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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode
DESCRIPTION:Schnelllebigkeit charakterisiert den Modekonsum von heute. Große Ketten bringen alle zwei Wochen neue Kollektionen auf den Markt\, mit Gewinn: Im Durchschnitt kauft jede*r Deutsche pro Jahr 60 Kleidungsstücke – mehr als eines pro Woche. Doch viele davon werden erst gar nicht oder viel zu selten getragen\, bevor sie in der Altkleidersammlung landen. Die Sonderausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseite der Mode“\, konzipiert vom Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg\, wirft einen kritischen Blick auf die Folgen dieses Handelns für Produzent*innen und Umwelt und regt die Besucher*innen an\, sich engagiert mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Das Museum Europäischer Kulturen (MEK) ergänzt die Auseinandersetzung mit der Fast Fashion um Einblicke in die Berliner Slow Fashion Szene: Als Dreh- und Angelpunkt der internationalen fairen Modewelt entstehen in Berlin zahlreiche innovative Ideen\, wie Mode nachhaltig produziert und genutzt werden kann und gleichzeitig Spaß machen kann. \nNoch bevor Kleidungsstücke im Handel landen\, werden die größten „Modesünden“ begangen: Allein für ein T-Shirt aus Baumwolle werden 2700 Liter Wasser verbraucht\, welches nach chemischen Färbeprozessen nicht selten mit Giftstoffen belastet in Flüsse gelangt. Unter dauerhaften Umweltverschmutzungen und verseuchtem Grundwasser leiden die Menschen vor Ort in Ländern wie Bangladesch. Dort verdienen zumeist Frauen ihren Lebensunterhalt als Näherinnen in der Bekleidungsindustrie. Ihre Arbeitsbedingungen und ihr Lohn werden von immer mehr Konsument*innen als unfair eingestuft: Wie kann es sein\, dass ein T-Shirt weniger kostet als ein Cappuccino? Der Ausstellungsbereich „Fast Fashion“ erläutert\, wie die globale Fast Fashion-Industrie funktioniert und wie Produzent*innen und Konsument*innen zusammenhängen. \nDurch die Auseinandersetzung mit den Folgen der Fast Fashion für Mensch und Umwelt steigt das öffentliche Interesse an fairer Mode. Der Ausstellungsbereich „Slow Fashion“ bietet Einblicke in die Berliner Szene der fairen Mode. Mit „Neonyt“ findet in Berlin jedes Jahr die weltweit größte Messe für faire Mode statt. Designer*innen und kreative Köpfe setzen Trends und entwickeln innovative Ansätze und Materialien und entschleunigen den Kreislauf der Mode. Das MEK stellt Berliner Pionier*innen der fairen und nachhaltigen Mode vor. Sie erzählen\, was für sie faire und nachhaltige Mode ist – vom umweltschonenden Upcycling überfaire Produktionsbedingungen bis hin zu Kleidungsstücken aus zertifizierten Stoffen und Kleidertauschpartys. \nZur Ausstellung ist bereits ein umfangreicher „Magalog“ (ISBN 13978-3-923859-82-5) erschienen. Ein umfassendes Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm mit regelmäßigen Repair-Cafés und kreativen Workshops ergänzt die Ausstellung während ihrer gesamten Laufzeit. \n
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SUMMARY:Zhou Tao im Times Art Center Berlin
DESCRIPTION:Zhou Tao: Winter North Summer South. Mit Winter North Summer South stellt das Times Art Center Berlin ein fotografisches Projekt des Künstlers Zhou Tao vor\, das 2019 als Auftragsarbeit des Guangdong Times Museums entstanden ist. Kuratiert von Nikita Yingqian Cai (Chief Curator\, Guangdong Times Museum) im Berliner Times Art Center. \nNahezu zwei Jahre hat Zhou Tao in der Wüste Gobi verbracht\, die Obsession der Moderne und unseren utopischen Wunsch\, Wüsten in Lebensraum zu verwandeln\, in Bildern einzufangen. Das Ergebnis ist ein facettenreiches Repertoire an schnell wechselnden Bildern: Sandstürme\, Staubwolken\, sich ändernde Jahreszeiten\, Porträts von Menschen\, Pflanzen und Tieren\, die gemeinsam in flüchtigen Ökosystemen leben\, zurückgelassen als Überreste industrieller Eingriffe. Doch auch in diesem Ausnahmezustand wird die Erhabenheit der Natur durch menschliche Spuren belastet: Wind schlägt durch Pappelbäume\, wirbelnder Sand schleift die Oberflächen riesiger Metallblumen\, die verloren in der Wüste liegen – üppige rote Knospen\, die achtlos zurückgelassen wurden. \nIm Mittelpunkt von Zhou Taos Praxis stehen die Komplexität und Mehrdeutigkeit von Schauplätzen: der Horizont in den Augen einer Schildkröte\, Freizeitaktivitäten unter einer Betonbrücke\, ökologische Enklaven in einem Tagebau\, die fremdartige Kuppel eines Stadttheaters\, ein märchenhaftes Lied auf einem belebten Platz\, ein im Sand versinkender Wasserspeicher\, das Kind\, die Pflanze\, die Kuh\, die Ziege\, das Huhn und der Hund\, die alle in Einklang mit rostigen Maschinen leben … In solchen topografischen Allegorien versucht Zhou Tao\, die organische Verschmelzung von Mensch\, Maschine und Umwelt festzuhalten. Seine Arbeiten erzählen von globalen Wirklichkeiten\, lokalen Eigentümlichkeiten und persönlichen Erinnerungen. \nZhou Tao\, geboren 1976 in Changsha in der Provinz Hunan\, studierte an der Kunstakademie von Guangzhou\, wo er 2001 den Bachelor of Fine Arts in Ölmalerei erwarb sowie 2006 den Master of Fine Arts in Mixed Media Studies. Zurzeit lebt und arbeitet er in Guangzhou. Seine Arbeiten wurden auf internationalen Ausstellungen und Biennalen gezeigt\, darunter Viva Arte Viva\, 57. Internationale Kunstausstellung – La Biennale di Venezia\, Venedig\, 2017; Sharjah Biennale 13\, Sharjah\, 2017; Tales of Our Time\, Solomon R. Guggenheim Museum\, New York\, 2016; APT8\, Asia Pacific Triennale of Contemporary Art\, Brisbane\, 2015. \nBegleitprogramm zu Ausstellung\n25.–30.05.2020 \nConflictual Topography: Landscape and Belonging.\nOnline Film Screening mit Rosa Barba und Ben Rivers.\nOrganisiert von Heidi Ballet im Rahmen der Ausstellung Zhou Tao – Winter North Summer South \nEin zweites Screening-Programm ist für den 2. Mai 2020 geplant. \nDas Times Art Center Berlin TACB ist eine Initiative des Guangdong Times Museum.\nÖffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 – 19 Uhr\, Brunnenstraße 9 (Mitte).\nEintritt frei.\nBild: Zhou Tao\, Winter North Summer South No. 23\, 2019. Inkjet print on paper\, 63.3×120 cm\, Courtesy of the artist and Vitamin Creative Space. \nZhou Tao: Allegorien der Topographie\nKuratorisches Statement von Nikita Yingqian Cai\nChief Curator\, Guangdong Times Museum\nZhou Tao hat fast zwei Jahre zwischen der Oase und dem Dorf Gobi verbracht\, um die Obsession der Moderne und den utopischen Wunsch des Menschen\, Wüsten in Lebensraum zu verwandeln\, in Bildern einzufangen. Entstanden ist ein umfangreiches Spektrum an Bildern\, die in raschem Wechsel Landschaften aus Sandstürmen und Staubwolken zeigt\, den Wandel der Jahreszeiten sowie Porträts von Menschen und anderen Wesen\, die in ephemeren Ökosystemen leben – zurückgelassen als Überbleibsel industrieller Interventionen. Es ist ein Ausnahmezustand\, in dem die erhabene Schönheit der Natur deutlich gezeichnet ist von den Spuren\, die die Menschen hinterlassen haben: Heftiger Wind fegt durch Pappelbäume und\naufwirbelnder Sand schleift die metallischen Oberflächen riesiger Pflanzengebilde\, die ebenso verloren in der Wüste herumliegen wie die üppigen roten Knospen\, die achtlos zurückgelassen wurden und kein Publikum mehr finden. \nDie gigantischen Blätter und Blumen wurden von Menschen geschaffen\, um die phantastische Illusion einer „grünen” Natur heraufzubeschwören – und doch erinnert das Bild der Landschaft eher an die archäologische Ausgrabungsstätte einer unbekannten Spezies aus der Zukunft (Winter North Summer South\, 2019). \nDie Koexistenz von Mensch und Natur scheint nicht mehr zu sein als ein kurzer Augenblick auf der unermesslichen Zeitachse des Universums. Wie in einer allegorischen Adaptation der Geschichte Vom närrischen Greis\, der die Berge abtragen wollte scheinen die Menschen\, die sich auf den öffentlichen Plätzen von Guangzhou und Bangkok versammelt haben\, in einem Modus ewiger Erwartung zu schweben (Blue and Red\, 2013)\, während sich mitten in der Wüste kleine Gruppen von Arbeitern endlos abmühen\, ein riesiges Wasserreservoir zu bauen (South of the Mountain\, 2019); aus dem ovalen Deckel einer gigantischen Waschmaschine steigt ein künstlicher Mond auf und strahlt einen Schimmer von Romantik aus (The Worldly Cave\, 2017)\, während das spontane Skript\, das der Künstler auf eine Plastiktüte schreibt\, irgendwann im Fluss untergeht (South Stone\, 2010–\n2011).\nAll diese flüchtigen Wechselwirkungen finden Eingang in Zhou Taos Kamera: Die Kamera wird zum „connecting point of perception“\, zur zentralen Verbindungsstelle der Wahrnehmung. Ab dem Moment\, da die Kamera als verbindendes Element der Wahrnehmung in die ökologische Beziehung eingetreten ist\, hat sich eine Beziehung zwischen dem Filmenden\, der Kamera und der Landschaft entwickelt\, ein Sich-Aufeinander-Einstellen\,\nein Prozess des wechselseitigen „Kalibrierens“ und „Infiltrierens“\, im Laufe dessen die Frage „Wie entstehen bewegte Bilder?“ unablässig an den Ort des Geschehens zurückgeworfen wird. Das bewegte Bild entstand nicht im Drehbuch\, und auch nicht in der Wunschvorstellung oder Phantasie des Filmemachers\, sondern im Zuge einer kontinuierlichen Abstimmung und organischen Verschmelzung von Mensch\, Maschine und Umgebung.\nFredric Jameson erläutert seine Kritik der Binaritat von Subjekt und Objekt\, und erklärt den allegorischen Mechanismus: „Allegory foregrounds this strange process by way of a unique autoreferentiality or self-designation in which a text’s language necessarily acts its content out\, and uses itself to articulate the inexpressible.“ \nWie aber geschieht dieses „Kalibrieren“ und „Infiltrieren“? Wie geht die Filmsprache auf eine Körperlichkeit ein\, die nicht im Drehbuch steht?\nWie überwindet das bewegte Bild den Drang zu zeigen und zu erklären\, und wie gelingt es ihm\, auch das Unsichtbare und Unsagbare einzufangen? Wenn Zhou Tao von „Kalibrieren“ und „Infiltrieren“ spricht\, sind dies Allegorien für seinen Prozess des Einswerdens mit der Maschine\n(Kamera) und der Umgebung\, und für die Fähigkeit des Filmenden („film taker“)\, eine unmittelbare körperliche Spannung zum Ausdruck zu bringen\, die der narrative Apparat nicht vermitteln kann.\nZhou Taos Filmkunst erinnert an die Ästhetik des liubai der chinesischen Literati. In der LiteratiMalerei der Südlichen Schule wird ein Gefühl von Raum dadurch erzeugt\, dass etwa Landschaften jeweils nur eine Ecke oder Seite eines Gemäldes füllen\, während weite Teile der Bildfläche leer gelassen werden. In der Zeit der mongolischen Yuan-Dynastie\, als sich viele chinesische Gelehrte aus dem Staatsdienst zurückziehen mussten\, kamen die Literati häufig zusammen\, um ihre Ideale zu kultivieren und ihre Weltsicht in Gemälden zum Ausdruck zu bringen. In der Malerei ging es nun nicht mehr um die Beschreibung der sichtbaren Welt. Die Kunstschaffenden versuchten\, mit Hilfe der Malerei ihren Empfindungen\, Gedanken und\nGefühlen\, ihren inneren Landschaften Ausdruck zu verleihen. Zhou Tao verwandelt in ähnlicher Weise innere Stimmungen und Empfindungen in Bilder\, allerdings teilt er nicht die eskapistische Haltung der Literati. Für ihn ist der Akt des Filmemachens ein Weg\, sich mit Realitäten auseinanderzusetzen\, die durch die Technik massiv verändert wurden. Es geht ihm darum\, direkte Verbindungen zu schaffen\, und unsere Körper mit Hilfe der Kamera unmittelbar mit der Welt kurzzuschließen. \nSeine Kurzfilme zeigen diese flüchtigen Wirkungsmomente: Am Ende von Blue and Red stellt Zhou Tao einen Tränengasangriff nach\, den er auf den Straßen von Bangkok erlebt hat\, indem er die einzelnen Bewegungsabläufe – das Rennen\, das Fallen und das Wiederzu-sich-Kommen – rekonstruiert und mit der Kamera nachvollzieht. Das erinnert an Francis Alÿs’ Videoarbeit Tornado — mit dem Unterschied\, dass Alÿs sich bewusst dafür entschieden hat\, über einen Zeitraum von zehn Jahren (2000 bis 2010) mit seiner Kamera einen Tornado zu verfolgen\, um in dessen Auge vorzudringen\, während Zhou Tao sich nicht freiwillig dafür entschieden hat\, zu „fallen“. Er ist sich noch nicht einmal sicher\, ob es überhaupt möglich ist\, diesen Moment des Kollabierens\, das Schwinden der Sinne\, wiederzugeben. „I find it a violent conflict. It is not a fiction\, just a conflict. It gives the feeling of mountain contours. It is so violent\, so confrontational; it mercilessly drops the landscape in front of your eyes.“ Die unerwartete Kopplung von\nRealismus und Romantik fasziniert\, weil sie auf keinerlei Transzendenz verweist. Die Männer\, die im Ödland von The Worldly Cave ihrem unwahrscheinlichen Freizeitvergnügen nachgehen und am Rande der vermüllten Hügel Fische fangen\, sind sowohl die Schöpfer als auch die Pioniere\nder infrastrukturellen „Gebirgsumrisse.“\nDie moderne Topographie ist ein Vermessungsverfahren\, das sich damit beschäftigt\, Koordinaten zu bestimmen und Messwerte aufzuzeichnen\, um die Umrisslinien und dreidimensionale Darstellungen der Erdoberfläche berechnen zu können. Von zentraler Bedeutung sind in der Topographie\, so Zhou Tao\, die Abstraktion und die Überwachung. Als Gegenentwurf erschafft er seine eigene Terra-Temporality. Die „Terra-Temporalität“ verweigert sich der Trennung der Sinne und der Kategorisierung der Begriffe\, verweilt zwischen Hitze und Licht\, Kälte und Boden\, Geruch und Gesicht\, Raum und Zeit. In der chinesischen Poesie gibt es eine Form der Rhetorik\, die als yijue oder tonggan (Synästhesie) bezeichnet wird\, als Fluss der Empfindungen. Zhou Tao entwirft in seiner dokumentarischen Assemblage eine Utopie aus Körpern und Bildern … „projected as the senses swap places\, lights doing double duty for sounds and then vice versa … whose pensee sauvage\, divested of abstractions\, must use each singular perception to express the ́other\, then appropriating the other in order to return on itself to shore up its own existence as representation.“ Zhou Taos Arbeit Tide (2008) ist solch eine drastische Dokumentation\, die den Körper des Künstlers dem Wechsel der Gezeiten aussetzt\, und es den Betrachtenden dadurch ermöglicht\, seine Angst\, Beklemmung und physische Verletzlichkeit unmittelbar nachzuempfinden. In East 6 St to Location One bleibt der Körper des Künstlers zwar präsent\, löst sich dann in der Improvisation mit einem Mitarbeiter und der Umgebung jedoch auf. Nach einem konzeptuellen Experiment im Rahmen einer urbanen Intervention (Power Here\, 2009) ist in South Stone (2010–2011) schon eine deutlich ausgewogenere Beziehung zwischen Körper und\nUmgebung\, Subjekten und Objekten zu spüren. In After Reality (2013) wird es dann schwierig\, zu entscheiden\, ob es sich bei dem „Grasen“ und „Teeblätter-Pflücken“ eher um einen Prozess der körperlichen Aneignung landwirtschaftlicher Tätigkeiten handelt oder um eine Assimilation des\nKünstlers an die Natur. Dieser Prozess der Assimilation wird dann in Blue and Red fortgesetzt\, wo alle Subjekte und Objekte ohne Unterschied in die gleiche ambivalente Atmosphäre der LED-Lichter eingetaucht werden\, wodurch es beim Betrachten fast unmöglich wird\, zwischen der Stimmung der Menschen\, die in Bangkok gegen die Regierung auf die Straße gehen\, und jener der zufälligen Passanten und Schaulustigen auf einem Platz im Central Business District von Guangzhou zu unterscheiden.\nThe Worldly Cave wurde an vielen unterschiedlichen Orten aufgenommen\, etwa am Berg Dafu in Panyu\, China\, in der Stadt Yingde in Qingyuan\, China\, in Phoenix\, USA\, im spanischen Menorca sowie in Gwangju\, Korea. Die mit einer extrem hohen ISO-Empfindlichkeit ausgerüstete Kamera\nkann feinste Abstufungen von Helligkeit und Dunkelheit detailgenau wiedergeben\, die vom Menschen mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Bei der Endbearbeitung des Films begann Zhou Tao\, sich mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen\, die sich aus der technologischen Beschleunigung der Bilderzeugung ergeben. North of the Mountain (2019) ist eine Auftragsarbeit für das Times Museum in Spielfilmlänge. Zhou Tao hat die gesamte Phase der Filmproduktion und Postproduktion selbst begleitet\, und sich bei der Feinabstimmung der Bilder und Rekonstruktion der zeitlichen Abfolge der Aufnahmen seine eigenen körperlichen Erfahrungen in Erinnerung gerufen. Im Verzicht auf die Auslagerung der Produktion zeigt sich der\nradikale Versuch des Künstlers\, den Mechanismus der Repräsentation zu ökologisieren. In Zeiten der technischen Entwicklung einer prothetischen Körperlichkeit\, in der Maschinen die Grenze zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit definieren und verändern\, dient der Film nicht mehr bloß der Abbildung der Realität. Er wird zu einem Instrument\, das es uns ermöglicht\, unsere innere Landschaft auf die Außenwelt zu projizieren. \nWas der narrative Apparat nicht erfassen kann\, sind die Komplexität und Ambiguität der Schauplätze: der Horizont\, der sich in den Augen einer Schildkröte spiegelt\, eine Straßenüberführung aus Beton als Raum für Freizeitaktivitäten\, ökologische Enklaven in einem Tagebau\, die außerirdisch anmutende Kuppel eines urbanen Theaters\, das idyllische Lied eines besetzten Platzes\, ein Wasserreservoir\, das zu Sand zerfällt\, das Kind\, die Pflanze\, die Kuh\, die Ziege\, das Huhn und der Hund\, die mit verrosteten Maschinen zusammenleben … In eben solchen Allegorien der Topographie versucht Zhou Tao\, das organische Verschmelzen von Mensch\, Maschine und Umwelt zu verdichten\, um über planetare Realitäten zu sprechen\, die mit lokalen Details und persönlichen Erinnerungen kontaminiert sind\, und um es jenen Partikularitäten zu ermöglichen\, ihre Wirkung im universellen filmischen Raum zu entfalten. \n
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LOCATION:Times Art Center Berlin\, Brunnenstrasse 9\, Berlin\, 10119\, Deutschland
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SUMMARY:REMIX REMAKE: Präsentation und Interpretation
DESCRIPTION:Klie zeigt Ausschnitte seines fotografischen Werks der Jahre 1992 – 2002 zeigen. Diese analogen Handabzüge auf Barytpapier werden Teil einer neuen raumgreifenden Installation und wachsen so über ihren ursprünglichen Kontext hinaus. Klie inszeniert und konstruiert in diesen Arbeiten den Moment der „Aura“. Die Präsentation ist somit ein REMIX und im REMAKE werden die Fotoarbeiten neuinterpretiert. \n
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SUMMARY:"Magical Soup" Medienkunst aus Sammlungen\, Hamburger Bhf.\, 28. April
DESCRIPTION:„Magical Soup“ versammelt Arbeiten von den Medienkunstpionieren*innen Nam June Paik\, Jochen Gerz\, Charlemagne Palestine\, Ulrike Rosenbach und Keiichi Tanaami\, von den multimedial arbeitenden Künstler*innen Nevin Aladag\, Stan Douglas\, Cyprien Gaillard\, Douglas Gordon\, Rodney Graham\, Dmitry Gutov\, Anne Imhof\, Joan La Barbara\, Pipilotti Rist\, Diana Thater\, Lawrence Weiner\, Nicole Wermers und David Zink Yi sowie jüngere künstlerische Positionen von Korakrit Arunanondchai\, Trisha Baga\, Dineo Seshee Bopape\, Christine Sun Kim\, Sandra Mujinga und Sung Tieu.\nZur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Texten u. a. von Anna-Catharina Gebbers\, Chloe Stead und Jessica Lauren Elizabeth Taylor. \n„Magical Soup“ – Medienkunst aus der Sammlung der Nationalgalerie\, der Friedrich Christian Flick Collection und Leihgaben\nvom 29. April – 23. August 2020\, eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin\, Eröffnung: Dienstag\, 28. April 2020\, 19 Uhr \nDie Nationalgalerie verfügt über eine der umfangreichsten musealen Medienkunstsammlungen in Europa. Die Bestände bedeutender historischer Videokunst wurden in den letzten Jahren durch herausragende neuere zeitbasierte Arbeiten erweitert. Die Gruppenausstellung „Magical Soup“ in den Rieckhallen des Hamburger Bahnhof zeigt auf über 2.000 m2 zentrale Werke\, ergänzt um Leihgaben der jüngsten Künstler*innengeneration\, deren gemeinsamer Ausgangspunkt das Verhältnis von Ton\, Bild und sozialem Raum ist. \nMusik hat die Kraft\, imaginäre Welten zu erzeugen. Durch Töne lassen sich Räume physisch erschüttern. Bilder können Klangräume heraufbeschwören\, die uns über Leinwand oder Bildschirm hinausführen. Die Gruppenausstellung „Magical Soup“ erkundet das Verhältnis zwischen Hören\, Sehen und gesellschaftlich geprägter Raumerfahrung. Zu sehen sind Medienkunstwerke\, Installationen und Papierarbeiten von den 1970er-Jahren bis zur unmittelbaren Gegenwart. \nAusgehend von Musik\, Klängen\, Geräuschen\, Stimmen\, ihren Notationen oder bildhaften Umsetzungen werden geographische\, gesellschaftliche und imaginäre Räume verhandelt. Zwischen genauer Beobachtung\, radikalem Selbstausdruck und bewusster Dekonstruktion von Identität schlagen die Werke andere Sichtweisen auf eine Realität vor\, die sich im Fluss befindet und immer wieder nach Erweiterungen bisheriger Annahmen von Wirklichkeit verlangt. \nBild: Korakrit Arunanondchai\, Painting with history in a room filled with people with funny names 3\, 2015\, Video\, 24:44 Min.\, © Korakrit Arunanondchai 2019; courtesy the artist; Carlos / Ishikawa\, London; Clearing\, NewYork; Bangkok CityCity Gallery\, Bangkok \n
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LOCATION:Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin\, Invalidenstraße 50–51\, Berlin\, 10557\, Deutschland
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SUMMARY:KONTINUUM. Something between Archive and Project Space
DESCRIPTION:KONTINUUM. Something between Archive and Project Space versammelt Kunstwerke\, Videos\, Klänge und Gedanken von Kunst- und Kulturschaffenden zum Thema Digitalisierung und Isolation. Die im Rahmen eines Open Call eingereichten Beiträge werden durch ausgesuchte Positionen und Kommentare ergänzt. Die Website fungiert als Plattform\, die über die kommenden Monate stetig wachsen und sich entwickeln wird. Neben der Sammlung von subjektiven Wahrnehmungen und Kunstwerken wird es an einzelnen Tagen Live-Events geben\, die es möglich machen\, Kunst von zu Hause aus zu erleben. Es lohnt sich also regelmäßig bei KONTINUUM vorbei zusehen! Mit Cynthia Montier und Mathieu Tremblin\, Lucy Beall\, George Nebieridze\, dem 5.18 Magazine und vielen mehr! \n
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LOCATION:Kleine Humboldt Galerie\, Humboldt Universität\, Hauptgebäude-Lichthof Ost\, Unter den Linden 6\, Berlin\, 10099\, Deutschland
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SUMMARY:Christo and Jeanne-Claude
DESCRIPTION:Zu sehen sind Arbeiten\, die von 1963 bis 2019 entstanden sind\, darunter frühe Objekte\, großformatige Zeichnungstableaus sowie Editionen und Druckgrafiken. Nach in Folien verpackten und mit Schnüren umwickelten Alltagsgegenständen – vom Zeitschriftenstapel bis zum VW-Käfer – widmeten sich Christo und Jeanne-Claude zunehmend künstlerischen Transformationen und Akzentuierungen von ganzen Landschaften oder Architekturen. Von 1962 bis 2019 konnten dreiundzwanzig Projekte auf verschiedenen Kontinenten realisiert werden. Seit dem Tod seiner Frau im Jahre 2009 führt Christo die mit ihr geplanten Vorhaben weiter fort. \nSämtliche Projekte werden ausschließlich durch den Verkauf von Vorstudien\, Zeichnungen\, Collagen\, Originallithografien und Editionen ermöglicht. Christo und Jeanne-Claude akzeptieren keinerlei Fördermittel\, weder aus öffentlicher noch privater Hand. \nChristos Zeichnungen sind viel mehr als nur Ideenskizzen\, Entwürfe oder Konstruktionsanleitungen. Sie zeigen in ihrer Strichführung\, Schraffur\, Lichtgebung und Farbigkeit eine ganz individuelle Handschrift. Zudem sind sie auch durch die collagierten Pläne\, Materialien\, Stoffe oder Fotografien und ihre immer gleiche Acrylglas-Umhüllung unverwechselbar\, ja einzigartig. Und ein Zeugnis dafür\, welch ein großartiger Zeichner Christo ist. \nAuch die Bewusstmachung sozialer und historischer Prozesse durch die Verhüllung ist in den Projekten von Christo und Jeanne-Claude intendiert. Insbesondere die Verwandlung des Parlamentsgebäudes im wiedervereinten Berlin trifft 1995 den Nerv der Zeit. Über fünf Millionen Besucher und Besucherinnen aus aller Welt kommen. Und wie immer ist die Wirkung auf das Publikum auch bei diesem Projekt friedvoll\, heiter\, geradezu euphorisierend. Die Kunst von Christo und Jeanne-Claude ist eine Kunst ohne Anspruch auf Dauerhaftigkeit. Sie lebt vielmehr vom Reiz unwiederholbarer Ereignishaftigkeit. \n
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SUMMARY:Die Kunst von Christo und Jeanne-Claude
DESCRIPTION:Christo und Jeanne-Claude: Zu Ehren des Künstlerpaares wurden 2 Ausstellungen mit einer Retrospektive der Projekte von 1963 bis 2020 durchgeführt. Die erste findet im Palais Populaire in Berlin statt und endet am 14. September 2020. Sie präsentierte die Fotos der Verhüllungen und Projekte\, die von den 5 Künstlern konzipiert und gestaltet wurden. Die zweite ist bis zum 19.10.2020 im Centre Pompidou in Paris zu sehen. Ein Beitrag von Maria Teresa Santoro Dörrenberg: \nEs war im Juni 1995. Zum Ende des Frühjahrs fuhr ich jeden Tag am Reichstag in Berlin vorbei im meinem alten roten Ford Corsa auf dem Weg\nzur Staatsbibliothek\, in der ich gewöhnlich meine Tage mit dem Studieren von Kommunikation verbrachte. Es fing an mit ungewöhnlichen Aktivitäten rund um den Reichstag. Stahlträger und anderes Baumaterial wurden tagelang angeliefert und direkt neben dem Reichstag deponiert. An einem wolkigen Tag im gleichen Monat brachten riesige Sattelschlepper auch die Stoffe\, mit denen das Gebäude verhüllt würden sollte\, und parkten in der Umgebung. Ich fragte mich was da passierte mit dem Parlamentsgebäude\, damals noch teils ohne Glas in den Fenstern\, mit noch sichtbaren Kriegsschäden und ohne die Norman Foster Glaskuppel. \nIn dieser Zeit hörte ich zum ersten Mal von dem Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude.\nOhne Internet und PC arbeitete ich damals mit einem steinalten Laptop\, eine Leihgabe eines Freundes. Aber wir hatten Fernsehen\, Radio und\nTelefon und nach und nach arbeitete ich mich in das Ereignis ein\, dessen Zeuge ich gerade wurde: Die Verhüllung des verlassenen\nReichstagsgebäudes. Ein Projekt\, dessen Ursprungsidee Anfang der 70iger Jahre datiert und für dessen Genehmigung allein 7 Abstimmungen im\nParlament erforderlich wurden bevor es letztendlich realisiert werden konnte. Die Arbeiten schritten voran. Unzählige Spezialisten arbeiteten an der Montage der das Gebäude schützenden Stahlstruktur\, die später den Aluminiumfarben Polypropylen basierten Stoff tragen sollte. Nach Fertigstellung der Stahlstruktur betraten 90 junge australische Bergsteiger die Szene\, verteilten die Stoffbahnen befestigten diese an der Struktur und verhüllten die Außenmauern des Gebäudes. Es war eine affenähnliche Darbietung\, die die Aufmerksamkeit von jedem Passanten auf sich zog. An den Wänden hängend zogen sie Stoffe und Seile hoch und runter bis das Äußere des Parlaments komplett verhüllt war. \nZu Anfang der Arbeiten waren nur wenige Zuschauer vor Ort\, neugierig wie ich selbst. Aber die Zuschauerzahlen stiegen schnell an als die\nKletterer mit ihren Arbeiten begannen. Jeden Nachmittag\, auf dem Weg nach Hause\, parke ich den Wagen vor der Baustelle um den Fortgang der\nArbeiten aus nächster Nähe zu beobachten und genoss das stärker werdende Gewimmel von Zuschauern. Was für ein Glück und was für ein\nPrivileg zu Beginn dieses Sommers hier zu sein und das Spektakel dieser Transformation begleiten zu dürfen.\nRund um die Baustelle versammelten sich täglich mehr neugierige Leute und Fans\, die sich hier täglich trafen\, um zu beobachten\, zu plaudern oder\ndie Änderungen zu kommentieren. Viele Schaulustige machten es wie ich selber und fingen an den Rasenplatz vor dem Parlament tagsüber und\nauch nachts aufzusuchen.\nAm 24 Juni 1995 hatte sich das Parlament in ein gigantisches Kunstwerk verwandelt: Verhüllt\, gefesselt und verschnürt. Und die neugierigen\nZuschauer hatten das Umfeld in eine riesige Bühne verwandelt\, als würden sie der größten Show dieses Sommers beiwohnen.\nIn den Wochen des Aufbaus und den 2 Wochen\, die die Verhüllung andauerte\, gab es rund um das Gebäude ein bisschen von allem zu sehen: Flanierende Paare und Familien\, Jugendliche\, die sich im Park vor dem Gebäude mit ihren Freunden trafen\, alternative Musikveranstaltungen\,\nPicknicks mit der Familie oder Freunden auf dem Parlamentsrasen\, Kleinkunstdarbietungen\, Fotografen und Medienvertreter\, die das Ereignis\naufzeichneten und dokumentierten\, und den ganzen Tag über Omnibusladungen voll Tagestouristen. Die Transformation des Gebäudes von 137 m Länge und 97 Metern Breite war beeindruckend: Ein Monument oder eine gigantische Freiluftskulptur. \nNach dem Fall der Mauer und der folgenden schwierigen Übergangsphase und den Anpassungen in finanzieller\, sozialer und kultureller Hinsicht\nbegannen die Deutschen über diese gigantische\, verkleidete Struktur zu lächeln. Sechs Jahre nach der Wiedervereinigung des Landes war es\, als\nob die Trennung der beiden Deutschen Länder plötzlich in ferner Vergangenheit läge oder gar nie stattgefunden hätte.\nDas Verpacken des Parlaments hätte auch mithilfe von Gerüsten und Baukränen durchgeführt werden können. Das war durch das Künstlerpaar\njedoch nicht beabsichtigt. Vielmehr sollte der Prozess des Verpackens selbst als eine Art Aufführung für die Bewohner der Stadt und den Rest\nder Welt dienen. Und durch das Einwickeln mittels menschlicher Kletterer wurde die Aktion selbst zu einem monumentalen Ereignis künstlerischen\nSchaffens.\nDie ursprünglichen Prognosen der Organisatoren von ca. 500.000 Besuchern wurden mehr als übertroffen\, es kamen 5.000.000. An\nWochenenden war es aufgrund der Menschenmassen fast unmöglich\, sich der Installation zu nähern.\nChristo und Jeanne-Claude waren an vielen Tagen selbst vor Ort\, gaben Interviews und verfolgten die Arbeiten und ihre Auswirkungen auf die\nStadtlandschaft\, die Öffentlichkeit und die Medien.\n2001 war ich wieder in Berlin. Es gab zu der Zeit eine Ausstellung über die beiden im Martin Gropius Bau mit frühen Arbeiten. Dadurch hat sich mir\nder Beginn und das Ziel der Verhüllungsarbeiten erschlossen. Christo und Jeanne-Claude begannen mit der Verpackung von Objekten\, der\nHerstellung dieser Objekte selbst. Sie konstruierten Pakete\, verpackten Bilder\, verhüllten Strukturen und Bäume\, deckten Schaufenster und\nFassaden ab und präsentierten städtebauliche Projekte. Die Ausstellung dokumentierte 420 Arbeiten über den Zeitraum von 1958-1969. \nAls Teilnehmer der Documenta in Kassel 1968 zeigten sie dort eine 85 Meter lange „Luftverpackung“\, ähnlich einer gigantischen luftgefüllten\nWurst. Die Fotodokumentation davon war Teil der Ausstellung über die frühen Arbeiten. Von da an sind unzählige städtebauliche Projekte\nentwickelt und realisiert worden.\nZu den bekanntesten Werke zählen „Wrapped Coast\, Little Bay“ in Sydney\, Australien (1968-69)\, „Valley Curtain“ in Colorado (1970-72) und\n„Running Fence“ in Kalifornien (1972-76) )\, „Surrounded Islands“\, Miami (1980-83)\, „The Pont Neuf Wrapped“\, Paris (1975-85)\, „The Umbrellas“\,\nJapan und Kalifornien (1984-91)\, „Wrapped Reichstag“ in Berlin (1972-95)\, „The Gates“ im Central Park in New York (1979-2005)\, „The Floating\nPiers“ am Iseo See in Italien (2014-16) und „The London Mastaba“\, am Serpentine Lake in London.\nChristo wurde 1935 im damals kommunistischen Bulgarien geboren und traf 1958 in Paris die in Französisch-Marokko am selben Tag wie er\ngeborene Künstlerin Jeanne-Claude. Sie heirateten bald und Jeanne-Claude wurde seine ständige Mitarbeiterin und Begleiterin. Nach mehr als\n50 Jahren Zusammenarbeit starb Jeanne-Claude im Jahr 2009. Christo gab die schon geplanten gemeinsam entwickelten Projekte jedoch nicht\nauf und man kann sagen\, dass die Verpackung des Arc de Triumphe in Paris das vielleicht wichtigste noch von beiden autorisierte Projekt ist. Das\nin den 60iger Jahren konzipierte Werk beinhaltet die Verhüllung des Tors mit silbrig-blauem Polypropylen Stoff und roter Schnur. Ursprünglich\ngeplant für 2020 wurde das Projekt aufgrund der aktuellen Pandemiekrise auf 2021 verschoben. Es wird auch den endgültigen Abschied von Christo\nmarkieren\, der Anfang dieses Jahres gestorben ist. \nZu Ehren des Künstlerpaares wurden zwei Ausstellungen mit einer Retrospektive der Projekte von 1963 bis 2020 durchgeführt. Die erste findet aktuell im Palais Populaire in Berlin statt – Arbeiten aus der Sammlung Jochheim – und endet am 14. September 2020. Sie präsentiert die Fotos der Verhüllungen und Projekte\, die von den Künstlern konzipiert und gestaltet wurden. Die zweite ist bis zum 19.10.2020 im Centre Pompidou in Paris zu sehen. \nText: Maria Teresa Santoro Dörrenberg\, Bild: Christo und Jeanne-Claude \n
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SUMMARY:Roger Eberhard „Human Territoriality” bei Robert Morat
DESCRIPTION:Roger Eberhard betrachtet mit „Human Territoriality” von Menschen gemachte Grenzziehungen – in der Galerie Robert Morat in Berlin-Mitte bis 20. September zu sehen. \n„Human Territoriality” versammelt Roger Eberhards Fotografien von ehemaligen Grenzverläufen\, rund um den Globus und quer durch die Menschheitsgeschichte. Manche Grenzlinien haben sich aufgrund des klimatischen Wandels oder landschaftlicher Eingriffe nur um einige hundert Meter verschoben\, andere verschwanden\, weil Grossreiche auf beiden Seiten zu Fall kamen. Zusammen mit den ausführlichen Bildunterschriften helfen die Fotografien das vielgestaltige kartographische Puzzle unserer Welt zu entschlüsseln. In einer Zeit von Massenmigration\, Grenzmauern und erstarkendem Nationalismus zeigen sie die Wechselhaftigkeit dieser menschengemachten Gebietsmarkierungen.\n\nGrenzen trennen zwei Seiten\, sie definieren ein Hier und ein Dort. Und gleichzeitig zeichnen sie auch ein Porträt dessen\, was sich innerhalb der Grenzlinie befindet\, vermitteln Geborgenheit und Sicherheit. Und obwohl sie Anspruch auf ewige Gültigkeit erheben\, ist doch nichts so veränderlich wie Grenzverläufe. Es ist schon ironisch\, dass Menschen oder ganze Völker so viel Nationalstolz und Protektionismus aufgrund von Grenzen entwickeln\, obwohl sie fiktive Gebilde sind\, die sich laufend ändern oder gar ganz verschwinden.\n\nRoger Eberhard\nArbeiten von Roger Eberhard (*1984 Zürich\, Schweiz) werden international ausgestellt und finden sich in wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen. Frühere Publikationen waren u.a. „Standard“ (Scheidegger & Spiess\, Zürich\, 2016)\, „Norma“ (Peperoni Books\, Berlin\, 2013) und „Wilted Country“ (Scheidegger & Spiess\, Zürich\, 2010). Das Buch zur Serie „Human Territoriality“ erscheint in der Edition Patrick Frey\, Zürich\, 2020. Roger Eberhard lebt und arbeitet in Stallikon (CH).\n\nDie Robert Morat Galerie beschäftigt sich mit zeitgenössischer Fotografie und mit Fotografie des 20. Jahrhunderts und zeigt wechselnde Ausstellungen deutscher und internationaler Fotografen aus ihrem Programm. Die im Jahr 2004 in Hamburg gegründete Galerie ist inzwischen umgezogen und ist regelmäßig Aussteller auf internationalen Kunstmessen wie der PARIS PHOTO\, der Photo London\, der UNSEEN Amsterdam oder der Photography Show in New York.\n\nBild: Roger Eberhard „24 th Parallel South“\, Chile\, 2018\, 180 x 140 cm (also available in 90 x 70 cm)\, Archival Pigment Print\, Ed. of 3 + 1 AP’s (5 + 1 AP’s). © Die Rechte liegen beim Künstler und der Galerie Robert Morat.\n
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LOCATION:Galerie Robert Morat | Schauraum Berlin\, Linienstraße 107\, Berlin\, 10115
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SUMMARY:Eintritt in ein Lebewesen - Bethanien geöffnet\, Eintritt frei
DESCRIPTION:Eintritt in ein Lebewesen – von der sozialen Skulptur zum Plattformkapitalismus. Eine Ausstellung des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien und Tilman Baumgärtel \n\nAusstellungsdauer: 18. Mai bis 16. August 2020\nÖffnungszeiten: So-Mi 10-20 Uhr\, Do-Sa 10-22 Uhr\nEintritt: frei\n\n\nDie Gruppenausstellung Eintritt in ein Lebewesen hätte Ende März eröffnen sollen. Aufgrund des Ausbruchs der Coronapandemie musste sie verschoben werden und nun wird sie ab 18. Mai im Kunstraum Kreuzberg unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen zu sehen sein. Bei der Konzipierung der Ausstellung vor zwei Jahren war noch nicht absehbar\, wie sehr das Thema in diesen Zeiten von Corona aktuell sein würde: Lock-in\, Home-Office\, Zoom-Konferenzen\, Live-Streamings auf YouTube und anderen Plattformen prägen unseren Alltag während amazon und Lieferando die Profite machen\, die bei kleineren Unternehmen ausbleiben. Plattformkapitalismus setzt sich immer mehr in unserem Alltag und in der Arbeitswelt fest. Die Ausstellung blickt kritisch auf diese Entwicklungen\, die sich bereits seit Jahren abzeichneten.\n\nDer Kunstraum Kreuzberg präsentiert mit Eintritt in ein Lebewesen eine Gruppenausstellung von 32 Künstler*innen sowie ein Diskursprogramm\, welche die Methoden\, mit der Unternehmen wie YouTube\, Google\, Fiverr oder Amazon Mechanical Turk die Ausbeutung der Kreativität ihrer Nutzer*innen zum Geschäftsmodell gemacht haben\, reflektieren. Etwa die Hälfte der künstlerischen Arbeiten stammt aus der gegenwärtigen Periode des Plattformkapitalismus. Eine Auswahl älterer Werke verfolgt die Idee der kollektiven Kreativität zurück zu ursprünglich emanzipatorischen Ideen aus der Frühzeit des Internets wie Crowdsourcing und letztlich zur sozialen Skulptur von Joseph Beuys.\n\nMit den Künstler*innen:\nCORY ARCANGEL | JOSEPH BEUYS | ARAM BARTHOLL | NATALIE BOOKCHIN | IRENE CHABR | JAMES COUPE | ANDY DECK | CONSTANT DULLAART | MARK FLOOD | JOHN D. FREYER | JODI | MIRANDA JULY & HARRELL FLETCHER | AARON KOBLIN & DANIEL MASSEY | STEFFEN KÖHN | OLIA LIALINA | JONAS LUND | JUDY MALLOY | MICHAEL MANDIBERG | NEOZOON | OMSK SOCIAL CLUB | NAM JUNE PAIK | MARK SALVATUS | SEBASTIAN SCHMIEG & SILVIO LORUSSO | RALPH SCHULZ | GUIDO SEGNI | JOHANNES STÜTTGEN | ALEX TEW | AMALIA ULMAN | VAN GOGH TV\n\nZur Ausstellung\n1977 zeigte Joseph Beuys auf der documenta 6 seine Installation ‚Honigmaschine am Arbeitsplatz‘\, die in Schläuchen und Rohren Honig durch die Ausstellung pumpte. Die Arbeit versinnbildlicht Beuys’ Vorstellung vom erweiterten Kunstbegriff und von der sozialen Skulptur. „Jeder Mensch ist ein Künstler“ lautet seine berühmte Devise – nicht weil jede*r malen\, tanzen oder musizieren kann\, sondern weil wir alle durch unsere schöpferische Energie zu einer kollektiven Kreativität beitragen\, die das eigentliche Kapital und Potential einer Gesellschaft ist\, was Beuys auf die Formel „Kunst = Kapital“ bringt. Der Honig als „geistige Kraftnahrung des Kosmos“ (Beuys) verkörpert diese kollektive Kreativität.\nHeute liefern wir unseren kreativen „Honig“ ganz freiwillig bei Internet-Unternehmen wie Google\, Facebook\, Twitter\, TikTok oder Amazon ab. Computer und Smartphones\, Online-Lautsprecher und Fitness-Armbänder laden einen Großteil unserer Daten auf die Server dieser Firmen. Selbst Leihfahrräder und E-Scooter sammeln unsere Bewegungsdaten. Jeder Klick\, jedes Like\, jedes gepostete Foto und jeder Online-Kommentar von uns ist Kraftnahrung für die Unternehmen des „Überwachungskapitalismus“ (Shoshana Zuboff). Diese nutzen unsere Daten\, um Werbung zu verkaufen\, Prognosen über unser Verhalten anzustellen und ihre Algorithmen und ihre KI zu optimieren\, um konkurrierenden Firmen den Marktzutritt so schwer wie möglich zu gestalten.\n\nDie Ausstellung Eintritt in ein Lebewesen hat ihren Titel von einem Vortrag\, den Joseph Beuys 1977 während der documenta über die soziale Skulptur hielt. Sie verfolgt diese Idee in die Gegenwart\, in der viele im Internet und den sozialen Medien kreative Leistungen anbieten\, aber nur wenige davon finanziell profitieren. Sie bringt Kunstwerke aus mehr als vierzig Jahren zusammen\, um zu verstehen\, was zwischen der Entwicklung der sozialen Skulptur und dem Aufstieg von Plattform-Kapitalismus und Gig Economy geschehen ist und wie dieser Prozess in der Kunst reflektiert wurde. Die Ausstellung wird von einer Veranstaltungsreihe begleitet.\nZur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 116 Seiten und 89 Abbildungen\, für 10\,- Euro in der Ausstellung.\n\nIdee und Konzeption: Tilman Baumgärtel\nKoordination und Realisierung: Nadia Pilchowski\, Jorinde Splettstößer\nTechnische Ausstellungsproduktion: Kristoffer Holmelund\nMitarbeit: Elisabeth Kroegel\, Lena Fetköther\, Mareen Linsner\, Linnéa Meiners\nBegleitprogramm (Termine und virtuelle Orte werden zeitnah bekanntgegeben)\n\nGefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa: Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien und Fonds für Ausstellungsvergütungen und realisiert in Zusammenarbeit mit Tamago.\nDer Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg.\nBild: Eintritt in ein Lebewesen @ Kunstraum Kreuzberg/Bethanien\n\n
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SUMMARY:Bauhaus-Archiv x Klebebande Ausstellung und Workshop
DESCRIPTION:Bauhaus-Archiv x Klebebande Klebende Medien gab es einige am Bauhaus: Festdekoration mit Isolierband\, künstlerische Collagen und Wandtapeten als Verkaufsschlager. Das Tape-Art-Kollektiv Klebebande hat mit Form\, Farbe und Material experimentiert und eine raumgreifende Collage für das temporary bauhaus-archiv geschaffen. \nFarbige Flächen\, Bänder und Pfeile fügen sich zu einem dynamischen Wandbild\, das sich auf den Wänden des temporary entfaltet. Ganz im Geist des experimentellen Unterrichts am Bauhaus hat Klebebande ihre Arbeit nicht nach einem detaillierten Entwurf ausgeführt\, sondern direkt vor Ort frei in den Raum geklebt. \nDie Tape-Art-Installation ist bis zum 25. August im temporary bauhaus-archiv (Interimsstandort) zu sehen.\nDer Eintritt ist frei. \nWorkshops:\nDrei Tape-Art-Workshops laden dazu ein\, die Materialien und Techniken der Klebekunst selbst auszuprobieren. Die Klebebande-Künstler Nikolaj Bultmann\, Bruno Ridderbusch und Bodo Höbing zeigen\, welche Gestaltungsmöglichkeiten in klebenden Bändern und Folien stecken. Die Kuratorin Nina Wiedemeyer gibt einen Einblick in künstlerische Collagen und andere klebende Medien am Bauhaus.\nTermine:\nDonnerstag\, 16. Juli\, 18-20 Uhr\nSonntag\, 9. August\, 12-14 Uhr\nDonnerstag\, 13. August\, 18-20 Uhr\nOrt: temporary bauhaus-archiv in der Knesebeckstraße 1-2 in Berlin-Charlottenburg\nKostenfrei. Ab 12 Jahren. Teilnehmerzahl begrenzt\, mit Anmeldung bis spätestens drei Tage vor dem jeweiligen Workshop unter welcome@bauhaus.de. \nDas Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung (BHA) besitzt die weltweit größte Sammlung zur Geschichte des Bauhauses (1919-1933)\, der bedeutendsten Schule für Architektur\, Design und Kunst des 20. Jahrhunderts. In einem vom Bauhaus-Gründer Walter Gropius entworfenen Gebäude präsentiert die Berliner Bauhaus Institution als Museum für Gestaltung Schlüsselwerke seiner Sammlung und erforscht als internationale Forschungsstätte Geschichte und Wirkung des Bauhauses. Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses im Jahr 2019 wird das vom Bauhaus-Gründer Walter Gropius entworfene Gebäude denkmalgerecht saniert und um einen Neubau erweitert. \nBild: www.bauhaus.de Bauhaus-Archiv x Klebebande \n
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SUMMARY:I love you anyway
DESCRIPTION:Viewings during corona \nby appointment only\nplease contact us via email one day before \n
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SUMMARY:Time Present
DESCRIPTION:Die Schau untersucht\, wie sich Künstler*innen mit der Zeit und den Grundfragen der Fotografie auseinandersetzen: Welche unterschiedlichen Realitäts- und Zeitebenen hält eine Aufnahme fest? Bildet sie tatsächlich einen bestimmten Moment ab? Ist das\, was auf einem Foto zu sehen ist\, Gegenwart oder Vergangenheit\, Wirklichkeit oder Imagination? \nDieser thematische Rahmen ermöglicht es\, den Aufstieg\, den die Fotografie zu einem zentralen Medium der Gegenwartskunst erlebt hat\, über zeitliche und geografische Grenzen hinweg zu verfolgen. Dabei geht es nicht darum\, eine stringente Entwicklung der Fotokunst aufzuzeigen. Time Present gleicht eher einer vielstimmigen Konversation\, in der ästhetische und formale Strategien\, Konzepte\, politische und gesellschaftliche Fragestellungen in Beziehung zueinander treten. \nUnter dem motivischen Leitfaden der „Zeit“ werden dabei in vier Kapiteln Werke vorgestellt\, die einerseits die grundlegenden Fragestellungen der Fotografie berühren\, und andererseits die Entwicklung der Sammlung aufzeigen. \nDas Spektrum der Ausstellung reicht von „Klassikern“ der deutschen Gegenwartsfotografie wie Bernd und Hilla Becher\, Andreas Gursky und Candida Höfer\, die bereits in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren gesammelt wurden\, bis hin zu junger Fotokunst aus Afrika\, Osteuropa\, dem Nahen Osten und China\, die heute die Sammlung mit prägt. Einen wichtigen Aspekt bildet der kritische Blick von nichteuropäischen Künstler*innen wie Yto Barrada\, Mohamed Camara und Kader Attia auf den westlich dominierten Kunstkanon. Und auch eine andere Revolution wird spürbar: Die Instagram-Kunst der Argentinierin Amalia Ulman zeigt\, wie sich die Fotografie durch digitale Technologien demokratisiert hat – aber auch\, wie sehr die Manipulation und Distribution von Bildern unser tägliches Leben bestimmt. Im Laufe der vier Jahrzehnte\, in denen Fotografie in der Sammlung Deutsche Bank gesammelt wurde\, hat sich nicht nur das Medium radikal gewandelt\, sondern mit ihm die globale Gesellschaft. Auch das dokumentiert Time Present. \n
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SUMMARY:Ronald Paris: Bilder vom Sein – Arbeiten aus sechs Jahrzehnten im Schloss Biesdorf.
DESCRIPTION:Ronald Paris (*1933) gehört zu den herausragenden Malern und Grafikern seiner Generation. Die retrospektiv angelegte Ausstellung zeigt in einem kontrastreichen räumlichen Gegenüber Malerei und Zeichnungen\, die beispielhaft für das Lebenswerk des Künstlers stehen. \nDas Werk des Künstlers umfasst Gemälde und Zeichnungen\, Grafiken und Collagen\, Glasmalerei\, Gobelins\, Bühnenbilder sowie baubezogene Arbeiten im öffentlichen Raum. Künstlerisch gleichrangig neben großformatigen Arbeiten an exponierten Orten sind die auf der Staffelei im Atelier geschaffenen\, häufig durch Literatur\, Theater und Reisen inspirierten Bilder und Grafiken. \nParis braucht das Erlebnis der Landschaft\, die menschliche Gestalt\, und er braucht die damit verbundene Geschichte. Das Verlangen\, den Menschen vom Wesen her zu begreifen\, hinter die Gründe und Abgründe seines Tuns zu kommen\, ist die eigentliche Triebkraft\, die das Entstehen seiner Bildwelt bis heute antreibt. \nEr sucht den Rückgriff auf antike Gestalten und Mythen\, ist von den Dramen Shakespeares bis zur Dichtung Volker Brauns inspiriert und greift dieses Material auf für seine künstlerischen Deutungen. Prometheus\, Odysseus\, Marsyas\, Appolon\, Sisyphos\, Kassandra\, Medea\, Ikarus\, Iphigenie\, Sappho oder Hamlet\, Lear u.a. sind für ihn Metaphern\, um menschliche Grundthemen in gesellschaftliche Kontext seiner Zeit zu stellen. \nEine wichtige Facette seines Werks sind die Porträts\, sie sind der verdichtete Ausdruck seiner realistischen Kunst. Einer der Porträtierten ist Otto Nagel. Noch heute ist die für Paris prägende Zeit an der Akademie der Künste als sein Meisterschüler bei ihm wach. Andere Zeichnungen wie die von Ernst Busch\, Hanns Eisler\, Heiner Müller\, Harry Kupfer und Inge Keller verweisen auf Paris‘ große Nähe zum Theater. \nParis‘ Bedürfnis ist es bis heute\, sich künstlerisch einzumischen. Durch viele seiner künstlerischen Deutungen fordert er polemisch-trotzig einen Dialog heraus. Er ist einer der wenigen Bildermacher\, der auf der Suche nach der Wahrheit Lebensraum schonungslos ausleuchtet und die Würde des Menschen mit seiner Kunst verteidigt. Dieser Grundzug ist charakteristisch für seine künstlerische Haltung. \nDie Ausstellung wird gefördert aus Mitteln des Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. \n
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SUMMARY:Christine Fenzl: Land in Sonne – Porträts der Nachwendejugend Ostberlins im Schloss Biesdorf.
DESCRIPTION:Die in Berlin lebende Fotografin Christine Fenzl porträtierte Jugendliche aus den Berliner Bezirken Hellersdorf\, Marzahn\, Lichtenberg und Hohenschönhausen\, die in der Wendezeit und danach zur Welt kamen. Für deren Eltern die Mauer also eine Selbstverständlichkeit bedeutete\, in deren eigener Welt diese jedoch kaum mehr vorstellbar ist. Ihre Serie wirft den Blick auf die Generation der »Nachwendekinder«. \nIn sensiblen Aufnahmen spürt Fenzl den Geschichten und Erwartungen der Protagonisten nach und bewahrt dabei stets die Perspektive des ungeteilten Interesses an ihren Motiven. Sie zeigt die Menschen nah und unverstellt\, im richtigen Licht und in einem vertrauten Moment. Die sich im Wandel befindlichen Orte\, in denen insbesondere die Plattenbauarchitektur auf die Vergangenheit schließen lässt\, spiegeln dabei auch die Jugend als einen Zustand des Übergangs wider. \nChristine Fenzl hat die tiefgreifenden Veränderungen\, die Berlin nach dem Mauerfall durchlaufen hat\, selbst erlebt. Bereits 1992 zog sie dort hin und wurde Assistentin von Nan Goldin. Zunächst lebte sie im Westteil der Stadt\, dann im ehemaligen Ostteil Mitte\, wo Erneuerung und Umbruch\, aber auch Herausforderungen täglich spürbar waren. Gerade an den Orten\, an denen bereits erneuert und erschlossen wurde\, wird es immer schwieriger\, sich an den genauen Verlauf der Grenze zu erinnern. \n»Ich fürchte\, dass die Bilder dieser Zeit verschwinden. Angetrieben von der anhaltenden Veränderung\, aber dennoch spürbaren ehemaligen Teilung der Stadt\, ist es mir wichtig\, der ‚Wendekinder‘-Generation ein Gesicht zu geben. Ich will die jungen Frauen und Männer in Bildern festhalten\, die in diese besondere Zeit hineingeboren und somit Teil der Geschichtsschreibung sind«\, resümiert Christine Fenzl. \nDie Ausstellung wird gefördert aus Mitteln des Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. \n
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SUMMARY:Sommertage auf Ischia - Die Maler Ulrich Neujahr\, Eduard Bargheer und Hermann Poll
DESCRIPTION:Die Berliner Salongalerie „Die Möwe“ eröffnet ihre neue Ausstellung „Sommertage auf Ischia – Die Maler Ulrich Neujahr\, Eduard Bargheer und Hermann Poll“ nicht zufällig am Tag der Sommerson-nenwende\, am 20. Juni. Denn die Präsentation\, die bis zum 5. September zu sehen ist\, nimmt den Betrachter mit in die Sommer auf der italienischen Insel\, die seit den 1930er Jahren\, doch vor allem ab 1950 die drei Maler und viele andere Künstler magisch anzog. \nFasziniert von der wilden\, ursprünglichen Schönheit der Natur\, den sich verändernden Farben im Spiel des Lichts und den kleinen Fischerdörfern mit ihren Bewohnern\, fanden Neujahr\, Bargheer und Poll auf der Insel nicht nur ihr persönliches Arkadien. Ischia war für sie auch eine unerschöpfli-che Quelle der Inspiration und in der Zeit des Nationalsozialismus ein Rückzugsort\, an dem sie frei leben und arbeiten konnten. Die Ölgemälde von intensiver\, warmer Farbigkeit\, die Aquarelle von bezaubernder Leichtigkeit und die Druckgrafiken mit typischen Alltagsszenen\, die Ulrich Neujahr (1898-1977)\, Eduard Bargheer (1901-1979) und Hermann Poll (1902-1990) auf Ischia schufen\, decken sich bis heute mit unserer Vorstellung von sonnendurchglühten südlichen Landschaften und mediterranen Küsten. \n
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SUMMARY:FACES – Long Time No See! At Aurel Scheibler
DESCRIPTION:With works by Curtis Anderson\, Dan Asher\, Wolfgang Betke\, Jean-Luc Blanc\, Jonathan Bragdon\, Walther Dahn\, Carolin Eidner\, James Ensor\, Wilhelm von Gloeden\, Anthony Goicolea\, Vivian Greven\, Hipkiss\, Christian Holstad\, Kalaman\, Arthur Köpcke\, Alice Neel\, A.R. Penck\, Francis Picabia\, Paul P\, Jack Pierson\, Odilon Redon\, David Robilliard\, Thomas Scheibitz\, Egon Schiele\, Uta Schotten\, Rudolf Schwarzkogler\, Jamel Shabazz\, Peter Stauss\, Billy Sullivan\, Gavin Turk\, Zhang Wanqing\, Andy Warhol\, Weegee\, Chen Yongliang\, Thomas Zipp and more. \n
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SUMMARY:WIELAND FÖRSTER im Kunsthaus Dahlem
DESCRIPTION:WIELAND FÖRSTER noch bis 18. Oktober im Kunsthaus Dahlem: Anlässlich des 90. Geburtstags von Wieland Förster widmet das Kunsthaus Dahlem diesem bedeutenden Bildhauer eine Werkschau mit Skulpturen aus 50 Jahren\, in denen sowohl formale und stilistische Entwicklungen dargestellt werden\, als auch auf Försters Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und seiner eigenen Biografie Bezug genommen wird. \nDie Ausstellung zu WIELAND FÖRSTER versammelt eine Auswahl von Porträtarbeiten\, insbesondere Künstlerporträts der 1960er und 1970er Jahre\, sowie Werke\, die sich – immer vor dem Hintergrund der leidvollen Geschichte des 20. Jahrhundert – mit existentiellen Themen\nder Menschheit beschäftigen.\nGeboren in Dresden 1930 erlebt Wieland Förster als Jugendlicher den Krieg und die Bombardierung seiner Heimatstadt. Nicht weniger traumatisch sind die Jahre\, die Förster als junger Mann in der Haftanstalt Bautzen verbringen muss\, inhaftiert wurde der\n16jährige wegen angeblichen Waffenbesitzes. Nach seiner Entlassung studiert Förster von 1953 bis 1958 in Dresden und Berlin Bildhauerei. Von den stilistischen Vorgaben an den ostdeutschen Hochschulen bleibt er weitgehend unberührt. Förster verfolgt seine eigene bildhauerische Auffassung und rezipiert die künstlerischen Strömungen seiner Zeit. Aristide Maillol\, Alberto Giacometti und Henry Moore inspirieren sein Werk\, aber auch der Berliner Bildhauer Bernhard Heiliger\, der nicht nur wegen seines Wechsels von der Hochschule in Berlin-Weißensee nach Westberlin\, sondern auch wegen seiner Hinwendung zur Abstraktion im Osten offen attackiert wird. Im Frühjahr 1954 besucht Förster Heiliger\, der damals bereits zu den renommiertesten Bildhauer*innen der jungen Bundesrepublik zählt\, in seinem Berliner Atelier und es beginnt ein freundschaftlich kollegialer Austausch\, der Jahrzehnte andauern soll. \nFür die Ausstellung hat WIELAND FÖRSTER aus dem OEuvre Heiligers eine Auswahl jener Werke getroffen\, die ihm besonders wichtig erschienen. Sie werden im ehemaligen Atelier Heiligers\, dem Ostflügel des Kunsthaus Dahlem\, gezeigt. Heiliger attestiert dem jungen Kollegen eine »großplastische Begabung« und einen »seltenen Mut zu Großem«. Er bietet ihm an\, sein Studium bei ihm fortzusetzen\, doch Förster hält Heiligers »formale Anziehungskraft« nicht förderlich für seine »Selbstfindung«. Anregungen nimmt er dennoch auf. Prägend ist Heiligers Auseinandersetzung mit mythologischen Themen. Diese mündet in eine »früharchaische Figurenwelt«\, die Försters eigener »mittelmeerischen Sehnsucht« entspricht. Prägend ist auch Heiligers Porträtauffassung\, die jene entscheidenden Punkte einer Physiognomie zu definieren sucht\, anhand derer ein Gesicht gestaltet werden kann. \nDas Ringen um die Erfassung der Persönlichkeit eines Menschen\, die überindividuelle Züge annimmt\, charakterisiert Försters Porträtplastiken. Die eindringlichen Bildnisse von Künstlern wie dem Komponisten Hanns Eisler\, dem Regisseur und Gründer der\nKomischen Oper Walter Felsenstein oder dem Schauspieler Bernhard Minetti zeichnet eine intensive Lebendigkeit aus\, sie zeugen aber auch von Försters Fähigkeit einen »geistigen und habituellen Gleichklang« zu erzielen. \nDie Auseinandersetzung mit der Mythologie\, etwa in Marsyas – Jahrhundertbilanz oder den verschiedenen Fassungen der Daphne – gerät in Försters Werk zu einer Auseinandersetzung mit universellen Themen wie Leid\, Zerstörung\, Vergänglichkeit und existentieller Not – Themen\, die sich auch in Werken wie dem Großen Trauernden Mann oder dem Kleinen Martyrium niederschlagen. Hier gewinnt Försters Auseinandersetzung mit der traumatischen Geschichte des 20. Jahrhunderts plastischen Ausdruck\, der sich häufig in der Fragmentierung und Verletzung der menschlichen Figur visualisiert. Sein eigenständiger Weg bringt Förster aber auch mit der Kunstpolitik der DDR in Konflikt. Als 1964/65 der Kopf der Gelähmten entsteht\, hat Förster im Ellipsoid zwar eine neue Grundform gefunden\, die fortan sein Werk bestimmen wird\, von staatlicher Seite wird dieses frühe Hauptwerk des Künstlers jedoch heftig kritisiert. Der damalige Kulturminister Klaus Gysi 1965 vermutet gar eine Beleidigung des sozialistischen Menschen; Förster erhält Ausstellungsverbote. Doch der Künstler hat auch prominente Fürsprecher und seine Bedeutung im Kunstgeschehen kann nicht in Abrede gestellt werden. 1974 wird er ordentliches Mitglied der Akademie der Künste der DDR und später einer ihrer Vizepräsidenten\, zuständig für Meisterschülerfragen; 1985 wird Förster ordentlicher Professor. \nHeute zählt Wieland Förster zu den bedeutenden deutschen Bildhauer*innen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein figuratives Werk zeichnet eine unverwechselbare\, expressive Formsprache aus\, die der leidvollen Geschichte 20. Jahrhunderts gewidmet ist. »Ich bin auch nur Bildhauer geworden«\, so formuliert es der Künstler\, »um der Welt immer wieder zu sagen\, welches Leid die Jahrhundertmitte gebracht hat. Krieg\, Vorkrieg\, Nachkrieg – diese Zeit\, für die ich stehe\, als Jahrgang 30.« \nWIELAND FÖRSTER\nGeboren 1930 erlebt Wieland Förster als Jugendlicher den Krieg und die Bombardierung seiner Heimatstadt Dresden. Im Alter von 16 Jahren wird er wegen angeblichen Waffenbesitzes inhaftiert und verbringt drei Jahre in Bautzen\, bevor er\, schwer an\nTuberkulose erkrankt\, entlassen wird. Nach einer Ausbildung zum technischen Zeichner studiert Förster von 1953 bis 1958 in Dresden bei Walter Arnold und in Berlin bei Fritz Cremer Bildhauerei. 1959 wird er Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste in Ostberlin.\nNach Ausstellungsverboten und Arbeitsbehinderungen in den 1960er und frühen 1970er Jahren erhält Wieland Förster zahlreiche Anerkennungen für sein Werk. 1973 wird er mit dem Kunstpreis der DDR ausgezeichnet\, es folgen u. a. 1974 der Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR\, 1978 der Kunstpreis des FDGB und 1983 der Nationalpreis der DDR für Kunst und Literatur II. Klasse. Im Jahr 2000 wird er zudem mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt. 2010 erhält er die Ehrendoktorwürde der Universität Potsdam. Förster zeigte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland\, u. a. in den Staatlichen\nMuseen zu Berlin (1980)\, der Kunsthalle Södertälje (1982)\, der BAWAG Foundation\, Wien (1990)\, im Dresdner Zwinger (2009/10) und zuletzt im Angermuseum\, Erfurt (2020). Er war zudem 1986 Teilnehmer der XIII. Biennale in Venedig. Seine Werke befinden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen sowie im öffentlichen Raum\, u. a. in Berlin\, Chemnitz\, Dresden und Potsdam. Im Jahr 2001 übergab Wieland Förster den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 58 Plastiken als Stiftung.\nDie Ausstellung wird gefördert vom Freundeskreis Kunsthaus Dahlem – Bernhard Heiliger e.V. \nText: Kunsthaus Dahlem\nBild: WIELAND FÖRSTER SKULPTUREN AUS 50 JAHREN Ausstellungsansicht Kunsthaus Dahlem 2020 Foto: Eric Tschernow. © VG Bild-Kunst\, Bonn 2020. \n
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SUMMARY:Fresh Legs Berlin 2020. INSELGALERIE Berlin
DESCRIPTION:DE: Unter dem Titel FRESH LEGS schreibt die Galleri Heike Arndt DK jährlich einen weltweiten Aufruf in den Bereichen Malerei\, Zeichnung\, Foto\, Video und verwandten Bereichen aus. Zum zweiten Mal ist die INSELGALERIE Berlin Partnerin dieses Open Calls. Die Zusammenarbeit beider Galerien gewährleistet ein breites Spektrum künstlerischer Positionen. Die INSELGALERIE Berlin zeigt gemäß ihrem Profil nur Werke von Künstlerinnen und eröffnet damit eine weitere spannende Perspektive. An beiden Standorten kommentieren insgesamt 51 ausgewählte Künstler*innen die Herausforderungen unserer Zeit. Die Arbeiten richten sich an ein breites Publikum und bieten Raum für Nachdenklichkeit und Inspiration. \nEN: Galleri Heike Arndt DK is proud to present the annual Open Call FRESH LEGS\, showcasing a range of artworks\, including paintings\, drawings\, photography\, videography\, and other related fields. This year\, we are once again bringing you a special edition of the exhibition in collaboration with Inselgalerie Berlin. This partnership enables us to present a wide range of artists. In line with its usual profile\, Inselgalerie Berlin will be showcasing exclusively female artists and bringing a new artistic perspective to the exhibition. Across both galleries\, a total of 51 carefully selected artists will be expressing their views on contemporary challenges facing society and raising questions on our humanity. All audiences can find something personally captivating within this range of artistic expression\, as we aim to create a space for reflection and inspiration. \nList of GHA artists: Ange Schmiert (AT)\, Jenna Kähönen (FI)\, Line Schjølberg (NO)\, DeDe Handon (US)\, Andrej Konopek (RS)\, Jean-Baptiste Monnin (FR)\, Charo Del Cura (ES)\, Iveta Tomanová (SK)\, Steph Huang (TW/UK)\, Adrian Williams (DE)\, Alexis Jang (DE)\, Inguna Gremzde (LV)\, Péter Tauber (AT)\, Meik Brüsch (DK)\, Artur Popek (PL)\, Max Kling (DE)\, Cecilia Klementsson (SE)\, A. Barry Rosenlund (US)\, Andrea Cerquiglini (IT)\, Violeta Vollmer (DE)\, Pieter Lerooij (BE)\, Alessandro de Leo (IT)\, Lorena Bueno Larraz (ES)\, Miska Mio (FI) \n
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SUMMARY:Isabelle Le Minh: After Alfred Ehrhardt – Cristal réel
DESCRIPTION:Mit der ersten Präsentation in Deutschland der Ausstellung Cristal réel der deutsch-französischen Künstlerin Isabelle Le Minh (*1965) kommt die normalerweise im Verborgenen bleibende Archivarbeit der Alfred Ehrhardt Stiftung zur Geltung: die Inventarisierung von ca. 20.000 Fotografien und Restaurierung von 1.000 Glasplatten. Diese Archivarbeit bietet nicht nur den Humus für weitere kunsthistorische Forschungen\, sondern auch Inspiration für neue künstlerische Auseinandersetzungen. \nDer Aufgabe\, sich mit Alfred Ehrhardts Werk auseinanderzusetzen\, haben sich schon einige zeitgenössische Künstler*innen gestellt. Aber noch nie wurde Ehrhardts Werk so intensiv\, direkt und tiefschürfend interpretiert wie von Isabelle Le Minh. Ihre neue Arbeit ist Teil ihrer Werkgruppe After Photography\, mit der sie die Werke von Meisterfotografen neu interpretiert und deren Schaffensweisen hinterfragt. Nach ihrer Auseinandersetzung mit Henri Cartier-Bresson\, Hiroshi Sugimoto sowie Bernd und Hilla Becher folgt nun Alfred Ehrhardt. \nIsabelle Le Minh thematisiert die fotohistorischen Bedingungen wie fototheoretischen Hintergründe der Fotografie\, indem sie in ihrer künstlerischen Arbeit auf konzeptuelle Weise Teilaspekte des fotografischen Archivs hervorhebt. Dafür wählte sie mit Alfred Ehrhardts Kristallefotografien eines seiner faszinierendsten Konvolute\, das aus 600 Fotografien und 400 Glasnegativen besteht. Nicht von ungefähr\, denn Le Minh hat vor ihrem Kunststudium Kristallografie studiert – sie versteht die Welt der regelmäßig geformten Kristalle auch aus naturwissenschaftlicher Sicht. Der Ausstellungstitel Cristal réel ist ein Begriff der Kristallografie und bezeichnet unvollkommene Kristalle\, wie sie in der Natur vorkommen. Die Ausstellung basiert auf zwei neuen Serien: Kristallklar und Cristallogrammes. In Kristallklar kombiniert Le Minh Ehrhardts Negative inklusive ihrer Fehler und Retuschen mit Aufnahmen von im Internet gefundenen Landschaften der jeweiligen Herkunftsorte dieser Kristalle. Die Künstlerin spielt mit dem ambivalenten Charakter der Fotografie: zum einen ist sie sachliches Dokument\, zum anderen ist sie subjektive Konstruktion; einerseits behandelt Ehrhardt Kristalle als wissenschaftliche Forschungsgegenstände\, andererseits macht er sie zu Objekten seiner ästhetischen Weltanschauung. Cristallogrammes ist eine Serie von Fotogrammen\, bei denen kleine\, abstrakte Konstruktionen aus fotografischen Archivmaterialien auf lichtempfindlichem Papier so platziert werden\, dass sie in ihrer endgültigen Form aussehen wie Kristalle. \n
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SUMMARY:Al Taylor | Alan Uglow | Stanley Whitney | John Zurier in der BORCH Gallery
DESCRIPTION:‘Abstraktion erlaubt es dem Menschen im Geist zu sehen\, was mit den Augen nicht wahrnehmbar ist… Abstrakte Kunst ermöglicht es den KünstlerInnen über das Greifbare hinaus zu sehen; das Unendliche aus dem Endlichen zu extrahieren. Sie ist die Emanzipation des Geistes. Sie ist die Ergründung des Unbekannten.‘ –Arshile Gorky \nBORCH Gallery & Editions freuen sich\, ausgewählte Druckgrafik-Projekte von Al Taylor\, Alan Uglow\, Stanley Whitney und John Zurier in ihrer Berliner Galerie zu zeigen. \nJeder dieser Künstler hat eine andere Herangehensweise an Abstraktion. Sie finden ihre Inspiration in Licht\, Farbe\, Musik\, sichtbaren Strukturen oder in der Einfachheit von Alltagsgegenständen. Während die einen das Offensichtliche auf ein Minimum reduzieren\, führen andere uns neue Formen vor Augen\, die in unserer visuellen Realität keine Entsprechung haben und danach streben\, eine neue Dimension des Seins hervorzubringen. \nIn seiner künstlerischen Praxis vereinte Al Taylor abstrakte Kompositionen mit narrativen Untertönen. Seine Werke sind voller spielerischer Alltagspoesie\, die selbst den banalsten Phänomenen einen Augenblick des Ruhmes verleiht. Pfützen aus Hundeurin\, Erbsen oder menschliche Daumen sind Teil seines visuellen Universums in dem Dreidimensionalität und Zweidimensionalität in einen einzigartigen Dialog treten. Das künstlerische Experiment ist in Taylors Werk auf ein Minimum reduziert. Er sah\, hörte oder fand ein Phänomen um es dann aus zahlreichen Blickwinkeln zu betrachten und zu erforschen. Wie er selbst einmal betonte: ‘Anstatt mich selbst anonymen Objekten aufzuzwingen\, versuche ich Methoden zu entwickeln\, die es diesen Objekten erlauben\, ihre eigene Logik über mich hinaus zu formen.’ Unabhängig davon\, wie prosaisch oder bodenständig Taylors Objekte waren\, es gelang ihm stets\, ihnen in seiner Arbeit eine ironische und unnachgiebige Poesie mitzugeben.\nAl Taylor (1948–99) arbeitete von 1989 bis 1998 mit BORCH Gallery & Editions zusammen. \nAlan Uglows Werke sind in minimalistischer und konzeptueller Malerei verwurzelte Untersuchungen von Raum\, Architektur und Skulptur. Gedämpfte Farbfelder – vorzugsweise mehrere miteinander kollidierende Felder – scheinen beinahe mit ihrer Umgebung zu verschmelzen. Uglows Arbeiten geben einen Rahmen für räumliche Überlegungen und Assoziationen – leere Seiten mit denen wir in einen physischen Dialog treten können. Zahlreiche Werke Uglows\, wie seine umfangreiche Stadium Serie\, haben einen engen Bezug zu seiner lebenslangen Faszination mit Fußball. So ist auch sein Druckgrafikprojekt Stadion (1993) eine enge Auseinandersetzung mit den Strukturen eines Stadions: den Farben der verschiedenen Mannschaften und der Art und Weise wie Werbung am Spielfeldrand\, das Spielfeld selbst und die Zuschauerränge arrangiert sind.\nAlan Uglow (1941¬–2011) arbeitete von 1981 bis 2011 mit BORCH Gallery & Editions zusammen. \nDie Arbeit von Stanley Whitney ist ein lebhaftes Plädoyer für die Relevanz von Abstraktion in der zeitgenössischen Kunst. Bekannt ist er vor allem durch seine Arbeiten auf Leinwand: Raster verschieden großer Farbblöcke\, die durch horizontale und vertikale Bänder von einander getrennt sind. Sein Stil mag an den Minimalismus des 20. Jahrhunderts erinnern\, doch sein Verzicht auf geometrische Exaktheit und vor allem sein dynamischer\, unbeschwerter Pinselstrich zeugen von einer einzigartigen künstlerischen Handschrift. Musik\, insbesondere Jazz\, ist von jeher eine wichtige Inspirationsquelle für Whitney. So löst er sich in seinen schwarz-weißen Radierungen von seinem markanten Raster und erforscht die Möglichkeiten verschiedener Radierungstechniken; er kombiniert sie\, legt sie übereinander und schafft so Arbeiten von bemerkenswerter räumlicher Tiefe die in ihrer spontanen Linienführung an improvisierte Jazz Arrangements erinnern.\nStanley Whitney (* 1946 in Philadelphia) lebt und arbeitet in New York und Solignano. Er arbeitet seit 2016 mit BORCH Gallery & Editions zusammen. \nIn John Zuriers Arbeiten entfalten sich scheinbar monochrome Oberflächen zu visueller Poesie. Seine Bildsprache ist minimal und hat zugleich eine klar erkennbare Handschrift: Lineare Elemente bilden Räume durch eine Interaktion von An- und Abwesenheit. Inspiriert durch Beobachtungen von Naturphänomenen\, Lichtverhältnissen und Farbigkeit vermitteln seine Arbeiten die ihnen innewohnende charakteristische Ruhe und Reinheit. Der Titel seines Summer Book (2016) Portfolios hat einen direkten Bezug zu Zuriers Aufenthalt in Kopenhagen: ‚Als ich an den kleinen Platten arbeitete\, fiel mir auf\, dass sie eine gewisse Intimität und Vertrautheit hatten\, beinahe so wie die Seiten eines Buches. Wenn ich nicht arbeitete\, streifte ich durch die Stadt. Ich betrachtete die Reflektionen auf dem Wasser und den Gebäuden\, die Bäume vor dem Hintergrund des Himmels und die tiefen Schatten am späten Abend im Königsgarten. Ich hatte die Idee\, ein Buch von Sommernotizen zu machen. Ich stellte es mir als ein Buch zufälliger Vignetten vor\, formlos ohne offenkundige Ordnung; bei dem es Freude macht\, die subtilen Verbindungen und Kontraste zu entdecken\, die diese Arbeiten zusammen halten.’\nJohn Zurier (* 1956 in Santa Monica) lebt und arbeitet in Berkeley und Reykjavik. Er arbeitet seit 2016 mit BORCH Gallery & Editions zusammen. \n
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SUMMARY:Rembrandts Orient. Museum Barberini. Potsdam. Kunstmuseum Basel
DESCRIPTION:Der Handel mit Asien\, Afrika und der Levante brachte Waren\, Schriften und Wissen in die Niederlande. Rembrandt und die anderen Maler des Goldenen Zeitalters nahmen vielfältige Anregungen auf. \nRembrandts Orient. Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts \nEine Ausstellung des Museums Barberini\, Potsdam\, und des Kunstmuseums Basel \nwww.museum-barberini.com\n
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SUMMARY:XXV. ROHKUNSTBAU "Zärtlichkeit - vom Zusammenleben"
DESCRIPTION:XXV. ROHKUNSTBAU „Zärtlichkeit – vom Zusammenleben“: 25 Jahre ROHKUNSTBAU\, das bedeutet 25 Jahre hochkarätige Ausstellungen\nzeitgenössischer Kunst in Brandenburg. Das internationale Kunstprojekt ROHKUNSTBAU feiert in diesem Jahr auf Schloss Lieberose am Rande des Spreewaldes seine 25. Ausstellung unter dem Titel „Zärtlichkeit. Vom Zusammenleben“. Das Besondere daran: An der diesjährigen Sommerausstellung nehmen ausschließlich Künstlerinnen und Künstler teil\, die bereits in den vergangenen 25 Jahren schon einmal ROHKUNSTBAU\nmitgestaltet haben. Allesamt Stars der internationalen Kunstszene\, versammeln sie sich noch einmal\, um gemeinsam auf Schloss Lieberose ihre Arbeiten zu präsentieren und das Jubiläum zu feiern. XXV. ROHKUNSTBAU 2020 wird also ein Fest des Wiedersehens. \n„Zärtlichkeit“ ist das Motto der diesjährigen Kunstschau\, die von Kuratorin Heike Fuhlbrügge in Zusammenarbeit mit dem britische Kurator Mark Gisbourne zusammengestellt wurde. Mark Gisbourne hat die Kuratierung von ROHKUNSTBAU im Jahr 2004 übernommen und insgesamt 16 Ausstellungen begleitet. 2020 ist das Jahr der Übergabe von Mark Gisbourne an Heike Fuhlbrügge. \n18 Künstlerinnen und Künstler werden sich mit den Anforderungen einer „Politik der Zärtlichkeit“ befassen und ihre individuellen ästhetischen Antworten auf aktuelle zwischenmenschliche Gewaltverhältnisse und Naturzerstörung suchen. Im Mittelpunkt stehen zwischenmenschliche Beziehungen von Kind zu Kind\, von Erwachsenem zu Erwachsenem\, von Mensch zu Mensch. \nGezeigt werden Arbeiten von Olga Chernysheva (RU); A.K. Dolven  (NOR); Ayşe Erkmen (TUR); Thomas Florschütz (DT); Gregor Hildebrandt (DT); Leiko Ikemura (JP); Ola Kolehmainen (FIN); Alicja Kwade (PL); Via Lewandowsky (DT); Björn Melhus (NOR); Christiane Möbus (DT); José Noguero (ESP); Bettina Pousttchi (DT/ IRN); Thomas Rentmeister (DT); Julian Rosefeldt (DT); Michael Sailstorfer (DT); Karen Sander (DT); Yehudit Sasportas (ISR) und Thomas Scheibitz (DT). \nIm März und April\, unter den Bedingungen des Corona Lockdown\, sah es nicht danach aus\, als könne der XXV. ROHKUNSTBAU in diesem Jahr stattfinden. Erst ab Mitte April konnten die Vorbereitungen weitergehen. Nun packen alle an. Nach einer langen Zeit der sozialen Distanz erhielt das Thema Zärtlichkeit eine ungeahnte und starke Aktualität. Leben ohne Handschlag und Umarmung\, Leben ohne Nähe\, sondern mit Abstand\, aber\ngesellschaftlich oft auch mit dem Gefühl auf wankendem Boden zu stehen. \nDie Künstlerinnen und Künstler werden auch darauf mit ihren Arbeiten und Überlegungen antworten.\nDer Ausflug zum Schloss Lieberose verspricht hochkarätige Kunst und beeindruckende Natur. Gleich in der Nähe liegt die Lieberose Heide eine unbändige Naturlandschaft für Spaziergänge\, überall auf der Strecke gibt es Badeseen zum Abkühlen und Ausruhen und ganz in der Nähe lockt auch der Spreewald nun wieder mit Kahnfahrten. \nDer Ort: Schloss Lieberose\, ein Zeugnis deutscher Zeitgeschichte im Landkreis Dahme-Spreewald. Das renaissancezeitliche Schloss war ab dem 14. Jahrhundert Sitz der Standesherrschaft Lieberose und gilt als Baudenkmal (weitere Informationen). \nBild: XXV. ROHKUNSTBAU Leiko Ikemura\, Doppelfigur in Blau\, 2000/02 Öl auf Jute\, 70 x 70 cm © Leiko Ikemura und VG Bild-Kunst\, 2020 \n
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SUMMARY:The Helsinki School: The Nature of Being. Persons Projects.
DESCRIPTION:Persons Projects | Helsinki School is proud to present our group exhibition The Helsinki\nSchool – The Nature of Being. This show will take place in both of our spaces Lindenstr.\n34 and 35\, and will be accompanied with our latest publication from the Helsinki School\nseries volume 6 by Hatje Cantz.\nThis exhibition focuses on how these selected artists from the Helsinki School use their\ninternal compass to intrinsically measure and guide their perspective in interpreting\nthe landscape they live in. Historically\, Nordic culture abides by the power generated\nby the changing of the four seasons. Each of these natural time periods either by its\nwrath or grace\, notches its mark upon its passing\, leaving a reminder in its wake of how\nfragile our human presence is within it.\nThe exhibition explores the nature of a landscape by conceptualizing it from an internal\nperspective based upon our sensibilities. In other words\, how to visualize and define\nnature beyond the physical world of animals\, plants and sunsets by using those essential\nqualities that characterize who we are. This is most evident in the works of Elina\nBrotherus\, Ulla Jokisalo\, Janne Lehtinen\, Ville Lenkkeri\, Anni Leppälä and Jari Silomäki\,\nwho create situations where the images reflect a specific attitude or emotional condition\nthat’s somehow universal for all of us. On the other hand\, Sanna Kannisto\, Sandra\nKantanen\, Riitta Päiväläinen and Jorma Puranen focus their themes on a more poetic\ninterpretation\, by using the natural elements to compose moments for self-reflection\non where the human condition is within it. Yet all share a common thread with Eeva\nKarhu\, Jyrki Parantainen and Santeri Tuori\, whose works measure time passage by how\nwe collect\, layer or move through it. Joined together all of these selected artists share a\nnotional approach in how to photographically capture those complex emotional attributes\nthat determine what our personal natures look like.\nThe accompanying exhibition A Fresh Breeze from the North! Images of Nature in the\nHelsinki School at Kunsthalle St. Annen in Lübeck features some of these artists as well\nand takes place until July 26 2020. \n
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SUMMARY:Fresh! ...essays on Nature in der Galerie Kuchling
DESCRIPTION:Inmitten kultureller und sozialer Übergänge hat das Jahr 2020 die Notwendigkeit des Erwachens eines individuellen und kollektiven Bewusstseins deutlich gemacht. Die Galerie Kuchling ist bestrebt\, dies in ihrem Programm zu berücksichtigen und Sie auf Themen aufmerksam zu machen\, die eine interaktive Diskussion zwischen Künstler*innen und Öffentlichkeit schaffen.\n„Fresh! …essays on Nature“ zeigt eine große Vielfalt von Projekten; von Skulpturen\, die wachsendes Grün und natürliche Materialien einbeziehen\, über Gemälde\, die surrealistische und abstrakte Darstellungen von Makro- und Mikrostrukturen unserer Umgebung zum Leben erwecken\, bis hin zu virtuellen Gärten.\nMit dieser Ausstellung wollen wir in einen Dialog eintreten\, der künstlerischen Praktiken reflektiert\, die sich auf vielfältige Weise auf Natur beziehen. Die Kunstwerke verbinden das Publikum nicht nur visuell mit dem Natürlichen\, sondern zeigen auch die konzeptuellen Wahlmöglichkeiten der Künstler*innen auf – von politisch\, ökologisch bis hin zu rein ästhetisch.\nDer Planet\, den wir bewohnen\, gehört uns allen\, also sollten wir nicht nur über unseren Einfluss auf ihn nachdenken\, sondern auch darüber\, wie er sich auf uns auswirkt. \n
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LOCATION:Galerie Kuchling\, Karl-Marx-Allee 123\, Berlin\, 10243\, Deutschland
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SUMMARY:LARS ARRHENIUS & FRIENDS – A-Z · a memento
DESCRIPTION:It was with great regret that we heard of the loss of Lars Arrhenius (1966–2020) who passed away just a few weeks ago after an operation. He had been battling a stubborn autoimmune disorder for years. Lars leaves behind his wife and two children\, who remain in our thoughts. \nFrom the beginning of his artistic career\, Lars Arrhenius was committed to exploring new things\, in particular new media and digitalisation. Over the last 10 years his focus was on environmental protection\, which became his central concern. \nI first came into contact with Lars’s work through an exhibition at the Kunstmuseum Stuttgart in 2007\, ‚Pictogram – The Loneliness of Signs‘. This exhibition was widely discussed and an image of a section of ‚The Man without one Way‘ fascinated me to such an extent that my wife and I set off immediately. The exhibition itself was outstanding and Lars’s contribution even more impressive than expected. \nHis first exhibition in our former gallery\, fiedler contemporary in Cologne\, came about soon after. We got to know an extremely funny person who was genuinely interested in everything\, including the most varied artistic approaches. His role as a visual artist\, important within the gallery context\, was just one aspect of this multitalented person. He was also a musician\, initiator and producer of a hugely successful TV series for children\, a source of ideas for board games with a socio-political focus and a curator of exhibitions. Hugely modest\, Lars Arrhenius often cooperated with others in order to achieve the best possible results. \nOur first exhibition essentially consisted of four works: a 141-piece pictogram\, ‚The Man without Qualities‘\, the video animation ‚Habitat‘\, which was shown on a screen\, the room-encompassing video ‚Murmurs of Earth‘ and the 96-part wall piece ‚A-Z‘. The latter is the centre of our memorial exhibition alongside other important pieces by Arrhenius such as the four-part photographic work ‚The Exquisite Corps Orchestra‘ and the C-print ‚Zoo‘. \n‚A-Z‘\, of course\, stands for the beginning and the end and is thus a synonym for the cycle of life. Lars’s work shows a section of the famous pre-digital London city map\, A-Z\, which generations of London’s residents and visitors have used to orientate themselves. Inspired by the graphics of the London underground map\, Arrhenius distributes circular fields around this tableau that tell the stories of different people who meet and influence each other. The result is an absurd theatre that life itself could not design better. \nWe have positioned Lars’s work alongside that of several gallery artists who we feel have overlapping concerns. The contributing artists are: Richard Fauguet\, Geissler & Sann\, Joachim Grommek\, Julia Gruner\, Axel Lieber\, Mutter & Genth und Beat Zoderer. \n
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LOCATION:Taubert Contemporary\, Knesebeckstr. 90\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Drei Maler in Berlin - Regina Conrad\, Michael Hegewald\, Marion Stille
DESCRIPTION:Conrad\, Hegewald\, Stille – Drei Maler in Berlin\nZum vierten Mal stellt die Galerie Parterre in einer Ausstellung drei zeitgenössische malerische Positionen aus dem näheren und weiteren Umfeld vor und rückt damit das Schaffen ortsansässiger Künstler ebenso in den Focus wie die Malerei selbst.\nDie Reihe »Drei Maler in Berlin« ermöglicht den ausstellenden Künstlern\, ihre Werke im Kontext von Kollegen zu sehen und sich dabei dennoch fast ebenso repräsentativ wie in einer Einzelausstellung vorzustellen. Die kuratorische Idee ist es\, Konstellationen zu schaffen\, die vor allem eine geistige und formale Linie zwischen den Positionen bildet und es dem Betrachter ermöglicht\, sich auf das Bild »an sich«\, die jeweilige Malkultur und Formensprache zu konzentrieren. \nAlle drei Maler eint die verhaltene Farbigkeit\, die ein jeder von ihnen auf eigene Art zum Schwingen bringt. \nREGINA CONRAD\, 1956 in Dahme/Mark geboren\, kam als Autodidaktin zur Malerei und wurde 1987 in den Verband Bildender Künstler der DDR im Fachbereich Malerei/Grafik aufgenommen. Es folgten Stipendien der Eduard-Bargheer-Stiftung und der Stiftung Kulturfonds Berlin. 1995 erhielt sie den Kunstpreis der Bernd und Gisela Rosenheim-Stiftung. Regina Conrad lebt und arbeitet in Berlin. www.reginaconrad.de \nMICHAEL HEGEWALD\, 1955 in Berlin geboren\, studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Dietrich Noßky und Dieter Goltzsche. 1994 erhielt er ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin und gründete das „Kunsthaus e.V.“ am Kulturamt Prenzlauer Berg. Hegewald ist seit vielen Jahren als Dozent an verschiedenen Einrichtungen in Berlin tätig\, unter anderem an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee\, an der TU Berlin und HTW Berlin. Michael Hegewald lebt und arbeitet in Berlin. www.michael-hegewald.com \nMARION STILLE\, 1952 in Pritzwalk geboren\, studierte Malerei und Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Hans Vent und Dieter Goltzsche. Seit 1980 ist sie freischaffend als Grafikerin und Malerin tätig und Mitglied im Verband Bildender Künstler Berlin sowie im Berufsverband Bildender Künstler*innen Berlin. Stille unternahm mehrere Studienreisen in verschiedene Länder. Sie erhielt 1992 ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin und 2019 ein Stipendium von der Georgisch-Deutschen Gesellschaft. Marion Stille lebt und arbeitet in Berlin. www.marionstille.de \nDie Ausstellung umfasst ca. 45 Werke.\nEin Text von Christoph Tannert\, künstlerischer Leiter des Künstlerhaus Bethanien\, führt in die Ausstellung ein.\nZur Ausstellung erscheinen außerdem die Arbeitshefte XXVI/I-III der Galerie mit Beiträgen von Anita Kühnel\, Jens Semrau und Christoph Tannert sowie Biografien\, Ausstellungs- und Literaturhinweisen. \n
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LOCATION:Galerie Parterre Berlin\, Danziger Straße 101\, Haus 103\, Berlin\, 10405\, Deutschland
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SUMMARY:Galerie EIGEN + ART Berlin: Li Qing "EAST OF EDEN"
DESCRIPTION:Die Galerie EIGEN + ART in Berlin zeigt bis zum 29. August 2020 Fotografie\, Installation und Malerei von Li Qing in der Ausstellung „EAST OF EDEN“. \nLi Qing wurde 1981 in Huzhou in der chinesischen Provinz Zhejiang geboren. Li Qing ist Professor an der China Academy of Art in Hangzhou. Er lebt und arbeitet in Hangzhou und Shanghai. Mit seinen Gemälden\, Installationen und Videoarbeiten erkundet er rationale Risse im Ähnlichen und Gegensätzlichen und beeinflusst mit ausschweifenden und überlappenden Strukturen Wahrnehmungs- und Erfahrungshorizonte des Betrachters. Seit einigen Jahren spürt er in seinen Werken historischen Brüchen und ideologischen Konflikten nach\, die sich bei der Informationsverbreitung\, im kollektiven Gedächtnis und im Erkenntnisprozess auftun. Gleichzeitig stellen seine Werke die Spannungen und Widersprüche zwischen Bild\, Sprache\, Symbol und sozialem Raum auf die Probe und verknüpfen vielschichtige Erfahrungen zu Serien\, um eine Konfliktstruktur zu erzeugen. Li Qing erfasst Mikropolitik in alltäglichen Räumen und Bildern\, hinterfragt politische Identität in der ästhetischen Tradition\, betrachtet die Identität chinesischer Kunst im globalen Kontext und zeigt so als Teil einer jungen chinesischen Künstlergeneration sein Geschichtsverständnis.\n\nEAST OF EDEN\, die erste Einzelausstellung Li Qings in Deutschland\, befasst sich eingehend mit den kosmopolitischen Idealen\, die sich in unterschiedlichen Perioden\, Gesellschaftsschichten und Personengruppen im Zuge der urbanen und ländlichen Modernisierungsbewegung chinaweit manifestierten. In einer Reihe von interessanten Fragmenten\, insbesondere zu Konsumismus und dem heuchlerischen Umgang der Gesellschaft mit Schönheitsidealen seit Beginn des 21. Jahrhunderts\, prallen hier unterschiedliche Konzepte\, Ideologien und Ästhetiken aufeinander und formen eine vielfältige Kulturlandschaft. Das Thema schafft außerdem einen intertextuellen Bezug zur Geschichte der DDR und Ostberlins\, wo die Galerie EIGEN + ART angesiedelt ist.\n\n\nDie Galerie EIGEN + ART mit Standorten in Leipzig und Berlin vertritt etablierte und junge Künstler*innen\, die in den Medien Film/Video\, Fotografie\, Installation\, Malerei und Skulptur sowie mit konzeptueller Kunst und Performance arbeiten. Das Programm der Galerie ist damit fest in den verschiedenen Feldern zeitgenössischer Kunst verankert. \n\nGründungstag der Galerie EIGEN + ART ist der 10. April 1983. An diesem Tag begann Gerd Harry Lybke in seiner Dachwohnung am Körnerplatz 8 in Leipzig die Kunst seiner Freunde auszustellen. Es gelang EIGEN + ART schnell\, sich zu einem zentralen und überregionalen Treffpunkt mit einem kontinuierlichen Ausstellungsbetrieb zu entwickeln. Der Umzug in die Fritz-Austel-Straße 31 (heute Bornaische Straße) im Jahr 1985 zeugt davon. Diese größeren Räume dienten als Wohnung\, Werkstatt und Galerie zugleich. Nach dem Mauerfall und im Zuge der neuen politischen Bedingungen in der BRD ging Gerd Harry Lybke im Jahr 1990 mit seinen Künstlern – mit welchen er dann in einem besetzten Haus in der Zentralstraße in Leipzig arbeitete und wohnte – direkt in die internationalen Kunstmetropolen: Den Beginn dieser temporären Galerieräume machte Tokio (1990)\, anschließend kamen Stationen in Paris (1991)\, Berlin (1992)\, New York (1993) und London (1994) hinzu. Zur selben Zeit beginnt die Teilnahme an den damals bedeutendsten Kunstmessen in Frankfurt\, Basel\, Köln\, New York\, Berlin\, London und Paris. \nBeitragsbild: Außenansicht Galerie Eigen + Art Berlin \n\n
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LOCATION:Galerie Eigen+Art\, Auguststraße  26\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:There’s No Such Thing as Solid Ground - Gropius Bau
DESCRIPTION:There’s No Such Thing as Solid Ground – Vom 10. Juli bis 13. Dezember 2020 präsentiert der Gropius Bau die Ausstellung There’s No Such Thing as Solid Ground von Otobong Nkanga. \nDie komplexe\, sich ständig verändernde Beziehung zwischen Mensch\, Land und Strukturen von Reparatur und Fürsorge ist ein zentrales Thema von Otobong Nkangas Ausstellung There’s No Such Thing as Solid Ground im Gropius Bau. Ihr Werk\, das sich mit globalen ausbeuterischen Extraktionsverfahren befasst\, richtet einen poetischen und gleichzeitig kritischen Blick auf das wechselseitige Verhältnis von Menschen\, Flora und Fauna sowie von natürlichen Ressourcen\, insbesondere Mineralien. \nNkanga versteht den Begriff „Land“ als eine geologische und diskursive Formation\, die über Vorstellungen von Erde\, Boden und kartierten Territorien hinausreicht – ein Terrain\, auf dem ökologische\, wirtschaftliche\, politische und soziale Kräfte in wiederkehrenden Rhythmen von Konflikt und Verhandlung miteinander gefangen sind. Land bedeutet für Nkanga einen Ort\, an dem wir Menschen durch neue Formen der Umverteilung und des Zusammenlebens um Lösungen ringen. Auf Grundlage intensiver Forschung und durch die Verschränkung von Medien wie Installation\, Performance\, Zeichnung\, Poesie und Storytelling umspannt Nkangas Werk die Zeitlichkeit kolonialer Regime sowie die Operationen verborgener globaler Netzwerke\, die auf lebende Organismen einwirken. There’s No Such Thing as Solid Ground präsentiert eine Reihe von Installationen und Performances\, aber auch eine neue Wandzeichnung und eine Mehrkanal-Soundarbeit. \nIm ersten Raum der Ausstellung wird die Installation Taste of a Stone (2010-2020) zu sehen sein – ein Innengarten\, der eigens für diesen historischen Raum inszeniert wurde und der sich ständig weiterentwickelt. Die Landschaft aus Kies und großen Steinen wirkt harmonisch\, setzt aber gleichzeitig die Materialien Stein und Knochen in Beziehung zum Erbe von Zwangsarbeit\, geologischen Funden und pulverisierter Erdmaterie. Er dient auch als Treffpunkt für eine Reihe von Vorträgen\, Workshops und sozialen Begegnungen. \nDiaspore (2014/2020) ist eine täglich stattfindende Performance-Installation mit Frauen*\, die sich der Schwarzen\, Afrikanischen und/oder Afrodiasporischen Community zugehörig fühlen. Auf ihren Köpfen tragen sie Töpfe mit Cestrum nocturnum (Nachtjasmin). Die Arbeit durchkreuzt Linien von Abstammung und mündlicher Erinnerung und verweist auf Verwurzelung und Verlassenheit\, während sie in die mächtige und allgegenwärtige Selbstbekenntnis Schwarzer Existenz einstimmt. \nFür die Ausstellung im Gropius Bau komponiert Nkanga ihre Mehrkanal-Soundarbeit Wetin You Go Do? Oya Na (2020) neu. Die skulpturalen Formen dienen als Gegengewicht zu Machtstrukturen und fragiler Balance in Zeiten von Enteignung und Angst. Durch polyphone Töne und Echos sowie Gesänge und stimmliche Äußerungen der Künstlerin in englischer und nigerianischer Pidgin-Sprache wirkt diese Installation wie eine akustische Kammer\, die Notationen von Unterwerfung\, Rebellion und Widerstandsfähigkeit hervorhebt. \nNkangas Projekte loten Grenzen von Diskurs und Ideologie neu aus. Sie beschäftigen sich damit\, wie man jenseits menschlicher Dimensionen restaurative Pflege und Verantwortung etablieren kann. Ihre Werke widmen sich der rapiden Erschöpfung des Planeten als steigende Kosten des algorithmischen Kapitalismus. Die Künstlerin erklärt: „In den Yoruba- oder Igbo-Philosophien zum Beispiel kann man nicht denken\, existieren und sich im Raum dieser Welt aufhalten\, ohne die Luft\, den Wind\, den Baum oder die Jahreszeiten zu berücksichtigen“. Manifest of Strains (2018) zeichnet die Wechselwirkungen von Umweltgerechtigkeit\, kollektiver Wut und technologischem Begehren anhand einer Installation auf\, in der die Elemente Feuer\, Wasser und Luft geerntet werden. Durch den Austausch von Energien kennzeichnet dieses mechanistische System Perioden der Latenz\, der Korrosion und der Eruption. Darüber hinaus visualisiert es strukturelle Unterdrückung und die kollektive Psyche\, in einem Moment\, in dem verschiedene Teile der Gesellschaft während Aufständen\, Besatzungszeiten und Revolutionen zum Siedepunkt kommen. \nOtobong Nkangas vielfältige Herangehensweise an organische Materialität\, menschlichen Affekt und Sprache korrespondiert dabei mit den Themen des Ausstellungsprogramms im Gropius Bau: Land\, Fürsorge\, Anthropozän\, Grenzen\, globale Ressourcen\, Traumata – und deren intrinsische Beziehungen zum menschlichen Körper. Ihr Aufenthalt als In House: Artist in Residence am Gropius Bau im Jahr 2019 hat dazu beigetragen\, die Idee von „Reparatur und Fürsorge“ als zentrales Thema des Programms im Gropius Bau zu formulieren. \nWährend dieses Aufenthaltes beschäftigte Nkanga sich im Rahmen ihres Projekts Carved to Flow\, das im Rahmen der documenta 14 (2017) initiiert wurde\, auch mit den Besucher*innen des Hauses. Schlüsselaspekte dieser Plattform für Forschung\, Zusammenführung und gemeinschaftliche Produktion sind die Vermittlung von Wissen durch Konversation\, horizontales Lernen\, Poesie und im Fluss befindliche Körper. Für dieses fortlaufende Projekt wird während der gesamten Ausstellungsdauer ein Werkstattraum im Erdgeschoss eingerichtet. Carved to Flow ist als eine unterstützende Struktur konzipiert\, die von afrikanischer Architektur inspiriert wurde. Das Projekt erforscht die Bewegung von Materialien und Körpern als Teil eines Prozesses\, der um die Herstellung und Zirkulation von O8 Black Stone Seife kreist. In dieser Seife vermischen sich reichhaltige Öle und Buttersorten aus Afrika\, dem Nahen Osten und dem Mittelmeerraum – von Orten wassergebundener Migrationsrouten also – mit Holzkohle\, dem Überrest organischer Materie\, die in Abwesenheit von Sauerstoff karbonisiert wurde. Dadurch wird die Fruchtbarkeit der Regionen mit den Folgen von Krise\, Zerstörung\, Ausbeutung oder Misswirtschaft kontrastiert: Zustände\, die Völker und Pflanzen im übertragenen Sinne nach Luft schnappen lassen. \nCarved to Flow ist als fließendes\, sich entwickelndes Projekt angelegt. Es ersetzt Ökonomien der Extraktion und Verdrängung durch ein System der Übertragung\, bei dem das\, was entfernt wird\, in der ein oder anderen Form ersetzt oder zurückgezahlt wird. Gegenwärtig finanzieren die Erlöse aus dem Verkauf der O8 Black Stone Seife den Kunstraum Akwa Ibom Athen in Griechenland und die Carved to Flow Foundation in Nigeria\, zwei Orte für Kunst und die Archivierung lokalen Wissens. \nThere’s No Such Thing as Solid Ground erzählt von emotionaler Intelligenz\, zirkulärer Zeit und und der Sichtbarmachung von Heilung. \nStephanie Rosenthal\, Direktorin des Gropius Bau\, erklärt: „Viele Künstler*innen\, mit denen wir in den kommenden Jahren zusammenarbeiten werden\, beschäftigen sich intensiv mit den Themen Reparatur und Fürsorge. Das spiegelt auch die ökologischen Krisen und sozialen Turbulenzen unserer Zeit. Der Gropius Bau hat seine eigene bewegte Geschichte. Bei der Renovierung des Gebäudes nach dem Krieg wurden die Spuren der Schäden nicht überdeckt\, sondern bewusst sichtbar gelassen – als Erinnerung an die Notwendigkeit\, Traumata anzuerkennen und Wege zu finden\, über die Zukunft nachzudenken.“ Der Standort des Gropius Bau verleiht Otobong Nkangas Arbeiten eine zusätzliche Dringlichkeit. Fragen von globaler Bedeutung werden aufgeworfen: Wie ist unser Verhältnis zu Land? Wer gehört wohin? Wie können und sollten Grenzen in einer Ära der wachsenden Ressourcenknappheit definiert werden. \nDie Ausstellung wurde kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister. \nBild: Otobong Nkanga\, Taste of a Stone\, 2020. Ortsspezifische Installation\, Findlinge\, Gneis\, Granit\, Inkjet-Druck auf Kalkstein\, Islandmoos\, Marmorkies\, Movements\, Pflanzen Installationsansicht Otobong Nkanga: There’s No Such Thing as Solid Ground\, Gropius Bau\, Berlin\, 2020 © Otobong Nkanga\, Foto: Luca Giradini \n
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SUMMARY:Über Städte: Fotografien von Maria Sewcz im Haus am Kleistpark.
DESCRIPTION:Die Arbeiten über Städte stellen den Kern des Werkes von Maria Sewcz dar\, sie sind in sich abgeschlossene\, eigenständige Werkgruppen. Die großen Städte sind für Sewcz Zentrifugen der Beschleunigung in der Moderne und versinnbildlichen die großen Themen unserer Zeit. In dieser Ausstellung werden ebenfalls frühe Arbeiten aus den Jahren 1979 bis 1985 u.a. aus den Städten Danzig\, Prag und Leningrad zu sehen sein. Die Werkgruppe „TR 34; ISTANBUL“ wird in einer Rauminstallation gezeigt\, sie ist im Zeitraum zwischen dem Putschversuch im Juli 2016 und dem Verfassungsreferendum in der Türkei im April 2017 entstanden. \n
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