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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Ready for take-off: Ab Juni 2025 eröffnet die Modellfläche TXL Raum für Clubkultur\, Kreativität und neue Visionen
DESCRIPTION:Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur\, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben\, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. \nIn einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore\, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. \nDer Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin\, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren\, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur\, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen\, die für Forschung\, Industrie oder Erholung gedacht sind\, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik\, Tanzveranstaltungen\, Performances\, Filmvorführungen\, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen\, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. \nVom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance\, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant\, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige\, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus\, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches\, wirtschaftlich tragfähiges Konzept\, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. \nJoe Chialo\, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen\, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort\, der Clubkultur\, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben\, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen\, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ \nEmiko Gejic\, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei\, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns\, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ \nDr. Yann Kersaint\, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung \n\n„In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig\, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt\, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können.“ \n\nTXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur\nStart: Juni 2025 \nGelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL) \n
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CATEGORIES:Begleitprogramm zur Ausstellung
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SUMMARY:Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
DESCRIPTION:„Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der weißensee kunsthochschule berlin\, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet\, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. \nAls Hochschule für angewandte Kunst versteht sich Weißensee seinerzeit als Pendant zu einer Kunstakademie. Die „Angewandten“ setzen im alltäglichen Leben an: Hier ist die Not in der kriegszerstörten Stadt am größten. Alle Künste – Malerei\, Plastik\, Grafik\, Bühnenbild\, Mode und Textil\, Keramik und industrielle Gestaltung – beziehen sich auf die Architektur und die Lebenswelt. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche\, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium\, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. \nGestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee\n16. April 2026 – 22. Februar 2027 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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SUMMARY:Multiples Weiß
DESCRIPTION:Die Jubiläumsausstellung zum fünfjährigen Bestehen des Museums Haus des Papiers vereint drei Ausstellungen unter einem Dach. Die Hauptausstellung Multiple Weiß verbindet aktuelle Ankäufe des Paper Art Awards mit ausgewählten künstlerischen Positionen\, hinzu kommen die Sonderschau Fiber Future Lab sowie unsere internationale Sonderausstellung Collage – Farbe und Fläche. Sie lädt ein zu einem gemeinsamen Blick auf Sichtbarkeit\, Materialität und die Frage\, welche Geschichten wir erzählen – und welche nicht. \nMit dem Paper Art Award zeichnet das Museum Haus des Papiers seit sechs Jahren herausragende Positionen der zeitgenössischen Papierkunst aus. Die aktuellen Ankäufe erweitern die Sammlung um neue Perspektiven und werden erstmals im Rahmen von Multiples Weiß präsentiert. \nDie Sonderschau Fiber Future Lab widmet sich aktuellen Entwicklungen im Bereich papier- und faserbasierter Nachhaltigkeit\, Materialforschung und Zukunftstechnologie. \nDie internationale Sonderausstellung Collage – Farbe und Fläche präsentiert über 40 zeitgenössische künstlerische Positionen mit Leihgaben aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus. \nAus diesem Ausruf entwickelte sich inzwischen auch die internationale Initiative Club Collega (clubcollega.eu). \nTeilnehmende Kunstschaffende sind: \nMultiples Weiß\nAstrid Busch\, Christiane Feser\, Cem Bora\, Dirk Krecker\, Goekhan Erdogan\, Harriet Groß\, Hendrik Czakainski\, Hideaki Yamanobe\, Inka Bell\, Justina Moncevičiūtė\, Leiko Ikemura\, Sang Mi Lee\, Philipp Hölzgen\, Xenia Lesniewski \nCollage – Fläche und Farbe\nAndrea Pöter\, Andrey Krasulin\, Anke Meixner\, Annett Franke\, Annette Zobel\, Barbara Höller\, Bettina Bradt\, Brian Hegarty\, Cath Duncan\, Christina Eva Walz\, Christine Huizenga\, Clara Zimmermann\, Edina Picco\, Egbert Ackermann\, Elisabeth Sonneck\, Elizabeth Carlsson\, Ellen Ribbe\, Emanuela Martucci\, Enikő Czigány\, Fiene Scharp\, Franziska Teufel\, Ilka Raupach\, Irene Wölfl\, Janina Lamberty\, Jens Rausch\, Jörg Schmitz\, Josefien Alkema\, Julia Sossinka\, Katerina Mandarik\, Kirstin Rabe\, Krystyna Steffens\, Lola Giancarelli\, Maria Elisa Quiaro\, Meike Andresen\, Micaela Zellhofer\, Roberta Bonfield\, Roland Barth\, Silke Janas\, Ulrike von der Osten\, Veronika Steiner Begleitet durch Arbeiten von: Henning Eichinger\, Max Ernst\n(Leihgaben aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus) \nFiber Future Lab\nAnna Handick\, Alexandra Fruhstorfer\, Eva Bullermann\, Jessica Maria Toliver\, Nicholas Plunkett\, Loop\nBiotech\, Releaf Paper\, System 180 (in Kooperation mit Ligno Light u. Respan Projekt)\, TU München Lehrstuhl für Biogene Polymere \n
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SUMMARY:AFTER MEMORY
DESCRIPTION:Wie wir erinnern und vergessen\, ist im Wandel begriffen. Das Gedächtnis ist zu einem umkämpften Terrain geworden\, das von reaktionären Bewegungen\, kapitalistischen Konzernen und geopolitischen Interessen vereinnahmt wird. Digitale Technologien beschleunigen diese Entwicklungen durch die Verbreitung von Desinformation\, Datenextraktion und die algorithmische Verengung von Perspektiven – und eröffnen zugleich neue Wege für widerständige Erinnerung. Die internationale Gruppenausstellung After Memory widmet sich diesem subversiven Potential und reflektiert\, wie wir in Zukunft erinnern und vergessen werden. \nDie Ausstellung versammelt Werke von Noor Abuarafeh\, Heba Y. Amin\, Maria Thereza Alves\, Aram Bartholl\, Taysir Batniji\, Giselle Beiguelman\, Zach Blas\, Karolina Grzywnowicz\, Ana Hupe\, Eduardo Kac\, Aline Motta\, Rabih Mroué\, Vanessa Amoah Opoku und Federico Protto. \nDas Projekt wird kuratiert von Lisa Deml\, Nathalia Lavigne und Víctor Fancelli Capdevila. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/after-memory/
LOCATION:Kunstraum Kreuzberg Bethanien\, Mariannenplatz 2\, Berlin\, 10997\, Deutschland
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SUMMARY:Margarita Wenzel – You are Here Since You Left
DESCRIPTION:In der Galerie im Historischen Keller eröffnet am 20. August 2026 um 19 Uhr die Ausstellung „You are Here Since You Left“ von Margarita Wenzel. \nMit „You Are Here Since You Left“ entwickelt Margarita Wenzel für den Historischen Keller eine ortsspezifische Installation. Ausgangspunkt ist nicht die Geschichte des Gewölbes\, sondern ein alltäglicher und zugleich grundlegender Vorgang: der menschliche Impuls\, Spuren zu lesen\, Zusammenhänge herzustellen und Räumen Bedeutung zuzuschreiben. Die Ausstellung versteht den Historischen Keller nicht als Speicher von Erinnerung\, sondern als Resonanzraum unserer Wahrnehmung. \nBegrüßung:Dr. Carola Brückner\, Bezirksstadträtin für Kultur \nEinführung:Dr. Jens-Ole Rey\, Künstlerischer Leiter Galerie Historischer Keller \nMargarita Wenzel – You are Here Since You Left\n21. August bis 29. November 2026 \nGalerie Historischer Keller \n
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LOCATION:Galerie Historischer Keller\, Carl-Schurz-Str. 49/51\, Berlin\, 13597\, Deutschland
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SUMMARY:Vernissage mit der Fotografin und Künstlerin Saskia Hubert
DESCRIPTION:Der Kunstverein Centre Bagatelle in Berlin-Frohnau lädt am Donnerstag\, den 27. August 2026\, 19:30 Uhr zur Vernissage der Ausstellung: „Timeline / Zwischen-Zeiten“ der Künstlerin Saskia Hubert ein. Das öffentliche Künstlergespräch ist am 5. November um 19:30 Uhr. Eröffnet wird die Ausstellung mit der Rede der Künstlerin Diana Achtzig und der A-cappella-Sängerin Birgit Wagner.\nSaskia Hubert zeigt Fotografien\, in denen Zeit sich überlagert: Erinnerung\, Traum und Gegenwart verschmelzen zu einem flüchtigen Moment. Sie wurde 1985 geboren\, studierte am Lette Verein Berlin sowie an der HGB Leipzig und arbeitet als unabhängige Fotografin und Künstlerin in Berlin. \n
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LOCATION:Kunstverein Centre Bagatelle\, Zeltinger Strasse 6\, Berlin-Frohnau\, 13465\, Deutschland
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SUMMARY:Farawa - Plot - Peripetie im a.i.p. project space
DESCRIPTION:rot – gelb – grün – blau – grau \nDie Pi-Gemälde (Peripetie) von Marius D. Kettler sind abstrakte Gemälde bestehend aus zwei Teilen. Diese beiden Bereiche lassen sich\, durch Drehung\, beliebig kombinieren. Diese Bewegung wird durch eine Mechanik ermöglicht.\nDer äußere Teil ist quadratisch\, während sich im Zentrum ein rundes Bild befindet – das bewegt werden kann\, wodurch ein einzelnes Motiv auf vielfältige Weise verändert wird.\nDiese Option führt zur Bildung neuer Konstellationen des Motivs\, zu einer Abstraktion in Bewegung\, da bestimmte Bereiche des Gemäldes dadurch gekennzeichnet sind\, wie Formen zusammenpassen und miteinander korrespondieren. Ein Gemälde\, das wie ein Film in einzelnen Szenen wirken kann. \nWir laden herzlich zu unserer Vernissage am Donnerstag\, den 27. August 2026 ein! \nErgänzung der Kunstleben Berlin Redaktion:\nFarawa Plot Peripetie ist vom 28. August bis 7. November 2026 zu sehen. Der a.i.p. project space liegt in der Suarezstraße 8 in Berlin-Charlottenburg\, nächste Station ist der U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz an der U2. Die Galerie wurde 2003 von den Künstlern Marius D. Kettler und Dolores Flores gegründet und zeigt vor allem neue Medien\, Klangkunst\, interaktive Projekte und abstrakte Malerei. Geöffnet ist donnerstags und freitags von 15 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 15 Uhr. \n
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SUMMARY:Annette Meincke-Nagy - Momente des Seins in der Wichtendahl Galerie
DESCRIPTION:Annette Meincke-Nagys überdimensionale Köpfe\, ihre Büsten und Ganzfiguren strahlen etwas verzaubertes\, verträumtes\, introvertiertes aus und so eine besondere\, ruhige Kraft. Vollkommen in sich ruhend\, scheinen sie tief in sich versunken und zeigen doch eine starke Präsenz. Annette Meincke-Nagy studiert Gesichter und erfasst in ihnen fragile Momente des Seins. Ihre Plastiken bestehen aus einem Papier-Quarz-Leim-Gemisch. Auf einem Drahtgerüst wachsen sie in einem langwierigen\, meditativen Prozess Schicht für Schicht heran.\nAnnette Meincke-Nagy (*1965 in Bonn) lebt und arbeitet in Hamburg. \nErgänzung der Kunstleben Berlin Redaktion:\nAnnette Meincke-Nagy in der Wichtendahl Galerie ist vom 28. August bis 10. Oktober 2026 zu sehen. Die Galerie liegt in der Carmerstraße 10 in Berlin-Charlottenburg. \n
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SUMMARY:Glimmer
DESCRIPTION:Andrea Damp wurde 1977 in Bergen auf Rügen geboren und wuchs in einer Landschaft auf\, deren besondere Verbindung von Wasser\, Licht\, Vegetation und wechselnden Atmosphären sich tief in ihre Wahrnehmung eingeprägt hat. Natur erscheint in ihrer Malerei deshalb selten als bloße Kulisse\, sie ist Erinnerung\, Erfahrungsraum und lebendige Gegenwart. Sie kann vertraut wirken und sich im nächsten Augenblick in etwas Unbestimmtes\, Fremdes oder Traumhaftes\nverwandeln.\nBevor Andrea Damp sich gänzlich der Malerei zuwandte\, studierte sie von 1997 bis 1998 Philosophie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Anschließend wechselte sie an die Universität der Künste Berlin und studierte dort Freie Kunst bei Hans-Jürgen Diehl. Bereits\nwährend ihres Studiums erhielt sie das Stipendium der Dorothea-Konwiarz-Stiftung für Malerei und arbeitete von 2001 bis 2003 als Assistentin ihres Professors. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2004 führte sie ein Stipendium an die Glasgow School of Art. 2005 beendete sie ihr Studium an\nder Universität der Künste als Meisterschülerin von Hans-Jürgen Diehl.\nDie Verbindung von theoretischer Reflexion und praktischer Erfahrung im Atelier prägt ihr Werk bis heute. Andrea Damp betrachtet Malerei nicht bloß als Mittel\, um eine bestimmte Vorstellung möglichst genau wiederzugeben. Das Bild entsteht vielmehr in einem offenen Prozess\, in dem Farbe\, Linie\, Fläche\, Raum und Figuration immer wieder neu aufeinander reagieren. Kunsthistorisches Wissen und Naturerfahrung ergänzen sich dabei\, ohne ihre\nEigenständigkeit zu verlieren. \nIn den Jahren nach ihrem Studium wurde Damps künstlerische Entwicklung durch zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen honoriert. Sie erhielt unter anderem das Elsa-Neumann- Stipendium (NaföG) des Berliner Senats\, das Cranach-Stipendium der Stadt Wittenberg und das\nKarl Hofer Stipendium. 2010 wurde ihr der Dorothea-Konwiarz-Preis für Malerei verliehen\, 2014 gehörte sie zu den Preisträgerinnen des zwölften Kunstpreises Tempelhof-Schöneberg. Von 2014 bis 2017 lehrte Andrea Damp Malerei an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Eine weitere wichtige Station war 2019 ihr Aufenthalt als Artist in Residence in der Budapest Art Factory.\nSeit ihrem Studienabschluss wurde Andrea Damps Werk in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und im internationalen Raum gezeigt. Bereits 2009 widmete ihr das Richard Haizmann Museum in Niebüll die Ausstellung „Pulsschlag der Farbe“. \n2017 kehrte sie mit der Einzelausstellung „Magnificat“ an diesen Ort zurück. Weitere Einzelausstellungen führten sie unter anderem nach Frankfurt\, Düsseldorf\, Göttingen\, Göteborg\, Viborg\, Stockholm und Berlin. Ihre Arbeiten wurden zudem auf internationalen Kunstmessen wie der Art Karlsruhe\, der POSITIONS Berlin Art Fair\, der VOLTA Basel\, der Luxembourg Art Week und der Art Miami präsentiert. \nWerke von Andrea Damp befinden sich heute in vielen öffentlichen und institutionellen Sammlungen. Dazu zählen die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages\, die Sammlung im Willy-Brandt-Haus\, das Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle\, der Museumsberg\nFlensburg sowie verschiedene kommunale und regionale Sammlungen in Schweden. \nDie Ausstellung GLIMMER in der janinebeangallery in Berlin führt großformatige Gemälde aus den Jahren 2015 bis 2017 mit neuen Arbeiten aus dem Jahr 2026 zusammen. Rund zehn Jahre liegen zwischen den Werkgruppen\, dennoch wird keine lineare Entwicklung von einem früheren\nzu einem vermeintlich sublimeren Stil abgebildet. Die älteren Bilder erscheinen nicht als abgeschlossene Vorstufen\, die vom aktuellen Werk überwunden worden wären. Die Gegenüberstellung macht vielmehr sichtbar\, dass in diesen Arbeiten bereits Möglichkeiten angelegt waren\, die Andrea Damp heute erneut aufgreift. Was sich in den früheren Gemälden als spannungsreiche Verbindung von Figuration und freier malerischer Form zeigt\, erhält in den neuen Arbeiten eine veränderte Gewichtung. Erzählerische Hinweise werden sparsamer gesetzt.\nFarbe\, Oberfläche\, Rhythmus und räumliche Spannung gewinnen an Eigenständigkeit. „Die Räume\, das Kolorit werden erst möglichst spät geschlossen“\, sagt Andrea Damp über ihre Arbeitsweise.\nDieser Satz führt unmittelbar in das Zentrum ihrer Malerei. Am Anfang steht keine Geschichte\, die anschließend illustriert wird. Zunächst entwickelt sich ein Bild aus Farbe\, Linie\, Fläche\, Struktur und Kontrast. Flüssige und transparente Farbschichten treffen auf dichtere Partien\, Formen entstehen\, werden überarbeitet\, verdeckt oder wieder freigelegt. Über lange Strecken bleibt offen\, ob sich aus diesen Vorgängen eine Landschaft\, eine Figur oder eine erzählerische\nSituation bilden wird. Erst im Verlauf des Malens entscheidet sich\, welche Elemente Bestand haben. Figuren\, Tiere\, Pflanzen oder architektonische Fragmente können Beziehungen herstellen und dem Bild eine Richtung geben\, sie erscheinen jedoch nicht wie nachträglich eingefügte Motive. Sie wachsen aus dem malerischen Geschehen heraus und bleiben mit ihm verbunden.\nMitunter verzichtet Andrea Damp bewusst auf eine abschließende gegenständliche Verdichtung. Dann tragen Farbe\, Oberfläche und räumliche Bewegung das Bild nahezu allein. Figuration und Abstraktion stehen sich in ihrem Werk insofern nicht als Gegensätze gegenüber\, sondern gehören zu demselben Verfahren der Bildfindung. \nDiese Offenheit ist keine Unentschlossenheit\, vielmehr entsteht sie durch einen langen und konzentrierten Arbeitsprozess. Andrea Damp hält verschiedene Möglichkeiten so lange wie möglich im Bild\, bevor einzelne Entscheidungen verbindlich werden. Ihre Gemälde können deshalb zugleich präzise und schwer greifbar erscheinen. Etwas tritt hervor\, bleibt für einen Moment sichtbar und entzieht sich einer eindeutigen Benennung.\nDie großformatigen Arbeiten der Jahre 2015 bis 2017 führen dieses Prinzip in besonderer Dichte vor. In „Das große Welttheater“ von 2015 überlagern sich vegetabile Formen\, Körperfragmente\, lineare Bewegungen und farbige Felder. Die Komposition besitzt keinen ruhenden Mittelpunkt und der Blick wandert durch ein komplexes Geschehen\, in dem sich einzelne Erscheinungen zeigen\, verdecken und neu miteinander verbinden. Der kulturgeschichtlich aufgeladene Titel erinnert an die Vorstellung der Welt als Bühne. Andrea Damp entwirft jedoch kein geordnetes Schauspiel mit klar verteilten Rollen. Ihr Welttheater ist eine kaum zu überblickende Gleichzeitigkeit in der Natur\, Körper\, Raum und malerische Form miteinander in Beziehung treten\, ohne sich einer abgeschlossenen Erzählung zu unterwerfen.\nAuch „Halbschlaf“ von 2017 bezeichnet keinen genau bestimmbaren Ort\, sondern einen Zustand eingeschränkter Gewissheit. Helle Körperformen\, dunkle Linien und farbige Partien treten hervor\, lösen sich wieder auf und fügen sich nur vorübergehend zu einer möglichen Szene. Der Titel entspricht der Erfahrung\, die dem Bild zugrunde liegt: Im Halbschlaf erscheinen Wahrnehmungen deutlich und verwandeln sich doch im nächsten Augenblick. Andrea Damp manifestiert diesen Schwebezustand\, ohne ihn zu fixieren. Das Gemälde bleibt präzise in seinen malerischen Entscheidungen sowie offen in dem\, was diese Entscheidungen darstellen könnten. \nDie neuen Arbeiten aus dem Jahr 2026 knüpfen an dieses Fundament an\, ohne die ältere Werkgruppe zu wiederholen. Die erzählerischen Details treten zurück\, während Andrea Damp noch stärker auf die Eigenkraft der Malerei vertraut. Farbe dient nicht allein dazu\, einen Gegenstand sichtbar zu machen\, sie wird selbst zum Ereignis. Oberflächen öffnen und verschließen sich\, räumliche Tiefen entstehen und werden im nächsten Moment wieder aufgehoben. \n„Wie die Erinnerung es will“ von 2026 zeigt einen Seerosenteich. Das Motiv ist unverkennbar und fügt sich dennoch nicht zu einer konventionellen Landschaft. Seerosenblätter und Blüten liegen deutlich umrissen auf einer dunklen Wasserfläche. Darüber verdichten sich schwarze\, gelb konturierte Formen zu einem kaum bestimmbaren Ufer\, einer Spiegelung oder einer sich auflösenden Vegetation. Die räumlichen Verhältnisse bleiben unsicher\, denn Nähe und Ferne greifen ineinander. Der Blick findet keinen festen Standpunkt\, sondern bewegt sich zwischen erkennbaren Dingen und offenen malerischen Zonen. Erinnerung erscheint hier nicht als zuverlässige Aufbewahrung eines vergangenen Anblicks. Sie wird zu einer schöpferischen Kraft\, die auswählt\, verstärkt\, auslässt und neu zusammensetzt. Das Bild erinnert weniger an einen konkreten Ort als an die Art\, wie ein Ort im Gedächtnis fortlebt und bei jeder Rückkehr eine leicht veränderte Gestalt annimmt.\nAuch in den kleinen Formaten verdichtet sich diese Offenheit. „Poker Face“\, nur 15 mal 15 Zentimeter groß\, verlangt gerade aufgrund seiner geringen Ausdehnung eine unmittelbare Nähe des Betrachters. Eine maskenhafte Figur erscheint in einem dunklen\, bewegten Farbraum\, ihr Gesicht bleibt verschlossen. Es ist unklar\, ob sie sich schützt\, eine Rolle übernimmt oder lediglich für einen kurzen Moment aus der Malerei hervortritt. Der Titel verweist auf ein Gesicht\,\ndas seine Regungen nicht preisgibt und beschreibt zugleich die Haltung des gesamten Bildes\, denn es zeigt etwas und bewahrt dennoch sein Geheimnis. Erst aus kurzer Distanz werden die Spuren des Malens\, die Überlagerungen und die feinen Veränderungen der Oberfläche sichtbar. \nIn „The Lucky Ones“ stehen zwei pilzartige Gestalten nebeneinander in einem hellen\, von Linien\, Farbspritzern und durchscheinenden Schichten bestimmten Raum. Sie wirken zugleich komisch\, verletzlich und beharrlich. Zwar klingt der Titel wie eine Auszeichnung\, er lässt jedoch offen\, worin das Glück dieser beiden Figuren bestehen könnte. Andrea Damp setzt einen erzählerischen Impuls\, ohne ihn aufzulösen\, indem die Figuren eine mögliche Geschichte eröffnen\, anstatt sie zu Ende zu erzählen. Gerade darin liegt ein charakteristischer Zug ihres Werkes\, in dem auch ein klar erkennbares Motiv einen Überschuss besitzt\, der sich nicht in seiner Benennung erschöpft. \nDer Titel GLIMMER verbindet die unterschiedlichen Werkgruppen und Erfahrungen dieser Ausstellung. Glimmer bezeichnet keine einzelne Substanz\, sondern eine Gruppe von Mineralen\, die aus feinen\, übereinanderliegenden Schichten bestehen. Ihre Oberflächen reagieren auf das Licht und verändern je nach Blickwinkel ihre Erscheinung. Auch Andrea Damps Gemälde entstehen aus Schichtungen\, in denen Farbe aufgetragen\, übermalt\, durchbrochen oder erneut freigelegt wird. Einzelne Elemente behalten ihre Eigenständigkeit und entwickeln im Zusammenspiel eine Wirkung\, die sich keinem Bestandteil allein zuschreiben lässt. \nZugleich besitzt der Begriff eine zweite\, gegenwärtige Bedeutung. Als „Glimmers“ werden im Englischen kleine alltägliche Augenblicke bezeichnet\, die unerwartet Freude\, Ruhe oder ein Gefühl von Sicherheit auslösen können. Sie bilden flüchtige Gegenbilder zu Erfahrungen\, die Unruhe oder Angst hervorrufen. In Andrea Damps Malerei erscheinen solche Momente nicht als ungetrübte Idylle und zeigen sich als Lichtpunkte innerhalb komplexer und mitunter dunkler Bildwelten. Sie können in einer Blüte liegen\, in einer eigentümlichen Figur\, in einem überraschenden Farbklang oder in jener kaum erklärbaren Vertrautheit\, die ein Bild plötzlich auslösen kann. \nGLIMMER beschreibt damit sowohl die materielle als auch die emotionale Erfahrung dieser Werke. Ihre Erscheinung verändert sich mit dem Licht\, der Entfernung und der Dauer der Betrachtung. Aus der Nähe treten Linien\, Übermalungen und Oberflächen hervor und mit größerem Abstand können sich Landschaften\, Figuren und räumliche Zusammenhänge bilden. \nKeine dieser Wahrnehmungen ist endgültig\, denn die Gemälde erschöpfen sich weder in einem einzigen Blick noch in einer eindeutigen Erklärung. Sie behalten etwas zurück und gewinnen gerade dadurch an Präsenz. \nDie Gegenüberstellung der Werke Andrea Damps aus den Jahren 2015 bis 2017 mit den neuen Arbeiten von 2026 zeigt deshalb keinen abgeschlossenen Wandel. Sie macht die Konsequenz einer Malerin sichtbar\, die ihre eigenen Verfahren nach Jahren erneut befragt und darin ein weiterhin wirksames Potenzial freilegt.\nDie älteren und die neuen Bilder erklären einander nicht\, sie verändern den Blick aufeinander. \nZwischen ihnen entsteht ein Raum\, in dem sich Kontinuität und Erneuerung\, Erinnerung und Gegenwart\, Figuration und freie malerische Form begegnen. Gerade im Original wird erfahrbar\, worauf Andrea Damps Kunst beruht: auf der Gleichzeitigkeit von materieller Präsenz und bildlicher Vorstellung. Ihre Gemälde sind abgeschlossen\, ohne sich zu verschließen. Sie tragen die Fähigkeit in sich\, mit jeder Begegnung anders zu erscheinen und über lange Zeit neue Wahrnehmungen freizusetzen. \n
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SUMMARY:Ida Gerhardi - Und alles tanzte
DESCRIPTION:Die Sonderausstellung „Ida Gerhardi – Und alles tanzte“ ist vom 30. August bis 1. November 2026 im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin zu sehen. \nDie Malerin Ida Gerhardi (1862-1927) gehört zu den Künstlerinnen\, deren Erfolge und Bedeutung in ihrer Zeit heute fast vergessen sind. Nach ihrem Studium an der Künstlerinnenschule in München lebte Gerhardi seit 1891 in Paris und konnte sich dort als deutsche Künstlerin durchsetzen. Sie erarbeitete sich einen Ruf als Porträtistin und Netzwerkerin\, die auch Kontakte und Ausstellungsmöglichkeiten an Künstlerkollegen in Paris und andernorts vermittelte. Sie war mit bedeutenden Kunstsammlern wie Karl Ernst Osthaus bekannt\, war Mitglied der Berliner Secession und des Deutschen Künstlerbundes und Mitbegründerin des Deutschen Lyceum-Clubs. 1913 musste Ida Gerhardi auf Grund einer Krankheit Paris verlassen und in das heimatliche Lüdenscheid zurückkehren. Ihre künstlerische Tätigkeit konnte sie nur noch eingeschränkt fortsetzen. \nDie Ausstellung im Kollwitz-Museum widmet sich der Pariser Zeit von Ida Gerhardi und hier besonders ihren expressiven Tanzbildern und Darstellungen aus dem Nachtleben von Paris\, aber auch ihren eindrücklichen Selbstbildnissen. Gerhardi flanierte allein durch Paris\, sie besuchte allein Tanzlokale\, beides zur damaligen Zeit mehr als ungewöhnlich für eine Frau. Und sie beschäftigte sich ab 1903 künstlerisch mit diesen Szenerien. In der Kunstgeschichte ist sie damit eine Pionierin\, denn keine Frau vor ihr malte diese Sujets. \nBei ihren Streifzügen durch die Kneipen und Spelunken hatte Käthe Kollwitz sie 1904\, während ihres zweimonatigen Paris-Aufenthalts\, zusammen mit dem Kunsthändler Wilhelm Uhde (1874-1947) begleitet. In dieser Zeit entstand zwischen den beiden Künstlerinnen eine große Zuneigung\, die sich zu einer über die räumliche Distanz gepflegten Freundschaft entwickelte. Im Motiv der Selbstbildnisse begegneten sich die beiden Frauen auch künstlerisch. Daher ist es für das Berliner Kollwitz-Museum ein Bedürfnis\, diese Künstlerin-Kollegin von Käthe Kollwitz in einer Ausstellung zu würdigen. \nBereits vor sechs Jahren\, noch am alten Standort des Museums\, gab es Versuche zu einer Ausstellung mit dem Titel „Ida Gerhardi – Und alles tanzte“. Leider unterband die Corona-Pandemie zwei Anläufe\, diese Präsentation im Berliner Käthe-Kollwitz-Museum zu zeigen. Erst nach dem Umzug in den Theaterbau und dem Abschluss aller Baumaßnahmen konnte diese lang geplante Ausstellung endlich realisiert werden. \nEs ist nach 25 Jahren die erste Ausstellung der Künstlerin in Berlin. Damals hatte sich das inzwischen aufgelöste Verborgene Museum diesem vergessenen Werk gewidmet. Gezeigt werden ca. 40 Gemälde und Zeichnungen von Ida Gerhardi vorwiegend aus ihrer Pariser Zeit um 1905. \nDie Eröffnung findet am Samstag\, den 29. August um 17:00 Uhr im Rahmen der Langen Nacht der Museen statt. \nIda Gerhardi – Und alles tanzte\n30. August bis 1. November 2026 \nKÄTHE-KOLLWITZ-MUSEUM BERLIN \n
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SUMMARY:Hella De Santarossa - Je ne regrette rien in der C&B Reichert Galerie
DESCRIPTION:Hella De Santarossa ist eine deutsche Malerin\, Glaskünstlerin\, Bildhauerin\, Performancekünstlerin und Filmemacherin.\nIhre Werke werden dem Neoexpressionismus der Jungen Wilden zugeordnet und sind unter anderem im Berliner Reichstag\, im öffentlichen Raum\, in Kirchen\, Museen und Kunstsammlungen zu finden. Sie lebt und arbeitet in Berlin. \nSie studierte Freie Malerei an der HdK Berlin und war Meisterschülerin von Prof. Karl-Horst Hödicke.\nSie war 1978 Gründungsmitglied der Galerie am Moritzplatz und von 1982 bis 1992 Künstlervorsitzende des Künstlerhauses Bethanien.\nHella De Santarossa erzählt Geschichte und Geschichten. Sie schafft einfallsreich zukunftsweisende Traumsymbole und Denkzeichen. Sicherlich ihr markantestes ist der geheimnisvolle Blaue Obelisk auf dem Theodor-Heuss-PIatz in Berlin\, mitten auf der kilometerlangen Sichtachse zum Brandenburger Tor. Seit ihrem Studium an der Hochschule der Künste Berlin-West schuf sie immer wieder Bildserien\, Fotoserien\, Skulpturen und Filme – Crossart von Anfang an.\nPerformances folgten\, von der “Vertonung” des Intendanten der Berliner Philharmonie mit Ton\, bis zum Bau eines lichternen Trinitats auf der Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin. Musik ist für sie ein wesentliches Element\, das beim Betrachten hör- und spürbar bleibt.\n„Das sind alles Bilder der Erinnerung”\, sagt sie über ihre Arbeit. Oft haben sie mit Tanz und Bewegung zu tun\, mit der Leidenschaft und Ekstase des Lebens.\nDie Ausstellung zeigt Arbeiten aus den 1980iger Jahren\, und neuere Arbeiten\, die 2025/26 entstanden sind. \n
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SUMMARY:The Algorists bei DAM Projects
DESCRIPTION:Es war Jean-Pierre\, der vorschlug\, den Begriff „Algorist“ zu verwenden. Mit dem Hinweis\, dass Algoristen „mit einem Algorithmus definiert werden sollten“\, verfasste er zudem einen Algorithmus\, der einen Algoristen als jemanden definiert\, der seine eigenen Algorithmen zur Schaffung von Kunstobjekten nutzt. Der von mir ausfindig gemachte Briefwechsel stammt vom 31. August 1995. Sowohl Jean-Pierres Name für die Gruppe als auch sein Algorithmus waren brillante Beiträge\, die als Identität und Manifest dienten. Der Hébert-Algorithmus\, wie er unten zitiert wird\, ist genau so formatiert\, wie er eingegangen ist: \nif (creation && object of art && algorithm && one’s own algorithm) \n{ include * an algorist * } \nelseif (!creation || !object of art || !algorithm || !one’s own algorithm) \n{ exclude * not an algorist * } \nZitat von der Website www.algorists.org\, notiert von Roman Verostko. \nKünstler\, die ein Kunstobjekt mit einem Verfahren schaffen\, das ihre eigenen Algorithmen einbezieht\, werden also als Algoristen identifiziert. \nIn unserer Ausstellung stellen wir von Jean-Pierre Hébert neue Arbeiten aus dieser frühen Periode des Schaffens vor. Bei Roman Verostko konzentrieren wir uns auf eine Werkgruppe\, die Alan Turing gewidmet ist und bisher nur ein einziges Mal 1998 in Manchester gezeigt wurde. \nIn den 1930er Jahren wies Alan Turing nach\, dass es möglich ist\, jedes berechenbare Problem allein mit Hilfe der Booleschen Algebra zu lösen\, wobei er mathematische Berechnungen ausschließlich mit den beiden Werten 0 und 1 bzw. „wahr“ und „falsch“ durchführte. Seine universelle Turing-Maschine\, deren Konzept er 1936–37 vorstellte\, stellte ein mathematisches Werkzeug dar\, das einem digitalen Computer gleichkam – eine einzige Maschine\, mit der sich jede berechenbare Folge berechnen ließ. \nAls besonderen Gast freuen wir uns zwei Plotterzeichnungen von James Merrill von 2025 auszustellen\, der ebenso in der Tradition der Algorists arbeitet. \n
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LOCATION:DAM Projects\, Horstweg 35\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:Norito Shinmura im CVAB Center for Visual Arts Berlin
DESCRIPTION:Norito Shinmura \nBorn into a fishing family as the youngest of eight siblings.\nWhen he was a fourth grader\,\nhe discovered the appeal of poster design through\nthe classes of his new teacher\, Tetsuyuki Ito.\nThis experience led him to pursue a career as a designer. \nAfter tenure Shin Matsunaga Design and I&S/BBDO\,\nestablished Shinmura Design Office in 1995.\nIn 2021\, the company name was changed to „garden“ \nHis main clients are SHISEIDO and MUJI. \nMajor awards:\nMainichi Advertising Award_Grand Prize\,\nJapan Catalog and Poster Exhibition_Grand Prize\,\nInternational Biennale of Graphic Design Brno_Gold Prize\,\nNingbo Poster Biennial_Gold Prize\nDFA Design for Asia Awards_Gold Prize\,\nTokyo ACD Prize_Gold Prize\nJapan Graphic Design Association New Designer Award\,\nNew York ADC_Silver Prize\,\nInternational Poster Biennale Warszawa_Silver Prize\nTaiwan International Poster Design Award_Silver Prize\nInternational Poster Triennial in Toyama_Bronze Prize \nOpening \n4 September at 5 pm (Free entry) \nDuration \n5 September to 30 October 2026 \nAdmission \n5€ / 3€ (Reduced) \nLocation \nCenter for Visual Arts Berlin \nUnter den Eichen 101 \n12203 Berlin \n@CVA_Berlin \nwww.cva-berlin.com \ninfo@cva-berlin.com \nOpening hours \nMon-Fri: 09:00-17:00 \n(Saturdays + Sundays + National Holidays closed) \nOrganized by \nHesign ( Hangzhou + Berlin) \nCenter for Visual Arts Berlin \nErgänzung der Kunstleben Berlin Redaktion: \nNorito Shinmura ist vom 4. September bis 30. Oktober 2026 im Center for Visual Arts Berlin zu sehen. Das Haus liegt Unter den Eichen 101 im Bezirk Steglitz-Zehlendorf und zeigt vor allem Grafik- und Kommunikationsdesign\, zu sehen war dort unter anderem eine Schau zum zeitgenössischen Grafikdesign aus Frankreich. Getragen wird das Programm vom Studio hesign\, das in Hangzhou und Berlin sitzt. \n
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LOCATION:CVAB Center for Visual Arts Berlin\, Unter den Eichen 101\, Berlin\, 12203
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SUMMARY:Eric Keller - Hanglage
DESCRIPTION:Unter dem Titel „Hanglage“ zeigt Eric Keller neue Arbeiten der vergangenen zwei Jahre – sein besonderes Augenmerk gilt den nach 1989 aufgegebenen Kulturhäusern der DDR. Seit vielen Jahren erwecken die Festsäle dieser verlassenen Gebäude Kellers besonderes Interesse. Leere Bühnen\, verstaubte Kulissenelemente\, Requisiten oder Papiergirlanden\, vertrocknete Topfpflanzen\, aber auch zurückgelassene Stühle oder die verblichenen Farben der Interieurs reizen ihn als Gegenstand seiner Malerei – Orte einstiger kollektiver Geselligkeit\, die heute zugleich unheimlich und anheimelnd wirken und in denen eine verschwundene Gesellschaft als blasse Überschreibung fortlebt. \n\n„Die Darstellungen des Verfalls werden bei ihm zu ausgewaschenen oder zerrissenen\, wolkigen oder rieselnden Abstraktionen – meisterliche Kabinettstücke\, bei denen man sich immer wieder fragt\, ob hier tatsächlich eine Wand oder ein Bild im Bild gemeint ist.“ \n\n(Sebastian Preuss) \nFür die fünfte Einzelausstellung des Malers in der Galerie Poll war es Eric Keller möglich\, mit einem Stipendium der Stiftung Kunstfonds im Jahr 2025 sein Projekt „Kulturhäuser“ fortzusetzen. Anfang 2027 werden weitere Bilder zum Thema in seiner ersten institutionellen Einzelausstellung im Projektraum der Städtischen Galerie Dresden zu sehen sein. \nNeben den Interieurs geraten Eric Keller auch unspektakuläre städtische Räume wie Uferwege\, Sport- und Parkplätze oder Bahnübergänge in den Blick. Während er die meisten Eindrücke\, die er in den vergangenen Jahren in den Bildkosmos seiner Gemälde überführt hat\, in Sachsen erfahren hat\, beeinflussen seit 2023 auch Landschaftseindrücke von Reisen nach Südkorea oder auf die Kanaren seine Bildwelt. \nMeist bleiben diese Räume menschenleer. Daneben gibt es aber auch Kompositionen mit jungen Leuten in zeitgenössischer Kleidung. Grundlage für diese Bilder bilden gezeichnete Porträtstudien von Freunden und Bekannten. Mit „Becken bei Gunsan“ und „Bei Teguise“\, beide aus dem Jahr 2026\, stellt die Galerie Poll auch zwei dieser großformatigen Leinwandarbeiten aus. \nEric Kellers Kompositionen setzen sich aus großangelegten Farbflächen zusammen\, Ton in Ton aufgebaut aus dünnen Öllasuren in mannigfachen Grau-\, Blau-\, Violett- oder Ockertönen; für die Landschaften kommen auch Grüntöne ins Spiel. Schicht um Schicht übereinandergelegt\, wird das Verfahren selbst zum Palimpsest: Die gemalte Erinnerung entsteht als Überlagerung\, nicht als Abbild. Die leichte Unschärfe\, die Keller über die Motive legt\, ist dabei kein nostalgischer Schleier\, sondern das Mittel\, mit dem der Ort überhaupt erst vergegenwärtigt wird. Bei der Arbeit am Bild kehrt der Künstler in seiner Phantasie an oft nur flüchtig oder beiläufig gesehene Schauplätze zurück und setzt sie neu zusammen. Wo genau sie verortet sind\, verrät manchmal der Bildtitel\, bleibt aber häufig sein Geheimnis. \nEric Keller\, 1985 geboren in Grimma\, studierte Malerei in Nürnberg\, Dresden und Leipzig\, wo er sein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst 2018 als Meisterschüler bei Prof. Annette Schröter abschloss. 2025 erhielt er ein Stipendium der Stiftung Kunstfonds. Eric Keller lebt und arbeitet in Dresden und Berlin. Seine Werke befinden sich in zahlreichen privaten und mehreren institutionellen Sammlungen\, darunter die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden\, die Städtische Galerie Dresden und die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland\, Bonn. \nEric Keller – Hanglage\n4. September bis 24. Oktober 2026 \nPOLL Galerie\n
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LOCATION:Galerie Poll\, Gipsstraße 3\, Berlin\, 10119
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SUMMARY:Courage: Schwestern im Geiste
DESCRIPTION:Die Prater Galerie war ein zentraler Ort für zeitgenössische Kunst in Ost-Berlin und eng mit dem Zentrum für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) vernetzt\, wobei Werke aus der DDR und osteuropäischen Ländern in Austauschprozessen zirkulierten. „Courage: Schwestern im Geiste“ kehrt die historische Unterrepräsentation von Künstlerinnen um und zeigt ausschließlich künstlerische Positionen von Frauen\, die gesellschaftliche und politische Fragen kritisch verhandeln. \nHistorische und aktuelle Arbeiten verbinden sich dabei zu einem differenzierten Blick auf Widerstand\, Erinnerung und Selbstorganisation in unterschiedlichen politischen Kontexten. Im Zentrum stehen künstlerische Praktiken\, die Machtstrukturen\, Exil\, Repression\, Solidarität und feministische Freiheitsbewegungen reflektieren. So entsteht ein vielstimmiges Bild von Courage als Haltung\, die Kunst sowohl politisch als auch als kritisches Korrektiv versteht. \n„Courage: Schwestern im Geiste“ ist Teil der ifa-Ausstellungsreihe „Publik Machen: Zu Arbeit und Wirken des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR“. Das Projekt untersucht in sechs Kapiteln die Arbeit des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK)\, dessen grafischer Sammlungsbestand 1991 an das ifa überging. Das ZfK verband staatliche Kulturpolitik mit internationalem Austausch und eröffnet heute neue Perspektiven auf das Verhältnis von Kunst und Politik. Die Ausstellungsreihe findet 2026 in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Dresden und fünf Berliner Ausstellungshäusern statt: Prater Galerie\, ifa-Galerie Berlin\, Schloss Biesdorf\, KVOST\, Galerie im Turm. In Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung. \nÜber die Prater Galerie\nDie Prater Galerie besteht aus drei gleichberechtigten Bereichen – der physischen Galerie\, Prater Digital und dem Bereich der Kulturellen Bildung. Die kommunale Prater Galerie existiert mit wenigen Unterbrechungen seit 1967 in der Kastanienallee in Prenzlauer Berg\, einem der bekanntesten und pulsierendsten Stadtteile Berlins. Sie widmet sich Themen der Gegenwart in einem breiteren postsozialistischen\, postmigrantischen und globalen Kontext und wirft gleichzeitig einen interessierten Blick zurück auf die Kunst im Ost-Berlin der 1960er bis 1990er Jahre. Ein besonderer Programmfokus liegt auf internationaler zeitgenössischer Kunst\, insbesondere Kunst aus dem östlichen Europa. Gemeinsam mit Künstler:innen\, Kurator:innen und Akteur:innen aus dem (zivil-)gesellschaftlichen Umfeld möchte sie einen offenen Kunstort für die Nachbarschaft und darüber hinaus etablieren. \nCourage: Schwestern im Geiste\n4. September 2026 – 3. Januar 2027Eröffnung: 3. September 2026\, 18 Uhr \nPrater Galerie \n
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SUMMARY:Guerrilla Girls
DESCRIPTION:Der Einsatz von provokanten Slogans und visuell hervorstechenden Plakatkampagnen sind zu Markenzeichen der Guerrilla Girls geworden. Ihre anonyme Präsenz – die Mitglieder des Kollektivs sind stets mit Gorillamasken verkleidet – ist ein radikaler Akt in einer von Ego und Ruhm getriebenen Kunstwelt. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Fragestellungen zum Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Aktivismus lohnt sich ein erneuter Blick auf die wegweisende Praxis der Guerrilla Girls. \nn.b.k. Fassade\nEröffnung: Mittwoch\, 9. September\, 18:00 Uhr\nKurator: Sergio Edelsztein \n
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SUMMARY:Christoph Hochhäusler
DESCRIPTION:Seine preisgekrönten Arbeiten sind Ausdruck ästhetischer\, gesellschaftlicher und politischer Interessen\, die sich in einem genuin filmischen Fluchtpunkt vereinigen. Sein neuer Kurzfilm Das Paradies vertreibt uns (2026) ordnet Fotografien aus den 1950er und 1960er Jahren\, die Hochhäusler auf einem Berliner Flohmarkt gefunden hat\, in eine narrative Struktur ein. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus Dokumente und Materialien zu Hochhäuslers frühen und aktuellen Werken – u. a. Storyboards\, Setfotos\, Filmplakate und Ausgaben der von ihm mitgegründeten Zeitschrift Revolver (seit 1998) – und gibt Einblick in das Oeuvre eines kompromisslosen Cineasten. \nBegleitend zur Präsentation im n.b.k. Showroom findet vom 3. bis 24. September 2026 eine Werkschau mit Diskursprogramm im Kino Arsenal statt. \nChristoph Hochhäusler (*1972 in München) lebt als Regisseur\, Autor und Publizist in Berlin. Nach einem Studium der Architektur an der Technischen Universität Berlin studierte er Filmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Seine bisher sieben abendfüllenden Spielfilme waren u. a. im offiziellen Programm der Filmfestspiele in Cannes\, Berlin und Locarno vertreten und wurden vielfach ausgezeichnet (u. a. Silberner Bär für die beste Nebenrolle 2023\, Grimme-Preis Spezial 2012\, Günter-Rohrbach-Filmpreis 2011). 2017–2021 war Hochhäusler Dozent für Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) und lehrte zuletzt als Gastprofessor für Spielfilmregie an der Filmuniversität Babelsberg (WS 2025/2026). Er ist Verfasser zahlreicher filmpublizistischer Arbeiten u. a. als Mitgründer und Mitherausgeber der Zeitschrift Revolver (seit 1998). \n
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SUMMARY:Projektionen auf den Osten
DESCRIPTION:Eröffnung: Mittwoch\, 9. September\, 18:00 Uhr \nMit Anca Benera & Arnold Estefán\, Pavel Brăila\, Maksym Khodak\, KwieKulik\, Helmar Lerski\, Maria Lisogorskaya\, Shlomo Pozner\, Xavier Robles de Medina\, Maya Schweizer\, Andrzej Steinbach\, Hito Steyerl\, Gabriele Stötzer\, Mikhail Tolmachev\, Jasmin Werner\, Anastasiya Yarovenko\, u. a.\nKuratoren: Fabian Bechtle\, Leon Kahane\nProjektleitung: Arkadij Koscheew \nInternationale Künstler*innen\, Wissenschaftler*innen und Autor*innen setzen sich mit historischen und gegenwärtigen Konfliktlinien auseinander – von der DDR-Erinnerungspolitik über Antisemitismus und postsozialistische Transformationen bis hin zu aktuellen geopolitischen Spannungen. Im Zentrum steht die Frage\, wie die Dichotomie von „Ost“ und „West“ unsere Gegenwart strukturiert. \nBegleitend zu zwei Ausstellungen im n.b.k. und im Schinkel Pavillon führen eine Publikation sowie eine Projektwebseite die künstlerischen Positionen\, Forschungsperspektiven und Diskursbeiträge zusammen. Ein umfangreiches Diskursprogramm vertieft die inhaltlichen Fragestellungen zusätzlich. \nWeitere Infos unter www.projektionen-auf-den-osten.org \nProjektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon\, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.\nGefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.\nGefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. \n
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SUMMARY:Arash Nassiri – A Bug’s Life bei Fluentum
DESCRIPTION:Mit A Bug’s Life von Arash Nassiri präsentiert Fluentum die erste institutionelle Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers in Deutschland. Im Mittelpunkt steht der gleichnamige Film\, ergänzt durch eine Serie neuer Arbeiten. \nDer Film A Bug’s Life wurde gemeinsam mit Chisenhale Gallery\, London und der Fondation Pernod Ricard\, Paris in Auftrag gegeben und unternimmt eine surreale Reise durch eine opulente Villa in Beverly Hills. Das Gebäude zählt zu den letzten Beispielen eines einst prägenden und später verbotenen Baustils der iranischen Diaspora\, die sich infolge der iranischen Revolution von 1979 in den USA niederließ. Ein Insekt aus Holz wandert durch das palastartige Interieur und lauscht Gesprächsfragmenten\, die das Zuhause als einen Ort von sozialen Aufstiegsfantasien und Ausschlüssen inszenieren\, an dem sich persönliche und architektonische Geschichten überlagern. \nNachdem die Ausstellung bei Chisenhale Gallery in London und der Fondation Pernod Ricard in Paris zu sehen war\, eröffnet sie am 9. September 2026 bei Fluentum im Rahmen der Berlin Art Week. Während der Laufzeit erscheint ein Künstlerbuch von Arash Nassiri. Anhand von Archivmaterialien\, wissenschaftlichen und literarischen Texten sowie Nassiris visueller Recherche zu A Bug’s Life zeichnet die Publikation die Geschichte jener spezifischen iranisch-amerikanischen Bauweise nach\, die den Ausgangspunkt für den Film bildet. \nErgänzung der Kunstleben Berlin Redaktion:\nArash Nassiri bei Fluentum ist vom 9. September bis 12. Dezember 2026 zu sehen. Fluentum sitzt in der Clayallee 174 in Berlin-Dahlem im Bezirk Steglitz-Zehlendorf\, in einem ehemaligen Hauptquartier der US-Armee. Das Haus ist eine private Sammlung und ein Ausstellungsort für zeitbasierte Kunst\, also für Film\, Video und verwandte Formate. \n
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LOCATION:Fluentum\, Clayallee 174\, Berlin\, 14195\, Deutschland
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SUMMARY:Speculatio - Arthur Rosset (Anide) und Oliver Czarnetta
DESCRIPTION:In SPECULATIO treffen die skulpturalen Arbeiten des Philosophen und Künstlers Oliver Czarnetta auf die Malerei des jungen\, in Paris lebenden Künstlers Arthur Rosset (ANIDE). \nGalerie Anna Probst\, Uhlandstrasse 145\, 10719 Berlin \nErgänzung der Kunstleben Berlin Redaktion:\nSpeculatio in der Galerie Anna Probst bringt zwei Positionen zusammen. ANIDE\, 1994 in Lyon geboren und in Paris lebend\, verbindet in seinen Gemälden Abstraktion und Figuration. Oliver Czarnetta\, 1966 in Düren geboren und in Aachen ansässig\, arbeitet mit Kopfskulpturen\, in denen Bewusstsein\, Erinnerung und Identität sichtbar werden. \nDie Galerie in der Uhlandstraße 145 liegt im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und zeigt zeitgenössische Kunst. Sie ist Mitglied im Landesverband Berliner Galerien. Geöffnet ist Mittwoch bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und Samstag von 11.30 bis 16 Uhr\, montags und dienstags bleibt die Galerie geschlossen. \nDie Ausstellung läuft vom 9. September bis 31. Oktober 2026. \n
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LOCATION:Galerie Anna Probst\, Uhlandstrasse 145\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:POOR TRAITS: BEYOND THE IMAGE in der BBA Gallery
DESCRIPTION:BBA Gallery is pleased to present Poor Traits: Beyond the Image\, a multi-disciplinary group exhibition featuring ten international contemporary artists\, opening during Berlin Art Week 2026. Working across painting\, photography\, sculpture\, installation\, video\, and mixed media\, the participating artists move past traditional portraiture to examine how identity is constructed\, performed\, concealed\, and revealed. \nWhat truly constitutes a person? A face\, a memory\, a gesture\, a mask\, or a story? In an era defined by hyper-curated digital personas and shifting social roles\, the concept of selfhood has become increasingly fluid and fragmented. Playing on the phonetic duality of „portraits\,“ Poor Traits embraces the human imperfections\, contradictions\, vulnerabilities\, and psychological complexities that resist superficial representation. \nFrom intimate psychological explorations to broad critiques of societal pressures\, technology\, and culture\, the exhibition probes the nuanced spaces between image and reality\, presence and absence\, self-perception and external projection. Poor Traits invites viewers to look beyond physical appearance and consider a fundamental question: what does it truly mean to be human today? \nExhibition Details:\nOpening Reception: Wednesday\, September 09\, 2026\nBerlin Art Week Dates: September 09 – September 13\, 2026\nExhibition Duration: September 09 – October 24\, 2026\nOpening Hours: Tuesday – Saturday | 12:00 – 18:00 | Sunday | 13:00 – 17:00\nFeatured Artists: Jens Juul\, Vishal Shah\, Jaroslav Drazil\, among others.\nLocation: BBA Gallery\, Köpenicker Str. 96\, 10179 Berlin-Mitte\nAdmission: Free \n
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SUMMARY:Dora Budor & Noah Barker. Monte Carlo Method im n.b.k.
DESCRIPTION:Dora Budor & Noah Barkers neue Arbeit Monte Carlo Method (2026)\, die im November 2026 im n.b.k. Premiere feiert\, basiert auf dem gleichnamigen mathematischen Modell\, das zur Abschätzung möglicher Ergebnisse unsicherer Ereignisse dient. Die Monte-Carlo-Methode\, die ihren Ursprung im sogenannten Manhattan-Atomprojekt hat und zentral für Finanzprognosen ist\, strukturiert den Film\, der eine Stadt und ein Jahrhundert untersucht\, die auf Zufälle aufgebaut sind. Darüber hinaus bespielen die Künstler*innen das n.b.k. Billboard an der hochfrequentierten Kreuzung Friedrichstraße Ecke Torstraße in unmittelbarer Nähe des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.). \nDora Budor (*Kroatien) und Noah Barker (*Kalifornien) leben in New York. Ihre gemeinsamen Videoarbeiten waren u. a. zu sehen im: WIELS – Zentrum für zeitgenössische Kunst\, Brüssel (2026); mumok\, Wien (2025); Kunstverein Braunschweig\, Braunschweig (2025); MoMA PS1\, New York (2024); Simian\, Kopenhagen (2023); Kunsthaus Bregenz (2022). \nDie Filmpremiere von Monte Carlo Method im n.b.k. findet am Freitag\, 13. November 2026\, um 19 Uhr statt. Weitere Screenings gibt es am Samstag\, 14. November\, und Sonntag\, 15. November 2026\, jeweils von 12 bis 18 Uhr im Erdgeschoss. Das Billboard steht an der Kreuzung Friedrichstraße Ecke Torstraße. \nKuratorin: Lidiya Anastasova \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Maurizio Cattelan - NIGHT
DESCRIPTION:Mit NIGHT präsentiert die Neue Nationalgalerie die erste große Einzelausstellung des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan in Deutschland. Die Ausstellung findet im Rahmen des Preis der Nationalgalerie 2026 statt\, für den Maurizio Cattelan von einer internationalen Jury ausgewählt wurde. Sie vereint wichtige historische Werke Cattelans und neue Arbeiten in dem ikonischen Mies van der Rohe-Gebäude.\n\nSeit den frühen 1990er-Jahren zählt Maurizio Cattelan (*1960 in Padua) zu den prägenden Stimmen der internationalen Gegenwartskunst. Seine Arbeiten greifen vertraute Bilder auf\, die tief im kollektiven Gedächtnis verankert sind\, und verschieben deren Bedeutung durch minimale\, oft irritierende Eingriffe. Dabei widmet sich Cattelan Themen\, die gesellschaftlich\, historisch oder emotional besonders aufgeladen sind: Religion\, Kindheit\, Autorität und generationsübergreifende kollektive Traumata. Mit einer Bildsprache\, die zwischen Ironie\, Provokation\, Überzeichnung und formaler Reduktion oszilliert\, hinterfragt er etablierte Narrative und eröffnet neue Perspektiven auf Erinnerung\, Glauben und gesellschaftliche Machtstrukturen. Mit NIGHT kehrt Maurizio Cattelan nach Berlin zurück – zwanzig Jahre nachdem er die 4. Berlin Biennale mitkuratierte.\n\nDie Ausstellung vereint Schlüsselwerke wie Him (2001)\, Novecento (1997)\, La Rivoluzione Siamo Noi (2000) und das von Günter Grass’ Die Blechtrommel inspirierte Untitled (2003) mit neuen Arbeiten. Gemeinsam verhandeln sie zentrale Motive in Cattelans Schaffen: die fragile Grenze zwischen Unschuld und Gewalt\, die Konstruktion von Identität sowie die fortwährende Präsenz historischer Erinnerung.\n\nIm Mittelpunkt der Ausstellung steht eine eigens für die Neue Nationalgalerie entwickelte ortsspezifische Installation. Mit dieser neuen Auftragsarbeit greift Cattelan behutsam in die räumliche Ordnung des Hauses ein\, verändert so die Art und Weise\, wie das Gebäude genutzt und erlebt wird\, und eröffnet neue Formen der Begegnung. Vertraute Ausstellungsformen treten zugunsten einer Präsentation zurück\, die von Aufmerksamkeit\, Reflexion und gemeinsamer Erfahrung geprägt ist. Dadurch verschieben sich die Beziehungen zwischen Werk\, Publikum und Architektur.\n\nDie von Mies van der Rohe entworfene Neue Nationalgalerie in Berlin bildet hierfür einen besonderen Resonanzraum. Ihre ikonische Architektur wird nicht nur zum Ausstellungsort\, sondern selbst zum aktiven Bestandteil der Inszenierung und prägt maßgeblich die Wahrnehmung und Erfahrung der gezeigten Arbeiten.\n\nIn Berlin präsentiert\, entfaltet sich NIGHT in einem deutschen Kontext\, der von vielschichtigen historischen Erfahrungen und fortwährenden Prozessen des Erinnerns geprägt ist. Während gesellschaftliche Narrative über Generationen hinweg immer wieder neu befragt werden\, tritt Cattelans Werk in ein Spannungsfeld ein\, in dem Bilder\, Symbole und Formen der Repräsentation weiterhin aktiv verhandelt werden.\n\nMAURIZIO CATTELAN. NIGHT wird kuratiert von Lisa Botti\, Kuratorin an der Neuen Nationalgalerie\, mit Klaus Biesenbach\, Direktor der Neuen Nationalgalerie\, in enger Zusammenarbeit mit Maurizio Cattelan.\n\nKlaus Biesenbach erklärt: „Als jemand\, der in Deutschland geboren wurde und den Großteil seines Erwachsenenlebens im Ausland verbracht hat\, hatte Maurizio Cattelans Werk für mich immer schon eine sehr deutsche Leseart. Him bezog sich für mich auch auf den Kniefall von Willy Brandt\, Little Drummer Boy erinnerte mich an die Blechtrommel und natürlich war Joseph Beuys‘ Filzanzug eine meiner ersten Begegnungen mit der Kunstwelt\, da ich nur wenige Kilometer von Beuys‘ Wirkungsstätte entfernt aufgewachsen bin. Nun werden wir Cattelans Werk in Berlin erleben – in jener Stadt\, die in meiner Vorstellung auf seltsame Weise bereits der gedankliche Ursprung vieler dieser Werke war. Und selbst dieses Gebäude\, der Mies-Bau\, den viele als Tempel bezeichnen\, wird nun als Kirche zu einem Teil und Gegenstand dieser Ausstellung.”\n\nLisa Botti ergänzt: „Diese Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit Maurizio Cattelan über einen längeren Zeitraum hinweg. Dazu gehörten wiederholte Besuche in Berlin sowie ein fortlaufender Austausch über die Neue Nationalgalerie und ihren historischen Kontext. Speziell für diesen Ort konzipiert\, vereint die Ausstellung bestehende Werke und neue Auftragsarbeiten\, die unmittelbar auf ihren Standort Bezug nehmen. Der Titel NIGHT („Nacht“) verweist auf einen Zustand\, in dem Dinge nicht unbedingt verborgen sind\, sondern auf andere Weise wahrgenommen werden. Im gedämpften Licht des Abends können vertraute Formen fremd erscheinen\, während zuvor übersehene Details plötzlich in den Fokus rücken.“\n\nDer Preis der Nationalgalerie\, im Jahr 2000 von den FREUNDEN der Nationalgalerie initiiert\, hat sich in den vergangenen 25 Jahren als eine der bedeutendsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst in Deutschland etabliert und würdigt Künstler*innen\, die die nationale und internationale Kunstlandschaft nachhaltig prägen.\n\n2026 tritt der Preis der Nationalgalerie mit dem Umzug in die Neue Nationalgalerie in eine neue Phase ein und bietet eine*r Künstler*in die einmalige Gelegenheit\, eine fokussierte und ambitionierte Ausstellung in der ikonischen Glashalle zu realisieren. Das Format spiegelt den Anspruch der Nationalgalerie wider\, bedeutende Kunst nach Berlin zu bringen.\n\n„Wir freuen uns sehr\, Maurizio Cattelans Werk im Rahmen dieses neuen Kapitels des Preises zum ersten Mal in Berlin in dieser Tiefe zu zeigen“\, so Christian Kohorst\, Vorsitzender der FREUNDE der Nationalgalerie. „Künstler*innen einem neuen und breiteren Publikum zugänglich zu machen\, ist genau das\, worum es beim Preis der Nationalgalerie geht – und dies ergänzt unsere kontinuierliche Förderung aufstrebender Positionen durch Ankäufe\, Auftragsarbeiten\, Ausstellungen und Bildungsprogramme.“\n\nDie Jury für den Preis der Nationalgalerie 2026 setzt sich zusammen aus Emma Lavigne (Direktorin der Pinault-Sammlung\, Paris) und Sam Keller (Direktor der Fondation Beyeler\, Basel) sowie Klaus Biesenbach (Direktor der Neuen Nationalgalerie). Neben den Jurymitgliedern waren auch die Kurator*innen der Nationalgalerie und die Mitglieder der FREUNDE der Nationalgalerie vorschlagsberechtigt.\n\nDie Ausstellung im Rahmen des Preis der Nationalgalerie wird ermöglicht von den FREUNDEN der Nationalgalerie und gefördert durch BMW.\nMaurizio Cattelan – NIGHT\n10. September 2026 – 7. März 2027 \nNeue Nationalgalerie \n
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SUMMARY:Izabella Gustowska. Home’s Shadows
DESCRIPTION:KVOST präsentiert im Rahmen der Berlin Art Week die polnische Künstlerin Izabella Gustowska (*1948). Gustowska ist die diesjährige Stipendiatin von KVOST und erhält den Claus Michaletz Preis 2026. Die Ausstellung ist Teil der Sektion Featured der Berlin Art Week. \nIzabella Gustowska zählt seit den 1970er Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten der konzeptuell orientierten polnischen Kunst. Ihr Werk bewegt sich an der Schnittstelle von Körperrepräsentation\, Subjektkonstruktion und feministischer Bildkritik und untersucht die Bedingungen visueller Wahrnehmung sowie die kulturelle Produktion von Identität. Als Professorin an der Kunstuniversität Poznań hat sie mehrere Generationen von Künstler:innen beeinflusst. Internationale Anerkennung erlangte sie unter anderem durch ihre Teilnahmen an der Biennale von São Paulo (1983\, 1987) und der Biennale von Venedig (1988). \nFür die Präsentation im KVOST zeigt Gustowska neue Arbeiten\, die sich mit den Themen Erinnerung und Zeitlichkeit auseinandersetzen. Ausgangspunkt ist das Familienhaus in Poznań\, in dem ihre Familie seit 1938 lebt und das als biografischer wie kultureller Erinnerungsraum fungiert. Die neuen Werke treten in einen Dialog mit zentralen Arbeiten aus den 1980er Jahren\, die während ihrer Zeit an diesem Ort entstanden sind. \nEine zentrale Arbeit der Ausstellung ist das Video Home’s Shadows\, das eine sentimentale Reise in die Vergangenheit und den Versuch unternimmt\, den Spuren der Kindheit nachzugehen. Diese klassische Topophilie – also die Suche nach Identität durch den Raum – ist in Gustowskas Auffassung eine Erzählung darüber\, wer sie war und was aus jenem damaligen „Ich“ geworden ist\, das es heute nicht mehr gibt. Die Räume des Hauses erscheinen ihr als Resonanzräume früherer Inkarnationen. \nDer Claus Michaletz Preis erinnert an den Verleger und Gründer der Secco Pontanova Stiftung\, Claus Michaletz. Er wird jährlich an Künstler:innen aus Osteuropa vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Preis ist an das KVOST Stipendium gekoppelt; das Preisgeld steht den Stipendiat:innen in voller Höhe zur freien Verfügung. In Verbindung mit dem bereits etablierten KVOST Stipendium ermöglicht der Claus Michaletz Preis eine nachhaltige und langfristige Förderung von Künstler:innen. \nKVOST – Kunstverein Ost – versteht sich als eine Institution zur Vermittlung und Kontextualisierung zeitgenössischer künstlerischer Positionen aus Mittel- und Osteuropa sowie von Künstler:innen\, deren Praxis durch die historischen\, politischen und kulturellen Bedingungen des ehemaligen Ostblocks geprägt ist. Ziel ist es\, Erfahrungsräume und Perspektiven sichtbar zu machen\, die in den vorherrschenden kunsthistorischen Narrativen häufig marginalisiert bleiben. Durch die Förderung transnationaler Dialoge trägt KVOST zur kritischen Auseinandersetzung mit Fragen von Erinnerung\, Identität und gesellschaftlicher Transformation bei. Vor dem Hintergrund zunehmender nationalistischer Tendenzen und geopolitischer Spannungen versteht sich kultureller Austausch als eine Form solidarischer Praxis\, die Verbindungen stärkt und neue Perspektiven eröffnet. \nIzabella Gustowska. Home’s Shadows\n10. September – 28. November 2026 \nKVOST – Kunstverein Ost \n
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SUMMARY:Clemens Krauss – Sediments
DESCRIPTION:Vom 10. September 2026 an präsentiert CRONE BERLIN die Einzelausstellung „Sediments“ des österreichischen Künstlers Clemens Krauss. \nClemens Krauss ist für seine pastosen Malereien bekannt\, in denen er sich mit dem Verhältnis des menschlichen Individuums zur großen\, breiten Masse auseinandersetzt. In seiner neuen Werkserie „Sediments“ treten nun Gebäude\, Flächen und Gegenstände als Träger von Zeitlichkeit\, Geschichte und Erinnerung an die Stelle der humanen Figur. So verschiebt sich der Fokus von zwischenmenschlichen Beziehungen auf die Körperlichkeit der Dinge\, zugleich wird eine Distanz zum anthropozentrischen Blick formuliert. \nDer charakteristische dicke\, massive Farbauftrag bleibt dabei zentral. Schicht für Schicht bringt Krauss Ölfarbe auf die Leinwand auf und erzeugt reliefartige Oberflächen\, die an geologische Sedimente erinnern. Wie natürliche Ablagerungen speichern sie Zeit\, Bewegung und Material. Der Malprozess gleicht einem psychoanalytischen Freilegen verborgener Ebenen\, in dem Bedeutung erst allmählich aus den übereinanderliegenden Schichten hervortritt. \nAusgangspunkt der neuen Werkserie sind Beobachtungen urbaner Räume. Architektur erscheint als sedimentierter Speicher kultureller und materieller Prozesse; Kalk\, Lehm oder Ziegel werden zu Referenzen für eine Materialität\, die gleichermaßen gebaut wie organisch gewachsen wirkt. So führt „Sediments“ Krauss‘ Interesse an verborgenen Strukturen konsequent weiter und verlagert den Blick von der menschlichen Figur auf das Körperhafte der Dinge. \nClemens Krauss – Sediments\n10. September bis 31. Oktober 2026 \nCRONE BERLIN \n
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SUMMARY:Raimund Girke\, white remains in der Walter Storms Galerie
DESCRIPTION:Walter Storms Galerie presents an exhibition dedicated to Raimund Girke (1930–2002)\, conceived as a retrospective as well as personal homage. \nThe exhibition brings together a selection of works from different phases of Girke’s career\, highlighting his sustained engagement with the color white. Through layered surfaces\, rhythmic brushwork\, and subtle tonal variations of white\, grey\, and blue\, he developed a form of painting marked by concentration\, precision\, and quiet intensity. \nHis “Fundamental Painting” revolved around questions of light\, materiality\, perception\, density\, and reduction. Over decades\, Girke created a distinctive painterly language whose clarity and stillness continue to resonate with remarkable contemporaneity. \nSince the early 1980s\, Walter Storms and Raimund Girke shared a close professional relationship and long-standing friendship. Over decades\, the gallery realized numerous exhibitions with the artist and continuously supported his work. \nErgänzung der Kunstleben Berlin Redaktion:\nRaimund Girke white remains ist vom 10. September bis 31. Oktober 2026 zu sehen. Die Walter Storms Galerie wurde 1977 in München gegründet und eröffnete 2025 ihre erste Berliner Dependance in den Mercator Höfen in der Potsdamer Straße 81A in Tiergarten. Die nächste U-Bahn-Station ist Kurfürstenstraße. Die Galerie ist auf zeitgenössische konkrete und konzeptuelle Kunst im Umfeld der Künstlergruppe ZERO spezialisiert und betreut den Nachlass von Raimund Girke (1930 bis 2002). \n
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SUMMARY:Ryuichi Sakamoto. seeing sound\, hearing time
DESCRIPTION:\n„Ryuichi Sakamoto. seeing sound\, hearing time“ im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart ist die erste große Retrospektive des Komponisten und Künstlers in Europa. Ryuichi Sakamoto gilt als Pionier der elektronischen und experimentellen Musik\, der die Grenzen zwischen Klang\, Film\, Performance und bildender Kunst immer wieder neu definierte. Seit den 2000er-Jahren entwickelte er dreidimensionale Klangräume\, oft in Zusammenarbeit mit internationalen Künstler*innen wie Shiro Takatani und Carsten Nicolai oder dem Filmemacher Apichatpong Weerasethakul. „Ryuichi Sakamoto. seeing sound\, hearing time“ zeigt sieben Werke in fünf großformatigen Installationen und eröffnet zur Berlin Art Week. Die Ausstellung rückt die Schnittstelle von Klang und Kunst ins Zentrum\, die seit seiner Gründung vor 30 Jahren ein Markenzeichen des Hamburger Bahnhof ist.\n\nDer Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart zeigt auf rund 1.500 Quadratmeter in den Rieckhallen sieben Werke in fünf großformatige Installationen des Komponisten und Künstlers Ryuichi Sakamoto. „IS YOUR TIME“ (2017)\, in der ein durch den Tsunami 2011 zerstörtes Klavier zum Objekt für Klänge wird\, beruht auf digital umgewandelten seismologischen Daten von Erdbeben weltweit in Echtzeit. Weitere Installationen sind ausgehend von seinem Album „async“ (2017) in enger Kooperation mit dem Künstler Shiro Takatani und dem Filmmacher Apichatpong Weerasethakul entstanden. Zwei Filme von Carsten Nicolai in der Ausstellung verwenden Musik des letzten Albums „12“ von Sakamoto\, ein Klangtagebuch\, das er 2021 bis 2022 aufgenommen hat.\n\nRyuichi Sakamoto (1952-2023) war ein Komponist\, Produzent und Künstler\, geboren in Tokio. 1978 debütierte er mit dem Album „Thousand Knives“ und war Mitbegründer der legendären Techno-Gruppe Yellow Magic Orchestra. Sein vielfältiges Schaffen umfasst Popalben\, viele klassische Werke\, zwei Opern und fast 45 Original-Film- und TV-Soundtracks. Für seine Filmmusik erhielt er zahlreiche renommierte Auszeichnungen\, darunter einen Oscar\, zwei Golden Globes und einen Grammy. Auch in der Kunstwelt war Sakamoto aktiv: Seine Arbeiten wurden weltweit in Museen gezeigt (Seoul\, 2018; Peking\, 2021; Chengdu\, 2023–2024; Tokio\, 2024–2025; Phuket\, 2026; Hong Kong 2026). Als Aktivist engagierte er sich jahrzehntelang für Umweltschutz und Weltfrieden. Er gründete die Organisation „more trees“ zur Waldrettung und das „Tohoku Youth Orchestra“\, um die Opfer des Tohoku-Erdbebens durch Musik zu unterstützen. Sakamoto starb am 28. März 2023.\n\nDie Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms 30 Jahre Hamburger Bahnhof. 2026 feiert der Hamburger Bahnhof sein 30-jähriges Bestehen mit einem Programm\, das den Bogen von der Geschichte des Ortes bis in die Zukunft spannt: Acht Sonderausstellungen\, eine neue Sammlungspräsentation sowie Performances und Konzerte tragen das Museum weit in den Stadtraum hinaus. Höhepunkt ist das Jubiläumswochenende vom 13.–15.11.\, an dem eine internationale Konferenz zur Zukunft zeitgenössischer Sammlungsmuseen stattfindet und das Haus für 30 Stunden durchgehend geöffnet ist.\n\nBegleitend zur Ausstellung erscheint eine Ausgabe der Katalogreihe des Hamburger Bahnhof\, herausgegeben von Silvana Editoriale Milano.\n\n\nRyuichi Sakamoto. seeing sound\, hearing time\n\n11. September 2026 – 20. Juni 2027\n\nHamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart\n
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LOCATION:Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin\, Invalidenstraße 50–51\, Berlin\, 10557\, Deutschland
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