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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:Ausstellung „Gleichberechtigte Bürger*innen“ des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum
DESCRIPTION:„Gleichberechtigte Bürger*innen“ ist eine Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma auf der Freifläche im Raum „Berlin-Bilder“ bei BERLIN GLOBAL. Gezeigt werden u.a. Fotografien von Chad Evans Wyatt und Inhalte des mit dem Grimme Online Award ausgezeichneten „RomArchive“. \nEinen Schwerpunkt der Darstellung bildet der Holocaust an den Sinti und Roma\, bei dem über 500.000 Angehörige der Minderheit im NS-besetzten Europa ermordet wurden. Für seine Anerkennung musste die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma jahrzehntelang kämpfen. Obwohl Sinti und Roma seit mehr als 600 Jahren in Deutschland leben\, sind sie weiterhin mit antiziganistischen Stereotypen konfrontiert. Gegen die Alltäglichkeit des Antiziganismus setzt die Ausstellung den titelgebenden Anspruch einer selbstverständlichen Anerkennung von Sinti und Roma als „Gleichberechtigte Bürger*innen“. \nEine Rauminstallation mit kurzen Texten und Fotografien aus öffentlichen und privaten Archiven bringt dem Publikum die vielfältige Geschichte der Minderheit näher. Ergänzt wird die Installation durch einen Dokumentarfilm\, der die Geschichte der Berliner Sinti und Roma vorstellt sowie Portraits selbstbewusster Sinti und Roma aus Berlin und anderen europäischen Städten\, die im Rahmen des Projekts „RomaRising“ des Fotografen Chad Evans Wyatt entstanden sind. Komplettiert wird die Freifläche durch eine Medienstation\, auf der die mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Webseite „RomArchive“ genutzt werden kann. Ein begleitendes Veranstaltungsprogramm wird Führungen\, Diskussionen und Workshops umfassen. Nähere Informationen finden sich zeitnah auf der Freiflächen-Webseite unter „Aktuelle Projekte“. \nAnerkennung von Sinti und Roma\nErst 1982 wurde der Holocaust an den Sinti und Roma durch die deutsche Bundesregierung offiziell anerkannt. Wie weit der Weg zur Anerkennung von Sinti und Roma als gleichberechtigte Bürger*innen noch ist\, zeigt der 2021 vorgestellte Bericht der von der Bundesregierung eingesetzten Unabhängigen Kommission Antiziganismus. Auf mehr als 800 Seiten macht der Bericht deutlich\, dass Antiziganismus in Deutschland weit verbreitet ist und dass ein Bewusstsein für das Bestehen von Diskriminierungen gegen Sinti und Roma weitgehend fehlt. \nFreiflächen bei BERLIN GLOBAL\nDie Freiflächen sind drei Bereiche der Berlin Ausstellung BERLIN GLOBAL\, die von Initiativen\, Organisationen und freien Gruppen bespielt werden. Ziel dabei ist\, unbekannte\, aktivistische und unterrepräsentierte Perspektiven und Themen sichtbar zu machen. „Gleichberechtigte Bürger*innen“ ist dabei das zweite Freiflächen-Projekt. Die erste Freifläche gestaltete die Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe Berlin. Sie trägt den Titel „Un certain regard“ und ist im Raum Verflechtung zu finden. \nKuratoren: André Raatzsch und Jan Kreutz\, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma \n„Gleichberechtigte Bürger*innen“\n27. November 2021 – 21. November 2022 \nBERLIN GLOBAL – Berlin Ausstellung im Humboldt Forum \n
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SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:Sascha Wiederhold. Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Sascha Wiederhold. Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers“ zeigt erstmals seit fast einem halben Jahrhundert Werke dieses unbekannten Künstlers in einer Einzelpräsentation und ist die erste museale Einzelausstellung überhaupt. Wiederhold (1904-1962) begann 1924 mit der Malerei und gehörte zum Kreis von Herwarth Waldens Berliner Galerie „Der Sturm“. Im Nationalsozialismus brach er sein Schaffen ab und arbeitete fortan als Buchhändler. Nur wenige Werke Wiederholds haben sich erhalten\, im Kabinett der Neuen Nationalgalerie werden über 50 Gemälde und Zeichnungen gezeigt. \nWiederholds Bildwelt besteht aus wild durcheinander wirbelnden Formen und Mustern sowie intensiven Farben\, wobei die großformatigen Gemälde ein fast psychedelisches Seherlebnis vermitteln. Die Neuerwerbung des Gemäldes „Bogenschützen“ (1928) für die Sammlung der Nationalgalerie im Jahr 2021 war ein erster Schritt zur Wiederentdeckung des Künstlers. Das Gemälde wird seit der Wiedereröffnung des Museums im Sommer 2021 in der Ausstellung „Die Kunst der Gesellschaft 1900-1945“ gezeigt. Wiederhold gestaltete auch Bühnenbilder\, Plakate und Bucheinbände\, die nun ebenfalls erstmals Teil einer musealen Einzelausstellung sind. \nZur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verbrecher Verlag (180 Seiten\, deutsch mit ca. 120 farbige Abbildungen\, 29 Euro). Der Katalog wurde ermöglicht durch die Ernst von Siemens Kunststiftung. \nKuratiert von Dieter Scholz\, Neue Nationalgalerie \nSascha Wiederhold\, Madonna\, 1924\, Detail © Berlinische Galerie / Rechtenachfolger Sascha Wiederhold\, Foto: Kai-Annett Becker\nSascha Wiederhold\, Repro: Anja Elisabeth Witte\nBeitragsbild: Sascha Wiederhold\, Bogenschützen\, 1928\, Öl auf Pappe auf Leinwand\, 204 x 240 cm; Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie\, erworben 2021 durch die Ernst von Siemens\, Kunststiftung\, Foto: Galerie Brockstedt © Sebastian Schobbert © Rechtsnachfolger Sascha Wiederhold \nSascha Wiederhold. Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers\n2. Juli 2022 – 8. Januar 2023 \nNeue Nationalgalerie \n
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SUMMARY:KRISTIN KOLB "Laß das Geheimnis zu dir ein"
DESCRIPTION:Nach der Erstpräsentation ihrer Werke in der gemeinsamen Ausstellung mit Iginio Iurilli im letzten Dezember präsentiert die Hilleckes Gallery Arbeiten von Kristin Kolb nun zum ersten Mal in einer Einzelausstellung. Die Werke „Mütterchens Hilfstruppen“ und „Wer an wen sein Herz verlor“ sind explizit für diese Ausstellung entstanden. In ihrer typischen Manier malt und zeichnet Kolb auf gefunden\, zum Großteil antiquarischen Büchern. \nEinige ihrer Tableaus bestehen aus einzelnen Büchern\, bei einigen ist der Malgrund aus mehreren Büchern auf das sorgfältigste zusammengefügt. In vorbereitenden Gesprächen zur Ausstellung hatten wir die Künstlerin gefragt\, ob sie es für möglich hält in dieser Weise im Format noch größer zu werden. \nKRISTIN KOLB „Laß das Geheimnis zu dir ein“\n27. August 2022 – 05. November 2022 \nHilleckes Gallery \n
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SUMMARY:KATJA MEIROWSKY. Zurück in die Stadt.
DESCRIPTION:Die vielseitig begabte Künstlerin Katja Meirowsky (1920-2012) – deren Lebensmittelpunkte Berlin und Ibiza waren – schuf ein umfangreiches malerisches Werk\, schrieb poetische Texte und hatte schauspielerisches Talent. So gehörte sie in der Aufbruchsstimmung der Nachkriegsjahre 1949 zu den Gründungs- und Ensemblemitgliedern des legendären Berliner Künstlerkabaretts »Die Badewanne«\, in dem auch ihre engen Freunde\, der Bildhauer Waldemar Grzimek und der Maler Werner Heldt\, sowie Jeanne Mammen\, Alexander Camaro und Heinz Trökes mitwirkten. \nWerner Heldt betonte bereits 1951 die besondere Stellung der Künstlerin unter den malenden und zeichnenden Frauen in Deutschland. Er hob dabei die herausragenden Kompo- sitionen ihrer Bilder sowie deren besonderes Kolorit hervor. Seit ihren Ausstellungen 1945 und 1949 in den Berliner Galerien Rosen und Bremer wurden ihre Werke in vielen inter- nationalen Ausstellungen präsentiert\, u.a. in Basel\, Madrid\, Florenz\, Stockholm\, London\, Chicago und New York. \nIn unserer Ausstellung werden die Bilder von Katja Meirowsky von Skulpturen Waldemar Grzimeks ergänzt\, einem der bedeutendsten Bildhauer der Nachkriegszeit. Er setzte mit seinem Schaffen die große Tradition der figurativen Berliner Bildhauerschule fort und bereicherte sie mit wegbereitenden Ideen. \nZur Vernissage am Freitag\, dem 2. September\, um 18 Uhr laden wir Sie herzlich ein. Manuel Trökes\, Musikwissenschaftler\, Leiter des Trökes-Archivs und Sohn von Heinz und Renée Trökes – enge Freunde und Wegbegleiter der Künstlerin – wird die Laudatio halten. \n
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SUMMARY:BERLIN PHOTO WEEK 2022: Ausstellungshighlights "The Misfits" in der Helmut Newton Stiftung und "Jetzt" in den Reinbeckhallen
DESCRIPTION:Mit einer Vielfalt an besonderen Ausstellungen feiert die Bundeshauptstadt im Rahmen der BERLIN PHOTO WEEK das 75-jährige Jubiläum der legendären Fotografen-Agentur Magnum Photos. Ein besonderes Highlight zeigt die Helmut Newton Foundation mit der Ausstellung Magnum Photos: The Misfits (3. September – 20. November 2022): Arthur Millers berühmtes Stück wurde 1960 von Star-Regisseur John Huston in Starbesetzung verfilmt. Fast alle damaligen Magnum Mitglieder haben damals am Set fotografiert und weltberühmte Bilder aufgenommen\, die anlässlich des Agentur-Jubiläums in Berlin gezeigt werden. \nBilder am Set: Die einfühlsam fotografierten Bilder rund um die The-Misfits-Produktion sind im wahrsten Sinne des Wortes “Blicke hinter die Kulissen”. So sieht man Marilyn Monroe in einer Aufnahme von Inge Morath\, wie sie sich auf ihren Text konzentriert. Oder Montgomery Clift im Fonds eines Autos\, aufgenommen von Dennis Stock. Ein weiteres Beispiel ist die berühmte Gruppenaufnahme mit den Schauspielern und Schauspielerinnen am Set\, flankiert vom Regisseur und Autor\, fotografiert von Elliott Erwitt. Darüber hinaus vereint die Ausstellung auch Aufnahmen von Henri Cartier-Bresson\, Bruce Davidson\, Cornell Capa\, Ernst Haas\, und Erich Hartmann. Kurzum: Die Ausstellung repräsentiert ein Who’s Who der damaligen (und heutigen) Fotografen-Legenden. Mit der Präsentation Magnum Photos: The Misfits feiert die Helmut Newton Stiftung den 75. Geburtstag der Fotoagentur. Im Rahmen der BERLIN PHOTO WEEK finden zahlreiche weitere Veranstaltungen mit Mitgliedern der legendären Kooperative in Berlin statt. (Matthias Harder) \nEin weiteres Highlight ist die Ausstellung Jetzt: Magnum Photos in den Reinbeckhallen (3. September bis 20. November 2022); es handelt sich um eine kuratorische Bestandsaufnahme ikonischer Magnum Bilder sowie ein perspektivischer Blick auf aktuelle Arbeiten der Magnum FotografInnen. Es wird gezeigt\, wie sie durch neue Arbeitsweisen ein Publikum erreichen\, welches sich nicht nur für Magnum Photos interessiert\, sondern auch für zeitgenössische Themen und deren fotografische Darstellung. \nDiese Ausstellung ist das Ergebnis einer aktuellen Neuorientierung der Fotografen-Agentur und richtet einen perspektivischen Blick auf die Gegenwart der kurz nach dem zweiten Weltkrieg gegründeten Institution. Es wird gezeigt\, wie sich die Agentur und die Fotografie in den letzten Jahren verändert hat und wie dies unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen über Länder und Kontinente hinweg zum Ausdruck bringt. Jetzt: Magnum Photos wird laufende und aktuelle Projekte von 20 FotografInnen – Khalik Allah\, Olivia Arthur\, Jonas Bendiksen\, Myriam Boulos\, Sabiha Çimen\, Carolyn Drake\, Gregory Halpern\, Sohrab Hura\, Alex Majoli\, Cristina de Middel\, Rafal Milach\, Emin Özmen\, Mark Power\, Hannah Price\, Alessandra Sanguinetti\, Lindokuhle Sobekwa\, Alec Soth\, Mikhael Subotzky und Newsha Tavakolian – zeigen. Jede Position fordert die Betrachtenden auf\, nicht nur darüber nachzudenken\, wie sich fotografische Genres wie der Fotojournalismus verändern\, sondern auch über die Rolle der Fotografie heute\, sei es durch die Ergänzung von fiktiven und nicht-fiktiven Texten oder durch die Einbeziehung von Film\, Ton\, Architektur und Textilien. Mit der von Dr. Candice M. Hamelin kuratierten Ausstellung leistet die Stiftung Reinbeckhallen einen Beitrag zur vierten Ausgabe der BERLIN PHOTO WEEK (2. bis 4. September). Die Gruppenausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet\, das Vorträge\, Filmvorführungen und Workshops umfasst. \nBERLIN PHOTO WEEK\nDie BERLIN PHOTO WEEK findet seit 2018 in Berlin statt und versteht sich als Imaging Festival für alle\, die Fotografie lieben. Die Intention der BERLIN PHOTO WEEK liegt darin\, Fotografie als Kulturgut auf der einen und als gesellschaftlich relevantes Massenphänomen auf der anderen Seite zu definieren und zu zeigen. Der Schwerpunkt liegt dementsprechend auf der Schaffung außergewöhnlicher Foto-Momente durch Funplaces\, Fotowalks und Workshops sowie auf inspirierenden Angeboten wie Ausstellungen\, Konferenzen\, Talks\, Networking-Events und Bilderschauen. Die BERLIN PHOTO WEEK ist enger Partner der gleichzeitig stattfindenden internationalen Consumer Electronics Messe IFA (2. bis 6. September auf dem Messegelände Berlin). Mehr Informationen unter: www.berlinphotoweek.com \nBeitragsbild: Christopher Anderson\, Pia and Echo\, Corsica\, 2018 © Christopher Anderson / Magnum; Photos\, courtesy Robert Morat Galerie \nBERLIN PHOTO WEEK\n02.09.2022 –  04.09.2022 \nArena Berlin \nMagnum Photos: The Misfits\n3.09.2022 – 20.11.2022 \nHelmut Newton Foundation \nJetzt: Magnum Photos\n3.09.2022 – 20.11.2022 \nReinbeckhallen \n
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SUMMARY:THOMAS HOEPKER MY WAY. GALERIE BUCHKUNST BERLIN.
DESCRIPTION:THOMAS HOEPKER MY WAY \nFOTOAUSSTELLUNG IN DER GALERIE BUCHKUNST BERLIN\n4. SEPTEMBER–20. NOVEMBER 2022 \nVERNISSAGE\n3. September 2022\, 18–22 Uhr \nAUSSTELLUNG\n4. September–20. November 2022 \nGALERIE BUCHKUNST BERLIN\nOranienburger Str. 27\, 10117 Berlin \nÖFFNUNGSZEITEN\nDonnerstag bis Samstag\, 14–18 Uhr & nach Vereinbarung \nKONTAKT\n+49.(0)30.21802540\ninfo@buchkunst-berlin.de\nwww.buchkunst-berlin.de\n@buchkunstberlin\n_ \nFotocredits: ©Thomas Hoepker | Magnum Photos \nDie Galerie Buchkunst Berlin präsentiert vom 4. September bis zum 20. November 2022 die Ausstellung MY WAY mit Fotografien von Thomas Hoepker. Die Vernissage findet am 3. September 2022 von 18 bis 22 Uhr im Rahmen der Berlin Photo Week zum 75-jährigen Jubiläum der legendären Fotografen-Agentur Magnum Photos statt. Der Fotograf ist anwesend. \nThomas Hoepker wurde 1989 Vollmitglied der Agentur Magnum Photos und war von 2003 bis 2007 ihr Präsident. Seine humanistischen Dokumentationen prägten das Verständnis von künstlerischer Autorenfotografie und sind selbst Teil der Geschichte der Fotografie geworden. Heute sind sie in den bedeutendsten Sammlungen und Museen vertreten. \nIn der Ausstellung MY WAY werden wir Thomas Hoepker mit einer Hommage an seine Wahlheimat – die USA und im besonderen New York – feiern. Großformatige Farbfotografien aus dem Big Apple der 1980er-Jahre stehen einer Auswahl von Aufnahmen seines ersten legendären Roadtrips 1963 quer durch die USA gegenüber. In dieser Bildreportage für die Zeitschrift „Kristall“ zeigt sich bereits die ganze Qualität des noch jungen Fotografen. Hoepker findet auf dieser Reise seine Sujets\, und es entstehen Bilderzählungen\, die uns bis heute berühren: genau beobachtete Situationen aus dem Alltag der Menschen\, auf der Straße\, in den Casinos und Bars\, aber auch in den Hinterhöfen und Armutsvierteln. Dieser intensive wie genaue Blick auf ein Land\, geprägt von Rassendiskriminierung\, Massenkonsum und Spiritualität\, ist der Beginn von Thomas Hoepkers fotojournalistischer Karriere. \nUnd auch die Auswahl an großformatigen Farbfotografien der 1980er-Jahre fangen den Mythos von New York perfekt ein: küssende Paare in einem Niemandsland vor den Twin Towers\, die Pop-Art-Ikone Andy Warhol in einer Selbstinszenierung oder der Central Park\, von abertausenden Menschen überfüllt\, in einer spektakulären Vogelperspektive aufgenommen. In ihrer Korrespondenz mit den zwei Dekaden zuvor entstandenen Schwarzweißaufnahmen spannt die Ausstellung MY WAY einen fotografischen Zeitraum quer durch das Land\, dessen Geschichte und zu denen\, die diese Geschichte gestalten. Die Bilder dechiffrieren die Mythen der Zeit und haben sich doch selbst schon in mythische Bilder verwandelt. \nIn dem aktuellen Kinofilm DEAR MEMORIES begibt sich Thomas Hoepker im Jahr 2020 gemeinsam mit seiner Frau Christine Kruchen erneut auf einen Roadtrip durch die USA\, von der Ostküste bis zur Westküste und zurück. Der Fotograf spürt noch einmal den Geistern und Stimmen der Vergangenheit nach\, in einer Zeit\, in der die Vereinigten Staaten so gespalten scheinen wie kaum zuvor. Die neuen Arbeiten schließen den Kreis zu seiner ersten Reise und erzeugen jenes „visuelle transatlantische Feedback“\, was uns bis heute fasziniert. \nDie Fotografien sind in limitierten Auflagen zu erwerben. \nZu den Aufnahmen von Thomas Hoepker ist aktuell im Steidl Verlag der Fotoband „The Way It Was“ erschienen\, der in der Galerie vorrätig ist. \n
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SUMMARY:Neue Ausstellung im Schloss Biesdorf: Jürgen Wittdorf (1932-2018)
DESCRIPTION:Ab dem 4. September 2022\, im Jahr seines 90. Geburtstages\, sind die Werke von Jürgen Wittdorf erstmalig in einer umfassenden Retrospektive im Schloss Biesdorf zu sehen. Als Künstler in der DDR war Wittdorf vielen als Illustrator verschiedenster Bücher bekannt. Seine Werke\, darunter unzählige meisterhafte Holzschnitte\, sind durch den Realismusbegriff der damaligen Zeit geprägt\, seine Darstellungen junger Menschen fanden allerdings vorerst bei der Staatsobrigkeit wenig Gefallen\, zu sehr verwestlicht erschien ihnen dieser Blick auf die Jugend. Diese wiederum fand sich in Wittdorfs Bildern wieder. Später wurden sie in hoher Auflage gedruckt und verbreitet. Auch das eigene Sein als schwuler Mann spiegelt sich in diesen Werken. Obwohl Homosexualität ab 1968 laut Gesetz nicht mehr strafbar war\, war sie doch gesellschaftlich nicht akzeptiert\, Wittdorf selbst konnte sich seine Sexualität lange nicht eingestehen. Aus heutiger Sicht sind seine Werke im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlich fixierten Normen der DDR und der sehr persönlichen Sicht auf diese Gesellschaft mehr als ein Zeitdokument. Die Kunstwerke Jürgen Wittdorf stehen auch für ein Künstlerleben\, das mit dem Fall der Mauer kaum noch wahrgenommen wurde. \nEin großer Teil seines umfangreichen Werkes ist jetzt im Schloss Biesdorf zu sehen\, ergänzt durch zeitgenössische Positionen von Veneta Androva\, Norbert Bisky\, Harry Hachmeister und Bettina Semmer. In den Arbeiten dieser Künstler:innen werden Themen wie Gender und künstliche Intelligenz (Veneta Androva)\, Schönheit\, Sexualität\, Gewalt und Zerstörung (Norbert Bisky)\, (Geschlechts-) Identitäten\, Körper sowie deren Zuschreibungen (Harry Hachmeister)\, Körper als Element des politischen Handelns (Bettina Semmer) verhandelt. Der visuelle Dialog mit diesen Positionen setzt das Werk Wittdorf in einen neuen Kontext\, schafft Verbindungen seiner oft nur angedeuteten Themen in die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen zu den vielen Facetten menschlicher Individualität. \nKuratiert von Stephan Koal und Karin Scheel \nBegrüßung: Dr. Klaus Lederer\, Senator für Kultur und Europa in Berlin\nDr. Torsten Kühne\, Bezirksstadtrat für Schule\, Sport\, Weiterbildung und Kultur und Facility\nManagement\nZur Ausstellung sprechen Stephan Koal und Karin Scheel\nMusik: Pet Shop Bears \nBeitragsbild: Jürgen Wittdorf\, Baubrigade der Sportstudenten\, Zyklus Jugend und Sport\, 1964 (Bild: Baubrigade) \nJürgen Wittdorf (1932–2018)mit Veneta Androva\, Norbert Bisky\, Harry Hachmeister und Bettina Semmer\n05.09.2022 – 10.02.2023 \nVernissage am 4.9.2022\, 18.00 Uhr \nSchloss Biesdorf \n
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SUMMARY:Striking Distance. Kang Contemporary.
DESCRIPTION:It is the empty space surrounding a mountain’s summit that accentuates its grandeur. Similarly\, the sky above a field\, the distance the human eye can suppose\, emphasizes its vastness. Gazing into these distances suggests a visual-mental journey from the viewer’s position to somewhere else. The distance has no direction and no destination; the only clear variable is the point we are moving away from.\nMeng Huang’s paintings have landscapes as their subject as much as the empty spaces above and around them. The formal and thematic immanence of distance in the artist’s works can be retraced in his biography. Despite Meng Huang’s move to Berlin 10 years ago\, the artist’s thoughts and concerns remained with China. Already here and not yet arrived – that is one of the starting points of this exhibition\, as well as the emotional and mental processes that follow the experience of cultural displacement and an encounter with distance. Evidently\, the idiom „Striking Distance“ implies a dual distance that can emerge when leaving a culture behind. Close enough to touch and simultaneously conspicuously distant. However\, this year marks an immanent change in Meng Huang’s artistic work. For the first time\, he is not exclusively painting Chinese landscapes but now also German and Austrian sceneries. Putting these landscape paintings from China\, Germany and Austria into a dialogue captures a turning point. This incision perhaps suggests hope and the possibility of overcoming the emotional and cultural distance between oneself and a new environment. Learning to navigate the distance and find solitude\, not in proximity to culture but to beliefs\, permits new clarity to spread across the void and offers an unparalleled perspective on the world.\nAdditionally to the landscape paintings\, Kang Contemporary shows waterscapes by Meng Huang on the upper level of the gallery. These paintings were initially created after the death of Liu Xiaobo. The waves\, which in nature are never static\, stop their movement as they are captured on the canvas. They mark the attempt to preserve a condition that cannot last; rather\, it transforms continuously with persistent movement. Holding on\, trying to make a moment last\, and recognizing the impossibility of petrifying waves\, reflects the process that comes with an involuntary distance between a person and their home. While the gallery’s lower level depicts Meng Huang’s journey of overcoming the mental distance between him and his new surroundings\, the upper level offers an immersive experience into the emotional depths of cultural displacement. The viewer can be surrounded by the abysmal water and empathize with the moment of being midway between holding on and letting go\, mirroring the natural pattern of water itself.\nBesides the biographical themes\, Meng Huang’s formal vocabulary unites his connection to two countries and cultures in an effortless and unexpected amalgamation of traditions. The philosophy of distance as a subject has greatly influenced Meng Huang’s paintings which were especially common during the Song dynasty. Moreover\, the subject of remote locations as a retreat from the turmoils of political and civil society has a long tradition within Chinese art history. Vast landscapes and empty spaces serve as a representation of the self within a culture in which it is forced to withdraw into an internal exile. However\, despite these parallels\, the format of Meng Huang’s paintings is unlike these ancient Chinese landscapes. The monumental canvases he works with are more reminiscent of Western art history. Rather than moving along a scroll\, the viewer is standing at a fixed point\, gazing upon the scenery. While the artist does not include people in his paintings\, they convey the unmistakable feeling that the human observer and with them\, human turmoil is minuscule measured against the vastness of nature. Through his compositions and a muted palette\, Meng Huang’s paintings are reminiscent of the philosophy and poetic emotions of German Romanticism. Moreover\, the artist expands this vocabulary to a global magnitude. The themes of yearning for peacefulness and the longing for rest from social and political turmoil connect German and Chinese art histories. Adopting formal strategies that are intuitively legible in both nations\, the artist employs his combined cultural knowledge into a new artistic tradition that can be understood universally. \nPaula Böke \n
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SUMMARY:MENG HUANG "Striking Distance" in der Kang Contemporary
DESCRIPTION:Kang Contemporary präsentiert die Ausstellung „Striking Distance“ von MENG HUANG. Es ist der leere Raum\, der den Gipfel eines Berges umgibt\, der seine Größe hervorhebt. In ähnlicher Weise unterstreicht der Himmel über einem Feld\, die Entfernung\, die das menschliche Auge vermuten kann\, dessen Weite. Der Blick in diese Entfernungen suggeriert eine visuell-mentale Reise vom Standpunkt des Betrachters zu einem anderen Ort. Die Entfernung hat keine Richtung und kein Ziel; die einzige klare Variable ist der Punkt\, von dem wir uns entfernen. \nMeng Huangs Gemälde haben Landschaften ebenso zum Thema wie die leeren Räume über und um sie herum. Die formale und thematische Immanenz der Distanz in den Werken des Künstlers lässt sich in seiner Biografie nachvollziehen. Trotz Meng Huangs Umzug nach Berlin vor 10 Jahren sind die Gedanken und Anliegen des Künstlers stehts bei China geblieben. Schon hier und noch nicht angekommen – das ist einer der Ausgangspunkte dieser Ausstellung\, ebenso wie die emotionalen und mentalen Prozesse\, die der Erfahrung von kultureller Deplazierung und der Begegnung mit der Ferne folgen. Die englische Redewendung „Striking Distance“ impliziert offensichtlich eine doppelte Distanz\, die entstehen kann\, wenn man eine Kultur hinter sich lässt. Nahe genug zum Anfassen und gleichzeitig unübersehbar weit entfernt. \nDieses Jahr markiert jedoch eine immanente Veränderung im künstlerischen Schaffen von Meng Huang. Erstmals malt er nicht mehr ausschließlich chinesische Landschaften\, sondern nun auch deutsche und österreichische Szenerien. Die Landschaftsbilder aus China\, Deutschland und Österreich in einen Dialog zu bringen\, stellt einen Wendepunkt dar. Dieser Einschnitt suggeriert vielleicht Hoffnung und die Möglichkeit\, die emotionale und kulturelle Distanz zwischen sich und einer neuen Umgebung zu überwinden. Wenn man lernt\, die Distanz zu überwinden und Ruhe findet\, nicht in der Nähe von Kultur\, sondern von Überzeugungen\, kann sich eine neue Klarheit in der Leere ausbreiten und eine unvergleichliche Perspektive auf die Welt eröffnen. \nBeitragsbild: Meng Huang\, Wasteland #1\, 2021\, Oil on Canvas\, 180 x 280 cm \nMENG HUANG „Striking Distance“\n08.09.2022 – 05.11.2022 \nKang Contemporary \n
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SUMMARY:„Contain yourself (seriously)“
DESCRIPTION:Peter Doherty „Contain yourself (seriously)“ \n10. September  – 31. Dezember 2022\, Vernissage am 9. September 2022 17 – 21 Uhr \nDie Galerie plant in Zusammenarbeit mit dem Verlag fineBooks Alexander Broicher Berlin einen umfassenden Katalog. \nAls Frontmann der Libertines und der später gegründeten Babyshambles ist der 1979 geborene Peter Doherty eine der prägenden Gestalten der Rockmusik der vergangenen 20 Jahre. Wenngleich nicht ganz so öffentlichkeitswirksam\, ist er kontinuierlich ebenso im Bereich der bildenden Kunst aktiv. Schon Ende der 90er-Jahre\, als Doherty und Karl Barât in einer WG lebten\, flossen seine Ideen in Musik\, Texte und Bilder gleichermaßen.\n2007 hatte Peter Doherty eine erste Einzelausstellung in London. Danach folgten Ausstellungen in Spanien\, Frankreich\, etc. \nDie Gruppenausstellung „Du\, Venus und ich“ im September 2018 war seine erste Ausstellung in der Berliner janinebeangallery und stellt den Beginn der Zusammenarbeit der Galerie mit dem Künstler da. \nDie Einzelausstellung von Werken Peter Dohertys präsentiert vom 10. September bis 31. Dezember 2022 Mixed Media\, Collagen\, Originaltexte und Typewriter Art im Zusammenspiel mit installativen Objekten aus dem Alltag des Künstlers. \nSowohl zeitlich als auch räumlich werden die ausgestellten Kunstwerke einen Einblick in verschiedene Phasen des Lebens Dohertys ermöglichen. So entstanden die Werke u. a. in England\, Spanien\, Frankreich und Thailand. \nOriginaltexte und Manuskripte werden zusätzlich in der Galerie gezeigt und von Peter Doherty eigens zu diesem Zweck aufgenommenen Lesungen durchgehend begleitet werden. \n
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SUMMARY:Romulo Celdrán: “Digital Tenebrism”
DESCRIPTION:Die BBA Gallery präsentiert mit „Rómulo Celdrán: Digital Tenebrism“ die erste Einzelausstellung des spanischen Ausnahme-Künstlers in Berlin. Mit  seiner jüngsten Gemäldeserie “Digital Tenebrism” (2020- jetzt) setzt sich Celdrán mit der barocken Tradition auseinander. Die Tenebristen sind für ihre dramatische Hell-Dunkel-Malerei bekannt. Tief beeindruckt von den barocken Gemälden des siebzehnten Jahrhunderts\, schafft Celdrán Szenen angelehnt an Caravaggio\, Ribera und Zurbarán.\n\nAnstelle von Kerzenlicht werden die Szenen in Celdráns Gemälden jedoch lediglich durch mobile Geräte wie Smartphone oder Tablet beleuchtet\, das von den Figuren in der Dunkelheit ihrer häuslichen Umgebung überprüft wird. Wo die Stille die unbeleuchteten Bereiche durchdringt\, lässt die theatralische Dunkelheit in „Digital Tenebrism“ Raum für die eigene Vorstellungskraft. Mit den Worten des Künstlers:\n\n\n\n„Die Dunkelheit war für mich nicht mehr unheimlich. Sie wird zu einem intimen Raum für Meditation und Reflexion.“\n\n\n\nKomplettiert wird die Ausstellung durch die neuesten hyper-realistischen Skulpturen der Werkgruppe HI-RES\, einer Serie von vergrößerten Haushaltshandschuhen namens SOLID. Mittels 3D-Computermodellierung untersucht HI-RES die Beziehungen zwischen dem Kunstobjekt\, das die sichtbare Realität als Bezugspunkt nimmt\, und den Grenzen der Wahrhaftigkeit zwischen der beobachtbaren Realität\, der Kunst und der Wissenschaft.\n\nMit der cleveren Simulation eines Haushaltshandschuhs hebt die Wahrhaftigkeit von SOLID die platonische Unterscheidung zwischen Original und Kopie auf.\n\n\n© Rómulo Celdrán\, BBA Gallery\n\n\nRómulo Celdrán (*1973\, Spanien) ist ein international anerkannter Künstler in den Bereichen Malerei\, Skulptur und Zeichnung. Seine erste Ausstellung hatte er bereits im Alter von 16 Jahren und es gelang ihm\, seine Karriere als Autodidakt zu konsolidieren\, und zwar mit hervorragender Ausführung und Detailgenauigkeit. Sein hohes Niveau hat dazu geführt\, dass er auf den führenden Messen (SCOPE\, ARCO\, Art Cologne) und in wichtigen Sammlungen (Beth Rudin DeWoody Collection\, Artium\, CA2M\, Museum Art Plus\, Biblioteca Nacional) vertreten ist. Seit der bahnbrechenden Ausstellung ‚Realism: The Adventure of Reality“ in der Kunsthalle München (2010) setzt Celdrán seine Verhandlung mit wahrheitsgetreuer visueller Darstellung fort. Das Forbes Magazin hat Celdrán zu Beginn diesen Jahres als einen von acht spanischen Künstlern benannt\, deren Werk derzeit rasant an Wert gewinnt. Die BBA Gallery wurde auf Celdrán durch seine Teilnahme an dem von der Galerie gegründeten Kunstpreis aufmerksam.\n\n\n© Rómulo Celdrán\, BBA Gallery\n\nRomulo Celdrán: “Digital Tenebrism”\n14 September 2022 – 12 November 2022 \nBBA Gallery \n
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SUMMARY:In the Sky Unlike a Bird
DESCRIPTION:Persons Projects is proud to present a group exhibition In the Sky Unlike a Bird which is a collection of six artists’ interpretations of how an individual weighs and ponders upon the different volumes of nothingness. It’s an exhibition that creates a space where words float in the air and islands hang by a thread pinned to an infinity of blue on blue. Imagine an image of gravity dangling by its arms or a man in the moon who teases the tides by splashing the ocean one wave at a time. Howard Altmann says it best in his poem used in collaboration with Dominik Lejman’s painting\, „could it be the sky has changed its colors? The natural order is where I turn now to turn myself around”. It’s not about what we see but more so how we perceive the place we are in. \nDominik Lejman received the prestigious prize of the Akademie der Künste in Berlin in 2018 for redefining the medium of painting. By combining abstract\, geometric painting with a contemporary video projection\, Lejman enriches his painting with a narrative – fabric and text\, ‘fences’ of doubt between revelation and rejection\, elation and fall. The painting The Talk\, 2020 was conceived as a part of the wider collaboration between Dominik Lejman and US-American poet Howard Altmann\, with the concept of painting providing a ‘stage’ for the performative unique poems. By combining the poetry of Altmann through a video projection on Lejman’s canvas the artist creates a state of being where the meaning of the words merges with their movement forming their own silent mantra. \nIn the Sky Unlike a Bird is the title to Elina Brotherus exhibited work which draws its inspiration from the writing of Tuomas Timonen\, a poet\, playwright\, and director from Finland. After 20 years of using herself as a model in her pictures\, Brotherus felt that she had done all the poses someone could possibly do with their body. In 2016 she started to use Fluxus event scores and other written instructions by artists as the basis of her new work. This mirrors a Fluxus principle that anyone\, anywhere\, at any given moment\, can use their creative sensibilities to interpret and reinvent an art piece\, using whatever materials are available. She emphasizes\, „it is not about mimicking another artist’s original performances\, but studying and understanding the written protocols\, the so-called ‘event scores’”. \nJanne Lehtinen with his on-going series Sacred Bird uses the sky as an inspiration in his poetic search to find different ways to fly. Everything from the myths surrounding Icarus to the flying machines imagined by Leonardo da Vinci are applied in his pursuit to defy gravity. These autobiographical explorations are acted out in a humorous manner and are a beautiful homage to his well-known glider pilot father and the Finnish landscape. \nWe are accustomed to seeing the sky from the position of looking up from either the ground or floating on the water. The Sky series by Santeri Tuori is his reconstruction of rendering the sky as a valuable landscape on its own. The works are a combination of layering numerous photographs taken over various seasons for many years. Tuori’s process in creating a final image is to enhance some parts of the combined image while erasing others to heighten the resulting contrasts. By layering both black and white and color photographs together\, Tuori creates his own imagined mindscapes that challenge the borders between painting and photography. \nJyrki Parantainen states\, „the line where land\, water\, and sky meet\, is where our perspective ends\, it is as far as the eye can hope to see. Beyond it lies a space where the imagination reigns. The horizon is not just a visual convergence of the three elements but a conceptual interface\, the beginning of an ever expanding continuum of dreams and promises.“ In Parantainen’s works the sky and its vastness represent the universe where the unknown has no beginning or end – it’s not a place but a source for imagination and beyond. \nImage: Santeri Tuori\, Sky #27\, 2015\, pigment print\, 119 x 172 cm. \n
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Niina Vatanen | Gravity Experiments and Cyclic Phenomena
DESCRIPTION:Persons Projects is proud to present Niina Vatanen’s solo exhibition titled Gravity Experiments and Cyclic Phenomena. This exhibition follows her 2015 solo show at C/O Berlin based upon her Time Atlas series. One’s experience of time is incredibly complex: By studying the movement of the planets\, and with the help of various omens\, such as prophecies\, religions\, and oracles\, humans have investigated our place in the universe. In this exhibition\, Vatanen does the same – she has combined images from various archives to create an encyclopedic visual essay concerning time. \nVatanen has challenged\, seduced\, and explored time as a mystery from the beginnings of her career. She has repeatedly attempted to decode the intricate workings of time’s passage and our perception of it as the core question in her work. She explores time through means of collage\, collecting\, and archiving\, as well as conceptual and intentional storytelling. She draws upon the myth of the „world egg” for her artwork of the same title. The old myth has roots in many cultures\, among them Greek\, Egyptian\, and Finnish mythology. The reproducing of the story of the Earth being hatched from an egg shows that same search for an answer to our convoluted experience of time. \nHer archive that she has utilized for her art was slowly built up over decades and is incredibly personal. Initially\, Vatanen started with her own personal memorabilia and then continued to collect images from outside sources; She then began pairing them and developing new connections. Her raw material comes from old encyclopedias that touch on topics that relate to time and its measurement: math\, religion\, science\, and philosophy. She also utilizes newspapers\, manuals\, contemporary Internet imagery\, and her own personal letters in order to create these new and inventive connections between different and otherwise unrelated fields. The content of each work is organized thematically and the association of images is based purely on formal qualities or content. In doing so\, Vatanen poses questions about our perception of time\, the convolution of history\, personal experiences\, the temporality of existence\, and her own visual recollection. Rather than imposing her own recollections onto the viewer\, she merely guides them; much like a compass without degrees. Vatanen also poses questions about the nature of art\, photography\, and authority\, using her artworks to blur these lines – Vatanen pulls from numerous sources to create one composite image\, inviting the viewer to ponder upon who is the creator of the final work. The artist is motivated by the way the images can be transformed. The prints of eclipses in The Eclipser (2022)\, for example\, were initially old photos Vatanen found in the U.K. that were around 3 x 3 cm in size; She decided to enlarge them multiple times to reach her desired size. Thus\, she is more concerned with the contextual content of what’s unseen rather than the photograph’s initial aesthetic. \nVatanen’s large-scale fabric works are also titled Gravity Experiments and Cyclic Phenomena. Gravity is the phenomenon that keeps the Earth on its orbit\, creating tides and causing objects to fall towards the Earth – these hanging fabric works similarly observe the cycles of nature\, the passage of time\, and the connections between the two. With these pieces\, she effortlessly brings together our Earthly perceptions of gravity’s weight with the vastness and weightlessness of space. The installation of these fabric works also allude to the feeling of walking through a historic archive\, searching for materials and the many hidden truths within them. When walking through her exhibition\, there is no one correct way to navigate the beginning or end – Like the fluidity of the Japanese ensō circle\, Vatanen takes the viewer on a playful journey through her own perception of time’s cycle and humans’ place within it. \nImage: Niina Vatanen\, The World Egg\, 2022\, chromogenic colour print. \n
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Ausstellung "cameron clayborn. nothing left to be" im Hamburger Bahnhof Museum
DESCRIPTION:cameron clayborn hat im September 2021 den Baloise Kunst-Preis erhalten. Wie schon in den vergangenen drei Ausgaben mit Sam Pulitzer\, Lawrence Abu Hamdan und Xinyi Cheng ist diese Auszeichnung mit einem Ankauf der Baloise Group für die Sammlung der Nationalgalerie\, einer Ausstellung im Hamburger Bahnhof und einer Publikation verbunden. Die erste Einzelausstellung in Europa von clayborn „nothing left to be“ zeigt unter anderem die beiden Skulpturen aus der Serie „homegrown“ (2021)\, die als Schenkung an die Nationalgalerie kommen. \ncameron clayborn (* 1992) arbeitet mit Materialien wie Papier\, Gipsdeckenfarbe oder Dämmmaterial aus recycelter Kleidung. clayborns künstlerische Praxis umfasst neben Skulptur auch Zeichnung und Performance. Die nach unten stark verjüngten Skulpturen „homegrown #1“ und „homegrown #2“ scheinen auf dem Boden zu stehen\, hängen aber wie Kokons von der Decke des Ausstellungsraumes. Während die unsicher wirkende Position Abstand einfordert\, ziehen die Beschaffenheit und die Oberfläche die Betrachtenden an\, um die Werke genauer zu betrachten. Dieses Wechselspiel aus Distanz und Nähe\, Massivität und Zerbrechlichkeit\, Körperhaftigkeit und Abstraktion zeichnet clayborns skulpturale Arbeiten aus. \nEine Sonderausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin. \nDie Ausstellung wird von der Baloise Group ermöglicht. \nBeitragsbild: cameron clayborn homegrown #1 2021Haarperlen\, Dämmung\, Papier\, Gipsdeckenfarbe und Drahtseil / Hair beads\, insulation\, paper\, stucco ceiling paint\, and wire rope 246\,38 × 86\,36 × 15\,24 cm Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie 2021 Schenkung der / Gift of the Baloise Group © cameron clayborn\, Courtesy Simone Subal Gallery\, New York. Foto: © Studio Shapiro \ncameron clayborn\nnothing left to be\n15.09.2022 – 22.01.2023 \nHamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin \n
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LOCATION:Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin\, Invalidenstraße 50–51\, Berlin\, 10557\, Deutschland
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SUMMARY:Olena Pronkina - Dew in the Sun
DESCRIPTION:Unter dem Titel Dew in the Sun versammelt Olena Pronkina Malerei auf Papier und Leinwand sowie Arbeiten aus Ton\, die 2022 während ihrer Stipendienzeit in Berlin entstanden sind. Pronkina arbeitet figürlich. Sie stellt ihre Figuren in eine von ihr konstruierte Welt\, die innere Wirklichkeiten\, Gefühle von Zugehörigkeit und Fremdsein in statisch\, ruhig wirkenden Szenarien darstellen. \nOlena Pronkina wurde 1988 in Uzbekistan geboren und ist ukrainischer Herkunft. Seit Juni 2022 ist Pronkina in Berlin und arbeitet an ihrer Ausstellung\, die zur Berlin Art Week 2022 im KVOST eröffnet.\n\nMit freundlicher Unterstützung der Bildhauerwerkstatt im Kulturwerk des bbk Berlin.\n\nDie Künstlerin Olena Pronkina ist Preisträgerin des KVOST Stipendiums 2022. Die diesjährige Jury bestand aus den Künstlerinnen Hortensia Mi Kafchin und Henrike Naumann\, weiterhin aus dem auf Ost- und Südosteuropa spezialisierten Kuratoren:innenteam Nathalie Hoyos & Rainald Schumacher und den Gründungsvorständen des Kunstvereins Ost\, Julia Rust und Stephan Koal.\n\n\nKVOST – der Kunstverein Ost fördert Künstler:innen\, die aus Osteuropa stammen oder deren Lebensweg und Arbeitsweise von der Erfahrung des ehemaligen Ostblocks geprägt wurden. Das KVOST Stipendium wurde 2019 zum ersten Mal verliehen.\n\n\nBeitragsbild: Olena Pronkina / Aus der Serie Dew in the Sun / 2022 / Acryl auf Papier / courtesy: die Künstlerin und KVOST\, Berlin \nOlena Pronkina – Dew in the Sun\n15.09. – 19.11.2022\n\nKVOST\n
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LOCATION:KVOST – Kunstverein Ost\, Leipziger Strasse 47\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Gruppenausstellung "Kino" in der FLUENTUM
DESCRIPTION:Im Rahmen der Berlin Art Week 2022 eröffnet Fluentum die Gruppenausstellung Kino\, die sich mit den medialen Spezifitäten von Werken\, die mit Video und Film arbeiten\, auseinandersetzt und dabei künstlerische Positionen mit Filmemacherinnen und Filmemachern zusammenbringt. Die Ausstellung\, die sich in zwei Phasen gliedert\, versammelt sowohl Neuproduktionen und Premieren wie auch in Berlin bisher nicht gezeigte\, bestehende Arbeiten\, die mehrheitlich in diesem Jahr entstanden sind.\n\nWenn der Film das Medium ist\, dann ist das Kino die kulturelle Situation\, in der das Zeigen und Betrachten von Bewegtbild zur gemeinsamen sozialen Verabredung wird. Die Gruppenausstellung Kino übersetzt diesen Rahmen des kollektiven Schauens in den Kontext einer Ausstellung. Sie folgt dabei dem Interesse von zeitgenössischen Künstler*innen\, die Möglichkeiten zeitbasierter Formate auf ihrer temporalen wie auch erzählerischen Bandbreite – zwischen Video und Langspielfilm\, assoziativer Bildcollage und narrativem Epos – zu erproben.\n\nViele der gezeigten Positionen haben gemeinsam\, dass sich ihr künstlerisches Werk unterschiedlicher Medien und Formen annimmt und der vielfältige Einsatz von bewegtem Bild darin eine essenzielle Rolle spielt\, um Ideen weiterzuentwickeln und die Ebenen von Narration\, Bild\, Ton und Zeit miteinander zu verzahnen. So sind es die vielfachen Limitationen und Potenziale des Films\, seine Produktionsmechanismen\, narrativen Logiken und ästhetischen Eigenheiten\, die als Folie genutzt werden\, um über die Mediatisierung des Erzählens im Heute nachzudenken.\n\nAls Ausstellung baut Kino auf einem mobilen Display aus Projektionsleinwänden und Sitzen auf\, durch die das Schauen zur individuellen und gemeinsamen Aushandlung wird. In zwei zeitlich distinkte Abschnitte geteilt\, wird Kino in der Mitte der Laufzeit durch neue Arbeiten und eine Variation des Ausstellungsdisplays aktualisiert. Die kuratorische Richtlinie von Kino verfolgt das Ziel\, eine soziale Situation zu schaffen\, in der das eigentlich widerspenstige Zeigen von Video und Film im Ausstellungsraum als bewegliche Architektur aus zeitlichen und räumlichen Setzungen ausgetestet wird. Als Anleihe aus den Gewohnheiten des Kinos sollen lose festgelegte Spielpläne und räumliche Positionierungen den gewohnten Umgang mit Bewegtbild im Kontext einer Ausstellung experimentell erweitern.\n\nParallel zur Eröffnung von Kino erscheint als Fortführung von Fluentums mehrteiliger Programmreihe In Medias Res: Media\, (Still) Moving die Publikation In Medias Res #2: Architecture in Motion (Mousse Publishing)\, die die Architektur und materielle Geschichte des Ortes\, an dem Fluentum heute angesiedelt ist\, untersucht.\nÜber Fluentum\nFluentum ist eine Plattform\, die sich dem Ausstellen\, Produzieren und Sammeln von zeitbasierten Medien\, insbesondere Video und Film\, verschreibt und 2019 von dem Berliner Softwareunternehmer Markus Hannebauer initiiert wurde. Die Ausstellungsräume von Fluentum befinden sich im denkmalgeschützten Hauptgebäude einer ehemaligen Militäranlage in Berlin-Dahlem\, die zur Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1936 und 1938 von dem Architekten Fritz Fuß als Luftgaukommando III erbaut wurde und als zentrale Infrastruktur für die deutsche Luftwaffe diente. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude von den US-amerikanischen Streitkräften bis zum Abzug des letzten GIs im Jahr 1994 als Hauptquartier für Militär und Geheimdienst in West-Berlin genutzt.\n\n\nSonderöffnungszeiten während der Berlin Art Week 2022\n\n15. – 18. September:\nMittwoch bis Sonntag\, 11-18 Uhr\n\nReguläre Öffnungszeiten ab 19. September\nFreitag 11-17 Uhr\, Samstag 11-16 Uhr\n\n\nKino\n15.09.2022 – 17.12.2022 \n1. Phase: 15. September – 29. Oktober 2022: Rosa Aiello und Dylan Aiello\, Noah Barker und Dora Budor\, Marie Karlberg\, Peter Wächtler\, Jiajia Zhang\n\n2. Phase: 04. November – 17. Dezember 2022: Ted Fendt\, Simon Lässig\, Katz Tepper\, Peter Wächtler\, Jiajia Zhang\nFLUENTUM \n
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LOCATION:Fluentum\, Clayallee 174\, Berlin\, 14195\, Deutschland
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SUMMARY:Mona Hatoum im Georg Kolbe Museum
DESCRIPTION:Mona Hatoum zählt zu den einflussreichsten Künstler*innen ihrer Generation. Im Zentrum ihrer Performances\, Videos\, Fotografien\, Skulpturen und Installationen steht die Auseinandersetzung mit Vertreibung\, Marginalisierung und staatlicher Kontrolle – Themen\, denen sie sowohl vor dem Hintergrund ihrer eigenen Biografie als auch im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen nachgeht. Erstmals in Deutschland eröffnen im Rahmen der Berlin Art Week nun drei Berliner Institutionen parallel eine Ausstellung\, die sich dem facettenreichen Werk von Mona Hatoum widmet. Ab Mitte September wird diese im Georg Kolbe Museum\, im Neuen Berliner Kunstverein und im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst zu sehen sein.\n\nHatoums Werke sind oft durch Widersprüche geprägt und können Faszination und Irritation gleichermaßen auslösen. Klare\, minimalistische Formensprache und robuste Oberflächen industrieller Materialien prägen dabei ihre Ästhetik. In ihren jüngsten Werken wendet sich Hatoum insbesondere den prekären Zuständen der Welt zu. In raumgreifenden Installationen verwendet sie elementare Formen\, die einerseits Ordnung und Stabilität suggerieren\, andererseits aber auch das Potential eines plötzlichen Zusammenbruchs in sich tragen. Als Gratwanderung zwischen Stabilität und Kollaps\, Vertrautem und Unbehaglichem\, Schönheit und Schrecken liefern sie einen Kommentar zu den widerstreitenden Gefühlen und Situationen\, denen man als menschliches Individuum in einer von politischen Konflikten und Klimanotstand geprägten Gegenwart ausgesetzt ist.\n\nDas Georg Kolbe Museum – ein ehemaliges Künstleratelier – präsentiert eine Auswahl von rund 30 Werken\, die einen Überblick über Hatoums Schaffen seit den 1980er Jahren geben\, sowie eine Reihe neuer Arbeiten\, die auf den Ort reagieren. In Performance Documents (1980 – 1987/2013)\, ihren frühen Performance-Videos und Fotodokumenten\, interagiert Hatoum mit ihrem Publikum\, oft Passantin*innen auf öffentlichen Plätzen. In einfachen\, zumeist ritualisierten Handlungen schlagen alltägliche Routinen bedrohlich um und adressieren die eigene Involviertheit und Fragen der Subjektivität von Wahrnehmung. Kleine Gesten werden durch den Verlust oder die Mehrdeutigkeit ihres Zusammenhangs zu aufgeladenen Zeichen\, die das Fremdsein in einem kulturell kodierten Umraum thematisieren und zugleich einen Dialog anstoßen\, der Grenzziehungen bewusst unterwandert. Sowohl in frühen als auch in jüngeren Arbeiten fungiert der Körper dabei als Bezugspunkt\, wie auch in Cage for One (2022): eine Skulptur\, die auf den Proportionen des menschlichen Körpers basiert.\n\nEigens für das Georg Kolbe Museum geschaffen ist die Bodeninstallation Tectonic (2022). Eine Weltkarte\, die in die Oberfläche eines Gitters aus quadratischen Glasplatten eingefräst ist. Sie schwebt wenige Zentimeter über dem Boden und wird nur von transparenten Glasmurmeln getragen. Das Werk stellt den Planeten Erde als fragiles Konstrukt dar und symbolisiert damit eine instabile\, wackelige Geografie. Die Glasplatten sind prekär ausbalanciert und können sich leicht verschieben\, verrutschen oder aneinanderstoßen. In der Installation Remains of the Day (2016 – 2018)\, eine Arbeit\, die anlässlich der Ausstellung zum 10. Hiroshima Art Prize hervorging\, schafft Hatoum eine häusliche Umgebung\, die aussieht\, als sei sie von einer plötzlichen Katastrophe erfasst worden. Die verkohlten\, geisterhaften Überreste der Möbel\, die nur durch ein Drahtgeflecht zusammengehalten werden\, wirken instabil und kurz vor dem Zusammenbruch. Im Kontext von Hiroshima erinnert diese Installation an die Verwüstung durch die Atombombe\, darüber hinaus stellt diese Szene aber auch universell die Folgen von Krieg\, Gewalt und Umweltkatastrophen dar.\n\nAuch der intime\, private Raum wird von Hatoum auf seine unheimlichen Implikationen befragt. So verwendet sie Haushaltsgegenstände\, die symbolisch und buchstäblich aufgeladen erscheinen: Das Werk Electrified (variable V) (2022) besteht aus von der Decke hängenden Küchenutensilien und Möbeln\, durch die aktiver elektrischer Strom fließt\, der knapp über den Boden eine Glühbirne zum Leuchten bringt. In ihrer Installation Triangulation II (2022) geht es um die komplexen Beziehungen zwischen Familienmitgliedern. Drei Paar Schuhe sind durch ein Spinnennetz aus Glasperlen miteinander verbunden: die eines kleinen Mädchens mit denen ihrer Mutter und ihres Vaters. Das Werk symbolisiert starke familiäre Verbindungen und Nähe\, vermittelt aber auch ein Gefühl der Verstrickung.\n\nDie dreiteilige Ausstellung wird im September im Georg Kolbe Museum (15.9.2022 – 8.1.2023)\, im Neuen Berliner Kunstverein (15.9.2022 – 13.11.2022) und im KINDL –  Zentrum für zeitgenössische Kunst (18.9.2022 – 14.5.2023) zu sehen sein und wird vom Hauptstadtkulturfonds gefördert. Der Eintritt in das Georg Kolbe Museum beträgt 7 Euro (ermäßigt 5 Euro) und berechtigt gegen Vorlage des Kassenbons zum ermäßigten Eintritt in das KINDL. Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Publikation im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König\, Köln\, herausgegeben von Marius Babias\, Kathrin Becker und Dr. Julia Wallner.\n\n\nMona Hatoum in ihrem Londoner Atelier\, 2018\, Foto: Gabby Laurent\n\n\nMona Hatoum wurde 1952 in einer palästinensischen Familie in Beirut\, Libanon\, geboren. Während eines kurzen Besuchs in London im Jahr 1975 hinderte sie der Ausbruch des libanesischen Bürger-kriegs an der Rückkehr in ihre Heimat. Seitdem lebt sie in London.\n\nHatoum hat an zahlreichen wichtigen internationalen Ausstellungen teilgenommen\, darunter die Biennale von Venedig (1995 und 2005)\, die Documenta\, Kassel (2002 und 2017)\, die Biennale von Sydney (2006)\, die Istanbul Biennale (1995 und 2011) und die Moskauer Biennale für zeitgenössische Kunst (2013). Zu den jüngsten Einzelausstellungen gehören eine große\, vom Centre Pompidou\, Paris\, organisierte Ausstellung (2015)\, die in der Tate Modern\, London\, und im KIASMA\, Helsinki\, gezeigt wurde (2016)\, sowie eine große\, von der Menil Collection\, Houston\, initiierte Ausstellung in den USA (2017)\, die in der Pulitzer Arts Foundation\, St. Louis\, gezeigt wurde (2018). Im Jahr 2022 wurde Hatoums Werk an zwei Orten in Stockholm ausgestellt: Magasin III Museum für zeitgenössische Kunst in Frihamnen und Accelerator auf dem Campus der Universität Stockholm. Hatoum wurde mit dem Joan Miró Prize (2011)\, dem 10. Hiroshima Art Prize (2017) und mit dem Praemium Imperiale (2019) ausgezeichnet. Kürzlich erhielt sie 2020 den Julio González-Preis des IVAM – Institut Valencià d’Art Modern\, wo sie 2021 eine Einzelausstellung hatte.\n\nBeitragsbild: Mona Hatoum\, Remains of the day\, 2016 – 2018\nMona Hatoum\n15. September 2022 – 8. Januar 2023 \nGeorg Kolbe Museum \n
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SUMMARY:Jenna Sutela: Stellar Nursery
DESCRIPTION:In der Ausstellung Stellar Nursery präsentiert die finnische Künstlerin Jenna Sutela ihren neuesten Werkkomplex\, der sich mit wissenschaftlichen und poetischen Aspekten der menschlichen Brustmilch befasst. Sutelas Interesse gilt dabei insbesondere der aktuellen Forschung über die Brustmilch\, ihre Inhaltsstoffe\, ihre Wirkung auf den Säugling und über die aktuellen Möglichkeiten\, Letztere im Labor herzustellen. Teil der Ausstellung sind die Skulptur HMO nutrix (2022) sowie das Video Milky Ways (2022)\, das in Kooperation mit Primer\, einer dänischen Plattform für Kunst und Wissenschaft\, entstanden ist. \n\nHMO nutrix ist eine mit Milchpumpen betriebene\, blubbernde Säule\, in der synthetische Brustmilch sprudelt. Die Künstlerin beschreibt die Skulptur als „live milk feed“. Sie stellt gewissermaßen die menschliche Milchproduktion nach und verweist zudem auf die Rückkopplungsmechanismen zwischen menschlichen und mehr-als-menschlichen Lebensformen (z. B. Mikroorganismen)\, wenn diese durch den Austausch von Körperflüssigkeiten eine Verbindung miteinander eingehen. Die Flüssigkeit in der Skulptur enthält menschliche Milch-Oligosaccharide (im Englischen Human Milk Oligosaccarides = HMOs). Das sind essenzielle Kohlenhydrate\, die in der Brustmilch vorkommen. Laut neuesten Erkenntnissen sind sie für Säuglinge unverdaulich\, ernähren aber ihre Darmbakterien und schützen das Baby außerdem vor Krankheiten\, indem sie pathogene Erreger abwehren. Möglicherweise\, so der derzeitige Stand der Forschung\, beeinflussen sie sogar die Entwicklung des Nervensystems eines Neugeborenen. \nDiese HMOs spielen auch in Milky Ways (2022) eine zentrale Rolle\, einem Video\, das die Betrachter*innen auf eine Reise durch eine Maschine schickt\, die mit menschlicher Milch gespeist wurde und eine Simulation des menschlichen Darms darstellt. Während ihrer Recherche hatte Sutela an der Universität von Kopenhagen\, konkret am Zentrum für metabolische Grundlagenforschung\, Zugang zu diesem Gerät. Ihre Erfahrungen dort resultierten in einer poetischen Reflektion und Narration über die aktuelle Erforschung der so genannten Brust-Darm-Hirn-Achse. Wie in ihren früheren Werken thematisiert Sutela die Interaktionen\, die sich im menschlichen Körper mit nicht-menschlichen Lebensformen abspielen und die möglicherweise sogar unser Bewusstsein beeinflussen könnten. Es geht der Künstlerin darum\, den Fokus auf die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen uns und unserer Umwelt zu lenken und zu fragen\, wie sehr uns Bakterien beeinflussen und dafür zu sensibilisieren\, dass sie unseren Organismus regelrecht formen und aufbauen. \nIm Ausstellungsraum ist der biomimetische Gesang der deutschen Khoomei-Sängerin Arjopa zu hören\, der in das Blubbern der Milchströme einstimmt und sie verstärkt. \nDie Ausstellung wird von Primer\, Kopenhagen\, und dem Haus der Kunst\, München\, gefördert und in Zusammenarbeit mit der Screen City Biennale veranstaltet. \nDie Ausstellung entstand mit dem Haus der Kunst in München. Die HMOs wurden von Inbiose bereitgestellt. Das Video Milky Ways (2022) ist eine Zusammenarbeit zwischen Jenna Sutela und Primer. Milky Ways wurde von der Screen City Biennale unterstützt und wird als Teil ihres Programms Other Minds vom 23. September bis zum 20. Oktober in der Archenhold-Sternwarte\, der Schering Stiftung sowie an öffentlichen Orten in der Stadt gezeigt. Die Produktion von Milky Ways wurde vom Finnischen Kulturinstitut in Dänemark\, der Nordic Cultural Foundation\, der Bikuben Foundation\, dem Danish Arts Council\, Frame Finland und der Obelske Family Foundation gefördert. \nBeitragsbild: Jenna Sutela\, Stellar Nursery\, 2022\, synthetische menschliche Muttermilch\, elektrische Milchpumpen\, Acrylsäule mit Licht und Ton\, 220 x 30 cm\, © die Künstlerin\, ko-produziert mit der Schering Stiftung und Haus der Kunst\, München Foto: Joseph Kadow © Jenna Sutela \nJenna Sutela: Stellar Nursery\n15. September 2022 – 27. November 2022 \nSchering Stiftung \n\n
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SUMMARY:Wardell Milan / The Balcony. BORCH Editions.
DESCRIPTION:Wardell Milans Arbeit erforscht die Absurdität von Politik\, sozio-politischen Strukturen\, Machtdynamiken\, der Sensationslust und wie sich diese Kräfte auf die persönliche Existenz eines Einzelnen auswirken. The Balcony spielt auf die Beziehung zwischen Darsteller und Zuschauer in einer Theatersituation an. Milan stellt sich vor\, dass die Zuschauer das Geschehene beobachten\, „als säßen sie oben auf einem Balkon und sähen zu\, wie sich das Melodrama vor ihnen entfaltet.“ In seiner Arbeit werden die menschlichen Körper und ihre Umgebung zu Bühnen\, auf denen Fragen von Geschlecht\, Rasse\, Sexualität und Macht verhandelt werden. \nMit einer Serie von acht Radierungen\, zugleich seine erste Zusammenarbeit mit BORCH Editions und seine erste Auseinandersetzung mit dem Medium Druckgrafik\, begann Milan 2019 seine Arbeit an The Balcony. 2022 kehrte er nach Kopenhagen zurück und erweiterte das Portfolio durch eine zweite Serie von acht Radierungen mit dem Untertitel The World is Made of Eggs. Obwohl beide Reihen zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind\, sind sie sowohl deutlich von den Umständen ihrer jeweiligen Entstehung beeinflusst\, als auch von Milans Art\, sich mit der ihn umgebenden visuellen Kultur\, insbesondere mit Nachrichtenbildern\, auseinanderzusetzen. \nIn den ersten Tagen im Atelier fertigte Milan Vorzeichnungen an\, für die er Bilder aus Zeitungen oder Magazinen als Vorlagen verwendete. Diese Zeichnungen übertrug er zunächst in Strichätzungen auf Kupferplatten und experimentierte dann mit zahlreichen weiteren Tiefdrucktechniken. Das Ergebnis sind Druckgrafiken mit komplexen Mustern und Strichzeichnungen in einem breiten Spektrum an Grautönen\, die in tradierten Drucktechniken entschieden zeitgenössische und politisch aufgeladene visuelle Erzählungen schaffen. \n‚Wenn ich arbeite\, werde ich mir dieser Bilder und ihrer Wirkung sehr bewusst: wie Kriegsbilder oder auch Bilder die Schönheit zeigen nicht nur meine Stimmung verändern oder beeinflussen können\, sondern auch den Einfluss\, den diese Bilder darauf haben was jede*r einzelne anstrebt und inwiefern man sich aus der Welt herausziehen oder sich mit ihr auseinandersetzen möchte.‘ — Wardell Milan \nWardell Milans künstlerische Praxis umfasst großformatige figurative Zeichnungen\, Malerei\, Fotografie und Collagen. Er verwendet Material aus einer Vielzahl von Quellen wie Zeitschriften\, Bildbänden\, historischen Kunstwerken oder Familienschnappschüssen. Seine Themen oszillieren zwischen Reflexionen über das aktuelle Weltgeschehen und Meditationen über seine eigenen persönlichen Erfahrungen\, wobei er Themen wie Gender-Performance\, Identität und Körpermodifikation sowie soziale und politische Strukturen untersucht. \n
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LOCATION:BORCH Editions\, Goethestr. 79\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:ALL THE WORLD´S  A STAGE
DESCRIPTION:LL THE WORLD’S A STAGE \n…and all people are merely players. In life\, we are both performer and audience at the same time\, while society shapes the roles that we feel obliged to embody. \nThe title „All the world’s a stage“ alludes to Shakespeare’s monolouge from the comedy „As you Like it“\, in which he compares life to a stage where we become actors of fictional roles. In each phase of life we are ought to play roles such as the infant\, the schoolkid\, the young lover\, the fair grownup\, the respected elder and lastly\, at the end of a long life\, a toothless child again. \nThe themes of societal expectation\, belonging and the constant search for the true self crop up in the works of all four artists. \n„All the world’s a stage\,  And all the men and women merely Players;  They have their exits and their entrances\,  And one man in his time plays many parts\, His Acts being seven ages. At first\, the infant\,  Mewling and puking in the nurse’s arms. Then the whining schoolboy\, with his satchel And shining morning face\, creeping like snail Unwillingly to school. And then the lover\, Sighing like furnace\, with a woeful ballad Made to his mistress‘ eyebrow. Then a soldier\,  Full of strange oaths and bearded like the pard\, Jealous in honor\, sudden and quick in quarrel\, Seeking the bubble reputation Even in the cannon’s mouth. And then the justice\, In fair round belly with good capon lined\, With eyes severe and beard of formal cut\, Full of wise saws and modern instances; And so he plays his part. The sixth age shifts Into the lean and slippered pantaloon\, With spectacles on nose and pouch on side; His youthful hose\, well saved\, a world too wide For his shrunk shank\, and his big manly voice\, Turning again toward childish treble\, pipes And whistles in his sound. Last scene of all\, That ends this strange eventful history\, Is second childishness and mere oblivion\, Sans teeth\, sans eyes\, sans taste\, sans everything.“ \n
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LOCATION:STUDIO HANNIBALL\, Pappelallee 15\, Berlin\, 10437
CATEGORIES:Ausstellung,Vernissage
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SUMMARY:YOYI! Care\, Repair\, Heal im Gropius Bau
DESCRIPTION:Ab dem 16. September bringt die Gruppenausstellung YOYI! Care\, Repair\, Heal (YOYI! Fürsorge\, Reparatur\, Heilung) die vielfältigen\, manchmal widersprüchlichen Perspektiven von 26 Künstler*innen und Kollektiven im Gropius Bau zusammen. Die Ausstellung setzt sich mit Themen wie der Politisierung von Gesundheit\, Indigenen Wissenssystemen\, gerechter Landnutzung und -verteilung\, Dekolonisation\, Formen von (Wahl-)Verwandtschaft und den Rechten des Nicht-Menschlichen auseinander\, die alle mit verschiedenen Konzepten von Fürsorge\, Reparatur und Heilung verwoben sind. \nYOYI ist der Name einer zeremoniellen Zusammenkunft mit Gesang und Tanz\, die für die Kultur der Tiwi im Norden Australiens von zentraler Bedeutung ist. YOYI! Care\, Repair\, Heal bezieht sich auf diesen Ausruf: eine Einladung zusammenzukommen\, um gemeinsam zu feiern und zu trauern. Auf diesen Aufruf hin verfolgt jeder der 26 eingeladenen Künstlerinnen unterschiedliche Strategien\, die Begriffe Fürsorge\, Reparatur und Heilung zu hinterfragen\, neu zu erfinden\, zu erweitern\, aufrechtzuerhalten oder sich von ihnen loszusagen. Einige eröffnen kritische Perspektiven darauf\, wie das Konzept der Fürsorge missbraucht wurde. Andere schlagen Methoden der Reparatur vor\, die sich grundlegend von westlichen Herangehensweisen unterscheiden. Wieder andere fragen\, ob Heilung möglich oder überhaupt notwendig ist. Das Spektrum dieser Stimmen findet seinen Widerhall in Videoarbeiten\, Installationen\, Malereien und Performances\, die im gesamten Erdgeschoss des Gropius Bau gezeigt werden. \nMit Arbeiten von Pierre Adler\, Brook Andrew\, Kader Attia\, Tosh Basco\, Mohamed Bourouissa\, Andrea Büttner\, Lavkant Chaudhary\, Lygia Clark\, André Eugène\, Guyodo\, Artemisia Gentileschi\, Johanna Hedva\, Jilamara Arts & Crafts Association\, Anne Duk Hee Jordan\, Eva Kot’átková\, Betty Muffler & Maringka Burton\, Grace Ndiritu\, People’s Archive of Rural India\, Outi Pieski\, Paula Rego\, Tabita Rezaire & Amakaba\, Georgia Sagri\, Yhonnie Scarce\, Reginald Sénatus (Redji)\, SERAFINE1369 und Wu Tsang \nKuratiert von Brook Andrew\, Kader Attia mit Giscard Bouchotte\, Natasha Ginwala und Bárbara Rodríguez Muñoz\, unter der kuratorischen Leitung von Stephanie Rosenthal in Zusammenarbeit mit SERAFINE1369\, In House: Artist in Residence 2021 \nBeitragsbild: Tabita Rezaire & Amakaba\, Singing Bee Garden\, 2021. Videostill; Courtesy: Tabita Rezaire & Amakaba \nYOYI! Care\, Repair\, Heal\n16. September 2022 – 15. Januar 2023 \nGropius Bau \n
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LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7\, Berlin\, 10963\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
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SUMMARY:Thomas Feuerstein: ALGORITHMIC WEED rolls like cyberdog’s shit in the desert of art
DESCRIPTION:Algorithmic Weed. Als Algorithmus bezeichnet man eine Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems. Der Begriff stammt aus der latinisierten Form des arabischen Namens Al-Chwarizmi\, eines im Frühmittelalter in Bagdad tätigen Gelehrten. Aus dessen Buch über mathematische Gleichungen ist auch der Begriff Algebra abgeleitet. Häufig sind Algorithmen arithmetische Handlungsvorschriften\, mathematische Rechengänge also. Als Weed bezeichnen wir das Rauschmittel Cannabis\, aber auch Pflanzen\, die vom Wind als feinverzweigte Kugeln über den Erdboden geweht werden. Ikonisch wurden diese Pflanzen durch Westernfilme\, in denen sie der Wüstenwind durch Geisterstädte rollt. \nAlgorithmic weed rolls like cyberdog´s shit in the desert of art. Wie der Rauch des Cannabisharzes\, szenesprachlich Shit\, wird im Titel der Ausstellung allerhand maschinengeneriertes\, algorithmisches Gestrüpp durch die Wüste der Kunst geweht. Der Titel führt die BesucherInnen direkt in die sonst gleißende weiße Wüste des White Cube\, den Feuerstein allerdings in eine dämonisch vernetzte Blackbox verwandelt hat. Eine Totalinstallation voller Technik und Natur\, Information und Geist\, Maschinen und Dämonen; eine digital-animistische Welt\, ein Pandämonium. \nDAIMON\nIm Zentrum der Ausstellung eine raumgreifende Installation: DAIMON. Unter der Hallendecke eine Kugel wie eine Lampe\, auf dem Boden ein Kubus wie ein Tisch\, nicht weit entfernt ein sesselähnliches Objekt. Die drei schwarzen\, abstrahierten Einrichtungsgegenstände sind mit hunderten Metallbuchsen versehen\, in denen schwarze Kabel stecken\, welche die Objekte miteinander verbinden. Derart entsteht ein Netzwerk im Raum\, aber auch eine Zeichnung auf dem Galerieboden. Die Bodenzeichnung wird auf einer Wandtapete\, auf der Kabelbuchsen und Drehregler abgebildet sind\, zweidimensional fortgeführt. DAIMON erinnert aufgrund seiner einrichtungsähnlichen Gegenstände an ein Wohnzimmer\, wegen der schwarzen\, gummiartigen und metallenen\, fetischhaften Komponenten aber auch an einen Darkroom. \nGOVENOR\nDAIMON ist verkabelt mit dem GOVERNOR\, einem Fliehkraftregler. Fliehkraftregler sind mechanische Teile\, welche die Drehzahl von Maschinen über einen Regelkreis konstant halten. James Watt baute sie im 18. Jahrhundert in Dampfmaschinen und optimierte so die Maschine\, die das Symbol der industriellen Revolution wurde. \nFür Feuerstein ist vor allem interessant\, dass Fliehkraftregler sich kybernetisch selbst steuern und damit als proto-intelligente Maschinen betrachtet werden können\, als eine Vorform künstlicher Intelligenz. Dieser Interpretation entspricht auch der Clou des GOVERNOR: statt Dampf lässt Feuerstein Information durch den Fliehkraftregler strömen. Digitale Daten fließen durch den GOVERNOR und zeigen in Echtzeit\, wie viele Cyberangriffe weltweit gerade stattfinden. Umso größer die Zahl der Angriffe\, desto höher die Drehzahl des GOVERNOR. Wegen des russischen Krieges gibt es derzeit viele Hackerangriffe und der Regler dreht sich schneller. \nDer Fliehkraftregler von Feuerstein steuert also nicht\, er macht sichtbar. Nicht die Informationsprozesse selbst\, aber doch deren Anzahl. Unsere Welt ist durchzogen von Informationsströmen\, die wir nicht wahrnehmen können. Daten fließen durch Kabel oder bewegen sich in Wellen. Wenn wir telefonieren\, mag uns dies noch bewusst sein. Daten fließen aber auch im Internet der Dinge\, durch Kabel oder elektromagnetisch durch die Luft. Viele Haushalts- und Bürogegenstände sind an das Internet angeschlossen\, ebenso Fahrzeuge. Wenn wir im Wohnzimmersessel sitzen\, fließen überall Informationen\, ohne dass wir davon Notiz nehmen. Hacker können diese viele Milliarden vernetzten Alltagsgegenstände missbrauchen\, um Angriffe auf die Rechner ihrer Opfer durchzuführen. Auch dies nehmen wir nicht wahr\, wenn wir nicht gerade auf die beiden sich umkreisenden Kugeln des GOVERNOR schauen. \nAnimistische Auffassungen gingen davon aus\, in jedem Naturgegenstand lebe ein Geist. Nach dem Stand der Wissenschaft gibt es keine Geister\, so dass diese Annahme falsch war. Heute leben wir in einer entzauberten Welt und müssen feststellen\, dass viele Gegenstände dennoch fast magisch miteinander verbunden sind\, ohne dass wir dies wahrnähmen. „Hinter den Dingen“ strömen Informationen und Daten werden ausgetauscht. In gewisser Hinsicht irren wir also wieder. Vielleicht bräuchten wir ein neues Wildes Denken im Sinne von Claude Lévi-Strauss. Ein Denken\, dem inhärent ist\, dass alles mit allem verbunden und von geisterhaften Informationen durchströmt ist. Infomismus könnte man dieses Denken in Abgrenzung zum Animismus nennen. DAIMON und GOVERNOR verweisen auf dieses Denken. \nBANKETT\nMit DAIMON verbunden ist auch der Flipperautomat BANKETT. Seine Grafiken sind schwarz-weiß\, die Leuchtelemente farbig. In der Mitte des Kopfaufsatzes ein hirn- oder auch darmähnliches Gebilde\, um das strahlenförmig Wörter angeordnet sind\, welche um die condicio humana kreisen: Lust\, Schmerz\, Hoffnung\, Neugier\, Neid\, Angst … vierzig Begriffe. BANKETT hat\, wie jeder Flipper\, etwas von einem Esstisch\, um den man sich versammeln kann. Unter anderem beleuchtet BANKETT das Wechselverhältnis zwischen Herr und Knecht im Zusammenhang mit Maschinen. \nBANKETT ist voll funktionsfähig. Anders als beim Cyberangriff\, der ohne Interaktion abläuft\, bestimmt sich das Verhältnis von Mensch und Maschine beim Spielautomaten in der Interaktion. Dabei kann es zu einer paradoxen Dynamik kommen. Je mehr der Spieler das Spiel zu beherrschen meint\, desto mehr wird er auch dessen Knecht. Nicht immer ist klar\, ob der Mensch die Maschine beherrscht oder umgekehrt. Wer ist Herr\, wer Knecht? \nJeder Spielautomat\, gleichgültig ob Computerspiel oder Flipper\, kann zur Paradiesmaschine werden\, in welcher der Mensch sich vergisst\, Zeitlosigkeit erfährt\, erlöst wird von den Fesseln des Alltags. Die Maschine kann aber auch zur Hölle werden\, wenn aufgrund der Fesselung an die Maschine der Alltag nicht mehr bewältigt werden kann. Dann wird der Spielautomat zur Höllenmaschine. \nNach dem letzten abendlichen Mahl am Bankett entscheidet sich\, wer in den Himmel kommt\, wer in die Hölle. Beim Flipper hat der Spieler nur einen begrenzten Einfluss auf die Kugel und somit das Spiel. Im Wesentlichen kann er die Kugel durch einen Knopfdruck mit einem der beiden Flipperhebel ins Feld schleudern. Bei BANKETT heißen die Hebel Master und Servant. Irgendwann geht die Kugel unweigerlich verloren: wenn sie zwischen Master und Servant in den Bauch des Automaten rollt. Dann fällt die wahre Entscheidung im Spiel des Lebens. Himmel oder Hölle. \nORACLE\nORACLE ist auf den ersten Blick eine amputierte Lenin-Skulptur. Ohne Arme\, ohne Beine\, ohne Stimme. Ein Kopf auf einem Rest von Rumpf in einem Rollstuhl. ORACLE ist mit dem Internet verbunden und kann Licht und Schall wahrnehmen. Während das Daimonion des Sokrates diesen nur warnte oder schwieg\, nickt ORACLE nur zustimmend oder schweigt. Beim Nicken schwingt der Kopf auf der Radachse vor und zurück. Schwieg das Daimonion des Sokrates\, deutete Sokrates dies im Umkehrschluss als Zustimmung. Da Lenin nur zustimmen kann\, wird sein Schweigen als Warnung verstanden werden müssen. \nORACLE ist doppelt codiert. Wie der GOVERNOR verweist er auf unsichtbare Informationsströme\, hier durch seine Rezeption von Licht-und Schallwellen und seine Reaktion darauf. Vor allem stellt ORACLE aber die Frage nach dem Wesen von Intelligenz. Das Daimonion des Sokrates\, der analytisch\, strukturiert und logisch denken konnte wie wohl kaum ein anderer\, war eher eine innere Stimme\, eine Intuition\, sein Bauchgefühl. Sokrates bediente sich also zweier Arten des Denkens\, der analytischen und der intuitiven\, man könnte auch sagen der ästhetischen. Damit verweist ORACLE auf einen Umstand\, der bei der Bewertung künstlicher Intelligenz oft übersehen wird. Denken ist etwas Biologisches und geschieht nicht frei von Emotionen. Sokrates verließ sich auf sein Bauchgefühl. Der Schachweltmeister Magnus Carlsen beispielsweise mag ein großer Analytiker sein. Wie jeder Mensch spielt er jedoch auch intuitiv und emotional. Wenn er verliert\, ärgert er sich. Ein Schachcomputer ärgert sich nie. Er rechnet und gewinnt. Er freut sich auch nicht über ein gewonnenes Spiel. Wenn das Spiel zu Ende ist\, hört er auf zu rechnen. Jeder Schachspieler kennt schöne Stellungen. Ein Rechner nicht. \nWladimir Iljitsch Lenin galt der Kommunistischen Partei als unsterbliches Genie. Nach seinem frühen Tode ließ man sein Gehirn von dem deutschen Hirnforscher Oskar Vogt in tausende von Scheiben schneiden. Obwohl Lenins Hirn durch schwere Schlaganfälle beschädigt war\, meinte Vogt\, in dessen Struktur doch den Grund für Lenins Genie erkennen zu können. Das ist eher unwahrscheinlich. Aber hier schließt sich der Kreis zu Feuersteins Arbeit DAIMON. Denn dem griechischen Daimon entspricht der römische Genius\, aus dem sich der Begriff Genie ableitet. Und so ist auch der Ingenieur letztlich derjenige\, der den Geist in die Maschine bringt. Was uns zur künstlichen Intelligenz zurückführt\, in welcher der Daimon steckt. Denn der Daimon ist überall. Im Toaster\, in der Waschmaschine. Eine digital beseelte Welt. Ein Pandämonium. \nPandemonium\nPandemonium\, in der deutschen Schreibweise Pandämonium\, besteht aus verschiedenen C-Prints gleicher Größe. Wie in einem Bücherregal sind auf diesen hunderte von Buchrücken abgebildet\, deren Titel Begriffe einer neuen Dämonologie von der Antike bis zur Gegenwart versammeln. Die Begriffe sind etymologisch\, phänomenologisch oder strukturell mit dem Daimon verbunden. Bei einigen ist die etymologische Verbindung nicht jedem bekannt. Ein Beispiel hierfür dürfte die Demokratie sein. Demos ist das Staatsvolk. Abgeleitet ist Demos aber von Daimon. Das indogermanische Da bedeutet teilen oder zuteilen. Der Daimon teilt also zu und überwacht das staatliche Zusammenleben in der Polis. \nEin Beispiel für eine inhaltliche Verbindung zum Daimon ist der Parasit oder der Alien. Alien kommt vom lateinischen alius\, das Andere. Parasit bedeutete ursprünglich Tischgenosse. Aliens wie Parasiten dringen in den Körper\, in die Seele oder in eine Gemeinschaft\, die sie unterwandern. In vielen Mythen des Altertums werden Menschen von Krankheiten befallen\, wenn der Dämon in sie dringt. Auch in christlichen Vorstellungen sind Menschen von Dämonen besessen\, die ausgetrieben werden müssen\, damit die Krankheit geheilt werden kann. \nDer französische Biochemiker Jacques Monod bezeichnete Enzyme als Dämonen\, weil sie den Stoffwechsel steuern. Als Daemon wird auch ein Computerprogramm bezeichnet\, das seine Aufgaben automatisch erledigt\, ohne explizit abgerufen zu werden. Die Stadt London zum Beispiel wird von über einer halben Million Kameras überwacht. Weil menschliche Wächter mit der Überwachung einer solchen Zahl von Bildern überfordert wären\, wird künstliche Intelligenz bei der Beobachtung eingesetzt\, einschließlich Daemons. Die Dämonen der Information und die Daemons in Computerprogrammen sind in einer Stadt wie London also allgegenwärtig. Wie der transformierte White Cube in der Ausstellung ALGORITHMIC WEED\, ist auch London mit hunderttausenden künstlichen Augen eine dämonische Blackbox. Das heißt nicht\, dass wir uns dort nicht wohlfühlen würden. Das tun wir wahrscheinlich. Wie in unserem Wohnzimmer. \nCOSMOSE\nCOSMOSE ist eine Kohlezeichnung aus der Serie „Kohle für die Kunst“. Die Zeichnungen setzen einen technisch kontrollierten biologischen Prozess voraus. Die Kohle für seine Zeichnungen gewinnt Feuerstein aus Algen\, die er in von ihm konstruierten Skulpturen züchtet und karbonisiert. COSMOSE changiert zwischen Natur und Technik und das Gebilde der Zeichnung sieht der bildlichen Vorstellung eines ALGORITHMIC WEED wahrscheinlich nicht unähnlich. Der technoide Ballen hat etwas von einem Asteroiden\, bestehend aus einem Leitungssystem in Verbindung mit etwas Organischem\, das an Gedärm oder Hirnwindungen erinnert. Das Gebilde könnte symbolisch auch die riesige Blackbox sein\, in der wir alle leben und gefangen sind. Möglicherweise stellt sich diese Blackbox aus großer Entfernung und aus dem Kosmos betrachtet\, ähnlich dar. Aus der Sicht von Aliens mit einem anderen Wahrnehmungsapparat\, die in ungewisser Zukunft in unsere kosmische Blackbox und deren algorithmisches Gestrüpp dringen werden. Denn Osmose ist die Durchdringung von Zellwänden nur in eine Richtung. Aliens können also in unsere Blackkox eindringen\, wir aber nicht aus dieser hinaus. Wir sind gefangen im Netz. \nGlücklicherweise sind die BesucherInnen der Ausstellung nicht in Feuersteins dämonischer Blackbox gefangen. Sie können jederzeit aus dem White Cube hinaus ins Freie treten. Möglicherweise sogar mit einem geschärften Bewusstsein dafür\, dass wir von Dämonen umgeben sind. Sie ahnen dann\, dass sie bereits besessen sind. Denn der Daimon ist nicht nur in uns\, wenn wir besessen sind\, er ist auch in den Dingen\, mit denen wir unauflöslich vernetzt und versponnen sind. Wie Algorithmic Weed treibt uns der Wind durch den leeren Kosmos. Vielleicht hilft es\, erstmal einen Joint zu ziehn. Oder ne Runde zu flippern. Und dann: Ab in den Himmel! Oder die Hölle … \nThomas Feuerstein: ALGORITHMIC WEED rolls like cyberdog’s shit in the desert of art\n 17 September 2022 – 19 November 2022 \nSexauer Gallery \n
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SUMMARY:Klangfarben |  Gemälde von Thomas bo Henriksson
DESCRIPTION:Das artloft.berlin präsentiert die dritte Ausstellung des schwedischen Künstlers Thomas bo Henriksson. Die neue Gemäldeserie setzt seine Erforschungen aus der vorherigen Ausstellung „Beyond Singularities“ fort. In dieser Ausstellung führte Henriksson erfinderische Gebilde von „Farbakkorden“ ein\, bei denen dicke Ölfarbenschichten fast dreidimensionale Formen erzeugen. Sie enthüllen die Art und Weise\, wie seine Gemälde leben und sich im Laufe der Zeit entwickeln.\nDas neue Werk\, das in der aktuellen Ausstellung präsentiert wird\, wird umspannt von der Idee des Künstlers zu Farbakkorden\, der Freilegung der rhythmischen Bewegung seines Pinsels auf der Leinwand bis zu einer vom Geigeninstrumentalisten Chatschatur Kanajan inspirierten musikalischen Komponente. \n
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SUMMARY:Bernhard Paul - space notation II
DESCRIPTION:space notation II – Eine Gemäldekollektion von Bernhard Paul \nvon Alexander F. Müller (2022) \nWenn man die Worte Space und Notation auf sich wirken lässt\, so denkt man zunächst einmal an den Raum\, vielleicht sogar den unendlichen Welt-Raum und dann an den Versuch diesen zu notieren\, festzuhalten\, quasi den Versuch Raum zu definieren.\nTatsächlich stammt der Begriff allerdings aus der Neuen Musik\, der klassischen Musik der Nachkriegszeit. Damals in den 50ern und 60ern\, versuchten Komponisten sich mit allen Mitteln von den Vorkriegstraditionen zu verabschieden. Gerade deutsche KomponistInnen und KünstlerInnen die unter dem Trauma der „entarteten Kunst“ gelitten hatten\, wollten nun endlich aus den steifen akademischen Gepflogenheiten ausbrechen.\nDie Space Notation stellt einen solchen Versuch dar. Ein klassisches Notenbild besteht aus Tonhöhen\, Tonwerten\, Vorzeichen etc.\, die alle fein und übersichtlich in Takten angeordnet sind. Seine Intention ist es\, ein Stück so genau wie möglich mithilfe dieser Parameter zu bestimmen\, um eine möglichst exakte Aufführung durch den/die Interpreten/in zu gewährleisten. Dieses enge Geschirr wurde von vielen KomponistInnen beinahe wie eine der Partitur inhärente Diktatur empfunden und so experimentierten viele mit einer Mischform zwischen freier Improvisation und der Festlegung zumindest einer zeitlichen oder räumlichen Abfolge von Ereignissen. Hier kommt die Space Notation ins Spiel: sie steckt mithilfe von bestimmten Zeichen und einem Zeitstrahl einen Raum ab und lässt dem Interpreten den Freiraum\, wann er innerhalb dieses Zeitfensters seinen Klang spielt. Wer solche Partituren gesehen hat\, stellt schnell fest\, dass sie stark Zeichnungen oder graphischen Malereien ähneln. \nDer Maler Bernhard Paul ist dafür bekannt\, dass er sich von Werken der Neuen Musik und auch der zeitgenössischen Musik inspirieren lässt. So hat er bereits Gemälde zu Kompositionen von Steve Reich\, John Cage\, Wolfgang von Schweinitz\, Georg Friedrich Haas und vielen anderen geschaffen. Für die Kollektion „space notation II“ präsentiert er Bilder aus den Serien „agens“ und „prelude“. \nDie breit angelegte Serie „agens“ interpretiert er die Musik des deutschen Komponisten Heinz Winbeck (1946-2019). Interessanterweise ist Heinz Winbeck nicht dafür bekannt mit der bereits genannten Space Notation experimentiert zu haben. Man zählt ihn zu einer Gruppe von Komponisten\, die sich in den Nachkriegsjahren der „Neuen Einfachheit“\, einer Bewegung entgegen der zunehmenden Komplexität der musikalischen Parameter hin zu einer progressiven\, aber schlichten Klangsprache\, verschrieben hatten. Diese Musik lebt von langgezogenen flächigen Momenten\, die bisweilen kräftige Klangausbrüche präsentiert\, stets aber in breiten und lebendigen Farben denkt.\nBernhard Paul übersetzt diese Klangflächen in visuelle Flächen: Farbtupfer\, die er nach dem Auftragen geradezu akribisch miteinander verwischt\, so dass von ihnen nur noch ein Hauch der ursprünglichen Farbkraft übrig bleibt\, lassen eine gespenstisch ausgewaschene Farblandschaft entstehen. Die Verwischungen hinterlassen dabei leichte vertikale wie horizontale Konturen und bieten dem betrachtenden Auge elegante Akzente\, die die ansonsten homogene Fläche verstecken würde. Paul folgt dabei ähnlich Winbecks „Neuer Einfachheit“ stets einem dezenten Farbkatalog\, der selten mehr als fünf Farbtöne beinhaltet. So erreichen seine Bilder eine äußerlich optische Ruhe und stecken dennoch voller treibender Lebendigkeit. \nDie Serie „agens“ (lat.: die antreibende Kraft) unterteilt sich in zwei Gruppen: die bereits beschriebene Technik nennt der Künstler „agens silent“\, gleichzusetzen mit etwa „stillem Drängen“. Eine weitere nennt sich „agens particular“\, hier erweitert Bernhard Paul die „agens silent“-Technik indem er auf die genannte Weise Flächen komponiert\, die dann durch abschließend vereinzelte Pinselstriche veredelt werden. Die Wirkung ist phänomenal: der ausgewaschene feinflächige Hintergrund und die nun nachträglich hinzugefügten Farbpartikel stehen für zwei völlig verschiedene Dimensionen: es scheint\, als sitze man in einem Zug und beobachte Regentropfen auf einer Fensterscheibe\, während im Hintergrund die vorbeirasende Landschaft verschwimmt. Hier versteht man\, wie Paul „Space Notation“ denkt: er definiert zwei völlig unterschiedliche Räume – das Innen und das Außen. Was bei Winbeck äußerlich wie eine von langen Tönen gestreckte Klangfläche operiert\, entpuppt sich beim genauen Hinhören als eine von wilden Tonkaskaden flirrende Farbeinheit vieler Instrumente. Bei Bernhard Paul sind es die inneren lebendigen Verwischungen die dennoch als Fläche fungieren und nun mit äußerlich aufgetragenen einzelnen Farbmomenten\, dem Raum eine weitere Dimension verleihen. \nDie Ausstellung „space notation II“ beinhaltet auch Bilder einer weiteren Geschwisterserie mit dem Titel „prelude“ und „interlude“. Hierfür steht die Musik der amerikanischen Harfenistin Zeena Parkins (*1956) und des ebenfalls amerikanischen Komponisten John Cage (1912-1992) Modell.\nBeide ähneln sich in ihrem Ansatz von Komposition und Improvisation indem Cage bei seinen Stücken für präpariertes Klavier tatsächlich mit Space Notation arbeitet und dem/der Pianisten/in den Freiraum lässt wann er/sie bestimmte Klänge spielt. Parkins ist für ihre breit gefächerten Improvisationen bekannt\, bei der sie ihre Harfe auf ganz ähnliche Weise wie Cage (z.B. mit Gläsern\, Filz\, Nägeln u.a.) präpariert und mithilfe von elektronischen Effekten eine ätherische Klangwelt erzeugt. Der entscheidende Aspekt hierbei ist\, dass beide den Nachhall\, sei es den der angezupften Harfensaite oder der angeschlagenen Klaviersaite\, bewusst manipulieren. Ein Klang wird also wie ein Farbton in den Raum gesetzt und im Anschluss durch entweder elektronische Verfremdung oder einen resonierenden Gegenstand eingetrübt.\nBernhard Paul greift diese Idee bei „prelude“ und „interlude“ in Verbindung mit seiner Verwischungstechnik aus der „agens“-Serie auf. Bei „prelude“ setzt er auf klare vertikale Farbstreifen\, die er dann durch gezieltes horizontales Verreiben gleich einer nachträglichen Entfremdung eintrübt. Es entsteht ein scheinbar dreidimensionales Wellenrelief von anmutiger Dynamik\, das den präparierten Klängen von Zeena Parkins‘ Harfe sehr nahe kommt.\nEinen Schritt weiter geht Paul in der „interlude“-Reihe: hier nimmt er ein solches Wellenrelief und addiert nun eine weitere Schicht aus einer horizontalen Kette von Farbtupfern\, die wie die Anschläge eines Klaviers zunächst deutlich miteinander verknüpft sind und die dann vertikal nach unten ausbleichen und im farbigen Nachhall verschmelzen. Es entsteht wiederum der räumliche Effekt des Innen und Außen\, den der Künstler bereits in „agens particular“ entwickelt hat. Besonders deutlich wird bei der „interlude“-Reihe der Kontrast zwischen horizontalem und vertikalem Verwischen\, was die mehrdimensionale Idee noch klarer zum Vorschein bringt. \nBernhard Paul gelingt es dank dieser ausgefeilten Techniken visuelle Räume entstehen zu lassen\, die gleichermaßen koexistieren können ohne dabei miteinander in Konkurrenz zu treten und die dennoch sichtbar getrennte Einheiten definieren. Ganz intuitiv fängt er den Klang seiner musikalischen Vorlagen ein\, um ihn dann wie die Präparation eines Instruments durch einen nachträglich eingetrübten Farbhall verschwimmen zu lassen. Das Symmetrische\, Geordnete\, die „Taktstriche“ verbleichen somit zu Hologrammen und lassen eine fast frei improvisierte Landschaft von fesselnder Intensität zurück. \n
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SUMMARY:Aber Kunst ist es doch. Berliner Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Die bereits zu Leb­zeiten welt­weit bekannte Künst­lerin (1867 – 1945) hatte selbst einmal das Motto aus­ge­geben: „Ich will wirken in dieser Zeit“. Zahl­reiche ihrer Arbeiten sind als An­klagen gegen soziale Miss­stände und Mahnungen gegen Krieg und Gewalt bis heute im Bild­gedächtnis der Menschen ver­ankert. Trotz des erklärten Ziels\, mit ihren Grafiken eine breite Wirkung er­zielen zu wollen\, ver­stand sich Käthe Kollwitz zu­aller­erst immer als Künst­lerin. \nAls ver­sierter Zeichnerin\, mit einer Freude am Ex­periment und mit einer hohen Be­gabung zur Bilder­findung\, ging es ihr vor allem darum\, ein künst­lerisch an­spruchs­volles Werk zu schaffen. Lang­sames Arbeiten\, zahl­reiche Ver­suche zur Motiv­findung und der stete Wechsel der Druck­techniken kenn­zeichnen Kollwitz‘ Weg zum voll­endeten Werk. Selbst­kritisch hinter­fragte sie ihr Schaffen und ver­glich es mit zeit­genössischen Arbeiten von Kollegen\, um in ihrem Tage­buch im Dezember 1922 über ihre Werke ab­schließend fest­zustellen: „Aber Kunst [ist es] doch.“ \nUnter diesem Aspekt unter­sucht die neue Dauer­aus­stellung des Berliner Kollwitz-Museums zunächst mit eigenen Beständen\, später im Wechsel mit Leih­gaben aus be­freundeten Sammlungen und von privaten Leih­gebern die künst­lerische Qualität der Werke einer Grafikerin und Bild­hauerin\, die viel zu oft auf ihre politische und soziale Wirkung reduziert wurde. \n
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SUMMARY:Schönhauser Allee in der Galerie Parterre Berlin.
DESCRIPTION:Ausstellung in Zusammenarbeit mit Friedrich Loock\, Galerie Loock und Candice M. Hamelin.\nFotografien von Ursula Arnold\, Sybille Bergemann\, Christian Borchert\, Kurt Buchwald\, Harald Hauswald\, Bernd Heyden\, York der Knöfel\, Werner Lieberknecht\, Werner Mahler\, Helga Paris\, Manfred Paul\, Robert Paris\, Ludwig Rauch\, Rudolf Schäfer\, Uwe Steinberg\, Brigitte Voigt. \nDie Schönhauser Allee im Prenzlauer Berg weckte zwischen dem Bau der Berliner Mauer und dem Ende des 20. Jahrhunderts das Interesse zahlloser Fotograf:innen. Mithilfe teils experimenteller fotografischer Prozesse dokumentierten sie das alltägliche Leben auf den Straßen\, in Geschäften und Lokalen eines Viertels\, in dem Menschen unterschiedlichster sozialer Schichten zusammenlebten. Die Ausstellung beleuchtet die Faszination Schönhauser Allee und ihren Wandel im Verlauf der Jahrzehnte. \n
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SUMMARY:Chains of Interest - ifa–Institut
DESCRIPTION:Die Ausstellung Chains of Interest setzt die persönlichen Auseinandersetzungen von Isaac Chong Wai\, Lizza May David\, Wilhelm Klotzek\, Ofri Lapid\, Adrien Missika und Gitte Villesen mit der Sammlung des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen fort. \nSeit Herbst 2021 untersuchen sie den Kunstbestand anhand ihrer eigenen künstlerischen Praxis. In der vorangehenden Ausstellung Spheres of Interest aktivierten und kontextuali-sierten sie die von ihnen ausgewählten Werke performativ und narrativ. Ihre Auswahl ermöglichte kritische und humorvolle Perspektiven auf die besondere Geschichte der Sammlung. Die Künstler:innen entdeckten und beschrieben Leerstellen\, politische Verstrickungen und schufen zahlreiche neue Verbindungen zwischen den ausgewählten Kunstwerken. \nChains of Interest ist der zweite Teil der künstlerisch-kuratorischen Untersuchung\, der die eingegangenen Beziehungen der Künstler:innen zum Kunstbestand des ifa vertieft. Sie treten mit eigenen\, neu entwickelten Arbeiten in den Vordergrund. Dabei kommen verschiedene künstlerische Sprachen\, Haltungen und Nachbarschaften zum Vorschein\, die sich filmisch\, akustisch\, linguistisch und spielerisch äußern. In der Ausstellung verbindet sich ein Satz\, ein Bild\, ein Gedanke oder eine Handlung mit einer anderen und erzeugt eine mehrstimmige Partitur. \nAusgehend von der unbefüllten „Asien“-Grafikschublade im ifa-Depot in Stuttgart entschied Lizza May David\, die Text-Bildarbeiten der chinesisch-philippinischen Künstlerin Elisa Tan in der Ausstellung zu präsentieren\, um diese Leerstelle symbolisch zu überbrücken. Tans „containers for thought“ zeigen imaginierte\, tanzende Landschaften und gehen damit eine Verbindung zu den graphischen Sprachlandschaften von Carlfriedrich Claus ein\, die sich gängigen Seh-\, Schreib- und Lesegewohnheiten entziehen. Klangvolle mmmms überziehen die neue Malerei von Lizza May David\, die von indigenen Gesängen und Mythen beiderseits des Pazifiks in Mexiko und den Philippinen inspiriert sind. \nSprache und Raum begegnen sich bei Wilhelm Klotzek im besonderen Maße auf den tragisch-komischen Bühnen des alltäglichen Lebens. Sein humoristischer Ansatz schafft eine spezifische lautmalerische Sprache\, die er in verschiedene Richtungen dehnt und biegt. Künstlerisch verbindet ihn eine persönliche Nähe zu Carlfriedrich Claus\, der in der DDR Teil der kritischen Avantgarde war. Anfang der 1990er Jahre stellte das ifa die Tourneeausstellung Denklandschaften zusammen\, die sein Werk international bekannt machte. Klotzek wählt für die Ausstellung transparente Sprachblätter von Claus aus und stellt diese seinem Foto-Film DHM (Deutsches Historisches Museum) gegenüber. Die von ihm montierten Fotografien aus dem Archiv von Peter Woelck und Christine Klotzek spiegeln seine Kindheit in Berlin-Ost und das Heranwachsen in den Jahren nach dem Mauerfall wider. Sein Kommentar aus dem Off erzählt davon\, wie Geschichte mittels Museumsexponaten\, Gegenwartskunst und Träumen kurzgeschlossen wird. \nAusgangspunkt von Gitte Villesens neuem Film ist Hannah Höchs Collage Seidenschwanz. Ihre Erzählung folgt dem gleichnamigen Vogel in verschiedene Gärten und Zeiten. Gleichzeitig verbindet sie mit Strings and Berries Rollenverständnisse und Bezüge der beiden feministischen afro-amerikanischen Autorinnen Octavia Butler und bell hooks. Dabei spielt auch das Gartenhaus von Hannah Höch in Berlin-Heiligensee\, in das sie zwei Wochen nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gezogen war\, eine wichtige Rolle. Höch nutzte den abgeschiedenen Ort\, um Dokumente und Kunstwerke ihrer Freund:innen vor den Nationalsozialisten zu verstecken. \nOfri Lapid initiierte eine komplexe Übersetzungskette\, die auf Joseph Kosuths lexikalischer Arbeit Titled (Kunst als Idee als Idee) basiert und den Tourneestationen der Ausstellung Kunstraum Deutschland seit 2000 folgt. Daraus entwickelte sie die gleichnamige polyphone Performance mit über 30 Sprecher:innen. Für Chains of Interest erarbeitet sie aus dieser nahezu babylonischen Sprachverwirrung eine neue Audioarbeit. Lapids Verfahren der „stillen Post“\, Kosuths Begriffe von einer Sprache in die nächste zu übersetzen – in Analogie zur Tourneeroute – führt zur Dekonstruktion der eigentlichen Definition der Begriffe „meaningless“\, „purple“ und „volume“. Die entstehenden Verfremdungseffekte schaffen eine kritische Distanz zu Kosuths schwarz/weißen Sprach-Bildern während sich zugleich die Sprachräume der über 30 Ausstellungsstationen akustisch nachempfinden lassen. \nIn ihrer Plastik Pietà stellt Käthe Kollwitz eine Mutter mit ihrem toten Sohn in schützender Geste dar. Berührt von diesem Selbstporträt Kollwitz beschäftigt sich Isaac Chong Wai mit der vierfach vergrößerten Kopie der Figur in der Neuen Wache in Berlin\, die dort seit 1993 an die „Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“ erinnert. Was bewirkt diese Vergrößerung? Wie verändert sich die Wahrnehmung der Skulptur\, wenn sie Ausdruck einer staatlichen Trauer und des Gedenkens wird? Wai zeichnet mit seinem Atem die Skulptur nach. Dabei entsteht eine neue Installation mit einer Glasskulptur und Fotografie\, die im Dialog mit Kollwitz Original (1937-1939) steht und der Fragilität des Lebens eine Form verleihen. \nAdrien Missika gründete mit MOTUS ein mobiles zweirädriges Museum\, das die von ihm ausgewählten Fluxus Werke im öffentlichen Raum sowohl präsentierte als auch aktivierte. Für die neue Ausstellung verbindet Missika Endre Tóts poetische Zeichnungsserie Very Special Drawings mit den mechanischen Musikinstrumenten von Joe Jones. Umgeben von minimalistischen Klängen und Zeichnungen der beiden Fluxus Künstler lädt er mit einem Silben-Würfelspiel aus gefundenen Marmorsteinen das Publikum ein zu interagieren. Einem Orakel gleich weisen die gewürfelten Wörter in die Zukunft. \nMit dem zweiteiligen Ausstellungsprojekt Spheres und Chains of Interest reflektieren die eingeladenen Künstler:innen die Sammlungspraxis des ifa und ermöglichen eine neue und öffentliche Auseinandersetzung mit dem deutsch-deutschen Kunstbestand. \nChains of Interest\n30. September 2022 – 22. Januar 2023 \nifa-Galerie \n
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