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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Monira Al Qadiri. Hero
DESCRIPTION:In ihren Werken werden die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen\, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat\, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative.\nDie Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde\, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation\, bestehend aus einem großformatigen Wandgemälde\, Objekten und Video\, in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt\, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten\, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. \nÜber die Künstlerin \nMonira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin\, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz\, Österreich (2023); UCCA Dune\, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao\, Spanien (2022); Blaffer Art Museum\, Texas\, USA (2022); Haus der Kunst\, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019); The CIRCL Pavilion\, Amsterdam\, Niederlande (2018); Sursock Museum\, Beirut\, Libanon (2017) und Gasworks\, London\, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Nora Turato
DESCRIPTION:Kuratorin: Lidiya Anastasova \nSprache – in gesprochener wie geschriebener Form – dient als zentrales Material in Nora Turatos Werk. Sie erforscht diese in Form von Typografie\, Wandarbeiten\, Video\, Sound\, Performances und Künstlerinnenbüchern (etwa in der Serie pool). Dabei arbeitet sie mit vorgefundenem Material aus vielseitigen Quellen wie u. a. dem Internet\, Social Media\, Presse\, Büchern\, Filmen\, Musik und Gesprächen. Von der Künstlerin gesammelt und akribisch neu geordnet\, wird ein Überfluss an Wortmaterial bis auf die Essenz heruntergebrochen. Turatos neue\, eigens für die Fassade des n.b.k. konzipierte Arbeit markiert einen Wendepunkt in ihrer Praxis – eine Herangehens-weise\, die den eigenen Körper als Ausgangspunkt nimmt – als Quelle der Sprache und der Handschrift. Turato untersucht Konditionierungen\, die das menschliche Verhalten prägen – mit einem Fokus darauf\, wie diese verinnerlichten Muster physisch sichtbar werden. Hierbei wird die Handschrift als Form des Ausdrucks und zugleich als ein direktes Ergebnis erlernten Verhaltens betrachtet. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/nora-turato/
LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Marina Abramović - Balkan Erotic Epic. The Exhibition 
DESCRIPTION:\nMarina Abramović\, eine der einflussreichsten zeitgenössischen Künstler*innen\, präsentiert mit Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau ihre erste große Einzelausstellung in Berlin seit den 1990er Jahren. Die Ausstellung vereint historische Werke und neue Arbeiten der Performance-Künstlerin und zeichnet ihr anhaltendes Interesse an Ritualen\, Erotik\, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands nach. \n\n\nKlagend schlagen sich Frauen auf den Oberkörper und massieren ihre Brüste\, während ein nackter Körper und ein Skelett eng ineinander verschlungen liegen: Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region\, in der Marina Abramović aufgewachsen ist – verwebt Balkan Erotic Epic. The Exhibition filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. Durchsetzt mit humorvollen Zuspitzungen entwirft die Ausstellung ein imaginäres Bild dieser Region: Hier soll erotische Energie Gemeinschaften dabei helfen\, dem Tod zu begegnen\, Fruchtbarkeit zu fördern und das Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen. Das Erotische erscheint so als essenzielle Kraft – als eine Kraft\, die die Grenzen zwischen Leben und Tod\, zwischen Individuum und Kollektiv\, auflösen kann. \nAnlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums präsentieren die Berliner Festspiele Balkan Erotic Epic in zwei Teilen: Nach der Ausstellung im Gropius Bau eröffnet im Oktober 2026 die neue mehrstündige Bühnenproduktion Balkan Erotic Epic. The Stage Version die Performing Arts Season im Haus der Berliner Festspiele. \n\nMarina Abramović – Balkan Erotic Epic. The Exhibition\n15.4.2026 – 23.8.2026 \nGropius Bau \n
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LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7\, Berlin\, 10963\, Deutschland
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SUMMARY:Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
DESCRIPTION:„Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der weißensee kunsthochschule berlin\, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet\, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. \nAls Hochschule für angewandte Kunst versteht sich Weißensee seinerzeit als Pendant zu einer Kunstakademie. Die „Angewandten“ setzen im alltäglichen Leben an: Hier ist die Not in der kriegszerstörten Stadt am größten. Alle Künste – Malerei\, Plastik\, Grafik\, Bühnenbild\, Mode und Textil\, Keramik und industrielle Gestaltung – beziehen sich auf die Architektur und die Lebenswelt. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche\, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium\, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. \nGestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee\n16. April 2026 – 22. Februar 2027 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/gestalten-fuer-berlin-design-aus-der-kunsthochschule-berlin-weissensee/
LOCATION:Werkbundarchiv – Museum der Dinge\, Oranienstraße 25\, Berlin\, D-10999\, Deutschland
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SUMMARY:Demolition/Escape
DESCRIPTION:Die erstmals in den 1980er Jahren ausgestellte Arbeit Escalator lenkt die Aufmerksamkeit durch Vertikalität und serielle Anordnung. Elf übereinander gestaffelte Monitorpaare zeigen auf der linken Seite Geschäftsleute im Anzug\, die in eine Welt aus Glas und Stahl aufsteigen\, während rechts Obdachlose zu sehen sind\, die sich in unterirdischen Bahnhöfen der Stadt aufhalten. Das fortwährende Hinauf- und Hinabgleiten der Bilder lässt die Betrachtenden niemals ankommen\, sondern bringt sie immer wieder an denselben Ausgangspunkt zurück\, wodurch eine schwebende\, repetitive Zeitlichkeit entsteht. Aufhebung und Wiederholung verfremden vertraute Gesten und verleihen alltäglichen Bewegungen neues symbolisches Gewicht. Umkehrung fungiert hier\, sowie auf unterschiedliche Weise auch in den Arbeiten von Lloyd und Richards\, als kritische Methode. \nIn ihren Mehrkanal-Installationen stellt Hilary Lloyd flüchtige Momente aus dem Alltag heraus: eine Handlung\, eine Begegnung oder das Lichtspiel auf einem Objekt. Bedeutung ergibt sich aus den architektonischen Rahmungen\, sowohl innerhalb der Arbeiten als auch bei der physischen Begegnung mit der Installation. Für die Ausstellung entwickelt Lloyd eine neue Werkgruppe\, die Verbindungen mit den anderen beiden Positionen und dem Gebäude schafft und das Interesse der Künstlerin am Einfangen des Immateriellen fortsetzt. \nJames Richards’ Arbeiten schichten heterogenes Bild- und Tonmaterial zu affektiven\, nicht-linearen Sequenzen\, in denen Montage und räumliche Anordnung den narrativen Verlauf destabilisieren. Für Demolition/Escape schafft er eine Reihe neuer\, über den Ausstellungsraum verteilte Collagen sowie eine Soundarbeit\, die in unregelmäßigen Abständen ertönt und dabei auf die Akustik des gesamten Gebäudes reagiert sowie indirekten Bezug auf Keanes Praxis nimmt. \nDer Ausstellungstitel ist Tina Keanes Installation Demolition/Escape (auf Deutsch Abriss/Flucht) aus dem Jahr 1983 entliehen. Obwohl diese frühere Arbeit nicht Teil der Ausstellung bei Fluentum ist\, hilft sie ihre Logik zu verstehen. In der Installation werden Video\, Performance\, Klang und skulpturale Elemente kombiniert\, die gefilmte Handlungen auf gestapelten Monitoren mit mechanischen und akustischen Strukturen zusammenbringen. Ihre Bestandteile fügen sich zu einem Kunstwerk zusammen\, aber bleiben als einzelne Präsentationsflächen lesbar\, auch wenn nicht immer als eigenständige Werke. Keane\, Lloyd\, Richards und die Kuratoren wenden eine ähnliche Logik auf die Ausstellung an. Abriss (demolition) kann ein Entkommen (escape) ermöglichen\, wenn Hindernisse beseitigt werden. Statt Befreiung zu bedeuten\, kann Abriss jedoch auch eine fortwährende Bewegung in Gang setzen. Die Werke der Ausstellung schaffen eine Umgebung\, in der Körper\, Bilder und Technologien einander hervorbringen und so die Spannung zwischen Zerstörung und Entkommen aufrechterhalten. \n
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SUMMARY:Whispers of Japan - Luciano Castelli
DESCRIPTION:Der Schweizer Künstler Luciano Castelli setzte sich bereits in den frühen 1980er-Jahren intensiv mit Japan auseinander. In der Ausstellung „WHISPERS OF JAPAN“ knüpft er an diese Faszination an: Ältere Arbeiten treten in Dialog mit bislang unveröffentlichten Fotografien\, die dem melancholischen Seelentanz Butoh gewidmet sind. Zusammen mit Werken in seiner unverwechselbaren\, gestisch-kraftvollen Malweise entsteht daraus ein neues\, vielschichtiges Werk. \nHerzstück der Schau sind Malereien auf eigens für die Ausstellung traditionell gefertigten Paravents\, neben denen er den Ausstellungsraum mit einem bis ins Kalligraphische reichenden Pinselduktus erobert. In der Tradition seiner spektakulären Aktionen – etwa im Berliner Kaufhaus Jahndorf oder 2016 im SPSI Art Museum in Shanghai\, wo er spontan das gesamte Museumsinnere bemalte – sprengt er auch hier bewusst die Grenzen konventioneller Bildpräsentation. So entsteht ein intensives\, atmosphärisches Erlebnis\, das Malerei und Architektur verschmelzen lässt. Die Ausstellung wurde zuvor sehr erfolgreich in Basel\, in der Kulturstiftung Geiger gezeigt. \nWhispers of Japan – Luciano Castelli\n15.05.2026 – 22.08.2026 \nGalerie Deschler \n
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SUMMARY:SÄULENORDNUNG - Galerie im Turm
DESCRIPTION:Säulenordnung untersucht\, wie Architektur und Kunst im öffentlichen Raum Macht nicht nur abbilden\, sondern ausüben. Im Mittelpunkt der skulpturalen Arbeiten von Daphne Schüttkemper steht die klassische Säule – von der griechischen Antike über den preußischen Klassizismus bis zu den Monumentalbauten des Dritten Reichs ein beständiges Symbol staatlicher Autorität und kolonialer Legitimation. \nSchüttkemper nimmt architektonische Elemente des Stadtraums in den Blick: die Säule als steingewordener Machtanspruch\, Löwen und Adler als stille Wächter kolonialer Exotik und nationaler Symbolpolitik. Ihre Arbeiten fragen\, wie diese Formensprache nicht nur Herrschaft darstellte\, sondern sie herstellte und normalisierte. \nOrdnung ist in Deutschland kein ästhetisches\, sondern ein moralisches Ideal. Schüttkemper macht sichtbar\, was dabei verschwindet. \nEröffnung: 27. Mai 2026\, um 18 Uhr\nmit einem DJ-Set von Rafush\, präsentiert von Fiestuki\nhttps://galerie-im-turm.net/event/opening_saeulenordnung/ \n
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LOCATION:Galerie im Turm\, Frankfurter Tor 1\, Berlin\, 10243
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SUMMARY:Empty Places\, Crowded Hearts - Crone Berlin
DESCRIPTION:Die Galerie Crone Berlin präsentiert die Ausstellung Empty Places\, Crowded Hearts\, die ein generationsübergreifendes Panorama weiblicher künstlerischer Strategien mit abstrakten oder abstrahierenden Bezügen entfaltet. \nDabei werden prägende Positionen der 1970er und 1980er-Jahre mit aktuellen Strömungen in Dialog gebracht. \nDie gezeigten Arbeiten von Channa Horwitz\, Hanne Darboven\, Charlotte Posenenske\, Sylvie Fleury und Rosemarie Trockel stehen für eine konzeptuelle Durchdringung von Struktur durch serielle Systeme\, zeitbasierte Ordnungen und die kritische Reflexion kultureller und materieller Codes. Ihre Praxis hat das Verständnis von Struktur als intellektuelles und gesellschaftliches Prinzip nachhaltig geprägt. \nJüngere Positionen wie Ruscha Voormann\, Hannah Sophie Dunkelberg\, Sophie-Luise Passow\, Judith Fegerl und Carola Dertnig entwickeln diese Ansätze weiter und untersuchen Oberflächen\, Materialien und narrative Gefüge als offene\, fragile Systeme\, in denen Körper\, Raum und Bild in dynamische Beziehungen treten. \nDie Ausstellung versammelt somit Werke von zehn Künstlerinnen verschiedener Generationen\, die sich mit grundlegenden Fragen von Ordnung\, Materialität und Wahrnehmung auseinandersetzen. Seriellen und konzeptuellen Verfahren kommen dabei ebenso große Bedeutung zu wie körperlichen und materialbezogenen Prozessen oder performativen Herangehensweisen. \nEmpty Places\, Crowded Hearts\n1. Juni bis 15. August 2026 \nCrone Berlin \n
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LOCATION:Crone Berlin\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Berlin plant. Stunde Null
DESCRIPTION:Kurator: Hansjörg Schneider\nKo-Kurator*innen: Thomas Flierl\, Simone Hain\nProjektleitung: Susanne Mierzwiak\nBearbeitung und Rekonstruktion des historischen Bildmaterials: Daniel Lordick \nDas Ausstellungsprojekt Berlin plant. Stunde Null im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) rekonstruiert und kontextualisiert die historische Ausstellung Berlin plant – Erster Bericht\, die 1946 im provisorisch hergerichteten Weißen Saal des Berliner Schlosses den sogenannten Kollektivplan zum Wiederaufbau Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg einer breiten Öffentlichkeit vorstellte. Zum 80-jährigen Jubiläum soll die Aktualität dieses radikalen städtebaulichen Entwurfs beleuchtet werden. Verantwortlich war ein Planungskollektiv\, zu dessen engerem Kreis Stadtbaurat Hans Scharoun\, Wils Ebert\, Peter Friedrich\, Ludmilla Herzenstein\, Reinhold Lingner und Herbert Weinberger gehörten. \nDer n.b.k. erinnert an diese historische Ausstellung\, die wegweisende ökologische Grundlagen des Bauens vorwegnahm und partizipatorische Ansätze verfolgte\, mit einer begehbaren Rekonstruktion im Maßstab 1:4. Gezeigt werden teils unveröffentlichte Originalpläne und Materialien\, zudem wird die wechselvolle historische Rezeption des Kollektivplans zwischen Ablehnung\, Verdrängung und Fortwirken reflektiert. Darüber hinaus thematisiert das Projekt den Diskurs um die „Stunde Null“. Der umstrittene Begriff impliziert sowohl die bedingungslose Kapitulation und den totalen wirtschaftlichen und moralischen Zusammenbruch Nazi-Deutschlands 1945 als auch den erhofften Neubeginn ohne die Bürden der Vergangenheit. \nParallel zur Ausstellung zeigt der n.b.k. ein Kinoprogramm mit „Trümmerfilmen“ in Kooperation mit dem Babylon\, am 20. Juni findet außerdem ein eintägiges Symposium im silent green Kulturquartier statt. \nDiskursprogramm\n11. Juni – 2. August 2026\nFilmprogramm im Babylon\nRosa-Luxemburg-Str. 30\, 10178 Berlin\nBerlin 1945 – Tagebuch einer Großstadt\, Teil II (Volker Heise\, 2020); Die Mörder sind unter uns (Wolfgang Staudte\, 1946); Imaginäre Architektur – Der Baumeister Hans Scharoun (Hartmut Bitomsky\, 1995); A Foreign Affair (Billy Wilder\, 1948); Germania anno zero (Roberto Rossellini\, 1948); Die Stunde Null (Edgar Reitz\, 1977)\nMit Gesprächen und Vorträgen von Michael Baute\, Volker Heise\, Edgar Reitz und Margarethe von Trotta \nWeitere Infos sowie alle Screening-Termine finden Sie hier \nSamstag\, 20. Juni 2026\, 13–20.30 Uhr\nSymposium im silent green Kulturquartier\nGerichtstraße 35\, 13347 Berlin\nMit Michael Augustin\, Ralf Bock\, Greg Castillo\, Andrea Contursi\, Simone Hain\, Christa Kamleithner\, Christina Lindemann\, Philipp Oswalt\, Hansjörg Schneider\, Axel Zutz\, moderiert von Thomas Flierl \nWeitere Informationen und das volle Programm finden Sie hier: https://www.nbk.org/de/ausstellungen/berlin-plant \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Eva Walker - sichten - Wichtendahl Galerie
DESCRIPTION:Wer sichtet\, erfasst\, ordnet und wählt aus. Eva Walker übersetzt diese Prozesse in Zeichnungen und Drucke\, in denen gesichtete Informationen durch Überlagerung und Wiederholung abstrahiert und neu verknüpft werden. Die Arbeiten untersuchen die wechselseitigen Beziehungen zwischen Wahrnehmung\, Gedächtnis und Materialität. Ausgangspunkt ist ein von der Künstlerin entwickeltes Formarchiv\, das auf Blickbewegungen während der Bildbetrachtung basiert. Darin verwendete unterschiedliche Strichstärken variieren mit der Flüchtigkeit und Konzentration des Blickes.\nEva Walker (*1981 in Heidelberg) war Meisterschülerin von Annette Schröter an der HGB Leipzig und ist seit 2021 Leiterin der grafischen Werkstätten an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Sie lebt in Saarbrücken. \n
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LOCATION:Wichtendahl Galerie\, Carmerstr. 10\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Sonderausstellung: „Rainer Wölzl - Konstellationen“
DESCRIPTION:Im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin wird mit „Konstellationen“ eine umfangreiche Einzelausstellung des österreichischen Künstlers Rainer Wölzl gezeigt. Die Präsentation eröffnet einen eindringlichen Blick auf das vielschichtige Werk eines Künstlers\, der sich seit Jahrzehnten mit den kulturellen\, sozialen und politischen Verwerfungen unserer Zeit auseinandersetzt. \nRainer Wölzl\, 1954 in Wien geboren\, arbeitet heute vorwiegend mit der Technik der Kohlezeichnung. Seine meist großformatigen Arbeiten entstehen auf der Grundlage kunsthistorischer sowie medialer Bildquellen. Motive mit zeitgeschichtlicher und aktueller soziopolitischer Relevanz werden von ihm aufgegriffen und durch Montage in komplexe visuelle Konstellationen überführt\, in denen Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen. \nDie Ausstellung versammelt Arbeiten aus einem langjährig entwickelten Projekt unter dem erweiterten Gedanken eines „Museums der Schatten“. Der Begriff des Schattens fungiert dabei als poetischer wie politischer Denkraum – als Spur des Vergangenen\, als Projektionsfläche und als Bestandteil individueller wie kollektiver Erinnerung. \nIm Zentrum von Wölzls Werk steht ein kontinuierliches Nachdenken über Machtstrukturen\, Unterdrückung und deren unterschiedliche Erscheinungsformen in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten. Seine künstlerische Praxis versteht sich als Strategie der Aneignung und Transformation: Bildmaterial wird nicht nur zitiert\, sondern neu komponiert\, verschoben und in einen offenen Bedeutungsraum überführt. \nCharakteristisch für Wölzls Arbeiten ist ihre Mehrteiligkeit sowie eine rasterartige Struktur\, die Distanz schafft und zugleich eine präzise gesellschaftspolitische Reflexion erlaubt. In bewusster Abgrenzung zur visuellen Überflutung digitaler Bildwelten setzen die Werke ein Zeichen gegen geschichtliches Vergessen und für die nachhaltige Kraft des gezeichneten Bildes. \nDie Ausstellung ist die zweite museale Präsentation des Künstlers in Berlin\, nachdem er 2002 im Georg Kolbe Museum mit der umfangreichen Werkserie „Ästhetik des Widerstands“ zu Peter Weiss vertreten war. \n
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LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:Filmprogramm Berlin plant. Stunde Null
DESCRIPTION:Parallel zur Ausstellung Berlin plant. Stunde Null zeigt der n.b.k. ein Kinoprogramm mit „Trümmerfilmen“ in Kooperation mit dem Babylon. \nDonnerstag\, 11. Juni 2026\, 20 Uhr\nBerlin 1945 – Tagebuch einer Großstadt\, Teil II (Volker Heise\, D 2020\, 90 min\, OV)\nEinführung von Volker Heise (Regisseur und Produzent\, Berlin)\, in deutscher Sprache \nDonnerstag\, 18. Juni 2026\, 20 Uhr\nDie Mörder sind unter uns (Wolfgang Staudte\, D 1946\, 91 min\, OmeU)\nMit Hildegard Knef\, Ernst Wilhelm Borchert\, Erna Sellmer\, Arno Paulsen \nDonnerstag\, 2. Juli 2026\, 20 Uhr\nImaginäre Architektur – Der Baumeister Hans Scharoun (Hartmut Bitomsky\, D 1995\, 65 min\, OV)\nEinführung von Michael Baute (Autor und Dozent\, Berlin)\, in deutscher Sprache \nDonnerstag\, 9. Juli 2026\, 20 Uhr\nA Foreign Affair (Eine auswärtige Affäre\, Billy Wilder\, USA 1948\, 116 min\, OmU)\nMit Jean Arthur\, Marlene Dietrich\, John Lund \nDonnerstag\, 23. Juli 2026\, 20 Uhr\nGermania anno zero (Deutschland im Jahre Null\, Roberto Rossellini\, I 1948\, 74 min\, OmeU)\nMit Edmund Meschke\, Ernst Pittschau \nSonntag\, 2. August 2026\, 18 Uhr\nDie Stunde Null (Edgar Reitz\, D 1977\, 108 min\, OV)\nMit Kai Taschner\, Herbert Weißbach\, Erika Wackernagel\nIm Anschluss Gespräch mit Edgar Reitz (Filmemacher\, München) und Margarethe von Trotta (Filmemacherin\, München)\, in deutscher Sprache \nWeitere Informationen und Tickets unter babylonberlin.eu \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Matthias Bitzer & Dominik Halmer - Specht und Beton im Polygon
DESCRIPTION:\nMit dem dichterischen Wortlaut des Ausstellungstitels SPECHT UND BETON IM POLYGON verbindet sich das künstlerische Anliegen\, vermeintlich Unvereinbares aus Natur und Forschung\, Kultur und Politik\, Körper und Psyche\, Du und Ich als ein – zumindest für den Augenblick – symbiotisches wie funktionales Gefüge zu erleben.\n\nDie beiden Künstler Matthias Bitzer und Dominik Halmer verbindet die Leidenschaft für die Schaffung multidisziplinärer Arbeiten. Für ihre Duoshow verwandeln sie die Galerie in einen geistigen Erfahrungsraum aus Malerei\, Skulptur\, Wandzeichnung\, Text\, Icons und OpArtMustern.\n\n\nMatthias Bitzer (*1975 i. Stuttgart) bezieht seine Inspiration aus Kunstgeschichte\, Philosophie und Literatur. Einige Arbeiten öffnen sich physisch\, um verborgene Schichten freizulegen\, und laden den Betrachter zur Interaktion ein. Sie evozieren Erinnerungen und kulturelle Echos und bieten inmitten des heute rasanten Bilderkonsums einen seltenen Raum für Innehalten und Reflexion.\n\nDominik Halmer (*1978 in München) löst sich mit seinen geformten Bildern vom klassischen Tafelbild und reflektiert zugleich dessen Bedingungen der Sichtbarkeit. Der Bildträger erscheint in perspektivischer Verzerrung und unterläuft jede räumliche Stabilität. Schwebende Linien\, Tropfen und materielle Spuren erzeugen widersprüchliche Illusionsebenen und stellen die Vorstellung einer eindeutigen Realität infrage.\nMatthias Bitzer & Dominik Halmer – Specht und Beton im Polygon\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n12.06.2026 – 28.08.2026 \nFWR Galerie \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n
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SUMMARY:TRAUM UND ALBTRAUM - Surreale Welten von HELMA (1940-2025)
DESCRIPTION:In TRAUM UND ALBTRAUM treffen die „surrealen Welten“ von HELMA und „Dystopien“ ihres Ehemannes Wolfgang Petrick in der Galerie Poll aufeinander. Wolfgang Petrick gehört zu den Künstlern der ersten Stunde\, das Werk von HELMA hat die Galerie erstmals 2025 in einer Einzelausstellung in Berlin und im Rahmen des Programms re:discover auf der Art Karlsruhe ausgestellt. \nHELMAs Gemälde haben deutliche Bezüge zum Surrealismus\, zur Art Brut und zum Magischen Realismus. Mit Träumen\, Märchen und Visionen nähert sich die Künstlerin dem Bodenlosen und Abgründigen. In ihren Bildern begegnen den Betrachtern Schlangen\, die sich um kahle Äste winden. Kreuze\, Totenschädel und brennende Kränze tauchen neben Baumwurzeln und Leitern auf\, die zum Himmel emporwachsen. Schlingpflanzen und Dornen\, aber auch prächtige Blüten und Herzen sind wiederkehrende Bildmotive. Die häufig in rote oder blaue Farbtöne getauchten Szenerien sind akribisch fein mit dem Pinsel in Öl gemalt. Innen- und Außenwelt\, Traum und Realität verschmelzen zu poetisch schönen Gemälden\, in denen gleichzeitig Unheil zu lauern scheint. \nIn einigen ihrer Arbeiten nutzt HELMA Grafiken von Wolfgang Petrick als Grundlage und integriert seine Motive in ihre eigenen Kompositionen. Diese „Gemeinschaftswerke“ sowie ein von Wolfgang Petrick gezeichnetes Porträt von Helma\, auf dem er seine Frau aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und sich selbst beobachtend darstellt\, bilden ein Scharnier zwischen den beiden zeitgleich gezeigten Ausstellungen. \nWolfgang Petricks Werk ist in den 1960er und 1970er Jahren eng mit dem Begriff „Kritischer Realismus“ verbunden\, einer Kunstrichtung\, die zu einer Art Markenzeichen der Kunst in West-Berlin wurde. In den 1980er Jahren löst sich Petrick von dieser Stilrichtung\, wobei ihn seine künstlerischen Vorbilder Otto Dix\, George Grosz\, Max Beckmann oder James Ensor weiter beschäftigen. \nIn den kommenden Jahrzehnten entwickelt Petrick in seinen Gemälden\, Zeichnungen\, Grafiken\, Objekten\, Skulpturen und Installationen einen eigenen\, teils raumgreifenden Bilder-Kosmos\, der sich aus mythischen\, christlichen\, kunsthistorischen und naturwissenschaftlichen Quellen sowie aus Nachrichten- und Porno-Magazinen speist. \n„Lust und Schmerz\, Eros und Tod\, Zärtlichkeit und Aggression sind eng beieinander liegende und wesensbestimmende Faktoren seiner Kunst\, die stets das empfindliche Gleichgewicht zwischen Menschen\, Natur und Macht umkreisen und den Betrachter dem Zwiespalt von Emotion und Verstand aussetzen.“ (Werner Hofmann) \nIn seinen meist großformatigen Kompositionen verbindet Petrick verschiedene Bild- und Medienebenen in Schichten und Überlagerungen. Dabei arbeitet er in thematischen Zyklen und an mehreren Werken gleichzeitig. Er kombiniert Öl- und Acrylmalerei mit Zeichnung\, collagiert und montiert Materialien\, fotografiert diese künstlerische Arbeit\, bearbeitet das Foto digital\, druckt das digitale Bild auf die Leinwand\, um hierauf wieder zu malen oder zu zeichnen. Der Entstehungsprozess eines Bildes kann mehrere Jahre dauern. \nBiografien \nHELMA (1940-2025)\, geboren als Helma Hartmann in Berlin\, absolviert von 1959 bis 1961 eine Ausbildung an der Berufsfachschule für Technische Zeichnerinnen. 1964 heiratet sie den Künstler Wolfgang Petrick\, 1965 wird die gemeinsame Tochter Nina geboren. 1974 beginnt HELMA zu malen und nimmt noch im selben Jahr ihren Künstlernamen HELMA an. Wolfgang Petrick (1939-2025) studiert von 1958 bis 1965 Malerei an der Hochschule der Künste Berlin (HdK) bei Prof. Werner Volkert und einige Semester Biologie an der FU Berlin. Mit K. H. Hödicke\, Markus Lüpertz u. a. gründet er die erste deutsche Produzentengalerie Großgörschen 35 (1964-1968) und mit Bettina von Arnim\, Peter Sorge\, Joachim Schmettau u. a. die Gruppe Aspekt (1972-1978). 1975 wird er als Professor an die HdK berufen\, wo er bis 2007 Malerei lehrt. 1993 wird er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Neben seinem Atelier in Berlin-Kreuzberg betreibt er von 1994 bis 2016 ein Studio in New York. Wolfgang Petrick nimmt 1976 an der documenta 6 in Kassel und 1991 an der Biennale in Venedig teil. \nSammlungen \nDie Werke von HELMA und Wolfgang Petrick befinden sich in namhaften privaten Sammlungen wie der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch\, Berlin und der Kunstsammlung Jutta und Manfred Heinrich\, Maulbronn. Petricks Werke sind in den Sammlungen der Akademie der Künste Berlin\, der Berlinischen Galerie\, der Neuen Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin\, der Bundeskunstsammlung und des Woods Art Institute in Wentorf vertreten. Dort fand 2022/2023 eine Retrospektive auf sein Werk statt. \nBeitragsbild: Wolfgang Petrick\, Windsbraut Blau\, 2017-2020\, Pigmentdruck\, Acryl\, Öl\, Tusche auf Leinwand\, 145 x 145 cm \nTRAUM UND ALBTRAUM\nSurreale Welten von HELMA (1940-2025)\n12. Juni – 1. August 2026 \nGalerie Poll \n
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LOCATION:Galerie Poll\, Gipsstraße 3\, Berlin\, 10119
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SUMMARY:Ayumi Paul - The First Two Letters of the Alphabet Are Unconditional Love for the World
DESCRIPTION:Die Galerie Tanja Wagner präsentiert die Ausstellung The First Two Letters of the Alphabet Are Unconditional Love for the World von Ayumi Paul. \nDie Ausstellung beginnt mit einem Gespräch zwischen Ayumi Paul und Charlotte Wiedemann – Death Doula\, Autorin und Leiterin des Bereichs Cultural & Public Engagement bei der Ahorn Gruppe – von 18 bis 19 Uhr. Im Anschluss folgt die offizielle Eröffnung\, die bis 21 Uhr andauert. \nAyumi Pauls Schaffen entfaltet sich an der Schnittstelle von Klang\, Performance\, Komposition und Materialität und verwebt persönliche Erfahrung mit historischen und gesellschaftlichen Erzählungen. \nDer Ausstellungstitel verweist auf die ersten beiden Zeichen der japanischen Silbenschrift\, „A“ und „I“\, die zusammen das japanische Wort für Liebe bilden. Liebe wird hier nicht als rein romantisches Gefühl verstanden\, sondern als ein weiter gefasster Zustand des Verbundenseins – eine Zugehörigkeit\, die alle Formen des Lebens miteinander verbindet. \nIndem sie zeitliche\, geografische und persönliche Grenzen überschreiten\, laden ihre Werke uns ein\, uns selbst als Teil einer größeren Konstellation von Beziehungen zu begreifen: zwischen Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft; zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Welten; zwischen irdischem Dasein und kosmischer Bewegung. \nBegleitend zur Ausstellung und über sie hinaus werden Ayumi Pauls Performances\, Projekte und Rituale an Institutionen und Orten gezeigt\, darunter Haus am Waldsee\, Berlin (Eröffnung 13. Juni 2026\, 17 Uhr); Gropius Bau\, Berlin (The Singing Project\, 14. Juni 2026\, 16 Uhr); Hydra School Projects (Eröffnung 21. Juni 2026); Reethaus\, Berlin (September 2026); Van Abbemuseum\, Eindhoven (September 2026) sowie Sinop International Biennial (September 2026). \nAyumi Paul lebt und arbeitet zwischen Athen\, Berlin und Kyoto. Ihre multidisziplinäre Praxis umfasst Klang\, Performance\, Objekte und soziales Engagement. Zu den jüngeren Präsentationen ihrer Arbeit zählen die Sharjah Biennial (2025)\, das Georg Kolbe Museum\, Berlin (2024)\, der Gropius Bau\, Berlin (2023)\, die haubrok foundation\, Berlin (2023)\, das Auditorium Parco della Musica\, Rom (2022)\, die National Gallery Singapore (2018 und 2021)\, das SFMOMA\, San Francisco (2021)\, sowie die Kunsthalle Osnabrück (2020). Ihr fortlaufendes The Singing Project\, das 2022 während ihrer Residenz im Gropius Bau begann\, wurde von der Institution seither aufgegriffen und wird kontinuierlich als langfristige künstlerische und kollektive Praxis weiterentwickelt. \nAyumi Paul – The First Two Letters of the Alphabet Are Unconditional Love for the World\n12.06.2026 – 01.08.2026 \nGalerie Tanja Wagner \n
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LOCATION:Galerie Tanja Wagner\, Pohlstraße 64\, Berlin\, 10785
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SUMMARY:Multiples Weiß
DESCRIPTION:Die Jubiläumsausstellung zum fünfjährigen Bestehen des Museums Haus des Papiers vereint drei Ausstellungen unter einem Dach. Die Hauptausstellung Multiple Weiß verbindet aktuelle Ankäufe des Paper Art Awards mit ausgewählten künstlerischen Positionen\, hinzu kommen die Sonderschau Fiber Future Lab sowie unsere internationale Sonderausstellung Collage – Farbe und Fläche. Sie lädt ein zu einem gemeinsamen Blick auf Sichtbarkeit\, Materialität und die Frage\, welche Geschichten wir erzählen – und welche nicht. \nMit dem Paper Art Award zeichnet das Museum Haus des Papiers seit sechs Jahren herausragende Positionen der zeitgenössischen Papierkunst aus. Die aktuellen Ankäufe erweitern die Sammlung um neue Perspektiven und werden erstmals im Rahmen von Multiples Weiß präsentiert. \nDie Sonderschau Fiber Future Lab widmet sich aktuellen Entwicklungen im Bereich papier- und faserbasierter Nachhaltigkeit\, Materialforschung und Zukunftstechnologie. \nDie internationale Sonderausstellung Collage – Farbe und Fläche präsentiert über 40 zeitgenössische künstlerische Positionen mit Leihgaben aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus. \nAus diesem Ausruf entwickelte sich inzwischen auch die internationale Initiative Club Collega (clubcollega.eu). \nTeilnehmende Kunstschaffende sind: \nMultiples Weiß\nAstrid Busch\, Christiane Feser\, Cem Bora\, Dirk Krecker\, Goekhan Erdogan\, Harriet Groß\, Hendrik Czakainski\, Hideaki Yamanobe\, Inka Bell\, Justina Moncevičiūtė\, Leiko Ikemura\, Sang Mi Lee\, Philipp Hölzgen\, Xenia Lesniewski \nCollage – Fläche und Farbe\nAndrea Pöter\, Andrey Krasulin\, Anke Meixner\, Annett Franke\, Annette Zobel\, Barbara Höller\, Bettina Bradt\, Brian Hegarty\, Cath Duncan\, Christina Eva Walz\, Christine Huizenga\, Clara Zimmermann\, Edina Picco\, Egbert Ackermann\, Elisabeth Sonneck\, Elizabeth Carlsson\, Ellen Ribbe\, Emanuela Martucci\, Enikő Czigány\, Fiene Scharp\, Franziska Teufel\, Ilka Raupach\, Irene Wölfl\, Janina Lamberty\, Jens Rausch\, Jörg Schmitz\, Josefien Alkema\, Julia Sossinka\, Katerina Mandarik\, Kirstin Rabe\, Krystyna Steffens\, Lola Giancarelli\, Maria Elisa Quiaro\, Meike Andresen\, Micaela Zellhofer\, Roberta Bonfield\, Roland Barth\, Silke Janas\, Ulrike von der Osten\, Veronika Steiner Begleitet durch Arbeiten von: Henning Eichinger\, Max Ernst\n(Leihgaben aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus) \nFiber Future Lab\nAnna Handick\, Alexandra Fruhstorfer\, Eva Bullermann\, Jessica Maria Toliver\, Nicholas Plunkett\, Loop\nBiotech\, Releaf Paper\, System 180 (in Kooperation mit Ligno Light u. Respan Projekt)\, TU München Lehrstuhl für Biogene Polymere \n
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LOCATION:Haus des Papiers\, Seydelstraße 30\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:16. Kleinmachnower Kunstwoche / Sommerfest
DESCRIPTION:Der Kunstverein lädt jeden Sommer vier Künstlerinnen und Künstler zur Kunstwoche nach Kleinmachnow ein\, um sich von diesem Ort inspirieren und im Arbeitsprozess über die Schulter schauen zu lassen.\nEröffnung der 16. Kleinmachnower Kunstwoche: Samstag\, 13.6. um 17 Uhr\, anschließend ab 18 Uhr Sommerfest in Zusammenarbeit mit KultRaum e.V. im Ausstellungsort Landarbeiterhaus in Kleinmachnow\, Zehlendorfer Damm 200\nGastkünstler*innen 2026:\nFrauke Freese | Grafik\, Objekt\nLydia Müller | Papierskulptur\nMarko Raffler | Malerei\nLuzia Werner | Skulptur \nZuschauen erwünscht: Kunstwoche mit »öffentlichem Arbeiten« der Gastkünstler*innen vom 15.-19. Juni täglich 11-18 Uhr am Landarbeiterhaus und in der KunstRemise.\nDie Potsdamer Künstlerin Lydia Müller wird mit ihrem bevorzugten Medium Papier arbeiten: in komplexen Collagen entstehen Strukturen und halbplastischen Faltungen. Frauke Freese hat nach einer Goldschmiedelehre Metallgestaltung und freie Kunst studiert und bewegt sich künstlerisch zwischen feiner linearer grafischer Abstraktion und filigraner Objektkunst. Im Werk der Malerin Luzia Werner finden sich stilistisch vielfältig neben Bildern auch Objekte und mixed media – und sie ist auch auf dem Gebiet der figurativen Skulptur tätig. Die malerischen Bildräume des Leipziger Malers Marko Raffler suchen eigene Wege zwischen Surrealismus und magischem Realismus.\nAusstellung der Gastkünstler*innen vom 15. Juni bis 19. Juli 2026\, geöffnet samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr und während der Kunstwoche sowie zu den Veranstaltungen von Kultraum. \n
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LOCATION:Die Brücke Kleinmachnow Kunstverein e.V.  im Landarbeiterhaus Kleinmachnow\, Zehlendorfer Damm 200\, Kleinmachnow\, 14532
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SUMMARY:Oliver Jeschke - @ArtPavillon´61
DESCRIPTION:Der Begriff Konkrete (auch konstruktive) Kunst wurde 1924 von Theo van Doesburg eingeführt und 1930 in einem Manifest bei der Gründung der Gruppe Art concret programmatisch für eine Richtung der Kunst festgelegt\, die im Idealfall auf mathematisch-geometrischen Grundlagen beruht. Sie ist im eigentlichen Sinne nicht abstrakt\, da sie nichts in der materiellen Realität Vorhandenes abstrahiert\, sondern im Gegenteil Geistiges materialisiert\, keine symbolische Bedeutung besitzt und mehr oder weniger rein durch geometrische Konstruktion erzeugt ist. \nOliver Jeschke (*1987\, Berlin) arbeitete von 2015 bis 2025 mit der Max Bill / Georges Mantongerloo Stiftung (Schweiz). Inspiriert von der Tradition der Konkreten Kunst entstehen Arbeiten\, deren Wirkung sich durch Liech und Perspektive fortlaufend verändert. Es werden Gegenstände „für den geistigen Gebrauch“ gestaltet (Zitat Max Bill) \n
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LOCATION:Art Pavillon´61\, Breite Straße 32\, Berlin\, 14199\, Deutschland
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SUMMARY:Virtuelles Herbarium & Exlibris
DESCRIPTION:Die Exlibris von Elena Kiseleva sind alles andere als Buchzeichen im engen Sinne. Es sind Juwelen der Kleinkunst\, Graphiken von einem unwiderstehlichen Charme und Reiz. Die Blätter haben eine sehr geringe Auflage\, sie sind quasi Unikate. Die Künstlerin vereint graphische und malerische Techniken. Sie geht aus von Radierungen – die spitze Nadel eignet sich besonders gut für ihre Detailgenauigkeit und Detailbesessenheit – doch manchmal auch von Zeichnungen und coloriert diese. \nExlibris – eine eigenständige Form der graphischen Darstellung – sind Beigaben zum Buch\, es ist dem Buch »äußerlich«. Dabei charakterisiert es eher den Besitzer des Buches\, als dessen Inhalt. Doch die modernen Exlibris begnügen sich nicht damit\, nur die Insignien der Besitzer schmuckvoll zur Darstellung zu bringen. Das Buch selbst wird zur zentralen Inspirationsquelle. In den Radierungen von Elena Kiseleva* sind Fantasie und Realität eng miteinander verknüpft. Ungewöhnliche Kombinationen von Gegenständen\, Begriffen und Symbolen schaffen einzigartige Welt der Gestalten. Die Radierungen der Künstlerin werden nachträglich handcoloriert. Begehrte Objeke bei Sammlern. \nElena Kiseleva ist Preisträgerin internationaler Exlibris Wettbewerbe \n
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LOCATION:Art Pavillon´61\, Breite Straße 32\, Berlin\, 14199\, Deutschland
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SUMMARY:FACES  – LOUIS CHAPHEAU
DESCRIPTION:In einer Zeit\, die von ideologischer Polarisierung und einem zunehmend fragmentierten öffentlichen Diskurs geprägt ist\, untersucht Louis Chapheau mit FACES anhand einer Vielzahl ausdrucksstarker Porträts die Möglichkeit von Empathie als einer Kraft\, die in der Lage ist\, Unterschiede zu überbrücken und menschliche Verbindungen wiederherzustellen. \nJedes seiner Gemälde ist von einer dichten Ansammlung von Figuren bevölkert\, die durch spontane Linienführung\, lebendige Farben\, Farbtropfen\, symbolische Bildsprache und spielerische Verzerrungen dargestellt werden. Zusammen bilden diese Gesichter eine Bildsprache\, die die Komplexität\, die Widersprüchlichkeit und die emotionale Intensität des zeitgenössischen Lebens widerspiegelt. \nAnstatt sich außerhalb dieser sozialen Spannungen zu positionieren\, nutzt Chapheau die Malerei als einen Prozess der Selbstreflexion. Die Werke erkennen den eigenen Platz des Künstlers innerhalb von Systemen der Spaltung an und schlagen gleichzeitig Offenheit\, Neugier und Mitgefühl als Alternativen zur Trennung vor. FACES lädt die Betrachter dazu ein\, über Etiketten und Vorurteile hinauszuschauen\, und fördert so die Begegnung mit Individualität\, Verletzlichkeit und unserer gemeinsamen Menschlichkeit. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/faces-louis-chapheau/
LOCATION:AK Galerie\, Behrenstraße 31\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:ABITARE - Solo Exhibition with works by  Samanta Malavasi
DESCRIPTION:In today’s world\, ‘home life’ has undergone a radical transformation. Homes used to be places of gathering\, spaces where families came together\, and neighbours were an integral part of our daily lives. Homes were not just places of retreat\, but also social hubs.\nHowever\, with the advancement of digital technologies and increasing globalisation\, the concept of ‘living’ has undergone an unprecedented transformation. The idea of social interaction within one’s own four walls has become a utopia\, as we are constantly connected yet simultaneously distanced from others. This turning point in living manifests itself in emotional isolation and a loss of community.\nThe exhibition aims to explore this turning point. Through dance and visual art\, the isolation and alienation that often characterise modern life are visually represented. \nSamanta Malavasi is a contemporary abstract painter and installation artist who lives and works in Modena and Berlin.\nThrough multi-layered\, monochrome compositions\, her works invite reflection on the human condition\, transcending differences in language\, origin or worldview. The monochrome in her works is not merely an aesthetic choice\, but a symbolic act: a single colour that unites and represents humanity as a shared whole.\nEach of her works invites the viewer to reflect on their own journey\, to recognise the traces left behind and received\, and to foster a dialogue between the personal and the universal. Her art serves as a reminder that everything – every layer\, every trace – transforms into something else\, thus creating an endless cycle of transformation and community. \nGiusy Cirillo is an Italian contemporary dancer and performer based in Berlin and Rome. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/abitare-solo-exhibition-with-works-by-samanta-malavasi/
LOCATION:C&B Reichert Galerie\, Fasanenstraße 29 (Passage)\, Berlin\, 10719
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SUMMARY:Elementar – Hand\, Klang\, Natur\, eine vielsinnige Ausstellung mit Arbeiten von Jainem Jeong\, Frank Markowski und Bodo Hartwig
DESCRIPTION:Die koreanische Künstlerin Jainem Jeong überlässt ihre Leinwände dem Wattenmeer: Gezeiten\, Salz und Schlick hinterlassen Farben und Strukturen\, die niemand von Hand erzeugen könnte. Ihre skulpturalen Abformungen aus traditionellem Maulbeerpapier nehmen Baumrinden auf – gefasst mit Pigmenten\, die Jeong selbst aus Pflanzen und Erden herstellt. \nDer Berliner Bildhauer Frank Markowski formt von Hand: Steinzeug\, Pulp\, in Bronze gegossen – organische Objekte\, die berührt werden wollen\, und auf ihren Sockeln Worte tragen\, die Gedankenräume öffnen. Das Sinnliche entführt in Ahnungen. \nDer Berliner Klangkünstler Bodo Hartwig erschließt Räume über das\, was in ihnen klingt. Seine Freifeldaufnahmen und Installationen legen akustische Schichten frei\, in denen Naturprozesse und menschliche Eingriffe sich überlagern. Eines seiner Objekte wartet\, bis jemand den Knopf hinter der Leinwand drückt. \n
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LOCATION:C&B Reichert Galerie\, Fasanenstraße 29 (Passage)\, Berlin\, 10719
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SUMMARY:Jonathan Binet - in between
DESCRIPTION:Galerie Mazzoli freut sich „In between“\, die erste Einzelausstellung des französischen Künstlers Jonathan Binet in Berlin\, zu präsentieren und zur Vernissage am 26. Juni 2026 um 19 Uhr einzuladen. \nDie Ausstellung vereint eine konzentrierte Auswahl neuerer Werke und bietet Einblick in eine künstlerische Praxis\, die sich durch ein fortwährendes Aushandeln zwischen Intention und Zufall\, Entscheidung und Ungewissheit entfaltet. Obwohl die Malerei im Zentrum von Binets Arbeit steht\, versteht er sie weniger als die Ausführung eines im Voraus festgelegten Bildes\, sondern vielmehr als einen Prozess des Beobachtens\, Auswählens und Reagierens auf das\, was während des Entstehens sichtbar wird. \nWie der Künstler selbst bemerkt hat\, interessiert ihn besonders die Lücke zwischen einer ursprünglichen Idee und dem fertigen Werk. Ausgehend von einer Richtung\, die oft nur teilweise definiert ist\, lässt Binet dem Unvorhersehbaren bewusst Raum. Zufällige Spuren\, beiläufige Gesten\, Überreste vorheriger Handlungen und Elemente\, die sich seiner unmittelbaren Kontrolle entziehen\, werden häufig zu den lebendigsten Bestandteilen seiner Arbeiten. Anstatt diese Erscheinungen zu korrigieren oder zu unterdrücken\, schenkt er ihnen besondere Aufmerksamkeit und erlaubt ihnen\, den Prozess umzulenken und das Ergebnis mitzugestalten. \nMit Jonathan Binets erster Einzelausstellung in der Galerie Mazzoli Berlin hebt „In between“ eine künstlerische Praxis hervor\, die Unsicherheit als produktive Bedingung begreift. Die Werke laden die Betrachter:innen dazu ein\, denselben Raum von Aufmerksamkeit und Zögern zu betreten\, aus dem sie hervorgegangen sind – einen Raum\, in dem Wahl und Nicht-Wahl untrennbar miteinander verbunden bleiben und Bedeutung fortwährend ausgehandelt statt endgültig festgelegt wird. \nBIO\nJonathan Binet (1984\, Saint-Priest bei Lyon\, Frankreich) studierte an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris sowie an der École des Beaux-Arts in Saint-Étienne. Zu seinen wichtigsten Einzelausstellungen zählen jene bei Balice Hertling\, Paris (2016 und 2024)\, Spazio ORR\, Brescia (2021)\, Berthold Pott\, Cologne (2020)\, Galerie Stadtpark\, Krems (2017)\, Galleria Mazzoli\, Modena (2017)\, Bonner Kunstverein\, Bonn (2015)\, Carl Kostyál\, London (2015)\, Kunst Halle Sankt Gallen\, St. Gallen (2015)\, Centre d’Art Neuchâtel\, Neuchâtel (2014)\, das Musée d’Art Contemporain de Bordeaux\, Bordeaux (2012)\, das Palais de Tokyo (2012) sowie Gaudel de Stampa\, Paris (2011). \nIm Jahr 2008 wurde er mit dem „Prix des Amis des Beaux-Arts\, Prix Gérard Viquel“ ausgezeichnet. Zu seinen jüngeren Gruppenausstellungen zählen „Quel jour sommes-nous“ bei Tokonoma in Kassel (2022) sowie „Shelter in the folds of the infinite“ bei Sans Titre in Paris (2021). \nEr lebt und arbeitet in Paris. \n
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SUMMARY:Helcio Barros - Em torno do Aleph
DESCRIPTION:Die Galerie Barbara Thumm präsentiert die erste Einzelausstellung von Helcio Barros in Deutschland. Helcio Barros ist ein bildender Künstler und Schriftsteller\, geboren 1956 in Rio de Janeiro\, der heute in São Paulo lebt. Seine künstlerische Laufbahn begann Anfang der 1980er Jahre – einer Zeit\, die sowohl von der Demokratisierung Brasiliens als auch von der internationalen Etablierung der Malerei als Ausdrucksmedium geprägt war. \nIn diesem Kontext widmete sich der ehemalige Beamte dem Zeichnen und studierte Filmwissenschaft an der Universität. Sein Weg in die Kunst verlief kontinuierlich: Auch wenn er von der Kunstszene lange kaum wahrgenommen wurde\, schuf er zwischen seinen beruflichen Verpflichtungen kleine Zeichnungen und nahm an Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Vier Jahrzehnte trennen diesen Anfang vom Jahr 2026. Im Rahmen der 36. Biennale von São Paulo wurde sein Werk in einer Hommage des Kollektivs Vilanismo gewürdigt\, das seine Meisterschaft und Hingabe ehrte – als Akt historischer Wiedergutmachung gegenüber einem Künstler\, der sie bis heute inspiriert. \nEm torno do Aleph (Rund um Aleph) ist seine erste Ausstellung in Deutschland. Der Titel bezieht sich auf Jorge Luis Borges’ ikonische Erzählung „El Aleph“ (Das Aleph) aus dem Jahr 1945. Das Aleph ist ein geheimnisvoller Punkt\, der alle anderen Punkte des Universums zugleich enthält und es dem Betrachter ermöglicht\, die gesamte Erde gleichzeitig aus jedem Blickwinkel zu sehen. In gewisser Weise spiegelt dies die kontinuierliche und umfassende Praxis wider\, die Barros im Laufe seines Schaffens entwickelt hat. Um das Aleph herum befindet sich Sankofa. Um die Angst\, dass nichts mehr übrigbleiben könnte\, das Überraschung oder Freude hervorruft\, steht die Handlung des Zurückkehrens\, um das wiederzuerlangen\, was vergessen oder verloren wurde. Um das Gefühl einer Wiederkehr\, die niemals endet\, oder die Unmöglichkeit\, sich von allem Gesehenen zu befreien\, flüstert der Sankofa-Vogel weiterhin: „Erinnere dich\, erinnere dich.“ (1) Und zwischen Aleph und Sankofa\, genau dazwischen\, befindet sich das Werk von Helcio Barros: eine Poetik\, die bereits vorhanden war\, als sie entdeckt wurde; eine Malerei\, die den Ausdruck der 1980er Jahre für sich beanspruchte\, noch bevor dieses Paradigma vollendet war\, und es erneut öffnete\, um die vielfältigen Alephonten und Superalephonten einzuschließen. \nText: André Pitol \nHelcio Barros – Em torno do Aleph\n27. Juni 2026 – 01. August 2026 \nGalerie Barbara Thumm \n
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SUMMARY:Trace
DESCRIPTION:Künstler*innen \nLely Constantinople\, Martina Fornace\, Claire Packer\, Antonia Tricarico \nTRACE ist eine Ausstellung über flüchtige Momente und Gesichter\, Orte und Fragmente. Sie erzählen Geschichten\, die über das unmittelbar Sichtbare hinausgehen. Im Kern wird die menschliche Präsenz und unsere Beziehung zu Orten untersucht: wie wir in Räumen existieren\, wie wir Spuren hinterlassen und wie unsere Umgebung die Abdrücke unseres Daseins bewahrt. \nDiese Ausstellung schafft durch Porträts\, Landschaften und Mischtechniken einen Dialog zwischen Menschen und den Orten\, an denen sie leben oder denen sie manchmal entfliehen. \nVier in Washington\, D.C./Maryland ansässige Künstler*innen bringen unterschiedliche Perspektiven in diese Erkundung ein\, vereint durch gemeinsame Themen wie Erinnerung\, Präsenz und zurückgelassene Spuren\, doch ihre Ansätze variieren dramatisch: Einige sind roh und direkt\, während andere vielschichtig\, abstrakt oder bewusst zurückhaltend sind. Dieser Widerspruch spiegelt wider\, wie sich Erinnerung und Bedeutung je nach Perspektive und Zeit verschieben. \nTRACE untersucht zudem die Verbindungen zwischen verschiedenen fotografischen Verfahren – von traditionellen Silbergelatineabzügen bis hin zu experimentellen Solarplatten\, von intimen Cyanotypien bis hin zu zeitgenössischen digitalen Arbeiten. Jedes Verfahren hat seine eigene Beziehung zu Zeit und Beständigkeit und spiegelt wider\, wie unterschiedlich wir Dinge erleben und in Erinnerung behalten. Handgefertigte Bücher laden zu einer nahen\, persönlichen Erfahrung ein\, während größere Abzüge Raum und Aufmerksamkeit einnehmen. \nDie Ausstellung bietet den Betrachter*innen Raum\, zur Ruhe zu kommen und noch einmal hinzuschauen\, die emotionalen Facetten des Alltags zu betrachten und zu erkennen\, wie Menschen und Orte Geschichten in sich tragen\, die oft unerzählt bleiben. \nAusstellungsprogramm \nSamstag\, 27. Juni 2026\, 18 Uhr Vernissage im Neurotitan \nDJ Holly Hunted \n22 Uhr Afterparty im Eschschloraque Rümschrümp \nDJs Alec MacKaye & Jerry Busher (Washington\, D.C.) \nAlec MacKaye (Hammered Hulls\, The Faith etc) & Jerry Busher (Shadow Riot\, Fugazi etc.) legen ihre Lieblingssongs aus der Plattensammlung von Bert Queiroz auf. Eintritt frei. \nSonntag\, 28. Juni 2026\, 16-21Uhr im Neurotitan \nMeet The Artists – Künstler*innengespräch \nDJs Mr. Cigarette Butt & Special Live Performance | Gespräch: 18 Uhr \nMeet the Artists: Make Noise\, Leave Traces. \nmit Lely Constantinople\, Martina Fornace\, Claire Packer & Antonia Tricarico\nModeration: Rebecca Lilliecrona\n*Gespräch in englischer Sprache* \nVier amerikanische Künstler*innen\, die in der Hardcore-Punk- und Underground-Kunstszene von Washington\, D.C. verwurzelt sind\, werden anlässlich ihrer ersten Ausstellung außerhalb der USA zu einem Künstler*innengespräch zusammenkommen. \nDie Fotografien von Lely Constantinople\, Martina Fornace\, Claire Packer und Antonia Tricarico sind in zahlreichen Privatsammlungen und Institutionen wie der Smithsonian Institution vertreten sowie in Publikationen wie der Washington Post und „Girlgaze“ (Rizzoli). Die Künstler*innen haben mit Labels wie Tolotta Records\, Dischord Records\, Kill Rock Stars und zahlreichen Musiker*innen zusammengearbeitet. \nIm Mittelpunkt des Gesprächs stehen die Werke\, ihre ursprünglichen Beweggründe\, Fotografie als Kunstform zu betreiben sowie die Art und Weise\, wie sie Atmosphäre\, Emotionen und Stimmungen einfangen kann\, die über das unmittelbar Sichtbare hinausgehen. \nDarüber hinaus befasst sich das Gespräch mit den Herausforderungen des Lebens und Arbeitens in Washington\, D.C. – einer Stadt\, die derzeit im Zentrum des politischen Diskurses steht und weitreichende Auswirkungen auf Künstler*innen weltweit hat. Es beleuchtet die Komplexität des Schaffens in einer Stadt\, die zugleich kreativ und schnelllebig ist und stark von der Politik geprägt wird\, insbesondere vor dem Hintergrund einer vorherrschenden rechtsgerichteten Agenda. \nSamstag 04. Juli 2026\, ab 14 Uhr \nHoffest im Haus Schwarzenberg \nEngagierte Kollektive\, ansässige sowie internationale Akteur*innen und Künstler*innen schreiben dem Hoffest ihre Geschichten ein – gemeinsam schaffen wir Bündnisse für künstlerische Präsenz und Teilhabe\, einen Ort der Gemeinschaft im Haus Schwarzenberg. Dafür legt das Hoffest die Fährte auf Vielfalt: Starke Netze entstehen durch eine Ausstellung\, partizipative Workshops\, Soli-Küche\, ein Spielfeld für Performances und nicht zuletzt das lebendige Wirken der Hausgemeinschaft\, das die Live-Acts in abenteuerliche Klangfarben von Liebe\, Chaos und künstlerischer Freiheit tauchen. \nSchwarzenberg e.V. | Neurotitan | Eschschloraque Rümschrümp   \nKino Central | Many Tentacles | SNIPER \nSoli-Küche: Vétomat\, Homeless Veggie Dinner\, Radio Bandito \nPerformance: Ravingmadcarlos \nDJs: Martin Long and Dævə \nLIVE: \nRed Money | Oum Shatt | Alpha Zen Taurï \n
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