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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Monira Al Qadiri. Hero
DESCRIPTION:In ihren Werken werden die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen\, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat\, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative.\nDie Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde\, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation\, bestehend aus einem großformatigen Wandgemälde\, Objekten und Video\, in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt\, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten\, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. \nÜber die Künstlerin \nMonira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin\, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz\, Österreich (2023); UCCA Dune\, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao\, Spanien (2022); Blaffer Art Museum\, Texas\, USA (2022); Haus der Kunst\, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019); The CIRCL Pavilion\, Amsterdam\, Niederlande (2018); Sursock Museum\, Beirut\, Libanon (2017) und Gasworks\, London\, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Nora Turato
DESCRIPTION:Kuratorin: Lidiya Anastasova \nSprache – in gesprochener wie geschriebener Form – dient als zentrales Material in Nora Turatos Werk. Sie erforscht diese in Form von Typografie\, Wandarbeiten\, Video\, Sound\, Performances und Künstlerinnenbüchern (etwa in der Serie pool). Dabei arbeitet sie mit vorgefundenem Material aus vielseitigen Quellen wie u. a. dem Internet\, Social Media\, Presse\, Büchern\, Filmen\, Musik und Gesprächen. Von der Künstlerin gesammelt und akribisch neu geordnet\, wird ein Überfluss an Wortmaterial bis auf die Essenz heruntergebrochen. Turatos neue\, eigens für die Fassade des n.b.k. konzipierte Arbeit markiert einen Wendepunkt in ihrer Praxis – eine Herangehens-weise\, die den eigenen Körper als Ausgangspunkt nimmt – als Quelle der Sprache und der Handschrift. Turato untersucht Konditionierungen\, die das menschliche Verhalten prägen – mit einem Fokus darauf\, wie diese verinnerlichten Muster physisch sichtbar werden. Hierbei wird die Handschrift als Form des Ausdrucks und zugleich als ein direktes Ergebnis erlernten Verhaltens betrachtet. \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Cornelia Parker. Stolen Thunder (A Storm Gathering)
DESCRIPTION:
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LOCATION:KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst\, Am Sudhaus 3\, Berlin\, 12053
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SUMMARY:Wechselwirkung - Interplay
DESCRIPTION:In der neuen Schau im Haus des Papiers werden die neuesten Arbeiten der Künstlerinnen Maja Behrmann\, Anna Bochkova\, Monika Grzymala\, Laura Matukonytė und Justina Monceviciute aus dem internationalen Residenzprogramm Paper Residency! ausgestellt. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Sonderschau Faser trifft Papier mit Objekten aus Kunst\, Design und Materialforschung. Zusätzlich werden Ergebnisse des Open Calls zum Thema Miniatur-Prägedruck präsentiert\, der in Kooperation mit dem Open Press Project ausgeschrieben wurde.\nKunstschaffende\, Wissenschaft und Materialforschung treten hier in Dialog. \n
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LOCATION:Haus des Papiers\, Seydelstraße 30\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Arno Schidlowski: Jasmund | Der Sonne Mond
DESCRIPTION:Der Fotograf Arno Schidlowski (*1975) zeigt in der Alfred Ehrhardt Stiftung mit Jasmund und Der Sonne Mond zwei Werkserien\, die unterschiedliche Zugänge zur Landschaft eröffnen. Seine ausschließlich analog und von Hand gefertigten Fotografien entstehen in langen Arbeitsprozessen und aus einer konzentrierten Auseinandersetzung mit Natur und Licht. Jasmund widmet sich einem kulturell geprägten\, vielfach gesehenen Ort\, während Der Sonne Mond eine innere\, nicht eindeutig verortbare Szenerie entstehen lässt. In beiden Werkgruppen greift Schidlowski Strategien der Romantik auf und überführt sie in eine präzise\, kontemplative Naturbetrachtung\, die an die Tradition eines Alfred Ehrhardt anknüpft. \nDie Serie Jasmund (2005–2011) führt auf die Insel Rügen\, an jene Kreideküsten und Buchenwälder\, die durch Caspar David Friedrichs Malerei weltberühmt wurden. Schidlowski kehrte über Jahre immer wieder an diesen Ort zurück\, um „adäquate Bilder“ einer Landschaft zu finden\, die tief im kulturellen Gedächtnis verankert ist. Anstatt den Klischees romantischer Bildwelten zu folgen\, entwickelte er eine Perspektive\, die den Widerspruch von äußerem Abbild und innerem Blick aufgreift. Seine Fotografien sind still\, reduziert\, konzentriert\, aber von intensiver Farbigkeit. In der rhythmischen Abfolge seiner Aufnahmen – einer Art visueller Taktung -\, entfalten sich Bildfragmente von Meeresoberflächen\, Baumkronen oder nebelverhangenen Horizonten zu einem poetischen Resonanzraum\, der zugleich den Mythos dieses romantisch überformten Ortes hinterfragt. \nIn den folgenden Jahren\, von 2011 bis 2013\, entstand als direkte Reaktion auf Jasmund die Arbeit Der Sonne Mond. Für dieFotoserie verlässt Schidlowski den Norden und richtet den Blick in eine nicht verortbare Landschaft des Südens. Eine Auswahl seiner Schwarz-Weiß-Barytabzüge lassen eine mediterran anmutende Umgebung erahnen\, die sich jedoch geografisch nicht benennen lässt\, vielmehr handelt es sich um einen inneren Ort ohne eindeutige Orientierungsmuster. Der Titel der Werkserie entstand aus der Vorstellung\, die Erde wie ein fremdes Terrain zu betreten: mit dem Blick eines Außenstehenden\, neugierig\, offen\, frei von Erwartung. Zypressen\, verdorrte Sträucher oder Disteln auf trockenem Boden erscheinen im hellen Licht bis zur Abstraktion reduziert\, andere Motive wirken dunkel und geheimnisvoll. Schidlowski spielt auch hier mit Reminiszenzen an die Vergangenheit: Die Fotografien erinnern an historische Aufnahmen\, sie wirken wie aus der Zeit gefallen\, wie leicht glänzende Albuminpapiere oder solarisierte Überstrahlungen. Die reduzierten\, sehr zarten Motive oszillieren zwischen Traum und Erinnerung. Im dialektischen Spannungsverhältnis zwischen Vertrautheit und Fremdheit entsteht eine poetische Dichte\, die den Blick von den Dingen löst und den Betrachter in einen Zustand meditativer Schwebe versetzt. \nBeiden Werkgruppen gemeinsam ist die intensive Auseinandersetzung mit der Natur: Schidlowski setzt sich den Landschaften aus\, reagiert auf sie\, findet in ihnen seine Position. Seine Fotografien greifen Strategien der Romantik auf\, verhandeln sie jedoch neu – nicht als Dramatik oder Emotionsausbruch\, sondern als kontemplatives Erleben. Schidlowskis präzise Naturbetrachtung und intensive Auseinandersetzung reiht sich in eine Tradition ein\, die auf Alfred Ehrhardt verweist. Die Arbeiten sind ästhetisch eindringlich\, konzeptuell klar und zugleich unmittelbar zugänglich. \nDie Ausstellung zeigt rund 50 Arbeiten\, ergänzt durch die in Mappen eingelegten\, vollständigen Serien in zwei Vitrinen. Alle Abzüge stammen aus der eigenen Dunkelkammer des Künstlers. \nZur Person: Arno Schidlowski (*1975\, Münster) lebt in der Nähe von Hamburg. Nach einem Diplom 2006 in Visueller Kommunikation an der FH Dortmund absolvierte er 2013 ein Masterstudium bei Prof. Ute Mahler an der HAW Hamburg. Seitdem wird er von Jo van de Loo\, München\, vertreten\, mit Einzelausstellungen\, Sammlungsankäufen und Messebeteiligungen in Berlin\, Amsterdam\, Paris\, London und Wien. \nEröffnung am Freitag\, den 9. Januar 2026\, 19-21 Uhr\nIn Anwesenheit des Künstlers \n
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LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Viola Bittl\, sieben jahre
DESCRIPTION:Mit der Einzelausstellung sieben jahre präsentiert die Walter Storms Galerie einen Überblick über die Werke der vergangenen 7 Schaffensjahre von Viola Bittl (geb. 1980). Die Ausstellung markiert einen Moment der Rückschau\, der zugleich als Endpunkt und Neubeginn lesbar ist. \nDer Titel fungiert zunächst als zeitliche Klammer. sieben jahre versteht Zeit nicht als lineare Erzählung\, sondern als Verdichtung. Als Zeitraum in dem sich Prozesse\, Ideen und formale Entscheidungen bündeln und in der Ausstellung zusammengeführt werden. In Bittls Malerei wird Zeit nicht abgebildet\, sondern schreibt sich als Spur in die Schichtung der Farbe ein. \nBittl greift in ihren Bildern die gedankliche Klarheit und reduzierte Formensprache der Moderne auf. Sie hinterfragt die historischen Grenzen der Abstraktion und entwickelt eine Bildästhetik\, die geometrisch-biomorphe Formen mit kunsthistorischen Bezügen verbindet und neu verhandelt. \nsieben jahre ist die erste Einzelausstellung der ehemaligen Städel-Meisterschülerin Viola Bittl in Berlin. \n
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SUMMARY:VIOLA BITTL – sieben jahre
DESCRIPTION:\nMit der Einzelausstellung sieben jahre präsentiert die Walter Storms Galerie einen Überblick über die Werke der vergangenen 7 Schaffensjahre von Viola Bittl (geb. 1980). Die Ausstellung markiert einen Moment der Rückschau\, der zugleich als Endpunkt und Neubeginn lesbar ist.\n\nDer Titel fungiert zunächst als zeitliche Klammer. sieben jahre versteht Zeit nicht als lineare Erzählung\, sondern als Verdichtung. Als Zeitraum in dem sich Prozesse\, Ideen und formale Entscheidungen bündeln und in der Ausstellung zusammengeführt werden. In Bittls Malerei wird Zeit nicht abgebildet\, sondern schreibt sich als Spur in die Schichtung der Farbe ein.\nViola Bittl\, geboren 1980 in Eichstätt\, ist bekannt für ihre eindringlichen und vielschichtigen Arbeiten\, die die Grenzen der Malerei ausloten und einen dialogischen Raum zwischen Form und Abstraktion schaffen. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.\n\n\nVon 2004 bis 2008 studierte Bittl an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Sean Scully. Ein Jahr ihres Studiums verbrachte sie 2007 an der Kuvataideakatemia\, der Akademie der Bildenden Künste in Helsinki. Anschließend setzte sie ihr Studium von 2008 bis 2011 an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Prof. Christa Näher fort und wurde 2011 zur Meisterschülerin ernannt. \nEin entscheidender Schritt in ihrer Karriere war das Atelierstipendium der Hessischen Kulturstiftung in New York City in den Jahren 2017/18\, welches auch in einem Katalog dokumentiert ist. Dieses Stipendium ermöglichte es ihr\, ihre künstlerische Praxis in einem internationalen Kontext weiterzuentwickeln und zu bereichern. \nEin herausragendes Ereignis ihrer Laufbahn war die Teilnahme an der Ausstellung „Jetzt! Junge Malerei in Deutschland“ im Jahr 2020. Diese von den Kunstmuseen Bonn und Wiesbaden\, den Kunstsammlungen Chemnitz und den Deichtorhallen Hamburg kuratierte Ausstellung\, stellte Bittls Werk neben den besten Vertretern der zeitgenössischen Malerei aus und unterstrich ihre Bedeutung in dieser führenden Disziplin der Kunst. \n\nVIOLA BITTL – sieben jahre\n13. Februar – 18. April 2026\n\nWalter Storms Galerie\n
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SUMMARY:Working Title: Balance in der Dorothée Nilsson Gallery
DESCRIPTION:Ab dem 14.02. ist die Gruppenausstellung „(Working Title) Balance“ in der Dorothée Nilsson Gallery zu sehen und vereint Arbeiten von Jenny Brockmann\, Nuria Fuster\, Jenny Magnusson\, Martin Mlecko und Henrik Strömberg. \n\n\n\n\n\n\n\nAusgehend von einem Gefühl der Sehnsucht und einem leisen Aufruf zum Handeln reflektiert (Working Title) Balance Momente von Spannung und Schwebezuständen: das Ziehen und Drängen zwischen den Jahreszeiten\, zwischen Aktivität und Stillstand\, zwischen Wunsch und Bedürfnis. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten aus den Bereichen Skulptur\, Fotografie und Mixed Media sind häufig physisch prekär angelegt – hängend\, lehnend\, kippend\, gepresst. Gemeinsam untersuchen sie\, wie Gleichgewicht entsteht\, erprobt wird und nur vorübergehend gehalten werden kann.\n\nDie Ausstellung umfasst unter anderem Jenny Brockmanns lichtemittierende skulpturale Forschungsobjekte\, die in Wahrnehmung und Philosophie verwurzelt sind; Nuria Fusters Untersuchungen von Luft\, Druck und Erinnerung als skulpturalem Material; Jenny Magnussons stille und zugleich humorvolle Materialkonstellationen; Martin Mleckos intime fotografische Dialoge mit Alltagsobjekten; sowie Henrik Strömbergs skulpturale und fotografische Arbeiten\, die von Transformation und Metamorphose geprägt sind.\n\n\nWorking Title: Balance\n\n14.02.2026 – 18.04.2026\n\nDorothée Nilsson Gallery\n\n\n\n\n\n\n
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SUMMARY:Matt Mullican: Above and Below the Three Worlds
DESCRIPTION:Galerie Thomas Schulte präsentiert Above and Below the Three Worlds\, eine umfassende Einzelausstellung mit Papierarbeiten\, Abrieben und Objekten von Matt Mullican. Vertraute Systeme zur Ordnung und Darstellung von Information und Wissen – darunter Diagramme\, Modelle und Pinnwände – verbinden sich mit idiosynkratischen Systemen\, die den Kern von Mullicans künstlerischer Praxis bilden. Sein Einsatz von Primärfarben und einfachen Formen\, insbesondere des Kreises oder der Kugel\, tritt deutlich hervor\, während die anfängliche Lesbarkeit einer zugrunde liegenden Komplexität weicht. Mullican entwickelt seine Kosmologie sowie sein System von Zeichen und Symbolen seit den 1970er-Jahren. In der Ausstellung werden frühe Arbeiten auf Papier neben jüngeren Abrieben gezeigt\, die Kontinuitäten und die fortschreitende Ausarbeitung einer über mehrere Ebenen strukturierten Realität sichtbar machen – verdichtet und ausgreifend\, zutiefst persönlich und zugleich umfassend. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte Potsdamer Straße\, Mercator Höfe\, Potsdamer Str. 81B\, erster Stock\, Berlin\, 10785
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SUMMARY:Matt Mullican: ABOVE AND BELOW THE THREE WORLDS
DESCRIPTION:Mit ABOVE AND BELOW THE THREE WORLDS zeigt die Galerie Thomas Schulte eine umfassende Einzelausstellung mit Papierarbeiten\, Frottagen und Objekten von Matt Mullican. Präsentiert werden Werke\, in denen vertraute Systeme zur Ordnung und Darstellung von Information und Wissen sichtbar werden\, zu denen Diagramme\, Modelle und Pinnwände gehören\, die Mullican mit eigens entwickelten\, idiosynkratischen Ordnungssystemen verbindet. Diese bilden den Kern seiner künstlerischen Praxis. Der konsequente Einsatz von Primärfarben sowie elementarer Formen wie des Kreises prägt die Arbeiten\, deren anfängliche Lesbarkeit sich bei genauer Betrachtung als vielschichtig und komplex erweist. \nSeit den 1970er-Jahren entwickelt Mullican eine umfassende Kosmologie sowie ein eigenes System von Zeichen und Symbolen\, das der Strukturierung von Wirklichkeit dient. In der Ausstellung treten frühe Arbeiten auf Papier in einen Dialog mit aktuellen Frottagen\, durch den sowohl die Kontinuität als auch die fortschreitende Ausarbeitung einer Realität erfahrbar werden\, die über mehrere Ebenen organisiert ist. Diese Realität erscheint zugleich verdichtet und ausgreifend\, zutiefst persönlich und dennoch von universellem Anspruch. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte Potsdamer Straße\, Mercator Höfe\, Potsdamer Str. 81B\, erster Stock\, Berlin\, 10785
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SUMMARY:SPRING - Groupshow
DESCRIPTION:Mit „Spring“ präsentiert die Galerie Kuckei + Kuckei eine neue Gruppenausstellung\, die vom 19. Februar bis zum 18. April in den Räumen in der Linienstraße 158 sowie 107/108 zu sehen ist. \nSPRING – Groupshow \nIngo Gerken\, Peter K. Koch\, Michael Laube\, Lilly Lulay\, Barbara Probst and Miguel Rothschild \n19.02. – 18.04. 2026 \nKuckei + Kuckei \n
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SUMMARY:core - Marie Matusz und Kristina Nagel
DESCRIPTION:In core untersuchen Kristina Nagel und Marie Matusz\, wie Wahrnehmung strukturiert\, gesteuert und verschoben wird und wie das Sichtbare als dynamisches\, veränderliches Gefüge entsteht. Beide Positionen machen in der Ausstellung die Instabilität von Repräsentation erfahrbar und zeigen\, wie Bild\, Material und Raum Bedingungen erzeugen\, die das Sehen prägen.In ihren Fotografien erforscht Kristina Nagel (Frankfurt am Main\, DE)\, wie Wahrnehmung durch Strategien\, Codes und Setzungen geprägt wird und wie diese durch Material und Form verscho-ben werden können. \nDurch Abstraktion\, Nähe und Entfremdung hinterfragt sie Mechanismen der Repräsentation und verdeutlicht\, wie die Limitation von Informationen unsere Sehgewohn-heiten hinterfragt und Erkennungsmuster destabilisiert. In der gezeigten Werkserie tritt Leder als Fläche und Textur in den Vordergrund und funktioniert operativ\, nicht ikonisch. Objekte und Körper werden zu formalen Elementen und Strukturen\, die Linien\, Volumen und Perspektive markieren.In den Fotografien der Werkserie NON-FIELD zieht sich schwarzes Leder fragmentarisch in variierenden Formen und Texturen über die Bildfläche und öffnet die Grenzen zwischen Subjekt und Objekt. \nDurch die Nähe der Kamera lösen sich beide Elemente ineinander auf und verdich-ten sich in der Kontaktzone zweier lederner Körper. Nagels Interesse gilt der Strukturierung und Verschiebung von Wahrnehmung: Durch die Depersonalisierung des Körpers und die Reduktion identifizierbarer Merkmale entwickelt sie eine eigene Logik der Darstellung innerhalb von Bildsystemen. Leder wirkt dabei nicht ikonisch\, sondern operativ: Es lenkt den Blick auf Fläche\, Linie und Textur und macht Betrachtung als dynamisches\, veränderliches Gefüge erfahrbar. Wie Theodor Adorno in seiner „Ästhetischen Theorie“ (1970) betont\, sind Kunstwerke niemals statisch\, ihre Wertigkeit entsteht durch den fortwährenden Prozess der Transformation und die dialektische Spannung zwischen Substanz\, Form und Kontext. Nagel überträgt diese Prinzi-pien auf die Materialität der Fotografie und druckt ihre Motive auf PVC Planen. Damit unterläuft sie zugleich konventionelle Darstellungen des Mediums und löst die klassische Hierarchie der Fotografie als reines Repräsentationsmedium auf.PVC ist dabei nicht nur Trägermaterial\, sondern auch haptische Oberfläche\, die das Bild in den Raum integriert und seine Stofflichkeit erfahrbar macht. So erzeugt NON-FIELD eine bewusste „Anti-Aura“: Das Bild entfaltet Wirkung nicht über tradierte Einzigartigkeit oder museale Distanz\, sondern über Präsenz\, Wahrnehmung und räumliche Erfahrung. \nDas Zusammenspiel von Bildin-halt und Materialität eröffnet einen Raum\, in dem Wahrnehmung und Körperlichkeit miteinander verschränkt werden\, ohne in traditionelle Kategorien von Objekt und Subjekt zurückzufallen.Zuletzt zeigte die Künstlerin Einzelausstellungen bei Gratin\, New York (2025)\, und FRAGILE\, Berlin (2023); zudem waren ihre Arbeiten in Gruppenausstellungen unter anderem im Espace Niemeyer\, Paris (2025)\, bei Simian\, Kopenhagen (2025)\, sowie in der St. Matthäus-Kirche am Kulturforum im Rahmen der Berlin Art Week (2025) zu sehen.Marie Matusz (Toulouse\, FR) richtet den Blick auf den Raum als gestaltendes Element von Sichtbarkeit. Ihre Vitrinen und räumlichen Module erzeugen eine choreografische Ordnung\, in der Volumen\, Blickachsen und perspektivische Bezüge die Wahrnehmung leiten und die Bedingungen sichtbar machen\, unter denen das Sehen strukturiert wird. Innen und Außen\, Nähe und Distanz\, Position und Perspektive werden so zu Fragen\, die über den formalen Gehalt der Arbeiten hinausweisen und verdeutlichen\, wie kulturelle\, institutionelle und architektonische Setzungen unser Sehen prägen und strukturieren.Die Werkreihe Long Ago\, Tomorrow besteht aus gläsernen Vitrinen\, in denen Marie Matusz skulpturale Szenerien aus pflanzenartigen Formen\, stählernen Podesten und geometrischen Elementen in Beziehung setzt\, um Seherfahrungen herauszufordern. Durch die grau getönten Gläser wirken die skulpturalen Anordnungen abgeschirmt und unnahbar\, gleichzeitig spiegelt sich der umgebende Raum in den Glasflächen. So überlagern sich Objekte\, Personen und Architektur und verschränken sich zu instabilen Gefügen\, die sich durch Bewegungen und unterschiedliche Blickwinkel immer wieder neu formen. Innen und Außen\, Nähe und Distanz\, Sichtbarkeit und Entzug werden zu relationalen Größen\, die die Mechanismen des Sehens offenlegen. Matusz arbeitet ganz bewusst mit diesen räumlichen Strukturierungen und deren Verschiebungen. Ihre Praxis basiert auf einer kritischen Auseinandersetzung mit Formen und ihren inhärenten Bedeutungen und Machtgefügen\, die eng an die architektonischen Bedingun-gen des Ausstellungsraums gebunden sind: Volumen\, Blickachsen und perspektivische Bezüge erzeugen eine choreografische Ordnung\, in der das Sehen geführt und zugleich hinterfragt wird. \nDie systematische Anordnung von Long Ago\, Tomorrow\, die an neuzeitliche Wunderkammern oder museale Präsentationen erinnert\, machen die Instabilität und Konstruktion von Repräsen-tation erfahrbar und zeigen\, wie Zeit\, Material und Struktur das Sehen prägen. Gleichzeitig greifen die Werke mit ihrer gläsernen Hülle auf kollektive Erfahrungen von Distanz\, Entfremdung und Abwesenheit realer Begegnungen zurück. Die reflektierenden Oberflächen erinnern an Screens und die flüchtige Art von Wahrnehmung und Zirkulation in einer Welt\, in der Information\, Waren\, Emotionen und Werte digital vermittelt werden. In diesem Zusammenhang wird Long Ago\, Tomorrow zur Projektionsfläche von Wahrnehmungsmustern und ihrer sozialen Rückkop-pelungen und somit selbst zum Träger von Wert.Zu ihren jüngsten institutionellen Einzelausstellungen zählen die Kunsthalle Basel (2024\, 2025)\, das Istituto Svizzero in Mailand (2022)\, der Kunst Raum Riehen (2020) sowie das Aargauer Kunsthaus (2019). Unter anderem wurden ihre Arbeiten in der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte (2025) gezeigt\, und 2021 erhielt sie den Swiss Art Award.Die Gegenüberstellung von Nagels Bildsystemen und Matusz’ räumlicher Setzung zeigt\, dass Wahrnehmung kein passiver Akt ist. Sie entsteht relational und konstruiert: das\, was wir als Identi-tät\, Nähe oder Präsenz erfahren\, wird durch die von den Künstler:innen gesetzten Bedingungen geformt\, die Sichtbarkeit und die Blickführung organisiert. Die Ausstellung core macht deutlich\, wie stark unser Sehen von Material\, Bild- und Raumregimen geprägt ist. \ncore – Marie Matusz und Kristina Nagel\n20. Februar – 11. April 2026 \nmax goelitz \n
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LOCATION:max goelitz\, Rudi-Dutschke-Strasse 26\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:Suzanne Stein | US: Slow Code
DESCRIPTION:„I came to photography late and out of necessity. I was a single mother raising a son on the autism spectrum while struggling financially in a wealthy part of Southern California. I spent years advocating for him inside a school system that treated him with misunderstanding and indifference. That experience changed the way I saw the world. It sharpened my awareness of who gets ignored\, who gets blamed\, and who gets left behind. \nWhen I picked up a camera in 2015\, I had no technical background. I wasn’t thinking about photography as a career or an art movement. I was responding to what I felt. I found myself drawn to people living on the margins — people most others walk past without seeing. The camera became a way to translate anger\, empathy\, and urgency into something visible. It allowed me to record scenes that felt morally impossible to ignore. \nThis body of work centers on people passed out\, collapsed\, or otherwise suspended or incapacitated in moments that narrate deep\, longstanding issues in America. These images are difficult to look at. They confront viewers with the reality of addiction\, poverty\, and mental illness in America. There is a growing pressure in my country to sanitize these realities\, to replace them with softer language or to hide them entirely. But invisibility does not protect marginalized people. It abandons them. The more we look away\, the worse their conditions become. \nI photograph in neighborhoods like Kensington in Philadelphia\, places many Americans only know through headlines or brief clips stripped of context. What interests me is not spectacle\, but presence: everyday life unfolding in environments most people never enter. I am motivated by the belief that attention is a form of responsibility. To look carefully is to acknowledge that these lives matter\, even when they are uncomfortable to witness. \nMy work is driven by the same instinct that pushed me to fight for my son — a refusal to accept indifference as normal. Photography\, for me\, is an act of insistence. It says: this is happening\, these people exist\, and we do not get to pretend otherwise.“ \nSuzanne Stein \n
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SUMMARY:Sonderausstellung  "Käthe Kollwitz und das Theater"
DESCRIPTION:Mit der Sonderausstellung „Käthe Kollwitz und das Theater“ eröffnet das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin im ehemaligen Theatergebäude des\nSchlosses Charlottenburg einen neuen Blick auf die Künstlerin. Mit Verweis auf die Geschichte dieses Standorts\, der selbst eine bewegte\nVergangenheit aufweist\, rückt ein bislang vernachlässigtes Thema in Leben und Werk von Käthe Kollwitz in den Fokus: die Theateraffinität\nder Künstlerin und ihrer Familie. Käthe Kollwitz‘ Tagebucheinträge und Briefe an den auswärts studierenden Sohn Hans erzählen von einer Familie\, für die Theaterbesuche ebenso zum Alltag gehörten wie politische Diskussionen oder künstlerische Arbeit. Käthe Kollwitz und ihre Familie\nhaben in der fruchtbarsten Zeit der Berliner Theatergeschichte viele der innovativen Inszenierungen der damals großen Regisseure\, wie Otto\nBrahm\, Max Reinhardt und Leopold Jessner gesehen. Vom Naturalismus des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum expressiven\nTheater der 1920er Jahre wurde das Bühnengeschehen aufmerksam verfolgt und kommentiert. Auch Tanz\, Konzert\, Film und Kabarett\nwaren feste Bestandteile dieses dichten kulturellen Kosmos. \nDie Ausstellung untersucht\, welchen Einfluss diese intensiven Seherfahrungen auf das Werk von Käthe Kollwitz hatten. Auch wenn sie\nnicht unmittelbar für das oder im Theater arbeitete\, durchziehen ihr Œuvre vielfältige Bezüge zu literarischen Stoffen\, szenischen\nSituationen und dramatischen Verdichtungen. Diese überführte sie in eine eigene\, unverwechselbare Bildsprache. Das Theater fungiert dabei\nweniger als konkretes Motiv\, denn als gedanklicher Resonanzraum ihres künstlerischen Schaffens. Hochkarätige Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen\, neu erschlossenes und digitalisiertes Archivmaterial sowie interdisziplinäre Perspektiven machen sichtbar\, wie sehr das Leben der Familie Kollwitz in eine der produktivsten Phasen der Berliner Theatergeschichte eingebettet war. Begleitet wird die Ausstellung von\neinem Katalog\, der diesen Dialog zwischen bildender Kunst und darstellender Kunst vertieft.  Mit dieser Ausstellung setzt das Käthe-Kollwitz-Museum ein programmatisches Zeichen an diesem geschichtsträchtigen Standort – und erweitert den Blick auf eine Künstlerin\, deren Werk aus der\nAuseinandersetzung mit ihrer Zeit lebte. \nEs werden neben Arbeiten von Käthe Kollwitz u.a. Werke von Ernst Barlach\, Lovis Corinth\, Georg Kolbe\, August Macke\, Max\nLiebermann\, Ernst Oppler und Emil Orlik gezeigt. Mit über 100 Exponaten von 17 Leihgebern\, darunter Alte\nNationalgalerie SMB\, Kupferstichkabinett SMB\, Stiftung Stadtmuseum Berlin\, Ernst Barlach Haus\, Hamburg\, John\nNeumeier Stiftung\, Hamburg\, Kollwitz Museum\, Köln sowie Tanzarchiv und Theaterwissenschaftliche Sammlung\, Köln bildet\ndiese Ausstellung den Abschluss einer dreijährigen Forschungsarbeit\, die die Kollwitz-Spezialistin Annette Seeler im\nAuftrag und in Zusammenarbeit mit dem Käthe-Kollwitz-Museum Berlin geleistet hat. Das junge Designerteam Jason Kittner und Meret Schmiese\, Berlin verantworten die architektonische und grafische Gestaltung der Ausstellung.\nEs erscheint ein Katalog mit über 200 Abb. und ca. 220 Seiten im Verlag Schnell und Steiner\, Regensburg. Ausstellung\, Begleitpublikation und Vermittlungsprogramm wurden ermöglicht durch die großzügige Förderung von der Ernst von Siemens Kunststiftung\, der Rudolf-August Oetker Stiftung und der Richard Stury Stiftung.  \n
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LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:Mariechen Danz\, Friedrich Einhoff\, Xie Lei - Carriers
DESCRIPTION:Was wird sichtbar\, wenn ein Körper dargestellt\, geformt oder fragmentiert wird? Körper sind keine geschlossenen Einheiten. Sie stehen in fortwährender Beziehung zu ihrem Umfeld. Sie bewahren Erfahrungen und Erinnerungen in Träumen\, Gesten\, Routinen\, Narben. Sie fungieren als Schwelle zwischen Innen und Außen\, zwischen individueller Erfahrung und gesellschaftlicher Struktur\, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. \n„Carriers“ versammelt drei künstlerische Positionen\, die den Körper als Speicher und Projektionsfläche von Erinnerung\, Macht und Transformation untersuchen. Mariechen Danz\, Friedrich Einhoff und Xie Lei analysieren auf unterschiedliche Weise\, wie sich Erfahrung in unseren Körpern ablagert. \nXie Leis Malerei operiert im Zwischenbereich von Traumzustand und Bewusstsein. Seine Figuren erscheinen in Zuständen der Schwebe\, ohne klar definierbare Orte und narrative Fixierung. Sie bleiben anonym. Entscheidend ist nicht\, wer sie sind\, sondern in welchem Zustand sie sich befinden. Xie Lei interessiert sich für intensive Zustände menschlicher Empfindung wie Schmerz und Lust und die Ambiguität menschlicher Beziehung. Der Fall ist dabei ein wiederkehrendes Motiv. Er wird zu einem Symbol für ein psychisches Empfinden zwischen Kontrollverlust\, Schwerkraft und Übergang. In den Arbeiten der Serie „Premonition“ im oberen Raum der Ausstellung verdichtet sich dieses Gefühl. Einzelne Figuren erscheinen kopfüber im Bildraum. Die Gesichter sind verzerrt\, die Münder aufgerissen; ob vor Schmerz oder Lust\, bleibt offen. Die Arbeiten wirken wie Studien\, angedeutet\, konzentriert und ohne erzählerische Ausformulierung. Durch die Pinselführung scheint der Bildraum mit den Menschen zu verschmelzen. Die Köpfe sind in ihrer Bewegung eingefroren und zugleich leicht unscharf. Es entsteht etwas Geisterhaftes\, als seien sie gerade erst aufgetaucht und bereits im Begriff\, sich wieder aufzulösen. Diese Figuren lassen sich als Verkörperungen innerer Zustände lesen. Sie erscheinen wie mentale Nachbilder von Unbekannten\, Fragmente einer Erinnerung\, die keinen festen Ursprung hat. \nDie Arbeiten von Mariechen Danz konzentrieren sich auf den Körper als Ort der Wissensproduktion. Er wird zum Ausgangspunkt um hierarchische Wissensstrukturen\, deren historische Einbettung und die gesellschaftliche Ordnung kritisch zu reflektieren. Alphabet\, Kartographie oder wissenschaftliche Modelle dienen als Referenzsysteme. Gleichzeitig hinterfragt Danz die Vorrangstellung hegemonialer und westlicher Wissensproduktion. Sie öffnet den Blick für andere Formen der Erkenntnis\, sei es körperlich\, mündlich oder magisch. \nIm oberen Raum der Ausstellung begegnen wir „Common Carrier Case (X Votive / starmap / I-a)“ einer menschlich anmutenden Silhouette aus perforiertem Aluminium. Ihre Form leitet sich von einem von Danz entwickelten Kostümschnittmuster ab. Das durch die Stanzungen fallende Licht\, erzeugt an der Wand einen Schatten\, der an eine Sternenkarte erinnert. Aus dem flächigen\, kühlen Körper ragen transparente Organe an langen geschwungenen Stangen hervor. Indem die Gestänge direkt aus den Wänden hervortreten\, wird die Architektur selbst zum Teil des Körpers. Diese Abgüsse menschlicher Lungen bestehen aus Polyurethan und enthalten Ammoniten und Fossilien\, womit sie Spuren verschiedener Zeiten und Orte in sich tragen und auf die Überlagerung von Anatomie mit Geschichte und Geologie verweisen. Außerhalb des Körpers positioniert\, zeigen die Organe die Interaktion von Innen und Außen und veranschaulichen die fortlaufenden Prozesse von Transformation\, Übertragung und Einschreibung. Die Formen basieren auf medizinischen Lehrmodellen\, die Danz immer wieder „operiert“ und aktualisiert. Auf diese Weise fungieren sie als Carrier von Geschichte\, Politik\, Kultur und Sozialisation. \nIn den unteren Stock führt ein Pfad aus gegossenen Fußsohlen\, die Mineralien und Edelsteine enthalten. Sie markieren Bewegungsrichtung und Orientierung\, zugleich dienen sie als Materialisierung körperlicher Spuren. Dort begegnen Besuchende der Arbeit „Digestive System 3D“ aus der Serie der „Fossalizing Organs“\, einem Verdauungssystem\, das auf einem verzweigten\, wurzelartigen Gestell aufgerichtet steht und in dem zwei Mamoreier implantiert sind. Die inneren Strukturen des Körpers werden nach außen gekehrt und sichtbar gemacht\, und um einen immanente Fossilisierungsprozess erweitert. \nDie Arbeit von Danz zeigt\, wie Wissen nicht nur durch Texte\, Modelle oder Karten vermittelt wird\, sondern auch im Körper eingeschrieben bleibt. Ihre Arbeiten kartografieren Erfahrung wie eine Landschaft und machen deutlich\, dass epistemische Systeme historisch\, hierarchisch und sozial geformt sind. \nIm unteren Stockwerk begegnen uns die zerklüfteten Figuren von Friedrich Einhoff. Im Zentrum stehen nicht individuelle Personen\, sondern anonymisierte Figuren\, die als Stellvertretende unserer menschlichen Existenz fungieren. Auch die Räume\, in denen sie erscheinen\, bleiben unbestimmt. Durch die Verwendung von Acryl\, gemischt mit Sand\, Erde und Asche entstehen raue\, membranartige Oberflächen\, die die Haut der Figuren in Textur und Transparenz erweitern. Der Untergrund erscheint wie eine schrundige Landschaft\, die Figur und Raum miteinander verschränken. \nDie Körper sind meist auf Torso oder Kopf reduziert und tragen die Spuren von Erfahrung\, Verletzung und Zeit. Zartbrüchige Linien werden immer wieder aufgetragen\, überarbeitet und teilweise wieder gelöscht\, wodurch sich eine Verflechtung zwischen Körper und Umgebung ergibt: Fleckengebilde verlagern sich aus dem Kopf in die Umgebung und zurück\, Innen und Außen greifen ineinander. Zurückgezogene Haltungen verwehren einen direkten Zugang\, zugleich vermitteln sie die Präsenz eines Innenlebens\, das sich in den Raum ausdehnt. Die Figuren wirken der in Schwebe und vermitteln ein stummes Pathos der Vereinzelung. Die Aura\, die sie umgibt\, entsteht aus der Materialität der Oberfläche und der Linienführung. Seine Figuren machen die permanente Einschreibung von Erfahrung in den Körper spürbar. \nText von Lydia Ahrens \nMariechen Danz\, Friedrich Einhoff\, Xie Lei\nCarriers\n27. Feb. 2026 – 11. Apr 2026 \nalexander levy \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/mariechen-danz-friedrich-einhoff-xie-lei-carriers/
LOCATION:Alexander Levy\, Rudi-Dutschke-Straße 26\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Phase
DESCRIPTION:In der Galerie Thomas Schulte zeigt die Doppelausstellung Phase Leinwandarbeiten von Marieta Chirulescu und raumbezogene Skulpturen von Fred Sandback. Gedämpfte und veränderliche Oberflächen erscheinen hier als Schwellen\, an denen sich Wahrnehmung formiert. Beide künstlerischen Positionen verbindet ein prozesshafter und intuitiver Ansatz\, der die wandelbaren Qualitäten von Licht und Raum erfahrbar macht. \nWas zunächst reduziert oder nahezu leer wirkt\, entfaltet mit der Zeit eine größere Tiefe. Eine Dimension der Zeitlichkeit tritt hinzu: ein Moment des Flüchtigen\, das vermeintlich klare\, geometrische Ordnungen ins Wanken bringt. Zwischen dem Auftreten als Fläche und der materiellen Präsenz des Transparenten richtet sich die Aufmerksamkeit auf das\, was tatsächlich vorhanden ist und sich doch leicht entzieht\, nämlich Raum als subtile und materielle Präsenz. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Nähe als Zustand - Menschenbilder von Matthias Gálvez
DESCRIPTION:Matthias Gálvez’ Malerei verhandelt Nähe nicht als erzählerisches Motiv\, sondern als Zustand. In seinen aktuellen Arbeiten treten Figuren in unmittelbare Beziehung zueinander – und zum Betrachtenden. Gruppenszenen\, Porträts und Selbstbilder erscheinen als verdichtete Konstellationen psychischer und körperlicher Präsenz. \nDie dargestellten Situationen wirken vertraut in ihrer Alltäglichkeit\, bleiben jedoch ambivalent und offen. Gesten\, Blicke und Haltungen erzeugen Spannungen\, ohne sich eindeutig aufzulösen. Gálvez komponiert seine Bildräume aus fragmentierten\, teils abstrakten Segmenten\, die die Wahrnehmung der dargestellten Realität verschieben und irritieren.\nNähe entsteht hier nicht durch Intimität im klassischen Sinne\, sondern durch Konfrontation. Die Figuren behaupten ihre Präsenz als Gegenüber – unmittelbar\, ungeschützt\, und ohne Distanz.\nEröffnung am 5. März 2026\, 19 Uhr. Es spricht Dr. Ellen Markgraf\, Kassel \n
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LOCATION:C&B Reichert Galerie\, Fasanenstraße 29 (Passage)\, Berlin\, 10719
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SUMMARY:Code + Paint
DESCRIPTION:Erstmals zeigen wir Arbeiten von Liat Grayver (*1986)\, darunter ihre Serie Traversing the Threshold\, die aus robotergestützten Tuschezeichnungen auf Reispapier besteht. Computergenerierte Bilder werden in einzelne Pinselbewegungen übersetzt und von einem Roboter ausgeführt. Die Zartheit der Tusche auf Papier kontrastiert mit der industriellen Präzision der Maschine und beleuchtet die Schnittstelle zwischen Geste\, Code und Material. \nGezeigt werden zwei Ölgemälde von Gretta Louw (*1981) aus ihrer Serie Artificial Organisms and Animate Machines. Eine algorithmisch generierte Orchidee bildet den Startpunkt und wird abwechselnd von der Künstlerin und einem Industrieroboterarm gemalt. Zwischen den Leinwänden ‚perfektioniert‘ ein KI-Filter das vorherige Ergebnis subtil und schafft so den Ausgangspunkt für das nächste Werk. Die Orchidee\, geformt durch Evolutuion und Züchtung\, wird zum Ort des Austauschs zwischen ästhetischem Begehren\, maschineller Präzision und malerischer Geste. \nLauren Moffatt (*1982) zeigt Beyond Her Mesh\, eine Arbeit\, in der weibliche Figuren von Kunstobjekten angeeignet und mittels 3D-Scanning und Simulationstechniken reimaginiert werden. Physische Oberflächen weichen digitale Texturen. Es entstehen hybride Körper\, die virtuell fotografiert\, bemalt und in eine virtuelle Dimension integriert werden\, die über Augmented Reality zugänglich ist. Moffatts Projekt reflektiert\, wie digitale Strukturen unsere Wahrnehmung des menschlichen Körpers formen und bisweilen auch verzerren. \n
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LOCATION:DAM Projects\, Horstweg 35\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:Landschaft in Bewegung. Malerei und Grafik von Heike Negenborn
DESCRIPTION:Die präzise gemalten Landschaftsbilder von Heike Negenborn offenbaren auf den zweiten Blick eine verblüffende Vielschichtigkeit. Es sind keine realistischen Abbilder\, sondern Konstruktionen von Wirklichkeit. Die Künstlerin kombiniert die Anschauung selbst erlebter Landschaften mit Himmeln aus ihrem eigens angelegten Wolkenarchiv oder\, wie in der Reihe „Korrespondenzen“\, mit Himmeln aus der Kunstgeschichte. Unter dem Titel „Landschaft in Bewegung“ stellt die Galerie Poll das dritte Mal Gemälde und Grafik einer der profiliertesten Landschaftskünstlerinnen der Gegenwart aus. Heike Negenborns Panoramen mit tief liegenden Horizonten und teils dramatischen Wolkenformationen erinnern bewusst an niederländische Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts\, werden jedoch auf der Grundlage von Naturstudien neu inszeniert. \nDie Künstlerin reflektiert in ihren Arbeiten die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Ihr Augenmerk gilt vor allem der zunehmenden Vereinnahmung der analogen Wirklichkeit durch das digitale Bild und den daraus resultierenden Wandel der Wahrnehmung. Grundlage von Heike Negenborns Arbeiten sind Landschaftsstudien in Deutschland\, Frankreich\, Spanien und weiteren Ländern. Inspirieren lässt sie sich von einem Blick in die Kunstgeschichte. \nHeike Negenborn nähert sich der Landschaft auf besondere Weise: Sie vermisst Bäume\, Felder und Berge und überträgt die Daten in perspektivisch angelegte Bildräume. Aus Fotografien und Zeichnungen entwickelt sie neue Ansichten und schärft ihre Kompositionen digital. Natur erscheint dabei nicht als bloßes Abbild\, sondern als bewusst gestalteter Raum aus Linien\, Maßstäben und Perspektiven. Auf dieser Grundlage malt sie ihre Werke in Acryl auf Leinwand oder Holz. Zeichnungen und Druckgrafiken begleiten den Entstehungsprozess. \nIm Laufe der Jahre hat sich Heike Negenborn verschiedene künstlerische Herangehensweisen an die Landschaft erarbeitet\, die ihren Ausdruck in den fortlaufenden Werkserien „Terra Cognita – Landschaft im Wandel“ (seit 2021)\, „Berge und Felsen“ (seit 2022)\, „Netscapes – Landschaft im Wandel“ (seit 2014)\, „Korrespondenzen“ (seit 2024) oder „Wolkenstücke“ (seit 2026) finden. \nDie Überblicksausstellung „Blickfelder – Landschaft als Denkraum“ in der Städtischen Galerie Speyer hat 2025 mit Arbeiten aus über zwei Jahrzehnten Konsequenz und Komplexität von Heike Negenborns Landschaftserkundungen vor Augen geführt. Im Fokus der Ausstellung in der Galerie Poll stehen nun Gemälde und Grafiken\, die in den vergangenen vier Jahren entstanden sind. \nHeike Negenborn\, geboren 1964 in Bad Neuenahr-Ahrweiler\, studierte Malerei am Washington College Chestertown\, Maryland\, USA\, am Austin College\, Sherman\, Texas\, USA und Malerei und Druckgrafik bei Prof. Peter Lörincz an der Akademie für Bildende Künste Mainz. Die im rheinland-pfälzischen Windesheim lebende und arbeitende Künstlerin wurde vielfach für ihr Schaffen mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet\, u.a. 2018 mit dem renommierten Pfalzpreis für Bildende Kunst des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern und 2016 mit dem Wilhelm-Morgner-Preis für Malerei des Museums Wilhelm Morgner Soest. Zuletzt wurde sie 2024 mit dem Kunstpreis der Ike und Berthold-Roland-Stiftung geehrt. Ihre Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland\, Japan\, Kanada und den USA\, u. a. in der Kunstsammlung für zeitgenössische Kunst der Bundesrepublik Deutschland. \nBeitragsbild: Heike Negenborn\, Matterhorn\, 2024\, Acryl auf Holz\, 64 x 76 cm \nLandschaft in Bewegung. Malerei und Grafik von Heike Negenborn\n6. März bis 18. April 2026 \nPOLL Galerie \n
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LOCATION:Galerie Poll\, Gipsstraße 3\, Berlin\, 10119
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SUMMARY:William N. Copley & Ambra Durante - Imaginary Game
DESCRIPTION:In der Doppelausstellung „Imaginary Game“ begegnen sich mit William N. Copley (1919–1996) und Ambra Durante (*2000) zwei Self-Taught-Artists unterschiedlicher Generationen\, die ihre Bildthemen unmittelbar aus dem eigenen Erleben schöpfen. \nCopley\, dessen Werk die Galerie Friese seit über zwanzig Jahren kontinuierlich zeigt\, ist inhaltlich dem europäischen Surrealismus verbunden – nicht zuletzt aufgrund seiner engen Freundschaften mit Marcel Duchamp\, René Magritte oder Max Ernst. Seine narrativen Bilder kreisen um das sexuelle Begehren und dessen moralische Implikationen der US-amerikanischen Nachkriegsgesellschaft. Mit feinem Witz zeigt er das Verhältnis von Mann und Frau als ein Gefüge aus Rollenspiel und Projektion – gezeichnet von einer beständigen Lust\, die Verhältnisse ins Wanken zu bringen. \nAmbra Durante\, 2000 in Genua geboren und seit 2007 in Berlin lebend\, erweitert dieses imaginäre Spielfeld um eine introspektive\, zeitgenössische Perspektive. Ihre Zeichnungen erzählen vom inneren Erleben; sie handeln von Einsamkeit\, Verlust\, Begehren und Selbstbehauptung. Risse\, Knicke und Aufdrucke der Papiere werden integraler Teil der Bildgeschichten\, die stilistisch wie inhaltlich auch surreale Elemente aufweisen. Bilder und Worte erobern den Bildraum\, leichtfüßig und schnell voranschreitend\, flüchtig wie Gedanken. Ihre Intensität zeugt von der Erfahrungswelt einer jungen Generation\, die sucht\, sich behauptet und neu definiert. \n„Imaginary Game“ vereint zwei künstlerische Positionen\, die trotz acht Jahrzehnten Abstand eine bemerkenswerte Nähe verbindet: das Vertrauen in die Kraft der Imagination\, die Lust am Erzählen und eine Auffassung der Kunst als geschütztem Erfahrungsraum. \nWilliam N. Copley & Ambra Durante – Imaginary Game\n06. März 2026 – 09. Mai 2026 \nGalerie Friese \n
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LOCATION:Galerie Friese\, Meierottostraße 1\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:BERLIN\, A ROUGH CUT
DESCRIPTION:In their exhibition „Berlin\, A Rough Cut\,“ artist duo Maria and Natalia Petschatnikov transform BBA Gallery into a cinematic storyboard of urban life. The title refers to the filmmaking process: like a first edit\, individual scenes and objects are juxtaposed to create a non-linear narrative. The twin sisters approach their practice as „anthropologists of the ordinary\,“ treating the city’s streets as an ongoing site of field research. \nThe neighbourhood around Heinrich-Heine-Straße—home to both their studio and the gallery—serves as a central stage for their exploration of urban change. In „Berlin\, A Rough Cut\,“ the insignificant becomes profound: large-scale paintings of discarded furniture are rendered as poignant portraits of the people who once owned them\, while calendar drawings dated 2032 treat the future as a discarded relic of the past. These works are paired with sculptural objects made of „liquid wood“ that mimic precious porcelain\, questioning our ideas of value and authenticity. With wit and precision\, the artists capture the fleeting moment before or after an action—like a film still held for a second before it disappears. The exhibition is an invitation to view Berlin as a living\, unfinished archive and to find beauty in its imperfect traces. \n
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LOCATION:BBA Gallery\, Köpenickerstrasse 96\, Berlin\, 10179\, Deutschland
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SUMMARY:KYUHYUN KIM - GRAMMAR OF THE SURFACE
DESCRIPTION:Die Ausstellung GRAMMAR OF THE SURFACE von Kyuhyun Kim widmet sich einer Malerei\, in der sich Beobachtung und Erinnerung zu vielschichtigen Bildräumen verdichten. \nKyuhyun Kim studierte Malerei an der Sejong University in Seoul und setzte seine Studium unter anderem an der Bauhaus-Universität Weimar sowie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig fort. Der Künstler fängt in seinen Malereien Alltagserfahrungen aus seinen Spaziergängen in Parklandschaften und im Studio ein\, die er als Beobachtung\, Erinnerung oder Selbstgespräch zu vielschichtigen Bildräumen verdichtet. Fenster um Fenster häufen sich auf der Leinwand vor-\, neben-\, hintereinander an und spiegeln Kims Überlegungen zur Darstellung von Realität in der Malerei. Zarte Bleistiftnotizen am Bildrand „Ich möchte mit einem warmen Herzen leben“ knüpfen eine Verbindung zu Erinnerungen und Gesprächen\, die wir alle am Tisch als Familie\, als Paar oder mit uns selbst geführt haben. \nBeitragsbild: Walks in Atelier (Rosental)\, oil on canvas 75 x 55 cm \nKYUHYUN KIM – GRAMMAR OF THE SURFACE\n07.03.2026 – 18.04.2026 \nFeldbuschWiesnerRudolph \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/kyuhyun-kim-grammar-of-the-surface/
LOCATION:FeldbuschWiesnerRudolph\, Jägerstrasse 5\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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DESCRIPTION:Mit „Crowds“ präsentiert die janinebeangallery Berlin eine konzentrierte Auswahl fotografischer Arbeiten von Nick Zinner. Der Musiker der Band Yeah Yeah Yeahs fotografierte das Publikum während der Konzerte konsequent von der Bühne aus. \nDie analogen Aufnahmen halten einen Moment fest\, in dem Konzerte von kollektiver Aufmerksamkeit und physischer Nähe geprägt waren. \nGezeigt werden ausschließlich Fotografien aus den Jahren 2003 und 2004\, einer prägenden Phase sowohl innerhalb von Zinners künstlerischer Entwicklung als auch im Kontext der internationalen Musik- und Clubkultur der frühen 2000er Jahre. \nNick Zinner ist international bekannt als Gitarrist und Songwriter der New Yorker Band Yeah Yeah Yeahs. Seit der Gründung der Band im Jahr 2000 prägt er deren charakteristischen Sound maßgeblich\, mit präzisem\, oft kantigem Gitarrenspiel\, das zwischen Post-Punk-Energie\, Noise-Elementen und melodischer Zurückhaltung oszilliert. Gemeinsam mit Sängerin Karen O und Schlagzeuger Brian Chase entwickelte Zinner eine musikalische Sprache\, die den internationalen Durchbruch der Band in den frühen 2000er Jahren entscheidend mitbestimmte. \nDie Yeah Yeah Yeahs zählen zu den zentralen Protagonisten der New Yorker Indie-Rock-Szene jener Zeit. Mit dem Debütalbum Fever to Tell (2003) und Songs wie Maps wurde die Band weltweit bekannt. \nIhre Konzerte waren geprägt von intensiver physischer Präsenz\, unmittelbarer Publikumsnähe und einer emotionalen Direktheit\, die das Lebensgefühl einer Generation widerspiegelte. Die Fotografien der Serie Crowds entstanden während der Tourneen mit den Yeah Yeah Yeahs. \nZinner fotografierte konsequent von der Bühne aus\, stets während der Performance des Songs Maps. Der Song fungierte dabei als wiederkehrender zeitlicher und emotionaler Bezugspunkt innerhalb der Konzerte. In seiner reduzierten\, melancholischen Struktur thematisiert Maps Nähe\, Bindung und Verletzlichkeit und bildet damit einen inhaltlichen Resonanzraum für die fotografierten Publikumsreaktionen. \nKonzert als soziale Situation \nDie frühen 2000er Jahre lassen sich besonders für die Yeah Yeah Yeahs als eine Phase hoher physischer und sozialer Präsenz im Konzertkontext beschreiben. Konzerte fungierten als Orte unmittelbarer Begegnung\, geprägt von Nähe zwischen Bühne und Publikum sowie von einer gemeinsamen\, kollektiven Aufmerksamkeit. Die Gesichter\, Blicke und Gesten auf den Fotos von Nick Zinner bildeten zentrale Elemente des Erlebens und strukturierten eine Situation\, die wesentlich durch den geteilten Moment bestimmt war. \nFür die Betrachtenden eröffnet sich dabei eine besondere Perspektive. Durch den Aufnahmeort auf der Bühne nehmen sie faktisch die Position des Musikers ein. Der Blick richtet sich frontal auf das Publikum\, auf Reaktionen und individuelle Präsenz. Diese Perspektivverschiebung ermöglicht eine unmittelbare Auseinandersetzung mit Nähe und kollektiver Wahrnehmung im Live-Kontext. Zugleich entsteht eine zeitliche Verschiebung. \nDie Fotografien eröffnen einen direkten Zugang zu den Jahren 2003 und 2004 und machen eine konkrete historische Situation erfahrbar. Die Arbeiten fungieren damit auch als visuelle Zeitdokumente\, die ein spezifisches kulturelles und soziales Umfeld dieser Jahre nachvollziehbar werden lassen. \nAlle Fotografien der Serie wurden analog aufgenommen. Zinner arbeitete mit Film und analoger Kamera\, was sich in der Bildstruktur\, der Lichtführung und der materiellen Präsenz der Arbeiten zeigt. \nFür die Ausstellung werden die Fotografien als großformatige Abzüge im Format 100 × 150 cm präsentiert\, wodurch die körperliche Wirkung der Bilder zusätzlich verstärkt wird. \nNick Zinner studierte Fotografie am Bard College in Annandale-on-Hudson\, New York\, und setzte sein Studium anschließend in Frankreich fort. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Bard College und dessen Nähe zu zeitgenössischer Kunst\, Musik und Theorie prägten Zinners künstlerischen Blick nachhaltig. \nAuch heute ist Nick Zinner weiterhin aktiv als Musiker. Die Yeah Yeah Yeahs feierten 2025 ein Jubiläum\, das mit einer eigenen Tour begangen wurde. Darüber hinaus ist Zinner seit mehreren Jahren fester Gitarrist in der Live-Band von Iggy Pop. In beiden Kontexten bewegt er sich weiterhin zwischen Bühne\, musikalischer Praxis und visueller Beobachtung. \n
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SUMMARY:(Zieh mir den) Zahn der Zeit
DESCRIPTION:Mit der Ausstellung (Zieh mir den) Zahn der Zeit versammelt BODE Arbeiten von Elias Binder\, Isabelle Heske\, Karim Hussein\, Simay Keles\, Kay Lotte Pommer\, Anja Rausch\, Pepi Schikowski und Tim Vormbäumen. \nWas macht den Zahn zum Maßstab der Zeit? Der Zahn schneidet\, beißt und kaut. Er zerkleinert\, malmt und mischt. Geradkantig\, spitz oder breit und flächig vereinen die Zähne sich zum Gebiss\, das im Resonanzraum des Mundes zum Sprachwerkzeug wird und mit Wirkung nach außen die Erscheinungsform unserer Gesichtszüge definiert. Der Zahn der Zeit hingegen ist Messwerkzeug. Er vermisst die Gegenwart\, ihren Fortschritt und Zerfall Stück für Stück und verdaut den gegessenen Realitätszustand. Die acht Künstler:innen der Ausstellung (Zieh mir den) Zahn der Zeit bilden das Gebiss dieser Gegenwartsbefragung. Sie untersuchen in ihren Praxen die Wackelzähne\, die\, die gezogen werden müssten und die im listig leisen Lächeln aufblitzenden Tooth Gems. \nOhne einem einenden kuratorischen Überbau\, einer festgelegten thematischen oder medialen Ausrichtung zu folgen\, eröffnet die Ausstellung den Raum für eine solche Gegenwartsbefragung. Die versammelten Positionen begegnen sich dabei unvoreingenommen und auf offenem Feld. Was dabei entsteht ist kein geschlossenes Narrativ\, sondern ein Geflecht individueller Perspektiven\, das Fragen nach Transformation\, Verortung in Zeit und Raum und nach wechselseitig wirkenden Einflüssen des Inneren und Äußeren aufwirft. Der Galerieraum wird zum Spiegel der täglichen Verdichtung aus Bildern\, Informationen\, Reizen und Spuren\, die uns als rasant wachsender Wald zu umhüllen scheint. Ähnlich dicht umgeben die 50 gezeigten Arbeiten Besucher:innen in der Ausstellung und lassen diese durch ihr Dickicht aus Leinwänden\, Metallarbeiten\, Stoffbezügen und VHS-Tape Blicke auf den Zahn der Zeit werfen. \nScheinbar von innerer Dynamik getrieben winden sich die Körper in Elias Binders Arbeiten um sich selbst\, um andere Körper herum und über die Bildfläche hinweg. Ganz im Sinne der Alten Meister macht sich Binder den menschlichen Körper zum Werkzeug kompositorischer Forschung und lenkt den Blick dabei ebenso auf Erscheinung und malerische Physikalität von Mensch\, Tier und stofflichem Beiwerk wie auch auf seine präzise Auseinandersetzung mit Farbe\, Raum und Licht. Ein vom Architekturstudium beeinflusster Referenzrahmen ist im räumlichen Ausdruck seiner konzeptuell strukturierten Arbeiten nicht zu übersehen und trotzdem klingt seine organische Formsprache rund und sanft. Elias Binder absolvierte seinen Bachelor- und Masterabschluss in Architektur und Urban Design und lebt und arbeitet in Stuttgart. Seine Arbeiten wurden bei Pleks Fellbach in Stuttgart im Rahmen einer Einzelausstellung und als Teil verschiedener Gruppenausstellungen\, unter anderem bei Kunstbezirk (Stuttgart) und Hugo Boss (Metzingen) gezeigt. \nIsabelle Heskes Formsprache ist reduziert und lebhaft zugleich. Geometrische Körper und in Fäden oder Stoff gezogene Linien finden in ihren Arbeiten auf gleichberechtigte Weise Platz wie ornamentale Musterungen und organische Rundungen. Mit feinem Gespür für malerische Techniken und einer ausgeprägten Materialsensibilität für textile Oberflächen verleiht sie Themen des Verlangens\, der Identität und der Selbstdarstellung Ausdruck. Nach malerischer Dauerhaftigkeit strebend\, stellen Heskes Arbeiten trendgetriebene Kurzlebigkeit und Konsumwahnsinn der Gesellschaft und des Kulturbetrieb in Frage. Die Wandarbeiten mit mal mehr und mal weniger stark skulpturalen Tendenzen wie auch die überdimensioniert in die Höhe ragenden ‚Stäbe‘ referieren dabei Erinnerung\, Emotion\, Mode\, Musik und popkulturelle Phänomene. Isabelle Heske studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris und ihre Arbeiten wurden international ausgestellt\, unter anderem in der Weserhalle (Berlin)\, im Kunstpalast und NRW Forum Düsseldorf\, in der DOD Galerie (Köln)\, im MMIII Kunstverein Mönchengladbach\, im Krefelder Kunstverein\, in der Mixer Arts Gallery (Istanbul) und in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. \nKarim Hussein taucht in seinen Arbeiten immer wieder selbst auf. Mal als eindeutig autobiographische Referenz seiner selbst\, wie in der Arbeit ‚mommy and me’\, in der eine Szene am blumengedeckten Kuchentisch zu sehen ist\, hinter dem seine Mutter und er als kräftig massive\, monolithische Figuren aufstreben. Mal weniger offensichtlich vor Reiselandschaften mit geschultertem Stock mit Beutel oder friedlich ruhend vor sonnigem\, mit Kleeblättern gesäumtem Horizont. Nicht selten werden diese Alter Egos auf Husseins Leinwänden und Papierarbeiten von tierähnlichen Wesen begleitet. In ’seeking my very own sun‘ etwa\, wo ein fuchs- oder katzenhafter Vierbeiner auf vorderster Bildebene von rechts nach links spaziert. Dahinter eine Menschenfigur und dahinter eine Landschaftsszene\, alle Ebenen dicht aufeinander und räumlich so gut wie untrennbar\, wie typisch für Husseins Praxis. Geboren in Linz\, Österreich beschäftigt er sich außerdem immer wieder mit dem eigenen bikulturellen Hintergrund einer österreichischen Mutter und eines ägyptischen Vaters. Karim Hussein studierte Bildende Kunst an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Schlossmuseum Linz\, im Stadtmuseum Linz\, in der Kunsthalle am Hamburger Platz (Berlin)\, in der Galerie Anton Janizewksi (Berlin)\, und in der Weserhalle (Berlin) gezeigt. \nSimay Keles lebt und arbeitet als Künstlerin in Berlin. Geboren in Izmir\, in der Türkei\, zog sie mit 18 Jahren nach Deutschland um dort ein Malereistudium zu absolvieren. Regelmäßige Ortswechsel und Reisen durch Kulturen waren schon immer Teil ihres Lebens und ebenso bewegt sich ihre Praxis zwischen den zwei Welten der Abstraktion und Figuration\, von Serie zu Serie wechselnd. In ihrer aktuelle Werkserie ‚Sunset Express Tours & Travels‘ richtet sie sich mit zweilagigen mixed media Malereien an all diejenigen\, die ihren Geburtsort verlassen mussten und an all diejenigen\, die es aus verschiedensten Gründen in die Ferne zieht. Mit der Verlagerung der bemalten Leinwand\, die sie auf die Hinterseite der Keilrahmen spannt\, um an vorderster Kante transparente Stoffe\, ebenfalls von ihr bemalt\, aufzuspannen\, erzeugt sie eine skulpturale Räumlichkeit innerhalb der Arbeiten. Was auf den ersten Moment zunächst visuell verwirrend wirken mag\, ist ein Ausloten der Grenzen des malerischen Raums und des Verhältnisses zwischen Bild\, Bildoberfläche und Bildträger\, das nicht nur beim zweiten\, sondern auch beim dritten und vierten Hinschauen immer wieder neue Dimensionen entstehen zu lassen scheint. \nKay Lotte Pommer malt in\, auf und mit Metall und Glas. Zarte Figuren durchschneiden die Wandarbeiten aus Stahl\, Metall und Glas und flüchtig gesetzte Spuren kontrastieren in ihrer fragilen Bewegung die Stabilität ihrer Trägersubstanz. Solche Spuren liest Pommer im Alltag auf. Sie macht sich die Stadt zum lesbaren Gefüge aus Oberflächen\, Materialien und Objekten\, in die sich Handlung und Zeit einschreiben. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten untersuchen aus diesem Stadtarchiv heraus die Produktion von Zeichen im urbanen Raum. Zeichen im Sinne von Hinweisen\, Hinterlassenschaften und visuellen Spuren aber auch im metaphysischen\, imperativen Sinne\, der Handlungen anweist\, vorgibt oder verbietet. So findet ein fotografisches Detail eines Zauns der defensiven Architektur Eingang in ihre Werke. Dieser wird durch grafische Reduktion aus seinem funktionalen Zusammenhang gelöst und in abstrakte\, seriell angeordnete Formfragmente überführt\, die sich als Auslassungen in den Metalloberflächen wie Schriftzeichen lesen lassen. Kay Lotte Pommer studierte an der Burg Giebichtenstein Kunsthochschule in Halle und an der Hochschule für Buchdruck und Graphik in Leipzig\, an der sie aktuell Meisterschülerin bei Prof. Joachim Blank ist. Sie arbeitet sowohl künstlerisch als auch kuratorisch und ihre Arbeiten wurden in Einzelausstellungen im Kunstverein Leipzig und bei Super Bien! Berlin und als Teil verschiedener Gruppenausstellungen im Museum der Bildenden Künste Leipzig\, in der Bsmnt Galerie\, bei Culterim (Berlin)\, bei Phoenix (Athen)\, im Department of Art (Chicago) und in der Galerija Reflektor (Serbien) gezeigt. \nDie Motive in den Malereien von Anja Rausch entziehen sich jeglicher förmlicher Definition. Ob hier Nahaufnahmen technischer Instrumente\, organischer Stoffe oder reflektierende Laufbahnen des Lichts zu sehen sind\, ist unklar. Eine solche Definition ist aber auch gar nicht das Ziel der Werke\, die vielmehr den malerischen Prozess selbst verkörpern als das bloße Abbilden eines Gegen- oder Zustands. Die fließend strömenden Bewegungen\, die vielleicht sogar passender als Kräfte der Dynamik von Farbe und Licht beschrieben werden könnten\, strahlen gleichermaßen Ruhe und Rhythmus aus. Zwischen Figuration und Abstraktion\, Realität und Imagination\, eröffnen Rauschs Gemälde einen schwellenhaften Raum\, in dem perzeptive Präzision und konzeptuelle Offenheit koexistieren. Anja Rausch absolvierte ihren Bachelor der Kommunikationswissenschaft an der Designfakultät der Universität Darmstadt und ist seit 2024 Meisterschülerin an der HFBK Hamburg bei Prof. Jorinde Voigt. Ihre Arbeiten wurden im Rahmen verschiedener Gruppenausstellungen international präsentiert und im März 2023 erstmalig als Einzelausstellung in Berlin. Im Frühjahr 2025 fand ihre erste institutionelle Einzelausstellung im CICA Museum in Südkorea statt. \nPepi Schikowskis Arbeiten beweisen: Auch schwierigen\, ungemütlichen Themen lässt es sich spielerisch und mit kindlicher Neugier nähern. So werden Löwen\, wie könnte es auch anders sein\, zur Verkörperung der Erforschung toxischer Männlichkeit und vorurteilbehafteter Bilder des heteronormativ Männlichen. Der Tod reitet vor farbenfrohen Landschaftsszenen mit einem Exkalibur-Schwert ein und trifft in der Austtellung auf eine ’nur so herumfliegende‘ Schmetterlingsgestalt. Die beiden stehen einander gegenüber und auch wenn sie im ersten Moment dichotomisch wirken mögen\, der Schmetterling als Symbol der lebendigen Transformation und der Tod als das Ende allen Lebens\, liegt diesem skurrilen Paar doch ein tiefer reichender Interpretationsrahmen zugrunde. So könnte der Schmetterling auch als vom Körper befreite Seele der Opfer seines Gegenübers gelesen werden\, wie es damals schon im Antiken Griechenland und heute noch in Ländern wie Mexiko oder Japan Glaubenstradition ist. Die symbolträchtigen Malereien Schikowskis erzählen in sanftem Farbauftrag und mit verwischten Konturen von Mythologie\, vom Leben und der Liebe. Sie werfen Fragen nach Macht und Hierarchien auf und verlieren selbst in der Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit und Tod nicht an humorvoller Poesie. Pepi Schikowski studierte Bildende Kunst an der Homeschool door de Kunsten Utrecht und an der Hochschule für Buchdruck und Graphik in Leipzig. Er gewann im Jahr 2022 den Buning Brongers Preis\, woraufhin seine Arbeiten in verschiedenen Gruppenausstellungen in den Niederlanden\, USA\, Schweiz\, Bulgarien und Deutschland gezeigt wurden. \nTim Vormbäumens Praxis umfasst Malerei\, Sound\, Video und gelegentlich Skulptur. Seine Arbeiten entstehen in hybriden Formaten\, in denen sich bildende Kunst\, Film und Installation überlagern. Bild\, Figur\, Klang und Zeit fungieren als gleichwertige Schichten\, die sich ineinander falten. Musik bildet dabei eine durchgehende Struktur. Als Taktung\, als Gedächtnis\, als Bindung zwischen den Medien. Zentral ist dabei die Singularität als Kippmoment: nicht als Zukunftsszenario\, sondern als gegenwärtiger Zustand\, ein Augenblick\, in dem Ordnungen instabil werden und Identität\, Körper und Technologie ineinander übergehen. Tim Vormbäumen studierte an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin und an der Kungliga Konstgögskolan am Royal Institute of Art in Stockholm. Seine Arbeiten wurden unter anderem 2322 (Berlin)\, im Rahmen der Kunstnacht Demmin (Demmin)\, für den Eb-Dietzsch Kunstpreis (Gera)\, bei Galerie erster erster (Berlin)\, Spoiler (Berlin) und im Teatro Avenida (Maputo\, Mosambik) gezeigt. \nBeitragsbild: Elias Binder\, Eine Verwandlung\, 2025\, Oil on canvas\, 160 × 200 cm\, 63 × 78 3/4 in \n(Zieh mir den) Zahn der Zeit\n12.03.2026 – 25.04.2026 \nBode Gallery \n
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SUMMARY:Esther Glück\, Dorthe Goeden\, Ulrike Heydenreich - Stille Wasser
DESCRIPTION:Esther Glück schneidet hauchfein mit dem Skalpell: Natur- oder Raumdarstellungen wechseln mit Aktzeichnungen\, geschnitten in weißes oder schwarzes Papier. Es ist ein raffiniertes Spiel mit Linien und Flächen\, mit Verbergen und Sichtbarwerden\, mit der Präsenz und Absenz der menschlichen Figur. \nDorthe Goeden untersucht in ihren Papierschnitten die Ambivalenz von Natur und Kultur\, von Wildwuchs und Ordnung. Sie interessiert Alltägliches\, Flüchtiges und Beiläufiges ebenso wie natürlich gewachsene und kulturell entwickelte Strukturen. Fragile Liniennetze zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit entstehen. \nUlrike Heydenreich fasziniert die Sehnsucht nach unberührter Natur. Sinnbild dieser Sehnsucht sind die schneebedeckten hochalpinen Landschaften ihrer fotorealistischen Zeichnungen: schön und beeindruckend\, kraftvoll und gefährdet zugleich. Ihre Sammlung von alpinen Artefakten sowie Schwarz-Weiß-Fotografien hochalpiner Gebirgslandschaften vom Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Ausgangspunkt für ihre Zeichnungen\, Collagen und Faltungen. \nOpening: 13.03.2026\n
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SUMMARY:Memory Is a Strange Bell
DESCRIPTION:Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) und das Künstlerhaus Bethanien präsentieren gemeinsam Arbeiten von Künstler*innen\, die 2025 mit dem Arbeitsstipendium Bildende Kunst des Berliner Senats ausgezeichnet wurden. Die Ausstellung wird parallel in beiden Häusern realisiert und versammelt jeweils internationale künstlerische Positionen von in Berlin lebenden und arbeitenden Künstler*innen. Sie macht einmal mehr deutlich\, welche zentrale Rolle verlässliche Förderstrukturen für die Produktion und Vermittlung zeitgenössischer Kunst einnehmen. Die gezeigten Positionen verbindet eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen\, politischen und historischen Fragestellungen sowie die kritische Reflexion von Machtverhältnissen\, Normen und Ideologien. Gleichzeitig umspannen sie ein breites Spektrum an ästhetischen Ausdrucksformen. \nAusstellungen:\nNeuer Berliner Kunstverein\, Chausseestraße 128/129\, 10115 Berlin\nEröffnung: Freitag\, 13. März 2026\, 19 Uhr\nLaufzeit: 14. März – 3. Mai 2026\nKünstler*innen: Nadja Buttendorf\, Markus Draper\, Martin Eberle\, Noi Fuhrer\, Shaun Motsi\, Leonie Nagel\nKuratorin: Lidiya Anastasova\nwww.nbk.org \nKünstlerhaus Bethanien\, Kottbusser Str. 10/d\, 10999 Berlin\nEröffnung: Donnerstag\, 19. März 2026\, 19 Uhr\nLaufzeit: 20. März – 17. Mai 2026\nKünstler*innen: Ipek Burçak\, Olga Monina\, Ania Nowak\, Niclas Riepshoff\, Max Schaffer\, Alina Schmuch\, Antje Taubert\, Sergio Zevallos\nKuratorin: Antje Weitzel\nwww.bethanien.de \nEin Projekt des Neuer Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Künstlerhaus Bethanien.\nDie Ausstellung wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \n
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