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SUMMARY:Orte der Begegnung
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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:EX UND HOPP von Jeanne Fredac
DESCRIPTION:Jeanne Fredac macht in ihren Arbeiten auf die dringliche Notwendigkeit\, die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen zu schützen\, aufmerksam. Dabei erhebt sie nicht den Zeigefinger\, sondern hält uns mit intelligentem Witz einen Spiegel vor: „Ich glaube nicht\, dass es etwas bringt\, wenn man den Menschen ein schlechtes Gewissen einredet“\, sagt die Künstlerin. „Man kommt mit Humor viel weiter.“ So präsentiert sie uns beispielsweise mit der Skulptur „L‘ essence humaine“ die Erde als einen Punchingball\, der mit bereitliegenden Boxhandschuhen K. O. geschlagen werden kann. In dem aus 606 Fotografien bestehenden Video „Do you need something else?“ nimmt die sie die oft von Menschen getätigte Aussage\, dass sie nichts besitzen würden\, aufs Korn. In dem Clip ist die Fülle eines Einpersonenhaushalts zunächst ordentlich sortiert aufgebaut\, bis die einzelnen Objekte mit Stop-Motion einen überraschend choreografierten Abgang machen und schließlich eine gähnende Leere – ein tatsächliches Nichts – hinterlassen. \n
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SUMMARY:#5#on#paper in der Galerie für junge Künstler
DESCRIPTION:Jenny Keuter\, Regine Kuschke\, Robert Niemann\, Sonwen Sun-von Berg\, Jan Ziegler: Unter dem Titel #5#on#paper werden fünf Profile der Galerie für junge Künstler- und DesignerInnen spannungsvoll gegenübergestellt. \n \nDie dynamischen grafischen Arbeiten von Jenny Keuter oszillieren zwischen Flüchtigkeit und Präzision und erschaffen bewegte Bildflächen. Regine Kuschke verleiht den Protagonisten ihrer hintergründigen\, fast surrealen Darstellungen assoziative Vielschichtigkeit. Robert Niemann zeigt neue Zeichnungen die eine verstörende emotionale Präsenz und psychologische Tiefe ausstrahlen. Songwen Sun-von Berg bringt uns in ihren meditativen Tusche Arbeiten die Stimmungswelten und Naturgewalten der Jahreszeiten näher. Jan Ziegler schenkt dem Moment des Zufälligen Beachtung\, in seinen -random landscapes- entstehen durch Überlagerung von Acrylfarben und Lacken imaginäre räumliche Dimensionen und kalligrafische Landschaften. \nJenny Keuter wurde 1985 in Mönchengladbach geboren. 2010 absolvierte sie ihr Studium an der University of the Arts London und 2011 graduierte sie von der University of Applied Sciences Aachen. In ihrer Arbeit geht Jenny Keuter der Interpretation von Räumlichkeit nach. Dabei untersucht sie Rhythmus und Balance\, ganz frei von Regeln und Normen\, um einen weitgehend dynamischen und spontanen Arbeitsprozess zu ermöglichen. Jenny zeichnet in der Regel zügig\, mit verschiedenen Stiften\, Pinseln und auf diversen Papieren\, um die unterschiedliche Wirkung von Linien zu erkunden. Die harmonische Wechselwirkung von Linie und Farbe ist ein wesentliches Merkmal in ihrem Schaffensprozess\, der auch ortsspezifische Rauminstallationen und Siebdrucke umfasst. Jenny Keuter‘s Arbeiten befinden sich in privaten Sammlungen in Europa\, Amerika und Asien. Sie lebt und arbeitet in Berlin \n. \n  \nRegine Kuschke studierte an der Hochschule der Künste Berlin (heute UdK) Bildende Kunst. Sie schloss ihr Studium 1992 als Meisterschülerin ab. Sie lebt und arbeitet in Berlin und zeigt seit 1992 ihre Werke in Ausstellungen im In- und Ausland. Hintergründiger Realismus – das ist die Assoziation\, die als erstes in den Sinn kommt\, wenn man Regine Kuschkes Arbeiten beschreiben möchte. Auf den ersten Blick bestechen sie durch eine detaillierte\, fast filigrane Bleistift-Skizzur oder farbigen Sensualismus\, die beide gleichermaßen sensibel eher als akribisch viele Einzelheiten von Sujets\, Oberflächen und Stimmungen wiedergeben. Durch die zunächst aufscheinende Romantik leuchtet die vielschichtige Subjektivität sowohl von dargestellten Personen als auch die der Künstlerin hindurch; die Arbeiten gewinnen an psychologischer Tiefe\, ohne zu psychologisieren\, und Bilder von Menschen werden zu Menschensbildern mit all ihren zarten Facetten. Regine Kuschkes Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland\, Europa\, Amerika. \nRobert Niemann wurde 1980 in Lauchhammer geboren. Er studierte Architektur an der Technischen Universität Berlin und wirkt seit zehn Jahren an vielseitigen Projekten im Bereich der Architektur mit. Unter anderem arbeitet er in der Lehre und an Themen des Design for All. Ästhetische\, funktionale und ökonomische Fragen beschäftigen ihn dabei ebenso wie soziale und gesellschaftliche Aspekte. Es sind menschliche Abbilder\, die Robert Niemann in präzisen Bunstift Zeichnungen\, losgelöst von ihren Raumbezügen\, auf großen Papierbögen platziert. In Ihrer durchdringenden Präsenz und isolierten Darstellung auf den weißen Blättern\, ziehen die Dargestellten alle Aufmerksamkeit auf sich. Durch künstlerische Techniken der Verfremdung gibt Robert seinen Protagonisten emotionale Präsenz und psycholische Tiefe. Er lebt und arbeitet in Berlin. \nSongwen Sun-von Berg\, geboren 1968 in Shanghai\, China. Studium an der Shanghai Jiaotong University\, Freien Universität Berlin und Universität der Künste Berlin\, Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlin (BBK) und der GEDOK Berlin. Seit 2008 regelmäßige Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland\, zahlreiche Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen\, u.a. im Auswärtigen Amt. „Mit abstrakten Gesten führt uns Songwen Sun-von Berg in ihren Kosmos von anmutigen\, reduzierten Natur- und Landschaftsdarstellungen ein\, in die auch die Wechselbeziehungen von Mensch und Natur hineinspielen. In der unbegrenzten Transzendenz ihrer Motive liegen Zurückhaltung und Spannung gleichbedeutend beieinander. Mit möglichst geringen Eingriffen lässt Songwen Sun-von Berg etwas auf dem weißen Blatt entstehen\, in dem wir das immanent Prozesshafte von Werden und Vergehen\, von Bewegung und Veränderung nachvollziehen können.“ (Elke Gatz-Hengst) \n  \nJan Ziegler wurde 1974 geboren und ist in Süddeutschland aufgewachsen. Nach seinem Design Studium arbeitete er in den vergangenen fünfzehn Jahren für namhafte internationale Unternehmen der Mode- und Luxusgüterindustrie. Sein berufliches Umfeld\, welches vom Anspruch rasanter Gestaltungsprozesse geprägt ist\, konfrontiert ihn permanent mit Fragestellungen ästhetischer Wahrnehmung. Im Bestreben einer optischen Ordnungssystematik ist er auf unbewusste ästhetische Entscheidungen fokussiert. In seinem künstlerischen Schaffen erforscht Jan Ziegler intuitive Prozesse visuellen Empfindens. Seine abstrakten Arbeiten\, Landschaften und Portrait-studien befassen sich mit der Erfahrung und unbewussten Wahrnehmung optischer Reize sowie dem Konzept intuitiver Schönheit abseits gängiger Ideale. Jan Zieglers Arbeiten sind Teil von privaten Sammlungen in Europa und den USA. Er lebt und arbeitet in Berlin. \n#5#on#paper\n11. Februar – 01. April 2017 \ngalerie für junge künstler- + designerInnen\nGrunewaldstr. 15\n10823 Berlin \n
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SUMMARY:Galerie ZeitZone: MASKE ZEIGEN ich bin was was du nicht siehst by Citpelo
DESCRIPTION:Als Fotograf und Streetartkünstler bewegt sich Citpelo zwischen den Genres und bezeichnet sich selbst als Mixed Martial Artist. MMA wird für ihn zum Kunstbegriff für eine collagierende Arbeitsweise\, die Dinge neu zusammensetzt und durchmischt. Ein großer Teil seiner Kunstwerke entsteht durch das Sammeln und Zerschneiden von unterschiedlichen Materialien (Flyer\, Stoffe\, Zeitungen etc.)\, welche er neu zusammenfügt und fotografiert. Aus dem Wunsch heraus\, seine Kunst interaktiver zu gestalten und direkt zu den Menschen zu bringen sind seine Fotoreihen von Frauen mit Masken entstanden. \nFrauen mit Masken\nSeine kommende Ausstellung MASKE ZEIGEN ich bin was was du nicht siehst\, welche vom 10. März bis zum 24. März 2017 in der Galerie ZeitZone in Berlin Kreuzberg gezeigt wird\, ist diesen Fotoreihen von Frauen mit Masken gewidmet. Die Masken werden von den Frauen selbst ausgewählt und auf unterschiedlichste Weise interpretiert und getragen. Maske als Schutz oder als Bühne? Identität als organisch gewachsene zweite Haut oder inszenierte Maskerade? Ist die Frau hinter der Maske oder ist sie die Maske\, setzt sie sie sich auf oder wird sie ihr aufgezwungen? Wenn Performance des Models und Perspektive des Fotografen zu einer gemeinsamen Inszenierung verschmelzen\, wird Raum für Interpretation geschaffen. Citpelo beantwortet die Fragen nicht\, die er stellt. Er eröffnet Möglichkeitsräume\, kreiert Deutungsrichtungen\, sucht nach Mustern. \nDas Dazwischen ist Citpelos Refugium. Es ist der Ort an dem die klaren Grenzen verschwimmen und bewusste Reflektion nötig wird. Ein Moment des Übergangs und der Neudefinition. Aus ihm heraus kann der Künstler die Wirklichkeit hinterfragen und seine eigene ästhetische Ausdrucksform finden um auf Brüche und Widersprüche aufmerksam zu machen. Er macht sie sichtbar\, führt sie uns vor Augen\, treibt sie auf die Spitze und wenn man glaubt\, die Botschaft verstanden zu haben\, setzt er ein Fragezeichen dahinter und die Grenzen der Deutung öffnen sich erneut. \nSpiel mit der Wirklichkeit\nMit seinen Werken konfrontiert\, bewegt sich der Betrachter ständig zwischen Auflösung der Realität und dem Spiel mit der Wirklichkeit. Citpelo erschafft mit seinen Skulpturen und Masken seine eigene bizarre\, bunte Welt inmitten der Metropole Berlins. Durch Interventionen in den Berliner (und insbesondere den Kreuzberger) Raum schreibt er sich immer wieder in seine Umwelt ein und kreiert aus einem ständigen Schaffensdrang heraus kleine Räume\, in denen die Realität mit seiner eigenen Fiktion verschwimmt. So entstehen kleine und große Muster\, organisch wirkende\, korallenhafte Skulpturen auf Straßenschildern und Häuserwänden oder Schatteninstallationen aus zerschnittenen und neu zusammengefügten Materialien. \nVom 10. bis zum 24. März 2017 wird in der Galerie ZeitZone in Berlin-Kreuzberg die Ausstellung MASKE ZEIGEN ich bin was was du nicht siehst des Künstlers Citpelo gezeigt. \nMASKE ZEIGEN ich bin was was du nicht siehst\n10. bis zum 24. März 2017 \nGalerie ZeitZone\nAdalbertstraße 79\n10997 Berlin-Kreuzberg \n
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SUMMARY:Galerie EIGEN + ART zeigt Carsten Sievers mit STUTZEN
DESCRIPTION:Traditionell geht es im Minimalismus um eine Evokation von Inhaltslosigkeit und Leere\, um eine Entspannung des Blicks\, um eine „totale Identität als Objekt“\, wie es die amerikanische Kunsttheoretikerin Rosalind Krauss einmal ausdrückte. \n \nOhne sich auf die Diskursrhetorik einzulassen\, die heute mit der Auseinandersetzung mit dem minimalistischen Erbe einhergeht\, schreibt sich Carsten Sievers mit seinem Werk spielerisch in diese Tradition ein. Zugleich aber lädt er seine Arbeiten mit einer ihr gegenläufigen auratischen Tiefe auf. Sievers’ Werk basiert auf den künstlerischen Tätigkeiten des Faltens\, Schichtens und Schneidens und auf der Idee einer opulenten Serialität\, die die minimalistische Ästhetik fortschreibt und sie zugleich im realen Leben verortet. \nDie Ausstellung „STUTZEN“ versammelt Arbeiten aus zwei neuen Werkgruppen. Es sind Arbeiten\, die an den doppelten Sinn des titelgebenden Wortes denken lassen\, an das Konsterniert-Sein und an das Zurechtschneiden. \nCarsten Sievers nimmt die minimalistische Ästhetik dabei mit großer Selbstverständlichkeit auf. Seine Objekte lassen an das Erbe von Frank Stella\, Brice Marden\, Donald Judd und Eva Hesse denken und spielen\, ohne direkt auf dieses Erbe zu verweisen\, mit dem Umstand\, wie sehr es schon in unser visuelles Unbewusste eingedrungen ist. Die Arbeiten sind keine Hommagen\, keine Zitate und auch keine Satiren. Stattdessen umweht sie ein ungewöhnlicher Geist der Unehrerbietigkeit und der Freiheit. \nSTUTZEN\n2. März – 15. April 2017 \nGalerie EIGEN + ART\nAuguststraße 26\n10117 Berlin \n
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SUMMARY:living in your heart - Mwangi Hutter stellt in der galerie burster aus
DESCRIPTION:„Fingerabdruck für Fingerabdruck hinterlassen wir unsere Spuren als Symbol unserer inneren Landkarte. \n \nDieser zu folgen soll uns eines Tages zu unserer eigenen Essenz führen. Wenn wir unsere Geschichte ohne&nbsp;Worte\, Klang oder Bilder erzählen könnten\, würden wir dies tun\, aber vorerst ist das unmöglich. Tatsächlich&nbsp;kennen wir unsere Geschichte noch gar nicht. Wir zeichnen sie in unseren Malereien\, entdecken sie in unseren&nbsp;Videos und Sounds\, machen Fotografien davon – um sie sichtbar zu machen. Wir haben nur eine Ahnung von&nbsp;was sie handeln könnte\, aber ohne uns auf die Reise zu machen\, hätten wir niemals damit angefangen&nbsp;herauszufinden\, was es zu entdecken gibt.“ Mwangi Hutter \nMwangi Hutter twinshipping 2016 c-print 110 cm x 84 cm galerie burster\n&nbsp; \nIngrid Mwangi und Robert Hutter (*1975) sind in Nairobi\, Kenia und Ludwigshafen\, Deutschland geboren. Beide studierten an der Hochschule der bildenden Künste Saar. Nach einigen Jahren der Zusammenarbeit beschlossen sie\, ihre Namen und Biografien zu verschmelzen und eins zu werden: Mwangi Hutter. Mwangi Hutter reflektieren in ihrer Kunst\, welche verschiedene Medien wie Klang\, Fotografie\, Installation\, Skulptur\, Malerei und Performance umfasst\, die vielschichtigen sozialen Beziehungen von Menschen – Ausgangspunkt und Projektionsfläche ist dabei oft der eigene Körper. Das Paar beschäftigt sich mit Themen wie Grenzüberwindung und Identitätsfindung\, welche in ihrer Kunst sowohl auf politische Situationen\, wie auch persönliche\, intime Momente zwischen Individualität\, Dualismus\, Natur\, Gewalt und Liebe hindeuten. \nMwangi Hutter on the other side of midnight 2017 c-prints each 68 cm x 94 cm galerie burster 2\n&nbsp; \nIhre Arbeiten und Performances wurden unter anderem in Afrika\, Asien\, Europa\, den Vereinigten Staaten von Amerika\, Südamerika\, an der Bienal de São Paulo\, Venedig Biennale\, dem Brooklyn Museum\, Centre Pompidou Paris\, Museum für Moderne Kunst Frankfurt\, Dak’Art Biennale\, Smithsonian Institution – National Museum of African Art und dem Mori Museum Tokyo gezeigt. Mwangi Hutter leben und arbeiten in Berlin\, Ludwigshafen und Nairobi. \nliving in your heart\n3.3. – 15.4.2017 \ngalerie burster\nKurfürstendamm 213\n10707 Berlin \n
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SUMMARY:me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht zeigt: Picha / Bilder zwischen Nairobi und Berlin
DESCRIPTION:Die Ausstellung Picha/Bilder – Zwischen Nairobi & Berlin zeigt Arbeiten von Berliner Künstlern und Werke von Kindern\, die in Ostafrikas größtem Slum Kibera leben. \n \nSie sind im Zusammenwirken mit den KünstlerInnen Zuzanna Czebatul\, Zhivago Duncan\, Andreas Golder\, Amélie Grözinger\, Markus Keibel\, Caroline Kryzecki\, Erik Schmidt\, Pola Sieverding und Ulrich Wulff in Nairobi für den Verein One Fine Day entstanden. \nWerke der KünstlerInnen werden den Arbeiten ihrer kenianischen SchülerInnen gegenübergestellt. So wird deutlich\, wie im Prozess des Erlernens einer künstlerischen Technik und dem Hinzufügen der eigenen Imagination autarke Kunstwerke entstehen können. Zhivago Duncans Gestaltungsmittel Spraypaint\, Erik Schmidts Frottage-Verfahren\, Pola Sieverdings fotographischen Motive\, Amélie Grözingers Falttechniken oder die durch Andreas Golder gelehrten Grundkenntnisse der Licht- und Schatten-Wiedergabe geraten durch die Kinder in eine eigene\, nachvollziehbare Gestalt. Dabei zeigen Caroline Kryzecki\, die mit Lineal und Kugelschreiber gezogene Linien zu dichten\, moiréartigen Zeichnungen entwirft\, oder Markus Keibel\, der mit der Technik der Bricolage arbeitet\, dass auch konzeptionelle Arbeitsweisen an Kinder vermittelbar sind. Der beidseitige kreative Zugewinn wird in den teils eigens für die Ausstellung hergestellten Arbeiten der zeitgenössischen KünstlerInnen deutlich. Sie sind als Ergebnis der Auseinandersetzung mit den ortsspezifischen Begebenheiten zu verstehen. \nJabes\, Workshop Caroline Kryzecki\, 2016 © One Fine Day e. V.\nDie Ausstellung zeigt wie produktiv und wichtig die Vermittlung künstlerischer Werte an Kinder ist\, die von kreativer Schulung ausgenommen sind – seit den 1990er Jahren sind sämtliche Kunstdisziplinen von den Lehrplänen kenianischer Schulen gestrichen. \nDer gemeinnützige Verein One Fine Day e. V. wurde 2008 von Marie Steinmann-Tykwer und ihrem Mann Tom Tykwer gegründet und möchte helfen\, die Leerstelle künstlerischer Schulung für Kinder aus den Slums in Nairobi zu schließen. Mit ihrem Engagement ermöglichen sie über 800 Kindern aus Kibera und Mathare den Zugang zu den Entdeckungsräumen des Schöpferischen. Wöchentlich findet der Unterricht in den Disziplinen Tanz\, Ballett\, Bildende Kunst\, Theater\, Musik\, Zirkusakrobatik und Schreiben statt. Seit 2014 reisen KünstlerInnen aus Berlin mit der Kuratorin der Ausstellung Juliet Kothe nach Nairobi\, um dort mit kenianischen Kindern und LehrerInnen gemeinsam in Workshops zu arbeiten. \nCaroline Kryzecki\, KSZ 200152-05\, 2014-16\, Courtesy Sexauer Gallery\, Photo Marcus Schneider\nDie in der Ausstellung gezeigten Arbeiten von Kindern und KünstlerInnen können über den me Collectors Room erworben werden. Die Einnahmen kommen ausschließlich dem Verein One Fine Day zugute. \nPicha\n04. März 2017 – 04. Juni 2017 \nme Collectors Room Berlin\nStiftung Olbricht\nAuguststraße 68\n10117 Berlin \n
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SUMMARY:Loïc Bréard El Rocío – eine spanische Wallfahrt
DESCRIPTION:Die Romería del Rocío ist nicht nur eine der ältesten Marienwallfahrten Europas\, sie ist auch ein einzigartiges Volksfest. Alljährlich zu Pfingsten pilgern fast eine Million Menschen aus ganz Spanien in das Dörfchen El Rocío südwestlich von Sevilla\, um der Heiligen Jungfrau vom Morgentau die Ehre zu erweisen. Der Fotograf Loïc Bréard hat 2006 eine der Bruderschaften auf der rund siebzig Kilometer langen Reise von Sevilla nach El Rocío mit seiner Leica begleitet und geriet schnell in den Bann der Wallfahrt mit ihrer eigenwilligen Mischung aus archaischem Brauchtum und modernem Leben… \n \nDie Romería del Rocío ist nicht nur eine der ältesten Marienwallfahrten Europas\, sie ist auch ein einzigartiges Volksfest. Alljährlich zu Pfingsten pilgern fast eine Million Menschen aus ganz Spanien in das Dörfchen El Rocío südwestlich von Sevilla\, um der Heiligen Jungfrau vom Morgentau die Ehre zu erweisen. \n\nDie Marienstatue\, die auch Blanca Paloma\, weiße Taube\, genannt wird\, soll im siebten Jahrhundert in den nahen Sümpfen gefunden worden sein. Die zahllosen Pilger sind in mehr als hundert Bruderschaften organisiert. Sie reisen auf prachtvoll geschmückten Planwagen\, zu Fuß und zu Pferd\, in Autos\, Wohnwagen und Bussen. Überall sieht man Männer in bunten Trachten und Frauen in aufwändigen Flamenco-Kleidern. Begleitet werden sie von Versorgungswagen mit Lebensmitteln\, Spirituosen\, Decken und Zelten. Während der ganzen Wallfahrt wird ausgiebigst gegessen und getrunken\, gesungen\, gebetet\, getanzt und geflirtet. Der tagelange Weg über Asphaltstraßen\, durch Pinienhaine und ausgedehnte Dünenlandschaften ist bei hohen Temperaturen aber auch oft mühsam und beschwerlich. In einer Stunden andauernden Prozession ziehen die Pilger endlich in El Rocío ein\, und es beginnt eine dreitägige Fiesta. In der Nacht zum Pfingstmontag dann\, wenn die Marienstatue aus der weißen Kirche durch die hingebungsvoll wartende Menschenmenge getragen wird\, erreicht die Wallfahrt ihren rauschhaften Höhepunkt. \nDer Fotograf Loïc Bréard hat 2006 eine der Bruderschaften auf der rund siebzig Kilometer langen Reise von Sevilla nach El Rocío mit seiner Leica begleitet und geriet schnell in den Bann der Wallfahrt mit ihrer eigenwilligen Mischung aus archaischem Brauchtum und modernem Leben. »Er war wohl der Einzige\, der tatsächlich den ganzen Weg ausschließlich auf seinen eigenen Beinen gemacht hat«\, sagt ein Weggefährte. \nBréards Bilder\, in strengem Schwarzweiß fotografiert\, dokumentieren den Ablauf\, die Rituale\, die Schönheit und die Vielschichtigkeit der menschlichen und religiösen Momente dieser Pilgerreise. Seine Arbeit ist jedoch weit mehr als eine Fotoreportage. Der Fotograf hat ein besonderes Gespür für ästhetische Bildkompositionen. Intuitiv erfasst er Linienführungen\, das Spiel von Licht und Schatten\, die Spannung und die Brüche\, die Emotionen in den Gesichtern der Menschen. Bréards Stärke ist es\, den einen richtigen Moment und das treffende Detail (das\, was Roland Barthes das »Punctum« in einem Foto nennt) zu erkennen und festzuhalten. So entstanden Bilder\, die jedes für sich inhaltlich und formal berühren und überzeugen. \nLoïc Bréard wurde in Nantes\, Frankreich\, geboren\, studierte Malerei und Skulptur in Paris an der École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs. Seit zehn Jahren bereist er als freischaffender Fotograf die Welt. Bréard fotografiert ausschließlich analog und in Schwarzweiß. Er lebt in Hamburg. In der Ausstellung wird aus Bréards El Rocío-Projekt eine Auswahl von ca. 40 hochwertigen Silbergelatine Handabzügen auf Baryt-Papier gezeigt. Unter dem Titel »El Rocío« ist ein umfangreicher Fotoband im Kerber-Verlag erschienen\, Herausgeberin Corinna Weidner\, Berlin. \nDie Galerie Hilaneh von Kories präsentiert vom 04. März bis zum 05. Mai 2017 die Ausstellung »El Rocío – eine spanische Wallfahrt« mit Bildern des Fotografen Loïc Bréard. \nEl Rocío – eine spanische Wallfahrt\n4. März bis 5. Mai 2017 \n&nbsp;\n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/loic-breard-el-rocio-eine-spanische-wallfahrt/
CATEGORIES:Ausstellung
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