BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin - ECPv4.9.13//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
X-ORIGINAL-URL:https://www.kunstleben-berlin.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20050327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20051030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20060326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20061029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20070325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20071028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20080330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20081026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20090329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20091025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20100328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20101031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20110327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20111030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20120325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20121028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20130331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20131027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20140330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20141026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20150329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20151025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20160327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20161030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20200329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20201025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20210328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20211031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20050228
DTEND;VALUE=DATE:20250329
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20250305T145238Z
LAST-MODIFIED:20250305T152724Z
UID:111922-1109548800-1743206399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/rebecca-harper-thick-skinned-quick-finned-always-turning-tides-tale/
LOCATION:Verena Kerfin Gallery\, Köthenerstraße 28\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2025/03/001-Washed-Bare-as-a-Beach-by-the-Rivers-Tide-Acrylic-on-cotton-180-x-250-cm-2023.png
GEO:52.5044062;13.3763581
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Verena Kerfin Gallery Köthenerstraße 28 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Köthenerstraße 28:geo:13.3763581,52.5044062
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20211127
DTEND;VALUE=DATE:20221122
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20211129T001709Z
LAST-MODIFIED:20221116T084113Z
UID:89862-1637971200-1669075199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Ausstellung „Gleichberechtigte Bürger*innen“ des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum
DESCRIPTION:„Gleichberechtigte Bürger*innen“ ist eine Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma auf der Freifläche im Raum „Berlin-Bilder“ bei BERLIN GLOBAL. Gezeigt werden u.a. Fotografien von Chad Evans Wyatt und Inhalte des mit dem Grimme Online Award ausgezeichneten „RomArchive“. \nEinen Schwerpunkt der Darstellung bildet der Holocaust an den Sinti und Roma\, bei dem über 500.000 Angehörige der Minderheit im NS-besetzten Europa ermordet wurden. Für seine Anerkennung musste die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma jahrzehntelang kämpfen. Obwohl Sinti und Roma seit mehr als 600 Jahren in Deutschland leben\, sind sie weiterhin mit antiziganistischen Stereotypen konfrontiert. Gegen die Alltäglichkeit des Antiziganismus setzt die Ausstellung den titelgebenden Anspruch einer selbstverständlichen Anerkennung von Sinti und Roma als „Gleichberechtigte Bürger*innen“. \nEine Rauminstallation mit kurzen Texten und Fotografien aus öffentlichen und privaten Archiven bringt dem Publikum die vielfältige Geschichte der Minderheit näher. Ergänzt wird die Installation durch einen Dokumentarfilm\, der die Geschichte der Berliner Sinti und Roma vorstellt sowie Portraits selbstbewusster Sinti und Roma aus Berlin und anderen europäischen Städten\, die im Rahmen des Projekts „RomaRising“ des Fotografen Chad Evans Wyatt entstanden sind. Komplettiert wird die Freifläche durch eine Medienstation\, auf der die mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Webseite „RomArchive“ genutzt werden kann. Ein begleitendes Veranstaltungsprogramm wird Führungen\, Diskussionen und Workshops umfassen. Nähere Informationen finden sich zeitnah auf der Freiflächen-Webseite unter „Aktuelle Projekte“. \nAnerkennung von Sinti und Roma\nErst 1982 wurde der Holocaust an den Sinti und Roma durch die deutsche Bundesregierung offiziell anerkannt. Wie weit der Weg zur Anerkennung von Sinti und Roma als gleichberechtigte Bürger*innen noch ist\, zeigt der 2021 vorgestellte Bericht der von der Bundesregierung eingesetzten Unabhängigen Kommission Antiziganismus. Auf mehr als 800 Seiten macht der Bericht deutlich\, dass Antiziganismus in Deutschland weit verbreitet ist und dass ein Bewusstsein für das Bestehen von Diskriminierungen gegen Sinti und Roma weitgehend fehlt. \nFreiflächen bei BERLIN GLOBAL\nDie Freiflächen sind drei Bereiche der Berlin Ausstellung BERLIN GLOBAL\, die von Initiativen\, Organisationen und freien Gruppen bespielt werden. Ziel dabei ist\, unbekannte\, aktivistische und unterrepräsentierte Perspektiven und Themen sichtbar zu machen. „Gleichberechtigte Bürger*innen“ ist dabei das zweite Freiflächen-Projekt. Die erste Freifläche gestaltete die Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe Berlin. Sie trägt den Titel „Un certain regard“ und ist im Raum Verflechtung zu finden. \nKuratoren: André Raatzsch und Jan Kreutz\, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma \n„Gleichberechtigte Bürger*innen“\n27. November 2021 – 21. November 2022 \nBERLIN GLOBAL – Berlin Ausstellung im Humboldt Forum \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/ausstellung-gleichberechtigte-buergerinnen-des-dokumentations-und-kulturzentrums-deutscher-sinti-und-roma-in-berlin-global-im-humboldt-forum/
LOCATION:BERLIN GLOBAL – Berlin Ausstellung im Humboldt Forum\, Schlossplatz 1\, Berlin\, 10178\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2021/11/image011.jpg
GEO:52.5200066;13.404954
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=BERLIN GLOBAL – Berlin Ausstellung im Humboldt Forum Schlossplatz 1 Berlin 10178 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Schlossplatz 1:geo:13.404954,52.5200066
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220507
DTEND;VALUE=DATE:20220926
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220422T193415Z
LAST-MODIFIED:20221212T114008Z
UID:91664-1651881600-1664150399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Futura*ars*vivendi
DESCRIPTION:Die Ausstellung “ars*ego – die Kunst\, ein Ich zu sein”\nUnter dem Titel “ars*ego – die Kunst\, ein Ich zu sein” reflektiert Hans-Peter Klie einerseits seinen eigenen Weg\, die Kunst als Lebenskunst aufzufassen\, andererseits ist diese individuelle Perspektive übertragungsfähig\, sie verweist auf grundlegende Verfasstheiten des Menschseins\, seiner Entwicklungsmöglichkeiten und Fragestellungen. Die Kunst ist für Klie immer auch eine „Kunst des Denkens” – das zu denken\, was sich nicht im Wirklichen\, sondern im Möglichen befindet\, aber die Potenz zum Wirklichwerden besitzt. \nDas Projekt futura*ars*vivendi*.\nDiesen Brückenschlag zwischen Kunst und Natur will das Projekt im Jetzt und für die Zukunft schlagen.\n„Futura ars vivendi“ bedeutet frei übersetzt „Die Zukunft der Lebenskunst”. Der Begriff Ars vivendi „Lebenskunst“ war bereits in der Antike im Gebrauch und maß den Aspekten praktischer Lebenskunst hohen Stellenwert zu. \nDie Insektenwiese ars*insectum\nIn Erweiterung des etablierten Atelierhauses KUNST&ARCHIV in Kolochau entsteht auf einem etwa 3000 m² großen Gelände des Grundstücks eine ökologische Bienen- und Insektenwiese. Die Ausstellung ars*ego wird ergänzt von Aktionen im Garten. Aktionen und Vorträge stellen das Thema Kunst und Natur in einem philosophischen und kunsthistorischen\, aber auch einen ganz aktuellen und politischen Kontext. \nWir leben heute in Zeiten\, in denen Lebenskunst mehr denn je nötig und geboten ist\, um angesichts von Klimawandel\, Pandemie\, den ökologischen und technischen Herausforderungen ein zukunftsorientiertes\, gelingendes Leben verwirklichen zu können. \nLaufzeit der Ausstellung und des Projektes: 07.05.2022 – 25.09.2022\nVier Aktionswochenenden von Mai bis September Sa/So jeweils ab cirka 15 Uhr \n– 07./08. Mai 2022 / Ausstellungseröffnung\n– 18./19. Juni 2022\n– 27./28. August 2022\n– 24./25. September 2022 – Abschluss-Veranstaltungen am Wochenende\nFinissage der Ausstellung 24.9. 18.00 Uhr \nAusstellungsbesuch außerhalb der Aktionswochenenden ab 12.00 Uhr\nnach telefonischer Voranmeldung / 0163 970 2657 \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/futuraarsvivendi/
LOCATION:KUNST&ARCHIV\, Dorfstr. 13\, Kolochau\, 04936\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/04/PLAKAT-AUSSTELLUNG-ARS-EGO-2022-scaled.jpg
GEO:51.726095;13.3190616
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=KUNST&ARCHIV Dorfstr. 13 Kolochau 04936 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Dorfstr. 13:geo:13.3190616,51.726095
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220604
DTEND;VALUE=DATE:20220926
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220522T212602Z
LAST-MODIFIED:20221117T065633Z
UID:92188-1654300800-1664150399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:„Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945“ ab 4. Juni im Museum Barberini
DESCRIPTION:Ab dem 4. Juni 2022 zeigt das Museum Barberini die Ausstellung Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945. Sie widmet sich den beiden wichtigsten Strömungen der Abstraktion nach Ende des Zweiten Weltkriegs: dem Abstrakten Expressionismus in den USA und der informellen Malerei in Westeuropa. Als erste Ausstellung erkundet Die Form der Freiheit diesen transatlantischen Dialog der Kunst von Mitte der 1940er Jahre bis zum Ende des Kalten Krieges. \nGezeigt werden rund 100 Arbeiten von über 50 Künstlerinnen und Künstlern\, darunter Sam Francis\, Helen Frankenthaler\, K. O. Götz\, Georges Mathieu\, Lee Krasner\, Ernst Wilhelm Nay\, Mark Rothko\, Jackson Pollock\, Judit Reigl und Clyfford Still. Die Leihgaben kommen aus mehr als 30 internationalen Museen und Privatsammlungen\, darunter der Kunstpalast Düsseldorf\, die Tate Modern in London\, das Museo nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid\, das Metropolitan Museum of Art und das Whitney Museum of American Art in New York\, das Centre Pompidou in Paris\, die Peggy Guggenheim Collection in Venedig sowie die National Galley of Art in Washington\, D.C. \nNach der ersten Station in Potsdam wird die Ausstellung an der Albertina modern in Wien sowie dem Munchmuseet in Oslo zu sehen sein. Ausgangspunkt für die Schau im Museum Barberini ist die Sammlung Hasso Plattner\, die bedeutende Arbeiten von Norman Bluhm\, Sam Francis und Joan Mitchell umfasst. \nDer Zweite Weltkrieg war ein Wendepunkt in der Entwicklung der modernen Malerei. Die europäischen Avantgardekünstler im amerikanischen Exil machten New York neben Paris zu einem Zentrum der Moderne\, das neue Maßstäbe setzte. Ab Mitte der 1940er-Jahre wandte sich in den USA wie in Europa eine junge Künstlergeneration von den dominanten Stilrichtungen der Zwischenkriegsjahre ab: Statt figürlicher Malerei oder geometrischer Abstraktion verfolgte sie einen gestisch-expressiven Umgang mit Form\, Farbe und Material\, dessen radikal experimenteller Charakter eine Entgrenzung des traditionellen Malereibegriffs war. Künstlerinnen und Künstler wie Jackson Pollock\, Lee Krasner\, Willem de Kooning\, Franz Kline\, Hans Hofmann und Joan Mitchell fanden im Action-Painting eine intersubjektive Ausdrucksform\, während Mark Rothko\, Barnett Newman\, Adolph Gottlieb\, Robert Motherwell und Clyfford Still mit dem Color Field Painting eine Form der malerischen Überwältigung entwickelten. \nZeitgleich zum Abstrakten Expressionismus in den USA setzten sich europäische Künstler in Paris und anderen Metropolen mit neuen Gestaltungsformen\, Materialien und Texturen auseinander. Die Bezeichnung der neuen malerische Tendenz als Informel verweist auf die „formlos“ ungebändigte Ästhetik. Die Werke von Georges Mathieu\, Antoni Tàpies\, Pierre Soulages\, Wols\, Jean Fautrier und Jean Dubuffet markierten einen Bruch mit der kunsthistorischen Tradition. \nAb Mitte der 1950er-Jahre wurde auch Westdeutschland mit Künstlern wie K.O. Götz\, Gerhard Hoehme\, Bernard Schultze\, Winfred Gaul\, Ernst Wilhelm Nay und Fritz Winter zu einem Zentrum der europäischen Nachkriegsabstraktion\, das enge Kontakte mit Frankreich und den USA hielt. Die documenta II von 1959 feierte Werke der informellen Malerei und des Abstrakten Expressionismus als Ausdruck einer neuen\, universellen Bildsprache\, die den politischen Zusammenhalt der westlich-liberalen Staaten kulturhistorisch untermauern sollte. In der Bundesrepublik wurde die radikale Abstraktion als neue Norm der Avantgardemalerei gewertet\, die als Gegenmodell zum Sozialistischen Realismus in der DDR sowie den ästhetischen Prinzipien des Nationalsozialismus galt. \nAbstrakter Expressionismus in den USA und Informel in Europa galten als eigenständige\, separate Entwicklungen – eine geographische und kulturelle Trennung\, die den engen Austausch zwischen den Bewegungen verkennt. Die Form der Freiheit zeigt jetzt Intensität und Nachhaltigkeit des transatlantischen Austauschs. \nMit Werken von Jean Degottex\, Simon Hantaï\, Manolo Millares\, Theodoros Stamos und Jack Tworkov gelangen auch weniger bekannte Künstler in den Blick. Darüber hinaus verdeutlicht die Ausstellung den lange ignorierten Einfluss von Künstlerinnen wie Mary Abbott\, Janice Biala\, Natalia Dumitresco\, Perle Fine\, Helen Frankenthaler\, Lee Krasner\, Joan Mitchell\, Judit Reigl\, Deborah Remington\, Janet Sobel\, Hedda Sterne und Maria Helena Vieira da Silva. \nOrtrud Westheider\, Direktorin des Museums Barberini\, Potsdam: \n„Aus den Bildern der Ausstellung spricht das ungeheure Verlangen nach künstlerischer Freiheit\, das sich nach 1945 auf beiden Seiten des Atlantiks Bahn brach. Die Sammlung Hasso Plattner mit wichtigen Werken von Norman Bluhm\, Joan Mitchell und Sam Francis war für uns der Ausgangspunkt. Das Konzept unseres Kurators Daniel Zamani war so überzeugend\, dass die Albertina modern in Wien und das Munchmuseet in Oslo die Ausstellung übernehmen. Ich freue mich über diese europäische Kooperation.“ \nAngela Stief\, Direktorin der Albertina Modern\, Wien: \n„Wien war aufgrund seiner Lage einer der zentralen Schauplätze des Kalten Krieges. Die Auseinandersetzung mit künstlerischer Freiheit und den Möglichkeiten individuellen Ausdrucks\, die dies- und jenseits des Atlantiks stattfanden\, stehen uns heute wieder als hochgradig relevant vor Augen. In Wien zeigen neben Namen wie Jackson Pollock\, Marc Rothko\, Joan Mitchell und Helen Frankenthaler Künstlerinnen und Künstler wie Maria Lassnig\, Arnulf Rainer und der jüngst verstorbene Hermann Nitsch\, wie diese Auseinandersetzung mit den internationalen Entwicklungen in Österreich stattfand. Einen Schwerpunkt legen wir in der Albertina Modern außerdem auf Künstlerinnen\, die mit der Nachkriegsabstraktion assoziiert werden.“ \nStein Olav Henrichsen\, Direktor des Munchmuseet\, Oslo: \n„Der Neubau unseres Museums\, der im Oktober letzten Jahres eröffnet wurde\, bietet uns wunderbare Möglichkeiten\, die oft großen\, visuell überwältigenden Formate der abstrakten Künstlerinnen und Künstler in Szene zu setzen. Wir sind schon jetzt voller Vorfreude\, den Menschen in Oslo und unseren zahlreichen internationalen Gästen diese herausragenden künstlerischen Positionen im Frühjahr 2023 zeigen zu können. Ganz besonders freuen wir uns\, unsere enge Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini an der für 2023 geplanten Munch-Ausstellung mit diesem weiteren Ausstellungsprojekt noch weiter auszubauen.” \nBeitragsbild: Mark Rothko: Ohne Titel (Blau\, Gelb\, Grün auf Rot)\, 1954\, Whitney Museum of American Art\, New York\, Geschenk der American Contemporary Art Foundation\, Inc.\, Leonard A. Lauder\, Präsident\, © VG Bild-Kunst\, Bonn 2022\, Bild: Whitney Museum of American Art / Licensed by Scala \nDie Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945\n4. Juni 2022 – 25. September 2022 \nMuseum Barberini \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/die-form-der-freiheit-internationale-abstraktion-nach-1945-ab-4-juni-im-museum-barberini/
LOCATION:Museum Barberini\, Humboldtstraße 5–6\, Potsdam\, Brandenburg\, 14467\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/05/8235df8b6b654dd02239f926a31d497430515087fbffa3534615c9f13e74b523.jpg
GEO:52.3951686;13.0614461
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Museum Barberini Humboldtstraße 5–6 Potsdam Brandenburg 14467 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Humboldtstraße 5–6:geo:13.0614461,52.3951686
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220610
DTEND;VALUE=DATE:20220904
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220609T090814Z
LAST-MODIFIED:20221117T065136Z
UID:92446-1654819200-1662249599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Trine Søndergaard & Nicolai Howalt\, Eva Löfdahl
DESCRIPTION:Die dänische Künstlerin Trine Søndergaard (geb. 1972) schafft Werke\, die Geschichten durch und über die Zeit hinaus verbinden. In ihren von Präzision und Sensibilität geprägten Arbeiten untersucht Søndergaard die Grenzen des Mediums Fotografie und die Struktur des Bildes selbst. Ihre mit Bedeutung und stillen Emotionen aufgeladenen Werke zeichnen sich durch die visuelle Intensivierung unserer Wahrnehmung der Realität aus. \nDie sechs unbetitelten Fotogravuren von 2021 sind auf den ersten Blick klassische Portraitaufnahmen. Die Gesichter der ausschließlich weiblichen Modelle jedoch sind von der Kamera abgewandt und werden von ihren drapierten Haaren verdeckt. Søndergaard lenkt somit den Blick der Betrachter*innen auf feine Details in den Frisuren: einzelne weiße Haare oder ganze Strähnen werden sichtbar und rücken in den Fokus. Damit öffnet sie eine weitere Bedeutungsebene in den nur scheinbar leicht lesbaren Fotogravuren. Gedanken über die Vergänglichkeit von Zeit\, über Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit treten in den Vordergrund. \nAuch bei Eva Löfdahls (geb. 1953) vier Radierungen der Reihe Untitled Hair\, 1989\, liegt der Fokus auf der Darstellung von Haaren. Bei Löfdahl wirken die in Kaltnadel skizzierten Draufsichten von Köpfen mit verschiedenen Frisuren wie losgelöst vom Körper\, der gänzlich in der Schwärze der Aquatinta verschwunden scheint. Genau wie Søndergaard stellt sie unsere gewohnte Sichtweise der Dinge in Frage\, sei es in Form von Skulpturen\, Objekten\, Gemälden und Zeichnungen\, oder Installationen im öffentlichen Raum. \nIn der Fotogravure Serie Dying Birds\, 2006–10\, haben Trine Søndergaard und Nicolai Howalt (geb. 1970) Vögel in ihrem Kampf ums Überleben festgehalten: den Moment des getroffenen Werdens\, des Taumelns und schließlich die letzten Momente des erdwärts gerichteten Sturzes. Nahezu anmutig wirken die zu Boden hinabgleitenden Tiere. Das Projekt ist eine Fortführung des Projekts How to Hunt\, 2005\, in dem Søndergaard und Howalt die uralte Tradition der Jagd in ihrer zeitgenössischen Inkarnation als Sport darstellen und ihre Transformation von einer Notwendigkeit des Überlebens zu einem Symbol kultureller Privilegien untersuchen. Eloquent und subtil setzen sich Søndergaard und Howalt mit der Ausbeutung und kulturellen Kommodifizierung der Natur auseinander. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/trine-trine-sondergaard-trine-sondergaard-nicolai-howalt-eva-loefdahl/
LOCATION:BORCH Editions\, Goethestr. 79\, Berlin\, 10623\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/TrS21002-1-HiRes_detail-scaled.jpg
GEO:52.5087213;13.3209195
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=BORCH Editions Goethestr. 79 Berlin 10623 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Goethestr. 79:geo:13.3209195,52.5087213
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220617
DTEND;VALUE=DATE:20250101
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220611T215150Z
LAST-MODIFIED:20221117T065145Z
UID:92473-1655424000-1735689599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/urban-nation-praesentiert-talking-other-banana-skins/
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/TAOBS_Header_Variante-2-2048x961-1.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220617
DTEND;VALUE=DATE:20221001
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220619T225843Z
LAST-MODIFIED:20221117T065155Z
UID:92598-1655424000-1664582399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Installation FILTERED RAYS: YINKA ILORI macht Berlin noch bunter
DESCRIPTION:Yinka Ilori\, der britische Künstler mit nigerianischen Wurzeln zeigt zum ersten Mal ein Werk von sich in Berlin. Seine Installation FILTERED RAYS wird ab dem 17. Juni 2022 permanent am Ufer der Spree vor dem Neuköllner Estrel Berlin Hotel zu sehen sein. \nDie beeindruckende Kunstinstallation FILTERED RAYS\, eine Mischung aus Farben\, Mustern und Licht\, wird im öffentlichen Raum für alle Menschen frei zugänglich sein. „Architektur und Design sollten für alle da sein\, nicht nur für eine Gruppe\, deshalb sind meine Installationen an öffentlichen Plätzen meine Herzensprojekte\,“ sagt Ilori. \nDer in London geborene Ilori verschmilzt auf unkonventionelle Art sein britisches und nigerianisches Erbe miteinander\, um neue Geschichten im zeitgenössischen Design zu erzählen. \n„Mit FILTERED RAYS möchte ich in Berlin einen Raum für Optimismus und Begegnungen schaffen. Einen Ort\, an dem Menschen Lust haben sich hinzusetzen\, zu lesen\, zu spielen\, sich zu unterhalten\, Musik zu machen. Einen Ort\, an dem sie sich gut fühlen\, allein und mit anderen\,“ erklärt Ilori. \nDas Estrel Berlin beauftragte Ilori\, einen dauerhaften\, zum Standort vor dem Hotel passenden Pavillon zu entwerfen. Das Projekt\, das schon vor der Pandemie begonnen wurde\, ist eine großformatige Installation und eine der ersten architektonischen Konstruktionen Ilori´s. \nFILTERED RAYS besteht aus wiederverwerteten Pfeilern und durchsichtigen\, konischen Scheiben aus recycelten PFFE Membranen\, die sich zu einer farbenfrohen Überdachung in der Ilori-typischen Farbpalette zusammenfügen. \nIlori´s Installation erkundet\, wie Architektur\, Material und Farben den Betrachtern eine neue Perspektive eröffnen können. Er lädt die Hotelgäste und Passanten ein\, die labyrinthartige Struktur zu betreten und Momente innerer Ruhe und Meditation zu erleben. Richtet man den Blick zum Himmel erlebt man\, wie das Licht durch die roten\, burgunderfarbenen\, gelben und grünen Scheiben die Wahrnehmung von der Außenwelt verändert. \nIn den Monaten Juli\, August und September 2022 wird es in dem Pavillon FILTERED RAYS ein regelmäßiges Programm mit Yoga- und Meditationskursen\, sowie Kunst- und Tanz-Workshops für Jugendliche geben. Die Teilnahme an den Kursen ist umsonst. Weitere Informationen zu den Kursen und die Anmeldung finden Sie ab Anfang Juli 2022 auf der Estrel Berlin Webseite: www.estrel.com \nInstallation FILTERED RAYS\nab dem 17. Juni 2022 (permanent) \nJuli\, August und September 2022: Ein regelmäßiges Programm mit Yoga- und Meditationskursen\, sowie Kunst- und Tanz-Workshops für Jugendliche \nEstrel Berlin Hotel \nwww.estrel.com \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/installation-filtered-rays-yinka-ilori-macht-berlin-noch-bunter/
CATEGORIES:Ausstellung,Begleitprogramm zur Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/Yinka_Ilori_vor_Filtered_Pays_Estrel_17_by_Linus_Muellerschoen.jpeg-1.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220617
DTEND;VALUE=DATE:20221031
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220802T095511Z
LAST-MODIFIED:20221117T063509Z
UID:93318-1655424000-1667088000@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Songlines: Sieben Schwestern erschaffen Australien
DESCRIPTION:Songlines sind kulturelle Routen\, die ganz Australien durchziehen. Durch Geschichten\, Gesang und visuelle Kultur wie zeremonielle Darbietungen oder Felsmalereien erzählen Songlines von den Aktivitäten der Ahn*innenwesen\, die auf ihren Reisen das Land erschufen. So auch die Sage der Sieben Schwestern: Sie berichtet von sieben Frauen\, die sich klug und listenreich einem männlichen Verfolger mit magischen Fähigkeiten entziehen und auf ihrer Flucht drei Wüsten durchqueren. \nDie Ausstellung zeigt\, wie sich die Wege der Schwestern in die Landschaft eingeschrieben haben und sich am Nachthimmel in den Konstellationen des Orion und der Plejaden widerspiegeln. Die Sieben-Schwestern-Songlines vermitteln grundlegende Regeln des sozialen Zusammenlebens\, kartieren die Rechte Indigener Australier*innen an ihrem Land sowie ihre Verantwortung\, für dieses Land zu sorgen. Songlines sind Träger überlebenswichtiger Kenntnisse über die Beschaffenheit einer unbeständigen und unberechenbaren Wüstenumgebung. \nDie Ausstellung basiert auf einer einzigartigen Forschungskooperation zur Bewahrung Indigenen Wissens\, die von Vertreter*innen Indigener Communitys in den Central und Western Deserts initiiert und in zehnjähriger Zusammenarbeit mit dem National Museum of Australia und der Australian University geleitet wurde. Kuratiert wurde Songlines von Margo Neale\, Senior Indigenous Curator des National Museums\, gemeinsam mit einem Indigenen Kuratorium\, dessen Mitglieder von ihren Communitys ernannt wurden. \nIn über 300 Gemälden und Objekten\, sechs großen Installationen\, zahlreichen Filmen\, Fotografien und Multimediastationen macht die Ausstellung die Geschichte der Sieben Schwestern erfahrbar. Das Indigene Kuratorium aus Vertreter*innen von Communitys aus Martu Country\, den Aṉangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara und den Ngaanyatjarra Lands begrüßt die Besucher*innen in Form lebensgroßer Videos\, den sogenannten „virtual Elders“ (virtuellen Community-Ältesten)\, und begleitet sie durch die Ausstellung. Ein Highlight von Songlines ist ein multimedialer Kuppelraum von sechs Metern Durchmesser und Höhe\, der Besucher*innen auf eine filmisch-immersive Reise zu zentralen Schauplätzen der Sieben-Schwestern-Geschichte einlädt: Bis zu 30 Personen können hier im Sitzen oder Liegen virtuell nach Walinynga (Cave Hill) reisen und diese seltene Felskunststätte der Sieben Schwestern in einer 360-Grad-Ansicht erleben. Unter der Kuppel begegnen die Besucher*innen den Sieben Schwestern zudem in Form digitaler Animationen der ausdrucksstarken Tjanpi (Gras)-Figuren\, die von Künstlerinnen der Tjanpi Desert Weavers eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/songlines-sieben-schwestern-erschaffen-australien/
LOCATION:Humboldt Forum\, Schloßplatz\, Berlin\, 10178
CATEGORIES:Ausstellung
GEO:52.5179988;13.4004087
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Humboldt Forum Schloßplatz Berlin 10178;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Schloßplatz:geo:13.4004087,52.5179988
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220623
DTEND;VALUE=DATE:20220919
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220427T083309Z
LAST-MODIFIED:20221117T065638Z
UID:91863-1655942400-1663459200@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Spheres of Interest*
DESCRIPTION:Isaac Chong Wai\, Lizza May David\, Wilhelm Klotzek\, Ofri Lapid\, Adrien Missika\, Gitte Villesen mit Werken aus dem ifa-Kunstbestand. \n*nach Ruth Wolf-Rehfeldt \nDie Ausstellungsreihe „Out of the Box“ der ifa-Galerie Berlin setzt sich mit einzelnen Werken aus dem ifa-Kunstbestand auseinander\, die Teil einer künstlerisch-kuratorischen Revision werden. In der kommenden Ausstellung „Spheres of Interest*“ eröffnen die Künstler:innen Isaac Chong Wai\, Lizza May David\, Wilhelm Klotzek\, Ofri Lapid\, Adrien Missika und Gitte Villesen einen von unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen geprägten Dialog mit ausgewählten Kunstwerken der Sammlung. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/spheres-of-interest-2/
LOCATION:ifa-Galerie Berlin\, Linienstraße 139-140\, Berlin\, 10115\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/gif:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/04/outofthebox3-1.gif
GEO:52.5266846;13.395848
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=ifa-Galerie Berlin Linienstraße 139-140 Berlin 10115 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Linienstraße 139-140:geo:13.395848,52.5266846
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220624
DTEND;VALUE=DATE:20220910
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220625T221525Z
LAST-MODIFIED:20221117T065208Z
UID:92717-1656028800-1662767999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Sheroes of Photography Part IV: Sibylle Bergemann
DESCRIPTION:Als vierten Teil der im vergangenen Jahr begonnenen Ausstellungsreihe ‚Sheroes of Photography‘ und anlässlich der großen Retrospektive der Künstlerin in der Berlinischen Galerie in diesem Sommer zeigt Kicken Berlin eine Auswahl selten gezeigter Serien aus dem umfangreichen Werk Sibylle Bergemanns in Zusammenarbeit mit dem Nachlass der Künstlerin. \nSibylle Bergemann gilt als eine der bedeutendsten deutschen Photographinnen seit den 1970er Jahren. Mit ihrem Mann Arno Fischer nahm sie eine Schlüsselstellung in der Photoszene der DDR ein und veröffentlichte ihre Arbeiten in renommierten Kunst- und Kulturmagazinen wie „Sibylle“\, „Sonntag“ oder „Das Magazin“ und in Buchpublikationen. Nach der Wende erweiterte sie ihren Radius auf westdeutsche und internationale Auftraggeber. Als Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz 1990 prägte sie eine verantwortungsvolle Form des Bildjournalismus. \nIhre photographischen Essays spiegeln die gesellschaftliche Realität\, ohne sie zu beschönigen\, und verweisen häufig symbolhaft darüber hinaus. Mode- und Portraitphotographie gehören ebenso wie Stadtlandschaft und situative Straßenszenen zu ihren Kernthemen\, wie auch die Poesie des Alltäglichen. Die Werke Sibylle Bergemanns sind in internationalen Museen und Sammlungen\, u.a. dem Museum of Modern Art\, New York\, der Tate Modern in London\, der Pinakothek der Moderne in München oder der Berlinischen Galerie vertreten. \nBeitragsbild: Benedite Leuwerda\, 1994 \nSheroes of Photography Part IV: Sibylle Bergemann\n24.06.2022 bis 9.09.2022 \nKicken Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/sheroes-of-photography-part-iv-sibylle-bergemann/
LOCATION:Kicken Berlin\, Kaiserdamm 118\, Berlin\, 14057\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/Kicken_Berlin_Pressebilder_Sibylle_Bergemann..jpg
GEO:52.52817;13.39566
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kicken Berlin Kaiserdamm 118 Berlin 14057 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Kaiserdamm 118:geo:13.39566,52.52817
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220701
DTEND;VALUE=DATE:20280101
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220722T092611Z
LAST-MODIFIED:20260312T174917Z
UID:93091-1656633600-1830297599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/kaethe-to-go/
LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/07/KätheToGo.jpg
GEO:52.5205346;13.2921468
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Käthe-Kollwitz-Museum Berlin Spandauer Damm 10 Berlin 14059 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Spandauer Damm 10:geo:13.2921468,52.5205346
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220702
DTEND;VALUE=DATE:20220904
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220527T121649Z
LAST-MODIFIED:20221117T065642Z
UID:92222-1656720000-1662249599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:By the morning\, the butterfly was gone. Persons Projects.
DESCRIPTION:Ilkka Halso is an artist concerned with protecting\, restoring\, and understanding the anatomy of nature. He visually explores how we as a culture must develop new approaches in perceiving\, as well as re-evaluating\, the natural resources we so commonly take for granted. Works such as Restoration 10 (2005) show a careful study of the different aspects of humanity’s relationship to nature by rightfully treating it as a rare and endangered place. Halso builds structures by himself\, either physically or digitally in his studio\, to protect the lakes\, rivers\, and forests\, not only from man-made pollution\, but also from our direct misuse of precious resources. His works are based on a pessimistic\, but realistic vision of the future of our climate and the necessity of protection: Rather than these images having some aesthetic value\, Halso takes them to be more of a visual pamphlet that he hopes is not actually needed in our future reality. The dystopian-like environment that Halso curates emphasizes his bleak vision of the future. To put nature into a museum provides a clear audience to such an exhibition\, allowing nature to become a “joyride” for tourists\, shifting a beautiful landscape to a meditative theatre show. The role of the audience here should be to reflect on man’s negative relationship to nature\, and how we can avoid harming the environment further. Halso’s works began as his view of the future\, but over time\, this has slowly evolved into our reality. \nSanna Kannisto’s photographic works explore the intersection between nature\, science\, and art. Her photographs are a study of different methods\, approaches\, and theories in how humankind interacts with our natural environment. Throughout her numerous travels\, Kannisto moves between her subjects like a visual researcher. She gathers\, borrows\, and applies different methods from natural science\, which she then juxtaposes with the traditions used in creating still life paintings and portraitures. Historically\, explorers could be artists as well\, and Kannisto enjoys playing both roles. Her affinity for aesthetic meets her scientific curiosity\, creating a balanced partnership that enables her to form a photographic world with her own characters. Kannisto utilizes her extraordinary sense for separating her protagonists of choice from their natural habitat by staging them in front of a white or black background in the same fashion as a classical painter would in his staged studies. She states that “when the object has been taken out of its original setting – out of nature – it becomes special. The aspect of a white background that suggests scientific recording and documentation interests me.” Kannisto’s homemade field studio has become one of her most important working methods as she travels from Brazil\, to French Guiana\, to Costa Rica\, to photograph her birds. In the same manner as science\, art is used to try and control the world: Kannisto leans into a lack of control and absurdity as she captures the birds in-flight. She enters into a dialogue with the birds; as the subject and photographer study one another\, they have a “mutual examination”\, as Kannisto puts it. Constantly trying to break her own conventions\, Kannisto’s Where have you been number 13? is a video with 11:03 runtime that shows a colony of ants working together to move various leaves and small flowers. If the photograph is declaratory\, then the video is interpretative: The way these two mediums deal with time and motion are entirely different. Her videos animate the more theatrical “stage” of her field studio\, bringing these animals and insects to life. \nSandra Kantanen has delved within the world of landscape photography for the past two decades. This fascination with creating her idealized surreal sceneries stems from her earlier student days\, when she went to China during her master’s studies in 2000. Kantanen states: „I studied Chinese landscape painting and became completely obsessed with the idea of trying to understand their way of looking at nature. I found out that most of the holy mountains that they had been depicting for thousands of years were almost totally destroyed by pollution and tourism.” This notion of what’s real or not has been the driving force within Kantanen’s work ever since. Her’s is an aesthetic journey in challenging the notion of what we as a culture believe to be ideal\, thus\, her creations of landscapes that don’t actually exist. Yet\, her path found footing in the grey area that lies between an Eastern way of seeing and the Western sense for romanticism. She no longer sought out a specific place\, but rather created her own\, with the use of different colored modern smoke grenades infused within a select Finnish landscape. Aesthetically\, she questions what we\, as a culture\, consider ideal. In her works\, Kantanen uses her painterly sense; including diffused light or sometimes digitally manipulating images. To create her own idyllic landscape digitally shows respect for nature as her subject – Kantanen expresses her surrealist view without harming our ecosystem further. In her process of digital manipulation\, she stretches the pixels so much that they appear to be as fluid as paint. Kantanen’s photographs can best be described in her own words as „mindscapes.“ \nMikko Rikala is interested in spatiality and temporality\, as it relates to a philosophical and scientific understanding of nature. He looks at the complexity of the cyclical and interstitial passage of time\, and the traces left on our surroundings. An integral part of Rikala’s process is slow and focused observation\, examining nature’s recurring cycles of fluctuation\, as such is the seemingly mundane rhythm of everyday life that we take for granted. He reflects on philosophical thoughts of the East and concepts related to minimal art\, comparing both to the experiences of the relativity of time\, speed\, distance\, presence\, and absence. Rikala has a meditative approach to time and nature\, allowing himself to relieve himself of tension and the desire to control aspects of life; he does this through his intense focus on the continuum of nature’s cycles. Rather than focusing on the result of an image\, he focuses on the present\, fleeting moment. To do this highlights the hidden beauty in a spiritual and self-reflective manner. Vertical Wave (2021) shows how Rikala chooses to pause and reflect\, on himself and on those tiny moments in nature that few get to experience. He states: “I took pictures of waves probably because I knew the lake would freeze soon. I had to take the pictures while the waves were still there.” As the seasons change\, so does Rikala’s own phases in his life. The seasons are not separate for him\, rather a continuum which reflects his own changing introspection. Works such as An interval between two suggestive nights (2019) and Sea change (2022) show these passages of time. He says that when you are forced to stop\, “suddenly there’s lots of time. In front of you\, beside you\, around you.” Tracking these repetitions as a working method\, with its voiding effect\, challenges the fundamental notion of time and space. It offers new perspectives on how to perceive the nature of distance. What we see\, in the end\, are not only the traces that time leaves behind but – with an equal importance – the voids\, the unsaid\, the silence in-between\, the absence of presence. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/by-the-morning-the-butterfly-was-gone/
LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/05/Kannisto-Sanna-demo_carduelis_Black-copy-scaled.jpg
GEO:52.50648;13.39802
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Persons Projects Lindenstrasse 35 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstrasse 35:geo:13.39802,52.50648
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220702
DTEND;VALUE=DATE:20220904
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220527T122822Z
LAST-MODIFIED:20221117T065644Z
UID:92228-1656720000-1662249599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:“Ice has a Memory”: Greenland’s Vanishing Song Lines. Persons Projects.
DESCRIPTION:What began as an adventure for a 27 year old woman traveling alone\, grew to become a photographic historiography of the direct effects of global warming. Itkonen’s travels brought her back periodically to the same place for the past three decades. Her photographs record not only the environmental changes to that whole region of the world\, but also how it impacts the human factor\, both sociologically and emotionally. Her work systematically documents how climate change has altered a traditional way of living from a hunting society into a new uncertain reality. As the sea ice disappears\, so do the indigenous peoples whose monetary incomes are derived from its natural bounties. Itkonen’s images are filled with a knowledge that can only be attained through decades of earning the local trust of its people. The children she so innocently captured on film in 1995 are now the leaders of the community. Their story has many chapters and Itkonen’s photographs help bind them into a rich but tragic history\, where their way of life is slowly being forgotten. A good example of this is Itkonen’s austere rendering of these small wooden framed homes over a thirty year period. These once brightly colored houses are now gradually fading with the climate change\, turning into grey abandoned remnants of what they once were\, as their inhabitants move into towns to find employment. Her intimate photographs of this tiny but proud community\, unfold a storyline that’s filled with love and loss\, hope and tragedy\, but no ending. \nCurrently\, Itkonen is collaborating with the American Piniartoq project in Greenland\, to monitor and record global warming in their efforts to understand and preserve the beauty of this fragile yet disappearing environment. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/ice-has-a-memory-greenlands-vanishing-song-lines/
LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/05/itkonen-copy.jpg
GEO:52.50648;13.39802
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Persons Projects Lindenstrasse 35 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstrasse 35:geo:13.39802,52.50648
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220702
DTEND;VALUE=DATE:20230109
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220626T123556Z
LAST-MODIFIED:20221117T065212Z
UID:92743-1656720000-1673222399@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Sascha Wiederhold. Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Sascha Wiederhold. Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers“ zeigt erstmals seit fast einem halben Jahrhundert Werke dieses unbekannten Künstlers in einer Einzelpräsentation und ist die erste museale Einzelausstellung überhaupt. Wiederhold (1904-1962) begann 1924 mit der Malerei und gehörte zum Kreis von Herwarth Waldens Berliner Galerie „Der Sturm“. Im Nationalsozialismus brach er sein Schaffen ab und arbeitete fortan als Buchhändler. Nur wenige Werke Wiederholds haben sich erhalten\, im Kabinett der Neuen Nationalgalerie werden über 50 Gemälde und Zeichnungen gezeigt. \nWiederholds Bildwelt besteht aus wild durcheinander wirbelnden Formen und Mustern sowie intensiven Farben\, wobei die großformatigen Gemälde ein fast psychedelisches Seherlebnis vermitteln. Die Neuerwerbung des Gemäldes „Bogenschützen“ (1928) für die Sammlung der Nationalgalerie im Jahr 2021 war ein erster Schritt zur Wiederentdeckung des Künstlers. Das Gemälde wird seit der Wiedereröffnung des Museums im Sommer 2021 in der Ausstellung „Die Kunst der Gesellschaft 1900-1945“ gezeigt. Wiederhold gestaltete auch Bühnenbilder\, Plakate und Bucheinbände\, die nun ebenfalls erstmals Teil einer musealen Einzelausstellung sind. \nZur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verbrecher Verlag (180 Seiten\, deutsch mit ca. 120 farbige Abbildungen\, 29 Euro). Der Katalog wurde ermöglicht durch die Ernst von Siemens Kunststiftung. \nKuratiert von Dieter Scholz\, Neue Nationalgalerie \nSascha Wiederhold\, Madonna\, 1924\, Detail © Berlinische Galerie / Rechtenachfolger Sascha Wiederhold\, Foto: Kai-Annett Becker\nSascha Wiederhold\, Repro: Anja Elisabeth Witte\nBeitragsbild: Sascha Wiederhold\, Bogenschützen\, 1928\, Öl auf Pappe auf Leinwand\, 204 x 240 cm; Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie\, erworben 2021 durch die Ernst von Siemens\, Kunststiftung\, Foto: Galerie Brockstedt © Sebastian Schobbert © Rechtsnachfolger Sascha Wiederhold \nSascha Wiederhold. Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers\n2. Juli 2022 – 8. Januar 2023 \nNeue Nationalgalerie \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/sascha-wiederhold-wiederentdeckung-eines-vergessenen-kuenstlers/
LOCATION:Neue Nationalgalerie\, Potsdamer Straße 50\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/csm_Wiederhold-Bogenschuetz_xl_71fbbf756d.jpg
GEO:52.506967;13.3674985
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Neue Nationalgalerie Potsdamer Straße 50 Berlin 10785 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Potsdamer Straße 50:geo:13.3674985,52.506967
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220702
DTEND;VALUE=DATE:20220904
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220527T121730Z
LAST-MODIFIED:20221117T065643Z
UID:92224-1656720000-1662163200@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:By the morning\, the butterfly was gone
DESCRIPTION:Ilkka Halso is an artist concerned with protecting\, restoring\, and understanding the anatomy of nature. He visually explores how we as a culture must develop new approaches in perceiving\, as well as re-evaluating\, the natural resources we so commonly take for granted. Works such as Restoration 10 (2005) show a careful study of the different aspects of humanity’s relationship to nature by rightfully treating it as a rare and endangered place. Halso builds structures by himself\, either physically or digitally in his studio\, to protect the lakes\, rivers\, and forests\, not only from man-made pollution\, but also from our direct misuse of precious resources. His works are based on a pessimistic\, but realistic vision of the future of our climate and the necessity of protection: Rather than these images having some aesthetic value\, Halso takes them to be more of a visual pamphlet that he hopes is not actually needed in our future reality. The dystopian-like environment that Halso curates emphasizes his bleak vision of the future. To put nature into a museum provides a clear audience to such an exhibition\, allowing nature to become a “joyride” for tourists\, shifting a beautiful landscape to a meditative theatre show. The role of the audience here should be to reflect on man’s negative relationship to nature\, and how we can avoid harming the environment further. Halso’s works began as his view of the future\, but over time\, this has slowly evolved into our reality.  \nSanna Kannisto’s photographic works explore the intersection between nature\, science\, and art. Her photographs are a study of different methods\, approaches\, and theories in how humankind interacts with our natural environment. Throughout her numerous travels\, Kannisto moves between her subjects like a visual researcher. She gathers\, borrows\, and applies different methods from natural science\, which she then juxtaposes with the traditions used in creating still life paintings and portraitures. Historically\, explorers could be artists as well\, and Kannisto enjoys playing both roles. Her affinity for aesthetic meets her scientific curiosity\, creating a balanced partnership that enables her to form a photographic world with her own characters. Kannisto utilizes her extraordinary sense for separating her protagonists of choice from their natural habitat by staging them in front of a white or black background in the same fashion as a classical painter would in his staged studies. She states that “when the object has been taken out of its original setting – out of nature – it becomes special. The aspect of a white background that suggests scientific recording and documentation interests me.” Kannisto’s homemade field studio has become one of her most important working methods as she travels from Brazil\, to French Guiana\, to Costa Rica\, to photograph her birds. In the same manner as science\, art is used to try and control the world: Kannisto leans into a lack of control and absurdity as she captures the birds in-flight. She enters into a dialogue with the birds; as the subject and photographer study one another\, they have a “mutual examination”\, as Kannisto puts it. Constantly trying to break her own conventions\, Kannisto’s Where have you been number 13? is a video with 11:03 runtime that shows a colony of ants working together to move various leaves and small flowers. If the photograph is declaratory\, then the video is interpretative: The way these two mediums deal with time and motion are entirely different. Her videos animate the more theatrical “stage” of her field studio\, bringing these animals and insects to life. \nSandra Kantanen has delved within the world of landscape photography for the past two decades. This fascination with creating her idealized surreal sceneries stems from her earlier student days\, when she went to China during her master’s studies in 2000. Kantanen states: „I studied Chinese landscape painting and became completely obsessed with the idea of trying to understand their way of looking at nature. I found out that most of the holy mountains that they had been depicting for thousands of years were almost totally destroyed by pollution and tourism.” This notion of what’s real or not has been the driving force within Kantanen’s work ever since. Her’s is an aesthetic journey in challenging the notion of what we as a culture believe to be ideal\, thus\, her creations of landscapes that don’t actually exist. Yet\, her path found footing in the grey area that lies between an Eastern way of seeing and the Western sense for romanticism. She no longer sought out a specific place\, but rather created her own\, with the use of different colored modern smoke grenades infused within a select Finnish landscape. Aesthetically\, she questions what we\, as a culture\, consider ideal. In her works\, Kantanen uses her painterly sense; including diffused light or sometimes digitally manipulating images. To create her own idyllic landscape digitally shows respect for nature as her subject – Kantanen expresses her surrealist view without harming our ecosystem further. In her process of digital manipulation\, she stretches the pixels so much that they appear to be as fluid as paint. Kantanen’s photographs can best be described in her own words as „mindscapes.“ \nMikko Rikala is interested in spatiality and temporality\, as it relates to a philosophical and scientific understanding of nature. He looks at the complexity of the cyclical and interstitial passage of time\, and the traces left on our surroundings. An integral part of Rikala’s process is slow and focused observation\, examining nature’s recurring cycles of fluctuation\, as such is the seemingly mundane rhythm of everyday life that we take for granted. He reflects on philosophical thoughts of the East and concepts related to minimal art\, comparing both to the experiences of the relativity of time\, speed\, distance\, presence\, and absence. Rikala has a meditative approach to time and nature\, allowing himself to relieve himself of tension and the desire to control aspects of life; he does this through his intense focus on the continuum of nature’s cycles. Rather than focusing on the result of an image\, he focuses on the present\, fleeting moment. To do this highlights the hidden beauty in a spiritual and self-reflective manner. Vertical Wave (2021) shows how Rikala chooses to pause and reflect\, on himself and on those tiny moments in nature that few get to experience. He states: “I took pictures of waves probably because I knew the lake would freeze soon. I had to take the pictures while the waves were still there.” As the seasons change\, so does Rikala’s own phases in his life. The seasons are not separate for him\, rather a continuum which reflects his own changing introspection. Works such as An interval between two suggestive nights (2019) and Sea change (2022) show these passages of time. He says that when you are forced to stop\, “suddenly there’s lots of time. In front of you\, beside you\, around you.” Tracking these repetitions as a working method\, with its voiding effect\, challenges the fundamental notion of time and space. It offers new perspectives on how to perceive the nature of distance. What we see\, in the end\, are not only the traces that time leaves behind but – with an equal importance – the voids\, the unsaid\, the silence in-between\, the absence of presence. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/by-the-morning-the-butterfly-was-gone-2/
LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/05/Kannisto-Sanna-demo_carduelis_Black-copy-1-scaled.jpg
GEO:52.50648;13.39802
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Persons Projects Lindenstrasse 35 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstrasse 35:geo:13.39802,52.50648
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220702
DTEND;VALUE=DATE:20220904
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220527T122346Z
LAST-MODIFIED:20221117T065644Z
UID:92226-1656720000-1662163200@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:By the morning\, the butterfly was gone
DESCRIPTION:Ilkka Halso is an artist concerned with protecting\, restoring\, and understanding the anatomy of nature. He visually explores how we as a culture must develop new approaches in perceiving\, as well as re-evaluating\, the natural resources we so commonly take for granted. Works such as Restoration 10 (2005) show a careful study of the different aspects of humanity’s relationship to nature by rightfully treating it as a rare and endangered place. Halso builds structures by himself\, either physically or digitally in his studio\, to protect the lakes\, rivers\, and forests\, not only from man-made pollution\, but also from our direct misuse of precious resources. His works are based on a pessimistic\, but realistic vision of the future of our climate and the necessity of protection: Rather than these images having some aesthetic value\, Halso takes them to be more of a visual pamphlet that he hopes is not actually needed in our future reality. The dystopian-like environment that Halso curates emphasizes his bleak vision of the future. To put nature into a museum provides a clear audience to such an exhibition\, allowing nature to become a “joyride” for tourists\, shifting a beautiful landscape to a meditative theatre show. The role of the audience here should be to reflect on man’s negative relationship to nature\, and how we can avoid harming the environment further. Halso’s works began as his view of the future\, but over time\, this has slowly evolved into our reality.  \nSanna Kannisto’s photographic works explore the intersection between nature\, science\, and art. Her photographs are a study of different methods\, approaches\, and theories in how humankind interacts with our natural environment. Throughout her numerous travels\, Kannisto moves between her subjects like a visual researcher. She gathers\, borrows\, and applies different methods from natural science\, which she then juxtaposes with the traditions used in creating still life paintings and portraitures. Historically\, explorers could be artists as well\, and Kannisto enjoys playing both roles. Her affinity for aesthetic meets her scientific curiosity\, creating a balanced partnership that enables her to form a photographic world with her own characters. Kannisto utilizes her extraordinary sense for separating her protagonists of choice from their natural habitat by staging them in front of a white or black background in the same fashion as a classical painter would in his staged studies. She states that “when the object has been taken out of its original setting – out of nature – it becomes special. The aspect of a white background that suggests scientific recording and documentation interests me.” Kannisto’s homemade field studio has become one of her most important working methods as she travels from Brazil\, to French Guiana\, to Costa Rica\, to photograph her birds. In the same manner as science\, art is used to try and control the world: Kannisto leans into a lack of control and absurdity as she captures the birds in-flight. She enters into a dialogue with the birds; as the subject and photographer study one another\, they have a “mutual examination”\, as Kannisto puts it. Constantly trying to break her own conventions\, Kannisto’s Where have you been number 13? is a video with 11:03 runtime that shows a colony of ants working together to move various leaves and small flowers. If the photograph is declaratory\, then the video is interpretative: The way these two mediums deal with time and motion are entirely different. Her videos animate the more theatrical “stage” of her field studio\, bringing these animals and insects to life. \nSandra Kantanen has delved within the world of landscape photography for the past two decades. This fascination with creating her idealized surreal sceneries stems from her earlier student days\, when she went to China during her master’s studies in 2000. Kantanen states: „I studied Chinese landscape painting and became completely obsessed with the idea of trying to understand their way of looking at nature. I found out that most of the holy mountains that they had been depicting for thousands of years were almost totally destroyed by pollution and tourism.” This notion of what’s real or not has been the driving force within Kantanen’s work ever since. Her’s is an aesthetic journey in challenging the notion of what we as a culture believe to be ideal\, thus\, her creations of landscapes that don’t actually exist. Yet\, her path found footing in the grey area that lies between an Eastern way of seeing and the Western sense for romanticism. She no longer sought out a specific place\, but rather created her own\, with the use of different colored modern smoke grenades infused within a select Finnish landscape. Aesthetically\, she questions what we\, as a culture\, consider ideal. In her works\, Kantanen uses her painterly sense; including diffused light or sometimes digitally manipulating images. To create her own idyllic landscape digitally shows respect for nature as her subject – Kantanen expresses her surrealist view without harming our ecosystem further. In her process of digital manipulation\, she stretches the pixels so much that they appear to be as fluid as paint. Kantanen’s photographs can best be described in her own words as „mindscapes.“ \nMikko Rikala is interested in spatiality and temporality\, as it relates to a philosophical and scientific understanding of nature. He looks at the complexity of the cyclical and interstitial passage of time\, and the traces left on our surroundings. An integral part of Rikala’s process is slow and focused observation\, examining nature’s recurring cycles of fluctuation\, as such is the seemingly mundane rhythm of everyday life that we take for granted. He reflects on philosophical thoughts of the East and concepts related to minimal art\, comparing both to the experiences of the relativity of time\, speed\, distance\, presence\, and absence. Rikala has a meditative approach to time and nature\, allowing himself to relieve himself of tension and the desire to control aspects of life; he does this through his intense focus on the continuum of nature’s cycles. Rather than focusing on the result of an image\, he focuses on the present\, fleeting moment. To do this highlights the hidden beauty in a spiritual and self-reflective manner. Vertical Wave (2021) shows how Rikala chooses to pause and reflect\, on himself and on those tiny moments in nature that few get to experience. He states: “I took pictures of waves probably because I knew the lake would freeze soon. I had to take the pictures while the waves were still there.” As the seasons change\, so does Rikala’s own phases in his life. The seasons are not separate for him\, rather a continuum which reflects his own changing introspection. Works such as An interval between two suggestive nights (2019) and Sea change (2022) show these passages of time. He says that when you are forced to stop\, “suddenly there’s lots of time. In front of you\, beside you\, around you.” Tracking these repetitions as a working method\, with its voiding effect\, challenges the fundamental notion of time and space. It offers new perspectives on how to perceive the nature of distance. What we see\, in the end\, are not only the traces that time leaves behind but – with an equal importance – the voids\, the unsaid\, the silence in-between\, the absence of presence. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/by-the-morning-the-butterfly-was-gone-3/
LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/05/Kannisto-Sanna-demo_carduelis_Black-copy-2-scaled.jpg
GEO:52.50648;13.39802
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Persons Projects Lindenstrasse 35 Berlin 10969;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstrasse 35:geo:13.39802,52.50648
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220708
DTEND;VALUE=DATE:20220918
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220624T124120Z
LAST-MODIFIED:20221117T065206Z
UID:92709-1657238400-1663459199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Sonntagmorgen. Galerie Christine Knauber.
DESCRIPTION:»Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele.«\nPeter Rosegger (1843–1918) \nAm Sonntagmorgen ist alles anders. In diesen frühen Stunden gibt es keinen Gedanken an gestern und schon gar nicht an morgen. Der Berliner Himmel ist wie blank geputzt\, die Straßen sind leer. Alles läuft langsam\, auch wir. Nichts denken\, innehalten\, nur atmen\, schauen und die Ruhe genießen. \nDie Werke von Carsten Kaufhold und Rainer Kurka fangen diese ganz besondere Stimmung ein; sie nehmen uns mit auf die stillen Straßen und zu den entspannten Sonntagsmenschen. Kaufholds Berliner Stadtlandschaften und Kurkas Skulpturen begegnen uns dabei mit geradezu lyrischer Sachlichkeit\, die uns auf subtile Weise anzieht und zugleich auf einer klaren Distanz hält. Denn diesen Sonntagmorgen dürfen wir als Beobachter miterleben – aber stören sollten wir ihn nicht. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/sonntagmorgen/
LOCATION:Galerie Christine Knauber\, Langenscheidtstr. 6\, Berlin\, 10827
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/Rainer_Kurka_Loops_Terrakotta_2017.jpg
GEO:52.4891902;13.3620169
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Christine Knauber Langenscheidtstr. 6 Berlin 10827;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Langenscheidtstr. 6:geo:13.3620169,52.4891902
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220713
DTEND;VALUE=DATE:20220919
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220727T173932Z
LAST-MODIFIED:20221117T064812Z
UID:93221-1657670400-1663545599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:It’s Brutal Out Here. Galerie Parterre Berlin.
DESCRIPTION:Dreidimensionale Arbeiten von Lukas Liese\, Zoë Claire Miller und Mary-Audrey Ramirez \nDie Ausstellung vereint Arbeiten von drei in Berlin lebenden Künstler:innen\, die sich mit verschiedenen Aspekten von Brutalität und dem Ankämpfen gegen patriarchale Strukturen auseinandersetzen. Die Positionen unterscheiden sich hinsichtlich der künstlerischen Arbeitsweisen und der genutzten Materialien deutlich voneinander: Die bildhauerischen Arbeiten stehen Keramiken\, textile Skulpturen und Installationen gegenüber. \nLukas Liese (*1991 in München) studierte Bildende Kunst und Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und der University of Minnesota. Liese arbeitet bevorzugt mit Stein. Seine skulpturalen Arbeiten setzen sich mit verschiedenen gesellschaftlichen Phänomenen auseinander und reflektieren dabei Nutzungsmöglichkeiten\, Abbaubedingungen\, geologische Eigenschaften und die kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung der verwendeten Materialien. \nZoë Claire Miller (*1984 in Boston) studierte Bildhauerei in Karlsruhe und Berlin. In ihrer Kunst thematisiert sie Feminismen\, Körperpolitiken\, interspezifische Beziehungen und kapitalistische Strukturen. Die Bandbreite ihrer Werke reicht von kleinformatigen Keramikskulpturen bis hin zu raumgreifenden Installationen. Miller verbindet künstlerische und politische Arbeit und verdeutlicht das widerständige Potential beider Felder. \nMary-Audrey Ramirez (*1990 in Luxemburg Stadt) studierte an der Universität der Künste in Berlin sowie an der Glasgow School of Art. Textile Materialien spielen eine herausragende Rolle in den Skulpturen der Künstlerin. Die von Ramirez aus glänzendem Nylon oder Lackstoff genähten Tiere und Kreaturen sind durch Videospiele und Science-Fiction inspiriert und übertragen unser digitales Bildgedächtnis und die damit verbundenen Ängste und Sehnsüchte in den physischen Raum. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/its-brutal-out-here/
LOCATION:Galerie Parterre Berlin\, Danziger Straße 101\, Haus 103\, Berlin\, 10405\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
GEO:52.537467;13.4307639
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Parterre Berlin Danziger Straße 101 Haus 103 Berlin 10405 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Danziger Straße 101\, Haus 103:geo:13.4307639,52.537467
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220722
DTEND;VALUE=DATE:20221024
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220615T210433Z
LAST-MODIFIED:20221117T065150Z
UID:92542-1658448000-1666569599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Louise Bourgeois: The Woven Child
DESCRIPTION:Der Gropius Bau präsentiert mit The Woven Child die erste große Retrospektive\, die sich ausschließlich Louise Bourgeois’ textilen Arbeiten widmet. Diese entstanden im letzten Kapitel ihrer bewegten Karriere und gehören zu ihren eindringlichsten und intimsten Werken. Anhand einer Vielzahl von Skulpturen\, Installationen\, Zeichnungen\, Collagen\, Büchern und Drucken zeigt die Ausstellung die lebenslange Verbindung der Künstlerin zu Textilien – und die Erinnerungen\, die diese bergen. The Woven Child umfasst eines der umfangreichsten Spätwerke der Kunstgeschichte und ist die größte Ausstellung von Louise Bourgeois\, die bisher in Berlin gezeigt wurde. Zahlreiche Werke sind zudem zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. \n„Ich stamme aus einer Familie von Reparateuren. Spinnen sind Reparateurinnen. Wenn man in ein Spinnennetz schlägt\, wird die Spinne nicht wütend. Sie webt es weiter und repariert es.“ \n— Louise Bourgeois \nLouise Bourgeois schuf in ihrer letzten Lebensphase Arbeiten\, die sich auf neue und provokante Weise mit zeitlosen Themen wie der Erkundung von Identität\, Sexualität\, familiären Beziehungen\, Reparatur und Erinnerung auseinandersetzen. The Woven Child untersucht das\, was die Künstlerin mit ihren eigenen Worten als „die magische Macht der Nadel“ bezeichnet\, die dazu dient „Schäden zu reparieren“ und Vergebung einzufordern. \nAb Mitte der 1990er Jahre bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 schuf Bourgeois erstaunlich erfinderische und psychologisch aufgeladene Skulpturen aus Haushaltstextilien wie Kleidung\, Bettwäsche und Tapisseriefragmenten\, die häufig aus ihrem eigenen Haushalt und ihrer persönlichen Vergangenheit stammten. Die Abkehr von traditionellen Materialien der Bildhauerei stellte eine Rückkehr zu den Wurzeln der Künstlerin dar. Bourgeois entwickelte bereits in ihrer Kindheit eine Beziehung zu Textil\, als sie in der Tapisserie-Reparaturwerkstatt ihrer Familie in Frankreich aushalf. Ihre Entscheidung\, Arbeiten aus Kleidung und Haushaltstextilien zu fertigen\, stellte eine Möglichkeit dar\, die Vergangenheit sowohl zu bewahren als auch zu transformieren. Die notwendigen Tätigkeiten für die Produktion dieser Kunstwerke betrachtete sie dabei aus psychologischer und metaphorischer Perspektive: das Schneiden\, Reißen\, Nähen und Zusammenfügen verband sie mit einem Verständnis von Reparatur sowie mit den durch Trennungen oder Verlassenwerden hervorgerufenen Traumata. \n„Für Louise Bourgeois boten Textilien eine Möglichkeit\, psychologische\, soziale und materielle Ausbesserungs- und Reparaturprozesse vorzunehmen. Das Thema der Reparatur ist zentral für die Geschichte\, Architektur und die Ausstellungen des Gropius Bau und wesentlich für das Programm des Hauses. Der Gropius Bau freut sich sehr\, mit The Woven Child Wege aufzuzeigen\, wie Fragen der Reparatur auf kreative Art wirksam sein können.“ \n— Stephanie Rosenthal\, Direktorin des Gropius Bau \nMit 89 Werken bietet The Woven Child einen Überblick über die gesamte Spanne textiler Arbeiten\, die Bourgeois in den letzten zwei Jahrzehnten ihres Lebens schuf. Die Ausstellung umfasst zentrale Installationen\, wie Bourgeois’ „Poles“ und monumentale „Cells“\, in denen hängende Kompositionen aus alten Kleidern\, Unterwäsche und anderen Kleidungsstücken direkte Bezüge zu ihrer persönlichen Geschichte herstellen. Die Installation Spider (1997) und die damit verbundene Cell Lady in Waiting (2003) beinhalten antike Tapisseriefragmente. Bourgeois verstand die Spinne als Beschützerin und als Raubtier zugleich und verband sie mit ihrer Mutter\, der Weberin und Tapisserie-Restauratorin. Die Fähigkeit der Spinne\, ein Netz aus ihrem eigenen Körper heraus zu weben\, war für Bourgeois eine Metapher\, um ihren eigenen künstlerischen Schaffensprozess zu beschreiben – eine Metapher\, die auch die Retrospektive ihrer textilen Arbeiten in besonderer Weise prägt. \nDie Ausstellung umfasst ein breites Spektrum figurativer Skulpturen\, denen häufig der Kopf oder die Gliedmaßen fehlen – oder die Fantasiekörper zeigen\, die an Gestalten aus verstörenden Märchen erinnern. Bourgeois’ Textilfiguren\, die größtenteils weibliche Körper darstellen\, werden in Vitrinen\, von der Decke hängend oder auf Sockeln gezeigt und rufen Zustände der Erniedrigung\, Verlassenheit oder des Gefangenseins wach. Zudem werden zahlreiche Textilköpfe zu sehen sein\, welche die gesamte Bandbreite an Ausdrucksformen offenbaren\, die Bourgeois in diesen unheimlichen und eindrucksvollen Porträts entwickelt hat. Darüber hinaus wird eine Auswahl von Bourgeois’ „Progressions“ ausgestellt: schmale Türme aufeinandergestapelter Textilziegel oder -rauten\, die in auf- oder absteigenden Sequenzen angeordnet sind. Mit diesen Werken wandte sie sich erneut den vertikalen skulpturalen Formen zu\, die ihre frühen Arbeiten in den 1940er und 1950er Jahren bestimmten und die hier in weichen Materialien wiederkehren. \nIm Verlauf ihres Schaffens griff Bourgeois immer wieder auf Motive früherer Arbeiten zurück und formulierte sie auf neue Art aus. Wie die Ausstellung zeigt\, erreichte diese Praxis ihren Höhepunkt in ihren letzten fünf Lebensjahren. \n„Im Verlauf ihres sieben Jahrzehnte umfassenden künstlerischen Schaffens hat Bourgeois immer wieder Elemente ihrer eigenen Biografie – und ihrer körperlichen und psychologischen Erfahrungen – in ihre Kunstwerke eingewoben. Diese biografischen Fäden sind vielleicht nirgends so offensichtlich wie in ihren späten textilen Arbeiten\, die sich mit der Beziehung zu ihrer Mutter\, ihrer Erfahrung mit Verletzlichkeit\, dem Altern und ihrer Haltung zu und der Vertrautheit mit verschiedenen Materialien\, Prozessen\, Instrumenten und Techniken auseinandersetzen. Daraus ist ein feines und komplexes Netz entstanden\, das uns noch heute überrascht.“ \n— Julienne Lorz\, Co-Kuratorin von The Woven Child \nNeben Skulpturen beleuchtet die Ausstellung auch eine große Auswahl von Bourgeois’ lebhaften textilen Zeichnungen\, Büchern\, Drucken und Collagen. Die Retrospektive erweitert den Blick auf das Werk der Künstlerin\, indem Bourgeois’ textile Arbeiten mit den Prozessen der Materialauswahl\, ihrer Biografie und den Themen Körper\, Erinnerung\, Weiblichkeit\, Trauma und Reparatur in Verbindung gebracht werden. The Woven Child passt in das Programm des Gropius Bau\, das sich gezielt mit Fragen von Reparatur beschäftigt. Die vielschichtigen Funktionen des Hauses\, unter anderem als frühere Kunstgewerbeschule\, sowie die schweren Beschädigungen nach dem Zweiten Weltkrieg prägen die Geschichte des Hauses. Unter der Direktion von Stephanie Rosenthal wurden die Reparaturen und Narben des Hauses sichtbar gemacht und der Lichthof für die Öffentlichkeit geöffnet\, um die Geschichte greifbar zu machen. \nDie Ausstellung wurde von Ralph Rugoff\, dem Direktor der Hayward Gallery\, und Julienne Lorz\, der ehemaligen Hauptkuratorin des Gropius Bau kuratiert und gemeinsam von der Hayward Gallery\, London\, und dem Gropius Bau\, Berlin\, organisiert. \nBeitragsbild: Louise Bourgeois\, Spider\, 1997 © The Easton Foundation/VG Bild-Kunst\, Bonn 2022\, Foto: Erika Ede \n\n\nLouise Bourgeois: The Woven Child\n\n\n22. Juli 2022 – 23. Oktober 2022 \nGropius Bau \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/louise-bourgeois-the-woven-child/
LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7\, Berlin\, 10963\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/06/Bilbao-GaleriasLouiseBourgeois-MD_629f1b72ee769.jpg
GEO:52.5070801;13.381871
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Gropius Bau Niederkirchnerstraße 7 Berlin 10963 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 7:geo:13.381871,52.5070801
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220722
DTEND;VALUE=DATE:20220904
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220706T133423Z
LAST-MODIFIED:20221117T064745Z
UID:92968-1658448000-1662163200@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Summer Show 2022
DESCRIPTION:After completing her Bachelors degree at the Fachhochschule Potsdam the Essen based photographer Lea Bräuer is now completing her Masters of Arts in Photography Studies and Practice at Folkwang Universität der Künste. The work entitled „Der fragile Raum“ can be seen as a response to the inner unrest caused by the social upheavals\, the political events and the global catastrophes unleashed in the past years. The loudness of these events are set against the still lifes in private rooms\, which appear to radiate peace and tranquility. \nThe German Artist Frank Coldewey first completed an apprenticeship as a glass painter\, before beginning his studies at the Hochschule der Künste Berlin\, where he learned under  Prof. Hermann Bachmann. The sculpture displayed at Kang Contemporary is closely related to his acrylic collages. These works exist between painted sculpture and sculptural painting. Simultaneously\, they allude to the artist returning abstraction of architectural structures which are also visible in the acrylic photodrawings of cityscapes. \nBefore being awarded her PhD in Art and Design from Bauhaus-Universität\, Weimar\, German Artist Lisa Glauer studied at the University of the Arts\, Berlin\, the Pratt Institute\, Brooklyn\, as well as School of Art & Design\, SUNY Purchase\, New York. Her artworks at Kang Contemporary combine text pieces and images of internal organs\, bubble talk speaks of what was said and accompanying physical reactions\, the sensations one might experience when formulating or hearing these bits of text. When viewed through paper 3D glasses\, the red areas acquire a metallic x-ray sheen. The experience of viewing them becomes a performative act\, not transferable to instagram viewing. \nKatrin von Lehmann who lives and works in Berlin and Groß Glienicke\, Germany works at the intersection of art and science. Her artistic practice is defined by creating rules and techniques of performance\, as well as expansive installations and photographs. The artworks from the series  Unknown/Nothing Is Right Now (since 2015) which are displayed at Kang Contemporary explore concerns of human diversity as well as research methods from molecular genetics and climate science. These scientific issues are translated into artistic practice.  \nFor many years Carolyn Prescott has made drawings of people in the city – in subways and buses\, on platforms and along the street. She began to work these images into long-format paintings\, which she called the plurality paintings\, thinking of how Hannah Arendt described the human condition of plurality as “the fact that men\, not Man\, live on the earth and inhabit the world.” She states further\, “Plurality is the condition of human action because we are all the same\, that is\, human\, in such a way that nobody is ever the same as anyone else who ever lived\, lives\, or will live.” [p.8]. The artist grapples with the basic and yet hard-to-grasp fact of our existence\, that is\, the plurality of human life.  \nTZUSOO (b.1992)\, based in Berlin and Seoul\, envisions a near future in which all human souls will be uploaded to computers. She explores how the virtual world fascinates and drives the physical world from an anthropological perspective. TZUSOO dreams of a space where various beings can coexist through her art practices that focus on queerness of human body\, gender and human rights in the digital generation. TZUSOO is also well known as a music video director who collaborated with popular musicians like Lim Kim\, Lil Cherry\, Tri.be\, SAAY\, etc. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/summer-show-2022-2/
LOCATION:Kang Contemporary\, Lindenstraße 90\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/07/Poster-1-scaled.jpg
GEO:52.5025191;13.3941226
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Kang Contemporary Lindenstraße 90 Berlin 10969 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Lindenstraße 90:geo:13.3941226,52.5025191
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220723
DTEND;VALUE=DATE:20220912
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220521T210543Z
LAST-MODIFIED:20221117T065645Z
UID:92131-1658534400-1662940799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Abstraktionsmöglichkeiten der Fotografie in der Ausstellung "naturstrukturabstrakt": Alfred Ehrhardt Stiftung
DESCRIPTION:Die Ausstellung naturstrukturabstrakt präsentiert Fotografien\, welche die Abstraktionsmöglichkeiten des Mediums ausreizen. Es werden Arbeiten von sieben Fotografinnen und Fotografen zu sehen sein\, die aus der Natur heraus neue Formen generieren und zeichnerische sowie malerische Qualitäten aufweisen. So unterschiedlich sie sich jeweils mit der Thematik auseinandersetzen\, so haben die Werke doch eines gemein: Das ursprüngliche Motiv ist im Grenzbereich der Abstraktion nur noch entfernt zu erahnen. \nNaturstrukturen können vor allem dann besonders faszinieren\, wenn durch fotografische Abstraktionsvorgänge der Gegenstand bis zur Unkenntlichkeit verunklärt wird. Die Abbildung der Wirklichkeit wird in Frage gestellt\, Sehgewohnheiten herausgefordert und Bildelemente zu künstlerischen Neuschöpfungen transformiert. Beispielsweise werden abstrakte Fotografien ausgestellt\, die bereits in der Dunkelkammer mit Pflanzen\, Licht und Chemie zu organischen Gebilden heranwachsen und somit pflanzlichen oder tierischen Urformen ähneln. \nMichaela Maria Langenstein\, Ohne Titel\, 2011 © Michaela Maria Langenstein\nAlfred Ehrhardt Stiftung\n\n\n\n\nDie Alfred Ehrhardt Stiftung widmet sich der wissenschaftlichen Erschließung des Werks von Alfred Ehrhardt\, als Fotograf und Kulturfilmer ein herausragender Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Die Stiftung wurde im November 2002 vom Sohn des Künstlers\, dem Münchener Vermögensverwalter Dr. Jens Ehrhardt\, ins Leben gerufen\, um den künstlerischen Nachlass seines Vaters\, bestehend aus Gemälden\, Zeichnungen\, Grafiken\, Fotografien\, Negativen\, Filmen und Dokumenten zu bewahren und ihn einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. \n\n\nDaneben beschäftigt sich die Stiftung mit historischen Fotografen im Umfeld von Alfred Ehrhardt\, insbesondere aber mit zeitgenössischer Fotografie und Medienkunst. Der besondere dialogische Ansatz ihrer Ausstellungstätigkeit liegt in der Gegenüberstellung von Alfred Ehrhardts Fotografie und Filmkunst mit zeitgenössischen Positionen\, die sich in Anlehnung an seine Werkthemen mit dem Begriff der »Natur« und den »Konstruktionen des Natürlichen« auseinandersetzen. Dieser Dialog wird in Form von Veranstaltungen und Gesprächen fortgeführt und durch begleitende Publikationen abgerundet. \n\n\nBeitragsbild: Werner Prinz\, Die Woge\, 2018 © Werner Prinz \nnaturstrukturabstrakt\n23. Juli 2022 – 11. September 2022 \n\n\n\n\n\n\n\n\nAlfred Ehrhardt Stiftung \n\n\n\n\n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/abstraktionsmoeglichkeiten-der-fotografie-in-der-ausstellung-naturstrukturabstrakt-alfred-ehrhardt-stiftung/
LOCATION:Berlin\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/05/33f43d29-2859-4369-580a-70c9f7a52d4a-1.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220723
DTEND;VALUE=DATE:20220912
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220715T101605Z
LAST-MODIFIED:20221117T064749Z
UID:93022-1658534400-1662854400@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:naturstrukturabstrakt - Gruppenausstellung mit Martin Anders\, Thomas Anschütz\, Manuela Höfer\, Michaela Maria Langenstein\, Nadine Poulain und Werner Prinz
DESCRIPTION:
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/naturstrukturabstrakt-gruppenausstellung-mit-martin-anders-thomas-anschuetz-manuela-hoefer-michaela-maria-langenstein-nadine-poulain-und-werner-prinz/
LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/07/Pressebild-Martin-Anders-scaled.jpg
GEO:52.5266174;13.3938832
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Alfred Ehrhardt Stiftung Auguststr. 75 Berlin 10117 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Auguststr. 75:geo:13.3938832,52.5266174
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220806
DTEND;VALUE=DATE:20220904
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220807T214103Z
LAST-MODIFIED:20221117T063512Z
UID:93359-1659744000-1662249599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Matthias Koeppel – "Realismus im Wandel" in der Galerie Köppe Contemporary
DESCRIPTION:Die Galerie Köppe Contemporary richtet dem Berliner Maler\, Zeichner und Grafiker Matthias Koeppel zu seinem 85. Geburtstag eine Jubiläums­ausstellung aus. Die künstlerische Karriere des mehrfach ausgezeichneten Künstlers Matthias Koeppel begann mit dem Studium der Malerei an der HfbK (1955-1961). Seine Ernennung zum Meisterschüler erfolgte 1960. Seit 1960 ist Matthias Koeppel als freischaffender Maler tätig. Er lehrte von 1971 bis 1981 an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und hatte danach von 1981 bis 2003 eine Professur für freies Zeichnen und Malen im Fachbereich Architektur der TU-Berlin inne.\n\n„Matthias Koeppel ist eine der stärksten Künstlerpersönlichkeiten Berlins\, der Stadt\, der er wie kein anderer seit Jahrzehnten seinen visuellen Stempel aufdrückt. Werke von Matthias Koeppel prägen unsere Wahrnehmung von der Stadt Berlin“\, heißt es in einem Katalog\, der vor fünf Jahren zu Koeppels 80. Geburtstag erschienen ist. Matthias Koeppel steht in der Tradition der figurativen realistischen Malerei\, doch die Ausstellung veranschaulicht\, dass der Künstler immer wieder andere Bildsprachen erprobt hat und sein Werk zwischen Realismus\, Abstraktion und Neokubismus changiert. Ab 05. August bis zum 03. September werden Gemälde\, Zeichnungen und Druckgrafiken zu sehen sein\, darunter sozialkritisch oder politisch und satirisch-glossierend „aufgeladene“ Stadtlandschaftsmotive sowie Selbstporträts des Künstlers.\n\nBeitragsbild: Matthias Koeppel\, Public Viewing am Potsdamer Platz\, 2011 © Galerie Köppe Contemporary\nMatthias Koeppel – Realismus im Wandel\n06.08.–03.09.2022 \nKÖPPE CONTEMPORARY \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/matthias-koeppel-realismus-im-wandel-in-der-galerie-koeppe-contemporary/
LOCATION:Köppe Contemporary\, Knausstr. 19\, Berlin\, 14193\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/08/Public-Viewing-am-Potsdamer-Platz-2011-2x2-m-web.jpg
GEO:52.4797007;13.2766211
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Köppe Contemporary Knausstr. 19 Berlin 14193 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Knausstr. 19:geo:13.2766211,52.4797007
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220819
DTEND;VALUE=DATE:20220903
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220811T122742Z
LAST-MODIFIED:20221117T063518Z
UID:93434-1660867200-1662163199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Dirk Schäfernolte: Zwischenraum. tunnel19 I studio.
DESCRIPTION:Die Bilder von Dirk Schäfernolte öffnen Blicke auf Situationen des Dazwischen von Raum\, Zeit und Medium. In der Überwindung und Überlagerung getrennter Sphären entsteht eine poetische Bildsprache des Zwischenraums\, in der sich Linien von Architektur und Natur\, von Klarheit und Unschärfe begegnen.\nDie Fotographien spielen mit Kontrasten und Grenzen\, um das Zwischen und das Ambivalente von natürlichen\, konstruierten und imaginierten Trennungslinien sichtbar zu machen. Wald und Natur stehen Stadt und Architektur gegenüber\, einerseits surreal und wie gemalt wirkend\, andererseits in realistisch scharf eingefangenen Aufnahmen. Raum und Linien werden dadurch zu zeitlichen\, sozialen und politischen Momenten des Dazwischen.\nDie Fotographien vom Wald entstehen durch Langzeitbelichtung in Bewegung\, die einen Wischeffekt erzeugt\, der einigen Bildern eine gemalte\, teils impressionistische Wirkung verleiht.\nDas Bild der weißen Stadt löst den Kontrast zwischen rankenden Pflanzen\, die an der Fassade hochzuklettern scheinen\, und urbaner Konstruktion auf. Im Gegensatz dazu sind auf dem Schwarzweißbild vom Ersten Mai ein Polizist und ein Demonstrant nur scheinbar durch eine scharfe Baumlinie getrennt.\nDas Bild der Hochhäuser an der Leipziger Straße (2013) zeigt ein Kind inmitten der Abrisstrümmer\, dort\, wo einst die Mauer Ost und West trennte und die DDR Hochhäuser errichtete\, um den Blick auf das Gebäude des Springerverlages zu verdecken.\nAuf einem weiteren Foto ist ein Autoscooter abgebildet\, der auf dem Parkplatz hinter dem ehmaligen Statistikgebäude beim Alexanderplatz steht. Das Gebäude selbst ist nur durch eine Reflexion in einer Regenpfütze dargestellt. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/dirk-schaefernolte-zwischenraum/
LOCATION:tunnel19 | Studio\, Kohlfurter Straße 42\, Berlin\, 10999\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/08/Dirk-Bild-1.jpg
GEO:52.4964829;13.4179549
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=tunnel19 | Studio Kohlfurter Straße 42 Berlin 10999 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Kohlfurter Straße 42:geo:13.4179549,52.4964829
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220819
DTEND;VALUE=DATE:20220909
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220821T134519Z
LAST-MODIFIED:20221117T063526Z
UID:93523-1660867200-1662681599@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Trois Chemins - Darko Lesjak\, Olivier Messas\, Berit-Kristina Weiss
DESCRIPTION:Darko Lesjaks Malerei ist inspiriert von der Kraft und Ästhetik der Natur\, die sich in seinen dynamischen und farbintensiven Bildkompositionen widerspiegeln. Das Geistige und das Körperliche scheinen nach einer engen Verbindung zu streben. Dabei schafft er Kunstwerke\, die Vitalität und Freude ausstrahlen\, aber manchmal auch monumental und geheimnisvoll wirken. \nOlivier Messas ist ein talentierter Maler\, Fotograf und Bildhauer\, der in Vietnam geboren\, in Frankreich aufgewachsen ist und jetzt in Deutschland lebt. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet und sind in Publikationen und Ausstellungen in ganz Europa und Asien vertreten. \nBerit-Kristina Weiss \nIhre Arbeit entzieht sich eindeutiger Begrifflichkeit\, gerade diese Unschärfe charakterisiert jedoch ihr Schaffen. Es geht um das Ausloten von Strukturen\, um die Versinnlichung eines Gerüsts\, um die Urbarmachung von Chaos und um das Erfassen und die Eingrenzung ausufernder Zustände -oder umgekehrt- ebensolche Zustände und artifizielle Landschaften aus einer kleinen Zelle heraus zu entwickeln. \nTrois Chemins – Darko Lesjak\, Olivier Messas\, Berit-Kristina Weiss\n19.08.2022 – 08.09.2022 \nGalerie Sievi \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/trois-chemins-darko-lesjak-olivier-messas-berit-kristina-weiss/
LOCATION:Galerie Sievi\, Gneisenaustrasse 112\, Berlin\, 10961\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/08/CARTE_POSTALE_trois_chemins_3_devant.jpg
GEO:52.4929399;13.3892226
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Galerie Sievi Gneisenaustrasse 112 Berlin 10961 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Gneisenaustrasse 112:geo:13.3892226,52.4929399
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220826
DTEND;VALUE=DATE:20221008
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220430T100037Z
LAST-MODIFIED:20221117T065646Z
UID:91899-1661472000-1665187199@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Energiekammern - Fotografien aus den Lausitzer Tagebauen. Studio 22.
DESCRIPTION:Energiekammern. Fotografien aus den Lausitzer Tagebauen\nDie Hitze in der Grube\, das Krachen der Baggerzähne im Flöz\, die endlose Weite der von Menschenhand geschaffenen Landschaft: seit drei Jahren ist die Fotografin Anette Wörner in den Braunkohle-Tagebauen der Lausitz den gigantischen Abbaumaschinen auf der Spur\, die sich als Verlängerung menschlicher Muskelkraft durch die Erde fressen bis zur Kohle\, die unseren Energiebedarf sichert – noch. Die Geräte beeindrucken technisch wie ästhtetisch\, zählen zu den größten der Welt und machen das Ingeniöse des Menschen sichtbar\, der sich seit Jahrtausenden die Erde untertan macht; Großmetaphern auf unsere Abhängigkeit von der Natur und die Verletzungen\, die der Mensch ihr seit jeher beibringt. An wenigen Orten ist die Ambivalenz so fassbar wie hier. Die Künstlerin\, deren Blick dem ‚Konstruierten‘\, dem vom Menschen geformten Raum gilt\, hat lange Architektur\, urbane Landschaft – in Berlin\, New York\, Venedig u.a. – fotografiert. Die Bilder dieser umfangreichen Serie aus dem Tagebau spiegelt den schwierigen Widerspruch zwischen unserem Energiehunger und der Unversehrtheit der Natur. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/energiekammern-fotografien-aus-den-lausitzer-tagebauen/
LOCATION:Studio 22\, Levetzowstr. 22\, Berlin\, 10555\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/04/AYW1901sw.jpg
GEO:52.522197;13.332542
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Studio 22 Levetzowstr. 22 Berlin 10555 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Levetzowstr. 22:geo:13.332542,52.522197
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220826
DTEND;VALUE=DATE:20220905
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220823T075959Z
LAST-MODIFIED:20221117T063532Z
UID:93578-1661472000-1662335999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Naked Flames. HilbertRaum.
DESCRIPTION:In a world where everything flows and nothing is still\, Naked Flames presents a dialogue of disciplines that captures its own version of this continuity. \nThe Greek philosopher Heraclitus tells us… ”An everlasting fire\, kindling in measures and going out in measures”. In a much changing world… fire\, like water\, is an element that is constantly in flux. In fact Heraclitus talks of fire as the physical incarnation of the abstract notion of a universe with constantly changing elements. \nThis exhibition brings together the work of seven international artists based in both Berlin and London. \nLaid Bare\, Naked Flames showcases various forms of “the figuration of ideas”\, combining sculpture\, painting\, video and photography. The work in is lit up by its own sense of flux and order combined and also reveals its own stories and personal narratives. \nIt is the second project between HilbertRaum (Berlin) and ASC Gallery (London). The collaborative project titled “asc hilbert” looks to connect and exhibit artists affiliated with both organisations creating authentic links and threads and new potentials in both venues. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/naked-flames/
LOCATION:HilbertRaum\, Reuterstr. 31\, Berlin\, 12047\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/08/NAKed_flames_latest.jpg
GEO:52.4875201;13.4292327
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=HilbertRaum Reuterstr. 31 Berlin 12047 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Reuterstr. 31:geo:13.4292327,52.4875201
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220827
DTEND;VALUE=DATE:20221106
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220904T170456Z
LAST-MODIFIED:20221117T062733Z
UID:93690-1661558400-1667692799@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:KRISTIN KOLB "Laß das Geheimnis zu dir ein"
DESCRIPTION:Nach der Erstpräsentation ihrer Werke in der gemeinsamen Ausstellung mit Iginio Iurilli im letzten Dezember präsentiert die Hilleckes Gallery Arbeiten von Kristin Kolb nun zum ersten Mal in einer Einzelausstellung. Die Werke „Mütterchens Hilfstruppen“ und „Wer an wen sein Herz verlor“ sind explizit für diese Ausstellung entstanden. In ihrer typischen Manier malt und zeichnet Kolb auf gefunden\, zum Großteil antiquarischen Büchern. \nEinige ihrer Tableaus bestehen aus einzelnen Büchern\, bei einigen ist der Malgrund aus mehreren Büchern auf das sorgfältigste zusammengefügt. In vorbereitenden Gesprächen zur Ausstellung hatten wir die Künstlerin gefragt\, ob sie es für möglich hält in dieser Weise im Format noch größer zu werden. \nKRISTIN KOLB „Laß das Geheimnis zu dir ein“\n27. August 2022 – 05. November 2022 \nHilleckes Gallery \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/kristin-kolb-lass-das-geheimnis-zu-dir-ein/
LOCATION:Hilleckes Gallery\, Wielandstr. 30\, Berlin\, 10629\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/09/tmpimageup_QBE4tI-1-2.jpg
GEO:52.5018811;13.3158223
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Hilleckes Gallery Wielandstr. 30 Berlin 10629 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Wielandstr. 30:geo:13.3158223,52.5018811
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220830
DTEND;VALUE=DATE:20220905
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220727T152508Z
LAST-MODIFIED:20221117T064811Z
UID:93220-1661817600-1662335999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Where do you think you’re going? On Spaces & Identities
DESCRIPTION:Dabei untersuchen die verschiedenen künstlerischen Positionen das Zusammenspiel von Mensch und Raum in vielfältigen Kontexten. \nVertreten sind insgesamt elf internationale und nationale Künstler:innen\, die in ihren Arbeiten verschiedene Schwerpunkte legen. Es geht dabei zum Beispiel um Migration\, aber auch um den Stadtraum und das Zusammenleben mit nicht-menschlichen Organismen. \nBegleitend ist ein Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm bestehend u.a. aus Führungen\, Vorträgen und einer Video Art Night geplant. Wie in jedem Jahr wird die Ausstellung zudem durch einen gedruckten Katalog ergänzt. \nORT\nSalon am Moritzplatz \nOranienstraße 58\, 10969 Berlin \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/where-do-you-think-youre-going-on-spaces-identities/
LOCATION:artburst berlin e.V.\, Oderstr. 34\, Berlin\, 10247\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
GEO:52.5093176;13.4728028
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=artburst berlin e.V. Oderstr. 34 Berlin 10247 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Oderstr. 34:geo:13.4728028,52.5093176
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220830
DTEND;VALUE=DATE:20220905
DTSTAMP:20260405T043102
CREATED:20220828T222822Z
LAST-MODIFIED:20221117T063540Z
UID:93622-1661817600-1662335999@www.kunstleben-berlin.de
SUMMARY:Ausstellung “Where do you think you’re going? On Spaces & Identities” im Salon am Moritzplatz
DESCRIPTION:Artburst Berlin e.V. präsentiert die Ausstellung “Where do you think you’re going? On Spaces & Identities” vom 30. August bis 04. September im Salon am Moritzplatz. In ihrer diesjährigen Ausstellung widmet sich Artburst Berlin e.V. dem Thema „Räume und Identitäten“. Dabei untersucht die verschiedenen künstlerischen Positionen das Zusammenspiel von Mensch und Raum in vielfältigen Kontexten. Es geht dabei zum Beispiel um Migration\, aber auch um den Stadtraum und das Zusammenleben mit nicht-menschlichen Organismen. \nAgrina Vllasaliu begibt sich mit ihrer Fotografie „Thaumatrope“ auf Spurensuche in das Haus ihrer Eltern im Kosovo\, wo sie mit Erinnerungen und der Möglichkeit einer alternativen Lebensrealität konfrontiert wird. Mit den Illustrationen aus ihrem Buch “Ein Leben in Deutschland: Postmigrantische Erzählungen” visualisiert Christina S. Zhu Interviews\, die sie mit 14 Menschen über ihre migrantischen Erfahrungen geführt hat und versucht so der Frage\, was “Zuhause” bedeutet\, näher zu kommen. Gregor Jahner entwickelte unter dem Titel “Journey through Jerusalem” auf Grundlage seiner eigenen Bewegungsmuster in der Stadt einen Teppich\, der zugleich die Rolle von individualisierten Designobjekten untersucht. In Hannah Lansburghs Installation “What Dela Wore (ihr nagelneues Trikot)” geht es um die kommerzielle Aneignung von US-amerikanischen Toponymen durch deutsche Firmen\, mit der sie gleichzeitig die koloniale Aneignungspraxis dieser Ortsnamen sowie deren indigene Herkunft kommentiert. In ihrem Gedicht mit begleitender Installation “Fancy Schmancy Immigrants”\, setzt sich Hatice Acikgoez durch einen Raum im Zuhause ihrer Eltern mit Modi der Zugehörigkeit und des Andersseins von Migrant:innen auseinander. \nJaeN-der Fluid kommentiert in der u.a. aus zwei Videos bestehenden Installation “Inaccessibile Space” die Rolle von gender-neutralen Toiletten als Safe Spaces. In Leonie Buntes fotografischer Serie “Moving Habitats” steht die Konfrontation des menschlichen Körpers mit der rohen Materialität von gebautem Raum im Fokus. Linus Clostermann erschafft mit seinem Werk “nest” biomorphe Gebilde\, mit denen er zum Nachdenken über den Machtkampf um Lebensräume zwischen Menschen und nicht-menschlichen Organismen anregt. Sandra Köstler setzt sich in “Landscape of the Car” fotografisch mit der autogerechten Stadt auseinander und wie deren Architektur ohne Auto erfahren wird. Schließlich widmet sich Tiziana Krüger mit “resistance” dem Thema der defensiven Architektur\, die im öffentlichen Stadtraum die Bewegung und das Aufenthaltsrecht von Individuen beeinflusst. \nErgänzt wird die Ausstellung durch ein Vermittlungsprogramm\, das neben Vernissage und Finissage auch eine Video Art Night umfassen wird. Dort werden die Kurzfilme “(Un)Finished House” von Saša Tatić\, “Shapeshifter” von Vixtoria Salomonsen und “Inaccessible Space” von JaeN-der Fluid gezeigt. Darüber hinaus findet am Mittwoch ein Artist Talk mit Ana Maria Rodriguez Bisbicus über das laufende Forschungs- und Mappingsprojekt “Tracing Nepantla”\, welches von queer-feministischen und migrantischen Räumen in Berlin handelt\, statt. Wie in jedem Jahr wird die Ausstellung zudem auch durch einen gedruckten Katalog ergänzt. \nArtburst berlin e.V. ist ein vorwiegend studentisch organisierter Kunstverein\, der ehrenamtlich Ausstellungen mit lokalen und internationalen Künstler:innen organisiert. In unseren Ausstellungen beschäftigen wir uns mit aktuellen\, gesellschaftlich relevanten Themen. Die von uns kuratierten Ausstellungen finden ortsungebunden und berlinweit statt. Dabei ist es unser zentrales Anliegen\, Sichtbarkeit für diverse Lebensrealitäten sowie Raum für Austausch und Vernetzung zu schaffen. Niedrigschwellige Kunstvermittlung\, die verschiedene Gruppen in der Gesellschaft erreicht\, ist uns zudem besonders wichtig. So basiert unsere Arbeit insgesamt auf einer Grundlage von Dialog und zielt darauf ab\, Menschen in gemeinsamer Auseinandersetzung mit Kunst zusammenbringen. Durch die Netzwerke\, die wir für und mit Künstler:innen schaffen\, fördern wir die Begegnung vielfältiger Visionen. \n“Where do you think you’re going? On Spaces & Identities”\n30. August – 04. September 2022 \nartbust berlin e.V.\nIm Salon am Moritzplatz \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/ausstellung-where-do-you-think-youre-going-on-spaces-identities-im-salon-am-moritzplatz/
LOCATION:Salon am Moritzplatz\, Oranienstraße 58\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.kunstleben-berlin.de/wp-content/uploads/2022/08/41a1f8c4-61a5-c3e0-bff5-0bed25ffa90e.jpeg.jpg
GEO:52.5037103;13.4113029
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Salon am Moritzplatz Oranienstraße 58 Berlin 10969 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Oranienstraße 58:geo:13.4113029,52.5037103
END:VEVENT
END:VCALENDAR