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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Nora Turato
DESCRIPTION:Kuratorin: Lidiya Anastasova \nSprache – in gesprochener wie geschriebener Form – dient als zentrales Material in Nora Turatos Werk. Sie erforscht diese in Form von Typografie\, Wandarbeiten\, Video\, Sound\, Performances und Künstlerinnenbüchern (etwa in der Serie pool). Dabei arbeitet sie mit vorgefundenem Material aus vielseitigen Quellen wie u. a. dem Internet\, Social Media\, Presse\, Büchern\, Filmen\, Musik und Gesprächen. Von der Künstlerin gesammelt und akribisch neu geordnet\, wird ein Überfluss an Wortmaterial bis auf die Essenz heruntergebrochen. Turatos neue\, eigens für die Fassade des n.b.k. konzipierte Arbeit markiert einen Wendepunkt in ihrer Praxis – eine Herangehens-weise\, die den eigenen Körper als Ausgangspunkt nimmt – als Quelle der Sprache und der Handschrift. Turato untersucht Konditionierungen\, die das menschliche Verhalten prägen – mit einem Fokus darauf\, wie diese verinnerlichten Muster physisch sichtbar werden. Hierbei wird die Handschrift als Form des Ausdrucks und zugleich als ein direktes Ergebnis erlernten Verhaltens betrachtet. \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
DESCRIPTION:„Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der weißensee kunsthochschule berlin\, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet\, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. \nAls Hochschule für angewandte Kunst versteht sich Weißensee seinerzeit als Pendant zu einer Kunstakademie. Die „Angewandten“ setzen im alltäglichen Leben an: Hier ist die Not in der kriegszerstörten Stadt am größten. Alle Künste – Malerei\, Plastik\, Grafik\, Bühnenbild\, Mode und Textil\, Keramik und industrielle Gestaltung – beziehen sich auf die Architektur und die Lebenswelt. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche\, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium\, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. \nGestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee\n16. April 2026 – 22. Februar 2027 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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SUMMARY:Multiples Weiß
DESCRIPTION:Die Jubiläumsausstellung zum fünfjährigen Bestehen des Museums Haus des Papiers vereint drei Ausstellungen unter einem Dach. Die Hauptausstellung Multiple Weiß verbindet aktuelle Ankäufe des Paper Art Awards mit ausgewählten künstlerischen Positionen\, hinzu kommen die Sonderschau Fiber Future Lab sowie unsere internationale Sonderausstellung Collage – Farbe und Fläche. Sie lädt ein zu einem gemeinsamen Blick auf Sichtbarkeit\, Materialität und die Frage\, welche Geschichten wir erzählen – und welche nicht. \nMit dem Paper Art Award zeichnet das Museum Haus des Papiers seit sechs Jahren herausragende Positionen der zeitgenössischen Papierkunst aus. Die aktuellen Ankäufe erweitern die Sammlung um neue Perspektiven und werden erstmals im Rahmen von Multiples Weiß präsentiert. \nDie Sonderschau Fiber Future Lab widmet sich aktuellen Entwicklungen im Bereich papier- und faserbasierter Nachhaltigkeit\, Materialforschung und Zukunftstechnologie. \nDie internationale Sonderausstellung Collage – Farbe und Fläche präsentiert über 40 zeitgenössische künstlerische Positionen mit Leihgaben aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus. \nAus diesem Ausruf entwickelte sich inzwischen auch die internationale Initiative Club Collega (clubcollega.eu). \nTeilnehmende Kunstschaffende sind: \nMultiples Weiß\nAstrid Busch\, Christiane Feser\, Cem Bora\, Dirk Krecker\, Goekhan Erdogan\, Harriet Groß\, Hendrik Czakainski\, Hideaki Yamanobe\, Inka Bell\, Justina Moncevičiūtė\, Leiko Ikemura\, Sang Mi Lee\, Philipp Hölzgen\, Xenia Lesniewski \nCollage – Fläche und Farbe\nAndrea Pöter\, Andrey Krasulin\, Anke Meixner\, Annett Franke\, Annette Zobel\, Barbara Höller\, Bettina Bradt\, Brian Hegarty\, Cath Duncan\, Christina Eva Walz\, Christine Huizenga\, Clara Zimmermann\, Edina Picco\, Egbert Ackermann\, Elisabeth Sonneck\, Elizabeth Carlsson\, Ellen Ribbe\, Emanuela Martucci\, Enikő Czigány\, Fiene Scharp\, Franziska Teufel\, Ilka Raupach\, Irene Wölfl\, Janina Lamberty\, Jens Rausch\, Jörg Schmitz\, Josefien Alkema\, Julia Sossinka\, Katerina Mandarik\, Kirstin Rabe\, Krystyna Steffens\, Lola Giancarelli\, Maria Elisa Quiaro\, Meike Andresen\, Micaela Zellhofer\, Roberta Bonfield\, Roland Barth\, Silke Janas\, Ulrike von der Osten\, Veronika Steiner Begleitet durch Arbeiten von: Henning Eichinger\, Max Ernst\n(Leihgaben aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus) \nFiber Future Lab\nAnna Handick\, Alexandra Fruhstorfer\, Eva Bullermann\, Jessica Maria Toliver\, Nicholas Plunkett\, Loop\nBiotech\, Releaf Paper\, System 180 (in Kooperation mit Ligno Light u. Respan Projekt)\, TU München Lehrstuhl für Biogene Polymere \n
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LOCATION:Haus des Papiers\, Seydelstraße 30\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Jonathan Binet - in between
DESCRIPTION:Galerie Mazzoli freut sich „In between“\, die erste Einzelausstellung des französischen Künstlers Jonathan Binet in Berlin\, zu präsentieren und zur Vernissage am 26. Juni 2026 um 19 Uhr einzuladen. \nDie Ausstellung vereint eine konzentrierte Auswahl neuerer Werke und bietet Einblick in eine künstlerische Praxis\, die sich durch ein fortwährendes Aushandeln zwischen Intention und Zufall\, Entscheidung und Ungewissheit entfaltet. Obwohl die Malerei im Zentrum von Binets Arbeit steht\, versteht er sie weniger als die Ausführung eines im Voraus festgelegten Bildes\, sondern vielmehr als einen Prozess des Beobachtens\, Auswählens und Reagierens auf das\, was während des Entstehens sichtbar wird. \nWie der Künstler selbst bemerkt hat\, interessiert ihn besonders die Lücke zwischen einer ursprünglichen Idee und dem fertigen Werk. Ausgehend von einer Richtung\, die oft nur teilweise definiert ist\, lässt Binet dem Unvorhersehbaren bewusst Raum. Zufällige Spuren\, beiläufige Gesten\, Überreste vorheriger Handlungen und Elemente\, die sich seiner unmittelbaren Kontrolle entziehen\, werden häufig zu den lebendigsten Bestandteilen seiner Arbeiten. Anstatt diese Erscheinungen zu korrigieren oder zu unterdrücken\, schenkt er ihnen besondere Aufmerksamkeit und erlaubt ihnen\, den Prozess umzulenken und das Ergebnis mitzugestalten. \nMit Jonathan Binets erster Einzelausstellung in der Galerie Mazzoli Berlin hebt „In between“ eine künstlerische Praxis hervor\, die Unsicherheit als produktive Bedingung begreift. Die Werke laden die Betrachter:innen dazu ein\, denselben Raum von Aufmerksamkeit und Zögern zu betreten\, aus dem sie hervorgegangen sind – einen Raum\, in dem Wahl und Nicht-Wahl untrennbar miteinander verbunden bleiben und Bedeutung fortwährend ausgehandelt statt endgültig festgelegt wird. \nBIO\nJonathan Binet (1984\, Saint-Priest bei Lyon\, Frankreich) studierte an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris sowie an der École des Beaux-Arts in Saint-Étienne. Zu seinen wichtigsten Einzelausstellungen zählen jene bei Balice Hertling\, Paris (2016 und 2024)\, Spazio ORR\, Brescia (2021)\, Berthold Pott\, Cologne (2020)\, Galerie Stadtpark\, Krems (2017)\, Galleria Mazzoli\, Modena (2017)\, Bonner Kunstverein\, Bonn (2015)\, Carl Kostyál\, London (2015)\, Kunst Halle Sankt Gallen\, St. Gallen (2015)\, Centre d’Art Neuchâtel\, Neuchâtel (2014)\, das Musée d’Art Contemporain de Bordeaux\, Bordeaux (2012)\, das Palais de Tokyo (2012) sowie Gaudel de Stampa\, Paris (2011). \nIm Jahr 2008 wurde er mit dem „Prix des Amis des Beaux-Arts\, Prix Gérard Viquel“ ausgezeichnet. Zu seinen jüngeren Gruppenausstellungen zählen „Quel jour sommes-nous“ bei Tokonoma in Kassel (2022) sowie „Shelter in the folds of the infinite“ bei Sans Titre in Paris (2021). \nEr lebt und arbeitet in Paris. \n
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SUMMARY:Chasing the light - Dancing in the shadow
DESCRIPTION:Galerie Anna Probst\nUhlandstrasse 145\n10719 Berlin \n
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SUMMARY:AFTER MEMORY
DESCRIPTION:Wie wir erinnern und vergessen\, ist im Wandel begriffen. Das Gedächtnis ist zu einem umkämpften Terrain geworden\, das von reaktionären Bewegungen\, kapitalistischen Konzernen und geopolitischen Interessen vereinnahmt wird. Digitale Technologien beschleunigen diese Entwicklungen durch die Verbreitung von Desinformation\, Datenextraktion und die algorithmische Verengung von Perspektiven – und eröffnen zugleich neue Wege für widerständige Erinnerung. Die internationale Gruppenausstellung After Memory widmet sich diesem subversiven Potential und reflektiert\, wie wir in Zukunft erinnern und vergessen werden. \nDie Ausstellung versammelt Werke von Noor Abuarafeh\, Heba Y. Amin\, Maria Thereza Alves\, Aram Bartholl\, Taysir Batniji\, Giselle Beiguelman\, Zach Blas\, Karolina Grzywnowicz\, Ana Hupe\, Eduardo Kac\, Aline Motta\, Rabih Mroué\, Vanessa Amoah Opoku und Federico Protto. \nDas Projekt wird kuratiert von Lisa Deml\, Nathalia Lavigne und Víctor Fancelli Capdevila. \n
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SUMMARY:Matthias Burba & Max Seeger. Die Welt in einem Sandkorn sehen
DESCRIPTION:Ein Forensiker als Fotograf\, der sich einem der unscheinbarsten Materialien unserer Umwelt widmet. Die Ausstellung „Die Welt in einem Sandkorn sehen“ vereint die mikrofotografischen Arbeiten von Matthias Burba (*1954)\, Synästhetiker\, mit einer interaktiven Videoarbeit von Max Seeger (*1994) und erschließt Sand als vielschichtiges Bildfeld. Zwischen mikroskopischer Präzision\, subjektiver Wahrnehmung und medialer Übersetzung wird das Material zugleich als geologisches Archiv und als Träger ökologischer\, kultureller und historischer Prozesse sichtbar. \nMatthias Burba verbindet analytische Präzision mit subjektiver Erinnerung. Seine rund 800 weltweit gesammelten Sandproben bilden ein visuelles Archiv\, das über reine Dokumentation hinausgeht. Am Polarisationsmikroskop entwickelt er Bildkompositionen\, in denen Licht und Filter gezielt eingesetzt werden\, um spezifische Farb- und Strukturmerkmale der Sandkörner sichtbar zu machen. Diese sind nicht nur ästhetisch prägnant\, sondern geben auch Hinweise auf ihre mineralische Zusammensetzung und ermöglichen Rückschlüsse auf den jeweiligen Fundort. \nDie Arbeiten zeigen Sandkörner nicht als neutrale Objekte\, sondern als komplexe Formationen\, deren Farben\, Strukturen und Lichtbrechungen an abstrakte Malerei erinnern. Sichtbar wird ein geologisches Archiv\, geprägt von Millionen Jahren Verwitterung\, Bewegung und Transformation. Ausgangspunkt ist ein Vers von William Blake (1757–1827)\, der das Kleine als Spiegel des Großen begreift und hier in eine zeitgenössische Bildpraxis überführt wird. \nMit der partizipativen Filmarbeit Ingrained erweitert Max Seeger diese Perspektive um eine raumgreifende Dimension. Die Installation verschiebt den Blick vom einzelnen Korn hin zu größeren Zusammenhängen. Digitale Bildräume verbinden sich mit dokumentarischen Elementen zu einer visuellen Erzählung\, die den Stoff in seinen globalen Verflechtungen sichtbar macht. \nDiese künstlerischen Annäherungen an Sand stehen in deutlichem Kontrast zu seiner alltäglichen Nutzung als Rohstoff. Als Siliciumdioxid zählt er zu den meistverwendeten Ressourcen der Erde und bildet eine zentrale Grundlage moderner Technologien und Infrastrukturen. Er ist Ausgangsmaterial für Mikrochips\, Smartphones\, Solarzellen und optische Produkte und zugleich unverzichtbar für Bauprozesse\, von Betonherstellung bis hin zu Landaufschüttungen und Küstenbefestigungen. Dabei ist Sand kein universell einsetzbares Material\, seine spezifischen Eigenschaften entscheiden über seine Verwendbarkeit. \nMit der global steigenden Nachfrage wird Sand zunehmend zu einer knappen und umkämpften Ressource. In den vergangenen 20 Jahren sind die Preise um bis zu 6500 Prozent gestiegen. Der intensive Abbau führt vielerorts zu erheblichen ökologischen Schäden\, insbesondere durch die Zerstörung von Uferzonen und Stränden\, und verschärft zugleich die Gefährdung von Küstenregionen durch den steigenden Meeresspiegel. \nEröffnung am Freitag\, den 10. Juli 2026\, 19-21 Uhr\nIn Anwesenheit der Künstler \n  \n
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LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Herbert Egl – Ordnung der Gedanken
DESCRIPTION:Herbert Egl\, dessen Arbeiten wir zum ersten Mal in unserer Münchener Galerie präsentieren können\, hat sich in den Jahrzehnten seines künstlerischen Schaffens eine ganz eigene Position erarbeitet. Wie er mit dem Material Farbe arbeitet\, wie er diesem ganz neue Nuancierungen entlockt\, das macht seine Bilder so aufregend wie einzigartig. \nStatt Klarheit und Eindeutigkeit fordert der Künstler vom Betrachter\, die Mehrdeutigkeit und Ambivalenz anzuerkennen\, die in dem Prozesshaften und der Verwandlung der Dinge während des Malvorgangs geschehen – Malerei ist bei Egl eine Suchbewegung\, die uns die schönsten gültigen Resultate präsentiert. So entstehen auf wundersame Weise mikroskopische\, makroskopische\, geologische oder urbane Strukturen\, die der Phantasie und den Assoziationen keine Grenzen setzten. \nHerbert Egl\, 1953 geboren in Stuttgart; 1975-81 Studium an den Staatlichen Akademien der Bildenden Künste in Karlsruhe und Stuttgart; 1986-95 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung\, Pforzheim. Herbert Egl lebt und arbeitet in Stuttgart. \nHerbert Egl – Ordnung der Gedanken\n17. Juli 2026 – 05. September 2026 \nGalerie Friese \n
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LOCATION:Galerie Friese\, Meierottostraße 1\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Clouddomination
DESCRIPTION:Mit einer Mischung aus karnevalesker Ironie und Horrorelementen konzentriert sich Clouddomination vor allem auf den Zusammenhang zwischen Islamophobie in den Medien sowie der systemischen Gewalt der US-europäischen Kriegsmaschine. Arta holt die niedliche\, flauschige Metapher der digitalen „Cloud“ aus der Tech-Branche auf den harten Boden zurück und fragt\, wie die materielle Infrastruktur des Internets Herrschaft ausübt. \nArvin Arta ist ein*e in Berlin ansässig*e Künstler*in\, die* Experimente entwickelt\, welche die Ontologie von Technologie\, race und Überwachung einfangen. Artas Kunstwerke nehmen vor allem die Form von Videos\, Webseiten und interaktiven Installationen an. Arta hat Stipendien von der Fulbright-Stiftung\, ISA\, dem Deutschlandstipendium und SFPC erhalten. Arta arbeitete als Forschungsassistent*in bei Antenna (Hafıza Merkezi) in Berlin und war Gastdozent*in an der Berliner Universität der Künste. Artas Werke wurden unter anderem auf der Ars Electronica\, am KW-Institut für Zeitgenössische Kunst\, der Kyiv Biennale\, in der Kunsthalle Baden-Baden\, im New Museum und auf der documenta 15 gezeigt. \nDie Ausstellung wird am 29. Juli mit einer Vernissage eröffnet und von einem vielseitigen Programm begleitet. Am 6. August und 13. August\, jeweils um 18 Uhr\, finden Führungen durch die Ausstellung mit der Kuratorin und Künstler*in statt. Am 27. August um 20 Uhr wird ein Filmprogramm mit Arbeiten von Ruba Al-Sweel\, Arvin Arta\, Dana Dawud\, Zein Majali und Noura Tafeche stattfinden. Den Abschluss bildet die Finissage am 13. September um 18 Uhr mit der Performance alter for loved ones von yoniyachtclub. \nEröffnung\, 29: Juli\, 18 Uhr\nAusstellungsführung\, 6. August\, 18 Uhr (EN)\nAusstellungsführung\, 13. Aug\, 18 Uhr (DE)\nFilmvorführung mit Ruba Al-Sweel\, Arvin Arta\, Dana Dawud\, Zein Majali und Noura Tafeche (EN mit DE Untertiteln)\, 27. Aug\, 20 Uhr\nFinissage mit der Performance alter for loved ones von yoniyachtclub\, 13. Sept\, 18 Uhr \n
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LOCATION:Galerie im Turm\, Frankfurter Tor 1\, Berlin\, 10243
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SUMMARY:Eine Ausstellung mit Oliver Arendt\, Tabea Ćubelić\, Fritz Poppenberg und Julia Werhahn
DESCRIPTION:Zwischen Tagtraum\, Erinnerung und nächtlicher Imagination entfalten Oliver Arendt\, Tabea Ćubelić\, Fritz Poppenberg und Julia Werhahn poetische Bildwelten\, die zum Nachdenken und Nachträumen einladen. \n„Mathematisch gesehen könnte man sagen\, dass das Enträtselungsvermögen die Umkehrfunktion des Träumens sei. Es entpackt bei Tag\, was im Schlaf verdichtet wurde\, und verschiebt es mit umgekehrtem Vorzeichen. Doch anders als eine mathematische Umkehrfunktion\, ist das Enträtselungvermögen nicht eindeutig. Es bleibt im Vermuten\, Versuchen und Tasten. Und was dabei herauskommt ist Teil des Tageserlebens und kann somit im nächsten Schlaf wieder mit anderen Teilen des Gedächtnis neu verrätselt werden.“ \n(Aus dem Text zur Ausstellung von Oliver Arendt.) \nVier jüngere Künstler:innen aus Berlin\, die in ihrer Arbeit um die Nachtseite des Lebens kreisen und dabei auch den Tagträumen Raum lassen. Kunstwerke zum Nachsinnen\, Nachdenken\, Nachträumen. \nOliver Arendt zeichnet\, schreibt\, sammelt\, sortiert\, baut und programmiert. Dabei entstehen wesenhafte Artefakte\, die meist einen mathematisch-technischen Ursprung haben\, aber auch wesenhafte Züge annehmen. Sie bilden den gedanklichen Raum\, der in der künstlerischen Arbeit ganz subjektiv durchmessen wird. \nTabea Ćubelić untersucht Träume\, Erinnerungen und die Rätsel der Herkunft. Ihre Zeichnungen und Objekte reflektieren und verkörpern zugleich die gedanklichen und stofflichen Funde\, die sie dabei macht. \nFritz Poppenberg malt und zeichnet. Dabei ist er der Geschichte der Malerei und\, in dieser Ausstellung\, auch der des klassischen Comics verpflichtet. Er verhandelt in seiner Arbeit die Zeit von der Kindheit und Jugend bis zum Erwachsenwerden; den romantischen Kunstbegriff und seine Konventionen; und die Melancholie der uns schon verlorenen Zeit. \nJulia Werhahn beschäftigen kollektive Ängste und Sehnsüchte. In ihrer Arbeit erforscht sie die Fragilität innerer Strukturen\, die das Gefühl eines bröckelnden Daseins in sich tragen. Transparente Reliefs und Skulpturen\, in denen komplexe Gefühle wie Vertrauen\, Skepsis oder eine allumfassende Ohnmacht eingearbeitet sind\, bilden den Schwerpunkt ihrer Arbeit. \nDie Ausstellung ist Teil der Reihe INVITATION der Michael Thomas Schröder Stiftung in der Galerie 15.Die \nEine Ausstellung mit Oliver Arendt\, Tabea Ćubelić\, Fritz Poppenberg und Julia Werhahn\n07.08.2026 – 30.09.2026 \nGalerie 15 \nKuno-Fischer-Straße 15 \n
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LOCATION:Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:AKTIONALE 5\, Das Nackte Sein "FEHLZEIT"
DESCRIPTION:Seit 2010 öffnet die AKTIONALE – Das nackte Sein alle vier Jahre im Verein Berliner Künstler ein künstlerisches Fenster auf die großen Fragen menschlicher Existenz.\nMit wechselnden Co-Kurator:innen entwickelt Peter Schlangenbader jede Ausgabe als eigenständige Auseinandersetzung mit dem Menschen\, seiner Verletzlichkeit\, seinen Widersprüchen und seiner Zukunft. \nDie fünfte Ausgabe trägt den Titel FEHLZEIT. Sie widmet sich dem Verlust von Wesentlichem – Empathie\, Verantwortung\, Wahrhaftigkeit\nund Menschlichkeit – in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Die Ausstellung reflektiert gesellschaftliche Umbrüche\, technologische Entwicklungen und die Herausforderungen unserer Gegenwart aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven. \nDie versammelten Positionen nähern sich den Fragen des Menschlichen in vielfältigen künstlerischen Sprachen. Abstrakte Denkbewegungen\, subjektive Erfahrungsräume und gesellschaftliche Reflexionen eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Identität\, Wahrnehmung und Wirklichkeit.\nWir laden Sie und Ihre Freund:innen herzlich zur Eröffnung ein. \n
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LOCATION:Verein Berliner Künstler\, Schöneberger Ufer 57\, Berlin\, 10785
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SUMMARY:Astro y Fe
DESCRIPTION:Mitten am Himmel \nbin ich erfüllt von großer Kraft\, \nKraft trägt meinen Körper\, \nQuelle des schöpferischen Gesangs\, \nmeinen kleinen Körper\, zur klingenden Erde. \n– Zeremonieller Gesang der Pumé \nMitten am Himmel knüpfen wir Netzwerke\, die Territorien\, Gemeinschaften und Formen der Zusammenarbeit miteinander verbinden. Astro y Fe beginnt mit einer einfachen sprachlichen Geste: Das spanische Wort catástrofe (Katastrophe) wird in zwei Fragmente getrennt. Anstatt die Katastrophe unmittelbar zu benennen\, richtet die Ausstellung ihren Blick auf das\, was aus ihrem Nachhall entstehen kann: Orientierung (astro) und Vertrauen/Glaube (fe). Als Reaktion auf das jüngste Erdbeben in Venezuela entwickelt\, versteht sich Astro y Fe als eine temporäre Infrastruk­tur der Solidarität\, durch die Künstler*innen\, Organisationen und Gemeinschaften Kunstwerke\, Ressourcen und Wissen mobilisieren\, um laufende Prozesse der Hilfe\, des Wiederaufbaus und der Erneuerung zu unterstützen. \nDie Ausstellung vereint Werke venezolanischer Künstler*innen\, die sowohl in Venezuela als auch in der Diaspora leben und Arbeiten u.a. aus den Bereichen Fotografie\, Grafik\, Assemblagen\, Video und Installation zeigen. Astro y Fe erweitert bestehende Netzwerke der Unterstützung und lässt einen gemeinsamen Ruf der Solidarität widerhallen. Die von den Künstler*innen großzügig zur Verfügung gestellten Arbeiten kommen unmittelbar Initiativen zugute\, die sich humanitärer Hilfe\, Wiederaufbau und gemeinschaftlicher Fürsorge widmen. Während der gesamten Ausstellung werden Informationsstände\, öffentliche Gespräche und Veranstaltungen mit Organisationen stattfinden\, die sowohl in Venezuela als auch in der Diaspora in den Bereichen Nothilfe\, Wieder­auf­bau und Gemeinschaftsarbeit aktiv sind. Gemeinsam schaffen diese Programme Möglichkeiten zum Austausch von Wissen\, zum Teilen von Ressourcen und zur Entwicklung neuer Strategien der Fürsorge. \nDie durch die Ausstellung erzielten Einnahmen werden über die Künstler*innenorganisation Tres Pasos sowie Partnerorganisationen\, darunter Cáritas Venezuela\, weitergeleitet. Astro y Fe versteht sich als ein Kreislauf der Solidarität\, in dem Kunst Teil einer größeren zivilge­sell­schaft­lichen Infrastruktur für Begegnung\, Fürsorge und gemeinsames Handeln wird. \nAls sich weiterentwickelnde Initiative nimmt die Ausstellung fortlaufend neue Kunstwerke\, Partner*innenschaften und Kooperationen mit Organisationen auf. Die Liste der teilnehmenden Künstler*innen wächst stetig\, da weitere Beiträge aus Venezuela und von venezolanischen Kunstschaffenden im Ausland eingehen. Die endgültige Liste der Ausstellungsbeteiligten\, Organisationen und Informationen zum Begleitprogramm werden kurz vor der Eröffnung der Ausstellung bekannt gegeben. \nKünstler*innen (vorläufig) \nManuela Zarate\, Angel D Leiva\, Carlos Castillo\, Costanza de Rogatis\, \nGerardo Rojas\, Flama\, Luis Romero\, Luis Salazar\, \nMaria Niño\, Manuel Eduardo Gonzalez\, Raily Yance\, \nSantiago Mendez\, Javier Grajales\,  Sheroanawe Hakihiiwe\, \nSiul Rasse\, Yosmel Araujo\, Armando Velutini \n
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LOCATION:Neurotitan Galerie\, Rosenthaler Straße 39\, Berlin\, 10178\, Deutschland
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SUMMARY:Vernissage mit der Fotografin und Künstlerin Saskia Hubert
DESCRIPTION:Der Kunstverein Centre Bagatelle in Berlin-Frohnau lädt am Donnerstag\, den 27. August 2026\, 19:30 Uhr zur Vernissage der Ausstellung: „Timeline / Zwischen-Zeiten“ der Künstlerin Saskia Hubert ein. Das öffentliche Künstlergespräch ist am 5. November um 19:30 Uhr. Eröffnet wird die Ausstellung mit der Rede der Künstlerin Diana Achtzig und der A-cappella-Sängerin Birgit Wagner.\nSaskia Hubert zeigt Fotografien\, in denen Zeit sich überlagert: Erinnerung\, Traum und Gegenwart verschmelzen zu einem flüchtigen Moment. Sie wurde 1985 geboren\, studierte am Lette Verein Berlin sowie an der HGB Leipzig und arbeitet als unabhängige Fotografin und Künstlerin in Berlin. \n
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LOCATION:Kunstverein Centre Bagatelle\, Zeltinger Strasse 6\, Berlin-Frohnau\, 13465\, Deutschland
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SUMMARY:Glimmer
DESCRIPTION:Andrea Damp wurde 1977 in Bergen auf Rügen geboren und wuchs in einer Landschaft auf\, deren besondere Verbindung von Wasser\, Licht\, Vegetation und wechselnden Atmosphären sich tief in ihre Wahrnehmung eingeprägt hat. Natur erscheint in ihrer Malerei deshalb selten als bloße Kulisse\, sie ist Erinnerung\, Erfahrungsraum und lebendige Gegenwart. Sie kann vertraut wirken und sich im nächsten Augenblick in etwas Unbestimmtes\, Fremdes oder Traumhaftes\nverwandeln.\nBevor Andrea Damp sich gänzlich der Malerei zuwandte\, studierte sie von 1997 bis 1998 Philosophie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Anschließend wechselte sie an die Universität der Künste Berlin und studierte dort Freie Kunst bei Hans-Jürgen Diehl. Bereits\nwährend ihres Studiums erhielt sie das Stipendium der Dorothea-Konwiarz-Stiftung für Malerei und arbeitete von 2001 bis 2003 als Assistentin ihres Professors. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2004 führte sie ein Stipendium an die Glasgow School of Art. 2005 beendete sie ihr Studium an\nder Universität der Künste als Meisterschülerin von Hans-Jürgen Diehl.\nDie Verbindung von theoretischer Reflexion und praktischer Erfahrung im Atelier prägt ihr Werk bis heute. Andrea Damp betrachtet Malerei nicht bloß als Mittel\, um eine bestimmte Vorstellung möglichst genau wiederzugeben. Das Bild entsteht vielmehr in einem offenen Prozess\, in dem Farbe\, Linie\, Fläche\, Raum und Figuration immer wieder neu aufeinander reagieren. Kunsthistorisches Wissen und Naturerfahrung ergänzen sich dabei\, ohne ihre\nEigenständigkeit zu verlieren. \nIn den Jahren nach ihrem Studium wurde Damps künstlerische Entwicklung durch zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen honoriert. Sie erhielt unter anderem das Elsa-Neumann- Stipendium (NaföG) des Berliner Senats\, das Cranach-Stipendium der Stadt Wittenberg und das\nKarl Hofer Stipendium. 2010 wurde ihr der Dorothea-Konwiarz-Preis für Malerei verliehen\, 2014 gehörte sie zu den Preisträgerinnen des zwölften Kunstpreises Tempelhof-Schöneberg. Von 2014 bis 2017 lehrte Andrea Damp Malerei an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Eine weitere wichtige Station war 2019 ihr Aufenthalt als Artist in Residence in der Budapest Art Factory.\nSeit ihrem Studienabschluss wurde Andrea Damps Werk in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und im internationalen Raum gezeigt. Bereits 2009 widmete ihr das Richard Haizmann Museum in Niebüll die Ausstellung „Pulsschlag der Farbe“. \n2017 kehrte sie mit der Einzelausstellung „Magnificat“ an diesen Ort zurück. Weitere Einzelausstellungen führten sie unter anderem nach Frankfurt\, Düsseldorf\, Göttingen\, Göteborg\, Viborg\, Stockholm und Berlin. Ihre Arbeiten wurden zudem auf internationalen Kunstmessen wie der Art Karlsruhe\, der POSITIONS Berlin Art Fair\, der VOLTA Basel\, der Luxembourg Art Week und der Art Miami präsentiert. \nWerke von Andrea Damp befinden sich heute in vielen öffentlichen und institutionellen Sammlungen. Dazu zählen die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages\, die Sammlung im Willy-Brandt-Haus\, das Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle\, der Museumsberg\nFlensburg sowie verschiedene kommunale und regionale Sammlungen in Schweden. \nDie Ausstellung GLIMMER in der janinebeangallery in Berlin führt großformatige Gemälde aus den Jahren 2015 bis 2017 mit neuen Arbeiten aus dem Jahr 2026 zusammen. Rund zehn Jahre liegen zwischen den Werkgruppen\, dennoch wird keine lineare Entwicklung von einem früheren\nzu einem vermeintlich sublimeren Stil abgebildet. Die älteren Bilder erscheinen nicht als abgeschlossene Vorstufen\, die vom aktuellen Werk überwunden worden wären. Die Gegenüberstellung macht vielmehr sichtbar\, dass in diesen Arbeiten bereits Möglichkeiten angelegt waren\, die Andrea Damp heute erneut aufgreift. Was sich in den früheren Gemälden als spannungsreiche Verbindung von Figuration und freier malerischer Form zeigt\, erhält in den neuen Arbeiten eine veränderte Gewichtung. Erzählerische Hinweise werden sparsamer gesetzt.\nFarbe\, Oberfläche\, Rhythmus und räumliche Spannung gewinnen an Eigenständigkeit. „Die Räume\, das Kolorit werden erst möglichst spät geschlossen“\, sagt Andrea Damp über ihre Arbeitsweise.\nDieser Satz führt unmittelbar in das Zentrum ihrer Malerei. Am Anfang steht keine Geschichte\, die anschließend illustriert wird. Zunächst entwickelt sich ein Bild aus Farbe\, Linie\, Fläche\, Struktur und Kontrast. Flüssige und transparente Farbschichten treffen auf dichtere Partien\, Formen entstehen\, werden überarbeitet\, verdeckt oder wieder freigelegt. Über lange Strecken bleibt offen\, ob sich aus diesen Vorgängen eine Landschaft\, eine Figur oder eine erzählerische\nSituation bilden wird. Erst im Verlauf des Malens entscheidet sich\, welche Elemente Bestand haben. Figuren\, Tiere\, Pflanzen oder architektonische Fragmente können Beziehungen herstellen und dem Bild eine Richtung geben\, sie erscheinen jedoch nicht wie nachträglich eingefügte Motive. Sie wachsen aus dem malerischen Geschehen heraus und bleiben mit ihm verbunden.\nMitunter verzichtet Andrea Damp bewusst auf eine abschließende gegenständliche Verdichtung. Dann tragen Farbe\, Oberfläche und räumliche Bewegung das Bild nahezu allein. Figuration und Abstraktion stehen sich in ihrem Werk insofern nicht als Gegensätze gegenüber\, sondern gehören zu demselben Verfahren der Bildfindung. \nDiese Offenheit ist keine Unentschlossenheit\, vielmehr entsteht sie durch einen langen und konzentrierten Arbeitsprozess. Andrea Damp hält verschiedene Möglichkeiten so lange wie möglich im Bild\, bevor einzelne Entscheidungen verbindlich werden. Ihre Gemälde können deshalb zugleich präzise und schwer greifbar erscheinen. Etwas tritt hervor\, bleibt für einen Moment sichtbar und entzieht sich einer eindeutigen Benennung.\nDie großformatigen Arbeiten der Jahre 2015 bis 2017 führen dieses Prinzip in besonderer Dichte vor. In „Das große Welttheater“ von 2015 überlagern sich vegetabile Formen\, Körperfragmente\, lineare Bewegungen und farbige Felder. Die Komposition besitzt keinen ruhenden Mittelpunkt und der Blick wandert durch ein komplexes Geschehen\, in dem sich einzelne Erscheinungen zeigen\, verdecken und neu miteinander verbinden. Der kulturgeschichtlich aufgeladene Titel erinnert an die Vorstellung der Welt als Bühne. Andrea Damp entwirft jedoch kein geordnetes Schauspiel mit klar verteilten Rollen. Ihr Welttheater ist eine kaum zu überblickende Gleichzeitigkeit in der Natur\, Körper\, Raum und malerische Form miteinander in Beziehung treten\, ohne sich einer abgeschlossenen Erzählung zu unterwerfen.\nAuch „Halbschlaf“ von 2017 bezeichnet keinen genau bestimmbaren Ort\, sondern einen Zustand eingeschränkter Gewissheit. Helle Körperformen\, dunkle Linien und farbige Partien treten hervor\, lösen sich wieder auf und fügen sich nur vorübergehend zu einer möglichen Szene. Der Titel entspricht der Erfahrung\, die dem Bild zugrunde liegt: Im Halbschlaf erscheinen Wahrnehmungen deutlich und verwandeln sich doch im nächsten Augenblick. Andrea Damp manifestiert diesen Schwebezustand\, ohne ihn zu fixieren. Das Gemälde bleibt präzise in seinen malerischen Entscheidungen sowie offen in dem\, was diese Entscheidungen darstellen könnten. \nDie neuen Arbeiten aus dem Jahr 2026 knüpfen an dieses Fundament an\, ohne die ältere Werkgruppe zu wiederholen. Die erzählerischen Details treten zurück\, während Andrea Damp noch stärker auf die Eigenkraft der Malerei vertraut. Farbe dient nicht allein dazu\, einen Gegenstand sichtbar zu machen\, sie wird selbst zum Ereignis. Oberflächen öffnen und verschließen sich\, räumliche Tiefen entstehen und werden im nächsten Moment wieder aufgehoben. \n„Wie die Erinnerung es will“ von 2026 zeigt einen Seerosenteich. Das Motiv ist unverkennbar und fügt sich dennoch nicht zu einer konventionellen Landschaft. Seerosenblätter und Blüten liegen deutlich umrissen auf einer dunklen Wasserfläche. Darüber verdichten sich schwarze\, gelb konturierte Formen zu einem kaum bestimmbaren Ufer\, einer Spiegelung oder einer sich auflösenden Vegetation. Die räumlichen Verhältnisse bleiben unsicher\, denn Nähe und Ferne greifen ineinander. Der Blick findet keinen festen Standpunkt\, sondern bewegt sich zwischen erkennbaren Dingen und offenen malerischen Zonen. Erinnerung erscheint hier nicht als zuverlässige Aufbewahrung eines vergangenen Anblicks. Sie wird zu einer schöpferischen Kraft\, die auswählt\, verstärkt\, auslässt und neu zusammensetzt. Das Bild erinnert weniger an einen konkreten Ort als an die Art\, wie ein Ort im Gedächtnis fortlebt und bei jeder Rückkehr eine leicht veränderte Gestalt annimmt.\nAuch in den kleinen Formaten verdichtet sich diese Offenheit. „Poker Face“\, nur 15 mal 15 Zentimeter groß\, verlangt gerade aufgrund seiner geringen Ausdehnung eine unmittelbare Nähe des Betrachters. Eine maskenhafte Figur erscheint in einem dunklen\, bewegten Farbraum\, ihr Gesicht bleibt verschlossen. Es ist unklar\, ob sie sich schützt\, eine Rolle übernimmt oder lediglich für einen kurzen Moment aus der Malerei hervortritt. Der Titel verweist auf ein Gesicht\,\ndas seine Regungen nicht preisgibt und beschreibt zugleich die Haltung des gesamten Bildes\, denn es zeigt etwas und bewahrt dennoch sein Geheimnis. Erst aus kurzer Distanz werden die Spuren des Malens\, die Überlagerungen und die feinen Veränderungen der Oberfläche sichtbar. \nIn „The Lucky Ones“ stehen zwei pilzartige Gestalten nebeneinander in einem hellen\, von Linien\, Farbspritzern und durchscheinenden Schichten bestimmten Raum. Sie wirken zugleich komisch\, verletzlich und beharrlich. Zwar klingt der Titel wie eine Auszeichnung\, er lässt jedoch offen\, worin das Glück dieser beiden Figuren bestehen könnte. Andrea Damp setzt einen erzählerischen Impuls\, ohne ihn aufzulösen\, indem die Figuren eine mögliche Geschichte eröffnen\, anstatt sie zu Ende zu erzählen. Gerade darin liegt ein charakteristischer Zug ihres Werkes\, in dem auch ein klar erkennbares Motiv einen Überschuss besitzt\, der sich nicht in seiner Benennung erschöpft. \nDer Titel GLIMMER verbindet die unterschiedlichen Werkgruppen und Erfahrungen dieser Ausstellung. Glimmer bezeichnet keine einzelne Substanz\, sondern eine Gruppe von Mineralen\, die aus feinen\, übereinanderliegenden Schichten bestehen. Ihre Oberflächen reagieren auf das Licht und verändern je nach Blickwinkel ihre Erscheinung. Auch Andrea Damps Gemälde entstehen aus Schichtungen\, in denen Farbe aufgetragen\, übermalt\, durchbrochen oder erneut freigelegt wird. Einzelne Elemente behalten ihre Eigenständigkeit und entwickeln im Zusammenspiel eine Wirkung\, die sich keinem Bestandteil allein zuschreiben lässt. \nZugleich besitzt der Begriff eine zweite\, gegenwärtige Bedeutung. Als „Glimmers“ werden im Englischen kleine alltägliche Augenblicke bezeichnet\, die unerwartet Freude\, Ruhe oder ein Gefühl von Sicherheit auslösen können. Sie bilden flüchtige Gegenbilder zu Erfahrungen\, die Unruhe oder Angst hervorrufen. In Andrea Damps Malerei erscheinen solche Momente nicht als ungetrübte Idylle und zeigen sich als Lichtpunkte innerhalb komplexer und mitunter dunkler Bildwelten. Sie können in einer Blüte liegen\, in einer eigentümlichen Figur\, in einem überraschenden Farbklang oder in jener kaum erklärbaren Vertrautheit\, die ein Bild plötzlich auslösen kann. \nGLIMMER beschreibt damit sowohl die materielle als auch die emotionale Erfahrung dieser Werke. Ihre Erscheinung verändert sich mit dem Licht\, der Entfernung und der Dauer der Betrachtung. Aus der Nähe treten Linien\, Übermalungen und Oberflächen hervor und mit größerem Abstand können sich Landschaften\, Figuren und räumliche Zusammenhänge bilden. \nKeine dieser Wahrnehmungen ist endgültig\, denn die Gemälde erschöpfen sich weder in einem einzigen Blick noch in einer eindeutigen Erklärung. Sie behalten etwas zurück und gewinnen gerade dadurch an Präsenz. \nDie Gegenüberstellung der Werke Andrea Damps aus den Jahren 2015 bis 2017 mit den neuen Arbeiten von 2026 zeigt deshalb keinen abgeschlossenen Wandel. Sie macht die Konsequenz einer Malerin sichtbar\, die ihre eigenen Verfahren nach Jahren erneut befragt und darin ein weiterhin wirksames Potenzial freilegt.\nDie älteren und die neuen Bilder erklären einander nicht\, sie verändern den Blick aufeinander. \nZwischen ihnen entsteht ein Raum\, in dem sich Kontinuität und Erneuerung\, Erinnerung und Gegenwart\, Figuration und freie malerische Form begegnen. Gerade im Original wird erfahrbar\, worauf Andrea Damps Kunst beruht: auf der Gleichzeitigkeit von materieller Präsenz und bildlicher Vorstellung. Ihre Gemälde sind abgeschlossen\, ohne sich zu verschließen. Sie tragen die Fähigkeit in sich\, mit jeder Begegnung anders zu erscheinen und über lange Zeit neue Wahrnehmungen freizusetzen. \n
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