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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:Santiago Sierra. Der Zeitgeist
DESCRIPTION:n.b.k. Fassade \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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LOCATION:URBAN NATION Museum\, Bülowstr. 7\, Berlin\, 10783\, Deutschland
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SUMMARY:Neue Dauerausstellung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge
DESCRIPTION:Lernen Sie die neue Dauerausstellung kennen – mit Wein und mit Musik! Die neue Dauerausstellung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Form eines Offenen Depots zeigt sich inhaltlich und gestalterisch aktualisiert. Zu sehen sind rund 15.000 Objekte\, die im 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart erfunden und entworfen\, produziert und gehandelt\, gekauft und genutzt\, repariert und entsorgt wurden. Ihre Masse und Diversität ermöglichen eine Auseinandersetzung mit Fragen zum Dingcharakter\, zum Mensch-Ding-Verhältnis und zum dinglich geprägten Alltag. \nDer Deutsche Werkbund ist das Kernthema des Museums und bildet die inhaltliche Basis für das Offene Depot. Die 1907 von Akteuren aus den Bereichen Kunst\, Industrie und Politik gegründete Vereinigung strebte im 20. Jahrhundert nach einer modernen und sachlichen Gestaltung von industriell gefertigten Produkten\, von Architektur und von Lebensraum. Forderungen nach Funktionalität\, Nachhaltigkeit und Materialgerechtigkeit sowie der Verzicht auf Dekor und Ornament kennzeichnen sein Programm. Der Verband verfolgte sowohl nationalökonomische als auch ethisch-soziale und kulturelle Ziele. Zur Durchsetzung seiner Interessen nutzte er verschiedene Instrumente: Mustersammlungen von „guten“ und „schlechten“ Dingen\, Ausstellungen\, Warenkunden\, Werkbundkisten und Wohnberatungen. \nIm Offenen Depot reflektiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge die Werkbundstrategien und die Produktkultur der Moderne kritisch und betrachtet sie vor dem Hintergrund der globalisierten Welt und der großen gesellschaftlichen und ökologischen Transformationen. \nDa die neuen Museumsräume kleiner sind als zuvor\, bleiben viele Sammlungsobjekte in Kartons und damit viele Themen verborgen. Die Möbelsammlung kann nur eingeschränkt und komprimiert anhand von wenigen Stühlen gezeigt werden. \nTrotz der Raumknappheit zeigt das Offene Depot auch Leerstellen – es bietet Raum für externe Perspektiven\, für Erweiterungen und Interventionen. Es lädt zum Entdecken ein und zu Diskussionen über Gestaltung und Gesellschaft. \nNeue Dauerausstellung\nab dem 09.11.2024 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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LOCATION:Werkbundarchiv – Museum der Dinge\, Oranienstraße 25\, Berlin\, D-10999\, Deutschland
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Yoko Ono. TOUCH.
DESCRIPTION:Mit dem Werk TOUCH von Yoko Ono setzt der n.b.k. die Zusammenarbeit mit Yoko Ono und ihrem Studio im Rahmen der Reihe n.b.k. Billboard fort: Nachdem im September 2024 zur Berlin Art Week das n.b.k. Billboard Yoko Ono. FLY den Auftakt bildete\, wird ab März 2025 ein weiteres Sprach-Werk Onos für sechs Monate im öffentlichen Raum Berlins zu sehen sein. Die als zweiteilige Reihe konzipierte Präsentation von FLY und TOUCH vermittelt sowohl Onos konzeptuelle Anwendung von Sprache wie auch ihre Auseinandersetzung mit multisensorischen Erfahrungen\, die sie in ihre künstlerische Praxis integriert. Beide Werke schließen an die seit den 1960er Jahren realisierten Billboard-Aktionen der Künstlerin an. TOUCH wird parallel zur Überblicksausstellung YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND im Gropius Bau (11. April bis 31. August 2025) und zu YOKO ONO: DREAM TOGETHER in der Neuen Nationalgalerie (11. April bis 14. September 2025) präsentiert. \n
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SUMMARY:Provenienzen. Kunstwerke wandern.
DESCRIPTION:Sie erforscht Besitzverhältnisse und Unrechtskontexte in der Herkunftsgeschichte von Kulturgut. In Museen der Klassischen Moderne er­mit­telt sie vorrangig Gemälde\, Skulpturen oder Zeichnungen\, die jüdischen Verfolgten des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 geraubt oder abgepresst worden sind. \nDie Ausstellung knüpft an eine von der Ernst von Siemens Kunststiftung geförderten Präsentation an\, die aufgrund der Corona-Pandemie 2020 und 2021 nur wenige Tage zu sehen war\, und dokumentiert exemplarisch den aktuellen Stand einer fortlaufenden Untersuchung der Sammlung der Berlinischen Galerie. Zu einer Salonhängung von fast 40 selten gezeigten Gemälden vermitteln digitale Medien Recherchestände\, Wissenslücken und Forschungsanforderungen. Mit originalen Dokumenten wird außerdem die Geschichte des 1910 von Fidus (Hugo Höppener) geschaffenen „Tempeltanz der Seele“ erzählt. 2017 wurde dieser Gemäldezyklus als NS-Raubkunst identifiziert\, proaktiv restituiert und aus der Familie der ehemaligen Auftraggeber*innen für die Sammlung der Berlinischen Galerie wiedererworben. Es wird deutlich: Jedes Werk ist gewandert\, und das Wissen um diese Wege erweitert den Blick auf die Kunst. \n
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SUMMARY:VAGINAL DAVIS: FABELHAFTES PRODUKT
DESCRIPTION:In ihrem wegweisenden Schaffen verbinden sich Punk und Glamour\, queerer Aktivismus und Schwarze Gegenkultur sowie Widerstand und Begehren. Vaginal Davis: Fabelhaftes Produkt vereint großformatige Installationen\, Malereien\, Video- und Filmarbeiten\, Zines\, Texte\, Musik sowie Performance und bietet einen umfassenden Überblick über Davis’ vielschichtige Praxis und ihre künstlerischen Zusammenarbeiten. Im Rahmen der Ausstellung wird die Installation Choose Mutation des CHEAP Kollektivs (Vaginal Davis\, Daniel Hendrickson\, Susanne Sachsse\, Marc Siegel und Gäst*innen)\, mit Fotografien von Annette Frick\, gezeigt. Fabelhaftes Produkt lädt in das Universum von Vaginal Davis ein\, das von literarischen Heldinnen\, mythischen Figuren und echten Ikonen bewohnt wird. \nInitiiert vom Moderna Museet\, Stockholm\, in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau\, Berlin\, und MoMA PS1\, New York \n
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LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7/ Ecke Stresemannstr. 110\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND.
DESCRIPTION:Die Ausstellung zeigt mehr als 200 Werke\, darunter Instruktionen und Partituren\, Installationen\, Filme\, Musik und Fotografien\, und beleuchtet Onos radikalen Ansatz in Bezug auf Sprache\, Kunst und Partizipation\, der bis in die Gegenwart hineinwirkt. \nOrganisiert von Tate Modern\, London\, in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau\, Berlin\, und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen\, Düsseldorf \nKuratiert von Patrizia Dander\, stellvertretende kuratorische Direktorin\, Gropius Bau\, und Juliet Bingham\, Kuratorin\, International Art\, Tate Modern \n
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SUMMARY:Georg Kolbe Museum: Tea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung
DESCRIPTION:Mit Werken von Georg Kolbe und Christian Borchert\, Cao Fei\, Ryan Gander\, Itamar Gov\, Heike Kabisch\, Taus Makhacheva\, Laure Prouvost\, Hande Sever\, Álvaro Urbano\, Marion Verboom\, Danh Vo\, Ruth Wolf-Rehfeldt sowie Kaari Upson. \nDas Georg Kolbe Museum wird 75 Jahre alt. Als Auftakt zu diesem Jubiläumsjahr zeigt das Georg Kolbe Museum vom 17. April bis 28. September 2025 die Gruppenschau Tea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung\, die sich mit der eigenen Institutionsgeschichte befasst und die Inszenierung von Erinnerung in den Fokus stellt.Neben Skulpturen Georg Kolbes werden multimediale Werke von internationalen Künstler*innen präsentiert\, die sich mit unterschiedlichen privaten und öffentlichen Formen von Erinnerung auseinandersetzen. \nDas Georg Kolbe Museum eröffnete 1950 als erstes neu gegründetes Museum in West-Berlin seine Türen. Das 1928 erbaute Gebäudeensemble war bis zum Tod Georg Kolbes im Jahr 1947 der Wohn- und Arbeitsort des Künstlers. Als das Haus 1950 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde\, präsentierte es ausschließlich Werke Kolbes\, in einer scheinbar unveränderten Atelieratmosphäre. Die Räume wurden jedoch von seiner ehemaligen Assistentin\, Nachlassverwalterin und der ersten Direktorin des Museums Margrit Schwartzkopff durch Blumenschmuck\, Kerzen und Porträtfotos des Verstorbenen höchst emotional arrangiert. Die Ausstellung geht mit einer Reinszenierung dieses Atelierraums dem Eröffnungsmoment 1950 nach.Mit der Jubiläumsausstellung setzt sich das Georg Kolbe Museum erstmals mit der eigenen institutionellen Geschichte auseinander. Es führt damit eine intensive Beschäftigung mit dem Wirken des Namensgebers und Stifters in die vermeintliche Zeitenwende nach 1945 fort und macht sie zum Ausgangspunkt für heutige Überlegungen zu Geschichtsschreibung\, Familiengeschichte und Auseinandersetzungen mit schwierigen Vergangenheiten. \nWoran und auf welche Weise erinnerten die Museumsbesucher*innen 1950 und wie gehen wir heute mit ihren und unseren Pfade des Erinnerns um? Während die Künstlerin Hande Sever sich ganz direkt mit dem Werk Kolbes und mit einer bislang wenig erzählten Geschichte seines Schaffens in Istanbul auseinandersetzt\, knüpft der Künstler Álvaro Urbano zarte Verbindungslinien zwischen seinen Geschichtsbetrachtungen des frankistischen Spaniens und dem Werk Kolbes. \nWoran und auf welche Weise erinnerten die Museumsbesucher*innen 1950 und wie gehen wir heute mit ihren und unseren Pfaden des Erinnerns um? Während die Künstlerin Hande Sever sich ganz direkt mit dem Werk Kolbes und mit einer bislang wenig erzählten Geschichte seines Schaffens in Istanbul auseinandersetzt\, knüpft der Künstler Álvaro Urbano zarte Verbindungslinien zwischen seinen Geschichtsbetrachtungen des frankistischen Spaniens und dem Werk Kolbes. Die Bildhauerin Marion Verboom präsentiert ihre bildhauerischen Epochenstapelungen. Mit Künstler*innen wie Laure Prouvost\, Cao Fei\, Taus Makhacheva und Danh Vo wird zudem das Erinnern der eigenen oder auch imaginierten Familiengeschichte Reflexionspunkt für das Betrachten der Institutionsgeschichte des Georg Kolbe Museums. \nWerke Christian Borcherts und Ruth Wolf-Rehfeldts erlauben uns heute\, den Blick auf das Werk Kolbes aus der DDR heraus nachzugehen und erlauben dadurch eine erweiterte Reflexion zu den Bruchlinien des 20. Jahrhunderts. \nDie Ausstellung Tea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung ist Teil eines vielseitigen Programms im Jubiläumsjahr 2025\, das das Georg Kolbe Museum als lebendigen Kunstort feiert.Freuen Sie sich schon jetzt auf die im Sommer eröffnende Gartenausstellung von David Hartt. Für eine Auftragsarbeit setzte er sich künstlerisch mit dem Tänzerinnen-Brunnen von Kolbe – ein beliebtes Highlight im Garten des Museums – auseinander. In diesem Rahmen erscheint auch die Publikation The Fountain / Der Brunnen (Distanz Verlag)\, die sich der herausfordernden Objektgeschichte des Brunnens aus künstlerischer und kunsthistorischer Perspektive nähert. \nTea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung\n17. April 2025 – 28. September 2025 \nGeorg Kolbe Museum \n
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LOCATION:Georg Kolbe Museum\, Sensburger Allee 25\, Berlin\, Berlin\, 14055\, Deutschland
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SUMMARY:YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND
DESCRIPTION:Yoko Ono war ihrer Zeit voraus und hat mit ihrem Schaffen seit den 1950er Jahren Kunst\, Musik und politischen Aktivismus entscheidend geprägt. Mit der umfassenden Einzelausstellung YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND würdigt der Gropius Bau Onos wegweisendes Werk und beleuchtet ihre Rolle in der frühen Konzept- und partizipativen Kunst sowie in Film und Performance. \nDie Ausstellung vereint mehr als 200 Arbeiten\, darunter Handlungsanleitungen und partizipative Werke\, Installationen\, Filme\, Musik und Fotografien. Sie zeugen von Onos radikalem Ansatz in Bezug auf Sprache\, Kunst und Partizipation\, der bis in die Gegenwart hineinwirkt. Der Titel der Ausstellung geht auf Onos Konzert- und Veranstaltungsreihe Music of the Mind zurück\, die 1966 und 1967 u. a. in London und Liverpool stattfand. „Für mich“\, so Ono\, „gibt es nur einen einzigen Klang\, nämlich den Klang des Geistes. Meine Werke dienen allein dazu\, in den Menschen die Musik des Geistes hervorzurufen. […] In der Welt des Geistes breiten sich Dinge aus und transzendieren die Zeit.“ (1966) \nYOKO ONO: MUSIC OF THE MIND zeichnet die Entwicklung des innovativen Œuvres der Künstlerin ab Mitte der 1950er Jahre bis heute nach und hebt ihre anhaltende Bedeutung für die zeitgenössische Kultur hervor. Onos Werke werden im ersten Obergeschoss sowie dem kostenlos zugänglichen Lichthof zu sehen sein und sich im Rahmen einer Yoko Ono Season in Form weiterer Ausstellungen und Veranstaltungen in die Stadt und den öffentlichen Raum ausbreiten. Die Ausstellung wird darüber hinaus von einem umfangreichen Programm begleitet\, das das Schaffen von Yoko Ono aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zum Gallery Weekend Berlin wird die Musikerin Peaches am 2. Mai 2025 Yoko Onos Performance Cut Piece im Gropius Bau aufführen. \n\nYOKO ONO: MUSIC OF THE MIND ist eine perfekte Fortsetzung unseres neuen Programms\, durch das der Gropius Bau zu einem Ort für alle werden soll. Yoko Onos spielerischer und partizipativer Ansatz ermöglicht einzigartige Begegnungen mit Kunst und anderen Menschen. So schlicht und intuitiv ihre Arbeiten auf den ersten Blick scheinen\, sind sie doch komplex\, intellektuell anregend und hochpolitisch. Wir freuen uns\, in Zusammenarbeit mit dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) und der Neuen Nationalgalerie ihre Kunst in ganz Berlin zu zeigen\, damit diese herausragende Künstlerin die Anerkennung erhält\, die ihr gebührt. \n\n— Jenny Schlenzka\, Direktorin des Gropius Bau \n\nDenn zuerst ist da eine Idee und dann stellen wir uns diese Idee als etwas Wirkliches vor. Durch die Vorstellungskraft werden Dinge Wirklichkeit – physische Wirklichkeit. \n\n— Yoko Ono\, 2009 \nIm Zentrum von Onos Kunst stehen Ideen\, die sie oft auf poetische\, humorvolle und tiefgründige Weise zum Ausdruck bringt. Die Ausstellung beleuchtet zunächst Onos Schlüsselrolle in der experimentellen Avantgarde-Szene New Yorks und Tokios. In dieser Zeit entwickelt sie ihre sogenannten Instruktionen – knappe Handlungsanleitungen\, die dazu einladen\, sich ein Werk vorzustellen\, es zu erleben\, zu erschaffen oder zu vollenden. Einige dieser Instruktionen\, wie „FLY“ oder „TOUCH“\, bestehen aus einem einzigen Verb. Andere reichen von kurzen Sätzen wie „Listen to a heartbeat“ oder „Step in all the puddles in the city“ bis zu Anleitungen wie „Painting to be constructed in your head”\, die allein in der Vorstellung entstehen. Im Gropius Bau werden Besucherinnen mit The Blue Room Event (1966) empfangen\, einer Sammlung einfacher Sätze in Onos Handschrift\, die sich über den gesamten Raum verteilen. Jedes Wort\, jeder Satz soll die Gedanken der Besucherinnen anregen und sie ermuntern\, ihre Wahrnehmung der Welt zu hinterfragen. \nFür ihre Anleitungen nutzt Ono verschiedene Formen: In der Ausstellung werden bisher unveröffentlichte Fotos und Archivmaterial von Onos ersten auf kurzen Anleitungen basierenden Instruction Paintings (1960–61) in ihrem Loft-Atelier in der Chambers Street 112 in New York gezeigt\, wo sie und der Komponist La Monte Young experimentelle Konzerte und Events veranstalteten. In ihrer ersten Einzelausstellung 1961 in der AG Gallery präsentierte sie diese erstmals umfassend. Zudem ist ihr ikonisches\, selbstverlegtes Künstler*innenbuch Grapefruit (1964)\, das ihre zwischen 1953 und 1964 verfassten Anleitungen enthält\, in Form eines maschinengeschriebenen Entwurfs vollständig zu sehen. \nDas Publikum kann Onos Anleitungen an verschiedenen Stellen in die Tat umzusetzen: Painting to Shake Hands (1961/2025) lädt ein\, anderen Menschen die Hand zu schütteln. Bei Bag Piece (1964/2025) – welches Ono erstmals bei jenem Konzert in Kyoto performte\, bei dem sie auch ihr berühmtes Cut Piece (1964) uraufführte – kann man sich in schwarzen Stoffsäcken verstecken\, oder bei Shadow Piece (1963/2025) den eigenen Schatten nachzeichnen. \n\nIch wollte ein unvollendetes Werk präsentieren\, das andere ergänzen können und nicht nur wiederholen … \n\n— Yoko Ono\, 2001 \n1966 zog Ono nach London\, wo sie fünf Jahre blieb. Hier wurde sie wie in Tokio und New York Teil eines alternativen Netzwerks aus bildenden Künstlerinnen\, Musikerinnen und Autor*innen und lernte John Lennon kennen\, ihren langjährigen künstlerischen Partner und künftigen Ehemann. Zu sehen sind wichtige Installationen aus ihren richtungsweisenden Ausstellungen in der Indica und der Lisson Gallery\, darunter Apple (1966)\, Ceiling Painting (1966) und Half-A-Room (1967)\, eine Installation halbierter Haushaltsgegenstände. Onos damals zensierter FILM NO. 4 („BOTTOMS“) (1966–67)\, den sie als „Friedenspetition“ schuf\, wird zusammen mit Teilen ihres wichtigen Vortrags beim Destruction in Art Symposium gezeigt. In diesem beschrieb sie zentrale Aspekte ihrer partizipativen Kunst: das Eventbasierte\, das Alltägliche\, das Persönliche\, das Bruchstückhafte\, Unvollständige oder Unfertige\, das Auslösen einer kreativen Transformation\, das Existieren in einer Fantasie- oder Traumwelt. Zur Teilnahme lädt auch White Chess Set ein: ein Schachspiel mit ausschließlich weißen Figuren und weißen Feldern\, dessen Anleitung dazu auffordert\, „so lange zu spielen\, wie du dich erinnern kannst\, wo all deine Figuren stehen“ – ein erstmals 1966 realisiertes Werk\, das Onos Antikriegshaltung zum Ausdruck bringt. \n\nMit weiblicher Intelligenz und Bewusstsein können wir uns in eine organische\, nicht von Konkurrenz geprägte Gesellschaft verwandeln\, die auf Liebe statt auf logischem Denken beruht. \n\n— Yoko Ono\, 1972 \nIn Onos Œuvre gibt es Schlüsselmotive\, die sie in verschiedenen Jahrzehnten und Medien immer wieder behandelt. Dazu zählt der Himmel\, der ihr wiederholt als Metapher für Frieden und Grenzenlosigkeit dient. Als Ono während des Zweiten Weltkriegs als Kind aus Tokio fliehen musste\, fand sie in der Allgegenwart des Himmels Trost und Zuflucht. Im Gropius Bau taucht er in der Anleitung Painting to See the Skies (1961) und in der Installation SKY TV (1966/2025) auf\, bei der ein Live-Video des Himmels über dem Gropius Bau zu sehen sein wird. \nAuch Onos feministische Anliegen durchziehen ihr gesamtes Schaffen\, angefangen von frühen Werken wie Cut Piece bis zu wegweisenden Filmen wie FLY (1970–71)\, in dem sich eine Fliege\, von Onos Stimme begleitet\, über den nackten Körper einer Frau bewegt\, sowie FREEDOM (1970)\, der Onos vergebliche Bemühungen zeigt\, sich von ihrem BH zu befreien. In RAPE (1968–69) stehen wiederum die gewaltvollen Machtdynamiken zwischen filmender und gefilmter Person im Zentrum. Der Film zeigt Nahaufnahmen einer Frau\, die – ohne das Drehbuch zu kennen – von einer Handkamera durch die Stadt bis in ihre Wohnung verfolgt wird\, und verdeutlicht das Machtgefälle zwischen männlichem Blick und weiblichem „Objekt“ der Begierde. Onos Musik\, die in einem eigenen Bereich der Ausstellung zu hören ist\, setzt diesen Gewalterfahrungen mit Hymnen wie Sisters O Sisters (1972)\, Woman Power (1973) und Rising (1995) feministisches Empowerment entgegen. Diese Lieder sollen Frauen bestärken\, eine neue Welt zu erschaffen und mutig und zornig zu sein. \nGerahmt von Onos späteren Aufführungen von Performances wie Cut Piece (2003) und WHISPER (2013) sowie der Soundarbeit Will I (1995)\, endet die Ausstellung mit My Mommy Is Beautiful\, erstmals 2004 realisiert. In der raumgreifenden Installation können Besucher*innen Fotos ihrer Mütter sowie persönliche Botschaften hinterlassen. Dieses Werk ist nicht nur ein temporäres Denkmal für all jene\, die wir Mütter nennen\, sondern thematisiert auch\, was es heißt\, eine Mutter zu sein. Onos feministisches und aktivistisches Spätwerk reflektiert ihre persönlichen Erfahrungen und fordert Gedanken und Reaktionen zu Mutterschaft\, dem Älterwerden und der Vergänglichkeit heraus. Dabei rücken Themen wie Hoffnung\, Stärke und Verlust in den Vordergrund. \n\nDie Aufgabe von Künstlerinnen besteht nicht darin\, zu zerstören\, sondern den Wert der Dinge zu verändern. So können Künstlerinnen die Welt verändern … \n\n— Yoko Ono\, 1971 \nOno hat ihre Kunst und weltweite Medienpräsenz zunehmend dafür genutzt\, um sich für Frieden und humanitäre Kampagnen einzusetzen\, anfangs noch gemeinsam mit ihrem später ermordeten Ehemann John Lennon. Die Plakatwand-Kampagne WAR IS OVER! IF YOU WANT IT (1969) beispielsweise greift Werbesprache auf\, um eine Friedensbotschaft zu verbreiten. Der Film BED PEACE (1969) dokumentiert das zweite ihrer beiden „Bed-Ins“ in Montreal\, bei dem das Paar mit der internationalen Presse sprach\, um angesichts des Vietnamkriegs für Frieden zu werben. Der Gropius Bau wird zudem Onos partizipative Installation Add Colour (Refugee Boat) zeigen\, die erstmals 2016 realisiert wurde. Hier ist das Publikum aufgefordert\, ein weißes Boot\, Wände und Fußboden mit weißer und blauer Farbe zu versehen und dabei über drängende Fragen von Krisen und Vertreibung nachzudenken. \nIm öffentlich zugänglichen Lichthof des Gropius Bau sind ein Banner aus Onos fortlaufender Kampagne PEACE is POWER (2017/2025) sowie ihre Installation Wish Tree for Berlin (1996/2025) zu sehen. Sie lädt die Besucher*innen ein\, ihre Friedenswünsche auf kleine Zettel zu schreiben und an die Zweige eines der insgesamt neun Bäume zu binden. Zudem gibt es Platz zum Sitzen\, Schreiben und Ausruhen und damit Raum\, über Frieden als positive und treibende Kraft nachzudenken. Nach dem Ende der Ausstellung werden die Wünsche eingesammelt\, der Künstlerin übergeben und im Rahmen ihres Werks IMAGINE PEACE TOWER in Island fortbestehen. \n\nIch liebe Berlin und war schon so oft hier. Berlin ist Teil meines Körpers! \n\n— Yoko Ono\, 2013 \nZu Berlin hat Yoko Ono eine besondere Beziehung. Sie nannte die Stadt einmal einen „Ort\, an dem die Menschen meine Kunst verstehen“ (2010). Ihren 80. Geburtstag feierte Ono 2013 mit einem Konzert der Plastic Ono Band an der Berliner Volksbühne\, die sie „wegen Bertolt Brecht ausgesucht“ (2013) hatte. Sie lud junge Künstler*innen ein\, mit ihr zu performen\, darunter Peaches\, die während des Gallery Weekend Berlin die Performance Cut Piece wieder aufführen wird. Onos vielseitiges Schaffen wird in einer Yoko-Ono-Saison über den Gropius Bau hinaus in der Stadt zu sehen sein: Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt ab Anfang März ihre Arbeit TOUCH (1962/2025) im Rahmen seiner n.b.k. Billboard-Reihe an der Kreuzung Friedrichstraße/Torstraße\, während die Neue Nationalgalerie mit der Ausstellung YOKO ONO: DREAM TOGETHER Ideen des Miteinanders und den Friedensaktivismus in Onos Œuvre beleuchtet. \nYOKO ONO: MUSIC OF THE MIND\n26. April 2025 – 31. August 2025 \nGropius Bau \n
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SUMMARY:Janet Laurence: The Burnt Sea
DESCRIPTION:In der Ausstellung The Burnt Sea präsentiert die renommierte australische Künstlerin Janet Laurence (*1947) eine eigens für die Alfred Ehrhardt Stiftung entwickelte Installation. Unter Verwendung von Alfred Ehrhardts ikonischen Korallenaufnahmen aus den 1930er und 1940er Jahren schafft Laurence einen Erfahrungsraum\, der die Fragilität und den Verlust der Meereswelten poetisch erfahrbar macht. Gedruckt auf nahezu schwerelosen Seidenvoile-Stoffen\, wirken die Korallenbilder transformiert\, fragmentiert und zerbrechlich. Licht und Luftströme verwandeln die Stoffbahnen in ein schwebendes Gesamtkunstwerk\, das wie von Meereswellen bewegt die ephemere Schönheit der Natur unterstreicht und gleichzeitig auf ihren gefährdeten Zustand aufmerksam macht. \nDurch Vergrößerung und Abstraktion von Ehrhardts historischen Korallenfotografien offenbart Laurence makroskopische Details der filigranen Strukturen dieser einzigartigen Lebewesen. Invertierte Grauwerte und gesteigerte Kontraste schaffen abstrahierte Bildwelten\, die an die einst lebendigen\, heute jedoch immer weiter schwindenden Ökosysteme der Korallenriffe erinnern. Feine Stickereien auf den Stoffen akzentuieren dabei einzelne Bildbereiche und betonen durch lose Fäden zusätzlich den Verlust der Korallenstrukturen. So zeigt die Installation die Korallen als zerfallene\, aschfarbene Überreste und spiegelt den „brennenden Zustand“ der Welt – auch unter Wasser\, wo Hitzewellen für die Korallenbleiche verantwortlich sind. \nMit ihrer Arbeit verweist die Künstlerin eindringlich auf die drängende ökologische Krise\, denn nur noch ein Drittel der weltweiten Korallenriffe befindet sich in einem guten Zustand – ihr Verschwinden bedeutet nicht nur einen Verlust für die Ozeane\, sondern für den gesamten Planeten. \nDie Künstlerin möchte in der Ausstellung den steigenden Schwund der Korallenriffe auch mit der Hoffnung auf Wiederbelebung verknüpfen und Zuversicht schüren: Eine Vitrinen-Installation ausgeblichener Korallen\, die mit farbigen Fäden verbunden sind\, soll hierbei an Heilung und Wiederherstellung denken lassen. Dieses „Riffkrankenhaus“ verweist auf erfolgreiche Maßnahmen zur Erhaltung der vom Klimawandel gefährdeten Korallenriffe. \nLaurence untersucht in ihren immersiven Werken unsere oft widersprüchliche Beziehung zur Natur sowie die Bedrohung durch den Klimawandel und arbeitet dabei stets an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Die Ausstellung navigiert zwischen den Zuständen von Verlust\, Fürsorge und Trost und lädt dazu ein\, die Verletzlichkeit der Natur nicht nur als Warnung\, sondern auch als Inspiration für verantwortungsvolles Handeln zu begreifen. \n
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SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Blaue Kaskaden | Tanz der Farben – Gemälde von Joanna Gleich
DESCRIPTION:„Meine Bilder beginnen mit dem\, was ich sehe – aber sie enden nie dort. Farbe ist für mich Erinnerung\, Gefühl\, Gegenwart und Möglichkeit zugleich. Ich verstehe Malerei als eine Sprache jenseits des Gegenstands: Sie eröffnet Räume\, die nicht abbilden\, sondern nachwirken.“ – Joanna Gleich \nWie ein Wasserfall brechen leuchtende Farben aus den Gemälden von Joanna Gleich hervor. Jeder einzelne Pinselstrich ist Teil einer Symphonie\, die mit mutiger Hand dirigiert wird. Innerhalb der vier klar umrissenen Ränder der Leinwand formt jede Farbe eine Perspektive. Ihre Werke wirken wie pulsierende Räume – ständig in Schwingung\, ständig in Veränderung.\nIhre Malweise erinnert an die Wahrnehmung der Materie durch die Augen des österreichischen Physikers Fritjof Capra. In einem seiner Bücher beschreibt er\, wie er die Welt um sich herum beobachtet\, während er an einem Spätsommernachmittag am Meer sitzt. Er wurde sich bewusst\, dass seine ganze Umgebung Teil eines gewaltigen kosmischen Tanzes war. Als Hochenergiephysiker wusste er\, dass alles um uns herum aus vibrierenden Molekülen und Atomen besteht\, aus Energiekaskaden\, die aus dem Weltall herabströmen\, um an dem gewaltigen kosmischen Tanz teilzunehmen. \nIn den Bildern von Joanna Gleich kann man diese Art von Bewegung spüren. Im kreativen Prozess konfrontiert die Künstlerin die Betrachtenden durch die ungegenständliche Ausdrucksweise mit ihrer kreativen Aktivität. Die Forderung nach extremer Konzentration\, ist verwoben mit einer Kaskade spontaner Entscheidungen\, einer sorgfältigen Beobachtung des Prozesses\, einer fortwährenden Wachsamkeit. Der magnetische Sog von Gleichs Gemälden ist erfüllt von ihrer schöpferischen Präsenz. Ihre Bilder sind Einladungen zum inneren Tanz – voller Energie\, Tiefe und Poesie. \n
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SUMMARY:CAMILLE PISSARRO – Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro
DESCRIPTION:Camille Pissarro gilt als Gründungsfigur der impressionistischen Bewegung in Frankreich. Dabei lagen seine künstlerischen Anfänge in der Karibik und in Südamerika. Diese Wurzeln verbanden sich mit einem malerischen Interesse an ländlichen Alltagsszenen und Sympathien für den Anarchismus. Pissarros Motive sind oft schlicht\, ihr Ton leise. Erst auf den zweiten Blick offenbart sich der Reiz ihrer aufmerksam beobachteten Details und sorgsam abgestimmten Harmonien\, der aus der respektvollen\, von Idealismus geprägten Haltung des Künstlers\, seiner Offenheit und Experimentierfreude erwächst. Die Themenvielfalt seiner Bilder umfasst Landschaften und Gärten\, Familienportraits\, Szenen des bäuerlichen Lebens oder urbane Motive wie die Häfen der Normandie oder die belebten Straßen von Paris. \nAusgehend von den sieben Gemälden Pissarros der Sammlung Hasso Plattner gibt Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro anhand von über 100 Werken aus 50 internationalen Sammlungen einen fundierten Überblick über Pissarros gesamtes Schaffen und zeigt zugleich die sozialutopischen Ideen seiner Kunst. Neben dem Denver Art Museum als Kooperationspartner der Schau konnten zahlreiche renommierte US-Sammlungen als Leihgeber gewonnen werden\, darunter das Art Institute of Chicago\, das J. Paul Getty Museum\, Los Angeles\, das Clark Art Institute\, Williamstown\, das Philadelphia Museum of Art\, die National Gallery Washington und das Metropolitan Museum of Art\, New York. Zu den weiteren internationalen Leihgebern gehören das Van Gogh Museum\, Amsterdam\, das Musée d’Orsay\, Paris\, Ordrupgaard\, Kopenhagen\, das Szépművészeti Múzeum\, Budapest\, das Courtauld und die National Gallery\, London\, sowie die Gallery of Ontario\, Toronto. \nMit Camille Pissarro wird ein Außenstehender zur zentralen Figur der Impressionisten. Er\, dessen erste Studien unter freiem Himmel in der Karibik und in Venezuela stattfanden\, bringt eine von akademischen Normen unabhängige Perspektive in den Kreis der Pariser Künstler\, für den er die Rolle eines entscheidenden Vernetzers einnimmt: Er arbeitet mit Claude Monet im Pariser Umland\, bringt die Gruppe mit Paul Cézanne zusammen\, setzt sich für das Werk von Mary Cassatt ein. Er öffnet sich für die Anliegen der Neo-impressionisten und stellt – anders als Monet und Renoir – auch mit den Jüngeren aus. \nAnfänge in der Karibik und Studien in Frankreich \nGeboren 1830 in Charlotte Amalie auf den damaligen Dänischen Antillen\, verbringt Pissarro seine Kindheit in einem multikulturellen Umfeld. Als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie mit französisch-portugiesischen Wurzeln\, der zeitlebens die dänische Staatsbürgerschaft behält\, gehört er zur europäischen Minderheit aus Kolonialbeamten und Plantagenbesitzern. Nach Ende seiner schulischen Ausbildung in Frankreich reist Pissarro mit dem dänischen Maler Fritz Melbye zwei Jahre lang durch Venezuela. Eine Vorliebe für Darstellungen ländlicher Natur und einfacher Lebensformen schlägt sich bereits in den frühen\, auf dieser Reise entstehenden Werken nieder. 1855 siedelt Camille Pissarro nach Frankreich über. Auf der Suche nach einer neuen\, zeitgemäßen Ästhetik schreibt er sich an der privaten Académie Suisse in Paris ein\, wo er Gleichgesinnte trifft\, darunter Claude Monet und Paul Cézanne. In Pissarros Gemälden aus seinen frühen Pariser Jahren macht sich ein neuartiges Interesse am unmittelbaren Erleben alltäglicher Umwelt bemerkbar. Camille Corot erweist sich als wichtiger Mentor für den jungen Künstler. In den 1860er Jahren arbeitet Pissarro in der Tradition der Schule von Barbizon\, malt en plein air im Wald von Fontainebleau. \nMitbegründer des Impressionismus \n1870 flieht die Familie (Pissarro war hingebungsvoller Vater von acht Kindern\, von denen fünf das Erwachsenenalter erreichten) vor dem Deutsch-Französischen Krieg aus Paris. In London begegnet Pissarro seinem späteren Kunsthändler Paul Durand-Ruel und studiert die Werke von John Constable und William Turner – eine entscheidende Erfahrung auf seiner Suche nach einer einerseits wirklichkeitsnahen\, andererseits atmosphärischen Landschaftsmalerei. \nBei der Rückkehr der Familie nach Frankreich erfährt Pissarro von der Zerstörung eines Großteils seiner Werke durch Soldaten. Trotz des Verlustes von über 1.000 Arbeiten und der lediglich vereinzelten Anerkennung durch den Pariser Salon hält Pissarro an seiner künstlerischen Tätigkeit fest. Er schließt sich mit Malerkollegen wie Monet\, Renoir und Sisley zusammen und initiiert mit ihnen 1874 die erste Impressionisten-Ausstellung. Bis 1884 folgen sieben weitere Ausstellungen; als einziger ist Pissarro bei allen acht Schauen vertreten\, für die er als aktiver Netzwerker eine wichtige Rolle einnimmt\, die locker verbundene Gruppe zusammenhält\, Kontakte pflegt\, neue Teilnehmer vorschlägt. Das Übertragen einer Sinnesempfindung auf die Leinwand\, charakteristisch für den Impressionismus\, ist für Pissarro nur ein Teil seiner künstlerischen Herangehensweise. Vielmehr verändert und bearbeitet der Künstler seine Landschaftsmotive häufig im Einklang mit seiner sozialen Agenda. Alltägliche Szenen aus Industrievorstädten und der französischen Provinz zeugen von der Sensibilität des Malers für die Umbrüche in der Moderne. Pissarro arbeitet an einem neuen Landschaftsbild und strebt in jedem Gemälde kompositorische Ausgewogenheit und Harmonie an. \nPissarro als Maler gesellschaftlicher Utopien \nAuch politisch zielt Pissarro auf eine Gesellschaft der Gleichberechtigung aller Menschen. Er liest Schriften der Anarchisten Pierre-Joseph Proudhon und Pjotr Alexejewitsch Kropotkin\, diskutiert darüber mit seinen Kindern. In der freien Selbstorganisation der Menschen innerhalb der Gesellschaft sehen sie die Chance auf ein besseres Leben für alle. Eine Schlüsselrolle dabei soll den selbstständig arbeitenden Bauern zukommen\, die Pissarro\, selbst auf dem Land und nicht in der Metropole Paris lebend\, immer wieder abbildet: Würdevoll und mit Respekt\, eingebunden in den Rhythmus und Kreislauf der Jahreszeiten\, inszeniert er Bäuerinnen und Bauern beim Heumachen\, Ernten\, Pflanzen und Säen. In diesen Bildern liegt auch eine gesellschaftliche Utopie: der Traum vom selbstbestimmten Leben und der gemeinschaftlichen Arbeit im Einklang mit der Natur. Tatsächlich war der von seiner Frau Julie bewirtschaftete eigene Nutzgarten in Éragny-sur-Epte jahrelang Existenzgrundlage der Familie Pissarro\, bis diese von den Gemäldeverkäufen des Künstlers leben konnte. \n1885 nimmt Camille Pissarros künstlerische Entwicklung eine neue Wendung\, als er den jüngeren Malerkollegen Paul Signac und Georges Seurat begegnet. Begeistert öffnet er sich für die neue\, wissenschaftsbasierte Technik des Divisionismus\, dessen starres und zeitraubendes System der Farbzerlegung er allerdings nach vier Jahren zugunsten freierer Gestaltungsweisen wieder ablegt. \nErst spät in seinem Schaffen widmet sich Pissarro dem Thema der Stadtlandschaft. In mehreren Serien hält er das geschäftige Treiben an den Häfen von Rouen\, Dieppe und Le Havre in der Normandie fest und wendet sich ebenso der Metropole Paris zu. Die Straßen\, Plätze und Brücken in seinen insgesamt 125 Ansichten der Hauptstadt bilden eine Projektionsfläche für alles Atmosphärische – bevölkert\, gestaltet\, belebt von unzähligen Menschen\, der aktiven Kraft\, die Pissarro Zeit seines Lebens mit seinem leisen\, zurückgenommenen Humanismus dokumentierte. \nDie Einzigartigkeit in Pissarros Schaffen \nLange wurde Camille Pissarro unter den Impressionisten weit weniger Beachtung zuteil als anderen Künstlern des Kreises. Ortrud Westheider\, Direktorin des Museums Barberini: „Camille Pissarro war für viele der impressionistischen Künstler wie eine Vaterfigur\, sein eigenes Schaffen wurde aber erst in der jüngeren Vergangenheit ausgiebiger betrachtet und gewürdigt. Ausstellungen wie in Williamstown und San Francisco\, in Ordrupgaard bei Kopenhagen\, in Basel und Oxford rückten Pissarro in den letzten Jahren stärker in den Fokus. Die Retrospektive in Potsdam und Denver baut auf diesen wichtigen Stationen der Pissarro-Forschung auf. Mit den sieben Werken Pissarros in der Sammlung Hasso Plattner als Ausgangspunkt und ermöglicht durch die großartige Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum zeigen wir\, wie Pissarros Impressionismus zwar eng mit der Gruppe verbunden\, aber gleichzeitig einzigartig ist.“ \n„Vor allem Pissarros Landschaftsauffassung ist ein Alleinstellungsmerkmal unter den Impressionisten“\, erklärt auch Nerina Santorius\, Kuratorin der Ausstellung und Sammlungsleiterin am Museum Barberini. „Während Kollegen wie Monet oder Renoir Stadt und Land meist als Freizeitraum des Bürgertums darstellen\, richtet Pissarro den Blick darauf\, wie die einfache Bevölkerung unterschiedliche Alltagslandschaften gestaltet und prägt: durch das Leben und Arbeiten des Einzelnen im Einklang mit der Natur ebenso wie durch die Bewegung der Menschenströme in den großen Städten. Er zeigt\, wie seine Frau Julie den Garten kultiviert\, eine erfahrene Bäuerin auch mit nassem Holz ein Feuer anzündet oder auf einem Pariser Boulevard Kutschen im Feierabendstau stecken. Den kleinen Dingen des Alltags Schönheit abzugewinnen\, war für Pissarro ein zentrales Anliegen seiner künstlerischen Arbeit.“ \nDie Ausstellung ist die zweite Kooperation zwischen dem Museum Barberini und dem Denver Art Museum\, wo die Schau vom 26. Oktober 2025 bis zum 8. Februar 2026 gezeigt wird. 2020 zeigten die Häuser die große Retrospektive Monet. Orte\, die zahlreiche Schlüsselwerke aus sämtlichen Schaffensphasen Claude Monets zusammenbrachte und erstmals den Werdegang des Künstlers hinsichtlich seiner Ortswahl und seines Ortsbewusstseins in den Blick nahm. Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro betont nun die tiefe Humanität\, mit der Pissarros Werke die Gegenwart in all ihren unscheinbaren Aspekten würdigen\, und lädt dazu ein\, sein Werk mit derselben genauen Beobachtungsgabe zu entdecken\, mit der Pissarro seinen unmittelbar erlebten Alltag auf die Leinwand brachte. \n© David von Becker \nCAMILLE PISSARRO – Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro\n14. Juni – 12. Oktober 2025 \nMuseum Barberini\, Potsdam \n
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LOCATION:Museum Barberini\, Humboldtstraße 5–6\, Potsdam\, Brandenburg\, 14467\, Deutschland
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SUMMARY:JÓZEF JAREMA – The Principle of Chance
DESCRIPTION:In der Galerie Crone ist die Ausstellung „The Principle of Chance“ mit Werken von Józef Jarema zu sehen. Gezeigt wird eine Serie abstrakter Papierarbeiten\, die in den 1940er bis 1960er Jahren entstanden sind und Jarema als wichtigen Vertreter der Nachkriegs-Avantgarde ausweisen. Józef Jarema war Künstler\, Maler\, Dramatiker\, Schauspieler und kultureller Netzwerker – ein Visionär\, der rastlos durch die Welt zog\, sich an Dutzenden von Orten aufhielt und auch mit seiner Kunst ständig Grenzen überschritt. 1900 in Stary Sambor (damals Teil des österreichischen Galiziens\, heute Ukraine) geboren und 1974 in München verstorben\, hinterließ er ein Œuvre\, das von persönlicher Intensität und großer Weitsicht zeugt. \nDie Ausstellung „The Principle of Chance“ konzentriert sich auf Jaremas Nachkriegsjahre in Rom und untersucht seine intuitive\, gestische Herangehensweise an die Malerei – eine Reaktion sowohl auf die Schrecken des Krieges als auch auf völkische\, nationale Doktrinen\, denen er die universelle Sprache der Abstraktion entgegensetzen wollte. Beeinflusst durch seine Freundschaft mit dem deutsch-französischen Künstler Jean Arp und dem dadaistischen Konzept des „absichtlichen Zufalls“\, verkörpert sein Werk ein poetisches Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Chaos\, zwischen organischer Form und abstrakter Komposition. \nJarema war nicht nur ein produktiver Künstler\, sondern auch ein kultureller Impulsgeber. Als Mitbegründer des einflussreichen „Art Club“ in Rom spielte er eine zentrale Rolle beim Aufbau eines transnationalen Netzwerks von Avantgarde-Kunstschaffenden nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Gemälde – oft von intimem Ausmaß\, aber mit weitreichendem Absolutheitsanspruch – spiegeln sein lebenslanges Engagement für künstlerische Freiheit\, Experimentierfreude und Zusammenarbeit wider. \n„The Principle of Chance“ lädt den Besucher dazu ein\, einen Künstler wiederzuentdecken\, dessen Vermächtnis in Zeiten kultureller\, politischer und nationaler Abschottungsfantasien hoch aktuell ist. \nJÓZEF JAREMA – The Principle of Chance\n28. Juni bis 5. September 2025 \nCrone Berlin \n
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SUMMARY:Summer Showroom 2025
DESCRIPTION:Kang Contemporary freut sich\, die Gruppenausstellung „Summer Showroom 2025“ mit ausgewählten Künstlern der Galerie zu präsentieren\, deren künstlerische Arbeit mit der kuratorischen Vision der Galerie harmoniert. Die Ausstellung konzentriert sich nicht auf ein einzelnes Thema\, sondern vereint ein breites Spektrum an Medien\, Techniken und Bildsprachen. \nVon Malerei und Skulptur bis hin zu Jacquard-Wandteppichen und Mixed Media wirken die ausgestellten Werke auf den ersten Blick eklektisch. Doch hinter ihrer ästhetischen Vielfalt verbirgt sich ein gemeinsames Engagement: Jedes Kunstwerk trägt eine Ebene sozialer\, kultureller oder politischer Relevanz in sich und lädt zu tieferer Betrachtung ein. \nDiese Ausstellung würdigt die Bandbreite künstlerischen Ausdrucks und bekräftigt gleichzeitig das Engagement der Galerie\, Werke zu präsentieren\, die nicht nur visuell stimulieren\, sondern auch zum Nachdenken und Dialog anregen. \n
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SUMMARY:Das größte internationale Fotofestival des Sommers in Berlin
DESCRIPTION:Das Museum Haus des Papiers (HdP) veranstaltet das Fotofestival Kommunikation und Haltung. Noch bis zum 7. September lädt das Museum an 14 Orten in Berlin sowie in Chemnitz und Basel\, Schweiz\, zu gesellschaftlichem Austausch und kreativen Begegnungen rund um das Medium Fotografie ein. In Berlin bietet das Haus des Papiers von August bis September ein vielfältiges Sommerprogramm. \nIm Zentrum stehen Fragen nach Ausdruck\, Verantwortung und der Rolle der Kunst im öffentlichen Raum. Besucher:innen erwarten an verschiedenen Standorten Führungen\, Vorträge und ein Festival-Rückblick\, bei dem die Arbeiten des Foto-Open-Calls präsentiert werden. \nHöhepunkte des Rahmenprogramms im August und September:\n\nKuratorinnen-Führungen am Holzmarkt (06.08. & 13.08.)\nAusstellungsführungen auf dem Teufelsberg\, jeweils samstags (02.–30.08.)\nArtist Walk mit Dario J Laganà im Stadtteilzentrum Kreativhaus (21.08.)\nKinderworkshops auf der Museumsterrasse HdP: Postkarten-Collagen und Fotobuch-Gestaltung (14.08. & 28.08.)\n„Haltung in Serie – Joseph Beuys’ Multiples als Kommunikationsform“\, Vortrag Dr. Sarah Frost im HdP (05.09.)\nFestivalrückblick mit Diashow + Open Call Präsentation im HdP (06./07.09.)\nBerlin Art Week Special: Kuratorinnengespräch im A TRANS und Haus des Papiers (12.09.)\n\nAlle Informationen\, Eintrittspreise und Anmeldemöglichkeiten unter: www.hausdespapiers.de \nDas Haus des Papiers ist ein privates Museum in Berlin\, das sich seit 2021 der zeitgenössischen skulpturalen Papierkunst widmet. Mit dem Paper Art Award\, der Paper Residency! und starken Partnern wie d’mage\, Hahnemühle und Canon bietet es eine Plattform für etablierte und junge Künstler:innen – und baut eine lebendige Community rund um den Werkstoff Papier auf. \nBeitragsbild: Jorinde Voigt & Olaf Heine Lichtzeichnung/Lightdrawing I\, 2022 Chromogenic Print\, Courtesy: Jorinde Voigt & Olaf Heine © Olaf Heine & Jorinde Voigt / VG Bild-Kunst \nDas größte internationale Fotofestival des Sommers in Berlin\n03.07.2025 – 07.09.2025 \nHdP Haus des Papiers \n
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LOCATION:Haus des Papiers\, Seydelstraße 30\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Andreas Silbermann - Galerie Poll
DESCRIPTION:„unterwegs“\, die zweite Einzelausstellung des Malers Andreas Silbermann in der Galerie Poll\, vereint Arbeiten aus den Jahren 2023 bis 2025. \nAndreas Silbermann wählt für seine Ölmalerei unspektakuläre Motive\, die nur selten eines Blickes gewürdigt werden: Container\, Garagen\, Airports\, Tankstellen\, Imbissbuden oder Toilettenhäuschen. Die Bildtitel sind kurz und sachlich. Lakonisch benennt der Künstler Ort oder dargestellten Gegenstand: „Agip-Tankstelle in Kampanien“\, „Schönes gelbes Haus“\, „Gelber Sprungturm“\, „Leiter im Nassauhafen“\, „Rotes Silo“\, „Strandbad Wannsee“ oder „Venedig“. \nErst durch Silbermanns Komposition und Malweise entstehen bemerkenswerte Bilder: Sehenswürdigkeiten im eigentlichen Wortsinn. Gerne wählt er für seine\, meist auf eigenen Fotografien basierenden\, Motive kleine oder extreme Formate. \nAlltägliche Gebäude wie Schuppen oder Wartehäuschen markieren weiträumige Flächen\, Parkhäuser werden in spektakulären Ausschnitten aus der Nähe dargestellt. In seinem Gemälde „JFK“ verwandelt Silbermann die Start- und Landebahn des New Yorker John F. Kennedy Airports zu einem geometrischen Schnittmusterbogen. Licht spielt eine zentrale Rolle in Silbermanns Kompositionen. Im raffinierten Wechselspiel von Licht und Schatten und durch eine kühle Farbgebung scheinen in öden Gegenden und verwaisten Landschaften besondere Motive auf. In ihrer Farbigkeit und Einfachheit erinnern sie an Stimmung und Atmosphäre in Bildern des US-amerikanischen Malers Edward Hopper. \nAndreas Silbermann\, geboren 1964 in Wilhelmshaven\, Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Braunschweig bei Prof. Hermann Albert\, lebt und arbeitet in Berlin. \nBeitragsbild: Andreas Silbermann\, Venedig\, 2025\, Öl auf Leinwand\, 70 x 100 cm \nANDREAS SILBERMANN – unterwegs\n5. Juli 2025 – 7. September 2025 \nPOLL Galerie + Kunsthandel in Berlin GmbH \n
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LOCATION:Galerie Poll\, Gipsstraße 3\, Berlin\, 10119
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SUMMARY:Gala Hernández López
DESCRIPTION:Sie beschäftigt sich häufig mit dem menschlichen Selbstbild in einer von digitalen Technologien geprägten Welt. Dabei untersucht sie aus einer kritisch-feministischen Perspektive\, welche Vorstellungen\, Wünsche und Zukunftsbilder in virtuellen Communities entstehen und wie neue\, oft reaktionäre Technik-Utopien unser Denken und Fühlen beeinflussen. Ihre Werke basieren auf intensiven Recherchen und verbinden sachliche\, gesellschaftskritische Analysen mit poetischen\, persönlichen und traumhaften Elementen. \nIn der Berlinischen Galerie ist eine Trilogie von Videoarbeiten zu sehen. Ausgangspunkt für „The Mechanics of Fluids“ (2022\, 38 Min.) ist der Abschiedsbrief eines Users in einem Online-Forum von Incels – eine Gemeinschaft heterosexueller Männer\, deren Weltbild von Selbstmitleid\, Frauenfeindlichkeit und Gewaltfantasien geprägt ist. Diese Inhalte prägen vielerorts das Internet und führen zum Teil zu realen Gewalttaten. Die Künstlerin entwickelt einen so präzise analysierenden wie erstaunlich empathischen Essay über patriarchale Strukturen und Einsamkeit im Zeitalter der Algorithmen. \n„for here am I sitting in a tin can far above the world“ (2024\, 18 Min.) beschäftigt sich mit den Berührungspunkten zwischen Kryptokultur und Kryokonservierung\, dem „Einfrieren“ von Menschen nach ihrem Tod\, um später wiederbelebt zu werden. In\nbeiden Fällen wird die Zukunft selbst zum ökonomischen Rohstoff\, den es auszuschöpfen gilt. Mithilfe von Collagen aus YouTube-Videos\, Archivmaterial und 3D-Animationen werden Zusammenhänge zwischen Finanzspekulation\, Science-Fiction sowie dem menschlichen Wunsch\, die Zukunft vorherzusagen und zu kontrollieren\, sichtbar gemacht. \nDer dritte Teil „+10k“ (2025 \, 30 Min.) folgt Pol\, einem jungen spanischen Krypto-Händler\, dessen Ziel es ist\, 10.000 Euro im Monat zu verdienen: Er strebt mithilfe von Finanzspekulation\, Online-Coaching und Visualisierungsübungen nach wirtschaftlichem Aufstieg. Inspiriert von Walter Benjamins Idee des „Kapitalismus als Religion“ untersucht das Werk die Verschränkung von Geld\, Glaube und Selbstoptimierung im digitalen Zeitalter. \nIBB-Videoraum\nIm IBB-Videoraum werden seit 2011 Künstler*innen präsentiert\, die mit zeitbasierten Medien arbeiten. Das Programm umfasst nicht nur etablierte Namen der zeitgenössischen Videokunst\, sondern auch junge Positionen\, die bisher kaum in Museen zu sehen waren. Ihnen soll in der Berlinischen Galerie ein erster institutioneller Auftritt ermöglicht werden. Jedes Screening erlaubt eine neue Auseinandersetzung mit  Werken\, die mediale oder auch politische und soziale Fragestellungen anstoßen. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf\, marginalisierten Perspektiven Raum zu geben und Auswirkungen von Machtstrukturen sichtbar zu machen. \n
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SUMMARY:Inszeniertes Selbst. Marta Astfalck-Vietz
DESCRIPTION:Vor allem die eigenwilligen Inszenierungen\, bei denen sie die Rolle der Fotografin\, der Arrangeurin und Regisseurin wie auch die des Models einnimmt\, zeigen ihr Interesse an der Selbsterfindung. Hierfür schlüpft Astfalck-Vietz in verschiedene Figuren\, hinterfragt weibliche Rollenbilder\, stellt kritische Bezüge zu den gesellschaftspolitischen Umbrüchen der Zeit her und nimmt somit die bildnerischen Strategien der 1970er Jahre vorweg. In einem spielerischen Umgang mit Stoffen und deren Texturen erzeugt Marta Astfalck-Vietz in ihren Werken fast haptische Qualitäten. Zusammen mit dem Fotografen Heinz Hajek-Halke (1898-1983) entstehen innovative Bilder in kombinierter Urheber*innenschaft\, die durch fotografische Ex­pe­rimente\, wie Verzerrung\, Doppelbelichtung und Schat­tenspiel\, träumerische\, gar surreale Wirkungen erzielen. \nDie umfangreiche Einzelausstellung mit begleitendem Katalog würdigt mit ca. 140 Werken das vielfältige und selbstbewusste Schaffen von Marta Astfalck-Vietz. Der Nachlass\, der seit 1991 im Besitz der Berlinischen Galerie ist\, wurde 2022/2023 im Rahmen des „Förderprogramms zur Digitalisierung von Kulturgut des Landes Berlin“ digitalisiert und in Teilen restauriert. \n
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SUMMARY:Monira Al Qadiri. Hero
DESCRIPTION:In ihren Werken werden die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen\, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat\, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative.\nDie Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde\, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation\, bestehend aus einem großformatigen Wandgemälde\, Objekten und Video\, in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt\, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten\, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. \nÜber die Künstlerin \nMonira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin\, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz\, Österreich (2023); UCCA Dune\, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao\, Spanien (2022); Blaffer Art Museum\, Texas\, USA (2022); Haus der Kunst\, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019); The CIRCL Pavilion\, Amsterdam\, Niederlande (2018); Sursock Museum\, Beirut\, Libanon (2017) und Gasworks\, London\, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Kollwitzsrße 52. Eine Berliner Hausgeschichte seit 1875
DESCRIPTION:Als erstes Ost-Berliner Wohnhaus wurde das Wohnhaus Kollwitzstraße 52 zwei Monate nach der deutschen Vereinigung auf einer spektakulären Auktion an zwei Künstler versteigert. Die Presseresonanz war enorm. Die Auktion und der Widerstand der Mieter stehen symbolisch für die Probleme und Chancen auf dem Wohnungsmarkt seit 1990.\nAm 7. Juli wird das Haus 150 Jahre alt. Dies ist der Anlass für die Ausstellung\n„Kollwitzstraße 52. Eine Berliner Hausgeschichte seit 1875“.\nMit dieser Ausstellung eröffnen wir unsere neuen Räume in dem Haus\, nach dem die Kunststiftung benannt ist. \nDas Haus und seine Bewohnerschaft durchlebten in den vergangenen 150 Jahren viele Umbrüche. Erbaut wurde es in den 1870er Jahren vom Deutsch-Holländischen Actien-Bauverein in der damaligen Weißenburger Straße. In der Ausstellung werden anhand originaler Objekte diese Baugeschichte erzählt und Zeugnisse der Entwicklung des Wohngebiets sowie der dortigen Bewohnerschaft präsentiert.\nPräsentiert werden u.a. Fernsehmitschnitte vom Tag der Auktion sowie Videointerviews mit früheren und jetzigen Bewohnern. \n
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SUMMARY:BÖHLER & ORENDT – DOOM SNOOZERS - Vorletzte Träume
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\n\n\nWie ließe sich der Zustand der Menschheit und des Planeten aus der Perspektive nicht menschlicher Akteur*innen beschreiben? Dieser und weiteren Fragen widmen sich Böhler & Orendt in ihrer Ausstellung DOOM SNOOZERS – Vorletzte Träume\, die sie eigens für den Spreepark Art Space konzipiert haben. Ausgangspunkt für die Ausstellung ist die Installation TOWARDS HUMANITY! des Künstlerduos\, die mit Eröffnung des Spreeparks im Frühjahr 2027 als permanentes Werk dort für die Besuchenden zugänglich ist. \nBöhler & Orendt (Matthias Böhler\, 1981 in Aachen geboren\, und Christian Orendt\, 1980 in Schäßburg in Rumänien geboren) beschäftigen sich mit den politischen sowie ökologischen Auswirkungen des menschlichen Handelns auf das Schicksal der Erde. Mit DOOM SNOOZERS – Vorletzte Träume entwickeln sie eine düster-komische Science-Fiction-Spekulation. Die raumgreifende Installation verwebt bestehende und neue Arbeiten zu einem audio-visuellen Szenario begehbarer Traumwelten\, in denen Zeiten und Räume\, reale und fiktive Ereignisse miteinander verschmelzen. \nIm Mittelpunkt der Ausstellungsinszenierung stehen die Besuchenden selbst. Sie folgen als „Träumende“ einem Parcours verschiedener dystopischer Visionen. Dafür aktiviert die fiktive Technologie DreamKeep die im Eierhäuschen versammelten Kunstwerke und fügt ihnen jeweils eine suggestive Audiospur hinzu. Als Stimme und Gesicht von DreamKeep begleitet die virtuelle Siebenschläferin Jill – vermittelt über ein Headset – die Besucher*innen durch die Ausstellung\, nimmt das jeweils visuell dargestellte Thema auf und spinnt es als DreamGuide spekulativ weiter. \nDie für DOOM SNOOZERS ausgewählten und zum Teil neu entstandenen Zeichnungen\, Drucke und Skulpturen aus verschiedenen Werkzusammenhängen eint eine teils liebe- und humorvolle\, teils ironisch-distanzierte Überzeichnung der politischen\, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen des Unwesens\, das wir Menschen mit unserem Planeten treiben. Spielerisch wechseln sie die Perspektive und zeigen die Welt je von einem potenziellen Ende her. Stets melden sich dabei Wesen\, meistens aus der Tier- und Pflanzenwelt\, zu Wort\, die ihre „Interessen“ in der Realität selbst nicht vertreten können; etwa\, wenn ausgerottete Tier-Wiedergänger das Verschwinden ihrer Lieblingspflanzen beklagen\, eine Gruppe von Bäumen ganze Siedlungen in Brand setzt\, oder die Menschen die Erde in einem Raumschiff mit unendlichem Stauraum gleich ganz verlassen. \nEine kuratorische Einführung von Ellen Blumenstein\nAlles hängt mit allem zusammen. So ist die Welt. Weil sich das aber nicht darstellen und noch weniger erzählen lässt\, wählen wir notgedrungen aus der unendlichen Fülle möglicher Faktenkombinationen und den daraus resultierenden Geschichten diejenigen aus\, die uns am meisten überzeugen – oder unsere Überzeugungen stärken. Dabei besteht die Herausforderung jeweils darin\, die Balance zwischen Komplexität und Zugänglichkeit zu halten. \nGanz ähnlich funktioniert das künstlerische Universum von Böhler & Orendt: Die Zahl möglicher Erzählungen über den Zustand unserer Welt ist nicht unendlich\, aber doch so groß\, dass die Linse\, durch die die Künstler diese präsentieren\, zugleich ihre thematischen Schwerpunkte und formalen Strategien offenbart. \nDazu gehören etwa ein eher düsterer Blick auf die Gegenwart\, science-fiction-artige Settings\, eine Vorliebe für nicht-menschliche Akteur*innen\, die auf menschengemachte Desaster und Probleme reagieren\, humorvoll-ironische Zuspitzungen. Diese Elemente durchziehen das Werk des Duos seit Beginn ihrer Zusammenarbeit. Dabei kehren einige Perspektiven immer wieder\, andere werden projektspezifisch neu konstruiert. \nSo ist auch die Ausstellung DOOM SNOOZERS im Spreepark Art Space konzipiert: Eine Mischung aus früheren und neuen Arbeiten bildet die Grundlage für eine werkübergreifende\, auf den Standort zugeschnittene Meta-Fiktion. \nDreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die fiktive Technologie DreamKeep\, die die Einzelwerke zum „Traumanlass“ erklärt und als Manifestationen des kollektiven Unterbewusstseins deutet. Mit Betreten des Eierhäuschens werden Besuchende selbst zu „Untergangsschlummernden“\, die durch eine immersive Traumwelt – die DreamScape – wandern. Das sprechende Siebenschläfer-Weibchen „Jill“ verbindet das visuelle Setting akustisch zu einem alle drei Ausstellungsräume umfassenden Rundgang\, der ganz unterschiedliche Situationen miteinander verwebt. \nSo führen etwa verschiedene Fäden von menschlicher Weltraumsehnsucht zu einer ökonomisch orientierten Glaubensgemeinschaft\, von den absurden Auswirkungen industrieller Überproduktion zu einem von Ameisen geführten Bienenkrankenhaus\, von selbstmörderischen Erdplaneten zu einer die ganze Menschheit fassenden Lotus-Raumkapsel. Dabei entsteht unversehens eine vielgestaltige Zustandsbeschreibung der Welt\, in der wir leben. \nDie Installation TOWARDS HUMANITY! von Böhler & Orendt wird mit der Eröffnung des Spreeparks im Frühjahr 2027 dauerhaft zugänglich sein. Darin begegnet eine Gruppe von Bäumen den Parkbesucherinnen als denk- und sprachbegabte Wesen\, die menschliche Verhaltensweisen und Gebräuche reflektieren oder kommentieren und so unser Verhältnis zur Umwelt auf die Probe stellen. Das Modell zum Werk ist in der Ausstellung Anlass einer der Traumszenen. TOWARDS HUMANITY! ist eines von fünf Kunstwerken für den Spreepark\, **die 2020 aus einem kuratorischen Werkstattverfahren hervorgegangen sind und von international renommierten Künstlerinnen ortsspezifisch im Spreepark umgesetzt werden.** \nBöhler & Orendt haben bereits in zahlreichen nationalen und internationalen Kunstinstitutionen ausgestellt. Einzelausstellungen widmeten ihnen unter anderem das Neue Museum Nürnberg (2024)\, die Berlinische Galerie (2023)\, das Kunst Haus Wien (2023) und das Halsey Institute of Contemporary Art\, Charleston\, USA (2018). Zu ihren Arbeiten im öffentlichen Raum zählen KALA HET DIWAI\, oder Der Baum der Wissbegier (2018) für das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth oder KWIRKI\, DER SENDBOTE (2022) für KÖR\, Kunst im öffentlichen Raum Wien. \nEllen Blumenstein ist eine international tätige Kuratorin und Autorin. Seit 2018 begleitet sie u.a. das kuratierte Werkstattverfahren „Kunst und Planung“ im Spreepark Berlin\, in dem fünf künstlerische Konzepte durch einen Fachbeirat für die dauerhafte Umsetzung im Park ausgewählt wurden. \nBÖHLER & ORENDT – DOOM SNOOZERS – Vorletzte Träume\n13. Juli – 2. November 2025 \nSpreepark Art Space \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n
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LOCATION:Spreepark Art Space\, Kiehnwerder Allee 2\, Berlin\, 12437\, Deutschland
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SUMMARY:ROOTS
DESCRIPTION:It’s that time of the year again when we at Luisa Catucci Gallery traditionally host our women’s group show\, with feminine energies aligning with the strength and vitality of summer. This year\, we are thrilled to present ROOTS\, featuring six exciting\, positive\, and dynamic artists. In the works of Yvonne Andreini\, Michelle Blancke\, Aniana Heras\, Parsa Hosseinpour\, Hyon-Soo Kim\, Anabelle Mandeng\, and Loreal Prystaj\, ROOTS emerge as both literal and symbolic forces-markers of origin\, vessels of memory\, and systems through which life\, culture\, and selfhood persist and evolve. These six artists explore roots not only as lineage-ancestral\, cultural\, emotional-but also as systems of growth\, erosion\, interconnection\, and transformation. Together\, they form a rich ecosystem of rootedness that spans the personal\, social\, ecological\, and metaphysical.  \n
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LOCATION:Luisa Catucci Gallery\, Brunnenstraße 170\, Berlin\, 10119
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SUMMARY:Techno-Ecologies and Bodies of Memory: the Environment as Battleground
DESCRIPTION:The project looks at the environment as a contended\, contested\, and torn arena\, in which political\, social\, and economic forces and tensions converge and conflict. The environment is a network in which individual elements influence each other in a complex way\, and natural and human habitats compose an interrelated system. Within this framework\, technology must be understood as a complex assemblage in which the boundaries between the natural and the artificial collapse. Amidst the global environmental crisis\, wars\, and ongoing genocides\, the exhibition navigates the complexities of the bonds between all connected forms of matter on our planet. In particular\, it explores more-than-humans as sites of memory. Within this framework\, it critically examines the part played by digital technologies\, and the ambivalent ways it shapes the relationships between organisms and their ecosystems\, as well as the governance and preservation of data.\nA variety of artists working with different languages\, such as photography\, game\, drawings\, video\, immersive environments\, text\, sound performance\, and sensory body explorations\, look at histories kept secret and memories invisible or in transformation. The artworks included in the exhibition critically reflect upon the modes by which colonialisms and imperialisms have performed domination and oppression on and through the environment over time. The artworks point at cases of environmental abuse that remain untold and unrepaired\, which span across times\, geographies\, and communities. Within this framework\, the exhibition proposes different artistic perspectives and voices on questions such as: how do natural entities as bodies rewrite memory? What roles do digital technologies and the politics of data play in this process?  \nExhibition Opening: 18.07.2025\, 5pm \nImage credits\nImage 1: An Affirmation\, Himali Singh Soin\, 2022 (courtesy of the artist)\nImage 2: Above Our Waters\, Qusay Awad & Dhia Douss\, 2025 (courtesy oft he artists)\nImage 3: Sommersi salvati\, Silvia Camporesi\, 2023 (courtesy of the artist) \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/techno-ecologies-and-bodies-of-memory-the-environment-as-battleground/
LOCATION:Kunstraum Kreuzberg Bethanien\, Mariannenplatz 2\, Berlin\, 10997\, Deutschland
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SUMMARY:CHRIS LEVINE – Inner Light
DESCRIPTION:CAMERA WORK präsentiert Inner Light\, die erste Ausstellung des renommierten Lichtkünstlers Chris Levine in Deutschland. Levine wird international für seine visionären Porträts und Installationen gefeiert\, in denen er Laser- und Lichttechnologie einsetzt\, um neue ästhetische Dimensionen zu eröffnen. Mit über 25 Arbeiten widmet sich die Ausstellung seinen Porträts\, in denen er Persönlichkeiten wie den Dalai Lama\, Kate Moss oder Sir Paul Smith inszeniert – und sie\, wie der Ausstellungstitel andeutet\, zum Strahlen bringt. Ebenfalls zu sehen ist Banksy (3D) – das weltweit einzige Porträt des Street-Art-Künstlers. Internationale Bekanntheit erlangte Levine mit seinem ikonischen Werk Lightness of Being\, einem Porträt von Königin Elisabeth II.\, das heute sinnbildlich für seine einzigartige Bildsprache steht. \nDer Künstler bewegt sich im Spannungsfeld von Kunst\, Technologie und Spiritualität. Licht nutzt er dabei nicht nur als Medium\, sondern als Ausdruck eines erweiterten Bewusstseins. Seine Werke laden zur kontemplativen Betrachtung ein und schaffen Raum für tiefe innere Erfahrung. \nChris Levine zählt zu den innovativsten Künstlern des zeitgenössischen Kunstmarkts. Seine Arbeiten wurden unter anderem vor den Pyramiden von Gizeh (2024)\, in der National Portrait Gallery in London (2012) sowie im Rahmen einer Einzelausstellung bei Sotheby’s (2019) gezeigt. Werke von Chris Levine befinden sich in renommierten musealen wie privaten Kunstsammlungen. \nBeitragsbild: Chris Levine\, Lightness of Being (Series 3\, No. 2)\, 2020 \nCHRIS LEVINE – Inner Light\n26. Juli – 20. September 2025 \nCAMERA WORK \n
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LOCATION:Galerie Camera Work GmbH\, Kantstraße 149\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Cinthia Sifa Mulanga - Now\, they were all exposed
DESCRIPTION:Bode präsentiert mit Now\, they were all exposed die kommende Einzelausstellung von Cinthia Sifa Mulanga. In ihren neuesten Arbeiten setzt Cinthia Sifa Mulanga sich erneut mit der Vielschichtigkeit der Identität Schwarzer Frauen auseinander. Wiederkehrende weibliche Figuren auf ihren Leinwänden verkörpern Individualität\, Veränderung und ein ständiges Aushandeln zwischen der durchschnittlich großen Figur und einer überdimensionalen Gestalt. Die Figuren bewegen sich\, strecken und weiten sich und wirken dennoch oft eingeengt oder von ihrer Umgebung eingeschränkt\, als liefen sie Gefahr\, an eigene und räumliche Grenzen zu stoßen. Diese Spannung spiegelt die Lebensrealität Schwarzer Frauen wider. Das Wachstum und die ständige Verwandlung der Riesenfigur stehen im Kontrast zu den durchschnittlich großen Figuren\, die mit ihrem Platz im Raum scheinbar zufrieden sind. Es sind Räume\, die der Riesenfigur äußere Erwartungen\, Einschränkungen und fremde Ideale auferlegen und ihre Navigation so immer wieder erschweren. \nWährend sich frühere Arbeiten mit Schönheitsidealen und Selbstausdruck in kontrollierten\, intimen Räumen beschäftigten\, verlagert Mulanga in ihrer neuesten Serie den Blick nach außen in öffentliche Räume wie Restaurants\, Cafés oder Bars – Orte der Sichtbarkeit\, an denen Präsenz und Wahrnehmung in alltäglichen Begegnungen verhandelt werden. Räume\, die von Veränderung\, Gemeinschaft und der Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbstbild erzählen. Indem sie ihre Figuren in diesen Kontexten wiederkehren lässt\, untersucht Mulanga\, wie sie miteinander agieren und welche Spannungen zwischen Bewegungsfreiheit und dem Druck entstehen\, ständig beobachtet\, beurteilt oder gefeiert zu werden. \nNicht nur Mulangas Bildthemen und die einfühlsame Art\, mit der sie von Weiblichkeit erzählt\, sondern auch ihr Umgang mit verschiedenen Medien ist bemerkenswert vielschichtig. Acrylfarbe und Ölpastell bilden die Grundlage ihrer Werke\, während bemalte Papierausschnitte und popkulturelle Elemente als Collagen auf die Leinwand treffen. Die Kompositionen sind sorgfältig aufgebaut und bewusst geschichtet\, während ihr Umgang mit Farbe dagegen intuitiv ist. Abgetönte\, warme Farbtöne verleihen den Bildern eine ruhige Tiefe. Durch das Verwischen\, Überlagern und teils auch Verschmelzen der Figuren entsteht ein vielschichtiges Spiel mit Raum und Bewegung. \nIndem Mulanga den Blick aus dem Privaten heraus in den öffentlichen Raum lenkt\, zeigt sie\, wie Schwarze Frauen Schönheit\, Selbstausdruck und Identität auch jenseits geschützter Räume tragen. Sie richtet den Fokus auf Selbstbewusstsein und Selbstwahrnehmung und betont die Präsenz Schwarzer Frauen in Umgebungen\, die sowohl von eigener Handlungsmacht als auch von äußeren Einflüssen geprägt sind. Das wiederkehrende Motiv der Riesenfigur – mal kraftvoll\, mal eingeengt – spiegelt diesen Balanceakt zwischen Raum\, Selbstbild und gesellschaftlichen Strukturen wider. \nCinthia Sifa Mulanga ist eine zeitgenössische Künstlerin\, deren Praxis stark durch ihre Erfahrungen in Südafrika geprägt ist. Nach ihrem Studium fand sie zur Malerei und Collage – zwei Medien\, die seither ihre künstlerische Arbeit definieren. Sie ermöglichen ihr\, sich sowohl mit der westlichen Kunstgeschichte als auch mit Popkultur auseinanderzusetzen – und so einen eigenen Zugang zur afrikanischen Kunst zu schaffen.Im Zentrum ihrer Praxis steht die Darstellung Schwarzer Frauen. Über ihre Abbildung nähert sie sich unterschiedlichen Persönlichkeiten\, Emotionen und inneren Zuständen. \nSie absolvierte ihre Ausbildung am Artist Proof Studio in Johannesburg und war seither in zahlreichen Ausstellungen vertreten – darunter Einzelausstellungen bei Bode\, Berlin; dem Latitudes Centre for the Arts\, Johannesburg; und der Goodman Gallery\, Johannesburg. Gruppenausstellungen führten sie u.a. in die Kunsthal KAdE\, Amersfoort; zur Bill Brady Gallery\, Miami; ins Zeitz MOCAA und die Norval Foundation\, Kapstadt; zur African Artist Foundation\, Lagos; zur House of Fine Arts\, London; und in die Agora Gallery\, New York. \nFür ihre Arbeit wurde Mulanga u.a. von Artsy Vanguard (2023) und dem Norval Sovereign African Art Prize (2023) ausgezeichnet. Sie wurde vom British Fashion Council als Teil der New Wave Creatives geehrt und arbeitete 2022 mit dem Modehaus Gucci an einer Neuinterpretation der ikonischen Diana Tote Bag. \nCinthia Sifa Mulanga lebt und arbeitet in Johannesburg\, Südafrika. \nBeitragsbild: Cinthia Sifa Mulanga\, Judgement walked in and they were all exposed\, 2025\, Acrylic paint with oil pastels and collage on canvas\, 30 × 30 cm (11 3/4 × 11 3/4 in) \nCinthia Sifa Mulanga – Now\, they were all exposed\n6. – 31. August 2025 \nBode \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/cinthia-sifa-mulanga-now-they-were-all-exposed/
LOCATION:Bode Galerie\, Karl-Marx-Allee 82\, Berlin\, 10243\, Deutschland
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SUMMARY:Dolores Flores Retrospektive trägt den Titel FORM - FLOW - SHINE
DESCRIPTION:Ein Spektrum von abstrakten Skulpturen.\nBei den Werken handelt es sich um Skulpturen\, die in den Jahren 1988 bis 2012 zu verschiedenen Themen entstanden sind. Die Werke sind aus Holz gefertigt\, geschnitzt oder mit der Kettensäge in Form gebracht; gefolgt von der Technik der Fassmalerei sowie der traditionellen Gesso-Technik und mit 24-karätigem Blattgold vergoldet bzw. Blatt versilbert werden. Die Kombination der bemalten und gebeizten Oberflächen schaffen ein Spannungsfeld zu den perfekt wirkenden metallisierten Oberflächen. Viele der reflektierenden Komponenten akzentuieren die Form und Gestalt der Skulptur; die gefassten und gebeizten Partien der Oberfläche mit einer glatten\, geschliffenen oder rohen Kettensägenstruktur komplettieren die Arbeiten. Das Konzept dieser skulpturalen Werkserie ist\, dass die Kombination einer Vielzahl von Formen\, ob organisch oder geometrisch\, zu einer Komposition führt\, die durch täuschend realistische Oberflächen eine perfekte Materialität erreicht. Hierdurch werden Gewicht\, Leichtigkeit und Form betont bzw. vorgetäuscht. \nDie Titel\, die von ihren Gedichten und Texten inspiriert sind\, eröffnen einen erweiterten Raum für die Skulpturen. \n
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LOCATION:a.i.p. project space – artists in progress\, Suarezstraße 8\, Berlin\, 14057\, Deutschland
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SUMMARY:Günter Schöllkopf (1935-1979)  — Exzentrischer Exeget der Weltliteratur & Meister der Radierung
DESCRIPTION:Das graphische Werk von Günter Schöllkopf\, geboren 1935 in Stuttgart\, hinterlässt uns die Vorstellung eines wissbegierigen\, politischen\, in der Radierung begnadeten Künstlers und Denkers mit einer brodelnden Phantasie. Bereits im Alter von zehn Jahren erhielt er Privatunterricht von Max Ackermann\, mit 22 beendete er sein Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Als er mit 44 Jahren stirbt\, hinterlässt er ein Gesamtwerk von ungefähr 1000 Arbeiten\, das sich mit Inhalten aus Weltliteratur\, Musik\, Geschichte und Politik auseinandersetzt. \nIn der Ausstellung zu sehen sind Blätter aus den Zyklen Zu Balzac\, Don Quichote\, François Villon\, zu antiken Mythen und Märchen sowie drei seiner seltenen Gemälde. Hinter der Darstellung der Themen\, denen die Zyklen gewidmet sind\, lässt sich ein wucherndes Wurzelsystem von Bezügen entdecken\, das alle Bilder\, alle Figuren miteinander verbindet. Schöllkopf interessiert nicht die Bestätigung vorgegebener Ordnungen und Interpretationen\, schon gar nicht deren Illustration. Vielmehr wollte er in seinen kaleidoskophaften\, doppelbödigen Bildwelten kollektive Aussageverknüpfungen erreichen\, die das Denken von Plus und Minus\, von Autoritäten und Ideologien befreien. \nDie frühen Zyklen wie Zu Balzac und Ost-West fertigte Schöllkopf im Alter von 17 Jahren\, ein junger Mann voll Tatendrang\, herausforderndem Geist\, aufbegehrend gegen überkommene Strukturen und ringend mit inneren Widersprüchen. In der Druckgraphik und Zeichnung fand er seine Sprache und schuf damit seinem Wissen und Denken einen Bilderkosmos — insbesondere in der Radierung. „Ich bin ein Mann des Metalls“\, schreibt er in seinen Tagebüchern (Sammlung Deutsches Literaturarchiv Marbach). \nSchöllkopf\, Ironiker und passionierter Pokerspieler\, hatte einen Sinn für Eulenspiegeleien\, Irrfahrten und Narrenspiele\, die in seinen Graphiken in „berauschenden Kapriolen dahersprudeln und sich im späteren Werk ergießen in den breiten und gelassen dahinfließenden Strom seiner melancholisch-heiteren\, sehnsuchtsvoll-ironischen\, logisch-verrätselten Bilder aus dem Leben berühmter Männer und Frauen. Alle Einzelarbeiten zusammengenommen verdeutlichen Schöllkopfs Kulturanalyse und Kulturzertrümmerung. Seine Geschichten aus der Geschichte stellen die gewohnten Seh- und Denkweisen auf den Kopf (Idealismus)\, auf die Füße (Materialismus) und auf das Selbst (Wunschökonomie).“[1]\n„Ich bin ein Citoyen\, ich schlage mich recht durch\, ich esse und saufe\, ich fliege und will alles.“ (Schöllkopf 1978) \n__________\n[1]Rudolf Greiner\, in: Günter Schöllkopf. Werkverzeichnis\, hg.v. R. Greiner und Hellmuth Müller\, Verlag Gerd Hatje\, Stuttgart 1981\, S.11f. \nVITA Günter Schöllkopf\n1935 in Stuttgart geboren\, erhielt Günter Schöllkopf bereits ab 1945 Privatunterricht bei Max Ackermann. 1952 bis 1957 studierte er an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart bei Karl Rössing und Hans Fegers. 1954 arbeitete er in der Lithografiewerkstatt der späteren Gruppe 11 um Günther C. Kirchberger und war ab 1957 freischaffender Zeichner\, Grafiker und Maler. Zwischen 1957 und 1979 erschienen in loser Folge Illustrationen und Texte bei Christ und Welt\, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Stuttgarter Zeitung sowie in Büchern\, darunter .zu Voltaires „Candide“\, zu „Die schönsten Erzählungen aus 1001 Nacht“ in der Ausgabe von W. Schumann (1959) und „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare. Von 1962 bis 1964 war Schöllkopf freier Mitarbeiter bei Christ und Welt. Seinem Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom 1965–1966 folgten weitere Kurzaufenthalte in Italien.\nIm Jahr 1976 war sein erster Krankenhausaufenthalt. 1977 unternahm er mit Otto Herbert Hajek auf Einladung der australischen Regierung eine Australienreise. In 1979\, dem Jahr\, in dem er das Stipendium Cité Internationale des Arts in Paris erhielt\, ereilt ihn der zweite Krankenhausaufenthalt in Stuttgart\, bei dem er verstirbt. \nSchöllkopf war Mitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg und der Künstlergruppe der Hans-Thoma-Gesellschaft. Er wurde ausgezeichnet mit dem Graphikpreis der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart (1956)\, dem Stipendium Villa Massimo in Rom als bis dahin jüngster Preisträger (1965–1966) sowie dem Stipendium Cité Internationale des Arts Paris (1979) \nZeit seines Lebens hatte Günter Schöllkopf eine enge Beziehung zur Literatur\, so dass er\, wie er selbst einmal schrieb\, die meisten seiner Radierungen und Zeichnungen als „zyklische Interpretationen zu großen Themen abendländischer Literatur“ gestaltete. Im Deutschen Literaturarchiv Marbach befinden sich 350 Radierungen und Lithographien sowie siebzig Skizzen- und Tagebücher. Schöllkopf hat mehr als eintausend Arbeiten hinterlassen\, Lithographien\, Zeichnungen\, Aquarelle\, Ölbilder und vor allem Radierungen. Daneben hat er zahlreiche Buchillustrationen und Zeichnungen für die Tages- und Wochenpresse\, zum Teil mit eigenen Texten\, angefertigt. \nNeben Ausstellungsbeteiligungen\, zuletzt 2016 „Künstlerblicke: Bilder des Widerstands“ in der Stauffenberg-Erinnerungsstätte Stuttgart und 2019 „Zyklisches Erinnern – Alfred Hrdlicka und Günter Schöllkopf“ im Kunstmuseum Albstadt\, verzeichnet Günter Schöllkopf zwischen 1957 und 2022\, also weit über seinen Tod hinaus\, diverse Einzelausstellungen\, darunter 1957 Deutscher Bücherbund München | 1958 Galleria d’Art Totti Mailand | 1959 Howard-Universität Washington | 1964 Goethe-Institut Indien | 1968 Galerie der Stadt Stuttgart | 1973 Hans-Thoma-Gesellschaft Reutlingen (Retrospektive 1952–1973 mit 142 Lithographien\, Radierungen\, Zeichnungen und Aquarellen) | 1979 Gedächtnisausstellung Galerie Schloss Remseck | 1981 Villa Merkel Esslingen (Retrospektive) | 1982 Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf | 1985 Galerie Schlichtenmaier\, Schloß Dätzingen | 1987 Goethe-Galerie Bozen | 1988 Galerie Hanenhof\, Stadt Geleen/Holland / Galerie Thomas Flora Innsbruck | 1989 Städtische Galerie Böblingen | 1996 Galerie Hedi Probst Nonnenhorn | 1997 Galerie Peter Fischinger Stuttgart (und 1998) | 1999 Galerie Edition Domberger Filderstadt | 1999 Galerie Hedi Probst Nonnenhorn | 2000 Kultur Althoheneck\, Ludwigsburg-Hoheneck | 2005 Literaturhaus Stuttgart (Doktor Faustus) | 2007 Galerie Burg LE-Musberg (und 1989) | 2009 Goethe-Institut Weimar | 2011 Galerie in der Lände\, Kressbronn am Bodensee | 2014 Hermann-Hesse-Museum Gaienhofen/Bodensee | 2015 Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung Nürtingen | 2015 Galerie Schloss Ettersburg | 2019 Literaturhaus Stuttgart | 2019 Galerie der Kreissparkasse Leinenfeld-Echterdingen | 2020 Galerie Wendelinskapelle | 2021 Galerie Schlichtenmaier | 2022 National Gallery of Ireland („Celebrating Ulysses“) \n**Unser Dank geht an Heidi Schöllkopf-Schober für die wertvolle Unterstützung sowie an Michael Klotz für sein Engagement für den Schöllkopf-Nachlass \n
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