlinischen Galerie. Zu einer Salonhängung von fast 40 selten gezeigten Gemälden vermitteln digitale Medien Recherchestände\, Wissenslücken und Forschungsanforderungen. Mit originalen Dokumenten wird außerdem die Geschichte des 1910 von Fidus (Hugo Höppener) geschaffenen „Tempeltanz der Seele“ erzählt. 2017 wurde dieser Gemäldezyklus als NS-Raubkunst identifiziert\, proaktiv restituiert und aus der Familie der ehemaligen Auftraggeber*innen für die Sammlung der Berlinischen Galerie wiedererworben. Es wird deutlich: Jedes Werk ist gewandert\, und das Wissen um diese Wege erweitert den Blick auf die Kunst. \n
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SUMMARY:Feuer\, Ritual und Erneuerung | Fotografien des Künstlers Trevor Lloyd Morgan
DESCRIPTION:Feuer\, Ritual und Erneuerung\nFotografien des Künstlers Trevor Lloyd Morgan \nVernissage: Sonntag\, 9. März 2025\, 15:00 – 19:00 Uhr im artloft.berlin\nMusikalische Performance: Nikolay Medvedev um 16:00 Uhr \n„Feuer prägt Ökosysteme als Mittel der Zerstörung\, der Erneuerung und des Wandels. Es spielt eine zentrale Rolle in unserer Identität – es ist in unsere Landschaft eingewoben\, integraler Bestandteil der Gemeinschaft und eine Kraft\, die unseren Respekt verlangt. Trotz unserer Versuche\, es zu beherrschen\, bleibt das Feuer ein lebendiges Wesen. Es schafft Gemeinschaft\, entfacht Schöpfung und erinnert uns an unsere gemeinsame Vulnerabilität. Der Glaube\, es vollständig kontrollieren zu können\, ist nichts weiter als eine Illusion.“ (Trevor Lloyd Morgan) \nQuer durch die antiken Zivilisationen war Feuer sowohl Werkzeug zum Überleben als auch tiefgreifendes Symbol für Leben\, Transformation und das Göttliche. Damals wie heute verkörpert das Element die zyklische Natur des Daseins – von Schöpfung und Zerstörung – und verbindet die Menschheit mit der Natur\, dem kulturellen Erbe ihrer Vorfahren und dem ewigen Gleichgewicht des Universums. Feuer dient als Medium künstlerischen Ausdrucks. \nDer in Berlin lebende australische Fotograf Trevor Lloyd Morgan untersucht diese Verbindungen in seiner neuesten Serie Feuer\, Ritual und Erneuerung. Morgans künstlerische Praxis spiegelt ein tiefes ökologisches Bewusstsein\, das oft in mond- und feuererleuchteten Kompositionen festgehalten wird. In seinen Fotografien wird das Element zu einer eindringlichen Metapher für Transformation\, Gemeinschaft und ein ökologisches Wechselspiel. \nDie im artloft.berlin gezeigte Serie Morgans konzentriert sich auf gemeinschaftliche Rituale\, bei denen Feuer im Mittelpunkt steht. Die Titel der Werke beschreiben die einzelnen Ereignisse und Orte; No Restrictions in Force: Baw Baw bezieht sich auf die offizielle Warnung\, wann das Entzünden von Feuer im Baw Baw Shire (Australien) erlaubt ist\, und hebt die doppelte Rolle des Feuers hervor – als verbindende Kraft und existenzielle Bedrohung. Foguero Sant Antoni: Deià dokumentiert ein mallorquinisches Ritual aus dem 13. Jahrhundert zu Ehren des heiligen Antonius\, eine jährliche Tradition\, die seit Jahrhunderten stattfindet. Osterfeuer: Brandenburg zeigt die Osterfeuer in Deutschland\, deren Wurzeln bis in die Römerzeit zurückreichen und die über Generationen hinweg fortbestehen. \nIndem Morgan die Abzüge zerknittert und zerreißt\, löst er die präzisen Linien traditioneller Fotografie auf und verwandelt seine Bilder in skulpturale Objekte. Dieser Akt erinnert an zerknülltes Papier\, dass das Feuer nährt\, und verknüpft die Werke mit dessen zerstörerischer und formgebender Kraft.\nDie gedruckten Arbeiten werden durch Hearth ergänzt\, eine wandernde Installation\, die eine wärmende Feuerstelle simuliert und so die universelle Rolle des Feuers als verbindendes Element über Zeit und Ort hinweg reflektiert. \nAusstellungsdauer: 10. März – 23. Mai 2025\nartloft.berlin (Hof 3)\, Gerichtstraße 23\, 13347 Berlin \n
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SUMMARY:VAGINAL DAVIS: FABELHAFTES PRODUKT
DESCRIPTION:In ihrem wegweisenden Schaffen verbinden sich Punk und Glamour\, queerer Aktivismus und Schwarze Gegenkultur sowie Widerstand und Begehren. Vaginal Davis: Fabelhaftes Produkt vereint großformatige Installationen\, Malereien\, Video- und Filmarbeiten\, Zines\, Texte\, Musik sowie Performance und bietet einen umfassenden Überblick über Davis’ vielschichtige Praxis und ihre künstlerischen Zusammenarbeiten. Im Rahmen der Ausstellung wird die Installation Choose Mutation des CHEAP Kollektivs (Vaginal Davis\, Daniel Hendrickson\, Susanne Sachsse\, Marc Siegel und Gäst*innen)\, mit Fotografien von Annette Frick\, gezeigt. Fabelhaftes Produkt lädt in das Universum von Vaginal Davis ein\, das von literarischen Heldinnen\, mythischen Figuren und echten Ikonen bewohnt wird. \nInitiiert vom Moderna Museet\, Stockholm\, in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau\, Berlin\, und MoMA PS1\, New York \n
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LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7/ Ecke Stresemannstr. 110\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Aslan Goisum. Suspect
DESCRIPTION:Aslan Goisum (* 1991 in Grosny\, lebt in Berlin) arbeitet mit gefundenen oder nachgebildeten Objekten\, mit Video\, Arbeiten auf Papier\, Skulptur und Sprache. Er entwickelt Formen\, die zugleich abstrakt und konkret\, komponiert und offen sind und schafft bildliche und architektonische Räume\, die unseren Zugang zum Werk untergraben. “Suspect” ist Goisums erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. In einer neuen Werkreihe beobachtet er unser Bestreben\, Bedeutungen festzuschreiben. \nKuratorin: Kathrin Becker \n
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LOCATION:KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst\, Am Sudhaus 3\, Berlin\, 12053
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SUMMARY:RE:SOLUTION – Anna Arnskötter und Rubica von Streng im Dialog
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Re:Solution“ der Künstlerinnen Anna Arnskötter und Rubica von Streng eröffnet in der Galerie Tammen. Mit der Zusammenschau von Anna Arnskötters architektonisch anmutenden Keramikskulpturen und Rubica von Strengs vielschichtigen\, vorwiegend abstrakten PortLand-Gemälden schafft die Berliner Galerie Tammen einen spannenden Resonanzraum. Zwei ganz unterschiedliche Betrachtungen desselben brennenden Themas treffen in der Ausstellung aufeinander: Beiden Künstlerinnen geht es um den Erhalt der Natur – und um die Zukunft unseres Planeten in Zeiten anthropogener Transformation und Ausbeutung. \nDas Zusammenspiel beider Œuvres erzeugt überdies eine Spannung zwischen zwei- und dreidimensionalen Darstellungen dynamischer Entropie und fließender Transformation. \n„Beide Künstlerinnen erfassen die Spannung zwischen Stabilität und Wandel auf unterschiedliche Weise“\, sagt Galerist Werner Tammen. „Von Strengs Gemälde lösen durch ihre fließenden\, geschichteten Kompositionen definierte Formen in abstrakt-organische Texturen auf. Ihre Werke evozieren Systeme im Fluss – Räume\, in denen Veränderung weder linear noch vorhersehbar ist\, sondern Teil eines ständigen Aushandelns zwischen Ordnung und Chaos.“ \nIn Arnskötters Skulpturen ist die dynamische Entropie im Spannungsverhältnis zwischen dem Architektonischen und dem Organischen verankert: \n„Sie offenbaren Unregelmäßigkeiten und Imperfektionen. Mit ihren porösen Oberflächen und unregelmäßigen Konturen spiegeln sie natürliche Prozesse wie Erosion\, Wachstum und Zerfall – transformative Kräfte\, die darauf hinweisen\, dass selbst die solidesten Strukturen oftmals fragil sind“\, so Tammen. \nVeranstaltungen im Rahmen des Berliner Gallery Weekends\nAnlässlich des Berliner Gallery Weekends finden zwei besondere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung statt: \n\nSamstag\, 3. Mai\, 18 Uhr: Der Komponist Alexander Eulgem intoniert eine musikalische Antwort auf Rubica von Strengs Werkserie Seasons of PortLand.\nSonntag\, 4. Mai\, 15 Uhr: Liedernachmittag mit der Mezzosopranistin Sigrid Wiedemann\, begleitet von Boris Schönleber am Klavier.\n\nEinblick in die Ausstellung\n„Die Wunder unseres Planeten – von Ton und Pigmenten bis Mensch und Natur – poetisch versammelt.“Mit diesen Worten fasst die Kunsthistorikerin Helen Adkins die Essenz der Gegenüberstellung von Anna Arnskötters Keramikskulpturen und Rubica von Strengs Gemälden aus dem Zyklus PortLand in der Berliner Galerie Tammen zusammen. \nVom 4. April bis 31. Mai 2025 ist dort in der Ausstellung „Re:Solution“ erstmals eine kuratierte Auswahl der Werke beider Künstlerinnen zu sehen. Zur Eröffnung am 4. April\, 19–22 Uhr\, gibt Helen Adkins eine Einführung. \n„Universale Menschlichkeit\, jenseits von Epoche\, Kultur und Religion\, ist Anna Arnskötters Sujet“\, so Adkins. „Ihre imaginären Bauten beziehen sich auf Wunderwerke\, die unsere Ahnen ohne hochmoderne Technik errichtet haben.“ \nDagegen bieten Rubica von Strengs Gemälde einen visionären Blick in die Zukunft unseres Planeten und seiner Bewohner. „Mensch und Natur gehören darin unmittelbar zusammen“\, sagt die Kunsthistorikerin. „Sie sind Teil eines und desselben energetischen und globalen Systems.“ \nBeide Künstlerinnen integrieren architektonische Motive in ihre Arbeiten: die eine konkret-skulptural\, die andere abstrakt-strukturell. Zwischen ihren Positionen entsteht ein Dialog über die Repräsentation von Raum und Zeit. Dabei ergänzt die taktile Qualität von Arnskötters Keramik die texturale Tiefe in von Strengs Gemälden – so bietet die Ausstellung ein multisensorisches Erlebnis von Form und Farbe. \nRE:SOLUTION – Anna Arnskötter und Rubica von Streng im Dialog\n4. April 2025 – 31. Mai 2025 \nGalerie Tammen \n
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LOCATION:GALERIE TAMMEN UND PARTNER\, Hedemannstraße 14\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:Doomscrolling — Maria Naidyonova
DESCRIPTION:Maria Naidyonova ist eine Könnerin des großen Formats mit einem Feingefühl für die Linie und der ihr innewohnenden emotionalen Kraft. Ihre Leinwandarbeiten sind mehr Zeichnung als Malerei: mal tastend und nachspürend\, mal kraftvoll und raumgreifend lesen sie mit Kohle\, Bleistift und lasierend aufgetragenem Pinselstrich den Gefühlsraum der dargestellten Figuren. Nach einer zweijährigen Zeit der konzentrierten Arbeit im Atelier präsentiert die Künstlerin erstmals ihre neuen Werke der Öffentlichkeit. \nEs geht Naidyonova darum\, diejenigen Momente einzufangen\, in denen verborgene Bedeutungen des Alltags hervorleuchten. Serientitel wie „Friends & Lovers“ oder „Berliners“ weisen darauf hin\, wie eng ihre Kunst mit dem unmittelbaren sozialen und urbanen Umfeld Berlins verknüpft ist\, der Stadt\, in der die in Kiew geborene Künstlerin seit 2014 lebt und arbeitet. Wie in anderen Großstädten verdichten sich in Berlin täglich mehrere Millionen Lebenswege\, Krisen und ständige Umgestaltungen. Jeder Tag kann ein neuer Sturz oder eine neue Chance sein. Dieses pulsierende Spannungsfeld bildet den Erfahrungshintergrund\, aus dem sich ihre Bilder emanzipieren. \nDas für die Ausstellung titelgebende Bild „Doomscrolling“ zeigt auf einem Format von 180 mal 160 Zentimetern einen voluminösen sitzenden Frauenakt\, das traurige Schmollgesicht auf einem Arm gestützt und sich im Display ihres Handys spiegelnd. Inbegriff einer zeitgenössische Narcissa? In Psychologie und Kommunikationswissenschaften etabliert bezeichnet „Doomscrolling“ den exzessiven Konsum negativer Nachrichten über digitale Medien. Populär wurde der Begriff seit der COVID-Pandemie und den seit 2020 zunehmenden global-politischen Verunsicherungen — „Doom“ englisch für Schicksal\, Verhängnis\, Verderben. Der wahl- und grenzenlose Konsum unzuverlässiger Informationen in den „sozialen Netzwerken“ kann zur Sucht werden und\, gepaart mit dem Drang nach Selbstbestätigung\, ein sich selbst verstärkender narzisstischer Kreislauf. \nDen überwiegenden Teil der Bilder nehmen weibliche Akte ein. Dass für Naidyonova die Arbeit vor dem realen Modell sehr wichtig ist\, begründet sie mit der Notwendigkeit\, im künstlerischen Prozess zur Individualität jedes Menschen vorzudringen und etwas Innerliches festhalten zu können. Aus diesem Grund spricht sie nicht von „Modellen“ sondern von „ihren Musen“. Diese betrachtend untersucht sie\, wo und wie der Körper etwas offenlegt\, das berührt und etwas über den Menschen erzählt. In nur einer Geste\, einem Blick\, einer Bewegung können Intimität und Zwiesprache entstehen. \nIn der Zeit einer zunehmend unreflektierten Medienabhängigkeit vor allem jüngerer Leute zu leben\, beschäftigt Naidyonova sehr. Interessanterweise sind ihre künstlerischen Ergebnisse jedoch nicht reißerisch\, provozierend oder chaotisch bunt sondern ganz im Gegenteil mit einer klassischen Ästhetik verbunden. Die Künstlerin\, die in den letzten Jahren auch mit Animationsfilmen einigen Erfolg hatte\, betont ihre Wertschätzung für traditionelle Techniken als Ausgangspunkt für Weiterentwicklung und neue Wege. Wie Leo Kuelbs treffend sieht\, ist sie „ein Beispiel dafür\, dass Vergangenheit und Zukunft im Jetzt zusammen existieren.“ Ihre Bilder bewegen sich zwischen träumerischer Fantasie („Midday Dream“ 2023)\, der Begeisterung für die erotische Dramaturgie der Linie („Lovers“ 2024) und leisem Humor („Picnic on the Lake“ 2024). „Klassisch und doch zeitgenössisch\, so wie Berlin selbst\, ist Naidyonovas Werk tief in der Kunstgeschichte verwurzelt\, doch pulsiert es mit einer starken Strömung der Gegenwart und bietet Einblicke in das\, was vor uns liegt.“ (Zit. ders.) \n
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LOCATION:Galerie feinart berlin\, Niebuhrstraße 71\, Berlin\, 10629\, Deutschland
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SUMMARY:It’s Just a Matter of Time.  Sammlung Deutsche Bank im Dialog
DESCRIPTION:Alle Gebäude tragen in ihren Wänden das Echo sich überschneidender Zeitlinien. Jeder Raum\, jeder Riss in der Fassade und die umliegenden Straßen ist gezeichnet von den Spuren\, derer\, die hier gelebt und gewohnt haben – sie zeugen von den Momenten\, die hier erlebt wurden. Wird eine Schicht entfernt\, kommen unzählige Geschichten zum Vorschein. In ähnlicher Weise sind Kunstsammlungen Hüterinnen der Zeit\, in ihnen sind die Erinnerungen von Generationen und soziopolitische Ereignisse eingeschrieben. Die Kunstwerke\, die sie bewahren\, dokumentieren ebenso wie die Werke\, die ihnen fehlen\, die sich wandelnde Gegenwart. Ausgehend von der wechselhaften Geschichte des PalaisPopulaire erkundet die Ausstellung ”It’s Just a Matter of Time” die vielschichtigen Überschneidungen von Zeit. \n1730 zunächst als zwei getrennte Häuser am Berliner Festungsgraben erbaut\, wurden die Bauten vom preußischen Architekten Friedrich Wilhelm Diterichs durch einen zentralen Anbau zu einem Palais vereint. Im Jahr 1788 wurde das Gebäude zur königlichen Residenz und beherbergte unter anderem die Töchter von König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise von Preußen – die Prinzessinnen Charlotte\, Alexandrine und Luise. Seit 1810 wird es als Prinzessinnenpalais benannt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es von den politischen und kulturellen Veränderungen der jeweiligen Epochen geprägt: Jahre nach dem Sturz der Monarchie 1918 wurde es 1931 zunächst als Schinkel Museum\, danach für Wechselausstellungen genutzt. 1933 wurden nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten über 20 000 Bücher auf dem nahe gelegenen Opernplatz in einem brutalen Akt der kulturellen Auslöschung verbrannt. \nIm geteilten Berlin der Nachkriegszeit war das Palais Teil der Deutschen Demokratischen Republik. In unmittelbarer Nähe des Palastes der Republik\, in dem von 1976 bis 1990 das DDR-Parlament tagte\, befand es sich im baulichen Zentrum der Zeit des Kalten Krieges mit seinen konträren Ideologien. Während dieser Zeit wurde der Bau als Operncafé genutzt\, in dem auch Tanzveranstaltungen angeboten wurden\, die eine kleine Flucht aus dem starren politischen System ermöglichten. Nach längerem Leerstand wurde das Palais 2018 als Ort für zeitgenössische Kunst wiedereröffnet. \nDiese historischen Schichten bilden den Hintergrund für ”It’s Just a Matter of Time”. Die als kontemplative Reise konzipierte Ausstellung präsentiert künstlerische Positionen von 1946 bis heute und zeigt Werke aus der Sammlung Deutsche Bank sowie ausgewählte Leihgaben. Mit dem Verständnis\, dass Institutionen in größere städtebauliche und historische Zusammenhänge eingebettet sind\, stellt die Ausstellung immer wieder Verbindungen zwischen dem Innen- und Außenraum her. Über die Wände der Galerien hinaus unterstreicht sie die Idee\, dass die Geschichte eines Ortes immer auch mit der der Stadt verflochten ist. \n“It’s Just a Matter of Time” erhebt nicht den Anspruch\, Geschichte abzubilden oder sie umfassend darzustellen. Vielmehr sollen die Echos der Vergangenheit aufgespürt werden – Fragmente\, die fortbestehen\, wieder auftauchen und sich mit der Gegenwart verflechten. Mittels dieser Abwesenheiten wird Geschichte nicht nur erzählt\, sondern erlebbar gemacht. Die Zeit zeigt sich als Kontinuum\, in dem sich Erinnerung und Erfahrung stets weiterentwickeln. \nKuratiert von Liberty Adrien & Carina Bukuts \nKünstler*innen: Kai Althoff\, James Gregory Atkinson\, Max Beckmann\, Marianne Berenhaut\, Heidi Bucher\, Wisrah C. V. da R. Celestino\, Christo\, Tony Cokes\, Latifa Echakhch\, Ayşe Erkmen\, Felix Gonzalez-Torres\, Shilpa Gupta\, Petrit Halilaj\, Lena Henke\, Julian Irlinger\, Martin Kippenberger\, Nancy Lupo\, Cildo Meireles\, Philippe Parreno\, Manfred Paul\, Julia Phillips\, Adrian Piper\, Cornelia Schleime\, Georges Tony Stoll\, Rosemarie Trockel\, Rachel Whiteread\, Kandis Williams \n
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SUMMARY:YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND.
DESCRIPTION:Die Ausstellung zeigt mehr als 200 Werke\, darunter Instruktionen und Partituren\, Installationen\, Filme\, Musik und Fotografien\, und beleuchtet Onos radikalen Ansatz in Bezug auf Sprache\, Kunst und Partizipation\, der bis in die Gegenwart hineinwirkt. \nOrganisiert von Tate Modern\, London\, in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau\, Berlin\, und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen\, Düsseldorf \nKuratiert von Patrizia Dander\, stellvertretende kuratorische Direktorin\, Gropius Bau\, und Juliet Bingham\, Kuratorin\, International Art\, Tate Modern \n
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LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7/ Ecke Stresemannstr. 110\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Johtingeaidnu – The Path Within
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Johtingeaidnu – The Path Within“ von Emilia Tikka\, Oula A. Valkeapää und Leena Valkeapää vereint künstlerische Forschung\, indigenes Wissen und epigenetische Wissenschaft.Sie stellt die Fragen\, wie Landschaften Erinnerungen bewahren können und wie Erfahrungen\, die über Generationen weitergegeben wurden\, in einer Zeit ökologischer und technologischer Umbrüche wieder an Bedeutung gewinnen. \nIn einer begehbaren Installation treffen alte Wanderrouten samischer Rentierherden auf Zukunftsvisionen und neue Erkenntnisse aus der Epigenetik. Die Ausstellung verbindet auf besondere Weise künstlerische Vorstellungskraft mit wissenschaftlicher Genauigkeit und lädt dazu ein\, über Zeit\, Erinnerung und das Zusammenleben von Mensch\, Tier und Natur nachzudenken.Dabei geht es auch um die Frage\, wie Erfahrungen – etwa durch Umwelt und Lebensweise – in Körpern und Landschaften Spuren hinterlassen und weiterwirken können. \nDie Besucher*innen können die Entwicklung der Rentier-Routen seit dem 16. Jahrhundert nachvollziehen\, die sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts über mehr als 500 Kilometer erstreckten\, um dann immer weiter zu schrumpfen. Anfang der 2000er Jahre konzentrierte sich das Wandermuster auf einen nahezu statischen Punkt. Tikka\, Valkeapää und Valkeapää visualisieren den Kollaps des Golfstroms\, eine durchaus vorstellbare Katastrophe\, die weite Teile Nordeuropas in eisige Kälte und schwere Stürme stürzen könnte. Während dies für viele eine Krise wäre\, könnte es für die samischen Rentierhirten eine unerwartete Chance sein\, auf längst verlorene Pfade zurückzukehren. \nDieses Klimaszenario bildet die Grundlage für Emilia Tikkas Kurzfilm\, der im Jahr 2102 spielt.Dabei beschäftigte sich Tikka zusammen mit Oula A. Valkeapää mit der Frage\, wie das überlieferte samische Wissen mit biowissenschaftlichen Methoden kombiniert werden kann\, um Erinnerungen an eine ferne Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen. \nBegleitend zur Ausstellung finden Gespräche mit Wissenschaftler*innen\, Führungen und Veranstaltungen statt\, u. a. im Rahmen des Gallery Weekend Berlin und der Langen Nacht der Wissenschaften\, um den interdisziplinären Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft zu fördern. \nÜber die Künstler*innen\nEmilia Tikka ist eine international profilierte\, in Berlin lebende transdisziplinäre Künstlerin\, Designerin und Forscherin. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit den philosophischen und gesellschaftlichen Dimensionen biomedizinischer Technologien auseinander. Ihre künstlerische Praxis umfasst spekulatives Storytelling in Form von Film\, Objektgestaltung und experimenteller Forschung im Labor. \nIhre Werke wurden international ausgestellt\, u. a. im EMMA Museum of Modern Art (Finnland)\, bei Ars Electronica (Österreich)\, am New York University Arts Centre (VAE)\, im Gregg Museum of Art and Design (USA)\, beim Imagine Science Film Festival NYC\, im STATE Studio (Berlin) sowie im Tekniska Museet (Schweden).Ihre Arbeiten und Forschung wurden zudem in führenden Medien wie Nature\, der Süddeutschen Zeitung\, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und auf ARTE vorgestellt. \nLeena Valkeapää ist eine finnische Künstlerin und Forscherin und promoviert in Kunst. Seit 1988 stellt sie als bildende Künstlerin aus und hat mehrere öffentliche Umweltkunstwerke geschaffen\, darunter das Felswandstück Ice Veil (1999) in Turku. In ihrer Dissertation von 2011\, Luonnossa\, vuoropuhelua Nils-Aslak Valkeapään tuotannon kanssa („In der Natur: Ein Dialog mit Nils-Aslak Valkeapääs Kunst“)\, untersuchte sie die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Derzeit arbeitet sie als Mentorin im Ars Bioartica Residenzprogramm in Kilpisjärvi\, Finnland. \nOula A. Valkeapää ist ein samischer Rentierhirte\, der die Traditionen seiner Familie in der Rentierzucht fortführt. Er lebt mit den Rentieren in der Arktis von Sápmi und folgt der samischen Hirtentradition.Seit 2011 arbeiten Leena und Oula A. Valkeapää zusammen an international anerkannten Kunst- und Forschungsprojekten. Ihre gemeinsamen Arbeiten konzentrieren sich auf natürliche Phänomene\, lokale Rentierhaltungstraditionen und umweltbezogene Fragestellungen. \n\nJohtingeaidnu – The Path Within\nEmilia Tikka mit Oula A. Valkeapää und Leena Valkeapää\n11.04.2025 – 13.07.2025\nSchering Stiftung \n\n
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SUMMARY:Georg Kolbe Museum: Tea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung
DESCRIPTION:Mit Werken von Georg Kolbe und Christian Borchert\, Cao Fei\, Ryan Gander\, Itamar Gov\, Heike Kabisch\, Taus Makhacheva\, Laure Prouvost\, Hande Sever\, Álvaro Urbano\, Marion Verboom\, Danh Vo\, Ruth Wolf-Rehfeldt sowie Kaari Upson. \nDas Georg Kolbe Museum wird 75 Jahre alt. Als Auftakt zu diesem Jubiläumsjahr zeigt das Georg Kolbe Museum vom 17. April bis 28. September 2025 die Gruppenschau Tea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung\, die sich mit der eigenen Institutionsgeschichte befasst und die Inszenierung von Erinnerung in den Fokus stellt.Neben Skulpturen Georg Kolbes werden multimediale Werke von internationalen Künstler*innen präsentiert\, die sich mit unterschiedlichen privaten und öffentlichen Formen von Erinnerung auseinandersetzen. \nDas Georg Kolbe Museum eröffnete 1950 als erstes neu gegründetes Museum in West-Berlin seine Türen. Das 1928 erbaute Gebäudeensemble war bis zum Tod Georg Kolbes im Jahr 1947 der Wohn- und Arbeitsort des Künstlers. Als das Haus 1950 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde\, präsentierte es ausschließlich Werke Kolbes\, in einer scheinbar unveränderten Atelieratmosphäre. Die Räume wurden jedoch von seiner ehemaligen Assistentin\, Nachlassverwalterin und der ersten Direktorin des Museums Margrit Schwartzkopff durch Blumenschmuck\, Kerzen und Porträtfotos des Verstorbenen höchst emotional arrangiert. Die Ausstellung geht mit einer Reinszenierung dieses Atelierraums dem Eröffnungsmoment 1950 nach.Mit der Jubiläumsausstellung setzt sich das Georg Kolbe Museum erstmals mit der eigenen institutionellen Geschichte auseinander. Es führt damit eine intensive Beschäftigung mit dem Wirken des Namensgebers und Stifters in die vermeintliche Zeitenwende nach 1945 fort und macht sie zum Ausgangspunkt für heutige Überlegungen zu Geschichtsschreibung\, Familiengeschichte und Auseinandersetzungen mit schwierigen Vergangenheiten. \nWoran und auf welche Weise erinnerten die Museumsbesucher*innen 1950 und wie gehen wir heute mit ihren und unseren Pfade des Erinnerns um? Während die Künstlerin Hande Sever sich ganz direkt mit dem Werk Kolbes und mit einer bislang wenig erzählten Geschichte seines Schaffens in Istanbul auseinandersetzt\, knüpft der Künstler Álvaro Urbano zarte Verbindungslinien zwischen seinen Geschichtsbetrachtungen des frankistischen Spaniens und dem Werk Kolbes. \nWoran und auf welche Weise erinnerten die Museumsbesucher*innen 1950 und wie gehen wir heute mit ihren und unseren Pfaden des Erinnerns um? Während die Künstlerin Hande Sever sich ganz direkt mit dem Werk Kolbes und mit einer bislang wenig erzählten Geschichte seines Schaffens in Istanbul auseinandersetzt\, knüpft der Künstler Álvaro Urbano zarte Verbindungslinien zwischen seinen Geschichtsbetrachtungen des frankistischen Spaniens und dem Werk Kolbes. Die Bildhauerin Marion Verboom präsentiert ihre bildhauerischen Epochenstapelungen. Mit Künstler*innen wie Laure Prouvost\, Cao Fei\, Taus Makhacheva und Danh Vo wird zudem das Erinnern der eigenen oder auch imaginierten Familiengeschichte Reflexionspunkt für das Betrachten der Institutionsgeschichte des Georg Kolbe Museums. \nWerke Christian Borcherts und Ruth Wolf-Rehfeldts erlauben uns heute\, den Blick auf das Werk Kolbes aus der DDR heraus nachzugehen und erlauben dadurch eine erweiterte Reflexion zu den Bruchlinien des 20. Jahrhunderts. \nDie Ausstellung Tea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung ist Teil eines vielseitigen Programms im Jubiläumsjahr 2025\, das das Georg Kolbe Museum als lebendigen Kunstort feiert.Freuen Sie sich schon jetzt auf die im Sommer eröffnende Gartenausstellung von David Hartt. Für eine Auftragsarbeit setzte er sich künstlerisch mit dem Tänzerinnen-Brunnen von Kolbe – ein beliebtes Highlight im Garten des Museums – auseinander. In diesem Rahmen erscheint auch die Publikation The Fountain / Der Brunnen (Distanz Verlag)\, die sich der herausfordernden Objektgeschichte des Brunnens aus künstlerischer und kunsthistorischer Perspektive nähert. \nTea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung\n17. April 2025 – 28. September 2025 \nGeorg Kolbe Museum \n
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SUMMARY:Oskar Holweck - Arbeiten mit Papier
DESCRIPTION:Er nahm an Aktivitäten und Ausstellungen der Gruppe ZERO teil und hat zweimal eine Einladung zur Documenta-Teilnahme abgelehnt: Der 1924 im Saarland geborene Oskar Holweck gehört zu den bedeutenden Vertreter*innen Konkreter Kunst nach 1945. Die Saarländische Galerie gibt mit einer konzentrierten Auswahl Einblick in alle Phasen seines Werks: von den frühen Experimenten mit Tusche bis zu den späteren Reißarbeiten der 1980er und 1990er Jahre. \nKaum ein anderer Künstler hat das Papier als künstlerisches Material so konsequent auf seine Möglichkeiten hin erforscht wie Oskar Holweck. Es ging ihm darum zu zeigen\, welche Vielfalt an Formen und Gestaltungsmöglichkeiten in einem einfachen Blatt weißem Papier angelegt sind. Risse\, Falten\, Wellen\, Dellen\, Beulen\, Hohlräume – da\, wo viele Betrachter*innen verformtes Papier sehen\, erkannte Oskar Holweck Licht und Schatten\, Körper und Räume\, Formen und Bewegungen. Holwecks Interesse an den spezifischen Eigenschaften des Materials ließ ihn in Serien arbeiten. Wiederholungen und Differenzierungen von Eingriffen in das Papier waren für ihn Wahrnehmungsstudien und eine Schule des Sehens. Künstler\, Vermittler\, Theoretiker? Oskar Holweck sah sich selbst als einen Forscher\, der „Auskünfte über Ästhetik“ gab. Schreiben und Sprechen über sein Konzept waren Teil seiner Arbeitsweise. Präzise hat er sein Anliegen und seine Motivation dargelegt: \n„Seit 1958 stelle ich Untersuchungen mit weißem Papiermaterial an. Mein Hauptanliegen ist\, dem Material Formen seiner eigenen Art abzugewinnen und dabei die Auswirkung des Lichtes auf Oberflächen\, in Hohlräumen und durch Materialeigenschaften bedingt\, zu konkretisieren. Für die Arbeit mit Papier heißt dies: Biegen\, Knicken\, Knüllen\, Falten\, Knittern\, Drücken\, Pressen\, Stauchen\, Strecken\, Ritzen\, Durchstoßen\, Reißen\, Schlitzen\, Schneiden\, Kleben\, Klopfen\, Schlagen\, Bohren\, Sägen usw. bis Sengen\, Erhitzen\, Brennen. Auf meine behutsame\, oft karge „Ansprache“ an das Material reagiert es mit einer für mich immer wieder überraschenden und kaum vorhersehbaren reichen Formen- und Farben- „Sprache“. Ich kann also zu Beginn eines Arbeitsprozesses nie exakt voraussagen\, was am Ende geschehen wird. Ich lebe während meiner Arbeit ständig in Konflikt zwischen meiner Aktion und der Reaktion des Werkstoffes\, schließlich in Konfrontation mit mir selbst. Das ist sicherlich ein wesentlicher Grund\, weshalb ich dies tue.“ \nEin besonderer Dank gilt allen institutionellen und privaten Sammlern für ihre großzügige Bereitschaft\, die Arbeiten für diese Ausstellung zur Verfügung zu stellen: Institut für aktuelle Kunst\, Saarlouis\, Landeshauptstadt Saarbrücken\, Ministerium für Bildung und Kultur – Saarland\, Privatsammlung Mainz\, Privatsammlung Berlin\, Sammlung Wolfgang und Gisela Agne\, Blieskastel\, Sparkasse Saarbrücken\, Stadt St. Ingbert. \nBiografie\n1946–49 Studium der Malerei bei Boris Kleint\, Staatliche Schule für Kunst und Handwerk\, Saarbrücken; 1949–51 Ecole des Arts Appliqués à l’Industrie und Académie de la Grande Chaumière\, Paris/FR; 1951–56 Assistent von Boris Kleint\, Staatliche Schule für Kunst und Handwerk\, Saarbrücken; 1956–89 Leitung Grundlehre\, Staatliche Schule für Kunst und Handwerk\, Saarbrücken\, dann Leitung Gestaltungslehre\, Fachbereich Design\, Fachhochschule des Saarlandes; 1957–61 Mitglied der „Neue Gruppe Saar“\, Saarbrücken; seit 1958 Beteiligung an den Ausstellungen der Gruppe ZERO; 1959 (+1972) Einladung zur documenta\, nicht angenommen; 1960–61 Mitglied der Nouvelle École Européenne\, Lausanne/CH; 1960–86 Mitglied des Deutschen Werkbundes; 1966–70 Ausstellung “Sehen” in Köln\, Zürich\, Middlesbrough\, Manchester\, London\, Bristol\, Glasgow\, Birmingham und Saarbrücken; 1978 Kunstpreis des Saarlandes; 1994 Albert-Weisgerber-Preis für Bildende Kunst der Stadt St. Ingbert; 2007 verstorben. \nOskar Holweck (1924–2007)Arbeiten mit Papier\n24.04. – 07.06.2025 \nSaarländische Galerie – Europäisches Kunstforum \n
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SUMMARY:Road to Nowhere: Tashi Brauen & Chris Bünter
DESCRIPTION:Ronewa Art Projects präsentiert Road to Nowhere\, eine Fortsetzung eines gemeinsamen Projekts der Schweizer Künstler Tashi Brauen und Chris Bünter. Die fortlaufende Zusammenarbeit vereint ihre unterschiedlichen Praktiken zu einem künstlerischen Austausch\, der einen unvorhersehbaren Prozess umfasst und lebendige sowie verspielte Arbeiten auf Papier hervorbringt. \nDie Berliner Ausstellung zeigt 14 neue Werke und markiert den nächsten Schritt in der Zusammenarbeit von Brauen und Bünter. Ihre Kollaboration entstand aus einer Freundschaft und begann spontan im Jahr 2020 während eines Besuchs von Bünter im Zürcher Atelier von Brauen. Während der frühen Lockdowns der Covid-Pandemie begann Brauen\, alte Ausgaben des Schweizer Kunst- und Kulturmagazins Du zu verwerten\, das seit 1941 gedruckt wird. Brauen experimentierte mit einfachen Drucktechniken auf den sorgfältig ausgewählten Seiten des Magazins\, was zu einem fortlaufenden Werk führte. Bünter\, dessen neugierige Praxis ihn oft in künstlerische Kollaborationen führt\, reagierte auf Brauens Experimente\, indem er seine eigenen Eingriffe auf Brauens Arbeiten anwendete. \nDie neueste Version der Zusammenarbeit folgt einer Methode\, die an das surrealistische Spiel Cadavre Exquis erinnert. Brauen beginnt mit der Erstellung monochromatischer Drucke\, die an Rorschach-Tintenflecke erinnern\, auf den Seiten des Du-Magazins. Bünter reagiert darauf mit ausgeschnittenen Interventionen\, bei denen die kreisförmigen Ausschnitte gedreht\, versetzt oder mit Ausschnitten aus anderen Du-Werken ausgetauscht werden. Indem sie Dekonstruktion\, Zufall und Loslassen als Teil des Prozesses hinnehmen\, erzeugt der Ansatz von Brauen und Bünter überraschende neue Kompositionen\, Asymmetrien und Gegenüberstellungen. Das Werk von Brauen und Bünter pendelt zwischen Intuition und Intellekt\, und es sucht das Gleichgewicht von spontaner und kontrollierter Aktion. \nDie Zusammenarbeit hat zu drei früheren Ausstellungen in Basel\, Bern und Zürich geführt\, bei denen die Stadt Zürich 2022 eine Gruppe von neun Werken erwarb. Road to Nowhere ist der nächste Akt in einem fortlaufenden Prozess des kreativen Austauschs und der Zusammenarbeit. Wir laden Sie herzlich ein\, mit uns in Berlin die Eröffnung der Ausstellung am 24. April 2025 von 18:00 bis 21:00 Uhr zu feiern\, bei der beide Künstler anwesend sein werden. Diese Gelegenheit dient zugleich als Berliner Veröffentlichung von Tashi Brauens Buch Hold On — ein Katalog seiner künstlerischen Arbeiten der letzten 15 Jahre. \nKünstlerbiografien\nTashi Brauen lebt und arbeitet in Zürich. Er untersucht in einer multidisziplinären Praxis\, wie Materialien\, ihre Oberflächen und Volumen auf verschiedene physische Eingriffe reagieren. Sein Werk wurde in Einzel- und Gruppenausstellungen bisher in der Schweiz\, in Deutschland\, den USA und in Asien gezeigt. Seine Arbeiten sind in mehreren öffentlichen Kunstsammlungen der Schweiz vertreten\, darunter in jenen der Kantone Zürich und Bern und in jener der Stadt Wettingen\, sowie in privaten Sammlungen weltweit\, etwa jener von Luciano Benetton in Treviso\, Italien. \nChris Bünter lebt und arbeitet in Zürich. Er absolvierte Studien der Kunst und Kunstgeschichte in Basel und in Warschau. Sein Werk umfasst Papierarbeiten\, Skulptur\, Installation\, angewandte Kunst und Multiples. Von ihm erscheinen sporadisch Essays in Publikationen zur zeitgenössischen Kunst. In seiner Praxis beschäftigt er sich mit kulturgeschichtlichen Gegenständen auf der Suche nach verborgenen Quellen der Gegenwart. Sein Interesse führt ihn parallel zu Praktiken des Archivierens wie Gestaltens und regelmäßig zu Kooperationen mit anderen Künstlern. \nBild: Tashi Brauen und Chris Bünter (Zusammenarbeit)\, Road to Nowhere\, 2025\, Mixed Media auf Papier\, 33 × 45 cm\, 13 × 17 3/4 in. (Maße variabel) \nRoad to Nowhere: Tashi Brauen & Chris Bünter\n25. April 2025 – 14. Juni 2025 \nRonewa Art Projects \n
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DESCRIPTION:Die Ausstellung „Arnulf Rainer“ zeigt zentrale Werkgruppen des österreichischen Künstlers\, darunter frühe Übermalungen sowie Arbeiten aus seinen großformatigen Kreuzserien. Arnulf Rainer (*1929 in Baden bei Wien) gilt als einer der wichtigsten europäischen Künstler der Nachkriegszeit und ist bekannt für seine in den 1950er Jahren entwickelten “Übermalungen”\, bei denen er bestehende Bilder\, Fotografien oder Drucke übermalt. Seine Kunst ist von einer tiefen Spiritualität und einer Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz geprägt. Seine schöpferischen Kräfte von Zorn\, Wahn\, Traum oder auch Unterbewusstsein führen ihn zur Beschäftigung mit dem Tod. Seit 1977 entwickelt er dieses zentrale Thema unter anderem in großen Kreuzserien. \nDas Kreuz ist meine Grundfigur geworden. Mir fällt einfach nichts anderes ein\,\nwas mich so herausfordert und in Arbeitswut und Fleiß bringt\,\ndeswegen nehme ich es immer wieder auf.¹ \nArnulf Rainer ist weltweit in Museen und Galerien vertreten\, darunter die Nationalgalerie Berlin\, die Tate Gallery in London und die Albertina in Wien\, die Pinakothek der Moderne in München\, das Centre Pompidou in Paris und das Museum of Modern Art in New York. \n¹ Arnulf Rainer\, zit. nach: Friedhelm Mennekes\, Das Kreuz als Realpräsenz\, in: Johannes Röhring\, Arnulf Rainer – Kreuz-Weisen\, Köln 1992\, S. 12 \nARNULF RAINER\n25. April 2025 – 15. Juni 2025 \nGalerie Michael Haas \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/arnulf-rainer/
LOCATION:Galerie Michael Haas\, Niebuhrstraße 5\, Berlin\, 10629\, Deutschland
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SUMMARY:YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND
DESCRIPTION:Yoko Ono war ihrer Zeit voraus und hat mit ihrem Schaffen seit den 1950er Jahren Kunst\, Musik und politischen Aktivismus entscheidend geprägt. Mit der umfassenden Einzelausstellung YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND würdigt der Gropius Bau Onos wegweisendes Werk und beleuchtet ihre Rolle in der frühen Konzept- und partizipativen Kunst sowie in Film und Performance. \nDie Ausstellung vereint mehr als 200 Arbeiten\, darunter Handlungsanleitungen und partizipative Werke\, Installationen\, Filme\, Musik und Fotografien. Sie zeugen von Onos radikalem Ansatz in Bezug auf Sprache\, Kunst und Partizipation\, der bis in die Gegenwart hineinwirkt. Der Titel der Ausstellung geht auf Onos Konzert- und Veranstaltungsreihe Music of the Mind zurück\, die 1966 und 1967 u. a. in London und Liverpool stattfand. „Für mich“\, so Ono\, „gibt es nur einen einzigen Klang\, nämlich den Klang des Geistes. Meine Werke dienen allein dazu\, in den Menschen die Musik des Geistes hervorzurufen. […] In der Welt des Geistes breiten sich Dinge aus und transzendieren die Zeit.“ (1966) \nYOKO ONO: MUSIC OF THE MIND zeichnet die Entwicklung des innovativen Œuvres der Künstlerin ab Mitte der 1950er Jahre bis heute nach und hebt ihre anhaltende Bedeutung für die zeitgenössische Kultur hervor. Onos Werke werden im ersten Obergeschoss sowie dem kostenlos zugänglichen Lichthof zu sehen sein und sich im Rahmen einer Yoko Ono Season in Form weiterer Ausstellungen und Veranstaltungen in die Stadt und den öffentlichen Raum ausbreiten. Die Ausstellung wird darüber hinaus von einem umfangreichen Programm begleitet\, das das Schaffen von Yoko Ono aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zum Gallery Weekend Berlin wird die Musikerin Peaches am 2. Mai 2025 Yoko Onos Performance Cut Piece im Gropius Bau aufführen. \n\nYOKO ONO: MUSIC OF THE MIND ist eine perfekte Fortsetzung unseres neuen Programms\, durch das der Gropius Bau zu einem Ort für alle werden soll. Yoko Onos spielerischer und partizipativer Ansatz ermöglicht einzigartige Begegnungen mit Kunst und anderen Menschen. So schlicht und intuitiv ihre Arbeiten auf den ersten Blick scheinen\, sind sie doch komplex\, intellektuell anregend und hochpolitisch. Wir freuen uns\, in Zusammenarbeit mit dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) und der Neuen Nationalgalerie ihre Kunst in ganz Berlin zu zeigen\, damit diese herausragende Künstlerin die Anerkennung erhält\, die ihr gebührt. \n\n— Jenny Schlenzka\, Direktorin des Gropius Bau \n\nDenn zuerst ist da eine Idee und dann stellen wir uns diese Idee als etwas Wirkliches vor. Durch die Vorstellungskraft werden Dinge Wirklichkeit – physische Wirklichkeit. \n\n— Yoko Ono\, 2009 \nIm Zentrum von Onos Kunst stehen Ideen\, die sie oft auf poetische\, humorvolle und tiefgründige Weise zum Ausdruck bringt. Die Ausstellung beleuchtet zunächst Onos Schlüsselrolle in der experimentellen Avantgarde-Szene New Yorks und Tokios. In dieser Zeit entwickelt sie ihre sogenannten Instruktionen – knappe Handlungsanleitungen\, die dazu einladen\, sich ein Werk vorzustellen\, es zu erleben\, zu erschaffen oder zu vollenden. Einige dieser Instruktionen\, wie „FLY“ oder „TOUCH“\, bestehen aus einem einzigen Verb. Andere reichen von kurzen Sätzen wie „Listen to a heartbeat“ oder „Step in all the puddles in the city“ bis zu Anleitungen wie „Painting to be constructed in your head”\, die allein in der Vorstellung entstehen. Im Gropius Bau werden Besucherinnen mit The Blue Room Event (1966) empfangen\, einer Sammlung einfacher Sätze in Onos Handschrift\, die sich über den gesamten Raum verteilen. Jedes Wort\, jeder Satz soll die Gedanken der Besucherinnen anregen und sie ermuntern\, ihre Wahrnehmung der Welt zu hinterfragen. \nFür ihre Anleitungen nutzt Ono verschiedene Formen: In der Ausstellung werden bisher unveröffentlichte Fotos und Archivmaterial von Onos ersten auf kurzen Anleitungen basierenden Instruction Paintings (1960–61) in ihrem Loft-Atelier in der Chambers Street 112 in New York gezeigt\, wo sie und der Komponist La Monte Young experimentelle Konzerte und Events veranstalteten. In ihrer ersten Einzelausstellung 1961 in der AG Gallery präsentierte sie diese erstmals umfassend. Zudem ist ihr ikonisches\, selbstverlegtes Künstler*innenbuch Grapefruit (1964)\, das ihre zwischen 1953 und 1964 verfassten Anleitungen enthält\, in Form eines maschinengeschriebenen Entwurfs vollständig zu sehen. \nDas Publikum kann Onos Anleitungen an verschiedenen Stellen in die Tat umzusetzen: Painting to Shake Hands (1961/2025) lädt ein\, anderen Menschen die Hand zu schütteln. Bei Bag Piece (1964/2025) – welches Ono erstmals bei jenem Konzert in Kyoto performte\, bei dem sie auch ihr berühmtes Cut Piece (1964) uraufführte – kann man sich in schwarzen Stoffsäcken verstecken\, oder bei Shadow Piece (1963/2025) den eigenen Schatten nachzeichnen. \n\nIch wollte ein unvollendetes Werk präsentieren\, das andere ergänzen können und nicht nur wiederholen … \n\n— Yoko Ono\, 2001 \n1966 zog Ono nach London\, wo sie fünf Jahre blieb. Hier wurde sie wie in Tokio und New York Teil eines alternativen Netzwerks aus bildenden Künstlerinnen\, Musikerinnen und Autor*innen und lernte John Lennon kennen\, ihren langjährigen künstlerischen Partner und künftigen Ehemann. Zu sehen sind wichtige Installationen aus ihren richtungsweisenden Ausstellungen in der Indica und der Lisson Gallery\, darunter Apple (1966)\, Ceiling Painting (1966) und Half-A-Room (1967)\, eine Installation halbierter Haushaltsgegenstände. Onos damals zensierter FILM NO. 4 („BOTTOMS“) (1966–67)\, den sie als „Friedenspetition“ schuf\, wird zusammen mit Teilen ihres wichtigen Vortrags beim Destruction in Art Symposium gezeigt. In diesem beschrieb sie zentrale Aspekte ihrer partizipativen Kunst: das Eventbasierte\, das Alltägliche\, das Persönliche\, das Bruchstückhafte\, Unvollständige oder Unfertige\, das Auslösen einer kreativen Transformation\, das Existieren in einer Fantasie- oder Traumwelt. Zur Teilnahme lädt auch White Chess Set ein: ein Schachspiel mit ausschließlich weißen Figuren und weißen Feldern\, dessen Anleitung dazu auffordert\, „so lange zu spielen\, wie du dich erinnern kannst\, wo all deine Figuren stehen“ – ein erstmals 1966 realisiertes Werk\, das Onos Antikriegshaltung zum Ausdruck bringt. \n\nMit weiblicher Intelligenz und Bewusstsein können wir uns in eine organische\, nicht von Konkurrenz geprägte Gesellschaft verwandeln\, die auf Liebe statt auf logischem Denken beruht. \n\n— Yoko Ono\, 1972 \nIn Onos Œuvre gibt es Schlüsselmotive\, die sie in verschiedenen Jahrzehnten und Medien immer wieder behandelt. Dazu zählt der Himmel\, der ihr wiederholt als Metapher für Frieden und Grenzenlosigkeit dient. Als Ono während des Zweiten Weltkriegs als Kind aus Tokio fliehen musste\, fand sie in der Allgegenwart des Himmels Trost und Zuflucht. Im Gropius Bau taucht er in der Anleitung Painting to See the Skies (1961) und in der Installation SKY TV (1966/2025) auf\, bei der ein Live-Video des Himmels über dem Gropius Bau zu sehen sein wird. \nAuch Onos feministische Anliegen durchziehen ihr gesamtes Schaffen\, angefangen von frühen Werken wie Cut Piece bis zu wegweisenden Filmen wie FLY (1970–71)\, in dem sich eine Fliege\, von Onos Stimme begleitet\, über den nackten Körper einer Frau bewegt\, sowie FREEDOM (1970)\, der Onos vergebliche Bemühungen zeigt\, sich von ihrem BH zu befreien. In RAPE (1968–69) stehen wiederum die gewaltvollen Machtdynamiken zwischen filmender und gefilmter Person im Zentrum. Der Film zeigt Nahaufnahmen einer Frau\, die – ohne das Drehbuch zu kennen – von einer Handkamera durch die Stadt bis in ihre Wohnung verfolgt wird\, und verdeutlicht das Machtgefälle zwischen männlichem Blick und weiblichem „Objekt“ der Begierde. Onos Musik\, die in einem eigenen Bereich der Ausstellung zu hören ist\, setzt diesen Gewalterfahrungen mit Hymnen wie Sisters O Sisters (1972)\, Woman Power (1973) und Rising (1995) feministisches Empowerment entgegen. Diese Lieder sollen Frauen bestärken\, eine neue Welt zu erschaffen und mutig und zornig zu sein. \nGerahmt von Onos späteren Aufführungen von Performances wie Cut Piece (2003) und WHISPER (2013) sowie der Soundarbeit Will I (1995)\, endet die Ausstellung mit My Mommy Is Beautiful\, erstmals 2004 realisiert. In der raumgreifenden Installation können Besucher*innen Fotos ihrer Mütter sowie persönliche Botschaften hinterlassen. Dieses Werk ist nicht nur ein temporäres Denkmal für all jene\, die wir Mütter nennen\, sondern thematisiert auch\, was es heißt\, eine Mutter zu sein. Onos feministisches und aktivistisches Spätwerk reflektiert ihre persönlichen Erfahrungen und fordert Gedanken und Reaktionen zu Mutterschaft\, dem Älterwerden und der Vergänglichkeit heraus. Dabei rücken Themen wie Hoffnung\, Stärke und Verlust in den Vordergrund. \n\nDie Aufgabe von Künstlerinnen besteht nicht darin\, zu zerstören\, sondern den Wert der Dinge zu verändern. So können Künstlerinnen die Welt verändern … \n\n— Yoko Ono\, 1971 \nOno hat ihre Kunst und weltweite Medienpräsenz zunehmend dafür genutzt\, um sich für Frieden und humanitäre Kampagnen einzusetzen\, anfangs noch gemeinsam mit ihrem später ermordeten Ehemann John Lennon. Die Plakatwand-Kampagne WAR IS OVER! IF YOU WANT IT (1969) beispielsweise greift Werbesprache auf\, um eine Friedensbotschaft zu verbreiten. Der Film BED PEACE (1969) dokumentiert das zweite ihrer beiden „Bed-Ins“ in Montreal\, bei dem das Paar mit der internationalen Presse sprach\, um angesichts des Vietnamkriegs für Frieden zu werben. Der Gropius Bau wird zudem Onos partizipative Installation Add Colour (Refugee Boat) zeigen\, die erstmals 2016 realisiert wurde. Hier ist das Publikum aufgefordert\, ein weißes Boot\, Wände und Fußboden mit weißer und blauer Farbe zu versehen und dabei über drängende Fragen von Krisen und Vertreibung nachzudenken. \nIm öffentlich zugänglichen Lichthof des Gropius Bau sind ein Banner aus Onos fortlaufender Kampagne PEACE is POWER (2017/2025) sowie ihre Installation Wish Tree for Berlin (1996/2025) zu sehen. Sie lädt die Besucher*innen ein\, ihre Friedenswünsche auf kleine Zettel zu schreiben und an die Zweige eines der insgesamt neun Bäume zu binden. Zudem gibt es Platz zum Sitzen\, Schreiben und Ausruhen und damit Raum\, über Frieden als positive und treibende Kraft nachzudenken. Nach dem Ende der Ausstellung werden die Wünsche eingesammelt\, der Künstlerin übergeben und im Rahmen ihres Werks IMAGINE PEACE TOWER in Island fortbestehen. \n\nIch liebe Berlin und war schon so oft hier. Berlin ist Teil meines Körpers! \n\n— Yoko Ono\, 2013 \nZu Berlin hat Yoko Ono eine besondere Beziehung. Sie nannte die Stadt einmal einen „Ort\, an dem die Menschen meine Kunst verstehen“ (2010). Ihren 80. Geburtstag feierte Ono 2013 mit einem Konzert der Plastic Ono Band an der Berliner Volksbühne\, die sie „wegen Bertolt Brecht ausgesucht“ (2013) hatte. Sie lud junge Künstler*innen ein\, mit ihr zu performen\, darunter Peaches\, die während des Gallery Weekend Berlin die Performance Cut Piece wieder aufführen wird. Onos vielseitiges Schaffen wird in einer Yoko-Ono-Saison über den Gropius Bau hinaus in der Stadt zu sehen sein: Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt ab Anfang März ihre Arbeit TOUCH (1962/2025) im Rahmen seiner n.b.k. Billboard-Reihe an der Kreuzung Friedrichstraße/Torstraße\, während die Neue Nationalgalerie mit der Ausstellung YOKO ONO: DREAM TOGETHER Ideen des Miteinanders und den Friedensaktivismus in Onos Œuvre beleuchtet. \nYOKO ONO: MUSIC OF THE MIND\n26. April 2025 – 31. August 2025 \nGropius Bau \n
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SUMMARY:NEIN. DIE AUSSTELLUNG
DESCRIPTION:2014 sah sich ein Team unabhängiger und kritischer Journalist*innen gezwungen\, Russland zu verlassen\, um dem wachsenden politischen Druck und der Zensur seitens des Kremls zu entkommen. Im Exil gründeten sie Meduza. Das folgende Jahrzehnt war von sehr komplexen Entwicklungen geprägt. Krieg in Europa\, Pandemie\, Klimakrise\, eine neue Eskalation im Nahostkonflikt\, Rechtsruck\, Politikverdrossenheit\, autoritäre Tendenzen\, Zynismus als vorherrschende Haltung in der Politik und breiten Teilen der Gesellschaft – in den letzten zehn Jahren wurden die Menschen mit großen historischen Ereignissen konfrontiert. Eine solche Konstellation ist immer eine tragische Geschichte. \nDer Titel des Projekts klingt bewusst radikal. «Нет»\, das russische Wort für „Nein“\, ist ein Symbol des Ungehorsams\, geboren aus zehn Jahren der Resilienz\, Sturheit und Willen zu kämpfen. Nein zu sagen ist ein grundlegendes und unantastbares Menschenrecht\, das heutzutage vielen Menschen weltweit verwehrt wird\, auch jenen in Russland. Allein das Wort „Nein“ kann in manchen Ländern zur Verhaftung oder Inhaftierung führen. Es kann das Leben kosten. Die Ausstellung vereint die Stimmen derjenigen\, die es weiterhin allen Widrigkeiten zum Trotz wagen\, Nein zu sagen. Nein zum Krieg\, Nein zur Diktatur\, Nein zur Angst. Sie ist eine Hommage an Journalist*Innen sowie zivilgesellschaftliche und politische Aktivist*Innen\, die den Mut haben\, zu widersprechen. \n
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SUMMARY:Ines Schaikowski | Objekt\, Installation - Stephan Velten | Malerei
DESCRIPTION:Ines Schaikowski\, Jahrgang 1981 lebt im Oderbruch und befragt in ihren Raumskulpturen alltägliche Gegenstände auf ihr erzählerisches Potenzial und ihre Kraft\, Spuren in unserem Denken zu hinterlassen und Identität zu konstruieren. Der Umgang mit diesen Gegenständen und Wegwerfartikeln beeinflusst unsere Beziehung zur Welt und nimmt auch Einfluss auf die Beziehung zu uns selbst und zu anderen.\nIm spannungsvollen Kontrast dazu werden die komplexen Bilder des Potsdamer Malers Stephan Velten stehen. Veltens künstlerische Handschrift wandelt Naturformen auf immer neue Weise in assoziationsreiche Farb- und Formfindungen um. \n
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LOCATION:Die Brücke Kleinmachnow Kunstverein e.V.  im Landarbeiterhaus Kleinmachnow\, Zehlendorfer Damm 200\, Kleinmachnow\, 14532
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SUMMARY:Rushes
DESCRIPTION:In Anlehnung an den Begriff „rushes“\, der in der Video- und Filmproduktion noch ungeschnittene Filmsequenzen bezeichnet\, reflektiert der Titel das gemeinsame Interesse der Künstler*innen an der Unmittelbarkeit\, die der Aufnahme und Übertragung mit handelsüblichen Geräten innewohnt. \nDie in Rushes versammelten Arbeiten ziehen eine zeitgenössische Parallele zur analogen Videokunst der späten 1980er und frühen 1990er Jahre – deren zentraler Bezugspunkt das Fernsehen als Massenmedium für Verbreitung von Informationen\, Ideologien und Popkultur war – und konzentrieren sich auf jene Mobilgeräte\, die täglich zum Aufnehmen\, Abspielen und Teilen von digitalem Bewegtbild verwendet werden. In einer Zeit\, in der „Netzkultur“ immer feindseliger zu werden scheint\, zeugt Rushes von einem geschärften Bewusstsein für diese Entwicklung und ihre soziopolitischen Implikationen. Ad-hoc-Aufnahmen von Smartphones und Spionagekameras\, Livestreams und Found Footage täuschen eine unmittelbare Zeugenschaft vor und unterlaufen gleichzeitig die klare Trennung zwischen Inszenierung und Wirklichkeit. Statt Erlebtes direkt abzubilden\, untersuchen die gezeigten Arbeiten\, oft mit sarkastischem Unterton\, wie zeitgenössische Medien die Wahrnehmung verzerren können. \nDie präsentierten Künstler·innen arbeiten mit günstigen\, leicht zugänglichen und aus dem Alltag gegriffenen Materialien. Sie verbindet eine Ästhetik\, die auf Immersion und Monumentalität verzichtet. Vielmehr orientiert sie sich am Maßstab des menschlichen Körpers\, der häufig als indirekte Präsenz dargestellt wird: in Form von Händen\, die nach Dingen greifen\, bis hin zu handlichen Interfaces und Geräten\, die von Berührungen gekennzeichnet sind. Statt sich von den Technologien unseres täglichen Lebens formen zu lassen\, lädt Rushes dazu ein\, sie sich auf neuem Wege anzueignen und umzudenken. \nEröffnung: 29. April\, 18 – 22 Uhr \n
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LOCATION:Fluentum\, Clayallee 174\, Berlin\, 14195
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SUMMARY:Call of the Void
DESCRIPTION:Andrea Damp\, geboren 1977 auf der Insel Rügen\, bringt in ihrer Kunst die Vielschichtigkeit ihrer Herkunft und Ausbildung zum Ausdruck. Ihr Heimatdorf\, gegründet im frühen 19. Jahrhundert\, liegt in einer Region voller historischer Bedeutung\, die bereits Künstler wie Caspar David Friedrich inspirierte. Schon in ihrer Kindheit zeigte sich Damps Talent für die Malerei\, gefördert durch ihren Dorfschullehrer und später durch einen Künstler der Kunsthochschule Berlin Weißensee. \nIhre künstlerische Entwicklung führte sie zur Berliner Universität der Künste\, wo sie unter Prof. Hans-Jürgen Diehl studierte\, einem Vertreter des kritischen Realismus\, der später abstrakte\, nicht erzählerische Malerei verfolgte. Diese beiden Einflüsse – die erzählerische Prägung ihrer Kindheit und die abstrakte Sichtweise ihrer Studienzeit – sind bis heute die Säulen ihres Werkes und verleihen ihrer Malerei einen einzigartigen ästhetischen Reiz. \nDie Werke von Andrea Damp entstehen in einem langsamen\, zeitintensiven Prozess\, bei dem sie Schritt für Schritt und Schicht für Schicht wässrige Lösungen von Acrylfarben auf die Leinwand aufträgt. Verschiedene Konsistenzen der Farben interagieren miteinander\, und nach jedem Trocknungsschritt wird das Ergebnis geprüft. Es erfolgt ein ständiger Dialog mit der Kunstgeschichte\, wobei Kompositions- und Farblehre eine wichtige Rolle spielen. Die Einflüsse reichen von Jackson Pollocks gestischen Kraftakten bis zu den Werken der CoBrA-Künstlervereinigung. Doch während Damps Arbeiten auf den ersten Blick wenig mit den heroischen Werken der „Post War“ Ära gemein haben\, entwickeln sie in ihrem Entstehungsprozess eine eigene abstrakte Qualität. \nAndrea Damp verlässt den historischen Pfad\, um spielerisch und staunend ihre Werke mit Gegenständlichkeit anzureichern. Über Jahre hat sie einen Bildfundus angelegt\, aus dem sie die gegenständlichen Elemente ihrer Bilder schöpft. In einer Welt\, die von Bildern überflutet wird\, nutzt sie diese Fülle\, um einen Atlas zu schaffen\, der Vorschläge und Antworten auf komplexe Fragestellungen bereithält. Figuren und Gegenstände werden durch Überblendung und Einarbeitung in die Malerei eingefügt\, was zu einem Veränderungsprozess führt. Wenn ein Motiv gefunden wird\, das mit der Untermalung einen harmonischen Kosmos bildet\, wird es in feinster Ölmalerei in die Komposition integriert. Kleine Details können ein Bild vollständig transformieren und eine erzählerische Welt voller Ausdruck und Emotionalität schaffen. Dabei verweben sich das künstlerische Vorgehen und die Biografie von Andrea Damp auf einzigartige Weise\, sodass ein Schatten ihrer persönlichen Geschichte über jedem Werk liegt. \n
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SUMMARY:Mareike Bernien & Alex Gerbaulet
DESCRIPTION:Die Künstler*innen\nMareike Bernien ist Künstlerin\, Filmemacherin und Dozentin. Sie lehrt aktuell an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Alex Gerbaulet arbeitet als Künstler*in in Film und Lehre sowie in Auswahljurys für Filmfestivals. Zudem ist Alex als Produzent*in tätig. Bernien und Gerbaulet sind Teil der Produktionsplattform pong film und realisieren sowohl gemeinschaftlich als auch individuell Filme. \nSonne Unter Tage (2022)\n„Sonne Unter Tage“ (2022 \, 39 Min.) ist ein essayistischer Film\, in dem sich Mareike Bernien und Alex Gerbaulet mit dem Uranabbau in Sachsen und Thüringen zu Zeiten der DDR beschäftigen. Ausgangspunkt war ihr Interesse an Industriegeschichte\, erinnerungspolitischen Fragestellungen und einem politischen Verständnis von Landschaft. Wichtig war den beiden\, selbstermächtigende Handlungspraxen wie die der DDR -Umweltbewegung in den Fokus zu rücken. So spüren die Filmemacher*innen dem Element Uran auf Grundlage von Gesprächen mit Aktivist*innen\, Anwohner*innen und ehemaligen Bergarbeiter*innen nach. Dies geschieht in Bergbaumuseen\, in Archivmaterialien\, unter Tage und in den heutigen Landschaften. Die Unabschließbarkeit des Atomzeitalters wird deutlich\, denn Uran kehrt immer wieder: Als Krebs in die Lungen der Arbeiter*innen\, in Form der Wolke\, die 1986 aus Tschernobyl wehte\, oder unter der Deckschicht der heute mit Gras bewachsenen Halden. \nTiefenschärfe (2017)\nIn „Tiefenschärfe“ (2017\, 14:30 Min.) untersuchen Bernien und Gerbaulet Orte in Nürnberg\, an denen der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund (NSU) zwischen 2000 und 2005 drei Morde verübt hat. Die rassistischen Ermittlungen der Polizei richteten sich in einer krassen Täter-Opfer-Umkehr bis zur Selbstenttarnung des „NSU“ 2011 ausschließlich gegen die Mordopfer und deren Familien. In ihrem Film setzen die Künstler*innen ein Prinzip der beobachtenden Umkreisung ein\, das heißt\, sie kontextualisieren die Tatorte über ihre Umgebung und zeigen ihre heutige Be- und Umnutzung. Als formal-ästhetischen Hinweis auf das gravierende Versagen gesellschaftlicher Strukturen und Institutionen gerät die horizontale Bildachse dabei immer wieder aus dem Lot. \n
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