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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Monira Al Qadiri. Hero
DESCRIPTION:In ihren Werken werden die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen\, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat\, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative.\nDie Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde\, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation\, bestehend aus einem großformatigen Wandgemälde\, Objekten und Video\, in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt\, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten\, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. \nÜber die Künstlerin \nMonira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin\, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz\, Österreich (2023); UCCA Dune\, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao\, Spanien (2022); Blaffer Art Museum\, Texas\, USA (2022); Haus der Kunst\, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019); The CIRCL Pavilion\, Amsterdam\, Niederlande (2018); Sursock Museum\, Beirut\, Libanon (2017) und Gasworks\, London\, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Nora Turato
DESCRIPTION:Kuratorin: Lidiya Anastasova \nSprache – in gesprochener wie geschriebener Form – dient als zentrales Material in Nora Turatos Werk. Sie erforscht diese in Form von Typografie\, Wandarbeiten\, Video\, Sound\, Performances und Künstlerinnenbüchern (etwa in der Serie pool). Dabei arbeitet sie mit vorgefundenem Material aus vielseitigen Quellen wie u. a. dem Internet\, Social Media\, Presse\, Büchern\, Filmen\, Musik und Gesprächen. Von der Künstlerin gesammelt und akribisch neu geordnet\, wird ein Überfluss an Wortmaterial bis auf die Essenz heruntergebrochen. Turatos neue\, eigens für die Fassade des n.b.k. konzipierte Arbeit markiert einen Wendepunkt in ihrer Praxis – eine Herangehens-weise\, die den eigenen Körper als Ausgangspunkt nimmt – als Quelle der Sprache und der Handschrift. Turato untersucht Konditionierungen\, die das menschliche Verhalten prägen – mit einem Fokus darauf\, wie diese verinnerlichten Muster physisch sichtbar werden. Hierbei wird die Handschrift als Form des Ausdrucks und zugleich als ein direktes Ergebnis erlernten Verhaltens betrachtet. \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Marina Abramović - Balkan Erotic Epic. The Exhibition 
DESCRIPTION:\nMarina Abramović\, eine der einflussreichsten zeitgenössischen Künstler*innen\, präsentiert mit Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau ihre erste große Einzelausstellung in Berlin seit den 1990er Jahren. Die Ausstellung vereint historische Werke und neue Arbeiten der Performance-Künstlerin und zeichnet ihr anhaltendes Interesse an Ritualen\, Erotik\, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands nach. \n\n\nKlagend schlagen sich Frauen auf den Oberkörper und massieren ihre Brüste\, während ein nackter Körper und ein Skelett eng ineinander verschlungen liegen: Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region\, in der Marina Abramović aufgewachsen ist – verwebt Balkan Erotic Epic. The Exhibition filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. Durchsetzt mit humorvollen Zuspitzungen entwirft die Ausstellung ein imaginäres Bild dieser Region: Hier soll erotische Energie Gemeinschaften dabei helfen\, dem Tod zu begegnen\, Fruchtbarkeit zu fördern und das Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen. Das Erotische erscheint so als essenzielle Kraft – als eine Kraft\, die die Grenzen zwischen Leben und Tod\, zwischen Individuum und Kollektiv\, auflösen kann. \nAnlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums präsentieren die Berliner Festspiele Balkan Erotic Epic in zwei Teilen: Nach der Ausstellung im Gropius Bau eröffnet im Oktober 2026 die neue mehrstündige Bühnenproduktion Balkan Erotic Epic. The Stage Version die Performing Arts Season im Haus der Berliner Festspiele. \n\nMarina Abramović – Balkan Erotic Epic. The Exhibition\n15.4.2026 – 23.8.2026 \nGropius Bau \n
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LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7\, Berlin\, 10963\, Deutschland
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SUMMARY:Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
DESCRIPTION:„Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der weißensee kunsthochschule berlin\, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet\, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. \nAls Hochschule für angewandte Kunst versteht sich Weißensee seinerzeit als Pendant zu einer Kunstakademie. Die „Angewandten“ setzen im alltäglichen Leben an: Hier ist die Not in der kriegszerstörten Stadt am größten. Alle Künste – Malerei\, Plastik\, Grafik\, Bühnenbild\, Mode und Textil\, Keramik und industrielle Gestaltung – beziehen sich auf die Architektur und die Lebenswelt. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche\, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium\, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. \nGestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee\n16. April 2026 – 22. Februar 2027 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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LOCATION:Werkbundarchiv – Museum der Dinge\, Oranienstraße 25\, Berlin\, D-10999\, Deutschland
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SUMMARY:Whispers of Japan - Luciano Castelli
DESCRIPTION:Der Schweizer Künstler Luciano Castelli setzte sich bereits in den frühen 1980er-Jahren intensiv mit Japan auseinander. In der Ausstellung „WHISPERS OF JAPAN“ knüpft er an diese Faszination an: Ältere Arbeiten treten in Dialog mit bislang unveröffentlichten Fotografien\, die dem melancholischen Seelentanz Butoh gewidmet sind. Zusammen mit Werken in seiner unverwechselbaren\, gestisch-kraftvollen Malweise entsteht daraus ein neues\, vielschichtiges Werk. \nHerzstück der Schau sind Malereien auf eigens für die Ausstellung traditionell gefertigten Paravents\, neben denen er den Ausstellungsraum mit einem bis ins Kalligraphische reichenden Pinselduktus erobert. In der Tradition seiner spektakulären Aktionen – etwa im Berliner Kaufhaus Jahndorf oder 2016 im SPSI Art Museum in Shanghai\, wo er spontan das gesamte Museumsinnere bemalte – sprengt er auch hier bewusst die Grenzen konventioneller Bildpräsentation. So entsteht ein intensives\, atmosphärisches Erlebnis\, das Malerei und Architektur verschmelzen lässt. Die Ausstellung wurde zuvor sehr erfolgreich in Basel\, in der Kulturstiftung Geiger gezeigt. \nWhispers of Japan – Luciano Castelli\n15.05.2026 – 22.08.2026 \nGalerie Deschler \n
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SUMMARY:Empty Places\, Crowded Hearts - Crone Berlin
DESCRIPTION:Die Galerie Crone Berlin präsentiert die Ausstellung Empty Places\, Crowded Hearts\, die ein generationsübergreifendes Panorama weiblicher künstlerischer Strategien mit abstrakten oder abstrahierenden Bezügen entfaltet. \nDabei werden prägende Positionen der 1970er und 1980er-Jahre mit aktuellen Strömungen in Dialog gebracht. \nDie gezeigten Arbeiten von Channa Horwitz\, Hanne Darboven\, Charlotte Posenenske\, Sylvie Fleury und Rosemarie Trockel stehen für eine konzeptuelle Durchdringung von Struktur durch serielle Systeme\, zeitbasierte Ordnungen und die kritische Reflexion kultureller und materieller Codes. Ihre Praxis hat das Verständnis von Struktur als intellektuelles und gesellschaftliches Prinzip nachhaltig geprägt. \nJüngere Positionen wie Ruscha Voormann\, Hannah Sophie Dunkelberg\, Sophie-Luise Passow\, Judith Fegerl und Carola Dertnig entwickeln diese Ansätze weiter und untersuchen Oberflächen\, Materialien und narrative Gefüge als offene\, fragile Systeme\, in denen Körper\, Raum und Bild in dynamische Beziehungen treten. \nDie Ausstellung versammelt somit Werke von zehn Künstlerinnen verschiedener Generationen\, die sich mit grundlegenden Fragen von Ordnung\, Materialität und Wahrnehmung auseinandersetzen. Seriellen und konzeptuellen Verfahren kommen dabei ebenso große Bedeutung zu wie körperlichen und materialbezogenen Prozessen oder performativen Herangehensweisen. \nEmpty Places\, Crowded Hearts\n1. Juni bis 15. August 2026 \nCrone Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/empty-places-crowded-hearts-crone-berlin/
LOCATION:Crone Berlin\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Matthias Bitzer & Dominik Halmer - Specht und Beton im Polygon
DESCRIPTION:\nMit dem dichterischen Wortlaut des Ausstellungstitels SPECHT UND BETON IM POLYGON verbindet sich das künstlerische Anliegen\, vermeintlich Unvereinbares aus Natur und Forschung\, Kultur und Politik\, Körper und Psyche\, Du und Ich als ein – zumindest für den Augenblick – symbiotisches wie funktionales Gefüge zu erleben.\n\nDie beiden Künstler Matthias Bitzer und Dominik Halmer verbindet die Leidenschaft für die Schaffung multidisziplinärer Arbeiten. Für ihre Duoshow verwandeln sie die Galerie in einen geistigen Erfahrungsraum aus Malerei\, Skulptur\, Wandzeichnung\, Text\, Icons und OpArtMustern.\n\n\nMatthias Bitzer (*1975 i. Stuttgart) bezieht seine Inspiration aus Kunstgeschichte\, Philosophie und Literatur. Einige Arbeiten öffnen sich physisch\, um verborgene Schichten freizulegen\, und laden den Betrachter zur Interaktion ein. Sie evozieren Erinnerungen und kulturelle Echos und bieten inmitten des heute rasanten Bilderkonsums einen seltenen Raum für Innehalten und Reflexion.\n\nDominik Halmer (*1978 in München) löst sich mit seinen geformten Bildern vom klassischen Tafelbild und reflektiert zugleich dessen Bedingungen der Sichtbarkeit. Der Bildträger erscheint in perspektivischer Verzerrung und unterläuft jede räumliche Stabilität. Schwebende Linien\, Tropfen und materielle Spuren erzeugen widersprüchliche Illusionsebenen und stellen die Vorstellung einer eindeutigen Realität infrage.\nMatthias Bitzer & Dominik Halmer – Specht und Beton im Polygon\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n12.06.2026 – 28.08.2026 \nFWR Galerie \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n
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LOCATION:FeldbuschWiesnerRudolph\, Jägerstrasse 5\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Multiples Weiß
DESCRIPTION:Die Jubiläumsausstellung zum fünfjährigen Bestehen des Museums Haus des Papiers vereint drei Ausstellungen unter einem Dach. Die Hauptausstellung Multiple Weiß verbindet aktuelle Ankäufe des Paper Art Awards mit ausgewählten künstlerischen Positionen\, hinzu kommen die Sonderschau Fiber Future Lab sowie unsere internationale Sonderausstellung Collage – Farbe und Fläche. Sie lädt ein zu einem gemeinsamen Blick auf Sichtbarkeit\, Materialität und die Frage\, welche Geschichten wir erzählen – und welche nicht. \nMit dem Paper Art Award zeichnet das Museum Haus des Papiers seit sechs Jahren herausragende Positionen der zeitgenössischen Papierkunst aus. Die aktuellen Ankäufe erweitern die Sammlung um neue Perspektiven und werden erstmals im Rahmen von Multiples Weiß präsentiert. \nDie Sonderschau Fiber Future Lab widmet sich aktuellen Entwicklungen im Bereich papier- und faserbasierter Nachhaltigkeit\, Materialforschung und Zukunftstechnologie. \nDie internationale Sonderausstellung Collage – Farbe und Fläche präsentiert über 40 zeitgenössische künstlerische Positionen mit Leihgaben aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus. \nAus diesem Ausruf entwickelte sich inzwischen auch die internationale Initiative Club Collega (clubcollega.eu). \nTeilnehmende Kunstschaffende sind: \nMultiples Weiß\nAstrid Busch\, Christiane Feser\, Cem Bora\, Dirk Krecker\, Goekhan Erdogan\, Harriet Groß\, Hendrik Czakainski\, Hideaki Yamanobe\, Inka Bell\, Justina Moncevičiūtė\, Leiko Ikemura\, Sang Mi Lee\, Philipp Hölzgen\, Xenia Lesniewski \nCollage – Fläche und Farbe\nAndrea Pöter\, Andrey Krasulin\, Anke Meixner\, Annett Franke\, Annette Zobel\, Barbara Höller\, Bettina Bradt\, Brian Hegarty\, Cath Duncan\, Christina Eva Walz\, Christine Huizenga\, Clara Zimmermann\, Edina Picco\, Egbert Ackermann\, Elisabeth Sonneck\, Elizabeth Carlsson\, Ellen Ribbe\, Emanuela Martucci\, Enikő Czigány\, Fiene Scharp\, Franziska Teufel\, Ilka Raupach\, Irene Wölfl\, Janina Lamberty\, Jens Rausch\, Jörg Schmitz\, Josefien Alkema\, Julia Sossinka\, Katerina Mandarik\, Kirstin Rabe\, Krystyna Steffens\, Lola Giancarelli\, Maria Elisa Quiaro\, Meike Andresen\, Micaela Zellhofer\, Roberta Bonfield\, Roland Barth\, Silke Janas\, Ulrike von der Osten\, Veronika Steiner Begleitet durch Arbeiten von: Henning Eichinger\, Max Ernst\n(Leihgaben aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus) \nFiber Future Lab\nAnna Handick\, Alexandra Fruhstorfer\, Eva Bullermann\, Jessica Maria Toliver\, Nicholas Plunkett\, Loop\nBiotech\, Releaf Paper\, System 180 (in Kooperation mit Ligno Light u. Respan Projekt)\, TU München Lehrstuhl für Biogene Polymere \n
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LOCATION:Haus des Papiers\, Seydelstraße 30\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:FACES  – LOUIS CHAPHEAU
DESCRIPTION:In einer Zeit\, die von ideologischer Polarisierung und einem zunehmend fragmentierten öffentlichen Diskurs geprägt ist\, untersucht Louis Chapheau mit FACES anhand einer Vielzahl ausdrucksstarker Porträts die Möglichkeit von Empathie als einer Kraft\, die in der Lage ist\, Unterschiede zu überbrücken und menschliche Verbindungen wiederherzustellen. \nJedes seiner Gemälde ist von einer dichten Ansammlung von Figuren bevölkert\, die durch spontane Linienführung\, lebendige Farben\, Farbtropfen\, symbolische Bildsprache und spielerische Verzerrungen dargestellt werden. Zusammen bilden diese Gesichter eine Bildsprache\, die die Komplexität\, die Widersprüchlichkeit und die emotionale Intensität des zeitgenössischen Lebens widerspiegelt. \nAnstatt sich außerhalb dieser sozialen Spannungen zu positionieren\, nutzt Chapheau die Malerei als einen Prozess der Selbstreflexion. Die Werke erkennen den eigenen Platz des Künstlers innerhalb von Systemen der Spaltung an und schlagen gleichzeitig Offenheit\, Neugier und Mitgefühl als Alternativen zur Trennung vor. FACES lädt die Betrachter dazu ein\, über Etiketten und Vorurteile hinauszuschauen\, und fördert so die Begegnung mit Individualität\, Verletzlichkeit und unserer gemeinsamen Menschlichkeit. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/faces-louis-chapheau/
LOCATION:AK Galerie\, Behrenstraße 31\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Jonathan Binet - in between
DESCRIPTION:Galerie Mazzoli freut sich „In between“\, die erste Einzelausstellung des französischen Künstlers Jonathan Binet in Berlin\, zu präsentieren und zur Vernissage am 26. Juni 2026 um 19 Uhr einzuladen. \nDie Ausstellung vereint eine konzentrierte Auswahl neuerer Werke und bietet Einblick in eine künstlerische Praxis\, die sich durch ein fortwährendes Aushandeln zwischen Intention und Zufall\, Entscheidung und Ungewissheit entfaltet. Obwohl die Malerei im Zentrum von Binets Arbeit steht\, versteht er sie weniger als die Ausführung eines im Voraus festgelegten Bildes\, sondern vielmehr als einen Prozess des Beobachtens\, Auswählens und Reagierens auf das\, was während des Entstehens sichtbar wird. \nWie der Künstler selbst bemerkt hat\, interessiert ihn besonders die Lücke zwischen einer ursprünglichen Idee und dem fertigen Werk. Ausgehend von einer Richtung\, die oft nur teilweise definiert ist\, lässt Binet dem Unvorhersehbaren bewusst Raum. Zufällige Spuren\, beiläufige Gesten\, Überreste vorheriger Handlungen und Elemente\, die sich seiner unmittelbaren Kontrolle entziehen\, werden häufig zu den lebendigsten Bestandteilen seiner Arbeiten. Anstatt diese Erscheinungen zu korrigieren oder zu unterdrücken\, schenkt er ihnen besondere Aufmerksamkeit und erlaubt ihnen\, den Prozess umzulenken und das Ergebnis mitzugestalten. \nMit Jonathan Binets erster Einzelausstellung in der Galerie Mazzoli Berlin hebt „In between“ eine künstlerische Praxis hervor\, die Unsicherheit als produktive Bedingung begreift. Die Werke laden die Betrachter:innen dazu ein\, denselben Raum von Aufmerksamkeit und Zögern zu betreten\, aus dem sie hervorgegangen sind – einen Raum\, in dem Wahl und Nicht-Wahl untrennbar miteinander verbunden bleiben und Bedeutung fortwährend ausgehandelt statt endgültig festgelegt wird. \nBIO\nJonathan Binet (1984\, Saint-Priest bei Lyon\, Frankreich) studierte an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris sowie an der École des Beaux-Arts in Saint-Étienne. Zu seinen wichtigsten Einzelausstellungen zählen jene bei Balice Hertling\, Paris (2016 und 2024)\, Spazio ORR\, Brescia (2021)\, Berthold Pott\, Cologne (2020)\, Galerie Stadtpark\, Krems (2017)\, Galleria Mazzoli\, Modena (2017)\, Bonner Kunstverein\, Bonn (2015)\, Carl Kostyál\, London (2015)\, Kunst Halle Sankt Gallen\, St. Gallen (2015)\, Centre d’Art Neuchâtel\, Neuchâtel (2014)\, das Musée d’Art Contemporain de Bordeaux\, Bordeaux (2012)\, das Palais de Tokyo (2012) sowie Gaudel de Stampa\, Paris (2011). \nIm Jahr 2008 wurde er mit dem „Prix des Amis des Beaux-Arts\, Prix Gérard Viquel“ ausgezeichnet. Zu seinen jüngeren Gruppenausstellungen zählen „Quel jour sommes-nous“ bei Tokonoma in Kassel (2022) sowie „Shelter in the folds of the infinite“ bei Sans Titre in Paris (2021). \nEr lebt und arbeitet in Paris. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/jonathan-binet-in-between/
LOCATION:Galerie Mazzoli\, Eberswalder Str. 30\, Berlin\, 10437
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SUMMARY:2 portrat - LIU | HEO
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LOCATION:galerie son\, Schinkelplatz 4\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Optimism - Flashback
DESCRIPTION:Dolores Flores presents a variety of works in the exhibition „Optimism – Flashback“ with the paper figures „the beer people“\, in the a.i.p. galerie and project space. Dolores Flores is an interdisciplinary artist\, poet and musician of Mexican American / German descent. Born in Berlin 1964\, raised in Northern California\, U.S.A. Since 1983 living and working in Berlin and Lower Saxony\, Germany. The work of this interdisciplinary artist encompasses audiovisual spatial installations\, sculptures\, light objects\, and video works\, as well as vocal performances and the music project „The Unfamiliarnaires.“ Her works are held in various private collections around the world and have been exhibited in galleries\, museums\, institutions\, and project spaces. Regardless of the chosen medium\, aesthetics and a contemplative quality are central to her work. \nDie Evolution der „Beer People“: Vom Kneipenzufall zum Kunstkonzept\nThe narrative and contemplative aspect is a central theme for her\, with a focus on observing society and its evolution in our time. With an emphasis on an optimistic perspective\, individuality and development within the personal sphere are additional key themes. The story behind the creation of the paper figures “The beer people” from Dolores Flores. Dolores Flores\, a sculptor who has been creating her works in wood since 1986\, created these figures by chance in an old Berlin beer bar in the late 90s after a band rehearsal. The inspiration came from a tissue paper ring—the drop catcher that is attached to the bottom of a freshly tapped beer glass to absorb the foam drippings\, called a „Tropfenfänger\,“ a German tradition in beer culture. As a sculptor\, she found this fragile material very interesting\, and while playing around with this tissue paper ring at that moment\, the „beer people“ came to life. Their name originates from the material and the origin where they were created. What started by chance has now evolved into a complete artistic concept. Each figure is an original\, folded and torn\, where the excess paper is removed and then folded into form. These figures are created out of one single tissue paper ring; there are no additional components other than the toothpick attached to the backside for stability. These figures are not a copy of origami; they are an authentic creation by Dolores. \nZwischen Kontemplation und Digitalisierung: Eine Gesellschaft voller Hoffnung\nAll of these small figures\, female or male\, have their own expressions\, poses\, movements\, and characters. These figures are full of individuality\, though made out of the exact same valueless material. Over 8\,500 figures have been produced\, and for every exhibition\, a new generation is created for diverse works\, such as multimedia installations\, luminescent object boxes\, photographs\, and video works. Dolores Flores integrates lyrics from her songs\, which are translated into binary number code\, symbolizing our computerized and digitalized era. The “beer people“ figures represent a hopeful\, confident\, and idealistic society believing in gender equality and individuality\, searching for new solutions and perspectives\, and promoting freedom of thought and action. They question society’s value system\, invoking contemplative thoughts and ideas as a chance for a process of regeneration in a complicated world. The unfolded tissue paper rings represent the masses that are thoughtlessly waiting\, just existing as piled material in orderly rows. With this contemplative concept\, these paper figures function as a playful expedient supporting the narrative aspect of observation\, society\, and creative expression. Der erzählerische und kontemplative Aspekt ist für sie ein zentrales Thema\, wobei der Fokus auf der Betrachtung der Gesellschaft und ihrer Entwicklung in unserer Zeit liegt. Individualität und Entwicklung im persönlichen Raum sind weitere zentrale Themen. \nVernissage\nDonnerstag\, den 02. Juli 2026 von 15-19 Uhr ! \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/optimism-flashback/
LOCATION:a.i.p. project space – artists in progress\, Suarezstraße 8\, Berlin\, 14057\, Deutschland
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SUMMARY:Inge Dick - Lichtzeiten
DESCRIPTION:Der Titel der Ausstellung Lichtzeiten lässt sich als präzise Beschreibung des gesamten künstlerischen Werks von Inge Dick lesen\, die erstmals in einer umfassenden Präsentation bei Taubert Contemporary gezeigt wird. Seit mehr als sechs Jahrzehnten widmet sich die österreichische Künstlerin der stillen Beobachtung von Licht und Zeit – ihren Übergängen\, Nuancen und kaum wahrnehmbaren Veränderungen. \nAusgehend von frühen malerischen Arbeiten entwickelte Inge Dick bereits früh eine radikale Reduktion. Beeinflusst von Zen-Philosophie und den Bildern Antonio Calderaras entstehen ihre weißen\, gespachtelten Bilder\, die zu einem Markenzeichen ihres Œuvres wurden. In den unbetitelten Arbeiten der 80er- und 90er Jahre sowie in den jüngeren weißen Bildern\, die in der Ausstellung gezeigt werden\, entfaltet sich diese Haltung in fein nuancierten Oberflächen\, in denen Licht\, Farbe und Wahrnehmung in ein sensibles Spannungsverhältnis treten. \nEnde der 1970er-Jahre wendet sich Inge Dick der Fotografie zu. Was zunächst pragmatisch beginnt\, wird zu einer entscheidenden Erweiterung ihrer künstlerischen Sprache. In seriellen Arbeiten wie der 12-Stunden Tag Wand (1985) wird Zeit nicht abgebildet\, sondern als verdichteter Prozess sichtbar gemacht. Nicht das Einzelbild\, sondern die Abfolge\, die minimale Verschiebung und das Dazwischen stehen im Mittelpunkt. \nMit dem Umzug an den Mondsee in den frühen 1980er-Jahren wird die Natur – Wasser\, Himmel\, Wetter und Jahreszeiten – zur Inspiration ihrer Arbeit. Serien wie bleu du ciel (1999\, 2004) zeigen Himmel\, Farbe und Licht in serieller Abfolge und unterschiedlichen medialen Umsetzungen – von Ilfochrome über Fujicolor bis hin zu großformatigen Drucken auf Aluminium und Acrylglas. Auch die Werkgruppe la mer (2012/2026)\, löst das Motiv des Meeres zunehmend vom Gegenständlichen und überführt es in abstrakte Farbräume. \nParallel dazu entstehen Polaroid-Arbeiten von weißen Flächen\, deren intensive Blautöne auf die spezifischen Eigenschaften des Materials zurückgehen. In diesen fotografiert sie monochrome Flächen in regelmäßigen Abständen über einen ganzen Tag verteilt\, vom ersten Tageslicht bis zum völligen Verschwinden des Lichts\, bei gleichbleibender Blende und Belichtungszeit. Die Polaroids markieren einen wichtigen Übergang in Dicks Werk\, in dem Material\, Farbe und Zeit eine untrennbare Verbindung eingehen. Einzigartig sind die überlebensgroßen Fotografien der Serie Boston Polaroids\, denn Inge Dick ist 1999 die letzte Künstlerin\, die mit der weltweit größten Polaroid-Kamera fotografieren kann – noch im selben Jahr wird der Apparat abgebaut. \nNach dem Ende der Polaroid-Technologie öffnet sich ab 2006 mit dem Digitalfilm ein neues Kapitel: In filmischen Arbeiten wie zinnober (2009/2010) und daraus entwickelten Filmstills wird Farbe selbst zum Ereignis. In Serien wie frühlings licht weiss (2019) oder der 20-teiligen Serie sommer licht weiss (2020) macht Inge Dick das vielfältige Farbspektrum der Jahreszeiten in chronologischen Streifen- oder Quadratrastern sichtbar. Versehen mit dem exakten Timecode wird Zeit zu visuellen Farbsequenzen verdichtet\, in denen Veränderung und Dauer zugleich erfahrbar werden. \nIn den jüngsten\, kleinformatigen Bildern tritt Blattgold als neues Material hinzu. Während Weiß Licht aufnimmt\, reflektiert Gold es – und schließt so einen Kreis innerhalb des Werks. Die Ausstellung Lichtzeiten vereint zentrale Werkgruppen Inge Dicks zu einer präzisen komponierten Ausstellung\, in der sich analoge und digitale Verfahren\, Fotografie und Malerei\, Sequenz und Einzelbild gegenseitig durchdringen. Sichtbar wird ein Werk\, das Zeit nicht darstellt\, sondern erfahrbar macht – als kontinuierliche Bewegung des Lichts. \n– Dr. Gerda Ridler \nInge Dick 1941 in Wien\, Österreich geboren. \nSie lebt und arbeitet in Mondsee in Innerschwand\, Österreich. \nBeitragsbild: INGE DICK\, la mer 2012|10\, 2012|2025\, Giclée print on Hahnemühle Photo Luster 260 gsm\, mounted on aluminum or acrylic glass \nInge Dick – Lichtzeiten\n3. Juli 2026 – 29. August 2026 \nTaubert Contemporary  \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/inge-dick-lichtzeiten/
LOCATION:Taubert Contemporary\, Knesebeckstr. 90\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:HERE\, NOW\, NEXT
DESCRIPTION:HERE\, NOW\, NEXT brings together established and emerging artists whose works explore the relationship between past\, present\, and future. Through diverse material approaches – layering\, assembling\, painting\, cutting\, and transforming – the exhibition reflects on traces of everyday life\, memory\, and change. \nAcross generations and perspectives\, the participating artists create a dialogue about what is here\, what defines the present moment\, and what might come next. Unfolding simultaneously in Munich and Berlin\, the exhibition expands this conversation across both gallery locations. \nWith works by Vincent Schober\, Carolin Geyer\, Laura Killer\, Frank Hutter\, Tom Früchtl\, Jonny Niesche\, Cordy Ryman\, and Nathan Randall Green. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/here-now-next-2/
LOCATION:Walter Storms Galerie\, Potsdamer Straße 81A\, Berlin\, 10785
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SUMMARY:Rusudan Khizanishvili - Double Exposure
DESCRIPTION:Vor dem Hintergrund weitreichender Proteste in ihrem Heimatland übersetzt die georgische Künstlerin Rusudan Khizanishvili die Spannung des gegenwärtigen Moments in eine Sprache\, die Erinnerungsschichten und Mythen verbindet. Die KORNFELD Galerie Berlin freut sich\, Double Exposure zu präsentieren\, eine bedeutende neue Werkgruppe der Künstlerin. \nGeprägt von einer bemerkenswert frischen und leuchtenden Farbpalette markieren die neuen Werke eine markante Weiterentwicklung in Khizanishvilis künstlerischer Praxis. Ihre emotional aufgeladenen Kompositionen verweben persönliche Biografie\, traditionelle Folklore und kollektive Erfahrung. Sich verschiebende Konturen und durchscheinende Farbfelder führen dazu\, dass sich Figuren und Geschichten überlagern. Ein filmischer Effekt entsteht\, der zugleich zeitlos und unmittelbar wirkt. \nDie Werke greifen die drängenden Fragen unserer Zeit auf\, ohne diese explizit abzubilden\, und erfassen einen komplexen Zustand des Hin- und Hergerissenseins zwischen Geschichte\, Identität und sich entfaltender Gegenwart. \nBeitragsbild: Rusudan Khizanishvili\, Chinoiserie Cabinet\, 2026\, Öl auf Leinwand\, 150 x 120 cm \nRusudan Khizanishvili – Double Exposure\n3. Juli 2026 – 22. August 2026 \nKORNFELD Galerie Berlin \n
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SUMMARY:Rusudan Khizanishvili – Double Exposure
DESCRIPTION:As hundreds of thousands take to the streets in Georgia to demand democratic rights\, political self-determination\, and a European future\, KORNFELD Galerie Berlin presents Double Exposure\, an exhibition of new works by Georgian artist Rusudan Khizanishvili. At a moment of heightened political urgency\, the exhibition brings renewed resonance to a practice that has long explored the tensions between personal memory\, cultural identity\, and lived political reality. \nCurated by Asja Wolf\, Double Exposure operates both as metaphor and method. The title evokes the simultaneous visibility of multiple realities while referencing the photographic and cinematic technique of layering images. In Khizanishvili’s paintings\, this principle unfolds as a complex visual structure: translucent figures\, shifting contours\, and stratified colour fields allow different temporalities\, spaces\, and emotional registers to coexist within a single pictorial plane. Past and present\, myth and political reality\, individual biography and collective history intersect without resolving into a singular narrative. \nKhizanishvili’s background in painting and film informs a distinctly cinematic approach to image-making. Her compositions unfold like scenes; figures appear as protagonists; perspectives evoke the framing of a camera lens. The logic of double exposure – traditionally a technical process of superimposing images – is translated into painterly terms\, resulting in dense compositions of overlapping lines\, planes\, and chromatic atmospheres. Bodies\, faces\, and symbols emerge as if briefly illuminated within an inner projection\, suspended between presence and disappearance. \nAt the same time\, Double Exposure is grounded in the artist’s sustained international trajectory. The works presented in Berlin were created against the backdrop of a social and political climate in which questions of freedom\, belonging\, and cultural identity are once again being negotiated with urgency in Georgia. Khizanishvili does not respond through direct political iconography; instead\, she develops a visual language in which personal memory\, mythology\, and collective experience are interwoven\, offering a nuanced\, multilayered reflection on the conditions of the present. \nRusudan Khizanishvili (*1979) lives and works in Tbilisi. She studied at the J. Nikoladze Art School and at the State Academy of Arts in Tbilisi. Her works have been shown internationally\, including in 2015 as part of the 56th Venice Biennale. Today\, she is regarded as one of the most important artists of her generation in Georgia. Her work is exhibited worldwide and is held in major public and private collections\, including the Mark Rothko Art Centre\, Daugavpils (Latvia)\, the Georgian National Museum\, Tbilisi (Georgia)\, Oni Local Museum\, Oni (Georgia)\, the Kvareli Foundation\, Kvareli (Georgia)\, the collections of Stefan Simchowitz\, Los Angeles (USA)\, Sam Keller (Switzerland)\, Collezione Taurisano\, Naples (Italy)\, Ettore Rossetta (Italy)\, the Museum of Old and New Art (MONA)\, Australia\, the National Museum of Modern and Contemporary Art\, Korea (MMCA)\, the art collection of the Korean Embassy\, Berlin (Germany)\, as well as the Breus Foundation\, Moscow (Russia). This presence underscores the international reach and ongoing relevance of her work. \nBeitragsbild: \nRusudan Khizanishvili\nThe Feast and Two Moon\, 2025\nOil on canvas\n200x300cm\n(RK1/M 256)\n
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LOCATION:Kornfeld Galerie Berlin Kunsthandel GmbH und Co. KG\, Fasanenstraße\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:The Space Between - janinebeangallery
DESCRIPTION:Mit Arbeiten von Maxwell Dunlop\, Marie Louise Elshout\, Armando Mariño\, MASCH und James Johnston versammelt die Ausstellung „The Space Between“ vom 3. Juli bis zum 15. August 2026 internationale Positionen aus den USA\, Kuba\, den Niederlanden\, Großbritannien und Deutschland. \nZwischen Traum\, Erinnerung und Atmosphäre entstehen sehr unterschiedliche Bildwelten: die stille\, filmische Malerei des amerikanischen Künstlers Maxwell Dunlop\, die poetischen hybriden Figuren der niederländischen Künstlerin Marie Louise Elshout sowie das großformatige Interieur des Exilkubaners Armando Mariño\, dessen leuchtendes Licht und künstliche Eleganz zwischen Verführung und Isolation oszillieren. \nErgänzt werden diese Arbeiten durch die feinen Papierarbeiten von MASCH\, die mit ihrer Leichtigkeit und Klarheit die besondere Stimmung des Sommers aufnehmen\, sowie durch die intuitive und fragile figurative Malerei des britischen Musikers und Künstlers James Johnston. \nWith works by Maxwell Dunlop\, Marie Louise Elshout\, Armando Mariño\, MASCH and James Johnston\, the exhibition The Space Between\, on view from July 3 to August 15\, 2026\, brings together international artistic positions from the United States\, Cuba\, the Netherlands\, Great Britain and Germany. \nBetween dream\, memory and atmosphere\, very different visual worlds emerge: the quiet\, cinematic paintings of American artist Maxwell Dunlop\, the poetic hybrid figures of Dutch artist Marie Louise Elshout\, and the large-scale interior by Cuban exile artist Armando Mariño\, whose luminous light and artificial elegance oscillate between seduction and isolation. \nThese works are complemented by MASCH’s delicate paper works\, whose lightness and clarity reflect the particular atmosphere of summer\, as well as by the intuitive and fragile figurative paintings of British musician and artist James Johnston. \nBeitragsbild: MASCH\, PLAYING SPECIES \n
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SUMMARY:Richard Deacon : Just Looking
DESCRIPTION:Mit Just Looking zeigt die Galerie Thomas Schulte eine Einzelausstellung von Richard Deacon\nmit neuen Drucken und großformatigen Keramikskulpturen. Die vielfältigen Serien\nunterstreichen Deacons Vorliebe für Variation\, seine sich weiterentwickelnden\nKonstruktionsmethoden und seinen systematischen Umgang mit dem Material. In glasierter\nKeramik\, Digitaldrucken auf Polyester und lackiertem Stahl treten unterschiedliche\nOberflächenqualitäten hervor\, die jedem Werk einen eigenen Charakter verleihen: mit\nunterschiedlichen Graden an Mattheit und Glanz\, abwechselnd glatt und rau\, offen oder\ngeschlossen\, scheinbar flach oder ausgesprochen voluminös. Während am Boden liegende\nKeramikskulpturen auf unsicherem Untergrund zu wanken scheinen\, stehen andere hoch und\nfest verankert da. Trotz ihrer bewusst offenen Formensprache und der Vielzahl möglicher\nAssoziationen scheinen die Arbeiten eine Frage an die Betrachtenden zu richten – oder\nvielmehr einen gedanklichen Impuls auszulösen – eine Aussage\, deren Bedeutung bewusst in\nder Schwebe gehalten wird und die auf eine abschließende Auflösung verzichtet. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/richard-deacon-just-looking/
LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Allan McCollum:  A Moment in Time: Drawings 1991-1992
DESCRIPTION:Die Galerie Thomas Schulte präsentiert „A Moment in Time: Drawings 1991–1992“\, eine Einzelausstellung von Allan McCollum. Die Ausstellung zeigt neun Collections of Drawings und umfasst insgesamt 570 Einzelwerke aus McCollum’s Drawings Serien\, einem Werkkomplex\, der zu den bedeutendsten seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit Massenproduktion und Individualität zählt. Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Galerie widmet sich der Raum in der Potsdamer Straße dem historischen Werk eines Künstlers\, den die Galerie seit ihrer Gründung im Jahr 1991 vertritt und der ihr konzeptionelles Programm seitdem maßgeblich geprägt hat. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte Potsdamer Straße\, Mercator Höfe\, Potsdamer Str. 81B\, erster Stock\, Berlin\, 10785
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SUMMARY:SELF STUDIES
DESCRIPTION:Die Ausstellung Self Studies zeigt zehn Künstlerinnen verschiedener Generationen\, in deren Arbeit die Erforschung des Selbst zum Gegenstand wird – in Malerei\, Zeichnung\, Keramik und Textil. Der Körper\, der erinnerte\, geteilte\, politisch besetzte\, ist dabei der Ausgangspunkt: der Ort\, an dem Selbstwahrnehmung und der Blick von außen aufeinandertreffen. \nDie Arbeiten zeigen eine Erfahrungswelt\, die facettiert und widersprüchlich ist\, geprägt vom Spannungsfeld zwischen inneren Entwürfen und äußerer Zuschreibung\, zwischen privatem Erleben und seiner gesellschaftlichen Dimension. Sie geben Raum\, Identität in all ihrer Wandelbarkeit sichtbar zu machen\, und befragen die überlieferten Bilder von Frauendarstellungen\, die sie fortschreiben. \nKARIN KNEFFEL (*1957) \nDen Auftakt der Ausstellung bilden Karin Kneffels Bilder mittelalterlicher Madonnenskulpturen mit Kind – als Archetyp der weiblichen Darstellung. Es ist ein Akt der Wiederaneignung: Kneffel besetzt eines der ältesten Sujets der Kunstgeschichte – eines\, das überwiegend von Männern dargestellt wurde. Ihre Bilder laden zum Verweilen und Zerlegen ein: Malerei als Verdichtung und Vergegenwärtigung\, die das Schauen selbst sichtbar macht. \nJESSICA JANE CHARLESTON (*1986) \nAusgangspunkt für Jessica Jane Charlestons zeichnerisch geprägte Arbeiten ist das Selbstporträt als eine Form der Selbsterkenntnis. Ihre Linie mäandert frei – als treibende Kraft\, die den vielen Facetten von Identität und Gefühlen Gestalt gibt. An surrealistische Traditionen anknüpfend bildet der Zeichenprozess eine Form von Erkenntnis: Die Linie tastet sich vor\, offenbart\, entdeckt. Charlestons Figuren oszillieren zwischen Mensch und Tier\, zwischen dem Erkennbaren und dem Fantastischen. \nMADELINE DONAHUE (*1983) \nDie Zeichnungen\, Bilder und Keramiken der amerikanischen Künstlerin Madeline Donahue erzählen von einer Erfahrungswelt\, die sich meist im Verborgenen abspielt: Sie thematisiert die Grenzerfahrungen der Mutterschaft und zeichnet dabei das Bild paralleler Identitäten – Mutter\, sexuelles Wesen\, Künstlerin – in unauflösbarer Spannung zueinander. Mit einem dezidiert weiblichen Blick rückt sie das Private ins Bild: als Ort\, an dem sich die Transformation des Selbst vollzieht. Ihr Werk ist gekennzeichnet von einer stillen Dringlichkeit\, die auf eine veränderte Wahrnehmung weiblicher Realität zielt. \nAMBRA DURANTE (*2000) \nAmbra Durantes Zeichnungen aus Bild und Text verfolgen den Akt des Denkens bei dem Versuch\, sich selbst zu ergründen. Ihre Werke erzählen von den inneren Zuständen einer jungen Künstlerin und Frau. Der Spur der Linie folgend\, zeigt Durante\, wie sich Worte und Bilder in die eigene Identität einschreiben und wieder entgleiten – die Vorläufigkeit des Selbst erscheint als Ansammlung von überlieferten und erfahrenen Fragmenten. \nASANA FUJIKAWA (*1981) \nAsana Fujikawas Keramiken zeigen weibliche Figuren in vertrauten Situationen\, die in einem größeren Kontext der europäischen und japanischen Mythologie gelesen werden können. Sie sind in einem spezifischen Sinn unheimlich: Dem märchenhaften Wechselspiel von Freundlichkeit und Befremden\, von verstörenden Erfahrungen und Idyll verleihen sie skulpturale Gestalt. Der kleine Maßstab lässt den Blick wie bei einer Miniaturwelt auf die Szenen fallen\, in denen sich Fujikawas gefühlvolle Geschichten entfalten. \nROMANE HOLDERRIED KAESDORF (1922–2007) \nRomane Holderried Kaesdorfs Zeichnungen sind geprägt von feinem Humor und einem im besten Sinne eigenwilligen Zeichenstil. Sie zeigen Gesten\, Haltungen und Handlungen eines dynamischen Frauenkörpers in Interaktion mit alltäglichen Gegenständen. Ihre tiefe Auseinandersetzung mit Körperlichkeit und Autonomie rückt die Frau als handelndes Subjekt und ihre Perspektive auf die sie umgebende Welt in den Fokus. \nNANA MANDL (*1991) \nDie österreichische Künstlerin Nana Mandl verarbeitet analoge und digitale Bildfragmente zu textilen Collagen: Aufkleber\, Bravo-Cover\, Familienfotos und Handschriften treffen auf Instagram-Selfies und Bilder\, die ihre digitale Bearbeitung offenlegen. Die aufwendigen handwerklichen Techniken konterkarieren die Schnelligkeit der digitalen Bilderflut und knüpfen zugleich an traditionell als „weiblich“ geltende künstlerische Techniken an. Ihre Themen schöpfen aus der Erfahrungswelt von Frauen\, insbesondere Müttern: Das Private und das Kollektive\, Selbstbild und der Blick der anderen\, Erinnerung und Projektion werden in Mandls Arbeiten unauflösbar miteinander verwoben. \nCATERINA RENAUX HERING (*1985) \nDas Werk der brasilianischen Künstlerin Caterina Renaux Hering kreist um den weiblichen Körper – als Material und Bild. Im Zentrum ihrer Praxis steht die Zeichnung\, von der aus sich das Werk in Malerei\, Keramik\, Kostüm und Performance entwickelt. In ihrem Atelier erfindet sie Techniken\, Zeichnungen mit Silikon und Resin zu verbinden – sinnliche\, hautähnliche Materialien\, zwischen Objekthaftigkeit und Körperlichkeit. Ihre Formensprache erinnert an die Klassische Moderne\, doch es ist ein unverkennbar weiblicher Blick\, der den Körper betrachtet\, von innen heraus\, geprägt von einem radikalen sinnlichen Ausdruckswillen. \nBABETTE SEMMER (*1989) \nBabette Semmer arbeitet mit medial überlieferten Bildern der Popkultur. In ihrer speziellen Maltechnik aus Ölfarbe und Sand transformiert sie fotografische Vorlagen in stimmungsvolle Situationen auf der Leinwand\, lädt sie mit persönlicher Geschichte auf\, verschiebt Zusammenhänge\, befragt unser kollektives Bildgedächtnis. Häufig zeigen ihre Bilder Frauen in alltäglichen Situationen und reflektieren dabei die Darstellungskonventionen und Projektionen vergangener Zeiten. Die an die analoge Fotografie erinnernde Körnung des Sandes macht den Eingriff lesbar\, schafft Distanz und Spielraum malerischer Interventionen. \nJENNY WATSON (*1951) \nJenny Watsons Werk ist von Punk und Feminismus geprägt. In den 1970er Jahren entwickelte sie eine bewusst naive\, intuitiv zugängliche Bildsprache. Auf Stoff\, Papier und Fundstücken malt sie autobiografische Szenen aus Alltag\, Reisen\, Träumen und Erinnerungen\, oft begleitet von gemalten Texttafeln. Selbstporträts und Pferde kehren immer wieder: aus dem eigenen Leben gegriffen\, zugleich vertraut als Projektionsflächen weiblicher Fantasie. Über fünf Jahrzehnte hat Watson die Erfahrungs- und Vorstellungswelt von Frauen zum Gegenstand ihrer Kunst gemacht. \nSELF STUDIES \nKünstlerinnen:Jessica Jane Charleston\, Madeline Donahue\, Ambra Durante\, Asana Fujikawa\, Romane Holderried Kaesdorf\, Karin Kneffel\, Nana Mandl\, Caterina Renaux Hering\, Babette Semmer\, Jenny Watson \n04. Juli – 29. August 2026 \nGalerie Friese \n
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LOCATION:Galerie Friese\, Meierottostraße 1\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Chasing the light - Dancing in the shadow
DESCRIPTION:Galerie Anna Probst\nUhlandstrasse 145\n10719 Berlin \n
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SUMMARY:AFTER MEMORY
DESCRIPTION:Wie wir erinnern und vergessen\, ist im Wandel begriffen. Das Gedächtnis ist zu einem umkämpften Terrain geworden\, das von reaktionären Bewegungen\, kapitalistischen Konzernen und geopolitischen Interessen vereinnahmt wird. Digitale Technologien beschleunigen diese Entwicklungen durch die Verbreitung von Desinformation\, Datenextraktion und die algorithmische Verengung von Perspektiven – und eröffnen zugleich neue Wege für widerständige Erinnerung. Die internationale Gruppenausstellung After Memory widmet sich diesem subversiven Potential und reflektiert\, wie wir in Zukunft erinnern und vergessen werden. \nDie Ausstellung versammelt Werke von Noor Abuarafeh\, Heba Y. Amin\, Maria Thereza Alves\, Aram Bartholl\, Taysir Batniji\, Giselle Beiguelman\, Zach Blas\, Karolina Grzywnowicz\, Ana Hupe\, Eduardo Kac\, Aline Motta\, Rabih Mroué\, Vanessa Amoah Opoku und Federico Protto. \nDas Projekt wird kuratiert von Lisa Deml\, Nathalia Lavigne und Víctor Fancelli Capdevila. \n
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SUMMARY:Matthias Burba & Max Seeger. Die Welt in einem Sandkorn sehen
DESCRIPTION:Ein Forensiker als Fotograf\, der sich einem der unscheinbarsten Materialien unserer Umwelt widmet. Die Ausstellung „Die Welt in einem Sandkorn sehen“ vereint die mikrofotografischen Arbeiten von Matthias Burba (*1954)\, Synästhetiker\, mit einer interaktiven Videoarbeit von Max Seeger (*1994) und erschließt Sand als vielschichtiges Bildfeld. Zwischen mikroskopischer Präzision\, subjektiver Wahrnehmung und medialer Übersetzung wird das Material zugleich als geologisches Archiv und als Träger ökologischer\, kultureller und historischer Prozesse sichtbar. \nMatthias Burba verbindet analytische Präzision mit subjektiver Erinnerung. Seine rund 800 weltweit gesammelten Sandproben bilden ein visuelles Archiv\, das über reine Dokumentation hinausgeht. Am Polarisationsmikroskop entwickelt er Bildkompositionen\, in denen Licht und Filter gezielt eingesetzt werden\, um spezifische Farb- und Strukturmerkmale der Sandkörner sichtbar zu machen. Diese sind nicht nur ästhetisch prägnant\, sondern geben auch Hinweise auf ihre mineralische Zusammensetzung und ermöglichen Rückschlüsse auf den jeweiligen Fundort. \nDie Arbeiten zeigen Sandkörner nicht als neutrale Objekte\, sondern als komplexe Formationen\, deren Farben\, Strukturen und Lichtbrechungen an abstrakte Malerei erinnern. Sichtbar wird ein geologisches Archiv\, geprägt von Millionen Jahren Verwitterung\, Bewegung und Transformation. Ausgangspunkt ist ein Vers von William Blake (1757–1827)\, der das Kleine als Spiegel des Großen begreift und hier in eine zeitgenössische Bildpraxis überführt wird. \nMit der partizipativen Filmarbeit Ingrained erweitert Max Seeger diese Perspektive um eine raumgreifende Dimension. Die Installation verschiebt den Blick vom einzelnen Korn hin zu größeren Zusammenhängen. Digitale Bildräume verbinden sich mit dokumentarischen Elementen zu einer visuellen Erzählung\, die den Stoff in seinen globalen Verflechtungen sichtbar macht. \nDiese künstlerischen Annäherungen an Sand stehen in deutlichem Kontrast zu seiner alltäglichen Nutzung als Rohstoff. Als Siliciumdioxid zählt er zu den meistverwendeten Ressourcen der Erde und bildet eine zentrale Grundlage moderner Technologien und Infrastrukturen. Er ist Ausgangsmaterial für Mikrochips\, Smartphones\, Solarzellen und optische Produkte und zugleich unverzichtbar für Bauprozesse\, von Betonherstellung bis hin zu Landaufschüttungen und Küstenbefestigungen. Dabei ist Sand kein universell einsetzbares Material\, seine spezifischen Eigenschaften entscheiden über seine Verwendbarkeit. \nMit der global steigenden Nachfrage wird Sand zunehmend zu einer knappen und umkämpften Ressource. In den vergangenen 20 Jahren sind die Preise um bis zu 6500 Prozent gestiegen. Der intensive Abbau führt vielerorts zu erheblichen ökologischen Schäden\, insbesondere durch die Zerstörung von Uferzonen und Stränden\, und verschärft zugleich die Gefährdung von Küstenregionen durch den steigenden Meeresspiegel. \nEröffnung am Freitag\, den 10. Juli 2026\, 19-21 Uhr\nIn Anwesenheit der Künstler \n  \n
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SUMMARY:Michel Comte - Galerie CAMERA WORK
DESCRIPTION:Die Galerie CAMERA WORK präsentiert vom 11. Juli bis zum 29. August 2026 eine Ausstellung mit 30 ausgewählten Werken von Michel Comte. Diese geben einen kuratierten Einblick in das fotografische Werk des multidisziplinär arbeitenden Künstlers\, der zu einem wichtigen Gestalter des visuellen\nZeitgeistes des späten 20. Jahrhunders zählt. \nMichel Comtes Arbeiten dokumentieren eine Ära des wahrhaften Sehens\, noch unberührt vom Einfluss künstlicher Bildbearbeitung. Mit starken Kontrasten in der Lichtgebung schuf der Künstler in den 1980er und 1990er Jahren weltberühmte Fotografien – darunter der Akt von Carla Bruni sowie ein Porträt von Louise Bourgeois –\, die die Essenz seiner Protagonisten roh und wahrhaftig beschrieben. Seine Porträts von Jeremy Irons\, Geraldine Chaplin\, Iggy Pop\, Helena Christensen oder Mike Tyson\, die ebenfalls in der Ausstellung eingebunden sind\, zählen zu stilprägenden fotografischen Werken jener Dekaden. Die Ausstellung wurde aus Vintage Prints aus der Sammlung der Galerie CAMERA WORK sowie Editionsarbeiten der ÉDITIONS COMTE in Kollaboration kuratiert. \nMichel Comte (*1954 in Zürich) absolvierte zunächst eine Ausbildung in der Restaurierung zeitgenössischer Meisterwerke. Nach einem entscheidenden Auftrag von Karl Lagerfeld im Jahr 1980 entwickelte sich Comtes Fotografie\, unter Leitung der legendären Franca Sozzani von der Vogue Italia\, als maßgebliches Dokument eines aufkeimenden Celebrity-Kults. Dazu zählten Musiklegenden wie Miles Davis und Frank Zappa\, Filmikonen wie Catherine Deneuve und Nicole Kidman\, Künstler wie Jeff Koons sowie die einflussreichsten Supermodels dieser Ära. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nParallel hat Michel Comte seine Stimme und Reichweite stets genutzt\, um die Lage der Menschheit zu dokumentieren. Dieses Engagement zeigt sich in seiner umfangreichen Zusammenarbeit mit dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes in weltweiten Konfliktgebieten\, seinem vielbeachteten HIV/AIDS-Aufklärungsprogramm Save Safe Sex sowie seinem Einsatz für den Umweltschutz durch die Water Foundation und Installationsarbeiten. \nMichel Comte\n11. Juli – 29. August 2026 \n\n\n\n\nGalerie CAMERA WORK\n\n\n\n\n\n
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SUMMARY:Judgment and Calculation – Drei Systeme von Farbe
DESCRIPTION:frontviews präsentiert Judgment and Calculation\, eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von Elisabeth Sonneck\, Carsten Becker und Harm van den Dorpel. Im Mittelpunkt stehen drei Systeme\, durch die Farbe hervorgebracht wird: der körperliche Malprozess\, das historische Farbregister und der Algorithmus. Sonneck schichtet Farbe auf Papier\, das sie zu ortsspezifischen Installationen arrangiert. Becker reproduziert RAL-Farben und TGL-Normen der DDR\, letztere verschwanden mit dem Staat. Van den Dorpel erzeugt Farbe algorithmisch über verteilte Systeme hinweg. Körper\, Norm\, Algorithmus – drei Gewichtungen von Urteilskraft und Berechnung. \nKonzeptueller Ausgangspunkt der Ausstellung ist Joseph Weizenbaums Schrift Computer Power and Human Reason: From Judgment to Calculation (1976). Der 1923 in Berlin geborene Informatiker und Entwickler des Chatbots ELIZA beobachtete bereits vor fünfzig Jahren\, wie sich die moderne technologische Gesellschaft zunehmend dahin bewegt\, die Welt als berechenbares System zu verstehen – und wie dabei Urteilskraft durch Berechnung\, Erfahrung durch Daten\, Verantwortung durch Programme ersetzt wird. Die Ausstellung thematisiert dieses Spannungsfeld anhand dreier künstlerischer Positionen\, die jeweils auf unterschiedliche Weise an Farbsystemen ansetzen. \nElisabeth Sonnecks Malerei auf Papier nimmt Farbe in den Fokus – als Kosmos unendlicher Differenzen und Relationen. Farbe ist nicht Zustand\, sondern Energie\, die im Kontext anderer Farben\, zeitlich wie räumlich fortlaufend neue Verbindungen erzeugt. In Sonnecks repetitivem\, halbtransparentem Farbauftrag entstehen chromatische Prozesse mit subtilen Farbverschiebungen\, irreversiblen Überlagerungsspuren und polytonen Spektren. Die Materialspannung ihrer „Rollbilder“ wird zugleich zum Potential ihrer ortsspezifischen\, temporären Installationen\, in kontinuierlich wandelbaren\, nicht fixierten räumlichen Formationen. \nCarsten Becker arbeitet mit den historischen Standardisierungen industrieller Farbe. In seinen Serien DIN und TGL rekonstruiert er Farbtöne aus dem RAL-Register und den TGL-Normen der DDR — letztere verschwanden mit dem Staat\, der sie verordnet hatte. Becker zeigt\, wie Farbe durch staatliche\, industrielle und technische Systeme kodiert und verwaltet wird. Durch Neulackierung normierter Bauteile und fotografische Setzung löst er diese Objekte aus ihrem Funktionszusammenhang und legt ihre historische Schichtung frei — auch ihre Einbindung in militärisch-industrielle Systeme der Weltkriege und des Kalten Kriegs. \nHarm van den Dorpel erzeugt Farbe algorithmisch. Mittels Zufallszahlen\, genetischer Algorithmen oder blockchain-basierter Programme entstehen visuelle Objekte\, die sich fortwährend reproduzieren und variieren. Farben werden als „colour chords“ definiert — Kombinationen aus den Farbmodellen RGB\, HSLA oder CMYK\, die dem System als Ausgangsbedingungen dienen. Die resultierenden Bilder sind jedoch nicht das Produkt algorithmischer Suche\, sondern Ergebnis ästhetischer Entscheidungen: Der Künstler übernimmt die Rolle des Selektors. Algorithmen erzeugen Möglichkeiten\, doch Bedeutung entsteht erst durch menschliches Urteil. \nJudgment and Calculation – Drei Systeme von Farbe\n11. Juli 2026 – 22. August 2026 \nfrontviews at HAUNT \n
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SUMMARY:FACES – LOUIS CHAPHEAU IN DER AK GALERIE
DESCRIPTION:In einer Zeit\, die von ideologischer Polarisierung und einem zunehmend fragmentierten öffentlichen Diskurs geprägt ist\, untersucht Louis Chapheau mit FACES anhand einer Vielzahl ausdrucksstarker Porträts die Möglichkeit von Empathie als einer Kraft\, die in der Lage ist\, Unterschiede zu überbrücken und menschliche Verbindungen wiederherzustellen.\n\nJedes seiner Gemälde ist von einer dichten Ansammlung von Figuren bevölkert\, die durch spontane Linienführung\, lebendige Farben\, Farbtropfen\, symbolische Bildsprache und spielerische Verzerrungen dargestellt werden. Zusammen bilden diese Gesichter eine Bildsprache\, die die Komplexität\, die Widersprüchlichkeit und die emotionale Intensität des zeitgenössischen Lebens widerspiegelt.\n Anstatt sich außerhalb dieser sozialen Spannungen zu positionieren\, nutzt Chapheau die Malerei als einen Prozess der Selbstreflexion. Die Werke erkennen den eigenen Platz des Künstlers innerhalb von Systemen der Spaltung an und schlagen gleichzeitig Offenheit\, Neugier und Mitgefühl als Alternativen zur Trennung vor. FACES lädt die Betrachter dazu ein\, über Etiketten und Vorurteile hinauszuschauen\, und fördert so die Begegnung mit Individualität\, Verletzlichkeit und unserer gemeinsamen Menschlichkeit. \nAufgrund des großen Erfolgs in der Eröffnungswoche wird die \nAusstellungslaufzeit bis zum 22. August 2026 verlängert.\nFACES – LOUIS CHAPHEAU IN DER AK GALERIE\nbis 22.08.2026\nAK GALERIE \n
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