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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Frédéric Brenner – ZERHEILT (Foto­ausstellung)
DESCRIPTION:Im foto­grafischen Essay ZERHEILT erkundet Frédéric Brenner Berlin als Bühne verschiedener Inszenierungen des Jüdischen und porträtiert Orte und Individuen – Neu­ankömmlinge\, Alt­eingesessene\, Konvertit*innen\, Zu­wander*innen und andere\, die sich in Berlin nieder­gelassen haben oder auch nur vorüber­gehend hier leben. Dabei hinter­fragt er stereotype Bilder und Vorstellungen\, um neue Perspektiven zu eröffnen – auf Menschen und Fragen\, die sich um die jüdisch-deutsche Geschichte drehen.\nSeine Bild­sprache entwickelt Frédéric Brenner nach ausgiebigen Recherchen\, aus Beob­achtungen und zahl­reichen Gesprächen. Foto­grafieren bedeutet für ihn vor allem Begegnung mit Individuen\, denen er Raum gibt\, sich selbst in Szene zu setzen. \nBrenner erhebt nicht den Anspruch einer erschöpfenden Dokumentation des Status quo jüdischen Lebens in Deutschland oder gar einer visuellen Definition eines zeitgenössischen „Jüdischseins“. Seine Bilder bieten vielmehr fragmen­tarische Einblicke in das Leben in dieser Stadt voller Paradoxien\, Dissonanzen\, Leer­stellen und wider­streitender Narrative zwischen Vergangenheits­bewältigung und dem Wunsch nach Erlösung. \n
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SUMMARY:No Plan at All
DESCRIPTION:Working with artists as varied as Georg Baselitz\, Huma Bhabha\, Tacita Dean\, Olafur Eliasson\, Per Kirkeby\, and Julie Mehretu\, the Copenhagen-based print studio has produced prints that enhance and disrupt the traditional understanding of printed images\, photography\, and film—prints whose existence depends on the printers’ virtuosic technical expertise and on their willingness to try anything.\nNo Plan at All\, published by Hatje Cantz\, offers insight into how artists think\, how artworks are made\, and why they matter to audiences. Niels Borch Jensen’s personal recollections are put into context by art historian and co-author Susan Tallman. Interviews with artists further illuminate the often-opaque processes\, decisions and play that lie behind major works of art.\nThe relating presentation at BORCH Gallery comprises a broad overview of selected prints and outlines the multitude of printmaking techniques. Besides an etching by A.R. Penck from the mid 1980s and prints by Al Taylor and Lewis Baltz—representing some of the first photogravures done at the studio in the mid 1990s—the exhibition will mostly focus on a wide variety of prints from the past ten to fifteen years. \nThe exhibition presents prints by: Marina Adams\, Mamma Andersson\, Georg Baselitz\, Huma Bhabha\, Iñaki Bonillas\, Tacita Dean\, Thomas Demand\, Olafur Eliasson\, Elmgreen & Dragset\, Kirsten Everberg\, Arturo Herrera\, Carsten Höller\, Asger Jorn\, Clay Ketter\, Martin Kippenberger\, Per Kirkeby\, Ragnar Kjartansson\, Robert McNally\, Wardell Milan\, Virginia Overton\, Tal R\, Matt Saunders\, Thomas Scheibitz\, Jan Svenungsson\, Trine Søndergaard\, Fiona Tan\, Al Taylor\, Rosemarie Trockel\, Sandra Vasquez de la Horra\, Danh Vo\, Stanley Whitney\, Troels Wörsel\, Thomas Zipp\, and John Zurier. \n
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SUMMARY:Ausstellung „Gleichberechtigte Bürger*innen“ des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum
DESCRIPTION:„Gleichberechtigte Bürger*innen“ ist eine Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma auf der Freifläche im Raum „Berlin-Bilder“ bei BERLIN GLOBAL. Gezeigt werden u.a. Fotografien von Chad Evans Wyatt und Inhalte des mit dem Grimme Online Award ausgezeichneten „RomArchive“. \nEinen Schwerpunkt der Darstellung bildet der Holocaust an den Sinti und Roma\, bei dem über 500.000 Angehörige der Minderheit im NS-besetzten Europa ermordet wurden. Für seine Anerkennung musste die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma jahrzehntelang kämpfen. Obwohl Sinti und Roma seit mehr als 600 Jahren in Deutschland leben\, sind sie weiterhin mit antiziganistischen Stereotypen konfrontiert. Gegen die Alltäglichkeit des Antiziganismus setzt die Ausstellung den titelgebenden Anspruch einer selbstverständlichen Anerkennung von Sinti und Roma als „Gleichberechtigte Bürger*innen“. \nEine Rauminstallation mit kurzen Texten und Fotografien aus öffentlichen und privaten Archiven bringt dem Publikum die vielfältige Geschichte der Minderheit näher. Ergänzt wird die Installation durch einen Dokumentarfilm\, der die Geschichte der Berliner Sinti und Roma vorstellt sowie Portraits selbstbewusster Sinti und Roma aus Berlin und anderen europäischen Städten\, die im Rahmen des Projekts „RomaRising“ des Fotografen Chad Evans Wyatt entstanden sind. Komplettiert wird die Freifläche durch eine Medienstation\, auf der die mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Webseite „RomArchive“ genutzt werden kann. Ein begleitendes Veranstaltungsprogramm wird Führungen\, Diskussionen und Workshops umfassen. Nähere Informationen finden sich zeitnah auf der Freiflächen-Webseite unter „Aktuelle Projekte“. \nAnerkennung von Sinti und Roma\nErst 1982 wurde der Holocaust an den Sinti und Roma durch die deutsche Bundesregierung offiziell anerkannt. Wie weit der Weg zur Anerkennung von Sinti und Roma als gleichberechtigte Bürger*innen noch ist\, zeigt der 2021 vorgestellte Bericht der von der Bundesregierung eingesetzten Unabhängigen Kommission Antiziganismus. Auf mehr als 800 Seiten macht der Bericht deutlich\, dass Antiziganismus in Deutschland weit verbreitet ist und dass ein Bewusstsein für das Bestehen von Diskriminierungen gegen Sinti und Roma weitgehend fehlt. \nFreiflächen bei BERLIN GLOBAL\nDie Freiflächen sind drei Bereiche der Berlin Ausstellung BERLIN GLOBAL\, die von Initiativen\, Organisationen und freien Gruppen bespielt werden. Ziel dabei ist\, unbekannte\, aktivistische und unterrepräsentierte Perspektiven und Themen sichtbar zu machen. „Gleichberechtigte Bürger*innen“ ist dabei das zweite Freiflächen-Projekt. Die erste Freifläche gestaltete die Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe Berlin. Sie trägt den Titel „Un certain regard“ und ist im Raum Verflechtung zu finden. \nKuratoren: André Raatzsch und Jan Kreutz\, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma \n„Gleichberechtigte Bürger*innen“\n27. November 2021 – 21. November 2022 \nBERLIN GLOBAL – Berlin Ausstellung im Humboldt Forum \n
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SUMMARY:Virtual Exhibition Vol. 2 | 40 Seconds (Ick war mal wer. Jetzt bin ick wer anders.) | Dec 2021 - May 2022
DESCRIPTION:40 Seconds. Ick war mal wer. Jetzt bin ick wer anders.\nSebastian Mögelins neue Show präsentiert sich einem exklusiven Berliner Privatloft. „Wo denn ooch sonst?!“\nDer Berliner Künstler feierte in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag.\nAnlässlich dieses Jubiläums bringt Mögelin eine Auswahl der Kunst seines bisherigen Schaffens in einer retrospektiven Sondershow mit dem Titel: „40 Seconds. Ick war mal wer. Jetzt bin ick wer anders.“ zusammen. \nEs lässt sich erahnen: Leise geht es dabei nicht zu!\nVon der Show „stARTup“ bei UF6 Projects (Berlin\, 2011) über die Ausstellung „Glückskind“ (Galerie Frey\, Salzburg\, 2012)\, „Circus SoziPop“ (Woeske Galerie\, Berlin\, 2013)\, „Das neue Rosa“ (Rubrecht Contemporary\, Wiesbaden\, 2017) über „Morgentau mit Schwafelbrot“ und „Erzkrackdusel“ in der Janinebeangallery (Berlin\, 2018 und 2019) bis hin zu „I care because you don´t“ (2020\, 2021)\, welche u.a. durch die 040 GALLERY (Hamburg) präsentiert wurde\, finden sich aufmerksam kuratierte Vertreter dieser Einzelsausstellungen sowie neue Arbeiten Mögelins in dieser Show wieder. \nAuch eng vertraute Sammler stellen ausgewählte\, private Werke dieser besonderen Jubiläumsshow zur Verfügung.\nRooftop. Grell\, rotzig und bis in den Morgengrauen. Die Namensgleichheit im Titel zum Berliner Club „40seconds“ öffnet den\nInterpretationsspielraum zu vergangenen\, wie neuen Werken.\nZufall oder gewollte Reminiszenz an die Ursprünge und den Berliner Lokalgrundsatz in Mögelins Kunst? \nDie Gäste zur Eröffnung der Soloshow waren zahlreich nicht.\nMögelin hielt den genauen Ort der schließlich rein digitalen Show streng unter Verschluss. Nur engste Freunde und Sammler haben in den Aufbau und die Digitalisierung einen Einblick erhalten.\nDas Gesamtausstellungskonzept des Künstlers geht damit in die 2. Runde.\nMögelin setzt dabei nicht nur auf eine Galerie\, welche „40 Seconds“ präsentiert. Vielmehr stellt er die fertige Show exklusiv höchstens 3 verschiedenen Galerien zur Verfügung.\nFür die erste derartige Show „I care because you don’t“ (2020) fanden sich die namenhafte „Rubrecht Contemporary“ (Wiesbaden)\, „Pontarte Gallery“ (Maastricht) und die „040 GALLERY“ aus Hamburg zu einer gemeinsamen Kollaboration ein.\nFür die diesjährige Jubiläumsausstellung bleiben die Galeriepartner bis zur gemeinsamen Online-Eröffnung am 2. Dezember noch streng geheim. \nLaut. Frech. Berlin. So kennen wir Sebastian Mögelin\, unser „Lieblings-Problemkind.“\nKünstler und Urberliner aus Leidenschaft.\nWas jedoch die „40th plus 1 second“ in Zukunft bringt\, lässt der Künstler wie gewohnt vorerst im Dunklen.\nRückzug oder Überholspur? \n40 Seconds. Ick war mal wer. Jetzt bin ick wer anders.\nEröffnung: 2. Dezember 2021 \nDatum: 2.12.2021 – 31.05.2022 \nWebsite: https://www.sebastian-moegelin.com \nZur Ausstellung: https://my.mpskin.com/en/tour/22k444mn6 \n
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SUMMARY:Fotografische Neuentdeckung: FRED KOCH in der ALFRED EHRHARDT STIFTUNG
DESCRIPTION:Erstmalig präsentiert die Alfred Ehrhardt Stiftung eine wahrliche fotografische Neuentdeckung: Fred Koch (1904-1947) hat als einer der wichtigsten Fotografen der Weimarer Republik zu gelten. Mit seinem frühen Tod in der Kriegsgefangenschaft 1947 geriet er allerdings zunehmend in Vergessenheit. Die tatsächliche kunsthistorische Bedeutung Fred Kochs für die Fotografie der Neuen Sachlichkeit hat die Alfred Ehrhardt Stiftung in Pionierarbeit seit 2004 vorangetrieben und präsentiert die aufwändigen Recherchen und Zuschreibungen nun in einer allerersten Einzelausstellung. Seine neusachlichen Schwarzweißfotografien zeigen vorrangig Detailaufnahmen von Pflanzen und Kristallen\, aber auch Eisblumen\, Korallen\, Conchylien\, Insekten sowie Röntgenfotografien. \n„Wie herrlich kann selbst der kleine Kristall erscheinen\, richtig beleuchtet und richtig vergrössert […] hier ist Koch ein Bahnbrecher\, der uns eine ganz neue Welt erschliesst\, nicht wissenschaftlich echt\, denn so wunderbar sehen die Sachen in natura gar nicht aus; doch künstlerisch wundervoll.“ \n– Adolf Herz (1931) \nBereits seit 2004 befasst sich die Alfred Ehrhardt Stiftung mit Fred Kochs Werk. Dass seine Fotografien von Kristallen und Mineralien in der Qualität die Fotos des großen Meisters der Neuen Sachlichkeit Albert Renger-Patzsch weit übertreffen\, dokumentierte schon die vorangegangene Ausstellung Lebendiger Kristall (2004) deutlich. Koch kommt 1922/23 durch Renger-Patzsch mit der Fotografie in Berührung\, als dieser das Bildarchiv des Folkwang-Verlags des Schriftstellers und Verlegers Ernst Fuhrmann (1886-1956) leitet und dafür im großen Stil Pflanzen aufnimmt. Mit jenen Pflanzenfotografien nimmt die Fotografie der Neuen Sachlichkeit ihren Ausgang. Koch wird 1928 Rengers Nachfolger und erweitert das Pflanzenfotoarchiv\, das Eingang findet in Fuhrmanns Publikation Die Pflanze als Lebewesen. Eine Biographie in 200 Aufnahmen. \nFred Koch betont die florale Schönheit\, Anmut und Pracht von Pflanzen und reizt dabei die Stilmittel der neusachlichen Fotografie maximal aus. Er richtet den Blick frontal auf die Pflanze\, fotografiert in Untersicht\, dramatisiert mit gezielter Lichtführung bis zur surrealen Verfremdung und abstrahiert durch extreme Ausschnitte. Koch arbeitete durch Lichtreflektionen und starke Schatten die Plastizität der Pflanze dramatisierend\, fast schon theatralisch heraus. Auch der andere Großmeister der neusachlichen Fotografie\, Karl Blossfeldt\, nimmt seine Pflanzen eher nüchtern\, sachlich und streng auf\, während Koch die Pflanzen wie Porträts inszeniert. Fred Koch entwickelt in der intensiven Auseinandersetzung mit Ernst Fuhrmanns „Biosophie“ eine stilistische Eigenheit\, die ihresgleichen sucht. Fuhrmanns organisch-ökologische Lehre von den Zusammenhängen menschlicher und pflanzlicher Lebensprozesse geht von einer animalischen Funktion der Pflanze als dämonisches und sexualisiertes Lebewesen aus. In seinen Texten und Bildunterschriften vergleicht er Pflanzenteile mit Fleisch\, Knochen\, Händen\, Muskulatur\, Geschlechts- und Sinnesorganen. Fuhrmanns Vorstellungen folgend\, erwecken Kochs Inszenierungen bewusst Assoziationen mit sexuellen Konnotationen\, womit er das „Lebendige der Pflanzen“ so pointiert hervorhebt wie kein anderer Fotograf seiner Zeit. 1931 würdigt der Schriftsteller Will Vesper Fred Kochs „meisterhafte Pflanzenaufnahmen\, die den fantastischen Bau dieser Lebewesen wie unter der Lupe zeigen […]. Es ist\, als sähe man zu\, wie Pflanzen sich bewegen\, sich formen\, sich freuen\, kämpfen\, siegen\, leiden und sterben\, wie lebendige Wesen\, die sie ja auch sind.“ \nFred Koch (1904-1947) Ohne Titel\, undatiert Silbergelatineabzug auf Barytpapier\, 16\,6 x 22\,7 cm Courtesy Sammlung Claudia und Rolf Poss\nKoch war ein unermüdlicher Tüftler\, er entwarf Spezialkameras für extreme Tiefenschärfen im Makrobereich\, optimierte seine Apparaturen und studierte die Ausleuchtungsmodalitäten bis ins kleinste Detail. Damit hebt er sich besonders bei seinen Fotografien von Kristallen und Mineralien hervor. In mehreren Texten verrät er seinen Lesern technische Raffinessen und Tricks: \n„Neben Formcharakter und Material muss man bei den Kristallen ihr Verhalten zum Licht ganz besonders beachten.“ \nIn Kenntnis der komplexen Raumstrukturen\, strengen Gesetzmäßigkeiten\, Transparenz und Lichtbrechungsfaktoren von Kristallen stellt Koch die ästhetischen Qualitäten der stofflichen Beschaffenheit und die architektonische Konstruktion seiner Motive besonders brillant heraus. In Detailreichtum\, Schärfe und Präzision übertreffen viele seiner Kristallaufnahmen die seiner Zeitgenossen. \nNun kann und sollte Fred Kochs Name Einzug halten in zukünftige Veröffentlichungen zur Fotografie der Neuen Sachlichkeit. Die Alfred Ehrhardt Stiftung wagt den Schritt zu einer wirklichen Neuentdeckung. \nKuratorin: Stefanie Odenthal M.A.\, Stiftungsmanagerin und Kuratorin der Alfred Ehrhardt Stiftung \nLeihgeber: Berlinische Galerie // bpk-Bildagentur\, Berlin // LVR-LandesMuseum Bonn\, Fotografische Sammlung // STÄDEL MUSEUM\, Frankfurt (angefragt) // Stiftung F.C. Gundlach\, Hamburg // Die Photographische Sammlung\, SK Stiftung Kultur\, Köln\, Dauerleihgabe Rainer Stamm // Sammlung Ann und Jürgen Wilde\, Zülpich // Dr. Hans Schön // Sammlung Claudia und Rolf Poss // Sammlung Rainer Stamm // Privatbesitz \nKatalog: Anlässlich der Ausstellung erscheint der Katalog Fred Koch. Naturfotografie der 1920/30er Jahre (Dt./Engl.\, Texte Rainer Stamm\, Stefanie Odenthal\, Snoeck Köln\, 2022). \nFred Koch. Naturfotografie der 1920/30er Jahre\n15.01.2022 – 24.04.2022 \nALFRED EHRHARDT STIFTUNG \n
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SUMMARY:CLIMATONIC : Floating Landscape. Kang Contemporary.
DESCRIPTION:Es war ein eigenes Erdbebenerlebnis\, 2013 in Athen\, das Jeongmoon Choi dazu brachte\, sich künstlerisch mit der Lehre vom Bau der Erdkruste\, der Tektonik auseinanderzusetzen.\nAuch für ihre Ausstellung bei KANG Contemporary widmet sich Choi dieser Thematik. Die\nKünstlerin hat dabei nicht nur eine neue Installation entwickelt\, sondern\ngleich auch einen neuen Begriff entworfen: Das von Choi aus den\nenglischsprachigen Bezeichnungen für „Klima“ und „Tektonik“ zusammengesetzte\nKofferwort „Climatonic“ benennt das weitgehend noch unbeachtete Phänomen der\nBeeinflussung des Klimas durch plattentektonische Prozesse\, durch den Kontinentaldrift.\nChois Ausstellung „Climatonic: Floating Landscape“ macht diese Erd- und\nKlimabewegungen visuell und körperlich erfahrbar\, sodass man sie mit dem\neigenen Körper nachspüren kann: die aus vielen farbigen\, elastischen Fäden\nbestehende\, den Raum durchziehende Lichtinstallation „Floating Landscape“\nimaginiert und symbolisiert wellenförmig\, ähnlich einer Vektorgrafik\, die\nVerschiebungen von Erdplatten. Grundlage für die Arbeit sind wissenschaftliche\nAufzeichnungen von seismischen Bewegungen bei Japan – der Korea benachbarten\nInselgruppe\, bei der sich drei Erdplatten kreuzen.\nDadurch\, dass die ursprünglich aus der Malerei kommende Künstlerin als Quelle des\nLichtes\, das die akkurat gespannten Fäden auch im Dunklen visuell hervortreten\nlässt\, UV-Strahlen benutzt\, beschreitet Choi das Grenzgebiet zwischen\nRaumzeichnung und Lichtkunst. Was dabei entsteht\, sind sinnliche Effekte\nzwischen zweidimensionaler Aufzeichnung und deren dreidimensionaler\nInterpretation.\nZusätzlich zu „Floating Landscape“\, das durch die Fensterfront der Galerie auch in den\nstädtischen Raum ausstrahlt und insbesondere in der Dämmerung und bei\nDunkelheit auch von außen eine eigene Wirkung entfaltet\, zeigt Jeongmoon Choi\nim oberen Bereich von KANG Contemporary eine Anzahl teils auf den ersten Blick\nzweidimensional scheinender Arbeiten: hier handelt es sich etwa um als\nNotationen gezeichnete tektonische Stöße oder um Wandobjekte\, bei denen streng\nvertikal angeordnete Fäden in der Form von offensichtlich überfrachteten\nBarcodes von der (Un-)Lesbarkeit menschlicher Erinnerungen an die\nNaturkatastrophen erzählen. \n
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SUMMARY:Jussi Nahkuri ǀ Every Passing Moment. Persons Projects.
DESCRIPTION:Persons Projects | Helsinki School ist stolz\, die erste Einzelausstellung von Jussi Nahkuri\, Every Passing Moment\, zu präsentieren\, in deren Mittelpunkt seine neuste Werkgruppe mit dem Titel Discussing Duration steht. Die Arbeiten veranschaulichen exemplarisch Nahkuris Faszination für das komplexe Thema der Zeit sowie seinen Versuch\, Momente künstlerisch festzuhalten. Durch die Erforschung verschiedenster Möglichkeiten\, wie man den Verlauf von Zeit in physischer Form darstellen kann\, hat er eine ganz eigene\, persönlich motivierte Ausprägung von Konzeptkunst gefunden. \nNahkuris Ansatz ist inspiriert von den Theorien des französischen Philosophen Henri Bergson\, der vor allem für seine Ausführungen über die Bedeutung von unmittelbarer Erfahrung und Intuition für das Verständnis von Zeit bekannt ist. Da Rationalismus in diesem Erkenntnisprozess kaum Relevanz hat\, ist die Unvorhersehbarkeit das Schlüsselelement für den Zugang zu Nahkuris Werk: Arbeiten wie Standing on the Shore (2021) oder People Passing by (2020) bestehen aus mehreren hundert Fotografien\, die alle am selben Ort und selben Tag aufgenommen wurden. Da jedoch die Zeitabstände zwischen den Aufnahmen in jedem einzelnen Werk unterschiedlich ausfallen und sämtliche Veränderungen durch natürliche Gegebenheiten verursacht werden\, ist das Ergebnis völlig unvorhersehbar. Nahkuri reduziert sich damit selbst auf eine fast schon untergeordnete Rolle\, die scheinbar nur zur Aufgabe hat\, das Endprodukt zu ermöglichen – eine Arbeitsmethode\, die ihn vordergründig mit Künstlern wie Gerhard Richter oder Jackson Pollock in Verbindung bringen könnte.\nIndem Nahkuri die Fotos in dünne horizontale Schlitze auf der Leinwand einsetzt und vertikal aneinanderreiht\, beginnen diese von selbst eine neue Landschaft zu kreieren\, die dem Muster von Strichcodes ähnelt. Mit dem letzten Schritt\, dem Aufziehen der Prints auf verschieden geformte Metallobjekte\, verfremdet Nahkuri sein Ausgangsmaterial so sehr\, dass jegliche Spuren des fotografischen Ursprungs nicht mehr wahrnehmbar sind. Doch nicht nur das: Diese dreidimensionalen Strukturen bergen ein\, für dieses Medium sehr ungewöhnliches\, interaktives Potenzial. Je nach Hängung\, Beleuchtung und Schattenwurf\, die von entscheidender Bedeutung sind\, kann die Wahrnehmung der Betrachtenden jedes Mal anders ausfallen. Nahkuri hat somit Kunstwerke geschaffen\, die selbst aus einer Vielzahl einzigartiger Momente bestehen und selbige erzeugen. \nJussi Nahkuri wurde 1988 geboren\, er lebt und arbeitet in Helsinki und Kouvola\, Finnland. Im Jahr 2020 schloss er sein Studium an der Aalto-Universität\, School of Arts\, Design and Architecture\, mit einem MA-Abschluss ab. Seine Arbeiten wurden bislang in verschiedenen Institutionen wie dem Poikilo Museum in Kouvola und dem Finnischen Museum für Fotografie in Helsinki ausgestellt. \n
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SUMMARY:galerie probst präsentiert die Ausstellung „999 by GAMA“ des Künstlers GAMA
DESCRIPTION:In der Ausstellung „999 by GAMA“ werden erstmals digitale Werke des Künstlers GAMA gezeigt und mit seinen analogen Werken vereint präsentiert. Den Mittelpunkt der Ausstellung bildet eine Auswahl seiner Kollektion aus 999 digital handgezeichneten individuellen Pilzmotiven\, die er als NFT’s auf der Ethereum-Blockchain hinterlegt hat. Sie sind das Herzstück des ifungiclubs – einem digitalen Kunst- und Umweltprojekt\, das auf die weltweite Verringerung der Artenvielfalt und anderer Umweltprobleme aufmerksam machen möchte. \nGAMA\, I LOVE YOU\, 200 x 180 cm\, Acryl auf Leinwand\, 2019\nGAMA’s 999 „Pilz-NFT’s” sind somit einzigartige\, digitale Sammlerstücke – nicht nur für Kunstliebhaber. Der Pilz symbolisiert die Schönheit des Lebens\, die Wiedergeburt und somit die Vision von einer dauerhaften Welt. Im ifungiclub ist er deshalb bewusst gewähltes Motiv\, um auf die dringenden globalen Umweltprobleme unserer Zeit aufmerksam zu machen. Dabei verwandelt GAMA jeden seiner 999 Pilze in eine warnende Ikone. \nGAMA’s breites Spektrum seiner figurativ-landschaftlich anmutenden Motive ist von unfassbarer Imaginations- und Ausdruckskraft geprägt. Hinter einer vermeintlichen visuellen Klarheit stecken verschlüsselte Symbole\, humorvolle Irritationen und komplexe Botschaften. GAMA rückt aktuelle Grundthemen in unseren Blick\, ohne dabei den Sinn für Optimismus\, Leichtigkeit und Magie zu verlieren. \ndie spielman\, 200×180 cm\, Öl auf Leinwand\, 2015\nDer Künstler schafft es mit der Perfektion seines Handwerks\, das er während intensiver Studienjahre an der Kunsthochschule in Peking und Karlsruhe erlernte\, sinnliche Realitäten nun auch in der digitalen Sphäre aufleben zu lassen. Der Pilz stellt dabei ein kontinuierlich wiederkehrendes Motiv in seinem gesamten Oeuvre dar. Für GAMA\, der als Nomade in der Mongolei aufwuchs\, symbolisiert der anpassungsfähige Pilz\, der überall auf der Welt aus dem Boden sprießt und eine Vielzahl an Formen annehmen kann\, die buddhistische Wiedergeburt. Obgleich GAMAs Kunst von vielschichtigen kulturellen und akademischen Einflüssen lebt\, die er auf seinem Weg von der Mongolei\, über China nach Deutschland erfuhr\, ist die vom Buddhismus geprägte Vorstellung der Wiedergeburten und der Verbindung allen Lebens die tragende Konstante. \nDie Ausstellung „999 by GAMA“ zeigt\, dass GAMAs künstlerischer Schritt in den digitalen Raum kein Bruch zu seinem analogen malerischen Schaffen ist\, sondern im Gegenteil\, eine vervollkommende Weiterführung seiner bisherigen künstlerischen Linie\, die stets von seinem Drang mit spirituellen und klassischen Symbolen am Puls der Zeit zu kreieren geprägt ist. \n\n999 by GAMA\n\n\n\n\n28 Januar – 26 März 2022 \ngalerie probst \n\n\n\n
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SUMMARY:Joachim Gutsche bei Galerie Michael Haas
DESCRIPTION:In den Arbeiten der 1960er Jahre jongliert Joachim Gutsche (1926–2012) zwischen Abstraktion und Figuration. Die klaustrophobisch-dichten\, explosiv-bunten Bildräume\, auseinander gerissene Augen\, Körper\, die zerfetzt werden\, greifen persönliche Schicksalsschläge des Künstlers\, insbesondere seine Haft in einem DDR-Arbeitslager von 1954 bis 1956\, auf. Das verbindende\, ja „schützende“ Element in den Folgejahren bleibt für ihn die Malerei. So schreibt er 1974: \n„(…) Materialbewusst – oder am liebsten schon zu Lebzeiten im Material aufgehen? Eins sein mit ihm? In ihm untertauchen? Oder vielleicht nur als Schutzwall mit ihm gegen die individuellen Wünsche oder Angriffe anderer?“ \nSeine facettenreichen Gemälde können ohne Frage in den künstlerischen Entwicklungen der 1960er und 70er Jahre situiert werden – in der Hinwendung zum Abstrakt-Gestischen und den kindlich-figurativen Elementen vor allem mit den Gruppen SPUR und CoBrA. \nEs gilt die 2G+ Regel\nZur Ausstellung erscheint ein Katalog. \n
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LOCATION:Galerie Michael Haas\, Niebuhrstraße 5\, Berlin\, 10629\, Deutschland
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SUMMARY:Szenerien - erlebt. erdacht. erträumt. Salongalerie »Die Möwe«
DESCRIPTION:Die Salongalerie »Die Möwe« präsentiert in ihrer neuen Ausstellung Gemälde\, Holzschnitte\, Radierungen und Collagen der Maler und Grafiker Wilfried Reiff\, Fritz Kuhr und Rolf Curt. Als genaue Beobachter ihrer Umwelt erzählen diese und weitere Künstler in ihren Werken vielschichtige und anspielungsreiche Geschichten und Anekdoten. Sie führen den Betrachter in bekannte oder geheime Welten\, üben feinfühlig Kritik und schaffen neue Wirklichkeitsbezüge. \nWilfried Reiff (*1954) ist ein Virtuose auf dem Gebiet des Holzschnitts. Seine Bildsprache steht in der Tradition des Expressionismus. In seinen druckgrafischen Arbeiten gestaltet er erzählerische bis lyrische Bildwelten\, in welchen häufig der Mensch mit seinen Charakterzügen\, Sehnsüchten und Fehlbarkeiten im Vordergrund steht. In „Bistro“ und „Poker“ nimmt der Künstler die Farbe bewusst zurück\, um die Intensität der spannungsvollen Atmosphäre zu betonen. \nDer Bauhäusler Fritz Kuhr (1899-1975)\, dessen Kunst nach 1933 als „entartet“ diffamiert wurde\, drückt nach dem Zweiten Weltkrieg seine wiedergewonnene Lebensfreude und unbändige Schaffenskraft in Szenen mit Musik\, Spiel und Tanz aus. Mit schwungvollem Pinsel gemalt\, werden auf seinen Bildern das hingebungsvoll interpretierte Gitarren-Solo\, das jazzige Bass-Solo und das temperamentvolle Spiel einer Tanzkapelle gleichsam hörbar. \nMit Rolf Curt (1931-2006) präsentiert die Ausstellung einen bildreichen\, fantasievollen Denker. In seinen Radierungen arrangiert der Künstler bekannte Orte zu neuen visuellen Eindrücken. So bindet er markante Berliner Gebäude und Plätze in urbane Szenerien mit einer ebenso wirklichen wie surrealen Anmutung ein. Auch in seinen Gemälden aus den 1970er Jahren verschränkt er Traum und Wirklichkeit ineinander und lässt die Welt zur Bühne werden. \n
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LOCATION:Salongalerie ››Die Möwe‹‹\, Auguststr. 50 b\, Berlin\, 10119\, Deutschland
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SUMMARY:Ausstellung "BERNAR VENET\, 1961–2021" im Flughafen Tempelhof
DESCRIPTION:12. Januar 2022 (Berlin) – Bernar Venet\, 1961–2021. 60 Jahre Performance\, Bilder und Skulpturen ist die erste in einer Reihe von Ausstellungen\, die in den nächsten zwei Jahren in der Kunsthalle Berlin – den beiden großen Hangarhallen 2 und 3 des Flughafens Tempelhof – gezeigt werden. Die bisher größte und umfangreichste Retrospektive des französischen Künstlers weltweit umfasst sein gesamtes komplexes und breit gefächertes Schaffen als Bildhauer\, Maler\, Performancekünstler sowie als radikaler Konzeptkünstler. Die Schau versammelt über 150 Werke\, die die kompromisslose\, fast obsessive Herangehensweise des Künstlers widerspiegeln\, seine Umwelt durch Kunst ständig neu zu gestalten. \nBeginnend mit Arbeiten aus seinem ersten Atelier zeichnet die Ausstellung Bernar Venets Werdegang und die Entstehung eines Werks nach\, das sich bis heute selbst immer wieder in Frage stellt. Seine Auffassung von Kunst\, die weit über das Formale und Räumliche hinausgeht\, hat Bernar Venet stets bekräftigt. Sein Streben ist bis heute fest verwurzelt in dem unbändigen Wunsch\, die Welt nicht einfach so hinzunehmen\, wie sie ist\, sondern ihr vielmehr eine eigene Perspektive zu verleihen. Landschaften und Räume erhalten eine neue Dimension\, die es dem Betrachter ermöglicht\, die Umwelt\, in der seine charakteristischen stählernen Linien\, Bögen und Winkel installiert sind\, anders wahrzunehmen und zu fühlen. \nDie Ausstellung ist eine persönliche Hommage an Dr. Paul Wember\, Direktor des Kaiser-Wilhelm-Museums in Krefeld\, der dem Künstler im Jahr 1970 als erster eine Einzelausstellung gewährte\, und das zu einer Zeit\, als Galerien seine Werke nur in Gruppenausstellungen zeigten. \nEinen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Venets Arbeiten aus den Jahren 1966 bis 1970 – seiner Zeit in den USA\, in der er der Konzeptkunst nahesteht. In ihnen zeigt sich die extreme Radikalität eines künstlerischen Ansatzes\, der ihm schon in jungen Jahren internationale Anerkennung einbrachte. Seit 1979\, mit Indeterminate Lines\, wendet sich sein Werk dem Formalismus zu. Neben seinen Holzreliefs hat er damit eine neue Sprache im einzigartigen Stil seiner Stahlskulpturen entwickelt\, die heute auf der ganzen Welt zu sehen sind. Ergänzend zu diesen frühen Werken wird Venet die skulpturalen Elemente seiner Großinstallation im Louvre Lens\, Frankreich\, nutzen und eigens für die weitläufigen Hangarhallen vier verschiedene Installationen aus Bögen\, Winkeln und geraden Linien konzipieren. \nPile of Coal\, 1963 Retrospektive Ausstellung: Musée d’art contemporain (MAC)\, Lyon\, Frankreich\, 2018-2019 Bildnachweis: Xinyi Hu © Bernar Venet und VG Bild-Kunst\, Bonn 2022\nParallel zum bildhauerischen Werk zeigt die Ausstellung Bernar Venets gesamtes malerisches Werk\, von den ersten Goudron-Gemälden aus dem Jahr 1961 bis zu den jüngsten Arbeiten\, deren textliche und mathematische Symbole zu bestimmenden Elementen auf farbenprächtigen Hintergrund werden. In diesen neueren Gemälden überwindet der Künstler den Formalismus\, der seinen Skulpturen zueigen ist\, und führt auch die Idee der Abstraktion über sich hinaus. Während sich die abstrakte Kunst gemeinhin auf das Ungegenständliche bezieht\, dabei aber noch eine Form- oder Farbsymbolik impliziert\, sind diese neuen Werke einer anderen Kategorie zuzuordnen. Durch die bezugslose Darstellung dessen\, was üblicherweise als „mathematische Objekte“ definiert wird (Zahlen\, Figuren\, Räume\, Funktionen\, Relationen\, Strukturen)\, wird das Nicht-Referentielle bis an seine äußersten Grenzen getrieben. Venet zielt damit auf ein maximal selbstreferentielles System für die Kunst\, wie es ansonsten nur eine mathematische Gleichung bieten kann. \nEffondrement of Arcs\, 2019 Cor-ten-Stahl Ausstellung: Lieu d’Art et Action Contemporaine (LAAC)\, Dünkirchen\, Frankreich Bildnachweis: Vincent Bijan\, LAAC Dünkirchen © Bernar Venet und VG Bild-Kunst\, Bonn 2022\nGeplant sind während der Ausstellungslaufzeit zudem die Aufführungen von Bernar Venets eindrücklichsten Performances. In Domino Effondrement\, 2021 erstmals aufgeführt in der Venet Foundation in Le Muy (FR) setzt der Künstler einen Gabelstapler ein\, um eine Anordnung von Stahlbögen mit einem Gewicht von über 30 Tonnen zum Einsturz zu bringen\, so dass sie über den Boden verstreut liegen. In diesem inszenierten „Unfall“ werden die Gegensätze Ordnung und Zufall untrennbar miteinander verbunden. Bei der Performance The Steel Bar and the Pictorial Memory of the Gesture nutzt Venet die Linie als Mittel\, um die Grenzen zwischen Performance\, Malerei und Skulptur aufzulösen. Mithilfe eines Stahlträgers trägt Venet Farbe auf die Oberfläche einer Wand auf. Die Arbeit erinnert an die subtile Asymmetrie von Tintenklecksen\, die beim Rorschach-Test verwendet werden\, und erweitert die Grenzen seiner bisherigen Erforschung von Linien\, Winkeln und RotatiTempelhof Flughafenon\, indem sie zeigt\, wie der Körper als Werkzeug eingesetzt werden kann\, um das mathematische Konzept der Linie zum Leben zu erwecken. \nUnbeirrbar direkt\, überzeugt von der Emotionalität sowie der Absicht\, seine Existenz mit seinem kreativen Streben symbiotisch zu verbinden\, bringt Venet einmal mehr sein letztlich zutiefst optimistisches Anliegen zum Ausdruck\, die Kunst neu zu erfinden und die Wahrnehmung des Betrachters zu verändern. \nOrganisiert wird die Ausstellung von der Stiftung für Kunst und Kultur Bonn. Kurator ist Walter Smerling. \nBeitragsbild: Gold Diptych with “Recursiveness”\, to Kurt Gödel\, 2012 Acryl auf Leinwand 228 x 543 cm © Bernar Venet und VG Bild-Kunst\, Bonn 2022 \nBERNAR VENET\, 1961–2021\n60 JAHRE PERFORMANCE\, BILDER UND SKULPTUREN\n29. Januar 2022 – 30. Mai 2022 \n\n\n\nÖffnungszeiten\nMo 11 – 18 Uhr\nDi geschlossen\nMi 11 – 20 Uhr\nDo – So 11 – 18 Uhr \nTickets\nErwachsene 10 €\nFamilie 16 € *\nKinder bis 16 Jahre frei\nErmäßigt 5 € ** \n\n\n\n\n\n\nAnfahrt\nFlughafen Tempelhof\, Hangar 2+3 / Zugang über Hangar 2\nColumbiadamm 10\, 12101 Berlin\nU6: Platz der Luftbrücke\nBus 104\, 248: Columbiadamm/Friesenstr. \n\n\n\nMehr Informationen \nTempelhof Flughafen \n
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SUMMARY:Maropeng. Galerie im Turm.
DESCRIPTION:Lerato Shadi untersucht mit ihrer künstlerischen Arbeit Leerstellen und Auslassungen in historischen Narrativen; dabei setzt sie marginalisierte Körper und Perspektiven in den Mittelpunkt. Ihre Arbeiten reflektieren die Gewalt unzutreffender Geschichtsschreibungen und verlangen eine unmittelbare Auseinandersetzung. \nDer Titel Maropeng stammt von dem Setswana-Sprichwort »Maropeng go a boelwa go sa boelweng ke teng«. Maropeng bedeutet »Zurück zum Ursprungsort« oder »Rückkehr nach Hause«.\nLerato Shadi verwandelt die Galerie im Turm zum Abschluss der zweijährigen Ausstellungsreihe zum Thema Solidarität\, Arbeit und Care in einen Raum\, der uns das Verhältnis von Geschichte\, Gegenwart und Zukunft reflektieren lässt. In einer raumgreifenden Installation werden wir mit unserem eigenen Blick konfrontiert. Shadis Arbeit vergegenwärtigt das permanente unfolding\, das andauernde Entfalten von Geschichte im Hier und Jetzt. Der Moment der Betrachtung wirft Fragen nach unserer eigenen historischen Verwicklung und Positioniertheit auf: Inwiefern ist mein Blick und Körper durch Geschichte geprägt? Welche Erfahrungen habe ich dadurch und welche nicht? Welche Verantwortung tragen wir gegenüber unserer Geschichte und ihrer Präsenz in der Gegenwart? \nShadis Maropeng ist eine postkoloniale und feministische Rückkehr zur Frage nach der gesellschaftlichen Situiertheit von Wissen und der nie endenden Möglichkeit zu Veränderung und Aufbruch. \n
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SUMMARY:Giorgio Griffa\, 'Tempo infinito e nontempo‘
DESCRIPTION:Mit ‚Tempo infinito e nontempo‘ folgt die Ausstellung den Untersuchungen des Künstlers zum Wesen der Malerei\, zu seiner eigenen Rolle als Künstler und zu grundlegenden Fragen über Raum und Zeit. \nIn den Ausstellungsräumen werden großformatige Werke von den frühen 1970er Jahren bis zur Gegenwart gezeigt\, die es dem Besucher ermöglichen\, die lebhaften Farben im Rhythmus der Darstellungen sowie die Wechselwirkung der Farben mit Material und Raum zu erleben. \n
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SUMMARY:Parisian Basement
DESCRIPTION:Found Photography by Sarah Möller \nMade to overcome oblivion and to resist the passage of time\, the exhibited photographies became images of transiency and dissolving memory\, unfolding abysmal beauty. \nFound in a basement in Paris\, 2018. \n
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SUMMARY:Das UNICEF- Foto des Jahres 2021.
DESCRIPTION:Jährlich zeichnet UNICEF Deutschland mit dem internationalen Wettbewerb „UNICEF-Foto des Jahres“ Bilder und Reportagen professioneller Fotojournalist:innen aus\, die die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern dokumentieren. Die frisch gekürten Gewinnerbilder des Wettbewerbes 2021 werden vom 09.02. – 20.03.2022 im Willy-Brandt-Haus präsentiert. Sie zeigen die Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen\, die sich in einer schwierigen Lage befinden: im Krieg\, in materieller oder seelischer Not oder nach Naturkatastrophen. Aber auch Momente des Glücks\, der Lebensfreude und Facetten unterschiedlicher Alltagswelten werden abgebildet. \nZum 22. Mal hat UNICEF Deutschland 2021 das „UNICEF-Foto des Jahres“ verliehen. Über die Preisvergabe entschied wie in den Vorjahren eine unabhängige Jury. Sie wählte Reportagen und Dokumentationen aus\, die sich durch besondere ästhetische und journalistische Qualität sowie durch Sorgfalt\, Empathie und Respekt gegenüber Kindern auszeichnen. Für den Wettbewerb 2021 hatten 86 von internationalen Experten nominierte Fotograf:innen aus 26 Nationen ca. 1.300 Bilder eingereicht. \nMirja Linnekugel\, Künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus erklärt: “Wir freuen uns\, das ‘UNICEF-Foto des Jahres’ erstmalig im Willy-Brandt-Haus zu zeigen. Die fotografisch hervorragenden Bilder zeigen den Betrachter:innen – teils erschreckende – Kinderwelten aus verschiedensten Ländern\, die sonst leider meist verborgen bleiben würden und nun ihren Weg in die Öffentlichkeit finden.” \nDas Gewinnerbild hält die Ohnmacht und zugleich die Entschlossenheit eines Mädchens angesichts tosender Naturgewalt fest: Ein verheerender Zyklon im Golf von Bengalen hatte den Teeausschank ihrer Familie hinweggefegt. Das eindringliche Siegerbild des indischen Fotografen Supratim Bhattacharjee aus den indischen Sundarbans zeigt den Überlebenskampf von Kindern angesichts fortschreitender Umweltzerstörung und des Klimawandels. \nDie Reportage des indischen Fotografen Sourav über einen Lehrer\, der während des Corona-Lockdowns ein ganzes Dorf in ein Freiluftklassenzimmer verwandelt hat\, erhielt den zweiten Preis. Der irakische Fotograf Younes Mohammad wurde für seine Serie über Kinder kriegsverletzter Väter mit dem dritten Preis ausgezeichnet. \nDiese sowie die Fotos aus neun weiteren Reportagen sind in der Ausstellung zu sehen. Georg Graf Waldersee\, Vorstandsvorsitzender von UNICEF Deutschland sagt: “Die Bilder öffnen die Augen für die Lage der Kinder in unserer Welt. Sie zeigen Kinderschicksale\, ehrlich und aufrichtig\, manche schonungslos\, manche voller Hoffnung. Sie sind ein eindringlicher Appell an Empathie und Mitgefühl und erinnern uns an unsere gemeinsame Aufgabe: für das Wohl der Kinder weltweit einzutreten“. \n
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SUMMARY:Fotoausstellung - Dialog between Generations. Belarusian Female Artists
DESCRIPTION:KVOST und EEP\, zwei in Berlin ansässige Organisationen zur Förderung der Künste im osteuropäischen Kontext\, präsentieren eine Ausstellung\, in der die Kuratoren Maya Hristova und Jewgeni Roppel visuelle Codes des Erinnerns und der Wissensstrukturierung in Belarus untersuchen. Durch das fotografische Medium und die persönlichen Erfahrungen der Künstlerinnen wird ein Dialog der Generationen präsentiert\, der zu einem tieferen Verständnis der Multidimensionalität in Belarus verhelfen soll. \nVerschiedene Ansätze zeitgenössischen fotografischen Denkens und Forschens mischen sich in der Ausstellung nahtlos mit klassischer Porträtfotografie und laden den Betrachter:innen ein\, hinter den westlichen Schleier des Schweigens auf die belarussische Kultur und fotografische Tradition zu blicken. Für viele von uns könnte Minsk\, das nur etwa 1000 km von Berlin entfernt ist\, eine ähnliche Distanz wie nach Paris\, auf einem anderen Kontinent liegen. \nWas bringt uns dazu\, eine Kultur als vertraut und eine andere als exotisch zu betrachten? Für die eine Sympathie zu entwickeln und die andere in eine Schublade zu stecken? Hinter den Stereotypen von Belarus oder dessen\, was die Massenmedien als einen weiteren scheiternden Staat und als die letzte Diktatur Europas präsentiert\, erhöht sich der Druck. Der Druck mehr zu erfahren über die Kultur eines Landes\, in dem derzeit Massenproteste herrschen\, Unterdrückung der Medien\, Entführungen und Folterungen von Zivilisten stattfinden. \nWährend all dies geschieht\, suchen wir Trost in der Kunst. Es ist diese neue Generation von belarussischen Künstler*innen\, die die Kraft erlangt hat\, die Ambivalenz des historischen Schweigens in greifbare Kunstwerke zu übersetzen. Für viele von ihnen bedeutet die Reflexion über die Vergangenheit oft\, sich den abgebrochenen Dialog mit der eigenen Geschichte neu vorzustellen und wieder aufzubauen. Es ist Erinnerungsarbeit aus äußerster Notwendigkeit. Und es scheint\, dass das Wiedererlangen und Untersuchen der fehlenden Teile des kollektiven Gedächtnisses oft die bewusste Zensur der Gegenwart entlarvt. In der Tat liegt in den Unsicherheiten der Interpretation und der Disjunktion zwischen Vergangenheit und Zukunft die Hoffnung auf Transformation. \nDarüber hinaus erweist sich die Aufarbeitung der Geschichte durch den subjektiven Standpunkt der belarussischen Künstler*innen als unschätzbar wertvoll\, denn das Persönliche ist in Belarus derzeit in einem viel höheren Maße politisch als anderswo in Europa. Historische Traumata\, vergangene und gegenwärtig andauernde politische Konflikte und anschließende Reisen der Vertreibung werden\, wenn nicht direkt abgebildet\, so doch kontinuierlich reflektiert. Intime Verbindungen zwischen dem Privaten und dem Politischen werden zu Ausgangspunkten für die Auseinandersetzung mit der Erinnerung. \nKate Smuraga. Nobody Important\, No One Else\nIn ihrem Projekt erforscht Smuraga den schwer fassbaren Zustand der Zeit und des Individuums – den Moment\, in dem die Gegenwart zur Vergangenheit wird; eben jenen Grad der Präsenz der Vergangenheit in jedem Moment des „Hier und Jetzt“. Mit einem gemischten Gefühl von Furcht\, Angst und Entschlossenheit schaut sie ihr nahe stehenden Menschen und Dinge an\, die sie umgeben. Dabei ist die Fotografie für sie ein Mittel die persönlichen Grenzen von „Heimat“ auszuloten und zu bestimmen\, was genau an ihr und ihren Lieben unverändert bleiben kann. \nSmuraga (geb. 1990 in Vitebsk\, BLR) bekam 2014 ihren Abschluss an der Staatlichen Universität für Kultur und Kunst in Sankt Petersburg (RUS) mit dem Fokus auf Kunstgeschichte\, Theorie und Kritik. Derzeit lebt und arbeitet sie in Warschau (PL). Sie bekam 2014 den New Generation PHM Grant\, war Finalistin beim Grand Prix\, Fotofestiwal Lodz (PL) und wurde nominiert bei PHOTOVISA. \nKate Smuraga / Nobody Important\, No One Else / 2015 / Inkjet print / 40 cm x 30 cm\nTatsiana Tkachova. Veras Jahreszeiten\n„Das kleine Mädchen Vera Zenko aus Volozhin verfolgte mit den Augen den Karren\, auf dem die Faschisten ihre schwangere Mutter abtransportierten. Sie hatten Mitleid mit dem Kind gehabt und es von der Ladefläche des Wagens geworfen.“ Vera nennt ihr Leben „die letzten Jahreszeiten“ und rezitiert ihre Biografie durch das\, was in ihrem Kleiderschrank ist. Die Garderobe der 92-jährigen Vera aus Waloschyn in Belarus ist elegant und ausgefallen. Für die Fotografin holte Vera die Kleider ihres Lebens noch einmal aus dem Schrank. Der Stoff\, aus dem Veras Geschichte gewebt ist\, ist durchzogen von Spuren des Glücks\, aber auch der Trauer. Sie wirft sich gerne in Schale und kleidet sich extravagant. Die Kleider\, die sie trägt\, sind so verschieden wie die Facetten ihrer Familiengeschichte. \nTkachova ist eine unabhängige Journalistin\, die mit Dokumentarfotografie\, Video und Multimedia arbeitet. Ursprünglich kommt sie aus der Region Mogilev (BLR) und lebt derzeit in Minsk. Tatsiana schloss 2014 ihr Studium der Kulturwissenschaften an der Belarussischen Staatlichen Universität für Kultur und Kunst ab\, 2016 an der Akademie für Dokumentarfotografie und Fotojournalismus\, Fotografika\, in St. Petersburg (RUS). Sie unterrichtet Fotojournalismus am Johannes Rau International Education Centre\, Minsk (BLR)\, The Belarusian Association of Journalists\, Minsk (BLR). Sie ist u.a. Preisträgerin des World Press Photo 2020. Tkachova arbeitet mit belarussischen und ausländischen Medien zusammen\, darunter Takie Dela\, The Guardian\, Der Spiegel\, De Volkskrant\, Meduza.io\, Esquire.ru\, Ostpol. \nOksana Veniaminova. Weißes Kleid\n„Der Ehestand dient als Indikator für den Erfolg einer Frau daher hat jeder Gegenstand\, der mit diesem festlichen Tag verbunden ist\, eine ganz besondere Bedeutung\, auch im Nachhinein.“\, erzählt Veniaminova. „Das Hochzeitskleid\, der Schleier\, die während der Zeremonie verwendete Ikone\, der Brautstrauß sind von Mythen\, Ehrfurcht und Aberglauben umwoben. Der Volksglaube verleiht dem Hochzeitskleid eine mystische Kraft. Um eine glückliche Ehe zu bewahren\, muss die Braut das Kleid für immer behalten.“ \nDie Fotografin hat sich in ihrer Abschlussarbeit mit dem Thema der Erinnerung von Frauen beschäftigt – insbesondere\, mit „Erinnerungen\, die rein weiblich sind und nicht im Kopf eines Mannes entstehen können“. Mit den Erinnerungen an Hochzeiten\, die für Frauen in ihrer Heimat ein monumentales Ereignis darstellt. \nVeniaminova (geb. 1986 in Vitebsk\, BLR) hat die Schule für Portrait- und Analogfotografie in Minsk besucht und Dokumentarfotografie an der St. Petersburger Schule für Fotojournalismus und zeitgenössische Fotografie DocDocDoc studiert. Ihre Arbeiten wurden u. a. in The Washington Post\, The Calvert Journal und The Guardian veröffentlicht. \nVEHA-Archiv\nDie soziokulturelle Initiative VEHA arbeitet mit Fotografien von belarussischen Archiven und der Geschichte des Alltagslebens. Die Ausstellung zeigt eine kuratierte Auswahl von Fotografien aus dem VEHA-Archiv. \nDas VEHA-Archiv wurde 2017 von der Künstlerin und Forscherin Lesia Pcholka (geb. 1989 in Borisov\, BLR) gegründet\, das Sie seitdem leiet. Ab 2012 engagiert sich Pcholka intensiv in der zeitgenössischen Fotoszene in Belarus. Im Jahr 2013 gründete sie den ersten Charity-Laden in Belarus „KaliLaska“\, den sie bis 2016 leitete. Seit 2020 ist sie Dozentin an der Europäischen Hochschule „Liberal Arts“ in Belarus. \nVEHA Archive / The Best Side / 2019 / Inkjet print / 168 cm x 127 cm\nVasilisa Palianina. Larisa 2019\nDas Projekt Larisa 2019 ist ein Versuch\, die Beziehung und das Gefühl zu Ihrer Großmutter mit Erinnerungsbildern\, Illustrationen\, Animationen und einer Projektion zu verarbeiten und neu zu definieren.\n„Im August 2018 ist meine Großmutter Larisa gestorben. Nach ihrem Tod hat sich eine neue Phase in den Beziehungen zwischen uns gebildet. Sie hat begonnen\, in unruhigen Träumen zu mir zu kommen. Wenn ich nach Smorgon kam und die Wochenenden mit ihr verbrachte\, hatten wir keine Konflikte oder Streitigkeiten. Es gab auch keine Angst und Unsicherheit. Jetzt\, zusammen mit den schönen Erinnerungen\, gibt es ein Gefühl der Angst und Verwirrung. Dies ist ein Projekt über meine Großmutter\, ihre Gegenwart\, darüber\, eine neue Phase der Zeit ohne sie und mit ihr zu leben.“ \nPalianina (geb. 1986 in Minsk\, BEL) arbeitet mit dem Medium Fotografie\, Illustration und Performance. Neben verschiedenen Artist-in-Residencies war sie 2020 Resident bei der Künstlergruppe „Slavs and Tatars“ in Berlin. \nBeitragsbild: Oksana Veniaminova / White Dress (Natasha) / 2017 / Inkjet print / 40 cm x 40 cm \nDialog between Generations. Belarusian Female Artists\n10.02.2022 – 16.04.2022 \nEröffnung: 9.02.2022\, 14 – 21 Uhr \nKVOST \n
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SUMMARY:360°-Installation in der Schering Stiftung: Libby Heaney — "Ent-"
DESCRIPTION:LAS präsentiert die Ausstellung Ent-\, die zusammen mit der Künstlerin und promovierten Quantenphysikerin Libby Heaney entstanden und vom 10. Februar bis zum 1. Mai in der Schering Stiftung in Berlin zu sehen ist. Quantencomputer werden unsere Welt verändern. LAS zeigt jetzt das erste Kunstwerk\, das nicht nur diese neue Technologie thematisch aufgreift\, sondern mit einem Quantencomputer geschaffen wurde. Die Ausstellung markiert den Sprung in das Quantenzeitalter – zumindest in der Kunst. \nBereits seit mehreren Jahren untersucht Heaney im Auftrag von LAS die Komplexitäten und möglichen Implikationen von „Quantencomputing“. Sie ist weltweit führend darin\, diese Technologie als künstlerisches Medium einzusetzen. In Ent- geht Heaney noch einen Schritt weiter: Quantencomputing wird in der interaktiven 360°-Installation zum Medium und Gegenstand zugleich. Die Arbeit erkundet die tiefgreifenden Veränderungen unseres zukünftigen Alltags in dem Moment\, in dem Quantencomputer voll funktionsfähig und damit aktuellen Computern in Leistung und Geschwindigkeit weit überlegen sein werden. \nBesucher:innen der Installation betreten zunächst eine „Black Box“\, in der sie einer 360°- Projektion von Ent- begegnen. Heaneys Kunstwerk ist eine Interpretation der zentralen Tafel des berühmten Triptychons Garten der Lüste von Hieronymus Bosch (c. 1490–1510). In der Videospiel-Engine Unreal erschafft Heaney eine Parallelwelt\, die auf den verschiedenen Ebenen des Gemäldes basiert. Statt von Boschs Figuren wird diese von Heaneys hybriden Quantenkreaturen bevölkert. Heaney animiert und modifiziert dafür ihre eigenen Aquarellmalereien mittels quantenbasierten Programmierens. So collagiert sie fantastische Wesen\, gestaltet Landschaften\, die zu atmen scheinen und schafft Strukturen die zerbersten\, um sich im Anschluss neu zu formieren. In der Art und Weise\, wie Aquarellfarben auf dem Papier verschwimmen und sich so festen Strukturen widersetzen\, spiegelt sich für Heaney das Verhalten kleinster Teilchen in der Quantenphysik wider. \nLibby Heaney\, Ent-\, Installation view: Schering Stiftung\, Berlin\, 2022. Photograph: Andrea Rosetti\nHeaney sieht in Boschs nebeneinander liegenden Darstellungen von Himmel und Hölle eine Analogie zu dem ambivalenten Potenzial des bevorstehenden Quantenzeitalters. Zum einen wird die erhöhte Rechenleistung von Quantencomputern in vielen Bereichen zu bisher undenkbarem Fortschritt führen. Die bedeutet jedoch zum anderen\, dass beispielsweise Verschlüsselungsmethoden zum Schutz von Daten und Privatsphäre ausgehebelt und der Ausbau bereits bestehender digitaler Überwachungsmechanismen exponentiell beschleunigt werden könnte. So widmet sich Ent- auch den Gefahren\, die unserem Wunsch nach neuen Technologien innewohnen und lässt dabei ebenso wie der Garten der Lüste verschiedene Lesarten zu\, in denen dieses Begehren gleichzeitig zelebriert und vor ihm gewarnt wird. Heaney platziert Ent- in einen dezidiert religiösen Kontext und stellt so die Frage in den Raum\, inwiefern Technologie die Rolle von Religion im modernen Zeitalter einnimmt. \nHeaney untersucht zudem\, wie die Eigenschaften von Quantensystemen abseits von Prozessoptimierung zu Denkmodellen einer besseren Zukunft werden können. Die Quantenphysik beschreibt Naturgesetze im atomaren und subatomaren Bereich und somit Phänomene\, die nicht mit den menschlichen Sinnesorganen überprüft werden können. Eines ihrer Kernprinzipien ist die Superposition (Überlagerungsprinzip). Es beschreibt\, dass ein Quantenpartikel in Superposition mehrere Zustände gleichzeitig einnehmen kann. Wenn zwei Quanten in Superposition in einem System miteinander verbunden sind\, greift ein weiteres Prinzip: die Quantenverschränkung. Sind Quanten miteinander verschränkt\, ergibt sich durch die Messung des einen automatisch der Zustand des anderen. Heaney sieht in diesen Phänomenen die Möglichkeit\, binäre Auffassungen und politische Polarisierung zu überwinden und damit pluralistisches und kollektives Denken zu stärken. Auf diese Weise könnte globalen Problemen wie der Klimakrise begegnet und Raum für neue Paradigmen geschaffen werden. \nIn ihrer visuellen Sprache kreiert Heaney vielschichtige Effekte\, die nur durch ihre Arbeit mit Quantencomputern möglich werden: digitale Bilder werden hybrid und fragmentiert in einer verschwommenen\, verfremdeten Ästhetik\, die die Gesetze der Quantenwelt darzustellen versucht. Wenngleich Heaneys Konzeption komplex und tiefgründig ist\, benötigen Besucher:innen der Ausstellung keine Vorkenntnis der Quantenphysik. Im Gegenteil möchte Heaney dazu anregen\, eigene emotionale Antworten auf die beunruhigenden und zugleich aufregenden Verheißungen des Quantenzeitalters zu finden. \nWeltweit entwickeln nur wenige Unternehmen Quantencomputer. Mit Unterstützung von LAS arbeitet Heaney seit drei Jahren mit der Quantenhardware von IBM und der Software von Qiskit. Eine ausstellungsbegleitende Broschüre dokumentiert die Zusammenarbeit Heaneys mit LAS und den Entstehungsprozess von Ent-. \nÜber Libby Heaney\nLibby Heaney ist eine britische Künstlerin\, Dozentin und promovierte Quantenphysikerin. Ihre Arbeiten waren bereits in diversen britischen und internationalen Galerien und Institutionen ausgestellt\, darunter Einzelausstellungen u.a. Holden Gallery\, Manchester (2021); Goethe Institut\, London (2019); Emmanuel Church\, Loughborough (2021) als Teil von Radar\, dem Programm für zeitgenössische Kunst der Universität Loughborough; Non-Space Gallery\, Aarhus (2017) im Rahmen des Kulturhauptstadt Programms der EU. \nLibby Heaney beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis interdisziplinär mit den Heilsversprechen und zugrundeliegenden Machtansprüchen neuer Technologien. Ihre Arbeit übersteigt dabei deren gängige Nutzung und fordert sie heraus\, gegen sich selbst zu arbeiten\, um ihre Nachteile und Gefahren zu offenbaren. Mit viel Humor erkunden ihre Werke so Wahrheit und Wahrnehmung sowie unsere ambivalente Beziehung zu neuen verführerischen Technologien. \nLibby Heaney\, Ent-\, Portrait\, Schering Stiftung\, Berlin\, 2022. Photograph: Andrea Rosetti\nBeitragsbild: © Libby Heaney\, still from Ent-\, 2021 \nLibby Heaney – Ent-\nIn der immersiven 360-Grad-Installation wird Quantencomputing zum Medium und Gegenstand zugleich. \n10. Februar 2022 – 1. Mai 2022 \nSchering Stiftung \n
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SUMMARY:Malerei von Enrico Freitag in der Galerie Eigenheim
DESCRIPTION:Enrico Freitags Bildwelten entführen uns in die zeitgleichen Wirklichkeiten innerer Zustände und globaler Ereignisse – in sich gekehrte\, schweigsame\, Porträts wechseln sich ab mit Bildern der Nachrichten und Medienwelt wie Vulkanausbrüchen\, Explosionen oder Waldbränden. Gerade in Zeiten der Pandemie wurden die inneren und äußeren Konditionen\, das Verständnis von der Koexistenz von Individuum und Welt\, von neuen digitalen Vorstellungsräumen und Wahrheiten geprägt und irritiert. \nWir sitzen zu Hause\, betrachten die globalen Geschehnisse durch die endlosen Newsfeeds digitaler Medienlandschaften und entwickeln so ein von der Realität abgekoppeltes\, abstraktes Bild der Wirklichkeit. Davon wird auch das Wesen des einzelnen Menschen verunsichert. \nEnrico Freitag entwickelt universelle Bilder für diese verunsicherten inneren Zustände und die Verabstrahierung der Wirklichkeit. Die farbgewaltigen expressiven Bilder sind dicht an Farbmasse\, changieren zwischen Abstraktion und Figuration und werden zu autosuggestiven sich im mentalen Raum weiterentwickelnden Motiven und Repräsentationen. Die Explosion und der Vulkanausbruch werden zu Metaphern für die Wucht und Unveränderbarkeit globaler Geschehnisse und bilden so einen Makrokosmos ab\, das Stillleben des Blumenstraußes ist in diesem Fall nicht nur Zeichen der Vergänglichkeit\, sondern auch Abbild des Mikrokosmoses der eigenen vier Wände. Die malerische Nähe beider Motive\, in Bezug auf Komposition\, Abstraktion und Gestus zeigt wiederum die untrennbare Zusammengehörigkeit dieser beiden Sichtweisen auf die Welt – MikroMakro IchWelt. Der Maler schafft es auf diese Weise den aktuellen Zustand der Zerrissenheit des Einzelnen und der Gesellschaft zu thematisieren – und das universell ohne platt oder attitüdenhaft Stellung zu einzelnen Geschehnissen zu nehmen. \nBetrachtet man das Werk Freitags so sind dies\, ausgehend von seiner Freude an motivischer und inhaltlicher Weiterentwicklung und seiner darin liegenden dauer währenden künstlerischen Forschung\, unabhängig von der Vielseitigkeit seiner Motive und malerischen Ausdrucksweisen\, eine völlig nachvollziehbare Entwicklung. Jahrelang hat sich Freitag weltlichen Themen wie Arbeit\, Produktion oder Umweltzerstörung angenommen\, und parallel dazu den Blick auf innere Befindlichkeiten menschlicher Existenz gelenkt. Nun bringt er in einem Moment\, in dem die Menschen seit zwei Jahren intensiv mit sich selbst beschäftigt sind und die Welt sich beginnt einem Trugbild ähnlich zu verzerren\, beide dieser inhaltlichen Auseinandersetzungen zusammen. \nDer Titel der Ausstellung IMG_ nimmt dabei Bezug auf unsere digitale Lebensweise. Als Dateikürzel ist IMG_ Bestandteil fast jeden digitalen Bildes als Abkürzung von „Image also Bild“. Image wiederum ist ein verwandter Begriff von Imagination. Als Substantive besteht der Unterschied zwischen Imagination und Image darin\, dass Imagination die bildgebende Kraft des Geistes ist; der Akt der idealen Erschaffung oder Reproduktion eines zuvor nicht wahrgenommenen Objekts; die Fähigkeit\, solche Bilder zu schaffen\, während Image eine optische oder andere Darstellung eines realen Objekts ist; eine Grafik; ein Bild. Als Verb wiederum bedeutet Image etwas symbolisch darzustellen. Wir sind also genau da angekommen\, wo uns der Künstler Enrico Freitag haben möchte: Symbolische Bilder\, in denen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit kaum mehr unterschieden werden kann und mit malerischen Mitteln kaum darstellbare psychische Zustände vermittelt werden können. \nEnrico Freitag wurde 1981 in Arnstadt geboren. Von 2002 bis 2007 studierte er Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar. Er gewann Preise und Stipendien\, wie das Arbeitsstipendium für Bildende Kunst des Freistaats Thüringen. Seine Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland vertreten. Enrico Freitag lebt und arbeitet in Weimar und hat seit 2020 sein Atelier im Städtischen Atelierhaus in Weimar. \nEnrico Freitag\n11. Februar 2022 – 18. März 2022 \nGalerie Eigenheim \n  \n
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LOCATION:Eigenheim Berlin\, Kantstraße 28\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:EVA WALKER -  Radierungen und Zeichnungen
DESCRIPTION:Eva Walker setzt sich in ihren Zeichnungen und Radierungen mit dem Wissenstransfer durch Bilder auseinander. Sie beschäftigt sich mit der Frage\, wie Wissen in Bildern durch Wiederholung einerseits festgesetzt und andererseits durch Überschreibungen oder Auslassungen revidiert\, verändert und schließlich auch wieder verworfen wird. So spielen das Übereinanderlegen von Schichten\, das Stehenlassen von Arbeitsspuren und die Verletzungen des Papiers in ihren Arbeiten eine zentrale Rolle. \nEva Walker lotet die Möglichkeiten und Grenzen der traditionellen Drucktechniken aus. In ihren neuen Unikat-Serien verwendet sie Papierschablonen\, die beim Tiefdruck das schwarze Büttenpapier abdecken und die im Hochdruck als farbige oder weiße Flächen abgezogen werden. Durch mehrfaches Überdrucken werden Schichten aufeinander gelegt oder wieder gelöscht\, verdichtet sich die Arbeit mit jedem Schritt. Die Komplexität der Schichtung lässt die Ebenen verschwimmen. \n
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LOCATION:Wichtendahl Galerie\, Carmerstr. 10\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Uwe Kowski – POOL22
DESCRIPTION:POOL22 – die neue Ausstellung von Uwe Kowski in der Galerie EIGEN + ART Berlin. Zum einen ist dies auch der Titel einer der insgesamt 16 neuen Arbeiten des Malers; zum anderen verweist der Begriff „Pool“ aber viel weitreichender auf das Konglomerat an Ideen\, Gedankengängen und Assoziationen\, die Kowskis malerisches Denken das letzte Jahr über beschäftigt haben. \nDarüber hinaus nutzt der Maler seine Bildtitel als eine Art Sortiermechanismus\, um das umfangreiche Geflecht aus Bildern überblicken zu können. So bezieht sich die 22 nicht nur auf das Jahr der Ausstellung selbst\, sondern dient auch als Abgrenzung zu einem früheren Bild aus dem Jahr 2000\, das ebenfalls den Titel „Pool“ trägt. So weit diese beiden Bilder zeitlich auch auseinander liegen\, ist beiden zu eigen\, dass sie nicht unmittelbar an einen Pool denken lassen. Dieser Umstand zeigt ganz wunderbar die Intention des Malers im Hinblick auf die kleinen schriftlichen Begleiter seiner Werke auf. Denn kennt man Uwe Kowski und seine künstlerische Arbeit\, dann weiß man\, dass die Bildtitel niemals eine erklärende Funktion einnehmen. Vielmehr können sie einen Anstoß für Assoziationen geben\, die jedoch selten der begriffliche Repräsentant für die Idee oder den Gegenstand hinter dem Bild sind. \nAuszug aus dem Text von Lisa Schütz \nBeitragsbild: Uwe Kowski\, gelbes Klassenbild; 2020\, Öl auf Leinwand\, 190 x 280 cm\, 2-teilig \nUwe Kowski – POOL22\n17. Februar 2022 – 26. März 2022 \nGalerie EIGEN + ART Berlin \n
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LOCATION:Galerie Eigen+Art\, Auguststraße  26\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Pinhole Planet - Zwei Fotoprojekte von Matthias Hagemann
DESCRIPTION:Seit Jahrzehnten lernt Matthias Hagemann als eine Art Weltenbummler auf verschiedenen Kontinenten immer neue Perspektiven und Kulturen kennen. Doch sein Blick auf die Welt hat sich in den letzten zwei Jahren sehr verändert.\nIn seinen linsenlosen\, mal kleinen und mal großen Schwarzweißserien „Pinhole Planet Proximity Project“ und „Poor Perforated Planet“ reflektiert er diese jüngsten Erfahrungen. Die langsamen Bilder vereint er unter dem gemeinsamen Thema: „Pinhole Planet“. \nPinhole Planet Proximity Project\nDie Pandemie führt zu Reisebeschränkungen und Reiseverboten weltweit.\nGleichzeitig steigt überall die Sehnsucht\, besondere Orte und besondere Menschen endlich wieder besuchen zu dürfen. Matthias Hagemann hat inmitten der Pandemie Europa hinter sich gelassen\, um in New York zu arbeiten und zu leben\, zwischen Millionen Menschen mit Maske.\nDie Bedrohung durch einen unsichtbaren Virus wird weltweit geteilt\, die Versuche der Eindämmung unterscheiden sich aber stark zwischen politischen Systemen\,den Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen\, der Infrastruktur\, der ökonomischen Kraft und auch den zweifelhaften Ansichten mancher Staatslenker.\nIm Kleinen und Privaten findet Hagemann schnell die globale Solidarität:\nkleine Pinholekameras fliegen für das „Pinhole Planet Proximity Project“ um die Welt\,\num in Briefumschlägen Besuche überall auf der Welt zu ermöglichen\, die durch Reiserestriktionen und Lockdown sonst unterbunden werden. In Pinhole-Doppelbelichtungen kommt es mit dutzenden von Pinholefotografen weltweit zu gegenseitigen Begegnungen auf Kleinbildschnipseln\, sowohl bei Hagemann daheim\, noch in Berlin oder schon in New York\, als auch bei jedem der Fotografen von Japan bis Portugal\, Finnland bis Argentinien\, Hongkong bis USA. \nPoor Perforated Planet\nIm Großen fliegt uns auf der Erde zeitgleich alles um die Ohren: Klimawandel\, Nationalismus\, die Schere von Arm und Reich\, Fake News und eine überall eine tiefe Verunsicherung. In der Serie „Poor Perforated Planet“ setzt Hagemann verschiedene Perspektiven auf die gebeutelte Welt aus kleinen\, sich wiederholenden linsenfreien Belichtungen zusammen\, die diese Bedrohungen über den Planeten streuen. \nVernissage Freitag\, 18. Februar 2022\, 18:00 – 21:00\nDer Künstler wird digital aus New York zugeschaltet \nAusstellung 18. Februar bis 19. März 2022 \n
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LOCATION:ep.contemporary\, Pohlstr. 71\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Jonas Weichsel: Interstellar
DESCRIPTION:Die Installation bringt 30 Bilder aus Weichsels Serie Interstellar Paintings zusammen\, die einen kontinuierlichen sich wandelnden Farbverlauf durch den Raum ziehen. Aufbauend auf Formaten und Techniken\, die in früheren Serien eingeführt wurden\, entwickelt Weichsel seine höchst präzise Malpraxis weiter\, in der er sowohl analoge also auch digitale Werkzeuge\, Techniken und Ästhetiken miteinander kombiniert. \n
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LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Julian Irlinger: A Smile with One Tooth
DESCRIPTION:Den Ausgangspunkt der Arbeit bildet seine Korrespondenz mit der Besitzerin und Erbin des denkmalgeschützten Tuteurhauses\, dem Ausstellungsort und Sitz der Galerie\, und ihrem Ehemann. Das Gebäude ist eines der wenigen erhaltenen Geschäftshäuser der Gründerzeit an der einst dicht bebauten Leipzigerstraße\, Berlin Mitte\, das aufgrund seiner historisch rekonstruierten Architektur hervorsticht. Irlinger ist mit der Familiengeschichte um das Gebäude aus der Sicht der Eigentümerin vertraut\, das von Enteignung\, Umnutzung\, Restitution und Rekonstruktion gezeichnet ist. Für seine Arbeit wurde ihm der Zugang zu Artefakten und Bildern gewährt\, aus denen er neue Fotografien\, Drucke und Objekte entwickelte\, die der Konstruktion des historischen Narrativs des Gebäudes nachgehen. \n
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SUMMARY:Synchron presents: Liminal Brigdes in der Trauma Bar und Kino.
DESCRIPTION:Liminal Bridges\nClaire Barrow\, Johannes Farfsing\, Alicia Gladston\, Chiu Laozhi\, Sal Salandra\, Ben Sang\, Adam Varab\, Kay Yoon\n19. Februar – 19. März 2022\nAusstellungseröffnung: Samstag\, 19. Februar 2022\, 20 Uhr \nEinlass: 20 Uhr\nLaunch der ersten Ausgabe des Synchron Magazines im Rahmen der Vernissage\nLesung und Performance: Kay Yoon und Jonas M. Mölzer\nLive-Act: KODAMA und Harfenistin Simonetta Ginelli \nTrauma Bar und Kino\nHeidestraße 50\, 10557 Berlin \nFür den Launch der ersten Ausgabe des Synchron Magazines wurden acht Künstler*innen eingeladen\, ihre Arbeiten in den Räumen von Trauma Bar und Kino zu zeigen. Mit dieser Ausstellung knüpfen sie an ihre in der Ausgabe des Magazins veröffentlichten Beiträge an. Die beiden Formate – Magazin und Ausstellung – erweitern sich gegenseitig. Mystik\, Magie\, Spiritualität und individuelle Interpretationen fungieren als Bindeglieder zwischen den verschiedenen Beiträgen. Aus diesem Grund tragen die erste Ausgabe des Magazins und die Ausstellung denselben Titel: Liminal Bridges. \nFür die Ausstellung verwandelt sich Trauma Bar und Kino in ein Labyrinth\, welches die Besucher*innen dazu einlädt\, sich auf die Suche nach den verschiedenen Ebenen des Ortes zu machen. Die gezeigten Arbeiten changieren zwischen unterschiedlichen Medien und sind dabei stets verbunden durch das Element der Liminalität\, für das alle Künstler*innen im Vorfeld eine eigene Interpretation gefunden haben. \nAlicia Gladston transformiert einen Raum in ein von den Rosenkreuzergärten des Königs und der Königin von Böhmen inspiriertes metallenes Konstrukt\, während in anderen Räumen Installationen von Ben Sang\, Kay Yoon und Adam Varab zu sehen sind. Johannes Farfsings lackierte Holzreliefs mit Anklängen an die Karnevalstraditionen südschweizerischer Täler\, sowie Sal Salandras Stickereien\, in denen er Motive von BDSM-Praktiken mit kulturellen Symboliken verbindet\, laden das Publikum ein\, in andere Welten einzutauchen. Claire Barrow erforscht das Unterbewusstsein\, indem sie in ihren Malereien phantastische Reiche entwirft. Chiu Laozhis Skulptur\, die unter Verwendung traditioneller chinesischer Techniken entstanden ist\, vermittelt die transzendente Bedeutung des Drachensymbols und der damit verbundenen daoistischen Lehre. \nDer Begriff Liminalität wurde im frühen 20. Jahrhundert von dem französischen Ethnologen Arnold van Gennep geprägt und später von dem Anthropologen Victor Turner zum Gegenstand eingehender Forschungen gemacht: \n„In der Anthropologie ist die Liminalität (von dem lateinischen Wort līmen\, was „eine Schwelle“ bedeutet) die Qualität der Ambiguität oder Desorientiertheit\, die in der Zwischenphase eines Übergangsritus auftritt. In dieser befinden sich die Teilnehmenden nicht länger im Ausgangsstadium\, haben aber auch noch nicht mit dem Übergang zu dem Stadium begonnen\, das sie nach Abschluss des Ritus erreichen werden. Während der liminalen Phase eines Ritus „stehen die Teilnehmenden an der Schwelle“ zwischen ihrer vorherigen Weise\, ihre Identität\, Zeit oder Gemeinschaft zu strukturieren\, und einem neuen Weg\, der den Ritus vollendet.“ Turner\, Victor (1974). \nEine weitere mögliche Bedeutungsebene des Titels ergibt sich aus der Tatsache\, dass Liminal Bridges auf einem Buch basiert\, das die Spieler*innen im legendären Videospiel Skyrim von Bethesda Studio lesen können. Darin wird eine magische Prozedur beschrieben\, die das Portal nach Oblivion öffnet\, sowie ein Ritus zur Herstellung eines magischen Steins\, der arkane Macht speichert. Die Kuratorin bezieht sich auf den Begriff der Liminalität als einen Zustand der Transformation\, in den die Künstler*innen während des künstlerischen Schaffensprozesses eintreten. Die Veranstaltung bei Trauma Bar und Kino schlägt eine Brücke zu ihren jenseitigen metaphysischen Welten. \n
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LOCATION:Trauma Bar und Kino\, Heidestraße 50\, Berlin\, 10557
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SUMMARY:Louis Cameron in der Galerie Michael Janssen
DESCRIPTION:Die Galerie Michael Janssen präsentiert die erste Einzelausstellung von Louis Cameron in ihren Räumen. „Louis Cameron“ zeigt die neuesten Arbeiten des Künstlers aus den Serien „Collage Paintings“ und „Last Words“. Die Ausstellung eröffnet am Freitag\, den 18. Februar und wird bis zum 16. April zu sehen sein. Im Interview mit Dr. Tiffany E. Barber kommentiert der Künstler die Ausstellung. \nDr. Tiffany E. Barber – Sie nutzen in Ihrem künstlerischen Schaffen ein breites Spektrum von Formaten – angefangen bei der Malerei über Drucktechniken\, Fotografie\, Skulptur\, Assemblage\, bis hin zu Video oder Plakatkunst… wobei ein Großteil Ihrer bisherigen Arbeiten abstrakte bis konzeptuell geprägte Objekte waren. In den USA sind Sie besonders für Ihre abstrakten Gemälde und Videoarbeiten bekannt\, in denen Sie die Farbgebung im Produktdesign bekannter Konsumentenmarken aufgreifen\, darunter Heineken-Bier\, Tide-Waschmittel und Hershey‘s-Schokoladenriegel. In jüngerer Zeit haben Sie sich hingegen mit Fragen der Überwachung auf der einen und des digitalen Aktivismus auf der anderen Seite beschäftigt. Wie hat sich Ihre Arbeit im Laufe der Jahre und auch in Abhängigkeit von Ihrem jeweiligen geografischen Lebensmittelpunkt verändert? \nLouis Cameron – Ich war am 11. September 2001 in New York City. Wie viele andere Menschen\, die zu dieser Zeit in der Stadt waren\, haben mich die Ereignisse veranlasst\, bestimmte Aspekte meines Lebens – und damit auch meiner Arbeit als Künstler – in Frage zu stellen. In der Folge habe ich mich noch stärker der Abstraktion zugewandt\, einer Abstraktion\, die sich jedoch intensiv mit den Realitäten um uns herum auseinandersetzt. So habe ich mich während meiner Zeit als Artist in Residence am Studio Museum in Harlem von 2002 bis 2003 intensiv mit den Farben beschäftigt\, die ich in meiner unmittelbaren Umgebung vorfand – und dies waren oft die Farben von Produkten in meinem Atelier oder in meiner Wohnung. Später arbeitete ich gezielt mit Farben\, die eine spezifische kulturelle Konnotation aufwiesen\, wie in The African American Flag Project. Jetzt sind es die Farben\, die ich bei meinen Spaziergängen durch Berlin finde. \nDr. Tiffany E. Barber – Die aktuelle Ausstellung\, Ihre erste in der Galerie Michael Janssen\, baut auf den Fragestellungen auf\, mit denen Sie sich im Laufe der 22 Jahre Ihrer künstlerischen Arbeit auseinandergesetzt haben – in Bezug auf Farbe\, Oberfläche\, Text oder die Aktivierung des öffentlichen und privaten Raums\, sei es physisch oder online. Was sind die Ideen und Konzepte\, die Sie Sie in diesen Arbeiten untersuchen? \nLouis Cameron – Die Ausstellung zeigt zwei Gruppen von Arbeiten. Die erste Gruppe sind die Collage Paintings – collagierte Poster mit Fotos von Farben und Texturen\, die ich in überall in Berlin aufnehme und dann in Form von Patchwork-Mustern in der Tradition der afroamerikanischen Quilts wie beispielsweise jener aus Gee’s Bend auf Leinwand collagiere. In diesen Arbeiten geht es damit um die gezielte Erkundung von Farbe und Ort. Die zweite Gruppe ist die Serie Last Words. Jede dieser Arbeiten ist eine Sequenz von Vinylflächen in Postergröße\, die jeweils nur einen Buchstaben darstellen und – zusammen gelesen – Zitate von afroamerikanischen US-Bürgern wiedergeben\, die durch Polizeigewalt oder Selbstjustiz bzw. Vigilantismus getötet wurden. Es sind Arbeiten\, in denen es um Trauer\, Gedenken und Ausdrucksformen von Menschlichkeit geht. \nDr. Tiffany E. Barber – Würden Sie sagen – als afroamerikanischer Künstler\, der in den Vereinigten Staaten geboren und aufgewachsen ist und heute in Berlin lebt – dass Identität in Ihrer Arbeit eine Rolle spielt? \nLouis Cameron – Ich würde sagen\, sie spielt in dem Sinne eine Rolle\, dass ich stärker spüre\, wie amerikanisch/afroamerikanisch ich bin\, wenn ich außerhalb der Vereinigten Staaten lebe. Dieses Bewusstsein ist in den Arbeiten von Last Words sehr präsent. In den Collage Paintings bin ich jedoch mehr an der afroamerikanischen Kultur insgesamt bzw. den afrikanischen Einflüssen innerhalb der amerikanischen Kultur interessiert. \nDr. Tiffany E. Barber – Die Collage Paintings wie auch die Last Words stehen im Kontext mit Ihrer Online-Initiative The Poster Project\, in der Sie sich selbst und andere zu einer politisch und sozial stärker engagierten Kunst aufrufen. Die Black Lives Matter-Aufstände des Jahres 2020 und die COVID-19-Pandemie haben die Diskussionen über Gewalt gegen Schwarze\, über Möglichkeiten und Grenzen des Protests und über unsere Beziehungen zueinander insgesamt intensiviert. Mit Last Words setzen Sie sich direkt mit dem politischen und kulturellen Klima von heute auseinander\, indem Sie ein den Betrachter involvierendes Mahnmal für schwarze Menschen schaffen\, die durch Polizeigewalt oder durch Selbstjustiz und Vigilantismus ums Leben gekommen sind. Inwiefern haben die vorgenannten Ereignisse und Entwicklungen Ihre Arbeit beeinflusst? \nLouis Cameron – Diese Ereignisse mitzuerleben – gerade aus der Ferne – war in einem Maße traumatisierend\, dass ich die Serie Last Words schaffen musste\, um die verlorenen Leben zu betrauern und ihrer zu gedenken. Die Bilder der Gewalt\, die diesen Menschen angetan wurde\, sind wohl Teil unseres kollektiven Gedächtnisses geworden. Mich haben aber besonders auch diese letzten Worte der Menschen tief berührt. \nDr. Tiffany E. Barber – Lassen Sie uns mehr über die formalen und ästhetischen Innovationen in Ihren Arbeiten sprechen. Wie Last Words greifen auch die Collage Paintings auf das Format des Posters zurück. Sie blicken auf die Geschichte der Abstraktion und des amerikanischen Modernismus durch den Filter einer afroamerikanisch geprägten Ästhetik\, die aus der Collage und dem Quilten stammt – eine kulturelle Besonderheit\, die Sie jetzt zum ersten Mal im Laufe Ihrer Karriere thematisieren. Wie modulieren Sie Formales und Geschichtliches in diesen Arbeiten – und was hoffen Sie\, wird der Betrachter aus dieser Ausstellung mitnehmen? \nLouis Cameron – Bei den Collage Paintings ging es mir darum\, selbstgenähte Quilts – als authentisch afroamerikanische Ausdrucksform\, die von schwarzen Frauen parallel zur amerikanischen Moderne entwickelt wurde – in einen Dialog mit der Malerei zu stellen. Meine Hoffnung ist\, dass der Betrachter dieser Arbeiten die Ausstellung mit einer gesteigerten Sensibilität für die Farben und Texturen von Berlin und die sich daraus ergebende Bereicherung verlässt. Last Words funktioniert in gewisser Weise ähnlich. Die Serie ist als Kritik an der Tradition der konzeptuellen\, textbasierten Kunst angelegt; zugleich auch als deren Erweiterung\, in die ich eine dezidiert schwarze Stimme und kulturelle Perspektive einbringe. Das Hauptanliegen dieser Arbeiten ist jedoch die Schaffung oder Verstärkung von Empathie. \nLouis Cameron\nLouis Cameron wurde in Columbus (Ohio\, USA) geboren. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Einzelausstellungen hatte er bereits im Contemporary Art Museum St. Louis\, The Kitchen (New York)\, The Armory Show (New York) sowie im Saint Louis Art Museum. Außerdem waren seine Arbeiten in Gruppenausstellungen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Vereinigten Staaten zu sehen\, darunter in der Albright-Knox Art Gallery (Buffalo)\, im Contemporary Art Museum Houston\, im Studio Museum in Harlem (New York)\, im BALTIC Centre for Contemporary Art (Gateshead\, Vereinigtes Königreich)\, auf der Paris Photo und der Dakar Biennale (Senegal). \nDr. Tiffany E. Barber\nDr. Tiffany E. Barber ist eine international renommierte Wissenschaftlerin\, Kuratorin und Kritikerin\, deren Schriften und Fachkommentare in führenden akademischen Zeitschriften ebenso wie in populären Medien und preisgekrönten Dokumentarfilmen erschienen sind. Ihre Arbeit\, die sich mit Abstraktion\, Tanz\, Mode\, Feminismus und der Ethik der Repräsentation befasst\, konzentriert sich auf Künstler und Künstlerinnen der Afrikanischen Diaspora\, die in den Vereinigten Staaten\, der Karibik und Südamerika arbeiten. Ihr jüngstes kuratorisches Projekt ist eine virtuelle\, multimediale Ausstellung für Google Arts and Culture\, die den Wert des Afrofuturismus in Zeiten der Krise untersucht. \nDr. Barber ist Lehrbeauftragte für Africana Studies und Kunstgeschichte an der University of Delaware sowie Kuratorin am Delaware Contemporary. Sie war Stipendiatin von ArtTable\, dem Delaware Art Museum und dem Carter G. Woodson Institute for African-American and African Studies der University of Virginia. Derzeit stellt sie als Postdoctoral Fellow am Getty Research Institute ihr erstes Buch fertig. \nBeitragsbild: Louis Cameron „Last Words: George Floyd #1\, 2020 und Last Words: Sandra Bland #1“\,2022 Vinyl Posters auf der Wand Installationsaufnahme in der Galerie Michael Janssen  Foto:Studio Lepkowski \nArtist Talk: Louis Cameron im Gespräch mit  Savannah Jade Thümler\n13.03.2022 (Sonntag) um 15 Uhr   \nSavannah Thümler (geb.1995) ist eine Kuratorische Assistentin mit deutschen und amerikanischen Wurzeln\, die u.a. mit Kunsthalle Baden-Baden und transmediale 2021/22 zusammen arbeitet. Ihrer Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle zwischen künstlerischen und sozio-politischen Themen. \nLouis Cameron\n19 Februar – 16 April 2022\nVernissage: Freitag 18 Februar 18–21 Uhr \nGalerie Michael Janssen \n
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SUMMARY:Gruppenausstellung "random repeat refine" - Cécile Dupaquier\, Marie Rief und Fiene Scharp
DESCRIPTION:Ein Schnitt in ein Blatt Papier\, hunderte Male wiederholt; zehn\, zwanzig\, dreißig Kopien desselben Motivs; Baumaterial\, dessen Struktur zerlegt und neu zusammengesetzt wird — durch solch minimale und reproduktive Vorgehensweisen lösen die Künstlerinnen Cécile Dupaquier\, Marie Rief und Fiene Scharp ihr jeweiliges Material aus seiner Zweckmäßigkeit heraus und befragen es in einem kreativen Prozess: Was ist sein vorgesehenes und was sein mögliches Wesen? Welche Identität hat eine Kopie\, welche Einzigartigkeit eine Wiederholung? Wo endet der Zufall und wo beginnt die künstlerische Geste? Wann wird der Umstand zum Gegenstand? Wie wird aus Material Kunst? \nDupaquier\, Rief und Scharp zeigen\, dass im Grunde bereits alles vorhanden oder angelegt ist: Material\, Möglichkeiten\, Methoden. Die Künstlerinnen erforschen den Werkstoff\, erproben ihn über seine technisch-industrielle Funktion hinaus\, entführen ihn aus der Werkstatt\, aus dem Büro oder aus dem Labor — ins Atelier. Dabei gehen sie von Rohstoffen aus\, die einen reproduktiven Charakter haben: Standardmaterial aus dem Baumarkt\, das nach Normen und Richtlinien hergestellt wird; mathematische Papiere mit industrieller Rasterung; mehrere Laserkopien von ein und derselben Fläche. \nJede der drei Künstlerinnen dekonstruiert das Material auf ihre Weise. Durch eine händisch vorgenommene Störung (z.B. Schnitt\, Schliff\, Kopie) wird aus dem konkreten Gegenstand zunächst ein vages Etwas\, das von nun an neue Fragen aufwirft. Die wiederholte oder raffinierte Störung entwickelt sich im Laufe der Auseinandersetzung mit dem Material und seiner Bearbeitung zu einer künstlerischen Geste und setzt eine Transformation in Gang. Das Vage ist auf einmal abstrakt\, und selbst der Zufall ist einer Idee zugetan. \nCécile Dupaquier\nCécile Dupaquier\, geb. 1970 in Frankreich\, studierte Kunst und Mediengestaltung an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts in Lyon. Im Jahr 2003 war sie Artist-in-Residence an der Akademie der Künste in Berlin\, wo sie im darauf folgenden Jahr ausstellte und lebt seitdem in Berlin.  2021 ist sie Stipendiatin der Stiftung Kunstfonds Bonn. Sie hatte Einzelausstellungen u.a. in der Galerie Daniel Marzona\, Berlin (2017)\, im Atelier Wilhelmstraße 16\, Stuttgart (2015) und im Kunstmuseum Bonn (2001). Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Gruppenausstellungen zu sehen\, wie z.B. in der Galerie Mathias Güntner\, Hamburg (2020)\, Thomas Rehbein Galerie\, Köln und Mehdi Chouakri\, Berlin (2018)\, sowie Centre d’Art Le 19 – CRAC\, Montbéliard (2021). \nCécile Dupaquier\, Tableau (ligne) n°2 (Detail)\, 2020\,Sperrholz\, Mineralfarbe\, 39 x 24 x 4\,5 cm\nMarie Rief\nMarie Rief\, geb. 1987 in Berlin; studierte von 2008 bis 2014 Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin in der Fachklasse für Malerei und Zeichnung bei Prof. Fries. Dort entwickelte sie ihre experimentelle Arbeit mit Fotografie und Zeichnung. 2014 schloss sie das Studium als Meisterschülerin ab. Im selben Jahr erhielt sie den Regina-Pistor-Preis sowie Nominierungen für den Meisterschülerpreis und das Nachwuchsförderprogramm des Else-Neumann Stipendiums. Seitdem waren ihre Arbeiten in Einzelausstellungen (Lichte Schatten 2015\, a far shot 2016\, Galerie Bourounia) und Gruppenausstellungen\, unter anderem im Haus am Lützowplatz und dem Haus am Kleistpark (2016)\, in den Technischen Sammlungen Dresden (Sonne auf Papier 2017)\, Mexiko City bei Arozarena (double blind 2017\, im Museum Ploschad Mira in Krasnoyarsk\, Sibirien (the fine hands show 2021) zu sehen. 2021 ist sie Stipendiatin der Stiftung Kunstfonds Bonn. \nMarie Rief\, Dunkelkammer (Abschnitt 570)\, 2022\, s/w-Barytpapier\, analoger Kontaktabzug von Laserdruck\, 30\,7 x 22 cm\nFiene Scharp\nFiene Scharp\, geb.1984 in Berlin\, studierte Bildende Kunst und Literatur an der Universität der Künste und der Humboldt-Universität in Berlin und erhielt 2012 den Meisterschülerpreis des Präsidenten der Universität der Künste. Sie war Stipendiatin der Stiftung Kunstfonds Bonn\, der Konrad-Adenauer-Stiftung\, der Dorothea-Konwiarz-Stiftung und des Künstlerhauses Schloss Wiepersdorf. 2021 gewann sie den Paper Art Award\, der erstmals auf der Paper Positions Berlin vergeben wurde\, und wurde Preisträgerin des Losito-Kunstpreises. \nBeitragsbild: Fiene Scharp\, ohne Titel (Detail)\, 2021\, Papierschnitt\, 100 x 100  cm \nGruppenausstellung „random repeat refine“\n25.02.2022 – 14.04.2022 \nKuckei + Kuckei \n
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SUMMARY:Jazoo Yang - Scars
DESCRIPTION:„Scars“ ist die erste Einzelschau der koreanischen Künstlerin Jazoo Yang in der Galerie. Die in Berlin lebende Künstlerin schafft beeindruckende Ansichten auf Stadt und Natur. \n„Die verschiedenen gesammelten Materialien\, die nicht auf der Leinwand fixiert sind\, werden mit einem sehr flüssigen\, flüssigen Harz kombiniert. Da die resultierende Oberfläche auch der untere Teil einer Form ist\, kann Yang das Ergebnis während der Arbeit nicht vorhersagen. Dies verursacht jeden Moment Spannungen wie beim Spielen. Es ist jedoch das Spiel um den kreativen Zufall\, kombiniert mit der Intuition und jedem unbewussten Motiv\, das über die Absicht des Künstlers hinausgeht.“\n – Text by Agnus Tam / Meanwhile Elsewhere\, 2021 \n
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LOCATION:Galerie Anna25\, Schönleinstr. 25\, Berlin\, 10967\, Deutschland
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SUMMARY:INTERVENTION. Luisa Catucci Gallery.
DESCRIPTION:Die sorgfältig recherchierte Farbpalette\, die strengen Linien\, die klaren Konturen\, die ausgewogene\, elegante Präzision\, der optische Effekt und die starke Energie\, die von den Bildern von Pablo Griss ausgehen\, sind die Schlüsselelemente\, die den Betrachter magnetisch anziehen.\nSein Werk ist direkt\, ohne Zugeständnisse an nutzlose Anekdoten\, und trifft ohne Umschweife den Punkt\, an dem das menschliche Bewusstsein auf das Unterbewusstsein trifft. Es projiziert den Betrachter in eine Art Paralleluniversum\, in dem die vollständige Akzeptanz der Verbindung von allem offensichtlich ist\, akzeptiert und manifestiert wird.\nEine seiner produktivsten und bekanntesten Werkserien „Color Magnetic Continuum“\, an der Pablo in den letzten Jahren gearbeitet hat\, begann unter dem Titel „Intervention“\, wie der Titel dieser Ausstellung. \nPablo Griss fischt in den fruchtbaren kunstgeschichtlichen Knotenpunkten des Minimalismus\, der Kinetik\, des Neo-Geo und der Geometrie und schafft seine eigene Bildsprache\, die aus einer Reihe von „Interventionen“ resultiert\, die er seinen Vorgängern geben wollte\, um sich von den klassischen Formen und visuellen Tricks zu befreien\, die für diese Bewegungen typisch sind.\nDie Verwendung der klassischen Quadrate\, Dreiecke und Kreise wird durch rautenförmige Formen und Linien ersetzt\, die wie scharfe Messer oder Skalpelle aussehen – als ob der Künstler die Waffen\, mit denen er in die klassischen Codes der geometrischen Kunst eingreift\, schneidet und dekonstruiert\, direkt auf seinen Kompositionen ausstellen würde.\nDie Farben werden hauptsächlich flach und kompakt verwendet\, immer sorgfältig studiert\, in Fortführung der Forschungen über Farbe seiner Vorgänger – wie die seines Landsmanns Carlos Cruz-Diez oder Joseph Alberts und der Bauhaus-Schule. Die Töne können laut\, leuchtend und vielfältig sein\, ganz in der Tradition seiner venezolanischen Vorgänger\, oder diskret\, nüchtern\, ein- oder zweifarbig\, als zeitgenössische Wiederaufnahme des ästhetischen Sinns minimalistischer Kompositionen wie „The Mariage Of Reason And Squalor“ von Frank Stella oder Yves Kleins „Blu Monochromes“.\nDie Verwendung von Helldunkel oder Fluchtpunkten – beliebte Tricks zur Erzeugung von Illusionen in der Opt-Kunst – werden zugunsten konkreter Formen und Farbwechsel aufgegeben\, die das Gefühl der Mehrdimensionalität hervorrufen\, in dem der Künstler andere Ebenen vorschlägt\, die nicht als physische Ebenen verstanden werden\, sondern eher als Übergang zu anderen Realitäten.\nDie Pinselstriche sind gleichmäßig und fest\, wie die physische Manifestation eines starken und dennoch sensiblen Willens\, der in der Lage ist\, die gemeinsame Sprache des gesamten Universums auf die Leinwand zu übertragen: Energie. \nEs ist offensichtlich\, dass es Pablo Griss nicht darum geht\, mit geometrischen Konstruktionen zu spielen\, sondern konkrete und ikonische Werke zu schaffen\, die die universelle Energie und ihre mögliche Kraft zur Transformation ausstrahlen. Andererseits sind Magnetfelder\, Strahlung\, Resonanz\, Ströme und elektromagnetische Wellen und ihre philosophischen und psychologischen Implikationen sicherlich Phänomene\, die Pablo Griss‘ Existenz tief beeinflusst haben: von seinem Studium der Ingenieurwissenschaften und angewandten Wissenschaften an der Columbia University bis hin zu der Art und Weise\, wie er das Leben und die menschlichen Interaktionen selbst sieht und interpretiert. In seinen Gemälden manifestieren sich diese Phänomene nicht als diagrammatische\, illustrative\, wissenschaftliche Reproduktion\, sondern als eine minimalistische\, synthetische Interpretation ihrer humanistischen Facetten. \nDas erklärt das Gefühl\, etwas Neues\, aber dennoch Vertrautes zu sehen\, wenn man sich mit Griss‘ Werken auseinandersetzt\, obwohl es die unbestreitbare Kraft der Malerei ist\, die den Betrachter mitreißt\, jenseits des eigenen Willens\, Geschmacks\, Wissens oder der Bildung. \nColor Magnetic Continuum Superman\, 2022\, 105 x 130 cm\, acrylic on linen \nMetallic Color Magnetic Continuum\, 2020\nMondgold 22 Karat Blattgold und Acryl auf Leinen mit Ölpatina\, 106 x 122 cm \nPABLO GRISS: (geb. 1971 in Caracas\, Venezuela) machte seinen Abschluss an der Columbia University\, School of Visual Arts (1996) in New York\, wo er bis 1998 lebte und arbeitete. Derzeit lebt und arbeitet er in Berlin\, Deutschland. \nGriss hat an mehreren Gruppen- und Einzelausstellungen in den USA\, Europa und Lateinamerika teilgenommen. Im Jahr 2013 wurde seine Serie Intervention erstmals auf der ArtBo ’13 vorgestellt\, wo er gemeinsam mit dem bekannten Neo-Geo-Künstler Peter Halley ausstellte; während dieser Kunstmesse wurde seine Arbeit auf dem Cover der digitalen Version des Art in America Magazine abgebildet.\n2014 wurde sein Werk in die von Kurt Beers verfasste und von Thames & Hudson veröffentlichte Publikation „100 Painters of Tomorrow“ aufgenommen. \nSolo Exhibitions:\n2021 BlackShip Gallery\, „Paintings 2016-2020“ Miami\, FL. U.S.A.\n2018 Galerie Weihergut\, „Reflexion“. Salzburg\, Austria.\n2016 Galeria PUNTO\, “Resonance”. Valencia\, Spain.\n2015 RANIVILU Art Gallery\, “Magnetic Interference”. Miami\, Fl. USA.\n2014 RANIVILU Art Gallery\, “Intervention”\, Miami\, Fl. USA.\n2014 DGAG Contemporary “Blackgold”\, Panama\, Panama\n2014 Klaus Steinmetz Contemporary\, INTERVENTION Ezcazú\, Costa Rica\n2013 DGAG Contemporary “ Intervention”\, Panama\, Panama.\n2011 DGAG Contemporary\, “Flatline”\, Panama\, Panama.\n2009 DGAG Contemporary\, “Sweet Violet Sweet”\, Panama\, Panama.\n2003 606-Caracas\, “En piedra”. Caracas\, Venezuela.\n2001 Open Studio\, “ Raices”\, Caracas\, Venezuela.\n1999 Museo Casa del Tesoro\, “Soy un árbol”\, Coro\, Edo. Falcón\, Venezuela.\n1998 Galería BANAP\, “Al pie del árbol”\, Caracas\, Venezuela.\n1995 Soo Kyung Gallery\, “Recent Works”\,The Soho Building\, New York\, USA.\n1994 Dodge Hall\, “Welcome Le Roy Neiman”\, Columbia University\, New York\, USA.\n1994 “ARTIFICE”\, Venezuelan Embassy\, Washington DC\, USA.\n1993 Soo Kyung Gallery\, “Self -Self Portraits”\,The Soho Building\, New York\, USA. \nGroup shows / Art Fairs:\n2021 Strasbourg Art Fair\, Luisa Catucci Gallery\, France\n2020\, GISELA Freier Kunstraum Lichtemberg\, „2. Internationale DADA Messe“ Berlin\n2020 Gallerie delle Prigioni “When the globe is home”\, Treviso\, Italy\n2018 PAN\, Galerie Martin Mertens. Amsterdam\, Holland.\n2018 Galeria Space Blanc. „Geometrias 2“ Caracas\, Venezuela.\n2018 Vienna Contemporary\, Galerie Weihergut. Vienna\, Austria.\n2018 No place/ Like Home – Berlin Gallery Weekend 2018 – Berlin\, Germany\n2017 Museum MAAA\, “GEOMETRIAS”\, Acarigua\, Venezuela.\n2017 Art Lima 2017\, Klaus Steinmetz Contemporary. Lima\, Perú.\n2016 Art Hamptons\, Mindy Solomon Gallery. Bridgehampton Museum\, NY. U.S.A.\n2016 Art New York\, RANIVILU art Gallery. New York\, NY. USA.\n2016 Art Lima 2016\, Klaus Steinmetz Contemporary. Lima\, Perú.\n2016 Art Wynwood\, RANIVILU art Gallery Miami\, Fl. USA.\n2015 HFAF 2015\, RANIVILU Art Gallery. Houston\, TX. USA.\n2015 Art Lima 2015\, Klaus Steinmetz Contemporary. Lima\, Perú.\n2015 London Contemporary Art Fair\, Beers Contemporary\, London\, UK.\n2015 PINTA MIAMI 2015\, RANIVILU art gallery\, Miami Fl. USA.\n2015 „Irreverent“\, RANIVILU Art Gallery\, Miami FL. USA.\n2015 „Color Motion“\, RANIVILU Art Gallery\, Miami Fl. USA.\n2014 VALOARTE\, Ezcazú\, Costa Rica.\n2014 PINTA MIAMI 2014\, RANIVILU Art Gallery\, Miami FL. USA.\n2014 100 Painters of tomorrow\, ICA London\, UK.\n2013 Artspot Art Fair Miami\, Aldo Castillo Projects\, Miami\, Fl. USA.\n2013 ArtBo 2013\, Klaus Stenimetz Contemporary\, Bogotá\, Colombia.\n2013 „AU“ BEERS.LAMBERT Contemporary\, London\, UK.\n2010 Museo de arte contemporáneo MAC\, Feria de Arte. Panama\, Panama.\n2010 „002 TEXTURA“ DGAG Contemporary\, Panamá\, Panamá.\n2008 “Son 4 ” DGAG Contemporary\, Panama\, Panama.\n2005 “Técnicas Mixtas”Galería Espacios Infinitos\, Caracas\, Venezuela.\n2001 Ateneo de Valencia\, 59 Salón Arturo Michelena\, Valencia\, Edo. Carabobo\, Venezuela.\n1998 Ven-Arte\, Corp-Banca\, Caracas\, Venezuela.\n1995 Arquideco Art Gallery\, Coral Gables\, Miami\, Fl. USA.\n1994 Robenson Center Art Gallery\, “Latinos Invitados – Arte Latino”\, Newark\, New Jersey\, USA.\n1993 The Venezuelan Center\, “Venezuela + 1 Artstorming”\, Venezuelan Consulate\, New York\, USA.\n1993 Montauk Gallery\, Brooklyn\, New York\, USA. \nBooks:\n100 Painters of Tomorrow.(Book 2014) Editorial: Thames-Hudson/ New York \nPrivate Collections:\nINDUSTRIAS BEROL\, Caracas\, Venezuela.\nCERVECERA DEL CENTRO\, San José\, Costa Rica.\nBANESCO BANCO\, Panama\, Panama.\nLUCIANO BENETTON COLLECTION\, Italy \n
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SUMMARY:Susa Templin – GALERIE KORNFELD
DESCRIPTION:Die Werke von Susa Templin wandern zwischen den Medien und überschreiten Grenzen. In der analogen Fotografie hat die studierte Malerin ihr Medium gefunden\, wie eine Bildhauerin aber nutzt sie fotografische Abbilder meist architektonischer Strukturen und Motive\, um mithilfe von Überlagerungen zweidimensionaler Bilder Rauminstallation und dreidimensionale fotografische Objekte herzustellen. Diese lösen sich von der Wand\, um wie eine Skulptur in Raum und Zeit wahrgenommen zu werden. \nAusgangspunkt der Werke von Susa Templin sind Aufnahmen von Räumen\, die sie gesehen\, fotografiert und in ihr Archiv übernommen hat. Mit diesem Archiv arbeitet sie. Nicht Pinsel und Ölfarbe\, sondern die stets wachsende Sammlung eigener fotografischer Aufnahmen sei ihr „Malkasten“\, bekannte die Künstlerin in einem Interview. Die verschiedenen Aufnahmen aus ihrem Archiv bringt sie in ihrem Atelier plastisch in Beziehung zueinander. Sie ordnet sie im Raum an\, lässt sie sich überlagern oder auch nur leicht überlappen und findet so zu wohl überlegten Kompositionen\, die sie dann fotografiert. Diese Aufnahmen tragen Spuren des Realen in sich\, eröffnen gleichzeitig aber stets etwas Neues: eine nie zuvor gesehene\, bildimmanente Realität. \nDie erste Ausstellung von Susa Templin in der Galerie Kornfeld ist ein Ergebnis der engen Zusammenarbeit unserer Galerie mit der Galerie Anita Beckers in Frankfurt. Wir freuen uns sehr\, dass wir gemeinsam mit Susa Templin eine Auswahl ihrer Schichtungen für Berlin zusammenstellen konnten\, die ihr aktuelles Schaffen ebenso reflektiert wie den Weg\, den sie mit ihrer Kunst bis heute gegangen ist. \n„Berlin Barock“ nennt Susa Templin eine Serie von Werken\, die seit ihrer Präsentation in der Berlinischen Galerie im Jahr 2007 nicht (mehr) in der Hauptstadt zu sehen waren. Analoge Fotografien werden hier dreidimensional neu zusammengefügt: Aufnahmen aus Weddinger Hinterhöfen treffen auf Bilder von glitzernd-glamourösen Schaufensterdekorationen am Kurfürstendamm und eröffnen Bild-Räume\, die sich nicht rational auflösen lassen und damit eine neue\, schwindelerregende Realität. Die vier Bilder von „Constructions\, Linienstraße“ aus dem Jahr 2018 sind ebenfalls mit Modellen im Atelier der Künstlerin gestaltet und zeigen\, wie aus der Staffelung und Faltung mehrerer Bilder sowie dem gezielten Einsatz von Licht und Schatten eine neue Wirklichkeit entsteht. \nSpatial Abstractions #3\, 2022\, multi-layered collage in multilayered collage within a printed acrylic glass hood171 x 126 x 10 cm | 67 1/3 x 49 2/3 x 4 in\nWährend diese Abbilder von räumlichen Schichtungen die Motive zweidimensionaler Fotografien sind\, lösen sich die fotografischen Aufnahmen sich überlagernder und übereinander geschichteter Objekte und Räume in den neueren Werken von der Fläche: in den Werken der Gruppe „Bent & Folds“ aus dem Jahr 2019/20 werden die Fotografien auf einen Bildträger aufgebracht\, der in einem zweiten Schritt gebogen und verformt wird. Die fotografische Abbildung dringt tatsächlich aus der Fläche in den Raum vor. In den beiden großformatigen Objektkästen „Spatial Abstraction“ aus 2022 dagegen überlagern sich in gläsernen\, an der Wand hängenden Kästen mehrere Bild-Schichten im Raum: eine farbig-konstruierte fotografische Aufnahme\, die als (assoziatives) architektonisches Raumgefüge aufscheint und auf die Innenseite des Acrylglaskastens aufgebracht ist\, schiebt sich als semitransparente Schicht auch räumlich vor den dahinter angebrachten fotografischen Print\, der an der rückwärtigen Wand des Kastens befestigt ist. Fotografierte und reale Raumschichtung verbinden sich\, das Bild wird zur „Doppelbelichtung“ und zum dreidimensionalen Objekt\, das die Betrachter*innen stets neue Ansichten desselben Werks entdecken lässt. \n„Glas im Glas“ (2019) schließlich löst sich ganz von der Wand und steht als Objekt im Raum. Das fotografische Bild\, auch hier auf semitransparentes und und anschliessend verformtes Acryl gedruckt\, steht als dreidimensionale Skulptur im Raum. Die Abbildung der Spiegelung kahler Äste und Zweige auf einer gekrümmten Windschutzscheibe wird nun selbst zur sich im Raum krümmenden Scheibe\, die sich\, unweit der Terrassentür der Galerie Kornfeld\, vor den Ausblick in den Garten des Hauses Fasanenstraße 26 schiebt und die Betrachter*innen so mit einer weiteren Wahrnehmungsrealität überrascht. \nSusa Templin\nSusa Templin (* 1965\, Hamburg) studierte von 1987 bis 1993 experimentellen Film und Malerei an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main und an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit ihrem Studium befragt sie das Medium Fotografie in raumgreifenden Installationen auf seine räumlichen Qualitäten. In immer neuen Werkgruppen de- und rekonstruiert die Künstlerin den fotografisch erfassten Raum analog und digital und untersucht ihn auf die dritte und die vierte Dimension. \nIhre fotografischen\, teilweise begehbaren Raum-Installationen wurden in namenhaften nationalen und internationalen Institutionen gezeigt\, beispielsweise in der Kunsthalle Mannheim\, in der Berlinischen Galerie – Museum für Moderne Kunst\, Berlin\, der Fotogalleriet Format\, Malmö (Schweden)\, der Kunsthalle Nürnberg\, dem MAM\, Museo de Arte Moderna de São Paulo (Brasilien)\, im Museum Folkwang Essen\, dem Goethe-Institut Washington D.C. (USA)\, dem Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt und der Biennale des Images in Paris (Frankreich). Werke der Künstlerin finden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen\, u\,a\, im Städel Museum\, Frankfurt am Main\, in der Berlinischen Galerie – Museum für Moderne Kunst\, Berlin\, in der Kunsthalle Mannheim\, in der Kunstsammlung der DZ BANK und in der Sammlung Fotografie des Historischen Museums in Frankfurt am Main sowie im Museum für Konkrete Kunst\, Ingolstadt und der Sammlung Zeitgenössische Kunst des Bundes\, Bonn. \nBeitragsbild: SUSA TEMPLIN: Bent & Folds\, 2019/2020\, Plexiglas\, thermal UV printing on both sides\, molded\, 24 x 33 x 5 cm | 9 1/2 x 13 x 2 in \n			\n				\n										\n												\n							\n						\n						\n											\n\n					\nVoriges\n1 von 1\nNächstes\n\n\n	\n			\n\nVoriges\n1 von 1\nNächstes\n\n				\n			\n			\nSusa Templin\n05. März 2022 – 22. April 2022 \nVernissage am 5. März\, 12–19 Uhr \nGALERIE KORNFELD \n
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