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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Monira Al Qadiri. Hero
DESCRIPTION:In ihren Werken werden die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen\, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat\, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative.\nDie Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde\, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation\, bestehend aus einem großformatigen Wandgemälde\, Objekten und Video\, in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt\, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten\, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. \nÜber die Künstlerin \nMonira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin\, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz\, Österreich (2023); UCCA Dune\, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao\, Spanien (2022); Blaffer Art Museum\, Texas\, USA (2022); Haus der Kunst\, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019); The CIRCL Pavilion\, Amsterdam\, Niederlande (2018); Sursock Museum\, Beirut\, Libanon (2017) und Gasworks\, London\, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin. \n
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SUMMARY:Nora Turato
DESCRIPTION:Kuratorin: Lidiya Anastasova \nSprache – in gesprochener wie geschriebener Form – dient als zentrales Material in Nora Turatos Werk. Sie erforscht diese in Form von Typografie\, Wandarbeiten\, Video\, Sound\, Performances und Künstlerinnenbüchern (etwa in der Serie pool). Dabei arbeitet sie mit vorgefundenem Material aus vielseitigen Quellen wie u. a. dem Internet\, Social Media\, Presse\, Büchern\, Filmen\, Musik und Gesprächen. Von der Künstlerin gesammelt und akribisch neu geordnet\, wird ein Überfluss an Wortmaterial bis auf die Essenz heruntergebrochen. Turatos neue\, eigens für die Fassade des n.b.k. konzipierte Arbeit markiert einen Wendepunkt in ihrer Praxis – eine Herangehens-weise\, die den eigenen Körper als Ausgangspunkt nimmt – als Quelle der Sprache und der Handschrift. Turato untersucht Konditionierungen\, die das menschliche Verhalten prägen – mit einem Fokus darauf\, wie diese verinnerlichten Muster physisch sichtbar werden. Hierbei wird die Handschrift als Form des Ausdrucks und zugleich als ein direktes Ergebnis erlernten Verhaltens betrachtet. \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Cornelia Parker. Stolen Thunder (A Storm Gathering)
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LOCATION:KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst\, Am Sudhaus 3\, Berlin\, 12053
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SUMMARY:Wechselwirkung - Interplay
DESCRIPTION:In der neuen Schau im Haus des Papiers werden die neuesten Arbeiten der Künstlerinnen Maja Behrmann\, Anna Bochkova\, Monika Grzymala\, Laura Matukonytė und Justina Monceviciute aus dem internationalen Residenzprogramm Paper Residency! ausgestellt. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Sonderschau Faser trifft Papier mit Objekten aus Kunst\, Design und Materialforschung. Zusätzlich werden Ergebnisse des Open Calls zum Thema Miniatur-Prägedruck präsentiert\, der in Kooperation mit dem Open Press Project ausgeschrieben wurde.\nKunstschaffende\, Wissenschaft und Materialforschung treten hier in Dialog. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/wechselwirkung-interplay/
LOCATION:Haus des Papiers\, Seydelstraße 30\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Sonderausstellung  "Käthe Kollwitz und das Theater"
DESCRIPTION:Mit der Sonderausstellung „Käthe Kollwitz und das Theater“ eröffnet das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin im ehemaligen Theatergebäude des\nSchlosses Charlottenburg einen neuen Blick auf die Künstlerin. Mit Verweis auf die Geschichte dieses Standorts\, der selbst eine bewegte\nVergangenheit aufweist\, rückt ein bislang vernachlässigtes Thema in Leben und Werk von Käthe Kollwitz in den Fokus: die Theateraffinität\nder Künstlerin und ihrer Familie. Käthe Kollwitz‘ Tagebucheinträge und Briefe an den auswärts studierenden Sohn Hans erzählen von einer Familie\, für die Theaterbesuche ebenso zum Alltag gehörten wie politische Diskussionen oder künstlerische Arbeit. Käthe Kollwitz und ihre Familie\nhaben in der fruchtbarsten Zeit der Berliner Theatergeschichte viele der innovativen Inszenierungen der damals großen Regisseure\, wie Otto\nBrahm\, Max Reinhardt und Leopold Jessner gesehen. Vom Naturalismus des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum expressiven\nTheater der 1920er Jahre wurde das Bühnengeschehen aufmerksam verfolgt und kommentiert. Auch Tanz\, Konzert\, Film und Kabarett\nwaren feste Bestandteile dieses dichten kulturellen Kosmos. \nDie Ausstellung untersucht\, welchen Einfluss diese intensiven Seherfahrungen auf das Werk von Käthe Kollwitz hatten. Auch wenn sie\nnicht unmittelbar für das oder im Theater arbeitete\, durchziehen ihr Œuvre vielfältige Bezüge zu literarischen Stoffen\, szenischen\nSituationen und dramatischen Verdichtungen. Diese überführte sie in eine eigene\, unverwechselbare Bildsprache. Das Theater fungiert dabei\nweniger als konkretes Motiv\, denn als gedanklicher Resonanzraum ihres künstlerischen Schaffens. Hochkarätige Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen\, neu erschlossenes und digitalisiertes Archivmaterial sowie interdisziplinäre Perspektiven machen sichtbar\, wie sehr das Leben der Familie Kollwitz in eine der produktivsten Phasen der Berliner Theatergeschichte eingebettet war. Begleitet wird die Ausstellung von\neinem Katalog\, der diesen Dialog zwischen bildender Kunst und darstellender Kunst vertieft.  Mit dieser Ausstellung setzt das Käthe-Kollwitz-Museum ein programmatisches Zeichen an diesem geschichtsträchtigen Standort – und erweitert den Blick auf eine Künstlerin\, deren Werk aus der\nAuseinandersetzung mit ihrer Zeit lebte. \nEs werden neben Arbeiten von Käthe Kollwitz u.a. Werke von Ernst Barlach\, Lovis Corinth\, Georg Kolbe\, August Macke\, Max\nLiebermann\, Ernst Oppler und Emil Orlik gezeigt. Mit über 100 Exponaten von 17 Leihgebern\, darunter Alte\nNationalgalerie SMB\, Kupferstichkabinett SMB\, Stiftung Stadtmuseum Berlin\, Ernst Barlach Haus\, Hamburg\, John\nNeumeier Stiftung\, Hamburg\, Kollwitz Museum\, Köln sowie Tanzarchiv und Theaterwissenschaftliche Sammlung\, Köln bildet\ndiese Ausstellung den Abschluss einer dreijährigen Forschungsarbeit\, die die Kollwitz-Spezialistin Annette Seeler im\nAuftrag und in Zusammenarbeit mit dem Käthe-Kollwitz-Museum Berlin geleistet hat. Das junge Designerteam Jason Kittner und Meret Schmiese\, Berlin verantworten die architektonische und grafische Gestaltung der Ausstellung.\nEs erscheint ein Katalog mit über 200 Abb. und ca. 220 Seiten im Verlag Schnell und Steiner\, Regensburg. Ausstellung\, Begleitpublikation und Vermittlungsprogramm wurden ermöglicht durch die großzügige Förderung von der Ernst von Siemens Kunststiftung\, der Rudolf-August Oetker Stiftung und der Richard Stury Stiftung.  \n
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LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:William N. Copley & Ambra Durante - Imaginary Game
DESCRIPTION:In der Doppelausstellung „Imaginary Game“ begegnen sich mit William N. Copley (1919–1996) und Ambra Durante (*2000) zwei Self-Taught-Artists unterschiedlicher Generationen\, die ihre Bildthemen unmittelbar aus dem eigenen Erleben schöpfen. \nCopley\, dessen Werk die Galerie Friese seit über zwanzig Jahren kontinuierlich zeigt\, ist inhaltlich dem europäischen Surrealismus verbunden – nicht zuletzt aufgrund seiner engen Freundschaften mit Marcel Duchamp\, René Magritte oder Max Ernst. Seine narrativen Bilder kreisen um das sexuelle Begehren und dessen moralische Implikationen der US-amerikanischen Nachkriegsgesellschaft. Mit feinem Witz zeigt er das Verhältnis von Mann und Frau als ein Gefüge aus Rollenspiel und Projektion – gezeichnet von einer beständigen Lust\, die Verhältnisse ins Wanken zu bringen. \nAmbra Durante\, 2000 in Genua geboren und seit 2007 in Berlin lebend\, erweitert dieses imaginäre Spielfeld um eine introspektive\, zeitgenössische Perspektive. Ihre Zeichnungen erzählen vom inneren Erleben; sie handeln von Einsamkeit\, Verlust\, Begehren und Selbstbehauptung. Risse\, Knicke und Aufdrucke der Papiere werden integraler Teil der Bildgeschichten\, die stilistisch wie inhaltlich auch surreale Elemente aufweisen. Bilder und Worte erobern den Bildraum\, leichtfüßig und schnell voranschreitend\, flüchtig wie Gedanken. Ihre Intensität zeugt von der Erfahrungswelt einer jungen Generation\, die sucht\, sich behauptet und neu definiert. \n„Imaginary Game“ vereint zwei künstlerische Positionen\, die trotz acht Jahrzehnten Abstand eine bemerkenswerte Nähe verbindet: das Vertrauen in die Kraft der Imagination\, die Lust am Erzählen und eine Auffassung der Kunst als geschütztem Erfahrungsraum. \nWilliam N. Copley & Ambra Durante – Imaginary Game\n06. März 2026 – 09. Mai 2026 \nGalerie Friese \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/william-n-copley-ambra-durante-imaginary-game/
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SUMMARY:Memory Is a Strange Bell
DESCRIPTION:Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) und das Künstlerhaus Bethanien präsentieren gemeinsam Arbeiten von Künstler*innen\, die 2025 mit dem Arbeitsstipendium Bildende Kunst des Berliner Senats ausgezeichnet wurden. Die Ausstellung wird parallel in beiden Häusern realisiert und versammelt jeweils internationale künstlerische Positionen von in Berlin lebenden und arbeitenden Künstler*innen. Sie macht einmal mehr deutlich\, welche zentrale Rolle verlässliche Förderstrukturen für die Produktion und Vermittlung zeitgenössischer Kunst einnehmen. Die gezeigten Positionen verbindet eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen\, politischen und historischen Fragestellungen sowie die kritische Reflexion von Machtverhältnissen\, Normen und Ideologien. Gleichzeitig umspannen sie ein breites Spektrum an ästhetischen Ausdrucksformen. \nAusstellungen:\nNeuer Berliner Kunstverein\, Chausseestraße 128/129\, 10115 Berlin\nEröffnung: Freitag\, 13. März 2026\, 19 Uhr\nLaufzeit: 14. März – 3. Mai 2026\nKünstler*innen: Nadja Buttendorf\, Markus Draper\, Martin Eberle\, Noi Fuhrer\, Shaun Motsi\, Leonie Nagel\nKuratorin: Lidiya Anastasova\nwww.nbk.org \nKünstlerhaus Bethanien\, Kottbusser Str. 10/d\, 10999 Berlin\nEröffnung: Donnerstag\, 19. März 2026\, 19 Uhr\nLaufzeit: 20. März – 17. Mai 2026\nKünstler*innen: Ipek Burçak\, Olga Monina\, Ania Nowak\, Niclas Riepshoff\, Max Schaffer\, Alina Schmuch\, Antje Taubert\, Sergio Zevallos\nKuratorin: Antje Weitzel\nwww.bethanien.de \nEin Projekt des Neuer Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Künstlerhaus Bethanien.\nDie Ausstellung wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \n
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SUMMARY:Katja Strunz. Future Collapses\, Past Rises
DESCRIPTION:Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) präsentiert mit Future Collapes\, Past Rises eine neue Ausstellung von Katja Strunz\, die zahlreiche Ansätze und Techniken der Künstlerin vereint. Gezeigt werden Skulpturen aus lackiertem Stahl\, die auf Prinzipien des Einfaltens und -fallens verweisen\, sowie origamiartige Collagen\, die auf hochauflösenden Satellitenbildern einer sich durch den Einfluss des Menschen verändernden Erdoberfläche basieren. Beide Werkgruppen zeugen von einer Balance zwischen Werden und Vergehen und betonen mit der Vielzahl der Perspektiven\, die der künstlerische Prozess des gezielten Faltens des Materials hervorbringt\, die Potentialität eines ständigen Wandels. Die ausgewählten Arbeiten werden ergänzt um gefundene Objekte sowie neue zeitgeschichtliche Bezüge. Der n.b.k. Showroom wird zum Ort sich stets neu in Beziehung setzender Vergangenheiten und einer brüchig bleibenden Zukunft. \nIn ihrer Werkreihe In Formation (2025) arbeitet die Künstlerin dabei erstmals mit Satellitenbildern des von NASA-Wissenschaftlern gegründeten Analyseunternehmens Planet Labs PBC\, die die Erdoberfläche mit einer Datenerfassungsrate von über 30 Terabyte pro Tag kontinuierlich dokumentieren. Eine Auswahl der so entstandenen Fotografien wird von Strunz gefaltet und miteinander collagiert. In immer neuen Konstellationen definiert sie die Grenzen der abgebildeten Landschaften neu und lässt sie in ebenso kristallinen wie körperlichen Strukturen aufeinandertreffen. Begleitet werden sie in der Ausstellung im n.b.k. durch zahlreiche weitere Collagearbeiten mit handgeschöpftem und handgefärbtem Papier\, den so genannten Pulp Paintings\, die die Bandbreite von Strunz’ Arbeit mit dem Medium Papiercollage verdeutlichen. \nAls Kontrapunkte sind den Wandarbeiten Metallskulpturen zur Seite gestellt\, die ebenfalls auf dem Prinzip der Faltung basieren und mit der Vielzahl ihrer möglichen Betrachtungswinkel zusätzlich die Zeitlichkeit jeder Raumerfahrung betonen. Zentral für die Dynamik\, die in den Werken von Katja Strunz zum Ausdruck kommt\, ist eine Sequenzialität ohne feste Reihenfolge: Das Einfalten\, Umfalten und Neufalten\, das die Arbeiten verkörpern\, steht für eine non-lineare Zeitordnung\, die immer neue Verbindungen hervorbringt. Kontinuitäten werden durch Momente der Kompression\, der Fragmentierung oder des Stürzens ausgesetzt\, die Idee einer final zu erreichenden Idealform in Frage gestellt und durch ein ständiges Ein-\, Um- und Aufbrechen ersetzt. \nKatja Strunz (*1970 in Ottweiler / Deutschland) lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist bekannt für ihre Skulpturen\, Wandarbeiten\, umfangreichen Installationen sowie Papierarbeiten\, in denen sie sich mit der Interaktion von Zeit und Raum beschäftigt. Schon während ihrer Studienzeit feierte sie erste Erfolge mit präzisen Interventionen in bestehende Architekturen\, seit Anfang der 2000er Jahre hat sie ihre Auseinandersetzung mit philosophischen und physischen Prinzipien der „Raumzeit“ kontinuierlich weitergetrieben und basierend darauf eine abstrakte Formensprache entwickelt\, die sie in zahlreiche Materialien überträgt. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Institutionen präsentiert\, u. a.: Muzeum Sztuki\, Łódź (2025); Kestner Gesellschaft\, Hannover (2023); Pinakothek der Moderne\, München (2020); Kunstmuseum Bonn (2020); Indianapolis Museum of Contemporary Art (Solo\, 2019); Haus Konstruktiv\, Zürich (2019); São Paulo Biennale (2013); Berlinische Galerie (Solo\, 2013); Camden Arts Centre\, London (Solo\, 2009); Centre Pompidou\, Paris (2009); Carnegie Museum of Art\, Pittsburgh (2008); Museum Haus Esters\, Krefeld (Solo\, 2006). \nBeitragsbild: Katja Strunz\, In Formation\, 2024 © Courtesy Katja Strunz; Contemporary Fine Arts\, Berlin und Basel; Planet Labs PBC \nKatja Strunz. Future Collapses\, Past Rises \n14. März 2026 – 3. Mai 2026 \nn.b.k. \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:COSMIC GIRLBOSS
DESCRIPTION:Hier\, im Herzen des kapitalistischen Westeuropas\, wird uns Erfüllung durch unser ökonomisches Potential versprochen: dass uns ein Traumjob und ein finanzielles Polster befreien werden. Doch während die politische und wirtschaftliche Instabilität\, die wir in den globalen Süden und Osten exportiert haben\, nun an unsere eigene Tür klopft\, beginnt dieses Dogma der individuellen Optimierung zu zerbröckeln. \nHier kommt die COSMIC GIRLBOSS ins Spiel. Sie begreift systemische Krisen als spirituelle Prüfungen des Universums\, die sie dazu auffordern\, materielle Sicherheit noch stärker zu “manifestieren”. Verliert sie ihren Job\, gründet sie keine Gewerkschaft\, sondern lädt ihre Kristalle auf und bittet ihre Tarot-Karten um den richtigen Weg. Sie ist der ultimative Unternehmergeist. \nDiese Ausstellung versammelt Künstler*innen\, die sich spielerisch und liebevoll mit genderspezifischem spirituellem Unternehmertum und dessen historischen\, politischen und technologischen Kontexten auseinandersetzen. Emily Hunt bietet uns Talismane an\, um durch neoliberale Systeme zu navigieren\, und ermöglicht der GIRLBOSS\, tatsächlich mit dem großen Geheimnis des Kosmos in Berührung zu kommen. Das Künstler*innenduo DLBLR unterläuft und reklamiert die kulturelle Aneignung und Kommerzialisierung spiritueller Praktiken in der Popkultur. Salesforce Child schafft eine neue Religion aus den Schrecken des Smartphone-Bildschirms und der nackten\, rasenden Anbetung des reinen Kapitals\, die dieser ermöglicht. Margarita Athanasiou liefert eine phantastische\, historische Perspektive auf die Beziehung zwischen Faschismus\, Okkultismus und dem Internet. \nDas spirituelle Unternehmertum der COSMIC GIRLBOSS eignet sich besonders gut für digitale Plattformökonomien wie TikTok und Instagram. Kostenpflichtige Tarot-Lesungen und algorithmisch bestimmte Horoskop-Apps boomen\, oft gezielt vermarktet an Frauen* und queere Menschen. Der Begriff „GIRLBOSS” selbst ist ein sexistisches Produkt des Internets der 2010er Jahre und beschreibt Unternehmerinnen\, die ihre hyperkapitalistischen Ambitionen unter einem Anstrich von Pop-Feminismus tarnen. Die archetypische GIRLBOSS muss kein „Girl“ sein\, und sie ist tatsächlich nur sehr selten ein Boss\, aber ihr rastloses Streben nach Geld ist geprägt durch eine genderspezifische finanzielle Prekarität. \nDiese Ausstellung erkennt die Wirkmacht der COSMIC GIRLBOSS an und zeigt\, wie ihre spirituellen Strategien dabei helfen\, der Volatilität unserer zerfallenden Wirtschaftssysteme standzuhalten. Gleichzeitig weist sie behutsam darauf hin\, dass es in ihrem und unserem heutigen spirituellen Leben noch mehr stecken muss. \nVERANSTALTUNGEN \n25. März\, 18 Uhr\nERÖFFNUNG & PERFORMANCE\nMit DLBLR \n30. April\, 19 Uhr & 2.+3. Mai\, ab 15 Uhr\nCOSMIC COUNTERREADINGS\nMit Lesungen & Performances von\nWassim Z. Alsindi\, Margarita Athanasiou\, Emily Hunt\, Dera Luce\, Salesforce Child & weiteren Gästen.\nMitveranstaltet von der Forscher*innen-Gruppe Enchanted Epistemes. \n17. Mai\, 18 Uhr\nFINISSAGE\nMit Ausstellungsführung & Girlboss Karaoke mit Fenek Sélavy \n
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LOCATION:Kunstraum Kreuzberg Bethanien\, Mariannenplatz 2\, Berlin\, 10997\, Deutschland
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SUMMARY:Diaspora Wonderland. Fashioning Worlds
DESCRIPTION:Die Ausstellung Diaspora Wonderland. Fashioning Worlds in der ifa-Galerie Berlin beleuchtet diasporische Erfahrungen und Identitäten im Kontext von Mode. Sie thematisiert\, wie Mode als narratives Medium Zugehörigkeit markiert\, Identität formt und Gemeinschaft stiftet. Mit der Ausstellung setzt das ifa seinen Auftrag fort\, Räume für künstlerische Produktion und kritische Reflexion zu öffnen.\n\nIn Diaspora Wonderland. Fashioning Worlds verweben Künstler:innen und Designer:innen aus diasporischen Gemeinschaften Mode\, Textilien\, bildende Kunst\, Musik und Installation. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage\, wie Geschichten über Körper\, Territorien und Generationen hinweg wandern und weitergegeben werden. Entstanden aus Erfahrungen von Exil\, Überlieferung und Neuerfindung\, erkunden die Werke Erinnerung\, Erbe und kollektive Imagination. Gezeigt werden große Textilarbeiten\, gemeinschaftliche Stickereien\, immersive Klang- und Soundinstallationen\, Fotografie sowie installative Werke. \nAusgangspunkt für die als Ausstellungsreihe konzipierte Ausstellung war für den Kurator der Ausstellung\, Lotfi Aoulad\, die Idee des Denkers Jacques Attali\, der Musik als prophetisches Medium verstand\, das gesellschaftliche Veränderungen vorwegnimmt. Die Ausstellung überträgt diesen Gedanken auf Mode: Sie wird zum kulturellen Seismografen\, zu einem Medium das Gegenwart erspürt und Zukunft entwirft. \nÜber das ifa\nDas ifa – Institut für Auslandsbeziehungen schafft mit seiner Arbeit in Kunst und Zivilgesellschaft weltweit Verständnis und Vertrauen zwischen Menschen. Es fördert demokratische Zivilgesellschaften und setzt sich ein für Freiheit in Kunst und Wissenschaft sowie für Meinungsfreiheit. Das ifa bringt sein internationales Wissen und seine Netzwerke in Kunst und Kultur\, Politik und Gesellschaft in Debatten ein und erweitert Perspektiven – in Deutschland und weltweit. Die ifa-Galerien in Stuttgart und Berlin zeigen zeitgenössische Kunst aus einer globalen Perspektive. Die Ausstellungen und Vermittlungsprogramme entstehen in einer gemeinschaftlichen Arbeitsweise\, in der globale Verflechtungen aufgespürt und in einer anderen Erzählweise neu zusammengesetzt werden. Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt\, dem Bundesministerium des Innern\, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart. \n\nDiaspora Wonderland. Fashioning Worlds\n27. März 2026 – 7. Juni 2026 \nifa-Galerie Berlin \n
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LOCATION:ifa-Galerie Berlin\, Linienstraße 139-140\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Sven Hoppler - Das unbekannte Meisterwerk
DESCRIPTION:Am 27. März um 18 Uhr eröffnet in der Galerie Schwind Berlin die Ausstellung „Sven Hoppler. Das unbekannte Meisterwerk“. \nSven Hopplers neueste Werkgruppe entführt in faszinierende\, von Mystik und Symbolik durchdrungene Bildwelten. Zwischen Realität und Imagination entstehen kraftvolle Gemälde\, in denen Mythen\, Religion und persönliche Erfahrung miteinander verschmelzen. Hoppler reflektiert dabei das Malen selbst – als sinnliches\, erkenntnisreiches Spiel zwischen Erinnerung und Vision. \nBeitragsbild: Sven Hoppler\, Das Urteil\, 2025/2026\, Öl auf Leinwand\, 30 x 63 cm \nSven Hoppler\nDas unbekannte Meisterwerk\n27. März 2026 – 8. Mai 2026 \nGalerie Schwind \n
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LOCATION:Galerie Schwind\, Große Hamburger Straße 1\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Christine Jackob-Marks — Millesfleur
DESCRIPTION:Christine Jackob-Marks\, deren Werk zuletzt von Samuelis Baumgarte in der Dialogausstellung „KOSMOS“ mit Otto Piene in Bielefeld gewürdigt wurde\, beschäftigt sich in ihrem gesamten Künstlerinnenleben mit der Natur und der Frage nach der Wahrheit\, die hinter dem Offenbar-Sichtbaren verborgen liegt. In ihren Landschaftsgemälden wird die Natur zu Quelle und Spiegel von menschlichen Gefühlsräumen und existenziellen Fragen. Immer wieder setzt sie sich jedoch auch mit den Spuren der Verletzung auseinander\, die der Mensch seiner natürlichen Heimat zuteil werden lässt. \nDiese Bivalenz der Natur findet in Christine Jackob-Marks Blumenbildern eine weitere Differenzierung\, der die Ausstellung durch den Blick auf drei verschiedene Schaffensphasen nachgeht. Zwischen den Arbeiten der späten Studienzeit Anfang der 1960er Jahre und heute liegen Welten wie sie zwischen Bettina von Arnims Satz „Blumen sind Liebesgedanken der Natur“ und Charles Baudelaires „Fleurs du Mal“ stehen. Auf der einen Seite liegt Schönheit und Harmonie\, auf der anderen Vergänglichkeit und Verführbarkeit. Das Bild der Blume\, beides verbindend\, beweist\, dass in beiden Welten eine Art von Schönheit denkbar ist\, die nur um ihrer selbst willen existiert. \nIm Lichte dreier weit auseinander liegenden Schaffensphasen eröffnen die mille fleurs von Christine Jackob-Marks ein Panorama dessen\, was Blumen als künstlerisches Thema bedeuten können. \nIn ihrer Studienzeit an der Hochschule der Künste Berlin (UdK) entwarf die Künstlerin zwischen 1960 und 1964 Stoff- und Tapetenmuster und experimentierte dabei mit floralen Elementen. In der formalen Abstraktion und Rhythmik stehen diese handgefertigten Blätter in der Tradition des Ornaments\, hinsichtlich ihrer Farbpalette verblüffen sie durch Frische und Aktualität. Ein Teil des Konvoluts befindet sich im Berliner Werkbundarchiv — Museum der Dinge. \nUm 2000 arbeitete Christine Jackob-Marks über den Tagebau in der Lausitz als Bild für die Zerstörung der Natur durch den Menschen. Als hätte die Künstlerin die Welt wieder zum Erblühen bringen wollen\, so markiert im Jahr 2005 eine umfangreiche Serie von Blumenstillleben den Abschluss dieser Lausitz-Zeit. Vor dem realen Vorbild entstanden — „Es gab immer Blumen im Haus!“\, sagt die Künstlerin —\, konterkarieren Gemälde aus dieser Zeit das Klischee des „Blumenmalens als Frauenkunst“ allein schon durch ihr großes Format: in „Gerbera II“ bespielen nur sechs Blüten eine 180 x 160cm Leinwand. \nSeit 2025 taucht das Blumenmotiv erneut auf. Im Unterschied zu 2005 finden wir dunkle Farben und komplexe\, teilweise wie geologische Formationen wirkende Oberflächenstrukturen. Ein energetischer\, intuitiver Gestus prägt sich aus\, der im Werk der Malerin generell vermehrt in den Vordergrund tritt. Aus der Balance von Geschwindigkeit / Spontaneität\, mehrfachen Überarbeitungsprozessen und dem Experiment mit verschiedensten Malmitteln schafft sie brillante\, nahezu organisch gewachsene Strukturen. \nWer die politische\, gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen aufmerksame Persönlichkeit der Künstlerin kennt\, versteht noch deutlicher\, warum aus den geheimnisvollen Tiefen dieser Dickichte\, Nachtwiesen und mikrokosmischen Blütenbildungen hoffnungsvolle Lichter hervorleuchten. Christine Jackob-Marks sagt: „selbst im Dunkeln der Dominanz der Zerstörung wachsen die Blumen“. Man möchte mit Ralph Waldo Emerson entgegnen: denn „die Blumen sind das Lächeln der Erde“. \nKurzvita Christine Jackob-Marks\nGeboren 1938 in Mainz Studium an der Academie de la Grande Chaumiere Paris\, bei Prof. Ives Breyer  Studium an der Hochschule der Bildenden Künste\, Westberlin u. a. bei Prof. Jänisch\, Prof. Jansen u. Prof. Hartmann zudem Arbeit im Berliner Design-Studio Studium der Erziehungswissenschaften an der FU Berlin Freie Mitarbeiterin im Jugendpsychiatrischen Dienst\, Berlin-Zehlendorf Dozentin an der HdK\, Berlin FB 10 Dozentin an der Thüringischen Sommerakademie Erster Preis des künstlerischen Wettbewerbs „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ (1995) mit Hella Rolfes\, Hans Scheib und Reinhard Stangl \n
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LOCATION:Galerie feinart berlin\, Niebuhrstraße 71\, Berlin\, 10629\, Deutschland
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SUMMARY:Peel Off - CAMERA WORK
DESCRIPTION:Die Galerie CAMERA WORK präsentiert vom 28. März bis zum 6. Juni 2026 die Gruppenausstellung Peel Off. Diese widmet sich mit über 100 Unikaten von sechzehn namhaften Künstlern der Geschichte des legendären Sofortbildes. Unter den Arbeiten aus den frühen 1970er Jahren bis heute\, die vielfach an den Sets berühmter Fotoshootings entstanden\, sind zudem seltene großformatige Werke von Peter Beard\, Michel Comte und Olaf Heine. \nDas Sofortbild wurde maßgeblich durch Herbert Erwin Land und die Firma Polaroid geprägt. Land stellte das erste unmittelbar entwickelbare Fotopapiersystem 1947 erstmals vor und machte es später mit der Firma Polaroid weltweit bekannt. Das patentierte Entwicklungsverfahren etablierte sich in der professionellen Fotografie als wichtiges kreatives Werkzeug und war etwa zur Licht- und Kompositionsprüfung am Set entscheidend. Die sichtbare Entwicklungszeit des Bildes\, die durch die Peel Off-Trennung der Entwicklungsbögen manuell abgeschlossen wurde\, verstärkte die Wahrnehmung des fotografischen Prozesses und dessen performativen Charakter. Jedes Sofortbild ist ein physisches Unikat\, das direkt mit seinem Entstehungszeitpunkt verknüpft bleibt. \nDie Ausstellung zeigt Sofortbilder\, die zwischen den 1970er und 2000er Jahren im Rahmen des künstlerischen Entstehungsprozesses ihren Höhepunkt erlebten\, bevor sie durch die digitale Fotografie verdrängt wurden. Sie verloren jedoch nie vollständig an Relevanz. Arbeiten von Helmut Newton aus den 1970er Jahren sowie von Arthur Elgort und Patrick Demarchelier aus den 1990er Jahren belegen den Stellenwert des Sofortbildes für die Komposition eines fotografischen Werks. Darüber hinaus werden die Gebrauchsspuren und die besondere Ästhetik der Bilder als charakteristisches Stilmittel wahrgenommen\, das eine intime und unmittelbarere Atmosphäre widerspiegelt und die Arbeitsprozesse von Künstlern wie Eugenio Recuenco oder Jean-Baptiste Huynh auf einzigartige Weise dokumentiert. Parallel entwickelte sich das Sofortbild als eigenständiges künstlerisches Medium\, mit dem ganze Serien fotografisch umgesetzt wurden. Seit den 2010er Jahren erfährt das Sofortbild eine Renaissance\, die eine Sehnsucht nach analogen\, entschleunigten Bildprozessen unterstreicht. Dank seiner besonderen künstlerischen Merkmale ist das Sofortbild seit vielen Jahren auf dem primären und sekundären Fotokunstmarkt ein relevantes Sujet\, das mitunter Höchstpreise erzielt. \nCAMERA WORK\nDie in Berlin ansässige Galerie CAMERA WORK wurde 1997 gegründet und zählt heute zu den weltweit führenden Galerien für Fotokunst. Angelehnt an den historisch geprägten Galerienamen folgt das Unternehmen von Beginn an der Philosophie\, neben den bekanntesten Künstlern der Fotografiegeschichte wie Diane Arbus\, Richard Avedon\, Patrick Demarchelier\, Peter Lindbergh\, Helmut Newton\, Irving Penn\, Man Ray\, Herb Ritts und Albert Watson auch junge zeitgenössische Künstler zu vertreten und in Ausstellungen zu zeigen\, um die Fotokunst als eigenständige Gattung innerhalb der bildenden Künste zu manifestieren und neuen Positionen Raum zu geben. Neben den Schwerpunkten Mode-\, Akt- und Porträtfotografie fokussiert sich CAMERA WORK auf die Bereiche Staged Photography\, Architektur und Stillleben. Dabei vertritt CAMERA WORK zahlreiche renommierte zeitgenössische Künstler in Deutschland\, Europa oder weltweit exklusiv\, u. a. Jean-Baptiste Huynh\, Russell James\, Chris Levine\, Eugenio Recuenco\, Martin Schoeller\, Christian Tagliavini\, Ruud van Empel\, Dean West und David Yarrow. Um eine Auswahl zeitgenössischer Künstler auf dem Kunstmarkt zu etablieren und in das Portfolio von CAMERA WORK aufzunehmen\, führte CAMERA WORK von 2012 bis 2019 die Kunstgalerie CWC GALLERY in Berlin. CAMERA WORK ist regelmäßig auf international führenden Kunstmessen vertreten\, darunter Paris Photo\, Zona Maco in Mexico City\, Art Central Hong Kong\, Art Miami und Photo London. \nPeel Off\n28. März 2026 – 6. Juni 2026 \nCAMERA WORK \n
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SUMMARY:Xia Peng - Unsorted Chapters
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\n\nUnsorted Chapters vereint Gemälde der in Berlin lebenden Künstlerin Xia Peng\, deren Arbeit zwei Bildtraditionen – die chinesische Tuschemalerei und die westliche Ölmalerei – in Spannung zueinander hält. Landschaften\, mythologische Figuren und gefundene Objekte werden zu Bildflächen\, auf denen sich Bedeutung verdichtet und verschiebt. \n\n\n\n\n\n\n\n\nXia Peng (geb. 1975 in Tianjin) ist ein Maler\, der zwischen der chinesischen Tuschetradition und der westlichen Ölmalerei arbeitet. Er studierte zunächst Tuschemalerei an der CAFA in Peking\, bevor er Malerei an der Kunsthochschule Kassel studierte. Seit den frühen 2010er-Jahren lebt und arbeitet er in Berlin. \nSeine Praxis umfasst großformatige figurative Leinwände\, Landschaftsmalerei sowie Arbeiten auf gefundenen Objekten\, darunter Kartonverpackungen und gebrauchte Bücher. Wiederkehrende Elemente seiner Arbeit sind mythologische und religiöse Fragmente\, geschichtete Oberflächen\, die durch Zyklen des Überdeckens und Übermalens entstehen\, sowie ein anhaltendes Interesse daran\, was geschieht\, wenn zwei Bildtraditionen denselben Raum einnehmen\, ohne dass eine die andere dominiert. \nZu seinen Ausstellungen zählen Einzelausstellungen u. a. im Migrant Bird Space in Berlin\, im Kunstraum Nürnberg und in der Galerie Rasch in Kassel. \nBeitragsbild: Apollo & Diana II (2026)\, 150 × 120 cm\, Acrylic on Canvas \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nUnsorted Chapters\n\n\n\n\n28.03.2026 – 08.05.2026 \nMigrant Bird Space \n
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SUMMARY:Vernissage Σ 5 x (farbe + licht + raum) = 297  Ausstellung der INSELGALERIE Berlin
DESCRIPTION:Σ 5 × (Farbe + Licht + Raum) = 297: Mit Arbeiten von Ina Abuschenko-Matwejewa\, Angelika Dierkes\, Antje Taubert\, Elgin Willigerodt und Betina Kuntzsch entfaltet die Ausstellung ein Spannungsfeld zwischen konstruktiver Klarheit und sinnlicher Dynamik. Malerei\, Zeichnung\, Objekt\, Installation und Video verbinden sich zu vielschichtigen Bildräumen\, in denen Ordnung auf Bewegung trifft. Intensive Farbsetzungen\, serielle Strukturen und fragile Raumkörper eröffnen ein offenes Erfahrungsfeld jenseits eindeutiger Berechnung. \nVernissage:\n2. April 2026\, 19 Uhr\, INSELGALERIE Berlin \n
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SUMMARY:Pendelnde Rationalität
DESCRIPTION:Die Künstler*innen setzen sich in ihrer konzeptuellen Arbeitsweise tiefgründig\, sensible mit gesellschaftlichen\, wirtschaftlichen und politischen Themen auseinander. Strategien für eine künstlerische Umsetzung der unterschiedlichen Themen beinhalten das Erforschen aktueller Prozesse. Geschichtliche Bezüge in einer immer komplexer aufgestellten Welt\, bleiben nicht außen vor.  „Rationalität“ erfährt in ihrer vielfältigen Verknüpfung in dieser Ausstellung eine Erweiterung und wird zur „Pendenlnden Rationalität“. Grafik\, Objekte und installative Arbeiten sind Hilfmittel in dieser Erfahrungswelt. \nZur Finissage am 7. Mai wird Professor Dr. Márcio Seligmann-Silva (Brasilien) im roam ein Gespräch mit den Künstler*innen führen. \n11. April – 7. Mai 2026\nroam\,  Lindenstr. 91\, 10969 Berlin \nEröffnung\n11. April\, 18 Uhr \nÖffnungszeiten\nDonnerstag bis Freitag 16-19 Uhr  \nSamstag 14-17 Uhr \n
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SUMMARY:Pendelnde Rationalität
DESCRIPTION:Die Künstler*innen setzen sich in ihrer konzeptuellen Arbeitsweise tiefgründig\, sensible mit gesellschaftlichen\, wirtschaftlichen und politischen Themen auseinander. Strategien für eine künstlerische Umsetzung der unterschiedlichen Themen beinhalten das Erforschen aktueller Prozesse. Geschichtliche Bezüge in einer immer komplexer aufgestellten Welt\, bleiben nicht außen vor.  „Rationalität“ erfährt in ihrer vielfältigen Verknüpfung in dieser Ausstellung eine Erweiterung und wird zur „Pendenlnden Rationalität“. Grafik\, Objekte und installative Arbeiten sind Hilfmittel in dieser Erfahrungswelt. \nZur Finissage am 7. Mai wird Professor Dr. Márcio Seligmann-Silva (Brasilien) im roam ein Gespräch mit den Künstler*innen führen. \n11. April – 7. Mai 2026\nroam\,  Lindenstr. 91\, 10969 Berlin \nEröffnung\n11. April\, 18 Uhr \nÖffnungszeiten\nDonnerstag bis Freitag 16-19 Uhr  \nSamstag 14-17 Uhr \n
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SUMMARY:Marina Abramović - Balkan Erotic Epic. The Exhibition 
DESCRIPTION:\nMarina Abramović\, eine der einflussreichsten zeitgenössischen Künstler*innen\, präsentiert mit Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau ihre erste große Einzelausstellung in Berlin seit den 1990er Jahren. Die Ausstellung vereint historische Werke und neue Arbeiten der Performance-Künstlerin und zeichnet ihr anhaltendes Interesse an Ritualen\, Erotik\, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands nach. \n\n\nKlagend schlagen sich Frauen auf den Oberkörper und massieren ihre Brüste\, während ein nackter Körper und ein Skelett eng ineinander verschlungen liegen: Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region\, in der Marina Abramović aufgewachsen ist – verwebt Balkan Erotic Epic. The Exhibition filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. Durchsetzt mit humorvollen Zuspitzungen entwirft die Ausstellung ein imaginäres Bild dieser Region: Hier soll erotische Energie Gemeinschaften dabei helfen\, dem Tod zu begegnen\, Fruchtbarkeit zu fördern und das Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen. Das Erotische erscheint so als essenzielle Kraft – als eine Kraft\, die die Grenzen zwischen Leben und Tod\, zwischen Individuum und Kollektiv\, auflösen kann. \nAnlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums präsentieren die Berliner Festspiele Balkan Erotic Epic in zwei Teilen: Nach der Ausstellung im Gropius Bau eröffnet im Oktober 2026 die neue mehrstündige Bühnenproduktion Balkan Erotic Epic. The Stage Version die Performing Arts Season im Haus der Berliner Festspiele. \n\nMarina Abramović – Balkan Erotic Epic. The Exhibition\n15.4.2026 – 23.8.2026 \nGropius Bau \n
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SUMMARY:Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
DESCRIPTION:„Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der weißensee kunsthochschule berlin\, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet\, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. \nAls Hochschule für angewandte Kunst versteht sich Weißensee seinerzeit als Pendant zu einer Kunstakademie. Die „Angewandten“ setzen im alltäglichen Leben an: Hier ist die Not in der kriegszerstörten Stadt am größten. Alle Künste – Malerei\, Plastik\, Grafik\, Bühnenbild\, Mode und Textil\, Keramik und industrielle Gestaltung – beziehen sich auf die Architektur und die Lebenswelt. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche\, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium\, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. \nGestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee\n16. April 2026 – 22. Februar 2027 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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SUMMARY:Figuring Out
DESCRIPTION:Max Giermann ist einem breiten Publikum als Schauspieler bekannt. Über viele Jahre hinweg prägte er mit seinen Rollen Fernsehen\, Bühne und Film. Parallel zu dieser öffentlichen Karriere entwickelte sich eine eigenständige künstlerische Praxis: die Malerei. \nDiese Praxis ist kein neues Experiment\, sondern begleitet Giermann seit früher Kindheit als kontinuierliche Form des Ausdrucks. Seit 2024 stellt Max Giermann seine Malerei öffentlich aus:\nNach einer Einzelausstellung im Kunstverein Ulm e.V.\, folgte 2025 eine Einzelausstellung in der Galerie Holger John in Dresden. \nAufbauend darauf führt die Ausstellung „Figuring Out“ (17. April – 13. Juni 2026) sein bildnerisches Schaffen erstmals in der janinebeangallery in Berlin zusammen und markiert den nächsten konsequenten Schritt in die Präsentation seines künstlerischen Werks. \nGiermanns Malerei entsteht aus einem bildnerischen Prozess\, der zeitlich weit vor seiner Bekanntheit als Schauspieler ansetzt und bewusst unabhängig von eindeutigen Zuschreibungen bleibt.\nZwar ist sein Name aus einem anderen Kontext vertraut\, doch die Gemälde folgen einer eigenen inneren Logik und behaupten sich jenseits biografischer Lesarten.\nZeichnen und bildnerisches Arbeiten waren für Max Giermann (geb. 1975) bereits in Kindheit und Jugend zentrale Ausdrucksformen. Früh entwickelte er ein ausgeprägtes Interesse an Figuren\,Körpern und Gesichtern – weniger im Sinne eines Abbilds als vielmehr als Mittel zur Manifestation innerer Zustände. \nAuch wenn die Malerei für ihn heute einen neuen Schwerpunkt markiert\, ist ihm der bildnerische Schaffensprozess als solcher seit jeher vertraut.\nParallel zu anderen künstlerischen Ausdrucksformen blieb die Malerei über die Jahre hinweg eine konstante\, persönliche Schaffenssphäre. Die langjährige Unabhängigkeit von institutionellen Erwartungen und marktbezogenen Vorgaben prägte den offenen\, freien Charakter seiner Werke. \nIn den ausgestellten Gemälden verdichtet sich diese Haltung zu einer Malerei\, die sich nicht über Wiedererkennbarkeit oder erzählerische Eindeutigkeit definiert. Die Bilder zeigen Figuren\, Köpfe und Körperfragmente\, ohne sich auf klassische Porträtdarstellungen oder einfache psychologische Zuschreibungen festzulegen. Entscheidend ist der Moment der Setzung als das Auftauchen einer Figur im Bild\, die sich im Prozess formt und zugleich offen bleibt. \nDie Arbeiten entstehen direkt und prozesshaft\, mit sichtbaren Übermalungen\, Brüchen und Korrekturen. Linien werden gesetzt und neu geführt\, Farbflächen überschreiben einander\, Konturen bleiben bewusst in Bewegung.\nDie Acrylfarbe wird nicht bloß glatt aufgetragen\, sondern körperlich eingesetzt: gestrichen\, gezogen\, verschmiert\, teilweise tropfend.\nEin wiederkehrender Schwerpunkt liegt auf dem Gesicht. Augen erscheinen übergroß oder asymmetrisch\, Münder leicht verschoben\, Köpfe frontal oder minimal gekippt in den Bildraum gesetzt. Der Hintergrund fungiert dabei weniger als klassischer Raum denn als spannungsvolle Fläche\, die Figur und Bildträger miteinander verbindet. \nCharakteristisch für Giermanns Malerei ist die Balance zwischen Kontrolle und Offenheit. \nKunsthistorische Referenzen von expressionistischen Positionen bis zur gestischen Malerei des 20. Jahrhunderts sind spürbar\, werden jedoch nicht zitiert\, sondern durch einen persönlichen Duktus weitergeführt. Oder wie Giermann es formuliert:\n„Die Kunstgeschichte ist wie ein Requisitenfundus\, aus dem man sich angstfrei und spielerisch bedienen darf.“ \nIm Zentrum dieser Arbeiten steht zunehmend die Frage nach Identität. Weniger als festes Narrativ\, sondern als offener Zustand: Identität erscheint bei Giermann als etwas\, das sich im malerischen Prozess formt\, infrage stellt und wieder auflöst. Die Bilder behaupten keine eindeutigen Rollen\, keine Masken und keine abgeschlossenen Figuren. Vielmehr sind sie Verdichtungen eines Zustands\, in dem Wahrnehmung\, Projektion und malerische Entscheidung ineinandergreifen. \nDie Malerei wird so zu einem Ort der Erfahrung\, an dem Bildfindung nicht Illustration ist\, sondern ein offener Prozess. Die Gemälde und Papierarbeiten sind keine Kommentare\, sondern autonome Setzungen und damit eigenständig\, widersprüchlich und bewusst offen für unterschiedliche Lesarten. \nMAX GIERMANN\n„Figuring Out“\n17. April – 13. Juni 2026 | Vernissage: 17. April 2026\, 18 – 21 Uhr\njaninebeangallery | Torstraße 154 | 10115 Berlin \n
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SUMMARY:Bilder\, die dich in deine wahre Stärke bringen - Galerie Seelenkuss
DESCRIPTION:Verführung liegt in der Luft\, ein Zauber\, der Verheißung trägt.\nEr gibt Raum für eigene Fantasien – für Aufbruch und Stillstand zugleich.\nLasse dich tragen von einer Kunst\, die ihresgleichen sucht: ein leuchtendes Farbenmeer\, das klingt wie Musik\, nach Hoffnung duftet und dein Inneres zum Strahlen bringt. \nDie Künstlerin Chuva lebte in Kalifornien\, Mexiko und Guatemala wo sie ihren besonderen Ausdruck fand.\nDer Künstler Oliver Heubeck malt seit über 30 Jahren.\nBeide Künstler haben international ausgestellt und berühren die Seele. \nOpening: Freitag\, 17. April\, 18–22 Uhr \n
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SUMMARY:Gegen den Strich – Künstlerinnen* am Bauhaus
DESCRIPTION:Anlässlich des Jubiläumsjahres des Umzugs des Bauhauses von Weimar nach Dessau 1925/26 zeigt der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. unter dem Titel Gegen den Strich – Künstlerinnen* am Bauhaus eine fokussierte Präsentation von Werken dreier Berliner und zweier Dessauer Künstlerinnen\, die sich mit dem Leben und Werk von Frauen am Bauhaus beschäftigen.\n\nNachdem Frauen jahrhundertlang der Zugang zu den Kunsthochschulen verwehrt war\, konnten sie sich mit Beginn der Weimarer Republik für ein Kunststudium entscheiden. Großer Anziehungspunkt war das von Walter Gropius 1919 in Weimar gegründete Staatliche Bauhaus\, das in seinem Programm Innovation und Gleichberechtigung versprach: “Als Lehrling aufgenommen wird jede unbescholtene Person ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht\, deren Begabung und Vorbildung vom Meisterrat als ausreichend erachtet wird.“ hieß es in der Gründungsakte. Doch schon bald fürchtete Gropius\, dass die große Anzahl von Frauen dem Ansehen der Schule schaden würde. Er forderte eine “scharfe Aussonderung gleich nach der Aufnahme\, vor allem bei dem der Zahl nach zu stark vertretenen weiblichen Geschlecht”. Damit war der Weg der jungen Frauen vorgezeichnet: Sie mussten ihre Ausbildung in der Werkstatt für Weberei absolvieren.\n\nViele Bauhauskünstlerinnen widersprachen dem von Gropius und seinen Meistern propagierten Frauenbild in ihrem konkreten Handeln: Lucia Moholy\, Otti Berger und Grete Stern beispielsweise experimentierten und forschten formal und inhaltlich unabhängig von Konvention und Tradition\, eigneten sich außerhalb ihrer Ausbildung Expertise an und wurden erfolgreiche Geschäftsfrauen. Doch trotz ihrer herausragenden Leistungen verblieben die Absolventinnen des Bauhauses bis auf wenige Ausnahmen in Forschung\, Literatur und Ausstellungspraxis bis heute im Schatten der männlichen Kollegen.\n\nWährend die Dessauer Bauhaus-Stiftung ihr Jubiläum unter dem Titel „An die Substanz“ den Baustoffen und Materialien der Moderne widmet\, geht es den Künstlerinnen Ines Doleschal\, Veronika Kaiping\, Verena Kyselka\, Anja Wolf und Angela Zumpe um die (weiblichen) Persönlichkeiten und ihre herausragenden künstlerischen Leistungen am Bauhaus vor 100 Jahren.\n\nDie vorliegenden Arbeiten in Gegen den Strich – Künstlerinnen* am Bauhaus sind zeitgenössische Reflexe und Interpretationen auf Werke und Lebensrealität der Frauen\, die in Dessau gelebt\, gelehrt oder studiert haben – genau wie Doleschal\, Kaiping\, Kyselka\, Wolf und Zumpe selbst.\n\nIn ihren Collagen und Zeichnungen interpretiert die Berliner Künstlerin\, Co-Initiatorin des Aktionsbündnisses fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen* e.V. und Mitglied des VdBK 1867 e.V. Ines Doleschal mit Faserstift\, Pinsel und Skalpell die experimentellen Form- und Farbgestaltungen der Weberinnen neu. Die frühen Teppichentwürfe von Gertrud Arndt oder Anni Albers in ihrer Vorwegnahme von minimalistischer oder konkreter Kunst faszinieren die Künstlerin ebenso wie das verwirrende Spiel von Kett- und Schussfäden\, das sie zeichnerisch nachempfindet.\n\nDie in Dessau lebende Künstlerin Veronika Kaiping studierte Design an der Hochschule Anhalt in unmittelbarer Nähe zum Bauhaus Dessau. In ihren keramischen und grafischen Arbeiten setzt sie sich mit den Lehrkonzepten des historischen Bauhauses auseinander\, die sich im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk bewegten. Besonders interessiert sie die Situation der Bauhaus-Studentinnen und deren Alltag innerhalb der Institution. In ihren Arbeiten verbindet Kaiping historische Perspektiven mit ihren eigenen Erfahrungen.\n\nDie Videoinstallation „Die Frauenklasse“ der Berliner Künstlerin Verena Kyselka verweist zugleich unterhaltsam und kritisch auf das Kollektiv der Weberinnen am Bauhaus. Kyselkas Arbeiten beschäftigen sich mit den vielstimmigen Lebenswelten und Selbstverständnissen von Frauen – im besonderen Bewusstsein von Repressionen und Diskriminierung\, die Kyselka selbst als Künstlerin des Underground und Mitglied der Künstlerinnengruppe Exterra XX in Erfurt in den 1980ern erlebte.\n\nWie Kaiping lebt und arbeitet auch die Künstlerin Anja Wolf in unmittelbarer Nähe zum Dessauer Bauhaus. Sie reflektiert ihr persönliches Wirken an dieser Institution in den Jahren 2006-2016\, in denen sie an den berühmten jährlich stattfindenden Bauhaus-Festen mitarbeitete und Kostüme und Installationen entwickelte. Ihre Collagen und ihr Kostümexperiment\, das sie performativ zum Einsatz bringt\, sind eine Referenz an die Künstlerinnen des Dessauer Bauhauses vor 100 Jahren.\n\nAngela Zumpe lehrte von 1998 – 2019 am Department of Design der Hochschule Anhalt als Professorin für Audiovisuelle Medien. In ihren fotografischen Re-Inszenierungen der jüngeren Zeit thematisierte sie Fragen von Macht und Repräsentation von Frauen in berühmten Werken weiblicher Kunstgeschichte. Nach einer intensiven Auseinandersetzung über Lucia Moholy und ihren Kontext nähert Zumpe sich jüngst dem Werk und Leben der Bauhaus-Fotografinnen Grete Stern und Ellen Auerbach.\n\nObwohl den fünf Künstlerinnen eine ästhetische Reflexion und Neuinterpretation der Werke der Bauhaus-Künstlerinnen wichtig ist\, möchten sie in ihren künstlerischen Annäherungen auch kritische und unbequeme Fragen zu stellen: Wie gendersensibel ist der heutige Bauhaus-Diskurs? Werden die blinden Flecken aufgearbeitet oder wird Design- und Architekturgeschichte wie bislang männerzentriert fortgeschrieben? Wie sieht die Lebenswirklichkeiten von Künstlerinnen heute aus vis-à-vis jener von vor 100 Jahren in Weimar\, Dessau und Berlin? Und mit welchen strukturellen Hürden und patriarchalen Vorurteilen sind Künstlerinnen\, vor allem jene mit Sorgeverantwortung\, heute noch konfrontiert?\n\nBeitragsbild: Ines Doleschal\, Kette und Schuss No 7\, 2023\, Tusche\, Acryl auf Papier (Collage)\, 32 x 24 cm\, © Doleschal\, VG Bild\nGegen den Strich – Künstlerinnen* am Bauhaus\n17. April 2026 -17. Mai 2026\nVEREIN DER BERLINER KÜNSTLERINNEN 1867 e. V. \n
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SUMMARY:Filme wie noch nie. Alfred Ehrhardt – Bauhäusler und Filmemacher
DESCRIPTION:Zum allerersten Mal rückt die Filmarbeit von Alfred Ehrhardt in den Fokus einer Ausstellung. Mehr als 60 Filme hat der Fotograf\, Dokumentarfilmer und Bauhaus-Schüler realisiert\, ein Œuvre\, das bislang im Schatten seiner fotografischen Arbeiten stand. Nun stellt die Stiftung Alfred Ehrhardts Filme ins Zentrum und macht einen der produktivsten deutschen Kulturfilmer des 20. Jahrhunderts neu lesbar\, ästhetisch wie historisch. \nAuf zehn Bildschirmen entfaltet sich eine Auswahl von 20 zentralen Kurz- und Langfilmen\, die in zwei Programmphasen präsentiert wird: zehn Filme in den ersten fünf Wochen\, zehn weitere in der zweiten Hälfte der Ausstellung. Darunter finden sich Naturstudien\, Filme über Kunst und kulturhistorische Arbeiten\, aber auch bislang kaum gezeigte Produktionen aus der NS-Zeit. Zu sehen sind u.a. Ehrhardts sogenannte Gehäusefilme über Schnecken\, Muscheln und Korallen\, seine Studien zur Natur als Formmeisterin\, etwa zu Watt-Strukturen bei Neuwerk\, Vulkanlandschaften auf Island oder Eisskulpturen vor Grönland\, ebenso wie Filme über Kunst und Künstler\, darunter Arbeiten zu Ernst Barlach\, zur documenta II oder zu afrikanischen Masken. \nNicht ausgespart bleiben die problematischen Kapitel. Mit „Urkräfte am Werk“ (D 1937/39)\, seinem 2024 wiederentdeckten Erstlingsfilm\, und dem Propagandafilm „Flanderns germanisches Gesicht“ (D 1941)\, wird Ehrhardts filmisches Schaffen auch im historischen Kontext seiner Zeit verhandelt. \nDie parallele Präsentation mehrerer Filme ermöglicht erstmals eine Zusammenschau zentraler Motive\, Methoden und Obsessionen. Spiralen\, Inseln\, serielle Strukturen und das Interesse an medial sichtbar gemachten Lebensprozessen treten deutlich hervor. Spätestens seit den frühen 1950er Jahren knüpft Ehrhardt dabei bewusst an seine Ausbildung am Bauhaus an und nutzt genuin filmische Mittel wie Zeitraffer\, Zeitlupe und extreme Makroaufnahmen. Erst auf dieser Basis wird die materielle und technische Grundlage seiner filmischen Arbeit sichtbar. 14 Filme wurden seit 2019 neu digitalisiert und restauriert\, acht davon mithilfe des Förderprogramms Deutsches Filmerbe der Filmförderanstalt FFA. Parallel dazu wurden in den vergangenen Jahren umfassende Recherchen in externen Archiven unternommen sowie sämtliche filmbezogenen Materialien des Archivs der Alfred Ehrhardt Stiftung digitalisiert\, ausgewertet und erstmals systematisch erschlossen. \nBegleitend erscheint der umfangreiche Bildband „Alfred Ehrhardt – Film“\, der das filmische Werk erstmals ausführlich dokumentiert. In der Ausstellung geben Archivmaterialien in Vitrinen und Schaufenstern\, darunter Filmpartituren aus dem Schnittprozess\, Arbeitsfotografien\, Musiknotizen unter anderem von Oskar Sala\, Einblick in Ehrhardts Arbeitsweise und seinen ausgeprägten Erfindergeist. Filmplakate und Auszeichnungen dokumentieren zugleich die zeitgenössische Anerkennung des vielfach geehrten „Bundesfilmpreisträgers vom Dienst“. \nDie Alfred Ehrhardt Stiftung bewahrt heute einen der am besten dokumentierten Nachlässe eines deutschen Kulturfilmers der Nachkriegszeit. Die Ausstellung zeigt Alfred Ehrhardt als Filmemacher neu\, in einer Breite und Tiefe\, wie sie bislang nicht zu sehen war. Filme wie noch nie! \n
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SUMMARY:Shed -  Eloise Harcourts bei SomoS Arts
DESCRIPTION:SomoS Arts lädt ein zu „Shed“\, einer Einzelausstellung von Eloise Harcourt mit neuen Skulpturen. Die während ihrer Zeit bei SomoS entstandenen Arbeiten greifen Formen des Haltens\, Stützens und Eingreifens auf\, wie sie im häuslichen und medizinischen Alltag begegnen. Harcourt richtet den Blick auf Situationen\, in denen Hilfe nicht entlastet\, sondern Druck erzeugt\, und in denen Fürsorge in Kontrolle umschlägt. Ausgangspunkt sind medizinische Systeme\, reproduktive Gewalt und jene oft stillen Mechanismen\, durch die Menschen untersucht\, geführt und normiert werden. \nIn den Skulpturen treffen weiche\, hängende\, körpernahe Formen auf starre Gerüste\, Halterungen und Gestänge. Anklänge an gynäkologische Instrumente\, Möbel oder Stützen bleiben erkennbar\, ohne dass die Arbeiten bloße Abbilder werden. Gerade daraus entsteht ihre Spannung: Das\, was etwas hält oder schützt\, kann zugleich drücken\, begrenzen und den Körper verändern. Harcourt arbeitet mit dieser Ambivalenz nicht illustrativ\, sondern über Material\, Maßstab und räumliche Setzung. \nMit Oberflächen und Materialien\, die an Haut\, Haare\, Falten und innere Strukturen erinnern\, verwandelt Harcourt den Raum in eine dichte\, körperlich erfahrbare Situation. Ergänzt wird die Ausstellung durch das Sonderprogramm des Sellerie Weekend\, das vom 1. bis 3. Mai die Programme zahlreicher Berliner Projekträume zusammenführt. \nFreitag\, 1. Mai\, 19 Uhr: Walkthrough mit der Künstlerin im Rahmen des Sellerie Weekend\nSonntag\, 3. Mai\, 16 Uhr: Artist Talk im Rahmen des Sellerie Weekend\nWeitere Informationen: https://somos.media/121 \nSomoS Arts\nKottbusser Damm 95\, 1. OG\, 10967 Berlin\nEröffnung: Dienstag\, 21. April\, 7–9 PM Uhr\nAusstellung: Mittwoch\, 22. April – Samstag\, 9. Mai\, 2–7 PM Uhr\nEintritt frei \n
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SUMMARY:#artoftoday - Kunst und Socialmedia
DESCRIPTION:Zusammen mit den Berliner Galerien „RAAB Galerie“ und „JR Gallery“ wurde eine ganz besondere Ausstellung unter dem Titel #artoftoday kuratiert. Bekanntere Kunstwerke aus den letzten drei Jahren und noch nie gezeigte Arbeiten wurden gewissenhaft ausgewählt\, um das Gesamtwerk des Berliner Künstlers in all seinen Facetten zu beleuchten. \n#artoftoday ist die erste Einzelausstellung von Kai Raws Imhof in seiner Heimatstadt Berlin seit sechs Jahren. Raws begann seine künstlerische Praxis im Kontext der Urban Art und des Graffiti und entwickelte daraus eine international beachtete Karriere. Seine Arbeiten wurden weltweit von Paris bis Miami gezeigt. Die Ausstellung versammelt Werke aus den letzten drei Jahren und gibt somit einen aktuellen Einblick in sein künstlerisches Schaffen. \nMit #artoftoday richtet Raws den Blick auf aktuelle Bewegungen innerhalb der zeitgenössischen Kunstszene – insbesondere auf die Mechanismen von Aufmerksamkeit\, Inszenierung und Vermarktung in sozialen Medien. Anspielungen auf die sogenannte „Instagram-Kunst“ und deren Hype-Mechanismen dienen dabei nicht als reine Kritik\, sondern als Ausgangspunkt für eine offene Diskussion: Welche Rolle spielt Sichtbarkeit heute? Wie verändert Social Media die Wahrnehmung von Kunst? Und wie funktioniert der Kunstmarkt in Zeiten aufmerksamkeitsgetriebener Mechanismen? \nDie Ausstellung wird mit einer noch geheimen Performance zur Vernissage genau diese Fragen aufgreifen. \nAusgehend von seiner urbanen Herkunft hat Raws eine eigenständige abstrakte Bildsprache entwickelt. Sein charakteristischer „Chaos“-Stil übersetzt die visuelle Energie des Graffiti in eine Reduktion auf das Wesentliche: Linie\, Form und Farbe. Die Werke lösen sich bewusst von gegenständlichen Bezügen und hinterfragen durch Abstraktion gängige Sehgewohnheiten und Kunstbegriffe. \nDer 1990 in Königs Wusterhausen geborene Künstler hat seine Wurzeln in der Urban-Art-Kultur. Früher als Graffitisprüher auf den Straßen Berlins unterwegs\, konnte Imhof in den vergangenen zehn Jahren einen ganz eigenen künstlerischen Stil entwickeln und weltweit ausstellen (z. B. Paris\, Miami\, Jakarta\, Amsterdam) sowie mit Marken wie Adidas\, Cupra oder Marvel zusammenarbeiten. \nSeine Sammler reichen von Sternekoch Tim Raue und Fashion-Influencerin Caro Daur bis hin zu YouTube-Star und Unternehmer Justin (Peso). \nImhofs Arbeiten sind abstrakt und klar\, brechen jedoch immer wieder mit eigenen stilistischen Gewohnheiten\, um Kunstbegriffe und soziale Themen zu hinterfragen. Sein Stil verbindet Graffiti mit exakten geometrischen Mustern und leuchtenden Farbwelten. \n\n„Ich sammle seine Arbeiten\, weil sie leuchten und strukturell sind und mich inspirieren.“ \n\n– Tim Raue \n#artoftoday – Kunst und Socialmedia\n23. April 2026 – 24. Mai 2026 \nRaab Galerie \n
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SUMMARY:Tino Geiss - Hortus
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\n\nDas Leben soll kein uns gegebener\, sondern ein von uns gemachter Roman sein. (Novalis) \nDie menschenleeren Interieure\, Gärten und Landschaften des Leipziger Malers Tino Geiss atmen Stille: Sie laden uns ein\, sie zu betreten\, sie mit Inhalt zu füllen\, sie zu gestalten – mit unseren eigenen Assoziationen. Nicht zufällig wählte der in der Galerie Brockstedt schon mehrfach gezeigte Künstler für diese Ausstellung seiner jüngsten Bilder den Titel „Hortus“\, was schon bei den alten Römern „umfriedeter Garten“ bedeutete und seither in der christlichen Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart einen heiligen geschützten Garten beschreibt\, den undurchdringliche Mauern umgeben. „Die Form von Erinnerung\, die nicht direkt greifbar ist\, aber die Qualität des gegenwärtigen Zustands mitbestimmt\, interessiert mich“\, sagt er selbst\, „die Frage nach Authentizität von Erinnerungsbildern und die Konstruktion\, die wir um diese errichten\, finde ich spannend“. \nTino Geiss ist mit seinen Arbeiten\, die im Kontext des Magischen Realismus zu sehen sind\, ein echter Vertreter der Neuen Leipziger Schule. Der Verzicht auf Figürliches und auf den surreal-narrativen Charakter eines Neo Rauchs\, hat ihn schnell zu einer absolut eigenständigen Künstlerpersönlichkeit gemacht. Seine\, zum Teil auch großformatigen\, Bilder pendeln zwischen Malerei und Collage. Beide Techniken bedingen sich gegenseitig – die Farbspuren an den Klebebändern sind Erinnerungen an die Leinwände\, eröffnen hier und da narrative Zusammenhänge. Sie erhalten jedoch auch eine reizvolle abstrakte schwere Stofflichkeit\, wenn sie sich in mehreren Lagen übereinanderschichten und zum autonomen sinnlichen Material werden. \nDas Auge des Betrachters scheint gewissen Halt zu finden in Formen: in Häusern und Landschaften seiner thüringischen Heimat\, den urbanen Motiven seiner Reisen\, in prachtvollen Blumenbouquets\, in Möbeln seiner Interieure\, dessen Fenster den Blick nach draußen öffnen. Erlebtes\, Wahrgenommenes und direkt Empfundenes fließt so in seine Bilder. Doch er stellt die Geschlossenheit\, die Abgeschlossenheit dieser Formen durch ihre Ausschnitthaftigkeit immer wieder in Frage\, bricht Perspektiven\, irritiert\, indem er Vertrautes mit Fremdem mischt\, die gebauten Räume ineinander verschachtelt oder gar in die Fläche oder Weite auflöst. Auch die Kontraste der zumeist kräftigen Farben unterstreichen noch diesen flirrenden Eindruck seiner geheimnisvollen Bilder und packen uns emotional. Mit dem Künstler gehen wir gedanklich selbst auf die Reise. Was in unserem „Seelengarten“ ist schützenswert? Welche Samen waren und sind fruchtbar für die Gestaltung unseres eigenen Lebens und das unserer Gemeinschaft? Sind wir doch selbst für ihre Pflege und ihr Gedeihen verantwortlich – gerade in diesen bewegten und unsicheren Zeiten! Die besinnlichen Räume in den Bildern von Tino Geiss lassen viel Raum zur Entfaltung und die farbig-opulenten und magisch-verzaubernden jüngsten Bilder wie „Nachtgarten“ verheißen Hoffnung und Zuversicht. \nText: Barbara Brockstedt M.A. \nTino Geiss – Hortus\n24. April 2026 – 27. Juni 2026 \n\n\n\n\nGalerie Brockstedt\n\n\n\n\n\n\n\n\n
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