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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Künstler aus der DDR. Werke aus der Sammlung des Museums Barberini
DESCRIPTION:Die Sammlung des Museums Barberini hat einen Schwerpunkt in der Malerei von Künstlerinnen und Künstlern aus der DDR. In der Reihe Barberini Collectionwerden im Lauf eines Jahres vier thematische Präsentationen eröffnet. Im Herbst 2019 werden alle Werke aus diesem Sammlungsschwerpunkt zu sehen sein. Die Themen sind Aspekte des Malerischen (seit 17. Oktober 2018)\, Moderne Historienmalerei (seit 20. Februar 2019)\, Melancholie und Malerei und Landschaft(ab 26. Oktober 2019). \n\nAspekte des Malerischen\n\n\nDie erste Präsentation Aspekte des Malerischen konzentriert sich in zwei Sammlungsräumen auf Gemälde aus den 1980er Jahren und stellt vier Künstler vor\, denen die Malerei als Mittel zur Selbstbefragung und zur Reflexion diente: Hartwig Ebersbach\, Günter Firit\, Stefan Plenkers und Erika Stürmer-Alex. Auf der Suche nach einem individuellen künstlerischen Ausdruck erweiterten die Künstlerinnen und Künstler unabhängig von offiziellen Vorgaben die Malerei um eine Dimension des Expressiven\, oftmals Rätselhaften. \nSeit Februar 2019 wird das Thema Aspekte des Malerischen ergänzt durch Moderne Historienmalerei. Vier Säle zeigen mythologische\, literarische und religiöse Stoffe in Gemälden von Gudrun Brüne\, Ulrich Hachulla\, Rolf Händler\, Bernhard Heisig\, Johannes Heisig\, Walter Libuda\, Werner Liebmann\, Harald Metzkes\, Arno Rink\, Willi Sitte und Werner Tübke. \n\n
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SUMMARY:Nude. Female Bodies by Female Artists Ausstellung in der Villa Schoeningen
DESCRIPTION:In der Villa Schöningen in Potsdam wird ab dem 4. Mai 2019 eine Gruppenausstellung gezeigt: Nude – Female Bodies By Female Artists. Über vierzig Arbeiten von 31 internationalen Künstlerinnen zeigen unterschiedliche Aktdarstellungen\, von der Renaissance bis zur Gegenwart\, darunter Arbeiten von Paula Modersohn-Becker\, Cindy Sherman\, Marina Abramovic und Rosemarie Trockel. Für diese umfangreiche Schau werden zum ersten Mal beiden Etagen der italienischen Turmvilla bespielt. Die Ausstellung ist bis zum 1. Oktober zu sehen.\n \nWeibliche Körper aus dem Blickwinkel von Künstlerinnen aus fünf Jahrhunderten zeigt die Villa Schöningen in ihrer aktuellen Ausstellung. Der weibliche Akt gehört neben Landschaften\, Portraits und religiösen Themen zu den meist dargestellten Motiven der Kunstgeschichte. Von der Venus von Willendorf vor 25 000 Jahren bis zu Performances und Video- Installationen der Gegenwart hat der nackte Körper Künstler und Künstlerinnen über die Jahrhunderte hinweg fasziniert. Immer wieder war der Umgang mit Nacktheit und Eros auch eine Erkundung von Tabus und ein faszinierender Indikator des Zeitgefühls. Wie ein Sensor der Freiheits-Verfassung einer Gesellschaft oder Epoche haben Akte die Kunstgeschichte geprägt: Zurückhaltend\, verschämt\, idealisierend\, sexualisierend\, politisierend\, gewaltsam\, zärtlich\, hässlich oder verstörend. Ob die “Maja” von Goya\, die “Olympia” von Manet oder “L ́Origine du Monde” von Courbet und “Les Demoiselles d Avignon” von Picasso immer wieder waren es Akte\, die Kunst-Skandale provozierten und stilistisches Neuland erkundeten. \nUnter dem Titel „Nude – Female Bodies By Female Artists“ wird von 4. Mai bis zum 06. Oktober 2019 in der Potsdamer Villa Schöningen der weibliche Körper ausschließlich in Darstellungen von Künstlerinnen gezeigt. Dabei sind fast alle Formen von Skulptur\, Zeichnung\, Gemälde\, Fotografie und Video vertreten. Im Vordergrund steht die Frage\, ob es so etwas wie einen spezifisch weiblichen Blick auf den nackten Körper gibt. Oder ob solche Stereotypisierungen im feministischen Kontext Sehmuster prägen\, die einer vorurteilsfreien Betrachtung jenseits der Geschlechter-Klischees nicht standhalten. \nNude. Female Bodies by Female Artists in der Villa Schoeningen\nKünstler: Marina Abramovic\, Vanessa Beecroft\, Huma Bhabha\, Juno Calypso\, Diana de Rosa\, Marion Fink\, Maria Gimenez\, Natalia Gontcharova\, Barbara Hammer\, Dorothy Iannone\, Anne Imhof\, Marie-Jo Lafontaine\, Madeleine-Jeanne Lemaire\, Dorothea Maetzel-Johannsen\, Jeanne Mammen\, Ana Mendieta\, Paula Modersohn Becker\, Anita Rée\, Carolee Schneemann\, Lara Schnitger\, Deborah Sengl\, Cindy Sherman\, Elisabetta Sirani\, Elaine Sturtevant\, Mickalene Thomas\, Rosemarie Trockel\, Anna Uddenber\, Ambera Wellmann\, Hannah Wilke\, Sue Williams\, Allison Zuckerman\, \nNude. Female Bodies by Female Artists\nDatum: 4.05.2019 – 1.10.2019 \nVilla Schöningen\n
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SUMMARY:Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt\,
DESCRIPTION:In diesem Jahr\, 30 Jahre nach dem Mauerfall\, rückt das Stadtmuseum Berlin den Osten der Stadt ins Zentrum. Die Ausstellung Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt im Museum Ephraim-Palais widmet sich dem sozialen und kulturellen Leben in der einstigen Hauptstadt der DDR\, vom Ende der 1960er Jahre bis November 1989. Der Blick richtet sich auf die Widersprüche zwischen dem Hauptstadtanspruch der Politik und den unterschiedlichen Lebenswelten\, die den Alltag der Ost-Berliner prägten. Auf drei Etagen des Museums werden die Facetten des urbanen Lebens vom Wohnen über Arbeit und Konsum bis hin zur Kultur beleuchtet. Ein vielfältiges Begleitprogramm mit zahlreichen Gästen und Personen der Zeitgeschichte stellt individuelle Geschichten und Erlebnisse in den Mittelpunkt. Neben Führungen in der Ausstellung wird es u.a. Lesungen\, eine Filmreihe im Kino Babylon\, Diskussionen\, eine große Revue an der Volksbühne Berlin und die Veranstaltungsreihe „Erkundungen vor Ort“ mit den Berliner Regionalmuseen geben. \n„Wir zeigen verschiedene Perspektiven auf Ost-Berlin\, denn die Stadt hatte viele Gesichter“\, erläutert Dr. Jürgen Danyel\, stellv. Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Kurator der Ausstellung. „Als Machtzentrum lockte die Hauptstadt mit beruflichen und politischen Aufstiegsmöglichkeiten. Aber auch für Aussteiger aus der Enge der DDR-Provinz bot die Großstadt Nischen.“ \nSymbolhaft beginnt der Aufstieg in die Ausstellung mit einer Rakete aus dem Vergnügungspark Plänterwald\, die gleichnishaft für den einstigen Fortschrittsglauben wie auch für den späteren Niedergang steht. Den Rundgang eröffnet ein Planmodell des Ost-Berliner Stadtzentrums aus den 1980er Jahren\, das im Dialog mit subjektiven Stadtportraits Ost-Berliner Künstlerinnen und\nKünstler wie Walter Womacka\, Harald Metzkes\, Sabine Peukert und Joachim Böttcher gezeigt wird. Markante Bauten wie die Karl-Marx-Allee\, das moderne Stadtzentrum rund um den Fernsehturm und die großen Plattenbausiedlungen in Marzahn und Hellersdorf haben das architektonische Gesicht Ost-Berlins geprägt. Der Alexanderplatz wurde zu einem Schauplatz urbanen Lebens. Die Weltzeituhr war beliebter Treffpunkt\, das Centrum Warenhaus lud zum Einkaufsbummel und am 4. November 1989 schallten die Rufe „Wir sind das Volk“ über den großen Platz. \nDie Erkundung der einstigen Metropole führt die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher von der Mokka-Milch-Eisbar über die Ur-Berliner Kneipe Metzer Eck bis ins Nikolaiviertel. Im prunkvollen Schlütersaal des Ephraim-Palais werden die Selbstinszenierung der DDR-Hauptstadt und der Wiederaufbau des historischen Viertels anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins 1987 nachgezeichnet. Anhand des Reiterstandbilds Friedrichs des Großen und der Rekonstruktion der Nikolaikirche wird\nan Medienstationen die Rückbesinnung auf die Geschichte veranschaulicht\, während für die sozialistische Jugend das einzige jemals in der DDR auf den Markt gebrachte Skateboard der Firma Germina ausgestellt wird. Eine filmische Straßenbahnfahrt mit der Linie 58 vermittelt einen atmosphärischen Eindruck Ost-Berlins in den späten 1980er Jahren. Ein aus zahlreichen Einzelaufnahmen zusammengefügtes Straßenpanorama der Greifswalder Straße und der Klement- Gottwald-Allee mit Häuserfassaden und Ladengeschäften zeigt einen Alltag\, der sich inzwischen stark verändert hat. \nAn die Metropole als politisches Machtzentrum der DDR erinnern in der Ausstellung u. a. Fernsehbilder der jährlichen Mai-Demonstrationen und eine Karte\, die dokumentiert\, wie die Stadt von den Kontroll- und Überwachungsorganen des Regimes durchsetzt war. Zugleich hatte die Hauptstadt Anziehungskraft als Nische für Lebensentwürfe jenseits der politischen Norm. Ein bekannter Ort der frühen Bürgerbewegung und Alternativkultur Ost-Berlins war der Hirschhof in der Oderberger Straße in Prenzlauer Berg\, deren namensgebende Plastik als originales Entwurfsmodell in der Ausstellung zu sehen ist. \nWie kaum ein anderes Medium prägt die Fotografie die Erinnerung an Ost-Berlin. Die gezeigten Aufnahmen von Fotografinnen und Fotografen wie Dieter Breitenborn\, Rolf Disselberger\, Harald Hauswald und Helga Paris geben uns noch heute Einblick in einen verschwundenen Alltag. Zwischen den Bildern der offiziellen Bildlieferanten Deutsche Werbe- und Anzeigengesellschaft (DEWAG) und des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst (ADN) und denen der freien Fotografen werden unterschiedliche\nfotografische Positionen zur Gesellschaft deutlich. Dem Wohngefühl der DDR wird anhand von Musterwohnungen\, einem Modell der Plattenbauserie „WBS 70“ und typischen Einrichtungsgegenständen nachgespürt. Das Wohnkonzept der „Platte“ erfreute sich nicht zuletzt aufgrund der lange unsanierten Altbauquartiere großer Beliebtheit. Wer konnte\, richtete sich mit qualitativ hochwertigen Möbelstücken wie dem Sessel Modell 53693 aus den VEB Deutsche Werkstätten Hellerau ein. Die\nDesignstücke nach dem Vorbild des Bauhaus-Stils waren zwischen Design und funktionalem Wohnen angesiedelt und sind heute beliebte Sammlerstücke. \nAls Schaufenster des Sozialismus war Ost-Berlin ein privilegiertes Konsum-Mekka\, das einen Hauch von Weltläufigkeit in der Enge der DDR bot. Mode war dabei zugleich gesellschaftliches Lebensgefühl und politisches Statement. Jeans galten als Produkt des Westens lange Zeit als jugendgefährdend. Erst seit 1974 waren in Anlehnung an die westliche Levi‘s die ostdeutschen Modelle Boxer\, Wisent und Shanty erhältlich. Während im Modeinstitut der DDR Textil-\, Konfektions- und Lederwarenkollektionen für die Industrie entworfen wurden\, entstanden in Eigenproduktion häusliche Kleiderkollektionen\, meist nach Schnittmustern des Magazins Sibylle\, der „Vogue des Ostens“. Die Ausstellung zeigt\, wie modische Freiräume genutzt und Kleidung zum Ausdrucksmittel individueller Lebensstile im Alltag wurde. \nDie Wiederentdeckung von Ost-Berlin wird über das Museum Ephraim-Palais hinaus in die Stadt getragen. Gemeinsam mit den Berliner Regionalmuseen werden in der Reihe „Erkundungen vor Ort“ im Kontext der Ausstellung zahlreiche Veranstaltungen in den Bezirken präsentiert. \nWeitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm unter: www.ost.berlin \n
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LOCATION:Museum Ephraim-Palais\, Poststraße 16\, Berlin\, 10178\, Deutschland
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SUMMARY:Fotoausstellung THIS PLACE im Jüdischen Museum Berlin
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, dem 6. Juni wurde die Ausstellung This Place mit mehr als 200 Werken zwölf international renommierter Fotokünstler eröffnet. Die Fotografen nähern sich der Komplexität Israels und des Westjordanlandes künstlerisch über Themen wie Identität\, Familie\, Heimat\, Konflikt und Topographie. Der französische Fotograf und Initiator Frédéric Brenner konnte für das langjährige Projekt Wendy Ewald\, Martin Kollar\, Josef Koudelka\, Jungjin Lee\, Gilles Peress\, Fazal Sheikh\, Stephen Shore\, Rosalind Fox Solomon\, Thomas Struth\, Jeff Wall und Nick Waplington gewinnen. \nIn der Tradition fotografischer Großprojekte reisten die Fotografinnen und Fotografen zwischen 2009 und 2012 mehrmals nach Israel und in das Westjordanland. Brenners Ziel war es\, den aus der Berichterstattung über die Region bekannten Bildwelten neue künstlerische Motive hinzuzufügen. Die Ausstellung ist nach Stationen u.a. im DOX Center für zeitgenössische Kunst in Prag\, im Tel Aviv Museum of Art in Israel und im Brooklyn Museum of Art erstmals in Deutschland zu sehen. \nÜber den Ansatz seines Projektes sagt Frédéric Brenner: »Nur durch die Sprache von Künstlern können wir hoffen\, eine Begegnung zu schaffen\, die die Komplexität dieses Ortes wirklich widerspiegelt. Und ich wusste\, ich würde Mitstreiter brauchen\, Künstler\, die von Fragen getrieben sind und deren Arbeiten die Risse und Paradoxien dieses so wesentlichen Ortes ausleuchten könnten.« \nDer Blick von außen \nAn dem Projekt waren weder israelische noch palästinensische Fotografen beteiligt. Viele Fotografen waren zuvor nie in Israel gewesen. Mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und künstlerischen Ansätzen brachten die zwölf Fotografen neue Perspektiven ein. Im Gegensatz zu den meisten Fotojournalisten wurde den 12 Künstlern für dieses Projekt mehrere Jahre Zeit gegeben\, ihre Werke spiegeln ihre tiefe Auseinandersetzung mit dem Land\, den Kulturen und den Menschen wider. \nEntstanden ist ein heterogenes und vielschichtiges visuelles Porträt Israels\, das Bilder zeigt\, die über die bereits bekannten Darstellungen von Israel und des Westjordanlands hinausgehen. \nThis Place wurde organisiert von der Chronicle of a People Foundation\, Inc.\, New York. \n  \n
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SUMMARY:„Graustufen. Innenansichten aus der DDR“ mit Fotos von Jürgen Hohmuth\, Texten und Objekten
DESCRIPTION:Die Geschichte der DDR ist fast 30 Jahre nach ihrem Ende noch immer von Klischees und dem Streit um Deutungshoheiten geprägt. Meist unumstritten ist\, dass der lange Arm des Staates durch seine Organisation und Kontrollmechanismen in sehr weiten Teilen bis tief ins private Leben der Bevölkerung reichte und es prägte. Demnach lieferte der Alltag den Rahmen für Anpassung und Widerstand seiner Bürgerinnen und Bürger. Er zeigt wie eine Blaupause die Beziehung zwischen Staat und Bürgern auf und verweist somit beständig vom Privaten auf das große Ganze des Systems. \nDie Ausstellung „Graustufen. Innenansichten aus der DDR“ zeigt den Alltag der DDR aus drei Perspektiven: Fotos\, literarische Texte und historische Objekte. Die größtenteils schwarz-weißen Fotos des Fotografen Jürgen Hohmuth aus den 70er und 80er Jahren dokumentieren ein Panoptikum von Szenen des DDR-Alltags\, zeigen Wohnungen\, Läden\, Arbeitsstätten\, Freizeitplätze und Menschen in komischen\, ernsten und politisch geprägten Alltagsszenen. Die zeithistorischen Fotos werden von bekannten und unbekannten DDR-Literaten aktuell kommentiert. Gedichte\, Romanauszüge\, Anekdoten\, Erzählungen und historische Objekte stehen in Wechselwirkung mit den Fotos und setzen das Heute mit der Vergangenheit in Bezug. \nDie Ausstellung ist vom 7. Juni 2019 bis zum 19. Januar 2020 dienstags bis sonntags von 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. \n
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LOCATION:Museum Pankow\, Prenzlauer Allee 227/228\, Berlin\, 10405
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SUMMARY:summer of love. art\, fashion\, and rock and roll
DESCRIPTION:Es war der Höhepunkt der Hippiebewegung: 1967 strömten Hunderttausende nach San Francisco\, um den „Summer of Love“ zu feiern. Eine Zeit tiefgreifender Veränderungen\, nicht nur in der Gesellschaft\, sondern auch in der Kunst\, Mode und Musik. Vor dem Hintergrund des Vietnamkriegs wurde neben „Love & Peace“ auch „Participation“ – Mitwirkung und Teilhabe – zum Lebensgefühl einer ganzen Generation. Die Ausstellung „summer of love: art\, fashion\, and rock and roll“ lässt diese kulturell und politisch bedeutenden Jahre im PalaisPopulaire lebendig werden. Die Visionen dieser Ära prägen bis heute unser Denken und Zusammenleben – von Feminismus und sexueller Revolution bis zur Friedens- und Umweltbewegung. Die von den Fine Arts Museums of San Francisco konzipierte Schau präsentiert über 150 Objekte und Dokumente des legendären Sommers 1967: Psychedelic Art\, ikonische Rockplakate\, „Flower-Power“-Mode\, rare Fotografien und Plattencover. Eigens für diesen Anlass wurde die Light Show von Bill Ham rekonstruiert\, mit denen Konzerte von Bands wie Jefferson Airplane oder Grateful Dead zu multimedialen\, multisensorischen Events wurden – an die später auch Rave und Techno anknüpften. Die Ideale des „Summer of Love“ sind wieder aktuell. Sie vermitteln einen utopischen Aufbruchsgeist – gerade für eine junge Generation\, die über ihre Zukunft selbst bestimmen will und sich mit Protestaktionen und Streiks für Gewaltlosigkeit\, soziale Gerechtigkeit\, ökologisches Bewusstsein und ein neues Gemeinschaftsgefühl einsetzt. \nMit dieser Ausstellung hoffen wir\, zu einer neuen Sicht auf den Summer of Love und seine Werte\, wie Frieden\, Gemeinschaft und Idealismus\, beizutragen. Fünfzig Jahre nach diesem Wendepunkt der jüngeren Geschichte möchten wir mit dieser mitreißenden Präsentation den Künstlern und Aktivisten\, die sich damals inspirieren ließen\, unsere Anerkennung zollen. Außerdem spricht daraus die Hoffnung\, dass ein wesentlicher politischer und sozialer Wandel möglich ist\, wenn Menschen ihre Stimme erheben und zusammenstehen. \nKuratoren: Jill D’Alessandro\, Curator in Charge of Costume and Textile Arts; Colleen Terry\, Associate Curator for the Achenbach Foundation for Graphic Arts\, de Young Museum/Fine Arts Museums of San Francisco\, und Friedhelm Hütte\, Global Head of Art\, Deutsche Bank \nOrganisiert von den Fine Arts Museums of San Francisco in Zusammenarbeit mit Deutschen Bank \n
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LOCATION:PalaisPopulaire\, Unter den Linden 5\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Kino der Moderne — Film in der Weimarer Republik
DESCRIPTION:Am 19. Juni hat das Museum für Film und Fernsehen die Ausstellung „Kino der Moderne – Film in der Weimarer Republik“ eröffnet. Die von der Deutschen Kinemathek gemeinsam mit der Bonner Bundeskunsthalle entwickelte Schau zeigt die Wechselwirkungen zwischen Kino und Alltagskultur\, die künstlerischen und technischen Innovationen des damaligen Filmhandwerks sowie das Entstehen von Filmkritik und -theorie in den 1920er-Jahren. \nNach ihrer ersten Station in Bonn beleuchtet die für Berlin neu adaptierte Ausstellung auch das vielfach in Vergessenheit geratene Wirken von Frauen hinter der Kamera. Vorgestellt werden 21 weibliche Filmschaffende. Begleitet wird die Ausstellung\, die bis zum 13. Oktober 2019 zu sehen ist\, zudem von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm. \n„Besonders freut es mich\, dass wir Regisseurinnen\, Drehbuchautorinnen\, Produzentinnen und Szenenbilderinnen des Weimarer Kinos in der Berliner Ausstellung einen eigenen Raum geben. Zu ihnen zählen beispielsweise die Filmproduzentin Liddy Hegewald\, die Regisseurin Leontine Sagan und die Animationsfilmerin Lotte Reiniger“\, so Rainer Rother\, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek. \nZwischen 1918 und 1933 entwickelte sich unter den Bedingungen der ersten deutschen Republik der Film zur neuen Kunstform\, die von der Bevölkerung kollektiv rezipiert wurde – im Kino. Der Aufstieg dieses modernen Massenmediums vollzog sich rasant. Das Kino der zwanziger Jahre bot ein Experimentierfeld und prägt wie keine andere Stilepoche des deutschen Films die internationale Filmästhetik bis heute.\nIm Kino der Moderne betrachtet sich die Gesellschaft selbst. Die Leinwand wird zum Spiegelbild\, indem sie Alltagsthemen und -typen reflektiert. Zugleich wird der Film zum Leitmedium\, das Vorbilder und Ideale setzt. Mode und Sport\, Mobilität und urbanes Leben\, Genderfragen\, die Popularität der Psychoanalyse und die gesellschaftlichen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs – all das spiegelt sich im Film der Weimarer Republik. \nDie Ausstellung zeigt die diese neue\, siebte Kunst und ihre Bezüge zu Literatur\, bildender Kunst\, Architektur und gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Erlebbar werden die mit der Entstehung der Filmkunst einhergehenden Innovationen anhand von raumgreifenden Inszenierungen und Medieninstallationen. Der überwiegende Teil der rund 350 großzügig inszenierten Exponate stammt aus den Sammlungen der Deutschen Kinemathek\, zahlreiche von ihnen sind erstmals öffentlich zu sehen. Ergänzt werden sie von Leihgaben aus den Bereichen Kunst\, Design und Architektur aus dem In- und Ausland. \n  \n
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LOCATION:Deutsche Kinemathek – im E-Werk\, Mauerstraße 79\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Museum verbindet: Spaziergänge durch das Leben in Berlin
DESCRIPTION:Was ist typisch Berlin? Mit dieser Ausgangsfrage laden wir ganz herzlich ins Märkische Museum ein. Dort erwartet alle Berlinerinnen und Berliner ein Museumspaziergang\, bei dem wir in lockerer Atmosphäre miteinander über die Geschichte und den Alltag der Stadt ins Gespräch kommen wollen. Mit interessanten Gästen machen wir in der Ausstellung die Berliner Vielfalt zum Thema. \nDatum und Uhrzeit\n8. September 2019\n14:00 Uhr \n22. September 2019\n14:00 Uhr \n13. Oktober 2019\n14:00 Uhr \n27. Oktober 2019\, Abschlussveranstaltung\n16:30 Uhr \n
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LOCATION:Märkisches Museum\, Köllnischer Park 5\, Berlin\, 10179\, Deutschland
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SUMMARY:Museum Barberini präsentiert "Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom"
DESCRIPTION:Das Museum Barberini zeigt vom 13. Juli bis 6. Oktober 2019 die Ausstellung Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom. 54 Meisterwerke aus den Sammlungen der Palazzi Barberini und Corsini sind zu Gast in Potsdam\, darunter eines der bedeutendsten Werke Caravaggios\, sein 1589/99 entstandenes Gemälde Narziss. \nCaravaggio stieß mit seiner Konzentration auf den entscheidenden Moment einer Erzählung eine neue Kunst an. Wie auf einer Bühne werden die Figuren durch schlaglichtartige Beleuchtung monumentalisiert. Diese Bildmittel lösten ausgehend von Rom eine europäische Gegenbewegung zur Vergeistigung und Verklärung barocker Darstellungen aus und führten zu einem Realismus\, der mit seiner Härte bis heute fasziniert. Mit Caravaggios Narziss steht ein Gemälde im Zentrum der Ausstellung\, das mit seinem Thema der enttäuschten Selbstliebe für diesen Aktualitätsbezug beispielhaft ist. \nDer Palazzo Barberini birgt eine der wichtigsten Sammlungen römischer Barockmalerei. Zusammen mit dem Palazzo Corsini beherbergt er heute die italienische Nationalgalerie. Wege des Barock zeigt erstmals eine repräsentative Auswahl dieser Malerei in einer Ausstellung. Sie zeichnet die von Michelangelo Merisi da Caravaggio inspirierte Entstehungsgeschichte der römischen Barockmalerei nach und verfolgt mit deren Ausstrahlen nach Europa Entwicklungen nördlich der Alpen ebenso wie in Neapel. Diese europäische Dimension wird auch mit der Rezeption in Deutschland thematisiert und als Schlaglicht die Sammeltätigkeit Friedrichs II. einbezogen\, der für das Neue Palais in Potsdam Werke von Artemisia Gentileschi\, Guido Reni und Luca Giordano erwarb. \nPapst Urban VIII. war der wichtigste Förderer dieses römischen Barock. Bereits vor Erlangung der Kardinalswürde ließ er sich von Caravaggio portraitieren. Maffeo Barberini war ein Kenner gelehrter Schriften\, dessen Bibliothek neben Manuskripten der Kirchenlehrer auch Hauptwerke der antiken Literatur umfasste. Als Papst wollte er in seinem Jahrhundert eine kulturelle Blüte in Malerei\, Architektur\, Literatur und Musik initiieren\, die den Vergleich mit der Renaissance nicht scheuen sollte. In sein Pontifikat fiel die Einweihung des Petersdoms im Jahr 1626\, dessen Bau die Päpste der Renaissance über hundert Jahre zuvor begonnen hatten. Mit seinem Baumeister Gian Lorenzo Bernini vollendete Urban VIII. das wichtigste Bauwerk der katholischen Kirche. Über dem Grab Petri ließ er von Bernini ein prunkvolles Ziborium errichten und dort mit Sonne\, Bienen und Lorbeer die Insignien der Familie Barberini anbringen. \nUnterdessen hatte sich mit seinem Onkel Taddeo\, seinem Bruder Francesco und seinen Neffen Francesco und Antonio die aus Florenz stammende Familie in Rom angesiedelt und mit Carlo Maderno\, Francesco Borromini und Bernini die wichtigsten Baumeister ihrer Zeit mit dem Bau des Palazzo Barberini betraut. Vom Palazzo Barberini gingen entscheidende Impulse für die Kunst des Barock aus. Das Deckenfresko des Audienzsaals zeugt wie Berninis Ziborium in St. Peter noch heute von Anspruch und Ambitionen Papst Urbans VIII.: Tugenden flankieren die Allegorie der Göttlichen Vorsehung seines Pontifikats und präsentieren die Papst-Tiara und die Schlüssel Petri. Darunter formen Personifikationen von Glauben\, Liebe und Hoffnung einen Lorbeerkranz\, der die Bienen des Familienwappens umgibt. Mit seinem Erfindungsreichtum setzte Pietro da Cortonas Deckenfresko neue Maßstäbe und wurde wie die von Bernini und Borromini entworfenen Treppenhäuser des Palazzos Signum der Epoche. \nDie Ausstellung Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom versammelt 56 Meisterwerke. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Namensschwestern in Rom und Potsdam und verdankt sich der Zusammenarbeit von Maurizia Cicconi und Michele Di Monte\, Kuratoren der römischen Nationalgalerien\, und Inés Richter-Musso\, Gastkuratorin des Museums Barberini in Potsdam. \nwww.museum-barberini.com\n
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LOCATION:Museum Barberini\, Humboldtstraße 5–6\, Potsdam\, Brandenburg\, 14467\, Deutschland
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SUMMARY:Garten der irdischen Freuden im Gropius Bau
DESCRIPTION:Vom 26. Juli bis 1. Dezember 2019 bietet die Ausstellung Garten der irdischen Freuden im Gropius Bau in der Zusammenschau politischer und poetisch-sinnlicher Positionen gleichermaßen Raum für Inspiration und kritische Reflexion: Über 15 internationale Künstler*innen interpretieren das Motiv des Gartens als eine erweiterte Metapher für den Zustand der Welt\, um die komplexen Zusammenhänge unserer chaotischen und zunehmend prekären Gegenwart zu erforschen. \nKuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister \nUnter anderem mit Arbeiten von Maria Thereza Alves\, Korakrit Arunanondchai\, Hicham Berrada\, John Cage\, Tacita Dean\, Nathalie Djurberg und Hans Berg\, Lungiswa Gqunta\, Rashid Johnson\, Yayoi Kusama\, Louise Lawler\, Isabel Lewis\, Renato Leotta\, Jumana Manna\, Uriel Orlow\, Heather Phillipson\, Prinzessinnengarten\, Pipilotti Rist\, Taro Shinoda\, Zheng Bo sowie einem Gemälde aus der Bosch-Nachfolge \nSeit Jahrhunderten arbeiten Künstler*innen mit dem Motiv des Gartens als Ort der Inspiration und kritischen Reflexion. In der heutigen Zeit\, die durch einen radikalen Klimawandel und Migrationsbewegungen bestimmt ist\, wird der Garten als poetische Ausdrucksform und Kristallisationspunkt fundamentaler Aspekte menschlicher Existenz zu einem Instrument\, um unsere Gegenwart in all ihrer Komplexität und Widersprüchlichkeit zu erkunden. \nNeben der klassischen Lesart des Gartens als einem abgeschlossenen und begrenzten Sehnsuchtsort voll meditativer\, spiritueller und philosophischer Möglichkeiten\, wird er in der Ausstellung als ein Ort der Dualität und des Widerspruchs sowie eine Metapher für einen Zustand des Ausgegrenztseins begriffen: als ein Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie\, Utopie und Dystopie\, Harmonie und Chaos\, Eros und Perversion\, Natürlichkeit und Künstlichkeit\, dem Ausgeschlossen- und dem Teilsein – ein Paradies\, dem das bedrohliche Gefühl der Vertreibung innewohnt. Die zahlreichen Perspektiven der Ausstellung spiegeln sich auch in der Auswahl der präsentierten Medien wieder\, die Installation\, Performance\, Film und Sound\, Gemälde\, Fotografie\, Zeichnung und Skulptur umfassen. \nGarten der irdischen Freuden reflektiert die Idee des Gartens auch politisch und aus unterschiedlichen kulturellen und philosophischen Blickwinkeln. Durch eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen verhandelt die Ausstellung soziale\, politische und ökologische Phänomene wie Migration\, Kolonialisierung\, Globalisierung\, Kapitalismus sowie Gentrifizierung und zeigt Strategien\, die den Garten subversiv instrumentalisieren und so zum politischen Nährboden formen. \nIm Lichthof des Gropius Bau gruppiert Rashid Johnson Topfpflanzen in einem stählernen Gerüst und lässt diese in einen Dialog mit Objekten aus Shea-Butter\, Aufnahmen von Johnsons früheren Performances sowie Publikationen zur Geschichte von Schwarzen Communitys in den USA treten. In diesem Kosmos aus Lebewesen\, kulturellen Objekten\, Klängen und Medien wird nicht nur der Gegensatz von Natur und Kultur untersucht\, sondern auch die Frage nach Schwarzer Identität aufgeworfen.\nMaria Thereza Alves rückt in ihrer Arbeit wiederum weitgehend unbeachtete Zeugen unserer Geschichte ins Blickfeld – Samen\, die als koloniales Raubgut\, Ballast für Schiffe oder zur Kultivierung exotischer Nutzpflanzen ihren Weg nach Europa fanden. Die Künstlerin legt aus Samen\, die bei Ausgrabungen in Spreenähe in Berlin gefunden wurden\, einen Garten an\, der als archäologische Untersuchung von Pflanzen und Politik im Außenbereich des Gropius Bau wächst. \nWährend bei Alves im Gedeihen von Samen Geschichte sichtbar wird\, richtet Jumana Manna den Blick in die Zukunft: Ihre Filmarbeit entspinnt sich rund um den Samenspeicher Global Seed Vault\, in dem Pflanzensamen für eine Zukunft konserviert werden\, die ihnen im Zuge des Klimawandels keinen Lebensraum mehr bietet. Der auf einer Insel im Nordpolarmeer gelegene Speicher erscheint dabei als Ort\, an dem sich globale Fragen nach katastrophalen klimatischen Veränderungen\, Umweltschutz und Biodiversität in eindringlicher Weise verdichten. \nDiese Perspektive wird durch das Projekt des Prinzessinnengartens erweitert\, bei dem lokales Engagement und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen im Fokus stehen: Durch eine vor dem Gropius Bau aufgebaute Kompostier-Station und einen Automaten zur Wissensweitergabe sollen die Besucher*innen zu ökologisch bewussten Handeln angeregt werden. \nNeben dezidiert politischen Positionen stehen in Garten der irdischen Freuden Arbeiten\, die den Garten auch in seiner sinnlichen Dimension erfahrbar machen – etwa in einer immersiven Installation Hicham Berradas\, die den Rhythmus von Tag und Nacht verkehrt. Durch die Abdunklung des Ausstellungsraums verströmt Nachtjasmin seinen intensiven Geruch und führt die Besucher*innen in eine Traumwelt\, die jedem zeitlichen Kontext enthoben ist. \nPipilotti Rist lädt dazu ein\, sich in einer paradiesischen Vision des Gartens voll satter Farben und atmosphärischer Klänge zu verlieren; in ihrer Videoarbeit entwirft sie eine unbedrohte Utopie\, in der sich zwei Frauen lustvoll der Erkundung einer unendlich scheinenden Naturfülle und ihrer eigenen Körperlichkeit hingeben. \nEine neue Arbeit Nathalie Djurbergs und Hans Bergs lenkt den Blick wiederum auf die Fragilität des paradiesischen Zustands: Mit Virtual-Reality-Headsets können die Besucher*innen visuell zwischen Himmel und Hölle wandern\, die fließend ineinander übergehen und je nach Blickrichtung das Erleben der Installation dominieren. \nDie Nähe von Utopie und Dystopie\, Freude und Furcht reflektiert auch Yayoi Kusama; die Besucher*innen können sich zwischen drei überlebensgroßen Tulpen in einem Raum bewegen\, der vollständig mit den für die Arbeiten der Künstlerin charakteristischen Punkten bedeckt ist. Durch die Auflösung von räumlichen Dimensionen und vertrauten Perspektiven verwandelt sich das zunächst freundlich-verspielt wirkende Szenario in eine zunehmend bedrohliche Umgebung\, die in ihrer Verzerrung Züge des Wahnhaften trägt. \nIn der Zusammenführung vom Katastrophischen und Paradiesischen zeigt sich die Ausstellung von Hieronymus Boschs Triptychon Garten der Lüste aus dem 15. Jahrhundert inspiriert\, auf das auch der Titel Bezug nimmt. Für sein Werk wählte Bosch einen konzeptionell polaren Ansatz\, in dem Himmel und Hölle\, Freude und Schmerz eng miteinander verbunden sind. Die in der Nachfolge Boschs im Zeitraum von 1535 bis 1550 entstandene Version des Garten der Lüste bildet daher einen Ausgangspunkt der Ausstellung und führt die Besucher*innen in die inneren Widersprüche des Gartens in der christlichen Tradition ein. Ergänzt und kontrastiert wird diese Perspektive durch einen persischen Gartenteppich aus dem späten 18. Jahrhundert\, der im selben Raum zu sehen ist. Dieser verdeutlicht das Konzept des Paradieses als umwalltem Raum (pairidaeza)\, dessen innere Logik und Harmonie durch den Schutz einer umgebenden Mauer gewährleistet werden. \nGleichzeitig rückt in der Ausstellung auch die philosophische Rolle ins Blickfeld\, die der Garten in vielen asiatischen Kulturen spielt. So ruft Taro Shinoda das Bild traditioneller japanischer Gärten auf\, die aus Arrangements von Steinen bestehen und nur von einem bestimmten Punkt aus betrachtet werden dürfen. In seiner speziell für die Ausstellung neu entstehenden Arbeit bildet er diese Steine anhand von Fotografien aus Marmor nach – einem Material\, das stark mit westlicher Kultur verbunden ist. Die den Betrachter*innen im japanischen Garten abgewandte Seite der Steine gestaltet Shinoda dabei als glatte Rundungen ohne Strukturen. Obwohl sich die Besucher*innen im Gropius Bau frei zwischen den Repliken bewegen können\, bleibt so jederzeit bewusst\, dass Shinodas Rekonstruktion nur das Bild eines Gartens ist. \n„Bei dieser Ausstellung bietet die Lage des Gropius Bau eine zusätzliche Ebene der Reflexion: Im Zuge der wechselhaften Geschichte Berlins befanden sich in der Umgebung des Hauses zeitweise Felder und Brachen. Der Tiergarten\, der in unmittelbarer Nähe liegt und als öffentlicher Lustgarten im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde\, konnte in der Nachkriegszeit von den Berliner Bürger*innen zur Subsistenzlandwirtschaft genutzt werden. Ab 1949 wurde er wieder als Park bepflanzt.“ – Stephanie Rosenthal \nAls Vorausblick auf Garten der irdischen Freuden ist das Gemälde aus der Nachfolge Boschs bereits vor der Ausstellungseröffnung an den Wochenenden im Zeitraum vom 27. April bis 19. Mai 2019 im Gropius Bau zu sehen. Am 4. und 5. Mai 2019 präsentiert Isabel Lewis außerdem eine neue choreografische Arbeit\, die in Kooperation mit LABOUR entstanden ist und die dramaturgische Struktur des Triptychons aufgreift. Durch performative Elemente und algorithmische Klangkompositionen entwickelt die Künstlerin und Choreografin einen zeitgenössischen Zugang zu Boschs berühmtem Gemälde. \n
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SUMMARY:Intro
DESCRIPTION:“The surface of things gives enjoyment\, their interiority gives life”\nPiet Mondrian \nINTRO in its original Latin form means inwardly. The urge to unravel the contents of a box\, of a container\, of anything that is closed from the inside\, is probably one of the most strong characteristics of humanity. How long did Pandora last without opening the box? Curiosity. Curiosity and the irresistible urge for understanding and knowledge are the motor of human evolution\, much more than mere survival. The works of the two Italian artists Manuela Toselli and Aqua Aura selected for this exhibition are revealing the inward reflections these artists made\, each in his or her own way\, on existence\, co-existence\, ecology\, psychology\, soul expansions\, and their contrast with modern society\, with the resulting inevitable paradoxes. \n
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LOCATION:Luisa Catucci Gallery\, Allerstr. 38\, Berlin\, 12049\, Deutschland
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SUMMARY:Christian Roeckenschuss. Ausgewählte Werke des abstrakter Avantgardisten
DESCRIPTION:Der Minimalist Christian Roeckenschuss\, 1929 in Dresden geboren\, zählt zur Avantgarde der Nachkriegsmoderne. Zu Beginn des Jahres 1950 übersiedelte Roeckenschuss von Dresden nach Berlin\, wo er an der Hochschule für Bildende Künste Malerei studierte. Bereits während seiner Meisterschülerzeit formte Roeckenschuss – inspiriert von Suprematismus\, Konstruktivismus und De Stijl – sein auf klare geometrische Formen reduziertes ungegenständliches Kunstkonzept aus. Persönliche Kontakte zur internationalen konkreten Avantgarde in Paris oder Italien (u.a. Hans Arp und Lucio Fontana) beeinflussten sein Frühwerk. \nWie viele Minimalisten der Nachkriegsjahre empfand sich Roeckenschuss\, wohl auch aus den Erfahrungen des Krieges bzw. der nationalsozialistischen Kulturpolitik heraus\, als Protagonist einer neuen Ästhetik und sprach von einer „Vision des Universalen“. Schon am Anfang seiner Karriere stellte er gemeinsam mit Künstlern wie Georg Baselitz\, Heinz Mack\, Otto Piene\, Günther Uecker\, Sigmar Polke und Gerhard Richter aus. \nFormmusterentwürfe spielten von Beginn an in Roeckenschuss‘ Werkentwicklung eine bedeutende Rolle – sowohl für seine Bildwerke und Reliefs\, als auch für seine angewandten ‚Kunst am Bau‘-Projekte. Aus einer einmal gefundenen Bildordnung seiner Entwürfe heraus kreierte Roeckenschuss immer neue bildnerische Möglichkeiten\, die er auf ihre kompositorischen Qualitäten und auf ihre farblichen und wahrnehmungspsychologischen Wirkungen hin überprüfte. \nEntwürfe und Skizzen waren die künstlerischen Mittel\, mit denen Roeckenschuss seine Stilentwicklung vorantrieb. Ausgewählte Entwürfe modifizierte er oft noch im Detail\, bevor er sie mit Lack- oder Acrylfarbe in Spritz- oder Collagetechnik ausführte.\nSchließlich experimentierte Roeckenschuss mit geometrischer Ornamentik\, mit Op-Art-Motiven\, mit plastischen Formen oder auch mit industriellen Materialien. Dieser ab den 1960er Jahren fortschreitende\, die Facetten geometrischer Formästhetik analysierende Prozess\, führte Mitte der 1970er Jahre konsequent zu Roeckenschuss‘ persönlichem Lebenswerk\, den ‚Séquences Chromatiques‘. Sie räumten dem Künstler eine Sonderstellung innerhalb der Konkreten Kunst ein und stellten seine Kunst in Bezug zur Konkreten Poesie. \nDie Séquences Chromatiques\, ebenfalls sorgfältig über Entwürfe vorbereitet\, fassten kinetische Effekte wie Farbpulsationen\, Flimmereffekte\, Lichtvibrationen oder das scheinplastische Hervortreten von Formen zusammen. In den Séquences Chromatiques fand Roeckenschuss seinen persönlichen Ausdruck formalästhetischer\, erkenntnistheoretischer und weltanschaulicher Art. \nDie neue Ausstellung „Ausgewählte Werke des abstrakten Avantgardisten Christian Roeckenschuss“ stellt Entwurfszeichnungen und ausgeführte Werke aus den Jahren 1950 bis 1990 von Christian Roeckenschuss in Beziehung. Die Ausstellung vermittelt einen unmittelbaren Einblick in die künstlerischen Überlegungen und in den Entstehungsprozess seiner Kunst. \n
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LOCATION:Köppe Contemporary\, Knausstr. 19\, Berlin\, 14193\, Deutschland
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SUMMARY:Breaking the Grid
DESCRIPTION:Kang Contemporary is pleased to present Breaking the Grid \, Annette Cords’ first solo exhibition in Berlin. The show brings together Cords’ large-scale Jacquard tapestries\, smaller hand-woven pieces\, and works on paper. \nIn her practice\, Annette Cords focuses on the multidimensionality of weaving\, as she makes incisive connections between text and textile\, image and code\, surface and structure. The work on display presents weaving as a rich\, nuanced and often undervalued language that intersects and augments developments in writing\, painting\, and abstraction. In Let Them Paint \, two paint drips filled with an op-art-like weave structures hover on the sides\, as sweeping strokes of sprayed paint surround a cluster of signs proclaiming “ Let Them Paint .” By placing the vocabulary of painting into a woven syntax\, the artist establishes parity between the two media and questions the hierarchies of art and craft. In 99 Cent Love \, the vernacular language of weaving is paired with that of the street\, setting up a correspondence and dynamic tension. The soft sensuousness of the tapestry contrasts with the hard voice of the city’s posted bills\, as the words love and 99 cents are juxtaposed\, while smiley faces look on. Both weaving and urban mark-making have long existed on the margins of the established art canon\, and by merging them in her work\, Cords connects their visual-textual languages and ability to carry cultural meaning. \nBeginning a tapestry with her drawings and photographs\, Cords adds\, subtracts\, and combines elements in Photoshop and Illustrator\, and then continues to develop the piece in weave programs\, where each pixel becomes a stitch\, an interlacing of warp and weft. The language used to set up weave structures is straightforward and binary: the warp is either up or down. With the Jacquard loom\, however\, each warp thread moves independently\, allowing for the fabrication of complex and intricate tapestries\, and an almost infinite potential for mark-making. Also\, on display\, are weavings created on a 12-harness floor loom. Here\, Cords reworks the historical context and the weave structures of traditional American patterns called Overshot. In Blooming Leaf of Mexico\, the original name of the pattern connects to current political disputes\, while the exploration of the weave structure engenders varied interactions of color and pattern and results in complex\, geometric abstractions. \nCords’ deep engagement with the material and conceptual aspects of weaving pushes the medium forward and expands the discourse surrounding it. Charged with political and cultural allusions\, the tapestry Big Revival connects the hopeful phrase with inner-city trouble\, as the symbol for an abandoned building\, an X in a square\, lingers in the lower left. Cords makes weaving function on multiple levels at once\, allowing it to speak to aesthetic\, material\, and cultural concerns\, while she invites the viewer to look closely and construct new meanings. \nThe exhibition will open on Thursday\, August 22 with a reception at 7 pm. \nArt Week\, an artist conversation will be held at the gallery on Saturday\, September 14\, at 6 pm. A catalogue with a text by Claus Mewes will accompany the exhibit. \nImpressionen vom Opening\n\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n		\n\n
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LOCATION:Kang Contemporary\, Lindenstraße 90\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:Galerie im Körnerpark zeigt The Process of Becoming
DESCRIPTION:„The Process of Becoming – Zeitliche Dimensionen der Skulptur“ zeigt in der Galerie im Körnerpark noch bis zum 6. November Arbeiten von Martin Erik Andersen\, Anna Borgman\, Katja Bjørn\, Thomas Feuerstein\, Heine Klausen\, Morten Stræde\, Andrea Winkler und Gloria Zein. \nDie Ausstellung „The Process of Becoming“ fordert den klassischen Skulpturbegriff heraus. Sie stellt die Frage\, wo ein Werkprozess beginnt und wann er endet. Wer oder was ist involviert und hat einen aktiven Einfluss auf die Ausprägung des Prozesses? \nZeit wird gleichermaßen als skulpturales Material verwendet wie Stahl\, Plastik\, Video oder der lebendige menschliche Körper. Die gezeigten Arbeiten betonen den Werkprozess\, sind offen gegenüber dem Unfertigen und weisen eine Vielfalt zeitlicher Schichten auf. Nicht „lebendige“ Bestandteile wie Materialien und Werkstoffe\, Einflüsse der Elemente und die Zeit geben Richtungen und Grenzen vor. \nEs entstehen unterschiedlich lange Zeitlinien: Die Skulpturen werden weder an einem Tag und aus Marmor geschaffen\, noch sind ihre Formen für die Ewigkeit bestimmt. Vielmehr werden sie zum Beispiel durch morgendliche Anordnung verschoben oder sie verändern sich während der Rezeption\, weil Bewegungen und Bestandteile automatisch hinzugedacht werden. \nDie Ausstellenden von „The Process of Becoming“:\n© Katja Bjørn New Human\, Videostill\, 2019 \n„Zeit“ als skulpturales Material wird in der Ausstellung in der Galerie im Körnerpark in ganz vielfältiger Weise eingesetzt. Zum Beispiel durch Einbeziehung des menschlichen Körpers\, wie bei den Videoarbeiten „New Human“ von Katja Bjørn. Hier experimentiert die Künstlerin mit der Symmetrie des menschlichen Körpers und zeigt in unterschiedlichen Perspektiven Video-Collagen eines Körpers\, der aus einem männlichen und einer weiblichen Körperhälfte besteht. Die scheinbare Einheit des Körpers wird entlarvt durch die zeitversetzte Atmung\, der Augen-Bewegungen und der Gliedmaßen der unterschiedlichen Körperhälften. \nOder bei Heine Klausens Skulptur „I swear I hate you“\, bei der während der gesamten Dauer der Ausstellungseröffnung zwei sich umarmende Männer auf einem Sockel stehen. \nBei Thomas Feuersteins Skulptur „PARLIAMENT“ wandern verschiedene Sorten von Schleimpilzen (Mycetozoa) auf der Suche nach Nahrung durch die Rohre einer Glas-Skulptur. In einem Nahrungsdepot in der Mitte des Behältnisses werden diese im Verlauf der Ausstellung aufeinander treffen. Was dann geschieht ist offen: Werden sich die einzelligen Lebewesen dort vereinen oder getrennt voneinander weiter wachsen? \nEine Skulptur\, die sich jeden Tag neu erschafft\, zeigt Morten Stræde unter dem Titel „The Play“: Aus einer Anhäufung von gesammelten Gegenständen\, die auf andere Zeiten außerhalb der gegenwärtigen Skulptur verweisen\, lässt der Künstler täglich per Zufallsgenerator ermitteln\, welche Versatzstücke der Skulptur an diesem Tag von den Mitarbeitern der Galerie neu arrangiert werden sollen. \nMit ihrer mehrteiligen Skulptur „Conveyor Belt“ [Beitragsbild] thematisiert Anna Borgman das manische Streben der Gesellschaft nach neuen Produkten\, die quer über die ganze Welt verschickt werden. Was auf den von der Künstlerin entworfenen und gebauten Fließbändern transportiert werden soll\, bleibt offen. Die Bänder bleiben leer und führen hin auf einen Bildschirm auf dem eine Animation mit fliessendem Wasser zu sehen ist. \n„The Process of Becoming – zeitliche Dimensionen der Skulptur“ in der Galerie im Körnerpark wurde kuratiert von Anna Borgman und Morten Stræde. \nDie Ausstellung ist gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa\, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Fonds für Ausstellungshonorare Bildender Künstlerinnen und Künstler.\nMit freundlicher Unterstützung von 15. Juni Fonden\, Beckett-Fonden und Danish Art Foundation. \nDie Galerie im Körnerpark\nist die ehemalige Orangerie des Naturliebhabers Körner. Sie gilt als einer der profiliertesten Ausstellungsorte Berlins sowohl für zeitgenössische Kunst als auch für geschichtsbezogene Themen. Das ausgewogene und engagierte Programmkonzept präsentiert im Wechsel die Arbeiten Neuköllner\, Berliner und internationaler Künstler. \nÖffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10-20 Uhr \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/the-process-of-becoming-im-koernerpark/
LOCATION:Galerie im Körnerpark\, Schierker Straße 8\, Berlin\, 12051
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SUMMARY:Connecting Afro Futures. Fashion – Hair – Design
DESCRIPTION:Eine junge Generation afrikanischer Modedesigner*innen definiert derzeit „afrikanische“ Mode neu und etabliert innovative Design-Hubs in ganz Afrika. Dabei geht es nicht allein um ästhetische Aspekte\, sondern vielmehr um ein kulturelles und politisches Engagement mit einem dezidiert dekolonialen Selbstverständnis. Das Kunstgewerbemuseum hat im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Connecting Afro Futures“ Akteur*innen aus Uganda\, Benin und dem Senegal eingeladen\, neue Arbeiten zu den Themen Mode und Haar zu entwickeln. Die Ergebnisse dieses interkontinentalen Austauschs sind ab dem 24. August 2019 in Berlin zu sehen. \nMode ist ein Regelsystem ganz eigener Art und gilt als Schrittmacher des sozialen Wandels. Die Generation Now bricht aktuell die Hegemonie des „westlichen Systems Mode“ auf: Afrikanische Kultur soll nicht länger nur als Inspirationsquelle für westliche Modeschöpfer*innen dienen. Ebenso waren Haare und mit ihnen „afrikanische“ Körper ein zentraler Schauplatz kolonialer Machtausübung\, wurden diszipliniert\, reglementiert und dem westlichen Schönheitsideal unterworfen. Die dadurch beinahe in Vergessenheit geratenen traditionellen afrikanischen Haarstile werden heute erneut verbreitet und zugänglich gemacht. Zugleich werden sie selbstbewusst genutzt im Spiel mit dem Haar als Ausdrucksform kreativer Identitätsbildung. Parallel rückt Haar auch als künstlerisches Material verstärkt in den Fokus. Vor diesem Hintergrund hat das Kunstgewerbemuseum mehrere Modedesigner*innen und Künstler*innen eingeladen\, die Themen Mode und Haar mit installativen Arbeiten im musealen Kontext neu zu verorten. \nDas mehrstufige Projekt startete im November 2018 im Kunstgewerbemuseum mit einem gemeinsamen Workshop zu den Themen globale Mode\, Museums- und Sammlungspolitik und dekoloniale Diskurse. Im März und April 2019 wurden erste Arbeitsergebnisse vor Ort in Dakar und Kampala präsentiert: Im August 2019 werden die Ergebnisse der Projektstationen und Kollaborationen wiederum zurück nach Berlin ins Kunstgewerbemuseum gespielt: In der Ausstellung schlägt die Modedesignerin Lamula Anderson (London/UK\, Kampala/Uganda) in ihrer Mixed-Media-Installation „The Perfect Stereotype“ einen Bogen von historischen Frauenkleidern mit Tournüre über stereotype Farbzuordnungen in der Mode zum Afro. Die Modedesignerin José Hendo (London/UK\, Kampala/Uganda) setzt sich in ihrer Arbeit „Barkcloth Connecting Afro Futures Using The Signs of the Now“ anhand des traditionellen ugandischen Materials „bark-cloth“ mit Fragen der Nachhaltigkeit in der zeitgenössischen Mode auseinander. Bull Doff (Dakar/Senegal) entwickeln eine multimediale Arbeit auf Basis ihrer aktuellen Kollektion „54Punk“. Adama Paris (Dakar/Senegal) hinterfragt in ihrer Installation „Shameless Afro Hair“ Schönheitsideale und -normen für Haar und Mode im afrikanischen Kontext. Und der Künstler Meschac Gaba (Cotonou/Benin) zeigt spektakuläre Perückenskulpturen\, die nach Berliner Architektur-Ikonen gestaltet sind. \n„Connecting Afro Futures. Fashion – Hair – Design” wird ergänzt durch weitere Arbeiten von u.a. Diana Ejaita (Illustratorin\, Berlin/Deutschland)\, Njola Impressions (Kampala/Uganda)\, Tondo Clothing (Kampala/Uganda) und Ken Aicha Sy (Dakar/Senegal) sowie Mode- und Musikvideos\, Fotografien und Illustrationen. Ein Begleitprogramm mit künstlerischen Interventionen\, Performances\, Workshops und Round-tables rundet das Projekt ab. \n
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LOCATION:Kunstgewerbemuseum Berlin\, Tiergartenstraße 6\, Berlin\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Nah am Leben. 200 Jahre Gipsformerei
DESCRIPTION:Anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums zeigt die Gipsformerei als älteste Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin erstmals eine umfassende Präsentation ihrer Bestände – als Eröffnungsausstellung in der am 13. Juli 2019 eröffnenden James-Simon-Galerie. Die weltweit größte noch existente Museumsformerei verfügt über ein mehrere Tausend Stücke umfassendes Konvolut historischer Gussformen und Modelle\, die auf Werke aller Epochen und Weltkulturen zurückgehen. Mit rund 200 Exponaten widmet sich die Ausstellung dem Thema der Lebend- und Naturabformung und verdeutlicht\, wie „nah“ der Gipsabguss dem Leben kommen kann. Anhand einer „Gipsspur“\, die sich über die gesamte Museumsinsel Berlin zieht\, werden die engen Verknüpfungen der Gipsformerei mit den Skulpturenbeständen der Staatlichen Museen zu Berlin erfahrbar. \nDas Abformen von Gegenständen in Gips oder anderen Gieß- und Abformmassen ist eine Kulturtechnik\, die zu den ältesten bildnerischen Mitteln der Menschheit gehört. Durch den Direktkontakt mit dem abgeformten Gegenstand gilt die Abformung als authentisch und wirklichkeitsnah. In der Kunst- und Bildhauereigeschichte Europas und Nordamerikas\, die sich vom Altertum bis in die Gegenwart an der Darstellung des „echten“ Lebens abgearbeitet hat\, ist das Abformen und Abgießen deshalb seit jeher ein beliebtes künstlerisches Verfahren. Der Allgegenwärtigkeit dieser Praxis zum Trotz wurden Skulpturen\, die qua Abformung entstanden sind\, jedoch traditionell mit einem Negativurteil versehen und bis in die Moderne hinein als Nicht-Kunst disqualifiziert. \nIn fünf thematischen Sektionen geht die Ausstellung der Idee nach\, dass die Abformung dem Leben (und dem Tod) buchstäblich am nächsten kommt. Sie macht die tragende Bedeutung der Abformung in der Geschichte der Bildhauerei deutlich und weicht Grenzlinien zwischen Kunst\, Nicht-Kunst\, Handwerk und Wissenschaft auf. Gezeigt werden alle Arten von Abgüssen\, aber auch Gemälde\, Bücher\, Druckgrafiken\, Fotografien und Videos. Von Tierabgüssen über Totenmasken von Geistesgrößen des 19. Jahrhunderts\, Körperteilmodelle aus der Künstlerausbildung und den sensiblen Sammlungsbestand von Menschenabgüssen aus kolonialen Kontexten wird der Bogen zu prominenten Werken von Donatello\, Auguste Rodin oder Marcel Duchamp geschlagen\, die (vermeintlich) mit Hilfe von Körperabformungen entstanden sind. \nDie Ausstellung erschließt den Bestand der Gipsformerei querschnittsartig und stellt ihm Objekte aus den anderen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin sowie herausragende Leihgaben u.a. aus dem Kunsthistorischen\nMuseum Wien\, dem Kunstmuseum Göteborg\, dem Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main oder den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gegenüber. Eine zentrale Rolle spielen zeitgenössische Werke von George Segal\, Donald Lokuta\, Allan McCollum\, Asta Gröting\, Teresa Margolles\, Liane Lang\, Pauline M’barek oder Maria Volokhova\, anhand derer die Emanzipation des Abgusses vom technischen Hilfsmittel zum eigenständigen Kunstwerk nachvollzogen werden kann. \nAnhand von Schwerlastregalen überführt „Nah am Leben“ die Werkstattsituation der Gipsformerei in den Ausstellungsraum. In einem Prologbereich informiert die Ausstellung über die Geschichte der Gipsformerei sowie die traditionellen\, bis zum heutigen Tag angewendeten Handwerkstechniken. In Form von ausgesuchten Interventionen durch die Dauerausstellungen der Museumsinsel Berlin wird gezeigt\, dass die Gipsformerei eine Art „3D-Archiv“ der Skulpturenbestände der Staatlichen Museen zu Berlin ist. Zugleich verweisen die Interventionen auf die Wurzeln der Gipsformerei\, die eng an die Gründung der Königlichen Museen gebunden ist. \nDie Gipsformerei\nAls weltweit größte\, noch heute aktive Kunstmanufaktur ihrer Art verfügt die Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin über ein mehrere Tausend Stücke umfassendes Konvolut von Formen\, Master- und Malmodellen. Seit 200 Jahren fertigt sie hochwertige Kunstrepliken aus lokalen\, überregionalen und internationalen Museen an. Zum Bestand gehören über 7.000 Abformungen von Originalkunstwerken aus nahezu allen Epochen und Weltkulturen\, die auf Wunsch gefertigt werden können. Unter ihnen befinden sich neben vielen Arbeiten unbekannter Meister Formen und Abgüsse von über 400 bekannten Künstler*innen aus der Antike bis zur Neuzeit. Eine besondere Bedeutung für die Gipsformerei haben die Arbeiten der klassizistischen Bildhauer Johann Gottfried Schadow\, Schöpfer der Quadriga auf dem Brandenburger Tor und Begründer der\nBerliner Bildhauerschule\, und seinem Schüler Christian Daniel Rauch\, erster Gründungsdirektor der Museumsinstitution. \nDie Gipsformerei\, 1819 durch König Friedrich Wilhelm III. als „Königlich Preußische Gipsgussanstalt“ gegründet\, gehört seit 1830 zu den Königlichen\, heute Staatlichen Museen zu Berlin. Damit ist sie deren älteste Institution. Ihre Gründung war nur eine von zahlreichen Initiativen des Staates Preußen zur Stärkung von Kunst\, Wissenschaft und Industrie. Da in der Zeit des Klassizismus die Nachfrage nach antiken Werken stark gestiegen war und Gipsabgüsse zu jener Zeit teuer aus Italien importiert werden mussten\, erhoffte der Staat sich mit der Herstellung von Abgüssen eine neue Einnahmequelle zu erschließen. Ihr erster Leiter war Christian Daniel Rauch\, der bedeutendste klassizistische Bildhauer in Preußen. In den ersten Jahrzenten war die Königlich Preußische Gipsgussanstalt noch Teil der Rauch‘schen Werkstatt und hatte keinen eigenständigen Produktionsort. Nach Umzügen in das Souterrain des Alten Museums und in das Königliche Gießhaus in der Münzstraße wurde 1891 der eigens für die Gipsformerei errichtete Neubau in der Charlottenburger Sophie-Charlotten-Straße bezogen. Hier befinden sich seitdem Formwerkstatt\, Malerateliers und die Lager für die historischen Formen und Modelle. \nDer Bestand der Gipsformerei wuchs parallel mit der Entwicklung der Berliner Museen. Jedes neue Sammlungsgebiet schlug sich über kurz oder lang in den Angebotslisten der Formerei nieder. Auch die Zusammenarbeit mit den Studiensammlungen der Akademie der Künste und mit Berliner Universitäten sowie Forschungsprojekten und -expeditionen der deutschen Archäologie\, insbesondere im 19. Jahrhundert\, führten zum Erwerb einmaliger Formen – darunter die Büste der Nofretete und Teile des Pergamon-Altars. \nDie Abgüsse werden originalgetreu in sorgfältiger Handarbeit und mit seit Jahrhunderten überlieferten Fertigungsmethoden hergestellt. Ca. 500 Originale sind verschollen\, zerstört oder nicht mehr im Originalzustand erhalten. Die Museumsrepliken bewahren den historischen Zustand zum Zeitpunkt der Abformung und können sich so vom heutigen Zustand der Originale\nunterscheiden. Sie stellen damit wichtige historische Quellen und Dokumentationsobjekte dar. Die meisten Museumsrepliken werden aus historischen Formen gefertigt\, die selbst Museumsobjekte sind und als solche gehandhabt sowie gepflegt werden. \n
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LOCATION:James-Simon-Galerie\, Bodestraße\, Berlin\, 10178\, Deutschland
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SUMMARY:Der Apfel. Eine Einführung. (Immer und immer und immer wieder) - Antje Majewski & Paweł Freisler 
DESCRIPTION:Eine Ausstellung mit Gemälden\, Objekten und Filmen über den Apfel als Beispiel für den Verlust an Biodiversität. Anhand der traditionsreichen Frucht lassen sich sowohl Dynamiken des Marktes\, wie auch kritische Fragen von Ernährung\, Sortenerhalt\, Resilienz und Klimawandel besprechen. Initiiert von der in Berlin lebenden Künstlerin Antje Majewski und dem polnischen Konzeptkünstler Paweł Freisler ist es ein gleichermaßen künstlerisches\, wissenschaftlich-kulturhistorisches und politisches Projekt. Mit Baumpflanzungen\, Workshops und anderen Programmen unter Beteiligung städtischer Gruppen und Bildungseinrichtungen wird das Projekt in den Stadtraum hinein erweitert. \nMit Piotr Życieński und Anja Fiedler / Apfelschätze\, sowie Eckart Brandt\, Marco Clausen\, Friederike Habermann\, Maike Majewski\, Konstantin Schroth\, Kulturagenten für kreative Schulen\, Carl-von-Linné-Schule\, Fichtelgebirge Grundschule\, Friedensburg-Oberschule\, Fritz-Karsen-Schule\, Kita Goethestraße\, Heinrich-von-Stephan-Schule\, Hector-Peterson-Schule\, Rosa-Parks-Grundschule.\nKuratiert von Lena Johanna Reisn \nVERANSTALTUNGEN\n3.9.19 | 19–21 Uhr\nIm Rahmen der KGB-Kunstwoche: Diskussionsrunde zum Thema Gemeingut mit Eckart Brandt\, Marco Clausen und Friederike Habermann\, moderiert von Maike Majewski\nalte feuerwache – studiobühne\nMarchlewskistr. 6\n10243 Berlin\n29.9. | 3.10. | 4.10.19 | jeweils 11–16 Uhr\nApfelernte mit Apfelschätze auf verwilderten Plantagen in Potsdam-Grube\nZur Anmeldung hier…\n6.10.19 | 13–18 Uhr\nApfelfest in der Galerie im Turm\n20.10.19 | 12–14 Uhr\nBaumpflanzung und Workshop für Baumpat*innen\n1.9.–30.10.19\nWorkshops\, Baumpflanzungen und Programme an Schulen\, durchgeführt von Apfelschätze in Zusammenarbeit mit den Kulturagenten für kreative Schulen. \nGalerie im Turm\nFrankfurter Tor 1\n10243 Berlin\nTel. 030 422 94 26\nÖffnungszeiten\nMo–So 11.00–20.00 Uhr. \n
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SUMMARY:Dieter Finke. Arbeiten in Holz
DESCRIPTION:Der Berliner Bildhauer und Maler Dieter Finke (1939-2011) schuf ein vielfältiges und faszinierendes Œuvre\, das seinen ungewöhnlichen Umgang mit den Materialien Papier\, Holz und Bronze verdeutlicht.\nNachdem wir in unserer Einzelausstellung im vergangenen Jahr einen Überblick über die Vielfalt der Materialien im Schaffen Finkes gaben\, widmen wir uns in der kommenden Präsentation seinen variationsreichen Arbeiten in Holz. Sie changieren zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit\, zwischen Fläche und Dreidimensionalität.\nIn seinen großformatigen Tierporträts verstärkte Finke den Ausdruck von Natürlichkeit\, Wildheit und Expressivität\, indem er die auf Holzplatten gemalten Bilder im letzten Arbeitsgang mit einer Kettensäge bearbeitete. In Bildern wie in Skulpturen nahm Finke die im Holz vorhandenen Strukturen auf und verlieh ihnen im Bearbeitungsprozess seine unverwechselbare Handschrift.\nZur Eröffnung unserer Ausstellung am Mittwoch\, dem 4. September\, um 18.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Der Kunstwissenschaftler Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen wird die Laudatio halten. \n
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LOCATION:Salongalerie ››Die Möwe‹‹\, Auguststr. 50 b\, Berlin\, 10119\, Deutschland
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SUMMARY:Recogcognitionnition - Becker Schmitz & Il-Jin Atem Choi
DESCRIPTION:Beitragsbild: Il-Jin Atem Choi\, Die Senkung \nRecogcognitionnition: Das Nicht-Erkennen-Erkennen-Können \nBecker Schmitz und Il-Jin Atem Choi unternehmen den Versuch\, das Profane\, Absolute\, Moralische und Didaktische in der Kunst zu überwinden\, um dem poetischen Schein zu entrinnen\, der dadurch entsteht\, wenn das Kunstwerk sich zu sicher ist\, sich auf der richtigen Seite der Geschichte zu befinden. Von epigonalen Tendenzen innerhalb der zeitgenössischen Kunst ganz zu schweigen. \nDie kunstgeschichtliche Genealogie\, die sich innerhalb der Malerei von Becker Schmitz aufspannt\, soll zwar noch erahnt werden können. In seinen Arbeiten erklärt der Künstler aber die Überwindung des Motivs trotz seiner augenscheinlichen Treue zum Manifest einer Gleichzeitigkeit von Anwesenheit und Abwesenheit. \nIl-Jin Atem Chois Werke versuchen im Gegensatz dazu jede offensichtliche Genealogie zu negieren – und zwar im neo-dadaistischen Bewusstsein der Unmöglichkeit eines solchen Unterfangens. Das Wesen seiner Arbeiten durchdringt den paradoxen Anspruch den schöpferischen Akt als tätige Nicht-Tätigkeit zu etablieren und zu ertragen\, um den Selbstzweck der Kunst als undefinierbar zu benennen. \nBeide Positionen oszillieren zwischen Zuständen des Nicht-Erkennen- Erkennen-Könnens. Vor Ihnen entfaltet sich ein Kosmos\, der sich in seiner genealogischen Bezugnahme auf der einen Seite sowie der Formaufhebung und Autonomie zur Kunstgeschichte auf der anderen Seite zu einem nuancenreichen Diskurs entwickelt. Die Überwindung von Dogmen hin zur Akzeptanz der Bezeichnung von Nicht-Sein im Sein werden ins Zentrum der Beobachtung gestellt. \nBecker Schmitz (*1980) und Il-Jin Atem Choi (*1981) wurden beide in Moers geboren und haben jeweils an der freien Akademie der bildenden Künste Essen und Städelschule in Frankfurt am Main studiert. Becker Schmitz ist seit 2018 in der Lehre an der Hochschule für bildende Künste Essen tätig. Zwei gemeinsame\, kollaborative Arbeiten (Brennstoffzelle und Playing Them Trees) wurden in der Schirn Kunsthalle\, Frankfurt\, Crawford Art Gallery\, Cork\, Irland\, Kunstraum Kreuzberg\, Berlin\, SchauFenster\, Berlin\, Nassauischer Kunstverein\, Wiesbaden\, TURM des Lehmbruck Museums\, Duisburg sowie RAUM für Kunst\, Düsseldorf\, ausgestellt und umgesetzt. \nBecker Schmitz\n
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LOCATION:Köppe Contemporary\, Knausstr. 19\, Berlin\, 14193\, Deutschland
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SUMMARY:Micro Era. Medienkunst aus China
DESCRIPTION:2019 feiert die Städtepartnerschaft von Peking und Berlin ihr 25. Jubiläum. Initiiert von der GeKA e.V. in enger Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin realisiert ein chinesisch-deutsches Kurator*innen-Team im Kulturforum ein Ausstellungsprojekt mit Medienkunstwerken von vier in China lebenden Künstler*innen. Bereits 2001 wurden Positionen der Gegenwartskunst aus China mit der Ausstellung „living in time” im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin gezeigt. Die schon dort teilnehmenden Künstler*innen Cao Fei (*1978) und Zhang Peili (*1957) treten nun in „Micro Era“ in einen Dialog mit Fang Di (*1987) und Lu Yang (*1984). \nVon Dokumentarfilmbildern über die Auseinandersetzung mit klassischer Filmsprache bis zur Ästhetik des japanischen Anime konzentrieren sich die Kunstwerke der Ausstellung auf das Verhältnis zwischen Geist\, Körper und Technologie in Installationen und Ein-Kanal-Videos\, die von den 1990er-Jahren bis in die Gegenwart reichen. Im Euro-Amerikanischen Kontext wird Videokunst historisch oft als demokratisierende Kunstform betrachtet. Denn durch die schnell zugängliche Technik ermöglichen Videos eine rasante Verbreitung von Informationen sowie globalen Ereignissen. Die beteiligten Künstler*innen Cao Fei\, Fang Di\, Lu Yang und Zhang Peili hinterfragen die verführerische These dieser Demokratisierung\, indem sie in ihrer Bildsprache ebenso die Massenproduktion von Waren reflektieren\, wie die Art und Weise wie Bilder produziert und konsumiert werden oder wie wir unsere Welt durch bildgebende Technologien verstehen. \n
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LOCATION:Kulturforum\, Sonderausstellungshallen\, Matthäikirchplatz 6\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:THE CAMERA WAS PRESENT - Michael Wesely selected works
DESCRIPTION:Durch die Arbeiten von Michael Wesely wird Zeit auf wortwörtliche Weise sichtbar. In seinen Fotografien\, man könnte sie auch als Zeitspeicher bezeichnen\, kristallisiert und verschwindet zugleich unsere Gegenwart.  \nSeit zwei Jahrzehnten fotografiert Wesely mit seinen Langzeitbelichtungskameras historisch und städtebaulich bedeutsame Momente in Berlin\, um deren Verwandlung und Entwicklung festzuhalten. Die permanente Überlagerung durch den stets offenen Verschluss der Kamera lässt entstehende Gebäude vielschichtig und zum Teil beinah transparent erscheinen. Das tägliche Leben in Form von Menschen und vorbeifahrenden Autos lässt sich nur flüchtig in verwischten Strukturen erahnen\, zu kurzlebig war deren Präsenz\, um sich erkennbar in das Bild einzumeißeln. \nIn einem weiteren Langzeitprojekt beschäftigt sich Wesely mit Stillleben\, die mit all ihrer Schönheit die eigene Vergänglichkeit vergegenwärtigen\, sichtbar gemacht mit Belichtungszeiten von etwa einer Woche. \nEin weiterer Arbeitskomplex Weselys ist das Portrait. Auch hier dehnt er die Belichtungszeit aus und gibt den Rahmen von fünf Minuten vor. In dieser Zeit erschafft der Porträtierte ein Bild von sich auf dem Film und wird damit zum aktiven Gestalter seines Abbildes. Einige dieser Arbeiten gehören mit zur Ausstellung. \nTHE CAMERA WAS PRESENT – Michael Wesely selected works\nVernissage: 5. September 2019 um 18 Uhr \nUm Anmeldung wird gebeten bis zum 02. September 2019 an info@finarts.de \nWer bzw. was ist Finarts?\nUnseren Beitrag lesen… \n  \n
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LOCATION:FinArts – Kunst einfach finanzieren\, Margaretenstr. 10\, Berlin\, 14193\, Deutschland
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SUMMARY:Friedmann-Hahn - verlängert - "Aufkommende Erinnerung"
DESCRIPTION:Friedmann-Hahn verlängert die Ausstellung mit Werken von Markus Fräger: „Aufkommende Erinnerung“ – Figuration zwischen Barock und Film noir\, bis 16. November. \nDie Neuverortung der Figuration: Ein Paar in zärtlicher Umarmung\, ein Mann mit einem Speer als „Der Unentschlossene“\, dahinter schemenhafte Figuren\, ein stumm geschalteter Fernseher. Eine Frau\, die nachdenklich in einem Sessel sitzt\, hinter ihr ein roter Vorhang als scheinbarer Ausweg.\nEs sind diese starken Gefühle\, festgehalten in einem kurzen Augenblick\, die an den Bildern von Markus Fräger faszinieren. In seiner mittlerweile vierten Einzelausstellung in der GALERIE FRIEDMANN-HAHN zieht er den Betrachter in seiner Bildwelt\, der als Beobachter Teil der menschlichen Dramen und Sehnsüchte wird. Dabei wird jede Bildebene zur Aussage: Die farblich verdichtete Atmosphäre\, die Anspannung\, das hart einfallende Licht\, die Farbe Rot. \nDer rote Vorhang und der Speer gehören zu den wiederkehrenden Symbolen in der Bildsprache von Markus Fräger. Der Speer in Anlehnung an Rembrandts „Nachtwache“\, der rote Vorhang als Symbol des Verborgenen\, Möglichen und gleichzeitig als Anachronismus eines barocken Interieurs in einer gegenwärtigen Alltagssituation. Dabei finden sich neben kunsthistorischen auch filmische Zitate\, wie das Bett aus „No Country For Old Men“ der Coen Brüder\, Sean Penn in „Vorhof der Hölle“ oder Szenen aus „Lost Highway“ von David Lynch. \nIn seinem Atelier in einer ehemaligen Essigfabrik in Köln hängen die Leinwände auf unverputzten\, geweißten Wänden\, auf denen die Umrisse der Backsteine deutlich sichtbar sind. Es ist dieses Durchscheinen der Geschichte des Ortes\, das auch zum Bestandteil seiner Bilder wird. Die aufkommende Erinnerung\, das Vergangene als Teil der Gegenwart. \nFräger sieht in seinen Bildern die Verbindungslinie von der figurativen Malerei des Barock durch die starke Einbeziehung des Lichts\, des Chiaroscuro\, bis zu dem\, durch die Bildsprache des Film noir vermittelten\, Großstadtgefühl\, das in die Popkultur weist. Für die szenische Vorbereitung eines Bilderzyklus arbeitet Markus Fräger\, ähnlich wie ein Regisseur\, mit Theaterschauspielern. Dabei macht er kaum Vorgaben\, es ist mehr ein Beobachten\, Assoziieren. Oft sind es zufällige Details\, die zum erzählten Moment werden. Etwa vier- bis sechshundert Fotos entstehen wärend einer Sitzung. Dazu kommen Filmszenen\, die er aus dem Fernseher oder Internet abfotografiert. Er bearbeitet die Bilder am Computer und setzt sie teilweise collagenartig zusammen\, bis zu einer Auswahl von etwa 25 Arbeiten. „Es ist nicht so\, dass ich explizit einen Bildinhalt konzipiere“\, so Fräger. „Es sind mehr aus der Kunstgeschichte assoziierte Figurenkonstellationen\, die dann im Auge des Betrachters diese Komposition freilegen.“ \nIn Frägers Bildräumen\, die oft als Kammerspiel konzipiert sind\, verweisen die Ausschnitte aus Gemälden\, ein angedeuteter Vorhang oder ein flackernder Bildschirm auf Ausgänge in eine möglicherweise weitere Daseinsebene. Vergleichbar mit den Décollagen des italienischen Künstlers Mimmo Rotella aus den 1960er Jahren. Die anachronistische Darstellung der verwendeten Zitate\, die bewusst verschiedene Zeitebenen in die Handlung einbezieht\, betont dabei das Thema Erinnerung als zentral in seinen Bildern. Und während die Epoche des Barock für Fräger die Zeit der aufkommenden europäischen Blüte symbolisiert\, begreift er den jetzigen Zustand Europas als im Niedergang befindlich. Trotzdem wirken seine Figuren neben der dunklen Dramatik in seinen Bildern oft zärtlich\, verträumt oder nachdenklich. So entstehen intime Momente unbedingter Schönheit und zärtlicher Verletzlichkeit. Die aufkommende Erinnerung\, der in seiner Vergänglichkeit festgehaltene Moment. \nMarkus Fräger\, geb. 1959 in Hamm\, Westfalen\, Studium in Braunschweig und Münster\, lebt und arbeitet in Köln. \nAlexander Friedmann-Hahn gründete 2005 seine Galerie in Berlin-Charlottenburg\, von Anfang an mit dem Schwerpunkt auf herausragender internationaler zeitgenössischer figurativer Malerei\, Fotografie und Skulptur. Die Galerie Friedmann-Hahn vertritt mittlerweile zwanzig Künstlerinnen und Künstler aus sieben Nationen\, die in Einzel- und Gruppenausstellungen sowie auf nationalen und internationalen Messen gezeigt werden und in bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten sind. Seit 2010 ist mit dem norwegischen Künstler Anders Gjennestad eine zusätzliche Position der zeitgenössischen Urban Art dazugekommen.\nAls Herausgeber und Verleger produziert Alexander Friedmann-Hahn Künstler-Kataloge und filmische Künstlerportraits in Zusammenarbeit mit namhaften Kunsthistorikern\, die auf der Webseite der Galerie zu sehen sind\, wie auch virtuelle Rundgänge sowohl der aktuellen als auch vergangener Ausstellungen.\nBildnachweis: Markus Fräger „Aufkommende Erinnerung“\, 2019\, Öl auf Leinwand\, 120 x 140 cm\, by courtesy of Galerie Friedmann-Hahn \n  \n
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LOCATION:Galerie Friedmann-Hahn\, Wielandstraße(Ecke Mommsenstraße) 14\, Berlin\, 10629\, Deutschland
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SUMMARY:Habib Farajabadi: Monotone
DESCRIPTION:GNYP Gallery is delighted to present the new solo exhibition „Monotone“ with works by Iranian artist Habib Farajabadi. It’s his second solo show at Gnyp Gallery which focuses on a new series of his artistic experiments. The opening will take place on September 6th\, 2019 from 6 to 9 pm in our gallery space at Knesebeckstraße 96 in Berlin. The exhibition can be viewed till October 20th\, 2019.Habib Farajabadi lives and works in Tehran\, Iran. In „Monotone“ he explores abstraction mainly through painting with acrylic on linen\, where the color white is always present on colorful soft backgrounds. In his new works the artist plays with different lines\, which are forming to geometrical figures or giving the observer impressions of scratches or marks. Farajabadi’s work has been exhibited in Germany\, Iran\, United Arab Emirates\, Sweden\, Switzerland\, Italy and USA. \n
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SUMMARY:Said Baalbaki "Sehn-Sucht" - Malerei
DESCRIPTION:Allen Bildthemen von Said Baalbaki liegen unterschiedliche Beziehungsgeflechte zugrunde: kunsthistorische\, politische und persönliche. Sein Bild „Sisyphos“ wirft die Frage nach Sinn und Sinnlosigkeit des alltäglichen Lebens\, aber auch des künstlerischen Schaffens auf. \n
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SUMMARY:Berit-Kristina Weiss mit SHELLS bei Galerie Sievi
DESCRIPTION:Die Bilder von Berit-Kristina Weiss sind Werkstücke\, keine „please don’t touch“-Gemälde. \nEine Aussage -falls vorhanden- soll im Hintergrund bleiben und weder transportiert noch decodiert oder gelesen werden. Einzig die subjektive Auseinandersetzung des Betrachters mit dem Bild zählt\, eine Freiheit\, die erstaunlicherweise noch häufig verunsichert. Unruhe wollen die Bilder tatsächlich auslösen als ein Stück „artifizieller Natur“\, als etwas Organisches in einem aufgeräumten Ambiente. Dabei kann man die Bilder durchaus als „gewachsen“ bezeichnen\, da die Malerin in einem oft langen Schaffensprozess der Leinwand förmlich abringt\, was schließlich zu sehen ist: Werke mit Kraft und Tiefe. \nSeit 2018 erweitern plastische Arbeiten das Repertoire\, die sich als Weiterentwicklung der Arbeitsweise und aus der Faszination für das Material heraus verstehen. \nBerit-Kristina Weiss ist gebürtige Berlinerin und absolvierte ihr Studium an der UdK sowie der TU Berlin. Sie lebt und arbeitet seit rund 15 Jahren in München und Berlin. \nBerit-Kristina Weiss „Shells“\n06.Sept. – 19.Okt. 2019 \nOpening: Freitag\, 06. September um 19 Uhr \nMusikalische Umrahmung: Anne-Christin Schwarz Violoncello Hartmut Walter / Kontrabaß \nFinissage: Freitag\, der 18. Oktober 2019 um 19 Uhr zu\n„paintings & prosecco“\ndie Künstlerin wir anwesend sein.\n\n \n  \n  \n
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SUMMARY:original bauhaus - Berlinische Galerie
DESCRIPTION:Das Bauhaus bestand in Deutschland nur 14 Jahre\, seine Ideen werden jedoch seit 100 Jahren weitergetragen\, seine Produkte neu aufgelegt\, imitiert oder weiterentwickelt. Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses zeigt die Ausstellung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Berlinischen Galerie berühmte\, bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichte hinter den Objekten. \nKunstleben Berlin Video-Quickly\n \nZu sehen sind über 1.000 Exponate: Kunst und Design aus den Beständen des Bauhaus-Archivs\, besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen\, die das Bauhaus-Erbe neu betrachten.\nAusgehend von 14 Schlüsselobjekten entfaltet die Ausstellung 14 Fallgeschichten: Wie wurde die Sitzende im Stahlrohrsessel zur berühmtesten Unbekannten des Bauhauses? Hat das Haus am Horn in Weimar einen heimlichen Zwilling? Wieso blieb Marianne Brandts Tee-Extraktkännchen\, als Prototyp für die Industrie geschaffen\, immer Unikat? „original bauhaus“ beleuchtet\, wie Unikat und Serie\, Remake und Original in der Geschichte des Bauhauses unzertrennlich verbunden sind. \nDenn für die Bauhaus-Künstler waren Kunst und Technik keine Gegensätze. Vielmehr haben sie technische Innovationen genutzt\, um einzigartige Kunstwerke zu schaffen\, und die serielle Fertigung bei ihren Gestaltungsentwürfen von Anfang an mitgedacht. 14 Jahren Bauhaus-Produktion stehen heute fast 100 Jahre Bauhaus-Rezeption gegenüber: Reproduktionen\, Re-Editionen und Remakes haben das Bauhaus zur einflussreichsten Schule für Architektur\, Design und Kunst im 20. Jahrhundert gemacht. \nDie Jubiläumsausstellung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung\, Berlin\, in Kooperation mit der Berlinischen Galerie wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Kulturstiftung des Bundes. \nBERLINISCHE GALERIE\nLandesmuseum für Moderne\nKunst\, Fotografie und Architektur\nStiftung Öffentlichen Rechts \nAlte Jakobstraße 124–128\n10969 Berlin \n
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LOCATION:BERLINISCHE GALERIE\nMuseum für moderne Kunst\, Alte Jakobstraße 124-128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:YUKEN TERUYA | MY PLAN B IS MAYBE MY PLAN A
DESCRIPTION:\n\n\nBeitragsbild: Yuken Teruya\, Money Tree\, 2016 \nFür die Ausstellung „My Plan B is maybe my Plan A“ setzt sich Yuken Teruya mit einer Mischung aus verschiedenen Alltagsmaterialien mit akuten Themen der heutigen Gesellschaft wie Konsumkultur\, Globalisierung und Umwelt auseinander. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf ein Zitat von Präsident Donald Trump aus einem Interview mit Fox Business Network\, in dem er die Handelsgespräche mit China (26. Juni 2019) kommentierte. \nDer Titel verrät bereits viel\, denn Teruyas Werke tragen eine versteckte politische Botschaft in sich. Die Gegenstände seiner Arbeit stammen zwar aus dem Alltag\, dennoch symbolisieren die gewählten Materialien etwas ganz Bestimmtes:\nMONOPOLY-Scheine\, „Money Trees“ und „Shoppings Bags“ appellieren an Banken und den Kapitalismus\, an politische Machtzentren. Mit seinen filigranen Verästelungen holt er etwas ganz Natürliches in verhärtete Systeme zurück und kritisiert diese auf subtile Art und Weise – Yuken hinterfragt hier Machtstrukturen unserer Gesellschaft und verweist auf ein Interesse an Schnittstellen von Natur und Wert „in all ihren abstrakten Ebenen“. \n\n\n\nChance\nIn seiner Arbeit „Chance“ schneidet er MONOPOLY-Zitate in gesammelte Blätter aus dem New Yorker Central Park. So entsteht eine Erweiterung der Spielelemente von MONOPOLY\, indem einem natürlichen Blatt die Kraft einer möglichen „Chance“-Karte übertragen wird. „Es ist Teil der Realität\, die auf Beobachtungen des Alltags um uns herum basiert.“ \n\n\n\nMINDING MY OWN BUSINESS\nSeine Installation MINDING MY OWN BUSINESS wurde von einer Schlagzeile in der New York Times inspiriert. Sie porträtiert Zeitungen als skulpturale Landschaft der täglichen Information – die Titelbilder werden ausgeschnitten und transformiert\, Verästelungen wachsen aus der Zeitungsoberfläche; sie verkörpern Leben\, eine neue Erzählung und erinnern auch an die Beobachtungen der Vergangenheit\, die Yukens ganz persönliche und emotionale Reaktion auf diese Artikel widerspiegelt. \nNOTICE FOREST\nYukens zweite Installation „NOTICE FOREST“ beleuchtet unsere Konsumkultur. In dieser Serie steht ein Baum entweder in einer Papier- oder Einkaufstasche. Auf den ersten Blick sieht es aus\, als ob die Tasche dem zerbrechlichen Baum im Inneren Halt gibt\, aber ist es der Baum\, der die Spannung aufrechterhält. Dieser Mikrokosmos verweist auf die Stärke des ursprünglichen Baumes und so werden die Shopping Bags zu „Porträts“ der Bäume\, aus denen sie entstanden sind und reflektieren den Lebenszyklus der Papiertasche. \nYuken möchte hier den Betrachter daran erinnern\, sich aus dem geschäftigen Alltag zurückzuziehen und seine Aufmerksamkeit auf kleine Dinge in der Welt zu richten. \nYuken Teruya (1973\, Japan) ist ein in Berlin lebender Künstler. Seine Ideen reflektieren oft das Leben und die Geschichte seiner Heimat Okinawa sowie Einfachheit und Aufrichtigkeit als Stützen der japanischen Tradition.\nTeruya erhielt 1996 seinen BFA von der Tama Art University in Tokio und 2001 seinen MFA an der School of Visual Arts in New York\, wo er 20 Jahre seines Lebens verbrachte. \nSeine Arbeiten wurden u.a. von der Saatchi Gallery\, London (2013) und in öffentlichen Sammlungen des Museum of Modern Art\, New York\, The Guggenheim\, New York\, Flag Art Foundation\, New York\, The Renwick Gallery\, Smithsonian American Art Museum\, Washington\, D.C.\, der Charles Saatchi Collection\, London vom Mori Art Museum\, Tokyo\, Japan und das Humboldt Forum\, Berlin. \n\n\n\n7 September – 30 November\, 2019 | Eröffnung: 6. September\, 2019\, 18 Uhr \n\n\n\nDOROTHÉE NILSSON GALLERY • WWW.DOROTHEENILSSON.COM \nPOTSDAMERSTRASSE 65\, 10785 BERLIN \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n
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LOCATION:Dorothée Nilsson Gallery\, Potsdamer Straße 65\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung,Vernissage
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SUMMARY:Nuria Fuster 'CHRONO–MATTER – Objects are closer than they appear'
DESCRIPTION:Efremidis Gallery is proud to present CHRONO MATTER – Objects are closer than they appear\, a solo exhibition by Nuria Fuster. For her second presentation in the gallery\, Fuster has created an ambitious multi-dimensional universe\, where movement\, sound\, and objects interrelate. \nDifferent notions of time intersect and are revealed in CHRONO MATTER – Objects are closer than they appear. Fuster’s objects exist on their own plane of reality and time. The viewer sees the objects from their own point in time and space. Entering the gallery\, one is first confronted with a large-scale mobile hanging from the ceiling. Consisting of stainless-steel rods and side view mirrors for cars and motorcycles\, the gust of wind created by the movement of the viewer in the space activates the mobile.\nWhile it turns around and upon itself\, one is exposed to the reflection of different versions of themselves and different versions of the mobile and the gallery space itself. \nFuster allows ordinary objects to interact unusually by reorganizing the material. These curious juxtapositions create the opportunity for us to think about our own presence in the space\, our relation to ourselves and to the objects presented.\nObjects are closer than they appear\, a statement\, a truth and a prediction for the sound piece of the same name. Three separate voices can be heard\, representing Hombro or Shoulder\, Metal and Polvo; Dust.\nHombro at times carries an invisible weight\, the shoulder hunches over or dusts itself off. Metal supports\, cold to the touch yet it quickly heats up.\nWhat is the material made of fairy tales and stories of deserted places? It marks the temporality of time and forms societies unseen and unheard of. Dust gathers\, dust covers\, dust chokes. We find it on our fingertips even when we thought the surface was clean. There are enormous quantities of it yet it can be hard to gather. Material without matter. \nSeveral photographs are hung on the gallery walls. Here Fuster creates still life tableaus with everyday materials. The mirrors present often reflect the world outside of the image\, bringing a different dimension inside. They act as portals and bring the objects closer than they may appear. How does the object reflect upon itself? Does time pass quickly for the burdened shoulder? How long is a minute for moondust? \n
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LOCATION:Efremidis Gallery\, ERNST-REUTER-PLATZ 2\, Berlin\, 10587\, Deutschland
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SUMMARY:Streulicht – Arbeiten von Jochen Schneider
DESCRIPTION:Die Galerie ep.contemporary zeigt parallel zur Berlin Art Week 2019 die Einzelausstellung des Zeichners Jochen Schneider. Der in Berlin lebende Künstler wurde 1976 im Schwarzwald geboren und studierte an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und an der Hochschule für Künste in Bremen. \nSchneider widmet sich in seiner Arbeit der Beobachtung und zeichnerischen Aneignung der unmittelbaren Alltagswelt. Sinnliche Erfahrungen geben den Anstoß zu seinen Zeichnungen – Dinge\, Strukturen und Texturen\, Flüchtigkeiten und Gefüge sind Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit.\nDie Gegenstände\, die in seinen Arbeiten auftauchen sind nicht direkt erkennbar\, sondern verweisen auf Dinge\, die uns an Bekanntes erinnern.\nSchneider reduziert\, verbindet\, ordnet und erfindet neu. \nAusstellung: 12. September bis 12. Oktober 2019\nVernissage: Freitag\, 13. September 2019\, 19:00 – 21:00 \nSonderöffnungszeiten\nSamstag\, den 14. September von 14:00 – 20:00\nSonntag\, den 15. September von 14:00 – 18:00\nDer Künstler ist freitags sowie nach Vereinbarung anwesend \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/streulicht-arbeiten-von-jochen-schneider-2/
LOCATION:ep.contemporary\, Pohlstr. 71\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
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