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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Nora Turato
DESCRIPTION:Kuratorin: Lidiya Anastasova \nSprache – in gesprochener wie geschriebener Form – dient als zentrales Material in Nora Turatos Werk. Sie erforscht diese in Form von Typografie\, Wandarbeiten\, Video\, Sound\, Performances und Künstlerinnenbüchern (etwa in der Serie pool). Dabei arbeitet sie mit vorgefundenem Material aus vielseitigen Quellen wie u. a. dem Internet\, Social Media\, Presse\, Büchern\, Filmen\, Musik und Gesprächen. Von der Künstlerin gesammelt und akribisch neu geordnet\, wird ein Überfluss an Wortmaterial bis auf die Essenz heruntergebrochen. Turatos neue\, eigens für die Fassade des n.b.k. konzipierte Arbeit markiert einen Wendepunkt in ihrer Praxis – eine Herangehens-weise\, die den eigenen Körper als Ausgangspunkt nimmt – als Quelle der Sprache und der Handschrift. Turato untersucht Konditionierungen\, die das menschliche Verhalten prägen – mit einem Fokus darauf\, wie diese verinnerlichten Muster physisch sichtbar werden. Hierbei wird die Handschrift als Form des Ausdrucks und zugleich als ein direktes Ergebnis erlernten Verhaltens betrachtet. \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
DESCRIPTION:„Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der weißensee kunsthochschule berlin\, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet\, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. \nAls Hochschule für angewandte Kunst versteht sich Weißensee seinerzeit als Pendant zu einer Kunstakademie. Die „Angewandten“ setzen im alltäglichen Leben an: Hier ist die Not in der kriegszerstörten Stadt am größten. Alle Künste – Malerei\, Plastik\, Grafik\, Bühnenbild\, Mode und Textil\, Keramik und industrielle Gestaltung – beziehen sich auf die Architektur und die Lebenswelt. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche\, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium\, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. \nGestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee\n16. April 2026 – 22. Februar 2027 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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LOCATION:Werkbundarchiv – Museum der Dinge\, Oranienstraße 25\, Berlin\, D-10999\, Deutschland
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SUMMARY:Matthias Bitzer & Dominik Halmer - Specht und Beton im Polygon
DESCRIPTION:\nMit dem dichterischen Wortlaut des Ausstellungstitels SPECHT UND BETON IM POLYGON verbindet sich das künstlerische Anliegen\, vermeintlich Unvereinbares aus Natur und Forschung\, Kultur und Politik\, Körper und Psyche\, Du und Ich als ein – zumindest für den Augenblick – symbiotisches wie funktionales Gefüge zu erleben.\n\nDie beiden Künstler Matthias Bitzer und Dominik Halmer verbindet die Leidenschaft für die Schaffung multidisziplinärer Arbeiten. Für ihre Duoshow verwandeln sie die Galerie in einen geistigen Erfahrungsraum aus Malerei\, Skulptur\, Wandzeichnung\, Text\, Icons und OpArtMustern.\n\n\nMatthias Bitzer (*1975 i. Stuttgart) bezieht seine Inspiration aus Kunstgeschichte\, Philosophie und Literatur. Einige Arbeiten öffnen sich physisch\, um verborgene Schichten freizulegen\, und laden den Betrachter zur Interaktion ein. Sie evozieren Erinnerungen und kulturelle Echos und bieten inmitten des heute rasanten Bilderkonsums einen seltenen Raum für Innehalten und Reflexion.\n\nDominik Halmer (*1978 in München) löst sich mit seinen geformten Bildern vom klassischen Tafelbild und reflektiert zugleich dessen Bedingungen der Sichtbarkeit. Der Bildträger erscheint in perspektivischer Verzerrung und unterläuft jede räumliche Stabilität. Schwebende Linien\, Tropfen und materielle Spuren erzeugen widersprüchliche Illusionsebenen und stellen die Vorstellung einer eindeutigen Realität infrage.\nMatthias Bitzer & Dominik Halmer – Specht und Beton im Polygon\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n12.06.2026 – 28.08.2026 \nFWR Galerie \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n
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SUMMARY:Multiples Weiß
DESCRIPTION:Die Jubiläumsausstellung zum fünfjährigen Bestehen des Museums Haus des Papiers vereint drei Ausstellungen unter einem Dach. Die Hauptausstellung Multiple Weiß verbindet aktuelle Ankäufe des Paper Art Awards mit ausgewählten künstlerischen Positionen\, hinzu kommen die Sonderschau Fiber Future Lab sowie unsere internationale Sonderausstellung Collage – Farbe und Fläche. Sie lädt ein zu einem gemeinsamen Blick auf Sichtbarkeit\, Materialität und die Frage\, welche Geschichten wir erzählen – und welche nicht. \nMit dem Paper Art Award zeichnet das Museum Haus des Papiers seit sechs Jahren herausragende Positionen der zeitgenössischen Papierkunst aus. Die aktuellen Ankäufe erweitern die Sammlung um neue Perspektiven und werden erstmals im Rahmen von Multiples Weiß präsentiert. \nDie Sonderschau Fiber Future Lab widmet sich aktuellen Entwicklungen im Bereich papier- und faserbasierter Nachhaltigkeit\, Materialforschung und Zukunftstechnologie. \nDie internationale Sonderausstellung Collage – Farbe und Fläche präsentiert über 40 zeitgenössische künstlerische Positionen mit Leihgaben aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus. \nAus diesem Ausruf entwickelte sich inzwischen auch die internationale Initiative Club Collega (clubcollega.eu). \nTeilnehmende Kunstschaffende sind: \nMultiples Weiß\nAstrid Busch\, Christiane Feser\, Cem Bora\, Dirk Krecker\, Goekhan Erdogan\, Harriet Groß\, Hendrik Czakainski\, Hideaki Yamanobe\, Inka Bell\, Justina Moncevičiūtė\, Leiko Ikemura\, Sang Mi Lee\, Philipp Hölzgen\, Xenia Lesniewski \nCollage – Fläche und Farbe\nAndrea Pöter\, Andrey Krasulin\, Anke Meixner\, Annett Franke\, Annette Zobel\, Barbara Höller\, Bettina Bradt\, Brian Hegarty\, Cath Duncan\, Christina Eva Walz\, Christine Huizenga\, Clara Zimmermann\, Edina Picco\, Egbert Ackermann\, Elisabeth Sonneck\, Elizabeth Carlsson\, Ellen Ribbe\, Emanuela Martucci\, Enikő Czigány\, Fiene Scharp\, Franziska Teufel\, Ilka Raupach\, Irene Wölfl\, Janina Lamberty\, Jens Rausch\, Jörg Schmitz\, Josefien Alkema\, Julia Sossinka\, Katerina Mandarik\, Kirstin Rabe\, Krystyna Steffens\, Lola Giancarelli\, Maria Elisa Quiaro\, Meike Andresen\, Micaela Zellhofer\, Roberta Bonfield\, Roland Barth\, Silke Janas\, Ulrike von der Osten\, Veronika Steiner Begleitet durch Arbeiten von: Henning Eichinger\, Max Ernst\n(Leihgaben aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus) \nFiber Future Lab\nAnna Handick\, Alexandra Fruhstorfer\, Eva Bullermann\, Jessica Maria Toliver\, Nicholas Plunkett\, Loop\nBiotech\, Releaf Paper\, System 180 (in Kooperation mit Ligno Light u. Respan Projekt)\, TU München Lehrstuhl für Biogene Polymere \n
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LOCATION:Haus des Papiers\, Seydelstraße 30\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Jonathan Binet - in between
DESCRIPTION:Galerie Mazzoli freut sich „In between“\, die erste Einzelausstellung des französischen Künstlers Jonathan Binet in Berlin\, zu präsentieren und zur Vernissage am 26. Juni 2026 um 19 Uhr einzuladen. \nDie Ausstellung vereint eine konzentrierte Auswahl neuerer Werke und bietet Einblick in eine künstlerische Praxis\, die sich durch ein fortwährendes Aushandeln zwischen Intention und Zufall\, Entscheidung und Ungewissheit entfaltet. Obwohl die Malerei im Zentrum von Binets Arbeit steht\, versteht er sie weniger als die Ausführung eines im Voraus festgelegten Bildes\, sondern vielmehr als einen Prozess des Beobachtens\, Auswählens und Reagierens auf das\, was während des Entstehens sichtbar wird. \nWie der Künstler selbst bemerkt hat\, interessiert ihn besonders die Lücke zwischen einer ursprünglichen Idee und dem fertigen Werk. Ausgehend von einer Richtung\, die oft nur teilweise definiert ist\, lässt Binet dem Unvorhersehbaren bewusst Raum. Zufällige Spuren\, beiläufige Gesten\, Überreste vorheriger Handlungen und Elemente\, die sich seiner unmittelbaren Kontrolle entziehen\, werden häufig zu den lebendigsten Bestandteilen seiner Arbeiten. Anstatt diese Erscheinungen zu korrigieren oder zu unterdrücken\, schenkt er ihnen besondere Aufmerksamkeit und erlaubt ihnen\, den Prozess umzulenken und das Ergebnis mitzugestalten. \nMit Jonathan Binets erster Einzelausstellung in der Galerie Mazzoli Berlin hebt „In between“ eine künstlerische Praxis hervor\, die Unsicherheit als produktive Bedingung begreift. Die Werke laden die Betrachter:innen dazu ein\, denselben Raum von Aufmerksamkeit und Zögern zu betreten\, aus dem sie hervorgegangen sind – einen Raum\, in dem Wahl und Nicht-Wahl untrennbar miteinander verbunden bleiben und Bedeutung fortwährend ausgehandelt statt endgültig festgelegt wird. \nBIO\nJonathan Binet (1984\, Saint-Priest bei Lyon\, Frankreich) studierte an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris sowie an der École des Beaux-Arts in Saint-Étienne. Zu seinen wichtigsten Einzelausstellungen zählen jene bei Balice Hertling\, Paris (2016 und 2024)\, Spazio ORR\, Brescia (2021)\, Berthold Pott\, Cologne (2020)\, Galerie Stadtpark\, Krems (2017)\, Galleria Mazzoli\, Modena (2017)\, Bonner Kunstverein\, Bonn (2015)\, Carl Kostyál\, London (2015)\, Kunst Halle Sankt Gallen\, St. Gallen (2015)\, Centre d’Art Neuchâtel\, Neuchâtel (2014)\, das Musée d’Art Contemporain de Bordeaux\, Bordeaux (2012)\, das Palais de Tokyo (2012) sowie Gaudel de Stampa\, Paris (2011). \nIm Jahr 2008 wurde er mit dem „Prix des Amis des Beaux-Arts\, Prix Gérard Viquel“ ausgezeichnet. Zu seinen jüngeren Gruppenausstellungen zählen „Quel jour sommes-nous“ bei Tokonoma in Kassel (2022) sowie „Shelter in the folds of the infinite“ bei Sans Titre in Paris (2021). \nEr lebt und arbeitet in Paris. \n
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SUMMARY:Inge Dick - Lichtzeiten
DESCRIPTION:Der Titel der Ausstellung Lichtzeiten lässt sich als präzise Beschreibung des gesamten künstlerischen Werks von Inge Dick lesen\, die erstmals in einer umfassenden Präsentation bei Taubert Contemporary gezeigt wird. Seit mehr als sechs Jahrzehnten widmet sich die österreichische Künstlerin der stillen Beobachtung von Licht und Zeit – ihren Übergängen\, Nuancen und kaum wahrnehmbaren Veränderungen. \nAusgehend von frühen malerischen Arbeiten entwickelte Inge Dick bereits früh eine radikale Reduktion. Beeinflusst von Zen-Philosophie und den Bildern Antonio Calderaras entstehen ihre weißen\, gespachtelten Bilder\, die zu einem Markenzeichen ihres Œuvres wurden. In den unbetitelten Arbeiten der 80er- und 90er Jahre sowie in den jüngeren weißen Bildern\, die in der Ausstellung gezeigt werden\, entfaltet sich diese Haltung in fein nuancierten Oberflächen\, in denen Licht\, Farbe und Wahrnehmung in ein sensibles Spannungsverhältnis treten. \nEnde der 1970er-Jahre wendet sich Inge Dick der Fotografie zu. Was zunächst pragmatisch beginnt\, wird zu einer entscheidenden Erweiterung ihrer künstlerischen Sprache. In seriellen Arbeiten wie der 12-Stunden Tag Wand (1985) wird Zeit nicht abgebildet\, sondern als verdichteter Prozess sichtbar gemacht. Nicht das Einzelbild\, sondern die Abfolge\, die minimale Verschiebung und das Dazwischen stehen im Mittelpunkt. \nMit dem Umzug an den Mondsee in den frühen 1980er-Jahren wird die Natur – Wasser\, Himmel\, Wetter und Jahreszeiten – zur Inspiration ihrer Arbeit. Serien wie bleu du ciel (1999\, 2004) zeigen Himmel\, Farbe und Licht in serieller Abfolge und unterschiedlichen medialen Umsetzungen – von Ilfochrome über Fujicolor bis hin zu großformatigen Drucken auf Aluminium und Acrylglas. Auch die Werkgruppe la mer (2012/2026)\, löst das Motiv des Meeres zunehmend vom Gegenständlichen und überführt es in abstrakte Farbräume. \nParallel dazu entstehen Polaroid-Arbeiten von weißen Flächen\, deren intensive Blautöne auf die spezifischen Eigenschaften des Materials zurückgehen. In diesen fotografiert sie monochrome Flächen in regelmäßigen Abständen über einen ganzen Tag verteilt\, vom ersten Tageslicht bis zum völligen Verschwinden des Lichts\, bei gleichbleibender Blende und Belichtungszeit. Die Polaroids markieren einen wichtigen Übergang in Dicks Werk\, in dem Material\, Farbe und Zeit eine untrennbare Verbindung eingehen. Einzigartig sind die überlebensgroßen Fotografien der Serie Boston Polaroids\, denn Inge Dick ist 1999 die letzte Künstlerin\, die mit der weltweit größten Polaroid-Kamera fotografieren kann – noch im selben Jahr wird der Apparat abgebaut. \nNach dem Ende der Polaroid-Technologie öffnet sich ab 2006 mit dem Digitalfilm ein neues Kapitel: In filmischen Arbeiten wie zinnober (2009/2010) und daraus entwickelten Filmstills wird Farbe selbst zum Ereignis. In Serien wie frühlings licht weiss (2019) oder der 20-teiligen Serie sommer licht weiss (2020) macht Inge Dick das vielfältige Farbspektrum der Jahreszeiten in chronologischen Streifen- oder Quadratrastern sichtbar. Versehen mit dem exakten Timecode wird Zeit zu visuellen Farbsequenzen verdichtet\, in denen Veränderung und Dauer zugleich erfahrbar werden. \nIn den jüngsten\, kleinformatigen Bildern tritt Blattgold als neues Material hinzu. Während Weiß Licht aufnimmt\, reflektiert Gold es – und schließt so einen Kreis innerhalb des Werks. Die Ausstellung Lichtzeiten vereint zentrale Werkgruppen Inge Dicks zu einer präzisen komponierten Ausstellung\, in der sich analoge und digitale Verfahren\, Fotografie und Malerei\, Sequenz und Einzelbild gegenseitig durchdringen. Sichtbar wird ein Werk\, das Zeit nicht darstellt\, sondern erfahrbar macht – als kontinuierliche Bewegung des Lichts. \n– Dr. Gerda Ridler \nInge Dick 1941 in Wien\, Österreich geboren. \nSie lebt und arbeitet in Mondsee in Innerschwand\, Österreich. \nBeitragsbild: INGE DICK\, la mer 2012|10\, 2012|2025\, Giclée print on Hahnemühle Photo Luster 260 gsm\, mounted on aluminum or acrylic glass \nInge Dick – Lichtzeiten\n3. Juli 2026 – 29. August 2026 \nTaubert Contemporary  \n
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SUMMARY:SELF STUDIES
DESCRIPTION:Die Ausstellung Self Studies zeigt zehn Künstlerinnen verschiedener Generationen\, in deren Arbeit die Erforschung des Selbst zum Gegenstand wird – in Malerei\, Zeichnung\, Keramik und Textil. Der Körper\, der erinnerte\, geteilte\, politisch besetzte\, ist dabei der Ausgangspunkt: der Ort\, an dem Selbstwahrnehmung und der Blick von außen aufeinandertreffen. \nDie Arbeiten zeigen eine Erfahrungswelt\, die facettiert und widersprüchlich ist\, geprägt vom Spannungsfeld zwischen inneren Entwürfen und äußerer Zuschreibung\, zwischen privatem Erleben und seiner gesellschaftlichen Dimension. Sie geben Raum\, Identität in all ihrer Wandelbarkeit sichtbar zu machen\, und befragen die überlieferten Bilder von Frauendarstellungen\, die sie fortschreiben. \nKARIN KNEFFEL (*1957) \nDen Auftakt der Ausstellung bilden Karin Kneffels Bilder mittelalterlicher Madonnenskulpturen mit Kind – als Archetyp der weiblichen Darstellung. Es ist ein Akt der Wiederaneignung: Kneffel besetzt eines der ältesten Sujets der Kunstgeschichte – eines\, das überwiegend von Männern dargestellt wurde. Ihre Bilder laden zum Verweilen und Zerlegen ein: Malerei als Verdichtung und Vergegenwärtigung\, die das Schauen selbst sichtbar macht. \nJESSICA JANE CHARLESTON (*1986) \nAusgangspunkt für Jessica Jane Charlestons zeichnerisch geprägte Arbeiten ist das Selbstporträt als eine Form der Selbsterkenntnis. Ihre Linie mäandert frei – als treibende Kraft\, die den vielen Facetten von Identität und Gefühlen Gestalt gibt. An surrealistische Traditionen anknüpfend bildet der Zeichenprozess eine Form von Erkenntnis: Die Linie tastet sich vor\, offenbart\, entdeckt. Charlestons Figuren oszillieren zwischen Mensch und Tier\, zwischen dem Erkennbaren und dem Fantastischen. \nMADELINE DONAHUE (*1983) \nDie Zeichnungen\, Bilder und Keramiken der amerikanischen Künstlerin Madeline Donahue erzählen von einer Erfahrungswelt\, die sich meist im Verborgenen abspielt: Sie thematisiert die Grenzerfahrungen der Mutterschaft und zeichnet dabei das Bild paralleler Identitäten – Mutter\, sexuelles Wesen\, Künstlerin – in unauflösbarer Spannung zueinander. Mit einem dezidiert weiblichen Blick rückt sie das Private ins Bild: als Ort\, an dem sich die Transformation des Selbst vollzieht. Ihr Werk ist gekennzeichnet von einer stillen Dringlichkeit\, die auf eine veränderte Wahrnehmung weiblicher Realität zielt. \nAMBRA DURANTE (*2000) \nAmbra Durantes Zeichnungen aus Bild und Text verfolgen den Akt des Denkens bei dem Versuch\, sich selbst zu ergründen. Ihre Werke erzählen von den inneren Zuständen einer jungen Künstlerin und Frau. Der Spur der Linie folgend\, zeigt Durante\, wie sich Worte und Bilder in die eigene Identität einschreiben und wieder entgleiten – die Vorläufigkeit des Selbst erscheint als Ansammlung von überlieferten und erfahrenen Fragmenten. \nASANA FUJIKAWA (*1981) \nAsana Fujikawas Keramiken zeigen weibliche Figuren in vertrauten Situationen\, die in einem größeren Kontext der europäischen und japanischen Mythologie gelesen werden können. Sie sind in einem spezifischen Sinn unheimlich: Dem märchenhaften Wechselspiel von Freundlichkeit und Befremden\, von verstörenden Erfahrungen und Idyll verleihen sie skulpturale Gestalt. Der kleine Maßstab lässt den Blick wie bei einer Miniaturwelt auf die Szenen fallen\, in denen sich Fujikawas gefühlvolle Geschichten entfalten. \nROMANE HOLDERRIED KAESDORF (1922–2007) \nRomane Holderried Kaesdorfs Zeichnungen sind geprägt von feinem Humor und einem im besten Sinne eigenwilligen Zeichenstil. Sie zeigen Gesten\, Haltungen und Handlungen eines dynamischen Frauenkörpers in Interaktion mit alltäglichen Gegenständen. Ihre tiefe Auseinandersetzung mit Körperlichkeit und Autonomie rückt die Frau als handelndes Subjekt und ihre Perspektive auf die sie umgebende Welt in den Fokus. \nNANA MANDL (*1991) \nDie österreichische Künstlerin Nana Mandl verarbeitet analoge und digitale Bildfragmente zu textilen Collagen: Aufkleber\, Bravo-Cover\, Familienfotos und Handschriften treffen auf Instagram-Selfies und Bilder\, die ihre digitale Bearbeitung offenlegen. Die aufwendigen handwerklichen Techniken konterkarieren die Schnelligkeit der digitalen Bilderflut und knüpfen zugleich an traditionell als „weiblich“ geltende künstlerische Techniken an. Ihre Themen schöpfen aus der Erfahrungswelt von Frauen\, insbesondere Müttern: Das Private und das Kollektive\, Selbstbild und der Blick der anderen\, Erinnerung und Projektion werden in Mandls Arbeiten unauflösbar miteinander verwoben. \nCATERINA RENAUX HERING (*1985) \nDas Werk der brasilianischen Künstlerin Caterina Renaux Hering kreist um den weiblichen Körper – als Material und Bild. Im Zentrum ihrer Praxis steht die Zeichnung\, von der aus sich das Werk in Malerei\, Keramik\, Kostüm und Performance entwickelt. In ihrem Atelier erfindet sie Techniken\, Zeichnungen mit Silikon und Resin zu verbinden – sinnliche\, hautähnliche Materialien\, zwischen Objekthaftigkeit und Körperlichkeit. Ihre Formensprache erinnert an die Klassische Moderne\, doch es ist ein unverkennbar weiblicher Blick\, der den Körper betrachtet\, von innen heraus\, geprägt von einem radikalen sinnlichen Ausdruckswillen. \nBABETTE SEMMER (*1989) \nBabette Semmer arbeitet mit medial überlieferten Bildern der Popkultur. In ihrer speziellen Maltechnik aus Ölfarbe und Sand transformiert sie fotografische Vorlagen in stimmungsvolle Situationen auf der Leinwand\, lädt sie mit persönlicher Geschichte auf\, verschiebt Zusammenhänge\, befragt unser kollektives Bildgedächtnis. Häufig zeigen ihre Bilder Frauen in alltäglichen Situationen und reflektieren dabei die Darstellungskonventionen und Projektionen vergangener Zeiten. Die an die analoge Fotografie erinnernde Körnung des Sandes macht den Eingriff lesbar\, schafft Distanz und Spielraum malerischer Interventionen. \nJENNY WATSON (*1951) \nJenny Watsons Werk ist von Punk und Feminismus geprägt. In den 1970er Jahren entwickelte sie eine bewusst naive\, intuitiv zugängliche Bildsprache. Auf Stoff\, Papier und Fundstücken malt sie autobiografische Szenen aus Alltag\, Reisen\, Träumen und Erinnerungen\, oft begleitet von gemalten Texttafeln. Selbstporträts und Pferde kehren immer wieder: aus dem eigenen Leben gegriffen\, zugleich vertraut als Projektionsflächen weiblicher Fantasie. Über fünf Jahrzehnte hat Watson die Erfahrungs- und Vorstellungswelt von Frauen zum Gegenstand ihrer Kunst gemacht. \nSELF STUDIES \nKünstlerinnen:Jessica Jane Charleston\, Madeline Donahue\, Ambra Durante\, Asana Fujikawa\, Romane Holderried Kaesdorf\, Karin Kneffel\, Nana Mandl\, Caterina Renaux Hering\, Babette Semmer\, Jenny Watson \n04. Juli – 29. August 2026 \nGalerie Friese \n
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SUMMARY:Chasing the light - Dancing in the shadow
DESCRIPTION:Galerie Anna Probst\nUhlandstrasse 145\n10719 Berlin \n
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SUMMARY:AFTER MEMORY
DESCRIPTION:Wie wir erinnern und vergessen\, ist im Wandel begriffen. Das Gedächtnis ist zu einem umkämpften Terrain geworden\, das von reaktionären Bewegungen\, kapitalistischen Konzernen und geopolitischen Interessen vereinnahmt wird. Digitale Technologien beschleunigen diese Entwicklungen durch die Verbreitung von Desinformation\, Datenextraktion und die algorithmische Verengung von Perspektiven – und eröffnen zugleich neue Wege für widerständige Erinnerung. Die internationale Gruppenausstellung After Memory widmet sich diesem subversiven Potential und reflektiert\, wie wir in Zukunft erinnern und vergessen werden. \nDie Ausstellung versammelt Werke von Noor Abuarafeh\, Heba Y. Amin\, Maria Thereza Alves\, Aram Bartholl\, Taysir Batniji\, Giselle Beiguelman\, Zach Blas\, Karolina Grzywnowicz\, Ana Hupe\, Eduardo Kac\, Aline Motta\, Rabih Mroué\, Vanessa Amoah Opoku und Federico Protto. \nDas Projekt wird kuratiert von Lisa Deml\, Nathalia Lavigne und Víctor Fancelli Capdevila. \n
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SUMMARY:Matthias Burba & Max Seeger. Die Welt in einem Sandkorn sehen
DESCRIPTION:Ein Forensiker als Fotograf\, der sich einem der unscheinbarsten Materialien unserer Umwelt widmet. Die Ausstellung „Die Welt in einem Sandkorn sehen“ vereint die mikrofotografischen Arbeiten von Matthias Burba (*1954)\, Synästhetiker\, mit einer interaktiven Videoarbeit von Max Seeger (*1994) und erschließt Sand als vielschichtiges Bildfeld. Zwischen mikroskopischer Präzision\, subjektiver Wahrnehmung und medialer Übersetzung wird das Material zugleich als geologisches Archiv und als Träger ökologischer\, kultureller und historischer Prozesse sichtbar. \nMatthias Burba verbindet analytische Präzision mit subjektiver Erinnerung. Seine rund 800 weltweit gesammelten Sandproben bilden ein visuelles Archiv\, das über reine Dokumentation hinausgeht. Am Polarisationsmikroskop entwickelt er Bildkompositionen\, in denen Licht und Filter gezielt eingesetzt werden\, um spezifische Farb- und Strukturmerkmale der Sandkörner sichtbar zu machen. Diese sind nicht nur ästhetisch prägnant\, sondern geben auch Hinweise auf ihre mineralische Zusammensetzung und ermöglichen Rückschlüsse auf den jeweiligen Fundort. \nDie Arbeiten zeigen Sandkörner nicht als neutrale Objekte\, sondern als komplexe Formationen\, deren Farben\, Strukturen und Lichtbrechungen an abstrakte Malerei erinnern. Sichtbar wird ein geologisches Archiv\, geprägt von Millionen Jahren Verwitterung\, Bewegung und Transformation. Ausgangspunkt ist ein Vers von William Blake (1757–1827)\, der das Kleine als Spiegel des Großen begreift und hier in eine zeitgenössische Bildpraxis überführt wird. \nMit der partizipativen Filmarbeit Ingrained erweitert Max Seeger diese Perspektive um eine raumgreifende Dimension. Die Installation verschiebt den Blick vom einzelnen Korn hin zu größeren Zusammenhängen. Digitale Bildräume verbinden sich mit dokumentarischen Elementen zu einer visuellen Erzählung\, die den Stoff in seinen globalen Verflechtungen sichtbar macht. \nDiese künstlerischen Annäherungen an Sand stehen in deutlichem Kontrast zu seiner alltäglichen Nutzung als Rohstoff. Als Siliciumdioxid zählt er zu den meistverwendeten Ressourcen der Erde und bildet eine zentrale Grundlage moderner Technologien und Infrastrukturen. Er ist Ausgangsmaterial für Mikrochips\, Smartphones\, Solarzellen und optische Produkte und zugleich unverzichtbar für Bauprozesse\, von Betonherstellung bis hin zu Landaufschüttungen und Küstenbefestigungen. Dabei ist Sand kein universell einsetzbares Material\, seine spezifischen Eigenschaften entscheiden über seine Verwendbarkeit. \nMit der global steigenden Nachfrage wird Sand zunehmend zu einer knappen und umkämpften Ressource. In den vergangenen 20 Jahren sind die Preise um bis zu 6500 Prozent gestiegen. Der intensive Abbau führt vielerorts zu erheblichen ökologischen Schäden\, insbesondere durch die Zerstörung von Uferzonen und Stränden\, und verschärft zugleich die Gefährdung von Küstenregionen durch den steigenden Meeresspiegel. \nEröffnung am Freitag\, den 10. Juli 2026\, 19-21 Uhr\nIn Anwesenheit der Künstler \n  \n
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SUMMARY:Michel Comte - Galerie CAMERA WORK
DESCRIPTION:Die Galerie CAMERA WORK präsentiert vom 11. Juli bis zum 29. August 2026 eine Ausstellung mit 30 ausgewählten Werken von Michel Comte. Diese geben einen kuratierten Einblick in das fotografische Werk des multidisziplinär arbeitenden Künstlers\, der zu einem wichtigen Gestalter des visuellen\nZeitgeistes des späten 20. Jahrhunders zählt. \nMichel Comtes Arbeiten dokumentieren eine Ära des wahrhaften Sehens\, noch unberührt vom Einfluss künstlicher Bildbearbeitung. Mit starken Kontrasten in der Lichtgebung schuf der Künstler in den 1980er und 1990er Jahren weltberühmte Fotografien – darunter der Akt von Carla Bruni sowie ein Porträt von Louise Bourgeois –\, die die Essenz seiner Protagonisten roh und wahrhaftig beschrieben. Seine Porträts von Jeremy Irons\, Geraldine Chaplin\, Iggy Pop\, Helena Christensen oder Mike Tyson\, die ebenfalls in der Ausstellung eingebunden sind\, zählen zu stilprägenden fotografischen Werken jener Dekaden. Die Ausstellung wurde aus Vintage Prints aus der Sammlung der Galerie CAMERA WORK sowie Editionsarbeiten der ÉDITIONS COMTE in Kollaboration kuratiert. \nMichel Comte (*1954 in Zürich) absolvierte zunächst eine Ausbildung in der Restaurierung zeitgenössischer Meisterwerke. Nach einem entscheidenden Auftrag von Karl Lagerfeld im Jahr 1980 entwickelte sich Comtes Fotografie\, unter Leitung der legendären Franca Sozzani von der Vogue Italia\, als maßgebliches Dokument eines aufkeimenden Celebrity-Kults. Dazu zählten Musiklegenden wie Miles Davis und Frank Zappa\, Filmikonen wie Catherine Deneuve und Nicole Kidman\, Künstler wie Jeff Koons sowie die einflussreichsten Supermodels dieser Ära. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nParallel hat Michel Comte seine Stimme und Reichweite stets genutzt\, um die Lage der Menschheit zu dokumentieren. Dieses Engagement zeigt sich in seiner umfangreichen Zusammenarbeit mit dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes in weltweiten Konfliktgebieten\, seinem vielbeachteten HIV/AIDS-Aufklärungsprogramm Save Safe Sex sowie seinem Einsatz für den Umweltschutz durch die Water Foundation und Installationsarbeiten. \nMichel Comte\n11. Juli – 29. August 2026 \n\n\n\n\nGalerie CAMERA WORK\n\n\n\n\n\n
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LOCATION:CAMERA WORK\, Kantstraße 149\, Berlin\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Herbert Egl – Ordnung der Gedanken
DESCRIPTION:Herbert Egl\, dessen Arbeiten wir zum ersten Mal in unserer Münchener Galerie präsentieren können\, hat sich in den Jahrzehnten seines künstlerischen Schaffens eine ganz eigene Position erarbeitet. Wie er mit dem Material Farbe arbeitet\, wie er diesem ganz neue Nuancierungen entlockt\, das macht seine Bilder so aufregend wie einzigartig. \nStatt Klarheit und Eindeutigkeit fordert der Künstler vom Betrachter\, die Mehrdeutigkeit und Ambivalenz anzuerkennen\, die in dem Prozesshaften und der Verwandlung der Dinge während des Malvorgangs geschehen – Malerei ist bei Egl eine Suchbewegung\, die uns die schönsten gültigen Resultate präsentiert. So entstehen auf wundersame Weise mikroskopische\, makroskopische\, geologische oder urbane Strukturen\, die der Phantasie und den Assoziationen keine Grenzen setzten. \nHerbert Egl\, 1953 geboren in Stuttgart; 1975-81 Studium an den Staatlichen Akademien der Bildenden Künste in Karlsruhe und Stuttgart; 1986-95 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung\, Pforzheim. Herbert Egl lebt und arbeitet in Stuttgart. \nHerbert Egl – Ordnung der Gedanken\n17. Juli 2026 – 05. September 2026 \nGalerie Friese \n
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SUMMARY:Clouddomination
DESCRIPTION:Mit einer Mischung aus karnevalesker Ironie und Horrorelementen konzentriert sich Clouddomination vor allem auf den Zusammenhang zwischen Islamophobie in den Medien sowie der systemischen Gewalt der US-europäischen Kriegsmaschine. Arta holt die niedliche\, flauschige Metapher der digitalen „Cloud“ aus der Tech-Branche auf den harten Boden zurück und fragt\, wie die materielle Infrastruktur des Internets Herrschaft ausübt. \nArvin Arta ist ein*e in Berlin ansässig*e Künstler*in\, die* Experimente entwickelt\, welche die Ontologie von Technologie\, race und Überwachung einfangen. Artas Kunstwerke nehmen vor allem die Form von Videos\, Webseiten und interaktiven Installationen an. Arta hat Stipendien von der Fulbright-Stiftung\, ISA\, dem Deutschlandstipendium und SFPC erhalten. Arta arbeitete als Forschungsassistent*in bei Antenna (Hafıza Merkezi) in Berlin und war Gastdozent*in an der Berliner Universität der Künste. Artas Werke wurden unter anderem auf der Ars Electronica\, am KW-Institut für Zeitgenössische Kunst\, der Kyiv Biennale\, in der Kunsthalle Baden-Baden\, im New Museum und auf der documenta 15 gezeigt. \nDie Ausstellung wird am 29. Juli mit einer Vernissage eröffnet und von einem vielseitigen Programm begleitet. Am 6. August und 13. August\, jeweils um 18 Uhr\, finden Führungen durch die Ausstellung mit der Kuratorin und Künstler*in statt. Am 27. August um 20 Uhr wird ein Filmprogramm mit Arbeiten von Ruba Al-Sweel\, Arvin Arta\, Dana Dawud\, Zein Majali und Noura Tafeche stattfinden. Den Abschluss bildet die Finissage am 13. September um 18 Uhr mit der Performance alter for loved ones von yoniyachtclub. \nEröffnung\, 29: Juli\, 18 Uhr\nAusstellungsführung\, 6. August\, 18 Uhr (EN)\nAusstellungsführung\, 13. Aug\, 18 Uhr (DE)\nFilmvorführung mit Ruba Al-Sweel\, Arvin Arta\, Dana Dawud\, Zein Majali und Noura Tafeche (EN mit DE Untertiteln)\, 27. Aug\, 20 Uhr\nFinissage mit der Performance alter for loved ones von yoniyachtclub\, 13. Sept\, 18 Uhr \n
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LOCATION:Galerie im Turm\, Frankfurter Tor 1\, Berlin\, 10243
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SUMMARY:Eine Ausstellung mit Oliver Arendt\, Tabea Ćubelić\, Fritz Poppenberg und Julia Werhahn
DESCRIPTION:Zwischen Tagtraum\, Erinnerung und nächtlicher Imagination entfalten Oliver Arendt\, Tabea Ćubelić\, Fritz Poppenberg und Julia Werhahn poetische Bildwelten\, die zum Nachdenken und Nachträumen einladen. \n„Mathematisch gesehen könnte man sagen\, dass das Enträtselungsvermögen die Umkehrfunktion des Träumens sei. Es entpackt bei Tag\, was im Schlaf verdichtet wurde\, und verschiebt es mit umgekehrtem Vorzeichen. Doch anders als eine mathematische Umkehrfunktion\, ist das Enträtselungvermögen nicht eindeutig. Es bleibt im Vermuten\, Versuchen und Tasten. Und was dabei herauskommt ist Teil des Tageserlebens und kann somit im nächsten Schlaf wieder mit anderen Teilen des Gedächtnis neu verrätselt werden.“ \n(Aus dem Text zur Ausstellung von Oliver Arendt.) \nVier jüngere Künstler:innen aus Berlin\, die in ihrer Arbeit um die Nachtseite des Lebens kreisen und dabei auch den Tagträumen Raum lassen. Kunstwerke zum Nachsinnen\, Nachdenken\, Nachträumen. \nOliver Arendt zeichnet\, schreibt\, sammelt\, sortiert\, baut und programmiert. Dabei entstehen wesenhafte Artefakte\, die meist einen mathematisch-technischen Ursprung haben\, aber auch wesenhafte Züge annehmen. Sie bilden den gedanklichen Raum\, der in der künstlerischen Arbeit ganz subjektiv durchmessen wird. \nTabea Ćubelić untersucht Träume\, Erinnerungen und die Rätsel der Herkunft. Ihre Zeichnungen und Objekte reflektieren und verkörpern zugleich die gedanklichen und stofflichen Funde\, die sie dabei macht. \nFritz Poppenberg malt und zeichnet. Dabei ist er der Geschichte der Malerei und\, in dieser Ausstellung\, auch der des klassischen Comics verpflichtet. Er verhandelt in seiner Arbeit die Zeit von der Kindheit und Jugend bis zum Erwachsenwerden; den romantischen Kunstbegriff und seine Konventionen; und die Melancholie der uns schon verlorenen Zeit. \nJulia Werhahn beschäftigen kollektive Ängste und Sehnsüchte. In ihrer Arbeit erforscht sie die Fragilität innerer Strukturen\, die das Gefühl eines bröckelnden Daseins in sich tragen. Transparente Reliefs und Skulpturen\, in denen komplexe Gefühle wie Vertrauen\, Skepsis oder eine allumfassende Ohnmacht eingearbeitet sind\, bilden den Schwerpunkt ihrer Arbeit. \nDie Ausstellung ist Teil der Reihe INVITATION der Michael Thomas Schröder Stiftung in der Galerie 15.Die \nEine Ausstellung mit Oliver Arendt\, Tabea Ćubelić\, Fritz Poppenberg und Julia Werhahn\n07.08.2026 – 30.09.2026 \nGalerie 15 \nKuno-Fischer-Straße 15 \n
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SUMMARY:The Solemnity of the Repulsive
DESCRIPTION:Der Schmerz\, die Folter oder sogar der Tod eines Tieres\, eines Soldaten\, eines Märtyrers werden dabei zu einer Quelle von Macht. Sie erzeugen ideologische Bezugspunkte und binden das\, was andernfalls zu verstörend wäre\, um darüber zu sprechen\, in den kulturellen Raum und dessen Erbe ein. \nDie Ausstellung bringt zwei eigenständige künstlerische Positionen zusammen. Unterschiedliche ästhetische Sprachen treffen dabei auf gemeinsame Erfahrungen und Sensibilitäten. Beide Künstlerinnen leben derzeit in Deutschland und studierten im Atelier von Mykola Storozhenko an der Nationalen Akademie der Bildenden Künste und Architektur in Kyjiw. Die dortige Ausbildung war geprägt von monumentaler Kunst\, religiöser Postmoderne sowie einer Ästhetik\, die an die nördliche Renaissance und den ukrainischen Barock anknüpft.\nAuch wenn sich Maiier und Yesakova inzwischen vom Akademismus entfernt haben\, ist dieser Hintergrund in ihrer präzisen Arbeitsweise\, ihrer Aufmerksamkeit für Details und ihren aufwendigen Produktionsprozessen weiterhin spürbar. Der erhabene Charakter dieses künstlerischen Erbes findet sich auch im zentralen Thema der Ausstellung wieder: in der feierlichen Überhöhung des Abstoßenden. \n13.–27. August 2026\nVernissage: 13. August\, 19–21:30 Uhr\nÖffnungszeiten: Do–Fr 16–19 Uhr\, Sa 14–17 Uhr + auf Anfrage\nFinissage: 27. August\, 18-21 Uhr \nroam projects e. V.\nLindenstr. 91\n10969 Berlin \n
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SUMMARY:AKTIONALE 5\, Das Nackte Sein "FEHLZEIT"
DESCRIPTION:Seit 2010 öffnet die AKTIONALE – Das nackte Sein alle vier Jahre im Verein Berliner Künstler ein künstlerisches Fenster auf die großen Fragen menschlicher Existenz.\nMit wechselnden Co-Kurator:innen entwickelt Peter Schlangenbader jede Ausgabe als eigenständige Auseinandersetzung mit dem Menschen\, seiner Verletzlichkeit\, seinen Widersprüchen und seiner Zukunft. \nDie fünfte Ausgabe trägt den Titel FEHLZEIT. Sie widmet sich dem Verlust von Wesentlichem – Empathie\, Verantwortung\, Wahrhaftigkeit\nund Menschlichkeit – in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Die Ausstellung reflektiert gesellschaftliche Umbrüche\, technologische Entwicklungen und die Herausforderungen unserer Gegenwart aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven. \nDie versammelten Positionen nähern sich den Fragen des Menschlichen in vielfältigen künstlerischen Sprachen. Abstrakte Denkbewegungen\, subjektive Erfahrungsräume und gesellschaftliche Reflexionen eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Identität\, Wahrnehmung und Wirklichkeit.\nWir laden Sie und Ihre Freund:innen herzlich zur Eröffnung ein. \n
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LOCATION:Verein Berliner Künstler\, Schöneberger Ufer 57\, Berlin\, 10785
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SUMMARY:Astro y Fe
DESCRIPTION:Mitten am Himmel \nbin ich erfüllt von großer Kraft\, \nKraft trägt meinen Körper\, \nQuelle des schöpferischen Gesangs\, \nmeinen kleinen Körper\, zur klingenden Erde. \n– Zeremonieller Gesang der Pumé \nMitten am Himmel knüpfen wir Netzwerke\, die Territorien\, Gemeinschaften und Formen der Zusammenarbeit miteinander verbinden. Astro y Fe beginnt mit einer einfachen sprachlichen Geste: Das spanische Wort catástrofe (Katastrophe) wird in zwei Fragmente getrennt. Anstatt die Katastrophe unmittelbar zu benennen\, richtet die Ausstellung ihren Blick auf das\, was aus ihrem Nachhall entstehen kann: Orientierung (astro) und Vertrauen/Glaube (fe). Als Reaktion auf das jüngste Erdbeben in Venezuela entwickelt\, versteht sich Astro y Fe als eine temporäre Infrastruk­tur der Solidarität\, durch die Künstler*innen\, Organisationen und Gemeinschaften Kunstwerke\, Ressourcen und Wissen mobilisieren\, um laufende Prozesse der Hilfe\, des Wiederaufbaus und der Erneuerung zu unterstützen. \nDie Ausstellung vereint Werke venezolanischer Künstler*innen\, die sowohl in Venezuela als auch in der Diaspora leben und Arbeiten u.a. aus den Bereichen Fotografie\, Grafik\, Assemblagen\, Video und Installation zeigen. Astro y Fe erweitert bestehende Netzwerke der Unterstützung und lässt einen gemeinsamen Ruf der Solidarität widerhallen. Die von den Künstler*innen großzügig zur Verfügung gestellten Arbeiten kommen unmittelbar Initiativen zugute\, die sich humanitärer Hilfe\, Wiederaufbau und gemeinschaftlicher Fürsorge widmen. Während der gesamten Ausstellung werden Informationsstände\, öffentliche Gespräche und Veranstaltungen mit Organisationen stattfinden\, die sowohl in Venezuela als auch in der Diaspora in den Bereichen Nothilfe\, Wieder­auf­bau und Gemeinschaftsarbeit aktiv sind. Gemeinsam schaffen diese Programme Möglichkeiten zum Austausch von Wissen\, zum Teilen von Ressourcen und zur Entwicklung neuer Strategien der Fürsorge. \nDie durch die Ausstellung erzielten Einnahmen werden über die Künstler*innenorganisation Tres Pasos sowie Partnerorganisationen\, darunter Cáritas Venezuela\, weitergeleitet. Astro y Fe versteht sich als ein Kreislauf der Solidarität\, in dem Kunst Teil einer größeren zivilge­sell­schaft­lichen Infrastruktur für Begegnung\, Fürsorge und gemeinsames Handeln wird. \nAls sich weiterentwickelnde Initiative nimmt die Ausstellung fortlaufend neue Kunstwerke\, Partner*innenschaften und Kooperationen mit Organisationen auf. Die Liste der teilnehmenden Künstler*innen wächst stetig\, da weitere Beiträge aus Venezuela und von venezolanischen Kunstschaffenden im Ausland eingehen. Die endgültige Liste der Ausstellungsbeteiligten\, Organisationen und Informationen zum Begleitprogramm werden kurz vor der Eröffnung der Ausstellung bekannt gegeben. \nKünstler*innen (vorläufig) \nManuela Zarate\, Angel D Leiva\, Carlos Castillo\, Costanza de Rogatis\, \nGerardo Rojas\, Flama\, Luis Romero\, Luis Salazar\, \nMaria Niño\, Manuel Eduardo Gonzalez\, Raily Yance\, \nSantiago Mendez\, Javier Grajales\,  Sheroanawe Hakihiiwe\, \nSiul Rasse\, Yosmel Araujo\, Armando Velutini \n
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LOCATION:Neurotitan Galerie\, Rosenthaler Straße 39\, Berlin\, 10178\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
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