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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode
DESCRIPTION:Schnelllebigkeit charakterisiert den Modekonsum von heute. Große Ketten bringen alle zwei Wochen neue Kollektionen auf den Markt\, mit Gewinn: Im Durchschnitt kauft jede*r Deutsche pro Jahr 60 Kleidungsstücke – mehr als eines pro Woche. Doch viele davon werden erst gar nicht oder viel zu selten getragen\, bevor sie in der Altkleidersammlung landen. Die Sonderausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseite der Mode“\, konzipiert vom Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg\, wirft einen kritischen Blick auf die Folgen dieses Handelns für Produzent*innen und Umwelt und regt die Besucher*innen an\, sich engagiert mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Das Museum Europäischer Kulturen (MEK) ergänzt die Auseinandersetzung mit der Fast Fashion um Einblicke in die Berliner Slow Fashion Szene: Als Dreh- und Angelpunkt der internationalen fairen Modewelt entstehen in Berlin zahlreiche innovative Ideen\, wie Mode nachhaltig produziert und genutzt werden kann und gleichzeitig Spaß machen kann. \nNoch bevor Kleidungsstücke im Handel landen\, werden die größten „Modesünden“ begangen: Allein für ein T-Shirt aus Baumwolle werden 2700 Liter Wasser verbraucht\, welches nach chemischen Färbeprozessen nicht selten mit Giftstoffen belastet in Flüsse gelangt. Unter dauerhaften Umweltverschmutzungen und verseuchtem Grundwasser leiden die Menschen vor Ort in Ländern wie Bangladesch. Dort verdienen zumeist Frauen ihren Lebensunterhalt als Näherinnen in der Bekleidungsindustrie. Ihre Arbeitsbedingungen und ihr Lohn werden von immer mehr Konsument*innen als unfair eingestuft: Wie kann es sein\, dass ein T-Shirt weniger kostet als ein Cappuccino? Der Ausstellungsbereich „Fast Fashion“ erläutert\, wie die globale Fast Fashion-Industrie funktioniert und wie Produzent*innen und Konsument*innen zusammenhängen. \nDurch die Auseinandersetzung mit den Folgen der Fast Fashion für Mensch und Umwelt steigt das öffentliche Interesse an fairer Mode. Der Ausstellungsbereich „Slow Fashion“ bietet Einblicke in die Berliner Szene der fairen Mode. Mit „Neonyt“ findet in Berlin jedes Jahr die weltweit größte Messe für faire Mode statt. Designer*innen und kreative Köpfe setzen Trends und entwickeln innovative Ansätze und Materialien und entschleunigen den Kreislauf der Mode. Das MEK stellt Berliner Pionier*innen der fairen und nachhaltigen Mode vor. Sie erzählen\, was für sie faire und nachhaltige Mode ist – vom umweltschonenden Upcycling überfaire Produktionsbedingungen bis hin zu Kleidungsstücken aus zertifizierten Stoffen und Kleidertauschpartys. \nZur Ausstellung ist bereits ein umfangreicher „Magalog“ (ISBN 13978-3-923859-82-5) erschienen. Ein umfassendes Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm mit regelmäßigen Repair-Cafés und kreativen Workshops ergänzt die Ausstellung während ihrer gesamten Laufzeit. \n
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SUMMARY:The Last Judgement Sculpture der Sammlung Würth
DESCRIPTION:Gemeinsam mit der Sammlung Würth präsentieren die Staatlichen Museen zu Berlin in der Wandelhalle der Gemäldegalerie „The Last Judgement Sculpture“\, ein Hauptwerk des britischen Künstlers Anthony Caro (1924–2013). Die monumentale\, 25-teilige Installation bildet in unmittelbarer Nähe zu den Alten Meistern ein raumgreifendes zeitgenössisches Ensemble zum übergreifenden Thema „Jüngstes Gericht“. \nAnthony Caro zählt zu den bedeutendsten Bildhauern der Moderne. Zu Beginn seiner Karriere schuf der Schüler Henry Moores figurative Werke. Ab den frühen 1960er-Jahren wurde er zu einem führendenden Vertreter der abstrakten Bildhauerei. Fundamental für diesen Richtungswechsel waren die Begegnung mit anderen Künstlern wie etwa David Smith sowie der Kontakt zum US-amerikanischen Kunstkritiker Clement Greenberg. \nBereits die Entstehung von „The Last Judgement Sculpture“ wurde durch den Sammler Reinhold Würth eng begleitet. Bei einem Atelierbesuch überzeugte ihn das Projekt in der Modellphase und er bat Anthony Caro\, den er „für den wichtigsten britischen Bildhauer seit Henry Moore“ hält\, das Ensemble für die Sammlung Würth zu realisieren. Unmittelbar nach Fertigstellung wurde das Werk erstmals 1999 auf der Biennale in Venedig der Öffentlichkeit präsentiert. \n„The Last Judgement Sculpture“ \nSeit Mitte des 17. Jahrhunderts wird das Thema „Jüngstes Gericht“ nur noch selten in der bildenden Kunst aufgegriffen. Zahlreiche Bilder\, Skulpturen und Reliefs aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit zeugen jedoch von der einstigen Popularität dieses Bildgegenstands. Zu welcher künstlerischen Reife diese Darstellungen gelangten\, lässt sich in der Gemäldegalerie eindrucksvoll betrachten\, birgt die Sammlung doch herausragende malerische Visionen der Alten Meister. In unmittelbarer Nähe dieser Werke haben die Besucher*innen ab dem 20. Dezember 2019 die Gelegenheit\, mit „The Last Judgement Sculpture“ einen kunsthistorischen Zeitensprung zu wagen: In der Wandelhalle können sie erleben\, auf welch unvergleichliche Weise der britische Bildhauer Anthony Caro das „Jüngste Gericht“ gestaltet hat. \nFür „The Last Judgement Sculpture“ entwickelte Sir Anthony Caro in den Jahren 1995 bis 1999 eine ganz eigene skulpturale Sprache\, die zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit changiert. Die Skulpturen aus Steingut\, Holz\, Stahl\, Messing und Beton bilden ein raumgreifendes Ensemble zum übergreifenden Thema „Jüngstes Gericht“. Doch mit jeder einzelnen Figur spannen sich weitere Motivfelder auf. Caro schöpfte sie aus biblischen Texten und der antiken Mythologie\, aus den Traditionen der modernen Literatur und der bildenden Kunst. \n„The Last Judgement Sculpture“ verdankt sich jedoch nicht allein der Auseinandersetzung des Bildhauers mit der Kunst- und Kulturgeschichte. Während die meisten seiner Arbeiten ein Loblied auf das Leben in der Sprache der Skulptur seien\, so Caro\, sei das „Jüngste Gericht“ „ein Kommentar zu gesellschaftlichen und politischen Verhaltensweisen“. Als Triebfeder für die Erschaffung nannte Caro die gewalttätigen Konflikte des 20. Jahrhunderts\, insbesondere die Kriegsverbrechen im Kontext der Balkankriege in den 1990er-Jahren. \nBegleitend zur Ausstellung erscheint ein Booklet in deutscher und englischer Sprache\, das sowohl Informationen zu „The Last Judgement Sculpture“ bietet als auch Bezüge zu ausgewählten Werken in der Gemäldegalerie herstellt. Eine Vortragsreihe rundet das Rahmenprogramm während der Laufzeit der Ausstellung ab. \nBildrecht: Anthony Caro\, Civil War (The Last Judgement Sculpture)\, 1995-1999\, Beton\, Holz\, Messing und Stahl\, Sammlung Würth\, Inv. 5434\, © Barford Sculptures Ltd\, Foto: David Buckland \n
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SUMMARY:Alexander Gronsky
DESCRIPTION:Still und schön spiegeln sich die Hochhausfassaden im See\, am grünen Ufer machen Familien ein Picknick. Sonnenbadende haben den unbehausten Sandhügel eines Neubaugebiets okkupiert. Eine Frau im Sommerkleid steht versunken inmitten von wilden Büschen\, auch hier ragt die Skyline der Vorstadt ins Bild. Wie sich die Städte unaufhörlich ausweiten\, wie die Natur sich ein letztes Mal aufbäumt\, um dann Asphalt und Beton zu weichen\, und wie Menschen sich in dieser Zone der Transformation eine kleine Insel des Glücks für sich schaffen – das ist das Thema von Alexander Gronsky. In seiner Serie Pastoral zeigt er Moskaus Peripherie\, dokumentiert die Veränderungen\, ohne zu werten\, komponiert Mensch\, Stadt und Natur zu Landschaftsaufnahmen von großer allegorischer Kraft. \nIn den Städten selbst ist es das Vorher/Nachher oder Jetzt/Gleich\, das ihn fasziniert. Die Serie Repetition hat starke filmische Bezüge. So beobachtet er etwa Fußgänger an einer Kreuzung mit nur Sekunden Abstand oder er zeigt die gleiche Hausecke über einen Zeitraum von mehreren Monaten – und ihren Verfall. In diesem „Dazwischen“ öffnet sich ein Raum der Gleichzeitigkeit von Gegenwart und Entwicklung\, das Morgen ist im Heute bereits eingeschrieben. Gronskys Bilder werden so zu einem lakonischen\, philosophischen Kommentar im urbanen Zeitalter. \nAlexander Gronsky\, geboren 1980 in Tallinn\, Estland\, lebt heute in Moskau. 2009 bekam er für die Serie Pastoral den Aperture Portfolio Award\, 2010 den Foam Paul Huf Award für The Edge\, einer Serie über Moskau im Schnee. 2012 folgte der World Press Award in der Kategorie Daily Life Stories (3rd). Er arbeitet regelmäßig für Zeitschriften und Magazine wie The Sunday Times\, Esquire\, Le Monde\, Vanity Fair\, Der Spiegel und Ojode Pez und veröffentlichte bislang fünf Fotobände. Ausstellungen in Amsterdam\, London\, Moskau\, New York\, Riga und Tokyo. \n
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LOCATION:KVOST – Kunstverein Ost\, Leipziger Strasse 47\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Zhou Tao im Times Art Center Berlin
DESCRIPTION:Zhou Tao: Winter North Summer South. Mit Winter North Summer South stellt das Times Art Center Berlin ein fotografisches Projekt des Künstlers Zhou Tao vor\, das 2019 als Auftragsarbeit des Guangdong Times Museums entstanden ist. Kuratiert von Nikita Yingqian Cai (Chief Curator\, Guangdong Times Museum) im Berliner Times Art Center. \nNahezu zwei Jahre hat Zhou Tao in der Wüste Gobi verbracht\, die Obsession der Moderne und unseren utopischen Wunsch\, Wüsten in Lebensraum zu verwandeln\, in Bildern einzufangen. Das Ergebnis ist ein facettenreiches Repertoire an schnell wechselnden Bildern: Sandstürme\, Staubwolken\, sich ändernde Jahreszeiten\, Porträts von Menschen\, Pflanzen und Tieren\, die gemeinsam in flüchtigen Ökosystemen leben\, zurückgelassen als Überreste industrieller Eingriffe. Doch auch in diesem Ausnahmezustand wird die Erhabenheit der Natur durch menschliche Spuren belastet: Wind schlägt durch Pappelbäume\, wirbelnder Sand schleift die Oberflächen riesiger Metallblumen\, die verloren in der Wüste liegen – üppige rote Knospen\, die achtlos zurückgelassen wurden. \nIm Mittelpunkt von Zhou Taos Praxis stehen die Komplexität und Mehrdeutigkeit von Schauplätzen: der Horizont in den Augen einer Schildkröte\, Freizeitaktivitäten unter einer Betonbrücke\, ökologische Enklaven in einem Tagebau\, die fremdartige Kuppel eines Stadttheaters\, ein märchenhaftes Lied auf einem belebten Platz\, ein im Sand versinkender Wasserspeicher\, das Kind\, die Pflanze\, die Kuh\, die Ziege\, das Huhn und der Hund\, die alle in Einklang mit rostigen Maschinen leben … In solchen topografischen Allegorien versucht Zhou Tao\, die organische Verschmelzung von Mensch\, Maschine und Umwelt festzuhalten. Seine Arbeiten erzählen von globalen Wirklichkeiten\, lokalen Eigentümlichkeiten und persönlichen Erinnerungen. \nZhou Tao\, geboren 1976 in Changsha in der Provinz Hunan\, studierte an der Kunstakademie von Guangzhou\, wo er 2001 den Bachelor of Fine Arts in Ölmalerei erwarb sowie 2006 den Master of Fine Arts in Mixed Media Studies. Zurzeit lebt und arbeitet er in Guangzhou. Seine Arbeiten wurden auf internationalen Ausstellungen und Biennalen gezeigt\, darunter Viva Arte Viva\, 57. Internationale Kunstausstellung – La Biennale di Venezia\, Venedig\, 2017; Sharjah Biennale 13\, Sharjah\, 2017; Tales of Our Time\, Solomon R. Guggenheim Museum\, New York\, 2016; APT8\, Asia Pacific Triennale of Contemporary Art\, Brisbane\, 2015. \nBegleitprogramm zu Ausstellung\n25.–30.05.2020 \nConflictual Topography: Landscape and Belonging.\nOnline Film Screening mit Rosa Barba und Ben Rivers.\nOrganisiert von Heidi Ballet im Rahmen der Ausstellung Zhou Tao – Winter North Summer South \nEin zweites Screening-Programm ist für den 2. Mai 2020 geplant. \nDas Times Art Center Berlin TACB ist eine Initiative des Guangdong Times Museum.\nÖffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 – 19 Uhr\, Brunnenstraße 9 (Mitte).\nEintritt frei.\nBild: Zhou Tao\, Winter North Summer South No. 23\, 2019. Inkjet print on paper\, 63.3×120 cm\, Courtesy of the artist and Vitamin Creative Space. \nZhou Tao: Allegorien der Topographie\nKuratorisches Statement von Nikita Yingqian Cai\nChief Curator\, Guangdong Times Museum\nZhou Tao hat fast zwei Jahre zwischen der Oase und dem Dorf Gobi verbracht\, um die Obsession der Moderne und den utopischen Wunsch des Menschen\, Wüsten in Lebensraum zu verwandeln\, in Bildern einzufangen. Entstanden ist ein umfangreiches Spektrum an Bildern\, die in raschem Wechsel Landschaften aus Sandstürmen und Staubwolken zeigt\, den Wandel der Jahreszeiten sowie Porträts von Menschen und anderen Wesen\, die in ephemeren Ökosystemen leben – zurückgelassen als Überbleibsel industrieller Interventionen. Es ist ein Ausnahmezustand\, in dem die erhabene Schönheit der Natur deutlich gezeichnet ist von den Spuren\, die die Menschen hinterlassen haben: Heftiger Wind fegt durch Pappelbäume und\naufwirbelnder Sand schleift die metallischen Oberflächen riesiger Pflanzengebilde\, die ebenso verloren in der Wüste herumliegen wie die üppigen roten Knospen\, die achtlos zurückgelassen wurden und kein Publikum mehr finden. \nDie gigantischen Blätter und Blumen wurden von Menschen geschaffen\, um die phantastische Illusion einer „grünen” Natur heraufzubeschwören – und doch erinnert das Bild der Landschaft eher an die archäologische Ausgrabungsstätte einer unbekannten Spezies aus der Zukunft (Winter North Summer South\, 2019). \nDie Koexistenz von Mensch und Natur scheint nicht mehr zu sein als ein kurzer Augenblick auf der unermesslichen Zeitachse des Universums. Wie in einer allegorischen Adaptation der Geschichte Vom närrischen Greis\, der die Berge abtragen wollte scheinen die Menschen\, die sich auf den öffentlichen Plätzen von Guangzhou und Bangkok versammelt haben\, in einem Modus ewiger Erwartung zu schweben (Blue and Red\, 2013)\, während sich mitten in der Wüste kleine Gruppen von Arbeitern endlos abmühen\, ein riesiges Wasserreservoir zu bauen (South of the Mountain\, 2019); aus dem ovalen Deckel einer gigantischen Waschmaschine steigt ein künstlicher Mond auf und strahlt einen Schimmer von Romantik aus (The Worldly Cave\, 2017)\, während das spontane Skript\, das der Künstler auf eine Plastiktüte schreibt\, irgendwann im Fluss untergeht (South Stone\, 2010–\n2011).\nAll diese flüchtigen Wechselwirkungen finden Eingang in Zhou Taos Kamera: Die Kamera wird zum „connecting point of perception“\, zur zentralen Verbindungsstelle der Wahrnehmung. Ab dem Moment\, da die Kamera als verbindendes Element der Wahrnehmung in die ökologische Beziehung eingetreten ist\, hat sich eine Beziehung zwischen dem Filmenden\, der Kamera und der Landschaft entwickelt\, ein Sich-Aufeinander-Einstellen\,\nein Prozess des wechselseitigen „Kalibrierens“ und „Infiltrierens“\, im Laufe dessen die Frage „Wie entstehen bewegte Bilder?“ unablässig an den Ort des Geschehens zurückgeworfen wird. Das bewegte Bild entstand nicht im Drehbuch\, und auch nicht in der Wunschvorstellung oder Phantasie des Filmemachers\, sondern im Zuge einer kontinuierlichen Abstimmung und organischen Verschmelzung von Mensch\, Maschine und Umgebung.\nFredric Jameson erläutert seine Kritik der Binaritat von Subjekt und Objekt\, und erklärt den allegorischen Mechanismus: „Allegory foregrounds this strange process by way of a unique autoreferentiality or self-designation in which a text’s language necessarily acts its content out\, and uses itself to articulate the inexpressible.“ \nWie aber geschieht dieses „Kalibrieren“ und „Infiltrieren“? Wie geht die Filmsprache auf eine Körperlichkeit ein\, die nicht im Drehbuch steht?\nWie überwindet das bewegte Bild den Drang zu zeigen und zu erklären\, und wie gelingt es ihm\, auch das Unsichtbare und Unsagbare einzufangen? Wenn Zhou Tao von „Kalibrieren“ und „Infiltrieren“ spricht\, sind dies Allegorien für seinen Prozess des Einswerdens mit der Maschine\n(Kamera) und der Umgebung\, und für die Fähigkeit des Filmenden („film taker“)\, eine unmittelbare körperliche Spannung zum Ausdruck zu bringen\, die der narrative Apparat nicht vermitteln kann.\nZhou Taos Filmkunst erinnert an die Ästhetik des liubai der chinesischen Literati. In der LiteratiMalerei der Südlichen Schule wird ein Gefühl von Raum dadurch erzeugt\, dass etwa Landschaften jeweils nur eine Ecke oder Seite eines Gemäldes füllen\, während weite Teile der Bildfläche leer gelassen werden. In der Zeit der mongolischen Yuan-Dynastie\, als sich viele chinesische Gelehrte aus dem Staatsdienst zurückziehen mussten\, kamen die Literati häufig zusammen\, um ihre Ideale zu kultivieren und ihre Weltsicht in Gemälden zum Ausdruck zu bringen. In der Malerei ging es nun nicht mehr um die Beschreibung der sichtbaren Welt. Die Kunstschaffenden versuchten\, mit Hilfe der Malerei ihren Empfindungen\, Gedanken und\nGefühlen\, ihren inneren Landschaften Ausdruck zu verleihen. Zhou Tao verwandelt in ähnlicher Weise innere Stimmungen und Empfindungen in Bilder\, allerdings teilt er nicht die eskapistische Haltung der Literati. Für ihn ist der Akt des Filmemachens ein Weg\, sich mit Realitäten auseinanderzusetzen\, die durch die Technik massiv verändert wurden. Es geht ihm darum\, direkte Verbindungen zu schaffen\, und unsere Körper mit Hilfe der Kamera unmittelbar mit der Welt kurzzuschließen. \nSeine Kurzfilme zeigen diese flüchtigen Wirkungsmomente: Am Ende von Blue and Red stellt Zhou Tao einen Tränengasangriff nach\, den er auf den Straßen von Bangkok erlebt hat\, indem er die einzelnen Bewegungsabläufe – das Rennen\, das Fallen und das Wiederzu-sich-Kommen – rekonstruiert und mit der Kamera nachvollzieht. Das erinnert an Francis Alÿs’ Videoarbeit Tornado — mit dem Unterschied\, dass Alÿs sich bewusst dafür entschieden hat\, über einen Zeitraum von zehn Jahren (2000 bis 2010) mit seiner Kamera einen Tornado zu verfolgen\, um in dessen Auge vorzudringen\, während Zhou Tao sich nicht freiwillig dafür entschieden hat\, zu „fallen“. Er ist sich noch nicht einmal sicher\, ob es überhaupt möglich ist\, diesen Moment des Kollabierens\, das Schwinden der Sinne\, wiederzugeben. „I find it a violent conflict. It is not a fiction\, just a conflict. It gives the feeling of mountain contours. It is so violent\, so confrontational; it mercilessly drops the landscape in front of your eyes.“ Die unerwartete Kopplung von\nRealismus und Romantik fasziniert\, weil sie auf keinerlei Transzendenz verweist. Die Männer\, die im Ödland von The Worldly Cave ihrem unwahrscheinlichen Freizeitvergnügen nachgehen und am Rande der vermüllten Hügel Fische fangen\, sind sowohl die Schöpfer als auch die Pioniere\nder infrastrukturellen „Gebirgsumrisse.“\nDie moderne Topographie ist ein Vermessungsverfahren\, das sich damit beschäftigt\, Koordinaten zu bestimmen und Messwerte aufzuzeichnen\, um die Umrisslinien und dreidimensionale Darstellungen der Erdoberfläche berechnen zu können. Von zentraler Bedeutung sind in der Topographie\, so Zhou Tao\, die Abstraktion und die Überwachung. Als Gegenentwurf erschafft er seine eigene Terra-Temporality. Die „Terra-Temporalität“ verweigert sich der Trennung der Sinne und der Kategorisierung der Begriffe\, verweilt zwischen Hitze und Licht\, Kälte und Boden\, Geruch und Gesicht\, Raum und Zeit. In der chinesischen Poesie gibt es eine Form der Rhetorik\, die als yijue oder tonggan (Synästhesie) bezeichnet wird\, als Fluss der Empfindungen. Zhou Tao entwirft in seiner dokumentarischen Assemblage eine Utopie aus Körpern und Bildern … „projected as the senses swap places\, lights doing double duty for sounds and then vice versa … whose pensee sauvage\, divested of abstractions\, must use each singular perception to express the ́other\, then appropriating the other in order to return on itself to shore up its own existence as representation.“ Zhou Taos Arbeit Tide (2008) ist solch eine drastische Dokumentation\, die den Körper des Künstlers dem Wechsel der Gezeiten aussetzt\, und es den Betrachtenden dadurch ermöglicht\, seine Angst\, Beklemmung und physische Verletzlichkeit unmittelbar nachzuempfinden. In East 6 St to Location One bleibt der Körper des Künstlers zwar präsent\, löst sich dann in der Improvisation mit einem Mitarbeiter und der Umgebung jedoch auf. Nach einem konzeptuellen Experiment im Rahmen einer urbanen Intervention (Power Here\, 2009) ist in South Stone (2010–2011) schon eine deutlich ausgewogenere Beziehung zwischen Körper und\nUmgebung\, Subjekten und Objekten zu spüren. In After Reality (2013) wird es dann schwierig\, zu entscheiden\, ob es sich bei dem „Grasen“ und „Teeblätter-Pflücken“ eher um einen Prozess der körperlichen Aneignung landwirtschaftlicher Tätigkeiten handelt oder um eine Assimilation des\nKünstlers an die Natur. Dieser Prozess der Assimilation wird dann in Blue and Red fortgesetzt\, wo alle Subjekte und Objekte ohne Unterschied in die gleiche ambivalente Atmosphäre der LED-Lichter eingetaucht werden\, wodurch es beim Betrachten fast unmöglich wird\, zwischen der Stimmung der Menschen\, die in Bangkok gegen die Regierung auf die Straße gehen\, und jener der zufälligen Passanten und Schaulustigen auf einem Platz im Central Business District von Guangzhou zu unterscheiden.\nThe Worldly Cave wurde an vielen unterschiedlichen Orten aufgenommen\, etwa am Berg Dafu in Panyu\, China\, in der Stadt Yingde in Qingyuan\, China\, in Phoenix\, USA\, im spanischen Menorca sowie in Gwangju\, Korea. Die mit einer extrem hohen ISO-Empfindlichkeit ausgerüstete Kamera\nkann feinste Abstufungen von Helligkeit und Dunkelheit detailgenau wiedergeben\, die vom Menschen mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Bei der Endbearbeitung des Films begann Zhou Tao\, sich mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen\, die sich aus der technologischen Beschleunigung der Bilderzeugung ergeben. North of the Mountain (2019) ist eine Auftragsarbeit für das Times Museum in Spielfilmlänge. Zhou Tao hat die gesamte Phase der Filmproduktion und Postproduktion selbst begleitet\, und sich bei der Feinabstimmung der Bilder und Rekonstruktion der zeitlichen Abfolge der Aufnahmen seine eigenen körperlichen Erfahrungen in Erinnerung gerufen. Im Verzicht auf die Auslagerung der Produktion zeigt sich der\nradikale Versuch des Künstlers\, den Mechanismus der Repräsentation zu ökologisieren. In Zeiten der technischen Entwicklung einer prothetischen Körperlichkeit\, in der Maschinen die Grenze zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit definieren und verändern\, dient der Film nicht mehr bloß der Abbildung der Realität. Er wird zu einem Instrument\, das es uns ermöglicht\, unsere innere Landschaft auf die Außenwelt zu projizieren. \nWas der narrative Apparat nicht erfassen kann\, sind die Komplexität und Ambiguität der Schauplätze: der Horizont\, der sich in den Augen einer Schildkröte spiegelt\, eine Straßenüberführung aus Beton als Raum für Freizeitaktivitäten\, ökologische Enklaven in einem Tagebau\, die außerirdisch anmutende Kuppel eines urbanen Theaters\, das idyllische Lied eines besetzten Platzes\, ein Wasserreservoir\, das zu Sand zerfällt\, das Kind\, die Pflanze\, die Kuh\, die Ziege\, das Huhn und der Hund\, die mit verrosteten Maschinen zusammenleben … In eben solchen Allegorien der Topographie versucht Zhou Tao\, das organische Verschmelzen von Mensch\, Maschine und Umwelt zu verdichten\, um über planetare Realitäten zu sprechen\, die mit lokalen Details und persönlichen Erinnerungen kontaminiert sind\, und um es jenen Partikularitäten zu ermöglichen\, ihre Wirkung im universellen filmischen Raum zu entfalten. \n
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LOCATION:Times Art Center Berlin\, Brunnenstrasse 9\, Berlin\, 10119\, Deutschland
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SUMMARY:Isa Melsheimer: Der unerfreuliche Zustand der Textur
DESCRIPTION:Edit: Die Eröffnung wurde verschoben bis mindestens zum 19. April.\nIsa Melsheimer: Der unerfreuliche Zustand der Textur – Einzelausstellung\, Maschinenhaus M2\, KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst  \nIn ihrer Einzelausstellung „Der unerfreuliche Zustand der Textur“ präsentiert die Künstlerin Isa Melsheimer verschiedene Werkgruppen aus den letzten Jahren\, darunter Betonskulpturen\, Keramiken\, Textilarbeiten und Gouachen sowie die in ihrem Werk bisher einzige Videoarbeit Wasserballett für Marl (2017). Die Ausstellung wird kuratiert von Kathrin Becker. \nMelsheimers künstlerischer Kosmos kreist um architektonische und urbane Themen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Architektur der Moderne und Postmoderne und den ihnen zu Grunde liegenden Auffassungen von Mensch\, gebautem Raum\, Natur und Gesellschaft. Inspiration für ihr Werk sind literarische Quellen\, Filme\, Elemente der Populärkultur und wissenschaftliche Texte. Darunter auch das Buch „Unruhig bleiben“ der amerikanischen Wissenschaftstheoretikerin und Feministin Donna J. Haraway\, die im Zeitalter des Chthuluzän für das Leben auf der zerstörten Erde die Notwendigkeit neuer Verwandtschaften und Interferenzen zwischen Mensch\, Maschine\, Tier und Pflanze voraussieht. \nAusgehend von drei Walherzen aus Keramik\, die unter dem Eindruck eines Stipendienaufenthaltes auf der neufundländischen Insel Fogo entstanden sind\, entspinnt sich in der Ausstellung im KINDL eine große Erzählung\, die einzelne Werkgruppen über spezifische Teilaspekte verbindet. Randerscheinungen innerhalb der Moderne wie die Architekturutopien des japanischen Metabolismus – einer Bewegung der späten 1950er und 1960er Jahre\, die die Fusion von Architektur und biologischem Material vorsah – oder der in der Öffentlichkeit lange Zeit negativ konnotierte\, erst jetzt wiederentdeckte Brutalismus werden in modellhausartigen Skulpturen aufgegriffen\, durchdacht und kommentiert. Auch der Postmodernismus wird zum Gegenstand differenzierter Auseinandersetzung. Der Ausstellungstitel „Der unerfreuliche Zustand der Textur“ (engl. Predicament of Texture) zitiert eine Kapitelüberschrift aus Collage City (1978)\, einer kritischen Schrift von Colin Rowes und Fred Koetters zur modernistischen Stadtplanung und ihrem „Total-Design“-Ansatz. In ihrer Installation Tea and Coffee Piazza d’Italia in Post-Katrina Times (2013) geht die Künstlerin auf Distanz zur Postmoderne und lässt sie in den Teekannen und Zuckerdosen des Tea and Coffee Piazza-Projekts der Firma Alessi scheitern. \nImmer ist Isa Melsheimers Blick ein gegenwärtiger: In der Ausstellung bringt sie unterschiedliche Diskurse aus verschiedenen Zeiträumen zusammen\, um sie aus heutiger Perspektive miteinander zu verknüpfen\, zu hinterfragen und damit den Wandel innerhalb unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. \nBild: Isa Melsheimer: Wasserballett für Marl\, 2017\, Videostill © Courtesy: Isa Melsheimer & Esther Schipper\, Berlin \n  \n
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LOCATION:KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst\, Am Sudhaus 3\, Berlin\, 12053\, Deutschland
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SUMMARY:REMIX REMAKE: Präsentation und Interpretation
DESCRIPTION:Klie zeigt Ausschnitte seines fotografischen Werks der Jahre 1992 – 2002 zeigen. Diese analogen Handabzüge auf Barytpapier werden Teil einer neuen raumgreifenden Installation und wachsen so über ihren ursprünglichen Kontext hinaus. Klie inszeniert und konstruiert in diesen Arbeiten den Moment der „Aura“. Die Präsentation ist somit ein REMIX und im REMAKE werden die Fotoarbeiten neuinterpretiert. \n
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LOCATION:KUNST&ARCHIV\, Dorfstr. 13\, Kolochau\, 04936\, Deutschland
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SUMMARY:"Magical Soup" Medienkunst aus Sammlungen\, Hamburger Bhf.\, 28. April
DESCRIPTION:„Magical Soup“ versammelt Arbeiten von den Medienkunstpionieren*innen Nam June Paik\, Jochen Gerz\, Charlemagne Palestine\, Ulrike Rosenbach und Keiichi Tanaami\, von den multimedial arbeitenden Künstler*innen Nevin Aladag\, Stan Douglas\, Cyprien Gaillard\, Douglas Gordon\, Rodney Graham\, Dmitry Gutov\, Anne Imhof\, Joan La Barbara\, Pipilotti Rist\, Diana Thater\, Lawrence Weiner\, Nicole Wermers und David Zink Yi sowie jüngere künstlerische Positionen von Korakrit Arunanondchai\, Trisha Baga\, Dineo Seshee Bopape\, Christine Sun Kim\, Sandra Mujinga und Sung Tieu.\nZur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Texten u. a. von Anna-Catharina Gebbers\, Chloe Stead und Jessica Lauren Elizabeth Taylor. \n„Magical Soup“ – Medienkunst aus der Sammlung der Nationalgalerie\, der Friedrich Christian Flick Collection und Leihgaben\nvom 29. April – 23. August 2020\, eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin\, Eröffnung: Dienstag\, 28. April 2020\, 19 Uhr \nDie Nationalgalerie verfügt über eine der umfangreichsten musealen Medienkunstsammlungen in Europa. Die Bestände bedeutender historischer Videokunst wurden in den letzten Jahren durch herausragende neuere zeitbasierte Arbeiten erweitert. Die Gruppenausstellung „Magical Soup“ in den Rieckhallen des Hamburger Bahnhof zeigt auf über 2.000 m2 zentrale Werke\, ergänzt um Leihgaben der jüngsten Künstler*innengeneration\, deren gemeinsamer Ausgangspunkt das Verhältnis von Ton\, Bild und sozialem Raum ist. \nMusik hat die Kraft\, imaginäre Welten zu erzeugen. Durch Töne lassen sich Räume physisch erschüttern. Bilder können Klangräume heraufbeschwören\, die uns über Leinwand oder Bildschirm hinausführen. Die Gruppenausstellung „Magical Soup“ erkundet das Verhältnis zwischen Hören\, Sehen und gesellschaftlich geprägter Raumerfahrung. Zu sehen sind Medienkunstwerke\, Installationen und Papierarbeiten von den 1970er-Jahren bis zur unmittelbaren Gegenwart. \nAusgehend von Musik\, Klängen\, Geräuschen\, Stimmen\, ihren Notationen oder bildhaften Umsetzungen werden geographische\, gesellschaftliche und imaginäre Räume verhandelt. Zwischen genauer Beobachtung\, radikalem Selbstausdruck und bewusster Dekonstruktion von Identität schlagen die Werke andere Sichtweisen auf eine Realität vor\, die sich im Fluss befindet und immer wieder nach Erweiterungen bisheriger Annahmen von Wirklichkeit verlangt. \nBild: Korakrit Arunanondchai\, Painting with history in a room filled with people with funny names 3\, 2015\, Video\, 24:44 Min.\, © Korakrit Arunanondchai 2019; courtesy the artist; Carlos / Ishikawa\, London; Clearing\, NewYork; Bangkok CityCity Gallery\, Bangkok \n
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LOCATION:Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin\, Invalidenstraße 50–51\, Berlin\, 10557\, Deutschland
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SUMMARY:TONG KUNNIAO 哪凉快，哪待着去 — JUST STAY IN THE COLD
DESCRIPTION:In seiner ersten Einzelausstellung Just Stay in the Cold in der XC·HuA Gallery in Berlin widmet sich Tong in neuen skulpturalen Arbeiten seiner Faszination für das Vogelwesen – eine Kreatur der Lüfte und Sinnbild für Freiheit\, die zugleich stets durch die Schwerkraft an die Erde gebunden bleibt.\nIn seinen Werken verarbeitet Tong Kunniao seine Begeisterung für Konsumgüter. Der Künstler zählt zu einer jungen Künstlergeneration aus China\, die den wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung des Landes durch die radikale Digitalisierung des täglichen Lebens und den unbändigen Konsumrausch hautnah miterlebt hat. Triviale Motive und alltägliche\, abgenutzte Objekte finden neue Verwendung in seinen Werken. Seine Fundstücke versteht Tong als kulturelle Relikte unserer Zeit. Die wunderlichen Assemblagen bestehen u.a. aus gebrauchten Seidenstrümpfen\, antiquarischen Büchern oder recycelten Besenstielen und erinnern an stark vergrößerte Balanciervögel – schwebende Flugkreaturen\, die um einen zentralen Gravitationspunkt balancieren.\nWährend des Gallery Weekends findet eine Performance des Künstlers statt. \n
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SUMMARY:KONTINUUM. Something between Archive and Project Space
DESCRIPTION:KONTINUUM. Something between Archive and Project Space versammelt Kunstwerke\, Videos\, Klänge und Gedanken von Kunst- und Kulturschaffenden zum Thema Digitalisierung und Isolation. Die im Rahmen eines Open Call eingereichten Beiträge werden durch ausgesuchte Positionen und Kommentare ergänzt. Die Website fungiert als Plattform\, die über die kommenden Monate stetig wachsen und sich entwickeln wird. Neben der Sammlung von subjektiven Wahrnehmungen und Kunstwerken wird es an einzelnen Tagen Live-Events geben\, die es möglich machen\, Kunst von zu Hause aus zu erleben. Es lohnt sich also regelmäßig bei KONTINUUM vorbei zusehen! Mit Cynthia Montier und Mathieu Tremblin\, Lucy Beall\, George Nebieridze\, dem 5.18 Magazine und vielen mehr! \n
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SUMMARY:Christo and Jeanne-Claude
DESCRIPTION:Zu sehen sind Arbeiten\, die von 1963 bis 2019 entstanden sind\, darunter frühe Objekte\, großformatige Zeichnungstableaus sowie Editionen und Druckgrafiken. Nach in Folien verpackten und mit Schnüren umwickelten Alltagsgegenständen – vom Zeitschriftenstapel bis zum VW-Käfer – widmeten sich Christo und Jeanne-Claude zunehmend künstlerischen Transformationen und Akzentuierungen von ganzen Landschaften oder Architekturen. Von 1962 bis 2019 konnten dreiundzwanzig Projekte auf verschiedenen Kontinenten realisiert werden. Seit dem Tod seiner Frau im Jahre 2009 führt Christo die mit ihr geplanten Vorhaben weiter fort. \nSämtliche Projekte werden ausschließlich durch den Verkauf von Vorstudien\, Zeichnungen\, Collagen\, Originallithografien und Editionen ermöglicht. Christo und Jeanne-Claude akzeptieren keinerlei Fördermittel\, weder aus öffentlicher noch privater Hand. \nChristos Zeichnungen sind viel mehr als nur Ideenskizzen\, Entwürfe oder Konstruktionsanleitungen. Sie zeigen in ihrer Strichführung\, Schraffur\, Lichtgebung und Farbigkeit eine ganz individuelle Handschrift. Zudem sind sie auch durch die collagierten Pläne\, Materialien\, Stoffe oder Fotografien und ihre immer gleiche Acrylglas-Umhüllung unverwechselbar\, ja einzigartig. Und ein Zeugnis dafür\, welch ein großartiger Zeichner Christo ist. \nAuch die Bewusstmachung sozialer und historischer Prozesse durch die Verhüllung ist in den Projekten von Christo und Jeanne-Claude intendiert. Insbesondere die Verwandlung des Parlamentsgebäudes im wiedervereinten Berlin trifft 1995 den Nerv der Zeit. Über fünf Millionen Besucher und Besucherinnen aus aller Welt kommen. Und wie immer ist die Wirkung auf das Publikum auch bei diesem Projekt friedvoll\, heiter\, geradezu euphorisierend. Die Kunst von Christo und Jeanne-Claude ist eine Kunst ohne Anspruch auf Dauerhaftigkeit. Sie lebt vielmehr vom Reiz unwiederholbarer Ereignishaftigkeit. \n
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SUMMARY:Die Kunst von Christo und Jeanne-Claude
DESCRIPTION:Christo und Jeanne-Claude: Zu Ehren des Künstlerpaares wurden 2 Ausstellungen mit einer Retrospektive der Projekte von 1963 bis 2020 durchgeführt. Die erste findet im Palais Populaire in Berlin statt und endet am 14. September 2020. Sie präsentierte die Fotos der Verhüllungen und Projekte\, die von den 5 Künstlern konzipiert und gestaltet wurden. Die zweite ist bis zum 19.10.2020 im Centre Pompidou in Paris zu sehen. Ein Beitrag von Maria Teresa Santoro Dörrenberg: \nEs war im Juni 1995. Zum Ende des Frühjahrs fuhr ich jeden Tag am Reichstag in Berlin vorbei im meinem alten roten Ford Corsa auf dem Weg\nzur Staatsbibliothek\, in der ich gewöhnlich meine Tage mit dem Studieren von Kommunikation verbrachte. Es fing an mit ungewöhnlichen Aktivitäten rund um den Reichstag. Stahlträger und anderes Baumaterial wurden tagelang angeliefert und direkt neben dem Reichstag deponiert. An einem wolkigen Tag im gleichen Monat brachten riesige Sattelschlepper auch die Stoffe\, mit denen das Gebäude verhüllt würden sollte\, und parkten in der Umgebung. Ich fragte mich was da passierte mit dem Parlamentsgebäude\, damals noch teils ohne Glas in den Fenstern\, mit noch sichtbaren Kriegsschäden und ohne die Norman Foster Glaskuppel. \nIn dieser Zeit hörte ich zum ersten Mal von dem Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude.\nOhne Internet und PC arbeitete ich damals mit einem steinalten Laptop\, eine Leihgabe eines Freundes. Aber wir hatten Fernsehen\, Radio und\nTelefon und nach und nach arbeitete ich mich in das Ereignis ein\, dessen Zeuge ich gerade wurde: Die Verhüllung des verlassenen\nReichstagsgebäudes. Ein Projekt\, dessen Ursprungsidee Anfang der 70iger Jahre datiert und für dessen Genehmigung allein 7 Abstimmungen im\nParlament erforderlich wurden bevor es letztendlich realisiert werden konnte. Die Arbeiten schritten voran. Unzählige Spezialisten arbeiteten an der Montage der das Gebäude schützenden Stahlstruktur\, die später den Aluminiumfarben Polypropylen basierten Stoff tragen sollte. Nach Fertigstellung der Stahlstruktur betraten 90 junge australische Bergsteiger die Szene\, verteilten die Stoffbahnen befestigten diese an der Struktur und verhüllten die Außenmauern des Gebäudes. Es war eine affenähnliche Darbietung\, die die Aufmerksamkeit von jedem Passanten auf sich zog. An den Wänden hängend zogen sie Stoffe und Seile hoch und runter bis das Äußere des Parlaments komplett verhüllt war. \nZu Anfang der Arbeiten waren nur wenige Zuschauer vor Ort\, neugierig wie ich selbst. Aber die Zuschauerzahlen stiegen schnell an als die\nKletterer mit ihren Arbeiten begannen. Jeden Nachmittag\, auf dem Weg nach Hause\, parke ich den Wagen vor der Baustelle um den Fortgang der\nArbeiten aus nächster Nähe zu beobachten und genoss das stärker werdende Gewimmel von Zuschauern. Was für ein Glück und was für ein\nPrivileg zu Beginn dieses Sommers hier zu sein und das Spektakel dieser Transformation begleiten zu dürfen.\nRund um die Baustelle versammelten sich täglich mehr neugierige Leute und Fans\, die sich hier täglich trafen\, um zu beobachten\, zu plaudern oder\ndie Änderungen zu kommentieren. Viele Schaulustige machten es wie ich selber und fingen an den Rasenplatz vor dem Parlament tagsüber und\nauch nachts aufzusuchen.\nAm 24 Juni 1995 hatte sich das Parlament in ein gigantisches Kunstwerk verwandelt: Verhüllt\, gefesselt und verschnürt. Und die neugierigen\nZuschauer hatten das Umfeld in eine riesige Bühne verwandelt\, als würden sie der größten Show dieses Sommers beiwohnen.\nIn den Wochen des Aufbaus und den 2 Wochen\, die die Verhüllung andauerte\, gab es rund um das Gebäude ein bisschen von allem zu sehen: Flanierende Paare und Familien\, Jugendliche\, die sich im Park vor dem Gebäude mit ihren Freunden trafen\, alternative Musikveranstaltungen\,\nPicknicks mit der Familie oder Freunden auf dem Parlamentsrasen\, Kleinkunstdarbietungen\, Fotografen und Medienvertreter\, die das Ereignis\naufzeichneten und dokumentierten\, und den ganzen Tag über Omnibusladungen voll Tagestouristen. Die Transformation des Gebäudes von 137 m Länge und 97 Metern Breite war beeindruckend: Ein Monument oder eine gigantische Freiluftskulptur. \nNach dem Fall der Mauer und der folgenden schwierigen Übergangsphase und den Anpassungen in finanzieller\, sozialer und kultureller Hinsicht\nbegannen die Deutschen über diese gigantische\, verkleidete Struktur zu lächeln. Sechs Jahre nach der Wiedervereinigung des Landes war es\, als\nob die Trennung der beiden Deutschen Länder plötzlich in ferner Vergangenheit läge oder gar nie stattgefunden hätte.\nDas Verpacken des Parlaments hätte auch mithilfe von Gerüsten und Baukränen durchgeführt werden können. Das war durch das Künstlerpaar\njedoch nicht beabsichtigt. Vielmehr sollte der Prozess des Verpackens selbst als eine Art Aufführung für die Bewohner der Stadt und den Rest\nder Welt dienen. Und durch das Einwickeln mittels menschlicher Kletterer wurde die Aktion selbst zu einem monumentalen Ereignis künstlerischen\nSchaffens.\nDie ursprünglichen Prognosen der Organisatoren von ca. 500.000 Besuchern wurden mehr als übertroffen\, es kamen 5.000.000. An\nWochenenden war es aufgrund der Menschenmassen fast unmöglich\, sich der Installation zu nähern.\nChristo und Jeanne-Claude waren an vielen Tagen selbst vor Ort\, gaben Interviews und verfolgten die Arbeiten und ihre Auswirkungen auf die\nStadtlandschaft\, die Öffentlichkeit und die Medien.\n2001 war ich wieder in Berlin. Es gab zu der Zeit eine Ausstellung über die beiden im Martin Gropius Bau mit frühen Arbeiten. Dadurch hat sich mir\nder Beginn und das Ziel der Verhüllungsarbeiten erschlossen. Christo und Jeanne-Claude begannen mit der Verpackung von Objekten\, der\nHerstellung dieser Objekte selbst. Sie konstruierten Pakete\, verpackten Bilder\, verhüllten Strukturen und Bäume\, deckten Schaufenster und\nFassaden ab und präsentierten städtebauliche Projekte. Die Ausstellung dokumentierte 420 Arbeiten über den Zeitraum von 1958-1969. \nAls Teilnehmer der Documenta in Kassel 1968 zeigten sie dort eine 85 Meter lange „Luftverpackung“\, ähnlich einer gigantischen luftgefüllten\nWurst. Die Fotodokumentation davon war Teil der Ausstellung über die frühen Arbeiten. Von da an sind unzählige städtebauliche Projekte\nentwickelt und realisiert worden.\nZu den bekanntesten Werke zählen „Wrapped Coast\, Little Bay“ in Sydney\, Australien (1968-69)\, „Valley Curtain“ in Colorado (1970-72) und\n„Running Fence“ in Kalifornien (1972-76) )\, „Surrounded Islands“\, Miami (1980-83)\, „The Pont Neuf Wrapped“\, Paris (1975-85)\, „The Umbrellas“\,\nJapan und Kalifornien (1984-91)\, „Wrapped Reichstag“ in Berlin (1972-95)\, „The Gates“ im Central Park in New York (1979-2005)\, „The Floating\nPiers“ am Iseo See in Italien (2014-16) und „The London Mastaba“\, am Serpentine Lake in London.\nChristo wurde 1935 im damals kommunistischen Bulgarien geboren und traf 1958 in Paris die in Französisch-Marokko am selben Tag wie er\ngeborene Künstlerin Jeanne-Claude. Sie heirateten bald und Jeanne-Claude wurde seine ständige Mitarbeiterin und Begleiterin. Nach mehr als\n50 Jahren Zusammenarbeit starb Jeanne-Claude im Jahr 2009. Christo gab die schon geplanten gemeinsam entwickelten Projekte jedoch nicht\nauf und man kann sagen\, dass die Verpackung des Arc de Triumphe in Paris das vielleicht wichtigste noch von beiden autorisierte Projekt ist. Das\nin den 60iger Jahren konzipierte Werk beinhaltet die Verhüllung des Tors mit silbrig-blauem Polypropylen Stoff und roter Schnur. Ursprünglich\ngeplant für 2020 wurde das Projekt aufgrund der aktuellen Pandemiekrise auf 2021 verschoben. Es wird auch den endgültigen Abschied von Christo\nmarkieren\, der Anfang dieses Jahres gestorben ist. \nZu Ehren des Künstlerpaares wurden zwei Ausstellungen mit einer Retrospektive der Projekte von 1963 bis 2020 durchgeführt. Die erste findet aktuell im Palais Populaire in Berlin statt – Arbeiten aus der Sammlung Jochheim – und endet am 14. September 2020. Sie präsentiert die Fotos der Verhüllungen und Projekte\, die von den Künstlern konzipiert und gestaltet wurden. Die zweite ist bis zum 19.10.2020 im Centre Pompidou in Paris zu sehen. \nText: Maria Teresa Santoro Dörrenberg\, Bild: Christo und Jeanne-Claude \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/christo-und-jeanne-claude/
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SUMMARY:MATERIA
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery is pleased to announce that the group exhibition MATERIA is extended until the 18th of July 2020. \nThe group exhibition entitled MATERIA includes: \nThomas CANTO\nFred EERDEKENS\nUli FISCHER\nBenjamin HERNDON\nLev KHESIN\nNadège MOUYSSINAT\nRobert PAN\nOlaf SCHIRM \nShow: 06.03 – 18.07.2020 \nMATERIA is about artists sharing the same formal artistic language of abstraction. However\, their research\, approach\, methods of production and use of material to depict abstraction are diverse and unique. \nThis exhibition is one of the highlights and must-see in Berlin. \n
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SUMMARY:Roger Eberhard „Human Territoriality” bei Robert Morat
DESCRIPTION:Roger Eberhard betrachtet mit „Human Territoriality” von Menschen gemachte Grenzziehungen – in der Galerie Robert Morat in Berlin-Mitte bis 20. September zu sehen. \n„Human Territoriality” versammelt Roger Eberhards Fotografien von ehemaligen Grenzverläufen\, rund um den Globus und quer durch die Menschheitsgeschichte. Manche Grenzlinien haben sich aufgrund des klimatischen Wandels oder landschaftlicher Eingriffe nur um einige hundert Meter verschoben\, andere verschwanden\, weil Grossreiche auf beiden Seiten zu Fall kamen. Zusammen mit den ausführlichen Bildunterschriften helfen die Fotografien das vielgestaltige kartographische Puzzle unserer Welt zu entschlüsseln. In einer Zeit von Massenmigration\, Grenzmauern und erstarkendem Nationalismus zeigen sie die Wechselhaftigkeit dieser menschengemachten Gebietsmarkierungen.\n\nGrenzen trennen zwei Seiten\, sie definieren ein Hier und ein Dort. Und gleichzeitig zeichnen sie auch ein Porträt dessen\, was sich innerhalb der Grenzlinie befindet\, vermitteln Geborgenheit und Sicherheit. Und obwohl sie Anspruch auf ewige Gültigkeit erheben\, ist doch nichts so veränderlich wie Grenzverläufe. Es ist schon ironisch\, dass Menschen oder ganze Völker so viel Nationalstolz und Protektionismus aufgrund von Grenzen entwickeln\, obwohl sie fiktive Gebilde sind\, die sich laufend ändern oder gar ganz verschwinden.\n\nRoger Eberhard\nArbeiten von Roger Eberhard (*1984 Zürich\, Schweiz) werden international ausgestellt und finden sich in wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen. Frühere Publikationen waren u.a. „Standard“ (Scheidegger & Spiess\, Zürich\, 2016)\, „Norma“ (Peperoni Books\, Berlin\, 2013) und „Wilted Country“ (Scheidegger & Spiess\, Zürich\, 2010). Das Buch zur Serie „Human Territoriality“ erscheint in der Edition Patrick Frey\, Zürich\, 2020. Roger Eberhard lebt und arbeitet in Stallikon (CH).\n\nDie Robert Morat Galerie beschäftigt sich mit zeitgenössischer Fotografie und mit Fotografie des 20. Jahrhunderts und zeigt wechselnde Ausstellungen deutscher und internationaler Fotografen aus ihrem Programm. Die im Jahr 2004 in Hamburg gegründete Galerie ist inzwischen umgezogen und ist regelmäßig Aussteller auf internationalen Kunstmessen wie der PARIS PHOTO\, der Photo London\, der UNSEEN Amsterdam oder der Photography Show in New York.\n\nBild: Roger Eberhard „24 th Parallel South“\, Chile\, 2018\, 180 x 140 cm (also available in 90 x 70 cm)\, Archival Pigment Print\, Ed. of 3 + 1 AP’s (5 + 1 AP’s). © Die Rechte liegen beim Künstler und der Galerie Robert Morat.\n
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LOCATION:Galerie Robert Morat | Schauraum Berlin\, Linienstraße 107\, Berlin\, 10115
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SUMMARY:Danica Lundy: bleach cologne
DESCRIPTION:The motion is ceaseless. There is a lot going on\, everywhere: tiny details\, menacing gestures\, surrealistic choreographies. It seems like the whole world is compressed in these canvases\, squeezed in so little space. The perspective keeps shifting and the eye can’t find a resting spot. What’s going on here? Hastily\, we look for something\, not yet knowing what. We engage with the possible meaning of these paintings – to no avail\, at first. Maybe we need to look closer\, or from a distance. There must be an answer; the clue might be lying somewhere – the ultimate interpretation for what looks like a dream\, a hallucination\, perhaps just an ordinary event –\, it’s just a matter of finding it. But we stall. We feel claustrophobic\, overwhelmed. And then the motion starts all over again. \nIt wouldn’t be an exaggeration to say that Danica Lundy’s paintings try to embrace a whole culture. From her influences – ranging from Michelangelo’s sculptures to Kara Walker\, TV series\, and beyond – to her palette – with its radiance of darker tones –\, that is\, from her starting points and intentions to the form of her works\, Lundy’s art is about our shared world in all its complexity. It seems that\, if not everything\, there’s a lot there: sexual tension\, contemporary introspection\, pop culture\, the old masters’ tradition\, and\, obviously\, art itself. Immersed in this uncontrolled whirlwind of references\, Lundy faces them relentlessly\, paying homage to all she encounters through her cunning technical expertise. Nothing is left behind; hence our wandering gaze. \nNonetheless\, even when the motion of colours\, objects\, and moods in Lundy’s paintings reminds us that our culture is made of constant tension; even when this tension unfolds in a suffocating fashion and it seems that there is no way out\, then\, at this very moment\, the artist gives us a helping hand: right there\, reflected in the shade of the desk lamp we see her\, painting\, in complete control of the situation\, apart in her own world. A world that is also our world\, in all its chaos\, confusion and beauty. We are in this together. \nBroadly speaking\, there are two types of artistic practice. On one hand\, there are works whose ultimate purpose is to remind us of the gruesome reality around us\, works whose premise is to wake us up through shock. Such was the poetics of\, among others\, the Dada movement. On the other hand\, there are artistic practices that tries to make us forget about the outside world by pushing us for a hedonistic plunge into the endless world of colours and sublime attractiveness. Think of Yves Klein\, for instance. \nThere is\, however\, a third way\, a mixture of these two tendencies. It operates by showing us that however strange\, there is interesting – and even beautiful – things in our everyday struggles. It brings awakening through stunning detail and gorgeous formulations\, not by violent thuds (although that may arouse at some point). That’s where Danica Lundy’s work is situated. The hint provided by her paintings\, if there is ever one\, is that beauty and madness and the menacing rhythm of our contemporary world are intertwined. By accepting the chaos\, we accept our condition\, as depicted in these canvases. \nby João G. Rizek \n
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LOCATION:GNYP Gallery\, Knesebeckstraße 96\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Eintritt in ein Lebewesen - Bethanien geöffnet\, Eintritt frei
DESCRIPTION:Eintritt in ein Lebewesen – von der sozialen Skulptur zum Plattformkapitalismus. Eine Ausstellung des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien und Tilman Baumgärtel \n\nAusstellungsdauer: 18. Mai bis 16. August 2020\nÖffnungszeiten: So-Mi 10-20 Uhr\, Do-Sa 10-22 Uhr\nEintritt: frei\n\n\nDie Gruppenausstellung Eintritt in ein Lebewesen hätte Ende März eröffnen sollen. Aufgrund des Ausbruchs der Coronapandemie musste sie verschoben werden und nun wird sie ab 18. Mai im Kunstraum Kreuzberg unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen zu sehen sein. Bei der Konzipierung der Ausstellung vor zwei Jahren war noch nicht absehbar\, wie sehr das Thema in diesen Zeiten von Corona aktuell sein würde: Lock-in\, Home-Office\, Zoom-Konferenzen\, Live-Streamings auf YouTube und anderen Plattformen prägen unseren Alltag während amazon und Lieferando die Profite machen\, die bei kleineren Unternehmen ausbleiben. Plattformkapitalismus setzt sich immer mehr in unserem Alltag und in der Arbeitswelt fest. Die Ausstellung blickt kritisch auf diese Entwicklungen\, die sich bereits seit Jahren abzeichneten.\n\nDer Kunstraum Kreuzberg präsentiert mit Eintritt in ein Lebewesen eine Gruppenausstellung von 32 Künstler*innen sowie ein Diskursprogramm\, welche die Methoden\, mit der Unternehmen wie YouTube\, Google\, Fiverr oder Amazon Mechanical Turk die Ausbeutung der Kreativität ihrer Nutzer*innen zum Geschäftsmodell gemacht haben\, reflektieren. Etwa die Hälfte der künstlerischen Arbeiten stammt aus der gegenwärtigen Periode des Plattformkapitalismus. Eine Auswahl älterer Werke verfolgt die Idee der kollektiven Kreativität zurück zu ursprünglich emanzipatorischen Ideen aus der Frühzeit des Internets wie Crowdsourcing und letztlich zur sozialen Skulptur von Joseph Beuys.\n\nMit den Künstler*innen:\nCORY ARCANGEL | JOSEPH BEUYS | ARAM BARTHOLL | NATALIE BOOKCHIN | IRENE CHABR | JAMES COUPE | ANDY DECK | CONSTANT DULLAART | MARK FLOOD | JOHN D. FREYER | JODI | MIRANDA JULY & HARRELL FLETCHER | AARON KOBLIN & DANIEL MASSEY | STEFFEN KÖHN | OLIA LIALINA | JONAS LUND | JUDY MALLOY | MICHAEL MANDIBERG | NEOZOON | OMSK SOCIAL CLUB | NAM JUNE PAIK | MARK SALVATUS | SEBASTIAN SCHMIEG & SILVIO LORUSSO | RALPH SCHULZ | GUIDO SEGNI | JOHANNES STÜTTGEN | ALEX TEW | AMALIA ULMAN | VAN GOGH TV\n\nZur Ausstellung\n1977 zeigte Joseph Beuys auf der documenta 6 seine Installation ‚Honigmaschine am Arbeitsplatz‘\, die in Schläuchen und Rohren Honig durch die Ausstellung pumpte. Die Arbeit versinnbildlicht Beuys’ Vorstellung vom erweiterten Kunstbegriff und von der sozialen Skulptur. „Jeder Mensch ist ein Künstler“ lautet seine berühmte Devise – nicht weil jede*r malen\, tanzen oder musizieren kann\, sondern weil wir alle durch unsere schöpferische Energie zu einer kollektiven Kreativität beitragen\, die das eigentliche Kapital und Potential einer Gesellschaft ist\, was Beuys auf die Formel „Kunst = Kapital“ bringt. Der Honig als „geistige Kraftnahrung des Kosmos“ (Beuys) verkörpert diese kollektive Kreativität.\nHeute liefern wir unseren kreativen „Honig“ ganz freiwillig bei Internet-Unternehmen wie Google\, Facebook\, Twitter\, TikTok oder Amazon ab. Computer und Smartphones\, Online-Lautsprecher und Fitness-Armbänder laden einen Großteil unserer Daten auf die Server dieser Firmen. Selbst Leihfahrräder und E-Scooter sammeln unsere Bewegungsdaten. Jeder Klick\, jedes Like\, jedes gepostete Foto und jeder Online-Kommentar von uns ist Kraftnahrung für die Unternehmen des „Überwachungskapitalismus“ (Shoshana Zuboff). Diese nutzen unsere Daten\, um Werbung zu verkaufen\, Prognosen über unser Verhalten anzustellen und ihre Algorithmen und ihre KI zu optimieren\, um konkurrierenden Firmen den Marktzutritt so schwer wie möglich zu gestalten.\n\nDie Ausstellung Eintritt in ein Lebewesen hat ihren Titel von einem Vortrag\, den Joseph Beuys 1977 während der documenta über die soziale Skulptur hielt. Sie verfolgt diese Idee in die Gegenwart\, in der viele im Internet und den sozialen Medien kreative Leistungen anbieten\, aber nur wenige davon finanziell profitieren. Sie bringt Kunstwerke aus mehr als vierzig Jahren zusammen\, um zu verstehen\, was zwischen der Entwicklung der sozialen Skulptur und dem Aufstieg von Plattform-Kapitalismus und Gig Economy geschehen ist und wie dieser Prozess in der Kunst reflektiert wurde. Die Ausstellung wird von einer Veranstaltungsreihe begleitet.\nZur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 116 Seiten und 89 Abbildungen\, für 10\,- Euro in der Ausstellung.\n\nIdee und Konzeption: Tilman Baumgärtel\nKoordination und Realisierung: Nadia Pilchowski\, Jorinde Splettstößer\nTechnische Ausstellungsproduktion: Kristoffer Holmelund\nMitarbeit: Elisabeth Kroegel\, Lena Fetköther\, Mareen Linsner\, Linnéa Meiners\nBegleitprogramm (Termine und virtuelle Orte werden zeitnah bekanntgegeben)\n\nGefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa: Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien und Fonds für Ausstellungsvergütungen und realisiert in Zusammenarbeit mit Tamago.\nDer Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg.\nBild: Eintritt in ein Lebewesen @ Kunstraum Kreuzberg/Bethanien\n\n
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SUMMARY:LISTEN TO A HEART BEAT
DESCRIPTION:Obwohl die Künstlerinnen und Künstler auf unterschiedliche Ansätze und Medien zurückgreifen\, ist den Arbeiten eine Atmosphäre aus Verletzlichkeit\, Orientierungslosigkeit\, Rückzug\, Zeitlosigkeit und der Suche nach Vernunft gemein – Gefühle\, die wir in diesen Zeiten alle erleben. So sind die Arbeiten in Ergänzung zu Allan McCollums Installation Everything is Going to be OK zum Thema Trost zu sehen\, die zeitgleich im Corner Space gezeigt wird. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:EVERYTHING IS GOING TO BE OK
DESCRIPTION:Aus seinem Bildarchiv An Ongoing Collection of Screengrabs with Reassuring Subtitles (dt. eine fortlaufende Sammlung von Screenshots mit tröstenden Untertiteln) mit mittlerweile mehr als 1.200 Screenshots aus amerikanischen Fernsehserien und Filmen mit Bildunterschriften wie „It will be ok“ und „Don’t worry\, Babe“ hat Allan McCollum 400 Motive ausgewählt für ein besonderes Charity Projekt in Zusammenarbeit mit der Galerie Thomas Schulte. McCollum begann das Sammeln der Screenshots 2015 als eine Art von visuellem Essay über die Bedeutung von Nähe und Trost in unserer Gesellschaft. Eine Auswahl der Arbeiten wird als Installation im Corner Space der Galerie vom 23. Mai bis 11. Juli unter dem Titel Everything is Going to be OK gezeigt. \nBesuchen Sie unseren ONLINE SHOP: https://shop.galeriethomasschulte.de/\, um mehr über Allan McCollums Charity Projekt zu erfahren. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Bauhaus-Archiv x Klebebande Ausstellung und Workshop
DESCRIPTION:Bauhaus-Archiv x Klebebande Klebende Medien gab es einige am Bauhaus: Festdekoration mit Isolierband\, künstlerische Collagen und Wandtapeten als Verkaufsschlager. Das Tape-Art-Kollektiv Klebebande hat mit Form\, Farbe und Material experimentiert und eine raumgreifende Collage für das temporary bauhaus-archiv geschaffen. \nFarbige Flächen\, Bänder und Pfeile fügen sich zu einem dynamischen Wandbild\, das sich auf den Wänden des temporary entfaltet. Ganz im Geist des experimentellen Unterrichts am Bauhaus hat Klebebande ihre Arbeit nicht nach einem detaillierten Entwurf ausgeführt\, sondern direkt vor Ort frei in den Raum geklebt. \nDie Tape-Art-Installation ist bis zum 25. August im temporary bauhaus-archiv (Interimsstandort) zu sehen.\nDer Eintritt ist frei. \nWorkshops:\nDrei Tape-Art-Workshops laden dazu ein\, die Materialien und Techniken der Klebekunst selbst auszuprobieren. Die Klebebande-Künstler Nikolaj Bultmann\, Bruno Ridderbusch und Bodo Höbing zeigen\, welche Gestaltungsmöglichkeiten in klebenden Bändern und Folien stecken. Die Kuratorin Nina Wiedemeyer gibt einen Einblick in künstlerische Collagen und andere klebende Medien am Bauhaus.\nTermine:\nDonnerstag\, 16. Juli\, 18-20 Uhr\nSonntag\, 9. August\, 12-14 Uhr\nDonnerstag\, 13. August\, 18-20 Uhr\nOrt: temporary bauhaus-archiv in der Knesebeckstraße 1-2 in Berlin-Charlottenburg\nKostenfrei. Ab 12 Jahren. Teilnehmerzahl begrenzt\, mit Anmeldung bis spätestens drei Tage vor dem jeweiligen Workshop unter welcome@bauhaus.de. \nDas Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung (BHA) besitzt die weltweit größte Sammlung zur Geschichte des Bauhauses (1919-1933)\, der bedeutendsten Schule für Architektur\, Design und Kunst des 20. Jahrhunderts. In einem vom Bauhaus-Gründer Walter Gropius entworfenen Gebäude präsentiert die Berliner Bauhaus Institution als Museum für Gestaltung Schlüsselwerke seiner Sammlung und erforscht als internationale Forschungsstätte Geschichte und Wirkung des Bauhauses. Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses im Jahr 2019 wird das vom Bauhaus-Gründer Walter Gropius entworfene Gebäude denkmalgerecht saniert und um einen Neubau erweitert. \nBild: www.bauhaus.de Bauhaus-Archiv x Klebebande \n
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SUMMARY:Übersicht - Zeichnungen von Celia Mehnert
DESCRIPTION:Ausgangspunkt für die gezeigten Arbeiten ist der Ort\, den Celia Mehnert zeichnend durchgeht. Merkmal des Ortes ist die unbebaute (nicht unberührte) Landschaft.\nBeim Zeichnen interessiert sie der körperliche Akt des Zeichnens genauso wie das Wahrnehmen von flüchtigem und von Bewegung. Diese (Auf)Zeichnungen bilden im Atelier Grundlage für den weiteren Zeichenprozess. So entstand in der Reihe Wiese-Wiesen-Grasland kein Abbild des Ortes und seiner Gewächse\, eher Erinnerungen\, bodennahe\, wiesenähnliche. Den Zeichenprozess bestimmt ein additives Vorgehen. Die Künstlerin setzt Linien in den Bildraum und reagiert dann darauf\, so dass die Zeichnung von Linie zu Linie\, von Strich zu Strich wächst. Begleitet wurde dieser Prozess u.a. von Begriffen wie Unordnung und Ordnung\, hell und dunkel\, Ausschnitt und Übersicht – alles im Blick haben wollen und den Überblick verlieren. Spannend ist für Celia Mehnert in diesem Zeichenprozess das körperliche Nahe-Sein. Tritt sie einen Schritt zurück\, entsteht aus der Vielzahl von grafischen Elementen ein Bildganzes\, welches oftmals an bewegte Landschaften\, Wiesen und ähnliches erinnert. \nEröffnungswochenende:\nFreitag\, 5. Juni 2020\, 17:00 – 21:00 Uhr\nSamstag\, 6. Juni 2020\, 14:00 – 21:00 Uhr\nFinissage\nSamstag\, 25. Juli von 19:00 – 21:00 Uhr \n
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SUMMARY:"THX FOR THE FLOWERS!"
DESCRIPTION:„THX FOR THE FLOWERS!“ \n
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SUMMARY:Bettina Schünemann | Map-Key. Assemblagen\, Malerei\, Objekte
DESCRIPTION:Bei ihren Arbeiten führt Schünemann gerne verschiedene Farben und Stoffe in sich oft überlagernden Schichten zusammen. Dabei kontrastiert sie z. B. Materialien wie Sand\, Holz\, Textilien oder Schelllack mit Hochglanzfotos oder Folien. Die Möglichkeiten der Oberfläche werden ausgereizt. \n
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LOCATION:Kunstverein KunstHaus Potsdam e.V.\, Ulanenweg 9\, Potsdam\, Deutschland
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SUMMARY:SHELTER IN PLACE
DESCRIPTION:The films will be presented in our online Viewing Room in weekly screenings with subthemes\, each Monday for 24 hours\, starting at 5pm (GMT+2). The program will conclude with the final screening on 13 July. \nJUNE 8 (LAUNCH)\nPROGRAM 1 // HETEROTOPIAS\nHans Richter – New Living (Version II Atelier Richter)\, 1932\nIñigo Manglano-Ovalle – Le Baiser (the Kiss)\, 1999\nGaetano Pesce – Paesaggio Domestico: A Habitat for 2 People\, 1971 \nJUNE 15\nPROGRAM 2 // KAMMERSPIEL\nVerena Buttmann – On Stage\, 2018\nDeniz Eroglu – Bedridden Tryptich\, 2013\nTitre Provisoire – Some things in common perhaps\, 2017 \nJUNE 22\nPROGRAM 3 // INSTITUTIONAL ISOLATION\nLucas Briffa – 1 NE 3 F BOYERS\, 2015\nAndreas Bunte – Two Films about Pressure\, 2013 (Synthetische Diamanten/Unterdruck)\nKorpys/Löffler – Verwisch die Spuren\, 2016 \nJUNE 29\nPROGRAM 4 // BORDERSCAPES\nPia Borg & Ed Lawrenson – Abandoned Goods\, 2014\nRanda Maroufi – Bab Sebta\, 2019 \nJULY 6\nPROGRAM 5 // CONNECTION INTERRUPTED\nMargarita Maximova – the vast the land and the liquid\, 2015\nSpace Caviar – Fortress of Solitude \nJULY 13\nPROGRAM 6 // SPACE INVADERS\nLoretta Fahrenholz – Ditch Plains\, 2013\nGordon Matta-Clark – Tree Dance\, 1971\nJulian Rosefeldt – In the land of Drought\, 2015/17 \nThis schedule may be subject to change. \nWebseite: http://www.galeriethomasschulte.de \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Jiyeon Kim - Meme Paintings
DESCRIPTION:Die Künstlerin möchte menschliche Emotionen auf zeitgemäße Weise darzustellen\, wobei sie einen besonderen Fokus darauf legt\, zu zeigen\, wie sich unsere Einstellungen zu Darstellungen des Gesichts und der Figur mit dem Aufkommen von Technologie geändert haben. \nZuvor schuf Kim eine Reihe von Acryl-Porträts von Personen\, die sie auf Tinder gefunden hatte. Angetrieben durch ihr Interesse dafür\, wie wir uns auf sozialen Medien repräsentieren\, untersuchte sie\, ob die Fotos\, die wir auf Tinder\, Facebook oder Instagram posten\, tiefere\, unbewusste Verlangen ausdrücken können. \nIm Zuge ihrer jüngsten Ausstellung bewegt sich Kim über bloße Portraits hinweg\, geht von Selfie zu Story\, um neue und komplexere Ideen über die Arten der Interaktion mit dem Internet und dessen gedankliche Nachwirkungen zu erforschen. Inspiriert durch die enormen Fluten an Bildern und Nachrichtenartikeln\, die uns jeden Tag konfrontieren\, schafft Kim collagenartige Bilder von übereinandergeschichteten Elementen\, die auf einer einzelnen Leinwand zusammengestellt wurden. Diese Bilder stellen ein visuelles Nachbild der fragmentierten Foto- und Textstücke dar\, die Kim nach einem Besuch des Internets im Gedächtnis behalten hatte\, und eine Komposition schaffen\, die sowohl Elemente der Wahrheit als auch der Fiktion enthält. \nKims persönliche Erfahrung hat etwas Universelles. Durch die Filter unseres eigenen Geistes\, der selbst jeden Tag zahllosen Informationen ausgesetzt ist\, werden Geschichten verzerrt und modifiziert. Kims Arbeit trachtet danach\, diese Verzerrung visuell darzustellen. \nÜber Jiyeon Kim: \nJiyeon Kim erhielt einen Bachelor of Fine arts an der Sung Kyun Kwan-Universität in Seoul\, und besuchte bis 2015 die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim im Studiengang Innenarchitektur. Zudem hielt sie drei Solo-Ausstellungen in Berlin ab und nahm an mehreren Gruppenausstellungen und Seoul\, Leipzig und Berlin und an der “Art…Essenz 2016” teil. Sie wurde 2018 für den EB-Dietzsch-Kunstpreis nominiert. \n
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LOCATION:SomoS Arts\, Kottbusser Damm 95\, Berlin\, 10967\, Deutschland
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SUMMARY:I love you anyway
DESCRIPTION:Viewings during corona \nby appointment only\nplease contact us via email one day before \n
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SUMMARY:Time Present
DESCRIPTION:Die Schau untersucht\, wie sich Künstler*innen mit der Zeit und den Grundfragen der Fotografie auseinandersetzen: Welche unterschiedlichen Realitäts- und Zeitebenen hält eine Aufnahme fest? Bildet sie tatsächlich einen bestimmten Moment ab? Ist das\, was auf einem Foto zu sehen ist\, Gegenwart oder Vergangenheit\, Wirklichkeit oder Imagination? \nDieser thematische Rahmen ermöglicht es\, den Aufstieg\, den die Fotografie zu einem zentralen Medium der Gegenwartskunst erlebt hat\, über zeitliche und geografische Grenzen hinweg zu verfolgen. Dabei geht es nicht darum\, eine stringente Entwicklung der Fotokunst aufzuzeigen. Time Present gleicht eher einer vielstimmigen Konversation\, in der ästhetische und formale Strategien\, Konzepte\, politische und gesellschaftliche Fragestellungen in Beziehung zueinander treten. \nUnter dem motivischen Leitfaden der „Zeit“ werden dabei in vier Kapiteln Werke vorgestellt\, die einerseits die grundlegenden Fragestellungen der Fotografie berühren\, und andererseits die Entwicklung der Sammlung aufzeigen. \nDas Spektrum der Ausstellung reicht von „Klassikern“ der deutschen Gegenwartsfotografie wie Bernd und Hilla Becher\, Andreas Gursky und Candida Höfer\, die bereits in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren gesammelt wurden\, bis hin zu junger Fotokunst aus Afrika\, Osteuropa\, dem Nahen Osten und China\, die heute die Sammlung mit prägt. Einen wichtigen Aspekt bildet der kritische Blick von nichteuropäischen Künstler*innen wie Yto Barrada\, Mohamed Camara und Kader Attia auf den westlich dominierten Kunstkanon. Und auch eine andere Revolution wird spürbar: Die Instagram-Kunst der Argentinierin Amalia Ulman zeigt\, wie sich die Fotografie durch digitale Technologien demokratisiert hat – aber auch\, wie sehr die Manipulation und Distribution von Bildern unser tägliches Leben bestimmt. Im Laufe der vier Jahrzehnte\, in denen Fotografie in der Sammlung Deutsche Bank gesammelt wurde\, hat sich nicht nur das Medium radikal gewandelt\, sondern mit ihm die globale Gesellschaft. Auch das dokumentiert Time Present. \n
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LOCATION:PalaisPopulaire\, Unter den Linden 5\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Ronald Paris: Bilder vom Sein – Arbeiten aus sechs Jahrzehnten im Schloss Biesdorf.
DESCRIPTION:Ronald Paris (*1933) gehört zu den herausragenden Malern und Grafikern seiner Generation. Die retrospektiv angelegte Ausstellung zeigt in einem kontrastreichen räumlichen Gegenüber Malerei und Zeichnungen\, die beispielhaft für das Lebenswerk des Künstlers stehen. \nDas Werk des Künstlers umfasst Gemälde und Zeichnungen\, Grafiken und Collagen\, Glasmalerei\, Gobelins\, Bühnenbilder sowie baubezogene Arbeiten im öffentlichen Raum. Künstlerisch gleichrangig neben großformatigen Arbeiten an exponierten Orten sind die auf der Staffelei im Atelier geschaffenen\, häufig durch Literatur\, Theater und Reisen inspirierten Bilder und Grafiken. \nParis braucht das Erlebnis der Landschaft\, die menschliche Gestalt\, und er braucht die damit verbundene Geschichte. Das Verlangen\, den Menschen vom Wesen her zu begreifen\, hinter die Gründe und Abgründe seines Tuns zu kommen\, ist die eigentliche Triebkraft\, die das Entstehen seiner Bildwelt bis heute antreibt. \nEr sucht den Rückgriff auf antike Gestalten und Mythen\, ist von den Dramen Shakespeares bis zur Dichtung Volker Brauns inspiriert und greift dieses Material auf für seine künstlerischen Deutungen. Prometheus\, Odysseus\, Marsyas\, Appolon\, Sisyphos\, Kassandra\, Medea\, Ikarus\, Iphigenie\, Sappho oder Hamlet\, Lear u.a. sind für ihn Metaphern\, um menschliche Grundthemen in gesellschaftliche Kontext seiner Zeit zu stellen. \nEine wichtige Facette seines Werks sind die Porträts\, sie sind der verdichtete Ausdruck seiner realistischen Kunst. Einer der Porträtierten ist Otto Nagel. Noch heute ist die für Paris prägende Zeit an der Akademie der Künste als sein Meisterschüler bei ihm wach. Andere Zeichnungen wie die von Ernst Busch\, Hanns Eisler\, Heiner Müller\, Harry Kupfer und Inge Keller verweisen auf Paris‘ große Nähe zum Theater. \nParis‘ Bedürfnis ist es bis heute\, sich künstlerisch einzumischen. Durch viele seiner künstlerischen Deutungen fordert er polemisch-trotzig einen Dialog heraus. Er ist einer der wenigen Bildermacher\, der auf der Suche nach der Wahrheit Lebensraum schonungslos ausleuchtet und die Würde des Menschen mit seiner Kunst verteidigt. Dieser Grundzug ist charakteristisch für seine künstlerische Haltung. \nDie Ausstellung wird gefördert aus Mitteln des Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. \n
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LOCATION:Schloss Biesdorf\, Alt-Biesdorf 55\, Berlin\, 12683\, Deutschland
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SUMMARY:Christine Fenzl: Land in Sonne – Porträts der Nachwendejugend Ostberlins im Schloss Biesdorf.
DESCRIPTION:Die in Berlin lebende Fotografin Christine Fenzl porträtierte Jugendliche aus den Berliner Bezirken Hellersdorf\, Marzahn\, Lichtenberg und Hohenschönhausen\, die in der Wendezeit und danach zur Welt kamen. Für deren Eltern die Mauer also eine Selbstverständlichkeit bedeutete\, in deren eigener Welt diese jedoch kaum mehr vorstellbar ist. Ihre Serie wirft den Blick auf die Generation der »Nachwendekinder«. \nIn sensiblen Aufnahmen spürt Fenzl den Geschichten und Erwartungen der Protagonisten nach und bewahrt dabei stets die Perspektive des ungeteilten Interesses an ihren Motiven. Sie zeigt die Menschen nah und unverstellt\, im richtigen Licht und in einem vertrauten Moment. Die sich im Wandel befindlichen Orte\, in denen insbesondere die Plattenbauarchitektur auf die Vergangenheit schließen lässt\, spiegeln dabei auch die Jugend als einen Zustand des Übergangs wider. \nChristine Fenzl hat die tiefgreifenden Veränderungen\, die Berlin nach dem Mauerfall durchlaufen hat\, selbst erlebt. Bereits 1992 zog sie dort hin und wurde Assistentin von Nan Goldin. Zunächst lebte sie im Westteil der Stadt\, dann im ehemaligen Ostteil Mitte\, wo Erneuerung und Umbruch\, aber auch Herausforderungen täglich spürbar waren. Gerade an den Orten\, an denen bereits erneuert und erschlossen wurde\, wird es immer schwieriger\, sich an den genauen Verlauf der Grenze zu erinnern. \n»Ich fürchte\, dass die Bilder dieser Zeit verschwinden. Angetrieben von der anhaltenden Veränderung\, aber dennoch spürbaren ehemaligen Teilung der Stadt\, ist es mir wichtig\, der ‚Wendekinder‘-Generation ein Gesicht zu geben. Ich will die jungen Frauen und Männer in Bildern festhalten\, die in diese besondere Zeit hineingeboren und somit Teil der Geschichtsschreibung sind«\, resümiert Christine Fenzl. \nDie Ausstellung wird gefördert aus Mitteln des Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. \n
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SUMMARY:TORTORTOR 1:1:1 Drei Mal Vernissage im Kunsthaus Torstraße 111
DESCRIPTION:TORTORTOR 1:1:1 – aufgrund der aktuellen Hygienevorschriften findet die Vernissage im Kunsthaus Torstraße 111 drei Mal statt: Donnerstag\, den 18. Juni + Freitag den 19. Juni + Samstag\, den 20. Juni von 17 bis 21 Uhr \n \nAnläßlich des zwanzigjährigen Jubiläums des Kunst- und Projekthaus Torstraße 111 in Berlin-Mitte zeigen 32 Künstler*innen\, gebürtig aus Algerien\, Deutschland\, Frankreich\, Island\, der Schweiz\, Serbien und den USA\, vom 18. Juni bis zum 5. Juli 2020 Werke aus den Bereichen Malerei\, Zeichnung\, Skulptur\, Lichtkunst\, Installation\, Komposition\, Video und Puppenspiel in den Ausstellungsräumen und in der Kunstruine. \nTeilnehmende Künstler*innen TORTORTOR 1:1:1 : Làszlò Antal (RS)\, Daníel Björnsson (IS)\, Rudolf Borkenhagen (D)\, James Bullough (US)\, Filip Caranica (D)\, Valérie Favre (CH)\, Ingo Fröhlich (D)\, Pierre Granoux (F)\, Sabine Herrmann (D)\, Friederike Jokisch (D)\, Rudi Kargus (D)\, Klaus Killisch (D)\, Camille Lacroix (F)\, Inge Mahn (D)\, Nanne Meyer (D)\, Esther Nicklas (D)\, Bob Rutman (D/US)\, Karin Schroeder (D)\, Matti Schulz (D)\, Ulrike Seyboth (D)\, Holger Stark (D)\, Mario Thronicke (D)\, Uwe Walter (D)\, Tammo Winkler (D)\, Francis Zeischegg (D)\, Tanja Zimmermann (D) und eine Gruppenarbeit von Felix Becker (D)\, Djabril Boukhenaissi (DZ)\, Christina Huber (CH)\, Paco Höller (D) und Phillip Langer (D) \nUm der gebotenen Achtsamkeit gerecht zu werden\, wird die Vernissage an drei Tagen im Hof und den offenen Ausstellungsräumen stattfinden\, weitere Informationen wie die Geschichte des Kunst- und Projekthauses findet ihr auf der Internetseite. \nGeöffnet ist: Freitag + Samstag 15 bis 19 Uhr | Sonntag 14 bis 18 Uhr  und nach Verabredung. \nZum Jubiläum erscheint der Katalog „20 Jahre Kunst- und Projekthaus Torstraße 111″\, der von der Stiftung Kunnstfonds Bonn und dem Bezirkskulturfonds Berlin-Mitte gefördert und Lukas Verlag herausgegeben wird. \n
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SUMMARY:Sommertage auf Ischia - Die Maler Ulrich Neujahr\, Eduard Bargheer und Hermann Poll
DESCRIPTION:Die Berliner Salongalerie „Die Möwe“ eröffnet ihre neue Ausstellung „Sommertage auf Ischia – Die Maler Ulrich Neujahr\, Eduard Bargheer und Hermann Poll“ nicht zufällig am Tag der Sommerson-nenwende\, am 20. Juni. Denn die Präsentation\, die bis zum 5. September zu sehen ist\, nimmt den Betrachter mit in die Sommer auf der italienischen Insel\, die seit den 1930er Jahren\, doch vor allem ab 1950 die drei Maler und viele andere Künstler magisch anzog. \nFasziniert von der wilden\, ursprünglichen Schönheit der Natur\, den sich verändernden Farben im Spiel des Lichts und den kleinen Fischerdörfern mit ihren Bewohnern\, fanden Neujahr\, Bargheer und Poll auf der Insel nicht nur ihr persönliches Arkadien. Ischia war für sie auch eine unerschöpfli-che Quelle der Inspiration und in der Zeit des Nationalsozialismus ein Rückzugsort\, an dem sie frei leben und arbeiten konnten. Die Ölgemälde von intensiver\, warmer Farbigkeit\, die Aquarelle von bezaubernder Leichtigkeit und die Druckgrafiken mit typischen Alltagsszenen\, die Ulrich Neujahr (1898-1977)\, Eduard Bargheer (1901-1979) und Hermann Poll (1902-1990) auf Ischia schufen\, decken sich bis heute mit unserer Vorstellung von sonnendurchglühten südlichen Landschaften und mediterranen Küsten. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/sommertage-auf-ischia-die-maler-ulrich-neujahr-eduard-bargheer-und-hermann-poll/
LOCATION:Salongalerie ››Die Möwe‹‹\, Auguststr. 50 b\, Berlin\, 10119\, Deutschland
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