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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Monira Al Qadiri. Hero
DESCRIPTION:In ihren Werken werden die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen\, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat\, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative.\nDie Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde\, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation\, bestehend aus einem großformatigen Wandgemälde\, Objekten und Video\, in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt\, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten\, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. \nÜber die Künstlerin \nMonira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin\, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz\, Österreich (2023); UCCA Dune\, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao\, Spanien (2022); Blaffer Art Museum\, Texas\, USA (2022); Haus der Kunst\, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019); The CIRCL Pavilion\, Amsterdam\, Niederlande (2018); Sursock Museum\, Beirut\, Libanon (2017) und Gasworks\, London\, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Nora Turato
DESCRIPTION:Kuratorin: Lidiya Anastasova \nSprache – in gesprochener wie geschriebener Form – dient als zentrales Material in Nora Turatos Werk. Sie erforscht diese in Form von Typografie\, Wandarbeiten\, Video\, Sound\, Performances und Künstlerinnenbüchern (etwa in der Serie pool). Dabei arbeitet sie mit vorgefundenem Material aus vielseitigen Quellen wie u. a. dem Internet\, Social Media\, Presse\, Büchern\, Filmen\, Musik und Gesprächen. Von der Künstlerin gesammelt und akribisch neu geordnet\, wird ein Überfluss an Wortmaterial bis auf die Essenz heruntergebrochen. Turatos neue\, eigens für die Fassade des n.b.k. konzipierte Arbeit markiert einen Wendepunkt in ihrer Praxis – eine Herangehens-weise\, die den eigenen Körper als Ausgangspunkt nimmt – als Quelle der Sprache und der Handschrift. Turato untersucht Konditionierungen\, die das menschliche Verhalten prägen – mit einem Fokus darauf\, wie diese verinnerlichten Muster physisch sichtbar werden. Hierbei wird die Handschrift als Form des Ausdrucks und zugleich als ein direktes Ergebnis erlernten Verhaltens betrachtet. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/nora-turato/
LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Marina Abramović - Balkan Erotic Epic. The Exhibition 
DESCRIPTION:\nMarina Abramović\, eine der einflussreichsten zeitgenössischen Künstler*innen\, präsentiert mit Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau ihre erste große Einzelausstellung in Berlin seit den 1990er Jahren. Die Ausstellung vereint historische Werke und neue Arbeiten der Performance-Künstlerin und zeichnet ihr anhaltendes Interesse an Ritualen\, Erotik\, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands nach. \n\n\nKlagend schlagen sich Frauen auf den Oberkörper und massieren ihre Brüste\, während ein nackter Körper und ein Skelett eng ineinander verschlungen liegen: Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region\, in der Marina Abramović aufgewachsen ist – verwebt Balkan Erotic Epic. The Exhibition filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. Durchsetzt mit humorvollen Zuspitzungen entwirft die Ausstellung ein imaginäres Bild dieser Region: Hier soll erotische Energie Gemeinschaften dabei helfen\, dem Tod zu begegnen\, Fruchtbarkeit zu fördern und das Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen. Das Erotische erscheint so als essenzielle Kraft – als eine Kraft\, die die Grenzen zwischen Leben und Tod\, zwischen Individuum und Kollektiv\, auflösen kann. \nAnlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums präsentieren die Berliner Festspiele Balkan Erotic Epic in zwei Teilen: Nach der Ausstellung im Gropius Bau eröffnet im Oktober 2026 die neue mehrstündige Bühnenproduktion Balkan Erotic Epic. The Stage Version die Performing Arts Season im Haus der Berliner Festspiele. \n\nMarina Abramović – Balkan Erotic Epic. The Exhibition\n15.4.2026 – 23.8.2026 \nGropius Bau \n
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LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7\, Berlin\, 10963\, Deutschland
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SUMMARY:Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
DESCRIPTION:„Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der weißensee kunsthochschule berlin\, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet\, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. \nAls Hochschule für angewandte Kunst versteht sich Weißensee seinerzeit als Pendant zu einer Kunstakademie. Die „Angewandten“ setzen im alltäglichen Leben an: Hier ist die Not in der kriegszerstörten Stadt am größten. Alle Künste – Malerei\, Plastik\, Grafik\, Bühnenbild\, Mode und Textil\, Keramik und industrielle Gestaltung – beziehen sich auf die Architektur und die Lebenswelt. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche\, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium\, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. \nGestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee\n16. April 2026 – 22. Februar 2027 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/gestalten-fuer-berlin-design-aus-der-kunsthochschule-berlin-weissensee/
LOCATION:Werkbundarchiv – Museum der Dinge\, Oranienstraße 25\, Berlin\, D-10999\, Deutschland
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SUMMARY:Filme wie noch nie. Alfred Ehrhardt – Bauhäusler und Filmemacher
DESCRIPTION:Zum allerersten Mal rückt die Filmarbeit von Alfred Ehrhardt in den Fokus einer Ausstellung. Mehr als 60 Filme hat der Fotograf\, Dokumentarfilmer und Bauhaus-Schüler realisiert\, ein Œuvre\, das bislang im Schatten seiner fotografischen Arbeiten stand. Nun stellt die Stiftung Alfred Ehrhardts Filme ins Zentrum und macht einen der produktivsten deutschen Kulturfilmer des 20. Jahrhunderts neu lesbar\, ästhetisch wie historisch. \nAuf zehn Bildschirmen entfaltet sich eine Auswahl von 20 zentralen Kurz- und Langfilmen\, die in zwei Programmphasen präsentiert wird: zehn Filme in den ersten fünf Wochen\, zehn weitere in der zweiten Hälfte der Ausstellung. Darunter finden sich Naturstudien\, Filme über Kunst und kulturhistorische Arbeiten\, aber auch bislang kaum gezeigte Produktionen aus der NS-Zeit. Zu sehen sind u.a. Ehrhardts sogenannte Gehäusefilme über Schnecken\, Muscheln und Korallen\, seine Studien zur Natur als Formmeisterin\, etwa zu Watt-Strukturen bei Neuwerk\, Vulkanlandschaften auf Island oder Eisskulpturen vor Grönland\, ebenso wie Filme über Kunst und Künstler\, darunter Arbeiten zu Ernst Barlach\, zur documenta II oder zu afrikanischen Masken. \nNicht ausgespart bleiben die problematischen Kapitel. Mit „Urkräfte am Werk“ (D 1937/39)\, seinem 2024 wiederentdeckten Erstlingsfilm\, und dem Propagandafilm „Flanderns germanisches Gesicht“ (D 1941)\, wird Ehrhardts filmisches Schaffen auch im historischen Kontext seiner Zeit verhandelt. \nDie parallele Präsentation mehrerer Filme ermöglicht erstmals eine Zusammenschau zentraler Motive\, Methoden und Obsessionen. Spiralen\, Inseln\, serielle Strukturen und das Interesse an medial sichtbar gemachten Lebensprozessen treten deutlich hervor. Spätestens seit den frühen 1950er Jahren knüpft Ehrhardt dabei bewusst an seine Ausbildung am Bauhaus an und nutzt genuin filmische Mittel wie Zeitraffer\, Zeitlupe und extreme Makroaufnahmen. Erst auf dieser Basis wird die materielle und technische Grundlage seiner filmischen Arbeit sichtbar. 14 Filme wurden seit 2019 neu digitalisiert und restauriert\, acht davon mithilfe des Förderprogramms Deutsches Filmerbe der Filmförderanstalt FFA. Parallel dazu wurden in den vergangenen Jahren umfassende Recherchen in externen Archiven unternommen sowie sämtliche filmbezogenen Materialien des Archivs der Alfred Ehrhardt Stiftung digitalisiert\, ausgewertet und erstmals systematisch erschlossen. \nBegleitend erscheint der umfangreiche Bildband „Alfred Ehrhardt – Film“\, der das filmische Werk erstmals ausführlich dokumentiert. In der Ausstellung geben Archivmaterialien in Vitrinen und Schaufenstern\, darunter Filmpartituren aus dem Schnittprozess\, Arbeitsfotografien\, Musiknotizen unter anderem von Oskar Sala\, Einblick in Ehrhardts Arbeitsweise und seinen ausgeprägten Erfindergeist. Filmplakate und Auszeichnungen dokumentieren zugleich die zeitgenössische Anerkennung des vielfach geehrten „Bundesfilmpreisträgers vom Dienst“. \nDie Alfred Ehrhardt Stiftung bewahrt heute einen der am besten dokumentierten Nachlässe eines deutschen Kulturfilmers der Nachkriegszeit. Die Ausstellung zeigt Alfred Ehrhardt als Filmemacher neu\, in einer Breite und Tiefe\, wie sie bislang nicht zu sehen war. Filme wie noch nie! \n
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LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Demolition/Escape
DESCRIPTION:Die erstmals in den 1980er Jahren ausgestellte Arbeit Escalator lenkt die Aufmerksamkeit durch Vertikalität und serielle Anordnung. Elf übereinander gestaffelte Monitorpaare zeigen auf der linken Seite Geschäftsleute im Anzug\, die in eine Welt aus Glas und Stahl aufsteigen\, während rechts Obdachlose zu sehen sind\, die sich in unterirdischen Bahnhöfen der Stadt aufhalten. Das fortwährende Hinauf- und Hinabgleiten der Bilder lässt die Betrachtenden niemals ankommen\, sondern bringt sie immer wieder an denselben Ausgangspunkt zurück\, wodurch eine schwebende\, repetitive Zeitlichkeit entsteht. Aufhebung und Wiederholung verfremden vertraute Gesten und verleihen alltäglichen Bewegungen neues symbolisches Gewicht. Umkehrung fungiert hier\, sowie auf unterschiedliche Weise auch in den Arbeiten von Lloyd und Richards\, als kritische Methode. \nIn ihren Mehrkanal-Installationen stellt Hilary Lloyd flüchtige Momente aus dem Alltag heraus: eine Handlung\, eine Begegnung oder das Lichtspiel auf einem Objekt. Bedeutung ergibt sich aus den architektonischen Rahmungen\, sowohl innerhalb der Arbeiten als auch bei der physischen Begegnung mit der Installation. Für die Ausstellung entwickelt Lloyd eine neue Werkgruppe\, die Verbindungen mit den anderen beiden Positionen und dem Gebäude schafft und das Interesse der Künstlerin am Einfangen des Immateriellen fortsetzt. \nJames Richards’ Arbeiten schichten heterogenes Bild- und Tonmaterial zu affektiven\, nicht-linearen Sequenzen\, in denen Montage und räumliche Anordnung den narrativen Verlauf destabilisieren. Für Demolition/Escape schafft er eine Reihe neuer\, über den Ausstellungsraum verteilte Collagen sowie eine Soundarbeit\, die in unregelmäßigen Abständen ertönt und dabei auf die Akustik des gesamten Gebäudes reagiert sowie indirekten Bezug auf Keanes Praxis nimmt. \nDer Ausstellungstitel ist Tina Keanes Installation Demolition/Escape (auf Deutsch Abriss/Flucht) aus dem Jahr 1983 entliehen. Obwohl diese frühere Arbeit nicht Teil der Ausstellung bei Fluentum ist\, hilft sie ihre Logik zu verstehen. In der Installation werden Video\, Performance\, Klang und skulpturale Elemente kombiniert\, die gefilmte Handlungen auf gestapelten Monitoren mit mechanischen und akustischen Strukturen zusammenbringen. Ihre Bestandteile fügen sich zu einem Kunstwerk zusammen\, aber bleiben als einzelne Präsentationsflächen lesbar\, auch wenn nicht immer als eigenständige Werke. Keane\, Lloyd\, Richards und die Kuratoren wenden eine ähnliche Logik auf die Ausstellung an. Abriss (demolition) kann ein Entkommen (escape) ermöglichen\, wenn Hindernisse beseitigt werden. Statt Befreiung zu bedeuten\, kann Abriss jedoch auch eine fortwährende Bewegung in Gang setzen. Die Werke der Ausstellung schaffen eine Umgebung\, in der Körper\, Bilder und Technologien einander hervorbringen und so die Spannung zwischen Zerstörung und Entkommen aufrechterhalten. \n
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LOCATION:Fluentum\, Clayallee 174\, Berlin\, 14195
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SUMMARY:La Voz Que Responde
DESCRIPTION:Die gegenwärtige Ausstellung verbindet zwei Bereiche der künstlerischen Praxis von Javier León Pérez\, die ihn während seiner gesamten Karriere begleitet haben: Malerei\, die in den letzten Jahren intensiver entwickelt wurde\, und Arbeiten auf japanischem Papier\, die schon seit 20 Jahren Teil seines Schaffens sind. Anstatt die zwei Bereiche als unabhängig zu präsentieren\, treffen sie an einem Übergangspunkt aufeinander\, der als Schwelle agiert.\nJavier León Pérez strebt kein abgeschlossenes Bild oder eine endgültige Aussage an\, vielmehr geht es um eine ständige Rückbesinnung auf die Bedeutung. Die geometrische Form erscheint als etwas\, das sich faltet und erneut öffnet. Die bildlichen Körper und Papierstrukturen verweisen auf eine viszerale Innerlichkeit\, auf einen Raum\, in dem das Physische zum Behälter für eine immaterielle Dimension des Menschen wird. Die wiederkehrende Verwendung von Rot-\, Orange- und Rosatönen signalisiert das Körperliche als Ort des Bewusstseins und der Erfahrung. \n
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LOCATION:Galerie Anna Probst\, Uhlandstrasse 145\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:sensing fields - james turrell
DESCRIPTION:Mit sensing fields initiiert max goelitz ein Ausstellungsprojekt\, das mit einer Einzelausstellung von James Turrell zum Gallery Weekend Berlin 2026 eröffnet und sich über mehrere Monate entfaltet. \nDie Präsentation von James Turrell (*1943\, Los Angeles\, CA\, USA) entsteht in enger Partnerschaft mit Häusler Contemporary Zürich als Gastgalerie\, die den Künstler seit Jahrzehnten vertritt. Turrells Werk hat seit den 1960er Jahren das Verhältnis von Licht\, Raum und Wahrnehmung grundlegend neu bestimmt. Im Zentrum seiner Praxis steht die unmittelbare Erfahrung von Licht selbst – nicht als Mittel der Beleuchtung\, sondern als materielles und räumliches Phänomen\, das Raum und Bewusstsein strukturiert. Die Arbeiten entfalten sich über Zeit\, schärfen die sensorische Aufmerksamkeit und entziehen sich einer unmittelbaren visuellen Erfassung zugunsten einer durationalen Erfahrung. \nDie Ausstellung zeigt erstmals in Berlin eine Arbeit aus Turrells Glass-Serie. Diese Arbeiten schaffen hochgradig kontrollierte Wahrnehmungsräume\, in denen sich Farbe und Licht über lange Zeiträume hinweg nahezu unmerklich verändern. Zwischen Fläche und Raum\, Opazität und Transparenz oszillierend\, destabilisieren sie feste räumliche Koordinaten und rücken Wahrnehmung als aktiven\, kontingenten Prozess in den Vordergrund. \nFür die Präsentation der Elliptical Glass-Arbeit First Cause wird der Galerieraum durch eine präzise architektonische Intervention neu konfiguriert und zu einem eigenständigen\, kontemplativen Raum verdichtet. Der Titel First Cause verweist sowohl auf kosmologische als auch philosophische Ursprünge und begreift Licht nicht nur als Wahrnehmungsphänomen\, sondern als grundlegende Bedingung von Existenz und Erfahrung. In diesem Setting entfalten sich die langsamen chromatischen Verschiebungen und räumlichen Ambivalenzen der Arbeit mit besonderer Intensität und laden zu einer anhaltenden\, konzentrierten Wahrnehmung ein. \nEin angrenzender Raum vereint Turrells ikonische Still Light-Aquatinta-Serie (1990) mit der archaisch anmutenden Skyspace-Skulptur Fire Inside. Entstanden während Turrells längerer Zeit in Zürich\, übertragen die Still Light-Blätter seine frühen Untersuchungen zu Projektion\, reduzierter räumlicher Tiefe und Wahrnehmungsschwellen in das Medium der Druckgrafik. Die Aquatinta-Technik ermöglicht feine tonale Abstufungen\, durch die sich lichtdurchflutete Bildfelder eröffnen\, die trotz ihrer flachen Oberfläche eine unbestimmte räumliche Tiefe suggerieren. \nAnstatt als Darstellungen zu fungieren\, operieren die Still Light-Arbeiten als Wahrnehmungsdispositive: Wie Nachbilder von Lichtarbeiten erzeugen sie räumliche Ambiguitäten und subtile Hell-Dunkel-Verschiebungen. Hervorgegangen aus Turrells frühen Untersuchungen zu Projektion\, reduzierter räumlicher Tiefe und Wahrnehmungsschwellen\, bilden sie eine zentrale konzeptuelle Brücke innerhalb seines Werks – zwischen den frühen Projektionsarbeiten und der späteren Glass-Serie\, in der Licht vollständig räumlich und umgebend wird. Was hier als Öffnung im Bild erscheint\, setzt sich an anderer Stelle als immersives Feld fort: In Arbeiten wie der Elliptical Glass First Cause wird Wahrnehmung selbst zu einer räumlichen und zeitlichen Erfahrung. \nsensing fields – james turrell\n1. Mai 2026 – 4. Juli 2026 \nmax goelitz \n
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LOCATION:max goelitz\, Rudi-Dutschke-Strasse 26\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:Christian Thoelke – "TERRAIN"
DESCRIPTION:ARTES Berlin präsentiert die Einzelausstellung „TERRAIN“ von Christian Thoelke. \nThoelke verbindet in seinen Arbeiten architektonische Motive der futuristisch geprägten DDR-Moderne\, etwa das sogenannte VT-Faltendach\, mit naturalistischen Elementen wie Birken- oder Essigbäumen. Beide gelten als Pionierpflanzen\, die sich durch ihre Widerstandsfähigkeit und Anspruchslosigkeit auszeichnen. In der Gegenüberstellung von standardisierter Architektur und widerständiger Vegetation entstehen Bildräume\, in denen sich Struktur und Wachstum\, Planung und Aneignung überlagern. \nTechnisch verbindet Thoelke klassische und zeitgenössische Verfahren: Mehrfach grundierte Bildträger treffen auf eine lasierende Malweise und eine von urbaner Bildkultur geprägte Ästhetik. Seine Kompositionen erinnern an Bühnenräume\, in denen sich verschiedene Ebenen überlagern und vielfältige Lesarten eröffnen. \nThoelkes Arbeiten finden sowohl bei privaten Sammlungen als auch in institutionellen Kontexten international Beachtung. \nChristian Thoelke – „TERRAIN“\n01.05.2026 – 04.07.2026 \nARTES BERLIN \n
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LOCATION:Kunsthaus ARTES\, Auguststr. 19\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Whispers of Japan - Luciano Castelli
DESCRIPTION:Der Schweizer Künstler Luciano Castelli setzte sich bereits in den frühen 1980er-Jahren intensiv mit Japan auseinander. In der Ausstellung „WHISPERS OF JAPAN“ knüpft er an diese Faszination an: Ältere Arbeiten treten in Dialog mit bislang unveröffentlichten Fotografien\, die dem melancholischen Seelentanz Butoh gewidmet sind. Zusammen mit Werken in seiner unverwechselbaren\, gestisch-kraftvollen Malweise entsteht daraus ein neues\, vielschichtiges Werk. \nHerzstück der Schau sind Malereien auf eigens für die Ausstellung traditionell gefertigten Paravents\, neben denen er den Ausstellungsraum mit einem bis ins Kalligraphische reichenden Pinselduktus erobert. In der Tradition seiner spektakulären Aktionen – etwa im Berliner Kaufhaus Jahndorf oder 2016 im SPSI Art Museum in Shanghai\, wo er spontan das gesamte Museumsinnere bemalte – sprengt er auch hier bewusst die Grenzen konventioneller Bildpräsentation. So entsteht ein intensives\, atmosphärisches Erlebnis\, das Malerei und Architektur verschmelzen lässt. Die Ausstellung wurde zuvor sehr erfolgreich in Basel\, in der Kulturstiftung Geiger gezeigt. \nWhispers of Japan – Luciano Castelli\n15.05.2026 – 22.08.2026 \nGalerie Deschler \n
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SUMMARY:SÄULENORDNUNG - Galerie im Turm
DESCRIPTION:Säulenordnung untersucht\, wie Architektur und Kunst im öffentlichen Raum Macht nicht nur abbilden\, sondern ausüben. Im Mittelpunkt der skulpturalen Arbeiten von Daphne Schüttkemper steht die klassische Säule – von der griechischen Antike über den preußischen Klassizismus bis zu den Monumentalbauten des Dritten Reichs ein beständiges Symbol staatlicher Autorität und kolonialer Legitimation. \nSchüttkemper nimmt architektonische Elemente des Stadtraums in den Blick: die Säule als steingewordener Machtanspruch\, Löwen und Adler als stille Wächter kolonialer Exotik und nationaler Symbolpolitik. Ihre Arbeiten fragen\, wie diese Formensprache nicht nur Herrschaft darstellte\, sondern sie herstellte und normalisierte. \nOrdnung ist in Deutschland kein ästhetisches\, sondern ein moralisches Ideal. Schüttkemper macht sichtbar\, was dabei verschwindet. \nEröffnung: 27. Mai 2026\, um 18 Uhr\nmit einem DJ-Set von Rafush\, präsentiert von Fiestuki\nhttps://galerie-im-turm.net/event/opening_saeulenordnung/ \n
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LOCATION:Galerie im Turm\, Frankfurter Tor 1\, Berlin\, 10243\, Deutschland
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SUMMARY:Berlin plant. Stunde Null
DESCRIPTION:Kurator: Hansjörg Schneider\nKo-Kurator*innen: Thomas Flierl\, Simone Hain\nProjektleitung: Susanne Mierzwiak\nBearbeitung und Rekonstruktion des historischen Bildmaterials: Daniel Lordick \nDas Ausstellungsprojekt Berlin plant. Stunde Null im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) rekonstruiert und kontextualisiert die historische Ausstellung Berlin plant – Erster Bericht\, die 1946 im provisorisch hergerichteten Weißen Saal des Berliner Schlosses den sogenannten Kollektivplan zum Wiederaufbau Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg einer breiten Öffentlichkeit vorstellte. Zum 80-jährigen Jubiläum soll die Aktualität dieses radikalen städtebaulichen Entwurfs beleuchtet werden. Verantwortlich war ein Planungskollektiv\, zu dessen engerem Kreis Stadtbaurat Hans Scharoun\, Wils Ebert\, Peter Friedrich\, Ludmilla Herzenstein\, Reinhold Lingner und Herbert Weinberger gehörten. \nDer n.b.k. erinnert an diese historische Ausstellung\, die wegweisende ökologische Grundlagen des Bauens vorwegnahm und partizipatorische Ansätze verfolgte\, mit einer begehbaren Rekonstruktion im Maßstab 1:4. Gezeigt werden teils unveröffentlichte Originalpläne und Materialien\, zudem wird die wechselvolle historische Rezeption des Kollektivplans zwischen Ablehnung\, Verdrängung und Fortwirken reflektiert. Darüber hinaus thematisiert das Projekt den Diskurs um die „Stunde Null“. Der umstrittene Begriff impliziert sowohl die bedingungslose Kapitulation und den totalen wirtschaftlichen und moralischen Zusammenbruch Nazi-Deutschlands 1945 als auch den erhofften Neubeginn ohne die Bürden der Vergangenheit. \nParallel zur Ausstellung zeigt der n.b.k. ein Kinoprogramm mit „Trümmerfilmen“ in Kooperation mit dem Babylon\, am 20. Juni findet außerdem ein eintägiges Symposium im silent green Kulturquartier statt. \nDiskursprogramm\n11. Juni – 2. August 2026\nFilmprogramm im Babylon\nRosa-Luxemburg-Str. 30\, 10178 Berlin\nBerlin 1945 – Tagebuch einer Großstadt\, Teil II (Volker Heise\, 2020); Die Mörder sind unter uns (Wolfgang Staudte\, 1946); Imaginäre Architektur – Der Baumeister Hans Scharoun (Hartmut Bitomsky\, 1995); A Foreign Affair (Billy Wilder\, 1948); Germania anno zero (Roberto Rossellini\, 1948); Die Stunde Null (Edgar Reitz\, 1977)\nMit Gesprächen und Vorträgen von Michael Baute\, Volker Heise\, Edgar Reitz und Margarethe von Trotta \nWeitere Infos sowie alle Screening-Termine finden Sie hier \nSamstag\, 20. Juni 2026\, 13–20.30 Uhr\nSymposium im silent green Kulturquartier\nGerichtstraße 35\, 13347 Berlin\nMit Michael Augustin\, Ralf Bock\, Greg Castillo\, Andrea Contursi\, Simone Hain\, Christa Kamleithner\, Christina Lindemann\, Philipp Oswalt\, Hansjörg Schneider\, Axel Zutz\, moderiert von Thomas Flierl \nWeitere Informationen und das volle Programm finden Sie hier: https://www.nbk.org/de/ausstellungen/berlin-plant \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Eva Walker - sichten - Wichtendahl Galerie
DESCRIPTION:Wer sichtet\, erfasst\, ordnet und wählt aus. Eva Walker übersetzt diese Prozesse in Zeichnungen und Drucke\, in denen gesichtete Informationen durch Überlagerung und Wiederholung abstrahiert und neu verknüpft werden. Die Arbeiten untersuchen die wechselseitigen Beziehungen zwischen Wahrnehmung\, Gedächtnis und Materialität. Ausgangspunkt ist ein von der Künstlerin entwickeltes Formarchiv\, das auf Blickbewegungen während der Bildbetrachtung basiert. Darin verwendete unterschiedliche Strichstärken variieren mit der Flüchtigkeit und Konzentration des Blickes.\nEva Walker (*1981 in Heidelberg) war Meisterschülerin von Annette Schröter an der HGB Leipzig und ist seit 2021 Leiterin der grafischen Werkstätten an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Sie lebt in Saarbrücken. \n
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LOCATION:Wichtendahl Galerie\, Carmerstr. 10\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Filmprogramm Berlin plant. Stunde Null
DESCRIPTION:Parallel zur Ausstellung Berlin plant. Stunde Null zeigt der n.b.k. ein Kinoprogramm mit „Trümmerfilmen“ in Kooperation mit dem Babylon. \nDonnerstag\, 11. Juni 2026\, 20 Uhr\nBerlin 1945 – Tagebuch einer Großstadt\, Teil II (Volker Heise\, D 2020\, 90 min\, OV)\nEinführung von Volker Heise (Regisseur und Produzent\, Berlin)\, in deutscher Sprache \nDonnerstag\, 18. Juni 2026\, 20 Uhr\nDie Mörder sind unter uns (Wolfgang Staudte\, D 1946\, 91 min\, OmeU)\nMit Hildegard Knef\, Ernst Wilhelm Borchert\, Erna Sellmer\, Arno Paulsen \nDonnerstag\, 2. Juli 2026\, 20 Uhr\nImaginäre Architektur – Der Baumeister Hans Scharoun (Hartmut Bitomsky\, D 1995\, 65 min\, OV)\nEinführung von Michael Baute (Autor und Dozent\, Berlin)\, in deutscher Sprache \nDonnerstag\, 9. Juli 2026\, 20 Uhr\nA Foreign Affair (Eine auswärtige Affäre\, Billy Wilder\, USA 1948\, 116 min\, OmU)\nMit Jean Arthur\, Marlene Dietrich\, John Lund \nDonnerstag\, 23. Juli 2026\, 20 Uhr\nGermania anno zero (Deutschland im Jahre Null\, Roberto Rossellini\, I 1948\, 74 min\, OmeU)\nMit Edmund Meschke\, Ernst Pittschau \nSonntag\, 2. August 2026\, 18 Uhr\nDie Stunde Null (Edgar Reitz\, D 1977\, 108 min\, OV)\nMit Kai Taschner\, Herbert Weißbach\, Erika Wackernagel\nIm Anschluss Gespräch mit Edgar Reitz (Filmemacher\, München) und Margarethe von Trotta (Filmemacherin\, München)\, in deutscher Sprache \nWeitere Informationen und Tickets unter babylonberlin.eu \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:situations ll_2026  - Interventionen von Anne Wodtcke
DESCRIPTION:Die Multi-Media Künstlerin Anne Wodtcke lebt und arbeitet in Berlin. \nIn ihren Interventionen\, Installationen und ephemeren Skulpturen verbindet AW physische Materialität mit poetischer Dimension\, um Dialoge zwischen Raum\, Bewegung und Transformation zu öffnen. Durch Dekonstruktion und Neukontextualisierung von (meist gefundenen) Objekten entstehen Arbeiten\, die sowohl eine prägnante physische Präsenz haben\, als auch – getragen von humorvoller Leichtigkeit – ein gewisses narratives Potential entfalten. \nMit einem spielerischen\, experimentellen Ansatz hinterfragt AW in der multimedialen Installation situations ll_2026 – ebenso wie in situations_2024 – die Grenzen von Materialien\, sowie die Funktionalität\, Symbolik und Wahrnehmung alltäglicher Objekte\, wobei sie die Dynamik von Veränderung und Vergänglichkeit erkundet. Vollständige Kontrolle und kompletter Kontrollverlust definieren den Raum des Möglichen und der Zufall ist ein gern gesehener Gast. \nMit minimalistischer Poesie eröffnet AW auch dieses Mal einen Raum\, in dem das Prinzip der Einfachheit\, der Selbstreduktion und Selbstbeschränkung dominiert. Die ausgewählten Materialien fordern das Sehen / die Wahrnehmung heraus\, und lassen Raum für Selbstbefragung und Assoziationen\, die über das rein Formale und die materiellen Strukturen und Eigenschaften der Exponate weit hinausgehen. \nIn dieser multimedialen\, ortspezifischen und ephemeren Installation\, mit Raum-Zeichnungen\, variierenden Klang-Landschaften (soundscapes) sowie skulptural anmutenden Objekten (readymade materials) und immersiven Videos lädt AW ein unsere gewohnte Wahrnehmung von Raum und Zeit an sich und dessen Durchlässigkeit zu hinterfragen. Durch Hinwendung zu Instabilität\, Non-Konformität und Verletzlichkeit verschiebt sich die Beziehung des eigenen Körpers zur Architektur des (Galerie-)Raumes genauso wie sich die Bezüge der Arbeiten im Raum untereinander neu verorten\, verlinken und sortieren. \nAusstellung 13.06 – 11.07.2026 \nVernissage 12.06.2026 18 – 21 Uhr\nFinissage 11.07.2026 14 – 18 Uhr . \n
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SUMMARY:16. Kleinmachnower Kunstwoche / Sommerfest
DESCRIPTION:Der Kunstverein lädt jeden Sommer vier Künstlerinnen und Künstler zur Kunstwoche nach Kleinmachnow ein\, um sich von diesem Ort inspirieren und im Arbeitsprozess über die Schulter schauen zu lassen.\nEröffnung der 16. Kleinmachnower Kunstwoche: Samstag\, 13.6. um 17 Uhr\, anschließend ab 18 Uhr Sommerfest in Zusammenarbeit mit KultRaum e.V. im Ausstellungsort Landarbeiterhaus in Kleinmachnow\, Zehlendorfer Damm 200\nGastkünstler*innen 2026:\nFrauke Freese | Grafik\, Objekt\nLydia Müller | Papierskulptur\nMarko Raffler | Malerei\nLuzia Werner | Skulptur \nZuschauen erwünscht: Kunstwoche mit »öffentlichem Arbeiten« der Gastkünstler*innen vom 15.-19. Juni täglich 11-18 Uhr am Landarbeiterhaus und in der KunstRemise.\nDie Potsdamer Künstlerin Lydia Müller wird mit ihrem bevorzugten Medium Papier arbeiten: in komplexen Collagen entstehen Strukturen und halbplastischen Faltungen. Frauke Freese hat nach einer Goldschmiedelehre Metallgestaltung und freie Kunst studiert und bewegt sich künstlerisch zwischen feiner linearer grafischer Abstraktion und filigraner Objektkunst. Im Werk der Malerin Luzia Werner finden sich stilistisch vielfältig neben Bildern auch Objekte und mixed media – und sie ist auch auf dem Gebiet der figurativen Skulptur tätig. Die malerischen Bildräume des Leipziger Malers Marko Raffler suchen eigene Wege zwischen Surrealismus und magischem Realismus.\nAusstellung der Gastkünstler*innen vom 15. Juni bis 19. Juli 2026\, geöffnet samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr und während der Kunstwoche sowie zu den Veranstaltungen von Kultraum. \n
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LOCATION:Die Brücke Kleinmachnow Kunstverein e.V.  im Landarbeiterhaus Kleinmachnow\, Zehlendorfer Damm 200\, Kleinmachnow\, 14532
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SUMMARY:Elementar – Hand\, Klang\, Natur\, eine vielsinnige Ausstellung mit Arbeiten von Jainem Jeong\, Frank Markowski und Bodo Hartwig
DESCRIPTION:Die koreanische Künstlerin Jainem Jeong überlässt ihre Leinwände dem Wattenmeer: Gezeiten\, Salz und Schlick hinterlassen Farben und Strukturen\, die niemand von Hand erzeugen könnte. Ihre skulpturalen Abformungen aus traditionellem Maulbeerpapier nehmen Baumrinden auf – gefasst mit Pigmenten\, die Jeong selbst aus Pflanzen und Erden herstellt. \nDer Berliner Bildhauer Frank Markowski formt von Hand: Steinzeug\, Pulp\, in Bronze gegossen – organische Objekte\, die berührt werden wollen\, und auf ihren Sockeln Worte tragen\, die Gedankenräume öffnen. Das Sinnliche entführt in Ahnungen. \nDer Berliner Klangkünstler Bodo Hartwig erschließt Räume über das\, was in ihnen klingt. Seine Freifeldaufnahmen und Installationen legen akustische Schichten frei\, in denen Naturprozesse und menschliche Eingriffe sich überlagern. Eines seiner Objekte wartet\, bis jemand den Knopf hinter der Leinwand drückt. \n
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LOCATION:C&B Reichert Galerie\, Fasanenstraße 29 (Passage)\, Berlin\, 10719
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SUMMARY:Trace
DESCRIPTION:Künstler*innen \nLely Constantinople\, Martina Fornace\, Claire Packer\, Antonia Tricarico \nTRACE ist eine Ausstellung über flüchtige Momente und Gesichter\, Orte und Fragmente. Sie erzählen Geschichten\, die über das unmittelbar Sichtbare hinausgehen. Im Kern wird die menschliche Präsenz und unsere Beziehung zu Orten untersucht: wie wir in Räumen existieren\, wie wir Spuren hinterlassen und wie unsere Umgebung die Abdrücke unseres Daseins bewahrt. \nDiese Ausstellung schafft durch Porträts\, Landschaften und Mischtechniken einen Dialog zwischen Menschen und den Orten\, an denen sie leben oder denen sie manchmal entfliehen. \nVier in Washington\, D.C./Maryland ansässige Künstler*innen bringen unterschiedliche Perspektiven in diese Erkundung ein\, vereint durch gemeinsame Themen wie Erinnerung\, Präsenz und zurückgelassene Spuren\, doch ihre Ansätze variieren dramatisch: Einige sind roh und direkt\, während andere vielschichtig\, abstrakt oder bewusst zurückhaltend sind. Dieser Widerspruch spiegelt wider\, wie sich Erinnerung und Bedeutung je nach Perspektive und Zeit verschieben. \nTRACE untersucht zudem die Verbindungen zwischen verschiedenen fotografischen Verfahren – von traditionellen Silbergelatineabzügen bis hin zu experimentellen Solarplatten\, von intimen Cyanotypien bis hin zu zeitgenössischen digitalen Arbeiten. Jedes Verfahren hat seine eigene Beziehung zu Zeit und Beständigkeit und spiegelt wider\, wie unterschiedlich wir Dinge erleben und in Erinnerung behalten. Handgefertigte Bücher laden zu einer nahen\, persönlichen Erfahrung ein\, während größere Abzüge Raum und Aufmerksamkeit einnehmen. \nDie Ausstellung bietet den Betrachter*innen Raum\, zur Ruhe zu kommen und noch einmal hinzuschauen\, die emotionalen Facetten des Alltags zu betrachten und zu erkennen\, wie Menschen und Orte Geschichten in sich tragen\, die oft unerzählt bleiben. \nAusstellungsprogramm \nSamstag\, 27. Juni 2026\, 18 Uhr Vernissage im Neurotitan \nDJ Holly Hunted \n22 Uhr Afterparty im Eschschloraque Rümschrümp \nDJs Alec MacKaye & Jerry Busher (Washington\, D.C.) \nAlec MacKaye (Hammered Hulls\, The Faith etc) & Jerry Busher (Shadow Riot\, Fugazi etc.) legen ihre Lieblingssongs aus der Plattensammlung von Bert Queiroz auf. Eintritt frei. \nSonntag\, 28. Juni 2026\, 16-21Uhr im Neurotitan \nMeet The Artists – Künstler*innengespräch \nDJs Mr. Cigarette Butt & Special Live Performance | Gespräch: 18 Uhr \nMeet the Artists: Make Noise\, Leave Traces. \nmit Lely Constantinople\, Martina Fornace\, Claire Packer & Antonia Tricarico\nModeration: Rebecca Lilliecrona\n*Gespräch in englischer Sprache* \nVier amerikanische Künstler*innen\, die in der Hardcore-Punk- und Underground-Kunstszene von Washington\, D.C. verwurzelt sind\, werden anlässlich ihrer ersten Ausstellung außerhalb der USA zu einem Künstler*innengespräch zusammenkommen. \nDie Fotografien von Lely Constantinople\, Martina Fornace\, Claire Packer und Antonia Tricarico sind in zahlreichen Privatsammlungen und Institutionen wie der Smithsonian Institution vertreten sowie in Publikationen wie der Washington Post und „Girlgaze“ (Rizzoli). Die Künstler*innen haben mit Labels wie Tolotta Records\, Dischord Records\, Kill Rock Stars und zahlreichen Musiker*innen zusammengearbeitet. \nIm Mittelpunkt des Gesprächs stehen die Werke\, ihre ursprünglichen Beweggründe\, Fotografie als Kunstform zu betreiben sowie die Art und Weise\, wie sie Atmosphäre\, Emotionen und Stimmungen einfangen kann\, die über das unmittelbar Sichtbare hinausgehen. \nDarüber hinaus befasst sich das Gespräch mit den Herausforderungen des Lebens und Arbeitens in Washington\, D.C. – einer Stadt\, die derzeit im Zentrum des politischen Diskurses steht und weitreichende Auswirkungen auf Künstler*innen weltweit hat. Es beleuchtet die Komplexität des Schaffens in einer Stadt\, die zugleich kreativ und schnelllebig ist und stark von der Politik geprägt wird\, insbesondere vor dem Hintergrund einer vorherrschenden rechtsgerichteten Agenda. \nSamstag 04. Juli 2026\, ab 14 Uhr \nHoffest im Haus Schwarzenberg \nEngagierte Kollektive\, ansässige sowie internationale Akteur*innen und Künstler*innen schreiben dem Hoffest ihre Geschichten ein – gemeinsam schaffen wir Bündnisse für künstlerische Präsenz und Teilhabe\, einen Ort der Gemeinschaft im Haus Schwarzenberg. Dafür legt das Hoffest die Fährte auf Vielfalt: Starke Netze entstehen durch eine Ausstellung\, partizipative Workshops\, Soli-Küche\, ein Spielfeld für Performances und nicht zuletzt das lebendige Wirken der Hausgemeinschaft\, das die Live-Acts in abenteuerliche Klangfarben von Liebe\, Chaos und künstlerischer Freiheit tauchen. \nSchwarzenberg e.V. | Neurotitan | Eschschloraque Rümschrümp   \nKino Central | Many Tentacles | SNIPER \nSoli-Küche: Vétomat\, Homeless Veggie Dinner\, Radio Bandito \nPerformance: Ravingmadcarlos \nDJs: Martin Long and Dævə \nLIVE: \nRed Money | Oum Shatt | Alpha Zen Taurï \n
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LOCATION:Neurotitan Galerie\, Rosenthaler Straße 39\, Berlin\, 10178\, Deutschland
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SUMMARY:The Space Between
DESCRIPTION:Mit Arbeiten von Maxwell Dunlop\, Marie Louise Elshout\, Armando Mariño\, MASCH und James Johnston versammelt die Ausstellung „The Space Between“ vom 3. Juli bis zum 15. August 2026 internationale Positionen aus den USA\, Kuba\, den Niederlanden\, Großbritannien und Deutschland.\nZwischen Traum\, Erinnerung und Atmosphäre entstehen sehr unterschiedliche Bildwelten: die stille\, filmische Malerei des amerikanischen Künstlers Maxwell Dunlop\, die poetischen hybriden Figuren der niederländischen Künstlerin Marie Louise Elshout sowie das großformatige Interieur des Exilkubaners Armando Mariño\, dessen leuchtendes Licht und künstliche Eleganz zwischen Verführung und Isolation oszillieren.\nErgänzt werden diese Arbeiten durch die feinen Papierarbeiten von MASCH\, die mit ihrer Leichtigkeit und Klarheit die besondere Stimmung des Sommers aufnehmen\, sowie durch die intuitive und fragile figurative Malerei des britischen Musikers und Künstlers James Johnston.\nWith works by Maxwell Dunlop\, Marie Louise Elshout\, Armando Mariño\, MASCH and James Johnston\, the exhibition The Space Between\, on view from July 3 to August 15\, 2026\, brings together international artistic positions from the United States\, Cuba\, the Netherlands\, Great Britain and Germany.\nBetween dream\, memory and atmosphere\, very different visual worlds emerge: the quiet\, cinematic paintings of American artist Maxwell Dunlop\, the poetic hybrid figures of Dutch artist Marie Louise Elshout\, and the large-scale interior by Cuban exile artist Armando Mariño\, whose luminous light and artificial elegance oscillate between seduction and isolation.\nThese works are complemented by MASCH’s delicate paper works\, whose lightness and clarity reflect the particular atmosphere of summer\, as well as by the intuitive and fragile figurative paintings of British musician and artist James Johnston. \n
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CATEGORIES:Vernissage
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