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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Monira Al Qadiri. Hero
DESCRIPTION:In ihren Werken werden die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen\, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat\, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative.\nDie Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde\, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation\, bestehend aus einem großformatigen Wandgemälde\, Objekten und Video\, in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt\, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten\, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. \nÜber die Künstlerin \nMonira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin\, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz\, Österreich (2023); UCCA Dune\, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao\, Spanien (2022); Blaffer Art Museum\, Texas\, USA (2022); Haus der Kunst\, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019); The CIRCL Pavilion\, Amsterdam\, Niederlande (2018); Sursock Museum\, Beirut\, Libanon (2017) und Gasworks\, London\, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Nora Turato
DESCRIPTION:Kuratorin: Lidiya Anastasova \nSprache – in gesprochener wie geschriebener Form – dient als zentrales Material in Nora Turatos Werk. Sie erforscht diese in Form von Typografie\, Wandarbeiten\, Video\, Sound\, Performances und Künstlerinnenbüchern (etwa in der Serie pool). Dabei arbeitet sie mit vorgefundenem Material aus vielseitigen Quellen wie u. a. dem Internet\, Social Media\, Presse\, Büchern\, Filmen\, Musik und Gesprächen. Von der Künstlerin gesammelt und akribisch neu geordnet\, wird ein Überfluss an Wortmaterial bis auf die Essenz heruntergebrochen. Turatos neue\, eigens für die Fassade des n.b.k. konzipierte Arbeit markiert einen Wendepunkt in ihrer Praxis – eine Herangehens-weise\, die den eigenen Körper als Ausgangspunkt nimmt – als Quelle der Sprache und der Handschrift. Turato untersucht Konditionierungen\, die das menschliche Verhalten prägen – mit einem Fokus darauf\, wie diese verinnerlichten Muster physisch sichtbar werden. Hierbei wird die Handschrift als Form des Ausdrucks und zugleich als ein direktes Ergebnis erlernten Verhaltens betrachtet. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/nora-turato/
LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Wechselwirkung - Interplay
DESCRIPTION:In der neuen Schau im Haus des Papiers werden die neuesten Arbeiten der Künstlerinnen Maja Behrmann\, Anna Bochkova\, Monika Grzymala\, Laura Matukonytė und Justina Monceviciute aus dem internationalen Residenzprogramm Paper Residency! ausgestellt. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Sonderschau Faser trifft Papier mit Objekten aus Kunst\, Design und Materialforschung. Zusätzlich werden Ergebnisse des Open Calls zum Thema Miniatur-Prägedruck präsentiert\, der in Kooperation mit dem Open Press Project ausgeschrieben wurde.\nKunstschaffende\, Wissenschaft und Materialforschung treten hier in Dialog. \n
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SUMMARY:Diaspora Wonderland. Fashioning Worlds
DESCRIPTION:Die Ausstellung Diaspora Wonderland. Fashioning Worlds in der ifa-Galerie Berlin beleuchtet diasporische Erfahrungen und Identitäten im Kontext von Mode. Sie thematisiert\, wie Mode als narratives Medium Zugehörigkeit markiert\, Identität formt und Gemeinschaft stiftet. Mit der Ausstellung setzt das ifa seinen Auftrag fort\, Räume für künstlerische Produktion und kritische Reflexion zu öffnen.\n\nIn Diaspora Wonderland. Fashioning Worlds verweben Künstler:innen und Designer:innen aus diasporischen Gemeinschaften Mode\, Textilien\, bildende Kunst\, Musik und Installation. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage\, wie Geschichten über Körper\, Territorien und Generationen hinweg wandern und weitergegeben werden. Entstanden aus Erfahrungen von Exil\, Überlieferung und Neuerfindung\, erkunden die Werke Erinnerung\, Erbe und kollektive Imagination. Gezeigt werden große Textilarbeiten\, gemeinschaftliche Stickereien\, immersive Klang- und Soundinstallationen\, Fotografie sowie installative Werke. \nAusgangspunkt für die als Ausstellungsreihe konzipierte Ausstellung war für den Kurator der Ausstellung\, Lotfi Aoulad\, die Idee des Denkers Jacques Attali\, der Musik als prophetisches Medium verstand\, das gesellschaftliche Veränderungen vorwegnimmt. Die Ausstellung überträgt diesen Gedanken auf Mode: Sie wird zum kulturellen Seismografen\, zu einem Medium das Gegenwart erspürt und Zukunft entwirft. \nÜber das ifa\nDas ifa – Institut für Auslandsbeziehungen schafft mit seiner Arbeit in Kunst und Zivilgesellschaft weltweit Verständnis und Vertrauen zwischen Menschen. Es fördert demokratische Zivilgesellschaften und setzt sich ein für Freiheit in Kunst und Wissenschaft sowie für Meinungsfreiheit. Das ifa bringt sein internationales Wissen und seine Netzwerke in Kunst und Kultur\, Politik und Gesellschaft in Debatten ein und erweitert Perspektiven – in Deutschland und weltweit. Die ifa-Galerien in Stuttgart und Berlin zeigen zeitgenössische Kunst aus einer globalen Perspektive. Die Ausstellungen und Vermittlungsprogramme entstehen in einer gemeinschaftlichen Arbeitsweise\, in der globale Verflechtungen aufgespürt und in einer anderen Erzählweise neu zusammengesetzt werden. Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt\, dem Bundesministerium des Innern\, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart. \n\nDiaspora Wonderland. Fashioning Worlds\n27. März 2026 – 7. Juni 2026 \nifa-Galerie Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/diaspora-wonderland-fashioning-worlds/
LOCATION:ifa-Galerie Berlin\, Linienstraße 139-140\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Peel Off - CAMERA WORK
DESCRIPTION:Die Galerie CAMERA WORK präsentiert vom 28. März bis zum 6. Juni 2026 die Gruppenausstellung Peel Off. Diese widmet sich mit über 100 Unikaten von sechzehn namhaften Künstlern der Geschichte des legendären Sofortbildes. Unter den Arbeiten aus den frühen 1970er Jahren bis heute\, die vielfach an den Sets berühmter Fotoshootings entstanden\, sind zudem seltene großformatige Werke von Peter Beard\, Michel Comte und Olaf Heine. \nDas Sofortbild wurde maßgeblich durch Herbert Erwin Land und die Firma Polaroid geprägt. Land stellte das erste unmittelbar entwickelbare Fotopapiersystem 1947 erstmals vor und machte es später mit der Firma Polaroid weltweit bekannt. Das patentierte Entwicklungsverfahren etablierte sich in der professionellen Fotografie als wichtiges kreatives Werkzeug und war etwa zur Licht- und Kompositionsprüfung am Set entscheidend. Die sichtbare Entwicklungszeit des Bildes\, die durch die Peel Off-Trennung der Entwicklungsbögen manuell abgeschlossen wurde\, verstärkte die Wahrnehmung des fotografischen Prozesses und dessen performativen Charakter. Jedes Sofortbild ist ein physisches Unikat\, das direkt mit seinem Entstehungszeitpunkt verknüpft bleibt. \nDie Ausstellung zeigt Sofortbilder\, die zwischen den 1970er und 2000er Jahren im Rahmen des künstlerischen Entstehungsprozesses ihren Höhepunkt erlebten\, bevor sie durch die digitale Fotografie verdrängt wurden. Sie verloren jedoch nie vollständig an Relevanz. Arbeiten von Helmut Newton aus den 1970er Jahren sowie von Arthur Elgort und Patrick Demarchelier aus den 1990er Jahren belegen den Stellenwert des Sofortbildes für die Komposition eines fotografischen Werks. Darüber hinaus werden die Gebrauchsspuren und die besondere Ästhetik der Bilder als charakteristisches Stilmittel wahrgenommen\, das eine intime und unmittelbarere Atmosphäre widerspiegelt und die Arbeitsprozesse von Künstlern wie Eugenio Recuenco oder Jean-Baptiste Huynh auf einzigartige Weise dokumentiert. Parallel entwickelte sich das Sofortbild als eigenständiges künstlerisches Medium\, mit dem ganze Serien fotografisch umgesetzt wurden. Seit den 2010er Jahren erfährt das Sofortbild eine Renaissance\, die eine Sehnsucht nach analogen\, entschleunigten Bildprozessen unterstreicht. Dank seiner besonderen künstlerischen Merkmale ist das Sofortbild seit vielen Jahren auf dem primären und sekundären Fotokunstmarkt ein relevantes Sujet\, das mitunter Höchstpreise erzielt. \nCAMERA WORK\nDie in Berlin ansässige Galerie CAMERA WORK wurde 1997 gegründet und zählt heute zu den weltweit führenden Galerien für Fotokunst. Angelehnt an den historisch geprägten Galerienamen folgt das Unternehmen von Beginn an der Philosophie\, neben den bekanntesten Künstlern der Fotografiegeschichte wie Diane Arbus\, Richard Avedon\, Patrick Demarchelier\, Peter Lindbergh\, Helmut Newton\, Irving Penn\, Man Ray\, Herb Ritts und Albert Watson auch junge zeitgenössische Künstler zu vertreten und in Ausstellungen zu zeigen\, um die Fotokunst als eigenständige Gattung innerhalb der bildenden Künste zu manifestieren und neuen Positionen Raum zu geben. Neben den Schwerpunkten Mode-\, Akt- und Porträtfotografie fokussiert sich CAMERA WORK auf die Bereiche Staged Photography\, Architektur und Stillleben. Dabei vertritt CAMERA WORK zahlreiche renommierte zeitgenössische Künstler in Deutschland\, Europa oder weltweit exklusiv\, u. a. Jean-Baptiste Huynh\, Russell James\, Chris Levine\, Eugenio Recuenco\, Martin Schoeller\, Christian Tagliavini\, Ruud van Empel\, Dean West und David Yarrow. Um eine Auswahl zeitgenössischer Künstler auf dem Kunstmarkt zu etablieren und in das Portfolio von CAMERA WORK aufzunehmen\, führte CAMERA WORK von 2012 bis 2019 die Kunstgalerie CWC GALLERY in Berlin. CAMERA WORK ist regelmäßig auf international führenden Kunstmessen vertreten\, darunter Paris Photo\, Zona Maco in Mexico City\, Art Central Hong Kong\, Art Miami und Photo London. \nPeel Off\n28. März 2026 – 6. Juni 2026 \nCAMERA WORK \n
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LOCATION:CAMERA WORK\, Kantstraße 149\, Berlin\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Marina Abramović - Balkan Erotic Epic. The Exhibition 
DESCRIPTION:\nMarina Abramović\, eine der einflussreichsten zeitgenössischen Künstler*innen\, präsentiert mit Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau ihre erste große Einzelausstellung in Berlin seit den 1990er Jahren. Die Ausstellung vereint historische Werke und neue Arbeiten der Performance-Künstlerin und zeichnet ihr anhaltendes Interesse an Ritualen\, Erotik\, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands nach. \n\n\nKlagend schlagen sich Frauen auf den Oberkörper und massieren ihre Brüste\, während ein nackter Körper und ein Skelett eng ineinander verschlungen liegen: Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region\, in der Marina Abramović aufgewachsen ist – verwebt Balkan Erotic Epic. The Exhibition filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. Durchsetzt mit humorvollen Zuspitzungen entwirft die Ausstellung ein imaginäres Bild dieser Region: Hier soll erotische Energie Gemeinschaften dabei helfen\, dem Tod zu begegnen\, Fruchtbarkeit zu fördern und das Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen. Das Erotische erscheint so als essenzielle Kraft – als eine Kraft\, die die Grenzen zwischen Leben und Tod\, zwischen Individuum und Kollektiv\, auflösen kann. \nAnlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums präsentieren die Berliner Festspiele Balkan Erotic Epic in zwei Teilen: Nach der Ausstellung im Gropius Bau eröffnet im Oktober 2026 die neue mehrstündige Bühnenproduktion Balkan Erotic Epic. The Stage Version die Performing Arts Season im Haus der Berliner Festspiele. \n\nMarina Abramović – Balkan Erotic Epic. The Exhibition\n15.4.2026 – 23.8.2026 \nGropius Bau \n
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SUMMARY:Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
DESCRIPTION:„Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der weißensee kunsthochschule berlin\, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet\, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. \nAls Hochschule für angewandte Kunst versteht sich Weißensee seinerzeit als Pendant zu einer Kunstakademie. Die „Angewandten“ setzen im alltäglichen Leben an: Hier ist die Not in der kriegszerstörten Stadt am größten. Alle Künste – Malerei\, Plastik\, Grafik\, Bühnenbild\, Mode und Textil\, Keramik und industrielle Gestaltung – beziehen sich auf die Architektur und die Lebenswelt. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche\, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium\, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. \nGestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee\n16. April 2026 – 22. Februar 2027 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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SUMMARY:Figuring Out
DESCRIPTION:Max Giermann ist einem breiten Publikum als Schauspieler bekannt. Über viele Jahre hinweg prägte er mit seinen Rollen Fernsehen\, Bühne und Film. Parallel zu dieser öffentlichen Karriere entwickelte sich eine eigenständige künstlerische Praxis: die Malerei. \nDiese Praxis ist kein neues Experiment\, sondern begleitet Giermann seit früher Kindheit als kontinuierliche Form des Ausdrucks. Seit 2024 stellt Max Giermann seine Malerei öffentlich aus:\nNach einer Einzelausstellung im Kunstverein Ulm e.V.\, folgte 2025 eine Einzelausstellung in der Galerie Holger John in Dresden. \nAufbauend darauf führt die Ausstellung „Figuring Out“ (17. April – 13. Juni 2026) sein bildnerisches Schaffen erstmals in der janinebeangallery in Berlin zusammen und markiert den nächsten konsequenten Schritt in die Präsentation seines künstlerischen Werks. \nGiermanns Malerei entsteht aus einem bildnerischen Prozess\, der zeitlich weit vor seiner Bekanntheit als Schauspieler ansetzt und bewusst unabhängig von eindeutigen Zuschreibungen bleibt.\nZwar ist sein Name aus einem anderen Kontext vertraut\, doch die Gemälde folgen einer eigenen inneren Logik und behaupten sich jenseits biografischer Lesarten.\nZeichnen und bildnerisches Arbeiten waren für Max Giermann (geb. 1975) bereits in Kindheit und Jugend zentrale Ausdrucksformen. Früh entwickelte er ein ausgeprägtes Interesse an Figuren\,Körpern und Gesichtern – weniger im Sinne eines Abbilds als vielmehr als Mittel zur Manifestation innerer Zustände. \nAuch wenn die Malerei für ihn heute einen neuen Schwerpunkt markiert\, ist ihm der bildnerische Schaffensprozess als solcher seit jeher vertraut.\nParallel zu anderen künstlerischen Ausdrucksformen blieb die Malerei über die Jahre hinweg eine konstante\, persönliche Schaffenssphäre. Die langjährige Unabhängigkeit von institutionellen Erwartungen und marktbezogenen Vorgaben prägte den offenen\, freien Charakter seiner Werke. \nIn den ausgestellten Gemälden verdichtet sich diese Haltung zu einer Malerei\, die sich nicht über Wiedererkennbarkeit oder erzählerische Eindeutigkeit definiert. Die Bilder zeigen Figuren\, Köpfe und Körperfragmente\, ohne sich auf klassische Porträtdarstellungen oder einfache psychologische Zuschreibungen festzulegen. Entscheidend ist der Moment der Setzung als das Auftauchen einer Figur im Bild\, die sich im Prozess formt und zugleich offen bleibt. \nDie Arbeiten entstehen direkt und prozesshaft\, mit sichtbaren Übermalungen\, Brüchen und Korrekturen. Linien werden gesetzt und neu geführt\, Farbflächen überschreiben einander\, Konturen bleiben bewusst in Bewegung.\nDie Acrylfarbe wird nicht bloß glatt aufgetragen\, sondern körperlich eingesetzt: gestrichen\, gezogen\, verschmiert\, teilweise tropfend.\nEin wiederkehrender Schwerpunkt liegt auf dem Gesicht. Augen erscheinen übergroß oder asymmetrisch\, Münder leicht verschoben\, Köpfe frontal oder minimal gekippt in den Bildraum gesetzt. Der Hintergrund fungiert dabei weniger als klassischer Raum denn als spannungsvolle Fläche\, die Figur und Bildträger miteinander verbindet. \nCharakteristisch für Giermanns Malerei ist die Balance zwischen Kontrolle und Offenheit. \nKunsthistorische Referenzen von expressionistischen Positionen bis zur gestischen Malerei des 20. Jahrhunderts sind spürbar\, werden jedoch nicht zitiert\, sondern durch einen persönlichen Duktus weitergeführt. Oder wie Giermann es formuliert:\n„Die Kunstgeschichte ist wie ein Requisitenfundus\, aus dem man sich angstfrei und spielerisch bedienen darf.“ \nIm Zentrum dieser Arbeiten steht zunehmend die Frage nach Identität. Weniger als festes Narrativ\, sondern als offener Zustand: Identität erscheint bei Giermann als etwas\, das sich im malerischen Prozess formt\, infrage stellt und wieder auflöst. Die Bilder behaupten keine eindeutigen Rollen\, keine Masken und keine abgeschlossenen Figuren. Vielmehr sind sie Verdichtungen eines Zustands\, in dem Wahrnehmung\, Projektion und malerische Entscheidung ineinandergreifen. \nDie Malerei wird so zu einem Ort der Erfahrung\, an dem Bildfindung nicht Illustration ist\, sondern ein offener Prozess. Die Gemälde und Papierarbeiten sind keine Kommentare\, sondern autonome Setzungen und damit eigenständig\, widersprüchlich und bewusst offen für unterschiedliche Lesarten. \nMAX GIERMANN\n„Figuring Out“\n17. April – 13. Juni 2026 | Vernissage: 17. April 2026\, 18 – 21 Uhr\njaninebeangallery | Torstraße 154 | 10115 Berlin \n
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SUMMARY:Filme wie noch nie. Alfred Ehrhardt – Bauhäusler und Filmemacher
DESCRIPTION:Zum allerersten Mal rückt die Filmarbeit von Alfred Ehrhardt in den Fokus einer Ausstellung. Mehr als 60 Filme hat der Fotograf\, Dokumentarfilmer und Bauhaus-Schüler realisiert\, ein Œuvre\, das bislang im Schatten seiner fotografischen Arbeiten stand. Nun stellt die Stiftung Alfred Ehrhardts Filme ins Zentrum und macht einen der produktivsten deutschen Kulturfilmer des 20. Jahrhunderts neu lesbar\, ästhetisch wie historisch. \nAuf zehn Bildschirmen entfaltet sich eine Auswahl von 20 zentralen Kurz- und Langfilmen\, die in zwei Programmphasen präsentiert wird: zehn Filme in den ersten fünf Wochen\, zehn weitere in der zweiten Hälfte der Ausstellung. Darunter finden sich Naturstudien\, Filme über Kunst und kulturhistorische Arbeiten\, aber auch bislang kaum gezeigte Produktionen aus der NS-Zeit. Zu sehen sind u.a. Ehrhardts sogenannte Gehäusefilme über Schnecken\, Muscheln und Korallen\, seine Studien zur Natur als Formmeisterin\, etwa zu Watt-Strukturen bei Neuwerk\, Vulkanlandschaften auf Island oder Eisskulpturen vor Grönland\, ebenso wie Filme über Kunst und Künstler\, darunter Arbeiten zu Ernst Barlach\, zur documenta II oder zu afrikanischen Masken. \nNicht ausgespart bleiben die problematischen Kapitel. Mit „Urkräfte am Werk“ (D 1937/39)\, seinem 2024 wiederentdeckten Erstlingsfilm\, und dem Propagandafilm „Flanderns germanisches Gesicht“ (D 1941)\, wird Ehrhardts filmisches Schaffen auch im historischen Kontext seiner Zeit verhandelt. \nDie parallele Präsentation mehrerer Filme ermöglicht erstmals eine Zusammenschau zentraler Motive\, Methoden und Obsessionen. Spiralen\, Inseln\, serielle Strukturen und das Interesse an medial sichtbar gemachten Lebensprozessen treten deutlich hervor. Spätestens seit den frühen 1950er Jahren knüpft Ehrhardt dabei bewusst an seine Ausbildung am Bauhaus an und nutzt genuin filmische Mittel wie Zeitraffer\, Zeitlupe und extreme Makroaufnahmen. Erst auf dieser Basis wird die materielle und technische Grundlage seiner filmischen Arbeit sichtbar. 14 Filme wurden seit 2019 neu digitalisiert und restauriert\, acht davon mithilfe des Förderprogramms Deutsches Filmerbe der Filmförderanstalt FFA. Parallel dazu wurden in den vergangenen Jahren umfassende Recherchen in externen Archiven unternommen sowie sämtliche filmbezogenen Materialien des Archivs der Alfred Ehrhardt Stiftung digitalisiert\, ausgewertet und erstmals systematisch erschlossen. \nBegleitend erscheint der umfangreiche Bildband „Alfred Ehrhardt – Film“\, der das filmische Werk erstmals ausführlich dokumentiert. In der Ausstellung geben Archivmaterialien in Vitrinen und Schaufenstern\, darunter Filmpartituren aus dem Schnittprozess\, Arbeitsfotografien\, Musiknotizen unter anderem von Oskar Sala\, Einblick in Ehrhardts Arbeitsweise und seinen ausgeprägten Erfindergeist. Filmplakate und Auszeichnungen dokumentieren zugleich die zeitgenössische Anerkennung des vielfach geehrten „Bundesfilmpreisträgers vom Dienst“. \nDie Alfred Ehrhardt Stiftung bewahrt heute einen der am besten dokumentierten Nachlässe eines deutschen Kulturfilmers der Nachkriegszeit. Die Ausstellung zeigt Alfred Ehrhardt als Filmemacher neu\, in einer Breite und Tiefe\, wie sie bislang nicht zu sehen war. Filme wie noch nie! \n
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SUMMARY:Tino Geiss - Hortus
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\n\nDas Leben soll kein uns gegebener\, sondern ein von uns gemachter Roman sein. (Novalis) \nDie menschenleeren Interieure\, Gärten und Landschaften des Leipziger Malers Tino Geiss atmen Stille: Sie laden uns ein\, sie zu betreten\, sie mit Inhalt zu füllen\, sie zu gestalten – mit unseren eigenen Assoziationen. Nicht zufällig wählte der in der Galerie Brockstedt schon mehrfach gezeigte Künstler für diese Ausstellung seiner jüngsten Bilder den Titel „Hortus“\, was schon bei den alten Römern „umfriedeter Garten“ bedeutete und seither in der christlichen Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart einen heiligen geschützten Garten beschreibt\, den undurchdringliche Mauern umgeben. „Die Form von Erinnerung\, die nicht direkt greifbar ist\, aber die Qualität des gegenwärtigen Zustands mitbestimmt\, interessiert mich“\, sagt er selbst\, „die Frage nach Authentizität von Erinnerungsbildern und die Konstruktion\, die wir um diese errichten\, finde ich spannend“. \nTino Geiss ist mit seinen Arbeiten\, die im Kontext des Magischen Realismus zu sehen sind\, ein echter Vertreter der Neuen Leipziger Schule. Der Verzicht auf Figürliches und auf den surreal-narrativen Charakter eines Neo Rauchs\, hat ihn schnell zu einer absolut eigenständigen Künstlerpersönlichkeit gemacht. Seine\, zum Teil auch großformatigen\, Bilder pendeln zwischen Malerei und Collage. Beide Techniken bedingen sich gegenseitig – die Farbspuren an den Klebebändern sind Erinnerungen an die Leinwände\, eröffnen hier und da narrative Zusammenhänge. Sie erhalten jedoch auch eine reizvolle abstrakte schwere Stofflichkeit\, wenn sie sich in mehreren Lagen übereinanderschichten und zum autonomen sinnlichen Material werden. \nDas Auge des Betrachters scheint gewissen Halt zu finden in Formen: in Häusern und Landschaften seiner thüringischen Heimat\, den urbanen Motiven seiner Reisen\, in prachtvollen Blumenbouquets\, in Möbeln seiner Interieure\, dessen Fenster den Blick nach draußen öffnen. Erlebtes\, Wahrgenommenes und direkt Empfundenes fließt so in seine Bilder. Doch er stellt die Geschlossenheit\, die Abgeschlossenheit dieser Formen durch ihre Ausschnitthaftigkeit immer wieder in Frage\, bricht Perspektiven\, irritiert\, indem er Vertrautes mit Fremdem mischt\, die gebauten Räume ineinander verschachtelt oder gar in die Fläche oder Weite auflöst. Auch die Kontraste der zumeist kräftigen Farben unterstreichen noch diesen flirrenden Eindruck seiner geheimnisvollen Bilder und packen uns emotional. Mit dem Künstler gehen wir gedanklich selbst auf die Reise. Was in unserem „Seelengarten“ ist schützenswert? Welche Samen waren und sind fruchtbar für die Gestaltung unseres eigenen Lebens und das unserer Gemeinschaft? Sind wir doch selbst für ihre Pflege und ihr Gedeihen verantwortlich – gerade in diesen bewegten und unsicheren Zeiten! Die besinnlichen Räume in den Bildern von Tino Geiss lassen viel Raum zur Entfaltung und die farbig-opulenten und magisch-verzaubernden jüngsten Bilder wie „Nachtgarten“ verheißen Hoffnung und Zuversicht. \nText: Barbara Brockstedt M.A. \nTino Geiss – Hortus\n24. April 2026 – 27. Juni 2026 \n\n\n\n\nGalerie Brockstedt\n\n\n\n\n\n\n\n\n
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SUMMARY:Von Zeit und Fluss - Jan Schüler
DESCRIPTION:Unter dem Titel „Von Zeit und Fluss“ zeigt Jan Schüler neue Arbeiten der vergangenen vier Jahre – eine Fortsetzung seiner Werkreihe „Deutsche Landschaft“\, in der er Städte und Gegenden umkreist\, die mit der deutschen Geschichte ebenso verknüpft sind wie mit persönlicher Erinnerung und seiner Biografie. Nach Berliner Ansichten mit historischem Bezug\, den hessischen Landschaften der Kindheit und den rheinischen Motiven seiner Wahlheimat Düsseldorf sind jetzt Dresden und die Elblandschaften in den Fokus des Malers gerückt. Schüler folgt dabei den Spuren zweier verehrter Vorbilder: Caspar David Friedrich (1774–1840) und Egon Pukall (1934–1989); beide lebten und malten in Dresden\, sie liegen dort auch begraben. \nAllein und in aller Stille begibt sich Jan Schüler auf Wanderungen durch die Stadt oder entlang der Elbe bis ins Elbsandsteingebirge\, stets auf der Suche nach Orten\, die er aus Gemälden dieser Meister kennt. Findet er sie\, wählt er bewusst eine andere Perspektive\, verändert die Komposition. „Dresden: Blick vom Schloss Pillnitz auf die Elbinsel“ und „Dresden: Die Elbfähre bei Pillnitz“ (beide 2025) sind Zeugnisse solch erwanderter Orte – ebenso wie „Klosterruine Eldena an der Ostsee“ (2024) oder „Dresden: Blick vom Ostra-Gehege“ (2026). \n„Genauso wichtig wie die Bilder sind für mich die vorausgehenden Wanderungen\, in denen ich die Landschaft erlebe und förmlich in ihr aufgehe und mich durch das Sehen mit dem Horizont verbinde. Alle Arbeiten haben mit Abschiednehmen und einer Sehnsucht nach Verschmelzung und Auflösung zu tun“\, sagt Jan Schüler. \nCharakteristisch für seine Malerei sind glatte Oberflächen mit hart voneinander abgegrenzten Formen und Flächen in kühler\, leuchtender Farbigkeit. Als Ausgangspunkt dienen Fotografien\, die er auf seinen Streifzügen aufnimmt; auf der Leinwand reduziert Schüler dann konsequent. In Architekturen wie in Naturräumen schwinden Details: Bäume und Wolken\, Schiffe und Bojen\, Gebäude und Brücken werden stark formalisiert\, Menschen und Tiere finden keinen Einlass in die Komposition. Ob man sich auf die Abgründe und Untiefen hinter dieser perfekten Oberfläche einlässt oder sich ganz ihrer Schönheit hingibt – das bleibt dem Betrachter überlassen. \nDer Ausstellungstitel ist Thomas Wolfes autobiografischem Roman „Of Time and the River“ (1935) entlehnt\, der die Suche des jungen Eugene Gant nach Erfüllung\, Liebe und Identität in Harvard\, New York und Europa während der 1920er Jahre schildert. \nJan Schüler\, geboren 1963 in Gießen\, studierte von 1985 bis 1993 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rissa und war Meisterschüler bei Fritz Schwegler. 1996 erhielt er den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Düsseldorf\, wo er bis heute lebt und arbeitet. Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland und Österreich. Gemeinsam mit der Kunststiftung Poll\, in deren Beirat er seit 2013 Mitglied ist\, hat er das erste Bestandsverzeichnis der Gemälde und Zeichnungen von Maina-Miriam Munsky (1943–1999) herausgegeben. Im Wintersemester 2022/2023 hatte er eine Vertretungsprofessur für Cornelius Völker an der Kunstakademie Münster inne. \nVon Zeit und Fluss – Jan Schüler\n24. April 2026 – 6. Juni 2026 \nPOLL Galerie + Kunsthandel in Berlin GmbH \n
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SUMMARY:Maximilian Prüfer – SEXAUER Galerie
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\n\nMaximilian Prüfer (1986\, Deutschland) studierte Design und Kommunikationsstrategie an der Hochschule Augsburg sowie Bildende Kunst an der Accademia di Belle Arti di Bologna in Italien. \nPrüfers künstlerische Praxis konzentriert sich auf die Erforschung natürlicher Prozesse und deren Übertragung in visuelle Bildwelten. Dabei untersucht er eine Vielzahl existenzieller\, philosophischer und politischer Themen\, die mit Evolution und der wechselseitigen Abhängigkeit des Menschen vom natürlichen Ökosystem verbunden sind. Neben seinen Installationen hat Prüfer innovative Darstellungstechniken entwickelt\, die die Bewegungen von Insekten und anderen Tieren aufzeichnen und so den Begriff der Zeichnung erweitern. \nIm Jahr 2021 zeigte SEXAUER Arbeiten von Maximilian Prüfer\, darunter seine großformatige Installation Mammut Mobile\, in einer Ausstellung im SEXAUER Showroom in Berlin-Charlottenburg. Nun freuen wir uns\, die gemeinsame Vertretung von Maximilian Prüfer zusammen mit der Galerie Kandlhofer (Wien) bekannt zu geben. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten sind weithin bekannt. Weniger bekannt ist\, dass sie am 20. März 1939 in der Hauptfeuerwache in der Berliner Lindenstraße auch Gemälde aus deutschen Museen verbrannten. \nNach umfangreichen Recherchen rekonstruierte Maximilian Prüfer mehrere dieser verlorenen Werke\, indem er ihre Motive auf Papier übertrug\, das in speziell konstruierte Kästen eingespannt ist\, in denen er Fliegen züchtet. Die Insekten werden mit Pigmenten gefüttert\, die aus Trümmern des Zweiten Weltkriegs gewonnen wurden. Angefangen von den wärmeren\, dunkleren Bereichen des von der Sonne erwärmten Papiers hinterlassen sie Spuren\, aus denen allmählich ein neues Bild entsteht – keine Kopie\, sondern eine fragile Interpretation\, hervorgebracht von einem kollektiven Organismus: eine Form von Erinnerung statt einer künstlerischen Signatur. \nDie aus Kriegstrümmern gewonnenen Pigmente verbinden die Bilder mit den materiellen Überresten des Krieges. Wo die Nationalsozialisten Kontrolle und Auslöschung inszenierten\, setzt Prüfer einen offenen\, lebendigen Prozess in Gang. Entscheidend ist nicht nur das endgültige Bild\, sondern das Zusammenspiel von Material\, Verhalten und historischem Bezug. Für den Künstler markieren diese Arbeiten einen Neuanfang; die Fliegen stehen für Übergänge – zwischen Leben und Tod\, Zerstörung und Erinnerung. \n„Kein Bild findet Gnade“\, schrieb Joseph Goebbels in sein Tagebuch. Prüfer kehrt diese Geste um. Der Titel seiner Ausstellung lautet: „Ein Bild findet Gnade“. \nEinige der Werke für die kommende Ausstellung befinden sich noch im Entstehungsprozess. Das unten gezeigte Fliegenbild stammt aus einer früheren Serie\, in der Prüfer berühmte Werke der Kunstgeschichte als Ausgangspunkt verwendete. \nPrüfers Werke werden international ausgestellt\, darunter im Germanischen Nationalmuseum\, Nürnberg (2025); im Bucerius Kunst Forum Hamburg (2025); im Museum Giersch der Goethe-Universität Frankfurt (2024); in der Kunsthal Rotterdam (2024); an der Rockefeller University\, New York City (2024); in der Kunsthalle München (2023); im Weltmuseum Wien (2023); im Kunstverein Mannheim (2022); bei der Vienna Biennale for Change im MAK (2021); im ICA Shanghai NYU\, Shanghai (2021); im Museum Villa Rot\, Burgrieden (2018); im Museum Sinclair-Haus\, Bad Homburg (2020); im Leopold Museum\, Wien (2018/19); sowie im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst (2017). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMaximilian Prüfer\n\n\n\n\n\n25. April 2026 – 6. Juni 2026\nSEXAUER Galerie \n
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LOCATION:Sexauer Gallery\, Streustr. 90\, Berlin\, 13086\, Deutschland
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SUMMARY:Yvonne Andreini - Pescare Perle
DESCRIPTION:Die neuen Arbeiten von Yvonne Andreini sind eine Ode an das Sich-Hineinwerfen\, an das Sich-dem-Leben-Aussetzen und an das Vertrauen in das\, was daraus entstehen kann. In der Ausstellung Pescare Perle entwirft sie Bildwelten\, die aus innerer Bewegung sowie aus Begegnung heraus in ständiger Transformation begriffen sind. Zugleich tragen diese Arbeiten eine neue Offenheit in sich: ein Suchen nach jenem Etwas\, einem Wert oder Bedeutung\, nach einer Form\, die sich immer wieder zeigt: Sie ist rund und mal sichtbarer und verdichtet\, mal verborgen als Perle in ihrer Muschel. \nCharakterisiert durch Bewegung und Tiefe durchzieht Wasser die Arbeiten. Ein Element\, in das man eintaucht\, ohne es vollständig zu durchdringen. Das bewusste Hineinbegeben in ein offenes\, unkontrollierbares Feld spiegelt sich in Andreinis Malerei. Ihre Bilder folgen dieser Bewegung: Windungen\, Schwünge\, Wellen und Überlagerungen von Linien und Farben durchziehen die Leinwände. Sie wirken frei und ungebändigt\, sind jedoch zugleich strukturiert und gehalten. \nInmitten eines oft überwältigenden Weltgeschehens – eines Strudels aus Bewegung und Unübersichtlichkeit – richtet sich der Blick auf das\, was darin Bestand hat: auf Bedeutung im Kleinen\, auf das\, was wir als wertvoll bestimmen. Diese Ausstellung ist Andreinis zweite Einzelausstellung in der Galerie HOTO. Weitere Informationen unter www.yvonne-andreini.com. \nText: Verena Osthoff \nYvonne Andreini – Pescare Perle\n25. April 2026 – 05. Juni 2026 \nHOTO Galerie \n
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LOCATION:HOTO Galerie\, Bergmannstraße 109\, Berlin\, 10961\, Deutschland
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SUMMARY:Demolition/Escape
DESCRIPTION:Die erstmals in den 1980er Jahren ausgestellte Arbeit Escalator lenkt die Aufmerksamkeit durch Vertikalität und serielle Anordnung. Elf übereinander gestaffelte Monitorpaare zeigen auf der linken Seite Geschäftsleute im Anzug\, die in eine Welt aus Glas und Stahl aufsteigen\, während rechts Obdachlose zu sehen sind\, die sich in unterirdischen Bahnhöfen der Stadt aufhalten. Das fortwährende Hinauf- und Hinabgleiten der Bilder lässt die Betrachtenden niemals ankommen\, sondern bringt sie immer wieder an denselben Ausgangspunkt zurück\, wodurch eine schwebende\, repetitive Zeitlichkeit entsteht. Aufhebung und Wiederholung verfremden vertraute Gesten und verleihen alltäglichen Bewegungen neues symbolisches Gewicht. Umkehrung fungiert hier\, sowie auf unterschiedliche Weise auch in den Arbeiten von Lloyd und Richards\, als kritische Methode. \nIn ihren Mehrkanal-Installationen stellt Hilary Lloyd flüchtige Momente aus dem Alltag heraus: eine Handlung\, eine Begegnung oder das Lichtspiel auf einem Objekt. Bedeutung ergibt sich aus den architektonischen Rahmungen\, sowohl innerhalb der Arbeiten als auch bei der physischen Begegnung mit der Installation. Für die Ausstellung entwickelt Lloyd eine neue Werkgruppe\, die Verbindungen mit den anderen beiden Positionen und dem Gebäude schafft und das Interesse der Künstlerin am Einfangen des Immateriellen fortsetzt. \nJames Richards’ Arbeiten schichten heterogenes Bild- und Tonmaterial zu affektiven\, nicht-linearen Sequenzen\, in denen Montage und räumliche Anordnung den narrativen Verlauf destabilisieren. Für Demolition/Escape schafft er eine Reihe neuer\, über den Ausstellungsraum verteilte Collagen sowie eine Soundarbeit\, die in unregelmäßigen Abständen ertönt und dabei auf die Akustik des gesamten Gebäudes reagiert sowie indirekten Bezug auf Keanes Praxis nimmt. \nDer Ausstellungstitel ist Tina Keanes Installation Demolition/Escape (auf Deutsch Abriss/Flucht) aus dem Jahr 1983 entliehen. Obwohl diese frühere Arbeit nicht Teil der Ausstellung bei Fluentum ist\, hilft sie ihre Logik zu verstehen. In der Installation werden Video\, Performance\, Klang und skulpturale Elemente kombiniert\, die gefilmte Handlungen auf gestapelten Monitoren mit mechanischen und akustischen Strukturen zusammenbringen. Ihre Bestandteile fügen sich zu einem Kunstwerk zusammen\, aber bleiben als einzelne Präsentationsflächen lesbar\, auch wenn nicht immer als eigenständige Werke. Keane\, Lloyd\, Richards und die Kuratoren wenden eine ähnliche Logik auf die Ausstellung an. Abriss (demolition) kann ein Entkommen (escape) ermöglichen\, wenn Hindernisse beseitigt werden. Statt Befreiung zu bedeuten\, kann Abriss jedoch auch eine fortwährende Bewegung in Gang setzen. Die Werke der Ausstellung schaffen eine Umgebung\, in der Körper\, Bilder und Technologien einander hervorbringen und so die Spannung zwischen Zerstörung und Entkommen aufrechterhalten. \n
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LOCATION:Fluentum\, Clayallee 174\, Berlin\, 14195
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SUMMARY:2. Salon der Realisten
DESCRIPTION:C&B Reichert Galerie lädt ein zum 2. Salon der Realisten\nAusgestellte Künstler:innen:\nSabatino Cersosimo\, Tiana Christie\, Kerstin Dzewior\, Caroline Gates\, Sorina von Keyserling (Skulptur)\, Kathrin Landa und Clément Loisel\nDie Ausstellung läuft von Freitag\, 1. Mai bis Samstag\, 20. Juni 2026. Eröffnung am Donnerstag\, 30. April um 19 Uhr.\nDer „Salon der Realisten“ ist eine jährliche Ausstellung der Galerie und versammelt künstlerische Positionen\, die sich auf unterschiedliche Weise mit Wirklichkeit\, Wahrnehmung und Bildtradition auseinandersetzen. Die gezeigten Arbeiten reichen von klassisch-figurativer Malerei bis hin zu gebrochenen\, erweiterten Formen des Realismus sowie Skulptur. Gemeinsam ist ihnen die intensive Beschäftigung mit Sichtbarkeit\, Materialität und dem Verhältnis von Abbild und Interpretation.\nMit der zweiten Ausgabe des Salons setzt die C&B Reichert Galerie ihr Engagement für zeitgenössische realistische Positionen konsequent fort und etabliert das Format als wiederkehrenden Treffpunkt für Sammler:innen\, Kurator:innen und ein kunstinteressiertes Publikum. \n
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LOCATION:C&B Reichert Galerie\, Fasanenstraße 29 (Passage)\, Berlin\, 10719
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SUMMARY:La Voz Que Responde
DESCRIPTION:Die gegenwärtige Ausstellung verbindet zwei Bereiche der künstlerischen Praxis von Javier León Pérez\, die ihn während seiner gesamten Karriere begleitet haben: Malerei\, die in den letzten Jahren intensiver entwickelt wurde\, und Arbeiten auf japanischem Papier\, die schon seit 20 Jahren Teil seines Schaffens sind. Anstatt die zwei Bereiche als unabhängig zu präsentieren\, treffen sie an einem Übergangspunkt aufeinander\, der als Schwelle agiert.\nJavier León Pérez strebt kein abgeschlossenes Bild oder eine endgültige Aussage an\, vielmehr geht es um eine ständige Rückbesinnung auf die Bedeutung. Die geometrische Form erscheint als etwas\, das sich faltet und erneut öffnet. Die bildlichen Körper und Papierstrukturen verweisen auf eine viszerale Innerlichkeit\, auf einen Raum\, in dem das Physische zum Behälter für eine immaterielle Dimension des Menschen wird. Die wiederkehrende Verwendung von Rot-\, Orange- und Rosatönen signalisiert das Körperliche als Ort des Bewusstseins und der Erfahrung. \n
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LOCATION:Galerie Anna Probst\, Uhlandstrasse 145\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Sebastian Maas - SEDUCE ME
DESCRIPTION:Sebastian Maas erforscht die subtilen Mechanismen der Verführung. Nicht als offensichtliche Geste\, sondern als leise psychologische Spannung. \nSeine Arbeiten ziehen die Betrachter in intime\, oft mehrdeutige Szenen hinein\, in denen Anziehung und Unbehagen nebeneinander bestehen. Durch eine fein nuancierte malerische Sprache schafft Maas Bilder\, die zugleich vertraut und seltsam distanziert wirken. \nWas Sie erleben werden: Ein Werkkomplex\, der sich langsam entfaltet. In dem das Betrachten zu einer Verhandlung zwischen Begehren\, Projektion und Kontrolle wird. \nText: Dietmar Peikert \nSebastian Maas – SEDUCE ME\n30. April 2026 – 20. Juni 2026 \nKORNFELD Galerie Berlin \n
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LOCATION:Kornfeld Galerie Berlin Kunsthandel GmbH und Co. KG\, Fasanenstraße\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Miguel Rothschild - The Splendor
DESCRIPTION:Die Galerie Kuckei + Kuckei präsentiert die Einzelausstellung von Miguel Rothschild in ihren Räumen in der Linienstraße 107/108. \nEin See. Schimmernd steigt Dunst an der Wasseroberfläche auf. Dahinter der Wald\, darüber die Sonne\, von Wolken bedeckt. Der Schein jedoch trügt. Die Wasseroberfläche ist keine – vielmehr ist sie ihre eigene Spiegelung – vielmehr also täuscht sie den Blick. Nebel erstrahlt blendend hell\, nur um gleich wieder in mattgraue Dunkelheit zu sinken. Tritt man heran\, erscheinen Konturen\, das Bild wird lebendig\, schwarze Zeichnung offenbart sich\, wie aus dem Nichts. \nEs ist der Wechsel der Verhältnisse. Dort\, wo der Norden zum Süden wird\, wo sich also die Himmelsrichtung umkehrt – dort\, wo Wasser zu Himmel\, das Oben zum Unten wird\, wo selbst Licht und Schatten sich verkehren – genau dort entstehen die Bildräume von Miguel Rothschild. Die dazugehörigen Denkräume im Spannungsfeld von Spiritualität\, Glauben und Mythos\, von religiöser Überhöhung und profaner Ästhetik\, schließen sich wie selbstverständlich an. Rothschilds Interesse an der Ambivalenz\, seine Begeisterung für das Geheimnis des Nebel-haften ebenso wie für die Kraft blendend weißen Lichts\, bilden den Ausgangspunkt für seine neuen Arbeiten. \nDie Ausstellung ‚The Splendor‘ versammelt Werke\, die im Laufe des letzten Jahres entstanden sind und neue Arbeitsweisen in Rothschilds Oeuvre präsentieren: Für die großen Formate mit dem Titel Nöck nutzt der Künstler stark reflektierendes Material als Motivträger\, das er zusätzlich mit Kohlezeichnungen überzieht. Inspiriert vom gleichnamigen Wassergeist\, einem Wesen der nordischen Mythologie\, der die Menschen als sich verwandelnde Gestalt in die Tiefe lockt\, verändert sich das Werk je nach Standpunkt des Betrachters und in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse. Über den Dialog zwischen der erdig taktilen Schwärze der Zeichenkohle und dem reflektierenden Licht\, das aus dem Inneren des Bildgrundes selbst zu dringen scheint\, konstruiert Rothschild einen Raum\, dessen Eindruck man sich kaum entziehen kann. ‚Splendor‘ meint nicht einfach den strahlenden Glanz\, sondern eine stetig mutierende Kraft. Nöck ist letztlich die Erinnerung der Romantik: „Alles Sichtbare haftet am Unsichtbaren“ (Novalis). \nDie Werke mit dem Titel Doppelgänger konfrontieren den Betrachter dagegen mit einer gespaltenen Wirklichkeit. Rothschild bricht die natürliche Ordnung des Landschaftsmotivs hier durch eine 180- Grad-Drehung. Die Spiegelung\, als Inhalt des Motivs\, verdoppelt nicht nur das Bild. Der Künstler erzeugt durch die Verwendung unterschiedlicher\, vor dem Motiv gelagerter Gläser\, von denen eines an umgekehrter Stelle eine flüssige Oberfläche imitiert\, ein beunruhigendes ‚Anderes‘. Der Glanz ist hier eine Illumination\, die desorientiert. Es ist die Begegnung mit einer Spiegelwelt\, in der das Sonnenlicht in die Tiefe des Wassers getaucht ist. Die physische Klarheit des Glases im unteren Bildteil materialisiert das\, was eigentlich immateriell ist. Die Schönheit überzeugt\, indem sie vorführt\, dass die Welt\, die wir kennen\, eine ‚heilige‘ Rückseite hat. Einen ‚spektralen Zwilling‘\, der sich nur offenbart\, wenn wir es wagen\, die Kehrseite der Dinge zu betrachten. \nMiguel Rothschild – The Splendor\n30. April – 06. Juni 2026 \nGalerie Kuckei + Kuckei \n
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LOCATION:Kuckei + Kuckei\, Linienstraße 158\, Berlin\, 10115
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SUMMARY:Jonathan Lasker: Double Play
DESCRIPTION:Mit Double Play präsentiert die Galerie Thomas Schulte die sechste Einzelausstellung von Jonathan Lasker. Im Zentrum stehen seine großformatigen\, markanten Bilder aus der Mitte bis zum Ende der 1980er-Jahre\, die mit jüngeren Kleinformaten auf weißem Grund kombiniert werden. Die Ausstellung setzt in einer Phase an\, in der sich Laskers jahrzehntelang entwickelter\, eigenwilliger und analytischer Malansatz zu verdichten begann. Dabei treten sowohl innerhalb einzelner Gemälde als auch über deren vielfältige Oberflächen hinweg Kontinuitäten und überraschende Wendungen hervor. \nDoppelungen und Wiederholungen spielen in Laskers Schaffen eine herausragende Rolle. Sie finden sich in Linien – wie in den doppelten Linien seiner neueren Werke\, die eine pulsierende Energie auszustrahlen scheinen – oder zwischen einer Form und ihrem Schatten\, ihrer Silhouette oder ihrem Negativraum. Sie können auch als Umkehrungen\, Umrisse oder Vergrößerungen auftreten. Manchmal verwandeln sich sich wiederholende Doppelungen in Muster\, die schwanken und sich verschieben. \nIn Double Play ist eine subtile Verspieltheit erkennbar\, ebenso das Spiel als inszenierter und strategischer Vorgang. In Laskers Arbeiten kann das Spontane strukturell und das Strukturelle spontan werden. Die Tendenz zum Kombinieren und Verflechten erzeugt Bilder in fortwährender Bewegung und im dynamischen Wechselspiel – ein gleichzeitiges Dasein an zwei Orten. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Walid Raad: Like a rubber rung on a ladder
DESCRIPTION:Die Galerie Thomas Schulte zeigt im Corner Space sowie im danebenliegenden Raum mit Schaufenstern zur Straße Like a rubber rung on a ladder\, eine Einzelausstellung von Walid Raad. Die Installationen\, die hauptsächlich aus fragmentarischen und zusammengesetzten wandbasierten Elementen bestehen\, aktivieren den Innen- und Außenraum und verschränken beide visuell miteinander. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:José Montealegre: Drastic Measures
DESCRIPTION:José Montealegres zweite Einzelausstellung in der Galerie Thomas Schulte\, Drastic Measures\, zeigt Skulpturen und Papierarbeiten\, die durch ihre unterschiedlichen Materialien und Arbeitsprozesse Spuren und Andeutungen von Gewalt in sich tragen. Die Werke reflektieren historische Instrumente von Macht und Autorität und intervenieren in diese Strukturen\, indem sie deren Mittel simulieren und reproduzieren\, um sie zu destabilisieren. \nDie Wiederholung und Übertragung von Bildern\, Formen und Materialien verweist auf die verführerische Kraft der Kunst und gleichzeitig auf Strategien und Erzählungen von Krieg und Eroberung. In Anspielungen auf Waffen\, Rüstungen\, Machtdemonstrationen oder ihre umgebenden Strukturen wird die Rolle der Kunst bei der Konstruktion von Räumen hinterfragt – sie kann Schutz bieten\, Zuflucht sein\, zugleich aber auch in Komplizenschaft wirken und die Formung sich entfaltender Machtstrukturen mitgestalten. So entsteht ein Spannungsfeld\, das sich am Rande des Zerfalls befindet und zugleich ständig neu entsteht. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte Potsdamer Straße\, Mercator Höfe\, Potsdamer Str. 81B\, erster Stock\, Berlin\, 10785
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DESCRIPTION:Mit sensing fields initiiert max goelitz ein Ausstellungsprojekt\, das mit einer Einzelausstellung von James Turrell zum Gallery Weekend Berlin 2026 eröffnet und sich über mehrere Monate entfaltet. \nDie Präsentation von James Turrell (*1943\, Los Angeles\, CA\, USA) entsteht in enger Partnerschaft mit Häusler Contemporary Zürich als Gastgalerie\, die den Künstler seit Jahrzehnten vertritt. Turrells Werk hat seit den 1960er Jahren das Verhältnis von Licht\, Raum und Wahrnehmung grundlegend neu bestimmt. Im Zentrum seiner Praxis steht die unmittelbare Erfahrung von Licht selbst – nicht als Mittel der Beleuchtung\, sondern als materielles und räumliches Phänomen\, das Raum und Bewusstsein strukturiert. Die Arbeiten entfalten sich über Zeit\, schärfen die sensorische Aufmerksamkeit und entziehen sich einer unmittelbaren visuellen Erfassung zugunsten einer durationalen Erfahrung. \nDie Ausstellung zeigt erstmals in Berlin eine Arbeit aus Turrells Glass-Serie. Diese Arbeiten schaffen hochgradig kontrollierte Wahrnehmungsräume\, in denen sich Farbe und Licht über lange Zeiträume hinweg nahezu unmerklich verändern. Zwischen Fläche und Raum\, Opazität und Transparenz oszillierend\, destabilisieren sie feste räumliche Koordinaten und rücken Wahrnehmung als aktiven\, kontingenten Prozess in den Vordergrund. \nFür die Präsentation der Elliptical Glass-Arbeit First Cause wird der Galerieraum durch eine präzise architektonische Intervention neu konfiguriert und zu einem eigenständigen\, kontemplativen Raum verdichtet. Der Titel First Cause verweist sowohl auf kosmologische als auch philosophische Ursprünge und begreift Licht nicht nur als Wahrnehmungsphänomen\, sondern als grundlegende Bedingung von Existenz und Erfahrung. In diesem Setting entfalten sich die langsamen chromatischen Verschiebungen und räumlichen Ambivalenzen der Arbeit mit besonderer Intensität und laden zu einer anhaltenden\, konzentrierten Wahrnehmung ein. \nEin angrenzender Raum vereint Turrells ikonische Still Light-Aquatinta-Serie (1990) mit der archaisch anmutenden Skyspace-Skulptur Fire Inside. Entstanden während Turrells längerer Zeit in Zürich\, übertragen die Still Light-Blätter seine frühen Untersuchungen zu Projektion\, reduzierter räumlicher Tiefe und Wahrnehmungsschwellen in das Medium der Druckgrafik. Die Aquatinta-Technik ermöglicht feine tonale Abstufungen\, durch die sich lichtdurchflutete Bildfelder eröffnen\, die trotz ihrer flachen Oberfläche eine unbestimmte räumliche Tiefe suggerieren. \nAnstatt als Darstellungen zu fungieren\, operieren die Still Light-Arbeiten als Wahrnehmungsdispositive: Wie Nachbilder von Lichtarbeiten erzeugen sie räumliche Ambiguitäten und subtile Hell-Dunkel-Verschiebungen. Hervorgegangen aus Turrells frühen Untersuchungen zu Projektion\, reduzierter räumlicher Tiefe und Wahrnehmungsschwellen\, bilden sie eine zentrale konzeptuelle Brücke innerhalb seines Werks – zwischen den frühen Projektionsarbeiten und der späteren Glass-Serie\, in der Licht vollständig räumlich und umgebend wird. Was hier als Öffnung im Bild erscheint\, setzt sich an anderer Stelle als immersives Feld fort: In Arbeiten wie der Elliptical Glass First Cause wird Wahrnehmung selbst zu einer räumlichen und zeitlichen Erfahrung. \nsensing fields – james turrell\n1. Mai 2026 – 4. Juli 2026 \nmax goelitz \n
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SUMMARY:FRANZ WEST & BRUNO GIRONCOLI - Logical Disorder
DESCRIPTION:Im Rahmen des Gallery Weekend Berlin 2026 eröffnet mit „Logical Disorder“ die erste gemeinsame Ausstellung der österreichischen Ausnahmekünstler Franz West und Bruno Gironcoli. Die Präsentation rückt zahlreiche\, teils bislang wenig bekannte Berührungspunkte im Werk der beiden Künstler in den Fokus. \nFranz West studierte bei Bruno Gironcoli in den 1970er Jahren an der Akademie der bildenden Künste in Wien und fand in ihm einen Mentor\, der sein Werk nachhaltig beeinflusste. Als West später zu einem Star der internationalen Kunstszene aufstieg\, war er es\, der Gironcoli zu dem verdienten Ruhm über Österreichs Grenzen hinaus verhalf. \nIn „Logical Disorder“ werden ihre Arbeiten nun in einen direkten Dialog gesetzt. Dabei wird zum einen sichtbar\, dass West und Gironcoli eine tiefgreifende Faszination am Kuriosen\, Absurden und Bizarren verbindet. Zum anderen treten die völlig unterschiedlichen Herangehensweisen und Kunstpraktiken zu Tage\, die aus dem gemeinsamen Ansatz des Skurrilen entstanden sind. \nGironcoli feiert den Apparat\, West das Wesen. Gironcoli zelebriert die glatte\, perfekte\, metallische Oberfläche\, West die zerklüftete\, unebene\, geflickte Haut. Gironcoli schafft technomorphe\, ritualisierte\, mythologisch anmutende Körper\, West scheinbar beiläufige\, alltagsbezogene\, zum Gebrauch einladende Objekte. Gironcoli steht für das Monumentale\, die künstlerische Autorität\, die aurische Geschlossenheit\, West für das Fragment\, das Anti-Heroische\, das Partizipative\, die offene Skulptur. \nDie Ausstellung „Logical Disorder“ findet in Kooperation mit der Galerie Elisabeth und Klaus Thoman\, Innsbruck/Wien\, statt\, die das Schaffen von Franz West und Bruno Gironcoli jahrzehntelang begleitet hat. \nFRANZ WEST & BRUNO GIRONCOLI – Logical Disorder\n1. Mai 2026 – 20. Juni 2026 \nGalerie Crone Berlin \n
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SUMMARY:Giorgio Griffa\, retrospettiva
DESCRIPTION:Giorgio Griffa\, geb. 1936\, lebt in Turin\, ist mit seiner langen internationalen Kunstkarriere eine der bedeutendsten Malerpersönlichkeiten unserer Tage. \nTypisch und charakteristisch für sein gesamtes Werk seit Beginn der 1970er Jahre ist\, wie Griffa auf Stoff\, Leinen\, Nessel seine Linien zieht\, Punkte setzt\, Zahlen und Texte schreibt und die Tücher ohne Keilrahmen mit feinen Nadeln an der Wand fixiert. \nGriffas Werk zeugt von großer Askese und uneitler Bescheidenheit. Seine Darstellungen mit abstrakten Elementen wirken wie selbstverständlich und gleichen musikalischen Partituren\, verstehen sich als Reflexionen über den Status von Malerei. \nDie Walter Storms Galerie zeigt Giorgio Griffa seit 1980. In Berlin unterstütze die Galerie 2012 die Ausstellung seiner Werkgruppe „Golden Ratio“ im Mies van der Rohe Haus. 2022 zeigte das Centre Pompidou in Paris eine umfassende Übersicht über Griffa’s Werk. \nZum Gallery Weekend Berlin präsentieren wir ausgewählte Werke von Giorgio Griffa in Zusammenarbeit mit Fondazione Giorgio Griffa und Xavier Hufkens. \n
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SUMMARY:Giorgio Griffa – retrospettiva
DESCRIPTION:Zum Gallery Weekend Berlin präsentiert die Walter Storms Galerie ausgewählte Werke von Giorgio Griffa in Zusammenarbeit mit der Fondazione Giorgio Griffa und Xavier Hufkens. \n\n\nGiorgio Griffa\, geb. 1936\, lebt in Turin\, ist mit seiner langen internationalen Kunstkarriere eine der bedeutendsten Malerpersönlichkeiten unserer Tage.\n\n\n\nTypisch und charakteristisch für sein gesamtes Werk seit Beginn der 1970er Jahre ist\, wie Griffa auf Stoff\, Leinen\, Nessel seine Linien zieht\, Punkte setzt\, Zahlen und Texte schreibt und die Tücher ohne Keilrahmen mit feinen Nadeln an der Wand fixiert.\nGriffas Werk zeugt von großer Askese und uneitler Bescheidenheit. Seine Darstellungen mit abstrakten Elementen wirken wie selbstverständlich und gleichen musikalischen Partituren\, verstehen sich als Reflexionen über den Status von Malerei.\nDie Walter Storms Galerie zeigt Giorgio Griffa seit 1980. In Berlin unterstütze die Galerie 2012 die Ausstellung seiner Werkgruppe „Golden Ratio“ im Mies van der Rohe Haus. 2022 zeigte das Centre Pompidou in Paris eine umfassende Übersicht über Griffa’s Werk.\n\nBeitragsbild: Giorgio Griffa\, Tre linee con arabesco n.1428\, 1994\, Acryl auf Leinen\, 85 x 93 cm\, Bildrechte: Fondazione Giorgio Griffa\nGiorgio Griffa – retrospettiva\n1. Mai 2026 – 27. Juni 2026\nWalter Storms Galerie \n
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SUMMARY:ALBERT WEIS – kristalline
DESCRIPTION:Adjektivisch benutzt verweist das Wort kristalline auf geordnete\, dreidimensional periodische Zustandsformen oder Strukturen. Der Aufbau jener Gebilde beruht auf einem Gitter und bestimmt im Wesentlichen die physikalische Eigenschaft eines Materials. Ihre gegenteilige Form ist amorph. \nDie profunde Beschäftigung mit Ordnungssystemen und ihren Formen kennzeichnet das Werk des in Berlin ansässigen Künstlers Albert Weis auf vielfältige Weise. In der aktuellen Ausstellung\, die den Titel kristalline trägt\, kulminieren jeneAuseinandersetzungen und deren künstlerische Reflexionsformen. Dabei bezieht sich Weis unter anderem auf utopische Entwürfe aus Architektur und Stadtplanung des frühen 20. Jahrhunderts sowie der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Architekt*innen\, wie Eileen Gray\, Carlo Mollino\, Hans Scharoun\, Bruno Taut u.a. nutzten kristalline Formen für ihre Entwürfe von gesellschaftlichen Räumen jenseits von Krieg. \nDie Ausstellung kristalline zeigt Werke\, die unmittelbare Bezugnahmen auf jene ästhetischen und gesellschaftlichen Utopien der Moderne sind. Dabei stehen nicht nur die Einzelwerke im Fokus: Auch die gesamte räumliche Inszenierung der Ausstellung ist als Verweis auf visionäre Konzepte von Raumgestaltung gedacht. \nDie vier Ausstellungsräume im vorderen Bereich der Galerie wurden eigens für die Ausstellung mit unterschiedlich farbigem Teppichboden gestaltet: Violett\, Schwarz\, Rot und Weiß angelegte Farbzonen sind von Mollinos Designkonzept des in den späten 1960er Jahren wiederaufgebauten Teatro Regios in Turin inspiriert\, das ursprünglich aus der Barockzeit stammt. \nAlbert Weis nutzt die Konnotationen jener Farb/Raumwirkung als ästhetische Matrix\, der das (nach)moderne Spannungsfeld von Geometrisch-Konstruktivem und Organischem eingeschrieben ist. In dieses Konzept bindet er unterschiedliche Werktypen ein: Dazu gehören Skulpturen aus Neon und Aluminium\, die die Polyeder- form aus Melencolia I aufgreifen. Ebenso präsentiert er geometrische Wandarbeiten mit dem Titel taped\, die aus Aluminiumklebeband bestehen und auf das verwendete Material verweisen. \nZu sehen sind weiterhin die mit Raster- und Farbfolien überzogenen Papier- faltungen folders\, sowie dialogisch dazu positionierte Fotografien. Teil der Gesamtpräsentation ist ebenfalls die erstmals gezeigte\, skulpturale Rauminstallation philharmonie (garde). Sie besteht aus einer Aluminiumgitter- struktur und etwa 35 mundgeblasenen\, farbigen Glaskugeln. Die Arbeit greift dabei charakteristische Details der Berliner Philharmonie auf. \nÜber die Bündelung von Einzelelementen und Werkkomplexen\, die als integrale Bestandteile einer künstlerischen Gesamtinszenierung begriffen werden\, verweist die Ausstellung kristalline nicht nur auf spezifische Aspekte der Architektur- und Kunstgeschichte\, vielmehr eröffnet sie Perspektiven auf neue Utopie-Bildungen. \n– Ulrike Kremeier \nALBERT WEIS – kristalline\n1. Mai 2026 – 27. Juni 2026 \nTaubert Contemporary \n
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