BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin - ECPv4.9.13//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
X-ORIGINAL-URL:https://www.kunstleben-berlin.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20280326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20281029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220701
DTEND;VALUE=DATE:20280101
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20220722T092611Z
LAST-MODIFIED:20260312T174917Z
UID:93091-1656633600-1830297599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/kaethe-to-go/
LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/07/KätheToGo.jpg
GEO:52.5205346;13.2921468
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Käthe-Kollwitz-Museum Berlin Spandauer Damm 10 Berlin 14059 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Spandauer Damm 10:geo:13.2921468,52.5205346
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20240914
DTEND;VALUE=DATE:20270531
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20240901T204703Z
LAST-MODIFIED:20240905T072725Z
UID:107864-1726272000-1811721599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/love-letters-to-the-city/
LOCATION:URBAN NATION Museum\, Bülowstr. 7\, Berlin\, 10783\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2024/09/240719_Urban_Nation_Ads_Midi-Fences-_08.pdf-scaled-e1721998465489-1440x636-1.jpg
GEO:52.4986848;13.3564811
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=URBAN NATION Museum Bülowstr. 7 Berlin 10783 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Bülowstr. 7:geo:13.3564811,52.4986848
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250101
DTEND;VALUE=DATE:20270102
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20250506T135457Z
LAST-MODIFIED:20250506T140941Z
UID:112648-1735689600-1798847999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/kunst-in-berlin-1880-1980-dauerausstellung/
LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2025/05/Fred-Thieler_Erzaehlung-fuer-W-Turner_1962_Berlinische-Galerie-scaled.jpg
GEO:52.5037618;13.3986995
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Berlinische Galerie Alte Jakobstraße 124 – 128 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Alte Jakobstraße 124 – 128:geo:13.3986995,52.5037618
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250601
DTEND;VALUE=DATE:20280602
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20250413T215927Z
LAST-MODIFIED:20260313T102749Z
UID:112377-1748736000-1843516799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/ready-for-take-off-ab-juni-2025-eroeffnet-die-modellflaeche-txl-raum-fuer-clubkultur-kreativitaet-und-neue-visionen/
CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2025/04/331f8e26-2408-4dfc-9665-f2bea1f8f13f-1.png
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250711
DTEND;VALUE=DATE:20260818
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20250702T134507Z
LAST-MODIFIED:20250702T134507Z
UID:113094-1752192000-1786924800@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Monira Al Qadiri. Hero
DESCRIPTION:In ihren Werken werden die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen\, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat\, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative.\nDie Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde\, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation\, bestehend aus einem großformatigen Wandgemälde\, Objekten und Video\, in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt\, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten\, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. \nÜber die Künstlerin \nMonira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin\, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz\, Österreich (2023); UCCA Dune\, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao\, Spanien (2022); Blaffer Art Museum\, Texas\, USA (2022); Haus der Kunst\, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019); The CIRCL Pavilion\, Amsterdam\, Niederlande (2018); Sursock Museum\, Beirut\, Libanon (2017) und Gasworks\, London\, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/monira-al-qadiri-hero/
LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2025/07/Monira-Al-Qadiri_SS-Murex_2023_Berlinische-Galerie-scaled.jpg
GEO:52.5037618;13.3986995
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Berlinische Galerie Alte Jakobstraße 124 – 128 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Alte Jakobstraße 124 – 128:geo:13.3986995,52.5037618
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250910
DTEND;VALUE=DATE:20260901
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20250618T120206Z
LAST-MODIFIED:20250618T120206Z
UID:112973-1757462400-1788134400@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Nora Turato
DESCRIPTION:Kuratorin: Lidiya Anastasova \nSprache – in gesprochener wie geschriebener Form – dient als zentrales Material in Nora Turatos Werk. Sie erforscht diese in Form von Typografie\, Wandarbeiten\, Video\, Sound\, Performances und Künstlerinnenbüchern (etwa in der Serie pool). Dabei arbeitet sie mit vorgefundenem Material aus vielseitigen Quellen wie u. a. dem Internet\, Social Media\, Presse\, Büchern\, Filmen\, Musik und Gesprächen. Von der Künstlerin gesammelt und akribisch neu geordnet\, wird ein Überfluss an Wortmaterial bis auf die Essenz heruntergebrochen. Turatos neue\, eigens für die Fassade des n.b.k. konzipierte Arbeit markiert einen Wendepunkt in ihrer Praxis – eine Herangehens-weise\, die den eigenen Körper als Ausgangspunkt nimmt – als Quelle der Sprache und der Handschrift. Turato untersucht Konditionierungen\, die das menschliche Verhalten prägen – mit einem Fokus darauf\, wie diese verinnerlichten Muster physisch sichtbar werden. Hierbei wird die Handschrift als Form des Ausdrucks und zugleich als ein direktes Ergebnis erlernten Verhaltens betrachtet. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/nora-turato/
LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2025/06/nbk_nora_turato_01_port_landscape_photo_el-hardwick_small.jpg
GEO:52.5279246;13.3860624
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) Chausseestrasse 128 / 129 Berlin 10115 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Chausseestrasse 128 / 129:geo:13.3860624,52.5279246
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260415
DTEND;VALUE=DATE:20260824
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260406T205844Z
LAST-MODIFIED:20260406T205844Z
UID:116265-1776211200-1787529599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Marina Abramović - Balkan Erotic Epic. The Exhibition 
DESCRIPTION:\nMarina Abramović\, eine der einflussreichsten zeitgenössischen Künstler*innen\, präsentiert mit Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau ihre erste große Einzelausstellung in Berlin seit den 1990er Jahren. Die Ausstellung vereint historische Werke und neue Arbeiten der Performance-Künstlerin und zeichnet ihr anhaltendes Interesse an Ritualen\, Erotik\, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands nach. \n\n\nKlagend schlagen sich Frauen auf den Oberkörper und massieren ihre Brüste\, während ein nackter Körper und ein Skelett eng ineinander verschlungen liegen: Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region\, in der Marina Abramović aufgewachsen ist – verwebt Balkan Erotic Epic. The Exhibition filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. Durchsetzt mit humorvollen Zuspitzungen entwirft die Ausstellung ein imaginäres Bild dieser Region: Hier soll erotische Energie Gemeinschaften dabei helfen\, dem Tod zu begegnen\, Fruchtbarkeit zu fördern und das Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen. Das Erotische erscheint so als essenzielle Kraft – als eine Kraft\, die die Grenzen zwischen Leben und Tod\, zwischen Individuum und Kollektiv\, auflösen kann. \nAnlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums präsentieren die Berliner Festspiele Balkan Erotic Epic in zwei Teilen: Nach der Ausstellung im Gropius Bau eröffnet im Oktober 2026 die neue mehrstündige Bühnenproduktion Balkan Erotic Epic. The Stage Version die Performing Arts Season im Haus der Berliner Festspiele. \n\nMarina Abramović – Balkan Erotic Epic. The Exhibition\n15.4.2026 – 23.8.2026 \nGropius Bau \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/marina-abramovic-balkan-erotic-epic-the-exhibition/
LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7\, Berlin\, 10963\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/compressed_200kb_3.jpg
GEO:52.5070801;13.381871
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Gropius Bau Niederkirchnerstraße 7 Berlin 10963 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 7:geo:13.381871,52.5070801
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260416
DTEND;VALUE=DATE:20270223
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260406T202115Z
LAST-MODIFIED:20260406T202115Z
UID:116251-1776297600-1803340799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
DESCRIPTION:„Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der weißensee kunsthochschule berlin\, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet\, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. \nAls Hochschule für angewandte Kunst versteht sich Weißensee seinerzeit als Pendant zu einer Kunstakademie. Die „Angewandten“ setzen im alltäglichen Leben an: Hier ist die Not in der kriegszerstörten Stadt am größten. Alle Künste – Malerei\, Plastik\, Grafik\, Bühnenbild\, Mode und Textil\, Keramik und industrielle Gestaltung – beziehen sich auf die Architektur und die Lebenswelt. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche\, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium\, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. \nGestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee\n16. April 2026 – 22. Februar 2027 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/gestalten-fuer-berlin-design-aus-der-kunsthochschule-berlin-weissensee/
LOCATION:Werkbundarchiv – Museum der Dinge\, Oranienstraße 25\, Berlin\, D-10999\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/compressed_200kb.jpg
GEO:52.5010652;13.4206563
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Werkbundarchiv – Museum der Dinge Oranienstraße 25 Berlin D-10999 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Oranienstraße 25:geo:13.4206563,52.5010652
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260418
DTEND;VALUE=DATE:20260706
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260325T104729Z
LAST-MODIFIED:20260325T161503Z
UID:116078-1776470400-1783295999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Filme wie noch nie. Alfred Ehrhardt – Bauhäusler und Filmemacher
DESCRIPTION:Zum allerersten Mal rückt die Filmarbeit von Alfred Ehrhardt in den Fokus einer Ausstellung. Mehr als 60 Filme hat der Fotograf\, Dokumentarfilmer und Bauhaus-Schüler realisiert\, ein Œuvre\, das bislang im Schatten seiner fotografischen Arbeiten stand. Nun stellt die Stiftung Alfred Ehrhardts Filme ins Zentrum und macht einen der produktivsten deutschen Kulturfilmer des 20. Jahrhunderts neu lesbar\, ästhetisch wie historisch. \nAuf zehn Bildschirmen entfaltet sich eine Auswahl von 20 zentralen Kurz- und Langfilmen\, die in zwei Programmphasen präsentiert wird: zehn Filme in den ersten fünf Wochen\, zehn weitere in der zweiten Hälfte der Ausstellung. Darunter finden sich Naturstudien\, Filme über Kunst und kulturhistorische Arbeiten\, aber auch bislang kaum gezeigte Produktionen aus der NS-Zeit. Zu sehen sind u.a. Ehrhardts sogenannte Gehäusefilme über Schnecken\, Muscheln und Korallen\, seine Studien zur Natur als Formmeisterin\, etwa zu Watt-Strukturen bei Neuwerk\, Vulkanlandschaften auf Island oder Eisskulpturen vor Grönland\, ebenso wie Filme über Kunst und Künstler\, darunter Arbeiten zu Ernst Barlach\, zur documenta II oder zu afrikanischen Masken. \nNicht ausgespart bleiben die problematischen Kapitel. Mit „Urkräfte am Werk“ (D 1937/39)\, seinem 2024 wiederentdeckten Erstlingsfilm\, und dem Propagandafilm „Flanderns germanisches Gesicht“ (D 1941)\, wird Ehrhardts filmisches Schaffen auch im historischen Kontext seiner Zeit verhandelt. \nDie parallele Präsentation mehrerer Filme ermöglicht erstmals eine Zusammenschau zentraler Motive\, Methoden und Obsessionen. Spiralen\, Inseln\, serielle Strukturen und das Interesse an medial sichtbar gemachten Lebensprozessen treten deutlich hervor. Spätestens seit den frühen 1950er Jahren knüpft Ehrhardt dabei bewusst an seine Ausbildung am Bauhaus an und nutzt genuin filmische Mittel wie Zeitraffer\, Zeitlupe und extreme Makroaufnahmen. Erst auf dieser Basis wird die materielle und technische Grundlage seiner filmischen Arbeit sichtbar. 14 Filme wurden seit 2019 neu digitalisiert und restauriert\, acht davon mithilfe des Förderprogramms Deutsches Filmerbe der Filmförderanstalt FFA. Parallel dazu wurden in den vergangenen Jahren umfassende Recherchen in externen Archiven unternommen sowie sämtliche filmbezogenen Materialien des Archivs der Alfred Ehrhardt Stiftung digitalisiert\, ausgewertet und erstmals systematisch erschlossen. \nBegleitend erscheint der umfangreiche Bildband „Alfred Ehrhardt – Film“\, der das filmische Werk erstmals ausführlich dokumentiert. In der Ausstellung geben Archivmaterialien in Vitrinen und Schaufenstern\, darunter Filmpartituren aus dem Schnittprozess\, Arbeitsfotografien\, Musiknotizen unter anderem von Oskar Sala\, Einblick in Ehrhardts Arbeitsweise und seinen ausgeprägten Erfindergeist. Filmplakate und Auszeichnungen dokumentieren zugleich die zeitgenössische Anerkennung des vielfach geehrten „Bundesfilmpreisträgers vom Dienst“. \nDie Alfred Ehrhardt Stiftung bewahrt heute einen der am besten dokumentierten Nachlässe eines deutschen Kulturfilmers der Nachkriegszeit. Die Ausstellung zeigt Alfred Ehrhardt als Filmemacher neu\, in einer Breite und Tiefe\, wie sie bislang nicht zu sehen war. Filme wie noch nie! \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/filme-wie-noch-nie-alfred-ehrhardt-bauhaeusler-und-filmemacher/
LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/03/Alfred-Ehrhardt-bei-Dreharbeiten-in-Schweden-1950-©-Alfred-Ehrhardt-Stiftung.jpg
GEO:52.5266174;13.3938832
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Alfred Ehrhardt Stiftung Auguststr. 75 Berlin 10117 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Auguststr. 75:geo:13.3938832,52.5266174
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260424
DTEND;VALUE=DATE:20260628
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260412T214048Z
LAST-MODIFIED:20260412T214048Z
UID:116392-1776988800-1782604799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Tino Geiss - Hortus
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\n\nDas Leben soll kein uns gegebener\, sondern ein von uns gemachter Roman sein. (Novalis) \nDie menschenleeren Interieure\, Gärten und Landschaften des Leipziger Malers Tino Geiss atmen Stille: Sie laden uns ein\, sie zu betreten\, sie mit Inhalt zu füllen\, sie zu gestalten – mit unseren eigenen Assoziationen. Nicht zufällig wählte der in der Galerie Brockstedt schon mehrfach gezeigte Künstler für diese Ausstellung seiner jüngsten Bilder den Titel „Hortus“\, was schon bei den alten Römern „umfriedeter Garten“ bedeutete und seither in der christlichen Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart einen heiligen geschützten Garten beschreibt\, den undurchdringliche Mauern umgeben. „Die Form von Erinnerung\, die nicht direkt greifbar ist\, aber die Qualität des gegenwärtigen Zustands mitbestimmt\, interessiert mich“\, sagt er selbst\, „die Frage nach Authentizität von Erinnerungsbildern und die Konstruktion\, die wir um diese errichten\, finde ich spannend“. \nTino Geiss ist mit seinen Arbeiten\, die im Kontext des Magischen Realismus zu sehen sind\, ein echter Vertreter der Neuen Leipziger Schule. Der Verzicht auf Figürliches und auf den surreal-narrativen Charakter eines Neo Rauchs\, hat ihn schnell zu einer absolut eigenständigen Künstlerpersönlichkeit gemacht. Seine\, zum Teil auch großformatigen\, Bilder pendeln zwischen Malerei und Collage. Beide Techniken bedingen sich gegenseitig – die Farbspuren an den Klebebändern sind Erinnerungen an die Leinwände\, eröffnen hier und da narrative Zusammenhänge. Sie erhalten jedoch auch eine reizvolle abstrakte schwere Stofflichkeit\, wenn sie sich in mehreren Lagen übereinanderschichten und zum autonomen sinnlichen Material werden. \nDas Auge des Betrachters scheint gewissen Halt zu finden in Formen: in Häusern und Landschaften seiner thüringischen Heimat\, den urbanen Motiven seiner Reisen\, in prachtvollen Blumenbouquets\, in Möbeln seiner Interieure\, dessen Fenster den Blick nach draußen öffnen. Erlebtes\, Wahrgenommenes und direkt Empfundenes fließt so in seine Bilder. Doch er stellt die Geschlossenheit\, die Abgeschlossenheit dieser Formen durch ihre Ausschnitthaftigkeit immer wieder in Frage\, bricht Perspektiven\, irritiert\, indem er Vertrautes mit Fremdem mischt\, die gebauten Räume ineinander verschachtelt oder gar in die Fläche oder Weite auflöst. Auch die Kontraste der zumeist kräftigen Farben unterstreichen noch diesen flirrenden Eindruck seiner geheimnisvollen Bilder und packen uns emotional. Mit dem Künstler gehen wir gedanklich selbst auf die Reise. Was in unserem „Seelengarten“ ist schützenswert? Welche Samen waren und sind fruchtbar für die Gestaltung unseres eigenen Lebens und das unserer Gemeinschaft? Sind wir doch selbst für ihre Pflege und ihr Gedeihen verantwortlich – gerade in diesen bewegten und unsicheren Zeiten! Die besinnlichen Räume in den Bildern von Tino Geiss lassen viel Raum zur Entfaltung und die farbig-opulenten und magisch-verzaubernden jüngsten Bilder wie „Nachtgarten“ verheißen Hoffnung und Zuversicht. \nText: Barbara Brockstedt M.A. \nTino Geiss – Hortus\n24. April 2026 – 27. Juni 2026 \n\n\n\n\nGalerie Brockstedt\n\n\n\n\n\n\n\n\n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/tino-geiss-hortus/
LOCATION:Galerie Brockstedt\, Mommsenstraße 59\, Berlin\, 10629\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/Geiss_Nachtgarten_2024_40x30_cm_Oel_Lwd_2.jpg
GEO:52.5030103;13.3144973
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Brockstedt Mommsenstraße 59 Berlin 10629 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Mommsenstraße 59:geo:13.3144973,52.5030103
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260428
DTEND;VALUE=DATE:20260726
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260318T150446Z
LAST-MODIFIED:20260318T150446Z
UID:115969-1777334400-1784937600@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Demolition/Escape
DESCRIPTION:Die erstmals in den 1980er Jahren ausgestellte Arbeit Escalator lenkt die Aufmerksamkeit durch Vertikalität und serielle Anordnung. Elf übereinander gestaffelte Monitorpaare zeigen auf der linken Seite Geschäftsleute im Anzug\, die in eine Welt aus Glas und Stahl aufsteigen\, während rechts Obdachlose zu sehen sind\, die sich in unterirdischen Bahnhöfen der Stadt aufhalten. Das fortwährende Hinauf- und Hinabgleiten der Bilder lässt die Betrachtenden niemals ankommen\, sondern bringt sie immer wieder an denselben Ausgangspunkt zurück\, wodurch eine schwebende\, repetitive Zeitlichkeit entsteht. Aufhebung und Wiederholung verfremden vertraute Gesten und verleihen alltäglichen Bewegungen neues symbolisches Gewicht. Umkehrung fungiert hier\, sowie auf unterschiedliche Weise auch in den Arbeiten von Lloyd und Richards\, als kritische Methode. \nIn ihren Mehrkanal-Installationen stellt Hilary Lloyd flüchtige Momente aus dem Alltag heraus: eine Handlung\, eine Begegnung oder das Lichtspiel auf einem Objekt. Bedeutung ergibt sich aus den architektonischen Rahmungen\, sowohl innerhalb der Arbeiten als auch bei der physischen Begegnung mit der Installation. Für die Ausstellung entwickelt Lloyd eine neue Werkgruppe\, die Verbindungen mit den anderen beiden Positionen und dem Gebäude schafft und das Interesse der Künstlerin am Einfangen des Immateriellen fortsetzt. \nJames Richards’ Arbeiten schichten heterogenes Bild- und Tonmaterial zu affektiven\, nicht-linearen Sequenzen\, in denen Montage und räumliche Anordnung den narrativen Verlauf destabilisieren. Für Demolition/Escape schafft er eine Reihe neuer\, über den Ausstellungsraum verteilte Collagen sowie eine Soundarbeit\, die in unregelmäßigen Abständen ertönt und dabei auf die Akustik des gesamten Gebäudes reagiert sowie indirekten Bezug auf Keanes Praxis nimmt. \nDer Ausstellungstitel ist Tina Keanes Installation Demolition/Escape (auf Deutsch Abriss/Flucht) aus dem Jahr 1983 entliehen. Obwohl diese frühere Arbeit nicht Teil der Ausstellung bei Fluentum ist\, hilft sie ihre Logik zu verstehen. In der Installation werden Video\, Performance\, Klang und skulpturale Elemente kombiniert\, die gefilmte Handlungen auf gestapelten Monitoren mit mechanischen und akustischen Strukturen zusammenbringen. Ihre Bestandteile fügen sich zu einem Kunstwerk zusammen\, aber bleiben als einzelne Präsentationsflächen lesbar\, auch wenn nicht immer als eigenständige Werke. Keane\, Lloyd\, Richards und die Kuratoren wenden eine ähnliche Logik auf die Ausstellung an. Abriss (demolition) kann ein Entkommen (escape) ermöglichen\, wenn Hindernisse beseitigt werden. Statt Befreiung zu bedeuten\, kann Abriss jedoch auch eine fortwährende Bewegung in Gang setzen. Die Werke der Ausstellung schaffen eine Umgebung\, in der Körper\, Bilder und Technologien einander hervorbringen und so die Spannung zwischen Zerstörung und Entkommen aufrechterhalten. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/demolition-escape/
LOCATION:Fluentum\, Clayallee 174\, Berlin\, 14195
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/03/00_KeyVisual_TinaKeane.jpg
GEO:52.4514129;13.2738878
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Fluentum Clayallee 174 Berlin 14195;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Clayallee 174:geo:13.2738878,52.4514129
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260430
DTEND;VALUE=DATE:20260621
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260410T103524Z
LAST-MODIFIED:20260410T130759Z
UID:116337-1777507200-1781999999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:2. Salon der Realisten
DESCRIPTION:C&B Reichert Galerie lädt ein zum 2. Salon der Realisten\nAusgestellte Künstler:innen:\nSabatino Cersosimo\, Tiana Christie\, Kerstin Dzewior\, Caroline Gates\, Sorina von Keyserling (Skulptur)\, Kathrin Landa und Clément Loisel\nDie Ausstellung läuft von Freitag\, 1. Mai bis Samstag\, 20. Juni 2026. Eröffnung am Donnerstag\, 30. April um 19 Uhr.\nDer „Salon der Realisten“ ist eine jährliche Ausstellung der Galerie und versammelt künstlerische Positionen\, die sich auf unterschiedliche Weise mit Wirklichkeit\, Wahrnehmung und Bildtradition auseinandersetzen. Die gezeigten Arbeiten reichen von klassisch-figurativer Malerei bis hin zu gebrochenen\, erweiterten Formen des Realismus sowie Skulptur. Gemeinsam ist ihnen die intensive Beschäftigung mit Sichtbarkeit\, Materialität und dem Verhältnis von Abbild und Interpretation.\nMit der zweiten Ausgabe des Salons setzt die C&B Reichert Galerie ihr Engagement für zeitgenössische realistische Positionen konsequent fort und etabliert das Format als wiederkehrenden Treffpunkt für Sammler:innen\, Kurator:innen und ein kunstinteressiertes Publikum. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/2-salon-der-realisten/
LOCATION:C&B Reichert Galerie\, Fasanenstraße 29 (Passage)\, Berlin\, 10719
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/Salon-der-Realisten-IS_carusel2-scaled.jpg
GEO:52.5008497;13.3265131
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=C&B Reichert Galerie Fasanenstraße 29 (Passage) Berlin 10719;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Fasanenstraße 29 (Passage):geo:13.3265131,52.5008497
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260430
DTEND;VALUE=DATE:20260706
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260416T135734Z
LAST-MODIFIED:20260416T143130Z
UID:116446-1777507200-1783295999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:La Voz Que Responde
DESCRIPTION:Die gegenwärtige Ausstellung verbindet zwei Bereiche der künstlerischen Praxis von Javier León Pérez\, die ihn während seiner gesamten Karriere begleitet haben: Malerei\, die in den letzten Jahren intensiver entwickelt wurde\, und Arbeiten auf japanischem Papier\, die schon seit 20 Jahren Teil seines Schaffens sind. Anstatt die zwei Bereiche als unabhängig zu präsentieren\, treffen sie an einem Übergangspunkt aufeinander\, der als Schwelle agiert.\nJavier León Pérez strebt kein abgeschlossenes Bild oder eine endgültige Aussage an\, vielmehr geht es um eine ständige Rückbesinnung auf die Bedeutung. Die geometrische Form erscheint als etwas\, das sich faltet und erneut öffnet. Die bildlichen Körper und Papierstrukturen verweisen auf eine viszerale Innerlichkeit\, auf einen Raum\, in dem das Physische zum Behälter für eine immaterielle Dimension des Menschen wird. Die wiederkehrende Verwendung von Rot-\, Orange- und Rosatönen signalisiert das Körperliche als Ort des Bewusstseins und der Erfahrung. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/la-voz-que-responde/
LOCATION:Galerie Anna Probst\, Uhlandstrasse 145\, Berlin\, 10719\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/JLP_THE-VOICE-OF-RESPONSEDS_oil-on-canvas-146x114cm_detail1_HD-scaled.jpg
GEO:52.4959251;13.3243326
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Anna Probst Uhlandstrasse 145 Berlin 10719 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Uhlandstrasse 145:geo:13.3243326,52.4959251
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260430
DTEND;VALUE=DATE:20260621
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260426T210526Z
LAST-MODIFIED:20260426T210526Z
UID:116589-1777507200-1781999999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Sebastian Maas - SEDUCE ME
DESCRIPTION:Sebastian Maas erforscht die subtilen Mechanismen der Verführung. Nicht als offensichtliche Geste\, sondern als leise psychologische Spannung. \nSeine Arbeiten ziehen die Betrachter in intime\, oft mehrdeutige Szenen hinein\, in denen Anziehung und Unbehagen nebeneinander bestehen. Durch eine fein nuancierte malerische Sprache schafft Maas Bilder\, die zugleich vertraut und seltsam distanziert wirken. \nWas Sie erleben werden: Ein Werkkomplex\, der sich langsam entfaltet. In dem das Betrachten zu einer Verhandlung zwischen Begehren\, Projektion und Kontrolle wird. \nText: Dietmar Peikert \nSebastian Maas – SEDUCE ME\n30. April 2026 – 20. Juni 2026 \nKORNFELD Galerie Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/sebastian-maas-seduce-me/
LOCATION:Kornfeld Galerie Berlin Kunsthandel GmbH und Co. KG\, Fasanenstraße\, Berlin\, 10719\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/bild_bis_200kb-1.jpg
GEO:52.5001144;13.3270611
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kornfeld Galerie Berlin Kunsthandel GmbH und Co. KG Fasanenstraße Berlin 10719 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Fasanenstraße:geo:13.3270611,52.5001144
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260501
DTEND;VALUE=DATE:20260705
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260419T200544Z
LAST-MODIFIED:20260419T200544Z
UID:116473-1777593600-1783209599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:sensing fields - james turrell
DESCRIPTION:Mit sensing fields initiiert max goelitz ein Ausstellungsprojekt\, das mit einer Einzelausstellung von James Turrell zum Gallery Weekend Berlin 2026 eröffnet und sich über mehrere Monate entfaltet. \nDie Präsentation von James Turrell (*1943\, Los Angeles\, CA\, USA) entsteht in enger Partnerschaft mit Häusler Contemporary Zürich als Gastgalerie\, die den Künstler seit Jahrzehnten vertritt. Turrells Werk hat seit den 1960er Jahren das Verhältnis von Licht\, Raum und Wahrnehmung grundlegend neu bestimmt. Im Zentrum seiner Praxis steht die unmittelbare Erfahrung von Licht selbst – nicht als Mittel der Beleuchtung\, sondern als materielles und räumliches Phänomen\, das Raum und Bewusstsein strukturiert. Die Arbeiten entfalten sich über Zeit\, schärfen die sensorische Aufmerksamkeit und entziehen sich einer unmittelbaren visuellen Erfassung zugunsten einer durationalen Erfahrung. \nDie Ausstellung zeigt erstmals in Berlin eine Arbeit aus Turrells Glass-Serie. Diese Arbeiten schaffen hochgradig kontrollierte Wahrnehmungsräume\, in denen sich Farbe und Licht über lange Zeiträume hinweg nahezu unmerklich verändern. Zwischen Fläche und Raum\, Opazität und Transparenz oszillierend\, destabilisieren sie feste räumliche Koordinaten und rücken Wahrnehmung als aktiven\, kontingenten Prozess in den Vordergrund. \nFür die Präsentation der Elliptical Glass-Arbeit First Cause wird der Galerieraum durch eine präzise architektonische Intervention neu konfiguriert und zu einem eigenständigen\, kontemplativen Raum verdichtet. Der Titel First Cause verweist sowohl auf kosmologische als auch philosophische Ursprünge und begreift Licht nicht nur als Wahrnehmungsphänomen\, sondern als grundlegende Bedingung von Existenz und Erfahrung. In diesem Setting entfalten sich die langsamen chromatischen Verschiebungen und räumlichen Ambivalenzen der Arbeit mit besonderer Intensität und laden zu einer anhaltenden\, konzentrierten Wahrnehmung ein. \nEin angrenzender Raum vereint Turrells ikonische Still Light-Aquatinta-Serie (1990) mit der archaisch anmutenden Skyspace-Skulptur Fire Inside. Entstanden während Turrells längerer Zeit in Zürich\, übertragen die Still Light-Blätter seine frühen Untersuchungen zu Projektion\, reduzierter räumlicher Tiefe und Wahrnehmungsschwellen in das Medium der Druckgrafik. Die Aquatinta-Technik ermöglicht feine tonale Abstufungen\, durch die sich lichtdurchflutete Bildfelder eröffnen\, die trotz ihrer flachen Oberfläche eine unbestimmte räumliche Tiefe suggerieren. \nAnstatt als Darstellungen zu fungieren\, operieren die Still Light-Arbeiten als Wahrnehmungsdispositive: Wie Nachbilder von Lichtarbeiten erzeugen sie räumliche Ambiguitäten und subtile Hell-Dunkel-Verschiebungen. Hervorgegangen aus Turrells frühen Untersuchungen zu Projektion\, reduzierter räumlicher Tiefe und Wahrnehmungsschwellen\, bilden sie eine zentrale konzeptuelle Brücke innerhalb seines Werks – zwischen den frühen Projektionsarbeiten und der späteren Glass-Serie\, in der Licht vollständig räumlich und umgebend wird. Was hier als Öffnung im Bild erscheint\, setzt sich an anderer Stelle als immersives Feld fort: In Arbeiten wie der Elliptical Glass First Cause wird Wahrnehmung selbst zu einer räumlichen und zeitlichen Erfahrung. \nsensing fields – james turrell\n1. Mai 2026 – 4. Juli 2026 \nmax goelitz \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/sensing-fields-james-turrell/
LOCATION:max goelitz\, Rudi-Dutschke-Strasse 26\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/james_turrell_under_200kb.jpg
GEO:52.5069712;13.3914743
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=max goelitz Rudi-Dutschke-Strasse 26 Berlin 10969 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Rudi-Dutschke-Strasse 26:geo:13.3914743,52.5069712
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260501
DTEND;VALUE=DATE:20260621
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260419T202643Z
LAST-MODIFIED:20260419T202643Z
UID:116488-1777593600-1781999999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:FRANZ WEST & BRUNO GIRONCOLI - Logical Disorder
DESCRIPTION:Im Rahmen des Gallery Weekend Berlin 2026 eröffnet mit „Logical Disorder“ die erste gemeinsame Ausstellung der österreichischen Ausnahmekünstler Franz West und Bruno Gironcoli. Die Präsentation rückt zahlreiche\, teils bislang wenig bekannte Berührungspunkte im Werk der beiden Künstler in den Fokus. \nFranz West studierte bei Bruno Gironcoli in den 1970er Jahren an der Akademie der bildenden Künste in Wien und fand in ihm einen Mentor\, der sein Werk nachhaltig beeinflusste. Als West später zu einem Star der internationalen Kunstszene aufstieg\, war er es\, der Gironcoli zu dem verdienten Ruhm über Österreichs Grenzen hinaus verhalf. \nIn „Logical Disorder“ werden ihre Arbeiten nun in einen direkten Dialog gesetzt. Dabei wird zum einen sichtbar\, dass West und Gironcoli eine tiefgreifende Faszination am Kuriosen\, Absurden und Bizarren verbindet. Zum anderen treten die völlig unterschiedlichen Herangehensweisen und Kunstpraktiken zu Tage\, die aus dem gemeinsamen Ansatz des Skurrilen entstanden sind. \nGironcoli feiert den Apparat\, West das Wesen. Gironcoli zelebriert die glatte\, perfekte\, metallische Oberfläche\, West die zerklüftete\, unebene\, geflickte Haut. Gironcoli schafft technomorphe\, ritualisierte\, mythologisch anmutende Körper\, West scheinbar beiläufige\, alltagsbezogene\, zum Gebrauch einladende Objekte. Gironcoli steht für das Monumentale\, die künstlerische Autorität\, die aurische Geschlossenheit\, West für das Fragment\, das Anti-Heroische\, das Partizipative\, die offene Skulptur. \nDie Ausstellung „Logical Disorder“ findet in Kooperation mit der Galerie Elisabeth und Klaus Thoman\, Innsbruck/Wien\, statt\, die das Schaffen von Franz West und Bruno Gironcoli jahrzehntelang begleitet hat. \nFRANZ WEST & BRUNO GIRONCOLI – Logical Disorder\n1. Mai 2026 – 20. Juni 2026 \nGalerie Crone Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/franz-west-bruno-gironcoli-logical-disorder/
LOCATION:Crone Berlin\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/skulptur_bis_200kb.jpg
GEO:52.5070119;13.3914517
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Crone Berlin Fasanenstrasse 29 Berlin 10719 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Fasanenstrasse 29:geo:13.3914517,52.5070119
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260501
DTEND;VALUE=DATE:20260628
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260423T150327Z
LAST-MODIFIED:20260427T162048Z
UID:116560-1777593600-1782604799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Giorgio Griffa\, retrospettiva
DESCRIPTION:Giorgio Griffa\, geb. 1936\, lebt in Turin\, ist mit seiner langen internationalen Kunstkarriere eine der bedeutendsten Malerpersönlichkeiten unserer Tage. \nTypisch und charakteristisch für sein gesamtes Werk seit Beginn der 1970er Jahre ist\, wie Griffa auf Stoff\, Leinen\, Nessel seine Linien zieht\, Punkte setzt\, Zahlen und Texte schreibt und die Tücher ohne Keilrahmen mit feinen Nadeln an der Wand fixiert. \nGriffas Werk zeugt von großer Askese und uneitler Bescheidenheit. Seine Darstellungen mit abstrakten Elementen wirken wie selbstverständlich und gleichen musikalischen Partituren\, verstehen sich als Reflexionen über den Status von Malerei. \nDie Walter Storms Galerie zeigt Giorgio Griffa seit 1980. In Berlin unterstütze die Galerie 2012 die Ausstellung seiner Werkgruppe „Golden Ratio“ im Mies van der Rohe Haus. 2022 zeigte das Centre Pompidou in Paris eine umfassende Übersicht über Griffa’s Werk. \nZum Gallery Weekend Berlin präsentieren wir ausgewählte Werke von Giorgio Griffa in Zusammenarbeit mit Fondazione Giorgio Griffa und Xavier Hufkens. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/giorgio-griffa-retrospettiva/
LOCATION:Walter Storms Galerie\, Potsdamer Straße 81A\, Berlin\, 10785
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/GRIFFA_BERLIN_1-scaled.jpg
GEO:52.5022169;13.3658771
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Walter Storms Galerie Potsdamer Straße 81A Berlin 10785;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Potsdamer Straße 81A:geo:13.3658771,52.5022169
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260501
DTEND;VALUE=DATE:20260628
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260426T212240Z
LAST-MODIFIED:20260426T212240Z
UID:116597-1777593600-1782604799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Giorgio Griffa – retrospettiva
DESCRIPTION:Zum Gallery Weekend Berlin präsentiert die Walter Storms Galerie ausgewählte Werke von Giorgio Griffa in Zusammenarbeit mit der Fondazione Giorgio Griffa und Xavier Hufkens. \n\n\nGiorgio Griffa\, geb. 1936\, lebt in Turin\, ist mit seiner langen internationalen Kunstkarriere eine der bedeutendsten Malerpersönlichkeiten unserer Tage.\n\n\n\nTypisch und charakteristisch für sein gesamtes Werk seit Beginn der 1970er Jahre ist\, wie Griffa auf Stoff\, Leinen\, Nessel seine Linien zieht\, Punkte setzt\, Zahlen und Texte schreibt und die Tücher ohne Keilrahmen mit feinen Nadeln an der Wand fixiert.\nGriffas Werk zeugt von großer Askese und uneitler Bescheidenheit. Seine Darstellungen mit abstrakten Elementen wirken wie selbstverständlich und gleichen musikalischen Partituren\, verstehen sich als Reflexionen über den Status von Malerei.\nDie Walter Storms Galerie zeigt Giorgio Griffa seit 1980. In Berlin unterstütze die Galerie 2012 die Ausstellung seiner Werkgruppe „Golden Ratio“ im Mies van der Rohe Haus. 2022 zeigte das Centre Pompidou in Paris eine umfassende Übersicht über Griffa’s Werk.\n\nBeitragsbild: Giorgio Griffa\, Tre linee con arabesco n.1428\, 1994\, Acryl auf Leinen\, 85 x 93 cm\, Bildrechte: Fondazione Giorgio Griffa\nGiorgio Griffa – retrospettiva\n1. Mai 2026 – 27. Juni 2026\nWalter Storms Galerie \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/giorgio-griffa-retrospettiva-2/
LOCATION:Walter Storms Galerie\, Potsdamer Straße 81A\, Berlin\, 10785
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/bild_200kb.jpg
GEO:52.5022169;13.3658771
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Walter Storms Galerie Potsdamer Straße 81A Berlin 10785;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Potsdamer Straße 81A:geo:13.3658771,52.5022169
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260501
DTEND;VALUE=DATE:20260628
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260426T213243Z
LAST-MODIFIED:20260426T213315Z
UID:116604-1777593600-1782604799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:ALBERT WEIS – kristalline
DESCRIPTION:Adjektivisch benutzt verweist das Wort kristalline auf geordnete\, dreidimensional periodische Zustandsformen oder Strukturen. Der Aufbau jener Gebilde beruht auf einem Gitter und bestimmt im Wesentlichen die physikalische Eigenschaft eines Materials. Ihre gegenteilige Form ist amorph. \nDie profunde Beschäftigung mit Ordnungssystemen und ihren Formen kennzeichnet das Werk des in Berlin ansässigen Künstlers Albert Weis auf vielfältige Weise. In der aktuellen Ausstellung\, die den Titel kristalline trägt\, kulminieren jeneAuseinandersetzungen und deren künstlerische Reflexionsformen. Dabei bezieht sich Weis unter anderem auf utopische Entwürfe aus Architektur und Stadtplanung des frühen 20. Jahrhunderts sowie der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Architekt*innen\, wie Eileen Gray\, Carlo Mollino\, Hans Scharoun\, Bruno Taut u.a. nutzten kristalline Formen für ihre Entwürfe von gesellschaftlichen Räumen jenseits von Krieg. \nDie Ausstellung kristalline zeigt Werke\, die unmittelbare Bezugnahmen auf jene ästhetischen und gesellschaftlichen Utopien der Moderne sind. Dabei stehen nicht nur die Einzelwerke im Fokus: Auch die gesamte räumliche Inszenierung der Ausstellung ist als Verweis auf visionäre Konzepte von Raumgestaltung gedacht. \nDie vier Ausstellungsräume im vorderen Bereich der Galerie wurden eigens für die Ausstellung mit unterschiedlich farbigem Teppichboden gestaltet: Violett\, Schwarz\, Rot und Weiß angelegte Farbzonen sind von Mollinos Designkonzept des in den späten 1960er Jahren wiederaufgebauten Teatro Regios in Turin inspiriert\, das ursprünglich aus der Barockzeit stammt. \nAlbert Weis nutzt die Konnotationen jener Farb/Raumwirkung als ästhetische Matrix\, der das (nach)moderne Spannungsfeld von Geometrisch-Konstruktivem und Organischem eingeschrieben ist. In dieses Konzept bindet er unterschiedliche Werktypen ein: Dazu gehören Skulpturen aus Neon und Aluminium\, die die Polyeder- form aus Melencolia I aufgreifen. Ebenso präsentiert er geometrische Wandarbeiten mit dem Titel taped\, die aus Aluminiumklebeband bestehen und auf das verwendete Material verweisen. \nZu sehen sind weiterhin die mit Raster- und Farbfolien überzogenen Papier- faltungen folders\, sowie dialogisch dazu positionierte Fotografien. Teil der Gesamtpräsentation ist ebenfalls die erstmals gezeigte\, skulpturale Rauminstallation philharmonie (garde). Sie besteht aus einer Aluminiumgitter- struktur und etwa 35 mundgeblasenen\, farbigen Glaskugeln. Die Arbeit greift dabei charakteristische Details der Berliner Philharmonie auf. \nÜber die Bündelung von Einzelelementen und Werkkomplexen\, die als integrale Bestandteile einer künstlerischen Gesamtinszenierung begriffen werden\, verweist die Ausstellung kristalline nicht nur auf spezifische Aspekte der Architektur- und Kunstgeschichte\, vielmehr eröffnet sie Perspektiven auf neue Utopie-Bildungen. \n– Ulrike Kremeier \nALBERT WEIS – kristalline\n1. Mai 2026 – 27. Juni 2026 \nTaubert Contemporary \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/albert-weis-kristalline/
LOCATION:Taubert Contemporary\, Knesebeckstr. 90\, Berlin\, 10623\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/webp:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/d89fe1166afd674d69695e2bd0e392ebe407d64c.webp
GEO:52.5062407;13.3979809
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Taubert Contemporary Knesebeckstr. 90 Berlin 10623 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Knesebeckstr. 90:geo:13.3979809,52.5062407
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260501
DTEND;VALUE=DATE:20260705
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260503T205713Z
LAST-MODIFIED:20260503T205713Z
UID:116700-1777593600-1783209599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Christian Thoelke – "TERRAIN"
DESCRIPTION:ARTES Berlin präsentiert die Einzelausstellung „TERRAIN“ von Christian Thoelke. \nThoelke verbindet in seinen Arbeiten architektonische Motive der futuristisch geprägten DDR-Moderne\, etwa das sogenannte VT-Faltendach\, mit naturalistischen Elementen wie Birken- oder Essigbäumen. Beide gelten als Pionierpflanzen\, die sich durch ihre Widerstandsfähigkeit und Anspruchslosigkeit auszeichnen. In der Gegenüberstellung von standardisierter Architektur und widerständiger Vegetation entstehen Bildräume\, in denen sich Struktur und Wachstum\, Planung und Aneignung überlagern. \nTechnisch verbindet Thoelke klassische und zeitgenössische Verfahren: Mehrfach grundierte Bildträger treffen auf eine lasierende Malweise und eine von urbaner Bildkultur geprägte Ästhetik. Seine Kompositionen erinnern an Bühnenräume\, in denen sich verschiedene Ebenen überlagern und vielfältige Lesarten eröffnen. \nThoelkes Arbeiten finden sowohl bei privaten Sammlungen als auch in institutionellen Kontexten international Beachtung. \nChristian Thoelke – „TERRAIN“\n01.05.2026 – 04.07.2026 \nARTES BERLIN \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/christian-thoelke-terrain/
LOCATION:Kunsthaus ARTES\, Auguststr. 19\, Berlin\, 10117\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/webp:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/05/ARTES_B_Slider_1180x472_Terrain_x.webp
GEO:52.5266846;13.395848
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kunsthaus ARTES Auguststr. 19 Berlin 10117 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Auguststr. 19:geo:13.395848,52.5266846
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260501
DTEND;VALUE=DATE:20260628
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260503T214740Z
LAST-MODIFIED:20260503T214740Z
UID:116716-1777593600-1782604799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Slawomir Elsner – „Was uns nicht mehr trägt“
DESCRIPTION:Die Galerie Friese präsentiert die erste Einzelausstellung „Was uns nicht mehr trägt“ von Slawomir Elsner. Slawomir Elsners (*1976) Werk ist gekennzeichnet von einer Dualität der Techniken: abstrakte Aquarelle und gegenständliche Zeichnungen aus vielschichtigen Netzen von Buntstiftlinien. Letztere transformieren uns allen geläufige Bilder der Kunstgeschichte und kollektiven Erinnerung in ein vom künstlerischen Geist Slawomir Elsners durchdrungenes\, vergegenwärtigtes Bild. \nAusgangspunkt der Ausstellung „Was uns nicht mehr trägt“ ist die Figur des Pferdes – als Träger historischer und symbolischer Bedeutungen. In der für Elsner typischen Farbstifttechnik\, in der er sich Strich um Strich vom Hellen ins Dunkle arbeitend dem Bild nähert\, erscheinen u.a. Manets „Horsewoman\, Full- Face (L’Amazone)“\, Cranachs „Heiliger Georg“ oder Franz Marcs „Blaues Pferd“. \nAuch in dem zweiten Schwerpunkt der Ausstellung der fast abstrakten „Nachtstücke“ – einer Gruppe von Sternenbilder-Aquarellen – finden sich Spuren von Pferden und Reitern als Echo einer vergangenen Ordnung. Elsners Arbeiten bewegen sich zwischen Erinnerung und Transformation\, zwischen Zitieren und Auflösen\, und erschaffen dabei eine eigentümlich schwebende\, absolut zeitgenössische Bildwelt. \nSlawomir Elsner wurde 1976 in Polen geboren und studierte von 1995 bis 2002 Freie Kunst an der Kunsthochschule Kassel; 2001 war er dort Meisterschüler von Norbert Radermacher. Heute lebt und arbeitet der Künstler in Berlin. \nSlawomir Elsner – „Was uns nicht mehr trägt“\n01. Mai 2026 – 27. Juni 2026 \nGalerie Friese \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/slawomir-elsner-was-uns-nicht-mehr-traegt/
LOCATION:Galerie Friese\, Meierottostraße 1\, Berlin\, 10719\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/05/art_compressed.jpg
GEO:52.497862;13.327606
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Friese Meierottostraße 1 Berlin 10719 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Meierottostraße 1:geo:13.327606,52.497862
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260501
DTEND;VALUE=DATE:20260628
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260510T190323Z
LAST-MODIFIED:20260510T190323Z
UID:116797-1777593600-1782604799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Albert Weis – kristalline
DESCRIPTION:Adjektivisch benutzt verweist das Wort kristalline auf geordnete\, dreidimensional periodische Zustandsformen oder Strukturen. Der Aufbau jener Gebilde beruht auf einem Gitter und bestimmt im Wesentlichen die physikalische Eigenschaft eines Materials. Ihre gegenteilige Form ist amorph. \nDie profunde Beschäftigung mit Ordnungssystemen und ihren Formen kennzeichnet das Werk des in Berlin ansässigen Künstlers Albert Weis auf vielfältige Weise. In der aktuellen Ausstellung\, die den Titel kristalline trägt\, kulminieren jene Auseinandersetzungen und deren künstlerische Reflexionsformen. Dabei bezieht sich Weis unter anderem auf utopische Entwürfe aus Architektur und Stadtplanung des frühen 20. Jahrhunderts sowie der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Architekt*innen\, wie Eileen Gray\, Carlo Mollino\, Hans Scharoun\, Bruno Taut u.a. nutzten kristalline Formen für ihre Entwürfe von gesellschaftlichen Räumen jenseits von Krieg. \nDie Ausstellung kristalline zeigt Werke\, die unmittelbare Bezugnahmen auf jene ästhetischen und gesellschaftlichen Utopien der Moderne sind. Dabei stehen nicht nur die Einzelwerke im Fokus: Auch die gesamte räumliche Inszenierung der Ausstellung ist als Verweis auf visionäre Konzepte von Raumgestaltung gedacht. \nDie vier Ausstellungsräume im vorderen Bereich der Galerie wurden eigens für die Ausstellung mit unterschiedlich farbigem Teppichboden gestaltet: Violett\, Schwarz\, Rot und Weiß angelegte Farbzonen sind von Mollinos Designkonzept des in den späten 1960er Jahren wiederaufgebauten Teatro Regios in Turin inspiriert\, das ursprünglich aus der Barockzeit stammt. \nAlbert Weis nutzt die Konnotationen jener Farb/Raumwirkung als ästhetische Matrix\, der das (nach)moderne Spannungsfeld von Geometrisch-Konstruktivem und Organischem eingeschrieben ist. In dieses Konzept bindet er unterschiedliche Werktypen ein: Dazu gehören Skulpturen aus Neon und Aluminium\, die die Polyeder- form aus Melencolia I aufgreifen. Ebenso präsentiert er geometrische Wandarbeiten mit dem Titel taped\, die aus Aluminiumklebeband bestehen und auf das verwendete Material verweisen. \nZu sehen sind weiterhin die mit Raster- und Farbfolien überzogenen Papier- faltungen folders\, sowie dialogisch dazu positionierte Fotografien. Teil der Gesamtpräsentation ist ebenfalls die erstmals gezeigte\, skulpturale Rauminstallation philharmonie (garde). Sie besteht aus einer Aluminiumgitter- struktur und etwa 35 mundgeblasenen\, farbigen Glaskugeln. Die Arbeit greift dabei charakteristische Details der Berliner Philharmonie auf. \nÜber die Bündelung von Einzelelementen und Werkkomplexen\, die als integrale Bestandteile einer künstlerischen Gesamtinszenierung begriffen werden\, verweist die Ausstellung kristalline nicht nur auf spezifische Aspekte der Architektur- und Kunstgeschichte\, vielmehr eröffnet sie Perspektiven auf neue Utopie-Bildungen. \n– Ulrike Kremeier \nAlbert Weis * 1969 in Passau\, Deutschland \nEr lebt und arbeitet in Berlin\, Deutschland \nAlbert Weis – kristalline\n1. Mai 2026 – 27. Juni 2026 \nTaubert Contemporary \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/albert-weis-kristalline-2/
LOCATION:Taubert Contemporary\, Knesebeckstr. 90\, Berlin\, 10623\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/05/bild_200kb.jpg
GEO:52.5062407;13.3979809
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Taubert Contemporary Knesebeckstr. 90 Berlin 10623 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Knesebeckstr. 90:geo:13.3979809,52.5062407
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260502
DTEND;VALUE=DATE:20260628
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260326T154022Z
LAST-MODIFIED:20260326T171445Z
UID:116111-1777680000-1782604799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Geometry of Light bei Persons Projects
DESCRIPTION:Diese Ausstellung untersucht erstmals den direkten Einfluss von Karl Benjamins Hard-Edge-Malerei auf die frühe konzeptuelle Fotografie von Grey Crawford. Obwohl beide Künstler in unterschiedlichen Medien arbeiteten\, waren sie in Südkalifornien verwurzelt und teilten eine gemeinsame visuelle Sprache – geprägt vom präzisen Einsatz von Geometrie\, Struktur und Abstraktion. \nKarl Benjamin nimmt einen bedeutenden Platz in der Geschichte der amerikanischen Nachkriegskunst ein und gilt als zentrale Figur in der Entwicklung der Hard-Edge-Malerei\, einer Bewegung\, die in den 1950er-Jahren in Südkalifornien entstand. Seine Arbeiten zeichnen sich durch die präzise Anordnung geometrischer Formen\, scharf abgegrenzte Farbbereiche und eine raffinierte Erforschung chromatischer Beziehungen aus. Benjamins Gemälde spiegeln ein starkes Gefühl für Struktur und Disziplin wider. Anstelle der expressiven Gestik des Abstrakten Expressionismus verfolgt seine Arbeit einen systematischeren und analytischeren Ansatz der Abstraktion. \nBenjamin erlangte nationale Bekanntheit durch seine Teilnahme an der von Jules Langsner kuratierten Ausstellung Four Abstract Classicists im Jahr 1959\, an der auch Lorser Feitelson\, John McLaughlin und Frederick Hammersley teilnahmen. Diese Ausstellung war maßgeblich daran beteiligt\, den Hard-Edge-Stil zu definieren\, und etablierte einen eigenständigen Beitrag der Westküste zur modernistischen Abstraktion. Trotz zahlreicher Ausstellungen in den Vereinigten Staaten\, wurden Benjamins Werke in Berlin nur einmal im Rahmen der Ausstellung Pacific Standard Time (2012) im Martin-Gropius-Bau präsentiert. \nKarl Benjamins kraftvoller Umgang mit Farbe\, Form und räumlicher Balance hatte einen nachhaltigen Einfluss auf Crawford\, der in den 1970er-Jahren künstlerisch heranreifte. Während seines Fotografie Studiums am Rochester Institute of Technology\, und des darauffolgenden Studiums an der Claremont Graduate School\, verinnerlichte Crawford Benjamins Prinzipien und adaptierte diese in seinem Dunkelkammerprozess indem er mittels Maskierungstechniken geometrische Formen auf das Fotopapier einfügte. \nDieser Einfluss wird besonders deutlich in Crawfords fotografischen Serien Umbra (1975–79) und Chroma (1978–85)\, die in Südkalifornien entstanden und Abstraktion an der Schnittstelle von Fotografie und Malerei untersuchen. \nCrawford entwickelte aufgrund seiner klassischen Ausbildung höchst anspruchsvolle Techniken. Obwohl die kalifornische Kunstszene zu einem Zentrum für experimentelle und progressive Positionen wurde\, fanden Crawfords Arbeiten in der Kunstwelt keine volle Anerkennung\, da diese nur als Fotografie wahrgenommen wurden und nicht als eigenständige künstlerische Praxis. Gleichzeitig wurde es auch innerhalb der Fotografie-Community aufgrund seiner manipulierten Bildsprache nicht vollständig gewürdigt. Infolgedessen litt die Anerkennung seiner Arbeit\, und Crawford erlebte Schwierigkeiten\, geeignete Ausstellungsorte für seine Arbeiten zu finden. \nNach vier Jahrzehnten wiederentdeckt\, sticht Crawford als einzigartige Figur dieser Zeit hervor. Seine Fotografien verbinden Benjamins Sinn für Konstruktion mit John McLaughlins zen-ähnlicher Fähigkeit zur Reduktion. \nIn den 1970er- und 1980er-Jahren fotografierte Crawford mit einer an Lewis Baltz erinnernden Zurückhaltung übersehene\, karge urbane Landschaften sowie Lagerhallen\, Parkplätze und Industriegebäude. Er arbeitete direkt in der Dunkelkammer und führte durch speziell für jedes Bild zugeschnittene Papiermasken geometrische Formen mit scharfen Kanten ein. Umbra entstand als schwarz-weiße Silbergelatineabzüge und betont Tonwertabstufungen\, Licht und Schatten als strukturbildende Elemente. Chroma setzt denselben Prozess in der Farbfotografie fort und erweitert die Arbeit in einen Kontext\, in dem Farbe zu einem Mittel wird\, um Raum und Wahrnehmung zu definieren. In diesen Arbeiten korrespondiert Crawfords visuelle Sprache mit den leuchtenden Farbpaletten der Architektur Luis Barragáns ebenso wie mit den kraftvollen formalen Strategien der Chicano-Mural-Bewegung in Los Angeles. \nWie Crawford festhält: „Ich bin visuell zweisprachig\, ich sehe in Abstraktion und Bild. Indem man die Sprache der Malerei mit der Sprache der Fotografie verbindet\, verlässt man das Terrain klarer Unterscheidungen. Ich möchte das Alltägliche im Fluss des Vergessens auflösen und am gegenüberliegenden Ufer ankommen\, fern vom Zentrum\, an einem neuen Ort. Beim Blick auf unsere visuelle Landschaft wähle ich Elemente\, die sich zu einem neuen Ganzen fügen\, zu einer visuellen Harmonie ‚reimender‘ Formen\, die eine visuelle Syntax schaffen\, um unsere Zeit zu betrachten.“ \nDie Ausstellung markiert einen bedeutenden Dialog zwischen zwei Generationen kalifornischer Künstler und zeigt\, wie Benjamins Vermächtnis über die Malerei hinausging und neue Formen konzeptueller Bildgestaltung prägte. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/geometry-of-light/
LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/03/GreyCrawford_138_CHROMA_1979-2019_Archival-pigment-print_61-x-85-cm_72dpi.jpg
GEO:52.50648;13.39802
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Persons Projects Lindenstrasse 35 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstrasse 35:geo:13.39802,52.50648
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260502
DTEND;VALUE=DATE:20260628
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260412T221811Z
LAST-MODIFIED:20260412T221811Z
UID:116408-1777680000-1782604799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:„Widerruf“ - Farkhondeh Shahroudi
DESCRIPTION:Die Galerie Barbara Thumm präsentiert mit „Widerruf“ die erste Einzelausstellung der deutsch-iranischen Künstlerin und Lyrikerin Farkhondeh Shahroudi. Wie der Titel andeutet\, reagiert die Ausstellung auf eine unsichere Zeit\, in der alles jederzeit widerrufen werden kann – von Waffenstillständen über soziale Infrastrukturen bis hin zu Menschen- und Völkerrecht. Zugleich eröffnet der Widerruf alter Ideen oder Ideologien Raum für neues Denken. \nShahroudi\, die 1962 in Teheran geboren wurde und dort Malerei studierte\, beteiligte sich als junge Frau an der Revolution gegen den Schah und floh 1990 mit ihrem Sohn ins deutsche Exil. In Dortmund studierte sie Design und Kunst. In über 30 Jahren entwickelte sie ein komplexes Werk\, das sich zunehmend von der Malerei entfernte und sich an den Grenzen von bildender Kunst\, Poesie\, Theater und Aktivismus bewegt. Ihre Arbeiten umfassen Zeichnungen sowie geflochtene\, gewebte\, ausgestopfte und bestickte Skulpturen\, außerdem Banner\, Flaggen\, Decken\, Installationen\, Performances\, Prozessionen und Fotografie. \nWährend Shahroudis Werke und Performances eng mit Formen von Protest\, Aktivismus oder Ritual verbunden sind\, fokussiert sich „Widerruf“ auf die lyrische\, dekonstruierte Grammatik\, die ihr Werk seit Jahren durchzieht\, sich immer weiter verfeinert und dabei roher\, materieller und verletzlicher wird. Alles in Shahroudis Kosmos basiert auf Sprache\, Dichtung und Worten. Shahroudi schreibt auf Deutsch und auf Farsi – Deutsch mit der linken Hand\, obwohl sie Rechtshänderin ist. Die Texte in Farsi überschreibt sie wieder und wieder\, sodass die Schrift zu einem flirrenden\, unlesbaren Ornament wird. Stets ist die Sprache unverständlich\, fehlerhaft\, beschädigt. Für sie ist Sprache in ihrer Kunst immer anwesend\, aber „abwesend in ihrer Mitteilung“. Sie versteht Sprache nicht als Bedeutungsträger\, sondern als visuelles\, akustisches oder skulpturales Material\, das losgelöst von traditioneller Symbolik und Bedeutung in den Raum erweitert werden kann. \nDas wird auch deutlich in Sprachkette (2025)\, einem hängenden\, schwarzen Geflecht\, das aus zusammenbandagierten Buchstaben des Farsi-Alphabets besteht. Die Körper auf Shahroudis Bildern wie auch die Körper im Raum bilden Äste\, Wucherungen und Extremitäten\, die aufblühen und sprießen – ähnlich wie die riesigen\, hängenden Stoffskulpturen Leaves Leaves (2026). Shahroudis Kosmos ist voll von mutierter\, verstümmelter\, keimender und kompostierender Sprache\, voller Sprachkörper\, wie die schwarzen\, bestickten Torsos von Gebild (2026)\, die wie plumpe Früchte in einer freistehenden Stahlkonstruktion hängen. Dabei ist für die Künstlerin auch der Prozess entscheidend\, wie bei ihren minimalistischen Wand- und Raumarbeiten\, für die sie Fahrradschläuche oder Stofffetzen zu monochromem\, gerastertem Gewebe verflechtet oder filigrane Vorhänge und Gewänder aus Kunsthaar knüpft. \nIhre minimalistischen Flechtwerke beschäftigen sich mit meditativen Denken\, dem innerem Bewusstseinstrom und Methoden des Dichtens und Erzählens – aber auch mit Demokratie: mit einfachen Mitteln und Materialien\, die für alle zugänglich sind. Shahroudis Praxis ist von der Auseinandersetzung mit Dekolonialisierung\, Migration und Ungleichheit geprägt. Zugleich gelangt sie zu formalen Lösungen\, die an die westliche Moderne erinnern – an Surrealismus\, Hans Bellmer\, Louise Bourgeois\, John Cage\, Fluxus\, Zen\, Postminimalismus und Arte Povera. Shahroudis Dichtung ist sowohl vom Sufi-Mystiker Rumi und schiitischem Theater als auch von Paul Celan und Ingeborg Bachmann beeinflusst. Ihre Kunst ist dabei ebenso verankert im Wissen um westliche und östliche Kunstgeschichte wie im prekären\, alltäglichen und verwundbaren Dasein. \nFarkhondeh Shahroudi ist Preisträgerin des Hannah-Höch-Förderpreises 2022 sowie des Exile Visual Art Award 2023. Zu ihren jüngeren Ausstellungen gehören Force Times Distance\, Sonsbeek\, Arnheim (2021); Beckmann war nicht hier\, Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin (2022); Gestern war ich so müde\, dass ich den Tee gegessen habe\, Kunstverein Arnsberg (2022); Ich habe Knast\, Spittelmarkt\, Berlin (2022); sowie Speaking to Ancestors of Weeping Trees\, Goethe-Institut New York (2024). \nOliver Koerner von Gustorf \n„Widerruf“ – Farkhondeh Shahroudi\n02. Mai 2026 – 27. Juni 2026 \nGalerie Barbara Thumm \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/widerruf-farkhondeh-shahroudi/
LOCATION:Galerie Barbara Thumm\, Markgrafenstraße 68\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/compressed_200kb-1-1.jpg
GEO:52.5051334;13.3940077
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Barbara Thumm Markgrafenstraße 68 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Markgrafenstraße 68:geo:13.3940077,52.5051334
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260502
DTEND;VALUE=DATE:20260620
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260419T205714Z
LAST-MODIFIED:20260419T205714Z
UID:116502-1777680000-1781913599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Ausstellungen D'après Manet & Jean Dubuffet in der Galerie Michael Haas
DESCRIPTION:Unter dem Titel D’après Manet sind in der Galerie Michael Haas Werke von 51 internationalen Künstlerinnen und Künstlern versammelt\, die zum allergrößten Teil eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. Sie würdigen das Erbe des französischen Malers Édouard Manet (1832-1883)\, indem sie seine Gemälde und Zeichnungen zitieren oder parodieren\, sie in den ihnen eigenen Sprechweisen adaptieren und uns\, den Betrachtenden\, völlig neue Blickwinkel eröffnen. \nManets Werk bedeutete den tiefgreifendsten und vielleicht radikalsten Wandel in der Malerei seit der französischen Revolution. Er bewirkte eine ebenso unerwartete wie plötzliche Wende in der Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts und ebnete den Weg in die Moderne. \nHeute ist Manets Werk längst Teil unserer visuellen Kultur\, dessen erstaunliche Vielfalt noch immer eine schier unerschöpfliche Quelle der Inspiration ist. Ein Großteil seines Œuvres liegt in bedeutenden Museen und Sammlungen\, und spätestens seit dem Verkauf des Bildes „Le Printemps“ von 1881 im Auktionshaus Christie’s zu einem Rekordpreis von mehr als 65 Millionen Dollar im Jahr 2014 hat sich der freie Markt erschöpft. Als großer Liebhaber suchte Michael Haas dennoch nach einer Möglichkeit\, eine Manet-esque Ausstellung zu organisieren – und stiftete eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern an\, sich damit auseinanderzusetzen. \nJean Dubuffet (1901-1985) war einer der radikalsten Künstler nach 1945. Fernab vom akademischen Kunstbegriff entwickelt er eine authentische\, „unverbildete“ Ausdrucksweise\, die sich an Stimmen außerhalb der intellektuellen Kunstwelt orientiert: Kritzeleien im öffentlichen Raum\, Werke von psychisch Kranken\, Zeichnungen von Kindern und anderen Autodidakten\, und für die er bald den Begriff „art brut“ prägt. \nIn den 1940er Jahren ist Paris das unangefochtene Zentrum der westlichen Kunst. Dubuffets erste Werke\, explizit figürliche\, fast naive Bilder\, stehen im krassen Gegensatz zu den von seinen Zeitgenossen betriebenen Stilrichtungen des Informel und der Geometrischen Abstraktion und werden nur von wenigen Intellektuellen als revolutionär neue Idee erkannt. \n„Meine Kunst ist ein Versuch\, alle verachteten Werte ins Rampenlicht zu rücken“ \nIm Verlauf seiner künstlerischen Karriere schafft er klar voneinander getrennte Werkzyklen\, die immer Ausdruck einer neuen Herausforderung und Fragestellung sind und beendet werden\, sobald ihre Möglichkeiten ausgeschöpft scheinen. Er vermeidet eine Verfestigung seiner Formensprache zu nur einem Stil und wird es nicht müde\, jegliche tradierten Aspekte der Kunst systematisch und gründlich zu hinterfragen und neu zu erfinden. \nEine umfassende Retrospektive mit mehr als 200 Werken im New Yorker Museum of Modern Art im Jahr 1962 markiert den Punkt\, an dem Dubuffets Werk spätestens auch beim breiten Publikum angekommen ist. Sein Einfluss auf seine sowie die nachfolgenden Generationen kann kaum überschätzt werden. \nGalerie Michael Haas präsentiert eine Auswahl von Gemälden und Zeichnungen aus den Jahren 1942 bis 1961. \nD’après Manet & Jean Dubuffet\n2. Mai 2026 – 19. Juni 2026 \nGalerie Michael Haas \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/ausstellungen-dapres-manet-jean-dubuffet-in-der-galerie-michael-haas/
LOCATION:Galerie Michael Haas\, Niebuhrstraße 5\, Berlin\, 10629\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/tmpimageup_ehxhIF.jpg
GEO:52.5043913;13.3179203
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Michael Haas Niebuhrstraße 5 Berlin 10629 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niebuhrstraße 5:geo:13.3179203,52.5043913
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260509
DTEND;VALUE=DATE:20260620
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260503T204214Z
LAST-MODIFIED:20260503T204214Z
UID:116689-1778284800-1781913599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Room for Doubt
DESCRIPTION:Im Zentrum des Festivals steht die Ausstellung Room for Doubt  (9. Mai – 19. Juni 2026) mit Beiträgen von Fotograf*innen und Fotografieschüler*innen aus verschiedenen Kollektiven und Ausbildungsstätten Berlins. Room for Doubt feiert den experimentellen Geist der analogen Fotografie — Versuch und Irrtum\, Ergebnisoffenheit und das kreative Potenzial von Unsicherheiten. Die Ausstellung lädt die Besucher*innen dazu ein\, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und Zweifel als wesentlichen Teil der künstlerischen Praxis zu verstehen. \nanalogueNOW FESTIVAL 2026 \nVom 8. bis 10. Mai 2026 wird Berlin zum lebendigen Treffpunkt der analogen Fotografie.   Das analogueNOW bringt Fotograf:innen\, Kollektive und Fotografie-Begeisterte aus Berlin und ganz Europa zusammen\, um sich auszutauschen\, voneinander zu lernen und gemeinsam kreative Arbeitsweisen zu entdecken. Mit Artist Talks\, Führungen und Begegnungsformaten schafft das Festival Räume für Inspiration\, Vernetzung und Dialog. Als lebendiger Treffpunkt der analogen Fotografie-Community fördert das Festival den Austausch in der europäischen Szene. \nÜber analogueNOW  \nGegründet 2013 ist analogueNOW ein gemeinnütziges Kollektiv in Berlin\, das Künstler:innen\, Fotograf*innen\, Kurator*innen\, Pädagog*innen und Foto-Enthusiast*innen zusammenbringt\, um die analoge Fotografie zu fördern. Im Laufe des Jahres organisiert analogueNOW ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm\, das sich auf drei zentrale Bereiche konzentriert: die Unterstützung aufstrebender und etablierter analoger Künstler:innen durch Ausstellungen und Künstler*innengespräche\, die Einführung eines breiten Publikums in die analoge Fotografie durch Workshops\, sowie die Vernetzung der analogen Fotoszene Berlins und der Aufbau internationaler Partnerschaften. analogueNOW wird getragen vom gemeinnützigen Verein Click e.V. \nRoom for Doubt\n9. Mai – 19. Juni 2026 \nFotogalerie Friedrichshain \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/room-for-doubt/
LOCATION:Fotogalerie Friedrichshain\, Helsingforser Platz 1\, Berlin\, 10243\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/05/room_for_doubt_compressed.jpg
GEO:52.5200066;13.404954
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Fotogalerie Friedrichshain Helsingforser Platz 1 Berlin 10243 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Helsingforser Platz 1:geo:13.404954,52.5200066
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260515
DTEND;VALUE=DATE:20260823
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260516T120401Z
LAST-MODIFIED:20260516T120401Z
UID:116889-1778803200-1787443199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Whispers of Japan - Luciano Castelli
DESCRIPTION:Der Schweizer Künstler Luciano Castelli setzte sich bereits in den frühen 1980er-Jahren intensiv mit Japan auseinander. In der Ausstellung „WHISPERS OF JAPAN“ knüpft er an diese Faszination an: Ältere Arbeiten treten in Dialog mit bislang unveröffentlichten Fotografien\, die dem melancholischen Seelentanz Butoh gewidmet sind. Zusammen mit Werken in seiner unverwechselbaren\, gestisch-kraftvollen Malweise entsteht daraus ein neues\, vielschichtiges Werk. \nHerzstück der Schau sind Malereien auf eigens für die Ausstellung traditionell gefertigten Paravents\, neben denen er den Ausstellungsraum mit einem bis ins Kalligraphische reichenden Pinselduktus erobert. In der Tradition seiner spektakulären Aktionen – etwa im Berliner Kaufhaus Jahndorf oder 2016 im SPSI Art Museum in Shanghai\, wo er spontan das gesamte Museumsinnere bemalte – sprengt er auch hier bewusst die Grenzen konventioneller Bildpräsentation. So entsteht ein intensives\, atmosphärisches Erlebnis\, das Malerei und Architektur verschmelzen lässt. Die Ausstellung wurde zuvor sehr erfolgreich in Basel\, in der Kulturstiftung Geiger gezeigt. \nWhispers of Japan – Luciano Castelli\n15.05.2026 – 22.08.2026 \nGalerie Deschler \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/whispers-of-japan-luciano-castelli/
LOCATION:Galerie Deschler\, Auguststraße 61\, Berlin\, 10117
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/gif:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/05/d1db8304-e17d-f97a-4682-a2455246dd78.gif
GEO:52.5273392;13.3975097
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Deschler Auguststraße 61 Berlin 10117;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Auguststraße 61:geo:13.3975097,52.5273392
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260521
DTEND;VALUE=DATE:20260628
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260430T163659Z
LAST-MODIFIED:20260505T091604Z
UID:116671-1779321600-1782604799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:L’orto dei sogni - Mariella Ridda
DESCRIPTION:L’orto dei sogni. Es ist wahrlich ein „Garten der Träume“\, in den uns Mariella Ridda einlädt. Die Künstlerin beschäftigt sich mit Themen der Gegenwart wie der Zerbrechlichkeit der Welt\, der Erfahrung von Orientierungslosigkeit\, Unruhe und Gewalt und schafft mit ihren Bildern positive\, energetische Gegenwelten\, die zu Empathie\, Transformation und Neubeginn aufrufen. \nTypisch für Mariella Ridda\, die 1991 ihr Diplom in Malerei an der Accademia di Belle Arti in Neapel absolvierte\, sind solitäre Figuren in einer introspektiven Haltung\, oft mit geschlossenen Augen nach Innen horchend\, still\, bedachtsam. Der Gegenstand ihrer Aufmerksamkeit liegt jenseits der sichtbaren Welt\, zu der sie dennoch eine Verbindung bewahren über Arme und Hände\, in denen Tiere\, Früchte\, Blumen aufgehoben\, gehalten und behütet sind. In Arbeiten wie „Maternitá“ (2026)\, in der eine Mutter einen Fisch beschützend im Schoß hält\, oder in „Tra fiori e molograni“ (2026)\, in der ein Kind den Blumen seine Zweifel und Ängste zuflüstert\, spricht sich ein wiederkehrendes Thema der Malerin aus: die seelische Dimension körperlicher Gesten und ihr Gespür dafür\, dass diese ins Innerste unserer Empfindungen und Bedürfnisse reichen können. Der Körper wird zur Verlängerung der Seele. \nBeinahe als Gegengewicht zur Zartheit und Nachdenklichkeit ihrer figürlichen Motive strahlt die leuchtende Farbpalette von Mariella Ridda eine enorme Kraft und Dynamik aus. Es sind Töne des Frühlings und Sommers\, der Sonne\, Leichtigkeit und Lebendigkeit\, die aus den Figuren heraus — oder durch diese hindurch — strahlen. In der gegenseitigen Durchdringung von Figur und Farbe verliert die theoretische Trennung von Seele und Körper\, von Innen- und Außenwelt ihre Geltung. In den Bildern der Künstlerin haben sich die Farben einer blühenden Natur von ihren Gegenständen gelöst und verselbständigen sich zu einer Feier künstlerischer Phantasie und Freiheit. Man möchte meinen\, diese Farbräume seien die Seelengärten ihrer Figuren.\nDie Ausstellung „L’orto dei sogni“ richtet ihre Aufmerksamkeit auf Arbeiten\, in denen Ridda ihre Figuren in einen Dialog mit der Natur versetzt. Schmetterlinge\, Chamäleons\, Schildkröten\, Fische\, Quallen; Beeren\, Artischocken\, Kürbisse\, Äpfel\, Birnen … während Themen wie Berührung und Kontemplation in den „Umarmungen“ (ab 2013) auf die zwischenmenschliche\, soziale Ebene bezogen sind und sich in den „Introspektionen“ (ab 2022) auf den Menschen und sein Verhältnis zu sich selbst richten\, begegnen wir hier der Idee einer substantiellen Verwandtschaft des Menschen und seinen existentiellen Fragen mit den Geschöpfen der Natur. \nDer aus Naturdingen schöpfende Interpretationshorizont\, den die Künstlerin in ihren aktuellen Werken öffnet\, ist immens — man denke an den Fisch als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit oder an die Frucht als Symbol für Weiblichkeit\, Zeugung und Ursprung —\, zugleich rührt sie an gegenwärtigen ökologischen Fragen. Im wahren Wortsinne halten wir die Natur in unseren Händen. In beiden Deutungsrichtungen entdecken wir mit Mariella Ridda eine empathische Kraft für uns selbst\, unser Miteinander\, die Natur und eine gemeinsame Wirklichkeit. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/lorto-dei-sogni-mariella-ridda/
LOCATION:Galerie feinart berlin\, Niebuhrstraße 71\, Berlin\, 10629\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/04/Mariella-Ridda-Tra-fiori-e-molograni-2026-oel-Acryl-auf-leinwand-200x180cm-feinartberlin.jpg
GEO:52.5042272;13.3147651
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie feinart berlin Niebuhrstraße 71 Berlin 10629 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niebuhrstraße 71:geo:13.3147651,52.5042272
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260522
DTEND;VALUE=DATE:20260618
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260516T141002Z
LAST-MODIFIED:20260517T103841Z
UID:116903-1779408000-1781740799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:"Schönheit & Natur" von Sabine Reinacher und Kati Oswald
DESCRIPTION:Wir freuen uns sehr\, 2 internationale Künstlerinnen auszustellen zu können. \nSabine Reinacher kommt aus der Schweiz. In ihren Bildern geht es nicht nur um Struktur und Farbe\, sondern vor allem um Emotionen. Es sind Ausdrucksformen ihres Herzens. Ihre Verletzlichkeit\, ihre Hoffnung und Sehnsüchte fließen in ihre Bilder ein. Die Natur dient ihr dabei als Inspirationsquelle. Ihre Bilder sind kraftvoll\, geben Mut und Hoffnung. \nKati Oswald ist eine bulgarische Künstlerin\, die ihr Handwerk versteht. Sie bringt Anmut und die verborgene Schönheit der Menschen zum Vorschein. In dieser Ausstellung beschränkt sie sich auf Kohlezeichnungen. Ihr Repertoire ist wesentlich größter\, was man in ihren Büchern bewundern kann. \nOliver Heubeck zeigt zur schönen Frühlingszeit hauptsächlich abstrahierte Blumen-Landschaften\, die kraftvoll und saftig wirken. \nZu sehen gibt es außerdem Graphit-Zeichnungen von Rainer Reusch.\nZur Vernissage spielt Juliane Kissner auf dem Saxophone. \nÖffnungszeiten: Di Mi Fr 15-19 Uhr\, Samstag 14-17 Uhr \nAm 30. und 31. Mai ist Artspring\, Tag der offenen Ateliers in Pankow\, da ist jeweils von 14-18 Uhr geöffnet. \n27./29.05\, sowie 02.-06. Juni ist wegen Urlaub geschlossen. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/vernissage-ausstellung-schoenheit-natur/
LOCATION:Galerie Seelenkuss\, Wollankstr. 135\, Berlin\, 13187\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/05/Flyer-Galerie-Seelenkuss.png
GEO:52.5689596;13.4011515
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Seelenkuss Wollankstr. 135 Berlin 13187 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Wollankstr. 135:geo:13.4011515,52.5689596
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260528
DTEND;VALUE=DATE:20260720
DTSTAMP:20260603T032118
CREATED:20260508T122226Z
LAST-MODIFIED:20260508T130505Z
UID:116787-1779926400-1784505599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:SÄULENORDNUNG - Galerie im Turm
DESCRIPTION:Säulenordnung untersucht\, wie Architektur und Kunst im öffentlichen Raum Macht nicht nur abbilden\, sondern ausüben. Im Mittelpunkt der skulpturalen Arbeiten von Daphne Schüttkemper steht die klassische Säule – von der griechischen Antike über den preußischen Klassizismus bis zu den Monumentalbauten des Dritten Reichs ein beständiges Symbol staatlicher Autorität und kolonialer Legitimation. \nSchüttkemper nimmt architektonische Elemente des Stadtraums in den Blick: die Säule als steingewordener Machtanspruch\, Löwen und Adler als stille Wächter kolonialer Exotik und nationaler Symbolpolitik. Ihre Arbeiten fragen\, wie diese Formensprache nicht nur Herrschaft darstellte\, sondern sie herstellte und normalisierte. \nOrdnung ist in Deutschland kein ästhetisches\, sondern ein moralisches Ideal. Schüttkemper macht sichtbar\, was dabei verschwindet. \nEröffnung: 27. Mai 2026\, um 18 Uhr\nmit einem DJ-Set von Rafush\, präsentiert von Fiestuki\nhttps://galerie-im-turm.net/event/opening_saeulenordnung/ \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/saeulenordnung/
LOCATION:Galerie im Turm\, Frankfurter Tor 1\, Berlin\, 10243\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2026/05/Horizontal-scaled.jpg
GEO:52.51659;13.45275
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie im Turm Frankfurter Tor 1 Berlin 10243 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Frankfurter Tor 1:geo:13.45275,52.51659
END:VEVENT
END:VCALENDAR